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Nach Erdogan jetzt Putin

Zwei extrem unerfreuliche Besuche. Nach dem Türken-Premier Erdogan folgt nun der russische Präsident Putin in Wien. Der einzige Unterschied: Putin kommt auf Einladung; Erdogan hingegen hat sich selbst eingeladen. (mit nachträglicher Ergänzung)

Eingeladen hat Heinz Fischer. Damit ist der Bundespräsident einer überflüssigen und Österreich in ganz Westeuropa schädigenden Anbiederung an Russland schuldig. Putin ist seit seinem Einmarsch in der Ukraine von keinem einzigen EU-Land bilateral empfangen worden. Jetzt aber von Österreich ohne irgendein Anzeichen eines russischen Einlenkens im Gegenzug für Putins Empfang! (Dessen lange vor dem Ukraine-Einmarsch vereinbarte Teilnahme an den Normandie-Siegesfeiern firmiert ja politisch wie protokollarisch weit unter einem bilateralen Staatsbesuch!).

Damit macht sich Heinz Fischer letztlich zu einem Mittäter bei der ersten militärischen Verschiebung europäischer Grenzen seit dem zweiten Weltkrieg, die ohne jede Bedrohung, ohne jede gravierende Menschenrechtsverletzung erfolgt ist. Der einzige Grund für den Einmarsch: Putin hat sich darüber geärgert, dass die Ukraine mehrheitlich lieber nach Europa als nach Russland geht.

Es ist geradezu ein Hohn, dass Fischer Putin einen Tag nach Bekanntwerden der Verdreifachung der russischen Militärpräsenz an der ukrainischen Grenze empfängt. Dass der Besuch einen Tag nach der Erklärung des schwedischen Außenministers Bildt über das Rollen von russischen T-64-Panzern zu den Russlandfreunden in der Ostukraine erfolgt. Dass er drei Tage nach dem Friedensversuch Kiews erfolgt, der von Moskau nur mit immer weiteren Bedingungen beantwortet wird.

Schon diese drei Fakten wären – jedes für sich – Anlass genug, die Einladung an Putin auch noch im letzten Augenblick wieder rückgängig zu machen. Aber nichts dergleichen geschieht.

Ach ja, der Bundespräsident und sein Außenminister (der offenbar nur theoretisch von einer anderen Partei gestellt wird) werden Putin den einen oder anderen kritischen Satz sagen. Und kaum haben sie diesen Satz herausgebracht, werden sie gemeinsam aus dem Tafelsilber in den Räumen der alten Habsburger dinieren. So sieht österreichische Empörung über Aggressionen aus.

Apologeten Russland wie Fischer kommen gern mit der Frage, ob dem Autor Dialog nicht lieber wäre als Krieg. Natürlich ist er das. Nur lässt Moskau diese Alternative leider nicht zu! Putin hat in den letzten Wochen sooft gelogen, sooft er den Mund aufgemacht hat. Daher ist ein Dialog sinnlos. Und schon gar nicht ist ein sinnvoller Dialog mit solchen politischen Leichtgewichten wie Fischer und Kurz möglich. Mehr als bezeichnend für das Gewicht der beiden (von Herrn Faymann wollen wir gar nicht reden) ist etwa, dass kein einziger der 28 EU-Außenminister bei ihrem montägigen Zusammentreffen den Wien-Besuch Putins auch nur erwähnte.

Aber ist man für Krieg, wenn man den Dialog mit diesem Putin für sinnlos hält? Nein. Ganz und gar nicht. Genau den Krieg kann jedoch nicht ein „Dialog“ verhindern, der von lauter Lügen begleitet wird, sondern nur ein geschlossenes Auftreten aller demokratischen Rechtsstaaten. Krieg verhindern können nur entschlossene Sanktionen. Und nicht der unsinnige Vertrag über eine neue Pipeline, die irgendwann einmal an der Ukraine vorbei geht.

Da beruhigt es, dass Westeuropa durchaus anders agiert als Fischer. Unter der Führung von Angela Merkel werden möglicherweise schon diese Woche weitere Sanktionen fixiert. Österreich hat sich ohne Wenn und Aber an diesen Sanktionen zu beteiligen. Nur so kann ein Krieg verhindert werden.

Es zeigt sich nämlich, dass entschlossene Sanktionen für Russland durchaus sehr schmerzhaft sind. Die Investitionen sind signifikant zurückgegangen. Russische Oligarchen haben bereits eine hohe Geldsumme aus ihrer Heimat heimlich abgezogen. Schon nach wenigen Wochen musste Moskau zugeben, dass das russische Sozialprodukt deutlich zurückgegangen ist. Also Sanktionen wirken durchaus. Und bei einem Putin, der ja durchaus rational sein Machtkalkül anstellt, ganz besonders. Es sei denn, Putin kann meinen, dass Fischer und Kurz ein Gewicht in Europa wären.

Zumindest von Sebastian Kurz hätte man sich eines zu wünschen: Dass er genauso klar wie beim türkischen Premier redet. Aber da verschlägt es ihm zumindest bisher die Rede. Aus Unerfahrenheit? Oder weil er auf dem Weg nach oben den kurzsichtigen Interessen mancher Wirtschaftsmenschen zu folgen versucht?

Wenn es der zweite Grund sein sollte, dann sollte man Herrn Kurz daran erinnern, dass einst ein Generalsekretär der Industriellenvereinigung sogar mit einem Anstecker für Import von noch mehr Türken geworben hat. Heute braucht die IV die Türken nicht mehr und schon hat sie das Interesse verloren. Noch viel weniger ist eine Strategie gegen einen Kriegstreiber durch die Wirtschaft denkbar.

Erst wenn klar ist, dass Militär heute keine Grenzen verschieben darf, dass solche gewaltsame Änderungen zurückzunehmen sind, kann über das Selbstbestimmungsrecht geredet werden. Dann kann nicht nur, dann soll auch dringend darüber geredet werden. Dieses Recht ist richtig und notwendig für eine Stabilisierung der Ukraine – und vieler anderer Länder. Es darf aber niemals zum Vorwand für Kriege werden.

Sonst hätte ja einst etwa auch Hitlers Einmarsch in Österreich und in der Tschechoslowakei mit Selbstbestimmung zu tun. Was 1938 so manche Westmächte ja in der Tat so gesehen haben. Damals hat nur Mexiko gegen Hitlers Invasion protestiert. Viele andere haben hingegen 1938 (mit dem Kopf im Sand) gesagt, die Österreicher haben nach dem ersten Weltkrieg eh in großer Mehrheit zum Deutschen Reich gewollt, also ginge Hitlers Einmarsch schon in Ordnung. Und seine „Abstimmung“ sei eine Form der Selbstbestimmung gewesen. Dass nach seriösen Forschungen bei einer freien Abstimmung die Österreicher jedoch 1938 mehrheitlich nicht zu Hitler wollten (obwohl 1919 eine große Mehrheit zweifellos nach Deutschland wollte), wurde damals von den Anhängern des Dialogs um jeden Preis geflissentlich übergangen.

Ein Recht, eine demokratische Entscheidung kann immer nur unter der Möglichkeit aller Seiten stattfinden, den eigenen Standpunkt friedlich und frei darzulegen, kann es nur bei einer geheimen und sauberen Abstimmung geben. Die hat es 1938 ebenso wenig gegeben wie jetzt im Süden und Osten der Ukraine. Ebenso gab es damals wie heute Anhänger des Dialogs, die bei allen unangenehmen Fakten wegschauen. Damals wie heute waren die Aufgabe von Prinzipien um des lieben Friedens willen grundfalsch.

PS: Die plötzliche Destabilisierung Polens durch Veröffentlichung privater und ungeschminkter Dialoge von Regierungspolitikern trägt ganz massiv die Handschrift Moskaus (und ist sicher nicht nur von einer Wochenzeitung organisiert). Polen ist einer der klarsten Kritiker des russischen Vormarsches. Man wird sehen, ob es den Abhöraktionen und Veröffentlichungen gelingt, Polen fertig zu machen. Was man jetzt schon sagen kann: Russlands Propaganda und seine Geheimdienste sind jedenfalls eindrucksvoll wirksam.

PPS: Dass Linke wie Fischer für Moskau sind, erstaunt nicht weiter. Dass Russland auch auf der Rechten manche Sympathien hat, überrascht mehr. Aber nur auf den ersten Blick. Dort sieht man Russland als Speerspitze für den Kampf gegen die Propaganda des diversen Schwulen-Lobbies. So nachvollziehbar die Aversion von immer mehr Menschen gegen das Vordringen der einst diskriminierten, heute privilegierten Schwulen ist, so wenig kann das auch nur im entferntesten Sympathien für die Besetzung anderer Länder rechtfertigen. Zumindest dann nicht, wenn man noch bei klarem Verstand ist.

(Nachträgliche Ergänzung: Dass zu Putins Wien-Besuch für ein paar Stunden die Waffen in der Ostukraine schweigen, zeigt nur eines: dass entgegen den russischen Beteuerungen die dortigen Rebellen ganz auf Moskaus Pfiff hören. Europa (bis auf Österreich) - aber auch Russland selbst! - wissen jedenfalls genau: Relevant ist einzig der Europäische Rat am kommenden Freitag, bei dem weitere Sanktionen gegen Russland zur Entscheidung anstehen. Und nicht Putins Wiener Versuch, einen Keil in den Westen zu treiben. Auf den aber außer den Herren Fischer und Kurz niemand hereinfällt.)

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    30x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juni 2014 02:17

    Die Blog Leser wären enttäuscht gewesen, hätten sie nun keine Tirade gegen Putin lesen können. Die Wiederholung der immer gleichen Phraseologien macht diese aber halt leider nicht wahrer und auch nicht richtiger.

    Da ist einmal der ewig falsche Vergleich mit dem Einmarsch in Österreich von 1938. Wiederholt sich die Falschpositionierung, so bleibt nur, die bereits vorgebrachte Gegenpositionierung ebensogleich vorzutragen. Und wenn die historische Lüge 17x wiederholt wird, wird sich die Gegenpositionierung eben auch 17 x wiederholen. Die Wahrheit ist geduldig. Welche davon plausibler, stimmiger und glaubhafter bestehen wird, sind wir gelassen geneigt dem pt Publikum zu überantworten.

    Geschichtsfälschung 1) die Abstimmung dieses Schusschnigg wäre demokratisch gewesen, undemokratisch sei allein die des Hitler gewesen

    Antwort: nein, beide waren undemokratisch angelegt. Fleißig und stets erzählt wird, das 'JA' auf dem Stimmzettel des Hitler sei viel, viel größer gewesen als das 'NEIN'. Schon richtig: aber, bei Schuschniggs Abstimmung GAB ES GAR KEINE MÖGLICHKEIT FÜR DEN ANSCHLUSS ZU STIMMEN. Der - Nazi hin - Adolf her - ja ALLEn politischen Parteien (ja, auch den Kommunisten) bis 1933 ein zentrales politiches Anliegen war. Wer für den Anschluß stimmen wollte, musste sich einen EIGENEN ZETTEL (!) zur Abstimmung mitbringen.
    Die vorgedruckten Schuschnigg Zettel waren groß und breit mit rot-weiß-roten Streifen auf der Rückseite markiert. Auf der Vorderseite stand bloß eine Möglichkeit, nämlich jene, gegen den Anschluß zu stimmen. Und klarer Weise, hatte somit niemand geheim abstimmen können, wenn er seinen eigene Zettel mitbringen sollte (Repressalien inklusive).

    Unwahrheit durch Weglassung. Ja, 70.000 politische Funktionäre waren vor der Abstimmung durch die Gestapo verhaftet worden. Eben Hitler. Nicht erzählt wird: Schuschniggs Wahlvorbereitungen sahen keine Streichlisten vor - im Klartext - Mehrfachwahl war unkontrolliert möglich. In Schuschniggs Wahlvorbereitungen waren die Vorsitzenden der Wahlkommissionen AUSNAHMSLOS Funktionäre der vaterländischen Front vorgesehen - Wahlen wie in der DDR: SED Funktionäre kontrollieren, ob die Wahl auch ordnungsgemäß verläuft und - oh Wunder - sie zählen auch gleich aus, die Braven. Dafür werden sie auch mit einem ganz, ganz tollen 'demokrötischen' Ergebnis belohnt.

