Die USA unter sozialdemokratischem Regime

Autor: Andreas Tögel

Meine Erkrankung oder: Wie das Virus die Behörden überfordert

Autor: Hans Anonym

Die Freiheit der Demokratie und ihre ahnungslosen Feinde

Autor: Leo Dorner

Die massive Korruption in der Slowakei und eine Dissertation

Autor: Elmar Forster

Hass in Favoriten

Autor: Georg Vetter

Corona: Nicht alle leiden ...

Autor: Rachel Gold

"Waffenlager“

Autor: Rachel Gold

Ein gelungener Rutsch ins Neue Jahr ...

Autor: Werner Milota

„Crisis? What Crisis?“

Autor: Elmar Forster

Krisen-Gewinnler

Autor: Markus Szyszkowitz

Weitere Gastkommentare

Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Die Schule ist aus – aber der weltweite Wettbewerb geht weiter

Jedes Jahr zum Schulschluss versuchen sich Politiker mit Vorschlägen in die Medien zu bringen. Deren öde Gesetzmäßigkeiten begreifen nämlich auch drittklassige Politeleven. Daher lautet deren simples Motto: „Zum Schulschluss müssen Schulthemen her.“ Und dann ist wieder über den Sommer Schluss mit der Bildung.

Das eigentlich wichtige Thema wird aber von keinem einzigen Politiker und kaum einem Medium behandelt: Was alles kann – neben Gesellschaft und Staat – das Bildungssystem beitragen, damit Österreich seine Spitzenreiterposition bei Gehältern und Sozialleistungen wenigstens halbwegs behält?

Statt die Herausforderungen aus aller Welt zu begreifen ist bei den meisten Wortmeldungen der Politiker Populismus pur zu hören. Da schlägt etwa eine SPÖ-Politikerin allen Ernstes vor, dass man sich einfach frei nimmt von der Schule. Auch wenn dort Unterricht stattfindet.

Andere linke Politiker wieder träumen von Schulen, in denen weder Hausübungen noch Nachhilfe nötig sind. Das gibt es zwar in keinem Land der Welt (bei den ostasiatischen Pisa-Spitzenreitern am allerwenigsten). Aber es hört sich medial gut an. Das glauben zumindest die Medienberater der diversen Politiker.

Besonders grotesk ist die Kooperation zwischen dem ORF, zwei linken Schulen (wo definitionsgemäß mehr oder weniger jeder durchkommt) und der Werbung für Homosexualität. Das wird allen Ernstes für einen öffentlich-rechtlichen Beitrag für mehr Bildung gehalten.

Eine Spur ernster zu nehmen ist der Streit um das Geld für eine internationale Schule. Hier hat die Republik natürlich alle internationalen Verträge genau einzuhalten. Aber sonst wird sie irgendwann endlich zu der Regel kommen müssen, dass dem Staat jeder Schüler gleich viel wert ist. Ob er in eine staatliche, in eine kirchliche oder eine sonstige Schule geht. Lediglich für technische Ausbildungen und Erfolge bei benachteiligten Kindern kann es zusätzliches Geld geben. Nicht aber für das derzeit geltende Prinzip: Wer am besten jammern kann, wer am besten auf der Medienorgel spielt, der bekommt das meiste Geld.

Auffällig war allerdings in den letzten Wochen, dass die linke Gesamtschulwerbung deutlich zurückgegangen ist. Offenbar hat man endlich gemerkt, dass die große Mehrheit der Leser und Wähler die Gesamtschule nicht will. Zugleich hat die SPÖ offenbar mit Erstaunen registriert, dass die ÖVP trotz medialem Trommelfeuer einmal hart geblieben ist (Vielleicht hat die einst große bürgerliche Partei ja  endlich erkannt, dass ihr ständiges Umfallen nie etwas bringt, sondern dass es ihr auch noch nach Jahren schadet, wie etwa der peinliche Rauch-Kallat-Auftritt beim Hymnen-Thema oder die VP-Zustimmung zur verheerenden Zertrümmerung der Hauptschulen zeigen). Die Gesamtschule wird nur noch dann aus der linken Mottenlade geholt, wenn der alte Androsch auftritt.  

