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FN 630: Was die nicht alles gelernt haben!

Wenn das kein Fortschritt ist: Zu KPdSU-Zeit hatten Wahlergebnisse noch 99 Prozent zu haben.

Jetzt bei der Skurril-Volksabstimmung in der Ostukraine hatten sie hingegen nur 89,7 Prozent in die Ergebnisliste geschrieben. Allerhand. In 25 Jahren war sie damit schon um zehn Prozent ehrlicher. Wenn die so weitertun, wird Russland am Ende dieses Jahrhunderts fast schon demokratisch geworden sein. Dann werden sie nur noch Kleinigkeiten lernen müssen wie: Dass es sich gut macht, wenn man seine Stimmzettel nicht mehr öffentlich ausfüllen muss, sondern jeder in eine Zelle verwiesen wird. Wenn es Wählerlisten gibt. Wenn vor Wahlen und Referenden jede Seite unbehindert Werbung machen kann. Wenn erfahrene internationale Beobachter überall hin reisen können, wo sie wollen, ohne Risikio "als Spione" eingesperrt zu werden. Wenn man begreift, dass vier Wahllokale für 400.000 Wähler ein wenig wenig sind.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Mai 2014 00:56

    ..dann werden sie endlich soweit sein wie wir jetzt schon. Mit einer Demokratie, wie wir sie kennen. Und der sehr verehrte Herr AU kann sich dann auch seinen Blog sparen. Denn der ist dann überflüssig. Weil alles perfekt ist, und alle sich ganz viel ganz lieb haben. Mit dem Herrn Wurst als Präsident.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Mai 2014 09:01

    Was die Ukrainer noch von unserem "perfekten, demokratischen" Wahlsystem lernen müssen:
    Nur von einer Minderheit der Bevölkerung gewählte Parteien regieren den Staat kaputt und keiner geht auf die Straße! (Bis jetzt jedenfalls).

  3. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Mai 2014 09:02

    Tschechien und Slowakei haben sich unblutig getrennt.

    Das würde ich den Menschen in der Ukraine auch wünschen, kein Blutvergießen mehr.

    Dort in der Ukraine aber ist was anderes im Gange, nämlich Einmischung von außen und die Ukrainer sind das Kanonenfutter für Obama und Putin. Die Europäer schaffen sich mit ihren Sanktionen selber ab und müssen durch ihre Blödheit dort die Zeche zahlen. Die Menschen haben dort nicht die Wahl ihr Leben selbst zu gestalten, sie können 'westlich' oder 'östlich' abstimmen und das auch erst nach Besetzung, bzw. auf der anderen Seite 'Revolution'.

    Bei uns hätten die Menschen die Chance ihr Leben zu gestalten gehabt, bei uns ist es ein anderes Übel. Erstens haben wir selbst durch nun fast schon 50 Jahre langes Schulden machen (Wohlstand auf Kredit) unsere Zukunftschancen vertan, zweitens haben wir 'den Löffel abgegeben' an die EU, und lassen halt fremdbestimmen und das gegen unseren Willen, oder nennen Sie mir einen Österreicher, der gerne seine Eurotausender zwangsweise und unbegrenzt für die PIIGS+ abliefert und Sanktionen dafür bekommt, wenn er nicht brav zahlt oder nicht linke Regierungen bildet, den man gegen seinen Willen das Schnitzel vom Teller holt und durch Chemiefutter ersetzt, den man zu nachweislich schädlichen Impfungen nötigt bis zwingt, den man die Sprache nimmt und durch das 'Binnen-I' ersetzt, dem man plausibel machen will, dass das ganze Land schwul oder sonst was ist, dem man sogar die Nationalhymne verunziert, den man zugunsten einer Ideologie (=Idiotie) verachtet, den man medial belügt und verhöhnt, den man ausnützt bis aufs letzte Hemd, sofern er ein Leistungsträger sein will und arbeitet, dem man seine Identität nimmt und seine christlichen Wurzeln raubt, dem man die Familien zerstören lässt und diese aushungert, dem man die Jugend verbildet, nach unten nivelliert und manipuliert, usw., usf. Es sind halt bei uns 'andere Qualitäten', die unsere Probleme und Hilflosigkeit zufolge Selbstauslieferung ausmachen.

    Noch könnten wir theoretisch 'frei' wählen ... ... gäbe es eine freie Information, freie Medien.

