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Die AUA-Piloten fliegen nach nirgendwo

Wenn die letzten Elemente einer österreichischen Luftlinie vom Himmel verschwunden sein werden, dann tragen sie die Hauptschuld daran: die Betriebsräte und die Piloten. Aber natürlich werden sie wieder Gott und der Welt die Schuld zuschieben, nur nicht bei sich selber nach dieser suchen.

Die Herren in ihren noblen Uniformen und mit ihren fast unfassbaren Gagen haben schon in einer ersten Etappe das Eigentum an der Gesellschaft in deutsche Hände getrieben. Und eine halbe Milliarde Euro aus dem Steuertopf zusätzlich. Jetzt setzen diese Piloten die nächste Etappe, getrieben von Gewerkschaft und Betriebsrat.

Sie haben erreicht, dass die deutschen Eigentümer (die ein wenig härter agieren als regierungseigene und sozialpartnerschaftliche Weichmenschen) jetzt alle Investitionen stoppen. Die Milliardendimensionen erreichen würden. Selbst wenn sich am Ende die Juristen an die Seite der Betriebsräte stellen: Beide begreifen nicht, dass die ökonomischen Zusammenhänge ganz unabhängig von ihrem Wollen und ihren Urteilen wirken. Diese Zusammenhänge sind weit wirksamer als alle Kollektivverträge und ähnliches. Niemand mehr wird einer defizitären AUA jedenfalls etwas zuschießen. Da mag man noch so sehr auf gewerkschaftliche Rechte oder auf die Auslegung von EU-Paragraphen pochen.

Das besonders Ärgerliche: Wegen des Egoismus der älteren Piloten wird es für die jüngeren und das übrige Personal wahrscheinlich keine österreichische Fluglinie mehr geben. Oder nur noch einen kleinen Zulieferer nach München und Frankfurt. Der Traum, dass Wien zum großen Hub nach Osten und Nahost wird, ist wohl jetzt schon ausgeträumt. Vielen Dank dafür an Betriebsräte und Gewerkschaft.

Freilich: Es ist zweifelhaft, ob die Luftlinie eines kleinen Landes überhaupt die Chance zum Überleben hat. Schon in vielen europäischen Ländern ist ja anstelle der einstigen Privilegien der fliegenden Menschen die bittere Insolvenz getreten. Nicht einmal das Überleben der Lufthansa als letztem Anker der einstigen europäischen Lufthoheit ist langfristig sicher.

Denn die arabischen Gesellschaften haben an vielen Fronten zum Generalangriff auf Europa angesetzt. Sie sind sowohl in der Luft erfolgreich wie auch beim Erwerb von direktem Eigentum an immer mehr einst europäischen Fluggesellschaften. Finanziert wird der Vorstoß natürlich durch das viele Ölgeld, das an den Tankstellen bezahlt wird. Die Araber investieren es auf Teufel komm raus in vielen Sparten, die sie nun eine nach der anderen erobern. Die Lufthansa in ihrer Abwehrschlacht wird ihr Abwehrgeld da mit Sicherheit nicht für den Privilegienkampf der Betriebsräte investieren. Egal was die hohen Juristen dazu sagen. Die Zeiten des Steuerzahlers als ewigem Financier sind wenigstens in Hinblick auf die Privilegien der Piloten vorbei.

Ähnlich wie die Araber ihre Öleinnahmen heute einsetzen, tun es übrigens auch die Chinesen, die ebenfalls von Afrika bis Europa alles kaufen, was sie nur bekommen. Einziger Unterschied: China hat seine Billionen mit unzähligen Industrieprodukten gemacht, die es weltweit verkauft. Unsere Gewerkschaft aber setzt ihre ganze noch verbliebene Kraft darein, bei den Arbeitsgerichten und beim Pochen auf die unzähligen Privilegien aus Kollektivverträgen erfolgreich zu sein. Ach ja: Auch die noch in Europa vorhandenen Unternehmen will sie besteuern. Und vielleicht ist sie auch damit erfolgreich.

Es ist offenbar von einem Betriebsrat zuviel verlangt, dass er auch hie und da die internationalen Wirtschaftsseiten liest. Es ist zuviel von ihm verlangt, sich zu erkundigen, was wirklich in der Welt los ist.

Um es auf empörte Einwände von Piloten noch direkter zu sagen: Ja, es wäre gut, wenn sie deutlicher weniger verdienen (es wäre ja noch immer ein Vielfaches des Durchschnittseinkommens!), um Firmen unter österreichischer Flagge, um Firmen im europäischen Besitz zu halten. Aber das ist Betriebsräten wurscht. Sie verlieren ja als letzte den Job. Bis sie dann so wie die Malaysische Maschine im Nirgendwo verschwinden . . .

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Juni 2014 12:10

    Eines ist doch völlig klar, wenn sich das AUA-Personal lange herumspielt, dann sperrt die Lufthansa den Laden zu und gründet nach dem Vorbild der "Swiss" eine "Austrian" mit völlig neuen Bedingungen, damit die Österreich-Tochter wieder wettbewerbsfähig werden kann. Mit der derzeitigen Kostenstruktur hat die AUA jedenfalls keine Zukunft!

  2. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Juni 2014 02:28

    Einen Betriebsrat interessiert das doch nicht, denn er ist wie sämtliche seiner Genossen von dem Sendungsbewußtsein beseelt, daß man nur den Millionären eine neue Steuer aufbrummen bzw. Vermögen von oben nach unten umverteilen muß und schon kann man das alles finanzieren.

    So einfach ist Betriebswirtschaft für einen Betriebsrat und seine Gewerkschaft!

  3. Ausgezeichneter KommentatorObrist
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Juni 2014 07:25

    Die AUA, die wir kannten, gibt es schon seit vielen Jahren nicht mehr. Die mit viel Steuergeld reanimierte Leiche bietet unfreundliches und arrogantes Personal, de facto keinen Service und regelmäßige Probleme mit völlig veralteten Fluggeräten. Schon vor Jahren hätte man diesen Klotz am Bein der wenigen wirklichen Steuerzahler in Konkurs gehen lassen sollen und den überdimensionierten Flughafen als Hub für asiatische/arabische Fluglinien anbieten sollen. Zum Beispiel hätte Emirates (unvergleichliches Ambiente, Service und moderne Maschinen europäischer Provenienz ) Wien als europäische Drehscheibe, von der man auch Fernziele ohne Umweg über Dubai erreichen könnte, ausbauen können. Es hätte zahlreiche neue Arbeitsplätze für Boden und Luftpersonal gebracht - viele vom AUA Personal hätten weiterhin gut bezahlte Jobs (halt zu wettbewerbsfähigen Konditionen) erhalten können. Nicht zu vergessen die massiven touristischen Nebeneffekte durch gut zahlende asiatische/arabische Gäste als Kompensation für den einbrechenden Markt mit Osttouristen. Nach dem absehbaren und selbstverschuldeten Ende der AUA durch eine gierige und verantwortungslose Personalvertretung wird nicht nur der Flughafen verkommen, sondern auch der Wientourismus mit seinen überdimensionierten Luxushotels starke Einbrüche mit entsprechenden Arbeitsplatzverlusten erleiden. Da wird es dann bei hochsubventionierten Großevents, wie Lifeball etc., lange Gesichter geben, weil den Gästen die Anreise zu umständlich wird...