Dafür wird jetzt mit einem anderen Schlagwort das gleiche Ziel verfolgt, also die weitere Senkung des Bildungsniveaus: Es heißt Inklusion.

Keine Frage: Auch soziales Verhalten, die Rücksicht auf in irgendeiner Hinsicht Zurückgebliebene, will und soll gerade auch Kindern beigebracht werden. Nur sollte das niemals auf Kosten der Anstrengungen beim Lernen geschehen. Genau das passiert aber in Inklusions-Klassen. Denn dort werden oft nicht nur körperlich, sondern auch geistig behinderte Kinder untergebracht. Aber Inklusion ist halt – derzeit – wahnsinnig modern.

Sie ist das so lange, bis die Öffentlichkeit draufkommt, welche Schäden auch dieses Herumdoktern in Wahrheit anrichtet. Übrigens auch an den Kindern, denen man solcherart zu helfen glaubt. Denn ihnen wird durch die Inklusion geradezu stündlich ihr Zurückbleiben gezeigt. Zum Unterschied von guten Sonderschulen, wo sich Behinderte durchaus gut aufgehoben gefühlt haben. In Wahrheit schadet in vielen Fällen auch ihnen die Inklusion. Nur begreifen das einige Eltern dieser Kinder nicht. Und den rot-grün-pinken Plänen einer weiteren Senkung des Niveaus kommt es zugute.

Ein weiteres Tabu-Thema rund um die Schule sind die mageren Ergebnisse der Migranten, konkret jener aus afrikanischen, asiatischen und Balkan-Kulturen. Um nur eine Zahl zu nennen, die man versteckt in einer IHS-Studie findet: Ohne Migrationshintergrund sind nicht einmal 5 Prozent der Jugendlichen Schulabbrecher, bei der Ersten Generation der Zuwanderer sind es hingegen fast 23 Prozent.

Der Unterschied ist mehr als signifikant. Trotzdem wiederholen ORF und linke Schulpolitiker gerne, wie schlecht die Schulen sind. Statt endlich offen von einem Zuwandererproblem zu reden. Statt ihren Widerstand endlich aufgeben, Zuwanderer-Kinder möglichst früh zur deutschen Sprache und damit zur mitteleuropäischen Kultur zu führen. In Norwegen hingegen werden auch die Eltern (also meist die Mütter) solcher Zuwanderer zur Landessprache mit eigenen Kursen gebracht. Was sich als sehr sinnvoll erweist. Bei uns hingegen sehen die Grünen dahinter Deutschnationalismus und Fremdenhass. Aber deren Blödheit kann ohnedies nur noch ignoriert werden.

Aber auch die Lehrervertreter, die Gewerkschafter müssen, müssten einsehen, dass kein Geld da ist, um Ihre Wünsche zu erfüllen. Sie täten daher gut daran, eine Liste jener Maßnahmen aufzustellen, mit denen ohne zusätzliches Geld das Niveau der Schulen verbessert werden kann. Das reicht vom Recht jeder Schule, Aufnahmsprüfungen zu veranstalten, über das Verbot von Handys in Schulen und die Ermöglichung von Vielfalt an Schulen bis zur massiven Wieder-Aufwertung der Lehrer in den Klassen.

Andererseits wird die Gesellschaft, also die Eltern wie die Arbeitgeber, den Lehrern beibringen, wie sehr es unseren Schülern gut täte, wenn man sich von unfähigen Lehrern viel leichter trennen kann als heute. Es hat eben nicht jeder die Fähigkeit, einen Haufen von 20 oder 30 Jugendlichen zu bändigen. Manche verlieren diese Fähigkeit auch.

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juni 2014 02:10

    Wenn dann die Konzeptlosigkeit der Linken das Bildungssystem immer mehr gegen die Wand fährt, fallen ihnen nur zwei Maßnahmen dazu ein: man muß viel mehr Geld hineinpumpen und das Leistungsprinzip abschaffen, an dessen Stelle setzt man dann mehr "soziale Kompetenz".
    Was immer sie darunter verstehen, zu befürchten ist, daß sie damit mehr "sozialistische Kompetenz" meinen. Denn wenn man Leistung und Benotung nicht mehr zur Qualifikation heranzieht, was dann? Abstammung, Geschlecht, Gesinnung? Das entspricht ja noch viel weniger der genau von den Linken landauf- landab geforderten Chancengleichheit.