    Unwahrheit 3: Regelmäßig in der Historie unterschlagen wird, daß nach System Schusschnigg zu wählen als Beweis , wahlberechtigt zu sein, galt, daß Vorweisen jenes Kupons, mit dem nachgewiesen wurde, daß die Stromrechnung bezahlt ist. Das kann echt was. Könnte von diesem burgenländischem Bürgermeister sein, diesem Betrügowitsch aus , na wird mir gleich wieder einfallen. Also nochmal, zum Nachlesen: die bezahlte Stromrechnung. In einem Land dessen komplett unfähige diktatorische Regierung immer noch hunderttausende, in die Millionen gehende Arbeitslose, die meisten davon bereits ausgesteuerte (=vollkommen ohne Unterstützung dahinvegetierende) Arme hat, die sich daher in den meisten Fälllen bereits im Haushalt gar keinen Strom eingeleitet hatten, im Falle doch aber regelmäßig keinen Strombezug mehr hatten, weil sie eben nicht einmal mehr die Stromrechnung bezahlen konnten von der Wahlbeteiligung auszuschließen - das ist echt gut. Mit anderen Worten ein Zensus - denn vermögendere Leute konnten das naturgemäß sehr leicht. Und ebenso leicht konnten die mehrfach abstimmen.

    So und jetzt könnte die Sache noch weiter gehen, aber die weiteren Einzelheiten halte ich für verzichtbar.

    Absurderweise aber neigt sich, unter Hinzufügung dieser Tatsachen nun die Betrachtung dieses Vergleichs, der ukrainisch russischen Wirklichkeit auf verblüffende Weise den historischen Tatsachen an. Oder glaubt irgendjemand, daß die von der herbeigeputschten ukrainischen Regierung organisierte Abstimmung sich von jener des 'Dr Kurt Edler von Schuschnigg' großartig unterschieden hätte ?
    Eine Regierung, die unterstützt von 400 Blackwater Söldnern mit Gewalt an die Macht kam, obwohl der Machtwechsel genausogut zwei Monat später friedlich durch die bereits beschlossene Wahl vollzogen hätte werden können ? Eine Regierung, die den zwangsweise durch Chrustschow an die Ukraine angeschlossen Krimrussen und anderen dieser Volksgruppe verkündet, man werde ihnen sofort einmal die Sprache verbieten. Vom Rest der Konversation innerhalb dieser sogenannten Regierung einmal ganz abgesehen. Plötzliche stille um die Untersuchungskomission hinsichtlich des Schiebefehles am Maidan ? Stille.
    Eben. Wir kennen uns aus. Zwei Strauchdiebe geraten aneinander - und warum, so frage ich, sollten wir unbedingt und mit Gewalt für den einen mehr Sympathien haben, als für den anderen ?

    Zum Abschluß noch zwei Fragen: warum die dummen Westmächte im Gegensatz zum intelligenten Mexiko die - undemokratische - Volksabstimmung in Österreich hingenommen haben ? Weil sie im Gegensatz zu ihrer späteren Kriegspropaganda eben wussten, wo oben und unten ist. Und sich die Demütigung ersparen wollten, die Abstimmung in Österreich unter internationalen Kontrolle zu wiederholen, wenn ihnen klar war, daß diese, mit geringerer, aber doch wohl deutlicher Mehrheit - wie übrigens auch im Saarland (dort nämlich unter internationaler Kontrolle) - für den von ihnen verbotenen Anschluß ausgehen würde. Diese Blamage ein zweites Mal, das wollten sie sich ersparen.

    Zurück auf die Krim - auf auf, zu einer zweiten Abstimmung, unter Beobachterkontrolle der OSZE -- wäre Putin nicht der, der er ist - würde er sofort dazu einladen. Wer - im sogenannten Westen - wäre bereit, sich dieser Herausforderung zu stellen ?

    Bitte keine nach sieben Jahrzehnten und dem weitgehenden Wegsterben aller Zeitzeugen abgelegten 'Untersuchungen' ansetzen, wie die Abstimmung 1938 ausgegangen wäre ... da ist der Kaffeesud besser zu deuten. Aber wie wäre es einmal, mit einer ehrlichen historischen Zitierung: Schuschnigg, zum Ausgang einer freien Abstimmung befragt, meinte dazu in den fünfziger jahren: 'er wisse den Ausgang nicht - 25 % wären für ihn, 25 % wären gegen ihn gewesen - wie sich die Masse der Bevölkerung entschieden hätte, sei völlig ungewiss gewesen'.

  2. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juni 2014 02:04

    Ich orte in diesem Kommentar einige Widersprüchlichkeiten, die man so nicht stehen lassen kann:

    "Der einzige Unterschied: Putin kommt auf Einladung"

    Weitere Unterschiede sind - Putin kommt auch nicht als Wahlwerber und schon gar nicht als Aufwiegler für an sich in Österreich nicht gerade leicht integrierbare Migranten.

    "Putin hat sich darüber geärgert, dass die Ukraine mehrheitlich lieber nach Europa als nach Russland geht"

    Auch diese Behauptung könnte nur durch eine "saubere, geheime Abstimmung" bewiesen werden, genauso wie die gegenteilige, daß eine Mehrheit zu Rußland möchte. Über BEIDE Mutmaßungen gibt es eine solche Abstimmung jedoch nicht!

    ".....so wenig kann das auch nur im entferntesten Sympathien für die Besetzung anderer Länder rechtfertigen."

    Putin kann damit nicht gemeint sein, denn soviel mir bekannt ist, hält Rußland die Ukraine nicht BESETZT!

    Darüber hinaus finde ich, daß man einen Dialog niemals verweigern sollte und wenn dieser in Wien auch nur den geringsten Erfolg aufweisen könnte, war es die Einladung mehr als wert und wenn nicht, dann war es zumindest ein Versuch und kein Beinbruch.

    Übrigens dürfte die Europäische Union über den österreichischen Vorstoß nicht wirklich erbost sein, denn sonst hätte sie nicht gezögert, uns mit Sanktionsdrohungen davon abzuhalten. Übung in Verhängung solcher Maßnahmen existiert ja bereits in dieser "Völkergemeinschaft"!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juni 2014 08:22

    Putin versus Erdogan:
    Putin bietet uns Freundschaft, Wohlstand, Freihandel.
    Erdogan bringt Rassismus, Religionsterror, Völkerwanderung.
    Die EU war als demokratische Freihandelszone geplant, sie entwickelt sich zur Oligarchie von Monopolisten. Geheimhaltung und Handelsbeschränkungen sind die Devise. Das zeigt TTIP und die Geheimrede Erdogans in Wien.
    Die EU will Southstream verhindern, das Bulgarien als ärmsten EU Land und Österreich Geld brächte, ebenso wie sie North Stream verhindern wollte. Wir haben die Direktion abgelehnt, also hat sie die demokratische Schweiz angenommen und verdient gut. Jetzt haben wr die Chance auf South Stream, das will die EU verhindern. Alles muß über die Ukraine gehen, damit ihre jüdischen Freimaurer den Markt kontrollieren und mitschneiden.
    Wir werden Rußland noch brauchen!

  4. Ausgezeichneter KommentatorPeter Brauneis
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juni 2014 11:24

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger, bei aller Wertschätzung, aber langsam wird's fad.

    "Putin hat sich darüber geärgert, dass die Ukraine mehrheitlich lieber nach Europa als nach Russland geht". Eine solche Tatsachenverdrehung wird umso peinlicher, je öfter sie wiederholt wird.

    Der demokratisch korrekt gewählte Präsident wurde von einem CIA-NATO-Putsch verjagt, weil er sich geweigert hatte, ein EU-Abkommen samt militärischen Anti-Rußland-Klauseln zu unterschreiben. Und Herr Soros recte Schwartz hat mit seinen Milliarden dann die Mörderbanden finanziert.

    Daß Junckersche EU-Lügen-Motto sollte doch gerade für das Tagebuch nicht gelten.
    .

  5. Ausgezeichneter KommentatorProConsul
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juni 2014 13:26

    Wieso plappert Unterberger beim Thema Ukraine ständig die US-NATO-Ostküsten Propaganda nach. Ich habe bisher leider nur enttäuschendes von ihm dazu gelesen. Wie kann sich unser geschätzter Blogvater nur derart verrennen? Er sollte sich zum Beispiel einmal den Artikel 'Crimea River: The Hypocrisy of U.S. Foreign Policy' von Prof. E. Michael Jones dazu durchlesen. Der Artikel, der sich in der April-Ausgabe des Magazins 'Culture Wars' befindet, kann im PDF-Format von der Homepage http://www.culturewars.com bezogen werden.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorraeter
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juni 2014 13:30

    Sehr geehrter Herr Unterberger,

    in Sachen Putin agieren Sie journalistisch wie die hier immer wieder kritisierten mainstream Medien, nämlich volkserzieherisch.Das finde ich bei linken Medien genauso unsympathisch wie es hier unsymatisch finde. Das Tagebuch ist sonst "Gott sei Dank" erziehungsarm und damit gut erträglich.

    Bitte überlassen Sie den Lesern die Entscheidung, ob sie Putin, die EU oder Russland für gut oder schlecht finden. Zu begrüssen sind kritische Berichte über Putins Russland, aber ohne erhobenen Zeigefinger.

    Wenn selbst bei themenfremden Artikeln immer wieder über Putins Russland geätzt oder heimische "Putinversteher" diskreditiert werden, ist das für mich zuviel des "Guten".

    Bitte kritische Berichte über Russland, aber ohne Volkserziehungsauftrag. Dafür gibt es schon genug Journilisten.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorzweiblum
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juni 2014 13:21

    Russisches Gas dürfen wir kaufen, aber nur über die Ukraine. Über den EU Staat Bulgarien darf das selbe Gas nicht gekauft werden. Das ist Freihandel neu!!! Die EU ist eine Demokratie mit Freihandel. Oder?
    Über die Schweiz kann man es auch kaufen. Die sind ja keine Demokratie.
    Unsere Medien bemühen sich uns das klar zu machen. Gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJohann Ploder
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juni 2014 11:34

    Sie haben die Dreistigkeit von „Anbiederung Österreichs an Russland“ zu fabulieren und einen gewählten Präsidenten dafür schuldig zu sprechen. Russland ist im Gegensatz zur USA und NATO (*siehe Bosnienkrieg 1992) nicht in die Ukraine einmarschiert. Und die Krim ist und war immer schon „russisch“ und militärischer Stützpunkt der Schwarzmeerflotte. Es waren auch immer Soldaten zur Sicherung der Militäreinrichtungen stationiert und durch einen Pachtvertrag besiegelt. Die Russische Föderation, als größten Landstrich Europas zu provozieren, mit undemokratischem Auftreten der USA und der widerlichen EU, Russland aus G8 zu verweisen, zu „sanktionieren“ und zu „bestrafen“, ist an beispielloser Dummheit und Menschenverachtung wohl nicht zu überbieten. Sanktionen können einen Krieg nicht verhindern, dies ist nur durch Dialoge und bedachte Entscheidungen zu erreichen! Diese unfähigen Regierungen, allen voran USA, sowie die Vorzeige?Europäer Deutschland, Frankreich und Italien gefährden den Frieden Europas. Die NATO, einst für den Frieden und zur Sicherung der Grenzen Osteuropas ins Leben gerufen (Warschauer Pakt), nun zum Angriffsbündnis und USA?Handlanger verkommen, hat durch die NATO Ost-Erweiterungpolitik den „Rubikon“ eindeutig überschritten. Russland wird vom Westen bedroht, eingekesselt und provoziert. Wen werden diese Sanktionen tatsächlich treffen? Schlussendlich werden die Wirtschaft und die Bevölkerung Russlands davon betroffen, nämlich Mütter mit ihren Kindern, ja Herr Unterberger, Russen bekommen auch liebenswürdige Kinder. Den russischen Oligarchen wird es durch Sanktionen weiterhin an nichts mangeln. Auch die vom Westen herbeigeführte faschistische Putschregierung (Svoboda) in Kiew sollte sie ebenso nachdenklich stimmen, wenn sie schon den Einmarsch Hitlers in Zusammenhang mit Selbstbestimmungsrecht in ihrem Artikel erwähnen.


