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Die Vorteile des Handels

Wenn man österreichische Medien in den letzten Wochen las, wenn man Plakatwände sieht, dann kommt man zum klaren Urteil: Die USA und mehr Handel mit ihnen sind absoluter Wahnsinn. Fakten freilich sagen das Gegenteil.

Sie werden jedoch in Europa verschwiegen. Wo etwa liest man, dass es in den USA keinen BSE-(Rinder-)Skandal mit all seinen Folgen gegeben hat? Dass in den USA keine Contergan-Kinder mit ihren Verstümmelungen vergiftet worden sind? Dass es dort viel weniger Salmonellen-Infektionen als in Europa gibt?

In vielen europäischen Medien herrscht totaler Antiamerikanismus. Über die USA kann prinzipiell nur Schlechtes kommuniziert werden; niemals etwas Gutes.

Europa ist alles andere als vorbildlich: Aus Österreich kenne ich keine Zahlen, aber allein in Großbritannien werden jährlich rund 280.000 Menschen durch Campylobacter-Infektionen krank. Diese Bakterien werden von rohem Geflügel übertragen. Zwar werden sie bei Erhitzung getötet. Aber die Infektion passiert schon vorher, insbesondere durch das Waschen des Geflügels. Dabei werden die Krankheitserreger – die zumindest zu Brechdurchfall führen – auf Hände und Schürzen übertragen. Amerikanische Chlorbäder töten sie hingegen.

Das heißt nun nicht, dass in den USA alles zum Besten bestellt wäre. Aber die Medien sorgen dort meist dafür, dass Gefährdungen sehr rasch thematisiert werden. Während man in Europa das Gefühl hat, dass Medien nur dann reagieren, wenn eine PR-Agentur (etwa im Auftrag europäischer Geflügelzüchter) ihre Argumente liefert.

In der EU wird jetzt den meist amerikanischen Kreditkarten der Kampf angesagt. Zwar ist keineswegs klar, ob die EU das Ziel europäischer Karten mit Weltverbreitung erreicht. Aber eines ist völlig sicher, sollte der Plan der Kommission Wirklichkeit werden: Kreditkarten werden für Konsumenten empfindlich teurer.

Misstrauen ist bei jedem Finanztransfer gewiss immer gut, aber trotz jahrzehntelanger Nutzung habe ich noch nie einen Schaden durch Karten erlitten. Ich bin sogar einmal angerufen worden, ob ich gerade in Mexiko war; ich verneinte das – worauf sofort alle Versuche gestoppt wurden, auf die Karte zuzugreifen. Mein ganz normales Konto bei einer hiesigen Bank hingegen war bei einem Betrug aus Deutschland schon ganz ohne Karte geschädigt gewesen. Erst im letzten Moment konnte ich das Geld von der Bank zurückbekommen (die Staatsanwaltschaft hat übrigens seit zwei Jahren auf die diesbezügliche Anzeige nicht einmal reagiert).

Wo auch immer der Antiamerikanismus der Linken und Rechten herkommt, es kann überhaupt keinen Zweifel geben: Vom Freihandel würden Menschen diesseits und jenseits des Atlantiks profitieren. Es würden weit mehr Arbeitsplätze entstehen als verschwinden. Es würde da wie dort das Nationaleinkommen steigen.

Aber man kann fast sicher sein: Trotz des großen Vorteils für die Menschen werden noch weitere Schauergeschichten auf den Tisch kommen, um nur ja den Handel zu verhindern.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNestor 1937
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juni 2014 07:58

    Kann es sein, daß weder der Autor noch die bisherigen Kommentatoren auch nur ein einziges Wort über die vielschichtigen und unwägbaren
    =============politischen Konsequenzen des TTIP =================
    verlieren?

    Wir müssen uns doch bewußt sein, daß ein so weit ausgreifender Freihandelsvertrag einer wirtschaftlich und militärisch hochgerüsteten und nach allen Regeln der Kunst spionierenden Weltmacht ein riesiges Potenzial der Einflußnahme und Dominanz in Europa eröffnet.

    Ich bin gegen diesen Vertrag, zumal er hinter den Kulissen ausgemauschelt wird.

  2. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juni 2014 07:10

    o.T.

    Habe ich das richtig verstanden, die Österreicher, die die Preradovic-Version des Bundeshymnentextes werden von einem "Presse"-Schreiber namens Samir K. als "Hämmer" beschimpft? ;-)

    http://diepresse.com/home/leben/mensch/3829279/Gabalier_Vielleicht-der-geilste-Fehler?_vl_backlink=/home/index.do

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juni 2014 12:46

    Was ist Feihandel? Erdgas aus Russland darf man nur ueber die Ukraine kaufen, jede andere Moeglichkeit ist verboten. Bulgarien, das sich der EU (freihandelszone) widersetzte und South Stream weiterbaut, wurde durch 2 ueber das Internet, vergangene Woche, organisierte Bankenkrashs fast in die Knie gezwungen. Warum darf Gas im Freihandel nur ueber die juedischen Freimaurer gekauft werden?
    Warum sind die TTIP verhandlungen geheim? Sie gehen von den USA aus, wenn man darueber schimpft, so ist die USA zwangslaeufig das Ziel.
    Wo liest man dass in vielen Bundesstaaten der USA Fracking verboten ist? Wo liest man dass die Firmen, welche auch fuer das Militaer arbeiten (z.B. Bueroklammern, Schlauchboote & Zubehoer, Naehnadeln, praktisch fast Alles) nur mit Sondererlaubnis exportieren duerfen?
    Ist dieses Freihandelsabkommen so gut, dass es einen demokratischen Entscheid aushaelt?
    Machen wir es wie die Schweiz! Dort ist uauch die Zentrale fuer North Sream.

  4. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juni 2014 00:51

    Als Jörg Haider - übrigens völlig zu Recht - auf die Schildläuse als Färbemittel hinwies, wurde er genau so medial herunter gemacht, wie jetzt die USA mit ihren Chlorhühnern. Die EU-Lobby ist das einzige wirklich effiziente EU-Gremium. Bestochene, gekaufte, wirtschaftlich abhängige Medien apportieren jeden Unsinn. In Österreich ist dies mit seiner gleichgeschalteten Zeitungsmafia und dem ORF-Manipulierer besonders schlimm. Aber im Zeitalter des Internet erwacht Hoffnung -> siehe Unterberger-Blog.

  5. Ausgezeichneter KommentatorPeter R Dietl
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juni 2014 14:38

    Nein, ich halte "die USA und mehr Handel mit ihnen NICHT für absoluten Wahnsinn".
    Und "Fakten sagen NICHT das Gegenteil".

    Denn warum darf ich nicht ablehnen, daß von niemandem gewählte EUdSSR-Bonzen hinterrücks Knebelverträge aushandeln und besiegeln lassen?

    Wodurch Monsanto und anderen US-Konzernen die Handhabe geboten wird, Megaklagen gegen Staaten einzubringen, wenn diese etwa die Gesundheit ihrer Bürger gesetzlich schützen wollen. Und dieser Rechtsstreit nicht etwa von Gerichten, sondern von bestochenen eastcoast-Advokaten entschieden wird.

    Nicht, selbst wenn ich dieses ganze Lobbyisten-Gesindel nicht mag, bin ich kein USA-Hasser.
    .

  6. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juni 2014 03:14

    Es liegt eher am mangelnden Vertrauen der Bevölkerung in die EU, daß sie dem hinter verschlossenen Türen geplanten Freihandelsabkommen mit den USA ablehnend gegenüberstehen.
    Wir wurden von den Volkszertretern in Brüssel schon zu oft enttäuscht, als daß man ihnen faire Bedingungen zum Wohle der Bürger zutrauen würde.

    Es gibt zum Beispiel keine Probleme mit dem Chlor-Huhn, wenn man es nur allgemein verständlich und ehrlich deklariert. Aber meist wird dann wieder eine Klausel gefunden, die entweder eine verschlüsselte Deklaration erlaubt, oder aber es darf im Nachhinein diese Beschaffenheit mit irgendeiner Finte ganz entfallen.

    Und genau hier ist die geringe bis gar nicht vorhandene Popularität des TTIP zu suchen. Um das auszuräumen, wäre viel Aufklärungsarbeit und ehrliche Information notwendig, aber bis jetzt ist davon nicht viel zu merken!

