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FN 629: Kaske und die Fakten

Arbeiterkammerpräsident Rudolf Kaske wagte allen Ernstes zu behaupten, Wien stünde als Standort „prinzipiell gut“ da.

Bei so viel Unwahrheit müsste eigentlich auch ein Genosse vor Scham im Erdboden versinken. Denn die Wahrheit ist auch ihm bekannt: Wien vertreibt mit seinen hohen Abgaben im Expresstempo die Investoren. Wien hat die weitaus höchste Arbeitslosigkeit Österreichs. Wien leidet unter der Grünpolitik des Rathauses, die von der Mariahilfer Straße angefangen überall spürbar wird. Wien wirft mit beiden Händen das Geld für Grundsicherungen und „Inserate“ hinaus. In Wien drängen sich die „Asyl“-Werber. Und so weiter, und so fort. Aber Herr Kaske lobt Wien und meint nur, vielleicht solle man die „Qualifizierung“ erhöhen. Das ist für die SPÖ aber ohnedies kein Problem. Was Sozialisten schon lange wollen, gibt es dann endlich: die Matura für alle. Und möglichst auch gleich den Bachelor für alle. Als ich Kaske gelesen habe, fiel mir aber auch mein einstiger Professor an der Universität ein. Er hatte uns beigebracht, wenn man „prinzipiell“ oder „grundsätzlich“ sagt, meine man eigentlich das Gegenteil. Nun: Wenn man Kaske so versteht, dann muss man ihm plötzlich zustimmen. Freilich: Ob sich ein ehemaliger Koch jemals auf die Wiener Uni verirrt hat?

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2014 15:49

    Kaske hat halt Wien nicht als Wirtschaftsstandort gemeint, sondern als Industriestandort, nämlich als ASYLINDUSTRIEstandort und da kann man ihm wahrlich nicht widersprechen.
    Er versteht eben von "brennenden Republiken", dazu könnte es bei der rot-grünen Politik in Wien früher oder später kommen, mehr als von Wirtschaft und Arbeitsplätzen!

    P.S.: Die Grünen haben sich mit dem neuen Strasser-Wahlplakat als Menschenhetzer par excellence entlarvt, zumal er nicht einmal noch rechtskräftig verurteilt ist. Mir ist Strasser vollkommen egal, aber das geht zu weit.

  2. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2014 18:13

    Kaske, sozialisiert in einer Epoche für die galt - und gilt - wenn die Wirklichkeit mit der sozialistischen Theorie nicht übereinstimmt dann ist die Wirklichkeit falsch - qittiert seinen Ziehvätern seine gediegene bolschewistische Ausbildung durch penetrantes Verharren im Irrtum. Bravo Genossen ! Der Mann nimmt Eure Zukunft nach Euren Vorstellungen in die Hand!

  3. Ausgezeichneter KommentatorProConsul
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2014 22:10

    Die Grünen haben sich mit ihrem menschenverachtenden Strasser-Wahlplakat für die EU-Wahl endgültig demaskiert. Ich habe es schon gesagt, dass mich die Grünen an die Jakobiner zur Zeit der Französischen Revolution erinnern. Radikale, gottlose, linke Geisteskranke!

    Die Personen, welche sich bei den Grünen tummeln, wären noch vor fünfzig Jahren als "gestört" (Feminstinnen), "krank" (Homosexuelle) oder als "Volksverräter" (Multikulti-Wahnsinn) bezeichnet worden. Dass Homosexuelle und Moslems bei den Grünen an prominenter Stelle platziert sind und mitarbeiten, rundet das Bild noch ab. Ich habe den Eindruck diese Partei arbeitet wie wild an der Zerstörung sämtlicher gewachsener Strukturen in Österreich mit. Der Nachwuchs dieser Öko-Sekte kann seinen Hass gegen unsere Heimat gar nicht mehr verbergen, siehe unten angeführte Zitate. Aber vielleicht liegt dies auch daran, dass bei den Grünen wohl nicht so viele Leute mit österreichischen Wurzeln dabei sind, ist wohl ein Sammelbecken für entwurzelte, radikale, linke Homo-Bi-Trans-Migrant*innen.

