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FN 652: Russlands Verzicht

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Putin weist sein Parlament plötzlich an, dass es das seit März gültige grüne Licht für die russische Intervention in der Ukraine zurückzieht.

Damit werden erstens alle jene Lügen gestraft, die ernstlich geglaubt haben, die Vorgänge in der Süd- und Ostukraine hätte nichts mit der russischen Armee zu tun (oder gar, das russische Parlament wäre eine Institution einer Demokratie). Und zweitens: Es zeigt sich, wie unangenehm Russland die vom Europäischen Rat am Freitag geplanten Sanktionen sind. Putins Gutwetterversuch in Wien (bei dem plötzlich köstlicherweise die Innenministerin von der SPÖ nach vorne geschoben wird, weil auf einmal weder Präsident noch Kanzler bei der Kranzniederlegung vor dem Russendenkmal leider, leider keine Zeit haben), die Feuereinstellung in der Ostukraine (übrigens ein weiterer Beweis dafür, dass bei den angeblich autonomen Separatisten nur Moskaus Befehle den Ausschlag geben) und eben nun Putins Anweisung – pardon: sein Wunsch ans russische Parlament (der bezeichnenderweise vor dessen Eintreffen in Wien, also vor dem von Wiens Politikern so verzweifelt zitierte „Dialog“ erfolgt ist). Wenn es Russland durch diese Maßnahmen gelingt, tatsächlich den Europäischen Rat am Freitag zum Verzicht auf weitere Sanktionen zu bewegen, hat es einen großen Sieg errungen. Ab Samstag kann es dann wieder ungehindert seinen Expansionismus fortsetzen. Denn Moskau hat ja keine einzige irreversible Maßnahme gesetzt. Daher kann man nur skeptisch bleiben (so sehr man sich über russische Vernunft auch freuen würde).

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juni 2014 16:06

    Putin kann nichts richtig machen. Potztausend, da werden ihm die Russen aber gleich das Vertrauen entziehen.

    Mir ist niemand in Erinnerung, der ernsthaft behauptet hätte, Putin habe keinen Gebrauch von seinen Streitkräften gemacht, um die in Kiew ausgelöste Krise zugunsten seines Landes zu gestalten. Dafür, so nebenbei, sind die ja auch da und zu diesem Zweck investiert eine Nation etwas in ihre Streitkräfte - um sie im Bedarfsfall zu haben. Wenn der BND über den Spiegel bekannt gibt (eine Einrichtung - nein , nicht der Spiegel - die sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten nicht eben durch Geschwätzigkeit auszeichnete und von der wir bisher keine Falschmeldung zu verzeichnen hatten), daß 400 Blackwater Söldner den Umsturz in Kiew 'unterstützt' hatten, dann ist das für die Blog Berichterstattung offenbar unbeachtlich. Wenn Putin den Gedanken aufgreift, und für seine Truppen die gleiche List ergreift, dann sind wir selbstverständlich in den Grundfesten erschüttert.

    Ich weiß nicht, aber das scheint mir keine ernstgemeinte Kommentierung, das ist Alles zusammen ein bisschen wie Opera Buffa. Nur halt auf Nuklerschlagabtauschniveau.

    Krieg ist, wenn alte Männer reden und junge Männer sterben. Ist Euch der Krieg gegen Putin so wichtig? Dann schickt Eure Söhne und Enkel dorthin und lasst sie für die Soros Stiftung, deren ukrainisches Gold und die US Geopolitik sterben. Denn an uns, unsere Interessen und geopolitischen Erfordernisse verschwendet ihr ohnehin keine Gedanken.

  2. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juni 2014 19:04

    Gleich zwei Putin bashings an einem Tag! Da muß doch was Wahres dran sein, wenn es unser verehrter Dr. Unterberger so schreibt.

    Daher möchte ich meine Meinungsposition einmal überdenken und einer gründlichen Analyse unterziehen.

    Heinz Fischer hat als oberster Staatsrepräsentant einen lange ausgemachten Staatsbesuch vom russischen Präsidenten nicht abgesagt, obwohl das der Hauptstrom der veröffentlichen Meinung so will. Mit der veröffentlichen Hauptmeinung will ich mich nicht lange aufhalten, weil wir alle wissen, daß sie entweder gekauft ist, oder nur an der Oberfläche kratzt.

    Interessanter ist schon die Rolle Heinz Fischers. Er stellt sich gegen den Hauptstrom. Dabei macht er nur das, wofür wir Staatsbürger die politischen Repräsentanten zahlen. Er vertritt unsere Interessen und baut Brücken um den Frieden zu bewahren. Der in diesem Fall immer noch billiger ist, als eine weitere Eskalation der derzeitigen Russlandkrise.
    Es liegt mir nichts ferner als Heinz Fischer als Mensch zu verteidigen, aber als Politiker macht er soeben eine gute Arbeit.

    Wladimir Putin macht auf der anderen Seite das Gleiche. Er vertritt die Interessen seines Volkes, besucht trotz aller Beleidigungen gegen ihn persönlich Österreich und bemüht sich Brücken des Friedens zu bauen.
    Daß er dabei heute sein Parlament aufgefordert hat, den militärischen Freibrief einer ukrainischen Intervention zurückzuziehen, zeigt nur, daß er in der Anspannung höchster Gefahr für seinen Staat dem Aggressor, der die Ukraine aufgeheizt hat, die richtigen Kraftsignale entgegengesetzt hat, und jetzt wieder für Entspannung sorgt.

    Es freut mich zu sehen, daß in dieser gefährlichen Situation zwei Menschen kühlen Kopf bewahren.

  3. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juni 2014 15:23

    Gut kann man erkennen wie man durch Dämonisierung jede weitere Gesprächsbasis zerstört.

    Alles was die Russen tun ist automatisch von Herrn Putin höchstpersönlich angeordnet. Ausser ihm scheint es keine denkenden Wesen im ganzen Osten zu geben. Selbst der Diktator Nordkoreas hat nicht solche Vollmachen.
    Alles wo der Name Putin vorkommt ist schlecht. Zieht er Soldaten zusammen, so ist er ein Kriegstreiber, tut er das Gegenteil ist er ein falscher Hund. Macht er einen Vorschlag, so ist dieser grundsätzlich falsch und schlecht. Sagt er etwas so ist er automatisch ein Lügner.

    Wie soll dieser Mann für sein Land verhandeln, wo doch jede Aussage immer nur böse ist?
    Wie will man aber ohne Verhandlungen die Probleme der Welt friedlich lösen?

  4. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juni 2014 20:13

    Wer die heutige Pressekonferenz verfolgt hat, mußte feststellen, daß BP Fischer, dem ich über weite Strecken keinerlei positive Seiten abgewinnen kann, endlich einmal staatsmännisch aufgetreten ist.
    Er hat Putin nicht als "Gott-sei-bei-uns" erscheinen lassen und doch sensibel die wichtigsten Probleme angesprochen.
    Sowohl Putin als auch Fischer blieben trotz verschiedener Standpunkte konstruktiv und sachlich.
    Auf einer solchen Basis können sehr wohl Friedensverhandlungen und bilaterale Wirtschaftsbeziehungen gelingen.

    Einen der wichtigsten Sätze dieses Staatsbesuches kam sogar von unserem oftmals um die richtigen Worte verlegenen Staatsoberhauptes, man lese und staune:

    "Die Gefahr, dass man zu wenig miteinander spricht ist größer, als dass man einmal zu viel miteinander spricht.“

    In diesem Sinne, möge die (Friedens-)Übung gelingen!

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juni 2014 14:16

    OT - Die Grüninnen pudeln sich auf, weil Gabalier in Spielberg die Hymne ohne Töchter gesungen hat.

    Ich finde das hingegen ganz super von Gabalier, echt sympatisch. :-)

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/3826287/Ignoranz-der-Bundeshymne_Grune-Frauen-rugen-Gabalier?offset=25&page=2#kommentar0

  6. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juni 2014 18:13

    Die "Presse" meldet:

    "- Kritik an Putins Wien-Besuch kommt nicht nur von EU-Außenministern, sondern nun auch aus der Wiener US-Botschaft."

    Was geht die das eigentlich an? Dachte immer das wäre nur ein Konflikt zwischen der EU und Russland? Ts, Ts, wie man sich täuschen kann!

    Übrigens, die "Presse" bekommt eine neue Führungsmannschaft, Rainer Nowak wird auch Herausgeber, na schau wir einmal ob das und die "strategische Neuausrichtung" eine gute Nachricht sein wird! Skepsis ist angebracht.

    http://diepresse.com/home/kultur/medien/3826296/Die-Presse_Neuer-Geschaeftsfuhrer-und-Herausgeber?_vl_backlink=/home/index.do

  7. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juni 2014 16:50

    Es scheint sich ja schon herumgesprochen zu haben, dass OMV und Gazprom "South Stream" paktiert haben.

    Irgendwie scheint über Österreich doch so etwas wie ein "guter Geist" zu walten. Denn gerade noch rechtzeitig bekamen die unverschämten bzw. erpressbaren "Kriegsliebäugler" bzw. Eskalationsförderer Merkel-Steinmeier... samt "Skulls & Bones-Bongos" einen in den Schritt... Das könnte durchaus auch die EU in ihren Grundfesten erschüttern. Zusammenkrümmen tut sie sich sicher schon...

