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Ohne Parkplatz keine Menschen

Wenn ständig und grundlos Parkplätze ohne Ersatz verschwinden, sollte sich die Politik über den Zorn der Bürger nicht wundern. Auch darüber nicht, dass Wien nur eine stagnierende Zahl an Bürgern hat. womit es anders ist als alle anderen signifikant wachsenden Bundesländer (bis auf Kärnten). Offenbar vertraut die Obrigkeit, dass die Menschen ohnedies nicht die Energie haben, jedem einzelnen Parkplatz öffentlich nachzuweinen.Und baut lieber Hochhäser für reiche Russen, als wenigstens die existierenden Parkplätze zu verteidigen.

Dahinter steht vor allem die grüne Ideologie, die Autos und deren Besitzer prinzipiell als etwas Böses ansieht. Wer nicht mit Fahrrädern Verkehrsregeln ignoriert, ist kein guter Mensch. Diese Ideologie ist jetzt durch die grüne Regierungsbeteiligung besonders stark im Rathaus präsent. Sie hat aber auch die SPÖ in weiten Teilen erfasst. Sie bewegt ebenso die vom Todestrieb erfasste Wiener Volkspartei, die einstige Partei der (igitt: autobesitzenden) Bürger. Offenbar tun diese Parteien alles, um den Freiheitlichen weiter Wähler zuzutreiben. Ohne dass die FPÖ überhaupt noch einen Finger krümmen muss.

Ein konkretes Beispiel, das zwar klein, aber besonders absurd und daher besonders anschaulich ist: In der Wiener Langegasse (gegen die Grüne aus nicht wirklich nachvollziehbaren Gründen trotz ihrer extrem hohen Wohnqualität schon jahrelang immer wieder besonders aggressiv vorgehen) wurde plötzlich der Gehsteig so vorgezogen, dass eine Reihe von Parkplätzen verschwindet.

Zwar hat sich nie ein Passant über die dort stehenden Autos aufgeregt. Zwar ist man auch mit Kinderwägen problemlos auf dem früheren Gehsteig an Entgegenkommenden vorbeigekommen. Tut alles nichts. Die Bezirkspolitiker jubeln, weil jetzt ein Riesengehsteig draus geworden ist. Besonders laut jubeln natürlich die Grünen; sie sehen sich als „Eroberer“, wie sie ungeniert wörtlich sagen.

Um die dort wohnenden Menschen kümmert man sich hingegen nicht. Grünrot ebensowenig wie die schwarze Vorsteherin. Oder um die Geschäftsleute in dem betreffenden Straßenstück. Auch diese sind über die überflüssige Gehsteigverbreitung empört, selbst wenn sie kein Auto haben. Sie sind nämlich zur Klagemauer ihrer empörten Kunden geworden.

Jetzt wird jede Menge an Scheinargumenten zur Verteidigung des Parkplatzdiebstahls eingeworfen. So sei der Schulweg in die nahegelegene Volksschule sicherer geworden. Dabei haben sich Eltern früher viel weniger gesorgt, als eine normale Parkspur die Kinder vom rollenden Verkehr getrennt hatte.

Und es sind keineswegs nur die Parkplätze vor der „Alten Backstube“ gekillt worden. Gleich ums Eck wurden ebenso grundlos Schrägparkplätze vor dem ehemaligen Konsulat abgeschafft. Überall in Wien werden Parkplätze durch – nie verwendete – Fahrradbügel zerstört. In der Mariahilfer Straße werden gleich Hunderte Parkplätze vernichtet, was Rotgrün besonders laut jubeln lässt. Im ersten Bezirk hat sich die schwarze Vorsteherin jahrelang gegen eine Parkgarage gewehrt (bis sie dann sehr spät ihre Meinung zu ändern begann).

Das Opfer sind wohlgemerkt durchwegs für Parkpickerln zahlende Autobesitzer. Also nicht solche im 13., 18. und 19. Bezirk, wo man absurderweise die an sich dort noch vorhandenen Plätze gratis abgibt, worauf in den einstigen Nobelbezirken ganz Mitteleuropa wochenlang seine Autos (unbewegt und gratis) hinstellt.

In der Langfristwirkung werden jedenfalls da wie dort immer mehr Menschen aus Wien vertrieben. Besonders jene, die kleine Kinder haben und die sich aber dennoch den schlimmen Luxus eines Autos leisten.

Nochmals zurück in den achten Bezirk, wo man besonders intensiv Parkplätze vernichtet. Denn dort steht das einzige Großtheater Wiens, für das es weit und breit kein Parkhaus gibt. Folge: Theater-Besucher aus den Bundesländern kreisen schon eine Dreiviertel-Stunde vor Theaterbeginn auf der Suche nach einem Parkplatz durch die Josefstadt. Besonders abends wird es rund ums Theater schlimm, wenn Theater- und Beisl-Besucher gleichzeitig heranströmen.

Die (formal ebenfalls schwarze, aber im Herzen tiefgrüne) Bezirksvorsteherin unternimmt dennoch keinerlei Versuch, ein Parkhaus bauen zu lassen. Weder unter dem ohnedies sanierungsbedürftigen Schönbornpark noch unter dem Piaristenplatz, die beide theaternahe wären. Es wird statt dessen von Politiker etwas gestottert von Bäumen, die wichtiger seien als Autos, oder von einer Unterschriftensammlung, die sich vor 30 Jahren gegen ein Parkhaus unter dem Piaristenplatz gerichtet habe.