    Aber auch wir werden sehr bald Fronten, es sind noch immer die alten, die wir seit Jahrhunderten kennen, vorfinden und die Neutralität, die wir noch hätten, könnte uns da bald sehr nützlich sein.

    Mich lehrt das immer wieder, es gibt kein Recht und kein Gesetz, außer das Recht des Stärkeren, auch bei uns nicht, sehen wir uns unsere Justiz doch an. Und so gibt es immer wieder Krieg, innen und außen. Es liegt immer an den Tätern und Mittätern. Auch wir haben das Paradies nicht gepachtet, wenn auch die Zeitzeugen immer weniger werden, die noch authentisch vom Wiederaufbau berichten können und von einem Österreich, wo sogar die Begehrlichkeiten der Sozialisten mit dem Budget abgestimmt wurden.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Mai 2014 10:48

    A.U. schreibt:

    "Wenn vor Wahlen und Referenden jede Seite unbehindert Werbung machen kann."

    Da kann ich eigentlich nur lachen! Ausgerechnet WIR wollen so tun, als gäbe es bei uns in Bagdad für jede Seite UNBEHINDERT WERBUNG! Ist da etwa der ROT-GRÜN-Funk gemeint, der regelmäßig und ausdauernd die Freiheitlichen aufs Übelste herabsetzt oder die mehrheitlich linken Printmedien? Oder der "ausgewogene, objektive" Einfluß der Lehrer/Professoren*, die in den Schulklassen "Probewahlen" abhalten lassen, um dann, wenn ihnen das Ergebnis nicht paßt, weil nicht GRÜN, sondern BLAU "bevorzugt wurde, mit Vehemenz die ihnen anvertrauten Schulkinder FÜR Grün und GEGEN Blau beeinflussen? Solcherart aufmunitioniert zerstören dann die indoktrinierten Schüler auf dem Heimweg die FPÖ-Plakate und sind auch noch stolz auf ihre Heldentaten!

    Nein, lieber Herr Dr. Unterberger, vor Wahlen und Referenden kann bei uns in Bagdad NICHT jede Seite unbehindert Werbung machen! Schön wär's, aber da sind nun einmal die gewaltbereiten Linken, die jeglicher Objektivität gewaltsam entgegentreten, sei es eine Wahl oder auch eine Volksabstimmung oder ein Volksbegehren. Man denke nur an das bösartigerweise als "Ausländer-Volksbegehren" bezeichnete VB anno 1992! Man, d.h. die linken G'fraster, machten es zu einem Spießrutenlauf! Der ORF hat damals "ganze Arbeit" geleistet!

    * So geschehen am hiesigen Gymnasium!

  5. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Mai 2014 08:35

    Wenn man fair wäre, könnte man das 'Wahlergebnis' auch anders lesen.
    Es sind nur diejenigen hingegangen, welche extrem motiviert waren; wobei die Ukrainische Regierung ja nichts unversucht lässt um den Leuten die Entscheidung einfacher zu machen.

    Unsere Medien sind halt ein bisschen einseitig, aber auf youtube sieht man gestochen scharfe Videos, wie sie halt von jedem Smartphone erzeugt werden, wie die Panzer der Regierung durch die Barrikaden brettern. Die Bürger, jung und alt, Mann und Frau, gehen nachher wieder hin und errichten die völlig unzureichenden Barrikaden wieder. Die ohnmächtige Wut ist denen gut anzusehen, irgendwelche Leute in Räuberzivil oder gar Bewaffnete sieht man dabei eigentlich nie.

  6. Ausgezeichneter KommentatorCharlotte
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Mai 2014 12:25

    Wir in Österreich bräuchten auch ehrliche erfahrene internationale Wahlbeobachter.

    Aber die braucht man anscheinend nicht solange die "richtigen" Parteien gewinnen. Sanktionen gibt es nur bei "falschem" Wahlergebnis. Österreich hat genug schlechte Erfahrung oder ?

    Und wie war das gleich mit den vielen Vorzugsstimmen eines moslemischen Wahlkandidaten (der angeblich mehr Stimmen als der BK bekam) ? Wurde das Ausfüllen der Wahlzettel nun gleich massenweise in der Moschee von einem einzigen erledigt? Wird das nun untersucht und die Wahl für nichtig erklärt oder wird alles unter einen rot/grünen (Gebets)Teppich gekehrt?

