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Wer, wenn nicht die ÖVP?

Jetzt spürt sogar schon die SPÖ, wie sehr die Österreicher der Steuerdruck plagt. Und startet aus allen Rohren eine Kampagne. Wieder einmal hat sie mit dieser Kampagne die Volkspartei völlig überrascht. Diese stottert nur noch herum, obwohl sie eigentlich lange vor den Sozialisten das Thema besetzt hatte. Das konnte die SPÖ aber mit zwei Wochen Trommelfeuer und ihrer weitgehenden Kontrolle über die Medien völlig in Vergessenheit geraten lassen.

Die SPÖ will natürlich die Staatsquote nicht wirklich senken. Sie hat ja noch nie ans Sparen gedacht. Sie will nur den Lohnsteuer-Druck Richtung Erbschaften und Vermögen umschichten. Aber es ist jedenfalls eindrucksvoll, wie gezielt die SPÖ ihre Machtpositionen ausnutzt: Von der Arbeiterkammer bis zum ORF wird wie auf Pfiff die Forderung nach Steuern auf Erbschaften und Vermögen verlangt.

Strategisch ist das hervorragend. Aber für Österreichs Wirtschaft ganz schlecht. Jede Menge Geld würde in den Untergrund und ins Ausland wechseln. Der Anreiz, für die Familie – ja, auch die Nachkommen gehören zur Familie! – wenigstens ein bisschen etwas an Geld zu sammeln, würde rapide absinken.

Es ist absolut faszinierend, dass der ÖVP gegen diese Forderungen der SPÖ nichts einfällt. Gibt’s die Volkspartei überhaupt noch? Es wäre jedenfalls nichts leichter und richtiger, als das Sozialbudget und die ÖBB zu thematisieren. Mit diesen beiden Posten allein würde sich eine echte Steuerreform dreimal ausgehen.

Und zwar wirklich eine echte. Also eine, die unbedingt auch den weltweit fast einmaligen Höchststeuersatz von 50 Prozent senkt. Denn wenn nur am Steuersatz für Geringverdiener gedreht wird – was sicher auch zu einer Reform gehört –, passiert lediglich eines: Die kalte Progression wird noch ärger. Es wird sich noch weniger lohnen als heute, in Österreich Leistungen zu erbringen.

Aber leider spricht (auch) die ÖVP nur von einer Senkung des Eingangssteuersatzes. Sie traut sich zum Unterschied von früher anderes nicht einmal mehr zu verlangen. Aus Koalitionstreue? Aus Feigheit? Aus Orientierungsmangel? Ich weiß es nicht. Es ist mir eigentlich auch egal.

Tatsache ist, dass die SPÖ absolut keine Scheu hat, wider den Koalitionspakt neue Steuern zu fordern. Das ist irgendwie ein seltsamer Pakt, der nur eine Seite bindet. Oder eine seltsame Parteiführung, die sich einseitig an diesen Pakt gebunden fühlt.

Die ÖVP nennt zwei Zeitpunkte: das Jahr 2016 – und: „Wenn wir es uns durch ein Nulldefizit leisten können“. Was an sich ein absolut richtiges Prinzip ist. Nur nennt halt (auch) die ÖVP nicht einen einzigen konkreten Punkt, WIE wir bis dahin ein Nulldefizit erreichen können. Denn nur vom „Nachschärfen“ zu reden, wie es der Parteiobmann tut, und allgemein vom Bürokratie-Abbau, ist schlicht Gewäsch.

Vom „Bürokratie-Abbau“ reden nämlich schon seit Jahrzehnten alle. Und tun absolut nichts dafür. Die großartig „eingesparten“ Bezirksschulinspektoren tauchen fast alle wieder mit neuem Türschild auf. Die heftig bejubelte Verwaltungsgerichtsbarkeit mag vielleicht juristische Puristen befriedigen, hat aber keinerlei Bürokraten abgebaut. Der Anteil der Beamten und Verwaltungsbediensteten an den Werktätigen ist gestiegen statt gesunken. Im Schulbereich werden zwar die bifie-Direktoren gefeuert, bleiben aber natürlich – natürlich? – auf der Gehaltsliste; statt massiv Kompetenzen an die Schulen zu transferieren, wird halt das nächste Protektionskind als bifie-Leiter ausverhandelt. Das Unterrichtsministerium schreibt den Schulen sogar vor, welche Waage sie zu verwenden haben (die mehr als zwanzig Mal zu teuer ist). Und, und, und.

Politiker langweilen und ärgern uns nur noch, wenn sie zum tausendsten Mal von Bürokratieabbau reden. Dementsprechend kommen auch immer weniger Menschen zu Parteiveranstaltungen, wie man jetzt bei der alljährlichen ÖVP-Versammlung mit „Reden zu Österreich“ sehen konnte.

Was an Stelle von Phrasen Österreich wirklich bräuchte, wären Fakten:

Es gibt keine Frühpensionen mehr. Punkt.
Wenn die Lebenserwartung gestiegen ist, steigt im selben Ausmaß das Pensionsantrittsalter. Punkt.
Die ÖBB bekommt kein Steuergeld mehr, das nicht vorher ausgeschrieben wird. Punkt.
Es wird kein Cent mehr in absurde Löcher unter Brenner und Koralm investiert. Punkt.

Allein mit diesen vier Sätzen könnten wir uns wirklich schon 2015 eine echte Steuerreform leisten. Aber keine der österreichischen Großparteien denkt daran, diese vier Sätze zu sagen. Sie haben natürlich auch anderswo keine sprudelnde Geldquelle entdeckt. Daher sind ihre Ankündigungen reiner Populismus. Daher wird es auch 2016 natürlich kein Nulldefizit geben.

Als Begründung, warum Österreich nie ein Nulldefizit haben wird, wird natürlich auch dann nicht die Unfähigkeit und Lügnerei der Politik genannt werden, sondern (bitte 2016 dann halt anzukreuzen): die internationale Konjunktur/ein Unwetter/die Banken/die Russen/die Amerikaner. Irgendwas wird mit Sicherheit passen.

Ich weiß schon, mit der SPÖ als Koalitionspartner ist keine einzige nennenwerte Reform umzusetzen. Die letzte hat exakt 1995 stattgefunden.

Aber warum die ÖVP vom Sozialbudget bis zur Adoptionsfrage nur noch schweigt, ist absolut unverständlich. Gewiss: Es gibt immer Grüppchen, die gegen solche Ansagen sind. Aber mit Sicherheit geht eine Partei ganz unter, wenn sie nur noch Luftblasen ausstößt. Wenn sie nur noch aus koalitionärer Rücksicht besteht, statt wenigstens hie und da zu kommunizieren, wofür sie eigentlich noch da ist.

PS: Fast hätt ichs vergessen: Ein ÖVP-Politiker hat auch zu Europa geredet. Da breiten wir aber aus Nächstenliebe lieber den Mantel des Schweigens darüber. Denn es ist bei diesem Thema nicht einmal mehr in Ansätzen zu spüren, dass die ÖVP einst die Partei der Subsidiarität war, die Partei der Freiheit, die Partei der Menschen gegen die Funktionäre, die Partei der möglichst kleinen Gemeinschaften gegen die mächtigen Zentralisten, die Partei des Privaten gegen die Überregulierer. Nichts mehr ist davon zu spüren. Der Spitzenkandidat versucht sogar, die Neos, die Grünen und die SPÖ an EU-Fanatismus zu übertreffen. Ich wundere mich nur über eines: Wieso er sich wundert, dass das bei den Menschen gar nicht gut ankommt. Von Bayern bis Großbritannien (ich weiß schon: andere Fraktion; aber was interessiert das den Wähler?), von Frankreich bis Ungarn haben die Parteien der rechten Mitte besser auf die Menschen gehört und sind zunehmend auf Distanz zur regulierungswütigen EU. Nur der ÖVP-Spitzenkandidat nicht.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorbrieftaube
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Mai 2014 17:57

    O T. Politische Gesinnung

    Wenn ein Rechter Waffen nicht mag, kauft er keine.
    Wenn ein Linker Waffen nicht mag, will er sie verbieten lassen.

    Wenn ein Rechter Vegetarier ist, isst er kein Fleisch.
    Wenn ein Linker Vegetarier ist, macht er einen Aufstand gegen tierische Proteine und will obligatorisch fleischfreie Tage einführen.

    Wenn ein Rechter schwul ist, genießt er ganz ruhig sein Leben.

    Wenn ein Linker schwul ist, verlangt er von der Gesellschaft, dass sie ihn propagiert und hofiert.

    Wenn ein Rechter Radfahren will, fährt er mit dem Rad.
    Wenn ein Linker Radfahren will, muss der ganze motorisierte Verkehr schikaniert oder verboten werden.

    Wenn ein Rechter seinen Job verliert, überlegt er, wie er aus seiner Situation kommen könnte.
    Wenn ein Linker seinen Job verliert, klagt er wegen Diskriminierung und sein "Recht auf Arbeit".

    Wenn ein Rechter nicht gläubig ist, geht er weder in die Kirche,
    noch in die Synagoge noch in die Moschee.
    Wenn ein Linker nicht gläubig ist, will er verbieten, dass in der Öffentlichkeit irgendwelche Zeichen von Gott, dem Glauben oder der Religion sichtbar sind.
    Wenn ein Rechter krank ist, geht er zum Arzt, kauft seine Medikamente und nimmt sie ein.
    Wenn ein Linker krank ist, appelliert er an die nationale Solidarität.

    Wenn es der Wirtschaft schlecht geht, findet der Rechte,
    dass er die Ärmel hochkrempeln und mehr arbeiten muss.

    Wenn es der Wirtschaft schlecht geht, schimpft der Linke über die bösen Arbeitgeber, die sich die Taschen vollstopfen, das Land ausbeuten und dass die Angestellten die Opfer sind.

  2. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Mai 2014 02:44

    Die ÖVP schweigt nicht nur, sondern schwenkt mittlerweile total auf SPÖ-Linie ein und wenn irgendein schwarzer Minister bzw. Ministerin endlich einmal mutig gegen diese Linie auftritt, wird er oder sie sofort ruhiggestellt (siehe z. B. Mikl-Leitner Schwulenadoption und Karmasin Familienfeiertag).
    Immer mehr ins Abseits zu geraten muß dieser einst staatstragenden Partei das DU-Wort zwischen Kanzlerdarsteller und Witzekanzler doch wert sein, oder?

    Wenn das Gerücht stimmen sollte, daß sich Spindelegger in naher Zukunft Richtung Brüssel verabschiedet, wozu sich dann noch mit den politischen Niederungen wie Verwaltungseinsparungen, Steuer- und Pensionsreform in Österreich beschäftigen? Das könnte ja womöglich in harte Arbeit ausarten!

    Und was die Vermögenssteuer betrifft, ist der Vorzeige-Sozialstaat Schweden, der besonders gerne von den Sozis als Vorbild hingestellt wird, dabei diese demnächst abzuschaffen, weil man erkannt hat, daß das Geld privat besser aufgehoben ist, als beim Staat, wo sich trotz immer höherer Einnahmen immer größere Budgetlöcher auftun.
    Aber davon wird in unserer linksgestrickten Medienlandschaft bewußt wenig berichtet.