Was die Grünen aller Parteien nur übersehen: Die Menschen haben trotzdem Autos. Folge: Immer mehr Geschäfte werden in Garagen gewandelt. Für gesicherte Abstellplätze werden Mietgebühren schon weit über 200 Euros verlangt. Zugegeben: Ein Politiker kann sich das locker leisten. Eine Familie nicht.

Vor kurzem wurde auch noch die ehemalige Gaswerkszentrale auf der Josefstädtstraße in ein Hotel verwandelt. Nur hat man leider vergessen, dass es überhaupt keinen Parkplatz für die Hotelgäste gibt. Es sei denn, diese gehen 15 Minuten und mehr zum nächsten Parkhaus. Dabei wissen Hotelbesitzer selbst in Palermo (wo der Tagebuchautor gerade herkommt), dass sie nicht ohne Parkplätze zumindest im Keller existieren können.

Nur in Wien weiß man das nicht (mehr). Hier wird Einwohnern und Gästen vorgeschrieben, dass sie kein Auto zu haben haben.

PS: Kein Wunder, dass Wien – einst das weitaus einwohnerstärkste Land Österreichs – längst schon von Niederösterreich überholt worden ist, das bei der EU-Wahl bereits über 100.000 Wahlberechtigte mehr als Wien hat. Wien dürfte in absehbarer Zeit auch von Oberösterreich überholt werden.

Ich schreibe regelmäßig Kommentare für die unabhängige und rund um die Uhr aktuelle Informationsseite „Vienna.at“.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Mai 2014 02:14

    Wien verliert unter dieser unseligen Regierungskoalition nicht nur an Parkplätzen und Bewohnern, sondern auch an internationalem Ansehen, weil sich das allgemeine (verkehrs-)politische Chaos, welches hier herrscht, rasch herumspricht.

    http://wien.orf.at/news/stories/2646939/

    Der wirtschaftliche Schaden, den Rot-Grün anrichten, wird immer größer, denn auf der einen Seite steigen die Schulden in schwindelnde Milliardenhöhe und auf der anderen Seite wandern Betriebe ab und der (Kongreß-)Tourismus als wichtige Einnahmequelle kommt uns immer mehr abhanden.

    Die verheerenden Auswirkungen der Wiener Stadtregierung kann man einmal mehr mit einem einfachen Satz zusammenfassen:

    ROT-GRÜN UND ALLES IST HIN!

    P.S.: Hoffentlich beweist der Wähler endlich Einsicht und das schon bei der kommenden EU-Wahl!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorharo
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Mai 2014 09:43

    Wien verliert durch die Parkplatznot vor allem Kunden aus anderen Bundesländern.

    Viele NÖer fahren nicht mehr oder weit seltener nach Wien für einen Geschäftsbummel oder für einen Theaterbesuch. Umgekehrt aber gibt es mehr Wiener die nach NÖ kommen.

    Aber noch sind diese Auswirkungen nicht besonders spürbar oder sie werden ignoriert, nicht veröffentlicht wie so Vieles das nicht ins rot-grüne ideologische Bild passt.

    Die roten und grünen Wien-Politiker haben es auch schwer. So setzen sie sich gerne werbe(un)wirksam für Gesamtschulen ein in die sie dann ihre eigenen (Enkel)Kinder keinesfalls schicken und genauso werbe(und)wirksam setzen sie sich auf das Fahrrad, aber keiner glaubt ihnen, dass sie selber innerhalb Wiens, zum Flughafen oder nach St.Christophen, Kärnten, Griechenland, Türkei radeln. Parkplätze brauchen sie ja auch nicht, der Dienstchauffeur steht stets auf Abruf bereit (auch für die Angehörigen) und kann ja um den Block kreisen anstatt zu parken.

  3. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Mai 2014 08:26

    Nach kürzlich veröffentlichter Mitteilung hat sich die rot-grüne Wiener Stadtregierung vorgenommen, in einigen Jahren den Autoverkehr in Wien zu halbieren (Motto: Smart City). Dazu dienen viele kleine Maßnahmen, um es den Autofahrern möglichst schwer zu machen, weiterhin ihre Fahrzeuge zu benützen.

    Hat schon jemand ermittelt, wieviel Zeit, Autokosten und Umweltschäden (LÄrm und Abgase) durch das lange Suchen nach freien Parkplätzen entstehen?
    Wenn die Stadt Wien die öffentlichen Verkehrsmittel konsequent forcieren will, dann wäre eine rasche U4-Verlängerung nach Auhof und Klosterneuburg, sowie eine U1 bis Rothneusiedl dringend angeraten. Und die geplante U5 sollte nicht nur für ein paar hundert Meter Richtung Westen bis zum "alten" AKH (nicht zum Neuen!) mit einer Station(!) gebaut werden.
    Ich fahre meist nur bis zur Stadtgrenze und wenn es das Wetter erlaubt, mit dem ständig im Kofferraum mitgeführten Klapprad in die Stadt.

    P.S.:
    Eine Bitte an den Blogbetreiber: unterlassen Sie doch Ihre ständigen negativen Bemerkungen zu den Radfahrern, dessen Abstellplätze usw. Vielleicht fährt auch Ihr Enkel Maximilian manchmal mit dem Fahrrad in Wien herum? Ich stimme lediglich mit Ihnen dahingehend überein, dass es auch rücksichtslose Radfahrer gibt, welche bestraft gehören.