    „Nein, wir lieben dieses Land und seine Leute nicht“
    (So steht es unter der Internetadresse nein.antifanet.at. Es war dies das Motto der Autonomen Antifa gegen den freiheitlichen Akademikerball des Vorjahres. Der Slogan war auf besagter Seite allerdings auch noch am Donnerstag prominent platziert. Domaininhaber sind wieder einmal die Jungen Grünen)

    „Wer Österreich liebt muss Scheiße sein!“

    "Heimat im Herzen ist Scheiße im Hirn."

    (beide Slogans von der Grünalternativen Jugend Wien)

  4. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2014 15:55

    Nicht nur vor Wahlen wird alles "schöngelogen", sondern mittlerweile ohnehin beständig.
    Wien steht als Standort gut da, Wien erlebt eine Bereicherung sondersgleichen, Wien hat keine Schulden und BGM Häupel ist "trocken".
    Na, geht doch....

  5. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2014 20:56

    Ich kann dem Herrn Kaske nicht böse sein, habe ich doch gerade die völlige Absurdität des Systems erlebt.

    Auf einer grossen internationalen Leitmesse kommt die heimische Prominenz auch auf Besuch vorbei. Mehrere der anwesenden Unternehmen sind Weltmarktführer, andere Technologieführer und der Rest ist einfach gut unterwegs.
    Stehen die leitenden Angestellten und Unternehmer alleine zusammen, dann erzählt einer dem anderen die aktuellen Auswüchse von Bürokratie und Wahnsinn in Österreich, versucht einer dem anderen zu warnen und Tipps zu geben wie man eher davonkommt, nennt Rechtsanwälte und Steuerberater die vielleicht hier und da wissen was im Gesetzestext gemeint sein könnte. Es wird über die utopischen Gehälter und Pensionen im staatsnahen Bereich geschimpft, über ein ungerechtes Fördersystem, über arbeitnehmer- und abeitgeberfeindliche Arbeitszeitregeln, über tausende sinnlose Vorschriften ...

    Kommen aber die Vertreter der herrschenden Klasse dazu, dann wird der Mund gehalten, freundlich gelächelt und keinesfalls dagegen geredet. Schon morgen könnte die Umweltverträglichkeitsprüfung oder die Genehmigung des Zubaus anstehen, von einem kleinen Wink Richtung Sozialversicherung oder Finanzamt reden wir erst gar nicht.
    Also glauben die Kaskes und Konsorten, die Welt sei in Ordnung, die Stimmung gut.

    Begleitet wird der Tross dieser Herrschaften von 'hoffnungsvollen', jungen, frisch von der Uni kommenden Volltr...ln. Diese lernen eine Welt kennen, die es nicht gibt und merken es nicht einmal. Morgen werden genau diese 'Experten' unsere neuen Herrn sein und auch sie werden glauben zu wissen wie die Welt sich dreht, bis eines Tages auch das letzte Unternehmen tot ist – dann kommt Armut für alle, weil der Markt 'versagt' hat.

  6. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2014 17:51

    Nachdem Wien weder politisch noch wirtschaftlich gut dasteht und auch sonstige Kleinigkeiten im täglichen Geschehen keine Aufreger darstellen, will ich mich einer unwesentlichen Unwichtigkeit widmen, nämlich der gestrigen Fernsehdiskussion zwischen einem Rattenfänger aus Deutschland und einem großen Heuchler aus Luxenburg.

    Die Groteske, die da über unsere Zukunftsgedanken geboten wurden, werden nur mehr durch ein abscheuliches menschliches Ungeheuer namens Walter Lippmann überboten.

    Es wird Zeit sich grundlegende Gedanken zu machen und am 25. Mai dementsprechend zu votieren!

  7. Ausgezeichneter KommentatorInger
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2014 18:51

    Nachgeschaut und bei Wikipedia u. a. gefunden:
    "Aufsichtsrat
    Kaske war von 1989 bis 2006 Mitglied im Aufsichtsrat der BAWAG, die im März 2006 durch die sogenannte Karibik-Affäre in die Öffentlichkeit geriet. Obwohl Kaske teilweise sogar der Vizepräsident des Aufsichtsrates war, hat er nach eigenen Angaben keine Kenntnis von den umstrittenen Geschäften gehabt.

