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Wo sich EU, Heinisch und die Unis gleichen

Die Ähnlichkeit zwischen EU, der Unterrichtsministerin und den Universitäten ist rasch gefunden: Sie alle wollen uns für blöd verkaufen. Politik in Österreich wie in der EU wird nur noch als Show veranstaltet. Und die „Forscher“ wollen nur kassieren, ohne an einer Umsetzung interessiert zu sein. Kein Wunder, dass immer mehr Menschen der Politik wie der Forschung überdrüssig werden. Aber da sie selbst die Betroffenen sind, sollten sie sich wehren.

Das zeigen wieder ganz aktuelle Beispiele.

Da beschließt das EU-Parlament schnell vor den Wahlen noch etwas, was es halt für besonders populär hält. Und alle Jubelmedien berichten groß und freudig erregt: Jetzt gebe es die europäische Bankenunion, künftig werden Eigentümer und Gläubiger in die Pflicht genommen, nicht mehr wie bisher die Steuerzahler.

Wie bitte? Wieso braucht es das EU-Parlament, um Eigentümer und Gläubiger beim Crash einer Bank zur Kassa zu bitten? Das kann man doch seit Jahrhunderten, seit es Banken gibt. Nur hat man im wirklichen Leben immer wieder die Gläubiger (=Einleger) geschont.

Es war sogar die EU selber, die einst auf Josef Pröll massiven Druck ausgeübt hat, nur ja die Hypo zu retten. Auf Kosten der Steuerzahler. Jetzt aber stellt sich die EU als Retter der Steuerzahler da. Absurder geht’s kaum.

Gewiss, damals wie auch bei allen anderen Bankenrettungen sind die Absichten der „Retter“ nachvollziehbar: Sie wollen einen Domino-Effekt vermeiden. Denn wären die Einlagen der Gläubiger ganz oder weitgehend futsch, wären auch die Gläubiger kaputt. Das sind bei Banken die Ein- und Anleger, also sehr oft Unternehmen mit sehr vielen Arbeitsplätzen. Das macht einen Bankencrash gewiss nicht einfach.

Nur eines bitte sollte man doch ehrlich zugeben: An dieser Problematik ändert sich durch den Bankenunion-Beschluss der EU absolut nichts. Kann sich auch nichts ändern. Außer dass jetzt noch mehr die Nöte der griechischen/zypriotischen/spanischen (usw.) Banken das Problem aller Europäer sind. Was ich nicht unbedingt als eine Verbesserung ansehe. Und der gleichzeitig propagierte Haftungsfonds wird erst nach acht(!!) Jahren gerade so viel Geld aufweisen, wie ein einziger größerer Bankencrash kostet.

Der Zorn heißt nun gewiss nicht, dass ich vorgäbe, an Stelle der EU den Stein der Weisen zu haben. Ein Bankencrash bleibt immer eine schlimme Sache, fast so schlimm wie ein Ländercrash. Der Zorn richtet sich aber gegen die Kritiklosigkeit der tief in die Medien hineinreichenden EU-Propagandisten, die jetzt so tun, als hätte das EU-Parlament das Problem gelöst. Als hätte die EU den Stein der Weisen gefunden.

Zornig macht auch der EU-Jubel über die nun beschlossene Vereinheitlichung von Steckern zum Aufladen von E-Autos. Diese Stecker sind zwar wunderbar – aber zehntausendmal wichtiger wäre es, wenn es endlich die seit Jahrzehnten fehlende europaweite Vereinheitlichung von ganz normalen dreipoligen E-Steckern gäbe. Aber darüber schweigt man halt. Obwohl jeder solche Geräte hat.

Gewiss ist auch da eine Vereinheitlichung nicht leicht. Aber es ist wirklich ärgerlich, wie man uns ständig für blöd verkauft, indem das wirkliche Problem verschwiegen wird. Und wie viele Medien da mittun.

Für blöd will uns auch die Unterrichtsministerin verkaufen: Heinisch-Hosek lädt jetzt serienweise zu Gipfeln über das Sparprogramm in den Schulen ein. Dabei hat sie schon alle entsprechenden Weisungen und Einsparungen verbindlich hinausgejagt. Was sollen da noch die Gipfel? Dass die Ministerin dann sagen kann, die Betroffenen hätten ja selber zugestimmt, dass sie beispielsweise statt in der neunten in der achten Schulstufe sparen wollen? Dass die Betroffenen selber entscheiden müssen, ob sie lieber gerädert oder gevierteilt werden?

Die ganze Schulpolitik ist nur noch zyklischer Schwachsinn: Regelmäßig wird von deren Vorrang schwadroniert und davon, welche Wohltaten eines ständig noch besseren Unterrichts wir denn nicht alle den Politikern zu verdanken hätten. Bis man dann halt ganz zufällig regelmäßig draufkommt, dass man ja gar kein Geld hat und sparen muss. Und dann ganz heimlich die Weisungen hinausgibt.

Besonders effektvoll beim Ruf nach Geld ist auch die Universitäten- und Bildungs-Lobby. Da sind wieder alle Medien ehrfurchtsvoll mit ihrer Unterstützung dabei (nur beim plötzlichen Sparen Heinisch-Hoseks auf Kosten der Schüler durchschauen sogar die Zeitungen den Schwachsinn). Aber wenn Universitäts-Professoren jammern, dann stimmen alle mit ein.

Zu Unrecht. Denn abgesehen von dem unglaublichen Blödsinn, den viele geistes- und sozialwissenschaftliche Professoren verzapfen, macht auch ein aktueller Anlass in Hinblick auf die Grundlagen- und Ingenieurwissenschaften stutzig: Da verkündet die amerikanische Firma Google, dass sie jetzt abgelegene Gegenden aus der Luft durch Drohnen mit Internet versorgen wird. Super. Aber die Leistung der Amerikaner wird hierzulande sofort heruntergespielt – weil die EU „schon vor zehn oder fünfzehn Jahren“ dazu geforscht habe.

Da schau ich ja: Die EU lässt – natürlich immer auf unser aller Geld – forschen (im Klartext: Professoren haben kassiert). Aber dann passiert nichts mehr. Nur die Amerikaner setzen auch um. Wieder einmal. Solche Umsetzung ist jedoch das einzige Gewinnbringende an der Sache. Während hierzulande Forschung und die Unis (wie sie heute speziell in Österreich aufgestellt sind) nur kosten, sich aber nicht um die Umsetzung kümmern.

