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Die einen zahlen, die anderen amüsieren sich

Die Staatsoper hat im Vorjahr 1,4 Millionen Euro Überschuss erwirtschaftet; die Volksoper Null; das Burgtheater aber macht unglaubliche 19,6 Millionen Defizit. Darüber tut man jetzt sehr überrascht, als ob man nicht gewusst hat, dass Billigsttickets die Kassen leer lassen. Zu dem kommt aber noch – worüber viel weniger geredet wird – die jährliche Verpflichtung des Steuerzahlers von 144 Millionen für die drei Theater. Da sind jedoch noch nicht eingerechnet die nie gesamthaft gezählten Gelder für andere Theater, die sich unter den verschiedensten Titeln in Gemeinde-, Landes- und Bundesbudgets verbergen. Für Landesbühnen, für Kleintheater, für Sommertheater, für die Josefstadt oder fürs Volkstheater (ein besonders leeres wie defizitäres Haus).

Warum müssen alle jene zwangsweise für diese Theater zahlen, die dort nie hineingehen? Bei den drei besonders teuren Bundestheatern sind das über 90 Prozent!

Man bringt jeden Theaterlobbyisten ins Stottern, wenn man ihm diese Frage stellt. Aus dem Stottern ist nur Zweierlei vernehmbar: „Umwegrentabilität“ und „Bildung des Volkes“. Beide Argumente können aber in keiner Weise überzeugen.

Bei der Umwegrentabilität geht es etwa um zusätzliche Nächtigungen, Taxi- oder Restauranteinnahmen, die durch ausländische Kulturbesucher angelockt werden. Diese zusätzliche Rentabilität gibt es bei den Spitzenprodukten, bei der Oper, bei den großen Festspielen. Daher ist hier ein Griff in die Taschen der Allgemeinheit argumentierbar. Oper und Festspiele verleiten freilich mich und andere musikbegeisterte Menschen aber ohnedies zu einem tiefen Griff in die Tasche, sodass sie wohl auch ohne Subvention auskämen.

Bei allen anderen Bühnen gibt es diese Umwegrentabilität jedoch kaum. Es ist ja kein zusätzlich ins Land gebrachtes Geld, wenn Einheimische ein Theater statt ein nicht subventioniertes Kino besuchen und nachher essen gehen.

Viele Theater haben in den letzten Jahrzehnten Zuschauer vertrieben. Durch Regietheater-Exzesse, durch ständige Nacktheit auf der Bühne, durch furchtbar schlechte Stücke, durch die dauernden Versuche, die Zuschauer links umzuerziehen. Viele – nicht alle – Kulturjournalisten mögen das zwar bejubeln. Sie mögen ständig noch mehr Geld dafür fordern. Aber längst wäre es nötig, dass alle anderen stöhnenden Steuerzahler vehementer gegen diese Geldverschwendung auftreten. Dass sich Theater wieder mehr nach potentiellen Zuschauern als nach der „Fachwelt“ orientieren.

Viele Ausgaben der Kulturbudgets sind durch nichts zu rechtfertigen. Vieles davon wird nur bezahlt, weil sich die Politik vor den medial überlaut wirkenden Kulturprofis fürchtet, die von diesem Geld leben. Vieles davon ist nur zum Zeitvertreib einer Oberschicht gut. Dafür soll diese bitte auch zahlen. Und nicht anderen unter irgendwelchen hochtrabend klingenden, aber hohlen und nichtssagenden Phrasen in die Tasche greifen.

 Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Mai 2014 05:42

    O.T. Gewaltsame Ausschreitungen bei gestriger friedlicher Demo

    Gestern, gegen 22 Uhr beobachtete ich die Meldungen über die sattsam bekannten Ausschreitungen der linken Gewalttruppe, die glaubt, für sich die Meinungshoheit zu besitzen, in den Blättern Presse, Kurier, Standard und Krone.

    Die Stimmen der Poster in den Foren waren mehrheitlich negativ und unterstrichen der Verantwortung von roten und grünen Vorfeldorganisationen für diesen neuerlichen Skandal und lobten gleichzeitig das Verhalten der Polizei.

    Und wieder einmal typisch für die einst bürgerliche Zeitung:
    Das einzige der vier genannten Blätter, welches das Diskussionsforum vorzeitig geschlossen hatte, war wieder einmal "Die Presse"!

  2. Ausgezeichneter KommentatorMarkus Theiner
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Mai 2014 08:34

    Sind in den Steuergeldern die für die Theater ausgegeben werden die Kosten für die Erhaltung der Bauwerke eingerechnet oder ist das reines Betriebsbudget?

    Denn für die Erhaltung eines historischen Gebäudes wie des Burgtheaters lasse sogar ich als böser Neoliberaler mir unter Umständen staatliche Förderungen einreden. Für den laufenden Betrieb des Regietheaters eher weniger.

  3. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Mai 2014 10:36

    Ich zahle auch für die Arbeitsgerichte, obwohl diese den bösen Unternehmer, unabhängig von den Fakten, immer verurteilen.
    Ich zahle für eine Gewerbebehörde, obwohl die WKÖ die nötigen Schritte alleine tun könnte.
    Ich zahle für Gender-, Frauen-, Migrantenbeauftrage, obwohl ich die gar nicht mag.
    Ich zahle für eine riesige Sozialindustrie, die ich aus tiefstem Herzen ablehne.
    Ich zahle einen Steuerberater, weil verbrecherische Beamte und Politiker, die ich auch noch bezahlen muss, die Gesetze so kompliziert machen, daß ich meine Steuererklärung nicht selber machen kann.
    Ich zahle für zahlreiche Juxinstitute an den Universitäten, deren 'wissenschaftliche' Erkenntnis mich zum Auslaufmodell stempelt.
    Ich zahle für 'NGOs', welche Abtreibung und Homosexualität propagieren.
    Und da ließe sich noch viel aufzählen, da sind doch die paar 'Milliönchen' für die 'Kunst' auch schon wurscht.

  4. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Mai 2014 02:53

    Wenn es uns allen nicht so teuer zu stehen käme, wäre es ja glatt zum "Totlachen", daß der Steuerzahler die linken Selbstverwirklicher, welche in der Theaterkultur Einzug gehalten haben, sowie die politisch verordnete, weil subventionierte linke Gehirnwäsche, die sich überall im Kulturbetrieb breit macht, auch noch selber bezahlen darf, obwohl er das alles längst nicht mehr konsumieren möchte.

    Nicht umsonst klagen die Verantwortlichen über Publikumsschwund und mangelnde Zustimmung. Damit dreht sich diese sündteure Spirale immer mehr nach unten, aber für Linke ist immer noch eine mit Steuermitteln erkaufte Ideologie wichtiger als ein vernünftiger, fairer Wettbewerb.

    Freund(erlwirt)schaft!! !!

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Mai 2014 01:10

    "Kraftwerk" dürfte zwar für volle Sitze gesorgt haben, aber was hat diese Band im Burgtheater verloren? Goethe u. Schiller werden sich im Grab umdrehen, ob der "literarischen" Botschaft von 20´ "Autobahn".

    http://diepresse.com/home/kultur/popco/3806799/Kraftwerk_Konservierte-Zukunft?_vl_backlink=/home/kultur/index.do

  6. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Mai 2014 09:41

    "KUNST mir net hundert Schüling leihen?!

    Das alte Wortspiel kommt mir in den Sinn, wenn ich an die vielfältigen, oft unnötigen Geldvernichtungsaktionen "im Namen der Kunst" denke!

    Ja, wahre und den Menschen zumutbare Kunst gehört sinnvoll und intelligent gefördert;
    Frozzeleien, Abartigkeiten bis Perversitäten, in "Kunst-Papier finessenreich verpackt, gehören dorthin, "wo der Pfeffer wächst", keinesfalls jedoch auch nur mit einem Euro unseres Volksvermögens "gefördert"!!!

  7. Ausgezeichneter KommentatorAnonymus
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Mai 2014 08:51

    Zu meinem Bekanntenkreis gehört u.a. sowohl ein Bühnenbildner als auch ein Mitglied des Staatsopernorchesters (= Wiener Philharmoniker als Doppelverdiener). Bei persönlichen Gesprächen mit diesen Leuten wird immer schnell deutlich, dass die Wirtschaftlichkeit in den Kunst- und Kulturkreisen überhaupt keine Rolle spielt. Man entgegnet mir immer wieder, dass es früher Mäzene waren und nun eben der Staat diese Rolle übernommen hat und für die meisten Kosten aufkommen muss.

    Vom einfachen Bühnenarbeiter bis zu den Spitzenkünstlern denkt jeder nur, mit geringem Zeitaufwand möglichst viel Geld zu verdienen. Besonderes Augenmerk wird dabei zusätzlich auf mögliche Aufzeichnungen und Direktübertragungen gelegt, welche noch zusätzliches Geld in allen Brieftaschen klingen lassen. Natürlich ist jedem Beteiligten klar, dass Vater Staat zu jedem Sitzplatz (ob besetzt oder leer) mehrere Dutzend an Euros dazulegen muss. Dazu kommt noch der Kult, dass man für Leute mit bekannten Namen (Dirigenten, Regisseure und Künstler) oft enorme Summen aufwenden muss, um diese überhaupt "an Land zu ziehen".