    Zitate:„Wenn einmal dieses Arbeitslosenheer marschiert, dann brennt die Republik.“ (2000, Radiointerview)"

    Passt doch irgendwie, oder???


alle Kommentare

  1. prinzipiell (kein Partner)
    12. Mai 2014 00:52

    Prinzipiell und gründsätzlich hat Kaske recht, so wie er grundsätzlich und prinzipiell ein ehrenwerter Mann ist. Und seine Partei ist grundsätzlich und prinzipiell eine ehrenwerte Partei. Nicht nur Kaske verwendet eben "grundsätzlich" und "prinzipiell" gerne. Das tun auch andere grundsätzlich und prinzipiell.

  2. Einspruch! (kein Partner)
    10. Mai 2014 23:51

    Kaske hat sich mit dem Ausspruch "Wenn die Arbeitslosenheere marschieren, dann brennt die Republik!" ein für alle mal disqualifiziert. Er sollte besser schweigen.

    Wer so argumentiert wie er es getan hat, der verdient keine Beachtung unter zivilisierten Menschen. Er soll bei seinesgleichen bleiben, unter Leuten, die eine dumpfe Drohung als ganz normalen Vorgang in der Argumentation ansehen, weil sie für Argumente zu schlicht sind oder sie nicht zur Kenntnis nehmen wollen, die sich gegenseitig mit dem Arsch ins Gesicht fahren und dann auch noch stolz darauf sind, wie gut sie sind. Vielleicht finden das alles ein paar Primitivlinge klass, aber ich will von dem allen, zuvorderst von dumpfen politischen Drohungen dieser Art nichts, aber schon gar nichts hören oder sehen.

  3. Sensenmann
    10. Mai 2014 09:58

    Sozialismus hat eben viel mit Glauben zu tun. Wissen und Leisten war bei der marxistischen Heilslehre nie vorgesehen.
    Dieser Kaske ist ein ganz normaler betrügerischer Sozi, der schon mal versucht mit leicht erpresserischem Vorgehen von Firmen für angeblich erlittene Unbill Geld zu erpressen.
    Aber das ist eine andere Geschichte, sie bestätigt nur, daß Sozis eben per se kriminell sind. Dass sie dumm wie das Vieh sind, habe ich schon mal gesagt...

    • heartofstone (kein Partner)
      10. Mai 2014 22:19

      Vieh ist nützlich im Allgemeinen, Sozialisten ...

  4. Pumuckl
    10. Mai 2014 08:24

    Die SPÖ hatte auch andere Persönlichkeiten - EIN WAHRER SOZIALER DEMOKRAT,

    SEPP WILLE IST GESTORBEN

    Das Tagebuch sollte nicht versäumen diesen, ganz anderen Sozi zu würdigen!

    Bitte nur googeln, z.B. :

    ° Sepp Wille Zitate

    ° Sepp Wille hat damals Benya rechtzeitig, verzweifelt, aber vergeblich vor der drohenden Konsumpleite gewarnt. Trotzdem hat sich die SPÖ bei der BAWAG nicht seines wirtschaftlich klaren Blickes bedient.

    Heute beklagen die Genossen, von denen er fast alle haushoch überragte, seinen Tod.

    ABER WARUM HABEN SIE AUF SEPP WILLE NICHT GEHÖRT ?

    WARUM HABEN SIE SPP WILLE VIEL ZU FRÜH IN DIE ECKE GESTELLT ?

  5. A.K.
    10. Mai 2014 04:18

    Eine informative Nebenbemerkung von Dr. Unterberger bezüglich Kommunikation:
    "...fiel mir aber auch mein einstiger Professor an der Universität ein. Er hatte uns beigebracht, wenn man „prinzipiell“ oder „grundsätzlich“ sagt, meine man eigentlich das Gegenteil. "

  6. ProConsul
    09. Mai 2014 22:10

    Die Grünen haben sich mit ihrem menschenverachtenden Strasser-Wahlplakat für die EU-Wahl endgültig demaskiert. Ich habe es schon gesagt, dass mich die Grünen an die Jakobiner zur Zeit der Französischen Revolution erinnern. Radikale, gottlose, linke Geisteskranke!

