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FN 635: Die Nächsten müssen im bifie gehen

Statt die Schulen endlich in die Freiheit oder zumindest in Ruhe zu lassen, wird jetzt alljährlich das Führungsteam im Bifie ausgewechselt.

Nichts an den angeblichen oder wirklichen Pannen rund um die Zentralmatura geht über die bei der Reifeprüfung immer schon exzessive Nervosität hinaus. Aber seit es eine „Zentral“-Matura ist, wird all das zum nationalen Thema, was sich bisher ohne öffentliche Aufmerksamkeit in den Schulen abgespielt hat. Das Feuern angeblich Schuldiger ist medial und politisch opportun. Daher findet es regelmäßig statt. Wie geht’s jetzt weiter? Der Transfer aller Kompetenzen direkt in die Schulen wäre sicher am besten – wenn diese auch durch Aufnahmsprüfungen und durch Kündigung unfähiger Lehrer selbst für Qualität sorgen dürften. Aber es macht auch durchaus Sinn, Prüfungen wie die Matura zentral zu machen – freilich nur unter einer Voraussetzung: Dass voll transparent ist, wie eine Schule dabei abschneidet. Damit sich Eltern und Arbeitgeber orientieren können. Aber genau das wollen sie nicht: weder die Lehrer-Gewerkschaft noch das sozialistische Denken. Beide lieben das Mittelmaß. Da schießen sie lieber weiter ständig bifie-Leiter ab (statt dass die Gewerkschaft froh wäre, dass im bifie nicht mehr tägliches Gesamtschulgetrommel stattfindet).

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Mai 2014 01:21

    Der Fisch beginnt beim Kopf zu stinken, deshalb sollte längst die unfähige Ministerin Heinisch-Hosek gefeuert werden.

    Und als nächstes bitte das ganze "bifie" abschaffen, denn wenn schon die Politik eine Zentralmatura vorschreibt, dann soll die Abwicklung gefälligst das zuständige Ministerium mit einer fähigen Führungspersönlichkeit an der Spitze übernehmen.

    Das wäre effizienter, billiger und müßte doch zu schaffen sein!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorfenstergucker
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Mai 2014 13:06

    Jetzt ist die Bahn frei für eine rein sozialistische Postenbesetzung und für stramm linke Themen bei der nächsten Zentralmatura. Jetzt macht H-H ernst.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorschreyvogel
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Mai 2014 12:47

    Diese drakonischen Maßnahmen senden ein sehr starkes Signal an die Öffentlichkeit: Dass nämlich keinesfalls die Ministerinnen (ob Heinisch, Hosek oder Schmid) schuld seien an dem Schlamassel, sondern einzig und allein und ausschließlich die Manager dieses halbselbstständigen (teilrechtsfähigen) Teil des Ministeriums. Die Ministerin habe somit sehr rasch und sehr wirksam reagiert.

    Dieses Signal scheint bei den meisten Medien gut angekommen zu sein. Für die Wähler besteht sohin keine Veranlassung mehr, die SozialdemokratInnen nicht mehr zu wählen.

    Das ist der tiefere Sinn dieser beiden Hinauswürfe.

  4. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Mai 2014 09:52

    Auch für Das bifie gilt: Einen Schuldigen suchen, diesen sofort hinrichten und dann in aller Ruhe gleich mies weitermachen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Mai 2014 18:55

    Also, das war die LETZTE Ausgabe der "Presse", die ich mir heimgetragen habe!

    Seit ich vor vier Jahren das Abonnement aufgegeben hatte--- dank "Tagebuch" war es gänzlich überflüssig geworden, der allmähliche LINKSRUCK war der Hauptgrund für die Kündigung---kaufte ich jede Woche wegen Prof. TASCHNERS "Quergeschrieben" und des Fernseh-Programms die Donnerstag-Ausgabe.

    Prof. TASCHNER ist nun auch der Grund für mich, die "Presse" ab jetzt ganz LINKS liegen zu lassen. Vor Monaten konnte ich schon mit seiner seltsamen Haltung zur "Beschneidung" rein gar nichts anfangen, auch in der Vorwoche gefiel mir nicht sonderlich, was er von sich gab, aber das heutige "Quergeschrieben" geht mir SO sehr gegen den Strich, daß ich auf weitere Aufsätze von ihm gerne verzichten werde. Aber lesen Sie selbst:

    http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/rudolftaschner/3805535/Grenzenlos-inkompetent_Sperrt-den-Laden-einfach-zu

  6. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Mai 2014 07:47

    Seit Menschen auf unserer schönen Erde wandeln und handeln, wurden und werden Unschuldige verfolgt und oft auch vom Leben zum Tod gebracht (heute gottseidank doch einigermaßen eingeschränkt!)
    Heutzutage werden in unseren Breiten "Hinrichtungen" meist von Schreibtischtätern, und in den ach so tollen "social medias" (Reizwort "shitstorm") vorgenommen!
    Tut zwar nicht so weh, ist aber trotzdem meist eine Sauerei!