    Nur auf Basis einer soliden Ausbildung mit entsprechender Beurteilung der Leistung und ohne ideologisch motivierten Schulversuchen bzw. Experimenten, kann man junge Menschen auf ein erfülltes Berufsleben im In- und Ausland vorbereiten.

    Daher wäre ein Schulterschluß von Lehrer, Eltern und Schüler gegen das derzeit herrschende politische Chaos am Bildungssektor das Gebot der Stunde, unter dem Motto:
    "Mit dem Geist der Machtlosen, gegen die Macht der Geistlosen!"

  2. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juni 2014 07:38

    Erst kürzlich erfahren, dass manch Direktor sich behinderte Kinder wünscht, um mehr Lehrer an der Schule zu haben. Da sollen dann Kinder, die Problemchen haben, zu Behinderten gemacht werden. Wenn sich die Eltern nicht wehren, passiert das.

  3. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juni 2014 11:14

    Die jahrelangen Versuche, das Niveau zu ruinieren
    durch Abschaffung der Leistungsgruppen in den Hauptschulen,
    durch Einführung einer "Neuen Mittelschule",
    durch den Inklusionsschwachsinn (geistig Behinderte werden zur Matura geführt),
    durch die Zentralmatura,
    durch die ständige Reduktion der Unterrichtstage (die Schüler besuchen nur noch jeden zweiten Tage im Jahr die Schule, wer's nicht glaubt, zähle nach) und
    durch viele andere Maßnahmen
    hat man das Gegenteil dessen erreicht, was man erreichen wollte.

    Die Linke will eine allgemeine Nivellierung nach unten. Das gelingt bei den bildungsfernen Schichten, denen sie ihre Stimmen verdanken.
    Die Bildungsschichten denken gar nicht daran, beim Marsch durch die niedrigen Geistesstockwerke mitzumachen. Die sorgen schon dafür, dass ihr Nachwuchs gut ausgebildet wird.

    Kreisky rotierte im Grab, wenn er sehen könnte, was seine Nachfolger da Schreckliches anrichten. Kreisky hätte die aktuelle Bildungspolitik der SPÖ und der Grünen glatt unterbunden, weil er immer der Meinung war, man müsse die bildungsfernen Schichten motivieren, nach oben zu kommen, nicht aber das österreichische Bildungssystem zu Klump zu hauen.

    Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Intelligenteren unter den Linken (auch die gibt es) mitbekommen, was da für ein pädagogischer Flurschaden angerichtet wurde. Auf jeden Fall braucht die Linke dann einen neuen Bildungs-Kreisky. Zurzeit tragen unsere Schulen virtuelle Trauerfahnen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorAnonymer Feigling
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juni 2014 11:14

    >> Keine Frage: Auch soziales Verhalten, die Rücksicht auf in irgendeiner Hinsicht Zurückgebliebene, will und soll gerade auch Kindern beigebracht werden.

    Im Großen und Ganzen muss man Unterberger recht geben, aber wenn man genau hinschaut, erkennt man Passagen, die nur aufgrund jahrzehntelanger sozialistischer Gehirnwäsche entstanden sein können.

    Warum darf man keine Frage stellen?
    Gibt es Fragen, deren Antworten ohnehin absolut klar sind, sodass man die Antworten nicht zu hinterfragen hat?

    Nach jahrzehntelange sozialistischer Drangsalierung der Leistungsträger durch die Zurückgebliebenen ist es sogar ein Gebot der Stunde zu fragen: Sollen wir unseren Kinder beibringen, Rücksicht auf die Zurückgebliebenen (sind zu 95% Arbeitsscheue) zu nehmen und 6 Monate im Jahr nur fürs Finanzamt zu arbeiten?
    Oder sollen wir unseren Kinder beibringen, egoistischer zu sein und nur 3 Monate fürs Finanzamt zu schuften und dafür mehr Zeit für sich und die Familie zu haben?