    Die Personen, welche sich bei den Grünen tummeln, wären noch vor fünfzig Jahren als "gestört" (Feminstinnen), "krank" (Homosexuelle) oder als "Volksverräter" (Multikulti-Wahnsinn) bezeichnet worden. Dass Homosexuelle und Moslems bei den Grünen an prominenter Stelle platziert sind und mitarbeiten, rundet das Bild noch ab. Ich habe den Eindruck diese Partei arbeitet wie wild an der Zerstörung sämtlicher gewachsener Strukturen in Österreich mit. Der Nachwuchs dieser Öko-Sekte kann seinen Hass gegen unsere Heimat gar nicht mehr verbergen, siehe unten angeführte Zitate. Aber vielleicht liegt dies auch daran, dass bei den Grünen wohl nicht so viele Leute mit österreichischen Wurzeln dabei sind, ist wohl ein Sammelbecken für entwurzelte, radikale, linke Homo-Bi-Trans-Migrant*innen.

    „Nein, wir lieben dieses Land und seine Leute nicht“
    (So steht es unter der Internetadresse nein.antifanet.at. Es war dies das Motto der Autonomen Antifa gegen den freiheitlichen Akademikerball des Vorjahres. Der Slogan war auf besagter Seite allerdings auch noch am Donnerstag prominent platziert. Domaininhaber sind wieder einmal die Jungen Grünen)

    „Wer Österreich liebt muss Scheiße sein!“

    "Heimat im Herzen ist Scheiße im Hirn."

    (beide Slogans von der Grünalternativen Jugend Wien)

    • mischu
      09. Mai 2014 23:42

      Und nicht zu vergessen der "Flaggerl-Spruch" von der GAJ.

      http://zeitwort.at/index.php?page=Attachment&attachmentID=1556

      In jedem anderen Land hätten sie längst ein Gerichtsverfahren wegen Herabwürdigung von Staatssymbolen, aber im linkslinken Österreich.........!

    • A.K.
      10. Mai 2014 04:23

      Bravo zu ProConsul und mischu!
      **************************************

    • Isabella (kein Partner)
      11. Mai 2014 16:14

      @ ProConsul
      " "krank" (Homosexuelle)"
      Ich kann mich noch erinnern, dass man damals den Begriff "Identitätskrise" verwendete.

    • no na (kein Partner)
      11. Mai 2014 17:16

      @mischu: ist so eine Schmähung von Staatssymbolen nicht ein Offizialdelikt?

      Und falls die Staatsorgane meinen, das sei doch garnix, sollten sie einmal daran denken, was sie an politisch correcten Verrenkungen aufführen würden, wenn ein Freiheitlicher sowas Niederträchtiges gesagt hätte (vom Gackerlsager bis zur Scheiße im Hirn, wobei die Junggrünen von letzterer vermutlich was verstehen, da offensichtlich selbst betroffen).

  7. Rosi
    09. Mai 2014 21:55

    Viel mehr würde mich interessieren, wie ich alle Steuern und Sozialabgaben, die ich je in das System einbezahlt habe, abzüglich der von mir konsumierten Leistungen wieder 'raus bekomme - und dann in meiner Pension in einer Stadt/einem Land meiner Wahl genieße - das sicher nicht Wien ist, wo die Leistungsträger ausgequetscht werden wie Zitronen, und das Geld dann an viele, viele Kreuzerlmacher bei den Wahlen verschenkt wird.
    ... man darf doch wohl träumen ...
    Mir tut wahrhaftig leid, daß ich mich in Wien Hauptgemeldet habe. Ich bin zwar kein Pröll-Fan, aber besser als der Häupl ist er auf jeden Fall.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  8. Rosi
    09. Mai 2014 21:39

    ' Er hatte uns beigebracht, wenn man „prinzipiell“ oder „grundsätzlich“ sagt, meine man eigentlich das Gegenteil. '
    Genau - ich kenne das aus dem Kommunikationstraining. Reine Manipulation.
    Die Genossen sind gut ausgebildet.
    ... effektiv ist das Ganze natürlich eine Frechheit - nicht nur, daß wir blechen können, werden wir auch noch verspottet, wenn man es so sehen will, wie es ist.
    Ja, selber schuld - wenn so viele die SPÖ und die Grünen wählen ...