  7. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Mai 2014 01:13

    Bei der Wahlbeteiligung ist man sogar einen Schritt ehrlicher.
    Aber bei einem Referendum, das keine Chance auf Anerkennung hat, sind die Prozentsätze völlig nebensächlich, egal ob 10 % mehr oder weniger.

    Das wird durchaus noch spannend in der Ukraine, hoffentlich nicht zu spannend!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorZraxl
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Mai 2014 09:47

    Der Putsch war ok, die Wahl jetzt ist es nicht? Stimmt das so, Herr Dr. Unterberger?

    Abgesehen davon, dass man (auch) in der EU auch manchmal eigenwillige Vorstellungen von Demokratie hat, wie z.B. hier vermerkt ist:
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/05/13/mysterioes-warum-hat-angela-merkel-bei-euro-krisensitzung-geweint/
    stellt sich doch die Frage, ob die Höchstleistung der westlichen Diplomatie darin besteht, in der Ukraine einen Bürgerkrieg zu zünden.
    Russland hatte ja langfristite Verträge mit der Ukraine, und mit dem gewählten Präsidenten hatte man auch ein Auskommen.
    Inzwischen scheint die Sache ein wenig zu eskalieren: Man probt inzwischen massiv für einen Atomkrieg.

    China kann sich jedenfalls freuen: Über annektierte Inseln auf ölreichem Meeresboden redet inzwischen kein Mensch mehr, Russland will
    (zu sehr günstigen Konditionen) den Handel intensivieren, und die leidigen Diskussionen über Menschenrechtsprobleme sind längst vergessen.
    Außerdem freut sich die chinesische Währung großer Beliebtheit.

    Aber weil man sich ja Wichtigem zuwenden wollte, anstatt täglich eine neue Sau (das Vieh, aus dem die Wurst gemacht wird) durchs Dorf zu jagen:
    Wäre es nicht gerade vor einer EU Wahl angebracht, über die vielen Vertragsbrüche der EU zu reden?
    Sind Sozialtransfers und Bailouts inzwischen vergessen?
    Was ist aus EFSF und ESM, was ist aus der politischen Unabhängigkeit der EZB und derem Verbot der Staatsfinanzierung geworden?
    Wie konnte es sein, dass das Prinzip der Subsidiarität von einem zentralistischen Monster gefressen wurde?
    Wie konnte es sein, dass in einstmals einigermaßen freien Ländern die Staatsquote inzwischen weit über 50% liegt? Tendenz steigend.
    Die Länder in Europa waren dereinst relativ sicher. Inzwischen sind Einbrüche und Gewaltverbrechen so alltäglich, dass darüber nicht mehr berichtet wird.
    Sind totale Überwachung der Bürger und die vielen Vehikel zur Industriespionage (ECHOLON, IBAN, IPv6, Aufzeichnung von Metadate


alle Kommentare

  1. Wurst (kein Partner)
    13. Mai 2014 23:54

    Tod der Westukraine!

  2. Ichwill (kein Partner)
    13. Mai 2014 11:10

    In Odessa wurde von den ukrainischen Revolutionären ein Haus in Brand gesetzt um die darin befindlichen Russischstämmigen bei lebendigen Leib zu verbrennen und es ist bei über 30 Leuten auch gelungen.
    Darüber regen sich die EU-Politbonzen und die gleichgeschalteten Medien nur ganz wenig auf und ist schon wieder vergessen.
    Warum der Blog - Meister, der in der Regel sehr kritisch argumentiert, das auch nicht in seine Überlegungen einbezieht ist sehr unklar – da muss es ein traumatisches Erlebnis, damals in der russischen Besatzungszeit, gegeben haben.
    Und, warum erinnert mich das so an die Konzentrationslager der Kommunisten und Nationalsozialisten?
    Und, warum erinnert mich das an den höchsten Arbeiterkammerfunktionär in Wien, der gemäß bolschewistisch/sozialistischer Doktrin verkündet: „… die Republik wird brennen…“?

    • Gastleser (kein Partner)
      13. Mai 2014 12:05

      Die so genannte Revolutionäre in Odessa haben ein Haus gewaltsam in Besitz genommen, in dem sie nichts verloren hatten. Das Feuer entstand im dritten Stock und es wurde beobachtet, dass jemand versucht hat, ein Molotov-Cocktail durch das geschlossene Fenster nach aussen zu werfen, was misslang...
      Die betrunkenen Rabauken haben sich also selbst angezündet. Noch jemand Mitleid?