    P.P.S.:
    Danke im Voraus für die zu erwartenenden halben Sterne der AU-Fans, welche eiegentlich "Dauamen runter" bedeuten. Übrigens ist nun wissenschaftlich bewiesen, dass generell solche Bewertungen vielfach nach dem sog. Matthäus-Effekt vergeben werden ("Wer da hat, dem wird gegeben", "Wo Tauben sind, fliegen ....", "Es regnet immer dort, wo es schon nass ist" oder "Der Teufel sch...t immer auf den größten Haufen"). Eigenbeurteilungen fördern dieses "menschliche Prinzip" - siehe auch Produktbewertungen im Internet. Aus meiner Sicht überwiegen die Nachteile der Sternenvergabe, aber es gebe ja auch andere Möglichkeiten, um Zustimmungen zu wertvollen Kommentaren zu erteilen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorDas Pingerle
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Mai 2014 09:18

    Es nützt alles nichts. Die Mehrheit der tatsächlich gewählt Habenden in Wien will das so, sonst hätte rot-grün keine (Mandats)Mehrheit. Ich war auch jahrelang verständnislos, verzweifelt, warum die Stadt insgesamt verkehrstechnisch so geschwächt wird, in dem sukzessive die Straßeninfrastruktur für Autos ohne Not systematisch reduziert wird. Alles egal. Die Mehrheit will es so. Und offenbar hat es (noch) keine wirtschaftlichen Auswirkungen für die, die das so herbeigewählt haben. Vielleicht hat es auch niemals negative Auswirkungen und die Linken haben einfach recht. Ich weiß es nicht.

    Jedenfalls ziehe ich die Konsequenzen und übersiedle, nachdem ich seit meiner Geburt in Wien gelebt habe, mit Jahreswechsel nach NÖ. Nichteinmal 20 km außerhalb von Wien befindet man sich bereits in einer völlig anderen - geradezu heilen - Welt. Traurig aber wahr.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Mai 2014 08:02

    OT
    Ein Sittenbild unseres marktwirtschaftsfeindlichen Wirtschaftssystem.

    http://www.arte.tv/guide/de/051476-016/vox-pop

  6. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Mai 2014 06:49

    o.T.

    Bereitet hier ein Schwarzer Systemprofiteur unserer Systemregierung den Weg für eine noch stärkere Enteignung des Mittelstandes? ;-)

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/3805042/Kapsch_13-und-14-Gehalt-keine-heilige-Kuh?_vl_backlink=/home/index.do

  7. Ausgezeichneter Kommentatorotti
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Mai 2014 19:32

    ich weiß schon - ein Rösslsprung - aber trotzdem passt es hier her ? :

    absetzbares Kilometergeld für PKW .. 0,42 Euro je Km

    für Fahrrad......................................0,38 Euro je km

    bin ich deppert, oder ?
    könnten Sie es mir sagen?


alle Kommentare

  1. roli50 (kein Partner)
    17. Mai 2014 12:52

    Wien hat eindeutig ZU VIELE Pkw-Abstellplätze! Alle Straßen (öffentlicher Raum!) sind mit den privaten Vehikeln der AutobesitzerInnen verstellt. Für Menschen und freie Mobilität (ungehindertes Zu-Fuß-Gehen oder Radfahren) bleibt da kein Platz mehr.
    Werden Parkplätze reduziert, verringert sich irgendwann auch der KFZ-Verkehr. Wien würde damit sehr an Lebensqualität gewinnen. Doch leider sind dem Wiener Bürgermeister die Interessen der Autolobby wichtiger als seine BürgerInnen. Zigtausende KFZ-Opfer (Getötete, Verletzte, Kranke, Mitleidende) während seiner Amtszeit zeugen dafür.

  2. Brigitte Kashofer
    15. Mai 2014 22:17

    Ich möchte vehement und ausdrücklich darauf hinweisen, daß kein Bundesland auch nur um einen Quadratzentimeter "wächst", wenn sich dort die Bevölkerungszahl erhöht. Es wird lediglich enger, schmutziger und lauter, der Verkehr nimmt zu und die Lebensqualität ab.
    Nur unsere Politiker jubeln jedesmal, weil sich mit der Erhöhung der Bevölkerungszahl die Pro-Kopf-Verschuldung verringert.

  3. Veronika Mickel-Göttfert (kein Partner)
    15. Mai 2014 12:39

    Nachdem ich als Bezirksvorsteherin der Josefstadt direkt angesprochen bin – aber es nicht als nötig empfunden wurde, vor der Veröffentlichung des Artikels gründlich zu recherchieren, möchte ich zu den einzelnen Kritikpunkten Stellung nehmen:
    Lange Gasse: der Antrag auf Gehsteigverbreiterung wurde von SPÖ und Grüne eingebracht und mehrheitlich angenommen. Ich kann und will mich nicht über eine demokratisch getroffene Entscheidung hinwegsetzen. Um den Verlust dieser Stellplätze zu kompensieren, haben wir vis-à-vis vier Parkplätze für Anrainer eingerichtet.
    Ich weiß nur zu gut, wie groß die Parkplatznot im Grätzl rund um das Theater in der Josefstadt ist, daher haben wir hier bereits 140 Stellplätze für Anrainer reserviert.
    Zur Garagenfrage: ich habe im Zuge des Neubauprojekts in der Rathausstraße 1 eine geförderte Garage an diesem Standort gefordert. Es wird auch eine Garage geben. Ob gefördert ja/nein od. ausschl. mit Nachtparkmöglichkeiten für die lokale Bevölkerung ist noch nicht geklärt. Weiters habe ich eine Aktion für vergünstigte Garagenplätze vereinbart, mehr dazu unter www.mickel.at. Schönbornpark und den Piaristenplatz erachte ich aus Denkmalschutzgründen als ungeeignete Standorte.
    Stellplätzen vor dem ehemaligen Konsulat: vor dem Umbau ist der Gehsteig auf privatem Grund verlaufen. Diese Fläche wird nun wieder privat genutzt, daher musste der Gehsteig wieder auf öffentlichem Grund. Mit den vorgegebenen Mindestbreiten für Gehsteige und Fahrbahn mussten hier die Schräg- in Längsparkplätze umgewandelt. Dadurch haben wir leider drei Stellplätze verloren. Aber auch hier haben wir die Anrainerparkplätze in unmittelbarer Nähe (Schmidgasse 13-15, Buchfeldgasse 10-12, Buchfeldgasse 18A) ausgeweitet. Ich freue mich, wenn in Zukunft nachgefragt wird, bevor man aus der Emotion heraus Artikel produziert, deren Inhalte nicht haltbar sind. MfG, Veronika Mickel-Göttfert