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  9. A.K.
    09. Mai 2014 21:28

    An der Architektur von Gebäuden kann oftmals das politische System abgelesen werden. Die Bauten von Stalin, Hitler aber auch schon der Römer zeigen dem einfühlsamen Betrachter die Geisteshaltung bereits beim Anblick der Fassaden. In diesem Sinne empfehle ich den geschätzten Lesern einen Besuch der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien , Prinz Eugen Straße 20-22 1040 Wien und der damit zusammenhängenden Bauten in der unmittelbaren Umgebung.

  10. dssm
    09. Mai 2014 20:56

    Ich kann dem Herrn Kaske nicht böse sein, habe ich doch gerade die völlige Absurdität des Systems erlebt.

    Auf einer grossen internationalen Leitmesse kommt die heimische Prominenz auch auf Besuch vorbei. Mehrere der anwesenden Unternehmen sind Weltmarktführer, andere Technologieführer und der Rest ist einfach gut unterwegs.
    Stehen die leitenden Angestellten und Unternehmer alleine zusammen, dann erzählt einer dem anderen die aktuellen Auswüchse von Bürokratie und Wahnsinn in Österreich, versucht einer dem anderen zu warnen und Tipps zu geben wie man eher davonkommt, nennt Rechtsanwälte und Steuerberater die vielleicht hier und da wissen was im Gesetzestext gemeint sein könnte. Es wird über die utopischen Gehälter und Pensionen im staatsnahen Bereich geschimpft, über ein ungerechtes Fördersystem, über arbeitnehmer- und abeitgeberfeindliche Arbeitszeitregeln, über tausende sinnlose Vorschriften ...

    Kommen aber die Vertreter der herrschenden Klasse dazu, dann wird der Mund gehalten, freundlich gelächelt und keinesfalls dagegen geredet. Schon morgen könnte die Umweltverträglichkeitsprüfung oder die Genehmigung des Zubaus anstehen, von einem kleinen Wink Richtung Sozialversicherung oder Finanzamt reden wir erst gar nicht.
    Also glauben die Kaskes und Konsorten, die Welt sei in Ordnung, die Stimmung gut.

    Begleitet wird der Tross dieser Herrschaften von 'hoffnungsvollen', jungen, frisch von der Uni kommenden Volltr...ln. Diese lernen eine Welt kennen, die es nicht gibt und merken es nicht einmal. Morgen werden genau diese 'Experten' unsere neuen Herrn sein und auch sie werden glauben zu wissen wie die Welt sich dreht, bis eines Tages auch das letzte Unternehmen tot ist – dann kommt Armut für alle, weil der Markt 'versagt' hat.

    • Sensenmann
      10. Mai 2014 10:04

      Ja, die Feigheit und Dummheit. Wenn die leitenden Angestellten und die Unternehmer nur 0,1% ihres Umsatzes bzw. Ihres Gehaltes investierten, um Parteien zu helfen, die eben diese Zustände beseitigen und die Steuerverschwender bestrafen wollen - wenn sie schon nicht die Zeit haben, sich selbst zu engagkeiren - dann verdienen sie genau das, was ihnen derzeit widerfährt.
      Genaus diese Leute hätten es in der Hand, die Zustände zu ändern und dem Moloch Staat den Schluck abzudrehen.
      Ich habe nie verstanden, wie man sich in der Wirtschaft seinen Platz erobern kann - tüchtig, innovativ, risikofreudig, mutig, erfolgreich - um dann vor einen System in dem Vollidioten und Kriminelle den Ton angeben zu kuschen!
      Wenn der Wille zur Macht nicht da ist, muss man eben weiterhin knien!

  11. Josef Maierhofer
    09. Mai 2014 19:03

    Nach den Unwahrheiten, die er in der Arbeiterkammerpostille verbreitet, wundert mich diese total realitätsferne unwahre Aussage nicht mehr.

    Aber die Wahrheit bahnt sich ihren Weg, unaufhaltsam. Der Wiener Schuldenberg wächst und wächst immer rascher und rascher, bis zum Schuldengipfel, wo dann nichts mehr gehen wird. Vor 2 Jahren 3 Milliarden, jetzt steht Wien bei 5 Milliarden Euro Stadtschulden.