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorIgor Potemkin
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juni 2014 14:19

    Zeitig zu Beginn des Krieges gab es einen britischen
    Diplomaten, Sir Robert Vansittard, der als Hauptexponent
    eines verrückten anti-deutschen-Hasses in Erscheinung
    trat. In einer Reihe von Rundfunksendungen
    des turbulenten Jahres 1941 stellte Vansittard ein paranoides
    Bild von den deutschen "Teufeln und Raubvögeln"
    zusammen, die ihre Spuren in 2 000 Jahren
    menschlicher Geschichte hinterlassen haben. Er verglich
    Deutschland mit einem Mord- und Raubvogel, der stets
    alle seine schwächeren Nachbarn überfallen und verschlungen
    habe. Bald wurde Vansittards Hymne des
    Hasses gegen Deutschland auf der anderen Seite des
    Atlantik aufgegriffen und ergänzt. Theodore Nathan
    Kaufman - "Präsident der amerikanischen Friedensliga"
    -, Mitarbeiter vom Bundesrichter Rosenman, zeitweiliger
    Angehöriger des "brain trust" von Präsident F.D.Roosevelt,
    Entwicklungshelfer beim Morgenthau-Plan bestand
    in seinem Buch "Germany Must Perish" (Argule Press,
    Newark 1941) darauf, daß "die Nazis lediglich Abbilder
    der jahrhundertealten Lust der deutschen Nation zur
    Eroberung und zum Massenmord" seien.

    Heute erleben wir die Nachfolger dieser Hetzer und Menschenfeinde!


alle Kommentare

  1. Pink (kein Partner)
  2. Ireland (kein Partner)
    08. Februar 2015 11:02

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  11. BHBlog (kein Partner)
    29. Juni 2014 04:00

    " Putins Gutwetterversuch in Wien (bei dem plötzlich köstlicherweise die Innenministerin von der SPÖ nach vorne geschoben wird, weil auf einmal weder Präsident noch Kanzler bei der Kranzniederlegung vor dem Russendenkmal leider, leider keine Zeit haben), die Feuereinstellung in der Ostukraine (übrigens ein weiterer Beweis dafür, dass bei den angeblich autonomen Separatisten nur Moskaus Befehle den Ausschlag geben) und eben nun Putins Anweisung – pardon -

    Ist der aus SJ-Zeiten bekannte Anti-Papst -Befürworter Werner Faymann neuerdings Ihre neuer Spezi?
    Uih Uih Uih.
    Wenn sich Häupl das recht rausnimmt, dass man "Wien nicht schlechtreden" darf, darf dass der Präsident der russischen Föderation hoffentlich auch.

    Regen Sie sich lieber drüber auf, dass diese unseelige Bundesregierung aus SPÖ-ÖVP die Luftraumüberwachung an Ungarn übertragen hat (Anfang der Neutralitätsbeschneidung). Es ist traurig was man hier aufführt ....nur um Österreich in einen EU/NATO-Krieg hineinzumanövrieren

  12. peter789 (kein Partner)
    27. Juni 2014 10:31

    Von Peter Scholl-Latour hat man schon länger nichts gehört. Auf seine Meinung lege ich höchsten Wert.
    P.S.
    Bei allen anderen Themen schätze ich Hrn. Unterbergers Meinung sehr. ;-)

  13. Paulus (kein Partner)
    25. Juni 2014 23:38

    Unterberger glaubt ungebrochen an den Endsieg gegen den russischen Feind.
    Hat er schon "Siegesanleihen" von der EZB und der FED erworben?

  14. Mitwisser (kein Partner)
  15. Igor Potemkin (kein Partner)
    25. Juni 2014 19:58

    Polen leitet die militärischen Operationen in der Ukraine
    von Andrew Korybko

    Nachdem der Verteidigungs-Staatssekretär der Vereinigten Staaten Derek Chollet sich in Kiew etabliert hat, um die militärische Repression zu koordinieren, wird klar, dass die Operationen von Polen geleitet werden. Der Umlauf eines Fotos im Internet lässt keinen Zweifel mehr über die Verantwortung von Warschau zu.

    Die Beweise für die aktive Beteiligung von Polen an dem ukrainischen Konflikt sammeln sich weiter an, während der Krieg in den Regionen der südöstlichen Ex-Ukraine weiter wütet. Bis jetzt wurde die Intervention von Warschau indirekt gemacht. Sie verbreitet aber nicht weniger Tod und Zerstörung, obwohl keine polnische militärische Einheit vor Ort bereitgestellt wurde. Polen lieferte nicht nur Unterstützung für die Ausbildung von Terroristen vom Euromaidan als Auftakt für den in der Ukraine orchestrierten Ausbruch des Chaos, sondern hat auch Konvois von Söldnern vor Ort geschickt, um brutal diejenigen zu unterdrücken, die gegen den Putsch und gegen die Junta von Kiew standen. Man sieht jetzt Fotos umlaufen, die die Einbeziehung von Polen in die irre Spirale der Ereignisse hervorheben, welche die Ukraine blutig heimsuchen.

    http://www.voltairenet.org/article184402.html

    • ewiger Russe (kein Partner)
      25. Juni 2014 20:09

      "Polen leitet die militärischen Operationen in der Ukraine"

      Das wäre mit Lech Kaczynski nicht gegangen, und dann hatte er plötzlich einen "Unfall".

    • von Ohms (kein Partner)
      25. Juni 2014 20:39

      pöse, pöse polen! ich versteh gar nicht, warum die die russen nicht wollen... bei uns hat man nur die allerbesten erinnerungen an sie. dieser dziewulski sieht wenigstens aus wie ein macher, aber das hält die hiesige neidgesellschaft natürlich nicht gut aus

    • Langzeitbeamter (kein Partner)
      26. Juni 2014 11:07

      Also wenn der Paulus mit dem Igor Potemkin um den Endsieg ringen...

      Vielleicht das Warschauszenario von 1943 bis September 1944 genehm?

  16. Igor Potemkin (kein Partner)
    25. Juni 2014 19:36

    O.T.

    Für die atlantische Presse ist das islamische Emirat im Irak und in der Levante (EIIL), das gerade in den Norden und Westen des Irak eingedrungen ist, eine von ihrem Glauben geführte Gruppe von Dschihadisten, mit dem Koran in einer Hand und der Kalaschnikow in der anderen. Für diejenigen, die ihre Ausschreitungen ertragen haben, insbesondere in Syrien, ist es eine private, aus Söldnern aus den vier Ecken der Welt bestehende und von US-, französischen und Saudi – Offizieren geführte Armee, die die Region zerlegt, um ihre Kontrolle durch die Kolonialmächte besser ausführen zu können.

    http://www.voltairenet.org/article184383.html

    • 'murica! (kein Partner)
      25. Juni 2014 20:09

      Das mit dem Öl wird auch schon langweilig. Und weißt du warum? Weil es völlig egal ist, wer die Quellen "kontrolliert", denn um deren Wert zu realisieren, muss man es nämlich verkaufen. So fließt am Schluss, egal auf welchen Umwegen, das Öl wieder in den Westen.

      Der mit großer Wahrscheinlichkeit auch gleich die Steuern der Mineralölkonzerne kassiert, welche die Quellen betreiben, denn auf der Koranschule lernt man das üblicherweise nicht. Und irgendein Westentaschen-Potentat hat dafür einen goldenen Learjet geschenkt bekommen - als "Dankeschön" für den gefälligen Vertrag. Siehe jeden beliebigen Konflikt mit oder in Ölstaaten in den letzten 30 Jahren. Das ist das Schöne am Kapitalismus!

      Die Vorstellung, dass die USA irgendwo Quellen "erobern" müssen, um an Öl zu kommen, ist in ihrer Eurozentriertheit, das Verhalten des Britischen Empire 1:1 auf das 21. Jahrhundert umzulegen, schon wieder putzig.

      Aber wenn wir dann mit dem Auto nach Italien fahren, oder auch nur die 50 Meter zum Supermarkt, dann sind wir schon alle froh darüber, dass Exxon, Shell und BP arme Nigerianer ausbeuten oder den Imperialismus im mittleren Osten heraushängen lassen, damit wir uns das auch problemlos leisten können, gelle? Denn Gnade uns Gott, wenn der Benzinpreis mal um eigentlich läppische 50 Cent steigt.

      'murica!

  17. Torres (kein Partner)
    25. Juni 2014 19:16

    "... weil auf einmal weder Präsident noch Kanzler ... leider keine Zeit haben..." Wieder ein Musterbeispiel Unterbergerscher Formulierungskunst - drückt genau das Gegenteil davon aus, was er eigentlich sagen wollte. Zwei Verneinungen (Negationen) ergeben nämlich eine Bejahung (Affirmation). Das ist aber wohl zu hoch für Unterberger. Daher ganz einfach: wenn WEDER Präsident NOCH Kanzler KEINE Zeit haben, heißt das mit anderen Worten, dass beide Zeit haben.

  18. Holmes (kein Partner)
    25. Juni 2014 18:40

    Während sich Putin und Fischer das Mittagessen schmecken ließen, wurde in der Ukraine von "verdeckten Kämpfern" ein Hubschrauber abgeschossen - 9 Tote. Bleibt zu hoffen, das Mittagessen hat geschmeckt und Fischer konnte mit seinen bekannt seichten Scherzchen ein leichtes Schmunzeln bei Putin auf sein Konto buchen. Wie weit ist Sozialismus vom Kommunismus entfernt?

  19. Marcus Aurelius (kein Partner)
    25. Juni 2014 18:26

    Es tuat a wengerl weh, den Chef dieses Blogs hyperventilieren zu sehen. Verließe ihn bei diesem Thema nicht die gewohnte Gelassenheit, würden ihm sprachliche Schludrigkeiten wie ...

    ... weil auf einmal weder Präsident noch Kanzler bei der Kranzniederlegung vor dem Russendenkmal leider, leider keine Zeit haben ...

    ... nicht unterlaufen. Natürlich steht es jedermann frei, W. W. Putin zu verteufeln. Aber wir sollten die ganze G'schicht durch eine geopolitische Brille sehen, deren Sichtfeld weit über Europa hinausreicht. So eine Brille trägt zur Zeit nur Putin.