  4. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Juni 2014 10:25

    So ist auch völlig egal, ob die AUA pleite geht, sich auflöst oder nicht.

    Wenn das von Farage wiedergegebene Gespräch mit Merkel so stattgefunden hat, dann sind WIR den Eliten zugunsten ihres VSE-Projekts komplett nebensächlich, obwohl wir diese Nomenklatura fürstich entlohnen und dauernd über die EZB und den Steuerzahler retten.

    So soll Merkel gesagt haben:
    „Wenn Griechenland den Euro verlässt, werden andere Staaten folgen. Das wäre das Ende unseres europäischen Traumes.“

    Doch dabei habe es Merkel nicht belassen, versichert der Brite, dessen Partei einen Ausstieg Großbritanniens aus der Eurozone anstrebt. Farage: „Sie sagte: Es ist uns völlig egal, ob die Jugendarbeitslosigkeit die 60-Prozent-Marke erreicht. Es ist uns völlig egal, ob 25 Prozent der Privatunternehmen zusammenbrechen. Es ist offen gesagt sogar egal, ob ganz Griechenland zusammenbricht, solange wir das europäische Projekt erhalten.“

  5. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Juni 2014 10:48

    Das Streikrecht ist für mich eine perverse Sache. Denn wer einen Vertrag abschließt, der hat diesen auch zu erfüllen, dies ist der Sinn eines Vertragsabschlusses!

    Für Streitigkeiten, weil der Vertrag unklar ist oder ein Paragraph so nicht umsetzbar ist, gibt es die im Vertrag aufgeführten Schlichtungs- und Gerichtsstellen.

    Wer mit dem Vertrag nicht mehr zufrieden ist, kann diesen auslaufen lassen oder die dem Vertrag angehängten Kündigungsmöglichkeiten gebrauchen und dann entweder einen neuen Vertrag schließen oder eben keinen Vertrag mehr abschließen.

    Das Streikrecht ist auch ein Verstoß gegen die Gleichheit der Bürger vor dem Staat, vertreten durch staatliche Richter. Denn ein Unternehmer würde zu Recht verklagt und müsste zahlen wenn er den Vertrag bricht, ein gewerkschaftlich organisierter Angestellter nicht?

  6. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Juni 2014 20:25

    Und sie werden es nicht kapieren.
    Nie und nimmer nicht!

    Sie verweigern jede geschichtliche Betrachtung und leben nur im Augenblick. Haben sie einen Wirt ausgesaugt, so suchen sie den nächsten. Schmarotzer, wie die Natur sie nicht zulassen würde.

    Voest, Chemie Linz, Semperit, Lenzing, ÖBB, Post, je staatsnaher die Unternehnem waren und sind, desto erfolgreicher ist ihr Raubzug. Ein Teil dieser Parasiten hat sich der Monopolgewalt des Staatswesen bemächtigt, und saugt die Bürger im großen Stil aus.

    Bei der AUA haben sie es auf die Spitze getrieben, haben Tyrolien Airways und AUA ruiniert und ans Ausland ausgeliefert, und geben immer noch keine Ruhe.
    Frei nach dem Motto: ist der eine Wirt fertig gemacht, dann wird sich wohl der nächste finden.

  7. Ausgezeichneter KommentatorEl Barato
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Juni 2014 10:45

    Der einzige Grund, warum sich die Lufthansa dieses Kasperltheater noch antut, sind die Landerechte. Sobald sie eine realistische Möglichkeit sieht, diese im Konzern zu verwerten, fliegt die AUA gnadenlos in den Konkurs - mitsamt den komplett überzogenen und am freien Markt nicht zu finanzierenden Privilegien der Herren Streifenhörnchen.

    Das Erwachen nach der (Achtung, Wortwitz) Bruchlandung wird noch sehr bitter und der Katzenjammer entsprechend laut. Aber die Gesetze des Marktes lassen sich auch von den verbohrtesten Gewerkschaftern nicht wegdekretieren.

    Ach ja, und weil immer das Argument mit den hohen Gehältern am Golf kommt: liebe Piloten, wenn das dort so toll ist, dann geht doch dorthin! Put your money where your mouth is! Hier vermisst euch niemand.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorIsabella
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Juni 2014 10:06

    Der Untergang des Römischen Reiches und die Parallelen zu Heute
    Im Jahr 1887 entschloss sich Reichskanzler Bismarck dazu, klären zu lassen,
    warum alle Hochkulturen und Weltreiche in der Geschichte untergegangen sind.
    Als geeignete Person wurde der Professor für politische Ökonomie der Universität
    Freiburg (Schweiz), Gustav Ruhland, ausgewählt. Bismarck forderte von dem Professor, dass er kein neues Geschichtsbuch, sondern die konkreten Ursachen für die Vorgänge dargelegt haben wolle.
    Die Symptome für den Untergang
    1. Zunehmende Verschuldung des Volkes, Vernichtung des Bauernstandes , Entvölkerung des Landes.
    2. Vernichtung der selbständigen Gewerbetreibenden durch Gewerbesklaven.
    3. Der Welteroberung folgt die rücksichtsloseste Erwerbssucht der Römer.
    Stadthalter, Steuerpächter, römische Kaufleute und Geldverleiher wetteifern im Auswuchern der Provinzen.
    4. Mit dem Verschwinden des heimischen Bauernstandes ist die Brotversorgung
    des Volkes auf Getreidezufuhren aus immer größerer Entfernung angewiesen.
    5. Ungeheure Wahlbestechungen liefern Brot und Spiele für die Bürger.
    6. Die Heeresmacht des Staates wird allgemein zur Eintreibung privater
    Wuchergewinne in den Provinzen und Nachbarstaaten verwendet
    7. Fabelhafte Zunahme des Reichtums, des Luxus, der Genusssucht.
    8. Fortschreitende Sittenverderbnis, Erbschleicherei, Wucher, Erpressung,
    Bestechlichkeit der Richter und Beamten. Starke Zunahme der Prostitution,
    Eheflucht, stetiger Rückgang der Bevölkerung.
    9. Der Adel verschwindet mehr und mehr. Die politische Führung kommt in die Hände der Bankiers. Die Handelsleute der ganzen Welt versammeln sich in der Hauptstadt. Die Bürgerkriege beginnen.
    10. Die Versorgung der Proletarier auf Staatskosten führt rasch zur Ausbreitung des Staatssozialismus auf zwangsgenossenschaftlicher Basis.
    11. Der Staatsbankrott wird chronisch. Der Rückgang der Bevölkerung
    http://volksbetrugpunktnet.wordpress.com/2014/06/02/der-untergang-des-romischen-reiches-und-die-parallelen-zu-heute/


alle Kommentare

  1. Erich (kein Partner)
    02. Juni 2014 23:51

    Werter Herr Unterberger!