    • Isabella (kein Partner)
      13. Mai 2014 12:32

      Gastleser
      Bitte Beweise liefern, sonst agieren sie genauso wie die Mainstream-Medien und das wollen sie doch wohl nicht, oder?

  3. Erich Bauer
    13. Mai 2014 11:04

    Scheint der "Nasenring" zu sein, an dem die EU herumgeführt wird...
    oder:
    Warum die Gedankenexperimente sämtlicher "Währungsexperten" L'art pour l'art sind?... weil die Praxis ganz anders funktioniert und die Intentionen ganz andere sind... Demokratie mit starker Hand halt.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/05/13/mysterioes-warum-hat-angela-merkel-bei-euro-krisensitzung-geweint/

  4. Zraxl (kein Partner)
    13. Mai 2014 09:47

    Der Putsch war ok, die Wahl jetzt ist es nicht? Stimmt das so, Herr Dr. Unterberger?

    Abgesehen davon, dass man (auch) in der EU auch manchmal eigenwillige Vorstellungen von Demokratie hat, wie z.B. hier vermerkt ist:
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/05/13/mysterioes-warum-hat-angela-merkel-bei-euro-krisensitzung-geweint/
    stellt sich doch die Frage, ob die Höchstleistung der westlichen Diplomatie darin besteht, in der Ukraine einen Bürgerkrieg zu zünden.
    Russland hatte ja langfristite Verträge mit der Ukraine, und mit dem gewählten Präsidenten hatte man auch ein Auskommen.
    Inzwischen scheint die Sache ein wenig zu eskalieren: Man probt inzwischen massiv für einen Atomkrieg.

    China kann sich jedenfalls freuen: Über annektierte Inseln auf ölreichem Meeresboden redet inzwischen kein Mensch mehr, Russland will
    (zu sehr günstigen Konditionen) den Handel intensivieren, und die leidigen Diskussionen über Menschenrechtsprobleme sind längst vergessen.
    Außerdem freut sich die chinesische Währung großer Beliebtheit.

    Aber weil man sich ja Wichtigem zuwenden wollte, anstatt täglich eine neue Sau (das Vieh, aus dem die Wurst gemacht wird) durchs Dorf zu jagen:
    Wäre es nicht gerade vor einer EU Wahl angebracht, über die vielen Vertragsbrüche der EU zu reden?
    Sind Sozialtransfers und Bailouts inzwischen vergessen?
    Was ist aus EFSF und ESM, was ist aus der politischen Unabhängigkeit der EZB und derem Verbot der Staatsfinanzierung geworden?
    Wie konnte es sein, dass das Prinzip der Subsidiarität von einem zentralistischen Monster gefressen wurde?
    Wie konnte es sein, dass in einstmals einigermaßen freien Ländern die Staatsquote inzwischen weit über 50% liegt? Tendenz steigend.
    Die Länder in Europa waren dereinst relativ sicher. Inzwischen sind Einbrüche und Gewaltverbrechen so alltäglich, dass darüber nicht mehr berichtet wird.
    Sind totale Überwachung der Bürger und die vielen Vehikel zur Industriespionage (ECHOLON, IBAN, IPv6, Aufzeichnung von Metadate

  5. Onkel Hans (kein Partner)
    13. Mai 2014 09:47

    Hahaha!

    Mit Staatsfunk, Printmedienorgel und Staatsknete hat man 1994 präzise 66,6 % der Ösis in die Drecksunion gelogen!

  6. Tik Tak (kein Partner)
    13. Mai 2014 08:45

    Seltsamer Kommentar.

    Seit wann ist die Ukraine Rußland?

    Hat der Unterberger eine Kristallkugel um in die Zukunft zu sehen?
    Oder fehlen ihm blos ein paar Geographiekenntnisse?
    Oder hat ihm das sein Führungsoffizier aus der US Botschaft noch nicht mitgeteilt?

    Die Ukraine ist nicht Rußland.
    Und ob sie es in Zukunft sein wird, wird sich erst zeigen.
    Bislang wollen einfach nur ein paar Russen in einigen Provinzen sich von der Ukraine lösen.
    Mehr nicht.

    BTW, in den Provinzen der Ukraine in denen die Abstimmung stattgefunden haben, haben Russen die Bevölkerungsmehrheit.
    Wenn die zu Rußland gehören wollen, dann liegt es nahe, daß die ziemlich motiviert zur Abstimmung gehen werden und damit sehr wahrscheinlich auch die Mehrheit der Stimmen für ihr Anliegen bekommen werden.