    Die Bifie-Leute tun mir zwar nicht gerade besonders leid, waren im Anlassfall bestenfalls ungeschickt bzw. ein wenig vom Pech verfolgt; doch derart viel Tamtam um eine etwas verunglückte Premiere einer an sich guten Neuerung, wirkt schon ein wenig "aufgesetzt"!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  7. Ausgezeichneter KommentatorHuxley
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Mai 2014 11:55

    Der Zentralmaturawahn wird die Schulen weiter auseinander driften lassen, es wird also das Gegenteil dessen eintreten, was beabsichtigt wurde. Es wird in Zukunft gute Schulen und weniger gute Schulen geben.
    Die meisten Lehrer sind sehr engagiert und versuchen, ein hohes Niveau zu halten. Die Betonung liegt auf "die meisten", also nicht alle.
    Die bequemen Typen werden ihr Unterrichtsniveau den eher schlichten Anforderungen der Zentralmatura anpassen, die anderen werden eher befreit aufatmen und erkennen, dass nichts gegen die Fortführung eines hohen Niveaus spricht.
    Ein mir bekannter Lehrer sagte gelegentlich: "Ein guter Lehrer macht sich seinen Lehrplan selber". Gedachter Nachsatz: Und er tut den Schülern damit etwas Gutes.

    Dass ein Lehrer die Gesetze einhalten muss, versteht sich von selbst. Es gibt aber Grauzonen. Ein nicht unerheblicher Teil der Lehrer bedient sich bei Lehrbehelfen daher wahlweise aus offiziellen Lehrbüchern, aus selbst gekauften Büchern und aus dem Internet. Ein guter Lehrer lässt sich aber von niemandem vorschreiben, wie er zu denken und wie er vorzugehen hat. Dabei wird es auch bleiben zumal das, was "von oben" kommt, enden wollende Begeisterung auslöst. Sowohl bei Lehrern als auch bei Schülern.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDSMVW
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Mai 2014 15:36

    OT/ ...Es wird um Entschuldigung für die Wiederholung gebeten...

    AUFRUF!
    Der Bürgerliche, der zwar die dringliche Notwendigkeit gesellschaftspolitischer Änderungen erkennt, sich für gewöhnlich aber zu fein für die Strasse ist, wird aufgerufen, vom Forenjammern zur Tat zu schreiten und dieser mutigen Jugendbewegung mit seiner Teilnahme den Rücken zu stärken!

    Unterstützen Sie diese Kraftanstrengung! Nehmen Sie Familie und Freunde mit! Und rechnen Sie mit Antifa-Gebrüll!

    Schirm nicht vergessen!

    _____________________________________________________________________________________________

    Patriotische Demonstration am 17. Mai - veranstaltet von der Identitären Bewegung Österreich!

    17. Mai 2014
    Treffpunkt: Christian-Broda-Platz, 1060 Wien
    Uhrzeit: 13 Uhr

    Für ein souveränes Österreich!

    Demoplakat: https://fbcdn-sphotos-a-a.akamaihd.net/hphotos-ak-prn2/t1.0-9/s640x640/10260000_302749899875151_5738122717510790625_n.jpg
    _____________________________________________________________________________________________

    Weitere Details wurden bereits unter einem der letzten Gastkommentare gepostet, der Einfachheit halber wird dorthin verlinkt:
    1/2
    http://www.andreas-unterberger.at/2014/05/austriakische-krankheitsverwaltungskolchose/#comment-296679
    2/2
    http://www.andreas-unterberger.at/2014/05/austriakische-krankheitsverwaltungskolchose/#comment-296678


alle Kommentare

  1. heartofstone (kein Partner)
    16. Mai 2014 21:12

    Absolut OT aber ein weiterer Beweis für die verräterische Vorgangsweise der ÖVP ...

    http://images.derstandard.at/2014/05/16/Austria_s_Letter_to_EU_Commissioner_Siim_Kallas.pdf

    Fuck ÖVP

  2. DSMVW (kein Partner)
    16. Mai 2014 15:36

    OT/ ...Es wird um Entschuldigung für die Wiederholung gebeten...