Wenn man es ganz pointiert formulieren möchte, dann kann die Forschungslobby bei uns eigentlich nur eines: Uns für blöd verkaufen. Und die Medien sind ob der Uni-Forderungen regelmäßig ergriffen und kassieren ganz zufällig Gelder für dicke Forschungsseiten.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    16. April 2014 09:49

    Gut aufgebaute Propaganda einer stark interessensgeschwängerten Nomenklatura einschließlich Hofstaat in den Nationalstaaten.
    1)
    Die EU bekommt den Friedensnobelpreis. Nun soll es Krieg an der Peripherie geben, nicht ganz unschuldig zündelt die Nomenklatura unter Einfluss, ich nehme mal an, einer Seite der Organisierten Kriminalität der WEST-OK. WEST-OK gegen OST-OK. Am Rande finde ich es fast witzig, dass der Karas sogar mit OK (Organisierte Kriminalität?) wirbt.
    Die Kriegsgeschrei-Propaganda in den Zeitungen heute dient einzig und allein der Angstmache, um abzulenken vom Weg der EU in eine demokratiefreie vertiefend intetrierte Zone a la Vereinigte Staaten von Europa. Die Politische Elite bahnt sich den Weg zu ihren Vorteilen auf Kosten von mehr als 300.000.000 Menschen der Eurozone.
    2)
    Vorarbeiten zu einer "Echten" Wirtschafts- und Währungsunion wurden seit 2012
    intensiv von den Big Four (Draghi, Baroso, VanRompuj, Juncker) + Schulz durchgeführt, die unter anderem eine Bankenunion mit drei Säulen (Einheitlicher Abwicklungsmechanismus, Europäische Bankenaufsicht und Gemeinsamer Einlagensicherung) vorsieht. Zwei davon sind auf Schiene gesetzt, mit der dritten, der Gemeinsamen Einlagensicherung, muss man wohl angesichts des "Geschreis" bis nach die EU-Wahl warten.
    Mit Hilfe eines Notfallartikels im AEUV, der für vorübergehende kleine lösbare Probleme vorgesehen war, setzt man diese weitreichenden Änderungen am Volke vorbei durch. Die Europäische Bankenaufsicht schafft die Möglichkeit Gelder aus dem ESM für BANKEN, diese scheinen dann nicht mehr in den nationalen Schulden auf, zu lukrieren. Die Haftung und spätere Zahlung übernimmt der europäische STEUERZAHLER. Die Bankenaufsicht ist der EZB untergeordnet, somit wird die EZB zum befangenen Mitwisser, wer haftet für die EZB, die nationalen Notenbanken und somit wieder die STEUERZAHLER. Der Abwicklungsmechanismus wird zum reinen Steuerungsinstrument einer korrupten Nomenklatura verkommen. Wir werden miterleben, wie dieses als Erpressungsinstrument eingesetzt werden wird. Die Gemeinsame Einlagensicherung wird erst nach der EU-Wahl auf den Tisch kommen, denn hier sollen die nationalen Einlagensicherungssysteme europaweit eingesetzt werden, somit werden die Sparer, die sich durch den Schutz solcher Systeme, mit niedrigeren Zinsen zufrieden gegeben haben, zur Kasse gebeten und wenn es nicht reicht, dann ist eben wieder der Steuerzahler dran.
    Bitte bedenken Sie bei Ihrer Wahl am 24. Mai, wenn Sie wählen. Sollten Sie SPÖ, ÖVP, Grün oder NEOS wählen, dann machen Sie sich aus meiner Sicht mitverantwortlich für eine demokratiefreie sozialistische Zone in Europa, geschaffen aus Lüge, Verschleierung und Machterhalt mit den falschen Argumenten des Friedenserhalts, eines Wirtschaftsblocks, der sonst nicht bestehen könnte in der Geopolitik, was aber letzten Endes einer Diktatur und eines starken Militärs bedürfen wird.
    Sie haben die Wahl.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorraeter
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    16. April 2014 07:37

    Das Zusammenspiel zwischen UNI-Quatschstudien und rotgrünversiffter Politik im Pingpong mit linksgrünen Medien ist für diese Zustände hauptverantwortlich.

    Dass Quatschinstitute an Umsetzung nicht interessiert sind, überrascht nicht, weil damit Vieles, mit dem sich diese Leute beschäftigen, auf dem Müllhaufen "unrealisierbar" landen würde.

    Der Widerstand gegen Bevormundung und Volkserziehung muss daher in die Universitäten getragen werden. Quatschinstitute und Quatschprofessoren sollten verstärkt öffentlich kritisiert werden und Quatschinsitute geschlossen werden.

  3. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    16. April 2014 08:41

    1) Bankenunion:
    Wer glaubt, dass der Bankenunionsrettungsfonds von den "Banken" finanziert wird sollte eigentlich wegen geistiger Unzurechnungsfähigkeit vom EU-Wahlrecht ausgeschlossen werden!
    Jeder Cent, der in diesen Topf wandert wird ausschließlich von Bankkunden finanziert!

    Genau so, wie jeder Schaden nicht von der "Versicherung", sondern von den Prämienzahlern gedeckt wird ...

    2) Elektrostecker: völlig richtig be- und angemerkt!

    3) Noch ein Vorschlag zur grenzenlosen Reisefreiheit mit einer EUR-Währung unnd ohne Roaminggebühren: wäre es nicht wunderschön, wenn sich die EU-Postverwaltungen zu einem einheitlichen Portotarif für Postkarten und Standardbriefe durchringen könnten? Mit nationalen Briefmarken, die in allen EU-Staaten verwendet werden können? Damit das Suchen nach Verkaufsstellen von Marken der Vergangenheit angehört. Aber bitte rasch, bevor on Ö. das letzte Postamt zusperrt ...

  4. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    16. April 2014 12:46

    OT

    http://news.orf.at/#/stories/2226393/

    Gut so und tschüß!
    Anstatt 20 Jahre dem Europa-Parlament anzugehören hätte dieser "Bandit" gesiebte Luft atmen sollen!
    Lediglich die linksvereinnahmte Rechtssprechung hat ihn davor bewahrt.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    16. April 2014 13:17

    OT - Sonderrechte für Türken?

    Wie ist das zu verstehen? Unterliegen die bereichernden Türken etwa nicht unseren Gesetzen?

    http://orf.at/#/stories/2226402/

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    16. April 2014 01:29

    War es nicht schon immer so, daß die Politik nur Show betreibt? Brot und Spiele braucht das Volk.
    Sandte der frühere Lehnsherr den Herold aus, um seine Gedanken in Umlauf zu bringen, so hat die Politik heute die Medien, die diesen Auftrag nur zu gerne übernehmen. Zwar mittlerweile völlig schamlos und ohne einem Ehrenkodex zu folgen, aber immerhin um gut zu kassieren.
    Poursuivanten inform von div. Experten stehen dem Showbetrieb natürlich in reicher Menge zur Verfügung, werden diese doch seit jeher dafür gut entlohnt und mit "kleinen" Aufmerksamkeiten bedacht.

    Alle Beschwichtigungsversuche der lügenden Politikerkaste müßten doch das Volk nur bestätigen, daß diese Sekte von berufspolitischen Versagern die letzten Jahrzehnte nichts anderes als Schmarotzertum betrieben hat.

  7. Ausgezeichneter KommentatorEco
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    16. April 2014 08:58

    Bankenunion

    Für blöd verkaufen wollte uns auch der ÖVP Kandidat Othmar Karas als er gestern in seinem Fernsehstatement vollmundig erklärte, dass nnmehr der Steuerzahler nicht mehr im Falle eines Bankenruins zum Handkuss käme.
    Eine sträfliche Falschmeldung.
    1.) Die finanzielle Deckung des Fonds für die gesamte EU würde nicht einmal
    für die 4 größten österreichischen Banken reichen. 2 Großbanken in
    Deutschland würden den Fond erschöpfen.
    2.) Die Mittel werden erst in einigen Jahren ausreichend zur Verfügung stehen.

    Wer schließt diese Lücken ? Der Steuerzahler und der Sparer !