    Aber Selbstbestimmungrechte für Völker sind ja nicht Teil der Ansichten vom Unterberger.
    Bestenfalls dann, wenn es um Südtirol geht, da besteht keine Gefahr, daß die näherer Zukunft vielleicht einmal abstimmen wollen, da ist das eine angenehme Sache über die sich viel schreiben läßt weil es sowieso keine Konsequenzen hat.

    Wenn ein Volk sich aber wirklich von einem Staat lossagen will, dann ruft der Unterberger vermutlich in der Boltzmanngasse an und fragt was die denn gerne so lesen würden.
    Und so kommt es dann zu so Kommentaren wie diesem hier.

    Skurril ist bestenfalls die peinliche Propagada vom Unterberger.
    Schließlich hat er ein schweres Problem damit einen, wenn auch bei Weiten nicht perfekten, halbwegs demokratischen Loslösungsprozeß zu akzeptieren.

  7. baro palatinus (kein Partner)
    13. Mai 2014 07:00

    die internationale hochpolitik erregt sich ja nicht über die ergebnisse der referenden, sondern vielmehr darüber, dass die abhaltung ebendieser primärrechtlich nicht fundiert war.

    womit sie ja unrecht nicht hat.

    die nunmehrigen ergebnisse anzuzweifeln halte ich für nicht zwingend erforderlich, da sie in gewissem maße mit jenen der letzten wahlen zu korrespondieren scheinen:

    http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ukraine_Wahlen_2004_2.png

  8. EU-Tyrann (kein Partner)
    13. Mai 2014 00:55

    "Skurril-Volksabstimmung in der Ostukraine"

    Geht es nach A.U., dann sollte die Ukraine ein Völkerkerker auf dem Fundament puren Hasses sein.

  9. Norbert Mühlhauser
    12. Mai 2014 23:25

    Jedenfalls kann man hier nicht sagen, dass sich bei dieser Abstimmung russische Truppenangehörige unter die Wählerschaft gemischt oder hinter den Kulissen die Fäden gezogen hätten.

  10. Charlotte
    12. Mai 2014 12:25

    Wir in Österreich bräuchten auch ehrliche erfahrene internationale Wahlbeobachter.

    Aber die braucht man anscheinend nicht solange die "richtigen" Parteien gewinnen. Sanktionen gibt es nur bei "falschem" Wahlergebnis. Österreich hat genug schlechte Erfahrung oder ?

    Und wie war das gleich mit den vielen Vorzugsstimmen eines moslemischen Wahlkandidaten (der angeblich mehr Stimmen als der BK bekam) ? Wurde das Ausfüllen der Wahlzettel nun gleich massenweise in der Moschee von einem einzigen erledigt? Wird das nun untersucht und die Wahl für nichtig erklärt oder wird alles unter einen rot/grünen (Gebets)Teppich gekehrt?

  11. Freak77
    12. Mai 2014 11:53

    Das was im Februar auf der Krim begonnen hat setzt sich nun fort. Das Drehbuch wurde sicherlich in Moskau geschrieben, jetzt ist Donezk an der Reihe.

    Putin, der sich jetzt anscheinend zurück gehalten hat indem der die Separatisten (scheinbar?) zur Verschiebung des Referendums aufforderte:

    Dieser Putin erkennt jetzt das "Referendum" vom 11. Mai an !!

    http://www.orf.at/#/stories/2229617/

    Dieser ominöse Vorgang entspricht in keiner Weise irgendwelchen Standards, aber weil es Putin in den Kram passt erkennt er es an und eskaliert die Situation weiter.

    Man kann sich den Plan schon denken:

    Zuerst Abspaltung von der Ukraine und dann in in einem halben Jahr: Anschluss an Russland.

    Moskau und den Separatisten waren die Fotos und Fernsehbilder von den schlangestehenden wartenden, Bürgern wichtig. Und die Pressemeldungen: "rege Wahlbeteiligung, noch besser: "überwältigende Wahlbeteiligung".

    Wie dann die Resutltate aussehen: Da kann man schließlich noch im Nachhinein nachhelfen.

    Möglicherweise ist gestern die Bevölkerung in der Ostukraine total verarscht worden.