    AUFRUF!
    Der Bürgerliche, der zwar die dringliche Notwendigkeit gesellschaftspolitischer Änderungen erkennt, sich für gewöhnlich aber zu fein für die Strasse ist, wird aufgerufen, vom Forenjammern zur Tat zu schreiten und dieser mutigen Jugendbewegung mit seiner Teilnahme den Rücken zu stärken!

    Unterstützen Sie diese Kraftanstrengung! Nehmen Sie Familie und Freunde mit! Und rechnen Sie mit Antifa-Gebrüll!

    Schirm nicht vergessen!

    _____________________________________________________________________________________________

    Patriotische Demonstration am 17. Mai - veranstaltet von der Identitären Bewegung Österreich!

    17. Mai 2014
    Treffpunkt: Christian-Broda-Platz, 1060 Wien
    Uhrzeit: 13 Uhr

    Für ein souveränes Österreich!

    Demoplakat: https://fbcdn-sphotos-a-a.akamaihd.net/hphotos-ak-prn2/t1.0-9/s640x640/10260000_302749899875151_5738122717510790625_n.jpg
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    Weitere Details wurden bereits unter einem der letzten Gastkommentare gepostet, der Einfachheit halber wird dorthin verlinkt:
    1/2
    http://www.andreas-unterberger.at/2014/05/austriakische-krankheitsverwaltungskolchose/#comment-296679
    2/2
    http://www.andreas-unterberger.at/2014/05/austriakische-krankheitsverwaltungskolchose/#comment-296678

    • heartofstone (kein Partner)
      16. Mai 2014 21:03

      bin dabei ... und bitte keinen Schirm mitnehmen ... könnte von der Polizei als Angriffswaffe ausgelegt werden ... das bisserl Regen wird uns nicht umbringen ... ach ja ... festes Schuhwerk ist amgebracht ... *g*

  3. Josef Maierhofer
    16. Mai 2014 15:02

    Freiheit gibt es nicht, solange, die Linken das Sagen haben.

    • heartofstone (kein Partner)
      16. Mai 2014 21:16

      Umkehrschluß: Freiheit gibt es nur dann wenn alle Linken erschlagen sind ... soll mir recht sein

  4. Josef Maierhofer
    16. Mai 2014 14:56

    @ mischu & Gerhard Pascher

    Na, dann werden halt die unfähigen "bifie" Leute beim Ministerium angestellt ... normaler weise die 'Österreichische' Lösung.

  5. Hummel2 (kein Partner)
    16. Mai 2014 14:43

    Off topic
    Sorry, aber ich habe heute die Krone zu Mittag gelesen.
    Da war ein Artikel, dass „Propaganda“ Minister Ostermeier, sein Lehrling Faymann und ein paar (gekaufte) Experten eine Änderung bei den Leserbriefen in den Online Foren per Gesetz beschließen werden.
    Demgemäß darf dann kein anonymer Leserbrief in diversen Foren veröffentlicht werden. In Zukunft darf nur mehr mit wirklichem Namen geschrieben werden. Die Angst vor kritischen Berichten dürfte schon ziemlich groß sein.
    Man will anscheinend Kritiker in Zukunft auch ausforschen können. Die Mehrheit mit den Schwarzen werden die Linken bei diesem Gesetzesbeschluss leicht bekommen.
    Die Regierungskontrolle schreitet voran.
    Das bedeutet auch für dieses Forum hier, dass nur mehr mit Offenlegung der Legitimation etwas geschrieben werden darf. Natürlich ist es dann leicht „Regime „Gegner ausforschen zu können, es sei denn man schreibt politisch korrekt !
    Die Stasi lässt grüßen
    Freundschaft !

    • Undine
      16. Mai 2014 15:04

      @Hummel2

      Danke für diese Auskunft! *********!

      "Die Stasi lässt grüßen"---und die GESTAPO auch!

    • Brigitte Imb
      16. Mai 2014 15:18

      Das ist kein Problem für mich, da ich NUR unter meinem Namen schreibe. Desweiteren glaube ich, daß es grundsätzlich besser ist nicht anonym seine Meinung kund zu tun.

  6. ignaz (kein Partner)
    16. Mai 2014 14:12

    Jedes Land mit Zentralmatura hat nur den schriftlichen Teil zentralisiert. Was macht Österreich? Es zentralisiert auch die mündliche Prüfung und lässt die Schüler Fragen ziehen.
    Zentral, zentraler, Österreich

  7. Torres (kein Partner)
    16. Mai 2014 12:53

    Zu allererst müsste die völlig inkompetente und total überforderte Quotenfrau Heinisch-Hosek in die Wüste geschickt werden. Erst dann kann man beginnen, das österreichische Schulsystem vorsichtig an die modernen Anforderungen anzupassen.