    Mindestens vier Rechtschreibfehler in einem kurzen Text - wenn ein Pilot nur halb so viele Fehler macht, wollen sie sicher in seinem Flugzeug sitzen?!

    Vielen Dank auch für ihr zweimaliges Bekenntnis, daß Recht und Gesetz für sie nur so lange einen Wert haben, als sie sich wirtschaftlichen Zwängen unterordnen.

    • El Barato
      06. Juni 2014 11:27

      Bla bla, immer die alte Leier. Sittenwidrige (weil nicht finanzierbare) Verträge sind nicht "Recht und Gesetz", sondern ein Relikt aus der Zeit, wo der Steuerzahler die Rechnung übernommen hat.

      Aber beharren Sie nur auf Ihr "Recht", Sie werden sehen, was Sie davon haben, wenn bei der AUA die Lichter ausgehen.

  2. Gasthörer (kein Partner)
    02. Juni 2014 22:34

    Häftling (Manuel S, 20 Jahre) erhängt sich nach Sex-Attacke in Zelle

    http://www.heute.at/news/oesterreich/noe/art23654,1024046

    Ein Bekannter von m ir arbeitet in der JVA in Simmering und meinte, dass dort 90 % der Insassen Ausländer seien, selbstverständlich viele eingebürgert. Selbst verbrachte ich im Rahmen meines Studiums einen Vormittag im Bezirksgericht und von den 5 Angeklagten waren 4 mit Migrationshintergrund. Warum führe ich das hier auf?

    Meiner Meinung nach ist das "strukturelle Rassismus". Die Wahrscheinlichkeit, dass dieser junge Landsmann von einem Kriminaltouristen oder einem nicht assimilierten Zuwanderer in den Tod getrieben wurde liegt bei ca. 80 %. Es ist eine Riesensauerei, wenn man unsere kriminellen Waserl, unsere gesetzübertretenden verweichlichten Hascherl mit diesen Männern aus archaischen Gesellschaften zusammen in eine Zelle steckt.

    Das ist der wahre Justizskandal und nicht der alte Mann, der sich nicht waschen wollte!

  3. Tik Tak (kein Partner)
    02. Juni 2014 19:21

    Böse Araber, böse Chinesen.

    Die simpel gestrickte Welt des Möchtegern Teaparty Mitglieds Unterberger ist in Ordnung.

    Davon, daß die ach so böse Araber jahrzehntelang vom Westen bekniet wurden endlich doch ein wenig von den Einnahmen aus dem Ölverkauf in andere Geschäfte zu investieren kann ja nicht die Rede sein.
    Dass sie das heute machen ist zwar logisch darf aber nicht erwähnt werden.
    Davon, daß dieInvestments als Investition für die Zeit nach dem Öl notwendig sind und eine Sicherung der Zukunft der ach so bösen Araber sind, schon gar nicht.
    Davon, daß z.B. Emirates weitgehend ohne staatliche Subventionen auskommt natürlich auch nicht.

    Davon, daß China lange Zeit die praktische weil billige Werkbank der Welt war und jetzt zur nachhaltigen Versorgung der eigenen Bevölkerung mit Jobs und finanzierten Sozialsystemen auch auf nachhaltige Investments auf der ganzen Welt setzt, kann der Unterberger natürlich auch nichts von sich geben.

    Wie denn auch, er versteht es ja nicht.

    Also flüchtet er sich in dumpfe vorurteilsgeladene Polemik.

    Fast könnte man meinen, daß der Unterberger sich zum vorurteilsgeladenen Rassisten entwickelt.
    Zwar wirbt er noch für die ÖVP aber ersteht längst der FPÖ näher.

    Vielleicht wäre es also an der Zeit eine wohlverdiente Pause zu machen und eine intellektuelle Neurorientierung so wie eine Ausweitung des bestehenden Bildungsstandes anzustreben.

    Wenn das nicht gelingt, ist es Zeit in die wohlverdiente Pension zu gehen.

    Und die AUA wird in Österreich niemand vermissen, die ist nicht erst seit dem Verkauf an die Lufthansa tot, die wurde schon vor mehr als 10 Jahren ruiniert.
    Die wäre besser heute als morgen zu entsorgen um einer neuen, professionellen Airline mit gutem Service Platz zu machen.

    Die AUA wäre schon an der Konkurrenz zur Lauda Air in 1990ern fast gescheitert und hat sich nur durch die erzwungene Fusion einige Zeit lang weiter erhalten können.
    Die wurde von Bammer/Rehulka/Streicher umgebracht.

    • cmh (kein Partner)
      02. Juni 2014 22:12

      Tik Tak

      Wenn ich auf deiner Linie argumentierte, genügte es zu sagen. "Tik Tak ist ein Vollkoffer." und ich hätte gewonnen.

    • Tik Tak (kein Partner)
      02. Juni 2014 22:44

      cmh,

      nett, aber damit zeigen Sie bestenfalls, daß ich richtig liege.
      Ahh ja, und dass Sie keine Argumente haben.

  4. 1
    02. Juni 2014 11:45

    Es wird einem wirklich übel: Am verlängerten Wochende sind jetzt diese AUA-Piloten der Reihe nach "krank" geworden!!

    • no na (kein Partner)
      02. Juni 2014 14:39

      Man möchte sich wünschen, dass bei der AUA ein wirklicher Konzernchef das Sagen hätte, der seine Pappenheimer kennt und darauf achtet, dass sie den Betrieb nicht als Selbstbedienungsladen mißbrauchen. Der angemessene Gehälter zahlt und nicht Fantasiegehälter in Millionenhöhe, der auch altgediente Herrschaften hinausschmeißt, wenn sie glauben, die Firma erpressen oder betrügen (=erlogener Krankenstand) zu können, der eine kluge und vorausblickende Firmenpolitik betreibt weil er was vom Geschäft versteht (und nicht ein politisch bestellter Nichtswisser ist, über den seine Leute hinter vorgehaltener Hand lachen) . . . es müßte wer sein so ähnlich, wie ich mir den jungen (!) Frank Stronach vorstelle, der allein ein Milliardenunternehmen aufgebaut hat und von seinen Leuten geschätzt wurde.
      Tatsächlich wurde die AUA von Leuten gemanagt, die tausend politische Rücksichten zu nehmen hatten, weil sie nicht durch eigene Tüchtigkeit, sondern eben durch die Politik eingesetzt wurden. Sie hatten keine Autorität, ja konnten sie nicht haben. Da darf man sich nicht wundern über die Hybris und die maßlose Gier der Piloten und aller Unterläufel dort.