    Der abgetakelte Messias namens Obama blickt durch modisches Milchglas und übt sich in Blah-Blah. Kanzlerin Merkel faltet die Hände vorm Bauch, schweigt und lässt ihren Außenminister Steinmeier sinnfreie Plattitüden absondern. Cameron schweigt wohlweislich ganz. Hollande hofft auf russische Aufträge für die marode französische Industrie. Die EU als solche, gelbe Armbinden mit drei schwarzen Punkterln tragend, stammelt jeden Tag irgendwas über Sanktionen, deren Wirkungslosigkeit sie sehr wohl kennt.
    Man blicke in Putins Pokerface. Dann weiß man naturgemäß nicht viel mehr, aber jedenfalls mehr, als seine Gegner zu wissen behaupten.

    • Langzeitbeamter (kein Partner)
      26. Juni 2014 11:04

      Von wegen hyperventilierend...

      Vom Eise befreit sind Ströme und Bäche...und Ihr vorletzter Absatz. Wie eigentlich die EU als solche mit Punkterln als solche stammeln kann, weiß nicht einmal der W.W. (nicht der Dubya gemeint).

  20. Erich Bauer
    25. Juni 2014 17:44

    Als Russland-Agent erlaube ich mir ein bisschen Desinformation zu verbreiten. Sozusagen um einen Gleichstand herzustellen... :-)

    https://www.youtube.com/watch?v=uk-RlOocQh0

  21. US-Protektorat EU (kein Partner)
    25. Juni 2014 16:14

    Ist der Autor des Blogs auf CIA-Drogen aus Afghanistan?

  22. ewiger Russe (kein Partner)
    25. Juni 2014 15:04

    Wie viele Syrer, Libyer, Irakis, Afghanis, Russen, Sudanesen usw. usf. müssen noch sterben, damit sich Unterbergers "Moral" einmal nicht mit den US-amerikanischen Wirtschaftsinteressen deckt?

    • Obama bin (kein Partner)
      25. Juni 2014 15:45

      Vorsicht, A.U. steht möglicherweise unter Schutz von "Blackwater".

    • 'murica! (kein Partner)
      25. Juni 2014 15:59

      Das müsste euch doch eigentlich gefallen, wenn sich jeder Islamist eine Cruise Missile einfängt, also woher all der Hass auf die Amerikaner? Der Putin hat's in Tschetschenien auch nicht anders gemacht, und jetzt vor kurzem wieder auf der Krim.

      Am Schluss machen wir noch mit ein paar A-Bomben aus Mekka einen Sommereislaufplatz, damit die Islamisten mal sehen können, wo ihr Gott bleibt, und gut ist's.

      'murica!

    • Obama bin (kein Partner)
      25. Juni 2014 16:13

      murica: "Das müsste euch doch eigentlich gefallen, wenn sich jeder Islamist eine Cruise Missile einfängt, also woher all der Hass auf die Amerikaner?"

      Danke für den Hinweis auf die CIA-Waffenlieferungen an al-Qaida, ISIS und die Nusra-Front in Syrien.

    • 'murica! (kein Partner)
      25. Juni 2014 16:16

      Und wer wird mit dem von der CIA gelieferten Zeug von den ganzen Irren hauptsächlich abgeknallt? Die anderen Irren, oder?

      Alles bestens.

      'murica!

    • 'murica! (kein Partner)
      25. Juni 2014 16:16

      Und wer wird mit dem von der CIA gelieferten Zeug von den ganzen Irren hauptsächlich abgeknallt? Die anderen Irren, oder?

      Alles bestens.

      'murica!

  23. Generalfeldmarschall (kein Partner)
    25. Juni 2014 14:45

    Unterbergers Stalingrad-Blog hat eine gewisse Ähnlichkeit zum vergangenen Jahrhundert.

  24. Tik Tak (kein Partner)
    25. Juni 2014 14:43

    Die einzigen, die hier Lügen geziehen werden, nicht gestraft, sind jene US Propagandisten wie der Unterberger.

    Mehr nicht.

    Oder ist für den US Propagandisten Unterberger der Verzicht auf eine Ermächtigung zu einem militärischen Eingreifen jetzt auch schon der Nachweis seiner eigenen Lügen?
    Ist kein Krieg durch Rußland für den Unterberger und seinen Führungsoffizier aus der Wagramer Straße jetzt auch schon ein Verbrechen?
    Gar eines für welches sie jetzt einen Krieg gegen Ruß?and vom Zaun brechen wollen?

    "Wehret den Anfängen" gilt nicht nur für Nazis, das gilt auch für kriegsgeile US Propagandisten wie den Unterberger.
    Wenn er Krieg will, dann erweitere ich gerne mein Angebot für ein One Way Ticket für ihn in die USA auf einen Wochentrip nach Mossul oder nach Benghazi.
    Dort kann er dann hautnah erleben, wie der Frieden aussieht, den seine vergötterten Vorbilder aus den USA in diese Regionen gebracht haben.

    Wahlweise bin ich auch gerne bereit, ihm zu einem Besuch in einem der Kriegsversehrtenheime in Viet Nam zu verhelfen, in denen immer noch die schwer behinderten Opfer seiner ach so friedlichen und demokratiebringenden USA dahinvegetieren.
    Oder einen Besuch in Hiroshima.

    Dort kann er dann mal über seine Vorbilder in den USA nachdenken.
    Auch wenn er nichts mehr daraus lernen wird, er wird wenigstens einmal mit der Realität seiner Götter konfrontiert werden.

    • 'murica! (kein Partner)
      25. Juni 2014 16:31

      Immer mit der Ruhe, Österreich ist ja neutral, und wie wir alle wissen ist das ein besserer Schutz als jede Armee. Wenn sich der friedensnobelpreisverdächtige Putin also wieder einmal - sehr zu seinem Bedauern - gezwungen sieht, das russische Volk zu verteidigen, wo es auch bedroht werden mag, sind alle hier so sicher wie in Abrahams Schoß.

      'murica!

  25. Igor Potemkin (kein Partner)
    25. Juni 2014 14:19

    Zeitig zu Beginn des Krieges gab es einen britischen
    Diplomaten, Sir Robert Vansittard, der als Hauptexponent
    eines verrückten anti-deutschen-Hasses in Erscheinung
    trat. In einer Reihe von Rundfunksendungen
    des turbulenten Jahres 1941 stellte Vansittard ein paranoides
    Bild von den deutschen "Teufeln und Raubvögeln"
    zusammen, die ihre Spuren in 2 000 Jahren
    menschlicher Geschichte hinterlassen haben. Er verglich
    Deutschland mit einem Mord- und Raubvogel, der stets
    alle seine schwächeren Nachbarn überfallen und verschlungen
    habe. Bald wurde Vansittards Hymne des
    Hasses gegen Deutschland auf der anderen Seite des
    Atlantik aufgegriffen und ergänzt. Theodore Nathan
    Kaufman - "Präsident der amerikanischen Friedensliga"
    -, Mitarbeiter vom Bundesrichter Rosenman, zeitweiliger
    Angehöriger des "brain trust" von Präsident F.D.Roosevelt,
    Entwicklungshelfer beim Morgenthau-Plan bestand
    in seinem Buch "Germany Must Perish" (Argule Press,
    Newark 1941) darauf, daß "die Nazis lediglich Abbilder
    der jahrhundertealten Lust der deutschen Nation zur
    Eroberung und zum Massenmord" seien.

    Heute erleben wir die Nachfolger dieser Hetzer und Menschenfeinde!

    • Gerechter (kein Partner)
      25. Juni 2014 21:05

      @Igor Potemkin: ***********!Die Lügen, die man uns seit 1945 auftischt, sind endlos!

      HIntergründe zum 2. Weltkrieg wurden ja gut recherchiert z.B. durch Gerd Schultze Rhonhof (hierzu auch interessant, dass z.B. die Reichskristallnacht nicht von den Deutschen, sondern von ins Land geschleusten Terroristen inszeniert wurde: http://lupocattivoblog.com/2012/03/28/die-reichskristallnacht-das-bild-der-brennenden-synagoge-ein-gefalschtes-feuer/ (wie es eben heute auch in Libyen und jetzt in Syrien immer wieder nach dem gleichen Strickmuster durchgeführt wird)

      In der PDF hier sind einige Verlinkungen drin, die ich jetzt unmöglich alle lesen konnte und dazu auch halt nichts sagen kann jetzt. Also von den Verlinkungen distanziere ich mich vorsorglich, damit ich nicht dann in Zusammenhang mit irgendwelchen Aussagen, die irgendwo stehen, gebracht werde, wo evtl. was steht, was ich aber in Wirklichkeit gar nicht beführworte. Es geht mir jetzt in erster Linie darum, dass verstanden wird, dass es Atombomben nie gegeben hat und nie geben wird: Sie stellen eine physikalische Unmöglichkeit dar!!!

    • Gerechter (kein Partner)
    • socrates
      26. Juni 2014 21:16

      "The German octupus" von Lord Vansittard

  26. Erich Bauer
    25. Juni 2014 09:01

    Wer's noch nicht gesehen hat:

    Leitl brüstet sich vor Putin, dass er ihn schon 3 x in Österreich empfangen durfte... so lange sei er schon im Amt. Putin: "Diktatur", und weiter, "Gute Diktatur"... :-)

    http://www.youtube.com/watch?v=GL0DXsCcPWA

    • Undine
      25. Juni 2014 22:22

      @Erich Bauer

      Herzlichsten Dank für den Link! Einer der seltenen Momente, wo man spontan laut lachen kann! ;-)

      Putin ist nicht nur schlagfertig, er hat auch Humor, was ihn sympathisch macht!

  27. mischu
    24. Juni 2014 20:13

    Wer die heutige Pressekonferenz verfolgt hat, mußte feststellen, daß BP Fischer, dem ich über weite Strecken keinerlei positive Seiten abgewinnen kann, endlich einmal staatsmännisch aufgetreten ist.
    Er hat Putin nicht als "Gott-sei-bei-uns" erscheinen lassen und doch sensibel die wichtigsten Probleme angesprochen.
    Sowohl Putin als auch Fischer blieben trotz verschiedener Standpunkte konstruktiv und sachlich.
    Auf einer solchen Basis können sehr wohl Friedensverhandlungen und bilaterale Wirtschaftsbeziehungen gelingen.