  7. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juni 2014 07:36

    Bitte die Kirche im Dorf lassen - also nicht übertreiben.
    In vielen Fällen treffen sich zwischen den USA und Europa zwei verschiedene Welten. Hier einige Beispiele:

    ° Hygiene: in den Lebensmittelproduktionen herrschen in den USA niedrigere Standards, da ohnehin alles kurz vor dem Verbrauch "keimarm" und "haltbar" gemacht wird. So zeigen Hotels, Restaurants usw. einen wesentlich stärkeren Desinfektionsmittelverbrauch und auch in den Haushalten ist dieser vergleichsweise groß. Durch manche übertriebene Maßnahmen haben damit die Leute (bes. die Kinder) ein schwächeres körpereigenes Abwehrsystem erworben

    ° Lebensmittelzusatzstoffe: durch den freien Verkauf vieler Medikamente, Vitamine, Mineralien usw. in Supermärkten werden Sachen eingenommen, welche gar nicht erforderlich und langfristig manchmal sogar schädlich sind

    ° Das Leitungswasser ist sehr stark gechlort, daher meist als reines Getränk ungeeignet

    ° Durch intensive Landwirtschaft und staatliche Stützungen werden gewaltige Überschussmengen zu günstigeren Preisen produziert, welche nun im Ausland abgesetzt werden müssen

    ° Energieeffizienz, Mülltrennung, Recycling, Umweltschutz usw. - wie wir es in Europa kennen - ist in den USA weniger stark verbreitet

    ° In den Staaten ist das Sozialsystem viel löchriger, si fallen viele Leute auch "durch den Rost", daher wird Eigenverantwortung überall großgeschrieben.

    ° Der Lobbyismus ist in den USA stärker ausgeprägt, daher bei Konfrontation mit Europa vielfach siegreich

    ° Bei Haftungen und überhaupt allen Rechtsprechungen werden völlig unterschiedliche Kriterien herangezogen

    ° Bei Verträgen mit dem Ausland will man immer mehr Vorteile gegenüber dem Partner erzielen

    ° Schließlich betrachtet man sich weiterhin als die führende Nation der Welt und nützt diese Stärke nicht nur in der Politik, sondern auch zur Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen ein.

    Ich bin schon für mehr Zusammenarbeit zwischen Europa und den USA, aber bitte unter gleichen Bedingungen und Voraussetzungen, damit es eine Win-Win-Situation wird.

    PS: Salmonellen- und Campylobakterinfektionen durch Lebensmitteleinnahme entehen meist dadurch, dass in den Küchen nicht sauber gearbeitet wird. So darf man z.B. keinesfalls das zuvor bearbeitete Fleisch mit den gleichen ungesäuberten Händen und Küchenutensilien (z.B. Messer, Schneidbretter) auch für das zum Rohgenuss vorgesehene Obst und Gemüse verwenden. Denn diese Lebensmittel werden mangels Kochvorgang - im Gegensatz zum Fleich - nicht keimfrei gemacht.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJ.Scheiber
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Juni 2014 07:38

    Dr. Unterberger ist offenbar endgültig zum Fetischisten der Geldmacht und derer Konzerne mutiert.

    Bei Friedrich List ist schön nach zu lesen, dass der Freihandel das Angriffskonzept der Marktbeherrscher ist, um die Kokurrenz zu peripherisieren. Europa ist politisch ein Hinterhof der USA, nun soll es auch ökonomisch vor den Konzernen in die Knie getwungen werden.

    Gut, Deutschland hat zweimal seine Vernichtung riskiert und eritten, weil es mit dem "nationalen System der politischen Ökonomie" extrem erfolgreich war und damit die Weltausbeutungsökonomie des angelsächsischen Hegemons tödlich herausgefordert hat, indem es so nebenbei auch einen systematischen Weg zu Wohlstand und Frieden für die Völker dieser Welt aufgezeigt hat.

    Nun aber scheint die liberale Sklavenökonomie des Washington Consensus mit historischer Wirksamkeit zusammenzubrechen und just in diesem Augenblick soll noch eine Freihandelszone für die Konzerne errichtet werden. Denn merke, der ökonomische Hegemon ist heute kein Nationalstaat mehr, sondern Money Power mit den Konzernen.

    TTIP ist nichts anderes, als ein geplantes Ermächtigungsgesetz für die Konzerne, zur Zerstörung unserer Wirtschaftsstruktur und zur skrupellosen Ausraubung und Unterjochung Europas.


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  1. baro palatinus (kein Partner)
    01. Juli 2014 15:18

    amerika will SEINEN block stärken und versucht die eu noch enger zu binden.
    mitgegangen, mitgehangen.

    im pazifischen jahrhundert an die atlantikachse zu glauben grenzt an realitätsverweigerung. die zeiten einer monopolaren weltordnung sind fürs erste vorbei. russland ist ausgestiegen, china war nie drin, brasilien und indien folgen, die araber sind als eigener block zu betrachten. nun kann man entweder mit seinem, Ihrem, unserem dasein als politischer puff der usa zufrieden sein oder man denkt anders

    da gefällt mir bspw die sinnbildliche festung europa schon mehr, obwohl eine sprichwörtliche zwingburg wohl noch besser wäre...

    das hat nichts mit chlorhühnern oder dergleichen zu tun - ich muss soetwas ja nicht kaufen - im gegenteil, für mich als konsumenten wäre die freihandelszone sicher von vorteil. ihr zustandekommen würde nur meinen status als konsument zementieren.

    und ob eine zumindest partielle rechtsgemeinschaft mit den USoA wünschenswert wäre sei einmal dahingestellt.

  2. Igor Potemkin (kein Partner)
    01. Juli 2014 12:12

    Das transatlantische Freihandelsabkommen

    Finanzielle Massenvernichtungswaffen fahren die Ernte ein

    http://www.wissensmanufaktur.net/freihandelsabkommen

    von Prof. Dr. Dr. Wolfgang Berger

  3. Igor Potemkin (kein Partner)
    01. Juli 2014 11:44

    Bis heute wird weltweit verschwiegen, daß die USA ihren steilen Aufstieg vom technisch weitgehend veralteten Massenhersteller, der keine Grundlagenforschung betrieben hatte, zur ›einzigen Weltmacht‹ nach 1945 dem aus dem vollkommen besetzten Deutschland gewaltsam mitgenommenen geistigen Eigentum verdanken. Die amerikanische Führung hatte früh bemerkt, daß das Deutsche Reich in Wissenschaft und Technik den anderen Nationen um Jahre voraus war und eine unglaubliche Fülle neuer Forschungsergebnisse und Verfahrensweisen zu bieten hatte. Unter Leitung und ausdrücklicher Genehmigung von US-Präsident Truman kam es nach Kriegsende zum größten Technologieraub aller Zeiten. Höchste amerikanische Gremien aus Industrie und Wissenschaft hatten vorher die Operation zur Ausbeutung der deutschen Wirtschaft und Technik von langer Hand gemeinsam generalstabsmäßig geplant und durchgesetzt.

    Tausende von US-Spezialisten kamen im Frühjahr 1945 dicht hinter der Front ins Reich und durchkämmten die deutschen Betriebe nach neuen Maschinen, Verfahren und technischen Erfindungen. Außer der vollständigen Wegnahme von Hunderttausenden von deutschen Patenten, Gebrauchsmustern und Entwicklungsskizzen nahmen die Amerikaner dazu noch Tausende von deutschen Forschern und Technikern einfach mit, die dann jahrelang zur Forschungsarbeit und zur Bedienung der neuen deutschen Geräte in den USA gezwungen wurden. Die Überführung neuartiger Technologien – ein einmaliger und mehrere Jahre währender skrupelloser Raubzug in Deutschland – sollte auf diese Weise die amerikanische Industrie revolutionieren und den Absturz in eine neue Depression verhindern, wie es der US-Wirtschaftsminister 1946 erklärte.

    http://www.buchdienst-hohenrain.de/Grabert-Hohenrain-Titel/Zeitgeschichte/Georg-Friedrich-Unternehmen-Patentenraub-1945.html

    siehe auch

    http://www.wintersonnenwende.com/scriptorium/deutsch/archiv/artikel/meisterverbrecher.html

    • baro palatinus (kein Partner)
      03. Juli 2014 13:54

      na und?
      kriegsbeute.
      hätten die nazis eben nicht verlieren dürfen.

    • Igor Potemkin (kein Partner)
      04. Juli 2014 01:12

      Ich dachte, es ginge um Einführung der Demokratie, um die Befreiung der Völker!
      Von der Befreiung von Eigentum war nicht die Rede.

  4. peter789 (kein Partner)
    01. Juli 2014 11:03

    Am bedenklichsten finde ich die Klagsmöglichkeit der amerikansichen Konzerne, wenn sie ihr Produkt hier nicht verkaufen dürfen.

  5. Matthias (kein Partner)
    01. Juli 2014 09:56

    Worum geht es eigentlich wirklich beim ttip. Das weiß scheinbar keiner so genau. Laut den Medien ist das ttip vorrangig ein Abkommen über den Import von Chlorhühnern.

    Schon jetzt werden viele Produkte, die aus den USA kommen auf den europäischen Markt angepasst und massenweise konsumiert. So zum Beispiel McDonalds oder amerikanische Filme (in synchronisierter Fassung).