  5. fewe (kein Partner)
    02. Juni 2014 11:44

    Ich bin selbst selbständig, aber Angestellte haben ihre Verträge und auch diese sind einzuhalten. Ein Pilot ist nicht am Unternehmen beteiligt. Wenn die mehr Gewinn machen, bekommt er deswegen kein höheres Gehalt. Wenn Verlust gemacht wird, dann kann ihn das Unternehmen kündigen.

    Ja, die Gehälter von Piloten sind hoch. Man hätte halt selbst Pilot werden sollen, wenn man denen was neidig ist.

    Die Aktionäre sind jene, die am Unternehmen beteiligt sind und daher weniger daran verdienen oder draufzahlen, aber nicht die Angestellten. Wie gesagt: kündigen oder die Verträge einhalten. Die Lufthansa selbst wird wohl auch auf die Einhaltung von Verträgen bestehen.

    • cmh (kein Partner)
      02. Juni 2014 15:10

      Wie Sie richtig sagen haben die AUA-Angestellten unabhängig von der wirtschaftlichen Lage nie ein niedrigeres Gehalt bekommen.

      Denn die Lohnabschlüsse wurden im Himmel gemacht. Dass sie dann auf Erden auszuzahlen sind - das ist ein Kollateralschaden.

      Macht aber nichts, denn es zahlen ja eh nicht die Aktionäre der AUA, sondern der STaat und damit der Steuerzahler.

      Aber Verträge müssen eingehalten werden und wenn man in die Pflicht genommen wird, so wie die Linzer Genossen von der Genossenbank, dann führt man sich auf wie ein Neugeborenes.

      Was schert auch den Piloten der Staatsbankrott?

    • fewe (kein Partner)
      02. Juni 2014 15:37

      @cmh: Na ja, man sollte auf dem Teppich bleiben. Wegen der Pilotengehälter wird der Staat nicht bankrott gehen. Schuld sind jene, die das seinerzeit so angeboten hatten und etwaige zukünftige Entwicklungen nicht bedacht hatten. Es ist ja kein Pilot mit vorgehaltener Waffe im Personalbüro erschienen als er angestellt wurde. Das waren eben damals die Verträge und die gelten freilich noch.

      Die wollen die Öffentlichkeit aufhetzen, damit sie in Ruhe die Pensionskassa plündern können, sofern das noch nicht geschehen ist.

      Wenn der Staat dafür zahlen muss, sind die Politiker dafür verantwortlich, die schlecht verhandelt haben. Aber doch nicht die Piloten, die ihren Job machen und dafür eben die vereinbarte Gegenleistung haben wollen. Die Lufthansa macht ja Gewinn. Wo ist also das Problem. Zu wenig Gewinn? Sollen die Angestellten verzichten, damit die Aktionäre mehr arbeitsloses Einkommen bekommen? Ist jetzt der Wettstreit ausgebrochen, wer für noch weniger Geld freiwillig mehr arbeitet? Die Guten sind die, die viel verdienen, weil die zahlen auch mehr Steuern und finanzieren daher jene, die sich selbst nicht helfen können. Von jemandem der selbstlos für wenig arbeitet hat die Gesellschaft nichts. Das ist im Grunde assozial, weil der größte Teil des Gehalts ja an den Staat geht.

    • cmh (kein Partner)
      02. Juni 2014 22:22

      Wenn ich Unterberger richtig verstanden habe, dann gibt er doch auch vor allem der Gewerkschaft die Schuld für die Misere.

      Und ein anderer hat auch an die ÖBB erinnert, bei der die Personalpolitik immernoch zur Gewerkschaft hin outgesourced ist.

      Selbstverständlich ist es für jeden rational, die Pfote aufzuhalten, wo immer er kann. Aber unser Problem ist, dass dies gar so systematisch geschieht.

      Die LAnde- und Standgebühren die in Schwechat gezahlt werden sind ja bekanntlich auch nicht ohne und ein sinnloses Terminal muss auch irgendwie finanziert werden.

      Die Arabischen Airlines brauchen, soviel ich das sehe deshalb keine Förderung, weil ihnen nicht alles weggesteuert wird.

      Und wie die Linien mit den Billigtarifen überhaupt über die Runden kommen ist mir sowieso nie ganz klar geworden. Vielleicht wird ein Teil der Tickets zu Grenzkosten verkauft, denn mit dem was da so gezahlt wird ist nichteinmal das Pilotensalär drinnen.

      Viele Gründe, darunter sind die Pilotengehälter einer.

      Aber Faktum ist, dass alle alten europäischen Fluglinien kränkeln, den fernöstlichen geht es aber überraschend gut.

      Und hier ist die Entscheidung zu treffen, ob man eine Fluglinie braucht und was man dafür zahlen will.

      Diese Enscheidung ist zu treffen und zu vertreten. Egal wie sie ausschaut.

    • fewe (kein Partner)
      02. Juni 2014 23:06

      @cmh: Sie haben sicherlich recht. Aber hier geht es nicht um eine unternehmerische Entscheidung sondern darum, dass Angestellte einen Vertrag haben und dieser einzuhalten ist. Wenn die Firma bankrott geht oder es ihr zu schlecht geht, kann sie ja Piloten kündigen.

      Angestellte sind eben keine Aktionäre, denen gehört die Firma nicht. Die Loyalität ist vielleicht bei einem Familienbetrieb angebracht, der umgekehrt auch loyal ist. wenn es dem schlecht geht, verzichtet man eine Zeit lang auf einen Teil des Gehalts, was sich in der Regel dann für beide Seiten gelohnt hat.

      Aber das macht man doch bitte nicht bei einer AG. Eine AG schmeißt doch ophne mit der Wimper zu zucken innerhalb ein paar Tagen hunderte loyale Mitarbeiter raus lediglich um den Aktienkurs ein bisschen zu verbessern.

  6. A.K.
    02. Juni 2014 10:21

    "O.T. aber deshalb nicht weniger wichtig:
    Lesen Sie den Gastkommentor (31. Mai 2014) "Wir alle sind verantwortlich" von Dr. Alfons Adam!"