    Wie gestern in der Ostukraine bei dieser Abstimmung betrogen und geschoben wurde:

    Im 'Focus' liest man:

    Faire Wahlen? So dreist konnte beim sogenannten "Referendum" betrogen werden

    " .... Keiner konnte kontrollieren, wie die Urnen tatsächlich befüllt wurden. In der Nähe von Slawjansk wurden beispielsweise nach "CNN"-Informationen drei Männer aufgegriffen, die Urnen mit der Aufschrift "Ja" in ihre Auto gepackt hatten.

    Statt unabhängigen Wahlbeobachtern waren vor allem pro-russische Aktivisten in Kampfmontur vor Ort. Von Einschüchterungen ist die Rede, davon, dass potentielle "Nein"-Wähler kurz vor dem Wahllokal noch "umgestimmt" wurden ... "

    http://www.focus.de/politik/ausland/faire-wahlen-so-dreist-konnte-beim-referendum-betrogen-werden_id_3836154.html

    • dssm
      12. Mai 2014 13:30

      Nachdem ich die Hand nicht umdrehe und beiden Seiten gründlich misstraue, eine Frage:
      Wie könnte der Vorgang korrekt ablaufen?
      Haben Sie eine Vorstellung wie das ‚Selbstbestimmungsrecht’ der Völker hier umzusetzen wäre?
      Und wenn es zur Abspaltung kommen sollte, wer übernimmt welche Schulden und welche öffentlichen Güter?

    • Der Beste (kein Partner)
      13. Mai 2014 08:17

      Nicht böse sein, aber: da wird über das (zugegeben nicht wirklich Transparente) Ergebnis der Volkabstimmung gewettert und Putin beschimpft.

      Aber: jene, die sich jetzt so aufregen anerkennen die Putschregierung in Kiew an und hofieren sie als einzig legitime Vertretung! Solche Heuchler!

      Und was ist mit dem Vertrag, den auch der deutsche Steinmeier & Co wenige Tage vor dem Putsch mit der gewählten Regierung und der Oppsition geschlossen hatten? Heute wird das nirgend wo mehr erwähnt.
      DAS ist der eigentliche Beginn des Chaos!

  12. Undine
    12. Mai 2014 10:48

    A.U. schreibt:

    "Wenn vor Wahlen und Referenden jede Seite unbehindert Werbung machen kann."

    Da kann ich eigentlich nur lachen! Ausgerechnet WIR wollen so tun, als gäbe es bei uns in Bagdad für jede Seite UNBEHINDERT WERBUNG! Ist da etwa der ROT-GRÜN-Funk gemeint, der regelmäßig und ausdauernd die Freiheitlichen aufs Übelste herabsetzt oder die mehrheitlich linken Printmedien? Oder der "ausgewogene, objektive" Einfluß der Lehrer/Professoren*, die in den Schulklassen "Probewahlen" abhalten lassen, um dann, wenn ihnen das Ergebnis nicht paßt, weil nicht GRÜN, sondern BLAU "bevorzugt wurde, mit Vehemenz die ihnen anvertrauten Schulkinder FÜR Grün und GEGEN Blau beeinflussen? Solcherart aufmunitioniert zerstören dann die indoktrinierten Schüler auf dem Heimweg die FPÖ-Plakate und sind auch noch stolz auf ihre Heldentaten!

    Nein, lieber Herr Dr. Unterberger, vor Wahlen und Referenden kann bei uns in Bagdad NICHT jede Seite unbehindert Werbung machen! Schön wär's, aber da sind nun einmal die gewaltbereiten Linken, die jeglicher Objektivität gewaltsam entgegentreten, sei es eine Wahl oder auch eine Volksabstimmung oder ein Volksbegehren. Man denke nur an das bösartigerweise als "Ausländer-Volksbegehren" bezeichnete VB anno 1992! Man, d.h. die linken G'fraster, machten es zu einem Spießrutenlauf! Der ORF hat damals "ganze Arbeit" geleistet!

    * So geschehen am hiesigen Gymnasium!

  13. Freak77
    12. Mai 2014 10:00

    Nach dieser ominösen "Volksabstimmung" in Donezk, egal wie skurril sie war werden die diversen Propagandisten, Medienleute und Spindoktoren in Donezk, in Russland und auch im Westen sich intensiv ins Zeug legen um durch Geschichtsverfälschung ein Nicht-Ereignis zu einem Ereignis hochzustilisieren! "Fakten schaffen", diesmal halt ein bißchen anders.