  8. heartofstone (kein Partner)
    16. Mai 2014 09:53

    Das Institut kam das Ministerium wesentlich teurer als ursprünglich geplant: So stiegen die Zuwendungen zwischen 2008 und 2010 auf mehr als das Doppelte (15,12 Millionen Euro) an, wobei laut RH Leistungen extra bezahlt wurden, die eigentlich zu den Kernaufgaben des BIFIE gehören. Auch der Personalstand war mit mehr als hundert Mitarbeitern deutlich höher als die im Ministerium aufgelassenen Stellen, zusätzlich wurden viele Dienstleistungen unter anderem an Universitäten ausgelagert. Auch die Kosten für internationale Studien wie PISA stiegen, zwischen 2008 und 2014 ist laut RH ein jährlicher Anstieg um mehr als die Hälfte der Kosten budgetiert. Gleichzeitig konnte das Institut große Bankguthaben von 8,49 Mio. Euro bunkern, indem Dreijahrespläne nicht eingehalten wurden, bemängelt der RH.


    Persönlich bin ich dafür, dass BIFIE sofort zu schließen. Die gekündigten, sicher hochqualifizierten, Mitarbeiter finden sicher schnell wieder einen Arbeitsplatz in der Privatwirtschaft ...

  9. cmh (kein Partner)
    16. Mai 2014 09:37

    Was ich an der sozialistischen Denke so abgrundtief hasse (sic) ist, dass sie kleinkleinweise das einzigartige unwiederholbare unvergleichbare Kunstwerk, das jeder Mensch ist zu einer fingiblen Massenware macht.

    Wie das Milchpackerl kann jeder eingesetzte Mensch unter voller Beachtung der Gerechigkeit (!sic) gegen jeden andern, egal ob Mann, Frau oder sonst was ausgetauscht werden. Wie beim abgepackten Käse liegen die Unterschiede lediglich im (kardinal messbaren) Gewicht.

    Schöne neue Welt! Die zentrale Matura läutet sie ein.

  10. socrates
    16. Mai 2014 08:13

    In Bayern gibt es die Zentralmatura schon seit der Monarchie. Sind unsere Roten & Frauen wirklich soviel dümmer?

    • cmh (kein Partner)
      16. Mai 2014 09:51

      Frankreich ist das Urland der Zentralprüfungen. Allerdings auch das Urland des Zentralismus. Kollateralereignisse wie dieses http://de.wikipedia.org/wiki/Aufstand_der_Vend%C3%A9e werden dabei gerne ausgeblendet.

      Die Brutalität der Zentralisierung kann man erahnen, wenn man sich die Frage stellt, wo denn all die Sprachen geblieben sind, die man in Frankreich früher sprach.

      Und die Bayern waren immer die Musterschüler der Franzosen.

      Außerdem hat mir noch niemand die Frage beantworten können, warum eine Zentralmatura überhaupt eingeführt werden soll und worin denn die Vorteile gegenüber dem bisherigen System liegen täten taten.

      Das ganze ist doch nur die Unabkömmlichmachung von zentral angestellten "Experten", die nachweislich keinen einzigen Unterrichtstag lebend überstünden.

      (Und wegen dieser Schmarozer verplempern wir hier die Zeit!)

    • socrates
      16. Mai 2014 10:52

      cmh
      Ludwig II hat u.a. Neuschwanenstein und Walhalla gebaut und hatte die Zentralmatura. Ob die Franzosen Walhalla gebaut haetten, bezweifle ich.
      Die Matura ist eine Sinekure fuer Lieblinge der Ministerialbuerokratie mit guten Diaeten. Die Vorsitzenden sind grossteils abwesend, kommen nur Mittagessen (in Schulen mit Mittagstisch). Ausserdem bekommen viele Schueler die Aufgaben vorher und das wird geschuetzt. Ein Austauschen der Fragen, Probleme und Beispiele wuerde genuegen. Da koennen Sie sich gerne die Finger verbrennen.

  11. RR Prof. Reinhard Horner
    15. Mai 2014 21:22

    reinhard.horner@chello.at

    Das biefie gehoert ersatzlos abgeschafft und die Schar selbsternannter und selbstgenuegsamer "Bildungs"-Reformer gleich mit.

    Dem Fortschritt vor Ort wird das jedenfalls sehr dienlich sein.