  7. Isabella (kein Partner)
    02. Juni 2014 10:06

    Der Untergang des Römischen Reiches und die Parallelen zu Heute
    Im Jahr 1887 entschloss sich Reichskanzler Bismarck dazu, klären zu lassen,
    warum alle Hochkulturen und Weltreiche in der Geschichte untergegangen sind.
    Als geeignete Person wurde der Professor für politische Ökonomie der Universität
    Freiburg (Schweiz), Gustav Ruhland, ausgewählt. Bismarck forderte von dem Professor, dass er kein neues Geschichtsbuch, sondern die konkreten Ursachen für die Vorgänge dargelegt haben wolle.
    Die Symptome für den Untergang
    1. Zunehmende Verschuldung des Volkes, Vernichtung des Bauernstandes , Entvölkerung des Landes.
    2. Vernichtung der selbständigen Gewerbetreibenden durch Gewerbesklaven.
    3. Der Welteroberung folgt die rücksichtsloseste Erwerbssucht der Römer.
    Stadthalter, Steuerpächter, römische Kaufleute und Geldverleiher wetteifern im Auswuchern der Provinzen.
    4. Mit dem Verschwinden des heimischen Bauernstandes ist die Brotversorgung
    des Volkes auf Getreidezufuhren aus immer größerer Entfernung angewiesen.
    5. Ungeheure Wahlbestechungen liefern Brot und Spiele für die Bürger.
    6. Die Heeresmacht des Staates wird allgemein zur Eintreibung privater
    Wuchergewinne in den Provinzen und Nachbarstaaten verwendet
    7. Fabelhafte Zunahme des Reichtums, des Luxus, der Genusssucht.
    8. Fortschreitende Sittenverderbnis, Erbschleicherei, Wucher, Erpressung,
    Bestechlichkeit der Richter und Beamten. Starke Zunahme der Prostitution,
    Eheflucht, stetiger Rückgang der Bevölkerung.
    9. Der Adel verschwindet mehr und mehr. Die politische Führung kommt in die Hände der Bankiers. Die Handelsleute der ganzen Welt versammeln sich in der Hauptstadt. Die Bürgerkriege beginnen.
    10. Die Versorgung der Proletarier auf Staatskosten führt rasch zur Ausbreitung des Staatssozialismus auf zwangsgenossenschaftlicher Basis.
    11. Der Staatsbankrott wird chronisch. Der Rückgang der Bevölkerung
    http://volksbetrugpunktnet.wordpress.com/2014/06/02/der-untergang-des-romischen-reiches-und-die-parallelen-zu-heute/

  8. Torres (kein Partner)
    02. Juni 2014 09:38

    Es sind nicht nur die arabischen Fluglinien, die mittels Petrodollar den europäischen das Wasser abgraben; es hat sich inzwischen auch die Türkische Fluglinie dort etabliert, sie hat (zumindest laut Eigenwerbung) das größte Liniennetz der Welt, und das alles ohne staatliche (Öl-)Subventionen. Es fühlt sich auch schon die Lufthansa akut bedroht, umso mehr als die Türkische Linie auch zur Star Alliance gehört.

    • Erich (kein Partner)
      02. Juni 2014 23:36

      Wissen sie, wieviel ein Pilot bei Turkish verdient?
      Sind sie denen auch ihr Gehalt neidig?

  9. cmh (kein Partner)
    02. Juni 2014 09:05

    Die einzigen Flugzeuge mit österreichischen Kennungen, die ich sehen möchte sind die Eurofighter.

  10. cmh (kein Partner)
    02. Juni 2014 08:52

    Überhaupt nicht OT:

    Diskutieren wir doch einmal über die Sterbehilfe.

    Nicht die moralisch verwerfliche an unseren Artgenossen, sondern die wirtschaftliche, die uns endlich von AUA, ÖBB und ÖGB befreit.

  11. cmh (kein Partner)
    02. Juni 2014 08:50

    Nein, es ist nicht gut, wenn AUA-Piloten nur mehr ein angemessenes Entgelt beziehen.

    Was fallen will muss man stoßen!

    Und nein, der Vergleich mit den überdimensionierten Dinosauriern ist tut nur den Dinosauriern Unrecht. Der Vergleich hat vielmehr mit dem Dodo zu erfolgen, einem flugunfähigen Vogel aus Muritius. Der war mangels Feinden so fett und dumm geworden, dass er von den Seefahrern gerne erschlagen wurde.

  12. Gennadi (kein Partner)
    02. Juni 2014 06:10

    Warum den AUA-Betriebsrat angreifen?
    Jener der ÖBB lebt wie die Made im Speck. Die ÖBB sind es - nicht die AUA - die jedes Jahr Milliarden aus der leeren Staatskasse geschenkt erhalten. Erst kürzlich wurde ein neues Geschenk von 40 (vierzig) Milliarden über die nächsten fünf Jahre beschlossen.

    Niemand sagte ein Wort dazu. Vor allem nicht jene, die stündlich laut über die paar Hypo-Milliarden meckern.

    Ist es Aufgabe des Staates, bankrotte Betriebe im künstlichen Koma zu halten? Nein!
    Sollte der Staat nicht die Sumnme seiner Bevölkerung sein? Möglich. Aber nicht in Österreich.

  13. matthias (kein Partner)
    02. Juni 2014 05:40

    Durch das viele Ölgeld finanziert... Aber erneuerbare Energien werden generell als Ökospinnerei abgetan.

    • Gennadi (kein Partner)
      02. Juni 2014 06:05

      Zu Recht.
      Energie ist nicht erneuerbar, das lernt jedes Schulkind.
      Ersatzenergieträger, wie die sinnlosen Windradln, können nur mit hohen Förderungen betrieben werden.
      Teure Ökospinnerei also. Typisch grünbraun.

    • cmh (kein Partner)
      02. Juni 2014 08:57

      Ich bin jederzeit gerne bereit, über erneuerbare Energie zu diskutieren. Allerdings kann und darf das nicht einfach in einem bloßen Wechsel in der Energieherkunft sein Ende finden.

      Es muss vor allem darüber gesprochen werden, welche Energievergeudung durch eine Veränderung des Nutzerverhaltens abzustellen ist.

      Es ergibt sich daher als eine Voraussetzung, dass z.B. über ein generelles Verbot von Klimaanlagen gesprochen werden muss. Erst dann ...

      (phaidros lurking wird das sicher unterstützen.)

    • Torres (kein Partner)
      02. Juni 2014 12:44

      @Gennadi
      Nicht nur das; da die Sonne bekanntlich nicht immer scheint und auch der Wind nicht immer weht, müssen ständig konventionelle "schmutzige" Kraftwerke sozusagen "Gewehr bei Fuß" bereit stehen, um bei Ausfalll von Sonne bzw. Wind die Stromerzeugung zu übernehmen. Das kostet nicht nur zusätzliches Geld, sondern neutralisiert großteils auch die CO2-Ersparnis durch die Wind- und Sonnenkraftwerke.