    Das ist logisch!

    Egal wie die Realität ist oder war, durch die Macht der vorgehaltenen Waffen und durch die Spindoktoren und Schreiberlinge wird versucht werden den 11. Mai in Donezk und Umgebung zum

    "Sieg der Demokratie"

    umzuinterpretieren!

    Ganz besonders interessant wird sein wer wird im Westen der Erste sein, der die gestrige "Abstimmung" lobt?

  14. Herbert Sutter
    12. Mai 2014 09:41

    Die allerschönsten Videoaufnahmen von Menschenschlangen vor den Urnen können auf keinen Fall über darüber hinwegtäuschen:

    Diese "Abstimmung" vom 11. Mai hat mir Fairness und mit dem was auf ganzen Welt unter "demokratische, rechtsstaatliche Bedingungen" verstanden wird NICHTS zu tun!

    Eine Wahl ohne Wahlbehörde? Wie kann es so etwas geben?

    All die Ukrainer die gestern - mehr oder weniger informiert - ihre Stimme abgaben sollten am Sonntag den 25. Mai zur eigentlichen & von UNO, Europarat & OSZE international anerkannten Wahl & Abstimmung hingehen!

    An dem Tag hat die Wahl & Abstimmung einen Sinn!

    • Isabella (kein Partner)
      13. Mai 2014 12:51

      Und was ist mit den NAZI's (Putschistenregierung), die vom Westen finanziert und hofiert werden? Was ist mit den US-Söldnern, die in der Ukraine im Einsatz (für wen?) sind? Was macht die USA überhaupt dort? Was wäre, wenn Russland an den Grenzen der USA ihre A-Bomben stationieren würde? Wäre das ok? Oder darf nur der selbsternannte Sheriff in allen Ländern (155 an der Zahl) ihre Basen (A-Bomben) aufstellen? Die Nato war mal als Verteidigungsbündnis gedacht, aber hat sich mitlerweile in ein Angriffsbündnis verwandelt.
      Auf einem Auge blind sein ist wohl eine Krankheit der Linken! Lügen, täuschen, betrügen können die westl. Medien (mitsamt ihrer korrupten Journalistenschaft) als ihr Eigen nennen.
      "An ihren Taten sollt ihr sie erkennen" ..... ja man sieht es jetzt ganz deutlich, denn die Maske fällt herunter und man erkennt die Fratze des wahren Faschismus.

  15. Josef Maierhofer
    12. Mai 2014 09:02

    Tschechien und Slowakei haben sich unblutig getrennt.

    Das würde ich den Menschen in der Ukraine auch wünschen, kein Blutvergießen mehr.

    Dort in der Ukraine aber ist was anderes im Gange, nämlich Einmischung von außen und die Ukrainer sind das Kanonenfutter für Obama und Putin. Die Europäer schaffen sich mit ihren Sanktionen selber ab und müssen durch ihre Blödheit dort die Zeche zahlen. Die Menschen haben dort nicht die Wahl ihr Leben selbst zu gestalten, sie können 'westlich' oder 'östlich' abstimmen und das auch erst nach Besetzung, bzw. auf der anderen Seite 'Revolution'.

    Bei uns hätten die Menschen die Chance ihr Leben zu gestalten gehabt, bei uns ist es ein anderes Übel. Erstens haben wir selbst durch nun fast schon 50 Jahre langes Schulden machen (Wohlstand auf Kredit) unsere Zukunftschancen vertan, zweitens haben wir 'den Löffel abgegeben' an die EU, und lassen halt fremdbestimmen und das gegen unseren Willen, oder nennen Sie mir einen Österreicher, der gerne seine Eurotausender zwangsweise und unbegrenzt für die PIIGS+ abliefert und Sanktionen dafür bekommt, wenn er nicht brav zahlt oder nicht linke Regierungen bildet, den man gegen seinen Willen das Schnitzel vom Teller holt und durch Chemiefutter ersetzt, den man zu nachweislich schädlichen Impfungen nötigt bis zwingt, den man die Sprache nimmt und durch das 'Binnen-I' ersetzt, dem man plausibel machen will, dass das ganze Land schwul oder sonst was ist, dem man sogar die Nationalhymne verunziert, den man zugunsten einer Ideologie (=Idiotie) verachtet, den man medial belügt und verhöhnt, den man ausnützt bis aufs letzte Hemd, sofern er ein Leistungsträger sein will und arbeitet, dem man seine Identität nimmt und seine christlichen Wurzeln raubt, dem man die Familien zerstören lässt und diese aushungert, dem man die Jugend verbildet, nach unten nivelliert und manipuliert, usw., usf. Es sind halt bei uns 'andere Qualitäten', die unsere Probleme und Hilflosigkeit zufolge Selbstauslieferung ausmachen.