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  1. Hershel (kein Partner)
    07. März 2015 10:48

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  3. Click (kein Partner)
  4. Love (kein Partner)
    21. Januar 2015 02:25

    Well, Anonymous is quite accurately dcberising what many people outside the US are thinking. I guess the majority here in Germany has an opinion similar to his. It's widespread even among the reservists I know (and usually they tend to be more on the conservative side, otherwise they wouldn'tve served).But I ask myself, why is that their opinion?Maybe because they are just jealous that _their_ country has no ability whatsoever to project any substantial power beyond they own border?Had Al-Quaeda flown attacked key targets in Germany, France and the UK, (what they would have done, if they had read Sun-Tzu) what would WE have been able to do? Not much. All European aircraft carriers together have about as many planes as a single Nimitz-class. Except for British SSNs I'm not aware of any vessels carrying Tomahawks. Strategic airlift capacity is almost non-existant. There aren't even enough mobile forces to invade a country like Afghanistan. ...Or is it because we Europeans lost our balls long ago?

  5. Kevlyn (kein Partner)
    19. Januar 2015 17:06

    Inmatforion is power and now I'm a !@#$ing dictator.

  6. BHBlog (kein Partner)
    25. Juni 2014 19:15

    "Putins Wiener Versuch, einen Keil in den Westen zu treiben."

    Da Sie mich ohnehin mit dem Rest hier als Russen,Ukrainer oder Weiß-Russen denunzieren werden und es keiner Silbe einer Bemühung wert finden, wie ein "Keil" in den Westen getrieben werden soll ,erwähnen möchte ich das nun genauer wissen.
    Ich bin in Österreich geboren, lebte mehrere Jahre in Down Under(wegen der Eltern die dort auswanderte). Meine Eltern sind typische Österreicher ,meine Mutter mehr mit SPÖ-ÖVP-Grünen Hintergrund ,der Vater mehr Grün-ÖVP.

    Kam dann wieder zurück mitte der 90er, als der EU-Beitritt längst per Volksabstimmung abgesegnet wurde.
    Bis auf meine Großmutter (ursprünglich ÖVP-Wählerin) kenne ich niemanden der gegen den EU-Beitritt stimmte.

    Meine Frage also,als echter Österreicher (ich hab nicht mal Fuß in Russland oder der Sowjetunion je gesetzt), wo wird ein Keil zwischen Österreich und dem Westen getrieben?
    Durch die Southstream?
    Ist das wirklich ihre Sorgen? Und zugleich wird hier immer wieder gebloggt "Hilfe die Russen drehen uns das Gas ab". Wenn aber die OMV was unternimmt, attestieren sie ihnen beinahe schon "Hochverrat". Das ist doch eiinfach nur noch kindisch ...
    Oder belgen sie was sie damit sagen wollen, für mich ungebildeten Tölpel geht nicht hervor,womit Putin bitteschön einen Keil zwischen Westen und Österreich treibt.

    Aber ich kenne genug Österreicher, die Starbucks, KFC, Burgerking und McDonalds's unc Co. meiden.
    Ich gehöre nicht dazu!

  7. BHBlog (kein Partner)
    25. Juni 2014 19:03

    Putin ist ein elder statesman ,kein drauf-hau Rüpel wie Erdogan (unter der Annahme dass die Geschichte mit dem verprügelten Mädchen stimmt).

    Leider muss man sagen, dass das erste Mal ist das der Heinz Fischer in seiner Amtszeit etwas produktives leistet (sonst schert er sich kaum um Österreich, und schließ arrogant aus dass die FPÖ in die Regierung darf).
    Nun ja "auch ein blindes huhn findet mal ein korn".

    Gibt es eigentlich im deutschsprachigen Raum , überhaupt eine Website eines gebürtigen österreicher oder deutschen der Putin gegenüber nicht voreingenommen ist?
    Wenn man nämlich kein Österrecher oder Deutscher ist ,muss man sich neuerdings als "Kreml-Agent" oder "hirnloser Blogger" schimpfen lassen.
    Das man "anti-amerikanisch" ist, kann ich ja noch verstehen; doch als europäer ist man halt GEGEN TODESSTRAFE, GEGEN ZUVIEL MULTIKULTI und GEGEN DIE BANKENUNION.
    Amerika ist ein fortschrittliches Land, ebenso Russland.
    Kritik wird hoffentlch auch an Obama erlaubt sein, denn der Irak geht gerade vor die Hunde (das Land wo die Truppen längst nicht mehr im Land sind), in Afghanistan will die USA nun auch kehrt machen.
    Bleibt nur ein zu sagen: Mission failed.
    Der Kampf gegen den Terror war an sich keine schlechte Sache. Aber in den letzten Jahren hat die Obama-Adminitration sich lieber dem Kampf gegen alles was nicht pro-amerikanisch ist gewidmet...

  8. Igor Potemkin (kein Partner)
    25. Juni 2014 13:53

    Wenn Kriegshetzer wieder werkeln, wird es Zeit für die Krisenvorsorge!

    Eine der zerstörerischsten Waffen unserer Feinde ist die Suggestion, wir hätten sowieso schon verloren. Ob mit der demographischen Katastrophe, der europäischen Dekadenz oder der Uneinigkeit der Rechten argumentiert wird, immer heißt es: „Wir haben eh keine Chance!“ Genauso argumentieren die Zivilokkupanten und ihre Beschützer. „Wir sind da, findet euch damit ab!“ Und: „Deutschland (oder ein beliebiges anderes europäisches Land) ist eben ein Einwanderungsland. Das kann man nicht ändern!“

    Doch. Kann man. Alles, was in der Politik geschieht, geschieht durch einen politischen Willen. Es gibt keine Sachzwänge, gottgegebene Umstände oder alternativlose Entscheidungen. Das ist alles Show.

    Auch auf der Linken herrscht schier unglaubliche Lebensmüdigkeit. Klimahysterie, Veganismus, Selbsthass und Autorassismus.

    Wir scheinen wirklich bereit zu sein, stumm und achselzuckend aus der Geschichte zu verschwinden und es scheint, dass eine Verschärfung der krisenhaften Zustände in Europa diesen Abschied nur beschleunigen wird.

    Die europäischen Völker haben sich daran gewöhnt, dass sie wichtige Entscheidungen nicht selbst treffen, Strom aus der Steckdose, Burger von McDonalds und Wasser aus dem Hahn kommt.

    Aber was, wenn das alles auf einmal zusammenbricht?

    http://schwertasblog.wordpress.com/2014/06/23/handbuchkrisenvorsorge/

  9. Tik Tak (kein Partner)
    25. Juni 2014 11:59

    Und wieder ein unnötiger Beitrag vom Unterberger, vermutlich im Solde oder auf Auftrag der US Regierung.

    Von Wirtschaft und Außenpolitk versteht er halt nichts, da ist er nur ein alter, zorniger Mann.
    Bei Wirtschaftsthemen schreibt er halt irgendwas, bei Außenpolitik schreibt er im Auftrag.

    Ahh ja, und das nennt er dann liberal.

    Komischer Kauz, der Unterberger.

    Übrigens, nur um seine Dummheit ein wenig besser zu erklären.
    Im Gefolge des Besuchs von Putin wurden eine Reihe von Wirtschaftsverträgen zwischen österreichischen Unternehmen, unter anderem meinem, und dem Staat Rußland so wie einigen staatlichen russischen Unternehmen unterzeichnet die über die nächsten paar Jahre wohl einige tausend Arbeitsplätze und ein paar hundert Millionen Umsätze, mit den zugehörigen Abgaben für den Staat, einbringen werden.
    Natürlich sind viele dieser Verträge nicht nur wegen des Besuchs vom Putin zustande gekommen, aber eben auch.

    Bei der letzen Visite eines US Präsidenten in Österreich hatte Österreich nur die Kosten.
    Aber in seinem blindwütigen Haß auf alles, das als mögliche Konkurrenz zu seinen geliebten USA stehen könnte, wird der Unterberger auch hier keinem rationalen Argument zugänglich sein.

    Mein Angebot für ein One-Way Ticket für den Unterberger steht übrigens immer noch.

  10. Erich_47 (kein Partner)
    25. Juni 2014 11:58

    Ein interessanter Leitkommentar heute in den SN (Andreas Koller), der sich Gedanken macht, warum eigentlich so wenig gewichtige Proteste gegen den Putin-Besuch erfolgten:

    >Den sonstigen hauptamtlichen Demokratierettern, von der ÖH bis zur Sozialistischen Jugend, war der Besuch des autoritären russischen Herrschers keine Geste des Missfallens wert. Offenbar halten sie Putin für verträglicher mit dem Weltfrieden als ein paar Burschenschafter, die in der Hofburg Walzer tanzen oder als den Präsidenten der USA, den vor 6 Jahren bis zu 20.000 Demonstranten in Wien empfingen<

    Ist Herr Koller etwa gar linkshomophob? Oder ein Freund der - (c) ORF - rechtpopulistisch rechtsextremen Szene? Ich hoffe, die SN bringt mehr solche kritischen Kommentare!

  11. Johann Ploder (kein Partner)
    25. Juni 2014 11:36

    Nachtrag!
    Anscheinend betrachten Sie Weltgeschichte nicht als Ganzes und erkennen nicht, dass
    jegliche Art des Faschismus, Rassismus und Medienhetze brandgefährlich ist.
    Lesen sie das Buch von Zbigniew Brzezi?ski, „Die einzige Weltmacht -Amerikas Strategie der Vorherrschaft“.
    Und in der Ukraine wird nichts produziert, was der dekadente Westen kaufen würde.
    Russland gibt vielen Ukrainern Arbeit und Einkommen. Was soll den die Ukraine in diesem Hühnerhaufen „EU“? Wer soll den zukünftigen Wohlstand der Ukrainer bezahlen? Sie, ich
    oder die nächsten Generationen? Homo Sapiens Sapiens?
    Es geht nur um Geopolitik und Interessen – hier wie dort!
    Präsident Putin ist mehr Demokrat als all diese Polit-Kasperln in Brüssel zusammen, den Drohnenkönig und „Friedensnobelpreisträger“ Obama mit gezählt.
    Post Scriptum: Östereich war und bleibt ein "neutrales" Land!
    Bundespräsident Heinz Fischer hat den EU-Mitgliedern eine Lehrstunde in Diplomatie und Respektverhalten gezeigt. Hut ab!

  12. Johann Ploder (kein Partner)
    25. Juni 2014 11:34

    Sie haben die Dreistigkeit von „Anbiederung Österreichs an Russland“ zu fabulieren und einen gewählten Präsidenten dafür schuldig zu sprechen. Russland ist im Gegensatz zur USA und NATO (*siehe Bosnienkrieg 1992) nicht in die Ukraine einmarschiert. Und die Krim ist und war immer schon „russisch“ und militärischer Stützpunkt der Schwarzmeerflotte. Es waren auch immer Soldaten zur Sicherung der Militäreinrichtungen stationiert und durch einen Pachtvertrag besiegelt. Die Russische Föderation, als größten Landstrich Europas zu provozieren, mit undemokratischem Auftreten der USA und der widerlichen EU, Russland aus G8 zu verweisen, zu „sanktionieren“ und zu „bestrafen“, ist an beispielloser Dummheit und Menschenverachtung wohl nicht zu überbieten. Sanktionen können einen Krieg nicht verhindern, dies ist nur durch Dialoge und bedachte Entscheidungen zu erreichen! Diese unfähigen Regierungen, allen voran USA, sowie die Vorzeige?Europäer Deutschland, Frankreich und Italien gefährden den Frieden Europas. Die NATO, einst für den Frieden und zur Sicherung der Grenzen Osteuropas ins Leben gerufen (Warschauer Pakt), nun zum Angriffsbündnis und USA?Handlanger verkommen, hat durch die NATO Ost-Erweiterungpolitik den „Rubikon“ eindeutig überschritten. Russland wird vom Westen bedroht, eingekesselt und provoziert. Wen werden diese Sanktionen tatsächlich treffen? Schlussendlich werden die Wirtschaft und die Bevölkerung Russlands davon betroffen, nämlich Mütter mit ihren Kindern, ja Herr Unterberger, Russen bekommen auch liebenswürdige Kinder. Den russischen Oligarchen wird es durch Sanktionen weiterhin an nichts mangeln. Auch die vom Westen herbeigeführte faschistische Putschregierung (Svoboda) in Kiew sollte sie ebenso nachdenklich stimmen, wenn sie schon den Einmarsch Hitlers in Zusammenhang mit Selbstbestimmungsrecht in ihrem Artikel erwähnen.