  14. Fliegender Betriebsratsvogel (kein Partner)
    02. Juni 2014 01:22

    Es ist zwar unser aller Geld, das die Heinis vom Betriebsrat gerade verbrennen, die AUA war zwar unser aller Eigentum und unser Stolz, bis die Wahnsinnigen von Betriebsrat und Geweakschoft sie in ihrer GIER sie ruiniert haben (sodass wir noch Schillingmilliarden zahlen mußten, dass sie überhaupt wer geschenkt nimmt), die astronomischen Gehälter der Herren Piloten sind zwar ein öffentliches Ärgernis, aber, aber . . .

    . . . wir werden alle in der ersten Reihe fußfrei miterleben, wie die Lufthansa mit diesen Leuten SCHLITTENFAHREN wird und es aus sein wird mit den astronomischen Gehältern und Privilegien. Die dort müssen nämlich keine bolüdischen Rücksichten nicht nehmen, wie unsere Herrschaften das gewohnt sind, garnicht! Wer nicht will, der hat schon, wird es heissen. Hoffentlich hat dann die Caritas noch eine Klostersuppe für die verwöhnte Millionärspartie!

  15. Rosi
    01. Juni 2014 22:29

    'Es ist offenbar von einem Betriebsrat zuviel verlangt, dass er auch hie und da die internationalen Wirtschaftsseiten liest.'

    Das ist jetzt ein etwas weiter, etwas abstrakter Sprung, ich weiß, aber es ist wirklich sagenhaft, was in geschützten Bereichen für Leute das Sagen haben. Man macht sich keinen Begriff ...
    Ich konnte beim Frauenlauf eine Diskussion zwischen zwei Mitarbeitern der Wiener Linien, die anscheinend für die Koordination zuständig waren, mit einem betroffenen Buschauffeur miterleben. Die Diskussion war erstens unnötig, dauerte zweitens aber doch 10 Minuten, und drittens dachte ich, ich bin im Kabaret.

    Wahrscheinlich muß man dankbar sein, wenn der Betriebsrat überhaupt lesen kann ;-)

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • Rosi
      01. Juni 2014 22:48

      ... und viertens konnte der Bus aufgrund der unnötigen Diskussion nicht mehr fahren, und alle Fahrgäste zu Fuß nach Hause oder sonstwohin gehen.

    • Rosi
      01. Juni 2014 23:18

      Vielleicht ist es deshalb so bitter, das unnötige Ruinieren der Airline mit ansehen zu müssen, da ich mein Leben lang große Stücke auf die AUA gehalten habe, und wenn ich die Wahl hatte zwischen zwei Luftlinien, habe ich immer die AUA genommen, auch wenn die etwas teurer war. Ich war auch ein großer Fan der Tyrolian, ja ... keine schmerzlichen Details ...

  16. Anton Volpini
    01. Juni 2014 20:25

    Und sie werden es nicht kapieren.
    Nie und nimmer nicht!

    Sie verweigern jede geschichtliche Betrachtung und leben nur im Augenblick. Haben sie einen Wirt ausgesaugt, so suchen sie den nächsten. Schmarotzer, wie die Natur sie nicht zulassen würde.

    Voest, Chemie Linz, Semperit, Lenzing, ÖBB, Post, je staatsnaher die Unternehnem waren und sind, desto erfolgreicher ist ihr Raubzug. Ein Teil dieser Parasiten hat sich der Monopolgewalt des Staatswesen bemächtigt, und saugt die Bürger im großen Stil aus.

    Bei der AUA haben sie es auf die Spitze getrieben, haben Tyrolien Airways und AUA ruiniert und ans Ausland ausgeliefert, und geben immer noch keine Ruhe.
    Frei nach dem Motto: ist der eine Wirt fertig gemacht, dann wird sich wohl der nächste finden.

  17. Josef Maierhofer
    01. Juni 2014 18:21

    Der Betriebsrat hat die Piloten schlecht beraten.

    Wenn die Lufthansa die AUA auflässt und nur noch unter Tirolean fliegt, bzw. gleich alle 'Ösis' fallen lässt, so ist das die Konsequenz des katastrophalen Theaters, das diese 'Gewerkschaften', die ja eigentlich die Arbeit schützen sollten und nicht für Millionäre kämpfen sollten.

    Wer hat Österreich verraten ? Wer hat >Österreich ruiniert ? Wer hat diese gewählt ? Wer sit Gewerkschaftsmitglied ? Doch nur der, der Ungerechtigkeit erreichen will, oder ?

    • cmh (kein Partner)
      02. Juni 2014 09:00

      Sozialdemokraten!

      Wer steht an den Gräbern und hält lächelnd noch die Spaten? Erraten ....

  18. Wolfgang Bauer
    01. Juni 2014 14:23

    Es sind ja meist die Betriebsräte vernünftiger als die Gewerkschafter(Innen natürlich). Beim fliegenden Personal der AUA aber nicht. Umso schlimmer, dass die sogenannte VIDA nicht einen sinnvollen Gedanken fasst, sondern ihr zerstörerisches Werk fortsetzt. Ist das eigentlich die Aufgabe einer Gewerkschaft, die Arbeitsplätze aller Mitarbeiter dieses Betriebs zu zerstören? Warum lassen die anderen - vernünftigen - das zu??

  19. terbuan
    01. Juni 2014 12:10

    Eines ist doch völlig klar, wenn sich das AUA-Personal lange herumspielt, dann sperrt die Lufthansa den Laden zu und gründet nach dem Vorbild der "Swiss" eine "Austrian" mit völlig neuen Bedingungen, damit die Österreich-Tochter wieder wettbewerbsfähig werden kann. Mit der derzeitigen Kostenstruktur hat die AUA jedenfalls keine Zukunft!

    • machmuss verschiebnix
      01. Juni 2014 13:01

      ...und wie A.U. sagt - "... für die Gewerkschafter zuviel verlangt ..." , der gelebten
      Realitätsverweigerung zu entsagen, dem Sozial-Illusion-ismus endlich ein Ende
      zu setzten, damit nicht ein Unternehmen nach dem anderen zerbrechen muß, vor
      dem versteinerten Antlitz der Gewerkschaften.

      .

  20. dssm
    01. Juni 2014 10:48

    Das Streikrecht ist für mich eine perverse Sache. Denn wer einen Vertrag abschließt, der hat diesen auch zu erfüllen, dies ist der Sinn eines Vertragsabschlusses!

    Für Streitigkeiten, weil der Vertrag unklar ist oder ein Paragraph so nicht umsetzbar ist, gibt es die im Vertrag aufgeführten Schlichtungs- und Gerichtsstellen.