    Ad P.S.: Man wird nicht Vizepräsident des Europäischen Parlaments, wenn man der EU kritisch gegenübersteht.
    Karriere verpflichtet - so einfach ist das!

  3. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Mai 2014 18:43

    Ah, auch A.U. hat erkannt, daß mit dieser ÖVP - im wahrsten Sinne des Wortes - kein Staat mehr zu machen ist.

    Dieser Saustall aus angesozten Karrieristen, heimtückischen Trotzkisten und angegrünten Bürgerstöchterln, denen eine Hand voll Bauerntrotteln hinterherrennen (weil sie glauben, die ÖVP zahlt die Agrarsubventionen der EUdSSR aus, während kluge Landwirte längst verstanden haben, wie das so ist mit der EU...) kracht gerad Stück für Stück zusammen.
    Bei der EU-Wahl wird es wieder eine Gnackwatschen geben, aber das wird diese Österreichische Verräter Partei auch nicht zur Räson bringen. Man wird die Verkäufer austauschen und die Mahner bestrafen - oder sowas in der Art.

    Die glauben nämlich immer noch, es liegt entweder:
    an der Werbung
    an den Verkäufern
    an der Marketingstrategie
    am Produktmix oder
    am Management

    haben aber leider übersehen

    daß das PRODUKT, das sie anbieten Tinnef ist!

    So sind schon andere Firmen in die Pleite geschlittert. Die ÖVP will es aber eben wissen.
    Sie sind aber so blöd, sie werden nichtmal beim Fall auf 10 oder 12% der Wählerstimmen kapieren, was die Uhr geschlagen hat.
    Egal: Was fallen will, soll man stoßen.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorharo
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Mai 2014 10:26

    Bei jedem österr. Grund-, Haus- oder Eigentumswohnungsbesitzer kann die Forderung nach Vermögens- und Erbschaftssteuern -also Enteignung- nur bedrohlich wirken. Sie zahlen doch ohnehin schon eine Vielfalt an stets steigenden Steuern und Gebühren.

    Wie schon hier in diesem Forum oftmals zur Sprache gebracht, können die Linken ihre Kampagnen durchführen weil sie Massenmedien -besonders den ORF- fest in ihrer Hand haben (mitschuldig die ÖVP die das zugelassen hat).

    Die intensive links-ideologische Propaganda samt Diffamierung anders Denkender und das politisch korrekte Verschweigen und Lügen hat aber immer öfter -GottseiDank- nicht die gewünschte Wirksamkeit der Betreiber.

  5. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Mai 2014 09:49

    Die SPÖ wird in den Ländern immer schwächer, aber auf Bundesebene macht sie seit Kreisky den besseren und intensiveren Wahlkampf. Die ÖVP kann hier nicht kontern, weil ihr der Zugriff auf die wichtigen Medien und den ORF fehlt.

    Sollte es wider Erwarten einem neuen Schüssel gelingen, an die Macht zu kommen, müsste er konsequenter agieren als es jemals ein Vorgänger getan hat.
    Wie das geht, zeigen die beiden TV-Serien "House of Cards". Die US-Serie ist brillant, aber die englische ist geradezu diabolisch gut.

    Zurzeit besteht aber keine Gefahr, dass die Bundes-ÖVP an Bedeutung gewinnt. Der aktuelle Führungsclique werden die abmontierten Cojones nicht mehr nachwachsen und bis zur nächsten schwarzen Führungsschicht müssen wir eine Generation warten. Wer das nicht aushält, muss alle Zeitungen abbestellen und darf 20 Jahre lang nicht den ORF aufdrehen.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Mai 2014 10:04

    Wieder einmal ein Abgesang auf eine einst wählbare Partei.
    Man kann es nicht oft genug wiederholen, die ÖVP und ihre feigen Funktionäre würden in der Privatwirtschaft künftig wegen aktiver Beihilfe zur Konkursverschleppung auf der Anklagebank sitzen!

  7. Ausgezeichneter Kommentatorzauberlehrling
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Mai 2014 14:00

    Sollte man nicht aus Rücksicht auf die betroffenen Opfer des Hochwassers die lediglich dem Hedonismus frönende Veranstaltung mit der Frau Wurst am Ballhausplatz absagen, oder ist den Sozis, wenn es um ihre politischen Ziele geht, alles wurscht???

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBHBlog
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Mai 2014 19:49

    Ewald Stadler erklärte auf die Frage von "inside politics" auf youtube die rechte von Bloggern erhöhen zu wollen . aber zurück zum Thema: ich kann die pro-Homosexualitätschechische und pro-Samenspenden-für-Lesben sowie 1.Mai-abschaffen -"Familienministerin"Sophie Karmasin nur eine Namensänderung oder Parteiwechsel anratten .Denn Weisheit hört sich anders an und sie zerstört die ÖVP mehr als jede vorherige Korruptionsaffäre es konnte! övp 19% am 25.05
    rekos soviel wie möglich glaube ich!


alle Kommentare

  1. BHBlog (kein Partner)
    17. Mai 2014 19:49

    Ewald Stadler erklärte auf die Frage von "inside politics" auf youtube die rechte von Bloggern erhöhen zu wollen . aber zurück zum Thema: ich kann die pro-Homosexualitätschechische und pro-Samenspenden-für-Lesben sowie 1.Mai-abschaffen -"Familienministerin"Sophie Karmasin nur eine Namensänderung oder Parteiwechsel anratten .Denn Weisheit hört sich anders an und sie zerstört die ÖVP mehr als jede vorherige Korruptionsaffäre es konnte! övp 19% am 25.05
    rekos soviel wie möglich glaube ich!

  2. Orwell (kein Partner)
    17. Mai 2014 16:48

    Über ein paar Ecken hört man so einiges, das das Verhalten des Finanzministers doch etwas plausibel erscheinen lässt. Ich verpacke es einmal in ein Rätsel:
    Er hatte persönlich so einiges mit Haider gemeinsam:
    Beide haben zwei Kinder des gleichen Geschlechts.
    Beide haben Jus studiert und abgeschlossen,
    beide mochten ......

    Na, wofür war Haider noch bekannt?
    Hinweis, es war eigentlich erst nach seinem Tod Thema.
    Es ist nichts Peinkliches, nichts Strafbares, nichts, was man verstecken sollte. Hält man es allderings im Verborgenen, macht man sich angreifbar.

  3. Waldkauz (kein Partner)
    17. Mai 2014 15:00

    O.T.

    2013 wurde der europäischen Öffentlichkeit ein Arbeitspapier präsentiert, das den Titel trägt: “A European Framework National Statute for the Promotion of Tolerance”, Ein europäischer Nationalgesetz[gebungs]-Rahmen zum Vorantreiben der Toleranz. – Dieses Arbeitspapier wurde bereits verschiedentlich einer kritischen Betrachtung unterzogen, doch wurde dabei das ganze Ausmaß seiner Unmenschlichkeit m.E. noch nicht aufgedeckt.

    Aufschlußreich ist bereits der erste Satz der Praeambel des Arbeitspapiers von 2013, in welchem die Menschenwürde an die “diversity” im Sinne von der Abweichung von der Mehrheit gebunden wird, “to be different”; der zweite Satz behauptet, daß Toleranz eben darin besteht, aus der Abweichung hervorgehendes Denken und Tun, “unfamiliar ideas and ways of life”, unwidersprochen hinzunehmen. Demnach besitzt der Vertreter der Mehrheit auf Grund des Mangels an diversity keine Menschenwürde und braucht folglich auch nicht toleriert zu werden. Die Menschenwürde begründet nicht mehr das Menschenrecht, sondern das Recht jeder Person, different zu sein, „the…right of every person to be different“.

    http://deutschland-politik-21.de/2014/01/16/zwangskollektivierung/

  4. Amtlich (kein Partner)
    17. Mai 2014 12:56

    Hier habt ihr es sozusagen amtlich, dass euer Österreich eine GmbH ist: http://www.umweltbundesamt.at/fileadmin/site/publikationen/Publ.pdf

    Auf der zweiten Seite steht es unten bei Firmensitz.

    Wenn man sich die Publikationen der Umweltbundesamt GmbH aufruft, steht beim Copyright immer Gmbh oder englisch Ltd. dabei.

    Oder man gibt bei google die Adresse der Firma ein (Spittelauer Lände 5). In der Vorschau sieht man die volle Bezeichnung und kommt dann bei “über uns” zur Geschäftsführung und Management. Frecher geht es kaum. Die Geschäftsführung der BRD macht es noch nicht so dreist.

  5. BHBlog (kein Partner)
    17. Mai 2014 04:02

    Habs schon in einem Gast-Kommentar geschrieben und ich wiederhols wieder:

    Ist man also Wertkonservativ bleiben nur mehr die REKOS (FPÖ und ÖVP haben sich Conchita Wurst an den Hals geworfen).

    Will man die ÖVP um Frieden in Europa zu wahren sollte man berücksichtigen, dass die ÖVP Teil der EVP (Europäische Volkspartei) im Europaparlament ist.

    Die einzige gute Nachricht über die ÖVP (sie wird also den Einzug ins Europaparlament schaffen) ist: Leider fordern Sozialisten, Christdemokraten, Grüne oder Liberale alle Russland zu bekämpfen:
    http://www.faz.net/aktuell/politik/europawahl/debatte-zur-europawahl-spitzenkandidaten-fuer-harten-kurs-gegenueber-russland-12942167.html

    Diese Herrschaften sollten sich bewusst sein, dass ihr "Gott-Komplex" am Ende Millionen Menschen das Leben kosten könnte. Es ist nur zu hoffen, dass Österreichs Neutralität NIE ABGESCHAFFT WIRD, denn die NEOS machen keinen Hehl daraus uns KOMPLETT DER EU-Armee anzuschließen die auf Kommando der UN handelt.

  6. Rau
    16. Mai 2014 23:33

    Wir erinnern uns doch alle an die Zeit der Sondierungsgespräche, die von einem ständig mit grooooossssser Sorrrge erfüllten BP Klestil verordnet wurden um Zeit zu schinden.
    Haider hat damals ausgeplaudert, dass Klima ihm versprochen hatte Experten der FPÖ in einer Sozialistischen Minderheitsregierung zuzulassen, wenn er diese unterstützt. Ausserdem kann die SPÖ auch international viel mehr für seine Partei tun.
    Nun Haider soll darauf nur mit der Frage geantwortet haben, ob das eine Drohung sei...
    Es kam anders und wir hattens im Sommer 2000 sehr warm, weil wir so gut isoliert waren ;)

    Nun der Spindi wird wohl von unserem Bilderberger Kanzlerdarsteller ähnlich ins Bild gesetzt worden sein, mit dem Unterschied, dass die ÖVP praktisch nix anderes tut, als eine SPÖ Minderheitsregierung zu stützen.
    Jaja sie nennen es grosse Koalition, tatsächlich läuft es aber darauf hinaus. ´

    Was solls, auf EU - Ebene bilden sie ja eine starke Fraktion, welche Bedeutung hat es schon, ob im zukünftigen Bundesland Österreich ein Roter oder Schwarzer "Landeshauptmann" sitzt, solang man sich irgendwie einig ist darin seine Fähnchen immer dahin auszurichten, wo die Pfründe sind. Aus dem Stoff sind die europäischen Träume der ÖVP, sonst gar nichts.