    Die Biologie kennt den Begriff des Parasiten:
    "... im engeren Sinne bezeichnet den Ressourcenerwerb mittels eines in der Regel erheblich größeren Organismus einer anderen Art. ... Der auch als Wirt bezeichnete Organismus wird dabei vom Parasiten geschädigt, bleibt aber in der Regel am Leben."

    Der intelligente Parasit ist zurückhaltend und schädigt seinen Wirt nur im begrenzten Maß. Denn welchen Sinn hat es, denn Wirt so zu schädigen, bis er zugrunde geht. Dann nämlich geht auch der Parasit zugrunde.

    Der Sozialismus ist so ein tödlicher (oder dummer, je nach Sichtweise) Parasit.

  5. Ausgezeichneter KommentatorRosi
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juni 2014 13:04

    'Die Gesamtschule wird nur noch dann aus der linken Mottenlade geholt, wenn der alte Androsch auftritt.'

    Nicht nur - anscheinend kann zum diesem Thema jeder mitreden, wenn er nur das 'Richtige' sagt.
    Da macht seltsamerweise die Volkshilfe eine Umfrage, wo sie auch zur Gesamtschule befragt.
    Ich habe zwar selbst nach schärfstem Nachdenken keinen einzigen Grund erkennen können, weshalb sich die Volkshilfe mit diesem Thema befaßt, aber manche Organisationen haben anscheinend Geld wie Heu, das sie ausgeben können, wofür auch immer sie wollen, und das tun sie dann auch.
    Aber die Volkshilfe steht, wie bereits ihr Name sagt, auch den Befragten unterstützend zur Seite, indem die Fragestellung die - gewünschte - Antwort mehr oder weniger schon beinhaltet.

    http://diepresse.com/home/bildung/universitaet/3827178/Umfrage_Osterreicher-fur-Gesamtschule?from=suche.intern.portal

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige
    und Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  6. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juni 2014 08:57

    Wir können sonst die hohen Löhne und Gehälter nicht halten?
    Herr AU lebt in einem anderen Land.
    Für die Spitzengagen in öffentlicher Verwaltung, insbesondere im staatsnahen Bereich und natürlich Brüssel ist ein formales und ein reales Kriterium erforderlich. Ein Studienabschluß und ein Parteibuch!

    Je niedriger die Kriterien in Schule und Universität, desto mehr junge Menschen erfüllen das formale Kriterium, haben also schon einmal den halben Weg zum Spitzengehalt (+Luxuspension) erfüllt.
    Ein Parteibuch kann man relativ billig erwerben, ein paar Euro jeden Monat an die Partei und dann noch ein paar mal auf einer Demo auftauchen und schon steht dem Spitzen'verdienst' nichts mehr im Wege.
    Wenn das nicht Gerechtigkeit pur ist?

  7. Ausgezeichneter KommentatorFreak77
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juni 2014 08:44

    Viele von den Politikern die sich jetzt lautstark zu Schulreformen zu Wort melden waren in ihrer eigenen Schulausbildung jämmerliche Versager & hatten eine jämmerliche Schul-Performance.

    Ihr eigenes Versagen in ihrer Schulausbilung & oftmals auch Berufsausbildung kehren sie unter den Tisch.

    Jetzt wo Sie im Parlament oder in irgendeiner Partei oder Interessensvertretung sitzen spielen sie sich als die großen "Schulexperten" auf.

    Dabei scheint es oftmals so, als ob sie - aus ihrem eigenen Unterbewußtsein - geleitet späte Rache an der Schule, den Lehrern und dem ganzen Schulsystem nehmen wollen.


alle Kommentare

  1. cmh (kein Partner)
    28. Juni 2014 10:47

    Mittlerweile hat es jede Absolvent einer bliebigen gutmenschlich-roten Inklusionsschule geschnallt, dass die roten Bildungsexperten nur nackert sind. All das Geschwafel dieser Knallköpfe kann davon nicht mehr ablenken.

    Vielleicht sollte man ein Gesetz machen (die Köche des Hymnen-Gesetzes gibt es ja noch) das für Politiker auf linken Tickets vorschreibt, dass diese eine Inklusionsschule besucht haben. Nicht notwendigerweise positiv abgeschlossen.

    Der linke Spuk wäre nicht nur vorbei, sondern auch rasch ausgestorben.

