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EU: Wählen trotz Ratlosigkeit

Noch nie hat eine europäische Wahl eine so unsichere Wählerschaft angetroffen. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung Österreichs kann auch nach fast 20 Jahren keinen einzigen Vorteil der EU-Mitgliedschaft nennen. Und auch den anderen fällt meist nur ein einziger Nutzen der EU ein. Da mutet es ziemlich absurd an, wenn gleich vier der antretenden Listen die Begeisterung für die EU, sogar die „Liebe“ zu ihr wie eine Monstranz als Glaubenswahrheit vor sich hertragen. Ebenso leer mutet aber auch die Gegenseite an, die nur schimpft, aber keinerlei klare Perspektive erkennen lässt.

Nüchtern-kritische Distanz zur EU, die Perspektiven offeriert, die ohne Emotionalität Vor- und Nachteile aufzeigt, findet man jedoch bei keiner einzigen Liste. Dabei gibt es ganz eindeutig sowohl Vor- wie auch Nachteile.

Eigentlich sollte man sich genauso wie beim eigenen Parlament oder Gemeinderat verhalten. Liebe oder Hass zu Österreich, zu Deutschland, zum eigenen Ort oder Bundesland sind dort ja auch nicht Thema. Es ist absurd, dass es ausgerechnet bei der EU-Abstimmung um Liebe oder Hass gehen soll. In Wahrheit sollte man auch bei der Europa-Wahl nüchtern jene Liste suchen und wählen, die in Abstimmungen am öftesten die eigene Meinung vertreten hat und mutmaßlich auch in Zukunft vertreten wird.

Die seltsame Rolle der Medien

Aber genau das ist hinter all den wolkigen Schlagworten nur schwer zu sagen. Das fängt schon mit der medialen Berichterstattung an. Zwar sind angeblich 70 Prozent der Gesetze heute durch EU-Richtlinien determiniert, aber im ORF wird der Nationalrat, sogar der Bundesrat in unerträglicher Länge übertragen, nicht jedoch das EU-Parlament.

Ähnlich verhalten sich die Zeitungen. Diese haben alle ihre Korrespondenten in Brüssel bei der Kommission. Sie berichten hingegen über das EU-Parlament viel weniger intensiv. Man prüfe die Folgen dieser absurden Disproportionalität etwa an der simplen Frage, welche Fraktionen man im heimischen Parlament und welche man im europäischen kennt. Diese Frage legt auch bei fast allen Medienmachern peinliche Ahnungslosigkeit über die EU bloß.

Wie in jedem Parlament gibt es auch in dem der EU sehr sinnvolle, aber auch sehr viele dumme und überflüssige Beschlüsse. Aber das bleibt hinter lauter Liebe verborgen. Es ist absurd, falsches Verhalten eines Mandatars, einer Fraktion problemlos in Österreich, aber nie in Europa offen und hart kritisieren zu dürfen. Wer es dennoch tut, wird gleich zum Antieuropäer gestempelt (was auch immer das genau ist). Oder er gerät sofort in eine  Liebe-Hass-Polarität, obwohl ja auch niemand gleich das Österreichertum in Frage stellt, wenn man etwa das österreichische politische Personal für suboptimal hält.

Für den Autor steht freilich absolut fest: Er wird auch bei dieser Wahl hingehen. Und er wird jedenfalls eine gültige Stimme in die Box werfen. Denn jede Form der Nichtteilnahme würde ja nur die Stimmen der anderen aufwerten. Das würde nur jene bevorzugen, die er am allerwenigsten will. Das würde nur jenen Recht geben, die ohnedies kein Mitsprachrecht der einfachen Bürger wollen.

Wo drei Konservative Kopf an Kopf liegen

Ist einmal diese Grundentscheidung gefallen, wird die Entscheidung viel schwerer. Von meiner wertorientierten Einstellung her stehen mir die rechten, die konservativen Parteien nahe. Also ÖVP, FPÖ und Stadlers Reformkonservative. Ein Linker wird eben andere Werte, und damit die anderen Fraktionen bevorzugen.

Als Konservativer prüft man als erstes das Verhalten beim Schutz des Lebens, die Einstellung zur Familie, die abwehrende Haltung zu einer sich ständig in noch mehr Privatsachen einmischenden Obrigkeit, zum engeren Zugriff der Obrigkeit auf die Kinder, zur aggressiven Homosexuellen-Propaganda der Linken, zur Schuldenmacherei. Auch wenn keine Fraktion hier hundertprozentig entspricht, so haben sich doch bei diesen Fragen alle drei Gruppierungen halbwegs ordentlich geschlagen.

Gesellschaftspolitik und all diese Fragen haben zwar früher in der EU keine Rolle gespielt. In den letzten Jahren hingegen sehr. Die Linksparteien in der EU haben nämlich ganz intensiv versucht, über Europa jene Gesellschaftspolitik zu machen, die sie national nicht durchgebracht haben.

Also wird es eine der drei genannten Listen sein. Welche aber, das weiß ich bis heute nicht. Es gibt nämlich ganz fundamentale Probleme mit jeder der drei Parteien (wobei die extrem geringen Chancen der Stadler-Kandidatur, auch nur einen einzigen Sitz zu erobern, noch gar nicht berücksichtigt sind).

Die Putin-Begeisterten

Die FPÖ und Stadlers Reformkonservative haben selbst den Widerstand aufgebaut, sie zu wählen. Sie haben sich in den letzten Wochen total zu Propagandisten des aggressiven russischen Vorstoßes auf das Gebiet eines anderen Staates gemacht. Das Warum dieser prorussischen Positionierung ist ein absolutes Rätsel. Denn es hat der FPÖ weit mehr geschadet als das Auswechseln ihres Spitzenkandidaten. Lag die Partei vor ihrem Krim-Abenteuer noch an erster Stelle und den 30 Prozent näher als den 20, so liegt sie heute wieder unter 20 Prozent an dritter Stelle.

Viele Wähler wollen nichts mit Putins Freunden zu tun haben. Dabei habe ich die um mehr Meinungsfreiheit kämpfenden Rechtsparteien eigentlich lange als Freunde der Freiheit eingestuft.

Für nüchterne Beobachter besteht jedoch kein Zweifel: Russland unter Putin hat mit Freiheit und Demokratie nichts mehr zu tun. Wenn man ernsthaft den angeblich notwendigen „Schutz der Russen“ in aller Welt zum Kriegsgrund erhebt, dann sollten Freiheitliche zumindest daran denken, dass auch in Österreich heute Zehntausende Russen leben. Wo ist da noch der Unterschied?

Putin spielt zwar jetzt auf dem religiösen Klavier, um die Russen hinter sich zu scharen. Das würde theoretisch christlichen Parteien – oder sich christlich gebenden – entsprechen. Aber Putin hat noch keine Sekunde Reue gezeigt, dass er voll Begeisterung so lange für den totalitären Sowjetstaat gekämpft hat, in dem Religion und Meinungsfreiheit schwer unterdrückt worden sind. Auch in Putins heutigem Reich werden Stalin und Lenin verherrlicht; Oppositionelle wandern wieder ins Gefängnis; es gibt keinen Hauch unabhängiger Richter; und die paar oppositionellen Medien erleben immer dann einen „zufälligen“ Eigentümerwechsel, sobald sie Putin gefährlich werden.

Noch unverständlicher ist, dass Stadler- und FPÖ-Abgeordnete persönlich einen Persilschein für die Annexion der Krim durch Russland gegeben haben. Sie haben sich weder bei Krim-Tataren, noch bei Krim-Deutschen, noch bei Krim-Ukrainern umgehört. Sie haben keine Ahnung von demokratischen Abstimmungen: Denn die kann es nur dann geben, wenn auch in den Wochen vorher freie Information und Kommunikation durch alle Seiten möglich gewesen ist. Die Wahlurnen zu beobachten sagt gar nichts.

Die FPÖ hat damit die gewaltsame Veränderung europäischer Grenzen durch Russland gutgeheißen. Diese ist erfolgt, ohne dass Moskau in irgendeiner Weise durch humanitäre Katastrophen oder eine offene Bedrohung dazu legitimiert gewesen wäre. Das ist ein dramatischer Qualitätsbruch, über den man nicht zur Tagesordnung übergehen darf. Wer Putin jetzt die Mauer macht, dem ist offensichtlich der Friede in Europa gleichgültig. Und die in der FPÖ offenbar für bare Münze genommenen Schreckensgeschichten über die Amerikaner sind primär Erfindungen der russischen und der linksradikalen deutschen Medien.

Warum macht die ÖVP total auf EU?

Bleibt theoretisch die ÖVP. Diese aber schickt ausgerechnet einen Spitzenkandidaten ins Rennen, der an blauäugiger Begeisterung für einen EU-Zentralismus Rot, Grün und Pink noch zu übertreffen sucht, wenn das möglich wäre. Der als Parlamentsvizepräsident in fast jeder Frage für noch mehr Rechte der EU und des EU-Parlaments eingetreten ist. Der kein einziges Mal dadurch aufgefallen wäre, dass er für die Freiheit des Einzelnen, der Mitgliedsstaaten oder Kommunen gekämpft hätte. Der selbst jetzt noch Interviews gibt, wo er sich als Zentralist outet. Der ganz offensichtlich Anti-Strasser mit Pro-Zentralismus-Stimmen verwechselt.

Lediglich in der kurzen Ära des Außenamts-Staatssekretär Lopatka hat die ÖVP den Eindruck erweckt, dass sie endlich erkannt hätte, dass man auch die EU kritisieren darf. Dass viel weniger europaweit geregelt werden sollte, als in den letzten Jahren geschehen ist. Dass die EU reihenweise die eigenen rechtlichen Pflichten gebrochen hat. Nach Lopatka hört man aber nur noch die Liebe zur EU.

Wahrscheinlich haben der Druck der ja nur vermeintlich EU-unkritischen Industriellenvereinigung, die Angst vor der EU-fanatischen Neos und die Verwechslung des Jahres 2014 mit 1994 der ÖVP in Sachen EU jede kritische Distanz geraubt. Bei etlichen ihrer Schwesterparteien kann man diese dringend notwendige Kritik hingegen halbwegs hören. Besonders laut etwa bei der früher der ÖVP so eng verbundenen CSU. Oder hat man sich bei den Schwarzen gar vor der Drohung des Othmar Karas gefürchtet, notfalls auch mit einer eigenen Liste anzutreten, wenn ihn die ÖVP nicht nimmt? Hätte sie doch nur.

Wie auch immer. Ich bin absolut ratlos.

Ich schreibe regelmäßig Beiträge für das unabhängige Internet-Portal eu-infothek.com.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Mai 2014 06:45

    Ich bin kein Putinfreund. Ich kenne allerdings jemanden von der Krim und aus Odessa. Und dort scheint die prorussische Stimmung enorm zu sein!
    Ich bin dafuer, sich aus dem Ukrainekonflikt rauszuhalten. Weder der Moloch NATO, noch die irrsinnige EU-Expansion, noch der neozaristische Machtmensch Putin entlocken mir Symphatien oder gar Parteinahmebeduerfnisse.
    Deswegen ist die Position fuer oder gegen Russland fuer mich zur EU-Wahl absolut sekundaer. Ich schaue da auf andere Kriterien. Ich sehe bei allen Parteien grosse Schwaechen. In Summe vertreten die FPOe und die Rekos die vernuenftigsten Positionen. Die Rekostimme ist eine verlorene, Sympathien oder Antipathien hin oder her. Daher werde ich FPOe waehlen.
    Wetten, dass Herr Unterberger in letzter Minute unter Schmerzen eine Wahlempfehlung fuer die VP geben wird? Wenn er diesmal ueberhaupt eine gibt.
    Gut, dass es den Unterberger-Blog gibt.
    Und wenn wir alle immer einer Meinung waeren, waere es fad.

  2. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Mai 2014 03:22

    Der Blog Autor versteht natürlich ganz genau, warum ein Großteil der sogenannten rechtsgerichteten Abgeordneten im gegenwärtigen Konflikt um die Krim und die Ukraine sich tendenziell eher für die Sicht russischen Seite entscheidet. Er will nur den dafür auf der Hand liegenden realpolitischen Gründen jegliche Rationalität absprechen und versteht es - nach jahrzehntelanger erfolgreicher journalistischer Praxis - die Wortwahl entsprechend zu gestalten, 'so als ob'. Nein, der letzte der 'absolut ratlos' ist, ist der Andreas Unterberger - dessen sind wir gewiß. Diese Selbstinszenierung glauben wir ihm nicht - aber jeder von uns hat das Anrecht auf ein bisschen Eitelkeit. Bei Frauen würde man das wohl eine Koketterie nennen. Das einzige, was wir ganz bestimmt von ihm wissen ist, seine Hauptsache ist 'Amerika zuerst.' Dafür müssen jetzt sogar die Deutschen auf der Krim herhalten - die, wenn von ihnen noch ein paar am Leben sind, wahrscheinlich die letzten sind, an die er sonst denken würde.

    Aber das macht alles nix, wir wissen es, alle anderen wissen es auch - und weil uns Andreas Unterberger letztlich soviel Gutes beschert, lächeln wir über seinen Spleen.
    Jeder hat eben eine Schwäche für seine Vorlieben. Wie schön, daß er es uns so unumwunden zeigt. Und keine Angst, wir wissen jedenfalls, wen wir keinesfalls wählen werden.

  3. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Mai 2014 09:15

    Zuerst natürlich ist das Wesen der repräsentativen Demokratie gut beschrieben: Man wählt denjenigen, der nach der Wahl am ehesten die eigenen Ansichten vertritt.
    Leider scheiden dann, ausser vielleicht Herrn Stadler, alle aus; die Versprechungen vor der letzten NR-Wahl mögen als Beweis dienen.

    Und eine Bitte an Herrn AU: Informieren Sie sich über den ÖVP-Spitzenkandidaten! Bitte!
    Dieser war der Leiter des EU-Parlamentsauschusses, welcher sich mit den Betriebsgrössen bei Finanzinstituten befasst hat, Ergebnis seltsamerweise veröffentlicht ohne eine Revolution hierzulande auszulösen, und ist damit genau jener Vorreiter, welche die KMUs zerstören will!

    Wer also auch nur ein klein wenig Marktwirtschaft haben will: Finger weg von der ÖVP (Neos, Grünen und sonstigen Sozialisten)!

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Mai 2014 12:46

    Also ich habe mich bei der Stimmabgabe für die FPÖ entschieden. Ich möchte damit verantwortlich Österreich einen Dienst erweisen.

    ÖVP kann ich nicht wählen, Herrn Karas kenne ich persönlich als Opportunisten und Selbstbediener, der tönt, wie das 'Herrl' sagt, und das ist im Augenblick Faymann.

    Dass das ganze Ukraine Theater ein ideologische 'Wunschkonzert' ist, das die Amerikaner gerne diktieren wollen und Europa im Boot haben wollen zur Zahlung der Sache, glaube ich viel eher, als die schwere politische Not der Ukraine. War ja hier einmal Gegenstand der Diskussion, wird wohl zur Teilung des Landes kommen, war der eine Artikel.

    Der angesprochene Umfragerückgang wegen der pro sowjetischen Position der FPÖ ist hauptsächlich durch die linken Medien verursacht, wie ich das sehe.

    Besetzung der Krim ist illegal und widerspricht jeder wirklichen Demokratie, einer Demokratie, die auch bei uns auch nicht besser ist, als es bei Putin ist; aber Fakt ist, dass die Sowjetunion für uns mindestens so wichtig ist, wie die Ukraine, wenn nicht sogar ungleich wichtiger. Ich wundere mich über die scheinheiligen 'Sanktionen' (um die Amis zufrieden zu stellen ?), wenn unsere OMV gleichzeitig eine neue Gaspipeline nach Europa verhandelt und abschließt, während die Amis gerade einen Freihandelsvertrag (unter ungleichen Bedingungen) mit der EU gerade aushandeln. Beides wäre machbar, Gaspipeline ohne europäische 'Sanktionen', Freihandelsvertrag unter gleichen Bedingungen. Bei diesem Vertrag wären es vor allem die europäischen Qualitätsnormen, die man durchsetzen müsste versus die amerikanischen 'Quantitätsnormen'. Ja, wo sind denn da die Grünen ? Das Wiener Schnitzel vor Monsanto scheint etwas zaghaft und symbolisiert die Grünen als völlig inkompetent und zaghaft zur Sache selbst, die sie angeblich zu ihren 'Grundsätzen' erklärt haben.

    Die Anerkennung der Realität ist für mich allein bei der FPÖ zu finden und nicht bei den Ideologieträumern und deren Büttel.

    Es geht für mich um eine EU Wahl und das Beheben der dortigen Realitätsferne, Bürgerferne, Linksdiktates, etc. und daher wähle ich die vernünftigsten Aussagen dazu, nämlich das Anstreben eines Europa der Nationen, die kritische Betrachtung des Euro, der Kampf gegen den ESM, der ja einen Gesetzesbruch der EU Gesetze bedeutet, die wir beim Beitritt anerkannt haben, etc. Das alles sind für mich wesentliche Aussagen, warum ich die einzig Vernünftigen zur Sache wähle.