    Einzelene "Mitarbeiter" und etwa nur die Leiter auszuwechseln, taugt wenig
    , taugt nichts.

  12. Brigitte Imb
    15. Mai 2014 20:33

    Es soll doch am besten die gesamte Regierung zurücktreten. Baustellen und Ruinen wo man hinschaut, nicht nur im Schulressort u. beim Bundesheer, sondern auf der gesamten Linie.

    Da stellt sich doch glatt der Hr. Vize(lügen)kanzler hin und läßt sich mit Konsorten feiern und meint bereits wieder von den Menschen nehmen zu können. Das Wort sparen, und zwar ausgabenseitig, das kam ihm nicht über die Lippen.
    (Ob er wohl zur Wurstfete im Kanzleramt erscheint? Wo er doch auch nur so voll Toleranz strotzt.)

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/3806314/Spindeleggers-Flucht-nach-vorn?_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/index.do

  13. Undine
    15. Mai 2014 18:55

    Also, das war die LETZTE Ausgabe der "Presse", die ich mir heimgetragen habe!

    Seit ich vor vier Jahren das Abonnement aufgegeben hatte--- dank "Tagebuch" war es gänzlich überflüssig geworden, der allmähliche LINKSRUCK war der Hauptgrund für die Kündigung---kaufte ich jede Woche wegen Prof. TASCHNERS "Quergeschrieben" und des Fernseh-Programms die Donnerstag-Ausgabe.

    Prof. TASCHNER ist nun auch der Grund für mich, die "Presse" ab jetzt ganz LINKS liegen zu lassen. Vor Monaten konnte ich schon mit seiner seltsamen Haltung zur "Beschneidung" rein gar nichts anfangen, auch in der Vorwoche gefiel mir nicht sonderlich, was er von sich gab, aber das heutige "Quergeschrieben" geht mir SO sehr gegen den Strich, daß ich auf weitere Aufsätze von ihm gerne verzichten werde. Aber lesen Sie selbst:

    http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/rudolftaschner/3805535/Grenzenlos-inkompetent_Sperrt-den-Laden-einfach-zu

    • Isabella (kein Partner)
      16. Mai 2014 11:16

      Undine
      Bezüglich TV-Programm .... siehe hier:

      http://www.tvheute.at/cont/tv/ueberblick.aspx?date=18.04.2010%2006:00:00&senderid1=835&senderid2=834&senderid3=836&senderid4=9&senderid5=11&vormittag=0&nachmittag=-1&abend=0&nacht=-1&menuUeberblick=menuUeberblick

      Ich kaufe schon seit Jahren keine einzige Zeitung. Wie heißt's in der Werbung: "ich bin doch nicht blöd" und unterstütze dieses Lügenpack auch noch.

      Jeder Cent, den dieses Lügenpack nicht erhält führt schneller zum Absturz. Es reicht schon, dass ich unfreiwillig (ohne Zustimmung) die Presse und sonstigen Schwachsinn unterstützen muss.

    • Undine
      16. Mai 2014 15:52

      @Isabella

      Danke für den Tipp! Auf dem iPhon hab' ich das FS-Programm ohnedies. Abgesehen davon sehe ich kaum fern!

      Mich wunderten und ärgerten die verächtlichen Sätze Taschners zum Maturatext über die Kurzgeschichte von Manfred HAUSMANN wie diese:

      "Und da entschied man sich für eine sowohl formal als auch inhaltlich ERBÄRMLICHE Kurzgeschichte, die nichts in sich birgt, was eine Deutung verdient."

      ODER Taschners haßerfüllte Wortwahl:

      "Eine aberwitzige Irreführung. Denn nirgends wird den jungen Leuten verraten, dass der Autor ein der Blut-und-Boden-Ideologie der Nazis affiner SCHREIBERLING war, der sich nun, 1947, mit dieser ekelhaften Schrift zu exkulpieren versuchte."

      MMn ist gerade der Umstand, daß die Schüler NICHT wußten, daß der Schriftsteller auch in der NS-Zeit geschrieben hat, eine Möglichkeit, völlig UNVOREINGENOMMEN und OBJEKTIV einen Text zu interpretieren!

      Hätte man den Schülern VORHER gesagt, WER Manfred HAUSMANN war, hätten sie SELBSTVERSTÄNDLICH das KOMPLETTE linxlinke VOKABULAR inklusive ANTIFASCHISTISCHE PHRASEN zuhauf verwendet, um sicherzugehen, GUT bewertet zu werden.