    Andererseits gibt es auch Konzerne, die in Europa nie Fuß fassen konnten. Walmart oder Burgerking will halt doch (fast) niemand.
    Mir ist unklar was sich hier durch das ttip (so es zustande kommen sollte) groß verändern wird.

    Egal ob ttip oder nicht. Was Europa (und Österreich) wirklich bräuchte, ist mehr Selbstbewusstsein. Konkret meine ich die Besinnung auf eigene Werte und Fähigkeiten. Aber hierzulande gackern ja alle wie die (Chlor)Hendln sobald es ums ttip geht.

  6. Pentagramme (kein Partner)
    30. Juni 2014 22:53

    Zitat Gerhard Wisnewski: "Denn wie wir ja wissen, sind die USA nicht etwa ein hochgerüstetes und bösartiges Imperium, sondern nichts weiter als eine Menschenrechtsorganisation."

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/gerhard-wisnewski/nigeria-warum-die-entfuehrten-maedchen-vorerst-keiner-wieder-haben-will.html

  7. Karl K. (kein Partner)
    30. Juni 2014 17:24

    Bravo Frau Weiss/Brechstange!

    So stelle ich mir die Initiative des Team Stronach vor!

    http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Gesundheits-Chip-fuer-jeden-Oesterreicher/149160124

    Sind dort jetzt alle völlig übergeschnappt?

    • Erich Bauer
      30. Juni 2014 18:29

      Das sind ja richtig Stronach'sche Rennpferderl... :-) Die teufeln herum, schneller als von Arsen gedopt :-) Und wenn sie nicht wissen wohin... dann sind sie jedenfalls schneller dort... :-)

      Ich schlage einen Flächenversuch für Kärnten und Steiermark vor... :-)

    • Erich Bauer
      30. Juni 2014 18:44

      Statt der Beschneidung könnte man den Babys ja einen Chip in den süßen Hintern schießen... :-) Die plärren dann zwar auch ganz fürchterlich, aber das Ganze könnte man ja auch rituell... :-))) Ich halte das Alles kaum noch aus.

      Gut, dass es Fischer und Kurz gibt. Ich hätte mir NIE gedacht...

    • Karl K. (kein Partner)
      30. Juni 2014 21:20

      Natürlich haben sie recht, Herr Bauer, nur wird das die schlichte Brechstange/Frau Weiss nicht verstehen.
      Ich finde keine Entgegnung von ihr im Ornterforum.
      Seltsam, hat sie doch sonst immer etwas zu entgegnen, auch wenn es nur heiße Luft ist.
      Und genau da liegt das Problem. Das Team Stronach ist nach der nächsten Wahl Geschichte, deren eher einfach gestrickten Proponenten ebenso.
      Schlimm ist nur, dass solche Personen 5 Jahre abkassieren obwohl sie in der Privatwirtschaft über den Posten eines Pförtners nicht hinauskommen würden.

    • Karl K. (kein Partner)
      30. Juni 2014 22:29

      Ebenfalls seltsam ist, dass Frau Weiss/Brechstange im Ortnerforum versucht Entkräftungen unter Rubens zu posten.
      Naja, jede wie sie kann.....

  8. fxs (kein Partner)
    30. Juni 2014 14:58

    Wenn alles soooo gut ist, warum wierden dann alle Verhandlungen hinter verschlssenen Türen streng geheim gehalten.
    Herr Unterberger, können wir uns wenigstens darauf einigen, dass diese Verhandlungen öffentlich zu führen, oder eben abzubrechen sind?

  9. Igor Potemkin (kein Partner)
    30. Juni 2014 14:25

    Mit einer Arbeitslosenquote von 21 Prozent, wenn nach der Methode von 1980 gemessen, mit amerikanischen Arbeitsplätzen, BIP und Technologie nach China und Indien ausgelagert, mit Krieg als Washingtons grösste Verpflichtung, mit dem Dollar der durch Schulden überlastet ist, mit Freiheitsrechten die für den „Krieg gegen den Terror“ geopfert werden, wurde die Freiheit und der Wohlstand der amerikanischen Bevölkerung in den Mülleimer der Geschichte geschmissen.

    von Paul Craig Roberts

    http://www.luebeck-kunterbunt.de/USA/Wahrheit_als_Unannehmlichkeit.htm

  10. Igor Potemkin (kein Partner)
    30. Juni 2014 13:38

    Ja, ja, die USA.

    Robertson im Jahre 2005: „In zehn Jahren wird, wer auch immer noch auf diesem Planeten am Leben ist, wieder von vorn anfangen müssen“, so der Investor über die Monopoly-Popopapierfluten. Robertson zufolge war das „Bush-Cheney-Regime“ für das Debakel verantwortlich. Sie hätten „ihre Macht und ihr Geld auf diesem Planeten in das maximal mögliche Maß der Ausdehnung gebracht. Die Nettoliquidität der gesamten Welt, also der Netto-Free-Cash-Flow, befindet sich jetzt bereits im negativen Bereich. Der Planet sinkt nicht nur in ein Meer aus roter Tinte, er wurde bereits versenkt. Die Leute begreifen es aber derzeit noch nicht“.

    Über die zunehmenden Beschneidungen von Bürgerrechten seit 2001 sagte Robertson, dass „das Bush-Cheney-Regime die Nation auf den Übergang von der Demokratie zur Zwangsherrschaft vorbereitet, weil eine Diktatur notwendig sein wird, um in fünf Jahren die Nahrungsaufstände und den Wasseraufruhr zu kontrollieren.

    http://www.ef-magazin.de/2014/06/26/5464-herr-ponzi-sucht-das-unglueck-niemand-haette-es-wissen-koennen

  11. Torres (kein Partner)
    30. Juni 2014 12:47

    Man kann alles Mögliche gegen das Freihandelsabkommen vorbringen, aber genau das nicht, was die Kronenzeitung ihren dumpfen Lesern weiszumachen versucht. "Genmais" gibt es schon lange, auch bei uns in der Tierfütterung (besonders auch Gensoja), davon ist auch noch niemand krank geworden - jedenfalls ist die angebliche Schädlichkeit durch nichts bewiesen. "Chlorhuhn" klingt zwar ekelhaft, aber es muss ja niemand Hühner aus den USA kaufen - vorausgesetzt, die Herkunft steht sichtbar drauf; das gilt natürlich auch für alle anderen Lebensmittel, aber das ist ja EU-weit gesetzlich vorgeschrieben. Die "Privatisierung des Wassers" - horribile dictu! Bekanntlich wird alles, was privatisiert wird, sofort billiger und dazu in jeder Menge verfügbar. Oder sind die übrigen Grundnahrungsmittel (Brot, Milch, Fleisch, Käse usw.) etwa staatlich? Und? Gab es jemals einen Mangel? Bei Monopolbetrieben hingegen kann man kaum etwas gegen exorbitante Preissteigerungen machen; und die kommen sicher und regelmäßig - siehe die Gemeinde Wien (auch und gerade bei Wasser und Abwasser!). Und schließlich ist jeder Konzern zu verstehen, der vor einer größeren Investition Rechtssicherheit will; siehe die "Energiewende" in Deutschland, wo die AKW-Betreiber plötzlich gezwungen werden, die Werke abzuschalten, bevor sie sich amortisiert haben - schließlich hat man ihnen beim Bau zugesichert, dass sie sie 20-30 Jahre lang betreiben können. Dass sich Firmen gegen so etwas wehren wollen, ist absolut nachvollziehbar.

  12. cmh (kein Partner)
    30. Juni 2014 08:51

    Es ist ein Unterschied, ob man von den USA Waren kauft oder ob man sich selber verkauft.

    Ein gewaltiger sogar!

    Würde die Kronenzeitung mit der gleichen Verve amerikanische Vorabendserien bekämpfen, dann wäre auch ich mit der Krone. Aber genau das geschieht nicht. Wenn wir also unsere Hirne mit amiländischem Schwachsinn zumüllen, dann kommt es auf ein paar gechlorte Hühner auch nicht mehr an.

  13. Ludwig Leser (kein Partner)
    30. Juni 2014 08:09

    Es ist schockierend, wie die gleichgeschalteten Systemmedien den bulgarische Bankrun totschweigen.

    Bei Presse und Co. gibt es keinen einzigen Treffer für den Suchbegriff "Fibank".

    • Tik Tak (kein Partner)
      30. Juni 2014 08:29

      Kein Wunder, es gibt auch keinen Bank Run.
      Was es gibt sind ein paar Kriminelle die Gerüchte über finanzielle Probleme einiger Banke im Internet verbreiten.
      Teilweise sind die Banken tatsächlich schlecht aufgestellt, nicht aber schlecht genug um in ernsthafter Gefahr zu sein.

      Deswegen wurden dann ein paar hunder Mio. Euro abgehoben.

      Ein Bank Run sieht anders aus.