    Einen der wichtigsten Sätze dieses Staatsbesuches kam sogar von unserem oftmals um die richtigen Worte verlegenen Staatsoberhauptes, man lese und staune:

    "Die Gefahr, dass man zu wenig miteinander spricht ist größer, als dass man einmal zu viel miteinander spricht.“

    In diesem Sinne, möge die (Friedens-)Übung gelingen!

  28. Anton Volpini
    24. Juni 2014 19:04

    Gleich zwei Putin bashings an einem Tag! Da muß doch was Wahres dran sein, wenn es unser verehrter Dr. Unterberger so schreibt.

    Daher möchte ich meine Meinungsposition einmal überdenken und einer gründlichen Analyse unterziehen.

    Heinz Fischer hat als oberster Staatsrepräsentant einen lange ausgemachten Staatsbesuch vom russischen Präsidenten nicht abgesagt, obwohl das der Hauptstrom der veröffentlichen Meinung so will. Mit der veröffentlichen Hauptmeinung will ich mich nicht lange aufhalten, weil wir alle wissen, daß sie entweder gekauft ist, oder nur an der Oberfläche kratzt.

    Interessanter ist schon die Rolle Heinz Fischers. Er stellt sich gegen den Hauptstrom. Dabei macht er nur das, wofür wir Staatsbürger die politischen Repräsentanten zahlen. Er vertritt unsere Interessen und baut Brücken um den Frieden zu bewahren. Der in diesem Fall immer noch billiger ist, als eine weitere Eskalation der derzeitigen Russlandkrise.
    Es liegt mir nichts ferner als Heinz Fischer als Mensch zu verteidigen, aber als Politiker macht er soeben eine gute Arbeit.

    Wladimir Putin macht auf der anderen Seite das Gleiche. Er vertritt die Interessen seines Volkes, besucht trotz aller Beleidigungen gegen ihn persönlich Österreich und bemüht sich Brücken des Friedens zu bauen.
    Daß er dabei heute sein Parlament aufgefordert hat, den militärischen Freibrief einer ukrainischen Intervention zurückzuziehen, zeigt nur, daß er in der Anspannung höchster Gefahr für seinen Staat dem Aggressor, der die Ukraine aufgeheizt hat, die richtigen Kraftsignale entgegengesetzt hat, und jetzt wieder für Entspannung sorgt.

    Es freut mich zu sehen, daß in dieser gefährlichen Situation zwei Menschen kühlen Kopf bewahren.

    • Undine
      24. Juni 2014 22:02

      @Anton Volpini

      Eine Stimme der Vernunft!******!

    • Erich Bauer
      25. Juni 2014 18:12

      @Anton Volpini,

      Ich finde diesen Blog trotzdem sehr wertvoll. Insbesondere, wenn unser Gastgeber die "geopolitische Karte" ausspielt... Für mich ist es jedenfalls irgendwie unerheblich ob er dabei "Überzeugungstäter" :-) ist, oder als Antagonist auftreten möchte.

      Tatsache ist, dass bei diesem "Verfahren" die Möglichkeit besteht, über Links oder sonstwie zu informieren... auf diese Weise andere Einsichten zu gewinnen. Dass dabei altgewohnte Weltbilder "gesprayt" werden, ist das Risiko.

      Schon in den 90er Jahren - am Anfang des "www" - haben manche schon behauptet, dass das "Netz" die Politik drastisch verändern wird! Damals stießen solche Aussagen auf Unglauben. Die Ukraine-Krise hat den Leitmedien (4. Macht) bereits jetzt schon irreversiblen Schaden an ihrer Glaubwürdigkeit beschert...

    • Anton Volpini
      25. Juni 2014 21:13

      Ich halte diesen Blog nicht nur aus Ihren genannten Gründen für sehr wertvoll, Erich Bauer, sondern hauptsächlich wegen der gsunden konservativen Einstellung von Dr. Unterberger. Schließlich "füttert" er uns mit vielen Themen, die andere Medien verschweigen, aber höchste Priorität besitzen.
      Beim Putin aber scheint er wirklich der Bolzmanngasse "geschuldet" zu sein, wie Sie vor einiger Zeit es treffend feststellten.

      Ich hab mir gestern sehr genau die Körpersprache Wladimir Putins angeschaut, (so immer sie nicht von den gezeigten Bildern entstellt sind), und halte ihn für glaubwürdiger als alles andere, was uns so vorgemacht wird.

      Danke für das Video mit dem guten Diktator Leitl, ich hab sehr gelacht.

    • Undine
      25. Juni 2014 22:23

      @Anton Volpini
      @Erich Bauer

      Absolute Zustimmung!

  29. terbuan
    24. Juni 2014 18:13

    Die "Presse" meldet:

    "- Kritik an Putins Wien-Besuch kommt nicht nur von EU-Außenministern, sondern nun auch aus der Wiener US-Botschaft."

    Was geht die das eigentlich an? Dachte immer das wäre nur ein Konflikt zwischen der EU und Russland? Ts, Ts, wie man sich täuschen kann!

    Übrigens, die "Presse" bekommt eine neue Führungsmannschaft, Rainer Nowak wird auch Herausgeber, na schau wir einmal ob das und die "strategische Neuausrichtung" eine gute Nachricht sein wird! Skepsis ist angebracht.

    http://diepresse.com/home/kultur/medien/3826296/Die-Presse_Neuer-Geschaeftsfuhrer-und-Herausgeber?_vl_backlink=/home/index.do

    • zauberlehrling
      24. Juni 2014 20:28

      Rainer Nowak ist auch einer von der "Gutmenschen-Fraktion", was soll da besser werden?

    • HDW
      25. Juni 2014 01:08

      Rainer Nowak ist Bekanntlich auch Herausgeber des spezifisch jüdischen politischen Magazins "Nu" (kommt übrigens aus dem Russischen) Also steht die Qualitätssteigerung der Presse damit fest und ausser jeder Diskussion!

  30. John Baxter Smith
    24. Juni 2014 17:13

    Die deutsche FAZ bringt einen aktuellen Artikel über den Putin-Besuch in Wien:

    "Putin in Wien Brückenbauer trifft Spaltpilz

    Putins Besuch in Wien bringt Österreich in Verlegenheit. Das Abkommen über ein neues Gasleitungs-Projekt wird eher verschämt unterzeichnet. Militärische Ehren gab es trotzdem."
    (24.06.2014, von Stephan Löwenstein)

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/putin-in-wien-brueckenbauer-trifft-spaltpilz-13007309.html

    • Erich Bauer
      24. Juni 2014 17:22

      2 Leserkommentare dazu:

      HEINZ SCHMOLKE (HEINZSCHMOLKE) - 24.06.2014 15:14
      Die österreichischen GRÜNEN bezeichnen den Besuch als "falsches Signal".
      In Österreich ist es nicht anders als in Deutschland und Frankreich, wer auf Konfrontation und Krieg setzt, muss GRÜN wählen. Natürlich nachhaltig, geschlechtsneutral mit Biosiegel und erneuerbar.

      EBERHARD HöFFKEN (UHLENSTEIN) - 24.06.2014 13:54
      Ein sehr besonnenes und vernünftiges Österreich! Es lässt sich nicht von den USA, Nato u. EU nötigen und bleibt der westlichen Scharfmacherei und Hysterie fern.

      Ich glaube, mehr muss man dazu nicht sagen.

  31. Erich Bauer
    24. Juni 2014 16:50

    Es scheint sich ja schon herumgesprochen zu haben, dass OMV und Gazprom "South Stream" paktiert haben.

    Irgendwie scheint über Österreich doch so etwas wie ein "guter Geist" zu walten. Denn gerade noch rechtzeitig bekamen die unverschämten bzw. erpressbaren "Kriegsliebäugler" bzw. Eskalationsförderer Merkel-Steinmeier... samt "Skulls & Bones-Bongos" einen in den Schritt... Das könnte durchaus auch die EU in ihren Grundfesten erschüttern. Zusammenkrümmen tut sie sich sicher schon...

    • BHBlog (kein Partner)
      29. Juni 2014 04:03

      Ja das ist wahrlich eine der wenigen guten Nachrichten der letzten Wochen.
      Zum Glück handelt die Wirtschaft nicht nach SPÖ/ÖVP s -Pfeife. Sonst hätten wir ohnehin schon 100% Schulden am Anteil des BIP.

  32. Helmut Oswald
    24. Juni 2014 16:06

    Putin kann nichts richtig machen. Potztausend, da werden ihm die Russen aber gleich das Vertrauen entziehen.

    Mir ist niemand in Erinnerung, der ernsthaft behauptet hätte, Putin habe keinen Gebrauch von seinen Streitkräften gemacht, um die in Kiew ausgelöste Krise zugunsten seines Landes zu gestalten. Dafür, so nebenbei, sind die ja auch da und zu diesem Zweck investiert eine Nation etwas in ihre Streitkräfte - um sie im Bedarfsfall zu haben. Wenn der BND über den Spiegel bekannt gibt (eine Einrichtung - nein , nicht der Spiegel - die sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten nicht eben durch Geschwätzigkeit auszeichnete und von der wir bisher keine Falschmeldung zu verzeichnen hatten), daß 400 Blackwater Söldner den Umsturz in Kiew 'unterstützt' hatten, dann ist das für die Blog Berichterstattung offenbar unbeachtlich. Wenn Putin den Gedanken aufgreift, und für seine Truppen die gleiche List ergreift, dann sind wir selbstverständlich in den Grundfesten erschüttert.

    Ich weiß nicht, aber das scheint mir keine ernstgemeinte Kommentierung, das ist Alles zusammen ein bisschen wie Opera Buffa. Nur halt auf Nuklerschlagabtauschniveau.