    'Prinzipiell' steht Wien 'gut' da, so schaut's aus, wer's glaubt, wird selig ... ... oder ist blind.

    • A.K.
      10. Mai 2014 11:27

      Ich glaube, daß z.B. - zumindest in Wien - eine Immobilienkrise vergleichbar jener in Teilen Spaniens schlummert. Mir wäre lieber, ich hätte unrecht.

  12. Inger
    09. Mai 2014 18:51

    Nachgeschaut und bei Wikipedia u. a. gefunden:
    "Aufsichtsrat
    Kaske war von 1989 bis 2006 Mitglied im Aufsichtsrat der BAWAG, die im März 2006 durch die sogenannte Karibik-Affäre in die Öffentlichkeit geriet. Obwohl Kaske teilweise sogar der Vizepräsident des Aufsichtsrates war, hat er nach eigenen Angaben keine Kenntnis von den umstrittenen Geschäften gehabt.

    Zitate:„Wenn einmal dieses Arbeitslosenheer marschiert, dann brennt die Republik.“ (2000, Radiointerview)"

    Passt doch irgendwie, oder???

    • terbuan
      09. Mai 2014 18:58

      @Inger

      Kaske und Hundstorfer haben immer nur abgestimmt und unterschrieben, nichts gelesen, nichts verstanden und daher von nichts gewußt! ;-)

    • fenstergucker
      09. Mai 2014 19:27

      Es wird bald soweit sein, denn dieses Arbeitslosenheer wächst unter dem sozialistischen Lügenkanzler immer mehr an. Danke, Genossen!

    • dssm
      09. Mai 2014 20:59

      @Inger
      Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!
      Hätte ein 'normaler' Aufsichtsrat soviel am Kerbholz, der würde wohl jetzt noch im Gefängnis einsitzen, aber bei unserer 'unabhängigen' Justiz hat wohl niemand anderes erwartet.

    • A.K.
      10. Mai 2014 11:29

      *************************************

  13. Helmut Oswald
    09. Mai 2014 18:13

    Kaske, sozialisiert in einer Epoche für die galt - und gilt - wenn die Wirklichkeit mit der sozialistischen Theorie nicht übereinstimmt dann ist die Wirklichkeit falsch - qittiert seinen Ziehvätern seine gediegene bolschewistische Ausbildung durch penetrantes Verharren im Irrtum. Bravo Genossen ! Der Mann nimmt Eure Zukunft nach Euren Vorstellungen in die Hand!

  14. Inger
    09. Mai 2014 18:03

    Wie hat schon die Oma gesagt: der Fisch fangt beim Kopf zu stinken an, oder, wie der Herr, so 's G'scherr...... Man kann doch nicht verlangen, dass die "normalen" SPÖ-Mitabzocker womöglich besser gebildet sind als ihr Herr.
    Der eine SPÖler, sehr gebildet, verleugnet seine Muttersprache um dazuzugehören und der andere will halt "gehobene Bildung" für alle, damit sie dazugehören.
    Er wird's nicht mehr schaffen aber vielleicht seine Kinder und Genossen. Hinterfragen darf man ja keine der Aussagen, die aus dieserEcke kommen, man darf auch nicht zu kritisch sein, sie verstehen's nicht besser.

  15. Anton Volpini
    09. Mai 2014 17:51

    Nachdem Wien weder politisch noch wirtschaftlich gut dasteht und auch sonstige Kleinigkeiten im täglichen Geschehen keine Aufreger darstellen, will ich mich einer unwesentlichen Unwichtigkeit widmen, nämlich der gestrigen Fernsehdiskussion zwischen einem Rattenfänger aus Deutschland und einem großen Heuchler aus Luxenburg.

    Die Groteske, die da über unsere Zukunftsgedanken geboten wurden, werden nur mehr durch ein abscheuliches menschliches Ungeheuer namens Walter Lippmann überboten.

    Es wird Zeit sich grundlegende Gedanken zu machen und am 25. Mai dementsprechend zu votieren!

    • Josef Maierhofer
      09. Mai 2014 18:54

      Ich habe schon entsprechend votiert.