    Auch der Fakt, dass die FPÖ sich unterschiedlich von den linken Parteien sich zumindest als 'Österreich zuerst' Partei outet und der wesentliche Fakt, dass sie sich gegen unqualifizierte und illegale Sozialzuwanderung wendet und nicht die Feinde der Österreicher hofiert, ist für mich als Österreicher wohlwollend zur Kenntnis genommen, endlich eine vernünftige Gruppierung zum Thema, so sehe ich das.

    Auch die Ansicht und EU-Position der Stronach Partei wären noch beachtenswert gewesen, doch konnte die linke Maschinerie diese schon im Vorfeld zermürben, klar ist doch bei den Linken 'Millionärssteuer' gefragt und Enteignung des Herrn Stronach, statt froh zu sein, dass er unzähligen Menschen noch Arbeit geben kann.

    Ein weiterer Punkt ist die erschreckende Korruption, Amerikahörigkeit, der erschreckende Schuldenwahn und das Linksdiktat der EU, die Verschwendungssucht, das 'Linkst(d)umm', vom Binnen-I bis zu Gender und 'Homo, Trans und Hinüber', u.v.a.m., das zumindest mich dazu aufrüttelt und, wie ich sehe, viele andere auch und ich sehe, auch da ist die FPÖ die einzige Möglichkeit für Österreich was zu tun.

    Ich glaube nicht, dass die FPÖ kein Programm hat, sie hat ein gewaltiges Programm, über das wir nachdenken sollten.

    Noch ein paar zynische Fragen: Wie windet sich jetzt UHBK als Sowjetbefürworter zur Ukrainesache heraus ? Oder ist er gerade am ... ? ... und überhaupt die SPÖ ? Ist sie jetzt 'amerikahörig' geworden ? Oder bleibt sie lieber bei Nordkorea als linkem Beispiel, das sie, falls wir ihnen die Stimme geben dann realisieren wollen ?

    Danke für Ihre Aufmerksamkeit !

  5. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Mai 2014 04:23

    Bei der ÖVP kommt zur blinden EU-Euphorie noch der Unwille dazu, eine eigenständige, von den Linken unabhängige Gesellschaftspolitik zu betreiben und sich zu den christlichen Grundwerten Europas zu bekennen. Karas hat kaum Zweifel daran gelassen, als er in der ZIB2 am 28.2.2014 wörtlich auf die Frage "... Rupprechter ... sagt ..., er könne sich ein Adoptionsrecht für homosexuelle Paare vorstellen. Können Sie das auch?" wie folgt antwortet:

    "Ich sage Ihnen offen, das ist eine sehr, sehr sensible Frage. ... Unsicher bin ich mir in der Gesamtfrage, weil es hier um das Verhältnis Eltern und Kind geht. Ich habe diesen Meinungsbildungsprozeß, weil er so sensibel ist, für mich selbst noch nicht abgeschlossen, und ich weiß, daß es vielen Menschen ähnlich geht wie mir."

    Und in einer sich ausschließlich an Katholiken richtenden Zeitschrift sagt er zu seinen Zielen: "Ich will Europa besser machen: Das heißt demokratischer, sozialer, verantwortungsvoller und stärker in der Welt." Von den christlichen Wurzeln Europas und den christlichen Moralvorstellungen, auf denen Europa aufgebaut ist, findet sich im ganzen Interview kein einziges Wort und nicht die leiseste Andeutung.

    Dazu kommen auf ÖVP-Seite die zahlreichen Vorstöße schwarzer Regierungsmitglieder für die Homo-Adoption und die skandalöse Zustimmung zur Förderung des Life-Balls in Wien sowie die völlig ungerechtfertigen Vorwürfe gegen die FPÖ, diese Förderung abgelehnt zu haben. Alles Punkte, die es mir unmöglich machen, meine Stimme der ÖVP zu geben. Wer die Familien, die Keimzelle jeder Gesellschaft zerstört, zerstört letztlich die ganze Gesellschaft, und das nachhaltig.

    Auf der anderen Seite mag schon die eine oder andere Kritik an Rußland berechtigt sein. Wo gehobelt wird, entstehen Späne und Splitter. Ich frage mich nur, ob dabei nicht ein Balken im transatlantischen Auge steckt, der übersehen wird. Wo bleiben das Völkerrecht, der internationale Aufschrei, die Sanktionen beim Anzetteln und der Unterstützung islamistischer Revolutionen, beim israelischen Siedlungsbau auf palästinensichem Gebiet, bei den zahlreichen Drohungen und Erpressungen der USA etc.

    Wenn man nur ein wenig direkte Kontakte zu Rußland hat, weiß man, daß westliche Medien - bis auf wenige Ausnahmen - aus Rußland prinzipiell nur Mißstände berichten und jede positive Beobachtung unterdrücken. Ich empfehle einige Sendungen aus Deutschland, die einen wesentlich offeneren und unvoreingenommeneren Zugang dazu haben:
    - Kommt der kalte Krieg zurück (maybrit illner):
    http://www.zdf.de/maybrit-illner/krim-krise-nervenkrieg-der-supermaechte-putin-gegen-obama-kommt-der-kalte-krieg-zurueck-was-bringen-sanktionen-32220760.html
    - Russisches-Roulette (maybrit illner):
    http://nrodl.zdf.de/none/zdf/14/04/140424_sendung_mil_436k_p9v11.mp4
    - Willy Wimmer:
    http://www.youtube.com/watch?v=faL4zRUdQTA
    - Peter Scholl-Latour:
    http://www.youtube.com/watch?v=YDr-WB2mDK8

    Rußland ist ein altes Kulturland, und Österreich ist immer gut damit gefahren, wenn es sich mit Rußland verständigt hat.

  6. Ausgezeichneter KommentatorCollector
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Mai 2014 10:31

    @ Helmut Oswald**********************

    Ihr Beitrag ist beinahe schon "weise"!

    AU will auf subkutane Weise die FPÖ als "Putinversteher" ins Abseits bugsieren. Doch das wir ihm kaum gelingen. Im Gegenteil. Zwischen uns Österreichern und (Kultur-) Deutschen besteht eine innere Verwandtschaft. Wir sind beide "metaphysische" Völker, Völker mit verwandtem "Seelengrund", der sich vor allem in der großen Literatur und Philosophie ausdrückt. Eben erschien von Botho Strauss ein Loblied auf den Idioten: "Lichter des Toren. Der Idiot und seine Zeit" (Diederichs, München 2013). Nur ein paar Sätze: "Während Intelligenz zur Massenbegabung wurde, sind Klugheit und Einfalt nahezu ausgestorben. Den Idioten gibt es daher in mehrfacher Symbol-Gestalt, auch als Januskopf: nach vorne blickt die Parodie des Informierten, der Info-Demente. Zurück blickt die Heiterkeit des Ungerührten. Der heitere Idiot in der Welt der Informierten zu sein heißt, ohne eine Regung von Zukunftsunruhe, ohne Angst zu leben".

    Bei Dostojewskij ist "der Idiot" der Fürst Myschkin. Er will "durch Schönheit die Welt erlösen".

    Für Russen und Deutsche sind "das Sein, das Gute, das Wahre, das Schöne und das Gerechte einunddasselbe" - ens et bonum et verum et pulchrum et iustum convertuntur. Das ist ihr "Seelengrund".

    Politisch beruht darauf die Freundschaft zwischen Putin und Schröder und die Wertschätzung von Putin und der Russen durch die Strache-FPÖ.
    Und weil wir Österreicher das spüren, werden viele der FPÖ bei der Euro-Wahl ihre Stimme geben. Europa atmet mit "zwei Lungeflügel", dem westlichen und dem östlichen (Papst Johannes Paul II.). Die FPÖ hat das begriffen.

    "Ratlose" und "Amerika zuerst- Journalisten" haben dafür kein Organ.

  7. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Mai 2014 18:04

    Der scheidende EU Ratspräsident Van Rompuy hat in einem unlängst erschienenem Interview eine Offenbarung seiner geistigen Schlichtheit kundgetan, als er feststellte, daß die Entscheidungen für die EU nicht im Parlament stattfinden, sondern irgendwo anders.
    Genaues nichts hat er dazu nicht gesagt.

    Wir EU Bürger sollten aber die Zusammensetzung des neuen Parlaments wählen!
    Also haben wir nach der Diktion des EU Bürgers Nummer Eins keine wirkliche Wahl über unsere Zukunft.
    Da muß sich doch jeder EU Bürger gepflanzt vorkommen, und genau darin besteht meine Ratlosigkeit. Und nicht in der Auswahl der zu wählenden Parteien.

    Nachdem ich grundsätzlich was gegen Mauschelvereine habe, und auch gegen offen zugegebene Intransparenz, und auch gegen die vergangene Politik der herrschenden EU Kaste, werde ich meine Stimme einer starken Oppositionspartei geben. Einer solchen, die imstande ist, bei dem versagendem System der etablierten politischen Kräfte einen neudeutschen Shitstorm auzulösen.

    Und ich werde nicht ruhen, bis ich auch den letzten Wähler in meiner Umgebung überzeugt habe, gleiches zu tun!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorcmh
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Mai 2014 14:20

    Schöne Ananlyse!

    Das entscheidende Kriterium ist aber dieses:

    Welche Partei ist den Sozialisten im In- und Ausland am unangenehmsten?

    Erraten. Der Front National. Und in dessen Ermangelung halt die FPÖ.


alle Kommentare

  1. ignaz (kein Partner)
    06. Mai 2014 12:55

    Dass Herr Dr. Unterberger die VP tatsächlich noch in die konservative Ecke schiebt, ist mir sehr verwunderlich. Man sollte aus seinen letzten Wahlempfehlungen nun doch auch einmal lernen. Das gesamte strategische Wahlgeplänkel, wer nun am ehesten in der Lage ist, die meisten Stimmen zu bekommen, ist doch pseudotaktische Situationsanalyse. Fakt ist: die Partei, die meine Interessen am ehesten (und ehrlichsten) vertritt, bekommt meine Stimme und wenn nun die REKOS keine oder eine Chance haben oder der FPOE imaginäre Stimmen weggenommen werden,... ist irrelevant.
    Ich kann dieses strategische "Kreuzerlargument" nicht mehr hören, weil am Ende der Wähler der darauf achtet durch die Finger schaut.

  2. Gasthörer (kein Partner)
    05. Mai 2014 21:43

    Warum verbrämt Unterberger diese Putin-Dresche mit einer Überschrift zur EU-Wahl? Der FPÖ mag so einiges schaden, wie ihr so vieles auch nutzt. Ihre Position im Ukraine-Konflikt schadet ihr wohl kaum.

  3. Peter (kein Partner)
    04. Mai 2014 19:26

    Wichtigste Wahlempfehlung: abwählen! Rotschwarz muß weg. Egal wer oder was an deren Stelle kommt. Schlimmer kann es nicht sein. Und das wichtigste Signal an bestehend oder zukünftige Machthaber: wenn ihr gegen die Interessen der Wähler agiert, verliert ihr den Platz am Futtertrog.
    Daher ganz wichtig- wählen gehen und abwählen!!!!!

    • Undine
      07. Mai 2014 08:36

      Doch, es gibt Schlimmeres, noch viel Schlimmeres: Rot-Grün-NEOS!

  4. Tik Tak (kein Partner)
    04. Mai 2014 15:16

    " ... Wenn man ernsthaft den angeblich notwendigen „Schutz der Russen“ in aller Welt zum Kriegsgrund erhebt, dann sollten Freiheitliche zumindest daran denken, dass auch in Österreich heute Zehntausende Russen leben. ..."

    Schon erstaunlich, wie der Unterberger einseitig so einseitig erblindet ist.
    Die USA haben den Schutz von US Bürgern und auch von US Interessen seit 1896 zum Anlaß für weltweite Kriege genommen.
    Dies könnte man, sofern man nicht so verblendet ist wie der Unterberger, sogar in den diversen Dokumenten aus dem Weissen Haus nachlesen oder in den jeweiligen Kriegserklärungen der betreffenden Präsidenten.

    Und nein, ich meine nicht das Weisse Haus in Moskau sondern jenes mit der Adresse 1600 Pennsylvania Ave NW, Washington, DC 20500, United States.

    Dumm übrigens, daß der Unterberger schon so verbittert um das bischen Beifall aus der US Botschaft in Wien kämpfen muß, daß er an anderer Stelle einen Großteil seiner Leser als Rechts- wie Linksradikale Rußlandanhänger beschimpfen muß.

    Muß ja gerade ganz unterhaltsam hergehen, in der Pyrkergasse.

    Hoffentlich hat er ein Gäsetzimmer für den Information Officer, welcher von der US Armee regierungsfreundlichen Medien seit dem 2. Weltkrieg per Gesetz in Notzeiten zur Seite gestellt wird.

  5. Christlicher Geistheiler (kein Partner)
    04. Mai 2014 11:13

    Bei der Europawahl werden rechtskonservative und nicht-grüne Ökoparteien enorme Zugewinne erzielen. Zudem werden christliche Parteien ein gutes Ergebnis erzielen. Allerdings wird die Kirche bald abgeschafft. Der Gottesdienst wird durch das christliche Geistheiler-Seminar ersetzt.

  6. Undine
    04. Mai 2014 09:55

    @Prof. Walter A. Schwarz

    Jetzt muß ich unbedingt noch einen Satz hinzufügen, den ich dem jüngsten Beitrag im Science-Blog zum Thema "Intelligenz - vererbt oder erworben" entnehme:

    "Die Meister des Jahres 1965 hatten etwa den gleichen mittleren Intelligenzquotienten wie die derzeitigen Akademiker."

    Diese Aussage müßte doch SEHR zu denken geben---vor allem unseren linken Politikern, die mit aller Macht das Niveau Schritt für Schritt senken, um GLEICHHEIT zu erreichen.

    Und noch so nebenbei eine Aussage, die auch aus PC-Gründen verschwiegen wird:

    "In der Bundesrepublik Deutschland machen Verwandtenheiraten ein Viertel der Verbindungen von Türkischstämmigen aus. Damit werden die Mittelwerte der sowieso schon niedrigen Intelligenzquotienten nochmals abgesenkt. Jedoch erhöht Inzucht auch genetisch bedingte Anomalien und Krankheiten bei den Nachkommen."

    • Undine
      04. Mai 2014 09:58

      Meine Antwort ist versehentlich hier oben gelandet; ich werde sie unten an der richtigen Stelle noch einmal plazieren!

  7. 57er
    04. Mai 2014 03:31

    Meine Frau hat sich für die REKOS entschieden: Wegen REKOS-Kandidatin Dr. Gabriela Csaky-Pallavicini
    Ich habe mich für die REKOS entschieden: Wegen Ewald Stadler

    Wir erwarten von beiden weiterhin klare Worte und entsprechende Initiativen.

    Der ÖVP vertraue ich nicht mehr.
    Viele Stellungnahmen, Forderungen aus den Bundesländern (Drexler, Haslauer, Platter) lassen mich die ÖVP als weitere Links-Partei sehen, bezüglich Schule und Gesellschaftspolitik.

  8. Europäischer Untermensch (kein Partner)
    03. Mai 2014 22:32

    Die europäische Kriegstreiber-Union ist für den Krieg in der Ukraine verantwortlich.

    • Ribbentrop (kein Partner)
      03. Mai 2014 23:33

      Auch an den Händen von Außenminister Kurz klebt das Blut freiheitsliebender ukrainischer Menschen.

  9. BHBlog (kein Partner)
    03. Mai 2014 20:43

    Herr Doktor Unterberger , sie verstehe noch einer?

    Es stört sie ,dass die ÖVP auf EU macht (ja mich auch),aber zugleich stört sie dass die FPÖ der Ewald Stadler mit den REKOS Russland in Schutz nehmen.
    Im Übrigen erklärt hier Stadler, dass die Vorgangsweise der USA( einerseits von Russland eine Nichteinmischung zu verlangen nur um später eine Einmischung zu fordern) unverständlich ist:
    http://www.youtube.com/watch?v=_sEHBOg1A3Q
    Ich bin kein Russe, aber mir sind diese Leute schon lieber als Amerikaner die immer wieder an Weltkriegen beteiligt sind aber die ersten 2 oder 3 jahre immer betonen "neutral sein zu wollen".
    Ich will ja keine Wetten machen oder spekulieren, aber könnten Sie sich vorstellen,dass die USA mit Kaiser Willhelm oder Hitler gemeinsame Sache gemacht hätte, wenn der Krieg anders gelaufen wäre?

    Ja keiner könnte es sich,aber interessanterweise "stoß die USA" immer dann dazu, wenn es grad günstig war da die Deutschen (oder im 1.Weltkrieg die Österreicher) grad auf verlorene Posten staden.
    Und immer durch Ereignisse die nicht sein mussten (Pearl Harbour absichtlich unverteidigt lassen trotz Abfangen eines Funkspruches) absichtlich mit der RMS Lusitania in ein Gewässer zu fahren wo deutsche Schiffe sind die auch davor warnten (übrigens war es kein
    Passagierschiff):
    http://www.dailymail.co.uk/news/article-1098904/Secret-Lusitania-Arms-challenges-Allied-claims-solely-passenger-ship.html

  10. BHBlog (kein Partner)
    03. Mai 2014 20:32

    Die Verursacher der 390.000 Arbeitslosen wähle ich definitiv nicht:
    http://benjaminheinrichblog.blogspot.co.at/2014/05/anstieg-zum-vorjahr-390000-arbeitslose.html

    SPÖ und ÖVP njet.