  13. Torres (kein Partner)
    25. Juni 2014 10:42

    Ich verstehe nicht, warum Unterberger den Besuch Putins ausschließlich BP Fischer und (teilweise) Außenminister Kuzrz zuordnet. Tatsache ist, dass Staatsbesuche (wie auch sonst alle Entscheidungen) keineswegs in der Kompetenz des Bundespräsidenten liegen, sondern immer von der Regierung (vornehmlich Kanzler und Vizekanzler) getroffen werden, auch wenn sich diese beiden jetzt (wahrscheinlich aus Angst vor der EU) eher im Hintergrund gehalten haben.

  14. Segestes (kein Partner)
    25. Juni 2014 08:32

    Erdogan und Putin in Österreich - die zwei jüngsten Beispiele dafür, wer in diesem Land die Außenpolitik bestimmt: Die OMV und ihre Kumpanen.

    Denn die einen sind im Dunkeln
    Und die andern sind im Licht.
    Und man sieht die im Lichte
    Die im Dunkeln sieht man nicht.

    (Brecht)

  15. Gennadi (kein Partner)
    25. Juni 2014 07:12

    Es ist bemerkenswert, wie sehr gestandene Nazis hier Putin unterstützen und hofieren.

    • Justus
      25. Juni 2014 09:30

      Werter Gennadi,

      da Sie uns, dem DÖW, schon mehrfach gute Dienste mit Ihren Meldungen über gestandene Nazis geleistet haben, werden wir Sie dem Herrn BP für einen Orden vorschlagen. Gleichzeitig ersuchen wir Sie, sich als Zeuge gegen die verdächtigen Personen bereit zu stellen, was Ihnen keine große Mühe verursachen dürfte, da Sie darin bereits viele Erfahrungen gesammelt haben. Dass die von Ihnen ausgekundschafteten verdächtigen Personen ihrer gerechten Strafe überführt werden, wenn wir vom DÖW und Sie als informeller Mitarbeiter wie üblich vorgehen, brauchen wir nicht weiter zu bekräftigen. Vorerst als Dankeschön für Ihre wertvollen Vorleistungen legen wir eine Freikarte für den nächsten Life-Ball bei. Wir hoffen, dass Sie uns weiterhin zur Verfügung stehen, damit wir die braunen Nester endlich ausräuchern können.
      Ihr DÖW

    • Johann Ploder (kein Partner)
      25. Juni 2014 21:54

      .... und sie, armseeliger "Gennadi" scheinen auch in der Evolutions des Denkens irgendwo hängen geblieben zu sein. Ihr "Schubladendenken" und Schwingen der üblichen "Nazikeule" ist abgestumpft. Aber vielleicht scheint ihnen entgangen zu sein, dass Faschisten (Svoboda) Regierungsämter in Kiev bekleiden. So wird Faschismus in der EU und im Westen hofiert und unterstützt.

  16. fewe (kein Partner)
    25. Juni 2014 02:35

    Ich sehe da überhaupt keinen Zusammenhang. Erdogan hat die Türken in Wien besucht und hier eine Wahlkampfveranstaltung auf Steuerzahler-Kosten für den Polizeieinsatz gemacht. Dass das nicht untersagt wurde, ist schlimm genug.

    Putin besucht Österreich. Österreich macht mit Russland Geschäfte.

    Die USA wollen Putin nicht und es gibt eben genügend USA-Freunde. Warum auch immer. Das Land, das pausenlos andere Staaten in Schutt und Asche bombt. Wenn die gegen Putin sind, kann Putin nicht schlecht sein.

  17. raeter
    24. Juni 2014 13:30

    Sehr geehrter Herr Unterberger,

    in Sachen Putin agieren Sie journalistisch wie die hier immer wieder kritisierten mainstream Medien, nämlich volkserzieherisch.Das finde ich bei linken Medien genauso unsympathisch wie es hier unsymatisch finde. Das Tagebuch ist sonst "Gott sei Dank" erziehungsarm und damit gut erträglich.

    Bitte überlassen Sie den Lesern die Entscheidung, ob sie Putin, die EU oder Russland für gut oder schlecht finden. Zu begrüssen sind kritische Berichte über Putins Russland, aber ohne erhobenen Zeigefinger.

    Wenn selbst bei themenfremden Artikeln immer wieder über Putins Russland geätzt oder heimische "Putinversteher" diskreditiert werden, ist das für mich zuviel des "Guten".

    Bitte kritische Berichte über Russland, aber ohne Volkserziehungsauftrag. Dafür gibt es schon genug Journilisten.

    • Knut (kein Partner)
      25. Juni 2014 07:33

      Danke raeter. Sie sprechen mir aus dem Herzen.

      Ich kann mir nicht erklären, wie man zu diesen Thema dermaßen gehirngewaschen und verbrettert sein kann. Gibt es eine Förderung dafür, russlandfeindlich eingestellt zu sein, Herr Unterweger ... ähhhhhhhhh .... berger?

    • T. F. (kein Partner)
      25. Juni 2014 09:29

      Wenn Andreas Unterberger den Lesern die Entscheidung ließe, was von Putins Aktionen zu halten ist, würde bald niemand den Blog lesen. Denn das, was die Leser hier im Allgemeinen so einbringen, gibt es sonstwo auch zu lesen. Kiloweise.

  18. pc-think
    24. Juni 2014 13:28

    Wladimir Wladimirowitsch Putin hätte von Wasti Kurz eine gründliche Kopfwäsche erhalten sollen, damit er versteht, wie sehr Österreich seine Politik, speziell seine Krimpolitik ablehnt. Als Beispiel hätte ja dieser Blog und im besonderen unser Blogmaster dienen können.

    Kurz und Fischer hätten ihm klar machen sollen, dass kein Volk allein über seine Unabhängigkeit abstimmen darf, denn das ist Missbrauch der Demokratie. Im Falle Krim hätte die gesamte Ukraine abstimmen müssen, am besten aber - nach jahrelanger gründlicher Diskussion - ganz Europa!

    Damit sich der alte Spruch wieder einmal beweise: Austria docet!

    • Undine
      24. Juni 2014 13:48

      @pc-think

      Satire oder ernst gemeint, das ist hier die Frage.....

      Zu einer Satire würde das Bild "Jungspund ohne abgeschlossenes Studium und mit minimalen außenpolitischen Erfahrungen stellt den höchst erfahrenen Polithasen mit abgeschlossenem Jusstudium und seit vielen Jahren Herrscher über den flächenmäßig größten Staat der Erde zur Rede und LEHRT ihn MORES" gut passen. ;-)

    • Peter R Dietl
      24. Juni 2014 18:27

      Nein, die gesamte CIA hätte abstimmen sollen!
      .

    • pc-think
      24. Juni 2014 21:28

      Undine,
      ein wirklich köstliches Bild, das auf sehr elegante Art genau den Kern der Sache trifft!

      Und das Beste dabei: A.U. mutet das unserem Wasti allen Ernstes zu.

      Die besten Satiren schreibt doch das Leben selber, besonders mit A.U. als Ghostwriter.

  19. ProConsul
    24. Juni 2014 13:26

    Wieso plappert Unterberger beim Thema Ukraine ständig die US-NATO-Ostküsten Propaganda nach. Ich habe bisher leider nur enttäuschendes von ihm dazu gelesen. Wie kann sich unser geschätzter Blogvater nur derart verrennen? Er sollte sich zum Beispiel einmal den Artikel 'Crimea River: The Hypocrisy of U.S. Foreign Policy' von Prof. E. Michael Jones dazu durchlesen. Der Artikel, der sich in der April-Ausgabe des Magazins 'Culture Wars' befindet, kann im PDF-Format von der Homepage http://www.culturewars.com bezogen werden.

  20. zweiblum
    24. Juni 2014 13:21

    Russisches Gas dürfen wir kaufen, aber nur über die Ukraine. Über den EU Staat Bulgarien darf das selbe Gas nicht gekauft werden. Das ist Freihandel neu!!! Die EU ist eine Demokratie mit Freihandel. Oder?
    Über die Schweiz kann man es auch kaufen. Die sind ja keine Demokratie.
    Unsere Medien bemühen sich uns das klar zu machen. Gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens.

    • socrates
      24. Juni 2014 14:57

      In der Ukraine wird es kosher, dann dürfen wir es benützen.

    • Lieber Augustin
      24. Juni 2014 21:49

      Genau so ist es, socrates! Darauf haben sich die Oligarchen verständigt.

    • Rolando (kein Partner)
      25. Juni 2014 10:11

      Kuckt euch doch mal an wie die neue Gasleitung verläuft - bzw wie die anderen Gasleitungen verlaufen - wenn die neue fertig ist könnte Putin in Nordeuropa den Gashahn abdrehen. Und alles was im Süden liegt - Serbien nordwärts und Österreich - hätten noch Zugang.... ;) Ist ja für uns auch nicht so unpraktisch....

  21. Freak77
    24. Juni 2014 13:06

    Wolfgang Fellner, der Chef von "Österreich" kommt am Dr. Unterberger-Blog fast nie gut weg.

    Ich möchte aber heute die Meinung von Wolfgang Fellner über den Putinbesuch zur Diskussion stellen:

    Besonderns unter dem Punkt: "Aber müssen wir uns bei Putin einschleimen?" bringt Fellner ein paar interessante Sichtweisen:

    http://www.oe24.at/oesterreich/politik/wolfgangfellner/Das-sagt-Oesterreich/148261564

  22. Freak77
    24. Juni 2014 12:57

    Anders als man es in Österreich glauben würde, geht dieser Besuch Putins an den internationalen Medien fast spurlos vorüber:

    Es interessiert fast niemanden wer heute nach Wien kommt:

    Ausnahme: Die Neue Zürcher Zeitung berichtet:

    http://www.nzz.ch/international/wien-rollt-putin-den-roten-teppich-aus-1.18329116

  23. Erich Bauer
    24. Juni 2014 12:50

    @"...Zumindest dann nicht, wenn man noch bei klarem Verstand ist..."

    Allein der Vortrag macht des Redners Glück;
    Ich fühl es wohl, noch bin ich weit zurück.
    (Goethe)

  24. Undine
    24. Juni 2014 11:50

    A.U. schreibt:

    "Dass nach seriösen Forschungen bei einer freien Abstimmung die Österreicher jedoch 1938 mehrheitlich nicht zu Hitler wollten (obwohl 1919 eine große Mehrheit zweifellos nach Deutschland wollte), wurde damals von den Anhängern des Dialogs um jeden Preis geflissentlich übergangen."

    Das kann man behaupten---aber genauso gut das Gegenteil!

    Man versucht immer, auszublenden, WIE verheerend die Not in Ö noch Ende der 30er-Jahre war (wir wurden zugrunde gespart und regiert!), während man damals beim Schielen nach D sah, daß es dort längst BERGAUF ging. Die Leute hatten wieder Beschäftigung und ein Einkommen, das das Überleben sicherte und NUR DAS ZÄHLTE, wenn man in einer derart hoffnungslosen Lage war.

    In Ö hingegen gab es zu dieser Zeit reihenweise Selbstmorde verzweifelter arbeitsloser und "ausgesteuerter" Männer, die nicht mehr in der Lage waren, ihre Familien zu ernähren (was natürlich das Unglück der betroffenen Familien noch vergrößerte). So viel zum Wunsch sehr, sehr vieler Österreicher nach dem Anschluß an das längst schon prosperierende D. WIE diese Beschäftigung zustande kam, interessiert DAMALS niemanden---alle wollten NUR eine bezahlte Arbeit und das alleine ist nicht verwerflich.