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorashanyan
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    17. April 2014 10:22

    Forschungslobby: Dieser Artikel zeigt nur die Spitze des Eisbergs. Die personelle Verflechtung im Zusammenhang mit Forschungsgeldern ist in Österreich sagenhaft. Kommissionsmitglieder und Gutachter für die Vergabe von Forschungsgeldern sind vielfach ident mit den Empfängern oder zumindest gut vernetzt. Mit dabei ist immer die Politik in irgend einer Form, mit dabei sind im Schlepptau der Politik die Medien die mit kassieren. Die Ergebnisse dieser "Forschungsarbeiten" werden wieder selbst, von Freunden oder lieben Kollegen begutachtet. In keiner anderen Branche wäre so eine große Anzahl von "in sich Geschäften" möglich wie in der Forschung.


alle Kommentare

  1. Brigitte Kashofer
    17. April 2014 23:29

    Es ist genau das geschehen, was vorauszusehen war: An den NMS wurden die Leistungsgruppen abgeschafft und dafür Zweitlehrer eingesetzt. Nun gibt es zu wenige Zweitlehrer, und die Klassenschülerzahl wird erhöht.
    Die Reduzierung der Zweitlehrer ist durchaus von Vorteil für die Schüler, denn nun wissen sie, auf wen sie ihre Aufmerksamkeit zu richten haben. Auch der Erstlehrer kann sich dadurch wieder besser auf die Schüler konzentrieren. Die Erhöhung der Klassenschülerzahl bedeutet zwar mehr Arbeit für die Lehrer, der Unterricht selbst ist aber kein Problem, wenn die Klasse relativ homogen ist. Erst die Abschaffung der Leistungsgruppen macht einen effektiven Unterricht in großen Klassen unmöglich.
    Es ist an der Zeit, für eine Wiedereinführung der Leistungsgruppen kämpfen!

  2. Pedare (kein Partner)
    17. April 2014 21:15

    Die herrschende politische Kaste und ihr Tun wird sich um keinen Deut ändern, wenn sie nicht einmal einen ordentlichen "Warnschuss" des Wählers vor den Bug bekommt. So gesehen kommt die EU-Wahl gerade recht, um endlich einmal ein Zeichen zu setzen und dieser Propaganda-Maschinerie zu zeigen, dass das Volk sich nicht ewig für dumm verkaufen lässt. Mit "EU-Stopp" kandidiert endlich eine Liste, die klipp und klar sagt, dass sie den Austritt aus der EU will. Schwarz, Rot, Grün und Rosa sind ja so von Brüssel überzeugt, dass sie nicht einmal über Alternativen nachdenken. Und der Rest kritisiert zwar die Zustände in Brüssel, aber am "Futtertrog" bleiben will man schon. Nur sollten diese Parteien auch berücksichtigen, dass diejenigen, die den Futtertrog füllen, immer weniger werden, dafür jene, die sich daran laben, ständig zunehmen.
    Die EFTA, immerhin auch eine Europäische Freihandelszone, hat jahrzehntelang gut funktioniert und keine tausenden Beamten benötigt. Auch sehe ich keine Kriegsgefahr oder Wirtschaftskrise in der Schweiz oder in Norwegen.
    Und als Salzburger habe ich auch kein Problem damit, wenn ich über die Deutsche Grenze fahren will, dass ich meinen Pass zum Fenster raus halte.
    Auch ist mir nicht bekannt, dass Österreich bis 1995 keinen Außenhandel betrieben hätte. Die ganze Panikmache um einen EU-Austritt ist also reine "Schaumschlägerei".
    Außerdem kann man Veränderungen nur erreichen, wenn man im Großen denkt. Dass Austrittsverhandlungen letztendlich langwierig und zäh werden würden, ist ja klar, aber man muss zumindest die Überlegung dazu einmal anstellen. Bewegung wird nur in die Sache kommen, wenn sich die "Kritische Masse" zu einer Kursänderung bekennt und diese auch einmal einfordert. Daher am 25. Mai Stopp dem EU-Wahn und "EU-Stopp" wählen!

  3. AppolloniO (kein Partner)
    17. April 2014 11:47

    Da ist AU der HH (U-Ministerin) ganz schön auf den Leim gegangen, wie so viele.

    Also, Österreich leistet sich eines der teuersten Schulsysteme weltweit -bei anerkannt mäßigem bis durchschnittlichen Erfolgen. Dokumentiert durch diverse Vergleichsstudien. D. h. man kann sparen OHNE negative Auswirkungen auf die Lernenden.

    Aber Heinisch Hosek spart bei Lehrern und stopft die Klassen mit Schülern immer voller. Wie gelesen ist der Aufschrei der Öffentlichkeit groß und vorprogrammiert. Vermutlich wird man in einiger Zeit der U-Ministerin eine teilweise Rücknahme ihrer Beschlüsse gestatten. Hätte sie versucht die Millionen in der aufgeblähten Verwaltung einzusparen (Auflassen der Landesschulinspektoren ist zu wenig), hätte sie die volle Summe, ohne Unterstützung von Außen, durchziehen müssen.

    Also, ganz schön clever unsere HH!

  4. cmh (kein Partner)
    17. April 2014 11:03

    Neulich im friulischen Karst (mit besten Grüßen an den WK!) konnte ich eine italienische Sendung verfolgen. Einer der Diskutanten kritisierte die EU als Veranstaltung von "dire senza fare e fare senza dire". Also reden ohne tun und dafür tun ohne darüber zu reden.

    Ich glaube, das bringt die Malaise der EU am besten zum Ausdruck.

    Über jeden Schwachsinn wird gequatscht bis zum Umfallen, während die eigentlichen Weichenstellungen ohne viel Aufhebens gestellt werden.

    Noch deutlicher: Laufend werden wird mit Scheinproblemen in künstlicher Erregtheit gehalten, damit wir die betrügerischen Machenschaften leicht schlucken.

    Mahlzeit!

  5. ashanyan (kein Partner)
    17. April 2014 10:22

    Forschungslobby: Dieser Artikel zeigt nur die Spitze des Eisbergs. Die personelle Verflechtung im Zusammenhang mit Forschungsgeldern ist in Österreich sagenhaft. Kommissionsmitglieder und Gutachter für die Vergabe von Forschungsgeldern sind vielfach ident mit den Empfängern oder zumindest gut vernetzt. Mit dabei ist immer die Politik in irgend einer Form, mit dabei sind im Schlepptau der Politik die Medien die mit kassieren. Die Ergebnisse dieser "Forschungsarbeiten" werden wieder selbst, von Freunden oder lieben Kollegen begutachtet. In keiner anderen Branche wäre so eine große Anzahl von "in sich Geschäften" möglich wie in der Forschung.

    • brechstange
      18. April 2014 09:17

      Und wenn man nicht dazugehört zu diesen Sippen, dann wird man forsch und unqualifiziert abgespeist. Also ich muss sagen, was wir erlebten, ist unglaublich.

  6. Melanie Haring (kein Partner)
    17. April 2014 08:19

    Genau heute, am 17.4., steht in der Wiener Zeitung die Stellenausschreibung der Lehrer für das Schuljahr 2014/15.

    Dieser Ausschreibung geht ein mehrere Monate dauernder Planungsprozess in den Schulen voraus: Wer möchte wie viele Stunden in welchem Gegenstand, wer geht in die Pension, wer kommt aus der Karenz zurück, wie viele Schüler können wir aufnehmen ...

    Wenn die Ministerin jetzt ein, zwei Wochen vor dieser Ausschreibung die Teilungszahlen für das kommende Schuljahr (!) verschlechtert (und damit den Lehrerstundenbedarf reduziert), zeigt sie nur, dass sie von den Prozessen in der Schule und in ihrem eigenen Ministerium keine Ahnung hat.