  4. cmh (kein Partner)
    15. Mai 2014 09:26

    Ein gordischer Knoten, diese Autos.

    Die Schwierigkeiten entstehen aus den folgenden Grüden:

    das Auto ist er beste Freund des Menschen
    ich parke wann ich will, wo ich will und wie lange ich will
    ohne Auto mache ich keinen Schritt

    Somit kann den Volksopernbesuchern aus den Bundesländern schon geholfen werden. Sie könnten einen der park-and-ride-Plätze an einer der Endstationen der U6 nutzen. Nur leider ist eine Fahrt mit der U6 nicht unbedingt angenehm im Theaterdress. Also wäre hier eines der gesamtheitlichen Konzepte, von denen soviel geschwafelt wird gefragt.

    Was durch die PArkplatzvernichtung eigentlich angestrebt werden sollte wäre eine STrangulierung des Autoverkehrs. Man muss nicht immer mit dem Auto fahren, wenn man innerhalb Wiens irgendwohin will. Das Auto könnte daher ohne Zeitverlust die meiste Zeit in einem (entfernteren) Parkhaus verräumt bleiben.

  5. AGLT (kein Partner)
    15. Mai 2014 09:10

    "Es sei denn, diese gehen 15 Minuten und mehr zum nächsten Parkhaus. Dabei wissen Hotelbesitzer selbst in Palermo (wo der Tagebuchautor gerade herkommt), dass sie nicht ohne Parkplätze zumindest im Keller existieren können."

    Was ist denn das für ein Blödsinn!?! Zig Hotels in zig Ländern haben NULL Parkplätze vor dem Hotel bzw. keine Tiefgarage! Vor allem, wenn sie in der verkehrsberuhigten Innenstadt liegen! Dort gibt es zentrale Parkplätze, die mitunter 10 Minuten oder weiter vom Hotel entfernt liegen (zB in Verona, Florenz, um bei den italienischen Beispielen zu beiben)!

    Man kann über Wien zu Recht viel schimpfen, aber das ist wieder mal ein ausgemachter Blödsinn.

  6. Tagebuchleser vom Berg (kein Partner)
    15. Mai 2014 08:17

    Ich selbst war als Student Hainburg Aubesetzer und habe bis Ende der 90iger-Jahre Grüne gewählt und muss leider heute feststellen, dass auch ich durch mein Wahlverhalten ein Wegbereiter dieses "Wiener Ökofaschismus" bin, leider!!

    Jedoch war ich immer ideologiefreier Radfahrer, Autofahrer, Öffifahrer und Fußgänger - Die Grünen und ihr Hang zum Totalitarismus sehe ich heute als Bedrohung für normal vernunftbegabte Menschen.

    PS:die Aubesetzung und der daraus entstandene Nationalpark waren trotzdem eine gute Sache.

  7. Sensenmann
    14. Mai 2014 22:17

    Wozu der Lärm, was steht dem Herren zu Diensten?
    Soviel ich weiß, ist diese Stadtregierung nicht durch Putsch an die Macht gekommen. Die Mehrheit wollte es so und soll es nun auch so haben und bezahlen.
    Ich kaufe sowieso nicht mehr in der Stadt ein sondern außerhalb, denn jeder Cent, den man dem Sozi entzieht, ist ein Segen für die anständigen Menschen, denn dieses Geld kann der Sozi nicht gegen diese verwenden.
    Die Parkplatznot gerade in den Innenbezirken gefällt den Anrainern offenbar sehr - sonst hätten sie ja nicht die Ökobolschewiken noch als Dreingabe zum Sozi gewählt. Daß die schwarzen Sozialisten keinen Deut besser sind, braucht ja nicht gesondert erwähnt werden. Diese Not wird eben nicht als solche empfunden. Da Sozis und Ökobolschis generell über arbeitslose Einkommen verfügen - sofern sie nicht ohnedies vor lauter ederer-Tausendern und Vorteilen der EU an drückendem Bargeldüberhang leiden - leisten sie sich 200 Euro locker für einen Stellplatz. Und wem es nicht passt, der kann ja wegziehen...

    Also wieder der alte Satz von Hoffmann von Fallersleben: "Nicht Mord, nicht Brand noch Kerker, nicht Standrecht obendrein, es muss noch kommen stärker, soll es von Wirkung sein..."

    Bevor sich nicht der letzte Ökobolschi nicht mehr auf die Straße trauen darf, weil er sonst vom Volk spazierengewatscht wird, bevor man nicht den letzten Sozi in der Öffentlichkeit wie einen gemeinen Verbrecher behandelt, so lange wird der Ökogendervolksvernichtungsausbeutungsbolschewismus weiter fröhliche Urständ feiern.