    A.U. schreibt weiter:

    "Sonst hätte ja einst etwa auch Hitlers Einmarsch in Österreich und in der Tschechoslowakei mit Selbstbestimmung zu tun. Was 1938 so manche Westmächte ja in der Tat so gesehen haben. Damals hat nur Mexiko gegen Hitlers Invasion protestiert."

    Hatte der Einmarsch nicht doch etwas mit Selbstbestimmung zu tun? Vielleicht nicht nach dem heutigen Wissensstand, da man ja die Folgen kennt, aber aus der damaligen Situation heraus begriffen ist die Frage SERIÖS schwer zu klären.

    Was aber hatte damals ausgerechnet MEXIKO mit der Sache zu tun? Saßen dort lauter Leute, die die Weisheit mit Löffeln gefressen hatten? Oder gab es gar mexikanische Ressentiments gegen Ö? Aber ein Platz in Wien wurde den Mexikanern gewidmet.

    Stellte Ö nicht einst gegen den Willen vieler Mexikaner einen "Kaiser von Mexiko" : einen Habsburger auf MONTEZUMAS Thron?!

    Und nur so nebenbei: Wie dieses unrühmliche Abenteuer geendet hat, weiß man.
    Und dann haben WIR auch noch MONTEZUMAS prächtigen KOPFSCHMUCK mitgehen lassen und denken auch jetzt nicht im Traum daran, dieses mexikanische Heiligtum zurückzugeben!

    http://www.habsburger.net/de/kapitel/das-mexikanische-abenteuer

    • Undine
      24. Juni 2014 12:08

      Nachsatz: PUTIN AUSZULADEN käme einem politischen SELBSTMORD unseres Landes gleich! Hallo, wer sind wir denn, Putin, dem gewählten Staatsoberhaupt Rußlands, der UNS nachweislich nichts getan hat, so einen TORT zu anzutun? Wir sind doch in keinem KINDERGARTEN, wo ein Kind gemobbt wird und bei der nächsten Geburtstagsfeier nicht mittun darf!

    • hamburger zimmermann
      24. Juni 2014 15:46

      Ja, "Hitlers Einmarsch in der Tschechoslowakei" (Sie meinen sichtlich die Angliederung der Sudentengebiete an das Deutsche Reich) HATTE und nicht HÄTTE mit Selbstbestimmung zu tun. Statt weiterer Dispute empfehle ich, die erschütternden Abschiedsworte des Präsidenten der Konstituierenden Nationalversammlung Karl Seitz (gewonnen, der Sozi!) an die Abgeordneten aus den Sudetengebieten 1919 nachzulesen.
      .

    • Gennadi (kein Partner)
      25. Juni 2014 07:05

      Nazis fliegen wieder ganz tief hier.

    • Engelbert (kein Partner)
      25. Juni 2014 08:57

      @Undine

      Propaganda.

      Die Österreicher waren selber schuld, weil sie vorher über ihre Verhältnisse gelebt haben und die falschen Politker gewählt haben. Das was in den 1930ern gelaufen ist, nennt man Eigenverantwortung.

    • sursum corda
      25. Juni 2014 13:34

      @ Gennadi (kein Partner)

      Wer Karl Seitz als "tieffliegenden Nazi" denunziert, ist erkennbar soziphob. Das Gemurx von SP mit "Grün"-Bolschewiken ist auch nicht mehr das, was es einmal war.

  25. Peter Brauneis
    24. Juni 2014 11:24

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger, bei aller Wertschätzung, aber langsam wird's fad.

    "Putin hat sich darüber geärgert, dass die Ukraine mehrheitlich lieber nach Europa als nach Russland geht". Eine solche Tatsachenverdrehung wird umso peinlicher, je öfter sie wiederholt wird.

    Der demokratisch korrekt gewählte Präsident wurde von einem CIA-NATO-Putsch verjagt, weil er sich geweigert hatte, ein EU-Abkommen samt militärischen Anti-Rußland-Klauseln zu unterschreiben. Und Herr Soros recte Schwartz hat mit seinen Milliarden dann die Mörderbanden finanziert.

    Daß Junckersche EU-Lügen-Motto sollte doch gerade für das Tagebuch nicht gelten.
    .

  26. Josef Maierhofer
    24. Juni 2014 10:54

    Österreich ist auf Grund seiner geopolitischen und geographischen Lage, immer schon Nachbar Russlands gewesen, auch wenn sich heute die Grenze um ein Land nach Osten verschoben darstellt.

    Der Wunsch nach Freiheit muss erkämpft werden, in der Ukraine, wie in Österreich.

    1955 hatten wir Glück und kamen mit der Neutralität davon, die gerade die Russen stets geachtet haben, auch wenn sie von Österreichs Politelite mit Füßen getreten wird.

    Ein weiterer Aspekt erscheint mir auch noch zu leben, die Donaumonarchie, die kulturell viele positive Spuren hinterlassen hat, die Negativa scheinen natürlich immer wieder vergessen zu werden.

    Auch selbst sehe da eine gute Möglichkeit, unsere noch immer gültige, wenn auch nicht gelebte Neutralität, wieder erstehen zu lassen.

    Ich sehe an Sanktionen wenig Sinn außer den, ein deutliches Zeichen zu setzen. Ich gebe da auch Dr. Unterberger recht, dass ohne entschiedenes Auftreten Europas da keinerlei Effekte auftreten, leider auch so nicht bei dem schwachen Europa.

    Noch ein weiterer Aspekt ist die Unzufriedenheit der meisten Österreicher mit dieser EU-Diktatur und die Tatsache, dass Europa tatsächlich nicht ein politischer Faktor ist, wie die Beliebigkeit der Islameinwanderung und die Unfähigkeit politische Konflikte auch nur annähernd zu lösen.

    Also sehe ich für Österreich sicher den neutralen Weg als den sinnvollsten, da würde ich sogar Heinz Fischer recht geben, würde er aus diesem Motiv handeln. Tatsächlich aber weiß Putin ganz genau, dass er mit dieser 'Initiative' ein schwaches politisches Österreich vorfindet und kalkuliert richtig. Österreich ist halt kein politischer Faktor, das war es seit dem 1. Weltkrieg nicht mehr, wenn auch manchmal entschiedener und manchmal weniger.

    Auch unter diesem Aspekt würde ich Neutralität eher als den Willen der Österreicher sehen, als die Zugehörigkeit zur heutigen EU-Schuldenunion. Das Einzige, was uns diese geben könnte, wäre der Freihandelsvertrag, den hatten wir aber auch schon vor dem EU-Beitritt.

    Also würde ich als beherzter Österreicher, doch die Mehrheit der Österreicher fragen, wie sie zu Neutralität und EU stehen, wie sie zu dieser Regierung in Österreich heute stehen, etc., denn viele haben schon genug von westlicher und östlicher Propaganda und linker Propaganda.

    Auch unter diesem Aspekt würde ich Neutralität sehen.

    Zu Ukraine möchte ich an die erste Diskussion zum Thema erinnern und festhalten, dass sogar der Autor, Dr. Unterberger, damals gemeint hat, es werde wohl zur Teilung des Landes kommen, was ja auch geschehen ist, bloß halt nicht demokratisch.

  27. Dr. Otto Ludwig Ortner
    24. Juni 2014 10:33

    Einem Österreicher, der - guten Glaubens, also keiner der zahlreichen Landesverräter ("Zilk-Platte") - die N.A.T.O. zu Österreichs Freunden zählt, und nicht Rußland, dem ist nicht zu helfen. Man kann nur hoffen, daß er nicht in erst in Wolgograd (Stalingrad) zur Vernunft kommt.

  28. Eco
    24. Juni 2014 09:50

    Österreich trägt offenbar zu recht als einziges europ. Land Hammer und Sichel im Staatswappen. Rotfront weigert sich beharrlich, dieses zu entfernen. Wen wudert's, dass nun zur Unzeit Heinz Fischer Putin eingeladen hat. Er wird mit allen Ehren empfangen werden und in der Hofburg tafeln.
    Wen wudert's, hat doch Fischer nach wie vor den Altmarxisten Bruno Aigner als Einflüsterer kommunistischer Ideen stets neben sich. Eine Brüskierung sämtlicher EU-Staaten, die geschlossen für eine Ächtung Putins sind.
    Man kann nur vage hoffen, dass unser Außenminister Kurz den Mut aufbringt,
    offen Putin das völkerrechtliche Unrecht vor Augen zu führen.
    Man wird sehen.

    • simplicissimus
      24. Juni 2014 10:35

      Unter Putin hat sogar der Wachfuehrer am Kremltor laut und vernehmlich gesagt: "Kommunismus ist Scheisse". Ich habe es selber gehoert.
      Vielleicht ist Putin ein Diktator mit zaristischen Ambitionen, ein Kommunist ist er nicht. Auch wenn er seine Macht auf alten sowjetischen Strukturen aufbaut.

      Die oesterreichischen Altmarxisten sind laecherlich, wenn sie Che Guevara ein Denkmal aufstellen.

      Die Ablehnung Putins durch die EU erfolgt NICHT, weil man ihm Kommunismus vorwirft, sondern aus anderen Gruenden, aus geostrategischen Machtanspruechen. Sonst wuerde die EU auch andere Kommunisten aechten muessen von Rumaenien bis zu den Grazer Neomurxisten.

      Hoffentlich bringt Kurz auch einmal den Mut auf, Obama das voelkerrechtliche Unrecht der Ermordung zigtausender Zivilisten durch Bomben und Raketen in den amerikanischen Kriegen vor Augen zu fuehren.
      Welches der Schonung amerikanischer Soldatenleben in Angriffskriegen dient.

      Wenn das geschieht, dann soll er auch Putin kritisieren.

    • Undine
      24. Juni 2014 13:56

      @simplicissimus

      Bravo!*********!

  29. Jewgeni Gorowikow
    24. Juni 2014 09:46

    Ganz nach russischem Muster:

    Ich habe schon vor Wochen ganz geheime Briefe an das Verteidigungsministerium, an das Außenministerium und an das Bundeskanzleramt geschrieben:

    Österreich könnte sich mit einer kombiniert politisch-militärischen Aktion große wirschaftliche & finanzielle Vorteile verschaffen.

    In meinen geheimen Briefen schlug ich einen Mehrstufenplan vor:

    Das Bundesheer startet nach (gründlicher Vorbereitung) einen Zangenangriff mit dem Jagdkommando, Infanterie, Gebirgsjägern Eurofightern, Blackhawk-Hubschraubern, sowie Pandur- und Leopard II-Panzern und zwar eine Flanke nördlich & eine Flanke südlich & ein zentraler Vorstoß:

    Auf Liechtenstein.

    Da kommt es auf den Überraschungseffekt und auf das Tempo an: Es muss eine Blitzaktion wie aus dem Lehrbuch sein. Da heißt es: Dalli-dalli.

    In ein paar Stunden mussen österreichische Soldaten (natürlich ohne Hoheitszeichen) in Vaduz sein und die Residenz des Fürsten sowie sämtliche Ämter und den Regierungssitz besetzen.

    Der Fürst, seine Familie und die bisherige Regierung werden von Elitesoldaten ohne Hoheitszeichen beschützt und in Sicherheit gebracht.

    Danach berufen blitzartig liechtensteinische Bürger (die pro-österreichisch eingestellt sind) eine provisorische liechtensteinische Nationalversammlung ein: Am besten im Regierungsgebäude in Vaduz.

    Diese Nationalversammlung beschließt dort ganz rasch:

    - Um Chaos und Gafahr von Liechtenstein abzuwenden und zur Sicherheit aller liechtensteinischen Bürger:

    - Den Anschluss von Liechtenstein als das 10. Bundesland an die Republik Österreich.

    - Ein Hilferuf an österreichisches Militär und Polizei um die Ordnung in Liechtenstein zu gewährleisten.


    Ungefähr einen oder zwei Monate danach findet in ganz Liechtenstein eine Volksabstimmung über den Status von Liechtenstein statt.

    Anmerkung 1: Der Besitz von Liechtenstein könnte die Lösung für unser Loch im Bundesbudget sein. Man denke nur an die liechtensteinischen Banken, die würden mit einem Schlag österreichisch. Und es gibt auch moderne Industrie dort.