  2. Politicus1
    27. Juni 2014 16:29

    Die Schule ist aus - warum erst jetzt?
    Wenn man selbst beobachtet, wie unsere Schüler den Monat Juni für ihre Bildung nützen, dann frage ich mich schon, wieso die Ferien nicht schon zwei Wochen früher beginnen!

    Ab Mitte Juni ist der Schulalltag gekennzeichnet von ausfallenden Unterrichtsstunden (Lehrer krank oder verhindert), Freistunden, Museums-, Tiergarten- und anderen gemeinsamen Besuchen ...
    Vermutlich hat das alles unter "Soziales Lernen" seine pädagogische Berechtigung, aber können zumindest Oberstufenschüler nicht auch außerhalb der Schulzeiten ein Museum oder den Tiergarten besuchen? Oder vielleicht auch einmal mit den Eltern (von mir aus auch mit Elter1 und Elter2 ..)

    Lehrer wenden da gerne ein, in den letzten zwei Wochen kannst mit denen eh nichts mehr anfangen. Wie soll das dann im Berufsleben funktionieren? Ist da auch zwei Wochen vor Urlaubsantritt schon halber Feierabend?

    Wofür zahlt der Steuerzahler dann eigentlich den halben Juni Schul- und Lehrerpersonalkosten?

    • Erich_47 (kein Partner)
      28. Juni 2014 11:49

      Die Antwort zu Ihren Fragen ist leider einfach: es ist die Gesetzes- und Verordnungslage.

      1) Mindestens 1 Woche vor Zeugnisverteilung muss die Schlusskonferenz stattfinden.

      2) 3 Tage vor dieser Konferenz darf nicht mehr geprüft werden (außer, der Schulleiter genehmigt dies wegen wichtiger Gründe - es sind eigentlich immer nur Schüler, die im letzten Moment hoffen, durch ein paar positive Aussagen die schlechte Jahresgesamtleistung auszuradieren).

      3) Allfälliges Nichtwissen oder Nicht-Benehmen darf nicht in das nächste Schuljahr "mitgenommen" werden. Selbst Anträge auf Ermahnungen oder gar Ausschluss sind mit Schuljahresende hinfällig.

      Somit kommen wir auf 14 Tage, in denen die Lehrer eine Art Alternativprogramm entwickeln müssen mit Schülern, die naturgemäß geistig abgetreten sind und nur mehr auf die Ferien warten.

      Würde man wie in alten Zeiten die Schlusskonferenz erst 3 Tage vor Zeugnisverteilung abhalten, dann wäre 1 Woche Unterricht noch "gerettet". Das jetzige System ist insofern sinnlos, weil selbst bei Einsprüchen durch gefinkelte Rechtsanwälte wird das Zeugnis nicht geändert; die nächste Instanz (=Landesschulrat) muss erst danach entscheiden.

  3. zweiblum
    27. Juni 2014 13:35

    Ich suche eine Nichtbehindertenschule für ein intelligentes, 2sprachiges Kind, wohl erzogen, kann lesen und schmutzt nicht. Geringe Kostenbeteiligung erwünscht.

    • Torres (kein Partner)
      28. Juni 2014 09:45

      Vienna Internationa School - war gerade jetzt (wegen der staatlichen Zuschüsse) in allen Medien. Kostet allerdings - je nach Schulstufe - etwa 12.000 - 18.000 Euro pro Jahr.

    • Tik Tak (kein Partner)
      28. Juni 2014 10:01

      Ganz einfach:

      http://www.lyceefrancais.at/home/ fast schon der Klassiker internationaler Schulen schlechthin. kostet ca. EUR 600 im Monat. Hat ziemlich alte Schuleinrichtungen aber eine sehr engagierte und gute Lehrermannschaft. In der Schule waren bzw. sind drei meiner Kinder.

      http://www.amadeus-vienna.com/ Ein Newcomer, ist nicht ganz billig aber perfekt ausgestattet und mit ebenfalls sehr guten Lehrern. In der Schule ist meine Jüngste.

      Beide schließen mit dem IB ab und haben mit dem österreichischen Schulen nichts gemein.