    • Torres (kein Partner)
      15. Mai 2014 11:25

      Sie scheinen die Ergebnisse der letzten Wien-Wahl vergessen zu haben (oder zu ignorieren), wenn sie meinen "die Mehrheit wollte es so". Bekanntlich hat zuerst einmal die SPÖ ihre Absolute verloren, weiters haben die (ohnehin schon schwachen) Grünen und die ÖVP noch weiter verloren - womit der Wähler wohl ausdrücken wollte: "euch wollen wir auf keinen Fall". Massiv gewonnen hat die FPÖ, also in "Wählewillen" ausgedrückt: "Ihr sollt mehr Einfluss gewinnen, ihr sollt mitregieren". Und was tat Häupl? Er nahm die Grünen in die Stadtregierung! Formalrechtlich natürlich in Ordnung, doch der (mehrheitliche) Wählerwille war ein ganz anderer.

  8. otti
    14. Mai 2014 19:32

    ich weiß schon - ein Rösslsprung - aber trotzdem passt es hier her ? :

    absetzbares Kilometergeld für PKW .. 0,42 Euro je Km

    für Fahrrad......................................0,38 Euro je km

    bin ich deppert, oder ?
    könnten Sie es mir sagen?

  9. terbuan
    14. Mai 2014 11:35

    Nur zur Information über die derzeitige Situation des öffentlichen und privaten Verkehrs:
    In Wien gibt es derzeit ca. 700.000 angemeldete PKW's und ca. 800 Millionen Fahrgäste in öffentlichen Verkehrsmitteln pro Jahr.
    Hinzu kommen noch die Fahrzeuge der Ein- und Auspendler.
    Wo bitte sollen diese alle stehen und fahren, vor allem in den inneren Bezirken?

    Ich bin selbst Autofahrer, aber vermeide Fahrten im Stadtgebiet wann immer ich es kann. Bei aller berechtigten Kritik an der derzeitigen rot-grünen Regierung, aber Wien hat ein gut ausgebautes und funktionierendes U-Bahn-, Straßenbahn- und Busnetz um das uns andere Städte beneiden.
    So viel Fairness muss sein!

    • schwarz
      14. Mai 2014 12:57

      Wahrscheinlich fahren Sie selten mit der U-Bahn, sonst wüßten Sie wie oft hier Störungen, überfüllte Züge und andere Unregelmäßigkeiten vorkommen.
      Auch wenn es eine Alternative durch öffentlichen Vekehr gibt, ist nicht einzusehen warum WILLKÜRLICh Parkplätze vernichtet werden (und das mit großer Schadenfreude von Grün und Pink).
      Verbreiterungen des Gehsteigs führen in vielen Fällen dazu, daß er der Gehsteig widerrechtlich von terroristischen Radfahrern benutzt wird (natürlich ohne jede Kennzeichnung)

    • terbuan
      14. Mai 2014 13:18

      @schwarz
      Ich fahre sehr oft mit U-Bahn und Straßenbahn, gebe zu es ist nicht immer gemütlich, vor allem in der U 6, ist mir aber immer noch lieber als mit dem Auto auf der Suche nach einem Parkplatz im Kreis zu fahren.
      Und Störungen bei der Straßenbahn werden zumeist von undisziplinierten Autofahrern verursacht!
      Die Verbreiterung von Gehsteigen ist mir neu, zumeist werden sie verschmälert um ein Schrägparken zu ermöglich, was ich positiv finde!

    • Cotopaxi
      14. Mai 2014 14:46

      @ Terbuan

      In den letzten Jahren wäre mir nicht aufgefallen, dass etwa durch Gehsteigverkleinerungen neue Parkplätze geschaffen worden wären. Die Intention der Wiener Stadtregierung ist doch, Parkraum zu verringern, etwa durch Gehsteigverbreiterungen, Installation von Fahrradständern auf der Fahrbahn usw. Manchmal verschwindet sogar eine ganze Nebenfahrbahn (mit ihren Parkplätzen), damit Hunde auf dem neuen Gehsteig mehr Auslauf haben.

    • terbuan
      14. Mai 2014 15:55

      @Cotopaxi

      Nur 2 Beispiele aus meiner unmittelbaren Umgebung:
      Billrothstraße zwischen Vorortelinie und Grinzinger Allee,
      danach Grinzinger Allee bis Hungerbergstraße.

    • Cotopaxi
      14. Mai 2014 17:35

      @ Terbuan

      Da dürfen Sie sich und die Anrainer glücklich schätzen.

  10. haro
    14. Mai 2014 09:43

    Wien verliert durch die Parkplatznot vor allem Kunden aus anderen Bundesländern.

    Viele NÖer fahren nicht mehr oder weit seltener nach Wien für einen Geschäftsbummel oder für einen Theaterbesuch. Umgekehrt aber gibt es mehr Wiener die nach NÖ kommen.

    Aber noch sind diese Auswirkungen nicht besonders spürbar oder sie werden ignoriert, nicht veröffentlicht wie so Vieles das nicht ins rot-grüne ideologische Bild passt.

