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Plachutta, die Demonstrationen und die Meinungsfreiheit

Gleich zweimal hat die Gewerkschaft Demonstrationen vor dem Restaurant Plachutta veranstaltet. Das gibt Anlass zu etlichem Nachdenken.

Mario Plachutta ist ein Gastronom mit einer wachsenden Reihe von Betriebsstätten, der wohl wie fast alle Wirte regelmäßig von Mitarbeitern bestohlen wird. Die fristlose Entlassung eines Slowaken wegen eines halben Kilos Staubzucker ist wohl darauf zurückzuführen, dass Plachutta einmal einen erwischt hat, während Hundert andere unentdeckt bleiben. Aber gewiss auch auf Plachuttas eher cholerisches Temperament.

Wie auch immer: Der Kellner hat die Entlassung angefochten und vor dem Arbeitsgericht gewonnen. Was in einem Rechtsstaat zu akzeptieren ist (unabhängig von der Tatsache, dass vor den Arbeitsgerichten ohnedies fast immer die Arbeitnehmer gewinnen). Dazu sind jedenfalls Gerichte da, um solche Streitigkeiten zu klären.

Worin liegt eigentlich das Motiv der Gewerkschaftsfunktionäre, nach dem Sieg vor Gericht noch Demonstrationen zu veranstalten? Wollen sie zeigen, dass Arbeiterkammer&Co doch zu irgendetwas gut seien (der Kellner hätte übrigens auch ohne sie zu Gericht gehen können)? Geht es um Propaganda für die außerhalb der organisierten Betriebe weitgehend ignorierten AK-Wahl? War es der Boulevard, dem man gute Fotos liefern wollte? Waren es patzige Bemerkungen Plachuttas? War es dessen einstige Verschwägerung mit dem freiheitlichen Parteiobmann?

Im Grunde ist es egal. Es ist in jedem Fall äußerst bedenklich, wenn Gewerkschafter oder Pelzgegner oder politische Gegner direkt vor einem Geschäft demonstrieren und dessen Besuch de facto schwer behindern. Wenn wie etwa im Februar 2000 Wohnungen von Ministern tagelang blockiert werden.

Mit solchen Aktionen wird aus dem Demonstrationsrecht das vermeintliche Recht auf Bedrohung und Geschäfts-Schädigung.

Dieser Zusammenhang wird aber von unserem Verfassungsgericht – im Gegensatz zu anderen westlichen Ländern! – viel zu einseitig gehandhabt. Denn das unbedingt zu verteidigende Recht, immer seine Meinung sagen zu können (und sei es in Form der organisierten „Shitstorms“), sollte nicht einmal im Ansatz Bedrohungen, Blockaden und Erpressungen einschließen dürfen. Die aber zunehmend von linken Grüppchen praktiziert werden.

Wenn die unerlaubte Weitergabe von Mailadressen schlimmer ist als physische Blockaden, wenn die Weitergabe von Lehrer-Mailadressen sämtliche Schultestungen lahmlegen kann, dann ist das nur noch absurd. Wenn jemand mein Geschäft blockiert, ist das tausendmal bedrohlicher als die Weitergabe meiner Mailadresse.

Ganz ähnlich problematisch ist auch das, was vor allem die Grünen immer öfter tun: Sie blockieren stundenlang ganze Straßenzüge und selbst den Ring, nur weil ein paar Dutzend von Ihnen auf der Fahrbahn organisiert radfahren oder spazierengehen oder sitzen wollen. Sie stehen unter dem Schutz des Verfassungsgerichts, selbst wenn die Zahl der dort „Demonstrierenden“ minimal ist. Selbst wenn der CO2-Verbrauch aller gewaltig ist, die als Folge im Stau stecken.

So sehr für die Meinungsfreiheit zu kämpfen ist, so wenig Verständnis gibt es, wenn das Demonstrationsrecht immer stärker als Mittel verwendet wird, um andere einzuschüchtern, um sie zu schädigen oder um der Mehrheit seinen Willen aufzuzwingen: Dann bedroht sich das Demonstrationsrecht zunehmend selbst. Oder sollen jetzt auch die Gegner der Radfahrer an Ring oder die Kritiker von stehlenden Mitarbeitern Demonstrationen veranstalten? Soll man sich am Ende so wie in der Ukraine gegenseitig prügeln?

Wir haben Gerichte, wir können über zahllose Kanäle unsere Meinung sagen, wir haben demokratische Mehrheitsentscheidungen. Wir haben aber nicht das Faustrecht. Noch nicht.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Mai 2014 00:54

    Und ganz besonders bedenklich ist es, wenn das Demonstrationsrecht in erster Linie für LINKSIDEOLOGISCHE Anliegen mißbraucht wird und dafür ganze Stadtteile sprich vornehmlich die Innenstadt lahmgelegt werden.

    Genau das findet derzeit fast schon dreimal wöchentlich im rot-grünen Wien statt, noch dazu angeheizt von unseren linksgestrickten Medien, die auch für die überzogenen Reaktionen linksverhetzter Bessermenschen vor dem Plachutta-Restaurant mitverantwortlich sind.

    Die völlig einseitige Berichterstattung, bei der auf die Rechtfertigung Plachuttas überhaupt nicht eingegangen wurde - nämlich, daß es nicht um die paar Gramm Zucker ging, sondern um den verbotenen Zutritt bzw. die Selbstbedienung des Kellners im Lebensmittellager (was sicher auf bestimmten Erfahrungen beruht)!.
    Das wollte niemand mehr hören und schon gar nicht die Gewerkschaft, welche die aufgeladene Atmosphäre noch zusätzlich aufheitzte, wie wenn die wachsende Arbeitslosigkeit nicht das größere Problem für diesen Verein darstellen müßte!

    http://wien.orf.at/news/stories/2645254/

    Die Linksextremen beherrschen mit Hilfe der Medien und der Gutmenschenorganisationen längst das Faustrecht auf der Straße und müssen auch keinerlei Strafverfolgung befürchten.
    Siehe auch als jüngstes Beispiel die Verwüstung der Karlskirche, wo die ANTIFA deutlich ihre Zeichen hinterließen und der Spruch bei einer ebensolchen Veranstaltung mit ÖH-Beteiligung am Vorabend verwendet wurde, trotzdem berichten die linksvereinnahmten Medien - allen voran wie immer unser rot-grüner Staatsfunk - man weiß nicht, wer es war, man kennt die Täter nicht.
    Aber wehe, es wäre ein rechtsextremes Zeichen hinterlassen worden, nicht auszudenken.........