  4. Rosi
    27. Juni 2014 13:04

    'Die Gesamtschule wird nur noch dann aus der linken Mottenlade geholt, wenn der alte Androsch auftritt.'

    Nicht nur - anscheinend kann zum diesem Thema jeder mitreden, wenn er nur das 'Richtige' sagt.
    Da macht seltsamerweise die Volkshilfe eine Umfrage, wo sie auch zur Gesamtschule befragt.
    Ich habe zwar selbst nach schärfstem Nachdenken keinen einzigen Grund erkennen können, weshalb sich die Volkshilfe mit diesem Thema befaßt, aber manche Organisationen haben anscheinend Geld wie Heu, das sie ausgeben können, wofür auch immer sie wollen, und das tun sie dann auch.
    Aber die Volkshilfe steht, wie bereits ihr Name sagt, auch den Befragten unterstützend zur Seite, indem die Fragestellung die - gewünschte - Antwort mehr oder weniger schon beinhaltet.

    http://diepresse.com/home/bildung/universitaet/3827178/Umfrage_Osterreicher-fur-Gesamtschule?from=suche.intern.portal

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige
    und Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  5. fenstergucker
    27. Juni 2014 13:02

    Die Probleme rund um unser Schulssystem nehmen massiv zu.
    Die täglichen Schlagzeilen reißen nicht mehr ab.

    Die Leistungen verschlechtern sich dramatisch:
    http://wien.orf.at/news/stories/2654743/

    Die Verwaltung wird immer chaotischer:
    http://wien.orf.at/news/stories/2654708/

    Wer will da noch Lehrer werden:
    http://wien.orf.at/news/stories/2654557/

  6. Sandwalk
    27. Juni 2014 11:14

    Die jahrelangen Versuche, das Niveau zu ruinieren
    durch Abschaffung der Leistungsgruppen in den Hauptschulen,
    durch Einführung einer "Neuen Mittelschule",
    durch den Inklusionsschwachsinn (geistig Behinderte werden zur Matura geführt),
    durch die Zentralmatura,
    durch die ständige Reduktion der Unterrichtstage (die Schüler besuchen nur noch jeden zweiten Tage im Jahr die Schule, wer's nicht glaubt, zähle nach) und
    durch viele andere Maßnahmen
    hat man das Gegenteil dessen erreicht, was man erreichen wollte.

    Die Linke will eine allgemeine Nivellierung nach unten. Das gelingt bei den bildungsfernen Schichten, denen sie ihre Stimmen verdanken.
    Die Bildungsschichten denken gar nicht daran, beim Marsch durch die niedrigen Geistesstockwerke mitzumachen. Die sorgen schon dafür, dass ihr Nachwuchs gut ausgebildet wird.

    Kreisky rotierte im Grab, wenn er sehen könnte, was seine Nachfolger da Schreckliches anrichten. Kreisky hätte die aktuelle Bildungspolitik der SPÖ und der Grünen glatt unterbunden, weil er immer der Meinung war, man müsse die bildungsfernen Schichten motivieren, nach oben zu kommen, nicht aber das österreichische Bildungssystem zu Klump zu hauen.

    Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Intelligenteren unter den Linken (auch die gibt es) mitbekommen, was da für ein pädagogischer Flurschaden angerichtet wurde. Auf jeden Fall braucht die Linke dann einen neuen Bildungs-Kreisky. Zurzeit tragen unsere Schulen virtuelle Trauerfahnen.

    • Anonymer Feigling
      27. Juni 2014 11:32

      Wir brauchen keinen Bildungs-Kreisky (oder Androsch (= verurteilter sozialistischer Steuerhinterzieher)).

      Unter Kreisky wurden ja die Aufnahmeprüfungen an die Gymnasien abgeschafft.

      Was würde dann ein "neuer Bildungs-Kreisky" wohl abschaffen?

  7. Anonymer Feigling
    27. Juni 2014 11:14

    >> Keine Frage: Auch soziales Verhalten, die Rücksicht auf in irgendeiner Hinsicht Zurückgebliebene, will und soll gerade auch Kindern beigebracht werden.

    Im Großen und Ganzen muss man Unterberger recht geben, aber wenn man genau hinschaut, erkennt man Passagen, die nur aufgrund jahrzehntelanger sozialistischer Gehirnwäsche entstanden sein können.