    Die roten und grünen Wien-Politiker haben es auch schwer. So setzen sie sich gerne werbe(un)wirksam für Gesamtschulen ein in die sie dann ihre eigenen (Enkel)Kinder keinesfalls schicken und genauso werbe(und)wirksam setzen sie sich auf das Fahrrad, aber keiner glaubt ihnen, dass sie selber innerhalb Wiens, zum Flughafen oder nach St.Christophen, Kärnten, Griechenland, Türkei radeln. Parkplätze brauchen sie ja auch nicht, der Dienstchauffeur steht stets auf Abruf bereit (auch für die Angehörigen) und kann ja um den Block kreisen anstatt zu parken.

  11. Das Pingerle
    14. Mai 2014 09:18

    Es nützt alles nichts. Die Mehrheit der tatsächlich gewählt Habenden in Wien will das so, sonst hätte rot-grün keine (Mandats)Mehrheit. Ich war auch jahrelang verständnislos, verzweifelt, warum die Stadt insgesamt verkehrstechnisch so geschwächt wird, in dem sukzessive die Straßeninfrastruktur für Autos ohne Not systematisch reduziert wird. Alles egal. Die Mehrheit will es so. Und offenbar hat es (noch) keine wirtschaftlichen Auswirkungen für die, die das so herbeigewählt haben. Vielleicht hat es auch niemals negative Auswirkungen und die Linken haben einfach recht. Ich weiß es nicht.

    Jedenfalls ziehe ich die Konsequenzen und übersiedle, nachdem ich seit meiner Geburt in Wien gelebt habe, mit Jahreswechsel nach NÖ. Nichteinmal 20 km außerhalb von Wien befindet man sich bereits in einer völlig anderen - geradezu heilen - Welt. Traurig aber wahr.

  12. Anonymer Feigling
    14. Mai 2014 09:03

    >> Also nicht solche im 13., 18. und 19. Bezirk, wo man absurderweise die an sich dort noch vorhandenen Plätze gratis abgibt, worauf in den einstigen Nobelbezirken ganz Mitteleuropa wochenlang seine Autos (unbewegt und gratis) hinstellt.

    Unterberger ist hier offenbar auch schon unbewusst Opfer der roten und grünen Indoktrination geworden.
    Die Taktik besteht darin, zuerst in einem Teil der Stadt durch Einführung eines generellen Parkpickerls Angst und Schrecken zu verbreiten.
    Dann fliehen einige Autobesitzer in die Nachbarbezirke, in den bis dahin Ruhe und Ordnung geherrscht haben, und schon bricht das Chaos aus.
    Jetzt, so erhoffen sich das die roten und grünen Sozialisten, werden die Bürgen in diesen noch nicht bekehrten Bezirken, händeringend nach dem Parkpickerl rufen.

    Mitnichten! Die Befragungen haben ergeben, dass die Bürger dieser Bezirke den Sozialisten den Mittelfinger gezeigt haben. Wie ein kleines gallisches Dorf wehren sie sich gegen die Besetzer.

    Übrigens frage ich mich, was ein generelles Parkpickerl für ganz Wien bringen soll?
    Es gäbe dann nämlich überhaupt keinen Lenkungseffekt mehr. Ob ein Wiener Autofahrer fürs Abstellen jetzt zahlt oder nicht, hat dann für die Parksituation keine Auswirkung mehr.

    Und hier sieht man sehr deutlich, wie kurzsichtig die grüne Denkweise sein kann.
    Wenn ich schon nur ans Abzocken denke, dann verärgere ich doch nicht das Wahlvolk, aus deren Mitte ich gerne künftige Wähler lukrieren möchte.
    Wäre ich intelligent, dann müssten die Pendler brandeln und die Wiener hätten alle ein Gratisparkpickerl.

    • terbuan
      14. Mai 2014 09:15

      @Anonymer Feigling

      Zu Ihrem letzten Satz ein Anmerkung:
      So funktioniert es in der schon vorhin von mir zitierten Stadt Berlin:
      Die "Anrainervignette" kostet fast nichts und gilt für2 Jahre.
      Die Kurzparkgebühren für Auswärtige sind gestaffelt, am höchsten im Bezirk Berlin-Mitte und sinken bis zum Stadtrand auf Null.

    • schreyvogel
      14. Mai 2014 10:04

      Also weg mit den Pendlern, denn die stehlen Wiener Park- und Arbeitsplätze???

      Übrigens, die Pendler sind auch Wahlvolk, nicht in Wien, aber bei NR- und EU-Wahlen. Da werden sie sich erinnern, welche Partei sie lustvoll quält.

    • AGLT (kein Partner)
      15. Mai 2014 09:15

      Weg mit diesen bösen Pendlern? Gut, im Gegenzug weg mit diesen präpotenten Wiener Zweitwohnsitzbesitzern im Wiener Umland bzw. mit den Wiener "Aussiedlern", die meinen, mit ihrer Wohnung gleich die ganze Nachbarschaft gekauft zu haben und sich alle nach ihnen zu richten haben.

  13. Herby
    14. Mai 2014 08:35

    Wien soll zu einer total verkehrsberuhigten Ruhezone werden.

    Es gibt jetzt einen rot-grünen Strategieplan bis zum Jahr 2050.

    Diejenigen die jetzt noch mit dem Auto fahren sollen zu Fußgängern oder Radfahrern "umerzogen" werden. Das Autofahren wird wohl mit allen Mitteln vermiest werden, mit allen Schikanen, dazu gehört u. a. auch die Vernichtung von Parkplätzen.