    Grüne: Damit sie wie in Wien die Autofahrer verbannen oder weiter Schulden machen? Am liebsten hätten Sie einen ultimativen Gehalts-Striptease (im Namen der Transparenz) für alle,weiters ist dies eine Emanzen-Partie und hat Österreichs Bundeshymne verschandelt:
    "Heimat großer Töchter und Söhne"
    Einig laß in Jubelchören,"
    Bin verwundert, dass die Grünen im Absatz "Vaterland, dir Treue schwören,"
    noch nicht fieserweise eine Änderung auf "Land" oder "Mutterland" durchführten.
    Auch nicht wählbar(außer man steht auf solche Sachen).

    NEOS? Ohje für die Sterbehilfe, die Entfernung von Kreuzen und die Legalisierung aller Drogen: Als positives Beispiel kann Portugal angeführt werden, das bereits vor Jahren den Konsum und Besitz bestimmter Mengen aller Drogen legalisiert hat. "
    No thanks!

    Bleiben also nur mehr:
    FPÖ, REKOS, BZÖ, Europa Anders und EU-Stop.
    Die FPÖ wollte nie regieren, Vilismsky ist nur der Plan B, weil keiner Mölzer leiden kann.
    Das BZÖ hat mit Herr Grosz einen Parteichef, der 2010 aus dem Grazer Gemeinderat und 2013 aus dem Nationalrat flog.
    Ich würde kein Geld ins BZÖ investieren (auch wenn es inzwischen den NATO Beitritt in Form von Frau Werthmann ablehnt).

    Europa Anders sind zwar aktivistisch,aber aus meiner Sicht nur : Grüne ud NEOS light!
    Es ist schade, dass die Piraten in dieser Ehrenhauser-Fan-Gemeinschaft untergehen, sie hat was Internet und Privatsphäre super Themen und gehen nun zwischen Banken (Hypo) und Transparenz unter.
    EU-Stop hat das richtige Thema aber zuwenig bekanntheitsgrad oder Geld (auch wenn ich 2 Leute kenne die sie wählen wollen).

    REKOS: Hat zwar nicht so viel Kohle wie andere Parteien, aber mit Ewald Stadler einen geachteten fleißigen Politiker. Er blieb jedenfalls immer seinen Überzeugungen treu und verteidigt Russland im Vergleich zum Rest!

    • heartofstone (kein Partner)
      04. Mai 2014 00:03

      Am liebsten hätten Sie einen ultimativen Gehalts-Striptease (im Namen der Transparenz) ... gut dann fangen wir am Besten bei den Beamten, Gemeindebediensteten, Beschäftigten bei staats- und landesnahen Betrieben an. Und stellen ekelhafterweise Zusatzfragen wie: Warum gehen die Magistrattler der Stadt Wien so früh in Pension? Was wurde aus den Gewinnen der Stadtwerke -> gibt sogar RH Berichte darüber. Warum muss zB die EBS Kredite aufnehmen um Investitionen zu tätigen obwohl die Holding fette Gewinne schreibt? Warum werden immer mehr Gemeindewohnungen an faschistische Kopftücheln und Bückbeter vergeben? Warum werden ausländische Arbeitslose nach Verbrauch ihrer einbezahlten Beiträge nicht abgeschoben? Was wurde aus den dutzenden Anzeigen anläßlich der WKR Randale? Warum sind die Straftäter noch nicht dingfest und finanziell zur Verantwortung gezogen? Ist die Polizei auf dem linksextremen Auge blind? Wenn ja warum? Regierungsauftrag oder stilles Einverständnis mit den Anarchowixxern?

      Auch wenn es viele nicht glauben wollen, aber die linksextreme Bagasch in der Regierung züchtet sich den Aufstand im eigenen Land heran. Nicht mehr lang und es fetzt den Deckel vom Topf und die Guten und Besseren werden dann ganz betroffen sein ... wenn ihre Kinder und Angehörigen im eigenen Blut daherschwimmen ... soll mich das kümmern? Noi .. tuts nicht ...

  11. Wyatt
    03. Mai 2014 19:36

    ein interessanter Beitrag von EVA HERMAN zum Thema, - in der "Stimme Russlands":

    http://german.ruvr.ru/2014_05_02/Europawahlen-Fur-was-stimmen-wir-eigentlich-ab-0684/

  12. cmh (kein Partner)
    03. Mai 2014 19:35

    Österreich schafft es nichteinmal in Österreich eine Regierung zusammenzubringen die diese Bezeichnung verdient.

    Man sollte daher auch nicht erwarten, dass Österreich dieses Europa derreitet.

    Exportieren kann man nur das, was man im Überfluss hat. Und das ist Inkompetenz.

  13. EU-Tyrann (kein Partner)
    03. Mai 2014 18:49

    Fuck the EU!
    Go to hell!

  14. Alfons H. (kein Partner)
    03. Mai 2014 14:30

    Das Ziel der totalitären Bürokratie in Brüssel ist die Ermordung von mindestens 100 Millionen Menschen in Europa. Anders ist die Politik der EU nicht erklärbar.

    • Undine
      03. Mai 2014 15:43

      @Alfons H.

      Ich nehme an, Sie meinen damit jene geschätzten 100 Millionen Ungeborener, denen man mit einem FEDERSTRICH das Menschenrecht verweigert, GEBOREN zu werden.

  15. cmh (kein Partner)
    03. Mai 2014 14:20

    Schöne Ananlyse!

    Das entscheidende Kriterium ist aber dieses:

    Welche Partei ist den Sozialisten im In- und Ausland am unangenehmsten?

    Erraten. Der Front National. Und in dessen Ermangelung halt die FPÖ.

    • Undine
      03. Mai 2014 15:48

      @cmh

      Da Sie als Nicht-Partner Ihre "Sternderl" nicht sehen können, gleich noch einmal ***! ;-)

      Bin ganz Ihrer Meinung! Marine Le Pen macht ihre Sache exzellent! Ihren Vater wird's freuen!

    • cmh (kein Partner)
      03. Mai 2014 19:36

      Vielen Dank!

      Das freut!

  16. Gastkommentar (kein Partner)
    • Undine
      03. Mai 2014 14:17

      @Gastkommentar

      Herzlichsten Dank für den Link! Einfach GRANDIOS!

    • Gastkommentar (kein Partner)
      03. Mai 2014 15:05

      Ach, diese Putinversteher, sowas aber auch... !
      ...aus der Anstalt:

      http://www.youtube.com/watch?v=kwD_xrHcnOk

    • Undine
      03. Mai 2014 15:58

      Jedes Wort ein Volltreffer! Haben Sie noch mehr davon auf Lager? Wenn ja, dann her damit!!! ;-)

      Das ist Kabarett vom feinsten! Da sieht's bei uns in Ö mit unseren Staatskabarettisten etwas dürftig aus.

    • Gastkommentar (kein Partner)
      03. Mai 2014 19:12

      Liebe Undine,

      Es gibt die Sendung "Neues aus der Anstalt" als Neuauflage (mit neuer Besetzung und besser als die alte) seit Februar monatlich auf ZDF - natürlich spät am Abend.

      Aber man kann auf der ZDF-Mediathek bzw. auf Youtube nachschauen.

      Bei der letzten (also am 29.4.) hat mir nicht alles gefallen. Z.B. dass Konstantin Wecker sich dort präsentiert hat - mit immergleichem Anliegen. Er ist kein bisschen weiser geworden, schon gar nicht selbstironisch ;-)

      Aber die hier eingestellten Sequenzen fand ich sehr gut.

    • Gastkommentar (kein Partner)
      03. Mai 2014 19:22

      @ Undine,

      zu unseren Kabarettisten:

      Es gibt auch einen mutigen österreichischen, der sich über die Feigheit seiner Kollegen in sehr treffender Weise geäußert hat - Alf Poier.

      Hier zu lesen - im letzten Absatz :

      http://www.ganzewoche.at/inhalte/artikel/?idartikel=6836/Der-Kabarettist-und-ehemalige-Teilnehmer-Alf-Poier-wettert-ueber-unseren-Beitrag-zum-Song-Contest-Das-Lied-ist-peinlich -

    • edwige (kein Partner)
      03. Mai 2014 20:27

      Die "Anstalt" sehe ich schon seit langem und natürlich bereitet sie immer wieder Freude und vor allem ...... Erleichterung. Und das ist ja durchaus so gewollt: Als Ventil, damit der Kessel nicht überkocht.

      Legendär waren die Auftritte von Georg Schramm. Beim Ansehen der letzten Folge sind mir jedoch sehr subtil eingebaute Redensarten oder auch Inszenierungen aufgefallen, die genauso manipulieren, wie halt im Mainstream üblich. Beim "aufgeklärten" Rezipienten mag dies das gewollte Ziel verfehlen, doch wird es - im Durchschnitt betrachtet - wahrscheinlich dennoch erreicht: PRO EU !!

    • Undine
      03. Mai 2014 22:21

      @Gastkommentar

      Vielen Dank für den Tipp! Ich sehe sehr wenig fern, da scheint mir doch allerlei Gutes und Interessantes zu entgehen!

      @edwige

      Ihre "Gedankengänge", die Medien und deren "Bestimmung" betreffend, ähneln SEHR stark den meinen! Man lernt mit der Zeit, automatisch zu filtern!

    • Gastkommentar (kein Partner)
  17. Neppomuck (kein Partner)
    03. Mai 2014 13:53

    Ungeachtet jeder Spekulation zu den Fragen, „warum Stadler ging und Mölzer jetzt gehen musste?“:

    1. Diese (derzeitige) EU ist ein antinationales Konstrukt, ihre „Schöpfer“ sind und bleiben obskur. Das schlecht camouflierte (ESM etc.) „Europäische Finanzausgleichsgesetz“ ist gesetzwidrig („no bailout“-Klausel).
    2. Unser (mittlerweile nur mehr in Rudimenten vorhandene) mitteleuropäische Wohlstand ist einzig und allein der nationalen Struktur Europas zu verdanken. „Subsidiarität“ bedeutet „weitgehendste Souveränität“, siehe „Small is beautiful“.

    Das kann als Wahlempfehlung verstanden werden.

    N.B.:
    Zitat A. U.: „… aber im ORF wird der Nationalrat, sogar der Bundesrat in unerträglicher Länge übertragen, nicht jedoch das EU-Parlament.“
    Dieser Sender würde wohl ähnlich frequentiert sein wie die W24, Eigentümer lt. Impressum die WH Medien GmbH. 99,99 % Gesellschafter der WH-Medien GmbH ist die Wien Holding GmbH, 0,01 % hält die Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft m.b.H.

    „Ohne Quote ka Musi.“

    Es gibt aber für Interessierte die
    www.europarltv.europa.eu>

    Da kann jeder, der will, sich selbst herumquälen.

  18. Alternativlos (kein Partner)
    03. Mai 2014 13:45

    Aus dem Hauptquartier der Europäischen Union kommen derzeit viele Nachrichten,
    welche man als Durchschnittsbürger eher für verspätete Aprilscherze halten könnte. So fordert die EU mehr Osteuropäer und Afrikaner für Deutschland und Österreich.

    Der EU-Spitzenkandidat der Sozialdemokraten, der Deutsche Martin Schulz, und auch sein von der Union unterstützter luxemburgischer Gegenkandidat Jean-Claude Juncker fordern von den Deutschen und Österreichern allen Ernstes, nach der EU-Wahl Ende Mai 2014 sofort mehr Afrikaner aufzunehmen, um Italien zu entlasten.

  19. eiskasten
    03. Mai 2014 13:16

    Ich bin der Meinung, dass die Russen mehr im Recht sind als die Ukrainer. Nein, ich bin kein Rechts- oder Linksextremer, wie hier schon geschrieben wurde. Sondern ich meine nur aus der Geschichte lesen zu können, dass (Bürger-)kriege nur dann zu verhindern sind, wenn man auf die Mehrheit des Volks achtet. Und die ist auf der Krim und in der Ostukraine nun mal pro-russisch. Wenn nun in Kiew ein Putsch ohne demokratische Legitimierung stattfindet und sich das Armenhaus der Ukraine (die Krim, Armenhaus, obwohl es das einzige Gebiet mit sehr viel Tourismus ist, so viel zu der angeblichen Gleichbehandlung) abspalten will, dann entspricht das dem Selbstbestimmungsrecht der Völker. Punkt. Ob Putin ein netter Mensch ist oder nicht tut da nichts zur Sache.

    • cmh (kein Partner)
      03. Mai 2014 14:30

      Aufpassen mit dem Kriterium!

      Auf mirnix dirnix gehört Lampedusa zu Lybien und Österreich zur Türkei!

    • Brigitte Imb
      03. Mai 2014 23:21

      Pfui! Lampedusa könnte ruhig zu Lybien gehören - das würde uns weniger "Flüchtlinge" bescheren, aber Ö zur Türkei, da streike ich.

    • cmh (kein Partner)
      04. Mai 2014 19:40

      Zumindest in Favoriten sind wir majorisiert.

      Man muss sich nur wundern, dass niemand auf die Idee kommt, in Favoriten zweisprachige Ortstafeln zu verlangen. (Türkisch-Serbisch)

  20. Torres (kein Partner)
    03. Mai 2014 12:02

    1. Das Desinteresse der Bevölkerung (und damit der Journalisten) am EU-Parlament ist u.a. auch darauf zurückzuführen, dass dort meist Versorgungsposten für national unbrauchbare oder abgetakelte Politiker bzw. Pensionisten vergeben werden (siehe, als typische Beispiele, Strasser, Swoboda bzw. Freund). Weiters muss man sich ja nur den derzeitigen Parlamentspräsidenten Schulz (der auch noch Kommissionspräsident werden will!) anschauen und anhören, damit sich einem alle Haare aufstellen (schon rein optisch, das ist aber natürlich nicht p.c.).
    2. Die FPÖ hat einen Teil ihrer Sympathisanten keineswegs deshalb verloren, weil sie eher auf seiten Putins steht - damit hat sie wohl die Mehrheit der Österreicher hinter sich, siehe auch die Stimmen in diesem Forum -, sondern eher wegen der Mölzer-Affäre. Nicht, weil die Aussagen Mölzers so gescheit oder zutreffend wären, sondern weil die FPÖ sich damit in den Mainstream der p.c. einordnet und zeigt, dass man auch dort keine eigene Meinung haben darf, die dem linken Tugendterror entgegensteht. Das ist auch der Grund, warum ich selbst die FPÖ nicht wählen werde, obwohl ich bis von kurzem noch fest entschlossen was, dies - erstmals - zu tun.

    • Undine
      03. Mai 2014 14:26

      @Torres

      Vergessen Sie bitte nicht auf die positiven Aspekte der FPÖ! Sie überwiegen---im Vergleich mit den anderen Parteien. Wer sonst im ganzen Parteiendschungel steht seit eh und je zu den Einheimischen! Niemand! Vielleicht überlegen Sie sich die Sache doch noch einmal. :-)

    • cmh (kein Partner)
      03. Mai 2014 14:33

      Freund ist aber kein abgetakelter Politiker, sondern eine rote Mogelpackung.

      Mit diesen Typen, die einmal gewählt genau nix zu plaudern haben, wird nur das Aufkeimen von Demokratie verhindert.

      Oder glauben Sie wirklich, dass einer der tatsächlichen Machthaber der EU auch gewählt werden würde?

    • Torres (kein Partner)
      03. Mai 2014 14:59

      @cmh
      Ich schrieb "...abgetakelte Politiker bzw. Pensionisten..." - Freund gehört ja wohl eindeutigen zu letzteren.

    • cmh (kein Partner)
      03. Mai 2014 19:31

      Ja - wir sind ja eh einer Meinung. Bitte einfach noch den Pensionisten ergänzen.

      Jedesmal wenn ich den Freund sehe, komme ich mir einfach nur verarscht vor. Der Mann hatte nicht einmal Gelegenheit, eine schlechte Erfahrung zu machen, sondern nur einfach überhaupt keine.

      Wenn im Europaparlament auch nur drei Politiker von annähernd der aalglatten Durchtriebenheit und Skrupellosigkeit des roten Svoboda auf nachgeordneten Türlsteherposten sind, dann fahrens mit dieser Nullität nur noch Schlitten.

      Dass Freund als Spitzenkandidat nicht Delegationsleiter werden will (http://orf.at/stories/2214109/ ) spricht doch Bände. Ohne Leine oder Gehorsamshalsband darf der dort nicht einmal äußerln gehen.

      Aber die roten Dusseln werden ihn wohl wählen.

  21. N. S. A. (kein Partner)
  22. UKW (kein Partner)
    03. Mai 2014 10:31

    Jeder der bei dieser Wahl teilnimmt, legitimiert dieses Regime.

    • cmh (kein Partner)
      03. Mai 2014 14:37

      Nicht schon wieder Boykottaufrufe!

      Suchen Sie sich eine Partei aus, die möglichts unangenehm für die Sozialisten ist.

      Es ist dann egal, ob die Brüder dort sind und egal wie die dann abstimmen.