    Krieg ist, wenn alte Männer reden und junge Männer sterben. Ist Euch der Krieg gegen Putin so wichtig? Dann schickt Eure Söhne und Enkel dorthin und lasst sie für die Soros Stiftung, deren ukrainisches Gold und die US Geopolitik sterben. Denn an uns, unsere Interessen und geopolitischen Erfordernisse verschwendet ihr ohnehin keine Gedanken.

    • Undine
      24. Juni 2014 18:34

      @Helmut Oswald

      Und schon wieder auf den Punkt gebracht!*************!

      Wir sollten eher dankbar sein, daß das riesige, schwer regierbare Rußland (es hat bis Putin NIE eine Demokratie erlebt!) von einem besonnenen Mann wie Putin regiert wird und hoffen, daß er noch lange am Ruder sitzt! Wer sind bloß die Leute, die ihn hinter den Kulissen um jeden Preis aushebeln wollen, denn DIESE finde ich wirklich beängstigend!

      In dieser Karikatur steckt die ganze Wahrheit:

      http://i.imgur.com/vZ8uHRw.jpg#sthash.w9ekeZ7i.dpuf

    • machmuss verschiebnix
      24. Juni 2014 19:13

      Es ist der Fluch der anspruchsvollen Leserschaft,
      daß fortzeugend Kritik er hin muß nehmen :))

    • Rupert Wenger
      24. Juni 2014 19:28

      Sehr geehrter Herr Oswald! Sie schreiben, die Information über die Blackwather-Söldner stamme vom BND, also einem Nachrichtendienst. Das sollte zum Nachdenken Anlass geben, bevor man die Hörner senkt und zur Attacke bläst. In jedem Staat, der einigermaßen Kontrolle über seine Organe auszuüben in der Lage ist, dürfte der Nachrichtendienst ohne Wissen und Zustimmung der Regierungen keine sensiblen Daten an die Öffentlichkeit weitergeben, widrigenfalls der Chef des Dienstes ziemlich rasch mit ziemlich ruppigen Konsequenzen rechnen müsste.
      Eine Information, die ein Nachrichtendienst ausstreut, verfolgt also einen von der Regierung vorgegebenen Zweck und ist daher höflich berechnet mit höchstens 50% Wahrscheinlichkeit als Information und 50% als Desinformation Desinformation zu netrachten. Woraus sich die Frage ableitet, welchen Zweck die deutsche Regierung mit dieser Veröffentlichung verfolgt. Diese Frage ist wesentlich interessanter, als über den ihren Wahrheitsgehalt zu spekulieren.
      Nebenbei: Zivilisierte Staaten halten Streitkräfte nicht um in Nachbarländern einzumarschieren, sondern um sich zu verteidigen.

    • machmuss verschiebnix
      24. Juni 2014 19:37

      @Rupert Wenger, »... nicht um in Nachbarländern einzumarschieren ...« ?!

      Kennen Sie einen Fall, wo die Amis nicht aus wirtschaftlichem (bzw. strategischem)
      Interesse agiert hatten ?
      Dasselbe gilt für die Franzosen in Afrika ... usw... usf .

    • Undine
      24. Juni 2014 22:07

      Die USA mussten ihr Territorium noch nie verteidigen und sind aus diesem Grund nicht in die Liste der zivilisierten Länder einzureihen---wenn ich diese Definition wörtlich nehme.

    • Helmut Oswald
      24. Juni 2014 23:02

      @ Rupert Wenger

      Selbstverständlich handelte der BND mit der Weitergabe dieser Nachricht im Einverständnis mit der bundesdeutschen Regierung. Deren Interessenwahrnehmung, nur so nebenbei gesagt, jedenfalls viel eher auch der österreichischen entspricht, als jeder andere regierungsamtliche Beitrag zur Krise, welchen Staates auch immer. Ja, sie haben völlig Recht Herr Wenger, zivilisierte Staaten halten Streitkräfte nur zu Verteidigungszwecken. Danke für die klare Aussage. Damit haben Sie genau das gesagt, was ich auch sagen möchte: dies gilt für Blackwater Söldner wie für die schlauen Infiltranten auf der Krim. Falsifizieren sie den BND und ich schränke meine Verurteilung auf Putins Vorgehensweise ein - auf ihre bloße unsubstantiierte Anzweifelung hin, vermag ich dies jedoch keineswegs zu tun. Der BND und die deutsche Bundesregierung haben einen Ruf zu verlieren. Als Lügner, die nicht vorhandene Massenvernichtungswaffen zum legitimen Kriegsgrund erklärten, steht eine deutsche Bundesregierung meines Wissens nach jedenfalls nicht im Verzeichnis der verlogenen Regimes.
      Ansonsten sie die formelle und materielle Reziprozität als einen der leitenden Rechtsgrundsätze des internationalen und Völkerrechts sicherlich kennen - womit sich jede einseitige Verurteilung, an wen auch immer gerichtet, in vorliegendem Fall erübrigt.

    • Rupert Wenger
      25. Juni 2014 08:13

      Vorerst zu den Blackwater (korrekt Academi): Sie sind eine Privatfirma, die im Gegensatz zu den auf der Krim tätigen Kräften nicht den jeweiligen Streitkräften unterstellt sind. Die ursprüngliche Quelle ist jedoch möglicherweise gar nicht der BND, sondern ein russischer Diplomat. (http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/03/10/us-soeldner-blackwater-angeblich-in-der-ost-ukraine-im-einsatz/ ). Dann war sie gar nicht geheim. Die Frage ist daher umso drängender, warum der BND sie für sich reklamiert und damit gemeinsam mit der Regierung ihren Verbündeten bloßstellt.
      Mir scheint, Deutschland drifte immer mehr aus dem "Westen" hinaus. In der EU vereinsamt es zunehmend, mit den USA und damit der NATO entfremdet man sich offenbar mit Absicht. Auch "Die Welt“ hat das unlängst konstatiert. Nun könnte man sich stattdessen an Russland oder China anlehnen oder man bleibt alleine gegen den Rest der Welt. Letzteres hat Deutschland im Verein mit Österreich schon zweimal versucht, allerdings mit mäßigem Erfolg. Ob dies ein drittes Mal im Interesse Österreichs ist, wage ich zu bezweifeln. Und die beiden möglichen Bräutigame sind wohl auch nur attraktiv, wenn man eine stark eingefärbte Brille aufgesetzt hat. Es erhebt sich also die Frage nach den Gründen für die die Entfremdung zumindest mit USA und NATO.
      Leider fällt mir nur ein einziger plausibler Grund ein: Die regierenden Parteien wollen sich aus parteipolitischen Gründen dem zunehmend stärker werdenden antiamerikanischen Reflex der deutschen Wähler im linken wie rechten Spektrum anbiedern. In ihm, aber nicht nur dort treffen sich nämlich die extreme Linke und Rechte. Die lineare Aufteilung der politischen Lager in Links und Rechts wird also obsolet. Es schließt sich ein Kreis, in dem die Aufteilung in Links und Rechts sinnlos wird. Und wenn Parteiwohl über nationale Interessen die Oberhand gewinnen, sieht es für letztere eher schlecht aus.
      Meine Erklärung zu den zivilisierten Staaten und ihren Streitkräften war ganz abstrakt gehalten, schließt also kein Land aus. Dass mehrere Poster ihn sofort mit den USA und sonst niemanden assoziieren, zeigt den oben angeführten Reflex ganz deutlich auf.

    • Helmut Oswald
      25. Juni 2014 11:47

      @ Rupert Wenger

      Die Gründe für die ablehnende Stimmung gegenüber Amerika sind derart naheliegend, daß ich erstaunt bin über die Nonchalance, mit der sie es verstehen, darüber hinwegzuschreiten - aber ich gebe ihnen dazu einige Stichworte: die Behnadlung des ehemaligen UN Generalsekretärs und österreichischen Bundespräsidenten Waldheim, die Ausplünderung der Deutschen über die von Goldmann und Sachs gesteuerten Finanzmanipulationen - Bilanzfälschungshilfe für Griechenland, Ermunterung der PIIGS zum fortgesetzten Betrug an den Hartwährungsländern der Euro Zone durch den US Finanzminister Geithner (ebenfalls Goldmann und Sachs), Draghis (ebenfalls Goldmann und Sachs) Weichwährungspolitik zur Inflationierung des Euro, entgegen den Kerninteressen der europäischen monetären Politik und ihren ursprünglichen Vorgaben, Bespitzelung der Bundesbürger von der Kanzlerin abwärts, besonders aber fortgesetzte Schädigung der deutschen Industrie durch Wirtschaftspionage, die gegen jedwedes internationale Recht erfolgende Aufforderung durch den US Handelsminister Deutschland habe gefälligst weniger zu exportieren (durch die angebliche Freihandelsmacht Nr 1 eine besonders beachtliche Provokation), die Behandlung von Kanzlerin Merkel im Zuge der letzten Jahres stattgefunden habenden Finanzkrisensitzung (Meldung der Financial Times) , in der Obama die Kanzlerin anbrüllte, sie habe gefälligst mit dem Gesamtvermögen der Deutschen (ja richtig gelesen, des Staates und aller Privatleute) für die Folgen der Finanzkrise zu haften ('Merkel weint') - die zum Irak Krieg konstruierte Lüge von den Massenvernichtungswaffen und die anschließende Verhöhnung des damit gespaltenen Europas in ein 'altes' und 'neues' Europa - somit eine die europäische Einigungspolitik auf krasseste Weise erfolgende Einmischung und Torpedierung der Gemeinschaftspolitik ... uvam.
      Wenn sie Blackwater (ich bleibe bei dem Namen, er ist der Leserschaft vertraut und der Etikettenschwindel mit der geänderten Firmenbezeichnung ist rechtlich wie politisch völlig unbeachtlich) als Privatfirma einstufen, und glauben, daß ihnen die die Leserschaft das hier abkauft, dann lasse ich sie gerne mit dieser Behauptung hier stehen. Wer ihnen das abnimmt, der sollte sich um seine Gesundheit besorgt zeigen. Selbst wenn sie das wäre, und ihre Verflechtungsdichte zu den Behörden und bewaffneten Kräften der Vereinigten Staaten nicht bestünde wäre sie in diesem Fall beispielsweise nach heimischem Recht jedenfalls eine kriminelle Organisation mit Hauptsitz der Firma in den Vereingten Staaten. Ich halte nur eines fest - die BND Nachricht ist nicht entkräftet und wer die die Morde am Maidan begangen hat, ist nicht aufgeklärt. Sollte es anders sein, erwarte ich gerne ihr Beweisangebot.