  7. Brigitte Imb
  8. Majordomus
    16. Mai 2014 19:00

    Wenn man merkt, dass man auf einem toten Gaul reitet, sollte man absteigen.
    Manche werden zwar sagen, "aber er zuckt doch noch!"
    Aber das sind nur die Kojoten, die bereits den Kadaver zerfleischen...

    • Sensenmann
      16. Mai 2014 19:35

      Die ÖVP merkt aber nicht, daß der Gaul tot ist.
      Weil nicht sein kann, was nicht sein darf!
      Hat man sich um den Zossen doch so redlich bemüht, ihn sogar rot/grün eingefärbt!

      Die ÖVP bildet daher sofort einen Unterausschuss des Pferdebundes und gibt ein Handbuch heraus, wie man tote Gäule zu reiten hat....

    • Brigitte Imb
      16. Mai 2014 19:58

      Dieser Spindelegger löst bei mir nur noch Kopfschütteln aus. Er gerierte zur Marionette der Roten und der Hochfinanz und leitet die ÖVP in den endgültigen Untergang.

      Wie schon mehrmals bemerkt, die Schwarzen haben bereits unter der Hand mit den Roten fusioniert. Die div. Diskussionen über das politische Theater sind "Spiele", "Brot" ist aus.

  9. mischu
    16. Mai 2014 18:51

    OT

    Endlich hat sich da jemand erfolgreich gewehrt. Es wird zukünftig in Deutschland hoffentlich niemand mehr die Nazi-Keule so leicht schwingen können, wie das in Österreich leider noch immer möglich ist.

    http://orf.at/#/stories/2230274/

    Und die Spende an zwei Behindertenwerkstätten ist eine brillante Umsetzung dieses Erfolges. BRAVO!

  10. Sensenmann
    16. Mai 2014 18:43

    Ah, auch A.U. hat erkannt, daß mit dieser ÖVP - im wahrsten Sinne des Wortes - kein Staat mehr zu machen ist.

    Dieser Saustall aus angesozten Karrieristen, heimtückischen Trotzkisten und angegrünten Bürgerstöchterln, denen eine Hand voll Bauerntrotteln hinterherrennen (weil sie glauben, die ÖVP zahlt die Agrarsubventionen der EUdSSR aus, während kluge Landwirte längst verstanden haben, wie das so ist mit der EU...) kracht gerad Stück für Stück zusammen.
    Bei der EU-Wahl wird es wieder eine Gnackwatschen geben, aber das wird diese Österreichische Verräter Partei auch nicht zur Räson bringen. Man wird die Verkäufer austauschen und die Mahner bestrafen - oder sowas in der Art.

    Die glauben nämlich immer noch, es liegt entweder:
    an der Werbung
    an den Verkäufern
    an der Marketingstrategie
    am Produktmix oder
    am Management

    haben aber leider übersehen

    daß das PRODUKT, das sie anbieten Tinnef ist!

    So sind schon andere Firmen in die Pleite geschlittert. Die ÖVP will es aber eben wissen.
    Sie sind aber so blöd, sie werden nichtmal beim Fall auf 10 oder 12% der Wählerstimmen kapieren, was die Uhr geschlagen hat.
    Egal: Was fallen will, soll man stoßen.

    • Alex
      16. Mai 2014 20:21

      Ui, da wird der Herr Michler aber böse werden, wenn er das liest. Aber von mir trotzdem ***

    • Riese35
      16. Mai 2014 22:12

      @Sensenmann: Volltreffer! *********************************!

      Diese ÖVP wird mangels eigener inhaltlicher Positionierung - man müsse nämlich nur schauen, was das Volk so wolle - zwischen den sich derzeit herausbildenden Positionen - christliche, europäische Tradition mit Schutz der Familie, feste, unveränderliche Grundwerte, Naturrecht, Gemeinwohl, darauf aufbauend Liberalität einerseits, und Homo- und Genderideologie, Frankfurter Schule, Antifa, Antirassismus, Kampf gegen Andersdenkende insbesondere ausbeutende Unternehmer andererseits - aufgerieben werden. Die einen Wähler werden zur FPÖ und den Rekos, die anderen zu den Neos wandern.

      Die Antifa-Wähler werden aber nicht zum Schmiedl, sondern gleich zum Schmied gehen. Das Nachäffen der Homo- und Genderideologie mit einem Spitzenkandidaten, der hinsichtlich Homoadoption seinen "Meinungsbildungsprozeß, weil er so sensibel ist, noch nicht abgeschlossen hat", wird aber kaum einen Wähler anziehen. Diese werden dann lieber gleich SPÖ, Grüne oder Neos wählen. Bei denen klingen diese Themen viel authentischer.

      Daß die Wiener ÖVP einer Förderung des Life Balls mit Unsummen zugestimmt und die FPÖ für deren ablehnende Haltung gerügt hat, und daß diese Unsummen, die uns durch Steuern zwangsabgeknöpft werden, dann zur Produktion unsittlicher Plakate, die auf die Zerstörung der Familien und damit auf die Zerstörung unseres gesamten Gemeinwesens abzielen, verwendet werden, werden viele Wähler der ÖVP sicher nicht so bald verzeihen.

      Aber wer weiß, vielleicht gelingt Spindelegger mit seinem Enthusiasmus wieder eine neue "Entfesselung" der Wähler, die so authentisch wirkt wie die Enfesselung der Wirtschaft vor den letzten Wahlen.

    • JA (kein Partner)
      17. Mai 2014 11:45

      Wenn die Umfragen zur EU-Wahl halbwegs etwas aussagen, dann reibt man sich Augen, weil es unverständlich, dass trotz des abgrundschlechem Produkt sowohl ÖVP als auch SPÖ noch immer so viele Stimmen bekommen.
      Wenn die Wahl tatsächlich so ausgeht wie prognostiziert, dann habe ich die Hoffnung weitgehend verloren, dass der österreichische Wähler jemals wird umdenken können.

  11. Erich Bauer
    16. Mai 2014 18:41

    Als Blog-Radikalinski erlaube ich mir meine Vorstellungen über die vorherrschende "Conchita-EU-wurscht" lyrisch/musikalisch hier einmal mehr zu deponieren:

    This used te be a funhouse
    But now its full of evil clowns
    Its time to make a count down
    I'm gonna burn it down...

    http://www.youtube.com/watch?v=dRM9lI7n-44

  12. brieftaube
    16. Mai 2014 17:57

    O T. Politische Gesinnung

    Wenn ein Rechter Waffen nicht mag, kauft er keine.
    Wenn ein Linker Waffen nicht mag, will er sie verbieten lassen.

    Wenn ein Rechter Vegetarier ist, isst er kein Fleisch.
    Wenn ein Linker Vegetarier ist, macht er einen Aufstand gegen tierische Proteine und will obligatorisch fleischfreie Tage einführen.

    Wenn ein Rechter schwul ist, genießt er ganz ruhig sein Leben.

    Wenn ein Linker schwul ist, verlangt er von der Gesellschaft, dass sie ihn propagiert und hofiert.

    Wenn ein Rechter Radfahren will, fährt er mit dem Rad.
    Wenn ein Linker Radfahren will, muss der ganze motorisierte Verkehr schikaniert oder verboten werden.

    Wenn ein Rechter seinen Job verliert, überlegt er, wie er aus seiner Situation kommen könnte.
    Wenn ein Linker seinen Job verliert, klagt er wegen Diskriminierung und sein "Recht auf Arbeit".

    Wenn ein Rechter nicht gläubig ist, geht er weder in die Kirche,
    noch in die Synagoge noch in die Moschee.
    Wenn ein Linker nicht gläubig ist, will er verbieten, dass in der Öffentlichkeit irgendwelche Zeichen von Gott, dem Glauben oder der Religion sichtbar sind.
    Wenn ein Rechter krank ist, geht er zum Arzt, kauft seine Medikamente und nimmt sie ein.
    Wenn ein Linker krank ist, appelliert er an die nationale Solidarität.

    Wenn es der Wirtschaft schlecht geht, findet der Rechte,
    dass er die Ärmel hochkrempeln und mehr arbeiten muss.

    Wenn es der Wirtschaft schlecht geht, schimpft der Linke über die bösen Arbeitgeber, die sich die Taschen vollstopfen, das Land ausbeuten und dass die Angestellten die Opfer sind.

    • kakadu
      16. Mai 2014 18:32

      *************

      Wenn ein Rechter gegen ein Gesetz verstößt, bekommt er eine exemplarisch hohe Strafe.
      Wenn ein Linker gegen ein Gesetz verstößt, muß das Gesetz geändert werden, weil alle anderen daran schuld sind, die Gesellschaft, seine Traumata, die Ausbeutung usw.

    • Alex
      16. Mai 2014 20:33

      Ihre Aufzählung stimmt leider. Der Grund dafür ist, dass die Linken zu 60-70% aus dummen Weibern bestehen. Das ist das unreife Verhalten von Frauen, die glauben sie können mit der Gesellschaft umgehen, wie mit ihren Kindern. Denken sie mal darüber nach, es gibt zahllose Beispiele auf linker Seite, die darauf schließen lassen, dass hier m wesentlich einfach nur dämliche Frauen am Werk sind.

    • Buntspecht
      17. Mai 2014 09:24

      @alex, dieses Niveau hat sich die @brieftaube nicht verdient. --------- an @alex, ***************** an @brieftaube.

    • cmh (kein Partner)
      17. Mai 2014 09:47

      Wenn ein Rechter etwas hört, deas ihm nicht gefällt, prüft er es auf den Inhalt.
      Wenn ein Linker etwas hört, das ihm nicht gefällt, bemängelt er die Wortwahl.

      ....

      Alex hat natürlich recht. Er rüttelt aber an einem Tabu, dass Buntspecht in sich errichten hat lassen.

      Vielleicht hätte Alex über die fatale Feminisierung unserer Gesellschaft orakeln sollen. Aber in so derben konkreten Worten reden kann nur Zeichen einer krankhaften Phobie (sic) sein.

      Aber wir sind ja seit langem schon gewarnt, durch Schiller (http://www.literaturwelt.com/werke/schiller/handschuh.html ), Schopenhauer (http://aboq.org/schopenhauer/parerga2/weiber.htm ) und viele andere.

      NB Das Schillergedicht wurde im übrigen im frivolen Frankreich verfilmt mit einem Höschen statt des Handschuhs aber mit dem gleichen Schluss.

      Bei Schopenhauer ist hingegen jedes Wort genauso wahr wie es steht. Und je heftiger der Widerspruch von allen Seiten, desto wahrer erweist es sich.

    • Torres (kein Partner)
      17. Mai 2014 11:02

      Ergänzung: Wenn ein Rechter zu wenig verdient (weniger als andere), wird er mehr arbeiten oder sich einen besser bezahlten Job suchen. Ein Linker wird die "ungerechte Verteilung" der Vermögen beklagen und verlangen, dass der Besserverdiener ihm einen Teil seines Einkommens abgibt.
      Und, um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: zu den "Linken" gehören auch - und vor allem - die Grünen.