    • UKW (kein Partner)
      04. Mai 2014 10:04

      @cmh

      Möglichst unangenehm für welche Sozialisten? Für die roten, die grünen, die schwarzen, die blauen oder gar die rosaroten Sozialisten?

      Ich wette, wenn das einzige Mitbestimmungsrecht auf EU-Ebene, die wäre, dass Österreichs Bevölkerung einen von 28 Portieren in Brüssel wählen dürfte, würden Sie auch hingegen. Natürlich dürften Sie diesen einen Portier nicht direkt wählen, sondern nur Parteilisten. Sie würden das sicher megademokratisch finden. Stimmts?

  23. Kurt (kein Partner)
    03. Mai 2014 10:06

    EU-Wahlen

    Europa ist ein zunehmend entdemokratisiertes Konglomerat einander unterdrückender Völker mit skrupellosen Regierungen unter Einfluss übermächtiger Lobbys und mit einer unkontrollierten EU-Zentralverwaltung. Dumm gehalten werden wir von finanziell ausgebluteten und von Förderungen abhängigen Medienpropaganda Triaden. Die Aufgabe der Journalisten ist es, die Wahrheit zu zerstören, gerade heraus zu lügen, zu verdrehen, zu verunglimpfen, vor den Füßen des Mammons zu kuschen und sein Land und seine Rasse um sein tägliches Brot zu verkaufen.

    Als "rechtmäßig" verpfändetes Eigentum ist jeder Europäer zu geringstmöglichen Wartungskosten und optimaler Lebensdauer gegenüber seinen "Herren" verpflichtet. Man wünscht vielseitig verheizbares Humankapital. Jetzt von dieser Verbrecherverwaltung noch irgendjemanden zu wählen, ist schon mehr als pervers.

    Wenn man sich heutzutage noch in einer "normalen" Gesellschaft bewegen will, muss man sich schön langsam in eine Nervenheilanstalt einweisen lassen. Die Tepperten laufen nämlich alle noch frei herum.

  24. Friedensunion (kein Partner)
    03. Mai 2014 08:37

    Ewald Stadler deckt auf, dass kürzlich Nato-Panzer durch Österreich transportiert wurden. Und ich dachte immer, wir wären neutral.

    http://de.gloria.tv/?media=603596

  25. Knut (kein Partner)
    03. Mai 2014 08:21

    Höchst erfreulich, dass wir Wahlschafe (also die von Medien und Fernsehen eingeschläferten bzw. dressierten Idioten) uns aussuchen dürfen,

    a) von wem wir uns die nächsten Jahre ausnehmen, anlügen und verarschen lassen dürfen, und

    b) wer von den in unserem Lande in Ungnade gefallenen Politikern in Brüssel die nächsten Jahre (oder halt, bis die korrupte EU-Junta zusammen kracht) am fetten Futtertrog sitzen darf ...

    ... uns also aussuchen, ob wir lieber die Beulenpest oder Brechdurchfall haben wollen.

    In der Voraussicht, dass die geplante NWO für das Volk nicht wirklich Gutes mit sich bringt, war ich 1994 schon gegen einen Beitritt zur EU und bin jetzt sicher nicht so dämlich, dass ich meine wertvolle Stimme abgebe und noch den eigenen Schlachter auswähle.

    Aber ihr könnt schauen - Künstler wie Köhlmeier oder Bilgeri werden bald mal auftreten und jeden für saudumm und unreif erklären, der nicht wählen geht.

    • Undine
      03. Mai 2014 09:14

      @Knut

      Auch ich habe GEGEN den ANSCHLUSS Österreichs an die EU gestimmt, habe also WIDERSTAND geleistet. Vielleicht wird mein Verhalten in ein paar Jahrzehnten einmal gelobt, wenn eine Historikerkommission die Hintergründe erforschen wird, WIE es zum ANSCHLUSS 1994 kommen konnte....... ;-)

      Leider habe ich nichts davon, damals DAGEGEN gewesen zu sein: Mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen.

      Aber keine Angst, auch in Jahrzehnten wird man noch den Anschluß Österreichs an Deutschland wiederkäuen, als hätte er gerade erst vor ein paar Jährchen stattgefunden und nicht 1938!!

    • Waldkauz (kein Partner)
      04. Mai 2014 20:49

      @ Undine

      Laut einer Studie von Media Control liefen von Januar bis Ostern dieses Jahres 242 Sendungen über Adolf Hitler oder mit seinem Namen im Titel über die Bildschirme der TV-Volksempfänger. Im Schnitt, so die Studie, also zweimal pro Tag. Der Reichskanzler war voll des Lobes und äußerte sich in einer Pressekonferenz wie folgt: „Es ehrt mich, dass man mir immer noch so ergeben huldigt und meine Peitsche knallen lässt. Ich danke meinen Journalisten, dass sie die Wutbürger dort abholen, wo sie heute sind, um sie heim ins Reich der Vergangenheit zu holen. Ich danke meinen Medienmachern vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk sowie den Herren der ‚FAZ‘, der ‚Zeit‘, des ‚Spiegel‘, der ‚Süddeutschen‘, der ‚Frankfurter Rundschau‘ und all den anderen für ihre Diskretion und Zuverlässigkeit, ohne die mein Plan für die Welt nicht so leicht hätte umgesetzt werden können!“

  26. Max Dutroux (kein Partner)
    03. Mai 2014 03:55

    EU-Wahlen bedeuten die absolute Ignoranz des Willens der Wähler.
    Der Wähler entscheidet ganz genau gar nichts.
    Stoppt den europäischen Menschenversuch!
    Für Freiheit, Souveränität und die Einführung der Demokratie!

  27. Undine
    02. Mai 2014 23:34

    Und wer erinnert sich noch daran, daß uns vor genau 20 Jahren, nämlich bei der EU-Abstimmung 1994 VERSPROCHEN worden ist, daß unser SCHILLING auch weiterhin an die harte D-MARK gekoppelt bleiben wird?

    Wer kann die GEBROCHENEN Versprechungen, seit wir ---und noch viel mehr die der harten DM beraubten Deutschen!--- die Ehre haben, diesen illustren Kreis zu FINANZIEREN, überhaupt noch zählen?

    Wer erkennt die uns einst in den schönsten Farben versprochene EU wieder? Dieses künstliche Gebilde hat nichts mehr mit jener EU zu tun, die 66% der Österreicher gewollt haben---in die wir einst hineingelogen worden sind.

    Was wurde uns alles vorgegaukelt von diesen POLIT-GAUKLERN!

    Unsere Grenzen sind weit offen für Ausländer, dem Ruß aus aller Herren Länder, die sich von uns alimentieren lassen wollen und zusätzlich noch ein Dorado für Kriminelle zu Tausenden!

    Vor Tische las man's anders---oder etwa nicht?

    • machmuss verschiebnix
      02. Mai 2014 23:52

      Ich wundere mich heute noch, was wohl einen guten Mann wie A.Mock geritten haben muß,
      daß er sich für diese EU ins Zeug geworfen hat. War das Ergebnis auch für einen
      Durchblicker wie Mock nicht absehbar ?

      .

    • brechstange
      03. Mai 2014 08:41

      Die Provinz denkt eben gerne an die große schöne weite Welt, machmussverschiebnichts.

    • Undine
      03. Mai 2014 09:23

      @machmuss verschiebnix

      Das frage ich mich auch gelegentlich, und ich wüßte gerne, wie Mock HEUTE darüber denkt.

      Stutzig hat mich seinerzeit auch gemacht, als man uns vonseiten der EU so sehr SCHMEICHELTE und verlauten ließ, WIE WILLKOMMEN wir im illustren, ja elitären Klub EU seien, wie sehr man sich freue, uns in die Arme schließen zu können! Das hat unserem Minderwertigkeitskomplex ja sooo gut getan!

      Ja, sie haben uns als nützliche Idioten GEBRAUCHT: Als NETTOZAHLER!!!!!

    • machmuss verschiebnix
      03. Mai 2014 10:52

      » ...als nützliche Idioten GEBRAUCHT: Als NETTOZAHLER ... «

      Wie wahr, Undine !

      Spätestens zum Zeitpunkt des Österreich-Boykotts wäre es an der Zeit gewesen,
      auszutreten und eine andere Allianz aufzubauen. Es gibt schließlich andere Staaten
      in Europa, die auch ohne EU-Beitritt recht gut voran kommen.

      Aber wer von all den "Aufzeige-Marionetten" im Parlament sollte da drauf kommen (gibt's
      da End' sogar ein Denkverbot :) )

      .

    • Undine
      03. Mai 2014 16:08

      @machmuss verschiebnix

      .....und wie schön wir das fanden, daß wir von dem stattlichen Brocken Geldes, das wir bei der EU jährlich abzuliefern haben, gar noch ein paar Bröserl ZURÜCK BEKOMMEN würden---"was für tolles Geschäft!" riefen wir begeistert und rieben uns vor Freude die Hände! Aber wir kleinen Alpendodel waren plötzlich WER---wir waren NETTOZAHLER! Blöd nur, daß sich die anderen NOCH MEHR freuten über die neuen SPENDIERHOSENTRÄGER!

  28. Majordomus
    02. Mai 2014 23:32

    Der Portugiese Barroso ist also am Ende seiner Amtszeit. Böse Zungen in Brüssel behaupten ja, dass die Lücke, die er hinterlässt, ihn vollständig ersetzen wird.

    Aber wer folgt ihm nach?

    Die Spitzenkandidaten sind:
    Jean-Claude Juncker und Martin Schulz.
    Der erste hat's nicht so mit der Wahrheit, der zweite ist ein Wichtigtuer. Sie wetteifern darum, wer am wenigsten Wirtschaftskompetenz verkörpert – und die meisten Wähler verschreckt.

    Der damalige luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker wurde auf dem Höhepunkt der Eurokrise 2011 der glatten Unwahrheit überführt. Er dementierte im Mai 2011 kategorisch ein Geheimtreffen der EU-Finanzminister zur dramatischen Lage in Griechenland, weil er Turbulenzen an den internationalen Börsen befürchtete. Ein schlechtes Gewissen scheint den Christdemokraten deswegen nicht zu plagen: "Wegen eines falschen Dementis renne ich jedenfalls nicht sofort zu meinem Beichtvater."
    Seine besten Zitate:
    "Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter, bis es kein Zurück mehr gibt."(1999)
    und
    "Wenn es ernst wird, muss man lügen." (2011)

    Dann doch lieber den Ober-Sozialisten Martin Schulz?
    An Selbstbewußtsein mangelt es dem gelernten Buchhändler aus Würselen jedenfalls nicht. Er ist überehrgeizig ("Ich schwitze den Machtanspruch aus jeder Pore"), nennt andere EU-Politdarsteller in Hintergrundgesprächen bisweilen "Pfeifenheini", "Rindvieh" oder "dumme Gans". Er hält sich für einen derartigen Überflieger, dass nur er zum neuen Präsident der EU-Kommission taugt. Zitat: „Es gibt eigentlich nur eine Lösung: Ich muss an die Macht."
    Ein wahrer "Sympathie-Bolzen", nicht wahr?

    Entbehrlich, der eine wie der andere.

    • Undine
      02. Mai 2014 23:40

      @Majordomus

      ************!

      Besser hätten Sie das Unbehagen, das einen beschleicht, wenn man spürt, daß man die Wahl hat zwischen Pest und Cholera, nicht beschreiben können. Ich hoffe doch sehr auf ein kräftiges Erstarken der Freiheitlichen aller Länder!

    • Majordomus
      02. Mai 2014 23:40

      Das hoffe ich auch, Undine.
      Glück auf den Freien!

    • HDW
      03. Mai 2014 02:35

      Andererseits symbolisiert er durch seine Ulbricht-Visage sehr gut wohin die EU steuert! Man muß ja schon für solche eye-catcher dankbar sein, wenn diese message vielleicht doch die blöde Masse der Facebookversifften Leseunkundigen und Medienberieselten, im saturday-night-fever Discogedröhn, erreicht!

    • brechstange
      03. Mai 2014 08:50

      Der Schulz hat mit seinem Spaßbad Würselen, wo er Bürgermeister war, in große Schulden getrieben. Dann wurde er nach Brüssel weggelobt. Eine wahre Kapazität, sicher ein guter Ausführer für die im dunklen Bleibenden.

      Dem Juncker ist das Hemd näher als der Rock, Luxemburg wäre mit einem Zusammenbruch der Finanzwirtschaft pleite. Die Bilanzsumme der Banken beträgt das 18fache BIP. Wem mehr dient hier die Banken- und Wirtschaftsunion. Außerdem sind Juncker wie auch Reding die Rolemodels der großen EU-Staaten, um zu zeigen, was kleine Staaten alles erreichen können in dieser schönen weiten großen EU. Er sagt aber nicht dazu, dass diese beiden bestens freundschaftlich vernetzt, Ausführende der großen Staaten va Frankreich sind. Juncker hat ja auch freudig die griech. Anleihen des Latsis mit seiner Bank aus der Schweiz nach Luxemburg rechtzeitig Ende 2010 aufgenommen. Wir wissen ja nicht, welchen Schrott die EZB kaufte, dürfen wir ja nicht. Transparenz ist Fremdwort, Schuldensozialisierung in.

    • Undine
      03. Mai 2014 09:27

      @brechstange

      **********************!
      DAS ist Martin Schulz garantiert:"Eine wahre "Kapazität", sicher ein guter Ausführer für die im dunklen Bleibenden."

  29. ProConsul
    02. Mai 2014 20:51

    Ich wähle die REKOS und hoffe, dass sie ins Parlament kommen.

    • machmuss verschiebnix
      02. Mai 2014 21:12

      @ProConsul,

      » ... ins Parlament kommen. « - selbst wenn nicht, so ist Ihre Stimme trotzdem
      nicht verloren, denn jede Stimme die "Moloch-Züchtern" fehlt, ist eine GEWONNENE ! ! !

      Die EU scheitert nicht an der Wirtschafts-Krise, sondern an der Reform-Unwilligkeit der
      nationalen Regierungen, weil sie selber nur ein verlängerter Arm derselben ist .

      Noch mehr als Europa einen Administrativen Überbau brauchen würde, braucht es
      eine tiefgreifende Neustrukturierung der nationalen Ebenen.


      Was sich derzeit in ganz Europa abspielt, ist wohl am besten umschrieben mit
      Demenz der Verwaltungs-Systeme

      .

    • terbuan
      02. Mai 2014 22:31

      @ProConsul
      Ich habe bereits eine Wahlkarte und habe mir die Bewerber-Liste durchgesehen.
      Bei den etablierten Parteien kommen hauptsächlich Funktionäre, Beamte, Sekretäre etc. vor, bei den REKOS sind es überwiegend Menschen mit ganz normalen Berufen,
      ein Grund mehr dieser Liste die Stimme zu geben, egal ob sie in das Parlament kommen oder nicht. Mein Selbstwertgefühl spricht einfach dafür!

    • ProConsul
      03. Mai 2014 12:41

      ich bin ganz deiner Meinung lieber Terbuan. Es sind bei den Rekos sehr anständige und kultivierte Personen dabei, auch aus dem Adel.

    • Nestor 1937
      04. Mai 2014 10:46

      Ich überlege auch ernstlich die REKOS mit Ewald Stadler zu wählen. Was mich sehr interessieren würde: gibt es schon irgendwelche Umfrageergebnisse, die die Wahrscheinlichkeit eines Mandaten für Stadler anzeigen ?

  30. machmuss verschiebnix
    02. Mai 2014 19:49

    Nicht ganz OT :


    Ein Beispiel von vielen, warum Putin so ein Pöhhser ist ?


    http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/3800162/KreditkartenAnbieter-fuhlen-sich-von-PutinCard-bedroht?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do

    ...weil er "sein" Rußland nicht freiwillen den US-Konzernen zum fraß vorwirft !

    .

    • Undine
      02. Mai 2014 20:40

      @machmuss verschiebnix

      Danke für den Link! SEHR interessant, auch die Subkommentare!

    • Anton Volpini
      02. Mai 2014 20:51

      machmuss verschiebnix, es geht, wie so immer ums Geld!

      Rußland unter Putin hat erkannt, daß sie unter der Dollar Währung nur Handlanger der US Wirtschaft, und damit kein selbstbestimmender Staat sein können.
      So war schon der Zug gegen das Justizopfer Chodorkowski ein erster notwendiger Befreiungsschlag, der ein ausführender Oligarch der US Finanzindustrie war. Putin, so kann man es sagen, verschiebt nix!

      Zu der Zeit, als das alles stattfand, waren uns allen die zeitgeschichtlichen Nebel der Erkenntnis im Wege. Aber die Nebel lichten sich mit der Zeit, und mit den abfolgenden Ereignissen haben sich die Dinge geklärt.

      Putin arbeitet an einer Reservewährung, abseits der Dollardominanz. Die Chinesen tun das Gleiche. Beide finden in diesem Bestreben mehr und mehr zueinander. Sollten sie erfolgreich sein, dann müssen wir den "Untergang des Abendlandes" neu lesen.

      Das könnte einer der Hintergründe der momentanen Ukrainenkrise sein.

    • machmuss verschiebnix
      02. Mai 2014 21:19

      Genau so ist es, Anton Volpini !