    Weit haben wir es in diesem LINKSstaat gebracht, denn von Recht kann man wahrlich nicht mehr sprechen.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Mai 2014 07:22

    Das Faustrecht wird schon noch kommen!
    Alles nur eine Frage der Zeit.
    Unsere Regierungen und die EU-Fuehrung lassen nichts unversucht, den angehaeuften Wohlstand zu vernichten, die Fleissigen und Risikobereiten zu entmutigen, die Faulen und Feigen zu alimentieren und uns in proliferierenden Regelwerken zu ersticken.
    Linksextreme haben bereits begonnen das Faustrecht anzuwenden.
    Wenn der Buerger sich genoetigt sieht, sich dasselbe Recht zu gewaehren, wird mehr brennen als Kirchen.

  3. Ausgezeichneter KommentatorInger
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Mai 2014 08:55

    Diese ganze Geschichte zeigt wieder einmal, wie in Österreich ge- und verrurteilt wird. Der Unternehmer ist immer schuld!
    Ich sehe die Sache völlig anders, denn es hat ja schon bei der Berichterstattung ziemlich gehapert, denn es war mehrmals von einer Kündigung die Rede, es war aber offenbar eine Entlassung. Beides probiert, bekanntlich kein Vergleich. Entlassung sofort und mit Begründung, Kündigung mit Fristen.
    Und der Kellner wurden offenbar nicht wegen der paar Deka Zucker hinausgeschmissen, sondern weil er sich aus einem Lager ein Packel Zucker geholt hat. Und als Kellner hat man im Lager nichts zu suchen, zumal es angeblich Zuckerstreuer gibt, die herumstehen.
    Ich bin da schon dafür, dass man sehr genau ist. Weil einerseits, wem hinauszuschmeissen, der sich "wohlverhält" und wem hinauszuschmeissen, der sich selbst bedient und das in einer Form, die nicht erlaubt ist (etwas aus einem Lager holen gehört meiner Meinung nach dazu) ist ein großer Unterschied.
    Offenbar hat da ein Gericht wieder in blinder "Loayalität" geurteilt.

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Mai 2014 10:10

    Das Gewissen fehlt.

    Denen geht es um Vernichtung des 'Gegners', der mittels Steuern genau seine Zerstörer füttert.

    Klar, ich darf eine Demonstration anmelden, klar ich darf eine Demonstration durchführen, aber ebenso klar sollte sein, ich darf weder Personen noch Sachen beschädigen und auch nicht Geschäftsschädigung betreiben.

    Klar ist, ich darf als Eigentümer Leuten kündigen, Entlassung ist natürlich bei Diebstahl auch zu rechtfertigen. Dass ein Richter das als Bagatelle abtut, ist natürlich Beurteilungssache, ich hätte das auch so geurteilt, aber Plachutta hätte kündigen sollen.

    Das, was die Gewerkschaftsdemonstranten da veranstalten, wäre zu prüfen, ob das nicht Geschäftsschädigung ist.

    Aber ganz schlimm finde ich die Gesinnung, die Gewissenlosigkeit, die man da antrifft, das Proletentum, das da überhand nimmt, der Mob, den man schickt, die Gosse, die Kloake und ohne Schmierereien, die für mich schwere Sachbeschädigung darstellen, und ohne Geschäftsverlust und ohne (möglicherweise) direkte Sach- und Personenbeschädigung, ohne Bedrohung, ohne Hetzerei, die das provoziert, geht es bei den Linken offenbar nicht. Es ist dies wie vor der Nazizeit, auch da wurde mit der Macht der Straße operiert und 'Standrecht' ausgeübt.

    Wer so was veranstaltet, ist sowohl für die Veranstaltung, wie auch für deren Inhalt, wie auch für die Ordnung genauso wie für verursachte Schäden zur Verantwortung zu ziehen.

    Aber, und das im Ernst, die ich rief, die Geister, werd' ich nun nicht los, könnte bald schlagend werden, wenn sich der Mob dann selbständig macht und der Mob ist für mich auch in den Gehirnen der Gewerkschafter tief verankert.

    Gewissen ist bei Gewerkschaften ein Fremdwort, Verantwortung genauso, schließlich sind sie es, die Österreich ruiniert haben und das auch weiter tun.

    Wer hat und verraten, Sozialdemokraten wird ergänzt um, wer hat uns ruiniert, die Gewerkschaften.

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Mai 2014 11:25

    A.U. schreibt:

    "Die fristlose Entlassung eines Slowaken wegen eines halben Kilos Staubzucker ist wohl darauf zurückzuführen, dass Plachutta einmal einen erwischt hat, während Hundert andere unentdeckt bleiben."

    Ich bin davon überzeugt, daß der Slowake NICHT gleich beim ersten Diebstahl erwischt worden ist---solche Zufälle sind sehr selten.

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Mai 2014 09:49

    OT---aber wegen der einschlägigen Hetze gegen Burschenschaften für mich ein Grund, auf diesen Film* hinzuweisen---nicht zum Anschauen, sondern damit man sieht, auf welch vielfältige Weise unsere Jugend aufgehetzt wird:

    In OÖ läuft ab heute in 5 Star Movies der Film "Bad Neighbors" mit Zac EFRON*

    "Die wunderbare, heile Welt der Nachbarschaft. Mac und Kelly Radner haben ihre wilden Party-Zeiten hinter sich. Die frisch gebackenen Eltern genießen nun das besinnliche Leben am Stadtrand: Sie lieben die Ruhe in ihrer netten Nachbarschaft und begrüßen Neuankömmlinge mit offenen Armen. Doch als nebenan eine feierwütige STUDENTENVERBINDUNG* einzieht, ist es vorbei mit dem Frieden. Die Radners beginnen einen Kleinkrieg mit ihren neuen Nachbarn, von denen ihnen vor allem der rüpelhafte Teddy (Zac Efron) ein Dorn im Auge ist."