    Wer mit dem Vertrag nicht mehr zufrieden ist, kann diesen auslaufen lassen oder die dem Vertrag angehängten Kündigungsmöglichkeiten gebrauchen und dann entweder einen neuen Vertrag schließen oder eben keinen Vertrag mehr abschließen.

    Das Streikrecht ist auch ein Verstoß gegen die Gleichheit der Bürger vor dem Staat, vertreten durch staatliche Richter. Denn ein Unternehmer würde zu Recht verklagt und müsste zahlen wenn er den Vertrag bricht, ein gewerkschaftlich organisierter Angestellter nicht?

    • Gandalf
      01. Juni 2014 19:37

      Es ist bekanntlicher Weise überhaupt sehr zweifelhaft, ob das "Streikrecht" streng juristisch gesehen in Österreich überhaupt existiert. Ausdrücklich normiert ist es nirgends. Es tritt bloss in Gestalt einer Art "Schattenwirkung" an einigen, wenigen, Stellen der österreichischen Rechtsordnung auf. Und wird natürlich, im Sinne der normativen Kraft des Faktischen, von den Linken aller Parteien als existent angesehen und gefeiert. Da sollte einmal ein mutiges Verfassungsgericht darüber befinden - allerdings nicht das derzeitige, mit seiner politisch willfährigen und in erster Linie auf den persönlichen Ruhm bedachten Leitung (...Hauptsache, wir haben unser eigenes Palais).

    • dssm
      01. Juni 2014 19:46

      @Gandalf
      Ein guter Einwurf, danke jedenfalls.
      In D ist es ja nur ein 'Richterrecht' welches sich allerdings auf, höflich gesprochen, unklare Formulierungen im GG bezieht.
      Vielleicht könnte unser Herr AU, er ist ja Jurist, da einmal nachhelfen oder einen einschlägigen Autor finden? Ich habe nämlich absolut keine Ahnung wie die Rechtslage in A ist.

    • Peter Brauneis
      02. Juni 2014 00:23

      @Gandalf und @dssm
      Soweit ich mich erinnern kann, hat der Arbeitsrechtler Prof. Tomandl stets betont, es gäbe in Österreich kein Streikrecht als gesatztes Recht.

  21. El Barato
    01. Juni 2014 10:45

    Der einzige Grund, warum sich die Lufthansa dieses Kasperltheater noch antut, sind die Landerechte. Sobald sie eine realistische Möglichkeit sieht, diese im Konzern zu verwerten, fliegt die AUA gnadenlos in den Konkurs - mitsamt den komplett überzogenen und am freien Markt nicht zu finanzierenden Privilegien der Herren Streifenhörnchen.

    Das Erwachen nach der (Achtung, Wortwitz) Bruchlandung wird noch sehr bitter und der Katzenjammer entsprechend laut. Aber die Gesetze des Marktes lassen sich auch von den verbohrtesten Gewerkschaftern nicht wegdekretieren.

    Ach ja, und weil immer das Argument mit den hohen Gehältern am Golf kommt: liebe Piloten, wenn das dort so toll ist, dann geht doch dorthin! Put your money where your mouth is! Hier vermisst euch niemand.

    • fewe (kein Partner)
      03. Juni 2014 18:51

      @El Barato: Immerhin geht weit mehr als die Hälfte ihres Gehalts an den Staat, insofern sind sie jedenfalls hier wichtiger für die Gesellschaft als jene die darum wetteifern, noch billiger zu arbeiten.

    • El Barato
      06. Juni 2014 11:33

      Ich sehe es als einen kleinen Beitrag zur Rückerstattung der 500 Millionen Euro, die "der Staat" (= der Steuerzahler) noch drauflegen musste, damit die Lufthansa den Laden überhaupt übernimmt. Also nehmen Sie sich bitte nicht so wichtig.

      Und jemanden, der darum wetteifert, noch billiger zu arbeiten, habe ich noch nicht kennengelernt. Sehr wohl jedoch Leute, die ihren eigenen Marktwert sowie die eigene Verhandlungsposition realistisch einschätzen können. Kleiner Tipp: der AUA-Betriebsrat gehört nicht dazu.

  22. brechstange
    01. Juni 2014 10:25

    So ist auch völlig egal, ob die AUA pleite geht, sich auflöst oder nicht.

    Wenn das von Farage wiedergegebene Gespräch mit Merkel so stattgefunden hat, dann sind WIR den Eliten zugunsten ihres VSE-Projekts komplett nebensächlich, obwohl wir diese Nomenklatura fürstich entlohnen und dauernd über die EZB und den Steuerzahler retten.

    So soll Merkel gesagt haben:
    „Wenn Griechenland den Euro verlässt, werden andere Staaten folgen. Das wäre das Ende unseres europäischen Traumes.“

    Doch dabei habe es Merkel nicht belassen, versichert der Brite, dessen Partei einen Ausstieg Großbritanniens aus der Eurozone anstrebt. Farage: „Sie sagte: Es ist uns völlig egal, ob die Jugendarbeitslosigkeit die 60-Prozent-Marke erreicht. Es ist uns völlig egal, ob 25 Prozent der Privatunternehmen zusammenbrechen. Es ist offen gesagt sogar egal, ob ganz Griechenland zusammenbricht, solange wir das europäische Projekt erhalten.“

  23. Obrist
    01. Juni 2014 07:25

    Die AUA, die wir kannten, gibt es schon seit vielen Jahren nicht mehr. Die mit viel Steuergeld reanimierte Leiche bietet unfreundliches und arrogantes Personal, de facto keinen Service und regelmäßige Probleme mit völlig veralteten Fluggeräten. Schon vor Jahren hätte man diesen Klotz am Bein der wenigen wirklichen Steuerzahler in Konkurs gehen lassen sollen und den überdimensionierten Flughafen als Hub für asiatische/arabische Fluglinien anbieten sollen. Zum Beispiel hätte Emirates (unvergleichliches Ambiente, Service und moderne Maschinen europäischer Provenienz ) Wien als europäische Drehscheibe, von der man auch Fernziele ohne Umweg über Dubai erreichen könnte, ausbauen können. Es hätte zahlreiche neue Arbeitsplätze für Boden und Luftpersonal gebracht - viele vom AUA Personal hätten weiterhin gut bezahlte Jobs (halt zu wettbewerbsfähigen Konditionen) erhalten können. Nicht zu vergessen die massiven touristischen Nebeneffekte durch gut zahlende asiatische/arabische Gäste als Kompensation für den einbrechenden Markt mit Osttouristen. Nach dem absehbaren und selbstverschuldeten Ende der AUA durch eine gierige und verantwortungslose Personalvertretung wird nicht nur der Flughafen verkommen, sondern auch der Wientourismus mit seinen überdimensionierten Luxushotels starke Einbrüche mit entsprechenden Arbeitsplatzverlusten erleiden. Da wird es dann bei hochsubventionierten Großevents, wie Lifeball etc., lange Gesichter geben, weil den Gästen die Anreise zu umständlich wird...