    • Alternativlos (kein Partner)
      30. Juni 2014 13:46

      @ Tik Tak

      Bank-Run in Bulgarien: EU muss Finanz-System mit Milliarden-Kredit retten

      Die EU muss das bulgarische Finanzsystem mit einem Notkredit stützen. Die EU-Kommission teilte am Montag mit, man werde der nach einem Bank-Run erschütterte bulgarischen Banken-Branche mit einem Kredit in der Höhe von 1,7 Milliarden Euro "vorsorglich" und "angemessen" unter die Arme greifen. Die bulgarische Regierung hatte am Sonntag die Spareinlagen garantiert. Nun wird der europäische Steuerzahler zum Garanten.

      http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/06/30/steuergeld-eu-stuetzt-mit-not-kredit-bulgarisches-banken-sytem/

    • Tik Tak (kein Partner)
      30. Juni 2014 15:49

      Alternativlos,

      sorry, aber der quatschende Esotheriker von den "Deutschen Wirtschafts Nachrichten" ist keine Nachrichtenquelle, das ist bestenfalls eine völlig unseriöse Tratsch- und Verschwörungssite.
      Die liegt qualitativ im Bereich vom Peter Pilz zu seinen schlimmsten Zeiten.
      Fast alle größeren europäischen Banken haben direkt oder indirekt Stützungen aus verschiedenen Quellen wie eben auch der EZB erhalten, auch die in Rumänien und Bulgarien.
      Das aktuelle "Problem" in Bulgarien sind ein paar kriminelle Spinner die versuchen Banken in Schwierigkeiten zu treiben um sie dann, bei gefallenen Aktienkurs, günstig zu übernehmen.
      Das hat zwar ein paar Sparer der FIBank sehr nervös gemacht aber das ist noch lange kein Bank Run.
      Wenn Sie sich die veröffentlichten Bilanzen der Bank ansehen, dann werden Sie ganz gut erkennen können, daß auch dieser angebliche Bank Run keiner ist.

      Das ist zwar nett als peinliche Panikmache für Unbedarfte, also die Methode Peter Pilz, aber keine echte Wirtschaftsnachricht und schon gar kein Bank Run.

      Sie sollten Ihre Informationen besser aus seriösen Quellen beziehen, wenn es schon der Unterberger nicht tut.

    • Alternativlos (kein Partner)
      30. Juni 2014 18:21

      @ Tik Tak

      Wie ich sehe, haben Sie den Artikel der DWN nicht einmal gelesen, sonst könnten Sie nicht so am Thema vorbeischreiben......

    • Tik Tak (kein Partner)
      30. Juni 2014 18:49

      Alternativlos,

      ich habe ihn gelesen.
      Der ist nicht mehr wert als ein Volksschüleraufsatz zum Thema Stringtheorie.
      Wer immer den Artikel geschrieben hat scheitert schon an den Vokabeln der Finanzwirtschaft.

      Das ist kein Bank Run und genau das versteht der Verfasser des "Artikels" nicht.
      Das ist eine kriminelle Aktion um Panik gegen eine Bank zu schüren die man wegen eines Streits ruinieren will.

      Ein Bank Run auf eine Bank im Land der nicht einmal 10% der Einlagen betrifft ist kein Bank Run, das ist eine überhöhte Abhebefrequenz.

      Die bulgarische Finanzwirtschaft steht nicht einmal allgemein schlecht da.
      Die haben sehr sehr vorsichtig agiert und sich kaum Blößen gegeben bzw. viele wacklige Kredite schon vor langer Zeit abgebaut.

      Und die Unterstützung durch die EZB bekommt jeder Staat.
      Das war auch keine Nothilfe, eine solche wäre eine Zahlung wie an Griechenland oder eine Ausweitung der Kreditlinien, das war eine Verlängerung der bestehenden Kreditlinien.
      Ein Notkredit ist etwas anderes.

      Aber was soll man von dieser DWN Website auch verlangen, wenn die nicht einmal die grundlegenden Begriffe der Themen verstehen, über die sie schreiben.

      Vergessen Sie diese Eso Seite, die sind nicht seriös.
      Die sind tatsächlich eine Lachnummer in der Branche.

    • Erich Bauer
      30. Juni 2014 18:53

      Tik Tak Tik Tak
      Wer steht da vor der Tür
      Es ist der Exekutor...
      Der holt jetzt dein Klavier...

    • Tik Tak (kein Partner)
      30. Juni 2014 19:12

      Netter Reim, brauchen Sie einen Schuldenberater oder einen Kredit?
      Für diese Fälle bin ich der falsche.

    • fxs (kein Partner)
      30. Juni 2014 20:16

      @tik tak
      Natürlich ist auch der ORF esoterisch.
      Dort heisst es zu Bulgarien
      ".....darf Bulgarien sein Bankensystem mit einem milliardenschweren Notkredit stabilisieren." (http://orf.at/#/stories/2236096 )

    • Tik Tak (kein Partner)
      01. Juli 2014 15:36

      fsx,

      85% des bulgarischen Bankwesens ist in ausländischer Hand, die FiBank und die CorpBank sind Kleinbanken.

      Die haben zusammen rund 15% ihrer Einlagen verloren.

      Die CorpBank steht bereits unter staatlichem Schutz und die FiBank hat keine echten Probleme nur hohe Aufwendungen wegen der versprochenen Zinsen für ausländische Einleger.

      Die lokale Einlagensicherung wäre im Konkursfall in der Lage die Sparer großteils zu entschädigen.

      Die Kreditlinie der EU wäre mit Ende Juli ausgelaufen und wurde verlängert aber nicht wegen der Probleme eingerichtet.

      Es gab und gibt keinen Engpaß bei der Liquidität der beiden Banken und sie können alle Auszahlungen tätigen.

      Das alles ist kein Bank Run sondern nur eine aufgeblasene Falschmeldung.
      Lesen Sie das bitte in einer seriösen Zeitung nach, wobei sogar die FAZ den Begriff des Bank Run diesmal falsch verwendet sonst aber die Darstellung dort korrekt ist.

      Der ORF ist keine seriöse Nachrichtenquelle, das ist ein ideologischer Kampfplatz mit Blindgängern wie der Schratzenstaller, dem Schulmeister, dem Nowotny und anderen Ideologen.
      Da geht es um Banken Bashing aber nicht um Nachrichten.

      Wenn Sie, und vermutlich auch der wirtschaftbildungsferne Unterberger, solchen Plattformen oder den DWN glauben haben Sie ein Problem.

      Eine meiner Firmen ist seit vielen Jahren auf dem regionalen Markt tätigt und da ist nicht viel passiert.
      Da wäre vergleichbar mit einem Zusammenbruch der vergleichsweise winzigen Kathreinbank in Österreich.
      Eine leere Immobilie in Wipplingerstraße mehr aber sonst ist nichts passiert.

  14. J.Scheiber (kein Partner)
    30. Juni 2014 07:38

    Dr. Unterberger ist offenbar endgültig zum Fetischisten der Geldmacht und derer Konzerne mutiert.

    Bei Friedrich List ist schön nach zu lesen, dass der Freihandel das Angriffskonzept der Marktbeherrscher ist, um die Kokurrenz zu peripherisieren. Europa ist politisch ein Hinterhof der USA, nun soll es auch ökonomisch vor den Konzernen in die Knie getwungen werden.

    Gut, Deutschland hat zweimal seine Vernichtung riskiert und eritten, weil es mit dem "nationalen System der politischen Ökonomie" extrem erfolgreich war und damit die Weltausbeutungsökonomie des angelsächsischen Hegemons tödlich herausgefordert hat, indem es so nebenbei auch einen systematischen Weg zu Wohlstand und Frieden für die Völker dieser Welt aufgezeigt hat.

    Nun aber scheint die liberale Sklavenökonomie des Washington Consensus mit historischer Wirksamkeit zusammenzubrechen und just in diesem Augenblick soll noch eine Freihandelszone für die Konzerne errichtet werden. Denn merke, der ökonomische Hegemon ist heute kein Nationalstaat mehr, sondern Money Power mit den Konzernen.

    TTIP ist nichts anderes, als ein geplantes Ermächtigungsgesetz für die Konzerne, zur Zerstörung unserer Wirtschaftsstruktur und zur skrupellosen Ausraubung und Unterjochung Europas.

    • Wyatt
      30. Juni 2014 07:45

      genau so ist es Herr Scheiber,
      ***************
      danke dass Sie es aussprechen!

    • PeterT (kein Partner)
      30. Juni 2014 10:10

      Wollen Sie hier etwa das nationalsozialistische Kommandowirtschafts- und Zwangsarbeitersystem hochjubeln? Das kann doch nicht ihr Ernst sein?
      Die Nazis haben ein paar Jahre lang durch Plünderung der Reserven und Enteignungen eine Scheinblüte erzeugt, die nach ein paar Jahren so oder so kollabiert wäre.
      Die 'skrupellose Ausraubung und Unterjochung Europas' haben sie dann auch noch probiert, aber das hat halt auch nicht geklappt.
      Leider haben sie, statt mit einem leisen Winseln zu kollabieren, wie die Sowjetunion, noch ganz Europa mit sich in den Abgrund gerissen.