    • Buntspecht
      17. Mai 2014 20:27

      Schopenhauer 18. Jahrhundert, @Alex 21. Jahrhundert. "Weiber" hatten damals eine andere Bedeutung. Maria war damals "gebenedeit unter den Weibern". Heute ..... unter "den Frauen"..... Wie heißt das männliche Pendant zu "Weiber", wie @Alex bestimmte - mir auch unsympathische - Frauen bezeichnet?

  13. terbuan
    16. Mai 2014 17:42

    O.T. Bettlermafia in Wien, so eine Verleumdung, wer sagt denn so etwas?

    "In Wien hat das Bundeskriminalamt ein Jahr lang die Strukturen durchleuchtet. Entdeckt wurde ein System voller Ausbeutung, Folter und Menschenverachtung."......

    http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/3806786/Ein-Blick-ins-Innere-der-Bettlermafia?_vl_backlink=/home/index.do

    Man hat es ja schon immer gewusst, jetzt ist es amtlich und sogar "Die Presse" berichtet darüber!

  14. machmuss verschiebnix
    16. Mai 2014 16:47

    Naja, gibt's noch irgendwo im Land jemanden, der was anderes erwartet hätte, als
    Steuern gleich erhöhen und Reformen erneut verschieben ?
    Und beim nächsten mal wird das genauso sein, weil es immer schon so war UND
    weil wir - die Wähler - immer wieder diese Lügner- und Populisten-Bande wählen ! ! !

    .

  15. Erich Bauer
    16. Mai 2014 16:35

    Die doch noch zahlreich vorhandenen Allerdümmsten der Conchita-EU werden zur Rasur befohlen...

    http://www.welt.de/wirtschaft/article128072354/Deutschen-Sparern-droht-jetzt-der-Geldschwund.html

  16. Politicus1
    16. Mai 2014 15:00

    ein Amerikaner kam nach Florenz. Nachdem er alle Kunstwerke und alle Museen besucht hatte, fragte er: " und wo ist die Renaissance?"

    So kommt mir das manchmal mit der ÖVP vor:
    da werden alle möglichen Dinge diskutiert, von Morgen früh bis spät abends - und am Ende fragt einer: und wann reden wir über unsere ÖVP-Politik?

    Es ist halt manchmal schwer, das große Ganze zu sehen ...

  17. Josef Maierhofer
    16. Mai 2014 14:41

    Ja, der Mainstream hat die ÖVP zerstört, die Gutmenschen in der ÖVP, die Abschwörung der Werte, das 'Haberertum' des Herrn Spindelleger mit Faymann, etwa nach dem Motto, 'Du Werner, was meinst Du soll ich dazu sagen ?'

    Ja, noch schlimmer, er geht ja in die EU, da hat er mehr Gehalt und weniger Stress, und lässt hier den Sauhaufen, den er angerichtet hat im Verein mit den Sozis, zurück für die Steuerzahler.

    Hier lässt er ein Schlachtfeld zurück, Hoffnungsansätze in der ÖVP hat er abgesägt, verheizt, frustriert, etc.

    Damit hat er auch die Wähler und einstigen Wähler vergrault und der FPÖ zugetrieben, einer FPÖ, die als einzige österreichische Partei noch halbwegs vernünftige und vor allem die richtigen Argumente und Forderungen zur EU Wahl vertritt, denen man sich anschließen kann.

    Der Anführer der linksgrünen, brutalen Kahlfrasstruppe mit Medienmacht, sprich mit Medienlüge im Hintergrund, ist eindeutig die SPÖ und Werner Faymann ihre Marionette.

    Gender, 'Homo-Trans-Hinüber', 'Lifeball' und andere sündteure 'Hollodaro' Events, 'Anti-Alles' angefangen von Antifaschismus bis zu den 'Nazisprüchen' der Linken, die bezüglich Perversität nur noch von den Pädophilen und dem 'Kampf' dafür getoppt werden, Verherrlichung des Islam, der nur noch darauf wartet, bis die Islamisten die Mehrheit bekommen und dann die Sharia einführen (Glawischnig bekommt eine Trachtenburka verpasst) und den Stephansdom in eine Moschee verwandeln, Anlockung der Sozialzuwanderung, hiesige Sozialromantik auf Kredit, Vertreibung der Arbeit aus Österreich, Unternehmerbashing, Parteiverblödung unserer Kinder, Nivellierung des Schulstoffes nach unten, etc., etc. ... das alles will kein Österreicher.

    Die Neos wollen überhaupt Österreich gleich auflösen und 'Alpen und Donaugaue, Rheingaue, Loiregau, etc. sie sind für mich insgesamt ein Supergau und daher unwählbar.

    Das alles, was die Österreicher nicht wollen, will auch die FPÖ nicht, und daher wird sie gewählt werden, da bin ich mir sicher.

    Dazu kommt noch, dass eine Koalition aus Rot-Schwarz-Grün die Österreicher beim ESM und auch beim Lissabon Vertrag umgangen hat, aus der Demokratie ausgeschlossen hat und damit die österreichische Verfassung gebrochen haben, dazu kommt noch, dass SPÖVP unser in der Verfassung verankertes Neutralitätsgesetz gegen die Willen der Bevölkerung, das wage ich zu behaupten, und gegen das Neutralitätsgesetz und Gefühl der Österreicher, durch Sanktionen gegen Russland gemäß EU, durch Beteiligung an Afrikakriegen, etc. ständig bricht, ohne die Österreicher zu fragen, also die Demokratie von der 'Elite' ( http://www.staatsschulden.at ) mit Füßen getreten wird zu Selbstbedienung und Lobbybedienung und das Volk verraten und verkauft hat an Lobbys im Inland und im Ausland und an zugewanderte Ausländer, die sich unseres Sozialsystems bedienen und von denen ein Beitrag nicht zu erwarten ist und auch nicht kommt und kommen wird.

    Also, wer Österreich noch will, wer selbst noch überleben will, wer Normalität will statt Perversität, etc., der wählt diesmal für diese EU Wahl blau.

    • BHBlog (kein Partner)
      17. Mai 2014 04:15

      Junge Liberale NEOS (JUNOS) wollen noch viel mehr:

      Aktive Sterbehilfe, alle Drogen legalisieren und alle Kreuze in öffentlichen Gebäuden entfernen.
      Alles hier nachzulesen:

      http://junos.at/programm-2/beschlusssammlung/

      Falls sie kein von Präimplatationsdiagnostik, die Öffnung der Ehe oder deren Migrationspolitik sind , finden sie genug weitere Gründe:
      "Die Jungen liberalen NEOS – JUNOS betrachten gelungene Migration als einen gesellschaftsbereichernden Prozess. Durch Migration kann dem demographischen Wandel und dem Mangel an Fachkräften in einigen Branchen Einhalt geboten werden. Außerdem fördert es innerhalb der Gesellschaft ein Bewusstsein für andere Kulturen."

      Stadler schimpft man weil er gegen Abtreibung ist die NEOS LOBT MAN WEIL SIE FÜR MEHR Zuwanderung sind.

    • Josef Maierhofer
      17. Mai 2014 12:07

      @ BHBlog (kein Partner)

      Fachkräftemangel:
      60% der Zuwanderer sind keine Fachkräfte, die wandern ins Sozialsystem, wo das Boot bereits überfüllt ist.

      Abtreibung:
      Mit all dem Unfug, den sie da verzapfen, sind sie die Vertreter des kollektiven Selbstmordes dieser Gesellschaft, also für die Abschaffung Österreichs.

      Ich weiß nicht, woher dieses Selbstmordpotential kommt.

  18. zauberlehrling
    16. Mai 2014 14:00

    Sollte man nicht aus Rücksicht auf die betroffenen Opfer des Hochwassers die lediglich dem Hedonismus frönende Veranstaltung mit der Frau Wurst am Ballhausplatz absagen, oder ist den Sozis, wenn es um ihre politischen Ziele geht, alles wurscht???

    • terbuan
      16. Mai 2014 14:31

      Es wäre angebracht, aber Anstand und Mitgefühl gibt es bei den Veranstaltern nicht, Mitgefühl höchstens für die ach so armen und ausgegrenzten Homosexuellen!

    • mischu
      16. Mai 2014 19:21

      Sehe ich genauso, aber Respekt gibt es bei Linken nur für sie selber, niemals für Andersdenkende, im Gegenteil!

  19. Inger
    16. Mai 2014 13:18

    "Von der Arbeiterkammer bis zum ORF wird wie auf Pfiff die Forderung nach Steuern auf Erbschaften und Vermögen verlangt. " - Dieser Satz erheitert mich geradezu.
    Denn, wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, müsste es ziemlich genau 20 Jahre aus sein, dass der Sozialdemokrad Ferdinand Lacina die Vermögenssteuer abgeschafft hat. Eigentlich ein Grund zu feiern, vielleicht auch im Bundeskanzleramt??
    Ich erinnere mich deswegen so genau, weil ich die große Freude hatte, jährlich zusätzlich zur Einkommenssteuererklärung auch eine Vermögenssteuererklärung
    "anzufertigen" - so unter dem Motto, viel Lärm um nichts, denn herausgekommen ist dabei nichts, ausser dass man viel Zeit damit versch... hat, nicht nur als Steuerpflichtiger, auch die Prüfer des Finanzamtes waren völlig unnötig damit beschäftigt, weil was hätten sie finden sollen??
    So viele wirklich reiche Menschen hat es auch damals in Österreich nicht gegeben, dass das eine ergiebige Steuer gewesen wäre, sonst hätte Lacina wohl darauf bestanden, dass die Steuer bleibt. Und jetzt will man sie wieder einführen?? Die Bürokratie ist ja zwischenzeitig nicht weniger geworden, also werden wieder viele Finanzer für das Prüfen dieser Steuer abgestellt, die woanders viel, viel ergiebiger arbeiten könnten.

    • Inger
      16. Mai 2014 13:23

      Schlimm, soviel Zeit müsste sein, um das Geschriebene noch einmal durchzulesen.
      Falls wieder zur Rüge angesetzt wird, ich weiss natürlich schon, dass es SOZIALDEMOKRAT heisst. Entschuldigung.

  20. Erich Bauer
    16. Mai 2014 12:13

    (Zitat A.U.): "...Ein ÖVP-Politiker hat auch zu Europa geredet..."

    Altkanzler Schmidt warnt vor Weltkriegsszenario!

    Altkanzler Helmut Schmidt vergleicht die Zuspitzung in der Ukraine mit dem Sommer 1914 und warnt die Akteure, „einen dritten Weltkrieg herbeizureden“. Die Außenpolitik der EU-Kommission kritisiert er als größenwahnsinnig…

    http://www.focus.de/politik/ausland/warnung-vor-drittem-weltkrieg-altkanzler-schmitt-kritisiert-eu-aussenpolitik-als-groessenwahnsinnig_id_3848473.html

    Den vom Altkanzler herbeigesehnten - wünschenswerten, notwendigen - "Putsch", ausgehend vom EU-Parlament, können NUR die "EU-Gegner" herbeiführen - sonst NIEMAND!

  21. Helmut Oswald
    16. Mai 2014 12:10

    Pardon wenn es mir so heraussrutscht, aber der ÖVP Spitzenkandidat ist halt ein Tr..
    pardon .. ein lustiger Mensch. Der weiß nix, ausser, das er halt wieder reinkommen will in den Klub der Pfründner. Tiefergehende Analysen sind klug, aber sinnfrei.
    Die versteht an der Adresse, an die sie gerichtet sind keiner - die die könnten, wollen hat was anderes. Und basta.