    * Zufällig beim Blättern in dem Blatt "TIPS", das wöchentlich ungebeten ins Haus flattert, entdeckt und gelesen.

    * Woher Zac Efron stammt, kann man "ergoogeln", dann weiß man, wie der Hase läuft.

    * Wer da gemeint ist, ist auch klar.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Mai 2014 08:59

    Das Thema Streik wurde bereits vor 10 Tagen hier ausführlich diskutiert, ich wiederhole daher hier nur meinen Beitrag vom 28.4.:
    "Demonstrationen und Streiks sind legitime demokratische Rechte. Allerdings, sie öffnen Missbrauch zu Gewalt und Erpressung Tür und Tor. Hier hätte der Staat einzugreifen mit einer Null-Toleranz gegenüber extremistischen Trittbrettfahrern welche sehr oft ihre eigenen giftigen Süppchen kochen und damit die Rechte der schweigenden Mehrheit massiv beeinträchtigen und zumeist auch erheblichen materiellen Schaden verursachen!"

    Der Herr Plachutta ist ein Spezialist für Rindfleischgerichte mit mehreren Lokalen in Wien, als Chef dürfte er aufgrund seiner eher cholerischen Veranlagung nicht gerade ein Vorbild sein. Den gegenständlichen Vorfall hätte man auch anders lösen können, aber ohne Kenntnis der genauen Hintergründe ist dies schwer zu beurteilen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorheartofstone
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2014 00:42

    Meine ganz persönliche Meinung (noch darf ich sie sagen): Mohammed aus Mekka war ein Verbrecher. Raub, Mord, Diebstahl und Vergewaltigung waren seine Verbrechen (Liste nicht vollständig). Wie darf ich nun all jene bezeichnen die diesem "Subjekt" auf seinem Lebensweg nacheifern weil er eine ach so tolle und "friedliche" Ideologie namens Islam (Religion mag ich dies nicht nennen) begründet hat? Gehirnamptierte Verbrecherfans? Geisteskranke Sektenmitglieder? Oder einfach Mohammedaner?

    IMHO sollten sich endlich die Gerichte um den Wortlaut des von diesem verbrecherischen Mohammed begründeten Koran kümmern. Dieses Machwerk passt nicht unsere Zeit. Es soll verschwinden (zB nach Saudii Arabien) und seine geistesgestörten Anhänger mitnehmen.


alle Kommentare

  1. UKW (kein Partner)
    10. Mai 2014 08:57

    Wie es beim Plachutta ausschaut, weiß ich nicht. Dazu kann ich nichts sagen. Und es ist auch vieles richtig, was Unterberger schreibt. Aber seine Behauptung, dass fast alle Wirte von den Mitarbeitern regelmäßig bestohlen werden, sollte man vielleicht ergänzen. Es soll nämlich angeblich öters passieren, dass Wirte ihre Mitarbeiter "irrtümlich" falsch anmelden, ihnen keine Überstunden bezahlen und eine zweite Registrierkasse haben, von der der Fiskus nichts weiß.....

  2. Anonymus
    10. Mai 2014 07:28

    Wenn Mario in so einer Situation auf Tauchstation geht und damit das Ganze durchstehen will, ist er schlecht beraten. Es wäre viel besser, so eine - für ihn und seine Mitarbeiter - sicher unangenehme Situation mit geeigneten Maßnahmen vom Minus ins Plus zu drehen. Dafür gibt es tolle Programme und auch Krisenberater, welche sogar einen nachhaltigen und positiven Werbeeffekt mit noch mehr Umsatz erzielen können. Dafür den Kauf eines weiteren Sportwagens um 1,3 Millionen Euros in die Welt hinauszuposaunen ist sicher nicht der geeignete Weg.

  3. Lawrence (kein Partner)
    09. Mai 2014 18:49

    Ich freue mich schon auf meinen nächsten Wien-Aufenthalt. Neben dem besten Tafelspitz der Stadt habe ich nun einen weiteren Grund zum Plachutta zu gehen.

    Solidarität gegen Links!

  4. A.E.I.O.U. (kein Partner)
    09. Mai 2014 12:00

    Die öffentlichen Aktionen gehen völlig in Ordnung.

    Die soziale Ächtung der Mitmenschen ist die viel größere Strafe
    als der verlorene Arbeitsprozeß. Sonst würde sich nie etwas ändern, wenn die Sauereien geheim bleiben. Darum wird in der Politik ja alles vertuscht, um es vor der Bevölkerung geheim zu halten. Damit diese
    Schurken weiter ihr böses Spiel treiben können. Es bedarf eines wirksamen Korrektivs.

    Und dazu ist eben die Reaktion und Verurteilung der breiten Öffentlichkeit erforderlich.

    Aber das kapiert A.U. nicht. Er ist halt schon alt.

  5. Torres (kein Partner)
    09. Mai 2014 11:35

    Unterberger hat ja grundsätzlich recht, nur bei einer Sache kann ich ihm nicht zustimmen: er schreibt, dass der Kellner auch ohne AK zu Gericht hätte gehen können. Theoretisch ja, allerdings hätte er wohl kaum das (finanzielle) Risko einer Niederlage tragen können; daher hätte er wohl darauf verzichtet. Hier hat ja die AK das Risiko über, und nur deshalb kam es ja überhaupt zur Verhandlung.

  6. Lumpi (kein Partner)
    09. Mai 2014 10:33

    Kündigung wegen einmal Zucker verwenden - legitim, ein vernünftiger Chef würde das aber nicht machen. Wirklich erbärmlich war hingegen die Pressemitteilung (Ressourcenverschwendung, Slowake...)
    Proteste - unnötig (vor allem wenn die tatsächlich von der Gewerkschaft organisiert waren) aber legitim, nicht hingehen reicht eigentlich, das würde einem aber ohnehin der gesunde Menschenverstand gebieten. Diese Lokale habe ich noch nie besucht zumal sie überteuert sind und der Cheffe schon früher einen entsprechenden Ruf in der Gastro hatte.

    Unterberger schreibt wieder munter am Thema vorbei, ich wurde ihn auch gerne mal einen Monat in der Gastronomie arbeiten sehen.