      An dem Tag, an dem diese beiden Blöcke sich für eine gemeinsame Leitwährung
      entschließen, wird der US-Dollar weniger Wert sein, als sein Nachdrucken kostet ! ! !

      .

    • terbuan
      02. Mai 2014 21:31

      Das ist er doch heute schon, darum ist die FED und ihre US-Administration ja so in Panik!

    • Anton Volpini
      02. Mai 2014 21:49

      Das mag schon so sein machmuss verschiebnix, aber wir müssen weiterdenken.
      Wenn der Dollar die Druckkosten nicht mehr deckt, was wird dann aus unserem Euro?

      Unser Euro war uns als eine Bastion innerhalb der globalen Währungsturbulenzen versprochen.
      Aber heute ist er nur ein politisches Anhängsel des Dollars, und sollten wir in Europa uns weiter sklawisch der US und NATO Außenpolitik beugen, dann gehen wir mit dem EURO gemeinsam mit dem Dollar unter.

    • terbuan
      02. Mai 2014 22:03

      Anton,
      der Euro ist den Amis doch ein Dorn im Auge und sie versuchen alles um ihn als neue Leitwährung auszuhebeln, das ist doch völlig klar.
      Wenn die Russen und Chinesen jetzt kommen und neue Initiativen setzen, so wie es die Libyer und Iraker und jetzt auch die Iraner versucht haben und versuchen, dann schrillen die Alarmglocken in der FED, dann schrecken sie nicht mehr vor Kriegen zurück, und dann Gnade uns!

    • machmuss verschiebnix
      02. Mai 2014 22:56

      Ja Terbuan, genaugenommen gibt es 3 große Diktaturen auf deisem Globus:

      Eine ohne Maske, die aber seit rund 20 Jahren eine steile Lernkurve fliegt, um modern zu werden.
      Die Zweite, die dazu verdammt ist, weil sie die Oligarchen am Ausplündern des Landes hindern
      muß !
      Und eine Dritte mit perfekter Maske, die sich eine Regierung hält, von der sie für ihre weltweiten
      borsatilen Beutezüge Rückendeckung bekommt (zu bekommen hat ).

      Und mitten drunter krabbeln die europäischen Nationalstaaten herum, deren "Machthaber(er)"
      in eine Art politische Demenz verfallen sind und ihre Völker mit dem "Steuer-Overkill"
      zugrunde richten ! ! !

      Wie sonst, als durch Krieg, könnten all das "bereinigt" werden ?

      .

  31. Undine
    02. Mai 2014 18:58

    OT---aber heute bei den 10h-Nachrichten auf Ö1 wurde über die ABSICHTLICHE INFIZIERUNG mit dem MALARIA-Erreger in den 60er-Jahren auf der "KLINIK HOFF" berichtet. Unter den bis jetzt nachweisbaren 230 Fällen waren auch Kinder, vor allem HEIMKINDER. 42° Fieber und dann Jahrzehnte lang FIEBERSCHÜBE waren die katastrophale Folge für die menschlichen VERSUCHSKANINCHEN Professor HOFFS!

    Im Mittagsjournal wartete ich dann vergebens auf einen weiteren, ausführlicheren Bericht. Will man etwa Prof. Hoff (posthum) nicht anpatzen, ist er sakrosankt? Ist diese "menschenverachtende" Behandlung peinlich für die Sozis? Will man vor der Wahl die Wiener Roten schonen?

    PS.: Mein Mann hat als völlig mittelloser Student sein Studium in Rekordtempo absolviert und hat fast jede Prüfung mit Auszeichnung bestanden, nur bei Prof. Hoff ist er geflogen. Einen Studienkollegen ließ dieser 3x durchrasseln---vermutlich stand ihm der junge Mann nicht zu Gesicht, weil er Burschenschaftler war. Für diesen Studenten bedeutete "Hoff" das Ende eines Berufstraumes!

    • Josef Maierhofer
      02. Mai 2014 21:09

      Solche Exemplare sollte man öffentlich zur Verantwortung ziehen und nicht parteilich schützen.

    • Zitronenfalter (kein Partner)
      03. Mai 2014 06:38

      Hoff ist seit 1969 bei den Würmern, vielleicht können Sie noch seine Gebeine zur Verantwortung ziehen. Die Aufarbeitung seines Wirkens ist notwendig, völlig unnötig hingegen sind irgendwelche Mutmaßungen über sein Prüfungsgebaren. Beweise wären gefragt.

    • Undine
      03. Mai 2014 09:31

      @Zitronenfalter

      Daß Hoff längst bei den Würmern ist, weiß ich auch, aber er war allgemein "gefürchtet", und das hatte seine guten Gründe.

  32. Eco
    02. Mai 2014 18:57

    Wer Othmar Karas persönlich kennt, kann ÖVP nicht wählen !

    • Undine
      02. Mai 2014 19:01

      @Eco

      Karas ist ein SARGNAGEL für die ÖVP! Wie kann man nur an so einem unmöglichen Typen festhalten?

    • Josef Maierhofer
      02. Mai 2014 21:11

      @ Undine

      Er ist etwa gleich wie Freund, vielleicht auch gleich lange in der Partei 'gesessen', vielleicht mit 'feinen' Nuancen ...

  33. Brigitte Imb
    02. Mai 2014 18:44

    Ratlosigkeit, wem ich meine Stimme gebe, plagt mich gar nicht. Das Parteipogramm ist mir dabei einerlei (bei allen Parteien), weil das ohnehin nur Floskeln sind, die nach Belieben bearbeitet werden od. nicht.
    Auf keinen Fall möchte ich, daß die EU mit Muslimen überschwemmt wird, und das garantieren SPÖVP.

    Wer Wahlhilfe benötigt, möge sich folgende Artikel durchlesen.

    http://www.pi-news.net/2014/05/wien-kirchenasylanten-nun-in-nobelunterkunft/

    http://www.pi-news.net/2014/05/islamkonvertit-fordert-bundesweiten-muezzinruf/

    http://www.pi-news.net/2014/05/vaclav-klaus-zu-einwanderung-als-waffe-der-eu/

    • Brennstein
      02. Mai 2014 19:36

      Ich fürchte mittlerweile, dass die FPÖ, dann, wenn es darauf ankommt, einknickt und sie die Courage verlässt.

    • Zitronenfalter (kein Partner)
      03. Mai 2014 06:43

      Wir wissen inzwischen, dass Sie die Blauen Sozialisten wählen.

      Was mich an denen so richtig ankotzt, ist die Tatsache, dass sie den Begriff der Freiheit beschmutzen und im klassischen Neusprech für ihre Politik benutzen. Die FPÖ steht weder für wirtschaftliche, noch für gesellschaftliche Freiheit.

    • Undine
      03. Mai 2014 10:57

      @Zitronenfalter

      Daß die GRÜNEN ---nach Diktion Akif Pirinccis die "Kindersex-Partei"---die schöne Farbe GRÜN mißbrauchen, stört den Zitronenfalter nicht, denn er glaubt sich geschützt von diesen sog. "Grünen", denen zu 95% die "Veränderung der Gesellschaft im Sinne von Karl Marx" am grünen Herzen liegt und gerade einmal zu 5% die Natur", deren Farbe sie gewissenlos benutzen.

  34. RR Prof. Reinhard Horner
    02. Mai 2014 18:40

    reinhard.horner@chello.at

    Ich bin absolut nicht ratlos. Nichr rational und nicht emotional. Disbezueglicher Lobyismus geht an mir gründlich vorbei.

  35. Anton Volpini
    02. Mai 2014 18:04

    Der scheidende EU Ratspräsident Van Rompuy hat in einem unlängst erschienenem Interview eine Offenbarung seiner geistigen Schlichtheit kundgetan, als er feststellte, daß die Entscheidungen für die EU nicht im Parlament stattfinden, sondern irgendwo anders.
    Genaues nichts hat er dazu nicht gesagt.

    Wir EU Bürger sollten aber die Zusammensetzung des neuen Parlaments wählen!
    Also haben wir nach der Diktion des EU Bürgers Nummer Eins keine wirkliche Wahl über unsere Zukunft.
    Da muß sich doch jeder EU Bürger gepflanzt vorkommen, und genau darin besteht meine Ratlosigkeit. Und nicht in der Auswahl der zu wählenden Parteien.

    Nachdem ich grundsätzlich was gegen Mauschelvereine habe, und auch gegen offen zugegebene Intransparenz, und auch gegen die vergangene Politik der herrschenden EU Kaste, werde ich meine Stimme einer starken Oppositionspartei geben. Einer solchen, die imstande ist, bei dem versagendem System der etablierten politischen Kräfte einen neudeutschen Shitstorm auzulösen.

    Und ich werde nicht ruhen, bis ich auch den letzten Wähler in meiner Umgebung überzeugt habe, gleiches zu tun!

    • Wertkonservativer
      02. Mai 2014 18:54

      Mit Verlaub, werter Blogfreund Volpini!

      Ich bin auch nicht gerade ein fanatischer Van Rompuy-Verehrer, Wikipedia zeigt jedoch ein etwas anderes Bild dieses Mannes, der immerhin zwar kurz Ministerpräsident, mehrere Jahre jedoch auch stv. Min.Präsident und Minister Belgiens war.
      Dass dieser Mann derart schlichte Aussagen machen sollte, würde mich echt wundern!
      Er gilt zumindest in Belgien als hervorragender Vermittler und hat dies im flämisch-wallonischen Sprachenstreit seines Landes hervorragend bewiesen.
      Er schaut zwar recht harmlos drein, doch muss der Mann wohl auch intellektuelle und politische Qualitäten haben!
      Kann es sich bei Ihrer Wahrnehmung um ein Missverständnis handeln?
      Bitte nicht böse sein, doch das interessiert mich echt!

      Beste Grüße vom Wertkonservativen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Anton Volpini
      02. Mai 2014 19:19

      Lieber Wertkonservativer, nicht bös sein, aber Wikipedia ist so was von links, daß ich mich deren Aussage nicht mehr getraue zu zitieren.

      Außer ich hab mich überzeugt, daß deren Angaben mit der Enzyklopädie Britannica (Gott hab sie seelig) oder zumindest dem Duden und gleichwertigen Quellen übereinstimmen.

      Daher halte ich mich an dieses Interview, das wohl in seiner Entwaffnung authentisch zu sein scheint.

      Ändert aber nichts an meiner Wahlentscheidung, da ich diese EU nicht mehr mittragen kann! Wir sind durch diese EU Kaste anderen Kräften als unseren ausgeliefert.

      Und by the way, haben Sie sich schon die Bezüge dieser Kaste angeschaut?
      Martin Schuz kassiert 110.000 Euro im Jahr fürs Nichtstun! Neben seinem Gehalt als Präsident des Parlaments. Auch die anderen EURokraten langen voll zu, während uns Mittelständler die finanzielle Luft zugeschnürt wird.

      Keine Neiddebatte will ich führen, aber wenn der bürokratische Hund mit dem Schwanz wackelt, kann man nur Böses ahnen!

    • ;-)
      02. Mai 2014 19:39

      Der Wertkonservative versucht mit allen Mitteln, die für ihn genehme Sprachregelung und Sicht der Dinge in diesem Blog durchzusetzen, da wird selbst auf Wikipedia zurückgegriffen. Es wird Zeit, dass ihn sein Führungsoffizier aus der Parteizentrale abzieht, er ist schon längst aufgeflogen.

    • Anton Volpini
      02. Mai 2014 19:56

      Nein @ ;-), da tuen Sie aber unserem Wertkonservativen gehörig unrecht, oder Sie irren Sie sich an seiner Person.

      Er ist kein Parteisoldat, auch wenn es manchmal so scheint :-)) sondern ein guter Geist in unserem Blog. Ich möcht ihn nicht missen!

      Übrigens ;-) haben sie außer einem verschmitzem Lächeln auch einen Namen?

    • Wertkonservativer
      02. Mai 2014 19:58

      @ ;-) :

      mit der ÖVP-Parteizentrale habe ich gar nichts zu tun, Sie Obergescheiter!
      Ich schreibe, wie mir danach ist, werde sowieso genug kritisiert, lasse mich jedoch nicht von meiner Linie abbringen, die ausschließlich "auf meinem Mist gewachsen ist"!

      Also, bitte um Beruhigung!

    • simplicissimus
      02. Mai 2014 20:03

      Möchte Herrn Volpini betreffs Wertkonservativen unterstützen: Ich bin zwar ein heftiger VP-Kritiker, aber Wertkonservativer ist kein "Parteisoldat".

    • Anton Volpini
      02. Mai 2014 20:17

      Jambo Carantina, simplicissimus!

    • Anton Volpini
      02. Mai 2014 20:19

      Nocheinmal: Jambo Carantania simplicissimus!

    • terbuan
      02. Mai 2014 22:13

      Der Gerhard Michler (WK) ist ein liebenswerter Mensch und ich betrachte ihn als Freund und hochgeschätzten Poster in diesem Forum, auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind!

    • Wertkonservativer
      03. Mai 2014 06:57

      Danke, liebe Freunde!

      Es tut gut, Wertschätzung von Menschen zu erfahren, die nach meiner Meinung zu den Besten gehören, die hier im Unterberger-Forum schreiben!

      Nochmals: DANKE !!
      Und auf ein weiteres freundschaftliches Klingenkreuzen!

      Herzlich

      Gerhard

  36. brechstange
    02. Mai 2014 17:32

    Team Stronach hat sich entschieden bei der EU-Parlamentswahl nicht anzutreten, weil die Entscheidungen NICHT im Parlament fallen, sondern über die Räte und diese werden von den Regierungen bestückt. Daher konenzentrieren wir uns auf Nationalrat, Landtag und Gemeinde.
    Das EU-Parlament ist nunmal zahnlos, bei den Ausarbeitungen für eine Echte Währungs- und Wirtschaftsunion, die von den Bundeskanzlern (Faymann) im Frühjahr 2012 in Auftrag gegeben wurden, sind beschäftigt der EU-Kommissionspräsident (Barosso), der EU-Ratspräsident (Van Rompuj), der EZB-Präsident (Draghi) und als ehemaliger Leiter der Eurogruppe (Juncker, ob dieser die Funktion an Djieselboom abgab, ist mir jetzt nicht bekannt), der Schulz als EU-Parlamentspräsident hat sich mit großem Getöse als Beobachter (Beiwagerl) hineinreklamiert.
    Was da abläuft, finden Sie in meinem Echo-Artikel "Euro, Euro über alles" auf www.conwutatio.at

  37. Rosi
    02. Mai 2014 15:29

    Das ist wohl ein Teufelskreis: Die Leute in den Medien haben keine Ahnung von der EU, und berichten daher nicht darüber. Damit hat auch der kleine Mann auf der Straße keine Ahnung, und daher können auch die Parteien nicht mit sachlichen Themen punkten, weil sie keine Basis im Volk finden, auf der sie aufbauen können. Und weil vermutlich auch in den Parteien selbst ein Wissensvakuum besteht was die sachlichen EU Themen betrifft.
    ... und daher bleibt nur 'Liebe' und 'Hass', was noch den zusätzlichen Vorteil für die Parteien hat, sich nicht anstrengen zu müssen, denn Emotionen hat jeder - die kann man leicht bei jedem aktivieren.
    Aber vielleicht ist es auch ganz anders, und das Volk wird in Hinblick auf sachliche EU Themen absichtlich im Ungewissen gelassen, da es sonst einen Volksaufstand gäbe.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • dssm
      02. Mai 2014 16:13

      Die mangelnde Information hat einen unschönen Grund.
      Denn die Texte und Textbausteine einer EU-Verordnung oder auch eines nationalstaatlichen Gesetzes kommen üblicherweise von international tätigen Anwaltskanzleien, welche logischer weise die ganzen internationalen Grosskonzeren als Kunden haben.
      Diese Textbausteine sind in bester Juristensprache, gespickt mit Fachwörtern und Redewendungen. Selbst wenn die Texte auf Deutsch wären, würde selbst der durchschnittliche Jurist den ganzen Inhalt sich mühsam erarbeiten müssen, von Laien ganz zu schweigen. Leider sind die Texte (auch in den Nationalstaaten!) immer Englisch.
      Übersetzungen gibt es, aber die sind im Zweifelsfalle nicht rechtsendgültig und das Deutsch ist schlimmer als bei den Politologen.
      Dazu noch der Zeitfaktor. BASEL III mag als Beispiel dienen. Das gilt seit 1. Jänner in Österreich, es ist aber keine vollständige Übersetzung da. Die übersetzen Teile strotzen offensichtlich vor Übersetzungsfehlern, die ‚Experten’ diskutieren eifrig, gelten tut es trotzdem. Wie soll man darüber berichten? Es weiß ja keiner was drinnen steht. Dies wird erst in vielen Jahren sichtbar, wenn dann wegen ‚Verstoß’ gegen diese Regeln die Prozesse laufen.

    • brechstange
      02. Mai 2014 16:23

      "Im Ungewissen lassen", da liegen Sie richtig.

    • Rosi
      02. Mai 2014 21:20

      @dssm

      Das mag wohl sein, und wie Sie die Situation sicher sehr treffend beschreiben, ist es schlimm genug. Allerdings muß vorgeschaltet das Thema besprochen werden, aus dem der umständliche Gesetzestext entsteht, und das geschieht wohl in normalem Englisch. Das sollte zumindest jeder Politiker - und auch die Mitarbeiter der Medien - verstehen.