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      30. Juni 2014 12:23

      Ich will gerne der Sklave Amerikas sein, wenn dann das vorzügliche US-Beef billiger wird.
      Übrigens waren die Amerikaner auch nie auf dem Mond. Alles, was aus den USA kommt, ist Lüge. Nur das Rindersteak ist echt.

    • Collector
      30. Juni 2014 13:24

      @PeterT

      Ich verstehe nicht ganz: War Friedrich List (gestorben 1846) ein Nazi?

    • PeterT (kein Partner)
      30. Juni 2014 14:00

      @Collector:
      bitte einfach den Satz nochmal lesen:
      "Gut, Deutschland hat zweimal seine Vernichtung riskiert und eritten, weil es mit dem "nationalen System der politischen Ökonomie" extrem erfolgreich war und damit die Weltausbeutungsökonomie des angelsächsischen Hegemons tödlich herausgefordert hat, indem es so nebenbei auch einen systematischen Weg zu Wohlstand und Frieden für die Völker dieser Welt aufgezeigt hat."

    • J.Scheiber (kein Partner)
      30. Juni 2014 15:10

      @PeterT

      Ich denke, die Geschichte von "Made in Germany" als Element des Wirtschaftskrieges Englands gegen Deutschland, ein Krieg, der in den WKI übergegangen ist, ist ihnen bekannt.
      Ebenso sollte der Raub der DM durch die Einführung des Euro und der geplante darauf fogende Untergang Deutschlands, der allerdings noch nicht abgeschlossen ist, bekannt sein. Ende des 19.Jhdts hat man die Kennzeichnug "Made in Germany" den Deutschen in einer totalen Fehlspekulation aufoktroiert, jetzt will man durch die amerikanische Kolonialverwaltung den Deutschen das Gütesiegel wieder entziehen.

      Die dreisiger Jahre sind natürlich ein schlechtes Beispiel, das darf man nicht diskutieren, aber es war immerhin Winston Churchill, der sagte, dass die Deutschen den Krieg provozierten, weil sie die Autarkie und den partiellen Ausstieg aus dem Welthandels- und Finanzsystem anstrebten.

    • PeterT (kein Partner)
      30. Juni 2014 15:54

      @J.Scheiber:
      Sie lenken von Ihrem zentralen Satz (den ich zitiert habe) ab, und das ist verständlich.
      Vor WK I hatten die Deutschen kein wieimmer geartetes 'anderes System', sondern hatten einfach innerhalb der damaligen, ersten, liberalen Globalisierungsphase sehr erfolgreich industrialisiert.
      Über das 'tausendjährige Reich' erspare ich mir jede weitere Bemerkung - nur soviel - die Idee dass es "einen systematischen Weg zu Wohlstand und Frieden für die Völker dieser Welt aufgezeigt hat" läßt mich irgendwie sprachlos

    • Erich Bauer
      30. Juni 2014 17:42

      @J.Scheiber,

      Putin ging einen anderen Weg... auch dieser ist noch nicht zu Ende.

      https://www.youtube.com/watch?v=N-god5ro9lU
      (ab Cursorstelle 1:10:00 kommt Putin ins Spiel, vorher ist Jelzin-Zeit... volle Kanne)

      Diese arte-Doku mit russischen Goldgräber-Oligarchen zur Jelzin Zeit muss man im Zusammenhang mit USA-Jelzin (besoffen) sehen und mit der Destabilisierung Tschetscheniens unter Federführung der USA-Administration.

      Was Putin macht... ob er es macht... wie er es macht... Wir wissen es nicht. Bekämpft er die "demokratische"-Superoligarchie, mit den Mitteln der Autokratie? Wie lange? Wir gehen spannenden Zeiten entgegen... Der Krieg ist schon im vollen Gange.

    • Igor Potemkin (kein Partner)
      01. Juli 2014 11:23

      @ PeterT

      Mit Geschichtswissen ist das immer so eine Sache.

      Der militärische Sieg der Alliierten über Deutschland 1945 und die Besetzung des Reichsgebietes hatten auch die Folge, daß vor allem die USA anschließend Hunderttausende deutscher Patente, Erfindungen und Gebrauchsmuster beschlagnahmten und entschädigungslos enteigneten. Dieser Raubzug war schon einige Jahre vorher von Washington generalstabsmäßig geplant worden. Denn man hatte erkannt, daß die Deutschen den Westmächten in der Grundlagenforschung und in der Entwicklung neuer Ideen auf fast allen Gebieten der modernen Wissenschaften und Technikbereiche um Jahre voraus waren. Nur durch den Raub deutschen Wissens und jahrelange Zwangsarbeit deutscher Wissenschaftler und Techniker in den USA war es möglich, daß die Vereinigten Staaten ihre Wirtschaft und Rüstung auf neue Grundlagen stellen und an die Spitze der Entwicklung kommen konnten.

      Dieses Buch beschreibt ausführlich Vorbereitung, Durchführung und Folgen des größten ›Patentenklaus‹ der Geschichte. Im einzelnen werden für die verschiedenen Sachgebiete an vielen Beispielen mit Nennung der Verantwortlichen die Vorgänge des alliierten Diebstahls deutschen geistigen Eigentums und der Zwangsverpflichtung deutscher Forscher und Techniker geschildert. Es zeigt sich, daß die modernen Neuerungen wie Farbfernsehen und Transistortechnik, Raumfahrt und Raketen, Überschallflug und Computer auf deutsche Erfindungen und Entdeckungen zurückgehen, mit denen die US-amerikanische Wirtschaft anschließend Milliardengewinne machte.

      http://www.buchdienst-hohenrain.de/Grabert-Hohenrain-Titel/Zeitgeschichte/Georg-Friedrich-Unternehmen-Patentenraub-1945.html

      Sieht nicht so aus, als wäre Deutschland so eine Niete gewesen, wie die Geschichtsschreibung (auch Märchen genannt) der Siegermächte (sic!) gerne
      behauptet. Lesen Sie ausländische Geschichtsbücher. Dort konnte nicht so gelogen werden!

    • Erich Bauer
      01. Juli 2014 12:23

      Dabei denkt man heute noch daran, dass der technische und wissenschaftliche Fortschritt der USA von AREA 51 ausging... :-)

    • PeterT (kein Partner)
      01. Juli 2014 13:54

      @Igor
      wenn Sie mir schon antworten, dann sollten Sie auch zum Thema antworten, und nicht mit irgendeiner anderen 'Patentklau' Geschichte die damit exakt nullkommajosef zu tun hat.

    • J.Scheiber (kein Partner)
      01. Juli 2014 14:07

      Im Kampf der Angelsachsen gegen Deutschland geht es ums Ganze, es ist eine Gigantomanie um die Freiheit des Menschen.
      Während es bei den Angelsachsen um eine Scheinfreiheit für zwei Prozent und um Versklavung von achtundneunzig Prozent geht, geht es in der deutschen Kultur im Ganzen um die formelle und inhaltliche Freiheit aller Menschen, Völker und Nationen.

      Hegel hat der germanischen Welt die Aufgabe zugeschrieben in der Welt das Bewußtsein der Einheit von Gott und Mensch hervorzubringen um damit die wahre, die todlose Freiheit, die christliche Freiheit zu etablieren. Es geht um eine Revolution des christlichen Bewußtseins. Das ist der Dreh- und Angelpunkt.

      Das will der Höllenhund naturgemäß nicht. Aber er wird es nicht verhindern können, der Geist, der Heilige Geist wird siegen!

    • PeterT (kein Partner)
      01. Juli 2014 17:02

      Was Hegel der germanischen Welt zugeschrieben hat, kratzt heute wirklich Keinen mehr.
      Wenn es heute irgendeinen 'Kampf ums Ganze' gibt, dann vielleicht zwischen Amerikanern und Chinesen, aber sicher nicht mit einem 100-Millionen Völkchen in Europa.
      Ich glaube, Sie stecken gedanklich ein Wenig in der 1. Hälfte des vorigen Jahrhunderts fest.