    • Rupert Wenger
      25. Juni 2014 14:38

      Danke für Ihre Aufzählung aller Übel dieser EU für die die USA verantwortlich sein sollen. Der Vollständigkeit halber füge ich noch zwei wesentliche Gründe für die in Deutschland und Österreich grassierende Abneigung gegen Amerika bei:
      - Die USA haben den deutschen Traum von der Vorherrschaft in Europa zweimal hauptverantwortlich zunichte gemacht.
      - Die kapitalistischen USA haben sich in der Auseinandersetzung mit dem Vaterland der Werktätigen als die stärkeren und erfolgreicheren gezeigt.
      Was ist jetzt aber die köstliche Nutzanwendung, was soll Deutschland tun wobei sich Österreich Ihrer Meinung nach anschließen sollte?
      - Sich aus dem Westen verabschieden, indem man NATO und EU verlässt und neutral bleibt? Das würde für Deutschland bedeuten, dass man die Neutralität militärisch unterlegen müsste, einschließlich atomarer Bewaffnung, damit man gegen Erpressung gefeit ist (Ich erinnere an meinen Gastkommentar). Lässt der Rest Europas einschließlich Russlands und die USA dies zu? Soll Österreich diesem Weg in die nächste Auseinandersetzung Deutschlands gegen den Rest der Welt folgen?
      - Soll sich Deutschland einem russischen Block anschließen, weil Russland niemals gegen Deutschland spioniert, seine Vasallenstaaten gerechter behandelt, die Freiheitsrechte seiner Bürger lückenlos garantiert, niemals unabhängige Staaten angreift außer es wird von ihnen angegriffen, wie von Georgien 2008 und Ukraine 2013, und insofern ein berechenbarer Wirtschaftspartner ist, als Wohlverhalten und Gehorsam seitens der anderen Vertragspartei die Einhaltung von Verträgen zumindest wahrscheinlich macht? Soll sich Österreich auch dieser Politik anschließen?
      - Ein Anschluss an China brächte Deutschland an die Seite Nordkoreas, mit dem es dann zumindest durch den Antiamerikanismus verbunden wäre. Auch eine Option für Österreich?
      - Die letzte Variante, die ich bevorzugen würde, wäre, sich in Europa einen starken Partner zu suchen, mit dem eine Europäische Union zu schaffen wäre, in der nur Außenpolitik und Verteidigung, sowie Teile von Infrastruktur gemeinsam betrieben wird. Alle anderen Sachgebiete bleiben subsidiär den Nationalstaaten und den unteren Verwaltungsebenen überlassen. Als solchen Partner bietet sich Großbritannien an. Völlig unabhängig von der zugrunde liegenden Motivation halte ich jedes kritische Wort von Premierminister Cameron zur EU für richtig. Allerdings ist Großbritannien ein treuer Vasall des größten Bösewichtes aller Zeiten. Das macht diese Lösung für Sie vermutlich unannehmbar.

    • Helmut Oswald
      25. Juni 2014 21:33

      @ Rupert Wenger

      Aber Herr Wenger, überanstrengen sie sich doch bitte nicht.

      Sie haben den Verdacht in Umlauf gebracht, die deutsche Bundesregierung und der Bundesnachrichtendienst hätten gelogen. Vielleicht auch der Spiegel, ich weiß es ja nicht, ich glaube diesem Qualitätsmedium einfach, wenn es sich auf den BND beruft. Ich kann mich ja auch irren. Aber bleiben Sie doch einmal bei der Sache und weiten sie nicht immer das Themenfeld aus. Beweisen sie einfach ihre Verdächtigung - oder ziehen sie sie zurück. Am Ende könnte man sie für einen Verleumder halten, und das wollen wir doch alle nicht.

      Und was ihre erregten Unterstellungen, Annahmen und sonstigen Ausführungen betrifft - das machen wir gerne dann einfach alles Punkt für Punkt durch. Aber schön der Reihe nach, bitte. Ich bin in dem Alter, in dem ich sonst den Überblick verliere. Also bitte - Amerika hat nicht gelogen, die Bundesregierung und der BND schon. Warum ist das so ?

    • Normalsterblicher
      26. Juni 2014 06:43

      Mir ist niemand in Erinnerung, der ernsthaft behauptet hätte, Putin habe keinen Gebrauch von seinen Streitkräften gemacht, um die in Kiew ausgelöste Krise zugunsten seines Landes zu gestalten.

      Herr Oswald, da muss ich aber zum Teil widersprechen.

      Möglicherweise haben Spezialeinheiten verdeckt die Krim infiltriert und möglicherweise war die Krim-Abstimmung nicht lupenrein, doch wende ich mich dagegen, die Vorgänge um den Krim-Anschluss in die Nähe einer offenen Invasion zu rücken, wie dies die Propaganda tut.

      Lief irgendetwas geheim im Hintergrund, dann kann auch die Bevölkerung nicht dadurch eingeschüchtert worden sein, weshalb man auch "keinen Gebrauch der Streitkräfte" in Bezug auf den Anschluss konzedieren sollte.

    • Rupert Wenger
      26. Juni 2014 08:19

      Sehr geehrter Herr Oswald! Da haben sie scheinbar etwas überlesen oder falsch verstanden: Ich habe niemals behauptet, der BND hätte gelogen. Er hat einfach eine Information übernommen, die vermutlich von einer Konfliktpartei ins Spiel gebracht worden ist, und sie mit Wissen der Regierung unter seinem Namen an die Öffentlichkeit weitergegeben. Dieser Vorgang ist höchst normal und wird von mir überhaupt nicht moralisch bewertet. Der Inhalt ist für mich weder Lüge noch Wahrheit: Er kam von einer Konfliktpartei, was seine Glaubwürdigkeit sehr beeinträchtigt. Ich habe keinen Beweis dafür oder dagegen, was die Information für jede weitere Argumentation unbrauchbar macht. Interessant ist also nicht der Inhalt, sondern die Tatsache der Veröffentlichung durch den BND. Über die Gründe dafür sollte man nachdenken.
      Ich habe mir die Widerlegung ihrer Argumente für ihren erkennbaren Antiamerikanismus erspart, weil sie in Summe gegen sich selbst sprechen. Sie haben ein Bild gemalt, bei dem sie nur schwarze Farbe benutzten. Für alle Fehler, die der EU innewohnen, ist nicht die EU sondern sind die USA verantwortlich, das ist als Gesamtkunstwerk einfach unglaubwürdig. Die Welt ist nicht Schwarz/Weiß sondern aus moralischer Sicht zwischen Hellgrau und dunkelgrau gesprenkelt. Die USA sind weder der größte Bösewicht aller Zeiten noch der strahlende Held, sondern ein Staat wie jeder andere, nur etwas von der Geschichte und Geographie bevorzugt, was ihnen eine starke Stellung in der Welt verleiht. Deutschland mit seiner Geschichte und Geographie hat einfach schlechtere Karten und sollte im eigenen Interesse nicht in Konkurrenz mit den USA treten wollen.

    • Rupert Wenger
      26. Juni 2014 08:48

      Und abschließend vielleicht noch etwas zu den Blackwater:
      Nach meiner Erfahrung kann man Revolutionen von Außen nicht erzeugen oder abstellen, wenn nicht als Substrat eine gewaltige Unzufriedenheit und ein daraus resultierendes Aggressionspotential vorhanden ist. Man kann durch gezielte Eingriffe den Ablauf beschleunigen oder verzögern, nicht aber erzeugen oder abstellen. Wenn also Angehörige irgendeines Geheimdienstes am Majdan anwesend waren, konnten sie beschränkt, ich wiederhole beschränkt!, beschleunigen oder verzögern, wie es einer interessierten dahinterstehenden Macht opportun erschienen wäre. Und ob die Unruhen in der Ukraine im November 2013 oder Jänner 2014 ausgebrochen wären, macht für mich kaum einen Unterschied. Interessant und aufschlussreich wäre es für den Historiker, das internationale Umfeld auf Ereignisse zu untersuchen, die eine Beschleunigung oder Verzögerung für irgendjemand wünschenswert gemacht hätte.

    • Helmut Oswald
      26. Juni 2014 09:42

      @ Normalsterblicher

      Ihr Hinweis ist verständlich, aber wie sie , wenn sie dem Verlauf der Debatte folgen erkennen werden, nicht unbedingt entscheidungsrelevant. Vielleicht habe ich mich nicht deutlich genug ausgedrückt - dann werde ich es jetzt unternehmen.

      (Völker-) rechtlich betrachtet ist es unerheblich, ob es Spezialabteilungen (der Armee, des Nachrichtendienstes, der Polizei oder welcher bewaffneten Bürokratie auch immer) waren mit denen die Krim infiltriert wurde. Es war Einmischung in die innere Angelegenheit der Ukraine. Wenn man den Gesamtzusammenhang mit den 400 Blackwater Söldnern am Maidan herstellt, die diesen Tatbestand selbstverständlich - zeitlich zuvorkommend - ebenfalls erfüllten, kann man die russische Reaktion als angemessene Retorsion, und damit rechtlich zulässig einstufen. Das Wesen einer Retorsion (oder , in der Steigerungsstufe, einer Repressalie) besteht eben darin, daß sie ein Handeln, das sonst rechtswidrig wäre, für zulässig erklärt, weil es die Sanktion für einen / oder mehrere zuvor gesetzte ungerechtfertigte Handlungen einer anderen Partei darstellt.