    • dssm
      16. Mai 2014 15:59

      Dieser Verharmlosung kann ich leide nicht zustimmen, denn hier haben wir einen der Haupttäter, nicht bloß einen Tr...! Aber 2020 wird kommen und dann wird das Gejammer groß sein, denn dann sind die Übergangsfristen für die Finanzwirtschaft vorüber, dies (keine Kredite mehr) wird die KMUs treffen wie der Blitz …

  22. Anonymus
    16. Mai 2014 10:27

    Die Wahl zum Europäischen Parlament steht bevor.
    Eigentlich sind für mich alle Berichte zum Wahl und die Machenschaften in Brüssel/Straßburg zum kotzen. Da wird nur reguliert, der Bürger und die lokalen Entscheidungsgremien entmachtet und vor allem "viel Geld verbrannt". Natürlich leben von diesen Organisationen 50.000 Bürger mit sehr gutem Einkommen gut, werden daher deren Existenz und Arbeit bis zuletzt verteidigen. Wenn man die TV-Parlamentsübertragungen aus beiden Häusern (warum kann man Frankreich nicht überzeugen, dass Straßburg völlig überflüssig ist und jährlich ein paar hundert Millionen kostet?) verfolgt, dann ist das Wiener Parlament noch ein Waisenhaus, denn in den EU-Sitzungssälen glänzen sogar viele Abgeordnete bei Abstimmungen durch Abwesenheit. Nebenbei zeigt vor den Abstimmungen der jeweils vorne sitzende "Klubleiter" durch Daumen an, ob die zu seiner Fraktion gehörigen Abgeordneten für oder gegen den eingebrachten Entwurf stimmen sollen, denn die Stimmberechtigten sind vielfach "überfordert".

    Gibt es eine Partei, welche mit diesen Gepflogenheiten Schluss machen will und gleichzeitig die ganze Organisation auf neue Beine stellen will? Antwort: NEIN

    Trotzdem ist es eine demokratische Pflicht an dieser Wahl teilzunehmen, denn bekanntlich kann man ein Recht verlieren, wenn man es nicht mehr in Anspruch nimmt. Wenn ich mir die am österreichischen Stimmzettel aufscheinenden Listen genau ansehe, dann sind eigentlich alle nicht mein Geschmack. Es bleibt für daher nur das "kleinere Übel". Da kann ich mich schweren Herzens nur für FPÖ und ÖVP entschließen, obwohl auch aus deren Mund viel Mist kommt. Da ich zusammen mit meiner Frau zwei Stimmen zu vergeben haben, werden wir uns für ein Splitting für beide Bewerber entscheiden. Oder doch beide für FP stimmen, denn damit bekommt die österreichische Regierung nebenbei einen "Denkzettel".

    • Wertkonservativer
      16. Mai 2014 16:32

      Lieber @ Anonymus (wir wissen ja beide gegenseitig, wer wir sind!):

      wie auch immer Sie mit Ihrer lieben Frau splitten werden; für die meine und für mich ist die Wahl bereits gelaufen und unsere Briefwahlkouverts seit Tagen bei der Bezirksbehörde (da wir am Wahl-Wochenende im Ausland sein werden).
      Ich will Ihnen ja nicht was einreden, doch für uns alte Bürgerliche gab es trotz mancherlei Kritik an unserer Partei nur "eine Wahl" (und Sie können es sich denken, wie die ausfiel)!
      Wir kennen die derzeitigen Schwächen der Volkspartei, sind auch nicht ganz happy mit deren "Performance", doch für uns beide gilt eben der alte Spruch:
      "Right or wrong, my party!" !

      Liebe Grüße von Haus zu Haus,

      Ihr Wertkonservativer!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Brigitte Imb
      16. Mai 2014 23:01

      Mein Mann und ich haben auch bereits gewählt, aber ohne auch nur einen Hauch von Gewissensbissen zu haben. Na und was, das können Sie sich bestimmt denken.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      17. Mai 2014 09:13

      "Right or wrong, my party!"

      Dies zeugt entweder von extrem fortgeschrittener politischer (?) Demenz oder, was ich - noch - eher anzunehmen geneigt bin, von Unkenntnis darüber, was mit dem ursprünglichen Zitat "„Right or wrong – my country!“ gemeint war.

      Die einst konservative ÖVP hat sich ihrer grundsätzlichen Werte in extrem auffälliger Weise entledigt und sich so der Vereinigten Linken angebiedert.

      "Right or wrong, my party" verstehe zumindest ich als absolute und gedankenlose Parteihörigkeit um jeden Preis! Dieser Wesenszug findet sich etwa bei Alt-Kommunisten/Stalinisten und deren diversen anarchistischen, linksradikalen Absplitterungen sowie den allerdings wenigen, ewiggestrigen, jedoch nicht zu verharmlosenden Anhängern des Nationalsozialismus.

      Die gedankliche Verbindung zu "„Right or wrong – my country!“ wäre daher sachlich extrem unangebracht, da mit diesem Zitat bedingungsloser Patriotismus zum eigenen Land (!) gemeint ist.

      Ein Land kann politisch und moralisch nicht fehlen! Es wird daher immer die Heimat eines echten Patrioten sein!

      Eine politische Partei hingegen, welche von ihren Führern (!) ideologisch umgepolt wurde, muß daher an ihren von Menschen gesetzten Verirrungen gemessen werden!

    • Wertkonservativer
      17. Mai 2014 13:12

      Wenn Sie das sagen, Herr Professor, könnte an Ihrem Befund vielleicht etwas dran sein!
      Aber noch ganz kurz: dement bin ich sicher noch nicht; sondern auch in den Achtzigern immer noch klar in der Birne, was ja da und dort aus meinen Beiträgen erkennbar sein sollte!
      Oder?

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      17. Mai 2014 14:35

      Werter Herr Michler, ich nehme zur Kenntnis, dass Sie meinen ersten Absatz (wahrscheinlich in der Schnelle) offensichtlich nicht sinnerfassend gelesen, daher auch nicht realisiert und deshalb falsch interpretiert hatten. Weshalb? Da Sie "politische Demenz" (wenn auch durch ein ? geteilt) mit von mir Ihnen keinesfalls unterstellter, eigener, psychischer Demenz zu verwechseln geruht hatten.

      Erlauben Sie mir, folgende Anmerkungen zu tätigen:

      Ihre Beiträge zeichen sich oft durch eine nicht nur für mich unverständliche und, verzeihen Sie den Ausdruck, geradezu "hündische" Treue zur ÖVP sowie dem oftmaligen Negieren von sachlich vorgetragenen Gegenargumenten zu Ihren Positionen aus. Dies schreibe ich als einer jener, die über viele Jahre hinweg diese Partei gewählt hatte.

      Aus welchen Gründen auch immer antworten Sie in vielen Fällen mit Gemeinplätzen und gehen den zu Recht kritisierbaren Kern der Sache, den moralischen, wertevernichtenden Tiefststand "Ihrer ÖVP" und, nicht zuletzt auch jenen der EU, wenn überhaupt, dann nur oberflächlich an.

      Überdies fällt auf, dass Sie es in bemerkenswerter Weise vermeiden, sich mit dem Blogbetreiber Dr. Unterberger, der sich mit steigender Tendenz zum schärfsten Kritiker "Ihrer" ÖVP und deren Repräsentanten gewandelt hat, direkt zu messen.

      Nein, Sie schreiben mit oft simplen, um nicht zu sagen infantilen Argumenten um den Brei herum, was sich nicht nur, aber auch, in dem von Ihnen um- und mißgedeuteten Zitat "Right or wrong, my party!" nicht zum ersten Male dokumentiert hatte.

      Diese Art Ihrer Diskussionsführung wird auch durch Ihr penetrantes und unmännliches Kokettieren mit Ihrem fortgeschrittenen Alter nicht verständlicher.

      Daher erscheint eine weitere Auseinandersetzung mit Ihnen keinen intellektuellen Gewinn für uns beide zu bringen, wiewohl ich auch als 70jähriger noch immer gerne auch oder gerade von Älteren zu lernen bereit bin.

      Trotzdem verbleibe ich mit durchaus freundlichem Gruß

    • Wertkonservativer
      17. Mai 2014 16:26

      Nun, das ist ein klares Wort, Herr Professor Schwarz!
      Wenn Ihnen meine Penetranz (wie Sie sich auszudrücken belieben!) hinsichtlich der Volkspartei und der EU, sowie meiner "unmännlichen Alters-Koketterie" derart unangenehm aufstößt, bitte ich Sie wirklich eindringlich, meine Beiträge in Hinkunft zu überscrollen! In unserem Alter sollten ja wirklich alle unangenehmen Gesundheitsgefährdungen bestmöglich vermieden werden!

      Mit trotzdem freundlichen Grüßen,

      Gerhard Michler

  23. haro
    16. Mai 2014 10:26

    Bei jedem österr. Grund-, Haus- oder Eigentumswohnungsbesitzer kann die Forderung nach Vermögens- und Erbschaftssteuern -also Enteignung- nur bedrohlich wirken. Sie zahlen doch ohnehin schon eine Vielfalt an stets steigenden Steuern und Gebühren.

    Wie schon hier in diesem Forum oftmals zur Sprache gebracht, können die Linken ihre Kampagnen durchführen weil sie Massenmedien -besonders den ORF- fest in ihrer Hand haben (mitschuldig die ÖVP die das zugelassen hat).

    Die intensive links-ideologische Propaganda samt Diffamierung anders Denkender und das politisch korrekte Verschweigen und Lügen hat aber immer öfter -GottseiDank- nicht die gewünschte Wirksamkeit der Betreiber.

    • A.K.
      16. Mai 2014 12:12

      Das politisch korrekte Verschweigen ist ein Aspekt. Ich glaube, es gab noch nie eine Zeit, wie die gegenwärtige, wo soviel gelogen wurde. Das beginnt mit Texten in der Werbung, von deren Aussagen manche nicht einmal einschätzem können, wo die Lüge beginnt, weiters im gegenseitigen Umgang, und setzt sich fort in politischen Gremien und den Hürden und Ungleichbehandlungen im Justizsystem, etc.

    • haro
      16. Mai 2014 19:25

      @ A.K.

      Leider haben Sie Recht. Allerdings haben wir heute dank Internet und durch Initiativen wie Sie unser geschätzter A.U. mit seinem Blog setzte, die Möglichkeit so manches aufzudecken wenn gleich in verhältnismäßig kleinem Rahmen. Aber es gab schon Zeiten in denen man glaubte die eigene bodenständige Meinung - der Hausverstand wäre eine Ausnahme da fast die gesamten veröffentlichten Meinungen stets konträr zu den öffentlichen waren.