    • Das Pingerle
      01. Juni 2014 09:38

      Gebe Ihnen in allem recht, außer: eine Stadt wird von einer Fluglinie angeflogen, weil es am Markt den Bedarf danach gibt. Und nicht weil eine Fluglinie dort hin fliegt. Mit anderen Worten: wenn genügend Menschen nach Wien fliegen wollen, wird es eine Fluglinie geben, die Wien anfliegt.

    • Das Pingerle
      01. Juni 2014 09:39

      Bitte vergesst meinen oberen Beitrag. Ich bin noch nicht ausgeschlafen und habe Schwachsinn verzapft!

  24. ;-)
    01. Juni 2014 06:50

    Für das Engagement für den Life-Ball können zwar die Piloten nichts, aber nach Möglichkeit werde ich in Zukunft die Austrian meiden, ebenso wie Billa,Audi und andere Unterstützer dieses Events ;-)

    http://www.austrianaviation.net/news-regional/news-detail/datum/2014/05/30/life-ball-gaeste-eingetroffen.html

  25. Pumuckl
    01. Juni 2014 06:15

    HABE MICH SCHON MANCHMAL, UND DAS SEIT VIELEN JAHREN, GEFRAGT, OB DIE GEWEKSCHAFTEN NICHT MARIONETTEN DES INTERNATIONALEN KAPITALS
    SIND.

    • HDW
      01. Juni 2014 11:48

      Der missing link zwischen der marxistischen Linken und dem Großkapital in der Geschichte sind die Zinsen. Gemeinsam auch verbreiten sie den Terror gegen jede Diskussion darüber!

    • Pumuckl
      01. Juni 2014 13:09

      @ HDW 11:48

      Ist dieses MISSING LINK nicht in den letzten 50 Jahren in Gestalt des
      KOMMUNISTISCHEN CHINA eindrucksvoll herangewachsen ?

      ° Nur ein gigantischer, völlig ungehinderter Technologie - Transfer aus dem kapitalistischen Westen in die KOMMUNISTISCHE DIKTATUR CHINA machte das möglich !

      ° Wenn der, für alle Beteiligten vorteilhafte GM-OPEL-STRONACH-DERIPASKA-DEAL scheiterte, nachdem er sehr aufwändig fertig ausverhandelt war, kann das nur geopolitische Gründe gehabt haben.

      Westtechnolgie ungehemmt in ein sozialistisches, diktatorisches, die Menschenrechte verachtendes China ist gut ?

      Der mittelgroßer Automobilkonzern OPEL in ein Rußland, welches den Kommunismus glücklich überwunden hat, soll böse sein?

      WIE VERLOGEN UND SCHEINHEILIG IST DOCH DIESE WESTLICHE WERTEGEMEINSCHAFT !

    • machmuss verschiebnix
      01. Juni 2014 16:09

      Richtig, Pumuckl - "verlogen und scheinheilig" - die freien Bürger im der "westlichen Welt"
      werden heutzutage effizienter belogen, als früher die Ossis hinter ihrer Mauer, denen war
      zumindest bewußt, daß sie hinter der Mauer leben (nicht davor) ! ! !

      .

    • Pumuckl
      01. Juni 2014 21:38

      @ machmuss verschiebnix 16:09

      Die Chinesen werden vom " Westen " technologisch und damit auch militärisch
      hochgerüstet, obwohl sie sich keineswegs deutlicher von MAO ZEDONG * distanziert haben als die Russen von Lenin und Stalin **!

      Die Chinesen gebärden sich keineswegs weniger nationalistisch als die Russen und ihr Rechtswesen ist überhaupt nicht geeignet, es den Russen als Vorbild zu empfehlen!

      ES MACHT MIR ANGST, WENN ICH DIESE EXTREM UNGLEICHE BEWERTUNG ZWEIER POSTKOMMUNISTISCHER MÄCHTE UND DIE MILITÄRISCHE EINKREISUNG RUSSLANDS BEOBACHTE !

      * Die Anzahl der Toten, welche MAO ZEDONG vor der Geschichte zu verantworten hat, wird zwischen 40 und 76 Millionen geschätzt. Er ist in dieser Hinsicht also Stalin durchaus ebenbürtig.

      ** Stalin war bekanntlich nicht Russe sondern Georgier. Diese EU will Georgien als Mitglied. DIE RUSSEN HATTEN UNTER DEM WÜTEN STALINS EBENSO ZU LEIDEN, WIE ALLE VÖLKER DER SOWJET - UNION !

      Westliche Medien gebärden sich immer so, als hätten die Völker der zerfallenen Sowjetunion nicht UNTER DER VERLOGENEN HEILSLEHRE DES "REALEN SOZIALISMUS ", SONDERN UNTER DEN RUSSEN ALS VOLK ZU LEIDEN GEHABT ! ! !

  26. mischu
    01. Juni 2014 02:28

    Einen Betriebsrat interessiert das doch nicht, denn er ist wie sämtliche seiner Genossen von dem Sendungsbewußtsein beseelt, daß man nur den Millionären eine neue Steuer aufbrummen bzw. Vermögen von oben nach unten umverteilen muß und schon kann man das alles finanzieren.

    So einfach ist Betriebswirtschaft für einen Betriebsrat und seine Gewerkschaft!

    • Wyatt
      01. Juni 2014 05:56

      ..........und die "Umweltschutz (Geld) Organisationen" sorgen mit der CO2 Abgabe für den Rest!

    • Brockhaus
      01. Juni 2014 10:29

      @ mischu

      Gratuliere bei dieser Gelegenheit zum Kommentator des Monats MAI !

    • mischu
      01. Juni 2014 18:46

      @Brockhaus

      Danke!

    • mischu
      01. Juni 2014 18:46

      @Wyatt

      Genau!

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      02. Juni 2014 09:34

      Unter den "Millionären" befinden sich nicht zuletzt auch viele der langjährigen Politiker!

      Auch wenn es "nur" Schillingmillionäre sein sollten - verdient haben sie sich ihren Reichtum nicht. Erdient schon...

      Grüß Gott, Parteifreunde!; Rot Front und Freundschaft, GenossInnen!

    • Erich (kein Partner)
      03. Juni 2014 00:08

      Sie mögen mit ihrer Kritik an Betriebsrat und Gewerkschaft recht haben.

      Wann haben sie aber das letzte Mal Kritik an Investmentbankern und Wallstreetbrokern geübt?

      Und wer an den wirklich großen, globalen Krisen mehr Schuld trägt, darüber sind wir uns wahrscheinlich einig.

      Auf einem Auge blind???





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