  7. Ambra
    16. April 2014 22:49

    Und was hört man bei all dem Unfug von der ÖVP ????????????????

  8. Josef Maierhofer
    16. April 2014 18:00

    Nehmen wir für die EU Wahl die, die für Österreich zuerst stehen und nicht die, die für Österreich zuletzt stehen !

    Machen wir wieder Bildung ohne Ideologie !

    Machen wir wieder Forschung für alle und frei von aller Ideologie und Selbstbedienung !

    • cmh (kein Partner)
      17. April 2014 11:06

      Man muss es doch endlich einmal ansprechen:

      Wir brauchen nicht Bildung ohne Ideologie, sondern Bildung ohne DIESER Ideologie.

  9. Undine
    16. April 2014 15:18

    OT---aber das freut mich ganz besonders:

    "ORF: Armin Wolf zur Richtigstellung bezüglich "Graf-Homepage" gezwungen"

    http://www.unzensuriert.at/content/0015228-ORF-Armin-Wolf-zur-Richtigstellung-bez-glich-Graf-Homepage-gezwungen

    http://tvthek.orf.at/program/ZIB-2/1211/ZIB-2/7801728

    ...................................................................................................

    Also, das war zu erwarten, alles andere hätte mich verblüfft:

    "Bei "Pro & Contra" wurden nur politisch korrekte Fragen zugelassen"

    http://www.unzensuriert.at/content/0015224-Bei-Pro-Contra-wurden-nur-politisch-korrekte-Fragen-zugelassen

    ..................................................................................

    Wundert das wirklich jemanden?

    "Rapper Deso Dogg ist Mitglied der islamistischen Terrorgruppe ISIS"

    http://www.unzensuriert.at/content/0015205-Rapper-Deso-Dogg-ist-Mitglied-der-islamistischen-Terrorgruppe-ISIS

  10. Rudolf
  11. Brigitte Imb
    16. April 2014 13:17

    OT - Sonderrechte für Türken?

    Wie ist das zu verstehen? Unterliegen die bereichernden Türken etwa nicht unseren Gesetzen?

    http://orf.at/#/stories/2226402/

    • Brigitte Imb
      16. April 2014 13:21

      Noch dazu passend: Durch die Bereicherung verliert Wien an Kaufkraft. Na sowas aber auch, da kann in der Berichterstattung doch was nicht stimmen. ;-)

      http://diepresse.com/home/panorama/wien/1594540/Kaufkraft_Wien-verliert-durch-Zuzug-an-Boden?_vl_backlink=/home/index.do

    • Undine
      16. April 2014 15:26

      @Brigitte Imb

      Schenken wir doch gleich unseren (UNGEBETENEN!) Gästen aus der Türkei unser Land---sie tun ohnedies bereits so, als gehörte es ihnen!

      Der Halbstern ist nicht von mir! Der Beitrag verdient viele Sternderl, weil aufgezeigt wird, wie wir Einheimischen im eigenen Land schlechter behandelt werden als die Zugereisten!!*******!

    • Brigitte Imb
      16. April 2014 15:49

      Undi, zu den Ètoiles:

      Schreib auf, mir wurscht und hau den Zettel weg. ;-))))))

    • Undine
      16. April 2014 16:27

      @Brigitte Imb

      :-)))

    • Gasthörer (kein Partner)
      17. April 2014 01:31

      Liebe Frau Imb,
      ich habe AU heute schon gebeten, sich dieses Themas einmal anzunehmen, da das sog. Assoziationsabkommen (EU-Türkei) der Hauptgrund ist, warum wir so viele Türken im Österreich haben. Ins Sozialsystem eingewandert, mit hoher Kinderzahl, sinkender Integrationsleistung und steigender Verachtung für uns. Jeder der Kinder hat, dem muss Angst und Bange werden, da diese ja leider oft Opfer jungtürkischer Aggressionen werden. Daher dachte ich, dass AU mal was dazu schreiben könnte. Ich fürchte aber, er wird es nicht machen, da seine geliebte EU alleinige Ursache des Dilemmas ist.

      Es gibt EU-Bürger, Drittstaatler und Türken. Kurz gesagt, aus dem Gedächtnis: Türken können recht einfach in die EU einwandern. Familiennachzug scheint direkt ins Sozialsystem möglich zu sein, jedoch spätestens nach einem Jahr legalem Aufenthalt sind sie wie EU-Bürger zu behandeln. Lediglich türkische Studenten bekommen ebenfalls nach einem Jahr quasi eine Daueraufenthaltserlaubnis. Daher wächst diese Bevölkerungsgruppe stark. Integration findet nicht mehr statt, haben sie ehrlich gesagt auch gar nicht nötig. Österreicher respektieren sie leider nicht über die Maßen. Heiraten zu 98% untereinander. Sind also gelinde ausgedrückt - ziemlich ethnozentristisch.
      Nun hat Österreich das sog. "Deutsch vor Zuzug" eingeführt, wegen der sog. "Importbräute". Ich glaube, es war eine Türkin, die geklagt hatte, weil sie ihren Ehemann auch ohne Deutschkenntnisse herholen wollte. Und der Klage wurde beim EUGH stattgegeben. Das ganze "Deutsch vor Zuzug", gilt nun für alle Drittstaatsangehörige, wird aber bei den Türken nicht mehr angewandt, diese können also weiterhin, unbegrenzt Familienangehörige nachholen. Kenne pers. ausgesprochen nette Türken (m & w) was mich aber nicht blind für das beschriebene und augefällige Problem macht.

    • cmh (kein Partner)
      17. April 2014 11:17

      Die Bereicherung unserer Wirtschaft durch die Türken entspricht in etwa der Bereicherung unserer Vogelwelt durch die Türkentauben.

  12. mischu
    16. April 2014 12:46

    OT

    http://news.orf.at/#/stories/2226393/

    Gut so und tschüß!
    Anstatt 20 Jahre dem Europa-Parlament anzugehören hätte dieser "Bandit" gesiebte Luft atmen sollen!
    Lediglich die linksvereinnahmte Rechtssprechung hat ihn davor bewahrt.

  13. Nestor 1937
    16. April 2014 12:16

    Der Druck der EU auf den später so aus der Gesundheit gefallenen Neffen Pepi Pröll gehört gründlich aufgeklärt und untersucht. Vielleicht auch gerichtlich- sicher aber politisch.

    Wie, wodurch, wann, vom wem und durch wessen Mithilfe und unter welchen Umständen wurde dieser Druck ausgeübt? War der Druck zulässig oder strafbar? Nach welchen österr. oder europ. Rechtsgrundsätzen?

    Wir brauchen dringend einen Untersuchungsausschuß !

  14. Gerhard Pascher
    16. April 2014 11:13

    Mich regt das Ganze gar nicht mehr auf. Denn ...

    #1. ... meinen es alle unser Politiker (auch in EU-Brüssel) gut. Nur ist eben oft "gut gemeint" genau das Gegenteil von GUT,

    #2. ... haben wir leider an vielen Stellen nicht die bestqualifiziertesten Leute sitzen und

    #3. ... versuchen alle diese Entscheidungsträger anschließend mit psychologischen Tricks und Shows uns deren Maßnahmen als die einzig vernünftigen und richtigen Wege zu "verkaufen".

    Beratergurus, Coaches usw. stehen vor unseren Ministerien und auch in Brüssel Schlange, um deren Dienste, wie z.B. "Wie stelle ich etwas Negatives trotzdem POSITIV dar?" anzubieten. Dabei werden gezielt und brutal die Schwächen der Menschen (Stimmbürger) ausgenützt.