  7. Der Notar (kein Partner)
    09. Mai 2014 10:15

    Hier trifft Neigung auf einen plakativen Unternehmer-Oa.ch aus Sicht von 90% der Österreicher. Die wahren Hintergründe werden wahrscheinlich etwas anders ausschauen: 1. die Gewerkschaft wird sich beim P. einnisten wollen, aber nicht können. 2. Die ständig wechselnden Mengenangaben einmal 50 gr, dann 500 gr machen mich stutzig. Nehme mal an, dass sich der Kellner ein ganzes Packerl Staubzucker geschnappt und voll Wut (?) auf einen Teller geschüttet hat. Die Geschichte mit den Erdbeeren ist dann nur nachgedrückt worden. (musste selbst einmal eine Partie stanzen, weil sie sich TÄGLICH Arbeitshandschuhe entnommen haben). 3. Man beachte die geifernde Berichterstattung im Standard mit Fleischsieder, Flügeltür Sportwagen und Kaiserlichen Antiquitäten (Unterhose??) um zigtausende Euros. 4. ALLES IN ALLEM: erinnert mich an die gute alte Zeit in der Zeitungen a´la DER STÜRMER hetze betrieben haben. Und diese Zeit sehe ich wieder gekommen: die MANAGER, die BONI, die REICHEN.....

    • Lumpi (kein Partner)
      09. Mai 2014 10:36

      Mit der Reichenhetze haben sie recht, aber mit der unglaublich dämlichen Pressemeldung war das schon aufgelegt. Es gibt sympathischere und schlauere Reiche...

  8. cmh (kein Partner)
    09. Mai 2014 09:18

    Plachutta ist kein Wirt, sondern ein Systemgastronom. Der Unterschied zwischen ihm und den Schachtelwirten liegt lediglich darin,dass diese das Rindfleisch faschieren und nicht am Teller, sondern in der Schachtel über die Budel reichen.

    Das Personal in der Systemgastronomie ist ein reiner Kostenfaktor und hat lediglich genau definierte Handgriffe (Taylor schau oba!) zu vollführen. Interaktion mit dem Gast ist nicht gefragt, denn dann könnte der Gast ja noch sitzen bleiben weil er sich wohlfühlt, ohne etwas zu konsumieren. Dadurch werden irgendwelche KEnnzahlen gedrückt und das ruft Tätigkeit der Manager hervor.

    Plachutta ist daher keine "Wiener Institution", sondern ein Blender, der halt weiss, wo er gutes Rindfleisch einkaufen kann.

    • Specht (kein Partner)
      11. Mai 2014 14:29

      @cmh Wenn ein Gastronom in diesem Ausmaß wie der Plachuta täglich gleichbleibende Spitzenqualität liefern möchte, bleibt ihm gar nichts anderes übrig als verschiedene Handsgriffe aufteilen und koordinieren. Kochen ist ein Handwerk, die Leistung Plachutas aber ist, dass er auf hohem Niveau das sehr vielen Kunden anbieten kann. Für vier Personen ausergewöhnliche Qualität zeitweise zu liefern ist keine Kunst, daher sollte man das Verienst Plachutas nicht schmälern. Er schreibt auch sehr brauchbare Kochbücher.

  9. Hummel2 (kein Partner)
    09. Mai 2014 08:01

    Hier hat es sich um eine reine Machtdemonstration der AK und der Gewerkschaft gehandelt hat. So frei nach dem Motto: „schaut an was einem passiert, wenn er sich mit uns anlegt. Wir treiben dich in den Ruin, wenn du nicht mit uns zusammen arbeitest.“
    Diese Vorgangsweise kennt man eigentlich nur aus Mafia Filmen.
    Doch mal ehrlich, was unterscheidet die Arbeiterkammer denn wirklich von der Mafia ? Wir müssen alle das Schutzgeld – auch AK Beitrag genannt- zahlen. Die Steuer- und Umverteilungsideen kommen fast alle ausschließlich von der AK, die getürkten „Studien“ und Statistiken ebenfalls. Und die ersten die den Staat lahm legen, wenn eine nicht linke Regierung an die Macht kommen würde, sind die Funktionäre der AK und der Gewerkschaft. Es handelt sich um gut bezahlte Beamte, die notfalls auch als linke Schutztruppe agieren. So etwas hatten wir schon einmal, das sollte uns eigentlich Warnung genug sein.

  10. segestes (kein Partner)
    09. Mai 2014 00:47

    Ja, diese aktionistischen Gewerkschaftsbonzen sind zum Krenreiben.

    Btw, bis vor kurzem war mir dieser Rinfleisch bratende Korinthen..., pardon, dieser ehrenwerte Gastronom, gänzlich unbekannt. Ich interessiere mich allerdings auch nicht sehr für Promiköche und deren völlig überbewertete Pfannenschwingerei (meist stehen sie selber eh kaum noch in der Küche, sondern prosten bei irgendwelchen "Events" mit dem Sektglas der Seitenblicke-Kamera zu).
    Neulich, bei meinem Italiener (der Mann stammt übrigens aus Triest und hat in seinem schmucken Lokal ein großes Bild des K&K-Schlachtschiffs Viribus Unitis hängen) kam das gegenständliche Thema kurz zur Sprache.
    Auf die eher scherzhaft gemeinte Frage meiner Freundin, ob er einen Angestellten wegen dem unautorisierten Verzehr einer Priese Zucker kündigen würde, meinte er lachend: "Dann 'ätte ich scho kang keine Angestellten mehr." Und weiter: "Ich bin doch kein Oa...."

    Aber es kann wohl nicht jeder "kein Oa..." sein.

  11. heartofstone (kein Partner)
    09. Mai 2014 00:42

    Meine ganz persönliche Meinung (noch darf ich sie sagen): Mohammed aus Mekka war ein Verbrecher. Raub, Mord, Diebstahl und Vergewaltigung waren seine Verbrechen (Liste nicht vollständig). Wie darf ich nun all jene bezeichnen die diesem "Subjekt" auf seinem Lebensweg nacheifern weil er eine ach so tolle und "friedliche" Ideologie namens Islam (Religion mag ich dies nicht nennen) begründet hat? Gehirnamptierte Verbrecherfans? Geisteskranke Sektenmitglieder? Oder einfach Mohammedaner?