    Anmerkung 2: Wie diese Volksabstimmung in Liechtenstein durchgeführt wird: da sollte Anschauungssunterricht bei der Ostmark-Abstimmung am 10.4.1938 gemacht werden.

    • simplicissimus
      24. Juni 2014 09:54

      Endlich einmal ein vernuenftiger Kommentar!
      Als naechstes holen wir uns Suedtirol, dann wird die Schweiz und Bayern freiwillig unter unseren Schutz treten.
      Dann holen wir uns Triest, Slowenien, Oedenburg, Bruenn und Budweis.
      Usw.
      Jewgenij Purutinow wird zum Kaiser gekroent.
      Ich mach mich zum Kronprinzen und fang gleich mal mit dem Heiraten an.
      Das ist zwar auch anstrengend aber etwas aus der Schusslinie.
      So entsteht halt einmal ein Grossreich.
      Sicher nicht durch Softreden.
      Damit verliert man es.
      :-)

    • Undine
      24. Juni 2014 10:45

      @simplicissimus

      ;-)))))))))))))))))))))))))))))))!

    • Florin
      24. Juni 2014 11:05

      Vor allem Ödenburg!
      Dann hätten wir endlich eine "Stadt" (wenn auch Keinstadt) im Burgenland, dem Inbegriff der Provinzialität ;)

  30. El Barato
    24. Juni 2014 09:40

    Zitat A.U.: "...der ersten militärischen Verschiebung europäischer Grenzen seit dem zweiten Weltkrieg, die ohne jede Bedrohung, ohne jede gravierende Menschenrechtsverletzung erfolgt ist".

    Hat Herr Dr. Unterberger die 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts verpennt, oder ist es keine gewaltsame Grenzverschiebung, wenn es Serbien betrifft? Je nach Zählart bis zu 4 Kriege (Slowenien, Kroatien, Bosnien, Kosovo).

    Herr Dr. Unterberger, so sehr ich Ihre scharfsinnigen Kommentare schätze, aber Ihre geradezu pathologische Abneigung gegen alles Slawische sowie Ihre Amerika-Hörigkeit, die Ihr Urteilsvermögen in außenpolitischen Sachen oft trüben, sind eines Mannes Ihres Formats nicht würdig.

    • Jewgeni Gorowikow
      24. Juni 2014 09:51

      El Barato:

      Da unterliegen Sie einer Täuschung:

      - weder ist hier irgendetwas von "Amerika-Hörigkeit" zu lesen.
      - noch von "pathologischer Abneigung gegen alles Slawische".

      ??????????

    • El Barato
      24. Juni 2014 10:26

      Diese Leitlinien durchdringen sämtliche A.U.-Kommentare zu Themen mit entsprechender Relevanz. Klar sagt er nicht wortwörtlich "ich bin Amerika-hörig und hasse Russen und Serben", aber die Essenz dringt aus dem Kontext. Vor ein paar Tagen hat er z.B. wieder mal Serbien die Hauptschuld (!) am 1. Weltkrieg gegeben:

      "Serbien, dessen Expansionismus am Beginn des 20. Jahrhundert eine Hauptursache des Zerfalls zweier Reiche und des Todes von Millionen Menschen gewesen ist, das zweifellos auch der Hauptschuldige der letzten Balkankriege war..."

      Eindeutig schwer verengtes Blickfeld und borniertes Anrennen gegen den Stand der Geschichtsforschung.

    • Undine
      24. Juni 2014 10:52

      @El Barato

      *******************!
      Da sieht man, was bei "Geschichte in Stichworten" an Unwahrheiten, an faustdicken Lügen herauskommt; lakonisch wird festgestellt und in Stein gemeißelt: Einziger Kriegsgrund war der Mord unseres Thronfolgerpaares in Sarajewo! Da lachen ja die Hühner! Aber ALLE KRIEGSTREIBER von damals sind aus dem Schneider und werden bei den GUTEN eingereiht.

  31. Undine
    24. Juni 2014 09:20

    Bevor ich mir die Zeit nehme, mich näher mit dem heutigen brisanten Thema zu beschäftigen, möchte ich nur auf ein Bild hinweisen, das das gegenwärtige Problem hervorragend aufzeigt (von @Elisabeth MUDRA "entliehen"), denn wie so oft hat eine gekonnte Karikatur wesentlich mehr Aussagekraft als 1000 Worte:

    http://i.imgur.com/vZ8uHRw.jpg#sthash.0t8u1C32.dpuf

  32. Jewgeni Gorowikow
    24. Juni 2014 09:15

    Das was angesichts dieses äußerts unglücklichen & peinlichen Putin-Besuchs in Wien passieren sollte & ich mir wünschen würde:

    - die gesamte Flughafenautobahn bis in die Wiener Innenstadt
    - die Ringstraße
    - der Heldenplatz
    - alles rund um den Ballhausplatz und Hofburg
    - der Schwarzenbergplatz (wo Putin heute einen Kranz niederlegen wird)
    - die russische Botschaft in der Reisnerstraße in Wien 3:

    Überall an diesen Stellen & entlang der Straßen:

    Blau-Gelbe Beflaggung - die Fahnen & Flaggen der Ukraine: Es sollte ein richtiges Fahnenmeer der Ukraine geben!!

    Und diese Fotos & Fernsehbilder wo man überall Blau-Gelb sieht sollten nach Russland, Ukraine und in die ganze Welt geschickt werden.


    Ich hoffe genau so etwas passiert heute, zumindest einigermaßen.

    • Undine
      24. Juni 2014 09:28

      @Jewgeni Gorowikow

      Na, HOFFENTLICH passiert so etwas NICHT! Da könnte man sich genau so gut ein ATTENTAT auf PUTIN in Wien herbeiwünschen---würde doch perfekt zum Mord an unserem Thronfolgerpaar in Sarajewo zum 100. Jahrestag passen, nicht wahr!? Was dann passiert ist, weiß man.

    • Johann Ploder (kein Partner)
      25. Juni 2014 21:17

      Dieser Putinbesuch ist weder unglücklich, noch peinlich. Es ist eine Geschäftsreise auf diplomatischen Fundament. Ich würde ihnen empfehlen, sich folgendes zu wünschen: Frieden, Gesundheit und ausreichend Essen und Trinken!
      Provokation ist kein guter Wegbegleiter, alles klar, Jewgeni Gorowikow?!

      P.S. Hadern sie bitte nicht mit ihren Wünschen!

  33. terbuan
    24. Juni 2014 09:09

    Wie bei fast jedem Kommentar zu diesem Thema vermisst man auch hier jeglichen Hinweis auf die Rolle der USA in diesem geopolitischen Konflikt.

    Die "Rechten" als Sympathisanten Putins darzustellen nur weil er gegen die Schwulen-Lobby auftritt, geht ziemlich weit an der Realität vorbei.

    Mainstream-Propaganda kann man auch in anderen Medien konsumieren, so ferne man davon nicht bereits genug hat.

  34. brechstange
    24. Juni 2014 09:07

    Der Krieg der Oligarchen, noch wird er mit Geld und Sanktionen bestritten. Wie lange noch?

    Ein Gespräch mit Putin finde ich persönlich nicht falsch. Das wirtschaftliche Interessen gepflegt werden, auch nicht. Und was die EU-Kapazunder wollen oder nicht, abgesehen davon, dass das Gespräch von der EU eh erwünscht sein dürfte, sollte uns egal sein. Wer von den Schweden, Tschechen, Polen etc. frägt uns, wenn diese einen Besuch erwarten? Warum gibt es noch Avnoj und Benes-Dekrete? Bezahlen diese Staaten alle Rechnungen trotz hoher EU-Förderungen? Nein, tun sie nicht, siehe zB Alpine Pleite.

    Das Risiko aber, dass die Organisierte Oligarchen-Kriminalität in oberste Regierungskreise eingekehrt ist und dass Regierungsvertreter durch diese mit Hilfe von Geldmittel und anderer Unterstützung eingesetzt wurden und werden, besteht eklatant. Das macht das Ganze extrem kompliziert und für die Bürger der betroffenen Staaten sehr gefährlich.

    Hoffen wir auf Vernunft im Interesse der Ukrainer und in unserem Interesse.

  35. logiker2
  36. Das Pingerle
    24. Juni 2014 08:53

    Thema Krim:
    Angenommen die Deutschen wollten sich Tirol krallen, angenommen die Deutschen würden pro-deutsche Kräfte nach Tirol einschleusen, angenommen die Deutschen würden eine Volksabstimmung in Tirol durchsetzen und angenommen die Tiroler würden zu 90% FÜR den Anschluss an Deutschland stimmen..., dann sollen sie sich Deutschland anschließen! Wenn es danach nichteinmal eine einzige Großdemo der Bevölkerung gegen diesen Anschluss gibt, kann dieser Anschluss nicht gänzlich gegen die Bevölkerung gerichtet gewesen sein. Nichts anderes ist auf der Krim passiert.

    • Freak77
      24. Juni 2014 09:05

      @ Das Pingerle

      Also das ganze Völkerrecht und alle Verträge die die bisherigen Grenzziehungen bestätigten ganz einfach in den Papierkorb, oder?

    • Das Pingerle
      24. Juni 2014 09:40

      @Freak77
      Welchen Sinn hat denn ein Völkerrecht, das den 90%-Mehrheitswillen der Bevölkerung negiert? Wie der Name schon sagt, sollte das Völkerrecht, im Sinne der Völker sein und nicht im Sinne von willkürlich gezogenen Grenzlinien.

    • Undine
      24. Juni 2014 10:59

      @Das Pingerle

      Ich denke, die Zahl 77 in Freaks Pseudonym bezieht sich auf sein Geburtsjahr---dann nämlich kennt er ausschließlich die Geschichtsschreibung, die uns von den Siegern beider Weltkriege diktiert worden ist und---seit die 68er die Universitäten an sich gerissen haben, als DOGMA landauf-landab gelehrt wird.

    • Gennadi (kein Partner)
      25. Juni 2014 07:10

      @Undine ist offenbar die Steigerung von dunkelbraun.

  37. dssm
    24. Juni 2014 08:42

    Man sollte einmal grundsätzlicher fragen! Wie verändert man Grenzen. Als Tschechen und Slowaken getrennte Wege gingen, geschah dies friedlich und demokratisch. Als die Republiken des ehemaligen Jugoslawien in die Unabhängigkeit streben, gab es Mord und Totschlag.
    Bei den Schotten ist die Abspaltung innerhalb demokratischer Spielregeln, weil die Regierung in London es so zulässt. Die Basken haben dieses Glück nicht und entsprechend sind die Bomben hochgegangen. Ist nun die Regierung in Madrid schlecht oder die Basken?

    Da wir mit Südtirol einen ähnlich gelagerten Fall vor der Haustüre haben, sollten wir das Gespräch mit Herrn Putin suchen. Denn was wäre, wenn eine breite Mehrheit der Südtiroler wieder zu Österreich wollte und die Regierung in Rom kategorisch 'Nein' sagt? Was wäre wenn Rom dann Panzer schickt? Was wäre wenn Rom friedliche Demonstranten niederrollen lässt? Sind dann die Südtiroler die Bösen?

  38. socrates
    24. Juni 2014 08:22

    Putin versus Erdogan:
    Putin bietet uns Freundschaft, Wohlstand, Freihandel.
    Erdogan bringt Rassismus, Religionsterror, Völkerwanderung.
    Die EU war als demokratische Freihandelszone geplant, sie entwickelt sich zur Oligarchie von Monopolisten. Geheimhaltung und Handelsbeschränkungen sind die Devise. Das zeigt TTIP und die Geheimrede Erdogans in Wien.
    Die EU will Southstream verhindern, das Bulgarien als ärmsten EU Land und Österreich Geld brächte, ebenso wie sie North Stream verhindern wollte. Wir haben die Direktion abgelehnt, also hat sie die demokratische Schweiz angenommen und verdient gut. Jetzt haben wr die Chance auf South Stream, das will die EU verhindern. Alles muß über die Ukraine gehen, damit ihre jüdischen Freimaurer den Markt kontrollieren und mitschneiden.
    Wir werden Rußland noch brauchen!