    Die Verantwortlichen sind an einer "guten Auslastung" oft gar nicht so sehr interessiert, denn auch ständig volle Häuser machen sich in der Bilanz sowie dem starken Subventionsbedarf kaum besser bemerkbar. In manchen Theatern macht es den Beteiligten auch gar nichts, wenn schon viele Zuseher als Protest gegenüber Stück und Darsteller den Zuschauerraum vorzeitig verlassen. In den Konzertsälen versucht man auch vielfach, moderne kürzere Stücke (Auftragswerke) nach Sandwich-Methode zwischen zwei bekannten klassischen Stücken zu programmieren, damit die Zuhörer doch bis zum Schluss ausharren. Bei den Festspielen in Salzburg habe ich schon erlebt, dass Prominente hauptsächlich daran teilnehmen, dass sie "gesehen" und von den Medien wahrgenommen werden - auch diese Leute hauen bei unerträglichen Darbietungen oft schon vorzeitig ab. Ebenso fällt es durch die Vielzahl der verkauften und etwas preisgünstigeren "Abonnements" den Programmverantwortlichen auch leicht, "provokante" Stücke zu platzieren, denn man hat hat ohnehin schon viele Sitze vorab verkauft.

    Sicher soll der Leitspruch des Secessiongebäudes "Der Zeit ihre Kunst - der Kunst ihre Freiheit" (Hevesi) weiter gelten, denn auch manche heute beliebte Stücke wurden bei deren Entstehung abgelehnt und wir sind trotzdem dankbar, dass sie ünberlebt haben. Trotzdem muss mit den vorhandenen Ressourcen besser gewirtschaftet werden, besonders in Zeiten, wo an anderen Stellen großer Mangel herrscht.

    Heutzutage zählt man zur Kunst auch abstrakte Bilder und Plastiken, welche ohne Nennung eines bekannten "Künstlers" eigentlich wertlos sind. Ebenso werden täglich tausende Songs im Radio, WWW und auf CDs veröffentlicht, welche nach wenigen Tagen wieder völlig verschwinden. Meist sind es nur einfache, austauschbare Texte, welche besser in Prosa oder Poesie wiederzugeben wären, die Interpreten haben kaum Gesangsausbildung und die Begleitmusik wird mittels Musikgenerator automatisch hergestellt. Ich kenne solche Sänger und Instrumentalisten, welche sogar gar keine Noten lesen können.


alle Kommentare

  1. Einspruch! (kein Partner)
    19. Mai 2014 23:43

    Das Burgtheater hat eine würdevolle Vergangenheit, ist aber seit Peymann zu einer politischen Indoktrinierungsanstalt verkommen. Leider hat sich nach Peymanns Abgang wohl nur wenig verändert - ich habe damals in der Euphorie, dass wir diesen piefkischen Regietheaterzampano endlich angebaut haben ein Burgtheaterabonnement genommen. In Erinnerung der vielen schönen Jahre vor Peymann. Die Abonnements waren unmittelbar nach Peymanns Abgang zu hunderten zu haben, wo und wann man wollte bekam man, bei mir war es eine ganze Loge, die ich genommen habe. Schon das allein spricht ja Bände.

    Nach zwei Jahren habe ich das Abo mit dem Ausdruck des Bedauerns wieder zurückgegeben, sag ma es war nix, denn das Regietheater und die Indoktrination hat einem auch in der Ära Bachler alles vermiest. Sichtlich konnte der neue Direktor auch nichts gegen den zwischenzeitlich einbetonierten Geist des Hauses anrichten. Seither interessiert mich das Burgtheater nur mehr marginal.

    Deshalb habe ich auch mit dem Burgtheater nicht das geringste Mitleid, beziehungsweise mit der Mannschaft dort (das Haus wird es hoffentlich ewig geben). Wenn man ein Theater gegen die Wünsche des Publikums zu führen gedenkt, dann darf man sich nicht über Mißerfolg wundern, und man sollte eigentlich zumindest teilhaftbar sein für die Verluste, die man so einfährt. Speziell dann, wenn man die durchaus fürstlichen Gagen der Herrschaften bedenkt. Wirklich wahr.

  2. Gast (kein Partner)
    19. Mai 2014 14:52

    Die Lügen der Linken - benutzen nicht vorhandene Schwangerschaften, um sich als Opfer der Polizei darzustellen. Die Frau hatte behauptet in der 8. Woche zu sein - erstaunlich, dass plötzlich Linke der 8. Woche plötzlich überhaupt Bedeutung zusprechen, wo sie doch für einen Schwangerschaftsabbruch bis zum 8. Monat plädieren. Aber um andere zu diskreditieren ist denen jedes Mittel wurst. Im Wilhelminenspital konnte laut "heute" kein Tod des Fötus bestätigt werden. Lt. Polizei nicht mal eine Schwangerschaft.

    Heutige Stellungnahme der Polizei zu diesem fiesen Gerücht, dass alle Medien sofort aufgegriffen haben:

    Wiener Polizei
    vor 3 Stunden
    Demonstration vom 17.05.2014
    Die Landespolizeidirektion Wien stellt zu den medial verbreiteten Vorwürfen bezüglich einer angeblich schwangeren Frau folgendes klar:
    Am 17.05.2014 kam es nach einer angemeldeten Versammlung der sogenannten „Identitären“ zu Ausschreitungen von Gruppierungen einer Gegendemonstration. Dabei wurde eine Personengruppe, die im dringenden Verdacht steht, in einem Geschäftslokal in Wien 8, Josefstädterstraße, diverse Sachbeschädigungen begangen zu haben, von Polizeibeamten auf frischer Tat betreten und vorläufig festgenommen. Unter dieser Gruppe befand sich eine Frau, die gegenüber den Polizeibeamten angab, schwanger zu sein und Unterleibsschmerzen zu verspüren. Daraufhin wurde von den Polizisten unverzüglich der Rettungsdienst informiert, der die Frau in ein Spital brachte. Die angegebene Schwangerschaft war für die Polizeibeamten nicht ersichtlich. Die Frau wurde auf freiem Fuß wegen des Verdachtes der Sachbeschädigung angezeigt.
    Im Rahmen der notwendigen Erhebungen zu den vorliegenden Vorwürfen konnte das Vorliegen einer Schwangerschaft der Betroffenen nicht bestätigt werden.
    VG
    61

  3. mannimmond (kein Partner)
    19. Mai 2014 14:49

    In diesem Zusammenhang sollte man auch erwähnen, wie die Bundestheater-Holding auf das Burgtheater-Desaster reagiert:

    Infolge des finanziellen Problems des Burgtheaters werden nämlich die Karten in der Staatsoper (!) wieder einmal verteuert. Die Preise im Burgtheater bleiben jedoch unverändert.

  4. carambolage (kein Partner)
    19. Mai 2014 12:01

    Meiner Meinung nach, dürfte/sollte mit Steuergeld niemals der eigentliche künstlerische Akt gefördert werden.
    Spielstätten, Bühnen, Ausbildung vielleicht noch Material etc. könnte gefördert/bezahlt werden.
    Alles andere müsste das Publikum, der zahlende Kunde, der Markt entscheiden.
    So gäbe es die Auswüchse nicht, dass sich am Publikum vorbei produzierter Schmarren breit macht und sich deren Macher noch die Taschen vollstopft.
    Sonst hat der Staat hier nichts mitzuspielen, genauso wie es mit den Medien sein sollte.
    Nur das werden wir nicht mehr erleben können, denn der Einfluss der Politik wäre dann auch dahin.

  5. wilfried (kein Partner)
    19. Mai 2014 11:11

    Organisationen, welche die Unterstützer_innen der » Offensive gegen Rechts «
    sind. Auch viele Künstler_innen unterstützen die » Offensive gegen Rechts «.

    Achse kritischer Schüler_innen Wien (AKS Wien)
    Aktion kritischer Schüler_innen (AKS Bund)
    Anatolische Föderation Österreich (Afa)
    Asyl in Not
    ATIGF
    ATTAC Österreich
    FSG GBH – FSG Gewerkschaft Bau Holz
    Freund_Innen der Friedhofstribüne
    Der Funke
    Föderation der demokratischen Arbeitervereine (Didf)
    Grundrisse – Zeitschrift für linke Theorie und Debatte
    Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB)
    Initiative Anticapitalista
    GPA-djp Jugend
    Junge Linke
    Kommunistische Partei Österreich (KPÖ)
    Kommunistische Partei Türkei (TKP)
    Kommunistische Jugend Österreich (KJÖ)
    KZ-Verband (VdA)
    KZ-Verband Wien (VdA Wien)
    Kommunistischer StudentInnenverband (KSV)
    Kommunistische Gewerkschaftsinitiative – International (KomIntern)
    Linkes Hochschulnetz
    Linkswende
    Kulturverein Nazim Hikmet
    ÖH der pädagogischen Hochschule Wien
    Prekär Café
    ProGE – Die Produktionsgewerkschaft
    Revolution
    Revolutionär Sozialistische Organisation (RSO)
    Sozialistische Jugend Wien (SJ Wien)
    Sozialistische Jugend Niederösterreich (SJ NOE)
    Sozialistische Jugend Vorarlberg (SJ VBG)
    Sozialistische LinksPartei (SLP)
    Studienvertretung Politikwissenschaft (stv.powi)
    Partei der Arbeit (PdA)
    Transform Europe
    Transform Österreich
    Verband sozialistischer Student_innen Wien (VSStÖ Wien)
    Verband sozialistischer Student_innen Leoben (VSStÖ Leoben)
    Verband sozialistischer Student_innen (VSStÖ)
    Young Struggle (YS)
    Neue Demokratische Jugend (YDG)
    Verein für Studierende aus Kurdistan (YXK)

    • Gastschreiber (kein Partner)
      19. Mai 2014 12:12

      Der Großteil der Steuerzahler finanziert offenbar seine Feinde selber, wie man hier sehen kann. Unglaublich was für ein Missbrauch mit unserem Geld betrieben wird !

  6. Waldkauz (kein Partner)
    19. Mai 2014 10:12

    Haben Sie trotz der immer häufiger auftretenden „Finanzkrisen“ den Eindruck, Sie könnten daran irgendetwas ändern? Gibt es in diesem Land mehr als eine Handvoll gewählter Demokraten, die die kleine Minderheit erhören, die in diesem Treiben die berechtigte Sorge des Untergangs sehen und erkennen, diese auch artikulieren und rufen: „Der Kaiser ist ja ganz nackt!“?

    Ein Demokrat, der die Macht und Fähigkeit hat, unsere Geisterfahrt zu beenden? Nein, natürlich nicht! Sie dürfen nur wählen, welche der Parteien Sie schneller und gewinnbringender verkaufen wird. Wir werden Zeitzeugen wie alles in sich zusammenbrechen wird. Wir verlieren seit Jahren absolut alle Freiheiten, weil diese Menschen, die behaupten uns zu repräsentieren, die größten Unterdrücker der Geschichte geworden sind.

    Dabei ist der blinde Glaube in die Demokratie eigentlich ein relativ neues Phänomen – die Gründerväter der Vereinigten Staaten von Amerika, dem Land, das vor langer Zeit mal ein freies Land war, zeigten sich gegenüber der Demokratie äußerst skeptisch. Benjamin Franklin: „Demokratie ist, wenn zwei Wölfe und ein Lamm darüber abstimmen, was sie zu Mittag essen wollen. Freiheit ist hingegen ein gut bewaffnetes Lamm, das die Abstimmung anficht.“ Auch Thomas Jefferson wird mit den Worten zitiert: „Demokratie ist nicht mehr als Pöbelherrschaft, wo 51 Prozent der Menschen den anderen 49 Prozent ihre Rechte abnehmen.“

    http://ef-magazin.de/2014/05/19/5350-wutrede-die-mythen-der-demokratie

  7. Torres (kein Partner)
    19. Mai 2014 09:19

    Einer der Gründe für die Subventionierung ist zweifellos die Tatsache, dass man weiten Kreisen der Bevölkerung zumindest die Möglichkeit bieten will, eine Theater-, Opern- oder Musicalaufführung zu besuchen. Wenn die Kartenpreise kostendeckend sein würden, könnte sich wohl nur eine sehr dünne Oberschicht so etwas leisten.

  8. fewe (kein Partner)
    19. Mai 2014 02:41

    Sicherlich ist es teuer und es könnte mehr gespart werden. Aber 19 Mio. sind doch ein Witz gegenüber sonstigen Geldvernichtungen. Das Burgtheater ist einer der Gründe, Wien zu besuchen. Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Burgtheaters dürfte also erheblich mehr ausmachen als diese 19 Mio.

    Abgesehen davon, dass mit dem Geld ja Leute bezahlt werden, die einen Großteil davon wieder in Österreich ausgeben und sowieso der Staat an Steuern und Abgaben von den Ausgaben ca. 70% zurückbekommt.

  9. Josef Maierhofer
    18. Mai 2014 19:37

    Ich erinnere mich an New York.

    Die besten und am meisten besuchten waren immer die kleinen, unscheinbaren, nicht subventionierten Bühnen.

    Meiner Meinung krankt es bei uns an mehreren Stellen, zum einen müssen die Gagen nicht unbedingt überhöht sein, zum anderen ist nicht alles eine solche Kunst, die man steuerlich fördern muss, zum dritten passt sich die Qualität der Stücke, die gespielt werden, ganz sicher dem Geschmack des Publikums an, wenn man nicht von Steuergeld erhalten wird.

    Es ist, wie Jan Fleischhacker in seinem Buch 'Unter Linken' gut beobachtet hat, die Linken können nicht locker sein, nicht unterhaltsam (außer in Wirtshaus- und Heurigenrunden), sie töten jeden Humor ab, da sie keine Selbstironie kennen und stets die Quote beachten, wie viele linke Ideologieaussagen 'hinüberkommen' sollen. Also mich kotzt das an und deshalb habe ich auch schon lang kein Kabarett mehr besucht. Nein Linke können auch kein gutes Theater zulassen, sie müssen alles manipulieren, auch, wenn dann die Zuschauer ausbleiben und mit 'Billigtickets' bis 'Gratistickets' herangekarrt werden auf Kosten der Steuerzahler.

    Ich bin, wie beim ORF, für eine Privatisierung der Bühnen und Konzerthäuser.
    Sehr viel würde sich dann sehr bald ändern, wenn man vom Publikum leben muss, auch der Einsatz und die Qualität der Schauspieler, die ja die Zuschauer begeistern müssen und nicht Parteibonzen.

    Da sollte man lieber die Steuern senken, damit sich die Leute mehr fürs Theater und Konzert, etc. weglegen können, wenn sie das planen.

  10. Dr. Otto Ludwig Ortner
    18. Mai 2014 19:01

    "Die Musik ist eine heilige Kunst!" (Hugo von Hoffmannsthal in "Ariadne auf Naxos" von Richard Strauß). Die Kunst wurde in vorrevolutionärer Zeit von den Fürsten gepflegt - die Bundestheater sind ja die Hoftheater mit republikanischem Namen. Gewiß sind die Ausgaben dafür in Maßen und vor allem Ordnung zu halten, aber die Kunstpflege war immer und ist eine Angelegenheit des Kultus. Die Schließung der Bundestheater wäre dem Untergang Österreichs gleichzusetzen, das ja nach Leopold Figl's Weihnachtsanspache 1945 "Glaubt an Österreich" gleichfalls eine Angelegenheit des Kultus ist.

  11. Wertkonservativer
    18. Mai 2014 15:42

    Bis dato keinerlei Kommentare zur heutigen Doppel-Diskussionsrunde im ORF?

    Nun, damit die Diskussion angeleiert wird, meine Bewertung
    (meine schwarze Seele energisch zurückdrängend):

    Auftreten/Sympathie Aussagekraft/Insiderwissen
    Eugen Freund 2 4 - 5
    Othmar Karas 2 - 3 1

    Auch wenn's manche hier nicht freut: das war in meinen Augen - zeitversetzt - wie eine Lehrstunde in angewandter Politologie!
    Freund kam recht sympathisch rüber, doch seine Fachqualität als Europapolitiker ist praktisch nicht vorhanden, und extrem steigerungsbedürftig.
    Karas ist - als einer der Spitzenleute im EU-Parlament - in alle Entscheidungsfragen vorrangig mit eingebunden, auf Deutsch ein Polit-Profi, was er nach meinem Dafürhalten auch gut "verkaufte"!

    Sie haben sich sicher auch Ihre Meinung gemacht! Ich würde mich freuen, Ihre Benotungen zu erfahren, auch wenn sie meine berichtigen würden.

    Nur keine Scheu, liebe Mitblogger: Demokratie lebt von der Diskussion!

    • Wertkonservativer
      18. Mai 2014 15:45

      Da ist was danebengegangen:

      Auftreten/Sympathie Aussagekraft/Insiderwissen
      Eugen Freund 2 4 - 5
      Othmar Karas 2 - 3 1

    • Wertkonservativer
      18. Mai 2014 15:47

      Herrgottsakra:

      Freund 2 4 - 5
      Karas 2 - 3 1

      Jetzt wird's hoffentlich klar rüberkommen!

    • Wertkonservativer
      18. Mai 2014 15:49

      Blamabel: ich schaff's nicht:

      Freund: Auftreten/Sympathie: 2
      Aussagekraft 4-5

      Karas: Auftreten/Sympathie: 2 - 3
      Aussagekraft: 1

    • Wertkonserve
      18. Mai 2014 16:21

      Prost und Amen!

    • Freak77
      18. Mai 2014 17:13

      Naja, Wertkonservativer.

      Das was Sie hier schreiben über Otti Karas, könnte man als Wahlwerbung für ihn interpretieren.

      Ich hab's schon kapiert, das sind Schulnoten die Sie da für die beiden vergeben.

      Jedenfalls wenn Sie hier so offen für Karas die Werbetrommel rühren, werden Sie es hier im Blog nicht leicht haben ......

    • Wertkonservativer
      18. Mai 2014 17:39

      Es war meine persönliche Einschätzung, werte(r) @Freak77
      (Schwarzenbonus an Karas aus Fairnessgründen nicht vergeben!)
      Karas ist im EU-Parlament eine bekannte Größe mit Entscheidungspotenzial, wogegen Herr Freund dort erst seine Lehrzeit absolvieren müssen wird!

      Ob ich es wegen meiner Karas-Benotung hier im Blog schwer haben werde, oder auch nicht: Ich bin seit Jahren wegen meiner positiven EU- und ÖVP-Haltung hier schon einigen Kummer gewöhnt, und außerdem: eh' wurscht!!!

    • Gerhard Pascher
      18. Mai 2014 17:39

      Ich bin bei solchen Sendungen - eigentlich Shows - sehr kritisch
      Besser wäre es gewesen, wenn der ORF beide Spitzenkandidaten gemeinsam interviewt hätte und sich so auch gegenseitig Antworten gegeben hätten. Dies hat aber sowohl ORF als auch die SPÖ vermieden, denn dann wäre das Ergebnis sicher noch besser für Karas ausgegangen. Leider haben beide Herren kaum Aussagen gemacht, was sie in der EU verbessert haben wollen. Von Freund war dies ja nicht zu erwarten, da er bisher über keinerlei Insiderwissen verfügt.

    • Wertkonservativer
      18. Mai 2014 17:42

      Und überdies, werte(r) Freak77:

      machen andere hier, speziell unser allseits verehrter @Josef Maierhofer, seit Monaten offene Wahlwerbung für die Blauen (EU-Verweigerer)!

      Gleiches Recht für alle!

    • dssm
      18. Mai 2014 19:47

      Ich habe zwar die Sendung nicht gesehen, da ich ORF grundsätzlich nicht schaue und lieber bergsteigen war (Sonnenschein!), aber hier haben wir zwei Kandidaten der gleichen politischen Richtung. Einmal das freundliche, bekannte Gesicht eines, höflich gesprochen, etwas dümmlichen ORF-Moderators und dann den eloquenten, fanatischen, Gigantomanie liebenden Systemling, aber beide halt in der Wolle gefärbte Sozialisten. Ich bin in christlich sozialen Verhältnissen aufgewachsen, daher mag ich beide nicht.

      Aber der gute Herr Karas hat jetzt andere Sorgen. Der wird gerade mit unangenehmen Fragen gequält, er hätte vielleicht nicht genau den Ausschuss führen sollen, der mit der Ermordung unserer Wirtschaftsstruktur beauftragt war. Da diesmal ein paar Bügermeister (alles ÖVPler!) auch mitfragen, erwarte ich, daß aufgrund von 'Terminkollisionen' der Arme keine Antwort vor der Wahl geben kann … (ich möchte jetzt eine kleine Maus in der ÖVP-Zentrale sein).
      Aber eigentlich erfreulich, viele Lokalgrössen erinnern sich wieder wo der Wohlstand und die lokale Stärke herkommen und engagieren sich gegen die BundesÖVP. Mal schauen, vielleicht wird ja etwas draus.

    • Anonymus
      18. Mai 2014 19:56

      dssm:
      meinen Sie wirklich, dass Othmar Karas ein "in der Wolle gefärbter Sozialist" ist?

    • dssm
      18. Mai 2014 20:05

      @Anonymus
      An den Taten sollt Ihr sie erkennen!
      Dieser miese Systemling hat unsere KMUs verraten. Ab 2020 ist es dann aus mit der bekannten Finanzierungsstruktur. Aber, um mit den Worten von Herrn Karas zu sprechen, ich freue mich schon auf die Anleihe des Drei-Mann-Installateurs von nebenan. Ich hoffe Sie wissen wer am Prospekt und der Ausgabe verdient und ab welchem Betrag dies überhaupt möglich ist!

      Es ist leider die grenzenlose wirtschaftliche Unbildung und wohl auch ein entsprechendes Desinteresse, welches es solchen Gestalten erlaubt ihre Untaten zu begehen.

  12. mischu
    18. Mai 2014 14:57

    OT

    Die Schweizer beweisen wieder einmal ihre Demokratiereife und stimmen zum Wohle ihres Landes ab und nicht für den Klassenkampf!

    http://kurier.at/politik/ausland/erste-trends-hochrechnung-schweizer-lehnen-mindestlohn-ab/66.132.293

    • Gerhard Pascher
      18. Mai 2014 16:38

      mischu:
      Ähnlich wie bei der früheren Initiative für mehr Urlaub haben die Schweizer gewissenhaft entschieden um sich nicht selbst ein Eigentor zu schiessen. Dies ist ein Beweis mehr, dass die Schweizer für solche Fragen (Mindesturlaub, Mindestverdienst, Investition für sündteure Kampfjets usw.) demokatiepolitisch wesentlich reifer als die Österreicher sind.

      Hierzuzlande muss man mangels finanzieller Mittel einen Teil der ohnehin nutzlosen Eurofighter am Boden lassen, obwohl die letzte Kaufrate noch gar nicht überwiesen wurde. Trotzdem will uns der Hersteller jetzt sogar einen "Service-Support" von 120 Millionen "andrehen", damit die Fluggeräte weiter flugtauglich bleiben. Dies erinnert mich an einem Mann, der sein Auto schon zu Schrott gefahren hat und noch immer Raten abstottern muss. Die Volksbefragung Pro-Contra-Bundesheer von Anfang 2013 gehört auch zu diem Themenkomplex. Jetzt stellt sich ohnehin heraus, dass es eigentlich nur ein Zustimmung zum Zivildienst war. Minister Klug wird daraus auch nicht klüger.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      19. Mai 2014 09:41

      Gerhard Pascher: "Hierzuzlande muss man mangels finanzieller Mittel einen Teil der ohnehin nutzlosen Eurofighter am Boden lassen, obwohl die letzte Kaufrate noch gar nicht überwiesen wurde. Trotzdem will uns der Hersteller jetzt sogar einen "Service-Support" von 120 Millionen "andrehen", damit die Fluggeräte weiter flugtauglich bleiben. Dies erinnert mich an einem Mann, der sein Auto schon zu Schrott gefahren hat und noch immer Raten abstottern muss. Die Volksbefragung Pro-Contra-Bundesheer von Anfang 2013 gehört auch zu diem Themenkomplex. Jetzt stellt sich ohnehin heraus, dass es eigentlich nur ein Zustimmung zum Zivildienst war. Minister Klug wird daraus auch nicht klüger."

      Werter Herr Pascher, ich bitte
      1. um Ihre fachlich und sachlich fundierte Begründung, warum, Ihrer geschätzten Meinung nach, die EADS-Eurofighter "ohnehin nutzlos" wären. Wobei ich - noch - annehme, dass Sie diesbezüglich über militärisch/militärtechnisch/neutralitätspolitische Insiderinformationen verfügen.

      2. Sie wissen als offensichtlicher Fachmann aber schon, dass an der mangels Ausstattung tatsächlich nur bedingten Einsatzfähigkeit, die aber nicht mit "Flugtauglichkeit" zu verwechseln wäre, unserer Eurofighter, die auch keinesfalls "Schrott" und natürlich auch flugtauglich sind, wer schuld ist? Der ehemalige SPÖ-Verteidigungsminister und jetzige SPÖ-Wahlk(r)ampfmanager Darabos, der in einem dubiosen und entgegen den Forderungen des Rechnungshofes nie veröffentlichten Vertrag mit EADS die Eurofighter über 6 Jahre seiner Ressortführung hinweg in diesen Zustand gebracht - und belassen hatte! Das SPÖ-Klug dieses Spiel mitspielt und - bezeichnender Weise - auch nicht vehement gegen die komplette Zerstörung des ÖBH kämpft, ist evident!
      3. Auf welchen nachvollziehbaren Beweisen stützen Sie Ihre Meinung, dass es bei der Volksbefragung "Beibehaltung der Allgemeinen Wehrpflicht" eigentlich nur um die Beibehaltung des Zivildienstes gegangen ist?

      Mit freundlichem Gruß

    • Gerhard Pascher
      19. Mai 2014 13:23

      S.g. Hr. Prof. Walter A. Schwarz:
      Danke für Ihre Replik.
      Ich bin kein Fachmann der militärischen Luftfahrt und des Heeres, wohl hatte ich aber beruflich in der zivilen Luftfahrt zu tun (ich verwende daher anstelle der Bezeichnung Flugzeug lieber das Fachwort „Fluggerät“). Dort gilt der Grundsatz bei Fluggeräten: "Was rastet, das rostet" oder anders ausgedrückt "Fluggeräte sollten nur möglichst kurze Zeit am Boden stehen". Beim Militär spielt aber die kaufmännische Amortisation keine entscheidende Rolle, denn zum Zeitpunkt der Anschaffung müssten sie bereits buchhalterisch völlig abgeschrieben werden. Da ist nur die ständige Einsatzbereitschaft vorrangig, falls sie überhaupt gegeben ist.

      Die seinerzeit angekauften EADS-Eurofighter sind für mich insofern "nutzlos", da wir
      1. rund um unser Land von befreundeten EU-Ländern (alle bei der NATO) sowie von der Schweiz/Liechtenstein umgeben sind,
      2. also wären sie nun im Zusammenspiel mit EU oder UN für Auslandseinsätze vorteilhaft,
      3. allerdings sind (bzw. waren sie schon bei Anschaffung) technisch gar nicht auf dem neuesten Stand (z.B. fehlende Nachtflugtauglichkeit, sowie Eignung für Kampfeinsätze). Darabos hat bei den Nachverhandlungen nicht nur die Anzahl der Flüggeräte reduziert, sondern auch die Ausrüstung „downgraded“, dafür durften wir schlussendlich sogar mehr bezahlen!
      4. müssen Maschinen eine bestimmte Mindestflugstundenanzahl absolvieren, sonst sind sie nicht immer einsatzbereit (alles in allem rechnet man mit € 70.000 pro Flugstunde!),
      5. die Piloten müssen auch Mindeststunden fliegen, sonst gehen die Fluglizenzen verloren (daher werden alle Einsätze zum Identifizieren und Fotografieren von nicht angemeldeten Überquerungen gleich als Übungsstunden gezählt!)und
      6. müssen sehr teure Wartungsverträge mit EADS abgeschlossen sowie ein ausreichendes Ersatzteillager ständig zuhause verfügbar sein.

      Es wurde für die angeschafften 15 Fluggeräte eine sehr teure Infrastruktur am Boden geschaffen und ein ausreichendes Servicepersonal geschult und eingestellt. Wenn man nun nicht mehr genug Geld für die teuren Flugstunden usw. hat, dann waren alle diese Investitionen "für die Katz". Natürlich hätte dies schon Scheibner, Darabos u.a. wissen müssen. Besser wäre es gewesen, seinerzeit mit einem Nachbarland eine militärische Kooperation einzugehen, wie es z.B. Slowenien oder die drei baltischen Staataen mit dem Luftraum machten. Luxemburg hat wiederum mit Belgien ein diesbezügliches Abkommen und als Kompensation dafür ein Kampfschiff finanziert.

      Das Wort "Schrott" hab ich überspitzt erwähnt, da es heutzutage kaum möglich ist, für die vorhandenen und gebrauchten 15 Eurofighter einen akzeptablen Verkaufspreis zu erzielen. Denn an viele interessierte Länder (Afrika, v.a. arabische Länder) besteht ein Verkaufsverbot und andere Staaten wollen solche "alten Hüte" gar nicht mehr haben.

      Zum Thema Zivildienst:
      es ist doch im Nachhinein allgemein bekannt geworden, dass es dem überwiegenden Teil der Bevölkerung vorwiegend um die Erhaltung des Zivildienstes (vorwiegend für Blaulichtorganisationen) gegangen ist, welche mit der Abstimmung "Wehrpflicht oder Berufsheer" gekoppelt war. Und alle jene, welche sich mit der Wehrpflicht auseinander setzten, dachten in erster Linie an Katastropheneinsätze. Schließlich ist auch die Politik von einem effizienten Bundesheer nicht sehr angetan, sonst würde sie es nicht seit Jahren finanziell "aushungern". Tatsache ist aber, dass die Bedienung hochmoderner militärischer Geräte in 6 Monaten nicht erlernt werden kann, solche sehr teure Einrichtungen auch den teilweisen widerwilligen Zwangsrekruten nicht in die Hand gegeben werden dürfen und Auslandseinsätze ohnehin nur auf Freiwilligkeit stattfinden können. Daher kommen wir, wenn vielleicht auch als vorletztes europäisches Land, um ein Berufsheer ohnehin nicht herum.
      Die geopolitische Lage hat sich in den vergangenen Jahren völlig verändert, daher sind z.B. für unser Land auch keine Panzer mehr erforderlich.

      Aber es führt ohnehin kein Weg vorbei, dass auch unser Land mit einem Heer einen völligen Neubeginn unternimmt, welches klein und nur aus Spezialisten besteht. Alle jene, welche noch in alten militärischen Dimensionen denken, sollten abgebaut werden. Wir müssen aber dabei unbedingt Aufgabenteilung mit befreundeten Nachbarländern machen, wo wir sicher auch unsere Stärken einbringen können und uns ganz auf neue Herausforderungen (z.B. Stichwort: Cyberwar) konzentrieren. Zu diesen Kooperationen gehört auch die Luftraumüberwachung. Wie schon in der Vergangenheit öfters bewiesen, können startbereite Eurofighter aus Zeltweg gar kein über Tirol nord-südwärts fliegendes Fluggerät rechtzeitig "abfangen", denn dafür ist die Reaktionszeit einfach zu kurz. Viele Militärs teilen diese Tatsache aber nicht, denn sie wollen ja in erster Linie ihre beruflichen Positionen und dessen Einkommen verteidigen.

      Danke für Ihre Aufmerksamkeit und beste Grüße
      Gerhard Pascher

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      19. Mai 2014 15:14

      Sehr geehrter Herr Pascher, wie ich sehe, haben Sie sich mit der Materie über das normale Maß hinaus beschäftigt. Ich erkenne das, wiewohl ich in einigen Dingen anderer Meinung bin.
      Diese Verschiedenheiten, wie z. B. die Abfangmöglichkeiten n/i Flugzeuge für territorial kleine Länder, wie es sie ja in Europa nicht zu knapp gibt, könnten aber nur in einem persönlichen Abgleich behoben werden.
      Alle die von Ihnen den österr. EADS- Typhoon "Eurofighter" zugeordneten Mankos resultieren einzig aus dem im internationalen Vergleich seit Jahrzehnten unverantwortlich geringen heimischen Verteidigungsbudget.
      Das Flugzeug selbst, welches nicht nur ich weltweit als das nahezu beste Fluggerät seiner Art einschätze, und das gerade für ein flächenmäßig kleines Land über jene Flugleistungen verfügt, welche zur Aufgabenerfüllung als Interceptor erforderlich sind, dafür verantwortlich zu machen, liegt uns wohl beiden fern.
      Was den ursprünglich vorgesehenen Preis des Systems von ca. 2 Milliarden € im Vegleich zu einem österr. Jahresbudget und den Budgets anderer Ressorts und die über ca. 7 Jahre zu tätigenden Ratenzahlungen anbelangt, war der Ankauf dieses Typs nicht zuletzt auch aufgrund der für über 30 Jahre geplanten Verwendungsdauer, der technischen Ausstattung und Leistung des Flugzeuges, die preisgünstigste Variante. Dies bestätigen alle ernstzunehmenden Fachleute auf diesem Gebiet.
      Was allerdings dann von Gusenbauer und dann Darabos daraus gemacht wurde, ist allein deren Fehlleistung.
      Wir sind kein Dritteweltland, eines der reichsten Länder dieses Planeten und sollten daher unseren Luftraum auch selbst überwachen können. Ich wünsche mir keine ausländische Luftwaffe, welche mein Staatsgebiet überwacht, wie ich mir auch keine fremden Bodentruppen im Lande wünsche, welche ureigenste Aufgaben eigener Streitkräfte übernehmen.
      Wir sprechen immer vom Europa der Vaterländer und verstehen darunter die Partnerschaft eigenverantwortlicher Nationen. Ich verstehe daher - nicht

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      19. Mai 2014 15:23

      Fortsetzung: ...nur aber auch - die Beibehaltung eigener Souveränität durch eigene Streitkräfte am Boden und in der Luft.
      Ich habe Kameraden im Schweizer Generalstab. Glauben Sie mir, die Schweizer Flugwaffe hätte sehr gerne den Eurofighter beschafft, da dieser das erstellte Pflichtenheft in höchstem Maße erfüllt hatte. Leider kam es wie zu Kreisky Zeiten dazu, dass die Politik unter dem in der Schweizer Armee eher ungeliebten Verteidigungsminister mit den Worten "Entweder ihre akzeptiert den Gripen, oder aber ihr bekommt gar kein neues Flugzeug" den Eurofighter nicht nahm. Die dümmliche Bemerkung des Verteidigungsministers trug letztlich auch die Schuld daran, dass die schweizerischen Frauen den Gripen-Kauf ablehnten und der Bürgerentscheid knapp verloren wurde.

    • Gerhard Pascher
      19. Mai 2014 19:35

      Prof. Walter A. Schwarz:
      Danke für Ihre neuerliche Antwort sowie - trotz teilweiser unterschiedlicher Ansichten - für die sachliche Argumentation.

      Wir sind aber einer Meinung, dass wir selbständig bleiben wollen und ein Militär brauchen. Es ist auch unbestritten, dass die Politik in den letzten Jahrzehnten unser Heer finanziell sehr stiefmütterlich behandelt hat und BM Klug nun versucht, zu retten was noch zu retten ist. Es gab in der Vergangenheit schon unzählige Ideen und Reformvorschläge, wie das Heer effizient aufgestellt werden kann. Alle diese Bemühungen sind meist im Anfangsstadium stecken geblieben. Daher mein Vorschlag: Völliger Neubeginn und nur mit Leuten, welche sich den Verteidigungsaufgaben des 21. Jahrhunderts stellen wollen und können. Da wir politisch und wirtschaftlich bereits fest mit den meisten Nachbarländern verbunden sind, ist auch Zusammenarbeit auf militärischem Gebiet ein Gebot der Stunde. Dadurch können wir auch die in Zukunft immer beschränkt zur Verfügung stehenden Mittel optimal einsetzen.

      Die sog. Neutralität, wie sie im Staatsvertrag festgeschrieben wurde ist - und dies werden Sie sicher als militärisch Interessierter wissen - nur mehr am Papier gültig. Auch das damalige Bedrohungsszenario aus 1955 existiert 60 Jahre später nicht mehr. Dies kann sich aber auch einmal ändern, daher ist ein Heer für solche Eventualitäten, aber auch für Katastrophenhilfsdienste und mögliche Auslandseinsätze im Rahmen unseren Mitgliedschaften bei UN und EU wichtig. Dazu braucht es Profis und keine Präsenzdiener. Wir haben in den vergangenen bald 60 Jahren zirka 2 Millionen Jungmänner ausgebildet, meist gar nicht mehr zu Übungen einberufen - also war diese Investition "für die Katz"- oder war es der Preis für den Frieden in dieser Zeit?

      P.S.: Ich verfolge aus bestimmten Gründen fast täglich das Geschehen in der Schweiz. Bundesrat Uli Maurer hat sich - wie Sie auch bemerkten - bei der geplanten Gripen-Beschaffung in der letzten Phase sehr ungeschickt verhalten. Aber die Frage ging ja nur um die schwedischen Maschinen, d.h. es wird in einiger Zeit einen neuen Anlauf zur Ersatzbeschaffung vorgenommen werden. Neben den 54 sehr alten Northrop gibt es ja noch 32 Maschinen des Typs Hornet F 18, welche sicher noch viele Jahre ihren Dienst versehen können.

      Wie Sie sicher wissen, ist die Schweiz in politischer, wirtschaftlicher und militärischer Sicht mit Österreich nicht zu vergleichen. Die Aussage, dass wir eines der reichsten Länder der Welt sind, wird leider immer wieder von unseren Politikern hinausposaunt. Wenn man den riesigen Staatsschuldenberg und die aktuellen "hausgemachten" Probleme betrachtet, dann trifft dies nicht (mehr) zu.

  13. Cotopaxi
  14. leshandl
    18. Mai 2014 11:17

    Im übrigen bin ich der Meinung, dass Herr Springer längst zurücktreten müsste. Und wenn er es nicht selbst tut, gehört er gefeuert!

  15. dssm
    18. Mai 2014 10:36

    Ich zahle auch für die Arbeitsgerichte, obwohl diese den bösen Unternehmer, unabhängig von den Fakten, immer verurteilen.
    Ich zahle für eine Gewerbebehörde, obwohl die WKÖ die nötigen Schritte alleine tun könnte.
    Ich zahle für Gender-, Frauen-, Migrantenbeauftrage, obwohl ich die gar nicht mag.
    Ich zahle für eine riesige Sozialindustrie, die ich aus tiefstem Herzen ablehne.
    Ich zahle einen Steuerberater, weil verbrecherische Beamte und Politiker, die ich auch noch bezahlen muss, die Gesetze so kompliziert machen, daß ich meine Steuererklärung nicht selber machen kann.
    Ich zahle für zahlreiche Juxinstitute an den Universitäten, deren 'wissenschaftliche' Erkenntnis mich zum Auslaufmodell stempelt.
    Ich zahle für 'NGOs', welche Abtreibung und Homosexualität propagieren.
    Und da ließe sich noch viel aufzählen, da sind doch die paar 'Milliönchen' für die 'Kunst' auch schon wurscht.

  16. Wertkonservativer
    18. Mai 2014 09:41

    "KUNST mir net hundert Schüling leihen?!

    Das alte Wortspiel kommt mir in den Sinn, wenn ich an die vielfältigen, oft unnötigen Geldvernichtungsaktionen "im Namen der Kunst" denke!

    Ja, wahre und den Menschen zumutbare Kunst gehört sinnvoll und intelligent gefördert;
    Frozzeleien, Abartigkeiten bis Perversitäten, in "Kunst-Papier finessenreich verpackt, gehören dorthin, "wo der Pfeffer wächst", keinesfalls jedoch auch nur mit einem Euro unseres Volksvermögens "gefördert"!!!

    • Wertkonservativer
      18. Mai 2014 10:04

      Fünf Minuten nach der "Insnetzstellung" das erste Halbsternderl: eine reife Leistung!
      Viel Spaß auch weiterhin!

    • Markus Theiner
      18. Mai 2014 10:47

      Das ist ja eh so. Nur dass die Zuständigen von "zumutbar" und "Perversitäten" andere Vorstellungen haben als Sie.

      Wenn man mal gutheißt, dass eine Autorität über die Qualität der Kunst entscheidet und dann Geld verteilt, dann hat man schon verloren. So lange man nicht selber die Autorität ist.

  17. socrates
    18. Mai 2014 09:29

    Wir haben 3 Opernabos, Burg und Akademie haben wir zurückgegeben.
    Alle Opern sollen in Zukunft direkt übertragen werden und um 18€/j im TV zu sehen sein.

  18. Anonymus
    18. Mai 2014 08:51

    Zu meinem Bekanntenkreis gehört u.a. sowohl ein Bühnenbildner als auch ein Mitglied des Staatsopernorchesters (= Wiener Philharmoniker als Doppelverdiener). Bei persönlichen Gesprächen mit diesen Leuten wird immer schnell deutlich, dass die Wirtschaftlichkeit in den Kunst- und Kulturkreisen überhaupt keine Rolle spielt. Man entgegnet mir immer wieder, dass es früher Mäzene waren und nun eben der Staat diese Rolle übernommen hat und für die meisten Kosten aufkommen muss.

    Vom einfachen Bühnenarbeiter bis zu den Spitzenkünstlern denkt jeder nur, mit geringem Zeitaufwand möglichst viel Geld zu verdienen. Besonderes Augenmerk wird dabei zusätzlich auf mögliche Aufzeichnungen und Direktübertragungen gelegt, welche noch zusätzliches Geld in allen Brieftaschen klingen lassen. Natürlich ist jedem Beteiligten klar, dass Vater Staat zu jedem Sitzplatz (ob besetzt oder leer) mehrere Dutzend an Euros dazulegen muss. Dazu kommt noch der Kult, dass man für Leute mit bekannten Namen (Dirigenten, Regisseure und Künstler) oft enorme Summen aufwenden muss, um diese überhaupt "an Land zu ziehen".

    Die Verantwortlichen sind an einer "guten Auslastung" oft gar nicht so sehr interessiert, denn auch ständig volle Häuser machen sich in der Bilanz sowie dem starken Subventionsbedarf kaum besser bemerkbar. In manchen Theatern macht es den Beteiligten auch gar nichts, wenn schon viele Zuseher als Protest gegenüber Stück und Darsteller den Zuschauerraum vorzeitig verlassen. In den Konzertsälen versucht man auch vielfach, moderne kürzere Stücke (Auftragswerke) nach Sandwich-Methode zwischen zwei bekannten klassischen Stücken zu programmieren, damit die Zuhörer doch bis zum Schluss ausharren. Bei den Festspielen in Salzburg habe ich schon erlebt, dass Prominente hauptsächlich daran teilnehmen, dass sie "gesehen" und von den Medien wahrgenommen werden - auch diese Leute hauen bei unerträglichen Darbietungen oft schon vorzeitig ab. Ebenso fällt es durch die Vielzahl der verkauften und etwas preisgünstigeren "Abonnements" den Programmverantwortlichen auch leicht, "provokante" Stücke zu platzieren, denn man hat hat ohnehin schon viele Sitze vorab verkauft.

    Sicher soll der Leitspruch des Secessiongebäudes "Der Zeit ihre Kunst - der Kunst ihre Freiheit" (Hevesi) weiter gelten, denn auch manche heute beliebte Stücke wurden bei deren Entstehung abgelehnt und wir sind trotzdem dankbar, dass sie ünberlebt haben. Trotzdem muss mit den vorhandenen Ressourcen besser gewirtschaftet werden, besonders in Zeiten, wo an anderen Stellen großer Mangel herrscht.

    Heutzutage zählt man zur Kunst auch abstrakte Bilder und Plastiken, welche ohne Nennung eines bekannten "Künstlers" eigentlich wertlos sind. Ebenso werden täglich tausende Songs im Radio, WWW und auf CDs veröffentlicht, welche nach wenigen Tagen wieder völlig verschwinden. Meist sind es nur einfache, austauschbare Texte, welche besser in Prosa oder Poesie wiederzugeben wären, die Interpreten haben kaum Gesangsausbildung und die Begleitmusik wird mittels Musikgenerator automatisch hergestellt. Ich kenne solche Sänger und Instrumentalisten, welche sogar gar keine Noten lesen können.

    • Markus Theiner
      18. Mai 2014 10:44

      "Sicher soll der Leitspruch des Secessiongebäudes "Der Zeit ihre Kunst - der Kunst ihre Freiheit" (Hevesi) weiter gelten, denn auch manche heute beliebte Stücke wurden bei deren Entstehung abgelehnt und wir sind trotzdem dankbar, dass sie ünberlebt haben."

      Gegen Freiheit der Kunst hat ja auch keiner was. Aber es ist das typische sozialistische Mißverständnis, dass "Freiheit" bedeutet dass man eine Garantie bekommt, dass wer anderer dafür zahlt.
      Jeder Künstler kann an Kunst produzieren was auch immer er will. Aber niemand sollte gezwungen werden dafür zu zahlen.

      Vor allem ist Kunst nicht wirklich frei, wenn staatliche Gremien darüber entscheiden was richtige Kunst ist.
      Natürlich ist es weniger schlimm wenn staatliche Stellen die "richtige" Kunst nur fördern anstatt die "falsche" Kunst zu verbieten. Aber eine Diskriminierung ist es allemal.

  19. Markus Theiner
    18. Mai 2014 08:34

    Sind in den Steuergeldern die für die Theater ausgegeben werden die Kosten für die Erhaltung der Bauwerke eingerechnet oder ist das reines Betriebsbudget?

    Denn für die Erhaltung eines historischen Gebäudes wie des Burgtheaters lasse sogar ich als böser Neoliberaler mir unter Umständen staatliche Förderungen einreden. Für den laufenden Betrieb des Regietheaters eher weniger.

    • brechstange
      18. Mai 2014 10:17

      Ich nehme an, das Gebäude gehört zur "neoliberalen" BIG, die sehr hohe Mieten verlangt, die folglich in den Kosten auftauchen und das Ergebnis beeinflussen.
      Österreichtypisch ein halböffentlicher ausgelagerter Selbsbedienerverein. Zum Schein privat.

    • Markus Theiner
      18. Mai 2014 10:40

      Wichtige historische Gebäude sind in der Regel nicht in die BIG ausgelagert. Die gehören noch immer dem Bund und werden von der Burghauptmannschaft verwaltet.
      Wie die Kosten abgerechnet werden weiß ich aber nicht.

    • brechstange
      18. Mai 2014 11:15

      Danke, Herr Theiner, für die Aufklärung. Ich nehme an, dass die Burghauptmannschaft vom Burgtheater Miete verlangt.

    • Ai Weiwei
      18. Mai 2014 17:19

      Die Sprech- und Musiktheater die vor Jahrzehnten noch von den Bundesgebäudeveraltungen bzw. von der Bundesbaudirektion Wien verwaltet wurden, wurden nicht an die BIG verkauft.

      Sondern an die Burghauptmannschaft:

      Liste der Gebäude in Wien Innere Stadt die v. d. BHÖ verwaltet werden:

      http://www.burghauptmannschaft.at/php/detail.php?ukatnr=12186&parent=12169

      Die BHÖ ist keine Ges.m.b.H. sondern eine Dienstelle die dem Wirtschaftsministerium nachgelagert ist.

    • Ai Weiwei
      18. Mai 2014 17:22

      Sorry, eine kleine Korrektur:

      Diese Gebäude auf der Liste, darunter auch das Burgtheater, wurden nicht an die BHÖ "verkauft" sondern zur Verwaltung übertragen.

  20. Milchmädchen-Mann
    18. Mai 2014 08:27

    Umverteilung von Unten nach Oben war immer so eine große Sorge der Sozialdemokraten.
    Steuern müssen alle zahlen, trifft also (auch) die Unten*.
    Wenn also Steuern für etwas ausgegeben werden, was in erster Linie die "da Oben" in Anspruch nehmen, dann ist das ein Skandal.
    Jetzt frage ich mich als unwissender Laie: Wie viele Schichtarbeiter oder Hilfskräfte gehen regelmäßig ins Burgtheater? Gleich viele wie "gstopfte Großkopfate" aus den Führungsetagen und dem gehobenen Mittelstand? Mehr? Viel mehr?

    Hm, haben Sie dort keine gesehen? Vermutlich hatten die Arbeiter da grad keine Zeit, weil die geförderte Solaranlagen auf das Dach ihres Wochenendhäuschens schrauben mussten. Ich nehme mal an, dass die sowas haben. Sonst würden die Sozialdemokraten doch niemals eine Förderung der selbständigen, dachbesitzenden Stromerzeuger auf Kosten der unselbständigen Stromverbraucher zulassen.
    _____________________
    *) Okay, die Leute ganz Unten sind Nettoempfänger des staatlichen Umverteilungssystems, zahlen also insgesamt auch nicht für Burg&Co. Aber das wird bei solchen Debatten immer ausgeblendet, weil es halt um die Wirkung dieser konkreten Maßnahme geht, nicht des Gesamtsystems.

  21. Politicus1
    18. Mai 2014 07:50

    GANZ EHRLICH GESAGT:
    Auch wenn die Regierung die Förderung der unter die Aufsicht des Herrn Dr. Springer gestellten Staatsbühnen drastisch kürzte - oder gar gänzlich einstellte, würde ich um keinen Cent weniger Steuer zu zahlen haben. Wollen wir wetten?

    Daher ist es mir eigentlich lieber, mein Anteil am Steuergeld wird für diese Kulturtempel ausgegeben, als für irgend einen anderen Blödsinn.

    Auf einem anderen Blatt steht natürlich, was die Herren und Damen Theaterdirektoren mit dem Geld machen. Und da muss sich halt der Theatereigentümer und auch der Geldgeber schon darum kümmern.
    Einem Zeitungsherausgeber darf es ja auch nicht WURST sein, was sein Chefredaktuer in die Seiten druckt. Da schaut Herr Faymann bei der Wiener Zeitung schon darauf!
    Also, Herr Ostermayer schauen Sie halt auch einmal ins Burg- oder ins Volxtheater ...

  22. terbuan
    18. Mai 2014 05:42

    O.T. Gewaltsame Ausschreitungen bei gestriger friedlicher Demo

    Gestern, gegen 22 Uhr beobachtete ich die Meldungen über die sattsam bekannten Ausschreitungen der linken Gewalttruppe, die glaubt, für sich die Meinungshoheit zu besitzen, in den Blättern Presse, Kurier, Standard und Krone.

    Die Stimmen der Poster in den Foren waren mehrheitlich negativ und unterstrichen der Verantwortung von roten und grünen Vorfeldorganisationen für diesen neuerlichen Skandal und lobten gleichzeitig das Verhalten der Polizei.

    Und wieder einmal typisch für die einst bürgerliche Zeitung:
    Das einzige der vier genannten Blätter, welches das Diskussionsforum vorzeitig geschlossen hatte, war wieder einmal "Die Presse"!

    • terbuan
      18. Mai 2014 06:14

      Zur gewohnten linkslastigen Berichterstattung des ORF siehe auch
      Dr. Unterberger im ORF-Watch:

      "Möglichst verwischen, woher die Gewalttäter kommen"
      http://www.orf-watch.at/Kritik/2014/05/124

    • Peter R Dietl
      18. Mai 2014 17:17

      Und warum begleitet die VP linkes Wüten und Lügen mit gar so dämlichem Grinsen?

    • mischu
      18. Mai 2014 21:46

      Auch der KURIER hat vorsorglich das Diskussionsforum geschlossen und noch dazu sowohl in der Printausgabe als auch im Internet (bewußt?) völlig falsch berichtet.
      Laut Redakteur Michael Berger seien Identitäre und Linke zusammengetroffen und hätten sich Tumulte geliefert.
      Fakt ist, daß kein einziger Teilnehmer bei den Identitären in eine Auseinandersetzung verwickelt war, sondern lediglich wieder einmal die gewaltbereiten LinksEXTREMEN auf die Polizei losgingen und Randale mit einem zertrümmerten Polizeiauto sowie einem Geschäftsportal lieferten.
      Mit dem Abdrehen der Beiträge war nicht einmal eine Richtigstellung möglich.

      Der KURIER übertrifft bereits unseren rot-grünen Staatsfunk bei der "unabhängigen" Berichterstattung. Boykott ist das einzig wirksame Gegenmittel.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      19. Mai 2014 09:52

      Peter R Dietl: "Und warum begleitet die VP linkes Wüten und Lügen mit gar so dämlichem Grinsen?"

      Werter Herr Dietl, richtiger müßte es wohl heißen:

      "Warum begleitet die VP linkes Wüten und Lügen mit gar so dröhnendem Schweigen?!"
      Wo sind da die "Werkonservativen", diese feigen, dröhnenden Schweiger?

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      19. Mai 2014 10:10

      Ich ergänze:

      Und warum "glänzt" der in jeder Hinsicht gewichtige Wiener Bügermeister und Landeshauptmann Dr. Michael Häupl ebenfalls und wiedereinmal durch dröhnendes Schweigen? Sind ihm die linksradikalen, sich außerhalb jeder demokratischen Verhaltensweise bewegenden und extrem gewalttätigen Anarchisten etwa keine Kritik wert? Auf welcher Seite steht er wirklich?

      Ich hege den begründeten Verdacht, dass in dieser Republik anders als alternativlos aggressiv links agierende und denkende Bürger mittlerweile Freiwild geworden sind.

    • Meinungsfreiheit (kein Partner)
      19. Mai 2014 11:40

      Alle Kommentarfunktionen zu den linken Gewaltaktionen wurden heute von der Presse geschlossen. Es standen sehr viele kritische Postings über Linke - in kleinster Weise untergriffige da.
      Jetzt wird von der Presse die Postingsfunktion gelöscht und auf den linken "Standard" (!!!) verwiesen, wo sich der selbsternannte "Rechtsextremismusexperte" - der linksextreme A. Peham (der sich selber auch gerne einen Doktortitel verleiht) wieder auslassen und SEIN Bild über die Identitäten transportieren darf.

      Man darf davon ausgehen, dass sich "die Presse" von den Linken unter Druck setzen lässt. So steht es also um die Meinungsfreiheit und diesem Land !

  23. Schani
    18. Mai 2014 04:37

    Danke für diesen Tagebucheintrag! Immer wenn ich selbige Gedanken hegte, betrieb ich Gewissenserforschung, ob ich nicht ein furchtbarer Kulturbanause sei. Nun habe ich sozusagen die Absolution empfangen!

  24. mischu
    18. Mai 2014 02:53

    Wenn es uns allen nicht so teuer zu stehen käme, wäre es ja glatt zum "Totlachen", daß der Steuerzahler die linken Selbstverwirklicher, welche in der Theaterkultur Einzug gehalten haben, sowie die politisch verordnete, weil subventionierte linke Gehirnwäsche, die sich überall im Kulturbetrieb breit macht, auch noch selber bezahlen darf, obwohl er das alles längst nicht mehr konsumieren möchte.

    Nicht umsonst klagen die Verantwortlichen über Publikumsschwund und mangelnde Zustimmung. Damit dreht sich diese sündteure Spirale immer mehr nach unten, aber für Linke ist immer noch eine mit Steuermitteln erkaufte Ideologie wichtiger als ein vernünftiger, fairer Wettbewerb.

    Freund(erlwirt)schaft!! !!

  25. Brigitte Imb
    18. Mai 2014 01:10

    "Kraftwerk" dürfte zwar für volle Sitze gesorgt haben, aber was hat diese Band im Burgtheater verloren? Goethe u. Schiller werden sich im Grab umdrehen, ob der "literarischen" Botschaft von 20´ "Autobahn".

    http://diepresse.com/home/kultur/popco/3806799/Kraftwerk_Konservierte-Zukunft?_vl_backlink=/home/kultur/index.do

    • Brigitte Imb
      18. Mai 2014 02:08

      Ein "OT" muß ich nachschieben. Paßt aber ohnehin zu "zahlen u. amüsieren". Die viel beschriebene Toleranz lassen wir einmal mehr links nachhinken.

      http://diepresse.com/home/panorama/wien/3807030/Demos-in-Wien_Uebergriffe-auf-Polizei-oder-Prugelorgie-?_vl_backlink=/home/index.do

      Würden die linken Schmarotzer nicht vom zahlenden Volk ausgehalten werden müssen, würden solche Demonstrationen von Haus aus nicht stattfinden.

    • mischu
      18. Mai 2014 02:40

      Und wer hat wieder einmal Stunk gemacht? Nicht die von diversen Gratisblattln als "rechtsextrem" bezeichneten Identitären, die endlich einmal ein deutliches Zeichen für "Europa den Europäern und nicht der EU" setzten, sondern die GEWALTBEREITEN Linksextremen, welche in unserer linksgestrickten Medienlandschaft lediglich als "Offensive gegen Rechts" bezeichnet wurden.

      Die Parallelen zum Akademikerball lassen grüßen und es wird Zeit, diese Linksradikalinskis endlich einmal auszuschalten!!!!

    • mischu
      18. Mai 2014 03:07

      Und nochmals - die angeblich "rechtsextreme" Kundgebung mit dem verständlichen Anliegen der Identitären verlief vollkommen friedlich.
      Zerstörung, Haß und Übergriffe blieben einmal mehr den tatsächlich LINKSEXTREMEN vorbehalten.
      Der Vergleich macht jeden Interessierten sicher:

      http://wien.orf.at/news/stories/2647616/

      Auch diese Ausschreitungen gehen wieder auf Kosten der Steuerzahler.
      Der Ruf nach Ordnung bei den gewaltbereiten Linksradikalen wird immer lauter!

    • Markus Theiner
      18. Mai 2014 08:45

      @ mischu:
      Gruppen von organisierten, schwarzgekleideten Personen die aus politischer Motivation und mit Verbindungen zu Parteien das Ziel haben Kundgebungen Andersdenkender zu stören und eigene Kundgebungen zu "schützen"... Da lassen noch ganz andere Parallelen grüßen.

      Eine Gegendemonstration die das erklärte Ziel hat eine Demonstration zu stören oder zu verhindern ist nicht akzeptabel. Völlig egal wie nachvollziehbar oder erschreckend das Thema der anderen Demonstration ist, Meinungsfreiheit ist ein Menschenrecht und der Versuch es mit Hilfe eines Mobs auf der Straße einzuschränken ist ein totalitaristischer Ansatz. Wehret den Anfängen.

      Die Gegendemo war am gleichen Ort mit der gleichen Route, nur zwei Stunden vorher. Damit die zweite Demo planmäßig stattfinden kann muss sich die erste also zeitgerecht auflösen bzw. weiter bewegen. Ist nicht passiert. Was für eine unglaubliche Überraschung. Damit konnte nun wirklich keiner rechnen.

      An und für sich ist eine Gegendemonstration natürlich durchaus zulässig. Jeder darf offen seine Meinung sagen, also darf ich auch offen sagen, dass ich die Meinung, die ein anderer sagt, für Unsinn halte.
      Aber das muss dann nicht unbedingt in zeitlicher und räumlicher Nähe zur anderen Demonstration stattfinden. Das braucht man nur, wenn man stören will.

      Warum also werden Gegendemos in der Form überhaupt genehmigt? Warum muss man ausgerechnet da demonstrieren, wo die anderen ihre Veranstaltung angesetzt haben?
      Um sich zur Gegenposition zu bekennen hätte man demonstrativ einen Tag später die gleiche Strecke mit mehr Leuten abmarschieren können, oder zeitgleich am anderen Ende der Stadt.

      Aber wenn es nicht um die Überzeugung der Andersdenkenden - bzw. der schweigenden Mehrheit der Zuschauer - geht, sondern um den Kampf gegen die politischen Gegner, dann ist einem so etwas halt zu wenig.

    • mischu
      18. Mai 2014 12:54

      @Markus Theiner

      Ich kann nur jedes Wort in Ihrem Kommentar unterstreichen.
      So sieht also gerade in Zeiten der "Wurstmania" die vielzitierte Toleranz, der Respekt und die "Liebe" der Linken aus, nämlich: "Willst Du nicht mein Genosse sein, so schlag ich Dir den Schädel ein"!!!!

      Und die tendenziöse Berichterstattung unserer linksgestrickten Medien, allen voran der rot-grüne Staatsfunk, tun ihr Übriges dazu. Man lasse sich so manche Passage auf der Zunge zergehen, wie
      "Daneben steht die kleine Gruppe der „Identitären“ und reibt sich die Hände."
      Welcher Redakteur hat das beobachtet, oder gar fotografiert, so wie die Zerstörungen der VERMUMMTEN LINKSRADIKALEN?

      Oder: "Selbst will sich die Bewegung nicht als rechts bezeichnen lassen, allerdings sollen viele Burschenschafter oder Personen, die früher in Neonazi-Kreisen verkehrten, in ihren Reihen stehen."
      Wer hat das recherchiert, oder darf das der ORF bei Nichtlinken per se behaupten?

      Jedenfalls sprechen die Bilder, welche die Polizei sowie die Identitären selbst dankenswerterweise ins Netz stellen, eine ganz andere Sprache:

      http://wien.orf.at/news/stories/2647856/

      https://www.facebook.com/media/set/?set=a.531474790297187.1073741826.287774531333882&type=1

      Man beachte die "gewaltbereiten Faschisten" bei den Identitären und die "friedlichen, linken Gegendemonstranten", die von der Polizei "mißhandelt" werden!!!!!
      Eine gröbere Verdrehung der Tatsachen (auch teilweise in der Berichterstattung) hat man noch nicht erlebt!

    • Gastschreiber (kein Partner)
      19. Mai 2014 08:26

      Die Identitäten hatten ihre Demonstration längst angemeldet und offiziell gemacht, als sich die Linken - no na - zu einer Gegendemonstration entschlossen. Ganz bewusst und gezielt am selben Ort, nur 2 Stunden vorher, um die Identitäten zu blockieren. Hier begann also schon die Gewalt. Der Polizei sind bezüglich Gegendemonstration die Hände gebunden. Natürlich ist es der Polizei nicht recht, - weil vorhersehbar, wenn man die linken Gepflogenheiten kennt - dass es wieder mal zu Ausschreitungen kommen wird. Nur stehen die Linken sofort mit ihren Anwälten vor der Polizei und pochen auf das angeblich in der Verfassung verankerte Recht auf Gegendemonstration. Ob es auch "Pflicht" ist, dieselbe Route zuzulassen entzieht sich meiner Kenntnis. Angeblich war ein Abzweigen in die Burggasse von den Identitäten geplant, um einem friedlichen Verlauf zu gewährleisten. Die Linken haben es wie immer geschafft mit Gewalt einzugreifen, sich dann auch noch als Opfer darzustellen. Linke schossen mit Steinschleudern auf Menschen, schlugen mit Schlagstöcken ein - alles auf Bildern festgehalten. Treiben die Polizei an die Grenzen und heulen sich durch ihre linken Medien, wenn sich die Polizei - no na - verteidigt. Jammernd, über eine (angeblich) schwangere Frau und Kinder. WAS haben die auf einer Demo verloren? Schicken sie jetzt schon die Kinder zum Steinewerfen ?Das alles, weil es Menschen wagen eine andere Meinung zu haben, als die grün/rote totalitäre Herrschergruppe es vorsieht ? An was erinnert uns das ? Sie arbeiten mit Lügenpropaganda und Gewalt, gerade die, die ständig die "Toleranz" umjubeln. Toleranz, aber nur wenn es um ihre eigene Ideologie, Meinung geht. Jede Woche ziehen die Linken mit irgendeinem Anliegen durch die Mariahilferstraße (die gehört jetzt offenbar ihnen als Demo-Meile). Aber wehe in diesem Staat wollen Andersdenkende auf die Straße gehen, dann kommen die Linken und wollen ihnen die Köpfe einschlagen.

    • gastschreiber (kein Partner)
      19. Mai 2014 08:50

      Allem voran: Bitte um Entschuldigung, dass mein PC sich die Freiheit nimmt, das Wort "Identitäre" ständig gegen "Identitäten" auszutauschen. Das Schreibprogramm funkt auch bei anderen Wörtern dazwischen. Leider habe ich nicht die Zeit zum Korrekturlesen.

      Wollte noch hinzufügen, dass man wachsam sein sollte. Die Rädelsführer sind immer Grüne bzw. SPÖ-nahe u. kommunistische Gruppierungen - hier werden sie immer zu einer.

      Auf der Straße haben sich auch ältere Leute spontan den Identitären angeschlossen. Auch um zu demonstrieren, dass man es sich nicht gefallen lassen darf, dass nur eine Meinung in diesem Land erlaubt ist. Wir leben (noch nicht) in Nordkorea. Auf der Straße und in den Medien schaut es aber bereits so aus. Hier sieht man ganz deutlich die Meinungsdiktatur.

      Insofern kann man es als äußerst mutig bezeichnen, dass sich andersdenkende Menschen überhaupt auf die Straße trauen. Sie haben offenbar auch mit der Polizei bestens kooperiert und waren absolut gewaltfrei im Gegensatz zu den Linken. Dass der Kurier wieder mal suggerierte, dass es zu Ausschreitungen zwischen Rechten und Linken kam, ist nur typisch für die Lügenmaschinerie der Medien.

      Als die türkischen Nationalisten ihrem Erdogan in Wiens Straßen huldigten, sah meine keine linke Gegendemonstration. Da hörte sich die Solidarität mit den fortschrittlichen Türken auf, da musste sogar der Grüne Dönmez sich verstecken. Verstehe einer diese grün/roten verblendeten "toleranten".

      Am 1. Mai demonstrierten eine Handvoll Abtreibungsgegner auf dem Rathausplatz - sie wurden von Linken übelst beschimpft.

      Es gibt so viele Veranstaltungen in diesem Land, diverse Bälle, Demonstrationen etc. von Linken, die von den Menschen ohne Gegendemonstration hingenommen werden, DAS ist Toleranz. Umgekehrt gilt das natürlich nicht, da sind die Linken sofort da, um alles zu unterbinden, was ihre - ich betone nochmals - von den Meiden geförderte Meinungshoheit infrage stellen könnte. Dieses Land ist NICHT frei. Dafür wird dann die Masse mit mit dem Song-Contest niedergetönt, damit sie vergisst, was wirklich Sache ist.

    • DerSchrei (kein Partner)
      19. Mai 2014 09:57

      Würde sich die Justiz an Gesetze halten, wären gewalttätige Gegendemonstranten nicht freigelassen worden.

      http://bit.ly/TewFTJ





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