    IMHO sollten sich endlich die Gerichte um den Wortlaut des von diesem verbrecherischen Mohammed begründeten Koran kümmern. Dieses Machwerk passt nicht unsere Zeit. Es soll verschwinden (zB nach Saudii Arabien) und seine geistesgestörten Anhänger mitnehmen.

    • cmh (kein Partner)
      09. Mai 2014 09:09

      Das hat die Christenheit schon seit es den Islam gibt versuchen müssen, und nie ist es ganz gelungen.

      Den Islam als "Religion des Friedens" zu verkaufen gelingt nur deshalb, weil die eigene Religion bereits komplett kaputt gemacht wurde.

      Es bringt also nichts, über den Islam zu keifen, wenn es weder möglich ist, sein Christentum zu praktizieren noch den eigenen Leuten dessen Inhalte überhaupt klarzumachen. Wobei letzteres äusserst schwierig ist. Um Christ zu sein, muss man in der Lage sein, verstehend zuzuhören, während es für die Mohamedaner genügt, die Glaubensformel zu rezitieren und ansonsten zu kuschen.

      Verstehen Sie mich jetzt bitte nicht falsch. Ich bin grundsätzlich Ihrer Ansicht, doch statt auf den Islam zu schimpfen sollte man meiner Meinung nach seinen eigenen Glauben, eben das Christentum mit Inhalt befüllen.

  12. Eco
    08. Mai 2014 23:09

    Es kommt nicht auf die Menge des entwendeten Zuckers an.
    Es ist die Grundeinstellung zu dem Eigentumsbegriff und des Hausrechtes, das von Gewerkschaft und Arbeiterkammer in Frage gestellt wird. Der Eigentumsbegriff ( " das Recht, eine Sache zu besitzen und JEDEN VOM BESITZ
    AUSZUSCHLIESSEN " ) ist von Gesetzgebung und Rechtsprechung der marxistischen Ideologie angeglichen worden und löchrig wie ein Schweizer Käse.
    Nur zu vergleichen mit dem Notwehrrecht, das es nach der derzeitigen Gestzesauffassung nicht mehr gibt. Jemanden mit Gewalt daran hindern, der verbotenerweise jemandes Eigentum stiehlt ..... pfui.

  13. Gerhard Pascher
    08. Mai 2014 13:13

    Ich gehe manchmal in eines dieser von Herrn Plachutta betriebenen sechs (demnächst 7?) Lokale in Wien, wo viele Leute "seinen" Tafelspitz konsumieren. Sehr selten lässt er sich aber persönlich in den Gasträumen blicken. Ich stelle aber immer wieder anderes Bedienungspersonal fest, welches eine hohe Fluktion vermuten lässt. Das mit dem gestohlenen Zucker war sicher nur ein Vorwand, um einen ungeliebten Mitarbeiter schnell loszuwerden.

    In der Gastronomie herrschen oft schlechte Arbeitsbedingungen und Mario Plachutta ist sicher kein Chef, mit dem man leicht auskommen kann. Vielleicht hat er als Rindfleichkaiser es in manchen Lokalen vorwiegend auf Touristen abgesehen, welche ohnehin nur einmal vorbeikommen?
    Andererseits kenne ich Gastronomen, welche sich durch ein langjähriges eingespieltes Team eine "Stammkundschaft" herangezogen haben.

    Es bleibt nun abzuwarten, ob der aktuelle Prozessausgang für ihn eine gute und kostenlose Werbung war oder doch nach hinten losgehen wird.

    • mitzi
      08. Mai 2014 18:58

      Ich frage mich, Herr Pascher, nomen est omen? Haben Sie eine Ahnung, wie in Gastronomiebetrieben gestohlen wird? Da kann man nur rigoros durchgreifen. Irgendwie haben Sie ein gebrochenes Verhältnis zur Familie Plachutta, die im Gegensatz zu vielen anderen lebenslang schwer und erfolgreich gearbeitet hat.

    • Gerhard Pascher
      08. Mai 2014 22:18

      Geehrte Frau mitzi, ich beleidige Sie mit meiner Reaktion nicht.
      Ich ging schon vor 40 Jahren zu den Plachuttas nach Hietzing, da war der Sohn noch Gymnasiumschüler. Zu dieser Zeit kümmerten sich noch seine Eltern um die einzelnen Gäste. Heute ist es eine Restaurantkette mit mehreren hundert Mitarbeitern, wo es diese persönlichen Bindungen nicht mehr gibt.

      Ich habe nicht - wie Sie vermuten - ein "gebrochenes Verhältnis" zu diesem Unternehmer, sonst würde ich seine Lokale nicht besuchen. Natürlich ist er ein tüchtiger Unternehmer, was aber nicht automatisch einen Chef mit menschlichem Umgang zu seinen Mitarbeitern garantiert. Er weigert sich z.B., einen Betriebsrat zu erlauben und hat laut Presseinformationen jedes Jahr mehrere Konflikte mit dem Arbeitsgericht auszutragen.
      Es stimmt, dass es im Hotel- und Gastgewerbe - wie auch in anderen Branchen (z.B. im Lebensmittelhandel) auch Diebstähle gibt, welche natürlich nicht zu tolerieren sind. Aber solche Unregelmässigkeiten kann man mit anderen und besseren Mitteln abstellen.
      In diesem Fall ging es ja direkt nicht um den wenigen Zucker des Restaurants, welcher sich der Slowake auf die von ihm selbstfinanzierten Erdbeeren streute. Das war sicher nur der Auslöser für Plachuttas Spontanreaktion.

    • heartofstone (kein Partner)
      09. Mai 2014 00:55

      Einen Betriebsrat will der Pascher beim Plachutta ... mhmm ... kann er und die Mitarbeiter gerne haben, nur werdens dann nicht mehr beim P. arbeiten ... so einfach ist das ... und klauende Mitarbeiter werden in Zukunft sicher mit einer Diebstahlsanzeige bedacht ... BTW: die Mitarbeiter beim P. verdienen über dem Branchenschnitt, allerdings werden perfekte Leistung und Manieren verlangt ... und wem das nicht passt darf gerne beim Kopp kellnern *g*

    • Gerhard Pascher
      09. Mai 2014 08:03

      ad Mitzi und heartofstone:
      Unter nicknames kann man in der Anonymität eben leicht beleidigen und Unwahrheiten schreiben. Damit müssen ich und andere Poster eben leben.
      Si tacuisses, philosophus mansisses ... oder: Schweigen ist Gold.