    In diesem Zusammenhang darf auch nicht unerwähnt bleiben, dass sich trotz moderner Aufklärung eine Mehrzahl der Bevölkerung sich wie Herdentiere verhält und sich indirekt gerne eine/n straken Mann/Frau als Führer wünscht. Beispiele gibt es dafür in der Vergangenheit und auch Gegenwart genug. Solche Leute beginnen ihre Karriere oft als "lupenreine Demokraten" (© Copyright: Gerhard Schröder über Vladimir Putin).

  15. brechstange
    16. April 2014 09:49

    Gut aufgebaute Propaganda einer stark interessensgeschwängerten Nomenklatura einschließlich Hofstaat in den Nationalstaaten.
    1)
    Die EU bekommt den Friedensnobelpreis. Nun soll es Krieg an der Peripherie geben, nicht ganz unschuldig zündelt die Nomenklatura unter Einfluss, ich nehme mal an, einer Seite der Organisierten Kriminalität der WEST-OK. WEST-OK gegen OST-OK. Am Rande finde ich es fast witzig, dass der Karas sogar mit OK (Organisierte Kriminalität?) wirbt.
    Die Kriegsgeschrei-Propaganda in den Zeitungen heute dient einzig und allein der Angstmache, um abzulenken vom Weg der EU in eine demokratiefreie vertiefend intetrierte Zone a la Vereinigte Staaten von Europa. Die Politische Elite bahnt sich den Weg zu ihren Vorteilen auf Kosten von mehr als 300.000.000 Menschen der Eurozone.
    2)
    Vorarbeiten zu einer "Echten" Wirtschafts- und Währungsunion wurden seit 2012
    intensiv von den Big Four (Draghi, Baroso, VanRompuj, Juncker) + Schulz durchgeführt, die unter anderem eine Bankenunion mit drei Säulen (Einheitlicher Abwicklungsmechanismus, Europäische Bankenaufsicht und Gemeinsamer Einlagensicherung) vorsieht. Zwei davon sind auf Schiene gesetzt, mit der dritten, der Gemeinsamen Einlagensicherung, muss man wohl angesichts des "Geschreis" bis nach die EU-Wahl warten.
    Mit Hilfe eines Notfallartikels im AEUV, der für vorübergehende kleine lösbare Probleme vorgesehen war, setzt man diese weitreichenden Änderungen am Volke vorbei durch. Die Europäische Bankenaufsicht schafft die Möglichkeit Gelder aus dem ESM für BANKEN, diese scheinen dann nicht mehr in den nationalen Schulden auf, zu lukrieren. Die Haftung und spätere Zahlung übernimmt der europäische STEUERZAHLER. Die Bankenaufsicht ist der EZB untergeordnet, somit wird die EZB zum befangenen Mitwisser, wer haftet für die EZB, die nationalen Notenbanken und somit wieder die STEUERZAHLER. Der Abwicklungsmechanismus wird zum reinen Steuerungsinstrument einer korrupten Nomenklatura verkommen. Wir werden miterleben, wie dieses als Erpressungsinstrument eingesetzt werden wird. Die Gemeinsame Einlagensicherung wird erst nach der EU-Wahl auf den Tisch kommen, denn hier sollen die nationalen Einlagensicherungssysteme europaweit eingesetzt werden, somit werden die Sparer, die sich durch den Schutz solcher Systeme, mit niedrigeren Zinsen zufrieden gegeben haben, zur Kasse gebeten und wenn es nicht reicht, dann ist eben wieder der Steuerzahler dran.
    Bitte bedenken Sie bei Ihrer Wahl am 24. Mai, wenn Sie wählen. Sollten Sie SPÖ, ÖVP, Grün oder NEOS wählen, dann machen Sie sich aus meiner Sicht mitverantwortlich für eine demokratiefreie sozialistische Zone in Europa, geschaffen aus Lüge, Verschleierung und Machterhalt mit den falschen Argumenten des Friedenserhalts, eines Wirtschaftsblocks, der sonst nicht bestehen könnte in der Geopolitik, was aber letzten Endes einer Diktatur und eines starken Militärs bedürfen wird.
    Sie haben die Wahl.

    • brechstange
      16. April 2014 09:57

      pardon,

      wen Sie wählen

      integriert

      Andere Fehler bitte behalten.

    • Gandalf
      16. April 2014 10:07

      @brechstange:
      .."wenn Sie wählen" ist doch kein Fehler, sondern höchstens ein freud'scher Verschreiber. Ich finde ihn sogar sehr gut!

    • dssm
      16. April 2014 10:30

      @brechstange
      Die Mehrheit der Wähler wird wieder die diversen sozialistischen Richtungen wählen. Stehlen ist nun einmal einfacher als arbeiten – genau dies ist das Wesen der entwickelten repräsentativen Demokratie, bei gleichem und geheimen Wahlrecht.

      In Ihrer Aufzählung fehlt die FPÖ! Spätestens mit dem Abgang von Herrn Mölzer ist diese nicht nur wie gehabt sozialistisch sondern hat auch noch die konservativen Positionen aufgeben. Abgesehen davon, Kriecher im Rahmen der PC wählt man nicht.
      Bleibt Stadler; ob er eine Chance hat?

    • Wertkonservativer
      16. April 2014 10:38

      Werte @ Brechstange:
      Sie arbeiten derart souverän und auch kenntnisreich am Anti-EU-Klavier, dass man schon deswegen applaudieren müsste.
      Dass Sie überhaupt nichts Positives an der Institution Europäische Gemeinschaft finden - und es gibt vieles Positive (vor allem in Ihrem Fachbereich Wirtschaft!) - ist für mich ein kleiner Wermutstropfen in der Beurteilung Ihres "Anti-EU-Kampfes"!

      Ihren "Witz" über Othmar Karas (OK - mit Organisierter Kriminalität "verglichen"!) haben Sie wohl in einer schlechten Minute abgefertigt, oder?
      Einen Mann, der anlässlich der letzten EU-Wahl eine Riesenmenge Vorzugsstimmen erhielt, derart zu punzieren und zu denunzieren, ist Ihrer wohl nicht würdig!
      Über das zu erwartende Abstimmungsergebnis sollte man sich hierorts auch nicht täuschen: da ist wohl eher der Wunsch der Vater des Gedankens!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      16. April 2014 10:47

      Die vielen Vorzugsstimmen bei der letzten EUdSSR-Wahl für den agilen Invalidenrentner Karas waren wohl nicht seiner Person geschuldet, sondern einem sympathischen Mitbewerber auf der selben Liste. ;-)

    • brechstange
      16. April 2014 11:03

      Herr Michler,
      Karas ist ein Fanatiker. Das ist irgendwie furchterregend. Mein Witz wohl eher nicht.

      In der Tat fällt es mir schwer, was wirklich Positives zu entdecken, was nicht bereits im EWR erfüllt gewesen wäre. Gut, ein paar Beamte und Politiker verdienen sich eine goldene Nase. Gut, die Exportwirtschaft lebte ohne Gedanken auf Auf-und Abwertungsprobleme lenken zu müssen auch gut und wir konnten durch Europa fahren ohne Rechnen zu müssen und zwei Geldbörsel mitzutragen.

      Mittlerweile stürzt dieses Luftschloss ein und es bleiben nur noch Vorteile für Beamte und Politiker, für die Exportwirtschaft nur, wenn Exporte in div. Euroländer entweder der Österreicher selbst bezahlt oder diese auch mit Rückgängen konfrontiert sein wird. Durch Europa fahren, werden sich die Menschen bald nicht mehr leisten können. Es gibt aber bestimmt grandiose EU-Lösungen wie zB Vorschläge, dass Pensionisten eine Reise nach ClubMed bezahlt bekommen sollten, dass virtueller Solarstrom aus Griechenland kommen soll, dass für Handelsbilanzüberschüsse Strafen zu bezahlen wären, dass im Norden zur Anregung der Binnenkonjunktur die Inflation angeheizt werden sollte, damit im Süden die Preisanspassungen gar nicht so arg ausfallen sollen. Da war ja gerade der Karas mit einer Delegation in Griechenland, der die notwendigen Sparmaßnahmen als unsinnig erklärte und so weiter und so fort. Ich denke, ich schreib bald ein Buch.

      Nichts für ungut, Herr Michler. Es tut echt weh.

    • brechstange
      16. April 2014 11:06

      dssm
      Ich habe die FPÖ bewusst weggelassen, weil die tun ja so, als würden sie an echten Lösungen arbeiten. Da sollte man sie schon lassen und festnageln.
      Nach dem NR-Wahlkampf haben sie ja die Quadratur des Kreises geschafft. :-))

    • diko
      16. April 2014 11:54

      Brechstange
      ******************!
      auch für die Antworten ******!

    • Nestor 1937
      16. April 2014 12:22

      dssm

      Richtig. Es bleibt nur Stadler!

    • Wertkonservativer
      16. April 2014 13:26

      Werte @ Brechstange:

      Zu Karas / Fanatiker:

      Leute dieser Art gibt es bei uns hier im Blog ja auch etliche: die klopfen auch immer die härtesten Sprüche, und eigentlich kaum was dahinter!

      Wenn Sie allerdings meinen, die positiven Entwicklungen für Europas Wirtschaft und Gesellschaft wären bereits im szt. EWR verwirklicht gewesen, dann blenden Sie aber die vielen Fortschritte und Vorteile, die wir in den letzten Jahren aus unserer Mitgliedschaft bei der EU lukriert haben, in Ihrer EU-Abneigung ziemlich aus!

      Die Rückführung in die Einzel- und Kleinstaatlerei, die Sie befürworten, würde Europa und damit auch Österreich, mit Sicherheit in viel ärgere Probleme katapultieren, als wir sie durch unsere gemeinsame EU-Politik zumindest abfedern können.
      Die Finanzhaie der Welt würden sich genüsslich auf diverse kleine europäische Länder stürzen, und unser Wolkenkuckucksheim wohl recht arg zerfleddern!

      Der Vergleich mit der ach so tollen Schweiz hinkt auch einigermaßen: die Eidgenossen haben inzwischen ein derart enges Vertragsnetz mit EU und einzelnen Ländern Europas, dass sie ohne dieses ziemlich zerfleddert aus der Wäsche schauen würden.
      Dass die Schweiz darüberhinaus ganz andere historische Entwicklungen aufzuweisen hat, und weiterhin als Sparkasse für eigenartige bis anrüchige Magnaten, Oligarchen
      und sonstige Geldverstecker dient, gehört da auch hereinreklamiert!

      Also nochmals: ich achte und ehre Ihre aufrechte Haltung gegen die EU, glaube aber gleichzeitig, dass - in welcher Form auch immer - kein Weg an einer weiteren europäischen Zusammenarbeit im Rahmen der Europäischen Union vorbeigeht!

      Mit großem Respekt,

      Ihr Wertkonservativer!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      16. April 2014 13:44

      Noch kurz zu @ Cotopaxi 10:47:

      Mit Ihrem "EUdSSR-Wahl"-Sager haben Sie wieder ein hier sehr gerne verwendetes "Bonmot" aus der Gruselkiste geholt.
      Wenn Sie die EU damit ernstlich mit der weiland kommunistischen UdSSR vergleichen wollen, ist Ihnen und anderen EU-Fressern eh' nicht zu helfen!
      Der Unterberger-Blog entwickelt sich schön langsam zu einer weltanschaulich komplett gedrehten Gegenwartssicht: die Sonne geht für Euch politisch im Osten auf, im Westen geht sie unter!?!

      Die EU in der Mitte: vielleicht gerade deswegen ein künftiges Erfolgs- und Überlebensmodell!!??!!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • brechstange
      16. April 2014 22:58

      Herr Michler,
      ich habe nichts gegen Zusammenarbeit, aber auf derselben Augenhöhe und nicht mit Betrügern. Ja, ich gebe zu, das klingt hart, ist aber so.
      Wir werden nach Strich und Faden betrogen.

      Hat man jemals von den "Befassten" gehört, über die Steuerhinterziehungen und die Geldverschiebungen der "Reichen"? Nein, wir befüllen es mit Schuldengeld, das die Steuerzahler, Sparer und Bürger aufbringen werden müssen.
      Wer verhindert die Aufklärung zur HypoAlpeAdria? Die EZB? Warum eigentlich? Es gibt genug Hinweise, dass das Desaster nicht so groß ist. Welch Faules will man da reinschieben?

  16. Gandalf
    16. April 2014 09:48

    Beispiele dafür, dass die EU - Bürokratie den sicheren Blick für's Unwichtige hat, sind Legion und wurden schon ausreichend erwähnt. Exzellent ins Bild passt da die triumphierende Ankündigung der ungeheuer wichtigen Errungenschaft, dass eine Richtlinie fertig sei, der zufolge sich nicht-gewerblich genutzte Kaffeemaschinen in Zukunft EU-weit nach einigen Minuten von selbst abschalten müssen; und das ganze einige Wochen vor der Wahl zum Parlament! Aber, unabhängig davon: Wie bei allen bisherigen unnötigen und/oder unsinnigen Regelungen (Glühbirnen!), über die man sich (auch) in Österreich lustig macht oder ärgert: irgendwann wird das ganze halt in nationales Recht umgesetzt, "weil es Brüssel so will"; nein, falsch: Brüssel hätte gar nichts zu wollen, hätte nicht auch beim konkreten Unsinn ein österreichischer Minister, Sektionschef oder sonstiger Delegierter zugestimmt, genickt oder zumindest nicht gesagt: Das ist dumm, dafür gibt es aus Österreich keine Zustimmung. Aber darüber wird nicht einmal nachgedacht. Wenn man erreichen könnte, dass bei jeder EU- Entscheidung die Namen der nationalen Verantwortlichen veröffentlicht werden müssten, würden die betreffenden Damen und Herren vieleicht etwas mehr darauf achten, wie und wofür sie ihre Heimat obligieren.

  17. dssm
    16. April 2014 09:21

    Da will ich mich nur zur Forschungsaussage äußern, nachdem ich ja selber im Technologiebereich mein Geld verdiene und zwar mit einer ganz einfachen Forderung: Alle, wirklich alle, staatlichen Förderungen, egal unter welchem Titel, streichen!

    Momentan bekommen jene Projekte, die dann auch erfolgreich umgesetzt werden, kein Geld aber die Blabla Projekte viel Geld. Der Grund ist einfach. Wer BlaBla macht hat wunderbare, bunte Unterlagen, einen klar beschriebenen Forschungsablauf und kann entsprechend die Förderungen beantragen. Bei echte Projekten weiß kein Mensch ob das garantiert etwas wird und wenn ja, was das kosten wird, es gibt also keine 'road map', keine genau feststehenden Kosten.