      Mich würden die Interpretationen der Schüler sehr interessieren! Vermutlich dachten sie, das sei ein GRÜNEN-TEXT! ;-)))))

      Prof. Taschner täte besser, bei der Mathematik und Physik zu bleiben, statt den LINKEN das Wort zu reden---aber ich vermute, dazu mußte er gar nicht "überredet" werden. Taschner ist für mich eine große Enttäuschung!

  14. Sozialrat
    15. Mai 2014 17:01

    Dieses Verhalten ist ein Armutszeugnis für jede Führungskraft und zeugt von einer gestörten oder nicht vorhandenen Unternehmenskommunikation.

  15. fenstergucker
    15. Mai 2014 13:06

    Jetzt ist die Bahn frei für eine rein sozialistische Postenbesetzung und für stramm linke Themen bei der nächsten Zentralmatura. Jetzt macht H-H ernst.

  16. schreyvogel
    15. Mai 2014 12:47

    Diese drakonischen Maßnahmen senden ein sehr starkes Signal an die Öffentlichkeit: Dass nämlich keinesfalls die Ministerinnen (ob Heinisch, Hosek oder Schmid) schuld seien an dem Schlamassel, sondern einzig und allein und ausschließlich die Manager dieses halbselbstständigen (teilrechtsfähigen) Teil des Ministeriums. Die Ministerin habe somit sehr rasch und sehr wirksam reagiert.

    Dieses Signal scheint bei den meisten Medien gut angekommen zu sein. Für die Wähler besteht sohin keine Veranlassung mehr, die SozialdemokratInnen nicht mehr zu wählen.

    Das ist der tiefere Sinn dieser beiden Hinauswürfe.

  17. Huxley
    15. Mai 2014 11:55

    Der Zentralmaturawahn wird die Schulen weiter auseinander driften lassen, es wird also das Gegenteil dessen eintreten, was beabsichtigt wurde. Es wird in Zukunft gute Schulen und weniger gute Schulen geben.
    Die meisten Lehrer sind sehr engagiert und versuchen, ein hohes Niveau zu halten. Die Betonung liegt auf "die meisten", also nicht alle.
    Die bequemen Typen werden ihr Unterrichtsniveau den eher schlichten Anforderungen der Zentralmatura anpassen, die anderen werden eher befreit aufatmen und erkennen, dass nichts gegen die Fortführung eines hohen Niveaus spricht.
    Ein mir bekannter Lehrer sagte gelegentlich: "Ein guter Lehrer macht sich seinen Lehrplan selber". Gedachter Nachsatz: Und er tut den Schülern damit etwas Gutes.

    Dass ein Lehrer die Gesetze einhalten muss, versteht sich von selbst. Es gibt aber Grauzonen. Ein nicht unerheblicher Teil der Lehrer bedient sich bei Lehrbehelfen daher wahlweise aus offiziellen Lehrbüchern, aus selbst gekauften Büchern und aus dem Internet. Ein guter Lehrer lässt sich aber von niemandem vorschreiben, wie er zu denken und wie er vorzugehen hat. Dabei wird es auch bleiben zumal das, was "von oben" kommt, enden wollende Begeisterung auslöst. Sowohl bei Lehrern als auch bei Schülern.

  18. brechstange
    15. Mai 2014 11:45

    OT
    Das kann ich Ihnen nicht vorenthalten. Köstlich, wenn wir das nicht bezahlen und ausbaden müssten:

    Die Funktionsweise des EU-Apparats anhand eines lebenden Beispiels.

    Noch eine Institution, die es zu schließen gilt, bevor noch mehr Unheil angerichtet wird.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/05/15/henryk-broder-lernt-von-der-eu-wie-man-streunende-hunde-human-toetet/

  19. dssm
    15. Mai 2014 09:52

    Auch für Das bifie gilt: Einen Schuldigen suchen, diesen sofort hinrichten und dann in aller Ruhe gleich mies weitermachen.

  20. terbuan
    15. Mai 2014 09:36

    Ich halte überhaupt nichts von der Abschaffung des BIFIE, dazu hat es zu viele wertvolle Aufgaben, sie müssen nur professionell ausgeführt werden und da hapert es offensichtlich.
    Und wenn der Herr Netzer von sich behauptet er wäre ein "wissenschaftliches Nackerpatzerl" und der Herr Wiesner wäre dafür "medial unerfahren", dann könnte ein Führungswechsel vielleicht positive Auswirkungen haben!
    http://diepresse.com/home/bildung/universitaet/1383510/Neue-BIFIEChefs_Viel-Ruhe-wenig-Widerstand

    • cmh (kein Partner)
      16. Mai 2014 20:46

      Entweder das bifie oder das Ministerium muss abgeschafft werden.