    • Helmut Oswald
      26. Juni 2014 09:53

      @ Wenger

      Gut, der BND hat nicht gelogen, auch nicht die Bundesregierung. Sie haben, ihrer Meinung nach nur ihre Arbeit schlampig / unzuverlässig gemacht. (Ich nehme an sie stimmen mir zu, daß man auch beim BND darüber Bescheid weiß, das man Opfer manipulierter Nachrichten werden kann, und zwar nicht nur, weil man Clausewitz gelesen hat). Haben sie dafür einen Hinweis ?

      Was Deutschland SOLLTE ist eine der schwierigsten politischen Fragen überhaupt. Was Deutschland sich niemals erkaufen kann durch Unterwerfung ist Friede. Die Karthager rissen, als das römische Heer zum dritten Krieg gegen die Stadt ausrückte, ihre Verteidigungsanlagen nieder. Aber auch nicht als sie die Stadtmauern eigenhändig zerstörten um Roms Macht davon zu überzeugen, sie würden keine Gefahr für Roms Vorherrschaft darstellen, nützte es nichts. Sie wurden ausgerottet bis zum letzten Greis, Weib und Kind.

      Ob aus Hass oder Neid oder Gier - gegen Deutschland, verbündet oder nicht mit den Vereinigten Staaten, wird durch diese ein Wirtschaftskrieg geführt. Einseitig und unprovoziert durch die Bundesrepublik, aber klar erkennbar. Den Kopf in den Sand zu stecken, wird da nichts helfen - im Gegenteil. Deutschland braucht Verbündete - und zwar keine, die es ausplündern und verhöhnen.
      Aber dafür braucht es einen anderen Thread. Es würde diesen überdehnen.

    • Rupert Wenger
      26. Juni 2014 11:53

      http://m.diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/3827721/index.do
      mir scheint es ist nicht ganz klug dem Partner ans Bein zu pinkeln

    • Helmut Oswald
      26. Juni 2014 15:57

      @ Wenger

      der 'Partner' verhält sich seit einigen Jahren nicht mehr als solcher - er meint, keinen Freund, sondern einen Unterworfenen vor sich zu haben. Da gilt es, nachzujustieren.
      Wer das Haupt zu tief beugt, bekommt einen Stiefel ins Genick. Spätestens dann, kriegt er den Kopf nicht mehr hoch - und versucht er es, wird ihm dieser abgeschlagen. Das stellen wir gleich einmal klar - SO NICHT.

    • Rupert Wenger
      27. Juni 2014 08:43

      Und auf diesen Weg soll Österreich Deutschland folgen?

    • Helmut Oswald
      27. Juni 2014 09:09

      @ Wenger

      Was auch immer die Österreicher, ohnehin nur ein kleiner, in der Regel sehr selbstgefälliger Teil, sich einredet oder einreden lässt - die anderen Mächte sehen es, wie es selbst Dollfuß und Schusschnig, Otto Bauer und Julius Deutsch sahen, als den zweiten deutschen Staat an. Und behandeln (oder mißhandeln, je nach Sicht) uns entsprechend. Die systemisch vorgenommenen Schädigungshandlungen treffen unsere Länder in gleicherweise, wie Finnen, Niederländer und andere Hartwährungsentitäten. Der Schaden ist für Österreich gleich. Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt. Und durch hündisches Unterwerfungsgehabe im Sinne der Weltordnung von Yalta und Potsdam verdient sich diese Politklasse nur eines, nämlich Verachtung. Im Inneren, wie aus der Sicht der sich für unilateral zu handeln für berechtigt haltenden Ordnungsmächte. Zu Recht wie ich meine. Selbst Talleyrand wußte - jeder liebt den Verrat, aber niemand den Verräter. Unterwerfung unter eine sich mit Drohung, Erpressung und Gewalt etablierende internationale Wirtschafts- und Finanzordnung, deren Ziel die systematische Ausplünderung der Leistungskraft fremder Nationen zugunsten der sich für diese zu beherrschen auserwählt haltenden Mächte ist Volksverrat. Das Volk zu benennen, überlasse ich jedem wie er glaubt. Es ist in diesem Zusammenhang vollkommen irrelevant.

  33. Jewgeni Gorowikow
    24. Juni 2014 15:57

    Es gibt doch eh so viele Putin-Versteher und Putinfreunde:

    Von denen hört man regelmäßig was denn Putin-Russland für ein tolles, demokratisches, republikanisches, modernes, fortschrittliches, hochentwickeltes Land denn sei.

    Und friedliebend noch dazu, meint es mit den Nachbarvölkern nur gut ......

    Und wenn die Nachbarvölker zu dumm sind den andauernden guten Willen & gute Absicht von Mütterchen Russland zu verstehen, sind sie selber schuld ..... warum sind sie so dumm und verstehen nicht ......

    Ja meine Güte, Russland hat sich doch nur die Halbinsel Krim geschnappt und ein bißchen in der Ostukraine militärisch interveniert - ja aber das ändert doch nichts am guten Willen vor Mütterchen Russland - wie kann man nur so borniert sein und das mißvestehen?

    Mütterchen Russland möchte doch die Nachbarvölker nur ganz altruistisch vor dem gierigen, kapitalistischen Westen beschützen, vor der jüdisch-kaptitalistischen Weltverschwörung, vor George Soros, Rothschild, den Bilderbergern, den Freimaurern, den Illuminaten, vor der Weltbank, vor der FED, vor der Nato, der EU, der OSZE, vor der N.W.O. (New World Order), vor Obama, vor Merkel usw.

    Mütterchen Russland möchte ihren Schutzmantel über die ansonsten ahnungslosen und hilflosen Nachbarvölker ausbreiten und sie davor bewahren dass sie einem so furchtbaren Schicksal wie die Polen, Tschechen, Slowaken, Ungarn oder Gott behüte: die drei baltischen Republiken entgegengehen.

    Wie kann man nur Präsident Putin und das heutige Russland so missverstehen? ,

    Bild einer Schutzmantelmadonna: http://www.gib.uni-tuebingen.de/own/journal/img/upload/3a6897bcde4dd973a396a180d8183225.jpg

    Satire: OFF

    • Rau
      24. Juni 2014 16:54

      Gegenargumente haben sie nicht wirklich, oder? Es geht nicht darum Putin einen Heiligenschein zu verpassen, sondern beide Seiten - Aktion und Reaktion - ins rechte Verhältnis zu setzen.

    • Erich Bauer
      24. Juni 2014 17:06

      @Rau,

      Die Obongos reden seit Anbeginn nur wirres Zeug und sie tun auch nur wirres Zeug...

      "Um klar zu sehen, genügt ein Wechsel der Blickrichtung". - Antoine de Saint-Exupéry

      Und genau das können sie nicht. Sie starren auf ihr iPad und die Ohrwascherl sind zugestöpselt... jedenfalls online.

    • Jewgeni Gorowikow
      24. Juni 2014 17:09

      Rau: Das was ich schrieb ist Argument genug.

    • Rau
      24. Juni 2014 17:55

      Kraft ihres Wortes oder kommt da noch was???

    • machmuss verschiebnix
      24. Juni 2014 19:30

      @Erich Bauer , Obongos (?) - Qu'est-ce que c'est ?

    • sursum corda
      25. Juni 2014 02:57

      @ Jewgeni Gorowikow

      "Das was ich schrieb ist Argument genug".

      Sehe ich ebenso, auch die Zehn Gebote kritisiert doch niemand.
      .

    • Erich Bauer
      25. Juni 2014 08:04

      @machmuss verschiebnix,

      Obongos = Obama-Bongos... Dann gibt's natürlich auch noch den "Obongo".

  34. terbuan
    24. Juni 2014 15:50

    Zwei Anti-Putin Kommentare an einem Tag, das ist neu, wie viele folgen noch?
    Das klingt schön langsam wie der Versuch einer Gehirnwäsche nach dem Muster des Staatsrundfunks ......
    Ich stelle noch einen dritten dazu, aus der "konservativen" FAZ, denn aller guten Dinge sind 3:

    "Die Supermacht, die Europa die kalte Schulter zeigt"

    „Höchste Zeit, abzuhauen!“

    Heute gibt Russland dem Westen die Schuld an allem: am Kollaps der Sowjetunion, an der Katastrophe von Tschernobyl, am Untergang des U-Boots „Kursk“. Selbst das Internet, so die verrückte Theorie, sollen westliche Geheimdienste erfunden haben. Der Dollar sei nur ein unnützes Stück Papier. Und die Krim gehöre sowieso uns!

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/russlands-kampf-gegen-den-rest-der-welt-13003813-p2.html

  35. Das Pingerle
    24. Juni 2014 15:43

    Sapperlott - diese für RUS existenzbedrohenden Sanktionen der EU. Wenn die nur nicht noch schärfer werden.... Uiihhh, der Putin wird sich fürchten.

  36. dssm
    24. Juni 2014 15:23

    Gut kann man erkennen wie man durch Dämonisierung jede weitere Gesprächsbasis zerstört.

    Alles was die Russen tun ist automatisch von Herrn Putin höchstpersönlich angeordnet. Ausser ihm scheint es keine denkenden Wesen im ganzen Osten zu geben. Selbst der Diktator Nordkoreas hat nicht solche Vollmachen.
    Alles wo der Name Putin vorkommt ist schlecht. Zieht er Soldaten zusammen, so ist er ein Kriegstreiber, tut er das Gegenteil ist er ein falscher Hund. Macht er einen Vorschlag, so ist dieser grundsätzlich falsch und schlecht. Sagt er etwas so ist er automatisch ein Lügner.

    Wie soll dieser Mann für sein Land verhandeln, wo doch jede Aussage immer nur böse ist?
    Wie will man aber ohne Verhandlungen die Probleme der Welt friedlich lösen?