    Warum darf man keine Frage stellen?
    Gibt es Fragen, deren Antworten ohnehin absolut klar sind, sodass man die Antworten nicht zu hinterfragen hat?

    Nach jahrzehntelange sozialistischer Drangsalierung der Leistungsträger durch die Zurückgebliebenen ist es sogar ein Gebot der Stunde zu fragen: Sollen wir unseren Kinder beibringen, Rücksicht auf die Zurückgebliebenen (sind zu 95% Arbeitsscheue) zu nehmen und 6 Monate im Jahr nur fürs Finanzamt zu arbeiten?
    Oder sollen wir unseren Kinder beibringen, egoistischer zu sein und nur 3 Monate fürs Finanzamt zu schuften und dafür mehr Zeit für sich und die Familie zu haben?

    Die Biologie kennt den Begriff des Parasiten:
    "... im engeren Sinne bezeichnet den Ressourcenerwerb mittels eines in der Regel erheblich größeren Organismus einer anderen Art. ... Der auch als Wirt bezeichnete Organismus wird dabei vom Parasiten geschädigt, bleibt aber in der Regel am Leben."

    Der intelligente Parasit ist zurückhaltend und schädigt seinen Wirt nur im begrenzten Maß. Denn welchen Sinn hat es, denn Wirt so zu schädigen, bis er zugrunde geht. Dann nämlich geht auch der Parasit zugrunde.

    Der Sozialismus ist so ein tödlicher (oder dummer, je nach Sichtweise) Parasit.

  8. socrates
    27. Juni 2014 09:30

    Die Verwaltung, die mehr als die Hälfte kostet, bleibt unangetastet. Sie wählen jetzt rot.
    Wer 20 bis 30 Jugendliche bändigen kann, verdient mehr als Schilehrer oder beim Ferienklub.
    Die politisch besetzten Direktoren verweigern weiter jede Aufnahmeprüfung oder zentrale Abschlussprüfung.
    Brüssel muss einsehen, dass kein Geld für die EU Beamten da ist, es wird in die Bildung investiert.
    Gute Lehrer besser zu bezahlen ist kein liberales Prinzip. Hier and fire ist die Devise. Wer Peanuts zahlt, bekommt Affen!

    • Anonymer Feigling
      27. Juni 2014 11:25

      > Gute Lehrer besser zu bezahlen ist kein liberales Prinzip. Hier and fire ist die Devise. Wer Peanuts zahlt, bekommt Affen!

      Im Grunde sind die Lehrer in unserem heutigen System doch arme Schweine!

      Da gibt es das für alle einheitliche Gehaltsschema und jeder Lehrer verdient gleich viel wie sein Kollege mit der gleichen Anzahl an Dienstjahren.

      Es gibt keine, absolut keine Möglichkeit mehr zu verdienen durch bessere Qualität, Überstunden, Weiterbildung (außerhalb der Dienstzeit), usw.

      Das muss doch deprimieren. Kein Wunder, dass sie nach 30 Dienstjahren geistig ausgebrannt sind.

    • socrates
      29. Juni 2014 13:06

      Anonymer Feigling
      A. U. Hat selbst erlebt wie es funktioniert: Nicht der Bessere wird gefördert, sondern eine Null wie der rote Goeweil bekommt die Wiener Zeitung. Überstunden bekommt wer die Wohnung der Direktorin tapeziert oder die jüngste Kollegin mit dem kürzestem Rock.
      Gute NAWI Lehrer gehen ins Ausland.

  9. dssm
    27. Juni 2014 08:57

    Wir können sonst die hohen Löhne und Gehälter nicht halten?
    Herr AU lebt in einem anderen Land.
    Für die Spitzengagen in öffentlicher Verwaltung, insbesondere im staatsnahen Bereich und natürlich Brüssel ist ein formales und ein reales Kriterium erforderlich. Ein Studienabschluß und ein Parteibuch!