    • aristophanes (kein Partner)
      03. Juli 2014 10:12

      List bitte zu Ende lesen!
      List hebt besonders den nationalen Charakter der einzelnen Volkswirtschaften hervor und stellt die Idee der Nationalität in Gegensatz zu der des Internationalismus. (Stavenhagen, Geschichte der Volkswirtschaftstheorie, Seite193). Halten Sie das im Jahr 2013 für erstrebenswert? Sollte der Nationalsimus nicht - auch wirtschaftlich - überwunden sein? List weiter: Sobald in einem Land die höchste Wirtschaftlichkeit erreicht ist, steht dem freien Verkehr mit dem Ausland nichts mehr entgegen, und die Erziehungszölle (sic!) können fallen. (Stavenhagen, Seite 195)

  15. N. S. A. (kein Partner)
    30. Juni 2014 07:36

    Die größten Profiteure des Handels mit dem US-amerikanischen Waffenhändler B. Hussein Obama heißen: Al-Qaida, ISIS, Al Nusra etc.

  16. Obama bin (kein Partner)
    30. Juni 2014 07:32

    Die USA benötigen pro Tag rund 4 Milliarden Dollar Kapital, um ihr Leistungsbilanzdefizit zu finanzieren.

    Die Vorteile des Handels mit den USA liegen darin, dass die USA werthaltige Produkte importieren und ihre Schuldscheine exportieren können.

  17. Tik Tak (kein Partner)
    30. Juni 2014 07:09

    Und wieder eine Nebelgranate vom Unterberger für seinen US Führungsoffizier.

    Nett, daß er Probleme als Beispiele heranzieht, die in Großbritannien, dem engsten Verbündeten der USA auftreten, um für das TTIP zu argumentieren.
    Aber das ist nicht mehr als eine Portion Lügenpropaganda seitens Unterbergers.

    BSE war und ist in erster Linie ein Problem Großbritanniens in dem die Fütterung der Kühe durch Tierfleisch durchgeführt wurde.
    Die Fälle in den USA und Kanada, wie übrigens auch fast alle in Österreich und im Rest der Welt, waren großteils entweder auf Futter oder Zuchttiere aus Großbritannien zurückzuführen.
    Das hat also nichts mit Handel zu tun sondern mit profitgierigen Züchtern - aber die gibt es in den USA sicher nicht ...

    Die Sache mit den Campylobacter hat ebenfalls nichts mit Handel zu tun, die tritt in den USA, Angaben der CDC, in fast dem gleichen Maß auf wie in Europa.
    Großbritannien tritt hier wieder besonders hervor, offenbar haben die in der Produktion ein Hygieneproblem.
    In den USA gibt es übrigens, im Gegensatz zu den meisten EU Betrieben keine standardisierten Hygienekontrollen im Bereich der Zucht und daher ist dort auch eine massive Desinfektion der Hühner durch Chemikalien notwendig.
    Die Chlorbehandlung ist nicht gesundheitsschädlich aber veraltet.
    Länder wie Australien kommen übrigens ohne Chlor dafür aber mit modernen UV Anlagen aus, das ist viel effizienter.

    Das Problem sind nicht kleinere Auflagen, da begibt sich der Unterberger selbst unter das Niveau von "Österreich" & Co., das Problem sind ein paar Bedingungen die die USA im TTIP sehen wollen:

    So kann im Rahmen des Investitionssschutzes ein ziviles Schiedsgericht im Herkunftsland eines Investors, z.B. den USA, dazu verwendet werden, Gesetze in Europa auszuhebeln um behauptete Verluste des Investors zu verhindern.
    Damit können US Firmen nach Gutdünken und undemokratisch Gesetze in Österreich zu Fall bringen.

    Das will der Unterberger?
    Als 5. Kolonne der USA?

    Bravo!

  18. RS (kein Partner)
    30. Juni 2014 01:47

    Tolle Fakten, die Herr Unterberger präsentiert. Wer glaubt das noch ???
    USA hat totale Überproduktion wie die EU auch. USA hat Arbeitslose wie die EU auch. Aber es entstehen neue Märkte wenn man den Handel lockert.
    Wenn zwei Schlechte zusammen gehen wird kein Guter daraus !!!

    In der Satire wird deutlich welcher Schmarrn hier erzählt wird.
    Übrigens:
    Dr. Unterberger könnte auch Wirtschaftsweiser werden. Mehr wie
    Hr. Bofinger kann er sich auch nicht blamieren.

    http://www.youtube.com/watch?v=1lZA5nHaokA

    • RS (kein Partner)
    • Tik Tak (kein Partner)
      30. Juni 2014 07:20

      Der Unterberger lügt hier wie verrückt.

      Was er wirklich mit seiner Propaganda will ist das TTIP zu argumentieren ohne es beim Namen zu nennen.

      Damit seine Freunde in der Wagramerstraße endlich US amerikanischen Gesetzen in Europa volle Geltung verschaffen können und zwar über die Hintertüre des Investitionsschutzes.

      Ich finde die Website zwar nicht wirklich toll, aber die Inhalte passen großteils ganz gut: http://know-ttip.eu/

      Offenbar will der Unterberger auf seine alten Tage die EU und ihre Regeln durch eine rechtliche Kolonisierung durch US Firmen sprengen.

      Das ist mindestens so dumm wie die grünen Umvolkungswünsche durch unqualifizierte Migration aus 3. Welt Ländern für den Kontinent.

      Nur, daß beim Unterberger die 3. Welt eben die Gesetzeslage in den USA darstellt.
      Diese Methode ist kurz- und mittelfristig sogar noch schlimmer als unkontrollierte und unqualifizierte Zuwanderung.

      Aber es ist nicht neu, daß der Unterberger keine Ahnung von Wirtschaft und Außenpolitk hat, bzw. seine Kenntnisse zugunsten seiner Auftraggeber, hoffentlich gut bezahlt, sehr gut versteckt.

      Eine Art Unterbergersche Version von "Am US amerikanischen Wesen soll die Welt genesen".

      Angesichts anderer Artikel hier gehe ich aber davon aus, daß er dumm und ungebildet genug ist, seinen eigenen Ausführungen zu glauben.
      Er mag ja ein einst Musterschüler gewesen, heute wäre er mit seinem Wissen und seinen Fähigkeiten bestenfalls arbeitslos oder rot/grün/pinker Politiker.

  19. Schani
    30. Juni 2014 00:58

    Wenn man nichts liest über amerikanische Contergan-Kinder und BSE-Fälle, heißt das noch lange nicht, daß es diese dort nicht gab! Was es in den USA bekannter Weise sehr wohl gibt, sind Pest und Trichinose. Also lassen wir die Kirche besser im Dorf und verherrlichen wir die USA nicht als einziges Vorbild für die westliche Welt.
    Da ist mir die Schweiz tausendmal lieber!

  20. Brigitte Imb
    29. Juni 2014 21:57

    Freihandel mittels Geheimverhandlungen, das kann nur eine Linke sein und mit ziemlicher Sicherheit wird Europa über den Tisch gezogen werden und natürlich damit seine Gewerbetreibenden und die Völker.
    Die USA setzen keine Aktionen die nicht zu ihrem Vorteil gereichen. Und nach den aggressiven Abhör- u. Bespitzelungsattacken sollte eher von "Schauertatsachen" die Rede sein.

  21. Wafthrudnir
    29. Juni 2014 18:55

    Freihandel ist etwas, das jeder liberal ausgerichtete Mensch begrüßen wird. Einerseits aus Gründen der Nützlichkeit (Handel begünstig Arbeitsteilung und damit höhere Produktivität und höheren Wohlstand für alle), mehr aber noch aus moralischen Gründen (Warum sollte man eine, oder besser gesagt, gleich zwei Regierungen um Erlaubnis fragen bzw. alimentieren müssen, nur weil man mit einem anderen Menschen Eigentum austauschen will?).
    Nur: um Freihandel zu ermöglichen, braucht es keine geheimen oder öffentlichen Verhandlungen und keine Verträge mit tausenden Seiten und Bestimmungen. Es ist völlig ausreichend, bestehende Beschränkungen abzuschaffen. Dies kann sogar einseitig geschehen - und geschah auch so in vielen Ländern, allerdings im vernünftigeren 19. Jhdt - und es bleiben immer noch viele Vorteile für alle Beteiligten bestehen. Wenn man nicht so weit gehen will, kann man auch einseitig nur einige Beschränkungen aufheben, und immer noch wird ein Vorteil für alle Beteiligten bestehen bleiben, wenn er auch natürlich kleiner wird als bei komplettem Freihandel.
    Das, was EU und USA hier planen, hat also offensichtlich wenig mit echtem Freihandel zu tun, sondern eher damit, die wirtschaftlichen Abläufe in beiden Volkswirtschaften noch mehr regulieren und planen zu können, als es schon bisher der Fall war. Vor Chlorhühnern habe ich kein bißchen Angst, vor einem Freihandelspakt, der bereits am Umfang seiner Verhandlungen und seines Vertragswerks als Mogelpackung zu erkennen ist, hingegen schon.

  22. Peter R Dietl
    29. Juni 2014 14:38

    Nein, ich halte "die USA und mehr Handel mit ihnen NICHT für absoluten Wahnsinn".
    Und "Fakten sagen NICHT das Gegenteil".