    • dssm
      03. Mai 2014 09:56

      @Rosi
      Leider nein. Die Diskussion um eine neue Regulierung findet zwischen Bürokratie und Anwälten statt, Politiker haben für so etwas keine Zeit und würden auch nicht verstehen um was es geht.
      Vor der ESM-Abstimmung hat ein journalistischer Spaßvogel im deutschen Bundestag die Abgeordneten nach der Höhe der Haftung befragt, also nur nach einer Zahl, nicht nach dem komplexen Regelwerk dahinter - die meisten konnten keine Antwort geben!

  38. fenstergucker
  39. Josef Maierhofer
    02. Mai 2014 12:46

    Also ich habe mich bei der Stimmabgabe für die FPÖ entschieden. Ich möchte damit verantwortlich Österreich einen Dienst erweisen.

    ÖVP kann ich nicht wählen, Herrn Karas kenne ich persönlich als Opportunisten und Selbstbediener, der tönt, wie das 'Herrl' sagt, und das ist im Augenblick Faymann.

    Dass das ganze Ukraine Theater ein ideologische 'Wunschkonzert' ist, das die Amerikaner gerne diktieren wollen und Europa im Boot haben wollen zur Zahlung der Sache, glaube ich viel eher, als die schwere politische Not der Ukraine. War ja hier einmal Gegenstand der Diskussion, wird wohl zur Teilung des Landes kommen, war der eine Artikel.

    Der angesprochene Umfragerückgang wegen der pro sowjetischen Position der FPÖ ist hauptsächlich durch die linken Medien verursacht, wie ich das sehe.

    Besetzung der Krim ist illegal und widerspricht jeder wirklichen Demokratie, einer Demokratie, die auch bei uns auch nicht besser ist, als es bei Putin ist; aber Fakt ist, dass die Sowjetunion für uns mindestens so wichtig ist, wie die Ukraine, wenn nicht sogar ungleich wichtiger. Ich wundere mich über die scheinheiligen 'Sanktionen' (um die Amis zufrieden zu stellen ?), wenn unsere OMV gleichzeitig eine neue Gaspipeline nach Europa verhandelt und abschließt, während die Amis gerade einen Freihandelsvertrag (unter ungleichen Bedingungen) mit der EU gerade aushandeln. Beides wäre machbar, Gaspipeline ohne europäische 'Sanktionen', Freihandelsvertrag unter gleichen Bedingungen. Bei diesem Vertrag wären es vor allem die europäischen Qualitätsnormen, die man durchsetzen müsste versus die amerikanischen 'Quantitätsnormen'. Ja, wo sind denn da die Grünen ? Das Wiener Schnitzel vor Monsanto scheint etwas zaghaft und symbolisiert die Grünen als völlig inkompetent und zaghaft zur Sache selbst, die sie angeblich zu ihren 'Grundsätzen' erklärt haben.

    Die Anerkennung der Realität ist für mich allein bei der FPÖ zu finden und nicht bei den Ideologieträumern und deren Büttel.

    Es geht für mich um eine EU Wahl und das Beheben der dortigen Realitätsferne, Bürgerferne, Linksdiktates, etc. und daher wähle ich die vernünftigsten Aussagen dazu, nämlich das Anstreben eines Europa der Nationen, die kritische Betrachtung des Euro, der Kampf gegen den ESM, der ja einen Gesetzesbruch der EU Gesetze bedeutet, die wir beim Beitritt anerkannt haben, etc. Das alles sind für mich wesentliche Aussagen, warum ich die einzig Vernünftigen zur Sache wähle.

    Auch der Fakt, dass die FPÖ sich unterschiedlich von den linken Parteien sich zumindest als 'Österreich zuerst' Partei outet und der wesentliche Fakt, dass sie sich gegen unqualifizierte und illegale Sozialzuwanderung wendet und nicht die Feinde der Österreicher hofiert, ist für mich als Österreicher wohlwollend zur Kenntnis genommen, endlich eine vernünftige Gruppierung zum Thema, so sehe ich das.

    Auch die Ansicht und EU-Position der Stronach Partei wären noch beachtenswert gewesen, doch konnte die linke Maschinerie diese schon im Vorfeld zermürben, klar ist doch bei den Linken 'Millionärssteuer' gefragt und Enteignung des Herrn Stronach, statt froh zu sein, dass er unzähligen Menschen noch Arbeit geben kann.

    Ein weiterer Punkt ist die erschreckende Korruption, Amerikahörigkeit, der erschreckende Schuldenwahn und das Linksdiktat der EU, die Verschwendungssucht, das 'Linkst(d)umm', vom Binnen-I bis zu Gender und 'Homo, Trans und Hinüber', u.v.a.m., das zumindest mich dazu aufrüttelt und, wie ich sehe, viele andere auch und ich sehe, auch da ist die FPÖ die einzige Möglichkeit für Österreich was zu tun.

    Ich glaube nicht, dass die FPÖ kein Programm hat, sie hat ein gewaltiges Programm, über das wir nachdenken sollten.

    Noch ein paar zynische Fragen: Wie windet sich jetzt UHBK als Sowjetbefürworter zur Ukrainesache heraus ? Oder ist er gerade am ... ? ... und überhaupt die SPÖ ? Ist sie jetzt 'amerikahörig' geworden ? Oder bleibt sie lieber bei Nordkorea als linkem Beispiel, das sie, falls wir ihnen die Stimme geben dann realisieren wollen ?

    Danke für Ihre Aufmerksamkeit !

    • Josef Maierhofer
      02. Mai 2014 12:52

      Nachsatz:

      Und die FPÖ ist für mich die einzige Partei, die ersten gegen den ESM gestimmt hat im Parlament und die zweitens das Volk dazu nicht umgangen hat und verraten.

    • simplicissimus
      02. Mai 2014 12:56

      Schliesse mich da an, nur Sowjetunion ist durch Russland zu ersetzen!
      Immerhin war ich vor ein paar Jahren Ohrenzeuge als die Torwache zum Kreml laut vernehmen liess: "Kommunismus ist Scheisse ... ". :-)

    • Riese35
      02. Mai 2014 13:54

      @simplicissimus: Danke für die Aufklärung. Habe mich schon gewundert, daß die FPÖ eine pro-sowjetische Position eingenommen hätte, denn unter "sowjetisch" verstehe ich heute das Rätesystem und die Nomenklatura in Brüssel. Sonst schließe auch ich mich den Aussagen Josef Maierhofer vollinhaltlich an.

    • simplicissimus
      02. Mai 2014 14:21

      Riese35: Natuerlich! Immerhin hat die EU ja auch ihre "Kommissare"!

    • Josef Maierhofer
      02. Mai 2014 15:47

      Korrektur: Gemeint war natürlich Russland.

    • Zitronenfalter (kein Partner)
      03. Mai 2014 06:47

      Die FPÖ ist im Endeffekt wirtschaftlich mindestens so sozialistisch wie die SPÖ.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      03. Mai 2014 08:50

      Ohne FPÖ-euphorisch zu werden, aber:
      Oft liest man hier von zumindest einem "ÖVP bis zum letzten Atemzug"-Wähler die Ansicht, dass es der FPÖ an fach- und sachgebildeten Politikern fehle.
      Hat sich schon jemand einmal der Mühe unterzogen, die Schul- und Berufsausbildung der FPÖ-Mandatare im Parlament in Vergleich zu jenen der anderen Abgeordneten zu setzen?
      Sind die Abgeordneten von ÖVP/SPÖ/Grünen, was ihre Schul- und Berufsausbildeung (abgeschlossene Pflichtschule, Lehre, Matura, abgeschl. Studium, tatsächlich und ohne Partei gearbeitet etc.) betrifft, tatsächlich besser qualifiziert ein Regierungsamt zu bekleiden, als jene der FPÖ?
      Nur der Akademikeranteil: NEOS 89%, Grüne 75%, ÖVP 45%, Team Stronach 40%, FPÖ 35%, SPÖ 33%. Interessant ist, dass die SPÖ den geringsten Akademikeranteil hat und auch bei Frauenanteil nur auf Platz 3 liegt.
      Völlig wertfrei, aber doch: Jener Abgeordnete zum NR, der über die meisten akademischen Grade verfügt, heißt MMag. DDr. Hubert Fuchs, ist nebeinbei Oberstleutnant des Intendanzdienstes der Miliz - und Abgeordneter der FPÖ.

    • Undine
      03. Mai 2014 09:50

      @Prof. Walter A. Schwarz

      *******!
      Danke für Ihre Klarstellung!

      Nichts gegen Zahnarzthelferinnen, Schlosser, Lehrerinnen---lauter ehrbare Berufe! Aber sind sie tatsächlich geeignet, den Anforderungen eines Ministeramtes gerecht zu werden? Bures, Stöger, Heinisch-Hosek haben wenigstens ihre Berufsausbildung abgeschlossen, aber was hat Hundsdorfer gelernt oder gar Faymann? Keine Matura, nicht die simpelste Berufsausbildung! Ein ROTES Parteibuch genügt.

      Und noch etwas: Es war zu erwarten, daß wenige Wochen vor der Wahl wie üblich die LINKEN TROLLE von der Löwelstraße eingesetzt werden, um zu retten, was event. noch zu retten ist. Dieser Spuk ist nach der Wahl wie weggeblasen. ;-)

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      03. Mai 2014 10:13

      Werte undine, um nicht missverstanden zu werden:
      Man muß keine Matura besitzen, um ministrabel zu sein, oder überhaupt ein öffentliches Amt bekleiden zu können. Negativbeispiele von Persönlichkeiten mit akademischen Weihen könnten Sie und ich wohl seitenlang anführen.
      Von einem Politiker verlange ich zumindest eine abgeschlossene Schul- und Berufsausbildung, den Nachweis, auch ohne "die Partei" existieren zu können, patriotisches Bewußtsein (nein, kein nationalistisches!!!), gesunden Menschenverstand sowie die Fähigkeit, die ihm untergebenen Beamten im Sinnen der Ministerverantwortlichkeit führen zu können! Wer das aufweist - und solche Persönlichkeiten gab und gibt es - kann und soll auch Politiker werden.
      Matura und akademisches Studium sagen aber schon gar nichts über die charakterlichen Fähigkeiten eines Menschen aus!
      MfG

    • Undine
      03. Mai 2014 11:59

      @Prof. Walter A. Schwarz

      Nein, nein, lieber @Prof. Walter A. Schwarz, ich hab' Sie keineswegs mißverstanden; es ging nur darum, die verächtlichen Äußerungen mancher Mitposter über die Freiheitlichen zu widerlegen!
      Ich halte sehr, sehr viel von einem guten, soliden Handwerker und wenig von so manchem, Absolventen der heutigen Massenuniversitäten, der irgend so ein Schnackerlstudium gemacht hat!

    • Undine
      04. Mai 2014 10:00

      @Prof. Walter A. Schwarz Jetzt muß ich unbedingt noch einen Satz hinzufügen, den ich dem jüngsten Beitrag im Science-Blog zum Thema "Intelligenz - vererbt oder erworben" entnehme: "Die Meister des Jahres 1965 hatten etwa den gleichen mittleren Intelligenzquotienten wie die derzeitigen Akademiker." Diese Aussage müßte doch SEHR zu denken geben---vor allem unseren linken Politikern, die mit aller Macht das Niveau Schritt für Schritt senken, um GLEICHHEIT zu erreichen. Und noch so nebenbei eine Aussage, die auch aus PC-Gründen verschwiegen wird: "In der Bundesrepublik Deutschland machen Verwandtenheiraten ein Viertel der Verbindungen von Türkischstämmigen aus. Damit werden die Mittelwerte der sowieso schon niedrigen Intelligenzquotienten nochmals abgesenkt. Jedoch erhöht Inzucht auch genetisch bedingte Anomalien und Krankheiten bei den Nachkommen."

    • Undine
      04. Mai 2014 10:05

      Und jetzt noch einmal "übersichtlich", dann müßte es passen! ;-)

      @Prof. Walter A. Schwarz

      Jetzt muß ich unbedingt noch einen Satz hinzufügen, den ich dem jüngsten Beitrag im Science-Blog zum Thema "Intelligenz - vererbt oder erworben" entnehme:

      "Die Meister des Jahres 1965 hatten etwa den gleichen mittleren Intelligenzquotienten wie die derzeitigen Akademiker."

      Diese Aussage müßte doch SEHR zu denken geben---vor allem unseren linken Politikern, die mit aller Macht das Niveau Schritt für Schritt senken, um GLEICHHEIT zu erreichen.

      Und noch so nebenbei eine Aussage, die auch aus PC-Gründen verschwiegen wird: "In der Bundesrepublik Deutschland machen Verwandtenheiraten ein Viertel der Verbindungen von Türkischstämmigen aus. Damit werden die Mittelwerte der sowieso schon niedrigen Intelligenzquotienten nochmals abgesenkt. Jedoch erhöht Inzucht auch genetisch bedingte Anomalien und Krankheiten bei den Nachkommen."

  40. mischu
    02. Mai 2014 12:08

    Hier ein Vorschlag zur Güte:

    Für die wirklich Ratlosen gibt es die Alternative das BZÖ zu wählen,
    immer noch besser als weiß oder gar nicht!


    Und wenn es genug Ratlose sind, dann öffnet sich damit vielleicht eine kleine Türe, warum nicht?

    • mischu
    • Riese35
      02. Mai 2014 14:00

      Ich fürchte, es wird nicht reichen. Und damit sind diese Stimmen dahin. Dasselbe vermute ich bei den Rekos. Ich habe mit einem Bekannten um eine Flasche Wein gewettet: er meint, die Rekos kämen hinein, ich meine nicht. Werden sehen, wer recht hat. Vielleicht täusche ich mich. Jedenfalls ist das BZÖ aber um ein Vielfaches breiter aufgestellt als die Rekos, wenngleich ja nach den letzten Schwenks das BZÖ inhaltlich auch in vielen Punkten zu vergessen ist.

    • mischu
      02. Mai 2014 20:36

      @Riese35

      Es kann durchaus sein, daß die BZÖ-Stimme "dahin" ist, deshalb habe ich diesen konstruktiven Vorschlag auch nur für jene gebracht, die ansonsten gar nicht oder weiß wählen.

    • Undine
      03. Mai 2014 09:58

      Für die "Großen" ist es immer von Vorteil, wenn es viele kleine Parteien gibt---diesem Umstand haben sie bisher zu verdanken, daß sie, obwohl sie ständig massiv verlieren, immer doch noch etwas mehr Stimmen bekommen als die Opposition. Deshalb forcieren ja Rot und Schwarz die rasche Gründung neuer Parteien; diese konnten zumindest bisher Rot und Schwarz den Futtertrog sichern.
      Nach geschlagener Wahl verschwinden diese Neugründungen meist wieder sang- und klanglos---sie haben ihre Schuldigkeit getan.

    • simplicissimus
      03. Mai 2014 13:20

      Genauso sehe ich es auch Undine, deshalb wundere ich mich immer wieder ueber Aufrufe ansonsten sehr vernuenftiger Leute, Splittergruppen zu waehlen, die immer und immer wieder Aenderungen verhindern. Und im Fall des BZOe ist es nur ein Splittergrueppchen. Im Fall Stronach bestand die (unbegruendete) Hoffnung, dass da etwas Grosses draus werden koennte.
      Aber bitte, der Oesterreicher ist Masochist.

    • Undine
      03. Mai 2014 16:14

      @simplicissimus

      Es muß ja jedem Bürger Österreichs mittlerweile auffallen, daß immer dann eine neue Partei gegründet wird, wenn die FPÖ für den Geschmack der Linken zu groß zu werden droht. Unter eifriger Mithilfe der linksgestrickten Medien wird dann diese Partei hochgejubelt, solange sie benötigt wird.

  41. Undine
    02. Mai 2014 11:55

    A.U. schreibt:

    "EU: Wählen trotz Ratlosigkeit"

    "Noch nie hat eine europäische Wahl eine so unsichere Wählerschaft angetroffen"

    Nein, ich verspüre keinen Funken Ratlosigkeit! Wenn ich auf die eine Waagschale die Vorzüge der FPÖ lege und auf die andere jeweils jene der anderen Parteien, fällt das Ergebnis haushoch zugunsten der FPÖ aus. Also gebe ich der FPÖ meine Stimme, weil ich mich von ihr am besten vertreten fühle---auch wenn mir Mölzer fehlt wegen bestimmter Werte, die er vertritt.

    Daß ich ---und keineswegs nur ich!---bei diesem Thema ganz gegenteiliger Meinung bin als unser Blogmaster, bedeutet für mich kein Problem (sicher auch für ihn nicht!); es spricht für A.U., daß er meine Meinung gelten läßt (und ich schätze ihn deshalb nicht weniger, weil er dieses Thema anders sieht!) ---das ist gelebte Toleranz und Achtung!

    Jede Stärkung der "Freiheitlichen" aller Länder der EU ist enorm wichtig, wie sonst sollten endlich einmal die jetzigen "Machthaber", die sich die EU so schön aufgeteilt haben und als Besitztum betrachten, allen voran aber die Sozialisten, auf das ihnen zustehende (möglichst geringe!) Maß zurückgestutzt werden. Die LINKEN gehören WEG---da sind natürlich auch die Grünen, die "Kinderschänder-Partei" (Copyright Akif Pirincci!) inkludiert!

    Die FPÖ ist nach wie vor DIE Partei, die die "echten" Österreicher vertritt; deshalb bekommt sie meine Stimme. Gegen anständige Ausländer hat auch die FPÖ nichts einzuwenden.

    • simplicissimus
      02. Mai 2014 12:19

      Die Linken gehoeren entmachtet.
      Und Kommunismus geaechtet.

    • Riese35
      02. Mai 2014 14:08

      Grundsätzlich Übereinstimmung, allerdings mit ein paar Anmerkungen: Die Absetzung Mölzers hat bei mir schon Ratlosigkeit hervorgerufen. Das hat mir gezeigt, daß auch die FPÖ sich der PC unterstellt, wenn dies zum Vorwärtskommen nötig ist, und man auch der FPÖ kritisch gegenüberstehen muß. Die Ratlosigkeit war aber schnell wieder verdrängt, als ich die Auftritte Karasens und der ÖVP gesehen und mich der Einmannshowinszenierung der Rekos besonnen habe.

  42. Collector
    02. Mai 2014 10:31

    @ Helmut Oswald**********************

    Ihr Beitrag ist beinahe schon "weise"!

    AU will auf subkutane Weise die FPÖ als "Putinversteher" ins Abseits bugsieren. Doch das wir ihm kaum gelingen. Im Gegenteil. Zwischen uns Österreichern und (Kultur-) Deutschen besteht eine innere Verwandtschaft. Wir sind beide "metaphysische" Völker, Völker mit verwandtem "Seelengrund", der sich vor allem in der großen Literatur und Philosophie ausdrückt. Eben erschien von Botho Strauss ein Loblied auf den Idioten: "Lichter des Toren. Der Idiot und seine Zeit" (Diederichs, München 2013). Nur ein paar Sätze: "Während Intelligenz zur Massenbegabung wurde, sind Klugheit und Einfalt nahezu ausgestorben. Den Idioten gibt es daher in mehrfacher Symbol-Gestalt, auch als Januskopf: nach vorne blickt die Parodie des Informierten, der Info-Demente. Zurück blickt die Heiterkeit des Ungerührten. Der heitere Idiot in der Welt der Informierten zu sein heißt, ohne eine Regung von Zukunftsunruhe, ohne Angst zu leben".

    Bei Dostojewskij ist "der Idiot" der Fürst Myschkin. Er will "durch Schönheit die Welt erlösen".

    Für Russen und Deutsche sind "das Sein, das Gute, das Wahre, das Schöne und das Gerechte einunddasselbe" - ens et bonum et verum et pulchrum et iustum convertuntur. Das ist ihr "Seelengrund".

    Politisch beruht darauf die Freundschaft zwischen Putin und Schröder und die Wertschätzung von Putin und der Russen durch die Strache-FPÖ.
    Und weil wir Österreicher das spüren, werden viele der FPÖ bei der Euro-Wahl ihre Stimme geben. Europa atmet mit "zwei Lungeflügel", dem westlichen und dem östlichen (Papst Johannes Paul II.). Die FPÖ hat das begriffen.

    "Ratlose" und "Amerika zuerst- Journalisten" haben dafür kein Organ.

  43. socrates
    02. Mai 2014 10:16

    Wenn die USA die Schulden der Ukraine zahlen und das Geld für die Umstrukturierung im Sinne des Marshalplans zahlen, haben sie Recht und ich bin ganz bei ihnen. Wenn wir das zahlen sollen und sie liefern das Erdgas, dann nicht.
    Wenn man dir gibt, so nimm,
    Wenn man dir nimmt, so schrei!

  44. Politicus1
    02. Mai 2014 09:44

    1) Werte statt Kugelschreiber:
    Da die Parteien den Wählern im Gegensatz zu früheren Jahren heute kaum angreifbares Materielles bieten können (vom Kugelschreiber bis zum Posten eines Portiers im Ministerium) findet der Wähler die Haltung der Parteien zu gesellschaftspolitischen Werten immer wichtiger.
    AU hat mMn. recht, dass für einen konservativ eingestellten Wähler (dem die traditionelle Familie, die christlich-abendländische Kultur, der Schutz des Lebens, die bestmöglichste Bildung und Ausbildung der Jugend entsprechend individueller Fähigkeiten ... etwas bedeuten) nur drei Parteien in Betracht kommen. Allerdings auch schon mit Einschränkungen, wenn ich z.B. an die zum ÖVP-Team zählende sogenannte Familienministerin oder an die den Lifeball fördernde Wiener ÖVP denke.

    2) Hat der Wähler die Möglichkeit, bei kritischer Betrachtung der Parteilinie, Wunschkandidaten mit einer Vorzugsstimme zu wählen. Das hat auch Signalwirkung - siehe die letzte EU-Wahl mit den über 100,000 Vorzugsstimmen des Othmar Karas.
    Gerade auf der ÖVP-Liste sind bestimmt auch Kandidaten zu finden, denen österreichische Interessen wicjhtiger sind, als eine bestens funktionierende EU-Maschinerie in Brüssel.

    3) Stadler sehe ich weniger als einen typischen Wendehals, der Parteimitgliedschaften wechselte, wie er es gerade brauchte, sondern als einen Politiker, der einer Partei den Rücken kehrte, wenn er mit ihr nicht mehr konnte.

    4) hoffentlich führt diese blöde LEERZEILE nicht vermehrt zu ungültigen Stimmen ..

    • brechstange
      02. Mai 2014 16:39

      Ich bezweifle, dass Sie auf der ÖVP-Liste einen Kandidaten finden, den österreichische Interessen wichtiger sind, weil diese sind bereits aufs Abstellgleis bzw. Ausgedinge geschickt. Das waren meiner Meinung nach Kopf, Fekter, Kaltenegger, Edlinger-Ploder. Sie alle sind aus dem Amt, zwar versorgt aber kaltgestellt.

      Die Leerzeile auf dem Wahlzettel kommt fast an den Krim-Abstimmungszettel ran, eine blödere Begründung wie die Berufung auf die Wahlordnung kann man sich nicht vorstellen.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      03. Mai 2014 09:01

      Werter Politicus1, damit ich wieder der ÖVP in den Schoß fallen kann, bitte ich infolge Dringlichkeit um namentliche Anführung jener ÖVP-Politiker, welchen lt. Ihrer geschätzten Ansicht (nachweislich (!) aufgrund gesetzter Taten und öfferntlicher Äußerungen) österreichische Interessen wichtiger sind, als eine bestens funktionierende EU-Maschinerie in Brüssel.
      Mit herzlichem Dank im Voraus

    • Politicus1
      03. Mai 2014 14:19

      Prof, Schwarz;
      http://www.bmi.gv.at/cms/BMI_wahlen/europawahl/2014/files/OEVP.pdf

      Unter diesen 42 könnte vielleicht doch der oder die eine, Ihre Anforderungen erfüllen.
      Z.B. die Jungwinzerin aus dem Weinviertel ..??

  45. Inger
    02. Mai 2014 09:20

    Die PutinBegeisterten??!! Dazu gehört dann wohl auch der wortgewaltige Präsident Leitl, der hat doch klar und deutlich gesagt, dass man sich in Konflikte nicht einmischt, wenn man mit den Betroffenen Geschäfte machen will. Tja und die Geschäfte laufen ja anscheinend gut mit Rußland. Daher gestehe ich ganz ehrlich, ich verstehe die hohe Politik wieder einmal sowas von überhaupt nicht
    Wie kann ich gegen ein Land z. B. Sanktionen erheben wollen, wenn ich doch mit denen Geschäfte machen will?
    Und bitte wer versteht den Konflikt wirklich? Jeder sieht es doch aus seiner Sicht.
    Wenn die Krim einmal russisch war, dann ist es doch verständlich, dass die Menschen dort wieder zurück nach Rußland wollen, oder?
    Ist es nicht mit Südtirol ähnlich? Klar, da gibt es zwar keine Bombenanschläge mehr, aber sind die Südtiroler wirklich schon in Italien angekommen?? Das merkt man doch an Kleinigkeiten, dass es nicht so ist.
    Und dass die "russische Seele" schon immer für uns etwas unverständlich war, ist auch klar
    Eine Partei danach zu beurteilen, ob sie für oder gegen Putin ist, halte ich auch n nicht für zielführend.
    Denn wenn ich an die Rede denke, die Putin im Herbst 2013 gehalten hat, in der er klar und deutlich gesagt hat, dass er die Moslems nicht in Russland haben will, dann ist es ja klar, dass die Linken ihn nicht haben wollen und dass (natürlich unausgesprochen) so eine Rede bei den Freiheitlichen eher Sympathien als Antipathien erweckt ist irgendwie logisch. Putin hat ja in etwa den selben Slogan,
    Russen für die Russen, wie halt die Freiheitlichen sagen Österreich für die Österreicher . Vielleicht ist das auch eine ganz naive Ansicht von mir, aber ich glaube, man muss das schon auch so sehen, dass man über das Volk nicht drüberfahren kann. Gab es nicht auch bei uns Abstimmungen über verschiedene Landesteile mit dem Inhalt, wohin ? Nur ist das halt viele Jahre aus und daher "vergisst" man gerne drauf. Ich meine doch, der Konflikt ist unsere Sache nicht, wir sind angeblich neutral, daher haben wir uns da herauszuhalten und Geschäfte machen wollen wir mit Russland und der Krim.
    Und dass das Gebilde EU nicht mehr zum Verstehen ist, ist auch immer klarer.
    Und ausserdem, 18 Abgeordnete aus Österreich und das von weiss nicht vielleicht 6 Parteien, was bedeutet das im Endeffekt? Nicht viel, weil was will so eine EINmann oder EINfrau Partei im EU-Parlament bewirken? Natürlich soll man wählen, aber es wird glaublich dem ganzen Theater viel zu viel Bedeutung beigemessen.
    Man sollte doch eher drüber nachdenken, was uns die EU so beschert hat.
    Neulich hab ich H.Broder gehört, der darüber referiert hat, dass die EU eine Babyschnullerrkettenverordnung erlassen hat, 40 Seiten stark und es hat 12 Jahre gedauert, bis sie fertig war!!! Und wer braucht sie?? Lösen derartige Dinge wirklich die Probleme in Europa und der Welt??

  46. dssm
    02. Mai 2014 09:15

    Zuerst natürlich ist das Wesen der repräsentativen Demokratie gut beschrieben: Man wählt denjenigen, der nach der Wahl am ehesten die eigenen Ansichten vertritt.
    Leider scheiden dann, ausser vielleicht Herrn Stadler, alle aus; die Versprechungen vor der letzten NR-Wahl mögen als Beweis dienen.

    Und eine Bitte an Herrn AU: Informieren Sie sich über den ÖVP-Spitzenkandidaten! Bitte!
    Dieser war der Leiter des EU-Parlamentsauschusses, welcher sich mit den Betriebsgrössen bei Finanzinstituten befasst hat, Ergebnis seltsamerweise veröffentlicht ohne eine Revolution hierzulande auszulösen, und ist damit genau jener Vorreiter, welche die KMUs zerstören will!

    Wer also auch nur ein klein wenig Marktwirtschaft haben will: Finger weg von der ÖVP (Neos, Grünen und sonstigen Sozialisten)!

    • brechstange
      02. Mai 2014 16:52

      Finger weg von OK, SPÖ, Grün, Neos, alleine schon wegen des ESM.

      Bzgl ESM ist mir zu Ohren gekommen, dass die FPÖ im Austausch zur Zustimmung zum ESM bereit gewesen wäre. Als ich dieses "Gerücht" an den Herr Graf herantrug, bekam ich keine Antwort, war für mich irgendwie bezeichnend. Außerdem hat Mölzer in einem Interview angegeben, keine Alternative zur ESM-, EZB-Politik in Wirklichkeit zu wissen. Auch der Böhmdorfer sagte im Rahmen eines Interviews in der Kleinen Zeitung, dass der Strache das mit dem Euro nicht so meine. Für mich klafft hier die Werbung und Tun stark auseinander.

    • dssm
      02. Mai 2014 18:16

      @brechstange
      Ein äußerst interessanter Einwurf! Natürlich hörensagen, aber glaubhaft wiedergegeben und bei Ihnen habe ich nicht den Eindruck, daß so etwas leichtfertig dahergeredet wird.
      Würde aber meine Sicht auf die FPÖ bestätigen, denn wer weiterhin gut bezahlte Posten haben will oder in Zukunft erwerben will, der muss für dieses Giftzeug stimmen, der darf keine Alternativen sehen. Damit wären meine Befürchtungen zum FPÖ-Personal voll und ganz bestätigt.

    • simplicissimus
      02. Mai 2014 20:57

      Ich glaube seit einigen Jahren prinzipiell das Schlechtere zuerst. Um den Beweis zu bekommen, muß man aber doch genauer hinsehen. Also, zuerst wählen, dann urteilen. SPÖVP haben uns ohnehin schon über den ESM verkauft, schlimmer kanns kaum warden.

  47. simplicissimus
    02. Mai 2014 06:45

    Ich bin kein Putinfreund. Ich kenne allerdings jemanden von der Krim und aus Odessa. Und dort scheint die prorussische Stimmung enorm zu sein!
    Ich bin dafuer, sich aus dem Ukrainekonflikt rauszuhalten. Weder der Moloch NATO, noch die irrsinnige EU-Expansion, noch der neozaristische Machtmensch Putin entlocken mir Symphatien oder gar Parteinahmebeduerfnisse.
    Deswegen ist die Position fuer oder gegen Russland fuer mich zur EU-Wahl absolut sekundaer. Ich schaue da auf andere Kriterien. Ich sehe bei allen Parteien grosse Schwaechen. In Summe vertreten die FPOe und die Rekos die vernuenftigsten Positionen. Die Rekostimme ist eine verlorene, Sympathien oder Antipathien hin oder her. Daher werde ich FPOe waehlen.
    Wetten, dass Herr Unterberger in letzter Minute unter Schmerzen eine Wahlempfehlung fuer die VP geben wird? Wenn er diesmal ueberhaupt eine gibt.
    Gut, dass es den Unterberger-Blog gibt.
    Und wenn wir alle immer einer Meinung waeren, waere es fad.

    • Wyatt
      02. Mai 2014 08:00

      der Meinung, dass eine "Rekostimme" eine verlorene ist, schließe ich mich an, wie auch der, was einem übrig bleibt zu wählen.
      (Will man nicht der - mit Mölzer Entfernung begonnenen - gezielten Propagandastrategie "bevor man FPÖ wählt ist es besser nicht zu wählen" auf den Leim gehen.)

    • Undine
      02. Mai 2014 09:37

      @simplicissimus

      **************!

  48. Wertkonservativer
    02. Mai 2014 06:27

    Also ich bin - wie man hier annehmen kann - durchaus nicht ratlos!

    Ich werde - gemäß meiner inzwischen sechzigjährigen Übung - auch diesmal für die Volkspartei-Liste votieren, da ich der sicheren Meinung bin, dass die ÖVP immer noch die am weitaus ehrlichste Europa-Partei ist, und das von Anfang an!

    Und - da uneingeschränkt für Europa und die in der EU gebündelte Zusammenarbeit der europäischen Völker - bin ich mir eigentlich ziemlich sicher, am Wahltag richtig zu handeln!
    Damit stärke ich auch die Fraktion der Konservativen im EU-Parlament, dies vor allem auch, um den eigenartigen Herrn Schulz und damit die Linken dort zu verhindern!

    Das werde ich tun! Und Sie? Sie wissen ja wahrscheinlich mehrheitlich auch bereits, was und wen Sie wählen werden!
    Spannend wird's allemal!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • dssm
      02. Mai 2014 09:24

      Also ich habe noch keine Ahnung wen ich wählen werde, aber niemanden, der mir das Leben schwer machen wird. Seltsamerweise ist diesmal die ÖVP die absolut schlimmste Kraft. Solange Gender, Schwule, miserable Schulen und Bevorzugung bestimmter Schichten das Wahlprogramm machen, ist dies lästig, aber ich kann meinen Wohlstand halten.
      Aber die böswillige Zerstörung unseres gesunden kleinräumigen Finanzsystems, das werde ich vielleicht(!) überleben, die Masse der Unternehmer aber nicht. Ohne Unternehmer ist aber auch mein Wohlstand nur mehr scheinbar, denn mit ehrlich verdientem Geld einkaufen kann ich gut, beim Betteln um staatliche Almosen bin ich schlecht.

      Also eine Bitte, schauen Sie auf die Taten des Herrn Spitzenkandidaten, die SPÖ hat zugeschaut, die ÖVP hat es vorangetrieben!

    • Wertkonservativer
      02. Mai 2014 09:47

      Also, werter @ dssm,

      ich bin auch seit bereits etlichen Jahrzehnte Unternehmer, doch dass gerade die Volkspartei wirtschaftsfeindlich sein soll, ist mir bisher eigentlich nicht aufgefallen!