  24. Politicus1
    16. Mai 2014 10:21

    1) zum Pensionsantrittsalter:
    Eine generell zwingende Altersgrenze halt ich nicht für sinnvoll.
    Es macht doch einen gewaltigen Unterschied, ob jemand einen Schreibtischjob hat oder z.B. ein Bauarbeiter, Fliesenleger, Installateur, Forstarbeiter, Gerüster ... ist.
    Es ist mir schon klar, dass man solche individuellen Belastungen nicht in eine verbindliche Norm gießen kann und man andererseits Rattenschwänze von Verfahren bei Sozialgerichten vermeiden muss - aber gerecht erscheint mir ein absoluter Arbeitszwang bis 65, 70 oder 73 nicht zu sein.

    2) Bürokratieabbau:
    Eine Reduzierung der Mitarbeiter und der Aufgaben des öffentlichen Dienstes kann nur Hand in Hand erfolgen. Auch ein Hin- und Herschieben von Bund zu Ländern oder Gemeinden bringt nichts.
    Wer Bürokratieabbau fordert, soll auch gleich mitteilen, auf welche Dienstleistungen der Bürger damit zu verzichten hat.
    Die Schließung einer Botschaft im Ausland bedeutet halt, keine Hilfe vor Ort, wenn das Handtaschel samt Pass gestohlen wird; ich brauche hier nur auf die Proteste hinzuweisen, die die Schließung von Wachzimmern ausgelöst hat ...

    3) worüber die ÖVP schweigt und worüber sie spricht:
    Z.B. das Adoptionsrecht für Homopaare (wie viele von denen wollen wirklich ein Kind adoptieren - 100? 200? 1,000?) ist für die ÖVP derzeit ein enorm wichtiges internes Diskussionsthema ...
    ebenso die Abschaffung oder Umbenennung des Staatsfeiertages am 1. Mai ...

    Da bleibt halt für Nebensächlichkeiten nicht mehr viel Zeit

    4) österreichische Vertreter bei internationalen Organisationen, wie z.B. EU-Parlamentarier, sollten diese Aufgaben nur für eine beschränkte Zeit (z.B. nur eine einmalige Wiederwahl) ausüben können. Damit kann eine zu starke Verflechtung mit den multilateralen Strukturinteressen unter gleichzeitiger geringerer Wahrnehmung der eigenen nationalen Interessen vermieden werden.

    • dssm
      16. Mai 2014 15:56

      @Politikus1
      Beim Pensionsalter mögen Sie rein intellektuell gut liegen, in der hiesigen Realität geht aber der Schreibtischtäter vor dem Bauarbeiter in Pension. Nur eine zwingende Altersgrenze kann hier Abhilfe verschaffen.
      Bei der Bürokratie denkt glaube ich kaum jemand an die Polizei oder an Botschaften. Aber das faule Justizgesindel oder die aufgeblähten Magistrate könnten schon einmal Federn lassen. Von der Migrationsindustrie (auch viel öffentlich rechtlich) rede ich erst gar nicht.

      Es ist ein alter Trick jeder Regierung, wenn das Geld nicht reicht (und es reicht nie), dort zu sparen wo der Bürger es deutlich als unangenehm wahrnimmt. Aber die Luxuspensionen und –gehälter im staatsnahen Bereich fließen üppig weiter, ebenso die Medienbestechung usw...

  25. bagaude
    16. Mai 2014 10:17

    Solange die ÖVP die Milliardenförderungen für die Landwirtschaft Eu-weit und

    im eigenen Land mit Zähnen und Klauen verteidigt,ist sie in sozialpolitischer

    Geiselhaft der SPÖ!!!!

    • Cotopaxi
      16. Mai 2014 10:44

      Die ÖVP scheint sich in der Geiselhaft der SPÖ ganz wohl zu fühlen und fiebert von Wahl zu Wahl einer Verlängerung entgegen.

  26. terbuan
    16. Mai 2014 10:04

    Wieder einmal ein Abgesang auf eine einst wählbare Partei.
    Man kann es nicht oft genug wiederholen, die ÖVP und ihre feigen Funktionäre würden in der Privatwirtschaft künftig wegen aktiver Beihilfe zur Konkursverschleppung auf der Anklagebank sitzen!

  27. Wolfgang Bauer
    16. Mai 2014 09:56

    Zur internationalen "Statement-Abfrage" der EU-Spitzenkandidaten von gestern auf ORF 3 zu sehen: Nur Juncker hat sich getraut, andeutungsweise darauf hinzuweisen, dass man Wachstumsinvestitionen auch finanzieren können muss, z.B. durch effizientere Verwaltung. Alle anderen - insbesondere natürlich Schultz - haben einfach ein "Ende der Sparpolitik" gefordert. Kein Wort, woher das Geld kommen soll. Vermutlich von den "G'stopften" und der EZB.

  28. Sandwalk
    16. Mai 2014 09:49

    Die SPÖ wird in den Ländern immer schwächer, aber auf Bundesebene macht sie seit Kreisky den besseren und intensiveren Wahlkampf. Die ÖVP kann hier nicht kontern, weil ihr der Zugriff auf die wichtigen Medien und den ORF fehlt.

    Sollte es wider Erwarten einem neuen Schüssel gelingen, an die Macht zu kommen, müsste er konsequenter agieren als es jemals ein Vorgänger getan hat.
    Wie das geht, zeigen die beiden TV-Serien "House of Cards". Die US-Serie ist brillant, aber die englische ist geradezu diabolisch gut.

    Zurzeit besteht aber keine Gefahr, dass die Bundes-ÖVP an Bedeutung gewinnt. Der aktuelle Führungsclique werden die abmontierten Cojones nicht mehr nachwachsen und bis zur nächsten schwarzen Führungsschicht müssen wir eine Generation warten. Wer das nicht aushält, muss alle Zeitungen abbestellen und darf 20 Jahre lang nicht den ORF aufdrehen.

    • Rau
      16. Mai 2014 12:57

      Schüssel hat erstmals mutig eine neue Koalitionsoption gewählt, aber daraus nichts gemacht, ausser den Koalitionspartner zu erwürgen für einen kurzfristigen Höhenflug, aus dem aber kein Kapital geschlagen werden konnte. Diese kurzsichtige Strategie schlägt nun auf die ÖVP selber zurück, gerechter Weise möchte man fast hinzufügen.

    • Riese35
      16. Mai 2014 16:17

      Sandwalk & Rau: ***************************!

      Schüssel hat sich den Ast abgesägt, auf dem er gesessen ist. Und anstatt den ORF aufzulösen und die Zwangsgebühren zu beseitigen und so nachhaltig das rote Informationsmonopol zu brechen, hat er mit zaghaften Alibiaktionen eine Umfärbung des ORF vorgetäuscht. Und in der Kunst- und Bildungspolitik hat er mit Gehrer die Festigung roter Ideologie massiv vorangetrieben. Z.B. wurzelt das ganze Schlamassel mit dem BIFIE ebenfalls in Gehrer, die im Frühjahr 2003 die Zukunftskommission unter Vorsitz von Günter Haider eingesetzt hat.

      Man könnte fast sagen, nomen est omen: ÖVP klingt wie Volksdemokratie, Volksrepublik, Volksempfänger, volkseigener Betrieb, Volkswagen, Volkskommissar, Volksgerichtshof etc.

    • Wertkonservativer
      16. Mai 2014 18:13

      @ Riese35:

      auf Ihren letzten Absatz sollten Sie nicht allzu stolz sein!
      Mit Ihrem Hohn auf die Volkspartei und auf Ihre sonstigen "Volks"-Wortspenden verhöhnen Sie zugleich die positiven Aspekte des Wortes "Volk", das zumindest in unseren Breiten als Summe der in einer "Volks"-Gemeinschaft lebenden und strebenden Menschen verstanden wird!

      "Chacun a son gout" (Die Hakerln kann ich nicht!)!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  29. Wertkonservativer
    16. Mai 2014 09:05

    Karriere verpflichtet!
    Sagt unsere Mitbloggerin @mischu, und hat natürlich total recht mit ihrem Spruch!
    Man muss dem angesprochenen Vizepräsidenten durchaus nicht gewogen, um seine positive Arbeit für Parlament und die Europäische Union von ihm durch positive Statements untermauert zu finden!
    Es ist schon ein wenig eigenartig, dass alle positiven Aspekte, die von EU-Mandataren oder -Befürwortern in die Diskussion und damit in die Öffentlichkeit gebracht werden, hier von allen Seiten quasi als verquer bis unanständig gebrandmarkt werden.

    Müssen wir EU-Befürworter uns vielleicht auch noch für unsere Pro-Haltung entschuldigen? Wir wissen auch, dass manches an den EU-Regeln zu modifizieren sein wird! Das ändert jedoch überhaupt nichts an der Notwendigkeit des Weiterbestehens der Europäischen Union!!
    Zu "Outlaws" lassen wir uns jedoch nicht stempeln, wahrlich nicht!
    Das walte Hugo!!!!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • brechstange
      16. Mai 2014 09:15

      Welches Recht hat OK, die Menschen, die eu-kritisch sind, als "Krebsgeschwüre" oder "Wer nicht für die EU ist, gehört nicht zu uns." zu beschimpfen bzw. auszugrenzen?
      Welches Recht hat die Nomenklatura am Bürger vorbei Fakten zu schaffen und dabei Vertrag und Regeln zu brechen?
      Welches Recht haben die Pro-EU-Wahlwerber, die Bevölkerung EISKALT zu belügen bzw. EU-kritische-Wahlwerber zu beschimpfen, zu denunzieren und ins rechte Eck zu stellen?
      Welches Recht hat die Nomenklatura sich zu bedienen und Korruption im eigenen Laden nicht zu veröffentlichen?
      Welches Recht haben Frankreich mit ClubMed über unser und va über Dtdls. Vermögen zu verfügen?

      Herr Michler, es wird ja schon den Wirtschaftsbossen und Bankern zu viel, nur dass diese das leider nicht offen aussprechen. Ja, diese sind eben doch noch näher am Menschen durch die tägliche Arbeit und weil sie wissen, dass sie motivierte Menschen brauchen, um gute Produkte zu bauen, die politische Nomenklatura hat sich mit ihren oft aus politischen Lagern stammenden Lobbyisten vom Menschen und von den Notwendigkeiten abgehoben. Die schaffen sich ihre Arbeitsplätze auf Kosten der Bürger, Unternehmer und Steuerzahler. Ein neuer Adel hat sich in Europa eingeschlichen.

    • zauberlehrling
      16. Mai 2014 12:28

      @brechstange

      ***************

    • Wertkonservativer
      16. Mai 2014 13:24

      Liebe @ Brechstange;

      Zu Ihrer "Umwertung der Werte" (ich habe mich höherstehend beklagt, als "Pro EU-Mensch" hier im Eck zu stehen und alle möglichen Unfreundlichkeiten zu hören)
      nur soviel:

      da geschätzte und gefühlte 90% aller Blogger hier gegen die EU polemisieren, müssen sich wohl eher die EU-Pros hier allerlei gefallen lassen (siehe oben)!

      Und der Herr Strache ist mit Sicherheit lauter als die meisten der EU-Pros!

      Ich würde eigentlich vor einem Basteln von derlei Schutzbehauptungen warnen:
      wer da wen beschimpft und denunziert, mögen neutrale Mitbürger bewerten!
      "Nomenklatura", Frankreich und Club Med, Korruption: überall gibt es Diskussionswürdiges!
      Doch eines steht wohl fest: mindestens 90% aller ernsthaften Wirtschaftsbosse wissen genau um die Vorteile der EU für Wirtschaft und Wohlfahrt der Völker!!!
      Das abzustreiten, wäre kühn!