    Je niedriger die Kriterien in Schule und Universität, desto mehr junge Menschen erfüllen das formale Kriterium, haben also schon einmal den halben Weg zum Spitzengehalt (+Luxuspension) erfüllt.
    Ein Parteibuch kann man relativ billig erwerben, ein paar Euro jeden Monat an die Partei und dann noch ein paar mal auf einer Demo auftauchen und schon steht dem Spitzen'verdienst' nichts mehr im Wege.
    Wenn das nicht Gerechtigkeit pur ist?

    • Torres (kein Partner)
      28. Juni 2014 09:49

      Für die Position des Bundeskanzlers genügt überhaupt nur das Parteibuch - nicht einmal der Abschluss einer AHS ist dafür erforderlich.

  10. Freak77
    27. Juni 2014 08:44

    Viele von den Politikern die sich jetzt lautstark zu Schulreformen zu Wort melden waren in ihrer eigenen Schulausbildung jämmerliche Versager & hatten eine jämmerliche Schul-Performance.

    Ihr eigenes Versagen in ihrer Schulausbilung & oftmals auch Berufsausbildung kehren sie unter den Tisch.

    Jetzt wo Sie im Parlament oder in irgendeiner Partei oder Interessensvertretung sitzen spielen sie sich als die großen "Schulexperten" auf.

    Dabei scheint es oftmals so, als ob sie - aus ihrem eigenen Unterbewußtsein - geleitet späte Rache an der Schule, den Lehrern und dem ganzen Schulsystem nehmen wollen.

    • Freidenker (kein Partner)
      28. Juni 2014 07:38

      Freak77: Danke! 100 % Zustimmung***********************************

  11. brechstange
    27. Juni 2014 07:38

    Erst kürzlich erfahren, dass manch Direktor sich behinderte Kinder wünscht, um mehr Lehrer an der Schule zu haben. Da sollen dann Kinder, die Problemchen haben, zu Behinderten gemacht werden. Wenn sich die Eltern nicht wehren, passiert das.

  12. mischu
    27. Juni 2014 02:10

    Wenn dann die Konzeptlosigkeit der Linken das Bildungssystem immer mehr gegen die Wand fährt, fallen ihnen nur zwei Maßnahmen dazu ein: man muß viel mehr Geld hineinpumpen und das Leistungsprinzip abschaffen, an dessen Stelle setzt man dann mehr "soziale Kompetenz".
    Was immer sie darunter verstehen, zu befürchten ist, daß sie damit mehr "sozialistische Kompetenz" meinen. Denn wenn man Leistung und Benotung nicht mehr zur Qualifikation heranzieht, was dann? Abstammung, Geschlecht, Gesinnung? Das entspricht ja noch viel weniger der genau von den Linken landauf- landab geforderten Chancengleichheit.

    Nur auf Basis einer soliden Ausbildung mit entsprechender Beurteilung der Leistung und ohne ideologisch motivierten Schulversuchen bzw. Experimenten, kann man junge Menschen auf ein erfülltes Berufsleben im In- und Ausland vorbereiten.

    Daher wäre ein Schulterschluß von Lehrer, Eltern und Schüler gegen das derzeit herrschende politische Chaos am Bildungssektor das Gebot der Stunde, unter dem Motto:
    "Mit dem Geist der Machtlosen, gegen die Macht der Geistlosen!"

    • FranzAnton
      27. Juni 2014 08:08

      Bravo, Mischu! Das ist schon Ihr 2. "Sager"!

      Gestern: "Zwangsbeglückung durch ideologisch entartete Minderheit"
      Heute: "Mit dem Geist der Machtlosen, gegen die Macht der Geistlosen!"

      Bitte, wenn möglich, weiter so!

      Und an alle hier Aktiven: Bitte verinnerlichen, und bei guter Gelegenheit zitieren! Solche kabarettreifen Ansagen sind kommunikatives Feuerwerk, welches sich die Menschen besser merken als kluge, aber langweilige Überlegungen.

    • Xymmachos
      27. Juni 2014 09:36

      @FranzAnton
      "zitieren": Ja, selbstverständlich! Zitieren, wo immer es geht! Aber bitte mit Quellenangabe! Das hat sich der/die/das @mischu schon verdient!

    • mischu
      27. Juni 2014 14:11

      Vielen Dank für den Zuspruch.

      Tatsächlich sagt oft ein einziger Satz mehr als tausend Worte. ;-)





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung