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Die schöne grüne Welt des Verbietens und Vermiesens

Fangen wir mit dem Positiven an: Kein politisches Lager hat sich seit seinen Anfangsjahren so stark gewandelt wie die Grünen in Österreich und Deutschland. Dabei sind sie als Bewegung eigentlich weitaus jünger als alle anderen.

Die Grünen hatten in den 80er Jahren drei Wurzeln:

  • Die wichtigste Gruppe waren die Erben der 68er Bewegung (ob nun maoistisch, trotzkistisch, leninistisch, stalinistisch, sozialistisch oder nur neomarxistisch). Sie dominierten schon deshalb, weil sie taktisch bestens trainiert waren. Daran änderte auch der Umstand nichts, dass etliche von ihnen es mit den Gesetzen nicht so genau genommen hatten, als Straßenkämpfer etwa oder als Sympathisanten des Baader-Meinhof-Terrors. Nach dem Kollaps des real existierenden Sozialismus und dem Erfolg Chinas durch Marktwirtschaft ohne einschränkendes Adjektiv waren die theorielastigen Bibliotheken der Grünen plötzlich nur noch Altpapier. Sie waren ideologisch heimatlos geworden oder hatten auf dem Marsch durch die Institutionen jeden Bedarf an Ideologie verloren.
  • Zweitens fanden sich bei den Grünen die konservativen oder nationalen Umweltschützer, die oft nur wegen des Kampfes um einen Gebirgsbach politisch aktiv geworden sind. Da aber bald auch alle anderen Parteien den Fortschritts-Glauben durch einen ökologischen ersetzt haben, verloren die Grünen ihre Alleinstellung. Zugleich wuchsen die Widersprüche zwischen den Bürgerinitiativen. Man kann eben nicht gleichzeitig das Landschaftsbild verteidigen und für den Bau möglichst vieler Windmühlen sein. Man kann nicht gleichzeitig den Verkehr auf die Schiene verlagern wollen und gegen neue Gleis- oder Tunnelbauten sein. Es wurde klar, dass es keine einheitliche ökologische Gesinnung geben kann.
  • Drittens waren die Grünen die Bewegung einer jungen Generation, die freiheitsgierig und ich-zentriert gegen alles war, wofür ihre Eltern gestanden sind. Heute sind die Babyboomer aber selbst Eltern und stehen an der Schwelle des Pensionsalters. Sie haben die Idee einer antiautoritären Erziehung als Unsinn erkennt, ebenso wie etwa das „Traue keinem über 30“. Heute stehen die Grünen einer unpolitischen Jugend recht tollpatschig gegenüber. Diese hat oft anderswo eine neue Heimat gefunden. Etwa bei der FPÖ, in Hinblick auf die wachsenden Konflikte mit den gleichaltrigen Zuwanderern. Etwa bei den Piraten, in Hinblick auf die jungmännliche Sehnsucht nach Internet-Freiheit (und Pornographie). Ewa bei den Neos, in Hinblick auf den Versuch, linke Gesellschaftspolitik mit Wirtschaftsliberalismus zu verbinden. Verzweifelt wurden daher grüne Wahlkampagnen Richtung der einst verteufelten Waschmittelwerbung verändert. Mit glücklichen Schafen, Marienkäfern, lieben Kindern und einer schönen Parteichefin. Unpolitischer geht’s kaum mehr.

Diese drei Wurzeln des grünen Lagers zerbröseln also. Es versucht sich daher total neu zu definieren. Es konzentriert sich auf drei ganz andere Rekrutierungs-Pools. Und es praktiziert heute statt Jugend- und Revolutionskult eine Fundamentalideologie der Verbots- und Reguliersucht.

Die neuen Objekte der grünen Begierde und ihre Widersprüche

Die drei neuen Hauptzielgruppen der Grünen sind Feministen, Homosexuelle und Zuwanderer. Die ebenfalls angepeilten Lehrer sind hingegen wegen des grünen Gesamtschufanatismus und des Widerstands gegen universitäre Zugangsregeln wieder abhanden gekommen.

Auch bei den drei anderen Gruppen müssen die Grünen zunehmend innere Widersprüche verdauen. Etwa jene zwischen Pro- und Anti-Erdogan-Türken. Und Feminismus oder Schwulen-Lobbyismus stehen überhaupt in totalem Gegensatz zur Haltung wichtiger Zuwandergruppen, vor allem der islamischen. Die Grünen bemühen sich daher, lediglich die angeblichen Diskriminierungen von Frauen oder Schwulen in Österreich oder Deutschland zu thematisieren und nicht jene im Islam. Aber auch unpolitische Wähler sehen, dass die Diskriminierungen in islamischen Ländern tausendmal schlimmer sind als in Mitteleuropa (wenn es da überhaupt welche gibt).

Die Grünen versuchen das aber zu ignorieren. Was misslingen muss. Nicht zuletzt zur Ablenkung davon und zur Füllung des Vakuums nach dem Platzen der 68er Ideen forcieren sie nun eine komplett neue Fundamental-Ideologie.

Nichts tut ein Grüner lieber, als Vorschriften zu machen

Diese neue Ideologie ist in Summe eine oberlehrerhafte und altjüngferliche Attitüde des Verbietens und Regulierens, des Zwanges, des Besserwissens, des Sanktionierens und Vorschriftenmachens. Es stört dabei die heutigen Grünen nicht, dass diese Haltung im totalen Kontrast zu jener der jungen Aufbegehrer von 1968 steht. Die ja ständig von Freiheit gesprochen haben. Typischerweise hört man von heutigen Grünen fast nie mehr jenes Adjektiv, mit dem sich noch ein Alexander van der Bellen selbst zu beschreiben versucht hatte: nämlich als liberal (ohne dass wir jetzt diesen vielschichtigen Begriff näher hinterleuchten wollen). Das Wort „Liberal“ würde zum heutigen Gesamteindruck moralisierender Spaßbremser jedenfalls nur ganz schlecht passen.

In Österreich haben sich die Grünen eine Zeitlang darüber hinaus auch zum Thema Korruption gut profilieren können. Sie haben viele Strafanzeigen gegen alle möglichen Politiker erstattet und erregte Pressekonferenzen abgehalten. Hilfreich war ihnen dabei vor allem der grüne Vorsitz in mehreren Korruptions-Untersuchungsausschüssen, mit denen sie in zwei Bundesländern auch punkten konnten. Im Bund sind sie hingegen an einer rot-schwarzen Gegenoffensive gescheitert. Dafür hat aber auch die grüne Ausschussvorsitzende durch kleine Fehler einen Anlass geliefert.

Inzwischen ist es recht unwahrscheinlich geworden, dass Rot und Schwarz den Grünen noch einmal durch einen weiteren Ausschuss-Vorsitz eine Profilierung erlauben. Zugleich sind viele Strafanzeigen der Grünen ohne Folgen geblieben – wohl nicht nur wegen der Trägheit der Staatsanwaltschaft. Auch hat die massive Korruption in der Stadt Wien (Medienbestechungen, Baugenehmigungen) ihren Nimbus zerstört, obwohl die Grünen Teil der Wiener Koalition geworden sind. Zugleich zeigen Umfragen, dass der Korruptions-Vorwurf letztlich immer die ganze politische Klasse trifft, also auch die Grünen. All das reduziert die Wirksamkeit der grünen Antikorruptions-Linie.

Daher ist die Ideologie der Verbotswut heute eindeutig ein zentrales Merkmal der Grünen. Gewiss können viele aufs erste Hinhören manchen grünen Verbotsgelüsten durchaus zustimmen. Klingt da doch manches durchaus vernünftig. Eines ist es aber sicher nicht: ein Bekenntnis zur Freiheit und Eigenverantwortung der Menschen. Die Grünen verstehen auch nicht, dass man oft noch Schlimmeres auslöst, wenn man ein Übel verbietet.

Die ignorierten Lehren der Prohibition

Diesen Lernprozess könnten Grüne etwa in Hinblick auf die USA der Zwanziger Jahre oder auf die  Gorbatschow-Sowjetunion machen. Nämlich rund um das Thema Prohibition . Zwar gibt es keinen Zweifel, dass übermäßiger Alkoholkonsum zu schlimmen Folgen führen kann, zu Unfällen, Gewalttätigkeit oder Abhängigkeit. Das war ja der Grund, warum diese beiden Länder Alkohol ganz oder weitgehend verboten haben. Das Ergebnis waren aber noch viel schlimmere Katastrophen: Schmuggel, lebensgefährliche Schwarzbrennerei, eine Explosion der Illegalität und die Bildung schwerverbrecherischer Mafia-Banden. Außerdem ist kontrollierter Alkoholgenuß Teil fast aller Kulturen. Beide Länder haben daher bald die Prohibition wieder abgeschafft. Und vor allem die USA haben sich wieder auf Freiheit und Selbstverantwortung als ihre zentralen Werte besonnen.

Diese dabei gewonnenen Erfahrungen, diese hohe Wertschätzung für die individuelle Freiheit, dieses Wissen um die Wirksamkeit der Eigenverantwortung: Das alles fehlt den Grünen. Sie stehen heute statt dessen immer an der Spitze, wenn echte oder vermeintliche Übel durch Verbote und Regeln bekämpft werden sollen. Freilich ist diese vor allem im Europa grassierende Lust zum Zwang keineswegs auf die Grünen beschränkt. In etlichen Punkten denken und handeln auch andere Lager sehr grün. Und das sind keineswegs nur die Sozialdemokraten.

Die Verbotsneurose findet sich zwar nicht immer ausdrücklich in grünen Programmen. Sie gibt es aber im grünen Biotop massiv häufiger als anderswo. Dort blüht die Gebots-, Verbots- und Regulierungswut so stark sie sonst nur bei Religionen.

Die vielen Spielarten der Regulierungswut

In der Folge eine – keineswegs vollständige – Liste grüner Zwangsgelüste und Spaßfeindlichkeit.

  1. An der Spitze steht derzeit in Österreich der vehemente Wunsch der Grünen, alle Schüler neun Jahre lang zwangsweise in Einheitsschulen zu stecken. Trotz des vehementen Widerstandes von Eltern, Schülern und Lehrern. Trotz der negativen internationalen Erfahrungen mit der Gesamtschule (die nur in Finnland positiver scheinen – wo es aber fast keine Zuwanderer gibt). Trotz des eindeutig zugunsten der Gymnasiums-Langform ausfallenden Vergleichs zwischen den deutschen Bundesländern, die ja sehr unterschiedliche Schulsysteme haben. So wie die Sozialdemokraten wollen die Grünen sogar verbieten, dass die lernbegierigen und die bildungsfernen Schüler auch nur eine halbe Stunde im Unterricht voneinander getrennt werden.
    Das wahre Motiv des grünen Gesamtschulfanatismus ist völlig rätselhaft, wählen doch gerade Grüne überdurchschnittlich oft Gymnasien für ihre Kinder. Liegt die Erklärung etwa gar darin, dass die Grünen sich noch immer als die wahren Erben des alten Austromarxismus fühlen?
  2. Typisch grün ist hingegen der Kampf für eine möglichst hohe Verbreitung von Wind- und Solarenergie. Das gelingt aber nur durch eine massive und damit teure Förderung. Diese wiederum führt zu einer schweren und unsozialen Belastung der Haushalte und künftig auch der gesamten Industrie (weil die EU es nicht akzeptiert, dass insbesondere Deutschland einzelne Strombezieher diskriminiert). Dabei könnten Stromkonsumenten aus anderen Energiequellen viel günstiger versorgt werden, selbst wenn die Atomenergie – auf Grund einer weiteren erfolgreichen grünen Panikmache – tabuisiert bleibt. In Deutschland wie Österreich stehen heute nämlich viele hochmoderne und saubere Gaskraftwerke ungenützt herum, weil der geförderte Wind- und Solarstrom absoluten Vorrang bekommen hat. Bei Windstille und Wolken sind aber nur noch die Kohlekraftwerke konkurrenz- und einsatzfähig.
    Hinter der teuren Wind- und Solareuphorie steht eine grüne Doppelthese: Erstens sei es der moderne Mensch, der eine Erwärmung der Atmosphäre verursacht (dabei waren frühere Zwischeneiszeiten viel wärmer): zweitens wären die globalen Folgen dieser Erwärmung negativ (obwohl Warmzeiten in der Erdgeschichte immer die guten Perioden waren).
    Aber selbst wenn diese grüne Doppelthese stimmen sollte, so ist die europäische Vorzugsschülerrolle völlig unwirksam. Europa steht nämlich mit dieser Rolle völlig allein in der Welt da. Daher sind selbst die behaupteten Wirkungen aufs Klima marginalst. Daher beschleunigt sich durch diese Klimapolitik die De-Industrialisierung Europas im Expresstempo. Viele Industrien wandern aus Europa ab, vielfach auch in die USA, wo Energie günstiger wird statt wie bei uns teurer. Selbst beim erhofften Ende der Wirtschaftskrise wird daher in Europa die bedrohliche Arbeitslosigkeit weiter zunehmen. Die durch die Energiewende geschaffenen „Green Jobs“ machen nur einen Bruchteil der durch sie zerstörten Arbeitsplätze aus.
  3. Eine weitere schädliche Folge grüner Ideen sind die zwangsweise „Quoten“. Die dadurch geschaffenen Verpflichtungen, in bestimmten Berufen eine Mindestzahl an Frauen zu beschäftigen, haben in den Universitäten und in der öffentlichen Verwaltung nicht gerade deren Qualität verbessert. Immer wenn Proporz, Quoten, Klassen oder Formen der Diskriminierung statt Leistung und Qualifikation über Stellenbesetzungen entscheiden, verschlechtern sich ja automatisch Leistung und Qualität.
    Dennoch wollen die Grünen (und wie oft dümmlich hinterhertrottend die Roten und etliche Schwarze) nun auch die normale Wirtschaft zu Quoten zwingen. Das steht im vollen Gegensatz zu den schlechten Ergebnissen in Norwegen, wo es schon länger Quoten für Aufsichtsräte gibt. Das degradiert auch alle tüchtigen Frauen zu Quotenfrauen, die es auch ohne solche Zwänge schaffen würden. Das wird auch vom Faktum konterkariert, dass sich Frauen viel weniger als Männer (etwa) für Aufsichtsratstätigkeiten in börsenotierten Aktiengesellschaften interessieren, jedoch viel mehr für soziale, menschen- und familiennahe Tätigkeiten. Das verengt die Rekrutierungsbasis für Schlüsseljobs zusätzlich.
  4. Nicht einmal von ihren sozialdemokratischen Dauerverbündeten werden die Grünen bei ihrer nächsten Zwangsneurose wirklich begeistert unterstützt, nämlich beim Kampf gegen das Auto. Die Grünen wollen auf vielen Ebenen den Autoverkehr behindern oder ganz verbieten. Am schlimmsten haben sie es zuletzt in der Wiener Mariahilfer Straße getrieben. Dort jagte eine nicht funktionierende Lösung die andere. Am schlimmsten ist, dass sich die Grünen nicht um die Meinung des dortigen Handels kümmern. Dabei ist die Mariahilfer Straße das letzte Einkaufszentrum in der Stadt, das noch mit dem immer dichter werdenden Kranz der – natürlich total autofreundlichen – Shopping- und Outlet-Zentren rund um Wien mithalten könnte. Den Grünen ist aber im Zuge ihrer Verbotslust offenbar völlig egal, dass Wien das Bundesland mit der höchsten Arbeitslosigkeit ist. In dieser Frage dürften auch die alten marxistischen wirtschaftsfeindlichen Wurzeln der Bewegung eine Rolle spielen.
  5. In Wien wie in anderen Städten wollen die Grünen einen Gleichstand(!) an weiblichen und männlichen Straßennamen erzwingen. Gleichzeitig verlangen sie auch nach mehr Straßenbezeichnungen, die nach Zuwanderern benannt sind (Siehe ihr „Kultursprecher“ Klaus Werner Lobo). Wieder muss man den Grünen zugutehalten: Die anderen Parteien leisten wenig Widerstand. Sie sind zu verunsichert oder von den grünlastigen Medien eingeschüchtert, um laut zu rufen: Reiner Unsinn!
  6. Der gleiche „Kultursprecher“ Lobo hat eine Absage eines Konzerts der Popgruppe „Die Hinichen“ durchgesetzt, weil ihm deren Texte nicht gefielen. Das ist angesichts der einstigen grünen Untergrund-Wurzeln ein besonders köstliches Beispiel des Wechsels zu Political-Correctness-Bigotterie.
  7. Die Grünen sind nicht nur an der Spitze zahlloser Kampagnen gegen die Raucher gestanden. Ihre Parteichefin will nun sogar Zigarettenautomaten verbieten.
  8. Als Folge der Rauchverbote sind vor vielen Lokalen Heizschwammerln aus dem Boden gewachsen, unter die Raucher flüchten. Wie fast erwartbar war, wollen grüne Politiker nun auch diese Heizschwammerln verbieten (etwa ein Rüdiger Maresch).
  9. Der kommunale Boden ist besonders ergiebig für grüne Zwänglerei: Christoph Chorherr will beispielsweise den Bau unterirdischer Garagen verbieten.
  10. Der gleiche Chorherr will Gewerbebetriebe per Bauordnung verpflichten, eine teure Solarheizung zu installieren (offenbar braucht Wien noch weitere Maßnahmen zur Vertreibung der Wirtschaft).
  11. Die Grünen haben (zusammen mit der feministischen SPÖ-Stadträtin Frauenberger) eine vom Steuerzahler bezahlte Kampagne für eine „Werbewatchgruppe“ auf die Beine gestellt, die unerwünschte Werbung an den Pranger stellen soll (der freilich von der Öffentlichkeit total ignoriert wird).
  12. Im Berliner Pankow haben die Grünen sogar schon im allerprivatesten Bereich Verbote durchgesetzt: Hängeklos sind dort ebenso verpönt wie Fußbodenheizungen, Kamine, der Einbau eines zweiten Bades oder Zusammenlegungen von Wohnungen. Sie glauben so irgendwie die soziale Struktur eines Bezirks verändern zu können.
  13. Die österreichische Grün-Chefin Glawischnig war die erste, die sämtlichen Regierungsmitgliedern einen Besuch der Olympischen Spiele in Sotschi verbieten wollte. Hauptgrund: Dort darf keine Homosexuellen-Propaganda gemacht werden.
  14. Für viele Katholiken und Konservative besonders provozierend ist die Kampagne der grünen Abgeordneten Musiol gegen Kreuze in den Schulen. Diese würden als ein „Symbol der Unterdrückung“ empfunden.
  15. Die Grünen bekämpfen praktisch jedes größere Infrastrukturprojekt, ob es nun die Linzer Westumfahrung ist oder der Brenner-Tunnel (obwohl letzterer eine Reaktion auf den einstigen Anfangserfolg der Grünen in Tirol ist).
  16. Besonders aggressiv agitieren viele Grüne gegen Pelze. Das reicht von einschüchternden Demos vor Pelzgeschäften bis zu kriminellen Spray-Attacken auf die Mäntel von Pelzträgerinnen.
  17. Ein enorm großes Feld grüner Zwangsgelüste ist die Sprache. Wenngleich auch hier die rote und Teile der schwarzen Welt aufgesprungen sind, sind es doch vor allem die Grünen, die im Zeichen der Political correctness Sprechen und Denken kontrollieren wollen und zahllose Worte auf den Index setzen. Besonders oft haben sie es getan, wenn es um vermeintliche Anliegen ihrer neuen Wunschzielgruppen geht. Dabei wurde vor allem das sprachzerstörerische Gendern großflächig durchgesetzt. Ganze Jahrbücher ließen sich mit den absurden Beispielen der holprigen und die Textverständlichkeit reduzierenden Gender-Sprache füllen. In Universitäten und im öffentlichen Bereich hat sich diese leserfeindliche Kunstsprache dennoch durchgesetzt.
  18. Ebenfalls eine Folge der Political correctness ist das weitgehende Aussterben von Witzen, früher ein zentrales Element jeder Kultur. Da fast jeder Witz auf Kosten von irgendjemanden geht (Schwiegermütter, Ostfriesen, Burgenländer, Homosexuelle, Ehemänner, Ehefrauen, Juden, Grafen, Frauen, Männer, Priester, Polen, Italiener usw.), verzichten immer mehr Menschen sicherheitshalber ganz auf sie. Sie wollen ja nicht von korrekten Spaßbremsern als unkorrekt hingestellt oder – sofern sie ein Amt haben – mit Rücktrittsforderungen konfrontiert werden.
  19. Ein besonderer grüner Leckerbissen ist in Deutschland die Forderung nach Einführung eines Veggie-Tags in Schulen, also eines Tages, an dem es kein Fleisch geben darf. Natürlich ist es gesund, weniger Fleischkonsum zu haben. Aber wiederum setzen die Grünen wie eine Kirche auf Verbote und Zwang. Woran die Grünen übrigens nicht besonders gern erinnert werden: Militanter Vegetarismus war auch ein essentieller Teil der nationalsozialistischen Propaganda.
  20. Das grüne Umfeld geht auch mit gewalttätigen Aktionen gegen Viehbauern vor. In einer verbohrten Naivität glaubt man dort offenbar, dass man auf Almen oder sauren Wiesen statt Viehfutter Getreide anbauen könnte. Es gibt sogar Äußerungen sogenannter Tierschützer, dass das Leben von Tieren wertvoller sei als das von Menschen. Da wird grüne Ideologie dann wirklich lebensgefährlich.
  21. Einen ganz großen Erfolg hat die grüne Szene im deutschsprachigen Raum mit ihrem besessenen Kampf gegen all das erzielt, was irgendwie mit Genen, Hormonen oder Atomen zu tun hat. Zwar lacht der Rest der Welt großteils darüber. Das ändert aber nichts an der Aggressivität dieses Kampfes. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass nichts so erfolgreich Hunger, Elend und frühe Sterblichkeit in der Welt bekämpft hat wie genveränderte Pflanzen und Atomkraftwerke.
  22. Um nicht die Dimensionen dieser Betrachtung ganz zu sprengen, seien viele weitere Objekte grüner Verbotslust nur noch erwähnt (ob sie nun in grünen Programmen stehen oder nur von einzelnen Exponenten der grünen Lebenswelt verlangt worden sind): Grillen, nächtliche Leuchtreklamen, Weihnachtsbeleuchtungen, Nachtflüge, Glühbirnen, Plastiksackerl, offenes Olivenöl, Weichmacher, Klimaanlagen, Ölheizungen, Holzheizungen, Gasheizungen, Kohleheizungen, Süsswaren, Tempo 130, Geländeautos, Alkoholwerbung, Solarien, Motorsport, usw.

Wie sich grüner Fundamentalismus vervielfältigt

Damit die hier aufgelisteten Verbote und Spaßbremsen auch wirklich greifen, braucht es Mechanismen, die über das grüne Biotop hinaus wirken: Das sind primär Sozialdemokraten, die in der Endphase des Wohlfahrtsstaats verzweifelt nach neuen Inputs suchen. Das sind aber auch Konservative, die die eigenen Fundamente aus den Augen verloren haben. Das sind christliche Funktionäre, die statt an die Bibel an die grünen Dogmen glauben. Das ist die in Österreich wie Deutschland sichtbare Schwäche des klassischen Liberalismus.

Und das sind last not least die Medien. Gerade dort sind viele Grüne eingesickert (kommen doch viele Journalisten gerade aus jenen Studienrichtungen, wo es unter den Studenten noch massive grüne Mehrheiten gibt). Dort lassen sich auch Nicht-Grüne erstaunlich oft von den Aussendungen grüner NGOs, „Plattformen“ und „Konferenzen“ treiben, selbst wenn absolut niemand hinter diesen Phantasiebezeichnungen steht. Diese Aktivisten bombardieren Redaktionen mit ihren Aussendungen. Als Ergebnis glauben viele der unter Zeitdruck und oft auch Bildungsmängeln leidenden Journalisten, hinter den grünen Behauptungen stünden viele Leser – oder gar wissenschaftliche Fakten. Die seriösen, in Forschung und Lehre steckenden Wissenschaftler hingegen widmen der ständigen Bearbeitung der öffentlichen Meinung zu wenig Zeit. Sie wissen auch oft gar nicht, wie man den Blödsinnigkeiten grüner Propagandisten entgegentritt. Das ist umso schwieriger, als diese regelmäßig von den Medien als „Experten“ bezeichnet werden. Dabei sind die wirklichen Experten meist ganz anderer Meinung und verzweifeln ob der medial-grünen Unsinnigkeiten.

Zu seinen Kommunikationsfähigkeiten ist dem grünen Lager aber neidlos zu gratulieren. Es verbreitet zwar kaum Wahrheiten. Es ignoriert auch Freiheit und Selbstverantwortung. Und es kann auch nicht die Menschen gewinnen. Aber es hat in erstaunlichem Maß die rhetorische Oberhoheit über die medialen und politischen Stammtische errungen.

(Dieser Beitrag entspricht einem Essay des Autors im neuerschienenen Jahrbuch für Politik 2013. Böhlau-Verlag, der alljährlich weitaus umfassendsten Darstellung zahlreicher politischer Phänomene in Österreich Es hat auch einen umfangreichen Statistik-Teil.)

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Mai 2014 08:02

    Die grünroten antiFaschistInnen betreiben halt jetzt das links, was sie rechts verbieten: Den totalen Krieg. Gegen alles, was nicht feministisch, schwulisch, migrantisch oder islamisch ist.
    Untergrundkämpfer werden sich dagegen mit vielen NegerInnen-, BlodinInnen-, Machistischen- und GrüniInnenwitzen zur Wehr setzen.

    Das einzige Gute daran: Die Grünen sind so überzogen, daß ihre Wählerschft begrenzt bleibt.
    Probleme bereiten allerdings, wie von AU geschildert, die verdummende grüne Journaille. Zuviele Menschen erliegen unbewußt der permanenten Indoktrinierung durch Konsum der rotgrünen Ergüsse.

  2. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Mai 2014 00:48

    Mit gewohnter journalistischer Eloquenz beschreibt Dr. Unterberger mit 2951 Worten, was ich mit 11Worten zusammenfassen möchte: „Oberste Maxime Grüner Politik ist Haß auf Österreich und seine Staatsbürger.“

  3. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Mai 2014 01:25

    So viele Verbote, so viel Regulierungswut - das hält keine Gesellschaft aus.

    Nur bei der PÄDOPHILIE, da sind die Grünen mehr als tolerant und da vernimmt man bis heute weder eine Distanzierung, noch eine Regulierungswut oder ein Verbot.

    Pfui Deibel, eine solche "Vereinigung" ist und bleibt ein für alle Mal UNWÄHLBAR!!!

  4. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Mai 2014 12:42

    Die Grünen sind die höchst aktiven Rechtsnachfolger der Inquisition, die zum Glück von der Kirche längst abgeschafft wurde.

    Der Grund, warum der grüne Ver- und Gebotswahn unter Journalisten dermaßen beliebt ist bzw. übersehen wird, ist simpel.
    Seit den Sechzigerjahren verlässt ein riesiges Heer unproduktiver Soziologen, Politologen, Psychologen und anderer -logen die Universitäten. Es geht dabei nicht darum diese Wissenschaften (von Brachialautor Akif Pirincci als "Geschwätzwissenschaften bezeichnet) grundsätzlich abzukanzeln, aber es gibt viel zu viele von diesen Leuten, die keinen Mehrwert produzieren können und die auch nicht benötigt werden. Sie sitzen in Kammern, Gewerkschaften, Redaktionen und bei den Grünen und grübeln darüber nach, wie sie die Menschen gegen ihren Willen glücklich machen können.
    Diese im tieflinken Bereich angesiedelten Ideologen sahen und sehen in den Neojakobinern (Copyright Französische Revolution), insbesondere in den Grünen, den letzten Funken Hoffnung, so etwas wie eine Weltrevolution mit nachfolgender "Errettung" der Menschheit von Rassismus, Sexismus, Faschismus usw. anzuzetteln. Es handelt sich damit ganz klar um eine säkulare Religion (Copyright Thilo Sarrazin in "Der neue Tugendterror").

    Die Grünen sind mit ihrem Wahn an eine Wand gelaufen. Selbstverständlich wird ein Bodensatz von ca. 10% sie immer wählen. Das sind die Anti-Heteronormativen Grün-Pink-Rot-Kasperln, die alles bestreiten außer den eigenen Lebensunterhalt und ein paar zugedröhnte übersättigte Bobos mit permanet gepuderten Nasenöffnungen.

    Es wäre ja alles irgendwie komisch und ein ordentlicher Schenkelklopfer, wenn die anderen Parteien solide, gefestigt, weit blickend, zumindest grenzliberal und halbwegs vertrauensbildend wirken würden.

    Aber leider ... Shit!
    Ich genehmige mir einen österlichen Restposten: Ein Hoffnungslosigkeits-Doppelbock.

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Mai 2014 12:15

    @A.U. schreibt:

    "Die Verbotsneurose findet sich zwar nicht immer ausdrücklich in grünen Programmen. Sie gibt es aber im grünen Biotop massiv häufiger als anderswo. Dort blüht die Gebots-, Verbots- und Regulierungswut so stark sie sonst nur bei Religionen"

    Alleine schon an der Physiognomie, an den ausgemergelten Gesichtern von Peter Pilz und Eva Glawischnig kann man erkennen, von welch MISSIONARISCHEM EIFER und krankhaftem Fanatismus sie GETRIEBEN sind: Apodiktisch, bigott, altjüngferlich, humorlos, freudlos, mißtrauisch, besserwisserisch, rechthaberisch, bedrohlich, denunziatorisch ---so präsentieren sich die Grünen in meinen Augen und halten durchaus Vergleichen stand mit den religiösen Eiferern früherer Jahrhunderte.

    Ihre Devise: Die "Veränderung der Gesellschaft" nach marxistischem Vorbild. Leider ist diese "Minderheit", die die "Farbe der Natur", nämlich die Farbe GRÜN, für ihre für die Menschen zerstörerischen Ansichten und Vorhaben MISSBRAUCHT, ziemlich erfolgreich.

    Den Grünen ist das Überleben jeder Kröte wichtiger als das eines ungeborenen Kindes.

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Kashofer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Mai 2014 20:21

    Im Vergleich zu ihrem Wählerpotential ist es eigentlich unglaublich, wie viele von ihren Wahnsinnsideen die Grünen bereits durchgesetzt haben. Sie sind zwar nicht demokratisch legitimiert, werden aber durch die Medien überproportional aufgeblasen. Beinahe in jedem Mittagsjournal des ORF darf sich Glawischnig zu beinahe allen Themen wortreich, detailliert und langatmig äußern.

  7. Ausgezeichneter KommentatorProConsul
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Mai 2014 13:55

    OT - AUSLÄNDERKRIMINALITÄT

    die tägliche Multikulturelle Bereicherung. Waffenhändler auf der Südautobahn gestoppt. Das hat auch etwas mit den Grünen zu tun, da sie der ideologische Nährboden für die multikulturelle Bereicherung sind! Sie hassen zwar ihr eigenes Volk, aber möchten dafür den ganzen Reichtum ihrer Heimat und dessen Ressourcen am liebsten Migranten zugute kommen lassen. Mich erinnern die Grünen immer an die Jakobiner Franchreichs; so wie diese werden sie von ihrer eigene 'Revolution' gefressen werden.

    http://steiermark.orf.at/news/stories/2645210/

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTagebuchleser vom Berg
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Mai 2014 10:57

    Typisch für die Grün-Heuchelei war die Haltung der Grünen zur EU, zuerst fundamental gegen die EU (vor der Abstimmung 1994) und gleich nach der Abstimmung favorisieren die Grünen den totalen EU-Zentralstaat (Hoffnung auf die 6. Internationale).
    Deutsche Grün-Politiker, noch in den 80igern antiimperialistische Antiamerikaner sind heute Mitglieder in transatlantischen Zirkeln und regelmäßig Besucher von Bilderbergertreffen. Die Gewohnheits-Trotzkisten krallen sich fest wo immer es nur geht.

    Die Grünen und die Demokratie:
    So haben die Grünen einen interessanten Antrag zur „Direkten Demokratie“ 1987 eingebracht:
    https://w32l17.hoststar.at/direkte-demokratie/bundesebene/initiativantraege-zu-direkter-demokratie/149-initiativantrag-gruene-1987
    nach der Besetzung der Hainburger Au wurde das „Schweizer Modell „ immer wieder gepriesen – mit erstarken der FPÖ wollten die Grünen von direkter Demokratie nichts mehr wissen, erst in den letzten Monaten sehen sich die Grünen wieder gezwungen das Thema „Direkte Demokratie“ zu beachten.
    Die uralt-68er drehen und wenden alles wie sie es brauchen, so stand an den Wänden der Sorbonne „Es ist verboten zu verbieten“ (Il est interdit d’interdire) und heute sind die alt-68er-Grünen die absolute regulierungswütige Verbotspartei (das ergeben auch viele Meinungsumfragen).
    Die Linienlosigkeit der Grünen ist auch der Grund, dass diese Partei in ca. 1/3 Jahrhundert nicht mehr Zustimmung erreichen konnte als manch andere Newcomer (z.B.: die NEOS, H.P. Martin usw..) in einigen Monaten oder innerhalb von 2 Jahren.


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  1. Andreas L. (kein Partner)
    06. Mai 2014 13:00

    Als Salzburger darf ich ergänzen, dass die unsägliche Landesrätin Astrid Rössler, von den Grünen, ernsthaft durchsetzen wollte, dass NEUE Wohnungen nur mehr im Umkreis von 500 Metern (!) zu einem öffentlichen Verkehrsmittel entstehen dürften! So weit, so absurd und das hätte den mittlerweile eklatanten Mangel an Wohnraum in Salzburg, sicher stark entspannt... Ganz zu schweigen von ihrer 80km/h (!) Beschränkung auf der Autobahn (!!), war diese A. Rössler vorher als Chefin der Salzburger 'Landesumweltanwaltschaft' dafür verantwortlich, dass einige der letzten, verbliebenen Salzburger Gewerbe-/Industriebetriebe seit Jahren vergeblich um eine Betriebserweiterung (!) kämpfen müssen. Zuletzt hat eine 'gewisse' Firma Palfinger, mit bisherigen Sitz in der Stadt Salzburg hingeworfen und baut nun ihre neue Konzernzentrale am Stadtrand, in der Gemeinde Bergheim. Pikantes Detail: das bisherige Palfinger Headquarter befindet sich teilweise UNTER der Autobahn A1, trotzdem wurden dem Unternehmen jahrelang grüne Prügel zw. die Füße geworfen. Im Flachgau wurde der Biber wiederangesiedelt, steht unter extremen Schutz (bei Schädigung drohen 20.000 Euro Strafe und Führerscheinentzug), vermehrt sich stark und richtet id. Landwirtschaft, bei Bäumen und im Fischbestand starke Schäden an. Ebenso wie die 'Lachmöwen', die wiederangesiedelt wurden, sich zu tausenden vermehren und mittlerweile eine Landplage im Flachgau geworden sind (fressen zu abertausenden d. Regenwürmer aus den Feldern, starke Belastung durch Lärm und Tonnen von Kot aus der Luft) - Astrid Rössler verhöhnt mit ihren diesbezüglichen Kommentaren dazu regelmäßig d. betroffene Bevölkerung. Und Ihr ebenfalls grüner Nachfolger als 'Landesumweltanwalt' hat gefordert, den 'Nationalpark Hohe Tauern' für den Menschen komplett zu sperren. Eine Region, die ohnehin stark geschützt ist und für die Salzburg mittlerweile Europaweit bekannt ist. Die zweite grüne Landesrätin eröffnet in Unken ein neues Asylheim - OHNE Zustimmung der Gemeinde

  2. Robert Bond (kein Partner)
    06. Mai 2014 09:43

    Immer wieder lustig und erfrischend:

    www.der-gruene-wahn.de

  3. Land of the ... (kein Partner)
    05. Mai 2014 16:31

    Verfassungsversammlung in den USA - Kampf hinter den Kulissen

    04. Mai 2014 Sehr seltsam: Eine noch nie dagewesene Entwicklung in den Vereinigten Staaten, und kein Schwein berichtet. Es gibt ein Gesetz in den USA, daß eine Verfassungsversammlung vorsieht, wenn zwei Drittel der Bundesstaaten das begehren. Und genau das ist jetzt passiert. Was soll da beschlossen werden? Und warum berichtet es keiner?

    Der Landtag des US-Bundesstaat Michigan hat Anfang April als 34ster Bundesstaat in einer Sitzung gewählt und eine Resolution beschlossen, in der auch Michigan eine Verfassungsversammlung der USA fordert. Im Artikel 5 der US-Verfassung steht, daß, wenn zwei Drittel der Bundesstaaten eine solche Versammlung fordern, MUSS sie stattfinden.

    In einer solchen Verfassungsversammlung steht die gesamte Verfassung zur Disposition. Es gibt nichts, was da unantastbar ist. Es kann sogar die US-Verfassung als Ganzes abgeschafft werden! Das würde den Bundesstaaten sogar ermöglichen, die gesamte Bundesregierung (Washington) zu demontieren - ohne daß diese dagegen Einspruch erheben kann oder zuerst zurücktreten müßte. Sie wäre einfach des Amtes enthoben. Auch Verträge, die die Bundesregierung unterschrieben hat, können für null und nichtig erklärt werden. Sogar ein Austritt aus der NATO ist möglich. Viele Amerikaner - und auch viele (naive) Abgeordnete sind tatsächlich der Meinung, ma solle nicht weiter amerikanisches Blut vergießen, um die Probleme anderer Länder der Welt zu bereinigen. Mal abgesehen davon, daß die meisten Menschen auf der Welt das sehr begrüßen würden, wäre das das Ende aller geopolitischen Machtspiele der Strippenzieher hinter der US-Marionettenregierung.

    Die Bundesstaaten können sogar die Haftung für alle Schulden ablehnen, die die Bundesregierung gemacht hat!

    http://quer-denken.tv/index.php/464-verfassungsversammlung-in-den-usa

  4. Dr. Knölge (kein Partner)
    05. Mai 2014 16:14

    Einen Punkt möchte ich noch hinzufügen: Die Grünen rekrutieren ihren Nachwuchs inzwischen bei den ganz Kleinen. Über die Machenschaften von MP Kretschmann, die sich hoffentlich herumgesprochen haben, will ich gar nicht reden, sondern über meine Kleinstadt im Norden Deutschlands berichten, die von einem Grünen, gewählt mir 2/3-Mehrheit, regiert wird.

    Dieser Bürgermeister nun hat verkündet, mit seinen Parteigenossen in die Grundschulen (!) und die Kindergärten (!!) gehen zu wollen, um die Kinder für "Fragen rund um Klima- und Naturschutz zu sensibilisieren". Er und seine Partei wollen sich den Nachwuchs so früh wie möglich züchten. Absolut indiskutabel und brandgefährlich.

    Man stelle sich das vor: Der Mann will Vier- oder Fünfjährigen Angst einjagen (Klimawandel, Umweltverschmutzung), um dann die grüne Ideologie als einzig mögliche Rettung in urteilsunfähige Köpfe implantieren.

    In einem Leserbrief habe ich deutlich gemacht, daß keine Partei etwas in Kindergärten zu suchen hat. Daraufhin wurde ich in fünf Leserbriefen (vom Bürgermeister gesteuert?) als Wirrkopf hingestellt und mir wurde eine Therapie (in politisch korrektem Denken?) nahegelegt. Natürlich verwehrte die Zeitung mir eine Antwort darauf.

    Noch einmal, was hier geschieht, sehe ich als den Niedergang der Demokratie, fundamental betrieben von den Grünen. Und kein Vater hat sich zu Wort gemeldet und sich die Indoktrinierung seiner Kleinsten verbeten.

    • Undine
      05. Mai 2014 20:45

      @Dr. Knölge

      *******!
      Und da wirft man etwa der Kirche früherer Zeiten, den Nazis oder den Kommunisten vor, sich möglichst früh der Kinderseelen "bemächtigt" zu haben! Was Sie da über Ihre einschlägigen Erfahrungen mit den Grünen schreiben ist ja unfaßbar! Da kommt unter dem grünen Tarnmäntelchen die tiefrote Farbe des Kommunismus zum Vorschein.

  5. Christlicher Geistheiler (kein Partner)
    05. Mai 2014 13:27

    Die Grünen sind nicht wirklich ökologisch. Es ist besser, die ÖDP zu wählen. Die Grünen sind auch nicht sozial. Zu einer erfolgreichen Sozialpolitik gehört die Förderung von Regionalgeldern mit Umlaufgebühr. So kann die ungerechte Vermögensverteilung beseitigt werden.

  6. Dr. Dieter Zakel MA
    05. Mai 2014 12:36

    Die Grünen sind die österreichische Linkspartei.

    • Undine
      05. Mai 2014 20:47

      @Dr. Dieter Zakel MA

      .....genau genommen eine linksextreme Partei!

  7. Gasthörer (kein Partner)
    05. Mai 2014 12:14

    Hat jemand gewusst, dass es auch bezahlte EU Trolls gibt?

    Lt. Telegraph ist das Brüssel 2 Mio £ jährlich wert.

    http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/eu/9845442/EU-to-set-up-euro-election-troll-patrol-to-tackle-Eurosceptic-surge.html

    • Undine
      05. Mai 2014 20:54

      @Gasthörer

      GEAHNT, aber nicht sicher gewußt!

      Auch Demonstranten werden ANGEWORBEN/gemietet, geleast---gegen Bezahlung! Das ist schon ein eigener Geschäftszweig! Wer glaubt, daß bei Demonstrationen, die eigentlich immer von LINKS organisiert werden, lauter Sympathisanten mithatschen, der irrt gewaltig!

    • Pumuckl
      05. Mai 2014 21:33

      Ja ! Bereits vor einigen Monaten wurde darüber auch in " Qualitätsmedien " berrichtet.

      Poster wie @ medem jun. ( k. P. ), @ melchisidek jun. ( k. P. ), @ oboam ( k. P. ) könnten zu dieser Art von E. U. - LOHN - TROLLEN gehören.

      Besonders wenn man als ( kein Partner ) über das Smart - Phone das Tagebuch lesen will, findet man das TAGEBUCH SEITENENWEISE VON " TRÜBEM SCHLEIM " AUS WIRREN TEXTEN DIESER TROLLE ÜBERZOGEN. Es wird dadurch für Außenstehende oft völlig uninteressant das Tagebuch von A. U. zu lesen.

      Dr. Unterberger könnte sein Tagebuch für Gäste sicher viel interessanter machen, wenn zuerst die meist sehr guten etwa 10 BESTGEREIHTEN KOMMENTARE DER PARTNER und anschließend die etwa 3 BESTGEREIHTEN KOMMENTARE VON NICHT-PARTNERN erscheinen würden.

      Vermutlich bezahlte Lohn - Trolle könnten dann nicht so viel kaputt machen.

    • baro palatinus (kein Partner)
      05. Mai 2014 23:55

      ich würde den herren durchaus in seiner vermutung, die wenigsten hätten seine texte gelesen, bestärken.

      der verrückte vogel macht es einem zwar nicht leicht (ein mindestmaß an orthographischer folgerichtigkeit wäre wünschenswert) aber so unsinnig ist das ganze nicht. leider.

      doch da scheint der hundertste kommentar warum die övp die lösung all unserer probleme bereithält oder der tausendste, warum einzig die fpö dies tut, schon eher angetan der leserschaft geschmack fein zu treffen...

  8. Isabella (kein Partner)
    05. Mai 2014 12:11

    Der Grund warum unsere Welt so ist wie sie ist?
    Hompage der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling
    Stoff zum Nachdenken: Der Zinseszinseffekt

    ......... „Wir haben 1985/1986 fünf Milliarden Dollar geliehen. Bis jetzt (2008) haben wir 16 Milliarden Dollar zurückgezahlt. Jetzt wird uns gesagt, dass wir immer noch Schulden haben, wegen der Zinsraten mit seinem Zinseszinseffekt der Kreditgeber“.

    Ist ein immer größeres Wachstum, gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP), wirklich der ultimative Wohlstandindikator? Oder sollte man nicht Bedingungen schaffen, die das Streben nach möglichst hohem Bruttoinlandsglück fördern? Darüber sollten wir nachdenken.

  9. Tagebuchleser vom Berg (kein Partner)
    05. Mai 2014 10:57

    Typisch für die Grün-Heuchelei war die Haltung der Grünen zur EU, zuerst fundamental gegen die EU (vor der Abstimmung 1994) und gleich nach der Abstimmung favorisieren die Grünen den totalen EU-Zentralstaat (Hoffnung auf die 6. Internationale).
    Deutsche Grün-Politiker, noch in den 80igern antiimperialistische Antiamerikaner sind heute Mitglieder in transatlantischen Zirkeln und regelmäßig Besucher von Bilderbergertreffen. Die Gewohnheits-Trotzkisten krallen sich fest wo immer es nur geht.

    Die Grünen und die Demokratie:
    So haben die Grünen einen interessanten Antrag zur „Direkten Demokratie“ 1987 eingebracht:
    https://w32l17.hoststar.at/direkte-demokratie/bundesebene/initiativantraege-zu-direkter-demokratie/149-initiativantrag-gruene-1987
    nach der Besetzung der Hainburger Au wurde das „Schweizer Modell „ immer wieder gepriesen – mit erstarken der FPÖ wollten die Grünen von direkter Demokratie nichts mehr wissen, erst in den letzten Monaten sehen sich die Grünen wieder gezwungen das Thema „Direkte Demokratie“ zu beachten.
    Die uralt-68er drehen und wenden alles wie sie es brauchen, so stand an den Wänden der Sorbonne „Es ist verboten zu verbieten“ (Il est interdit d’interdire) und heute sind die alt-68er-Grünen die absolute regulierungswütige Verbotspartei (das ergeben auch viele Meinungsumfragen).
    Die Linienlosigkeit der Grünen ist auch der Grund, dass diese Partei in ca. 1/3 Jahrhundert nicht mehr Zustimmung erreichen konnte als manch andere Newcomer (z.B.: die NEOS, H.P. Martin usw..) in einigen Monaten oder innerhalb von 2 Jahren.

  10. Sensenmann
    05. Mai 2014 10:57

    Man kann es auch mit nur einem Wort sagen, das Tugendterror, Morden, Verbieten, Bespitzeln, Drangsalieren, Vertreiben, Zerstören, Hetzen, Lügen, Desinformieren und alle anderen Spielarten dieser Bande einschließt.

    Ökobolschewiken.

  11. cmh (kein Partner)
    05. Mai 2014 08:39

    Die Grünen sind der aktuelle Manifestation der abendländischen Geisteshaltung des Anarchismus. Aktuell scheitern sie aber an ihrer Präpotenz und an der inneren Antilogizität des Anarchismus.

    Andererseits sind sie die zum ideologielosen Selbstläufer gewordene kommunistische Agitation.

    So die Grünen Werte hatten, wie sie sich etwa in der Rettung eines Gebirgsbaches oder dem Schutz der Landschaft zeigen, sind ihnen diese mit den VGÖ-Grünen abhanden gekommen. Denn dem Schutz von Gebirgsbach und Landschaft liegt der Wert der Selbstgenügsamkeit zugrunde und selbstgenügsam sind die Grünen heute ganz sicher nicht.

  12. baro palatinus (kein Partner)
    05. Mai 2014 04:12

    ein ansprechend geschriebener und recht unterhaltsamer eintrag.

  13. BHBlog (kein Partner)
    05. Mai 2014 01:55

    Nochwas, ich hätts nicht für möglich gehalten, aber die deutschen Grünen haben laut Berline Morgenpost sogar was die Wiener Grünen angeht viele Überschneidungen. Auszugsweise:

    "Doch in ihrer Geschichte, auch im Bundestagswahlkampf, haben die Grünen immer wieder gezeigt, dass sie den Menschen am liebsten vorschreiben wollen, wie diese zu leben haben. Siehe den von den Grünen geforderten Veggie-Tag in Kantinen, an denen es nur fleischloses Essen geben sollte, siehe Verbot von Plastiktüten, siehe Tempolimit 30 auf Hauptverkehrsstraßen, siehe Verbot von sogenannter Luxussanierung mit dem Einbau einer Fußbodenheizung oder eines zweiten Bades.
    In Berlin hat sich am Wochenende einmal mehr der Stadtrat Jens-Holger Kirchner in diese Reihe grüner Erziehungsdiktatoren eingereiht. Vier Wochen lang, so Kirchner, solle im Mai 2015 rund um den Helmholtzplatz in Prenzlauer Berg ein Festival der Elektromobilität stattfinden - bei dem nur Tram und Elektroautos fahren dürften, alle 20.000 Anwohner aber ihre Autos entfernen müssten. "Wir wollen niemanden behindern, sondern was ausprobieren", so der Stadtrat."

    http://www.presseportal.de/pm/53614/2727379/berliner-morgenpost-die-gruene-erziehungsdiktatur-ein-leitartikel-von-christine-richter

  14. BHBlog (kein Partner)
    05. Mai 2014 01:52

    Im Buch "Der gute Ton" wird in einem Absatz eines Kapitels kurz erklärt, dass viele Menschen die Eigenschaften aus Ihrem Beruf auch privat annehmen.
    Dann ging mir endlich ein Licht auf, wieso viele Grün-Politiker oder Grün-Wähler so Oberlehrerhaft sind: Sie sind LehrerInnen!
    Das wohl beste Beispiel: Alexander Van de Bellen (ehemaliger Grünen-Chef).
    Allerdings hatte der noch Intellekt.
    Vassilakou ist ja eher eine griechische-marxistin als eine grüne.

  15. heartofstone (kein Partner)
    • Undine
      05. Mai 2014 09:31

      @heartofstone

      *****!

      Besten Dank für den Link! Diese nackte Wahrheit wird aber unseren Linken gar nicht gut schmecken! Mich persönlich freut diese bittere Erkenntnis aus FINNLAND, zeigt sie doch, daß wir mit unserem seit Jahren angestrebten neuen Schulsystem auf dem Holzweg sind. Noch gäbe es ein Zurück, aber das wird es unter Heinisch-Hosek nicht geben, weil IHRE Scheuklappen FESTGEWACHSEN sind!

  16. HDW
    04. Mai 2014 22:57

    Langer Rede kurzer Sinn: Die sozialphilosophische Methode der Rotgrünen ist Gesellschaftsänderung durch auch gewaltsame ordnungspolitische Regulierungen und sonst nichts! Das ist eben der "Linken" immanent, seit jeher gewesen, zumindest solange die vergewaltigte Realität nicht zurückschlägt! Da werden die Kader dann zu Oligarchen und Prinzlingen!

  17. Josef Maierhofer
    04. Mai 2014 20:25

    Vielleicht hoffen die Grünen als Antipartei gewählt zu werden.

    Ich fürchte aber, diese Truppe bekommt bei der nächsten Wahl sogar Mandate, was vor 40 Jahren noch undenkbar gewesen wäre.

    All das Perverse wird zu einem Großteil von den Roten übernommen und auch, wie beschrieben, von Teilen der Schwarzen. Da frage ich mich, wo haben diese ihr Hirn gelassen, ihre Menschlichkeit, ihren Sinn für Wahrheit, etc. ?

    Wie ein Krebsgeschwür breitet sich dieses 'Linkst(d)um(m)' aus innerhalb von 10-15 Jahren, so gefühlsmäßig. Aber die normalen Leute, egal, wo man hinkommt, können allesamt damit nichts anfangen. Aber warum wählen diese die Grünen, die Roten, die Schwarzen, die bei all diesen sündteuren Dummheiten mitmachen ? Wer gibt ihnen das Geld für den ganzen Mist ?

    Ich bin gegen Parteienförderung aus Steuergeldern.

    • Haider
      05. Mai 2014 00:48

      Schwarze (siehe z.B. OÖ) finden es schick/trendig/modern/zeitgeistig, mit Chlorophylmarxisten zu koalieren. In ihrem politischen Todestrieb könnten sie den berühmten Lemmingen modellstehen. 2015 folgen die nächsten Wahlen in Wien. Dann wird der letzte Kandidat der "staatstragenden" Partei ÖVP als Fünftstärkster im Wr. Rathaus einziehen (allerdings nur, wenn er die Sperrklausel schafft).
      Wie sprach der Volksmund vor 2. Jahrhunderten: "Wer sich mit Hunden ins Bett legt, darf sich nicht wundern, wenn er mit Flöhen aufwacht."

  18. Brigitte Kashofer
    04. Mai 2014 20:21

    Im Vergleich zu ihrem Wählerpotential ist es eigentlich unglaublich, wie viele von ihren Wahnsinnsideen die Grünen bereits durchgesetzt haben. Sie sind zwar nicht demokratisch legitimiert, werden aber durch die Medien überproportional aufgeblasen. Beinahe in jedem Mittagsjournal des ORF darf sich Glawischnig zu beinahe allen Themen wortreich, detailliert und langatmig äußern.

  19. Politicus1
    04. Mai 2014 17:22

    OT:
    zur anderen Farbpartei - den PINKEN:
    MLINAR in der heutigen ORF-Pressestunde:
    1) Sie tritt für ein EU-Verteidigungsheer ein, was letztlich zur Abschaffung des Bundesheers führen würde.

    2) Mlinar sprach sich für die Priviatisierung von Grundversorgungsaufgaben aus, die in Österreich bisher der Staat übernimmt, wie Wasserversorgung, Müllabfuhr und sogar das Gesundheitswesen.
    Auch für die Privatisierung von SPITÄLERN sprach sich Mlinar aus.
    (Anm.: in welcher Gemeinde wird die Müllentsorgung vom Bund übernommen? Auch die Wasserversorgung ist meines Wissens in den Händen von Ländern und Gemeinden - aber als EU-Kandidatin muss man sich ja in Ö. nicht so genau auskennen ...)

    • baro palatinus (kein Partner)
      06. Mai 2014 00:04

      sind ja wohl alles staatsnahe körperschaften öffentlichen rechts, oder irre ich da?

  20. Undine
    04. Mai 2014 15:22

    Die Grünen wollen vielerlei vermiesen und sogar verbieten, was das Leben des Einzelnen aber auch das der gesamten Bevölkerung angenehm macht; was sie aber seit Jahrzehnten forcieren, ist die möglichst frühzeitige Sexualisierung der Kinder---an der Senkung des Schutzalters für Minderjährige sind sie aber GsD seinerzeit gescheitert; viel hat nicht gefehlt zum Durchdrücken dieses Paragraphen.

    Daß das Unterrichtsfach "Sexualkunde" für die Kleinen nur ja nicht zu kurz kommt, ist den Grünen ein großes Anliegen. Man kann sie also zurecht als "KINDERSEX-PARTEI" bezeichnen (Copyright Akif Pirincci), denn vom widerlichen GRÜNEN PAPST Daniel Cohn-Bendit abwärts sind die Grün-Politiker diesem Thema nicht abgeneigt und sie müssen damit leben, daß sich viele Päderasten/Pädophile in ihrer Partei tummeln.

  21. ProConsul
    04. Mai 2014 13:55

    OT - AUSLÄNDERKRIMINALITÄT

    die tägliche Multikulturelle Bereicherung. Waffenhändler auf der Südautobahn gestoppt. Das hat auch etwas mit den Grünen zu tun, da sie der ideologische Nährboden für die multikulturelle Bereicherung sind! Sie hassen zwar ihr eigenes Volk, aber möchten dafür den ganzen Reichtum ihrer Heimat und dessen Ressourcen am liebsten Migranten zugute kommen lassen. Mich erinnern die Grünen immer an die Jakobiner Franchreichs; so wie diese werden sie von ihrer eigene 'Revolution' gefressen werden.

    http://steiermark.orf.at/news/stories/2645210/

  22. Sandwalk
    04. Mai 2014 12:42

    Die Grünen sind die höchst aktiven Rechtsnachfolger der Inquisition, die zum Glück von der Kirche längst abgeschafft wurde.

    Der Grund, warum der grüne Ver- und Gebotswahn unter Journalisten dermaßen beliebt ist bzw. übersehen wird, ist simpel.
    Seit den Sechzigerjahren verlässt ein riesiges Heer unproduktiver Soziologen, Politologen, Psychologen und anderer -logen die Universitäten. Es geht dabei nicht darum diese Wissenschaften (von Brachialautor Akif Pirincci als "Geschwätzwissenschaften bezeichnet) grundsätzlich abzukanzeln, aber es gibt viel zu viele von diesen Leuten, die keinen Mehrwert produzieren können und die auch nicht benötigt werden. Sie sitzen in Kammern, Gewerkschaften, Redaktionen und bei den Grünen und grübeln darüber nach, wie sie die Menschen gegen ihren Willen glücklich machen können.
    Diese im tieflinken Bereich angesiedelten Ideologen sahen und sehen in den Neojakobinern (Copyright Französische Revolution), insbesondere in den Grünen, den letzten Funken Hoffnung, so etwas wie eine Weltrevolution mit nachfolgender "Errettung" der Menschheit von Rassismus, Sexismus, Faschismus usw. anzuzetteln. Es handelt sich damit ganz klar um eine säkulare Religion (Copyright Thilo Sarrazin in "Der neue Tugendterror").

    Die Grünen sind mit ihrem Wahn an eine Wand gelaufen. Selbstverständlich wird ein Bodensatz von ca. 10% sie immer wählen. Das sind die Anti-Heteronormativen Grün-Pink-Rot-Kasperln, die alles bestreiten außer den eigenen Lebensunterhalt und ein paar zugedröhnte übersättigte Bobos mit permanet gepuderten Nasenöffnungen.

    Es wäre ja alles irgendwie komisch und ein ordentlicher Schenkelklopfer, wenn die anderen Parteien solide, gefestigt, weit blickend, zumindest grenzliberal und halbwegs vertrauensbildend wirken würden.

    Aber leider ... Shit!
    Ich genehmige mir einen österlichen Restposten: Ein Hoffnungslosigkeits-Doppelbock.

  23. schreyvogel
    04. Mai 2014 12:26

    Dass sie das Verfassen derartig vernichtender Kommentare über die Grünen nicht in die Straftat-Bestände des §283 gereiht haben, dafür beißen sich die Autoren heute sicher unter heftigen Verrenkungen in einen bestimmten Körperteil. Zumal auch das Bilden einer kriminellen Vereinigung (Bloggergemeinde) zutreffen würde und damit viele Mittäter gerichtlich belangbar wären.

    Für das Bestehen einer willfährigen Justiz wurde ja bereits gesorgt. Es fehlt nur mehr der Paragraf. Irgendwann werden ihn die Grünen gegen Lieferung einer Mehrheit eintauschen.

    Dann sparen wir uns 120 Euro pro Jahr.

    • simplicissimus
      04. Mai 2014 18:16

      So kann es kommen, schreyvogel!
      Oder wir wählen geschlossen die Opposition.

  24. Undine
    04. Mai 2014 12:15

    @A.U. schreibt:

    "Die Verbotsneurose findet sich zwar nicht immer ausdrücklich in grünen Programmen. Sie gibt es aber im grünen Biotop massiv häufiger als anderswo. Dort blüht die Gebots-, Verbots- und Regulierungswut so stark sie sonst nur bei Religionen"

    Alleine schon an der Physiognomie, an den ausgemergelten Gesichtern von Peter Pilz und Eva Glawischnig kann man erkennen, von welch MISSIONARISCHEM EIFER und krankhaftem Fanatismus sie GETRIEBEN sind: Apodiktisch, bigott, altjüngferlich, humorlos, freudlos, mißtrauisch, besserwisserisch, rechthaberisch, bedrohlich, denunziatorisch ---so präsentieren sich die Grünen in meinen Augen und halten durchaus Vergleichen stand mit den religiösen Eiferern früherer Jahrhunderte.

    Ihre Devise: Die "Veränderung der Gesellschaft" nach marxistischem Vorbild. Leider ist diese "Minderheit", die die "Farbe der Natur", nämlich die Farbe GRÜN, für ihre für die Menschen zerstörerischen Ansichten und Vorhaben MISSBRAUCHT, ziemlich erfolgreich.

    Den Grünen ist das Überleben jeder Kröte wichtiger als das eines ungeborenen Kindes.

    • Lieber Augustin
      04. Mai 2014 12:34

      Eine radikal-fanatische Stauden-SS. Vor 70 Jahren wären sie alle bei der echten SS gewesen.

    • Undine
      04. Mai 2014 13:16

      @Lieber Augustin

      Da kann ich Ihnen nur zustimmen und Ihre Vermutung erübrigt auch meine Frage, wie es denn möglich war, zur Zeit der Inquisition so viele Denunzianten und Selbstgerechte zu finden!

    • simplicissimus
      04. Mai 2014 13:59

      Richtig. Das gestoerte Verhaeltnis der Gruenen zu Kindern, zumindest ihre Ignoranz bei paralleler Ueberbetonung jedes schraegen Verhaltens ist symptomatisch.

    • Josef Maierhofer
      04. Mai 2014 20:17

      @ simplicissimus

      Für mich sind die Grünen die 'Kinderverzarer'.

    • simplicissimus
      04. Mai 2014 21:21

      Schaut so aus, Josef Maierhofer!

    • Freidenker (kein Partner)
      08. Mai 2014 00:33

      Undine: Absolut richtig!********************************************* Übrigens sehe ich einen der größten Widersprüche bei den Grünen in ihrer bedinungslosen Forderung nach vermehrter Zuwanderung.
      Immer mehr Menschen und Einwohner erfordern aber mehr Strassen und damit mehr Verkehr, mehr Wohnbau und damit mehr Naturzerstörung, mehr Energiebedarf und damit mehr Kraftwerke usw.
      In diesem Sinne müssten sie logischerweise strikt gegen die derzeit praktizierte Einwanderung sein.

  25. Wertkonservativer
    04. Mai 2014 12:13

    Aus gegebenem Anlass heute noch einmal:

    Man kennt mich hier als Schwarzen (bis in die irrtümlicherweise roten Blutkörperchen),
    doch die Frau Angelika Mlinar (Neos) hat mich bei der soeben zu Ende gegangenen TV-Diskussion schon einigermaßen beeindruckt!
    Zugegeben: ich bin ein alter, inzwischen leicht verwitterter Womanizer, doch diese Frau hat neben ihrem angenehmen Äußeren schon auch ihre politischen Qualitäten!

    Wenn ich mir die derzeit agierenden Ladies aus allen Fraktionen so anschaue, dann ist die Frau Mlinar (trotz ihrer LPÖ-Vergangenheit), ja eine veritable "Supernova"!

    Egal, was sie sagt - ob es stimmt oder auch nicht - es kommt "rüber"!

    Ich werde deshalb trotzdem nicht die Neos wählen, aber nochmals:
    die Frau ist nach meinem Dafürhalten eine echte Option (da fällt sogar der Schmetterlingsflügelschwinger Strolzbubi ein wenig ab)!

    Mag sein, dass manche andere hier anders urteilen!
    Ich bleibe dabei: die Frau aus dem Kärntnerland ist um Häuser besser als ihre Kollegin aus der (heute schon zerpflückten) Grünfraktion!!!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • zauberlehrling
      04. Mai 2014 13:01

      Diese Frau, übrigens eine Kichererbse der Sonderklasse, betreibt ANKÜNDIGUNGSPOLITIK ohne konkrete Maßnahmen.
      Sobald selten aber doch tiefer nachgefragt wurde, öffnete sich ein läche(rliches)lndes Vakkum. Nochmals, soviel Schlagworte ohne Inhalte habe ich schon lange nicht erlebt.

    • Cotopaxi
      04. Mai 2014 13:37

      Bigotter Kerzerlschlicker und zugleich sich brüstender Womanizer, wie passt das zusammen? Für einen Schwarzen offenbar alles kein Problem. ;-)

    • Wertkonservativer
      04. Mai 2014 14:20

      Spaß verstehen Sie aber wirklich keinen, oder, @ Cotopaxi?

  26. Rosi
    04. Mai 2014 12:05

    Ich glaube nicht, daß Grüne gegen Geländeautos sind.
    Ich kenne einige Grüne, die mit Begeisterung in der Stadt ihre Suffs - sorry SUVs - fahren, aber keine Almen etc. haben, wo diese Fahrzeuge eigentlich hingehören würden.

    Sonst bin ich vollauf begeistert vom heutigen Tagebuch-Eintrag. Er erklärt so gut, was mir alles total 'am Wecker geht', und weshalb ich daher die Grünen 'so liebe'!

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • simplicissimus
      04. Mai 2014 12:15

      Natürlich sind sie gegen Geländeautos, wie auch für die Gesamtschulen, aber doch nicht bei ihnen selbst!
      Diese Vorschriften gelten ausschliesslich für den kleinbürgerlichen Stammtischler, ein GrünIn hat schließlich was Besseres verdient.

    • Rosi
      04. Mai 2014 12:44

      @simplicissimus

      '... aber manche sind gleicher.'
      Wie wahr.

    • Torres (kein Partner)
      05. Mai 2014 11:30

      A propos "suff" - da las ich kürzlich einen Pizzicato-Artikel in der Presse, der ganz gut zum Thema passt - angesicht der Tatsache, dass die ÖH ja auch völlig rot-grün verseucht ist und sich die absolute "political correctness", so lächerlich sie auch sein mag, auf die Fahnen geschrieben hat. Ist wirklich lustig:
      http://diepresse.com/home/meinung/pizzicato/1599624/Das-MWort?_vl_backlink=/home/meinung/pizzicato/index.do

  27. dssm
    04. Mai 2014 10:33

    Zuerst die Fanatiker, Märtyrer genannt, die sind bereit für den Glauben zu sterben.
    Dann die Staatsnähe, man wird von der herrschenden Schicht aufgesogen.
    Alle Anliegen lassen sich durchsetzen, die Bewegung braucht eigentlich keine 'Führer' und Märtyrer mehr, man hat ja alles erreicht.
    Leider sind inzwischen die schönen, gut bezahlten Posten und Pfründe entstanden.
    Die Folge davon, ein dem vertretenen Glauben widersprechender Lebenswandel der neuen 'Elite'.
    Um weiterhin die Meinungshoheit zu haben muss etwas 'Neues' kommen, natürlich etwas 'Gutes'.
    Nicht zuletzt um ständig neue Posten und Pfründe lukrieren zu können, oftmals für die eigenen Kinder.
    Irgendwann ist die gesellschaftliche Tragfähigkeit erreicht, die folgenden Krisen spülen diese 'Elite' hinweg, denn sie tragen ja nichts zum Wohlstand bei und sind daher nur sinnlose Esser.

  28. O. Irschik
    04. Mai 2014 10:24

    PARTEIPROGRAMM - GRÜN - KOMPAKT:

    "VERHINDERN - VERBIETEN - BESTRAFEN - RADFAHRWEGE"

  29. Inger
    04. Mai 2014 10:22

    Zu Punkt 17) Gendern eine naiv-provokante Frage:
    Wie würden die Grünen wohl eine Hebamme nennen, die ein Mann ist? Ich weiss nicht, ob es in Österreich männliche Hebammen gibt - in anderen Ländern ist das
    schon immer häufiger der Fall.

    • Rau
      04. Mai 2014 10:26

      Ganz einfach - der Hebamm -die Hebamme. Im Plural is es Wurscht, da dieser ohnehin vom weiblichen Artikel abgeleitet ist und da die Männer nur mitgemeint sind, was den Genderidioten anascheinend gänzlich entgeht, oder worüber sich einfach keiner aufregt.

    • Politicus1
      04. Mai 2014 11:01

      Wikipedia hat die Antwort:
      Die Bezeichnung für Männer in diesem Beruf ist in Deutschland Entbindungspfleger

    • Inger
      04. Mai 2014 11:10

      Politicus1:
      ich hab ja nicht nach einem anderen Wort gefragt, die Grünen wollen ja mit Gewalt überall das "i" hineindrücken, daher ausdrücklich die Frage nach der Vermännlichung der Hebamme.
      Wobei ich die Wortschöpfung Entbindungspfleger ganz schrecklich finde. Um die Gleichheit dann herzustellen müsste es ja die Entbindungspflegerin geben.

    • Undine
      04. Mai 2014 11:45

      @Inger

      HEBAMMERICH---was sonst!?

    • Rau
      04. Mai 2014 12:23

      Das könnten sich aber alle diskriminiert fühlen, die nicht ERICH heissen

    • Undine
      04. Mai 2014 12:39

      @Rau

      Ja, was machen wir denn dann mit dem Gänserich, dem Enterich, dem Spitzwegerich? ;-)

    • Rau
      04. Mai 2014 12:47

      Ist alles zu verbieten
      Ab jetzt nur mehr: Ganter, Erpel und Spitzweger

    • Inger
      04. Mai 2014 13:45

      Manchmal bin ich sehr leicht zu unterhalten und dieses "i"-Thema reizt mich bis zum "Geht nicht mehr" - also heute hab ich mir die Pressestunde mit Frau Mlinar gegeben, Dazu möchte ich mich gar nicht äussern, aber mir ist eingefallen, wie würden die Grünen wohl sage: der Herr Strolz ist ein Neo, das geht ja grad noch, aber wie gendert man das jetzt? die Neoin, die Nea (ob da alle erkennen würden, dass es sich um eine Frau aus dem NEOS-Verein handelt??), na ja, wie dem auch sei, durchdacht ist diese ganze Geschichte nicht wirklich (BürgerInnenmeisterInkandidatIn...) - und wie man sieht, so schlichte Gemüter wie ich sind damit leicht zu unterhalten. Man darf ja nicht alles tierisch ernst nehmen, es wäre zum Verzweifeln.

  30. Rau
    04. Mai 2014 10:17

    Zum Positiven bei den Grünen zählt auch der Widerstand gegen die Gen Tech Lobby - Man muss schon sehr blauäugig durch die Welt gehen, wenn man Monsanto und Co nur hehre Motive unterstellte, wie die Sorge um den Welthunger.

    Man sollte solche Unwahrheiten einfach nicht verbreiten, schon aus Respekt vor der allgemeinen Einstellung der Bevölkerung gegenüber, die Gentechnik in der Nahrungsmittelerzeugung auch ohne Grüninnen reserviert gegenübersteht.

    Sinnvoll erscheinen mir Versuche mittels Gentechnik einen umweltverträglichen Diesel herzustellen (funktioniert irgendwie über gentechnisch veränderte Algen - Techniker in der Runde mögen das genauer erklären können) - aber in der Landwirtschaft existieren auch nicht Grüne Studien, die nachweisen, dass Gentechnik Konzerne ausser Monopolisierung und Profit nichts im Sinn haben und ihnen dabei die Zerstörung gewachsener landwirtschaftlicher Strukturen völlig egal sind, neben der Zerstörung ganzer Landstriche für ihre Experimente!

    • dssm
      04. Mai 2014 10:43

      Ganz im Gegenteil.
      Gentechnik für sich ist ja nichts Böses, immer entscheidet der Mensch über Ver- und Anwendung!

      Daher sind die Grünen hier auch nicht relevant, schlicht weil die von Wirtschaft keine Ahnung haben. Entscheidender sind hier die Liberalen, welche die perversen Auswüchse des Urheberrechtes beenden wollen (Patente auf die DNA sind pervers!), welche eine freie Wirtschaft wollen und damit den, nur durch staatliche Zuschüsse, billiges Geld und Rechtegewährung existierenden, Großunternehmen einen Riegel vorschieben wollen.
      Entscheidend ist ein Kampf für Subsidiarität, also Small Is Beautiful! Lobbyismus rechnet sich nur, wenn man möglichst wenig Menschen 'überzeugen' muss um ans möglichst grosse Ziel zu kommen. Den Monsantos und Co würde ganz schnell anders werden, wenn hier nicht die EU, sondern jeder Landkreis für sich die Entscheidung treffen würde – leider ist Gigantomie und Zentralplanung ein Kernbereich der (heutigen) Grünen.

  31. Nestor 1937
    04. Mai 2014 09:37

    Schade, sehr schade,

    daß diese großartige und tiefschürfende Analyse nicht die alkoholkranken Bürgermeister und Landeshauptleute erreichen wird.

  32. Wertkonservativer
    04. Mai 2014 09:26

    A.U. hat alles Wesentliche zum Thema gesagt!
    Da noch zusätzliche Facetten zu finden, wäre schwierig.

    Von mir aus nur Eines: bei kaum einer anderen Partei ist der Graben zwischen Anspruch und realer Politikausübung so tief wie bei den Grünen!

    In öffentlicher Wahrnehmung streichelweich, naturschutzselig und menschenfreundlich bis gehtnichtmehr; im Verfolgen ihrer linksgewichteten, fundamentalistischen Ziele jedoch zielstrebig, wenn auch nicht allzu publikumswirksam, wie sich immer wieder zeigt: wie sich aus manchen Wählerstromanalysen zeigt, ist unsere Jugend gar nicht so begeistert von den grünen Schalmeientönen! Gut so!

    Jetzt, nach Anhören einer wunderbaren Mai-"Holde-Kunst"-Sendung, bin ich an sich friedlich und im besten Sinn naturgrün gestimmt!
    Was mich allerdings nichts daran hindert, hier ganz klar und eindeutig zu deponieren, dass die Grünen als Partei "in die Würscht' gehören!

    Einen schönen Sonntag Ihnen allen!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Rau
      04. Mai 2014 10:41

      Ein Wertkonservativer, der den Grünen etwas Positives abgewinnen kann, hätte mich jetzt wirklich sehr überrascht ;)

      Schönen Sonntag!

    • dssm
      04. Mai 2014 10:46

      Die veganen Grünen "in die Würscht“, köstlich!

  33. Politicus1
    04. Mai 2014 08:46

    Die GRÜNINNEN unterscheiden sich mMn. von anderen politischen Bewegungen vor allem durch die Zielrichtung ihrer Vorstellungen.
    Während andere Parteien ihre Parteiprogramme als ihre EIGENEN Wertvorgaben sehen, sind die politischen Forderungen der GRÜNINNEN nicht nur ein Wunsch zur politischen Umsetzung. Grünes Programm heißt ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung:
    Ihr alle - egal, ob ihr Grünwähler seid oder nicht - MÜSST, SOLLT, DÜRFT NICHT!

    Da die GRÜNINNEN von sich aus überzeugt sind, die absolute Wahrheit zu vertreten und daher gegen jede andere Meinung empfangsresistent sind, fehlt ihnen die in der Politik unbedingt erforderliche Bereitschaft, Kompromisse einzugehen.
    Wozu auch, wenn man so selbstsicher ist, dass alles, was nicht ihren Gedankengängen entspricht, nur falsch und schädlich sein kann.

    Drängt sich bei einer solchen Betrachtung der GRÜNEN Politikmaxime nicht zwangsläufig ein Vergleich mit Religionen auf, die nur das eigene Religionsbuch als richtig und alle Andersgläubigen als Ungläubige erkennt?
    Oder ein Vergleich mit - zum Glück bis auf wenige Ausnahmen bereits untergegangene - Regimes, die den Bürgern jeden Spielraum zur selbständigen, freien Gestaltung ihres Lebens nehmen?

    Wenn die GRÜNINNEN sich jetzt zur Verteidigerin der krummen Gurke in Brüssel deklarieren, so haben sie halt gleichzeitig ein Problem mit dem ihnen ideologisch vermutlich durchaus willkommenen Verbot der 60-Watt Glühbirne in meiner Schreibtischlampe.
    Warum also keine GRÜNEN Plakate, mit einer langen Wunschliste von zu verbietenden Dingen, wie z.B. das Kreuz im öffentlichen Raum, wasserfressende Duschköpfe ...
    Oder verpflichtende Einführung von einem fleischlosen Tag in der Woche (dafür aber Freigabe von verbotenem Drogenkonsum) ...

    • Book
      04. Mai 2014 15:03

      sie haben das mit dem religiösen Eifer schon richtig durchschaut. Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten bzw. im Fall der Grünen, "Wo viel Schatten ist, könnte theoretisch auch sehr viel Licht sein". Alles hat seine Entsprechung. Das bedeutet, dass das Potenzial, welches jemand im Guten hat, auch im Negativen gegeben ist. Im Fall der Grünen wäre die positive Entsprechung der Jain (google Jainismus). Die Grünen haben diese Stufe nicht erreicht und werden sie nie erreichen, da ihnen die spirituelle Komponente fehlt. Statt dessen haben wir bei den Grünen bisher nur den negativen Aspekt ihrer Möglichkeit gesehen, mit Ausnahmen vielleicht der Umweltthematik.

    • logiker2
      04. Mai 2014 16:49

      und Freigabe von Kindersex nicht vergessen.

  34. Obersteirer
    04. Mai 2014 08:28

    Ein Artikel zum Ausdrucken und Einrahmen!!

    • Undine
      04. Mai 2014 13:21

      @Obersteirer

      Aber diejenigen, die damit gemeint sind, nämlich die Grünen, werden sich Unterbergers "Pamphlet" sicherlich nicht eingerahmt ins Wohnzimmer hängen! ;-)

  35. simplicissimus
    04. Mai 2014 08:02

    Die grünroten antiFaschistInnen betreiben halt jetzt das links, was sie rechts verbieten: Den totalen Krieg. Gegen alles, was nicht feministisch, schwulisch, migrantisch oder islamisch ist.
    Untergrundkämpfer werden sich dagegen mit vielen NegerInnen-, BlodinInnen-, Machistischen- und GrüniInnenwitzen zur Wehr setzen.

    Das einzige Gute daran: Die Grünen sind so überzogen, daß ihre Wählerschft begrenzt bleibt.
    Probleme bereiten allerdings, wie von AU geschildert, die verdummende grüne Journaille. Zuviele Menschen erliegen unbewußt der permanenten Indoktrinierung durch Konsum der rotgrünen Ergüsse.

    • Undine
      04. Mai 2014 13:09

      @simplicissimus

      Ja, und die Grünen verstehen es ungemein gut, sich so aufzuplustern, als hätten sie die Absolute Mehrheit!

  36. mischu
    04. Mai 2014 01:25

    So viele Verbote, so viel Regulierungswut - das hält keine Gesellschaft aus.

    Nur bei der PÄDOPHILIE, da sind die Grünen mehr als tolerant und da vernimmt man bis heute weder eine Distanzierung, noch eine Regulierungswut oder ein Verbot.

    Pfui Deibel, eine solche "Vereinigung" ist und bleibt ein für alle Mal UNWÄHLBAR!!!

    • Brockhaus
      04. Mai 2014 12:02

      Drei mit Nachsicht aller Taxen gefundene und weit in der Vergangenheit zurückliegende positive Eigenschaften der Grünen sind zu wenig um sie akzeptabel und wählbar zu machen.
      Bei ihnen hat sich der Spruch von Karl Kraus "Die Zukunft ist auch nicht mehr das, was sie einmal war" drastisch bewahrheitet.

  37. kritikos
    04. Mai 2014 01:17

    Dieser Gebots- und Verbotsfanatismus, ja diese Manie der Grünen erinnert mich sehr an die katholische Kirche des vorletzen und z.T. des letzen Jahhunderts. Natürlich kann keine gesellschaftliche Gruppierung ohne Gebote und Verbote aufgebaut werden und bestehen, aber es ist das Übermaß, der Fanatismus, die Unfehlbarkeitsmaxime, die den betroffenen Menschen, der eine Art gesellschafticher Heimat sucht, vergrämt.
    Leider haben die Grünen keine praktizierenden Antagonisten. Die ÖVP schon gar nicht und den immer nur schreiend dargestellten Herrn Strache auch nicht.
    Die Hoffnung stirbt zuletzt, also hoffen wir, dass die grünen Fanatismen früher sterben.

  38. Haider
    04. Mai 2014 00:48

    Mit gewohnter journalistischer Eloquenz beschreibt Dr. Unterberger mit 2951 Worten, was ich mit 11Worten zusammenfassen möchte: „Oberste Maxime Grüner Politik ist Haß auf Österreich und seine Staatsbürger.“

    • Wyatt
      04. Mai 2014 07:08

      @ Haider,
      ....wie recht Sie haben, diese von Neid u. Missgunst geplagten, dafür mit grenzenlosen Unverstand behafteten Zeitgenossen, sind die realen Erfüllungslakaien der neuen Weltordnung: "Europa + wir, - werden abgeschafft"!

    • dssm
      04. Mai 2014 10:52

      @Haider eine gefährliche Aussage!
      Denn zuerst bin ich Salzburger, daher Teil des deutschen Kulturkreises, daher Europäer – ja und Österreicher halt auch noch.
      Bei der Mehrheit der Bürger habe ich auch so meine Bedenken, dies sind doch die #!*#! welche mir ständig Regierungen vor die Nase wählen, die dann nur die Vorschriften vermehren, ebenso die Steuern und bürokratischen Schikanen, dafür aber die Rechtsstaatlichkeit demontieren.

      Lediglich das Wort 'Haß' ginge in meinem Fall etwas zu weit, ansonsten bin ich ab jetzt also ein Grüner! Super!

    • Haider
      05. Mai 2014 01:01

      Sie haben Haslauer jun. Bleiben Sie blind und seien Sie glücklich.

    • Konrad Loräntz
      05. Mai 2014 18:02

      Bingo.
      Demnach kann man die politischen Lager recht einfach an dem Kriterium unterschieden:
      Links sitzt der Haß auf, rechts die Zuneigung zu Österreich und den Österreichern.
      Was man hasst, will man zerstören, was man liebt bewahren. Daher ja auch der Begriff "Konservativ".





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