  37. socrates
    24. Juni 2014 15:05

    Obama wurde vom Kongress gemahnt, dass er keinen Krieg in der Ukraine beginnen darf. Trotzdem schickte er 400 Soldaten. Das ist Demokratie! Wie kann man die US Aggression und Intervention stoppen? Mit dem Nobelpreis nicht.
    Stört AU. Die US Intervention nicht ?

  38. mischu
    24. Juni 2014 14:58

    Ob Putin den Braten nicht schon längst gerochen hat und neben den Sanktionen jetzt auch der Finanzierung der bankrotten Ukraine intelligenterweise entkommt?

    Wie auch immer, wichtig ist, daß die Krise endlich entschärft wird und wenn der Wien-Besuch einen Beitrag dazu leisten konnte, dann hätte dieser Besuch seine Richtigkeit.

    Dem Pleitestaat darf dann wieder mit EU-Hilfspaketen aus Mitteln unserer hart verdienten Steuergelder auf die Beine geholfen werden - natürlich ALTERNATIVLOS!

    • fenstergucker
      24. Juni 2014 15:13

      Stimmt, Putin hat sich das für Rußland wichtige "Filetstück" genommen und den insolventen Rest überläßt er jetzt großzügig dem Westen.

      Der Mann hat's echt drauf! ;-)

  39. Brigitte Imb
    24. Juni 2014 14:16

    OT - Die Grüninnen pudeln sich auf, weil Gabalier in Spielberg die Hymne ohne Töchter gesungen hat.

    Ich finde das hingegen ganz super von Gabalier, echt sympatisch. :-)

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/3826287/Ignoranz-der-Bundeshymne_Grune-Frauen-rugen-Gabalier?offset=25&page=2#kommentar0

    • Erich Bauer
      24. Juni 2014 14:22

      Auch ich werde die Schall und Rauch-Kallat Hymne NIEMALS...

    • Cotopaxi
      24. Juni 2014 14:24

      Die GrünInnen pudeln sich auf und weisen darauf hin, dass der neues Bundeshymnentext immerhin durch ein Gesetz beschlossen wurde. Da frage ich mich, wo die Rechtstreue der GrünInnen ist, wenn es darum geht, den Schwarzen Block von Gewalttaten abzuhalten?
      Nein, die Landfriedensbrecher und Randalierer werden sogar von einzelnen GrünInnen als eine Art FremdenführerIn durch Wiens Innenstadt geleitet, oder? ;-)

    • Cotopaxi
      24. Juni 2014 14:26

      @ Erich Bauer

      Wir sollten niemals vergessen, dass die Verhunzung des Bundeshymnentextes von den Frauen der ÖVP ausgegangen ist. Danke für den Hinweis.

    • Erich Bauer
      24. Juni 2014 14:26

      Und ich sch.... auf dieses "Gesetz"...

    • fenstergucker
    • Erich Bauer
      24. Juni 2014 16:20

      @Cotopaxi,

      Zu den Tschetschenen gäb’s einiges zu sagen und zu reflektieren. Im Zusammenhang mit Österreich bzw. Europa scheint es, als ob da so etwas wie eine schützende Hand auf diese und andere Volksgruppen (Moslems) ruht. Politik, Justiz und Medien scheinen da in einem bemerkenswerten Einklang zu sein. Der JPM… ich hatte das schon früher in anderem Zusammenhang erwähnt. Der politisch-juristisch-mediale-KOMPLEX. Man sollte sich keinen Illusionen hingeben. Die USA-Administration würde bei mangelndem Wohlverhalten Österreich und/oder Europa mit „Freiheitskämpfern“ auf den „American Way of letale democracy“ führen.

      Man mache sich seinen Reim draus:

      Während der sowjetischen Intervention (Krieg) in Afghanistan 1979 – 1989 finanzierten, bewaffneten und sorgten die USA für die Ausbildung der Mudschaheddin, die gegen die Russen kämpften. Unter dem Codename „al Quaida“.

      Nach 1989 finanzierten und bewaffneten die USA „indirekt“ (über Al Quaida) – aber sicher auch manchmal direkt – die tschetschenischen Mudschaheddin. Mit dem Ziel, die Ex-Sowjetrepublik zu destabilisieren und auf diese Weise Einfluss zu gewinnen. Am 1.1.1992 war die UdSSR Geschichte.

      Die aufgerüsteten Mudschaheddin begannen mit der „Tschetschenisierung“ bzw. „Talibanisierung“, was zu einem Massenexodus der russischen Bevölkerung führte und den Ersten Tschetschenienkrieg (1994-1996) einleitete. Die finanzierten, ausgebildeten und bewaffneten Mudschaheddin wurden zurück gedrängt.

      1999 unternahmen sie einen Angriff auf Dagestan. Das führte zum 2. Tschetschenienkrieg. 2001 war wieder Afghanistan dran. Diesmal durch USA. Die „Talibanisierung“ des Landes verlief nicht so ganz planmäßig. Dass die Taliban etwas irre sind, war der USA-Administration sicher nicht unbekannt. Dass sie aber so irre sind… und den Mohnanbau und Rauschgifthandel im Prüderei-Wahn so wirkungsvoll bekämpften, konnte ja wirklich niemand ahnen!

    • socrates
      24. Juni 2014 17:43

      Gott erhalte und beschuetze
      unseren Kaiser............

    • Brockhaus
      24. Juni 2014 17:46

      @ fenstergucker

      Danke "fenstergucker", ich wollt mir's ersparen. Brigitte Imb hat wohl meinen gleichlautenden Kommentar von gestern verschlafen ;-)

      Ist aber nicht weiter schlimm.

  40. Erich Bauer
    24. Juni 2014 14:07

    @"...Damit werden erstens alle jene Lügen gestraft, die ernstlich geglaubt haben, die Vorgänge in der Süd- und Ostukraine hätte nichts mit der russischen Armee zu tun..."

    Also... wer das geglaubt hat, der glaubt sogar noch heute, dass das Maidan-Blutbad eine aus dem Ruder gelaufene Greenpeace-Aktion war... Ich habe jedenfalls NIE derartiges behauptet.

    Blöd halt jetzt für die Kriegstreiber-Bongos aus EUSA. Russland hat auf die Primitiv-Provokationen nicht so reagiert, wie gewünscht. Jetzt wird der Einflussbereich - vor allem der militärische - Russlands klar, deutlich und unmissverständlich ausverhandelt (bestimmt?). Bin schon neugierig wie die "Skull & Bones-Bongos die neue Situation aufnehmen...? :-) Sanktionen? :-)))

  41. Cotopaxi
    24. Juni 2014 14:04

    Zum Thema Putin passend?

    Wo unsereins das Verbandszeug im Auto liegen hat, hat man als Tschetschenischer Asylant möglicherweise eine Waffe griffbereit, damit man von blöden Christenmenschen nicht blöd angegafft wird? ;-)

    http://www.pi-news.net/2014/06/wien-brutale-moslemische-schlagring-attacke/

    • Cotopaxi
    • Undine
      24. Juni 2014 14:47

      @Cotopaxi

      Ich erinnere mich, erst im Zuge der Jugoslawien-Kriege von SCHLAGRINGEN gehört zu haben, die plötzlich im Umlauf waren: Flüchtlinge, durchwegs Männer, aber auch schon kleinere Buben und Jugendliche brachten sie mit in Österreichs Schulen. Ebenso trugen die Männer aus dem ehem. Jugoslawien ganz "selbstverständlich" Messer mit sich---aber nicht etwa kleine Taschenfeitel! Damals begannen auch in unserem friedlichen Land Attacken in Schulen, bei denen Schlagringe und Messer Anwendung fanden. Das "normale" harmlose Raufen unter Buben wurde abgelöst durch Handgreiflichkeiten mit IMPORTIERTER "Bewaffnung"---eine schlimme Entwicklung!

    • Cotopaxi
      24. Juni 2014 15:04

      @ Undine

      Während sich die zugewanderten Knaben mit ihren Schlagringen männlich fühlten, hatten ihre Väter zuhause die Handgranate aus dem YU-Krieg unter dem Bett liegen.

      Während den Österreichern regelmäßig durch den Gesetzgeber der legale Waffenbesitz zur Selbstverteidigung verleidet wird, rennt jeder Tschetschene, glaubt man den Nachrichten, mit einer illegalen Pistole umher.

    • Undine
      24. Juni 2014 19:24

      @Cotopaxi

      So ist es! Die österr. Waffengesetze gelten NICHT für die lieben, guten friedfertigen Ausländer, die UNBEHELLIGT schwer bewaffnet in unserem Land leben können und sogar im Alltag auf der Straße damit umherlaufen dürfen. Die Einheimischen hingeben müssen sich unangenehmen Richtlinien beugen, wenn sie (zum Selbstschutz) eine Waffe besitzen.
      Ob auch regelmäßig in der Unterkunft von Ausländern von der Polizei nachgesehen wird, ob sie Leute a) einen gültigen Waffenschein besitzen und b) ihre Waffen ordnungsgemäß aufbewahren???

  42. Freak77
    24. Juni 2014 13:49

    Putin ist schlau, er wurde ja in jungen Jahren beim KGB exzellent ausgebildet:

    Er weiß genau wie sehr sich der Westen nach Frieden sehnt, wie gerne der Westen ein Einlenken Russlands sieht, geradezu flehentlich.

    Und wie wenig gerne der Westen politisch bzw. militärisch in den Ukraine-Konflikt hinein gezogen werden möchte.

    Und dass der Westen am liebsten in Ruhe gelassen werden möchte und am liebsten in Ruhe die Fußballspiele aus Brasilien ansehen möchte .....

    Deswegen geht Putin einen Schritt nach vor und zwei Schritte zurück.

    Oder zwei Schritte nach vor und einen Schritt zurück.

    Oder zwei Schritte nach vor und zwei Schritte zurück.

    Je nachdem wie Putin es halt für zweckdienlich hält .....





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