    • Anton Volpini
      10. Mai 2014 00:27

      Das ist gut so, Josef Maierhofer.
      Denn der Name Walter Lippmann steht für eine amerikanische Geistesthaltung deren Perversion heute durch diese beiden EU Spitzenrepräsentanten verkörpert wird.

      Nach Lippmann ist die menschliche Gesellschaft in zwei Gruppen einzuteilen. Die eine Gruppe ist die Bevölkerung und die andere eine kleine herrschende Elite, die die Bevölkerung mit allen Mitteln der Manipulation in Sprache, Kultur und Bildung zu beherrschen haben. Mit diesen Manipulationen hat die herrschende Elite sich vor der Bevölkerung zu schützen.
      Die Bevölkerung eines Staates sind wie Schafe, die am besten dumm gehalten, nur grasen sollten, um der Elite ihr Werk in der Verfolgung ihrer politischen Ziele nicht im Wege zu stehen.

      Walter Lippmann hatte große Sympatien für den Kommunismus unter Stalin, denn unter diesem System läßt sich dieses Herrschaftssystem am besten verwirklichen.

      Unsere Entwicklung in Europa und die gestrige Diskussion mit Schulz und Juncker hat mich stark an diese Geisteshaltung erinnert.

    • Josef Maierhofer
      10. Mai 2014 14:28

      @ Anton Volpini

      Alle diese Gefahren, (es sind ja unsere Politiker hier auch nicht anders, die Klientel als Schutzschild, den Mob als Kampftruppe, die Privilegien das wichtigste Gut auf Erden, koste es, was es wolle, müssten wir abwählen), würden ein wenig mehr Leute selbst denken und nicht wiederkäuen, was die Medien im Parteiauftrag vorgekaut haben, also denken lassen.

      Nur in einem solchem Umfeld können sich solche menschenferne Exemplare entwickeln, wäre etwa in der Schweiz undenkbar.

  16. terbuan
    09. Mai 2014 16:11

    Wien ist prinzipiell eine schöne, lebens- liebens- und besuchens-werte Stadt.
    Nur leider, sie zehrt an ihrem kulturellen Erbe und wird seit Jahrzehnten von den Sozialisten beherrscht. Jetzt auch noch mit den Grünen im Boot.
    Und dieses Erbe genügt nicht mehr, um die Stadt auch für zukunftsorientierte Unternehmen prinzipiell attraktiv erscheinen zu lassen.
    Daher kommen diese Unternehmen aufgrund der immer schlechter werdenden Rahmenbedingungen nicht mehr her bzw. ziehen schon wieder weg aus dieser prinzipiell gut da stehenden Stadt.
    Sie verfolgen nämlich ein anderes Prinzip, nämlich das des Rechenstifts und das spießt sich seit geraumer Zeit mit den Vorstellungen der Genossen!
    Was diese Genossen noch immer nicht kapiert haben ist die Tatsache, dass es rundum beinharte Konkurrenz gibt, mit niedrigeren Steuern, günstigeren Arbeitsbedingungen, weniger Bürokratie usw.
    Aber Konkurrenz war schon immer ein rotes Tuch für die Roten, die fürchtet man wie der Teufel das Weihwasser!

  17. Gerhard Pascher
    09. Mai 2014 16:10

    Kaske, Foglar, Muhm und Nowotny sind die vier "Wirtschaftsexperten", welche Faymann und Häupl beraten. Was diese Leute aussprechen, ist richtig und wichtig. Daran hat sogar Spindelegger nichts mehr auszusetzen. Punktum.

    • Cotopaxi
      09. Mai 2014 16:14

      Spindelegger hat dafür den strahlenden Tausendsassa Kurz, den Experten für alles und in jeder Position verwendbar. ;-)

    • Gerhard Pascher
      09. Mai 2014 19:07

      Cotopaxi:
      Ich habe nichts gegen Kurz und bin sogar froh, dass sich die ÖVP um Nachwuchspolitiker kümmert. Für einen Außenministerposten ist er einfach zu jung und zu unerfahren. Da besteht die Gefahr, dass wir uns gegenüber dem Ausland lächerlich machen. Hat Spindelegger eine so geringe Personalreserve?