      Nun, vielleicht bin ich ja dümmer, als ich es mir selber zugestehe; doch was Sie mit der "Zerstörung" unseres gesunden kleinräumigen Finanzsystems meinen, will sich mir nicht erschließen.
      Falls sie die ÖVP-Zustimmung zum Euro meinen, wäre das wohl kaum ein Grund, der ÖVP gram zu sein. Die Rückkehr zum Schilling wäre - wie praktisch alle Fachleute meinen - erst recht ein verhängnisvoller Fehler, da dieser als Kleinwährung zum Spielball von Finanzfalotten werden könnte bzw. wahrscheinlich auch würde!

      Also nochmals, werter @ dssm: darf ich Sie um Präzisierung Ihrer diesbezüglichen Meinung bitten?
      Verbindlichen Dank im voraus!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      02. Mai 2014 14:41

      ...seit etlichen JahrzehnteN Unternehmer ...

    • dssm
      02. Mai 2014 15:55

      @Wertkonservativer.
      Der gute Herr Karas (ÖVP) hat im EU-Parlament genau jenen Ausschuss angeführt, der uns auf ein Niveau mit Frankreich und GB bringen soll. Also nur mehr Grossbetriebe und Kleinstbetriebe, alles dazwischen wird abgetötet.
      Der Weg dahin ist einfach, es wurden Regeln geschaffen, welche die kleinräumige Bankenstruktur Deutschlands und Österreichs systematisch auflösen sollen. Genau jene kleinen Banken für die der Steuerzahler noch nie(!!!) zahlen musste sollen durch erzwungene Fusionen in Grossbanken umfirmiert werden, wobei die Filialdichte drastisch gesenkt werden soll.

      Zuerst war 2015 angepeilt, da aber der Wirbel mit der neuen Bankenaufsicht sich erst etwas legen soll, ist nun ‚erst’ 2020 das Ende erreicht. Ab da, bekommen die KMUs (auch die landwirtschaftlichen) keine Finanzierung mehr.
      Die Argumente der ‚Wirtschaftsvertreter’ (oder soll ich sagen Zertreter) lauten immer gleich, man soll, wie in Amerika, auf den Kapitalmarkt.
      Leider gelten aus gutem Grund in Amerika nicht einmal die Basel II (von III reden wir erst gar nicht) Regeln nicht für kleine Banken denn andererseits leben die lokalen Genossenschaftsbanken und Privatbanken in Amerika von den Firmenkunden, gleich wie bei uns – die obige Aussage ist also falsch.
      Dazu ist eine Anleihe, wo auch institutionelle Anleger, drauf dürfen ab 10Mio Euro, ein Betrag welcher für zahlreiche KMUs einfach viel zu gross ist und die Kosten der Emission meilenweit über den klassischen Kreditkosten liegen (und wer verdient wohl daran).

      Nebenbei wird ein wichtiges soziales Element zerstört. Die lokalen Sparkassen und Raiffeisenbanken sind stets die Sponsoren der lokalen Ereignisse, die Grossbanken der landesweiten oder gar internationalen Ereignisse. Mag heißen, Kosten der lokalen Jugendmannschaft oder neue Instrumente für die Trachtenmusik gibt es nicht mehr gesponsert.

      Ich empfehle Ihnen sich Herrn Fahrenschon (CSU) anzuhören (bei youtube). Da ja die Medien sich für so ein nebensächliches Thema kaum interessieren, versucht Herr Fahrenschon verzweifelt irgendwo Gehör zu finden.

    • brechstange
      02. Mai 2014 17:21

      dssm

      ****************************!
      So viele Sterne kann ich gar nicht vergeben. Die meisten sehen die dahinterstehtende Problematik leider nicht.

    • dssm
      02. Mai 2014 18:39

      @brechstange
      Wir sind so eine reiche Gesellschaft, da können wir uns ohne gleich unterzugehen den ganzen Gender-, Schwulen-, Transsexuellen-, Migranten- und Bildungswahnsinn leisten. Man kann darüber diskutieren, man kann es ignorieren, man kann bis zur nächsten Wahl warten um anders abzustimmen, der Wohlstandsverlust ist überschaubar.

      Aber die KMUs auslöschen, das ist absolut tödlich, jeder, selbst die meisten Linken, wissen dies. Dieses Programm liest sich eher wie von den Strasser Brüdern und wer den 34er Putsch studiert hat, sieht, diese Radikalität ist selbst dem Adolf zu weit gegangen.
      Es ist wie so oft, wenn etwas ganz ganz Furchtbares passiert, dann schweigen alle betroffen und sitzen wie die Maus vor der Schlange in Schockstarre, weil es einfach nicht wahr sein darf. Es ist nicht Zeit irgendwann irgendetwas zu tun, man muss(!!!) jetzt(!!!) handeln.

      Dies ist aber kein EU Problem. Die Spanier und Franzosen sind fertig mit der Entmachtung. Die Spanier mit Zwangsfusionen von den Guten und den Schlechten (Ergebnis ein Schlechter, wie halt bei der ÖVAG), die Franzosen mittels Entzug der Eigentümerrechte, alles glasklar gegen EU-Recht, womit man sieht wer in der EU wirklich den Ton angibt. Die Österreicher sind bisher zumindest aufgehalten worden, ebenso manch andere europäische Nation, daher jetzt der Versuch das über die EU durchzusetzen.

      Wenn Sie am Widerstand interessiert sind, willkommen im Salzburger Land! Sie sind herzlich eingeladen.

    • brechstange
      02. Mai 2014 22:03

      dssm
      Für gewaltlosen Widerstand bin ich immer zu haben. Wir brauchen eine geistige Revolution.

  49. Riese35
    02. Mai 2014 04:23

    Bei der ÖVP kommt zur blinden EU-Euphorie noch der Unwille dazu, eine eigenständige, von den Linken unabhängige Gesellschaftspolitik zu betreiben und sich zu den christlichen Grundwerten Europas zu bekennen. Karas hat kaum Zweifel daran gelassen, als er in der ZIB2 am 28.2.2014 wörtlich auf die Frage "... Rupprechter ... sagt ..., er könne sich ein Adoptionsrecht für homosexuelle Paare vorstellen. Können Sie das auch?" wie folgt antwortet:

    "Ich sage Ihnen offen, das ist eine sehr, sehr sensible Frage. ... Unsicher bin ich mir in der Gesamtfrage, weil es hier um das Verhältnis Eltern und Kind geht. Ich habe diesen Meinungsbildungsprozeß, weil er so sensibel ist, für mich selbst noch nicht abgeschlossen, und ich weiß, daß es vielen Menschen ähnlich geht wie mir."

    Und in einer sich ausschließlich an Katholiken richtenden Zeitschrift sagt er zu seinen Zielen: "Ich will Europa besser machen: Das heißt demokratischer, sozialer, verantwortungsvoller und stärker in der Welt." Von den christlichen Wurzeln Europas und den christlichen Moralvorstellungen, auf denen Europa aufgebaut ist, findet sich im ganzen Interview kein einziges Wort und nicht die leiseste Andeutung.

    Dazu kommen auf ÖVP-Seite die zahlreichen Vorstöße schwarzer Regierungsmitglieder für die Homo-Adoption und die skandalöse Zustimmung zur Förderung des Life-Balls in Wien sowie die völlig ungerechtfertigen Vorwürfe gegen die FPÖ, diese Förderung abgelehnt zu haben. Alles Punkte, die es mir unmöglich machen, meine Stimme der ÖVP zu geben. Wer die Familien, die Keimzelle jeder Gesellschaft zerstört, zerstört letztlich die ganze Gesellschaft, und das nachhaltig.

    Auf der anderen Seite mag schon die eine oder andere Kritik an Rußland berechtigt sein. Wo gehobelt wird, entstehen Späne und Splitter. Ich frage mich nur, ob dabei nicht ein Balken im transatlantischen Auge steckt, der übersehen wird. Wo bleiben das Völkerrecht, der internationale Aufschrei, die Sanktionen beim Anzetteln und der Unterstützung islamistischer Revolutionen, beim israelischen Siedlungsbau auf palästinensichem Gebiet, bei den zahlreichen Drohungen und Erpressungen der USA etc.

    Wenn man nur ein wenig direkte Kontakte zu Rußland hat, weiß man, daß westliche Medien - bis auf wenige Ausnahmen - aus Rußland prinzipiell nur Mißstände berichten und jede positive Beobachtung unterdrücken. Ich empfehle einige Sendungen aus Deutschland, die einen wesentlich offeneren und unvoreingenommeneren Zugang dazu haben:
    - Kommt der kalte Krieg zurück (maybrit illner):
    http://www.zdf.de/maybrit-illner/krim-krise-nervenkrieg-der-supermaechte-putin-gegen-obama-kommt-der-kalte-krieg-zurueck-was-bringen-sanktionen-32220760.html
    - Russisches-Roulette (maybrit illner):
    http://nrodl.zdf.de/none/zdf/14/04/140424_sendung_mil_436k_p9v11.mp4
    - Willy Wimmer:
    http://www.youtube.com/watch?v=faL4zRUdQTA
    - Peter Scholl-Latour:
    http://www.youtube.com/watch?v=YDr-WB2mDK8

    Rußland ist ein altes Kulturland, und Österreich ist immer gut damit gefahren, wenn es sich mit Rußland verständigt hat.

    • Wertkonserve
      02. Mai 2014 06:55

      Bei der Auftaktveranstaltung der ÖVP am 25.05. in Linz sprachen hintereinander Püringer, Spindelegger und Karas.

      In diesen 2 Stunden fiel das Wort "christlich" nur ein einziges Mal, und das in einem Nebensatz.

      Dafür nahm Karas des Wort "Solidarität" gefühlte zwanzig Mal in den Mund.

    • Wertkonserve
      02. Mai 2014 06:58

      Korrektur: Die Veranstaltung war am 25.04.2014.

    • simplicissimus
      02. Mai 2014 08:41

      Kann mich da im Prinzip anschliessen.
      Hege zwar kaum Sympathien fuer Putin, fuer Russland (ohne Kommunismusexzesse) jedoch schon.

    • haro
      02. Mai 2014 09:34

      @Riese35 *******************************

    • Undine
      02. Mai 2014 09:49

      @Riese35

      *****************!
      Othmar KARAS:

      "Ich sage Ihnen offen, das ist eine sehr, sehr sensible Frage. ... Unsicher bin ich mir in der Gesamtfrage, weil es hier um das Verhältnis Eltern und Kind geht. Ich habe diesen Meinungsbildungsprozeß, weil er so sensibel ist, für mich selbst noch nicht abgeschlossen, und ich weiß, daß es vielen Menschen ähnlich geht wie mir." -

      Wessen Antwort auf eine so essentielle Frage so schwammig, ja eigentlich strohdumm und nichtssagend ist---WAS soll DER in der EU klar vertreten?

      Seine Antwort hätte lauten müssen: JA, bzw. NEIN.

      Für ein NEIN war KARAS zu FEIGE---für ein JA ebenfalls!
      Die paar SCHIMPFWÖRTER, die auf ihn zutreffen würden, verkneife ich mir! Nur so viel:
      Ich VERACHTE ihn zutiefst---aus vielerlei Gründen!

    • Wertkonservativer
      02. Mai 2014 10:34

      @ Riese35:

      ich bin ein gläubiger Christ, wie Sie auch!

      Sie wissen ja aber schon, werter Herr, dass das heutige Menschen-Selbstverständnis auf Toleranz und Nichtdiskriminierung beruht, und die Einhaltung der diesbezüglichen Regeln und Verhaltensgebote auch von den höchsten Institutionen der zivilisierten Welt eingefordert wird!
      Dass es da zwangsläufig zu teils schmerzhaften Widersprüchen zu unseren religiösen Auffassungen und Geboten kommt, ist evident und auch mir manchmal schmerzlich bewusst!
      Aus dem teilweisen Eingehen der Volkspartei auf diese "Zeichen der Zeit" ihr den Anspruch auf die Vertretung eines weitgehend christlich motivierten Weltbildes abzusprechen, finde ich ziemlich hart und auch irgendwie ungerecht!
      Die von Ihnen präferierte FPÖ kämpft ja z.B. auch nicht gegen die Abtreibung, und fällt auch sonst nicht gerade als Verteidigungsbollwerk unseres Glaubens auf!

      Wir hier werden die Welt, so wie sie heute ist, nicht ändern!
      Mit strikter Befolgung der Gebote unseres Glaubens allein, der ja leider immer weniger in den Herzen der Menschen ist, kann man heute wohl kaum mehrheitsfähige Politik machen!
      LEIDER !!!
      Beste Grüße vom Wertkonservativen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      02. Mai 2014 11:41

      @ WK

      "Sie wissen ja aber schon, werter Herr, dass das heutige Menschen-Selbstverständnis auf Toleranz und Nichtdiskriminierung beruht, und die Einhaltung der diesbezüglichen Regeln und Verhaltensgebote auch von den höchsten Institutionen der zivilisierten Welt eingefordert wird!"

      Sind Sie sich bewusst, dass der Anteil der Europäer an der Weltgesamtbevölkerung schlappe 7 % beträgt?

      Da werden Sie noch ein Weilchen beten und bei einem Segen des Papstes vor Ihrem Fernseher auf die Knie fallen müssen, um den Samen der Toleranz und gutmenschlichen Nichtdiskriminierung in einer nennenswerten Anzahl von Erdenbewohnern einzupflanzen. ;-)

    • Riese35
      02. Mai 2014 12:14

      @WK: Im Zweifelsfall verlasse ich mich lieber auf die 10 Gebote, die Heilige Schrift und das zweitausendjährige Lehramt als auf zweifelhafte, durch Pressure Groups durchgedrückte Beschlüsse von UNO-Versammlungen, die mir vorschreiben, wie Toleranz zu verstehen ist. Das heutige Verständnis von Toleranz ist sehr selektiv und ähnelt den Beschlüssen der einstigen KPdSU. In Deutschland kommen Eltern bereits ins Gefängnis, wenn sie ihren Kindern die Teilnahme am Sexualunterricht nicht zumuten möchten.

    • Wertkonservativer
      02. Mai 2014 14:40

      @ Riese35:
      ich verlasse mich auch auf die zehn Gebote, bemühe mich auch, nach ihnen zu leben, weiß aber ziemlich genau, dass wir Gläubigen heute nicht mehr vor dem Berg Sinai stehen, sondern - wie alle anderen Menschen - uns den Versuchungen, Anforderungen und Zwängen UNSERER Zeit zu stellen haben!

      Auch die Kirche ändert sich zusehends, muss sich ändern, um ihre Meinungsführerschaft zumindest im glaubens- und sozialrelevanten Bereich nicht ganz zu verlieren: der neue Papst weiß das, er ist ein guter Hirte!
      Das ändert jedoch gar nichts an der Tatsache, dass wir mit unserem Glauben und unseren Geboten allein heute sowohl im Land, als auch in der Welt längst nicht mehr auf Meinungsführerschaft und entsprechende Gefolgschaft hoffen können!
      Wir sind, national und international gesehen, ein kleiner Idealistenhaufen, weit weg von den Meinungen und Lebensrealitäten der überwiegenden Mehrheit in unserem Land, und auch im übrigen Europa und der Welt im ganzen!

      Also, warum soll dann eigentlich die ÖVP nicht und nicht wählbar sein?
      Außer den Rekos (und die haben keine Chance) sind alle anderen weniger bis weit weniger glaubensfern, als immer noch die Volkspartei und ihre verbliebene Wählerschaft?
      Der Herr Strache als gläubiger Katholik? Bitte um Verzeihung, wenn ich hier skeptisch bin!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      02. Mai 2014 15:01

      Berichtigung:

      muss im letzten Absatz natürlich heißen:
      "...sind alle anderen weniger bis weit weniger GLAUBENSNAH, als immer noch die Volkspartei ..."

  50. Helmut Oswald
    02. Mai 2014 03:22

    Der Blog Autor versteht natürlich ganz genau, warum ein Großteil der sogenannten rechtsgerichteten Abgeordneten im gegenwärtigen Konflikt um die Krim und die Ukraine sich tendenziell eher für die Sicht russischen Seite entscheidet. Er will nur den dafür auf der Hand liegenden realpolitischen Gründen jegliche Rationalität absprechen und versteht es - nach jahrzehntelanger erfolgreicher journalistischer Praxis - die Wortwahl entsprechend zu gestalten, 'so als ob'. Nein, der letzte der 'absolut ratlos' ist, ist der Andreas Unterberger - dessen sind wir gewiß. Diese Selbstinszenierung glauben wir ihm nicht - aber jeder von uns hat das Anrecht auf ein bisschen Eitelkeit. Bei Frauen würde man das wohl eine Koketterie nennen. Das einzige, was wir ganz bestimmt von ihm wissen ist, seine Hauptsache ist 'Amerika zuerst.' Dafür müssen jetzt sogar die Deutschen auf der Krim herhalten - die, wenn von ihnen noch ein paar am Leben sind, wahrscheinlich die letzten sind, an die er sonst denken würde.

    Aber das macht alles nix, wir wissen es, alle anderen wissen es auch - und weil uns Andreas Unterberger letztlich soviel Gutes beschert, lächeln wir über seinen Spleen.
    Jeder hat eben eine Schwäche für seine Vorlieben. Wie schön, daß er es uns so unumwunden zeigt. Und keine Angst, wir wissen jedenfalls, wen wir keinesfalls wählen werden.





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