    Noch könnten wir theoretisch 'frei' wählen ... ... gäbe es eine freie Information, freie Medien.

    Aber auch wir werden sehr bald Fronten, es sind noch immer die alten, die wir seit Jahrhunderten kennen, vorfinden und die Neutralität, die wir noch hätten, könnte uns da bald sehr nützlich sein.

    Mich lehrt das immer wieder, es gibt kein Recht und kein Gesetz, außer das Recht des Stärkeren, auch bei uns nicht, sehen wir uns unsere Justiz doch an. Und so gibt es immer wieder Krieg, innen und außen. Es liegt immer an den Tätern und Mittätern. Auch wir haben das Paradies nicht gepachtet, wenn auch die Zeitzeugen immer weniger werden, die noch authentisch vom Wiederaufbau berichten können und von einem Österreich, wo sogar die Begehrlichkeiten der Sozialisten mit dem Budget abgestimmt wurden.

  16. terbuan
    12. Mai 2014 09:01

    Was die Ukrainer noch von unserem "perfekten, demokratischen" Wahlsystem lernen müssen:
    Nur von einer Minderheit der Bevölkerung gewählte Parteien regieren den Staat kaputt und keiner geht auf die Straße! (Bis jetzt jedenfalls).

  17. dssm
    12. Mai 2014 08:35

    Wenn man fair wäre, könnte man das 'Wahlergebnis' auch anders lesen.
    Es sind nur diejenigen hingegangen, welche extrem motiviert waren; wobei die Ukrainische Regierung ja nichts unversucht lässt um den Leuten die Entscheidung einfacher zu machen.

    Unsere Medien sind halt ein bisschen einseitig, aber auf youtube sieht man gestochen scharfe Videos, wie sie halt von jedem Smartphone erzeugt werden, wie die Panzer der Regierung durch die Barrikaden brettern. Die Bürger, jung und alt, Mann und Frau, gehen nachher wieder hin und errichten die völlig unzureichenden Barrikaden wieder. Die ohnmächtige Wut ist denen gut anzusehen, irgendwelche Leute in Räuberzivil oder gar Bewaffnete sieht man dabei eigentlich nie.

  18. mischu
    12. Mai 2014 01:13

    Bei der Wahlbeteiligung ist man sogar einen Schritt ehrlicher.
    Aber bei einem Referendum, das keine Chance auf Anerkennung hat, sind die Prozentsätze völlig nebensächlich, egal ob 10 % mehr oder weniger.

    Das wird durchaus noch spannend in der Ukraine, hoffentlich nicht zu spannend!

  19. oberösi
    12. Mai 2014 00:56

    ..dann werden sie endlich soweit sein wie wir jetzt schon. Mit einer Demokratie, wie wir sie kennen. Und der sehr verehrte Herr AU kann sich dann auch seinen Blog sparen. Denn der ist dann überflüssig. Weil alles perfekt ist, und alle sich ganz viel ganz lieb haben. Mit dem Herrn Wurst als Präsident.

    • mischu
      12. Mai 2014 01:15

      FRAU Präsident Wurst, oder? ;-)

    • simplicissimus
      12. Mai 2014 06:04

      Fräulein Wurst. Oder hat sie schon den Mann furs Leben gefunden?

    • Riese35
      13. Mai 2014 00:06

      Weder Mann noch Frau. Ich bin bei ihm fürs Gendern.
      Biologisches Geschlecht: männlich (vielleicht sogar teils entmannt?)
      Aussehen: teils männlich, teils weiblich
      Gehabe und Auftreten: skurril

      Das Deutsche kennt in der Grammatik neben dem männlichen und weiblichen Geschlechte ein ne-utrum. Wenn man nun dieses skurrile Geschöpf gemäß den gesetzlichen Vorgaben korrekt gendert, dann bleibt als grammatikalisches Geschlecht nur mehr das Ne-Utrum übrig.

      Es muß also nach den Vorgaben der linken Gendergesetzgebung korrekt heißen: "DAS Conchita Wurst".





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