      Grüße,

      Gerhard Michler!

    • brechstange
      16. Mai 2014 13:52

      Ja, Herr Michler, die Wirtschaftsbosse wissen um die Vorteile eines Binnenmarktes. Um den geht es aber nicht und das haben inzwischen auch viele in der Wirtschaft Tätige erkannt. Es geht um eine Verlagerung vom privaten zum öffentlichen Sektor.
      Die EU hat ihr Geschäftsmodell geändert und das ist alles andere als positiv. Nicht für die Bürger, nicht für die Steuerzahler und nicht für die Unternehmer. Letztere, denen es möglich ist, wandern dann eben ab.
      Wie hat die europäische Grüne, Namen habe ich mir nicht gemerkt, gesagt: Die EU muss Arbeitsplätze in Umwelt, Bildung und Gesundheit schaffen. Wer es bezahlt hat sie nicht gesagt, wahrscheinlich hat sie die EZB im Visier und ob ihr bewusst ist, dass die EU keine Arbeitsplätze real und produktiv schaffen kann, war auch nicht ganz klar.

    • brechstange
      16. Mai 2014 13:55

      Anfügen möchte ich noch, dass sehr viele hier im Blog keine Feinde des Binnenmarktes sind, sondern die negativen Entwicklungen aufzeigen möchten.

      Lg

    • Gerhard Pascher
      16. Mai 2014 15:34

      Werte brechstange,
      werter zauberlehrling und (last but not least)
      werter Wertkonservativer:
      Darf ich zum Disput Pro und Contra EU auch etwas sagen?
      Ich halte die Idee eines gemeinsamen Europas mit manchen Verwaltungseinheiten für gut und notwendig. Aber in den vergangenen Jahrzehnten haben die diversen Institutionen ein Eigenleben entwickelt und negative Auswüchse gezeigt, welchen unbedingt und sofort Einhalt geboten werden muss. Ich stehe nach wie vor für die EU, habe aber meine großen Bedenken, dass die derzeit dort führenden Köpfe überhaupt im Geringsten an eine Änderung denken.
      Übrigens wird der neue Kommissionspräsident ohnehin nicht durch die Wahl bestimmt, sondern dies ist anschließend Sache der obersten Regierungsvertreter der einzelnen Staaten. Das EU-Parlament muss aber dann dessen Zustimmung erteilen. Es kann also noch spannend werden und vielleicht wird keiner der gestern gezeigten Personen zum Zug kommen. Alle dortigen EU-Entscheidungen sind ja immer auf Kompromiss aufgebaut.

    • Peter R Dietl
      16. Mai 2014 15:38

      Dank an den Realisten Herrn brechstange.

      Doch stimme ich auch Herrn Utopisten Michler zu: Mindestens 90% aller ernsthaften Wirtschaftsbosse wissen genau um die Vorteile der EU für ihre Brieftasche und die Wohlfahrt ihrer Gehalterln und Boni.

      Bloß auf die Völker wird gehustet. Vornehm formuliert. Dies alles abzustreiten, wäre eh kühn!
      .

    • Brigitte Imb
      16. Mai 2014 16:28

      "DIE" Brechstange.......ist eine Frau, aber vielleicht hat sie ja das Geschlecht gewechselt und mir nix erzählt. ;-)

    • brechstange
      16. Mai 2014 17:26

      Herr Pascher,
      einer europäischen Zusammenarbeit spricht nichts entgegen, aber jeder in Eigenverantwortung.
      Bürokratie brauchen wir nicht.
      Wussten Sie, dass die europäischen Fraktionen (die großen bevorzugt) jährlich 100 Millionen Euro an Parteienförderung einstecken?
      Lg

    • Erich Bauer
      16. Mai 2014 17:26

      Männer rasiert Euch! Seid keine Weiber!

    • Wertkonservativer
      16. Mai 2014 17:34

      @ Peter R Dietl:

      wenn Sie die Intentionen und Leistungen der europäischen Wirtschaftsbosse auf deren Schielen nach möglichst hohen Einkommen und zusätzlich fetten Boni reduzieren, ist das Ihre Sicht der Dinge. Immerhin geben diese von Ihnen so abqualifizierten Wirtschaftskapitäne Millionen Europäern Arbeit und Brot, und das gottseidank in den letzten Jahrzehnten nicht zu knapp. Ihr letzter Absatz ist daher sowas von daneben!

      Dass Spitzenmanager auch Spitzengehälter erhalten, ist evident; für das Ausleben von Neidkomplexen sollte diese Tatsache jedoch nicht herhalten: jeder kann Spitzenmanager werden, wenn er das Zeug dazu hat!

    • Cotopaxi
      16. Mai 2014 18:00

      Viele Spitzenmanager erhalten ihre Spitzengagen nicht dafür, dass sie den Menschen Lohn und Brot sichern, sonder dafür, dass sie eben diese Menschen um Lohn und Brot bringen.

    • Josef Maierhofer
      16. Mai 2014 18:30

      @ Wertkonservativer

      Ihre Meinung in Ehren, sie ist nicht weit von meiner. Bloß ich bin dafür den Stall dort auszumisten und nicht die EU Bürger mit dem entstandenen Dreck dort weiter in der Weise besudeln zu lassen wie es heutzutage der Fall ist.

      @ polemisieren gegen die EU

      Ich glaube nicht, dass die Leute hier im Blog gegen den Handelsvertrag sind, dass sie gegen die EU sind und viele sind auch für weiteres Zusammenwachsen in der EU auf natürliche Weise als autarke Nationen, die an einer EU in einer Gemeinschaft reifen, so auch ich. Aber Gemeinschaft heißt doch nicht kommunistische Kommune, oder ?

      Was sich dort aber tut ist schlimmster kommunistischer Zentralismus in allen Auswirkungsformen, von Selbstbedienung über Verschwendung bis Betrug bis hin zur Medienlüge und dem Medienterror als 'Nebeneffekte' und die EU muss demokratisch umgemodelt werden, die Ziele überarbeitet werden und die Fehler rückabgewickelt werden.

      Daher wird es diesmal wichtig sein, ein Zeichen zu setzen und dieser Nomenklatura, wie auch der in Österreich, klar zu machen, dass sie am Holzweg sind und Europa, bzw. auch Österreich ins Desaster führen.

      Es besteht für mich die ganze EU nur noch aus Medienlüge und Propaganda, die Einzigen, die die dem Volk am Herzen liegenden Probleme ansprechen sind die Freiheitlichen in Österreich, in Frankreich, etc.

      Die Einzigen, die zu sagen wagen, das ist nicht die EU, der wir einst mit Begeisterung beigetreten sind, das hat sich fehlentwickelt, ist aus dem Ruder gelaufen. Jetzt wird gewählt und auch ich wünsche mir, dass die EU kritischen Parteien so stark zulegen, dass es dort zu einem Umdenken kommt zurück zur Vernunft und weg von all den Sünden, die diese Nomenklatura glaubt, sich erlauben zu dürfen mit uns.

      Zwang hat noch nie zu Ergebnissen geführt, außer zu Konflikten, haben wir doch die kommunistischen Beispiele aus DDR, Moskau, Nordkorea, etc.

      Austritt aus der EU:
      Sollte dieser verdorbene Verein weiter so nachteilig geführt werden gegen Europa und seine Bürger, sollten die Stimmen der Bürger von den Mächtigen nicht gehört werden und nicht beachtet werden, sollte die gegenwärtige Bande weiter so wüten, wie sie das derzeit tut, sollten die Bürger weiter mit Schulden überhäuft werden, ja ich weiß, es sind die Nationalstaaten, die ihre Schulden dort verstecken wollen, dann wäre auch ich für einen Austritt aus diesem unseligen Verein zu haben.

      Derzeit aber denke ich zumindest, müsste das hoffentlich mit demokratischen Zeichen erledigt werden können.

      Nein, Sie müssen sich nicht entschuldigen für Ihre Meinung, es ist Ihre, aber Sie müssen als Demokrat auch andere Meinungen anerkennen, die mir realistischer scheinen als der Mainstream. Vernunft ist angesagt, nicht Verleugnung Europas und seiner Bürger und deren Täuschung durch die Brüsseler Nomenklatura.

    • Wertkonservativer
      16. Mai 2014 18:47

      @ Josef Maierhofer:

      Dank für Ihre ausführliche Replik!

      ihre Meinung in allen Ehren, doch ich meine, dass Ihre Einschätzung der Europäischen Union an den Realitäten ziemlich vorbeigeht.
      Zwischen Handelsverträgen, wie Sie sich das vorstellen, und zwischen der inzwischen mit Zusage aller Mitgliedsländer eingetretenen und vertraglich fixierten "Verkettung" der Mitgliedsländer besteht doch ein fundamentaler Unterschied, den ich Klavierspielen können möchte!
      Ihr Zorn und Hass auf die EU manifestiert sich in Ihren Zeilen derart komprimiert, dass ich mich über dessen Heftigkeit nur wundern kann!

      Aber wie auch immer, Dank für Ihr teilweises Verständnis! Allerdings werden wir uns in dieser für Europa existentiell wichtigen Angelegenheit wohl nie einig werden!

      Grüße,

      Gerhard Michler

    • Josef Maierhofer
      16. Mai 2014 19:49

      @ Wertkonservativer

      Diesmal geben wir unsere Stimme für unterschiedliche Parteien ab, so schaut es aus.

      Ich glaube, es sind viele, die diese schon angesprochenen Änderungen einfordern, dieses notwendige Umdenken, wollen wir überleben.

      Zu den 'Verkettungen' wurden wir nicht gefragt, jetzt werden wir abstimmen und das quittieren, so denken viele. Denn so kann es nicht gehen in demokratischen Ländern. Wie kamen die Zusagen dieser Länder zustande für die 'Verkettungen', etwa bei uns in Österreich ?

      Handelsvertrag, gemeinsame Normen, wurden erreicht, Ausschaltung der Nationen schon weitgehend, Verfremdung des Kontinents, durch Einfuhr von lebenslangen Sozialhilfeempfängern, alles findet dort im Hinterzimmer statt ohne Einfluss der Bürger, die Bürger sollen nichts wissen und erfahren, was da gespielt wird, es wird nicht diskutiert, es wird diktiert.

      Niemand will das und schon gar nicht diese Verschwendung von Resourcen und Geld, das wir jetzt zahlen oder dafür haften müssen, die Menschen haben genug mit dem Überlebenskampf als dass sie diese verantwortungslosen und oft auch perversen Belastungen noch zusätzlich auf sich nehmen könnten.

      Das muss man jetzt ändern, sonst wird es sich nie ändern und zur Katastrophe kommen. Das muss sich auch in der ÖVP ändern, Freiheit ist gefragt und Gesetzestreue. Darum kann ich mangels Werten, mangels Einsatz für Österreich diese nicht mehr wählen, ich fühle mich verpflichtet, jene zu wählen, die FÜR Österreich sind und FÜR eine zukunftsfähige EU.