    Da es aber logischer Weise keine Fachleute geben kann, welche zwischen BlaBla und Echt unterscheiden können (das wäre ja die schlimmste Verschwendung von Ressourcen, wenn solche Top-Leute als Bürokraten anstatt Forscher enden) ist jede Förderung abzulehnen. Abgesehen davon, mit Technologie lässt sich wirklich Geld verdienen, warum dies dann noch fördern?

    • cmh (kein Partner)
      17. April 2014 11:34

      Es gibt sogar recht einfache Mittel, Projekte zu beurteilen. Die sind teilweise sogar schon recht alt (Occhams Rasierer, Humes Kriterium zu Beurteilung von Büchern u.ä.).

      Also ich will hier auch eines versuchen:

      1. Kommt im Text das Wort Förderung vor? (---> Papierkorb!)
      2. Wird auch ohne Benutzung des Wortes Förderung begehrt oder auch nur nahegelegt? (---> Papierkorb!)
      3. Wird im Text ein Verantwortlicher (Industrie, einfacher Bürger) dafür genannt, dass es nicht so ist, wie sich die Antragsteller das Ideal vorstellen? (---> Papierkorb!)
      4. Ist das Ziel des Projektes die Probleme der Menschheit auf der ganzen Welt national oder auf europäischer Ebene zu lösen? (---> Papierkorb!)
      5. ...

  18. aw70
    16. April 2014 09:04

    Aber, aber, Herr Unterberger!

    Wer wird denn unsere Herren Professor an den Unis anzweifeln wollen? Das ist doch Autoritätenlästerung?

    Insbesondere die perfide Unterstellung, dass diese gesalbten Lichtgestalten anders als völlig uneigennützig mit den ihnen vom Staat reichlich gewährten Fördergeld umgehen würden? Sie Schandmaul, Sie!

    Wenn es also beispielsweise vorkommt, dass ein Professor an einer Uni im Süden des Landes über viele Jahre eine Forschungsgruppe für eine bestimmte Technologie im Wesentlichen mit Steuergeldern hochzieht... und diese dann privat um 50 Millionen Euro an einen US-amerikanischen Konzern verkauft... das sind alles bedauerliche Einzelfälle. Genauso wie die Unterstellung, dass es in Wien Forschungszentren gäbe, die von der Gemeinde Wien nur deswegen durchgefüttert werden, damit die Gemeinde Mieter für diverse mehr oder weniger sinnvolle Immobilien auf der Donauplatte hat. Das ist alles Spitzenforschung, und garantiert nächstes Jahr dann eigenständig finanziell lebensfähig. Garantiert. Das ist schon seit bald 15 Jahren so, dass nächstes Jahr der break even ist. Da hat man schon Erfahrung damit.

    Genauso wie damit, dass die jährliche Revision des Zentrums damit endet, dass die Revisoren alle auf den Ball der Stammuni des Zentrums eingeladen werden. Man kennt sich schliesslich. Wie eine große Familie, quasi. Die Politik bekommt dann von den Revisoren einen netten Brief, dass alles in Ordnung ist, und passt schon. Und weil die Stadt Wien keinen Mieter verlieren will, und das Ministerium keinen Fehlschlag brauchen kann, schaut keiner so genau hin.

    Aber sehen wir es mal so: warum sollte ausgerechnet die hiesige Forschungslandschaft besser sein als die anderen Bereiche des öffentlichen Lebens? Eben.

  19. Eco
    16. April 2014 08:58

    Bankenunion

    Für blöd verkaufen wollte uns auch der ÖVP Kandidat Othmar Karas als er gestern in seinem Fernsehstatement vollmundig erklärte, dass nnmehr der Steuerzahler nicht mehr im Falle eines Bankenruins zum Handkuss käme.
    Eine sträfliche Falschmeldung.
    1.) Die finanzielle Deckung des Fonds für die gesamte EU würde nicht einmal
    für die 4 größten österreichischen Banken reichen. 2 Großbanken in
    Deutschland würden den Fond erschöpfen.
    2.) Die Mittel werden erst in einigen Jahren ausreichend zur Verfügung stehen.

    Wer schließt diese Lücken ? Der Steuerzahler und der Sparer !

    • Gandalf
      16. April 2014 09:13

      Die Bankenunion ist der grösste Unsinn, den die an unsinnigen Errungenschaften bei Gott nicht arme EU seit langem hervorgebracht hat. Wenn ein Abgeordneter wie Herr Karas das falsch darstellt, ist es noch verständlich, denn er muss ja seine Tätigkeit als möglichst sinnvoll und nützlich verkaufen; dass aber die meisten Medien voll Begeisterung in das Triumphgeschrei einstimmen, zeigt bloss, dass dort kaum jemand verstanden hat, worum es wirklich geht bzw. was die "Bankenunion" überhaupt ist und was sie (eben nicht) kann.

    • Undine
      16. April 2014 09:33

      @Eco

      "Für blöd verkaufen wollte uns auch der ÖVP Kandidat Othmar Karas als er gestern in seinem Fernsehstatement vollmundig erklärte, dass nnmehr der Steuerzahler nicht mehr im Falle eines Bankenruins zum Handkuss käme."

      Nahezu wörtlich waren auch meine Gedanken über Karas' Statement! So viel Unverfrorenheit (Dummheit?) aus dem Munde eines EU-Kandidaten ist schwer zu verdauen!

      @Gandalf

      *****
      Selbst für einen Laien in Sachen Wirtschafts- und Finanzpolitik, aber mit Hausverstand wird deutlich, daß die Bankenunion eine Mogelpackung ist!

    • aw70
      16. April 2014 10:12

      "Für blöd verkaufen wollte uns auch der ÖVP Kandidat Othmar Karas als er gestern in seinem Fernsehstatement vollmundig erklärte, dass nnmehr der Steuerzahler nicht mehr im Falle eines Bankenruins zum Handkuss käme."

      Sie sollten in Betracht ziehen, dass er das eventuell selber glaubt, was er da sagt. Immerhin gibt es Leute, die Herrn Karas unterstellen, eher das Gegenteil eines typischen Mensianers zu sein.

    • dssm
      16. April 2014 10:39

      @aw70 *****

      @Undine
      Leider wird Ihr gut gemeinter Wunsch von der Mogelpackung nicht in Erfüllung gehen. Das Gesindel arbeitet immer mit der Salamitaktik. Jetzt ein kleiner Fond, da zahlen wir (wer denn sonst, ausser man ist kein Bankkunde) ein klein wenig ein und in vielleicht zehn Jahren hätten wir genug beinander um die Stadtsparkasse in Buxtehude zu retten.
      Man wird also mehr, viel mehr, brauchen und zwar bald. Da aber nun schon eine Struktur da ist, wird diese ein bisschen angepasst, kennen wir ja von den Rettungspaketen. Dann werden die kleinen Einzahlungen ‚etwas’ angepasst.

      Aber in Summe etwas fairer. Bis jetzt zahlt die kleine Gruppe der Nettozahler alles. Ab jetzt zahlen alle Bankkunden, also auch die Nettoempfänger, weil auch diese haben ein Bankkonto.