      Es nicht darum, dass es Aufgaben zu erfüllen gibt, sondern darum dass zwei Stellen das gleiche Feld beackern. Und das mehr als schlampig.

  21. Freak77
    15. Mai 2014 09:05

    Ist jetzt die Position eines BIFIE-Chefs schon genauso ein Himmelfahrtskommando wie der Posten eines ÖVP-Bundesparteiobmanns?

    ;-) Spaß muss sein!

    Aber im Ernst:

    Es ist billigster Populismus, der Weg des geringsten Widerstands, eine Scheinmaßnahme und auch ein Bauernopfer dass jetzt

    Martin Netzer und

    Christian Wiesner

    die beiden Chefs vom BIFIE publikumswirksam gefeuert werden.

    Nur damit die total mißglückte Politik von Claudia Schmied und Gabriele Heinisch-Hosek kaschiert wird.

    Am besten sollte gleich Heinisch-Hosek zurücktreten wegen ihrer Unfähigkeit.

    In anderen Ländern treten die ressortverantwortlichen Minister zurück aber bei uns in Österreich wird dem politisch machtlosen BIFIE-Chef die Schuld zugeschoben.

    In anderen Ländern stellt sich der Chef schützend vor seine Leute. Bei uns in Ö. ist es genau umgekehrt: Wenn es gut geht und Erfolge da sind, dann nimmt der Chef die Verdienste der kleinen Arbeitsbienen gerne für sich in Anspruch und brüstet sich öffentlich damit und lässt sich dafür feiern.

    Wenn es aber schief geht, dann wird die Schuld gewissenlos nach unten abgeschoben. Nach dem Radfahrerprinzip: "Nach oben buckeln und nach unten treten." So sind sie halt manche Politiker und Politikerinnen: charakterlos.

    Ich wünsche den Herren Martin Netzer und Christian Wiesner alles Gute für ihr weiteres Leben!

  22. Wertkonservativer
    15. Mai 2014 07:47

    Seit Menschen auf unserer schönen Erde wandeln und handeln, wurden und werden Unschuldige verfolgt und oft auch vom Leben zum Tod gebracht (heute gottseidank doch einigermaßen eingeschränkt!)
    Heutzutage werden in unseren Breiten "Hinrichtungen" meist von Schreibtischtätern, und in den ach so tollen "social medias" (Reizwort "shitstorm") vorgenommen!
    Tut zwar nicht so weh, ist aber trotzdem meist eine Sauerei!

    Die Bifie-Leute tun mir zwar nicht gerade besonders leid, waren im Anlassfall bestenfalls ungeschickt bzw. ein wenig vom Pech verfolgt; doch derart viel Tamtam um eine etwas verunglückte Premiere einer an sich guten Neuerung, wirkt schon ein wenig "aufgesetzt"!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • brechstange
      15. Mai 2014 07:59

      Politische ideologische Einmischung tut selten gut. Im Bifie ist das der Fall, daher kann man dieses nur abschaffen. Die Leute, die dort arbeiten, sind wie immer die Opfer. Schaffen wir die Rahmenbedingungen, damit die Möglichkeiten für die Menschen, sich für eine Arbeitsstelle, wieder weiten.

    • Cotopaxi
      15. Mai 2014 10:37

      Die Sozialisten zeigen zumindest Führungsqualität, schon BM Ostermayer hat durch die Entlassung des Burgtheater-Chefs schnell und richtig gehandelt.
      So etwas hat in der heutigen Politik Seltenheitswert und kommt beim Wähler zurecht gut an.

    • Wertkonservativer
      15. Mai 2014 11:41

      @ Cotopaxi:

      Führungsqualitäten? Hahaha!

      Der von Ihnen hervorgehobene Herr Ostermayer ist - im Vergleich mit wirklichen Qualitäts-Politikern gestern und vorgestern - ein ziemlich blasser Verantwortungsträger, und nmA. eine ziemlich schwache Raspel!
      Seine Hauptaufgabe ist wohl das Ohreneinblasen in Richtung seines Herrn und
      Meisters!
      Das macht er allerdings erfolgreich (sonst wäre der Herr BK ja ganz weg vom Fenster!)! Auch seine Burgtheater-Performance war einigermaßen!

      Aber sind das bereits Leistungen für das Land? Auf Basis des an sich recht tiefen SPÖ-Intellektuellen-Niveaus: vielleicht!
      Für souveräne Verantwortungsträger sicher bestenfalls: Business as usual!