    Denn warum darf ich nicht ablehnen, daß von niemandem gewählte EUdSSR-Bonzen hinterrücks Knebelverträge aushandeln und besiegeln lassen?

    Wodurch Monsanto und anderen US-Konzernen die Handhabe geboten wird, Megaklagen gegen Staaten einzubringen, wenn diese etwa die Gesundheit ihrer Bürger gesetzlich schützen wollen. Und dieser Rechtsstreit nicht etwa von Gerichten, sondern von bestochenen eastcoast-Advokaten entschieden wird.

    Nicht, selbst wenn ich dieses ganze Lobbyisten-Gesindel nicht mag, bin ich kein USA-Hasser.
    .

    • Gerhard Pascher
      29. Juni 2014 17:47

      Monsanto will nun - wie auch andere US-Großkonzerne - seinen Firmensitz aus steuerlichen Gründen ins Ausland verlegen. Daher hat man mit dem riesigen Schweizer Mitbewerber Syngenta intensiv an einer Fusion gebastelt, diese aber vor einigen Tagen wegen der Syngenta-Ablehnung vorerst "aufs Eis gelegt". Monsanto wird aber sicher nicht aufgeben.
      Die deutsche Bayer hat künzlich die Sparte "OTC - rezeptfrei Produkte" von Merck-USA übernommen und so Johnson & Johnson vom Führungsplatz dieser Branche verdrängt.
      Sollte das bisher geheim (!!) zwischen EU-Brüssel und den USA verhandelte TTIP-Abkommen (Transatlantic Trade and Investment Partnership) in Kraft treten, dann wäre dies ein Etikettenschwindel. Denn Partnerschaft bedeutet, dass die Vorteile für beide Seiten gleichmäßig verteilt sind. Vielmehr heißt es dann wie bei den Fischen im Atlantik: Fressen, damit du groß wirst oder selbst gefressen werden.

  23. zweiblum
    29. Juni 2014 13:21

    Auf Putin schimpfen ist in diesem Fall schwierig!

  24. socrates
    29. Juni 2014 12:46

    Was ist Feihandel? Erdgas aus Russland darf man nur ueber die Ukraine kaufen, jede andere Moeglichkeit ist verboten. Bulgarien, das sich der EU (freihandelszone) widersetzte und South Stream weiterbaut, wurde durch 2 ueber das Internet, vergangene Woche, organisierte Bankenkrashs fast in die Knie gezwungen. Warum darf Gas im Freihandel nur ueber die juedischen Freimaurer gekauft werden?
    Warum sind die TTIP verhandlungen geheim? Sie gehen von den USA aus, wenn man darueber schimpft, so ist die USA zwangslaeufig das Ziel.
    Wo liest man dass in vielen Bundesstaaten der USA Fracking verboten ist? Wo liest man dass die Firmen, welche auch fuer das Militaer arbeiten (z.B. Bueroklammern, Schlauchboote & Zubehoer, Naehnadeln, praktisch fast Alles) nur mit Sondererlaubnis exportieren duerfen?
    Ist dieses Freihandelsabkommen so gut, dass es einen demokratischen Entscheid aushaelt?
    Machen wir es wie die Schweiz! Dort ist uauch die Zentrale fuer North Sream.

    • blem-blem
      29. Juni 2014 16:28

      "Jüdische Freimaurer?" - interessant, wohl aufzufassen als Antithese zur "eierlegenden Wollmichsau", gewissermaßen.

      Woran kann es nur liegen, dass mich das an ein gewisses "Negerkonglomerat" erinnert, hmmm?

      Geht's ohne Reizworte auch? (In der Sache selbst halte ich das nämlich für bedenkenswert)

    • socrates
      29. Juni 2014 17:08

      Blem-blem
      Die eierlegende Wollmilchsau würde uns allen Gutes tun. Wie kann man Tymoschenko und die ukrainisch Regierung anders definieren? Juden ist schlecht, meine Freunde und Verwandten sind ehrliche und anständige Menschen!
      Warum sind da keine echten Ukrainer dabei?

  25. Brockhaus
    29. Juni 2014 12:00

    Wo sind wir in der Zwischenzeit angekommen?

    Heutzutage müssen BIO-Produkte als solche gekennzeichnet werden. Also als gesund, unschädlich und unbedenklich für den Verzehr.
    Jede Lebensmittelkette preist dafür ihre eigenen Produkte. Da gibt es den "Hausverstand, Ja natürlich, Zurück zum Ursprung" und noch einige mehr.

    Dabei müßte es doch gerade umgekehrt sein!!

    Auf vielen anderen Produkten müßte der Warnhinweis prangen:

    "Vorsicht, dieses Lebensmittel enthält synthetische, künstliche, chemische Inhals-bzw. Farbstoffestoffe, die krebserregend sein können" Oder "Der Genuß dieses (sogenannten) Lebensmittels gefährdet ihre Gesundheit"

    Aber so etwas hab ich, außer auf Zuagrettenpackungen, noch nirgends gelesen

    • dssm
      29. Juni 2014 16:19

      Wenn es denn nur so einfach wäre! Nicht jedes synthetische Produkt ist gefährlich und nicht jedes natürliche Produkt ist ungefährlich.
      Dazu ist gerade bei der Ernährung eine solche Ideologisierung zu beobachten, da haben rein technische Argumente keine Chance mehr.
      Nicht zuletzt gilt der alte Spruch von Paracelsus: Die Dosis macht das Gift. Also ist der Warnhinweis auf der Zigarettenschachtel genau so berechtigt, wie ein Warnhinweis auf dem Schweinsrücken oder dem Caffee wäre.
      Jeden Tag ein Schweinsbraten oder zehn Tassen Caffee wirkt auf die Lebenserwartung wie jeden Tag zwei Schachteln Zigaretten.

    • Brockhaus
      29. Juni 2014 20:45

      @ dssm

      Vollkommen richtig, so seh ich das auch, ich wollt nur nicht zu ausschweifend werden, aber Sie haben es auf den Punkt gebracht. Danke.

    • Schani
      30. Juni 2014 01:29

      dssm , woher wissen Sie das?

  26. schreyvogel
    29. Juni 2014 10:05

    Der Antiamerikanismus richtet sich doch nicht gegen Amerika an sich, sondern gegen manche Erscheinungsformen der amerikanischen (Außen-)Politik.

    Die USA sind ein wirtschaftlich und militärisch sehr starker und mächtiger Staat. Leider aber wurde seine Macht durch bestimmte Gruppen weitestgehend usurpiert, die sie dann für ihre Zwecke missbrauchen. Das führt zu politischen Handlungen der USA, die viele Menschen ablehnen. Z.B. die Palästina-Politik, wo die einseitige massive Unterstützung der invasiven Partei zu vielen Toten und Vertriebenen geführt hat und ein Volk in Unfreiheit und Knechtschaft hält. Ein weiteres Beispiel ist der zweite Irakkrieg, der hunderttausende unschuldige Tote und Millionen Flüchtlinge verursachte, und der praktisch heute noch andauert. Es gibt viele Beispiele mehr. Das alles hat der USA den Hass der ganzen islamischen Welt eingetragen, unter dem die USA (und leider auch wir) noch sehr leiden werden.

    Die USA müssten aufhören, sich als Hebel bestimmter Interessengruppen missbrauchen zu lassen.

  27. dssm
    29. Juni 2014 09:47

    Leider ist so ein Abkommen gerade aus liberaler Sicht abzulehnen. Dies ist ja nur notwendig, weil sich der Staat ständig und überall einmischt. Leider in jedem Länderblock verschieden.
    Wäre es nicht einfacher die Regulierer einfach auf die Strasse zu setzen?
    Dazu einige einfache Regeln, jeder Produzent muss auf seine Inhaltsstoffe auf die Packung schreiben, jeder Produzent haftet für Folgeschäden, jeder Produzent muss den Produktionsvorgang dokumentieren und fertig. Die Konsumenten sollen selber entscheiden was sie kaufen wollen.

    Am Ende fördert so ein Abkommen, wie alle Regulierungen, nur die grossen Konzerne. Die heimischen KMUs können sich die endlose Bürokratie nicht leisten, denn eine entsprechende Rechtsabteilung will auf große Stückzahlen aufgeteilt werden, sonst laufen die Kosten aus dem Ruder.

    • Freak77
      29. Juni 2014 14:04

      Beim verwirklichten TTIP:

      Die heimischen KMU's werden noch schneller als bisher von den großen Fischen geschluckt werden.

  28. Lot
    29. Juni 2014 09:35

    Freihandel verlangen Heuschrecken.

    Seit Aristoteles wissen wir: Relative AUTARKIE fördert Freiheit und Gemeinwohl!

    AU wird´s nie begreifen.

    • dssm
      29. Juni 2014 09:47

      Autarkie fördert Freiheit und Gemeinwohl - da fehlt das Wichtigste: ARMUT!