  14. Undine
    08. Mai 2014 11:25

    A.U. schreibt:

    "Die fristlose Entlassung eines Slowaken wegen eines halben Kilos Staubzucker ist wohl darauf zurückzuführen, dass Plachutta einmal einen erwischt hat, während Hundert andere unentdeckt bleiben."

    Ich bin davon überzeugt, daß der Slowake NICHT gleich beim ersten Diebstahl erwischt worden ist---solche Zufälle sind sehr selten.

    • Undine
      08. Mai 2014 11:36

      In diesem Zusammenhang fällt mir ein, was ich einmal über die DDR las oder hörte:
      In der ehemaligen DDR war es offenbar gang und gäbe, sich ganz ungeniert in den Fabriken zu bedienen---man faßte das ---mit Recht möchte ich sagen!---als Ausgleich auf für die Entbehrungen, die den Bürgern vom kommunist. Regime abverlangt worden waren. Zudem hatte ja Honegger wörtlich gesagt: "Wir können und müssen noch viel mehr aus unseren Fabriken herausholen!"
      Dieses HERAUSHOLEN nahm man wörtlich und handelte danach. Das finde ich durchaus gerechtfertigt, denn die DDR war ein Unrechtsstaat wie er im Buche steht. Mir gefällt auch der WORTWITZ, der eine besondere Eigenschaft der DDR-Bürger war---eine Art von Galgenhumor!

      Hoffentlich meint jetzt niemand, ich dächte, die DDR wäre ein Volk von Dieben gewesen---ganz gewiß keine Spur davon, es war bestenfalls der Überlebenstrieb!

      Dagegen ist der Diebstahl ---und sei er noch so klein---an einem Arbeitgeber in einem Rechtsstaat (?) wie Österreich ein Delikt, das geahndet gehört; der Mann litt sicherlich nicht unter Not!

    • Siri
      08. Mai 2014 12:26

      Ich hoffe, dass Her Plachutta die Konsequenzen ziehen wird und in Zukunft keine Ausländer mehr beschäftigen wird. Ist es das, was die Linken wollen?

    • Anonymus
      08. Mai 2014 12:55

      Undine:
      In den Ländern des "realen Sozialismus" hatte man sich gerne am Staatseigentum "bedient", denn schon in Kindergarten und Schule wurde einem eingetrichtet, dass ohnehin alles dem Volk gehört. Ich kenne Leute, welche zu dieser Zeit dort geboren sind und nun in Österreich leben. Denen steckt noch immer im Blut, den Staat zu beschei....n, wo es leicht geht.

    • Undine
      08. Mai 2014 14:41

      @Anonymus

      Auf manche mag "das" zutreffen, aber gerade den ehemaligen DDR-Bürgern, den OST-Deutschen also, dürfte "es" ganz und gar nicht "im Blut liegen"---ganz im Gegenteil!
      Da ich eine ganze Reihe von ehem. DDR-Bürgern kenne, zudem einen Ossi-Schwiegersohn und eine Ossi-Nichte habe, die ich beide sehr, sehr schätze und liebe, möchte ich die "Ostdeutschen" vehement verteidigen. Für die anderen Bewohner der ehem. Ostblockländer kann ich nicht die Hand ins Feuer legen, weil ich keine persönlich kenne.

      Meine obige Bemerkung über das "Herausholen, was geht" habe ich eher scherzhaft gemeint!!!

    • Lumpi (kein Partner)
      09. Mai 2014 10:40

      Die liebe Undine weiß natürlich wieder ganz genau wie das gelaufen ist. Wenn der Mann öfter geklaut hätte, dann hätte selbst das arbeitnehmerfreundliche Gericht nicht so ein Urteil gefällt.

  15. Josef Maierhofer
    08. Mai 2014 10:10

    Das Gewissen fehlt.

    Denen geht es um Vernichtung des 'Gegners', der mittels Steuern genau seine Zerstörer füttert.

    Klar, ich darf eine Demonstration anmelden, klar ich darf eine Demonstration durchführen, aber ebenso klar sollte sein, ich darf weder Personen noch Sachen beschädigen und auch nicht Geschäftsschädigung betreiben.

    Klar ist, ich darf als Eigentümer Leuten kündigen, Entlassung ist natürlich bei Diebstahl auch zu rechtfertigen. Dass ein Richter das als Bagatelle abtut, ist natürlich Beurteilungssache, ich hätte das auch so geurteilt, aber Plachutta hätte kündigen sollen.

    Das, was die Gewerkschaftsdemonstranten da veranstalten, wäre zu prüfen, ob das nicht Geschäftsschädigung ist.

    Aber ganz schlimm finde ich die Gesinnung, die Gewissenlosigkeit, die man da antrifft, das Proletentum, das da überhand nimmt, der Mob, den man schickt, die Gosse, die Kloake und ohne Schmierereien, die für mich schwere Sachbeschädigung darstellen, und ohne Geschäftsverlust und ohne (möglicherweise) direkte Sach- und Personenbeschädigung, ohne Bedrohung, ohne Hetzerei, die das provoziert, geht es bei den Linken offenbar nicht. Es ist dies wie vor der Nazizeit, auch da wurde mit der Macht der Straße operiert und 'Standrecht' ausgeübt.

    Wer so was veranstaltet, ist sowohl für die Veranstaltung, wie auch für deren Inhalt, wie auch für die Ordnung genauso wie für verursachte Schäden zur Verantwortung zu ziehen.

    Aber, und das im Ernst, die ich rief, die Geister, werd' ich nun nicht los, könnte bald schlagend werden, wenn sich der Mob dann selbständig macht und der Mob ist für mich auch in den Gehirnen der Gewerkschafter tief verankert.

    Gewissen ist bei Gewerkschaften ein Fremdwort, Verantwortung genauso, schließlich sind sie es, die Österreich ruiniert haben und das auch weiter tun.

    Wer hat und verraten, Sozialdemokraten wird ergänzt um, wer hat uns ruiniert, die Gewerkschaften.