    • Undine
      24. Juni 2014 09:06

      @socrates

      Absolute Zustimmung---zu jedem Wort!************+!

    • Gennadi (kein Partner)
      25. Juni 2014 07:02

      "Putin bietet uns Freundschaft, Wohlstand, Freihandel."

      Kein Wunder, wenn mit solchen haarsträubenden Parolen die Kommunisten immer mehr Stimmen sammeln.

      Freundschaft - der marxistische Gruß.
      Wohlstand - sieht man am besten gleich 20 Km außerhalb Moskaus.
      Freihandel - so wie Erpressung mit Gas.

    • socrates
      27. Juni 2014 13:56

      Gennadi
      Freihandel ist kommunistisch? Wo haben Sie das her?
      Wohlstand ist für die ukrainische Rentnerin 270€ Pension in Russland gegen 70€ in der Ukraine.
      Gas verkauft Russland frei ab Grenze.Wir dürfen es nicht kaufen, zuerst muss es in der Ukraine kosher gemacht werden. Das kostet etwas.

  39. Erich Bauer
    24. Juni 2014 08:13

    Dass die NATO-"Strategen" kürzlich jene NGOs, die gegen Fracking in Europa auftreten, als PUTIN-Agenten "entlarvten" ist ja kaum noch als vorsätzliche Lüge zu werten. Das könnte der klare Beweis für die Unendlichkeit der Dummheit sein. Wenngleich dahinter jene Absicht steht - die verstimmt.

    Zu den verdeckten "Agenten Russlands" darf man jetzt auch - neben der FPÖ - ausgerechnet die verschwuchtelten GRÜNEN zählen. Die Amerikaner mit ihren Stellungen rund um Russland müssen sich ja geradezu umzingelt fühlen...

    • brechstange
      24. Juni 2014 08:53

      Den Eindruck hat man in der Tat, dass sich die Amerikaner in die Ecke gedrängt fühlen.

    • Erich Bauer
      24. Juni 2014 14:24

      Tatsächlich scheinen sie ihre Felle davon schwimmen zu sehen...

  40. simplicissimus
    24. Juni 2014 07:25

    Auch ich kann mich den Ausführungen Herrn Unterbergers nur teilweise anschließen.
    Natürlich drängt sich zwar ein Vergleich zwischen Putin und Hitler auf, jedoch ist dieser eher problematisch.

    Ich bin zutiefst überzeugt, daß Österreich in der freiesten und geheimst möglichen Abstimmung mehrheitlich für Hitler gestimmt hätte. Diese Überzeugung schöpfe ich aus zahlreichen Gesprächen, die ich als Jugendlicher mit Angehörigen der Kriegsgeneration geführt hatte.
    Der Anschluß Österreichs ware von den Westmächten zähneknirschend akzeptiert worden, da man zumindest insgeheim Bescheid wußte über das tiefe Unrecht, das den Deutschen und Österreichern in den annektierten Gebieten angetan wurde.
    Man kann auch den Österreichern keinen Vorwurf über den Jubel bei Hitlers Einmarsch machen, niemand wußte oder konnte mit Sicherheit die weitere Zukunft vorhersagen.
    Die Besetzung Tschechiens war ein Verbrechen und strategisch dumm, dies brachte den Westen gegen Hitler auf. Egal, wie mies sich die Tschechen vorher gegen die Sudetendeutschen verhalten hatten. Der Anschluß des Sudetenlands war auf Druck Hitlers ja bereits vereinbart gewesen.
    Ich empfehle Herrn Unterberger: Gerd Schultze-Rhonhof "Der Krieg, der viele Väter hatte".

    Was den Ukraine Konflikt betrifft, darf nicht vergessen werden, daß die USA bei Säuberungsarbeiten in ihrem Hinterhof niemals zimperlich waren. Grenada, Panama und davor Interventionen in Cuba sind einige Beispiele. Darüber hat sich kaum jemand im Westen aufgeregt, schützten die USA doch ihre Interessenszone und/oder "befreiten" die Länder von missliebigen Diktatoren.
    Die neueren amerikanischen Interventionen sind nicht nur von den üblichen massenhaften Bombenabwürfen inklusive mörderischer Kollateralschäden begleitet, sondern machen fast überall alles noch schlechter. Die Spur zieht sich vom Irak bis nach Libyen.

    Gut, die Amis verschieben keine Grenzen. Dafür einverleiben sich die Russen ehemalige eigene Gebiete voll von Landsleuten. Ohne Bombenteppiche.

    Ich hege keine Symphatien für Putin.
    Dieser Konflikt ist jedoch ein Macht- und Einfluss´und Interressenskonflikt zwischen Großmächten, der sich direkt an der Grenze der einen Großmacht abspielt.
    Ich bin nach wie vor der Meinung, sich da rauszuhalten.

    • Erich Bauer
      24. Juni 2014 08:27

      Im 1. WK betrugen die ZIVILEN Opfer 20%... im 2. WK 40%... in den "modernen" AMI-Kriegen 90 PROZENT! Okay, das wird heute "Kollateralschaden" benamst...

      Ich finde die AMI-ADMINISTRATION in höchstem Maße UNSYMPATHISCH.

    • Undine
      24. Juni 2014 09:38

      @simplicissimus

      Für jedes Wort ein Stern!****************+!

  41. Jewgeni Gorowikow
    24. Juni 2014 07:02

    Herr Fischer, Herr Kurz: Bitte heute KLARTEXT reden was es bedeutet dass ein jedes Land eine eigene Souveränität hat - auch wenn es direkter Nachbar Russlands ist!
    Bitte KLARTEXT reden dass Russland einmal das Budapester Memorandum über d. Sicherheit d. Ukraine unterzeichnete.

    Mit 99-prozentiger Sicherheit wird heute unter Anwesenheit Putins und der höchsten Gazprom-Leute der Vertrag über South-Stream in Wien unterzeichnet:

    http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/newsletter/3825987/OMV-und-Gazprom-fixieren-SouthStreamVertrag-in-Wien

    Österreich macht sich damit total unmöglich in der ganzen westlichen Wertegemeinschaft, also bei den Ländern wo wir seit Jahrzehnten (um nicht zu sagen: seit Jahrhunderten) dabei sind. Was wird Merkel, was wird Steinmeier, was wird Obama über die österr. Politk denken wenn wir derart speichelleckerisch agieren?

    Die Österreicher als Wendehälse? Die Österreicher als Opportunisten? Die zu jeder Seite gerade das sagen was sie hören will? Die sich wie die Fahne im Wind hin- und herdrehen wie es gerade opportun ist? Die rückgratlosen & prinzipienlosen Österreicher?

    Pfui Teufel!!


    Österreich ist halt das Land der Putin-Versteher:
    - Herbert Stepic,
    - Siegfried Wolf,
    - Stefan Ottrubay

    Und:

    ...Als hiesiger Hort der Putin-Sympathisanten dient die „Österreichisch-Russische Freundschaftsgesellschaft“, in der Politiker aller Parteien, Anwälte und Manager sitzen. Obmann ist der Linzer Ex-Banker Ludwig Scharinger. Sein Vize ist Ex-Finanzstaatssekretär und SPÖ-Abgeordneter Christoph Matznetter. Er beklagt, dass die EU „zu oft als Schoßhund der USA agiert, anstatt eine eigenständige Außenpolitik zu verfolgen“.

    Link: http://www.profil.at/articles/1426/980/376188/putins-wien-besuch-oesterreich-andockstelle-eu

    Die Sache mit der Putin-Freundschaft ist halt so: Solange Putin nur sein eigenes Volk mit der Putin-Autokratie malträtierte und keine anderen Länder teilweise besetzte beziehungsweise andere Länder mit Krieg überzog war dieses speichelleckerische Anbiedern der Ösis an Putin-Russland noch einigermaßen verkraftbar.

    Aber Europa & die Welt ist in Bezug auf Putin seit Jänner/Februar 2014 eine ganz andere geworden, nicht wegen dem Westen, sondern wegen der Entscheidungen Putins.

    Leider habe ich heute nicht die Zeit aber ich würde gerne gemeinsam mit den Ukrainern heute gegen Putin demonstrieren: mit so einem Putin-Bild mit Hitlerbärtchen in Händen:

    http://imgl.krone.at/Bilder/2014/06/24/Putin-Besuch_Die_ganze_Welt_schaut_heute_auf_Wien-Proteste_angekuendigt-Story-409242_630x356px_2_wv5csdVwPlX2I.jpg


    http://www.krone.at/Oesterreich/Putin-Besuch_Die_ganze_Welt_schaut_heute_auf_Wien-Proteste_angekuendigt-Story-409242

    • logiker2
      24. Juni 2014 08:50

      "Die Österreicher als Wendehälse? Die Österreicher als Opportunisten? Die zu jeder Seite gerade das sagen was sie hören will? Die sich wie die Fahne im Wind hin- und herdrehen wie es gerade opportun ist? Die rückgratlosen & prinzipienlosen Österreicher?"
      Linksverseuchte Staaten sind so. Ausserdem, Brüder im Geiste, pflegen einen netten Umgang untereinander. War beim Besuch von Chinesenchef schon so. Und bitte schreiben sie nicht "die Österreicher", es gibt genug welche diesen Dreckscharakter nicht haben. Vorschlag: Österreichs Führung und ihre Steigbügelhalter.

    • Undine
      24. Juni 2014 09:45

      @Jewgeni Gorowikow

      "Was wird Merkel, was wird Steinmeier, was wird Obama über die österr. Politk denken wenn wir derart speichelleckerisch agieren?"

      Was Merkel, Steinmeier, va aber Obama über die österr. Politik denken, ist wahrscheinlich nicht nur mir völlig wurscht---bei Letzterem, dieser unrühmlichen Marionette bestimmter Kräfte, ist es mir doppelt und dreifach wurscht!

    • Johann Ploder (kein Partner)
      25. Juni 2014 21:35

      So Meister "Jewgeni Gorowikow", jetzt gemma a bissl zu weit. Eine Meinung zu haben ist o.k. - Ich fühle mich als Österreicher angesprochen und zücke jetzt mal die "rote Karte" !
      Ihre emozionalen, unsachlichen Kommentare sind voller Hass und führen zu weiteren Hass. Sie sind ein hasserfüllter, dummer Mensch! Die orange Revolution im November 2004 hat gezeigt, wo die Reise hingehen soll. Wie Altbundeskanzler Kreisky immer zu sagen pflegte. "Lernen's a bissl Geschichte!"

  42. Helmut Oswald
    24. Juni 2014 02:17

    Die Blog Leser wären enttäuscht gewesen, hätten sie nun keine Tirade gegen Putin lesen können. Die Wiederholung der immer gleichen Phraseologien macht diese aber halt leider nicht wahrer und auch nicht richtiger.

    Da ist einmal der ewig falsche Vergleich mit dem Einmarsch in Österreich von 1938. Wiederholt sich die Falschpositionierung, so bleibt nur, die bereits vorgebrachte Gegenpositionierung ebensogleich vorzutragen. Und wenn die historische Lüge 17x wiederholt wird, wird sich die Gegenpositionierung eben auch 17 x wiederholen. Die Wahrheit ist geduldig. Welche davon plausibler, stimmiger und glaubhafter bestehen wird, sind wir gelassen geneigt dem pt Publikum zu überantworten.

    Geschichtsfälschung 1) die Abstimmung dieses Schusschnigg wäre demokratisch gewesen, undemokratisch sei allein die des Hitler gewesen

    Antwort: nein, beide waren undemokratisch angelegt. Fleißig und stets erzählt wird, das 'JA' auf dem Stimmzettel des Hitler sei viel, viel größer gewesen als das 'NEIN'. Schon richtig: aber, bei Schuschniggs Abstimmung GAB ES GAR KEINE MÖGLICHKEIT FÜR DEN ANSCHLUSS ZU STIMMEN. Der - Nazi hin - Adolf her - ja ALLEn politischen Parteien (ja, auch den Kommunisten) bis 1933 ein zentrales politiches Anliegen war. Wer für den Anschluß stimmen wollte, musste sich einen EIGENEN ZETTEL (!) zur Abstimmung mitbringen.
    Die vorgedruckten Schuschnigg Zettel waren groß und breit mit rot-weiß-roten Streifen auf der Rückseite markiert. Auf der Vorderseite stand bloß eine Möglichkeit, nämlich jene, gegen den Anschluß zu stimmen. Und klarer Weise, hatte somit niemand geheim abstimmen können, wenn er seinen eigene Zettel mitbringen sollte (Repressalien inklusive).