    • kakadu
      15. Mai 2014 12:00

      @Wertkonservativer/11:41 Uhr

      ***********

    • Wertkonservativer
      15. Mai 2014 12:09

      Liebe @ brechstange:

      ich achte Sie als Idealistin von hohen Graden, mit ehrlichem Willen zur Mithilfe am ethisch unterfütterten Umbau unserer politischen Landschaft zur - na sagen wir - idealen Demokratie!
      Aber wenn Sie so sagen ,,,Schaffen wir die Rahmenbedingungen ...".
      Wer, bitte, sind, neben Ihnen, und - sagen wir's ehrlich - die ganz wenigen anderen "Wir"?
      Ihre Partei? Die Freiheitlichen (die sind nicht anders als die anderen!)?
      Da bräuchten Sie schon Hilfe aus dem Universum und seinen umliegenden Ortschaften, um die Politik-Usancen und - vor allem - den Charakter den Menschen wirksam in Richtung "Idealbild" umzumodeln!
      Sie wissen es ja selbst: Erfolg in der Politik haben vor allem hemdsärmelige und ellbogennützende Menschen mit - sagen wir -einem recht beliebigen Sensorium in Bezug auf Wahrhaftigkeit, Seriosität und andere edle menschliche Eigenschaften!

      Daher sollten wir hier nicht allzu optimistisch sein: Ihr Aufruf, Mitstreiter für das Aufbrechen unguter Politzustände zu finden, wird in der Beliebigkeit unserer Zeit und der diesbezüglichen Lethargie der von Ihnen erhofften Ansprechpartner - leider - ziemlich sicher nicht zum Erfolg führen!
      Was Politik betrifft, sollten wir Realisten sein! Mit Idealismus allein (ich weiß schon, wie sehr Sie sich im Kampf um bessere Umstände einsetzen!) werden wir die politischen Strukturen nicht wirksam verändern können!

      Herzlich,

      Gerhard Michler

    • Cotopaxi
      15. Mai 2014 12:58

      Eines muss man dem Ostermayer lassen, er hat in Kärnten die Ortstafel-Frage gelöst und die Verwaltungsgerichtsbarkeit in Österreich auf neue Beine gestellt. Und die Burgtheater-Frage hätte man wesentlich schlechter angehen können. In meinen Augen, hat er das einzig richtige gemacht.

    • brechstange
      15. Mai 2014 17:23

      Herr Michler,
      Eine lange Reise beginnt mit dem ersten Schritt.
      Ich bin überzeugt, dass "wir" durch Paradigmenwechsel Erfolg haben werden. Idealismus gepaart mit Pragmatismus ist mein Weg. Die Zeit wird uns in die Hände spielen.

      Bei unserer Bürgerinitiative sprachen mehr als 90 %, es mache keinen Sinn, die tun eh, was sie wollen. Wir haben inzwischen 90 % aller Anliegen positiv abschließen können. Daraus folgt: Wer es nicht versucht, hat bereits verloren und Wer zur Quelle will, muss gegen den Strom schwimmen.

      Übrigens wir haben ein sehr gutes Team, noch klein aber recht fein, aus allen Schichten tatkräftige Menschen.

      Liebe Grüße und bitte nicht dauernd uns abschreiben. Wir haben genug zu tun und wir tun es, auch ohne Lohn. Wir tun es für unsere Kinder und für Österreich.

    • Wertkonservativer
      15. Mai 2014 19:53

      Ich werde mich bessern, liebe @ Brechstange!

      Sie sind ja wirklich derart von Ihrem Glauben an die gute Sache durchdrungen, dass ich Sie ehrlich bewundere!

      Alles Gute, und viel Glück und Erfolg für Ihre weitere gesellschaftspolitische Arbeit!

      Herzlich

      Gerhard Michler!

  23. mischu
    15. Mai 2014 01:21

    Der Fisch beginnt beim Kopf zu stinken, deshalb sollte längst die unfähige Ministerin Heinisch-Hosek gefeuert werden.

    Und als nächstes bitte das ganze "bifie" abschaffen, denn wenn schon die Politik eine Zentralmatura vorschreibt, dann soll die Abwicklung gefälligst das zuständige Ministerium mit einer fähigen Führungspersönlichkeit an der Spitze übernehmen.

    Das wäre effizienter, billiger und müßte doch zu schaffen sein!

    • Gerhard Pascher
      15. Mai 2014 07:19

      mischu:
      BRAVO, genau diese beiden Entscheidungen sind dringend notwendig, um unser Bildungssystem zu retten.





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