    • Eco
      16. April 2014 13:00

      @ aw7o

      Ich vermute, Sie haben Recht , wenn Sie vermeinen , OK glaube den Blödsinn, den er verzapft.
      Man merkt schon bei seiner Sprechweise, wie schwer er sich tut. Ein Spiegelbild des Zustandes der ÖVP.

  20. Undine
    16. April 2014 08:58

    Dumm, dümmer, Heinisch-Hosek!

  21. Politicus1
    16. April 2014 08:41

    1) Bankenunion:
    Wer glaubt, dass der Bankenunionsrettungsfonds von den "Banken" finanziert wird sollte eigentlich wegen geistiger Unzurechnungsfähigkeit vom EU-Wahlrecht ausgeschlossen werden!
    Jeder Cent, der in diesen Topf wandert wird ausschließlich von Bankkunden finanziert!

    Genau so, wie jeder Schaden nicht von der "Versicherung", sondern von den Prämienzahlern gedeckt wird ...

    2) Elektrostecker: völlig richtig be- und angemerkt!

    3) Noch ein Vorschlag zur grenzenlosen Reisefreiheit mit einer EUR-Währung unnd ohne Roaminggebühren: wäre es nicht wunderschön, wenn sich die EU-Postverwaltungen zu einem einheitlichen Portotarif für Postkarten und Standardbriefe durchringen könnten? Mit nationalen Briefmarken, die in allen EU-Staaten verwendet werden können? Damit das Suchen nach Verkaufsstellen von Marken der Vergangenheit angehört. Aber bitte rasch, bevor on Ö. das letzte Postamt zusperrt ...

  22. Wertkonservativer
    16. April 2014 07:55

    Wenn unser Dr. Unterberger meint, dass uns die EU "für blöd verkauft", wird er - zumindest teilweise schon recht haben!

    Allerdings finden die hier angesprochenen "Blödheiten" ja vorzugsweise im EU-Parlament ab, das bekanntermaßen von den aus den Mitgliedsländern entsandten EU-Parlamentarien beschickt wird. Da diese ja wohl kaum vor vorheriger Abstimmung mit ihren Herkunftsländern votieren, sind wohl die einzelnen Mitgliedsstaaten auch selbst mit schuld an derlei Entscheidungen!
    Kurz noch zum gestrigen Abstimmungsergebnis zum Thema "Bankenunion":
    570 : 88 pro!
    Ganz ohne Wertung: da haben die EU-Reparierer bzw. -Versenker noch eine Menge Arbeit, um die Abstimmungsverhältnisse "umdrehen" zu können!

    Zum nächsten "Blödverkaufer"-Thema:
    dass unsere Unterrichtsministerin - sagen wir es höflich - ideologisch festgefahren und auch sonst nicht sehr geistesriesig gepolt ist, wird hier ja fast täglich festgehalten!
    Dazu ist sie auch noch extrem ungeschickt:
    sich wegen eines - im Verhältnis zum Gesamtbudget ihres Hauses - doch recht unerheblichen Einsparbetrages derart in die Enge und in Diskussionen zu verheddern, das ist schon recht potschert!
    Ja, ziemlich überforderte Frau Heinisch-Hosek, Ihr Lack ist bereits weitgehend ab!
    So vergeht halt der Ruhm der Welt!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  23. raeter
    16. April 2014 07:37

    Das Zusammenspiel zwischen UNI-Quatschstudien und rotgrünversiffter Politik im Pingpong mit linksgrünen Medien ist für diese Zustände hauptverantwortlich.

    Dass Quatschinstitute an Umsetzung nicht interessiert sind, überrascht nicht, weil damit Vieles, mit dem sich diese Leute beschäftigen, auf dem Müllhaufen "unrealisierbar" landen würde.

    Der Widerstand gegen Bevormundung und Volkserziehung muss daher in die Universitäten getragen werden. Quatschinstitute und Quatschprofessoren sollten verstärkt öffentlich kritisiert werden und Quatschinsitute geschlossen werden.

    • dssm
      16. April 2014 10:44

      @raeter
      Wäre es nicht einfach die ganze staatliche Förderung zu streichen?
      Die Studenten sollen die Kosten ihrer Ausbildung tragen, sie sind ja auch später im Beruf die Nutznießer.

    • peter789 (kein Partner)
      17. April 2014 15:28

      "rotgrünversiffter Politik..."
      Pirincci lässt grüßen. :-)
      P.S.
      Hat der A.U. schon über sein Buch berichtet?

  24. RR Prof. Reinhard Horner
    16. April 2014 02:09

    reinhard.horner@chello.at

    Ab wann bzw. Bis wohin lässt sich Kritisieren (Meckern etc.) ernst nehmen?

  25. mischu
    16. April 2014 01:47

    Vorerst wäre zu hinterfragen, wie weit bei dieser über die Köpfe der Steuerzahler hinweg beschlossenen Bankenunion schon wieder gegen EU-Recht bzw. -Verträge verstoßen wird, da jetzt die Haftungen ganz einfach auf alle Mitgliedsländer ausgeweitet werden.
    Denn wenn eine Bank nur groß genug sprich systemrelevant ist und die Pleite die vorhandenen Milliarden übersteigt, werden diese Verluste trotz gegenteiliger Beteuerung weiterhin sozialisiert. Daher ist diese Jubelmeldung die reinste Augenauswischerei vor den anstehenden EU-Wahlen.
    Die einzig sinnvolle Maßnahme wäre, Banken gar nicht erst zu solchen Monsterfinanzinstituten anwachsen zu lassen, sodaß bei einer Insolvenz eine geordnete Abwicklung möglich ist und keinen unbeherrschbaren Dominoeffekt mehr auslösen kann. Wie so oft gilt: small is beautiful!

    Daß sich unser heimisches Bildungssystem samt Universitäten und Forschung unter dem unseligen sozialistisch-ideologischen Einfluß immer mehr zu einem Faß ohne Boden mit wenig Aussicht auf Innovation und finanzwirtschaftliche Rückflüsse entwickelt, dämmert langsam auch dem dümmsten Staatsbürger.
    Trotzdem macht diese Regierung munter weiter.
    Und warum? Weil sie es nicht besser kann!


    P.S.: Wenn Google ins Drohnengeschäft einsteigt und als Erklärung von einer Weiterverbreitung des Internets spricht, schrillen bei mir die Alarmglocken.
    Denn mit den Segnungen des Netzes über Drohnen werden auch die Möglichkeiten der Überwachung in äußerst bedenklicher Weise steigen, was nach den letzten Abhör-Skandalen noch Schlimmeres befürchten läßt.

  26. Brigitte Imb
    16. April 2014 01:29

    War es nicht schon immer so, daß die Politik nur Show betreibt? Brot und Spiele braucht das Volk.
    Sandte der frühere Lehnsherr den Herold aus, um seine Gedanken in Umlauf zu bringen, so hat die Politik heute die Medien, die diesen Auftrag nur zu gerne übernehmen. Zwar mittlerweile völlig schamlos und ohne einem Ehrenkodex zu folgen, aber immerhin um gut zu kassieren.
    Poursuivanten inform von div. Experten stehen dem Showbetrieb natürlich in reicher Menge zur Verfügung, werden diese doch seit jeher dafür gut entlohnt und mit "kleinen" Aufmerksamkeiten bedacht.

    Alle Beschwichtigungsversuche der lügenden Politikerkaste müßten doch das Volk nur bestätigen, daß diese Sekte von berufspolitischen Versagern die letzten Jahrzehnte nichts anderes als Schmarotzertum betrieben hat.





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