    Unwahrheit durch Weglassung. Ja, 70.000 politische Funktionäre waren vor der Abstimmung durch die Gestapo verhaftet worden. Eben Hitler. Nicht erzählt wird: Schuschniggs Wahlvorbereitungen sahen keine Streichlisten vor - im Klartext - Mehrfachwahl war unkontrolliert möglich. In Schuschniggs Wahlvorbereitungen waren die Vorsitzenden der Wahlkommissionen AUSNAHMSLOS Funktionäre der vaterländischen Front vorgesehen - Wahlen wie in der DDR: SED Funktionäre kontrollieren, ob die Wahl auch ordnungsgemäß verläuft und - oh Wunder - sie zählen auch gleich aus, die Braven. Dafür werden sie auch mit einem ganz, ganz tollen 'demokrötischen' Ergebnis belohnt.

    Unwahrheit 3: Regelmäßig in der Historie unterschlagen wird, daß nach System Schusschnigg zu wählen als Beweis , wahlberechtigt zu sein, galt, daß Vorweisen jenes Kupons, mit dem nachgewiesen wurde, daß die Stromrechnung bezahlt ist. Das kann echt was. Könnte von diesem burgenländischem Bürgermeister sein, diesem Betrügowitsch aus , na wird mir gleich wieder einfallen. Also nochmal, zum Nachlesen: die bezahlte Stromrechnung. In einem Land dessen komplett unfähige diktatorische Regierung immer noch hunderttausende, in die Millionen gehende Arbeitslose, die meisten davon bereits ausgesteuerte (=vollkommen ohne Unterstützung dahinvegetierende) Arme hat, die sich daher in den meisten Fälllen bereits im Haushalt gar keinen Strom eingeleitet hatten, im Falle doch aber regelmäßig keinen Strombezug mehr hatten, weil sie eben nicht einmal mehr die Stromrechnung bezahlen konnten von der Wahlbeteiligung auszuschließen - das ist echt gut. Mit anderen Worten ein Zensus - denn vermögendere Leute konnten das naturgemäß sehr leicht. Und ebenso leicht konnten die mehrfach abstimmen.

    So und jetzt könnte die Sache noch weiter gehen, aber die weiteren Einzelheiten halte ich für verzichtbar.

    Absurderweise aber neigt sich, unter Hinzufügung dieser Tatsachen nun die Betrachtung dieses Vergleichs, der ukrainisch russischen Wirklichkeit auf verblüffende Weise den historischen Tatsachen an. Oder glaubt irgendjemand, daß die von der herbeigeputschten ukrainischen Regierung organisierte Abstimmung sich von jener des 'Dr Kurt Edler von Schuschnigg' großartig unterschieden hätte ?
    Eine Regierung, die unterstützt von 400 Blackwater Söldnern mit Gewalt an die Macht kam, obwohl der Machtwechsel genausogut zwei Monat später friedlich durch die bereits beschlossene Wahl vollzogen hätte werden können ? Eine Regierung, die den zwangsweise durch Chrustschow an die Ukraine angeschlossen Krimrussen und anderen dieser Volksgruppe verkündet, man werde ihnen sofort einmal die Sprache verbieten. Vom Rest der Konversation innerhalb dieser sogenannten Regierung einmal ganz abgesehen. Plötzliche stille um die Untersuchungskomission hinsichtlich des Schiebefehles am Maidan ? Stille.
    Eben. Wir kennen uns aus. Zwei Strauchdiebe geraten aneinander - und warum, so frage ich, sollten wir unbedingt und mit Gewalt für den einen mehr Sympathien haben, als für den anderen ?

    Zum Abschluß noch zwei Fragen: warum die dummen Westmächte im Gegensatz zum intelligenten Mexiko die - undemokratische - Volksabstimmung in Österreich hingenommen haben ? Weil sie im Gegensatz zu ihrer späteren Kriegspropaganda eben wussten, wo oben und unten ist. Und sich die Demütigung ersparen wollten, die Abstimmung in Österreich unter internationalen Kontrolle zu wiederholen, wenn ihnen klar war, daß diese, mit geringerer, aber doch wohl deutlicher Mehrheit - wie übrigens auch im Saarland (dort nämlich unter internationaler Kontrolle) - für den von ihnen verbotenen Anschluß ausgehen würde. Diese Blamage ein zweites Mal, das wollten sie sich ersparen.

    Zurück auf die Krim - auf auf, zu einer zweiten Abstimmung, unter Beobachterkontrolle der OSZE -- wäre Putin nicht der, der er ist - würde er sofort dazu einladen. Wer - im sogenannten Westen - wäre bereit, sich dieser Herausforderung zu stellen ?

    Bitte keine nach sieben Jahrzehnten und dem weitgehenden Wegsterben aller Zeitzeugen abgelegten 'Untersuchungen' ansetzen, wie die Abstimmung 1938 ausgegangen wäre ... da ist der Kaffeesud besser zu deuten. Aber wie wäre es einmal, mit einer ehrlichen historischen Zitierung: Schuschnigg, zum Ausgang einer freien Abstimmung befragt, meinte dazu in den fünfziger jahren: 'er wisse den Ausgang nicht - 25 % wären für ihn, 25 % wären gegen ihn gewesen - wie sich die Masse der Bevölkerung entschieden hätte, sei völlig ungewiss gewesen'.

    • Xymmachos
      24. Juni 2014 08:40

      Sehr richtig! Kürzer gesagt: "Lernen's Geschichte, Herr Chefredakteur!"

    • Undine
      24. Juni 2014 09:35

      @Helmut Oswald

      Für dieses Meisterstück **************************************!

    • Eco
      24. Juni 2014 09:36

      @ Helmut Oswald

      Ich bin erschüttert, welch krause Ideen sie von sich geben. Im Vergleich zu ihnen war Schuschnigg ein lupenreiner Demokrat. Ich bin entsetzt, wie groß die Zustimmung zu dem von ihnen verzapften Unsinn im Blog ist. Vielleicht hatte der Wertkonsevative rechr, diesen Blog zu verfassen; ich überlege es mir eben.

    • Applaus
      24. Juni 2014 11:45

      Exzellent, Herr Oswald!

      Wollte gerade Herrn Unterberger fragen, ob er mit jenen vom deutschen Einmarsch in Österreich vergleichbare Bilder von der Krim (vor der Abstimmung) vorweisen kann, damit ich AUs Parteinahme auch guten Gewissens gutheißen kann.

      Das kann ich mir dank Ihres Beitrages ersparen.

    • Undine
      24. Juni 2014 14:06

      @Eco

      Darf ich fragen, warum manche Menschen, wenn es um die Geschichte unseres Landes geht, immer gleich so wütend und beleidigend werden, wenn jemand anderer eine abweichende Meinung als die verordnete kundtut? Ist es eine unbewußte ANGST davor, das eigene Geschichtsbild, das einem eingetrichtert wurde, könnte ins Wanken geraten, weil vielleicht doch nicht alles so zugegangen ist, wie man es uns weismachen wollte/will?

    • Majordomus
      24. Juni 2014 23:16

      @Undine:
      Nun, manche leben wohl nach dem Grundsatz: "Wenn Ideologie und Realität nicht zusammen passen, Pech für die Realität."

    • Freidenker (kein Partner)
      25. Juni 2014 18:20

      Eco: Wie wärs wenn sie versuchen würden, uns ihr geschichtliches Wissen in dieser Angelegenheit näher zu bringen und warum Schuschnigg ein lupenreiner Demokrat gewesen sein soll, anstatt die Meinung anderer a priori als verzapften Unsinn zu bezeichnen.

    • Tik Tak (kein Partner)
      26. Juni 2014 20:15

      " ... Schon richtig: aber, bei Schuschniggs Abstimmung GAB ES GAR KEINE MÖGLICHKEIT FÜR DEN ANSCHLUSS ZU STIMMEN. Der - Nazi hin - Adolf her - ja ALLEn politischen Parteien (ja, auch den Kommunisten) bis 1933 ein zentrales politiches Anliegen war. Wer für den Anschluß stimmen wollte, musste sich einen EIGENEN ZETTEL (!) zur Abstimmung mitbringen.
      Die vorgedruckten Schuschnigg Zettel waren groß und breit mit rot-weiß-roten Streifen auf der Rückseite markiert. Auf der Vorderseite stand bloß eine Möglichkeit, nämlich jene, gegen den Anschluß zu stimmen. Und klarer Weise, hatte somit niemand geheim abstimmen können, wenn er seinen eigene Zettel mitbringen sollte (Repressalien inklusive). ... "

      Nette Geschichte aber nicht wahr.

      Die Stimmzettel der Abstimmung, die Schuschnigg vorbereiten hat lassen waren hatten keine Rückseiten.
      Die waren teilweise in der Zeitung abgedruckt und sollten ausgeschnitten mitgebracht werden.
      Die konnten auch bei der vorgesehenen Abstimmung von der Wahlkommission nicht eingesehen werden, wie Sie schreiben.
      Das waren einfach nur Zettel mit der Aufschrift "Ja" bzw. "Nein" aber eben nicht beides.

      Ihre Darstellung ist leider völlig falsch, zumindest was die Stimmzettel der von Schuschnigg vorgesehen Abstimmung anbelangt.

      Die Zettel der Abstimmungsfarce der Nazis waren da schon klarer und auch die offene Abstimmung war das eindeutig das Werk faschistischer Terroristen.

      Womit wieder eine Urban Legend zerstört wurde.

    • Helmut Oswald
      01. Juli 2014 00:59

      @Tik Tak

      Die Stimmzettelbeschreibung stammt vom NR Abg iR Viktor Reimann, er war Zeitzeuge und im III. Reich interniert in Dachau sowie unter anderem jahrzehntelanger Redakteur der Kronenzeitung. Was Schuschnigg darüberhinaus in Zeitungen veröffentlichen ließ, mag davon abgewichen haben. Selbstverständlich gab es für beide Abstimmungen keine aktualisierten oder innert kurzer Frist aktualisierbaren Wählerverzeichnisse, die letzten stammten von 1930. Welche Urban Legend wurde zerstört, von wem ?
      Reimann etwa, der es wiederholt berichtet hat und darüber eine Schrift verfasst hatte ?

  43. mischu
    24. Juni 2014 02:04

    Ich orte in diesem Kommentar einige Widersprüchlichkeiten, die man so nicht stehen lassen kann:

    "Der einzige Unterschied: Putin kommt auf Einladung"

    Weitere Unterschiede sind - Putin kommt auch nicht als Wahlwerber und schon gar nicht als Aufwiegler für an sich in Österreich nicht gerade leicht integrierbare Migranten.

    "Putin hat sich darüber geärgert, dass die Ukraine mehrheitlich lieber nach Europa als nach Russland geht"

    Auch diese Behauptung könnte nur durch eine "saubere, geheime Abstimmung" bewiesen werden, genauso wie die gegenteilige, daß eine Mehrheit zu Rußland möchte. Über BEIDE Mutmaßungen gibt es eine solche Abstimmung jedoch nicht!

    ".....so wenig kann das auch nur im entferntesten Sympathien für die Besetzung anderer Länder rechtfertigen."

    Putin kann damit nicht gemeint sein, denn soviel mir bekannt ist, hält Rußland die Ukraine nicht BESETZT!

    Darüber hinaus finde ich, daß man einen Dialog niemals verweigern sollte und wenn dieser in Wien auch nur den geringsten Erfolg aufweisen könnte, war es die Einladung mehr als wert und wenn nicht, dann war es zumindest ein Versuch und kein Beinbruch.

    Übrigens dürfte die Europäische Union über den österreichischen Vorstoß nicht wirklich erbost sein, denn sonst hätte sie nicht gezögert, uns mit Sanktionsdrohungen davon abzuhalten. Übung in Verhängung solcher Maßnahmen existiert ja bereits in dieser "Völkergemeinschaft"!





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