  30. dssm
    16. Mai 2014 07:16

    Zuerst hat die ÖVP immer noch das grösste Potential an bewährten Politikern und zwar am 'Land'.
    Also wäre es voreilig hier schon den Sargdeckel zuzumachen.

    Dazu kann ich beim besten Willen kaum Unterschiede zwischen SPÖVP, Freiheitlichen und Neos zu erkennen; ja selbst die Grünen sind inzwischen so abgeschliffen, daß die Differenzierung schwer fällt.
    Wenn man von zentralplanerischen, genderfanatischen und sozialistischen Aussagen absieht hat keine dieser Parteien einen konkreten wirtschaftlichen Plan, konkret genannte Sparziele, konkret genannten Bürokratieabbau im Programm.
    Am ehesten noch die Grünen (das tut jetzt weh!), denn die sind wenigstens auf der Seite der EPUs, eine rasch wachsende Gruppe. die von den anderen Parteien gnadenlos als Schlachtvieh behandelt wird.

    • brechstange
      16. Mai 2014 08:56

      Die Grünen auf Seite der EPU?
      Da habe ich kürzlich erst eine Diskussion zur EU-Wahl gesehen, wo es um einen Produkte-aus-Schafmilch-Produzenten gegangen ist, wo die Überbürokratisierung und Reglementierung angesprochen wurde, eine Katastrophe die Antworten von Rot, Grün und Schwarz, Blau war nicht dabei, dem Stadler, sobald Kritisches angesprochen wurde, schnitt unter Zustimmung von Schwarz und Rot die grüne Lunacek jedes Wort durch lautes Geschrei über seine Vergangenheit ab. Der Karas meinte nur lapidar, für den Schafmilchprodukteproduzenten könne er nichts tun oder so ähnlich.
      Karas, Lunacek, Regner, die kämpfen ganz persönlich für sich.

    • dssm
      16. Mai 2014 15:32

      @Brechstange
      Was nichts daran ändert, daß die Grünen, meines Wissens nach, die einzigen sind, welche überhaupt eine Meinung zu den EPU haben. Die anderen jubeln über den 'Gründerboom' und sehen nicht das (selber verursachte) Elend dahinter. Selbst die WKÖ sieht nur die Mehreinnahmen und glaubt offensichtlich die neuen EPU hätten irgend etwas mit den klassischen Handwerksbetrieben zu tun.

    • brechstange
      16. Mai 2014 15:54

      dssm

      Wie setzen sich die Grünen ein? Dass auch EPUs vom Steuerzahler aufgefangen werden sollen?

      Aber Sie haben schon Recht, die WKÖ lebt offenbar hinterm Mond. Was ist das für eine Salzburger Gruppe, von der Sie einmal geschrieben haben. Könnten Sie mir dazu ein Mail schreiben:
      weisselisabeth75@yahoo.de

    • mischu
      16. Mai 2014 19:30

      @dssm

      Bei den Grünen ist leider fast alles nicht einmal grüne, sondern GRAUE THEORIE!

  31. simplicissimus
    16. Mai 2014 06:09

    Warum sollte auch die oesterreichische zu vergessende Partei auf eine Rechts-Mitte Linie einschwenken, wenn ganz Europa - scheinbar - linksfavorisierte Wurstigkeiten bejubelt? Die Zukunftsvision solcher sozusagen verwursteter Funktionaere reicht doch gerade bis zur Wiederbestaetigung des innehabenden Pfruendepostens.
    Nein, vergessen wir diese linke volksdemokratische Partei und waehlen wir das Rechte: naemlich ganz einfach rechts.
    Ohne Wenn und Aber, ohne das immer laecherlicher werdende Hinsichtl und Ruecksichtl.

    • dssm
      16. Mai 2014 08:50

      @smiplicissimus
      Ich weiß ja nicht was Sie unter ‚rechts’ verstehen; es gibt da ja keine griffige Definition.
      Aber wenn die ÖVP ‚links’ ist, dann gibt es keine ‚rechte’ Partei.
      Abgesehen von schönen Sonntagsreden, mit allgemein gehaltenen Phrasen, gibt es keine einzige im Parlament vertretene Partei (wenn man vom bereits wieder beendeten TS absieht), welche auch nur ein einziges konkretes Sparziel nennt und auch einen konkreten Plan für die Umsetzung gleich mit angibt – alles andere ist BlaBla.

      Ebenso beim Bürokratieabbau, bei den Förderungen, bei den (insbesondere öffentlichen) Pensionen, bei den staatsnahen Luxusgehältern und –pensionen, beim Beamtenabbau, bei der Steuervereinfachung, bei der Arbeitszeitregelung, beim Gesundheits(un)wesen, bei der Kranken- und Altenpflege, beim Schulsystem, bei den Universitäten ….

      Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren!

    • brechstange
      16. Mai 2014 08:59

      dssm
      Wo ist TS beendet? Bitte das ist Kreditschädigung, wenn man dauernd jemanden abschreibt.

      Wir sind nicht beendet, dssm.

    • simplicissimus
      16. Mai 2014 12:03

      dssm, Herr Hinsichtl, Sie haben ja so recht, die FPOe ist auch links, weil sie versucht, ueber die Arbeiterschaft eine Mehrheit zu gewinnen und dementsprechend auch soziale Themen besetzt..
      Dass Sie zwar vielleicht keine Sparziele nennt, aber EU- und Immigrationskritisch ist, wie auch echte Familienpolitik betreiben moechte (was langfristig deutlich wichtiger als die Verschuldung ist), spielt offensichtlich keine Rolle.
      Die ideale Partei, die Sie suchen, wird genau einen Waehler haben: Sie selbst. Das ist halt das Problem, dass wir alle haben, wir wuenschen uns den politischen Maerchenprinzen, der alle unsere Vorstellungen genauestens erfuellt.
      Vielleicht hat sich schon herumgesprochen, dass man eine Mehrheit braucht, um was veraendern zu koennen, das geht halt ohne Kompromisse nicht.
      Und selbst wenn die FPOe nichts veraenmdern will oder kann, so bringt allein schon ihre Wahl zur Mehrheit Veraenderung. Wetten?

    • dssm
      16. Mai 2014 15:35

      @Brechstange
      Das TS nimmt nicht einmal an der EU Wahl teil. Wie soll da eine Zukunft aussehen?
      Also bitte nicht böse sein, aber wer nicht wählbar ist (weil schlichtweg nicht am Wahlzettel), der ist für mich auch nicht (mehr) greifbar.

    • dssm
      16. Mai 2014 15:46

      @simplicissimus
      Wenn die FPÖ die Arbeiterschaft (sollte es diese überhaupt noch mit österreichischen Wurzeln geben) umgarnt, so sehe ich dies positiv! Denn der typische Arbeiter geht einer Arbeit nach, für welche andere freiwillig bereit sind zu zahlen. Leider hat die FPÖ nichts, rein gar nichts, zum Abstieg des klassischen gelernten Arbeiters von gut bezahlt (früher) zum Mindestlohn (heute) gesagt. Dafür hat sich auch die FPÖ der neuen Maturanten- und Akademikerschicht angepasst, leider sind davon die meisten Verwalter in den neu entstandenen gigantischen Bürokratien, welche aber eher den Wohlstand schmälern.

      So gesehen haben Sie ganz Recht! Eine demokratische Partei, welche Wahlen gewinnen will, kann nicht Stellungen einnehmen, welche nur von einer kleinen Minderheit vertreten werden. Daher gibt es auch für die kleine Minderheit der Nettozahler keine brauchbare Alternative im jetzigen Parteienspektrum – eine Todesspirale!

    • brechstange
      16. Mai 2014 16:00

      dssm

      Wir haben gute Gründe, nicht an der EU-Wahl teilzunehmen, das habe ich auch schon mehrmals geschrieben.

      Die Entscheidungen werden über die nationalen Regierungen im Rat durchgesetzt und nicht im EU-Parlament. Unsere Prioritäten sind darauf ausgelegt.

    • Erich Bauer
      16. Mai 2014 16:13

      WOW! Ich bin beeindruckt.

    • brechstange
      16. Mai 2014 16:35

      Freut mich, Herr Bauer, Sie beeindrucken zu können. :-) Lg

  32. mischu
    16. Mai 2014 02:44

    Die ÖVP schweigt nicht nur, sondern schwenkt mittlerweile total auf SPÖ-Linie ein und wenn irgendein schwarzer Minister bzw. Ministerin endlich einmal mutig gegen diese Linie auftritt, wird er oder sie sofort ruhiggestellt (siehe z. B. Mikl-Leitner Schwulenadoption und Karmasin Familienfeiertag).
    Immer mehr ins Abseits zu geraten muß dieser einst staatstragenden Partei das DU-Wort zwischen Kanzlerdarsteller und Witzekanzler doch wert sein, oder?

    Wenn das Gerücht stimmen sollte, daß sich Spindelegger in naher Zukunft Richtung Brüssel verabschiedet, wozu sich dann noch mit den politischen Niederungen wie Verwaltungseinsparungen, Steuer- und Pensionsreform in Österreich beschäftigen? Das könnte ja womöglich in harte Arbeit ausarten!

    Und was die Vermögenssteuer betrifft, ist der Vorzeige-Sozialstaat Schweden, der besonders gerne von den Sozis als Vorbild hingestellt wird, dabei diese demnächst abzuschaffen, weil man erkannt hat, daß das Geld privat besser aufgehoben ist, als beim Staat, wo sich trotz immer höherer Einnahmen immer größere Budgetlöcher auftun.
    Aber davon wird in unserer linksgestrickten Medienlandschaft bewußt wenig berichtet.

    Ad P.S.: Man wird nicht Vizepräsident des Europäischen Parlaments, wenn man der EU kritisch gegenübersteht.
    Karriere verpflichtet - so einfach ist das!

    • brechstange
      16. Mai 2014 09:06

      In der Politik tauchen mit großem Anteil immer die auf, die ihr Fähnchen aus persönlichen Motiven nach dem Wind richten. Dass das nicht bemerkt wird, haben sie sich mit dem Geld der Steuerzahler die Medien und PR-Agenturen "abgerichtet" wie auch alle Kontrollinstrumente durch politische Besestzungen ausgeschaltet. Die Methode, der der aufbegehrt und hinterfragt, hat keinen Platz.
      Darum spricht der OK (passt eine andere Bedeutung gar nicht so schlecht zu dem institutionellen Zustand): "Wer nicht für die EU ist, gehört nicht zu uns." oder "Das sind Krebsgeschwüre."

      Hoffentlich durchschauen das die Menschen bald.

    • A.K.
      16. Mai 2014 12:01

      Mir ist auch sehr unangenehm aufgefallen, daß sich Dr. Michael Spindelegger und Herr Werner Faymann duzen. Für mich - vielleicht etwas "zurückgebliebenen Zeitgenossen - ist das Du-Wort ein Freundschafts- und Zusammengehörigkeitsbeweis.

    • Cotopaxi
      16. Mai 2014 14:03

      @ A.K.

      Genauso widerlich empfand ich es, als sich vor laufender Kamera Maria Fekter und Josef Ostermayer beim Vornamen ansprachen und einander duzten.

    • mischu
      16. Mai 2014 14:24

      Ein Du sagt in diesen Fällen zwischen SPÖ und ÖVP mehr als tausend Worte!

      @brechstange

      ********





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