  16. Undine
    08. Mai 2014 09:49

    OT---aber wegen der einschlägigen Hetze gegen Burschenschaften für mich ein Grund, auf diesen Film* hinzuweisen---nicht zum Anschauen, sondern damit man sieht, auf welch vielfältige Weise unsere Jugend aufgehetzt wird:

    In OÖ läuft ab heute in 5 Star Movies der Film "Bad Neighbors" mit Zac EFRON*

    "Die wunderbare, heile Welt der Nachbarschaft. Mac und Kelly Radner haben ihre wilden Party-Zeiten hinter sich. Die frisch gebackenen Eltern genießen nun das besinnliche Leben am Stadtrand: Sie lieben die Ruhe in ihrer netten Nachbarschaft und begrüßen Neuankömmlinge mit offenen Armen. Doch als nebenan eine feierwütige STUDENTENVERBINDUNG* einzieht, ist es vorbei mit dem Frieden. Die Radners beginnen einen Kleinkrieg mit ihren neuen Nachbarn, von denen ihnen vor allem der rüpelhafte Teddy (Zac Efron) ein Dorn im Auge ist."

    * Zufällig beim Blättern in dem Blatt "TIPS", das wöchentlich ungebeten ins Haus flattert, entdeckt und gelesen.

    * Woher Zac Efron stammt, kann man "ergoogeln", dann weiß man, wie der Hase läuft.

    * Wer da gemeint ist, ist auch klar.

    • Lumpi (kein Partner)
      09. Mai 2014 10:48

      Jaja Undine, vor allem weil sich Burschenschaften und die Verbindungen in Amerika ja sehr ähnlich sind. Und überhaupt - eine Komödie, in der beide Seiten schuldig sind (sonst würde der Plot ja nicht vorankommen) - Propaganda pur.

      Wahrscheinlich ein subversiver Plan der internationalen Linken um den Akademikerball zu diskreditieren. Gesteuert von Zac Efron aus der hohlen Erde.

      Ich würde mir den Film übrigens auch nicht ansehen, einfach weil es sich vermutlich um die x-te unlustige Komödie von der Stange handelt. Schau dir einfach mal den Trailer an.

    • Black Ice (kein Partner)
      09. Mai 2014 11:16

      Wenn man ein Hammer ist, sieht eben jedes Problem wie ein Nagel aus.

  17. terbuan
    08. Mai 2014 08:59

    Das Thema Streik wurde bereits vor 10 Tagen hier ausführlich diskutiert, ich wiederhole daher hier nur meinen Beitrag vom 28.4.:
    "Demonstrationen und Streiks sind legitime demokratische Rechte. Allerdings, sie öffnen Missbrauch zu Gewalt und Erpressung Tür und Tor. Hier hätte der Staat einzugreifen mit einer Null-Toleranz gegenüber extremistischen Trittbrettfahrern welche sehr oft ihre eigenen giftigen Süppchen kochen und damit die Rechte der schweigenden Mehrheit massiv beeinträchtigen und zumeist auch erheblichen materiellen Schaden verursachen!"

    Der Herr Plachutta ist ein Spezialist für Rindfleischgerichte mit mehreren Lokalen in Wien, als Chef dürfte er aufgrund seiner eher cholerischen Veranlagung nicht gerade ein Vorbild sein. Den gegenständlichen Vorfall hätte man auch anders lösen können, aber ohne Kenntnis der genauen Hintergründe ist dies schwer zu beurteilen.

    • Infophil
      08. Mai 2014 09:31

      Plachutta cholerisch auch gegenüber Kunden!
      Ich war mit der Familie zum Essen und bestellte Wiener Schnitzel - es war innen blutig. Beim Ober reklamiert, bekam ich kommentarlos ein Neues - wieder innen blutig. Ich verlangte nach dem Geschäftsführer und es kam, da zufällig im Haus Plachutta jun. Nicht ein Wort der Entschuldigung, im Gegenteil, er wollte mir erklären das sei normal und im besten Fall leicht rosa und dieses mit lauter werdenden Tonfall. Ich konnte gerade noch anbringen, dass ich ein Wr.Schnitzel bestellte und kein Steak! Die Situation eskalierte, wir gingen - für immer!

    • terbuan
      08. Mai 2014 10:04

      Vollkommen richtig, ich hätte genauso reagiert, es gibt auch andere gute Lokale!
      Ich besuchte einmal ein Restaurant und machte eine ordentliche Zeche, dennoch stellte der Wirt das konsumierte Leitungswasser in Rechnung. Damit war es aus, erledigt, nie wieder habe ich diese Lokalität aufgesucht!

    • baro palatinus (kein Partner)
      09. Mai 2014 15:36

      da brauchen'S aber nicht die feiner wiener rindfleischküche beim plachutta bemühen wenn'S ein 10min schnitzerl haben wollen, verehrtester.

      das erinnert mich an einen beitrag in einem magazin des news-verlages in dem von einem deutschen geschäftsführer erzählt wurde, der auf einen porsche als dienstauto bestand und sich dann über die unangenehm spontane beschleunigungs- wie auch verzögerungsleistung des fahrzeugs beschwerte und minderung begehrte...

      ein teures kalbsfleisch kaufe ich ja deshalb ein, damit ich's (als mit panier

    • baro palatinus (kein Partner)
      09. Mai 2014 15:40

      schluckt das system da die hälfte meines kommentars und dazu ausgerechnet den teil, in welchem ich dem infophilen zustimmte. neu schreiben mag ich nicht.

      nichts für ungut.

  18. Inger
    08. Mai 2014 08:55

    Diese ganze Geschichte zeigt wieder einmal, wie in Österreich ge- und verrurteilt wird. Der Unternehmer ist immer schuld!
    Ich sehe die Sache völlig anders, denn es hat ja schon bei der Berichterstattung ziemlich gehapert, denn es war mehrmals von einer Kündigung die Rede, es war aber offenbar eine Entlassung. Beides probiert, bekanntlich kein Vergleich. Entlassung sofort und mit Begründung, Kündigung mit Fristen.
    Und der Kellner wurden offenbar nicht wegen der paar Deka Zucker hinausgeschmissen, sondern weil er sich aus einem Lager ein Packel Zucker geholt hat. Und als Kellner hat man im Lager nichts zu suchen, zumal es angeblich Zuckerstreuer gibt, die herumstehen.
    Ich bin da schon dafür, dass man sehr genau ist. Weil einerseits, wem hinauszuschmeissen, der sich "wohlverhält" und wem hinauszuschmeissen, der sich selbst bedient und das in einer Form, die nicht erlaubt ist (etwas aus einem Lager holen gehört meiner Meinung nach dazu) ist ein großer Unterschied.
    Offenbar hat da ein Gericht wieder in blinder "Loayalität" geurteilt.