    • Lot
      30. Juni 2014 14:01

      @dssm

      Autarkie (= Selbstversorgung, Selbstverwaltung, Selbstbestimmung) fördert Armut?
      Dann müsste Fremdversorgung, Fremdverwaltung, Fremdherrschaft, Reichtum fördern. Ist das so?

      Ist Deutschland durch "das nationale System der Politischen Ökonomie" arm geworden oder hat es sich, worauf J. Scheiber hinweist, im 19. Jh.zu einer industriellen Großmacht entwickelt?

      Wozu unterstützen wir eigentlich die vielen Entwicklungsprojekte im In- und Ausland? Zum Nachteil der Bevölkerung?

    • J.Scheiber (kein Partner)
      30. Juni 2014 15:36

      @Lot

      Die Engländer waren Protektionisten, als die Niederlande die Stärkeren waren. Amerika praktizierte unter Alexander Hamilton einen F.List vergleichbaren Protektionismus gegen die herrschende Handelsmacht England.
      Die Tigerstaaten orientieren sich expliziet an F. List um gegen die USA zu bestehen.

      Nur die EU-Kolonialverwaltung begrüßt das imperiale Freihandelskonzept des Hegemons - allerdings gegen die überwiegende Mehrheit der Bürger.

    • Lot
      01. Juli 2014 08:43

      @dssm

      Heute aus der NZZ: "Chinesischen Herstellern von Hochgeschwindigkeitszügen ist es in wenigen Jahren gelungen, eine konkurrenzfähige Industrie aufzubauen. Es ist ein Vorzeigebeispiel für das Bestreben Chinas, nicht nur als Produzent billiger Waren, sondern auch als Technologiestandort wahrgenommen zu werden. Den einstigen Kooperationspartnern aus Europa und Asien stösst der Erfolg der Volksrepublik jedoch sauer auf.

      Warum machen das nur die Chinesen? Um arm zu werden?

      @J. Scheiber

      Vielen Dank für die Hinweise auf den perhorreszierten "Protektionismus". Es ist erstaunlich, wie viele Menschen mit Scheuklappen durchs Leben gehen. Und noch erstaunlicher die Bejahung der 5. Kolonne - AU gehört zu ihr - zur Beeinträchtigung des Wohlstands im eigenen Land.

  29. Nestor 1937
    29. Juni 2014 07:58

    Kann es sein, daß weder der Autor noch die bisherigen Kommentatoren auch nur ein einziges Wort über die vielschichtigen und unwägbaren
    =============politischen Konsequenzen des TTIP =================
    verlieren?

    Wir müssen uns doch bewußt sein, daß ein so weit ausgreifender Freihandelsvertrag einer wirtschaftlich und militärisch hochgerüsteten und nach allen Regeln der Kunst spionierenden Weltmacht ein riesiges Potenzial der Einflußnahme und Dominanz in Europa eröffnet.

    Ich bin gegen diesen Vertrag, zumal er hinter den Kulissen ausgemauschelt wird.

  30. Gerhard Pascher
    29. Juni 2014 07:36

    Bitte die Kirche im Dorf lassen - also nicht übertreiben.
    In vielen Fällen treffen sich zwischen den USA und Europa zwei verschiedene Welten. Hier einige Beispiele:

    ° Hygiene: in den Lebensmittelproduktionen herrschen in den USA niedrigere Standards, da ohnehin alles kurz vor dem Verbrauch "keimarm" und "haltbar" gemacht wird. So zeigen Hotels, Restaurants usw. einen wesentlich stärkeren Desinfektionsmittelverbrauch und auch in den Haushalten ist dieser vergleichsweise groß. Durch manche übertriebene Maßnahmen haben damit die Leute (bes. die Kinder) ein schwächeres körpereigenes Abwehrsystem erworben

    ° Lebensmittelzusatzstoffe: durch den freien Verkauf vieler Medikamente, Vitamine, Mineralien usw. in Supermärkten werden Sachen eingenommen, welche gar nicht erforderlich und langfristig manchmal sogar schädlich sind

    ° Das Leitungswasser ist sehr stark gechlort, daher meist als reines Getränk ungeeignet

    ° Durch intensive Landwirtschaft und staatliche Stützungen werden gewaltige Überschussmengen zu günstigeren Preisen produziert, welche nun im Ausland abgesetzt werden müssen

    ° Energieeffizienz, Mülltrennung, Recycling, Umweltschutz usw. - wie wir es in Europa kennen - ist in den USA weniger stark verbreitet

    ° In den Staaten ist das Sozialsystem viel löchriger, si fallen viele Leute auch "durch den Rost", daher wird Eigenverantwortung überall großgeschrieben.

    ° Der Lobbyismus ist in den USA stärker ausgeprägt, daher bei Konfrontation mit Europa vielfach siegreich

    ° Bei Haftungen und überhaupt allen Rechtsprechungen werden völlig unterschiedliche Kriterien herangezogen

    ° Bei Verträgen mit dem Ausland will man immer mehr Vorteile gegenüber dem Partner erzielen

    ° Schließlich betrachtet man sich weiterhin als die führende Nation der Welt und nützt diese Stärke nicht nur in der Politik, sondern auch zur Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen ein.

    Ich bin schon für mehr Zusammenarbeit zwischen Europa und den USA, aber bitte unter gleichen Bedingungen und Voraussetzungen, damit es eine Win-Win-Situation wird.

    PS: Salmonellen- und Campylobakterinfektionen durch Lebensmitteleinnahme entehen meist dadurch, dass in den Küchen nicht sauber gearbeitet wird. So darf man z.B. keinesfalls das zuvor bearbeitete Fleisch mit den gleichen ungesäuberten Händen und Küchenutensilien (z.B. Messer, Schneidbretter) auch für das zum Rohgenuss vorgesehene Obst und Gemüse verwenden. Denn diese Lebensmittel werden mangels Kochvorgang - im Gegensatz zum Fleich - nicht keimfrei gemacht.

  31. Cotopaxi
    29. Juni 2014 07:10

    o.T.

    Habe ich das richtig verstanden, die Österreicher, die die Preradovic-Version des Bundeshymnentextes werden von einem "Presse"-Schreiber namens Samir K. als "Hämmer" beschimpft? ;-)

    http://diepresse.com/home/leben/mensch/3829279/Gabalier_Vielleicht-der-geilste-Fehler?_vl_backlink=/home/index.do

    • machmuss verschiebnix
      29. Juni 2014 12:38

      Nein, Cotopaxi - dieser Hr. Köck meint mit "Hämmer" die Gender_Innen , also
      (mutmaßlich) seinesgleichen .

      >/b>

    • fenstergucker
      29. Juni 2014 12:42

      @machmuss verschiebnix

      Stimmt!

      Deshalb gibt es bei diesem Artikel auch keine Kommentarfunktion. ;-)

    • no na (kein Partner)
      30. Juni 2014 20:08

      Ein weiterer Beweis dafür, was für ein Mistblatt die "Presse" (die jahrzehntelang die seriöseste Zeitung Österreichs war) mittlerweile geworden ist. Stil und Inhalt indiskutabel.

  32. mischu
    29. Juni 2014 03:14

    Es liegt eher am mangelnden Vertrauen der Bevölkerung in die EU, daß sie dem hinter verschlossenen Türen geplanten Freihandelsabkommen mit den USA ablehnend gegenüberstehen.
    Wir wurden von den Volkszertretern in Brüssel schon zu oft enttäuscht, als daß man ihnen faire Bedingungen zum Wohle der Bürger zutrauen würde.

    Es gibt zum Beispiel keine Probleme mit dem Chlor-Huhn, wenn man es nur allgemein verständlich und ehrlich deklariert. Aber meist wird dann wieder eine Klausel gefunden, die entweder eine verschlüsselte Deklaration erlaubt, oder aber es darf im Nachhinein diese Beschaffenheit mit irgendeiner Finte ganz entfallen.

    Und genau hier ist die geringe bis gar nicht vorhandene Popularität des TTIP zu suchen. Um das auszuräumen, wäre viel Aufklärungsarbeit und ehrliche Information notwendig, aber bis jetzt ist davon nicht viel zu merken!

  33. Haider
    29. Juni 2014 00:51

    Als Jörg Haider - übrigens völlig zu Recht - auf die Schildläuse als Färbemittel hinwies, wurde er genau so medial herunter gemacht, wie jetzt die USA mit ihren Chlorhühnern. Die EU-Lobby ist das einzige wirklich effiziente EU-Gremium. Bestochene, gekaufte, wirtschaftlich abhängige Medien apportieren jeden Unsinn. In Österreich ist dies mit seiner gleichgeschalteten Zeitungsmafia und dem ORF-Manipulierer besonders schlimm. Aber im Zeitalter des Internet erwacht Hoffnung -> siehe Unterberger-Blog.





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