    Link: http://diepresse.com/home/panorama/wien/3804960/Wien-will-Autoverkehr-halbieren?_vl_backlink=/home/index.do

    (bitte auch die Leserkommentare unter dem Presse-Artikel beachten)

    Wien wird dann 2050 wohl nur mehr eine Stadt der Schreibtischarbeiter, der Kreativen und Denker sein, weil ja Industrie, Gewerbe und Einkaufen dann nur mehr sehr eingeschränkt möglich sein wird. Oder Wien wird die Schlafstadt, und die Menschen pendeln dann mit dem Zug nach NÖ zum Arbeiten (also genau umgekehrt zu heute).

  14. Gerhard Pascher
    14. Mai 2014 08:26

    Nach kürzlich veröffentlichter Mitteilung hat sich die rot-grüne Wiener Stadtregierung vorgenommen, in einigen Jahren den Autoverkehr in Wien zu halbieren (Motto: Smart City). Dazu dienen viele kleine Maßnahmen, um es den Autofahrern möglichst schwer zu machen, weiterhin ihre Fahrzeuge zu benützen.

    Hat schon jemand ermittelt, wieviel Zeit, Autokosten und Umweltschäden (LÄrm und Abgase) durch das lange Suchen nach freien Parkplätzen entstehen?
    Wenn die Stadt Wien die öffentlichen Verkehrsmittel konsequent forcieren will, dann wäre eine rasche U4-Verlängerung nach Auhof und Klosterneuburg, sowie eine U1 bis Rothneusiedl dringend angeraten. Und die geplante U5 sollte nicht nur für ein paar hundert Meter Richtung Westen bis zum "alten" AKH (nicht zum Neuen!) mit einer Station(!) gebaut werden.
    Ich fahre meist nur bis zur Stadtgrenze und wenn es das Wetter erlaubt, mit dem ständig im Kofferraum mitgeführten Klapprad in die Stadt.

    P.S.:
    Eine Bitte an den Blogbetreiber: unterlassen Sie doch Ihre ständigen negativen Bemerkungen zu den Radfahrern, dessen Abstellplätze usw. Vielleicht fährt auch Ihr Enkel Maximilian manchmal mit dem Fahrrad in Wien herum? Ich stimme lediglich mit Ihnen dahingehend überein, dass es auch rücksichtslose Radfahrer gibt, welche bestraft gehören.

    P.P.S.:
    Danke im Voraus für die zu erwartenenden halben Sterne der AU-Fans, welche eiegentlich "Dauamen runter" bedeuten. Übrigens ist nun wissenschaftlich bewiesen, dass generell solche Bewertungen vielfach nach dem sog. Matthäus-Effekt vergeben werden ("Wer da hat, dem wird gegeben", "Wo Tauben sind, fliegen ....", "Es regnet immer dort, wo es schon nass ist" oder "Der Teufel sch...t immer auf den größten Haufen"). Eigenbeurteilungen fördern dieses "menschliche Prinzip" - siehe auch Produktbewertungen im Internet. Aus meiner Sicht überwiegen die Nachteile der Sternenvergabe, aber es gebe ja auch andere Möglichkeiten, um Zustimmungen zu wertvollen Kommentaren zu erteilen.

    • terbuan
      14. Mai 2014 09:02

      Sehr geehrter Herr Pascher,
      zu Ihrem PPS stimme ich Ihnen völlig zu, das System der "Besternung" ist kontraproduktiv, es gehörte längst wieder abgeschafft, jedoch der Betreiber wünscht es so. Ich gebe Ihnen dennoch 3***!
      Betreffend Ihrer Aussagen zum Thema:
      Ich kenne eine Reihe von Freunden und Bekannten, die wollen einfach nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, da nehmen sie lieber ein mühsames und kostenintensives Parkplatz suchen in Kauf.
      Beispiel Klosterneuburg:
      Vom Bahnhof Heiligenstadt (Endstation U4) gibt es eine gute S-Bahn Verbindung bis Tulln und mehrere Autobuslinien nach Klosterneuburg.
      Wenn Sie jedoch in der Nähe dieses Bahnhofs einen Parkplatz suchen, dann haben Sie ein Riesenproblem. Die Straßen sind vollgeparkt mit WU-TU's, wie sie von den Einheimischen genannt werden (Fahrzeuge mit den Kennzeichen Wien-Umgebung und Tulln).

    • AGLT (kein Partner)
      15. Mai 2014 09:22

      @terbuan:

      Wenn sie sich so gut in Heiligenstadt auskennen, werden sie ja zustimmen, dass gerade Heiligenstadt ein sehr gutes Beispiel der Parkplatzvernichtung in den letzten 10 Jahren ist.

      Bezüglich des Seitenhiebs auf die bösen WU/TUler: Heiligenstadt ist ein mit öffentlichen Verkehrsmitteln äußerst gut aufgeschlossenes Gebiet - wozu brauchen also die Wiener dort ein Auto - ergo einen Parkplatz?

      Ich bin selbst 22 Jahre großteils mit dem Auto nach Wien gependelt und dann mit U4 und Straßenbahn weiter - seit 10 Jahren brauche ich das nicht mehr (aber leider bin ich noch nicht in Pension ;-)) - und ich mache jeden Tag 3 Kreuze dafür. Nicht nur wegen der Parkplatzmisere. Wien hat sich in den letzten 20 Jahren unglaublich verändert - aber keineswegs zum Positiven. SChon alleine, wenn ich die damaligen U-Bahn-Fahrgäste mit den heutigen vergleiche.