    • terbuan
      08. Mai 2014 10:08

      ...aber im Zuckerstreuer war doch Kristallzucker und der Kellner wollte doch Staubzucker auf seine Erdbeeren! ;-) *Ironie aus*

    • hamburger zimmermann
      08. Mai 2014 18:07

      bitte stetes politkorrekt! Zuckerstreuer gibts keine mehr, sondern Zuckerstreuerinnen!

  19. Freak77
    08. Mai 2014 08:39

    Ich gönne mir heute ein ausgiebiges Essen beim Plachutta in der Wollzeile 38 in der Innenstadt.

    Wie die Mundpropaganda sagt soll Plachutta ein Spezialist für Tafelspitz sein.

    http://www.plachutta.at/de/plachutta_wollzeile/

    • terbuan
      08. Mai 2014 08:52

      Tafelspitz oder Schulterscherzel im Suppentopf, mit den üblichen Beilagen, sehr zu empfehlen, eine Portion reicht für 2 Personen, auch wenn der Herr Plachutta nicht unbedingt die feine englische Art hat! ;-)

    • Undine
      08. Mai 2014 11:06

      @Freak77

      So würde ich auch gerne auf diese linke Hetze reagieren, aber der Anmarsch ist mir denn doch etwas zu weit (ca. 250km!)! :-)

      Aber in meiner "Privatküche" gibt es auch einen exzellenten Tafelspitz mit Erdäpfelschmarren und Fisolengemüse", der den Vergleich mit dem beim Spitzenwirt servierten garantiert nicht scheuen muß! ;-)

  20. Politicus1
    08. Mai 2014 07:58

    1) zu AUs Behauptung: "dass Plachutta einmal einen erwischt hat, während Hundert andere unentdeckt bleiben..":
    Unentdeckt beim Plachutta? Oder bei allen anderen Gastronomen? Wollte Herr P. hier den Rächer für seine ganze Innung spielen ...?
    2) Herr P. musste wissen, dass kein ö. Arbeitsgericht einer Fristlosen wegen ein paar Deka Zucker zustimmen wird.
    3) Und deshalb hätte jeder Wirt gewusst, dass ein solches Urteil in den Medien ein willkommenes Fressen sein wird.
    4) Und daher jeder jeder andere Wirt mit dem Kellner einen Vergleich gesucht, noch bevor es zur ersten Verhandlungsrunde gekommen wäre.
    5) stimme ich zu, dass der ÖGB bis hinauf zum Obersten Gewerkschafter diesen Fall natürlich zur Zeit der noch laufenden AK-Wahl voll und ganz ausnützt.
    6) sind für mich (und vermutlich auch andere) nicht die gezuckerten Erdbeeren, sondern die viel zu enge Tischanordnung ein Grund, die beiden Plachuttas in Hietzing zu meiden ...

  21. simplicissimus
    08. Mai 2014 07:22

    Das Faustrecht wird schon noch kommen!
    Alles nur eine Frage der Zeit.
    Unsere Regierungen und die EU-Fuehrung lassen nichts unversucht, den angehaeuften Wohlstand zu vernichten, die Fleissigen und Risikobereiten zu entmutigen, die Faulen und Feigen zu alimentieren und uns in proliferierenden Regelwerken zu ersticken.
    Linksextreme haben bereits begonnen das Faustrecht anzuwenden.
    Wenn der Buerger sich genoetigt sieht, sich dasselbe Recht zu gewaehren, wird mehr brennen als Kirchen.

  22. mischu
    08. Mai 2014 00:54

    Und ganz besonders bedenklich ist es, wenn das Demonstrationsrecht in erster Linie für LINKSIDEOLOGISCHE Anliegen mißbraucht wird und dafür ganze Stadtteile sprich vornehmlich die Innenstadt lahmgelegt werden.

    Genau das findet derzeit fast schon dreimal wöchentlich im rot-grünen Wien statt, noch dazu angeheizt von unseren linksgestrickten Medien, die auch für die überzogenen Reaktionen linksverhetzter Bessermenschen vor dem Plachutta-Restaurant mitverantwortlich sind.

    Die völlig einseitige Berichterstattung, bei der auf die Rechtfertigung Plachuttas überhaupt nicht eingegangen wurde - nämlich, daß es nicht um die paar Gramm Zucker ging, sondern um den verbotenen Zutritt bzw. die Selbstbedienung des Kellners im Lebensmittellager (was sicher auf bestimmten Erfahrungen beruht)!.
    Das wollte niemand mehr hören und schon gar nicht die Gewerkschaft, welche die aufgeladene Atmosphäre noch zusätzlich aufheitzte, wie wenn die wachsende Arbeitslosigkeit nicht das größere Problem für diesen Verein darstellen müßte!

    http://wien.orf.at/news/stories/2645254/

    Die Linksextremen beherrschen mit Hilfe der Medien und der Gutmenschenorganisationen längst das Faustrecht auf der Straße und müssen auch keinerlei Strafverfolgung befürchten.
    Siehe auch als jüngstes Beispiel die Verwüstung der Karlskirche, wo die ANTIFA deutlich ihre Zeichen hinterließen und der Spruch bei einer ebensolchen Veranstaltung mit ÖH-Beteiligung am Vorabend verwendet wurde, trotzdem berichten die linksvereinnahmten Medien - allen voran wie immer unser rot-grüner Staatsfunk - man weiß nicht, wer es war, man kennt die Täter nicht.
    Aber wehe, es wäre ein rechtsextremes Zeichen hinterlassen worden, nicht auszudenken.........

    Weit haben wir es in diesem LINKSstaat gebracht, denn von Recht kann man wahrlich nicht mehr sprechen.





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