    • Kapuzerer (kein Partner)
      10. Mai 2014 18:23

      Habt´s schon ghört?
      In Amstetten wollen´s nun sogar dem Julius Raab die Ehrenbürgerschaft, abgesehen davon dass sie mit dem Tod sowieso erloschen ist, aberkennen! Eine Fleißaufgabe von Leuten die mit Fleiß ansonsten nichts am Hut haben , ein Fußtritt posthum, sozusagen!
      Und was hebt man statt dessen heutzutage so auf´s Potest?
      Grauslich!

  18. Brigitte Imb
    09. Mai 2014 15:55

    Nicht nur vor Wahlen wird alles "schöngelogen", sondern mittlerweile ohnehin beständig.
    Wien steht als Standort gut da, Wien erlebt eine Bereicherung sondersgleichen, Wien hat keine Schulden und BGM Häupel ist "trocken".
    Na, geht doch....

    • A.K.
      10. Mai 2014 11:38

      "Schöngelogen" ist nur eine Methode Probleme, eines davon ist der Wirtschaftsstandort, zu verdecken. Viel häufiger ist große Mißstände und Gesetzesbrüche einfach tot zu schweigen oder wegzuschauen. Wenn dies nur mehr schwer möglich ist, dann wird mit Bestechung der Medien - allen voran ORF und Zeitungen - gearbeitet.

    • Kapuzerer (kein Partner)
      10. Mai 2014 18:18

      Na also Wien ist schon eine erstaunliche Stadt! Nach so vielen Jahrzehnten sozialistischer Herrschaft hat sie immer noch Substanz! Aber lang wird´s wohl nicht mehr dauern bis die Roten und die Grünen diese schöne Stadt zum Slum gemacht haben werden!

  19. Cotopaxi
    09. Mai 2014 15:53

    Ich fürchte, für den (arbeitsscheuen ?) ehemaligen Kochlehrling Kaske wird sich in der von Deutschland her linksversifften Universität Wien schon eine Fakultät finden lassen, die ihm eine Ehrendoktorwürde verleihen wird. ;-)

  20. mischu
    09. Mai 2014 15:49

    Kaske hat halt Wien nicht als Wirtschaftsstandort gemeint, sondern als Industriestandort, nämlich als ASYLINDUSTRIEstandort und da kann man ihm wahrlich nicht widersprechen.
    Er versteht eben von "brennenden Republiken", dazu könnte es bei der rot-grünen Politik in Wien früher oder später kommen, mehr als von Wirtschaft und Arbeitsplätzen!

    P.S.: Die Grünen haben sich mit dem neuen Strasser-Wahlplakat als Menschenhetzer par excellence entlarvt, zumal er nicht einmal noch rechtskräftig verurteilt ist. Mir ist Strasser vollkommen egal, aber das geht zu weit.

    • Cotopaxi
      09. Mai 2014 15:57

      Ja, auf den auf dem Boden Liegenden noch hintreten, das können die Grünen und deren Chaotenanhang.

      Andererseits,....... ;-)

    • mischu
      09. Mai 2014 16:12

      @Cotopaxi

      Vollkommen d'accord!

    • Stein
      10. Mai 2014 09:06

      Vor den Grünen sollte man sich hüten (das sei auch der ÖVP ins Stammbuch geschrieben)!

      Eine Partei deren Mitglieder besonders oft andere beschuldigt "Menschen verachtend" zu sein, aber selber keinerlei Achtung vor anders Denkenden hat und sie mit allen Mitteln -eben Menschen verachtend- bekämpfen möchte, mit zweierlei Maß misst und Parteimitglieder die für sich selbst andere "Gesetze" beanspruchen. Die Grünen eine Kleinstpartei die aber leider, leider nur zu oft "ihre Leute" in den richtigen Positionen sitzen hat und gemeinsam mit der SPÖ und den dazu gehörigen Medien ihre links-ideologischen "Gesetze" durchsetzt.

      Der linke Block der EU (und damit deren oftmalige Fehlentscheidungen) ist besonders tragisch für uns Europäer. In dieser EU gehörten ALLE verantwortlichen Politiker ausgetauscht oder Austritt aus der EU.





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