    • terbuan
      15. Mai 2014 10:24

      @AGLT

      Die Wiener brauchen dort weniger einen Parkplatz als die vielen Zuwanderer im Karl-Marx-Hof, vorwiegend für PKW's der Marken BMW und Mercedes! ;-)

  15. brechstange
    14. Mai 2014 08:02

    OT
    Ein Sittenbild unseres marktwirtschaftsfeindlichen Wirtschaftssystem.

    http://www.arte.tv/guide/de/051476-016/vox-pop

  16. terbuan
    14. Mai 2014 07:44

    Ich sehe das ganz pragmatisch:

    Wer sich in der Josefstadt ansiedelt oder dort bereits wohnt und keine eigene Parkmöglichkeit besitzt, der hat ein Problem und nicht erst seit in manchen Gassen die Parkplätze reduziert wurden.
    Es gibt dort nämlich mehr von der Stadt verkaufte Parkpickerl als zur Verfügung stehende Stellplätze auf öffentlichem Raum und das schon seit mehr als 20 Jahren.

    Parkplätze in einer ziemlich beengten Innenstadt sind ein begehrtes Gut und nicht unbegrenzt vermehrbar angesichts der steigenden Anzahl von Zweit- und Drittwagenbesitzern, die auch kürzere Strecken mit dem Auto zurücklegen wollen anstatt zu Fuß zu gehen oder ein öffentliches Verkehrsmittel zu benutzen.

    Hier die rot-grüne Stadtregierung alleine verantwortlich zu machen, erscheint mir allzu populistisch, tut leid!

    • brechstange
      14. Mai 2014 08:04

      Rot ist Wien seit Menschengedenken. Rot-Grün ist ein Ergebnis.

    • Lieber Augustin
      14. Mai 2014 08:14

      Ja, genau so sehen es leider auch die Grünen und die Grüninfizierten.

    • Anonymus
      14. Mai 2014 08:29

      Nach vermehrten Reklamationen und zur Rechtfertigung des Parkpickerlverkaufs an die lokalen Bewohner geht die Stadt Wien nun dazu über, einzelne Gassen-Abschnitte nur für diese Leute freizuhalten.

    • Gerhard Pascher
      14. Mai 2014 08:36

      Viele tausende Altbauten in Wien verfügen über Hofeinfahrten, wo meist nur ein Fahrzeug abgestellt wird. Dazu muss aber auf der Straße die Einfahrt freigehalten werden. Ebenso gehen manchmal Hausbesitzer dazu über, nicht mehr benötigte Geschäftslokale - wo dies möglich ist - in eine Garage umzufunktionieren. Auch da muss ausreichend Platz für die Ein- und Ausfahrt (= oft wesentlich mehr als eine PKW-Länge) frei bleiben.

    • terbuan
      14. Mai 2014 08:48

      @Anonymus

      Derartige Anrainervignetten (Grätzelpickerl) gibt es in anderen Städten schon längst (z.B. in Berlin), da hat Wien wieder einmal geschlafen!

  17. Cotopaxi
    14. Mai 2014 06:49

    o.T.

    Bereitet hier ein Schwarzer Systemprofiteur unserer Systemregierung den Weg für eine noch stärkere Enteignung des Mittelstandes? ;-)

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/3805042/Kapsch_13-und-14-Gehalt-keine-heilige-Kuh?_vl_backlink=/home/index.do

    • brechstange
      14. Mai 2014 08:06

      Na ja, ganz ungerecht wäre es nicht, würden die Sonderzahlungen auf 12 Monate umgelegt und der Steuersatz entsprechend reduziert.

    • Lieber Augustin
      14. Mai 2014 08:20

      Brechstange,
      damit hätten wir die lang ersehnte Steuersenkung bei gleichzeitiger Gegenfinanzierung.
      Vielleicht könnte sogar noch ein kleines Körberlgeld für den Finanzminister abfallen!

    • brechstange
      14. Mai 2014 09:14

      Lieber Augustin,

      diese Gefahr besteht in der Tat, dass der Finanzminister sich für seine Großtat der steueraufkommensneutralen Steuersenkung ein Körberlgeld sichert.

    • Cotopaxi
      14. Mai 2014 09:30

      Ich fürchte, die Sonderzahlungen sollen langsam sturmreif geschossen werden, da aufgrund des fixen Steuersatzes Erhöhungen vor der kalten Progression und damit vor der Gier unserer Systemregierung sicher sind.

    • brechstange
      14. Mai 2014 09:39

      cotopaxi

      Dh sollte es zu einer Umstellung kommen, müssen wir
      1) das Körberlgeld durch Vertretung der Steuerzahler ausschließen und
      2) die kalte Progression durch Anpassungen der Steuerstufen ausschließen.

      Da können Sie sich sein, dass wir darauf achten.

  18. mischu
    14. Mai 2014 02:14

    Wien verliert unter dieser unseligen Regierungskoalition nicht nur an Parkplätzen und Bewohnern, sondern auch an internationalem Ansehen, weil sich das allgemeine (verkehrs-)politische Chaos, welches hier herrscht, rasch herumspricht.

    http://wien.orf.at/news/stories/2646939/

    Der wirtschaftliche Schaden, den Rot-Grün anrichten, wird immer größer, denn auf der einen Seite steigen die Schulden in schwindelnde Milliardenhöhe und auf der anderen Seite wandern Betriebe ab und der (Kongreß-)Tourismus als wichtige Einnahmequelle kommt uns immer mehr abhanden.

    Die verheerenden Auswirkungen der Wiener Stadtregierung kann man einmal mehr mit einem einfachen Satz zusammenfassen:

    ROT-GRÜN UND ALLES IST HIN!

    P.S.: Hoffentlich beweist der Wähler endlich Einsicht und das schon bei der kommenden EU-Wahl!





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