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Lieber in Prag als in Wien

Die Erste Bank überlegt: Soll sie ihre Zentrale nach Prag verlegen? Es war nun der – sozialistische! – tschechische Staatspräsident Zeman, der diese Übersiedlungspläne offiziell durchsickern hat lassen. Dennoch nehmen hierzulande Medien und Parteien das noch immer nicht zur Kenntnis.

Dabei wissen Eingeweihte schon länger um diesbezügliche Überlegungen der Bank, die 195 Jahre in Wien ihre Zentrale hatte. Was aus diesen Überlegungen Wirklichkeit machen wird, ist die Wiener Regierung. Und zwar deren Steuerpläne: Die Regierung will jetzt zu den nationalen Bankensteuern auch noch die europäische einfach draufschlagen und damit einen Höhen-Weltrekord bei den Bankensteuern erreichen. Was schön in der Denkwelt der Politik sein mag, was aber keine Bank aushält.

Vor allem die SPÖ versucht sich mit diesem populistischen Verlangen zu profilieren. Ihr ist das Vertreiben von Banken ja parteipolitisch egal, hat sie doch schon alle ihre nahestehenden Banken in den letzten Jahren ruiniert oder ans Ausland verkauft. Jetzt sind nur noch Banken über, die irgendwie als bürgerlich gelten.

Dennoch ist auch vom Widerstand der ÖVP nichts zu merken. Man lässt lieber die letzte noch lebensfähige Großbank ziehen, als sich als Freund der Banken zu outen. Besonders skurril ist etwa der künftige Chef der Wiener Kammer und des Wiener Wirtschaftsbundes: Er sorgt sich nicht etwa um den Standort Wien oder um die Banken, sondern um die Schwulen. Und die Opposition? Grün und vor allem Blau sind bei der Bankenjagd sowieso an führender Stelle aktiv. Die einen hassen ideologisch alle Banken, die anderen haben nicht die geringste Ahnung von Wirtschaft. Von den anderen Oppositionsparteien hört man nichts.

Raiffeisen – wo es nachweislich dicke Verbindungen zur ÖVP gibt – wird zwar im Land bleiben, ist aber selbst schon bis zu beiden Nasenlöchern in Schwierigkeiten, deren Reichweite von der Ukraine über den "Kurier" bis zur Biomasse geht. Niemand in der Politik begreift, wie katastrophal der Zustand dieses Landes sein wird, wenn es keine Großbanken mehr hat.

Das alles ist aber dem Bundeskanzlerdarsteller Faymann egal: Er glaubt, es wäre problemlos und auf Dauer möglich, dass Österreichs Banken in Summe deutlich mehr Bankensteuer zahlen als die in Deutschland. Obwohl der Nachbar zehnmal so groß ist!

Offenbar hat der Erste-Chef Treichl die Hoffnung aufgegeben, dass das alles doch einmal ins Hirn dieses Mannes hineingeht. Eine solche Politik wird  mit hundertprozentiger Sicherheit nicht funktionieren. Jedoch wird einer, der nicht einmal sein Maturazeugnis findet, das nie begreifen. Und Faymanns Koalitionspartner hängt schwer angeschlagen in den Seilen.

Es sind übrigens nicht nur die Bankensteuern und die zunehmend feindliche Atmosphäre in Österreich, welche die Bank vertreibt. Es ist auch jeder einzelne Manager, der sieht, wie viel ihm hierzulande die Steuer und die Abgaben nehmen, und wie viel mehr – bei gleichem Einkommen – ihm in Tschechien bleiben würde. Und er sieht das sehr genau, ist ja diese Bank schon seit vielen Jahren dort aktiv.

Und Prag ist eine wunderschöne Stadt . . .

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    10. April 2014 02:19

    Wie A. Treichl schon vor Jahren vollkommen richtig analysierte:
    "Unsere Politiker sind zu blöd und zu feig dazu und zu unverständig dafür, weil sie von der Wirtschaft keine Ahnung habe."

    Das einzige, was unsere Regierungskoalition bis jetzt zustande gebracht hat, ist die Wirtschaft und die Banken zu Feinbildern hochzustilisiern und sie für sämtliche Staatschulden und einbrechende Konjunkturzahlen verantwortlich zu machen, um das eigene Versagen möglichst zu kaschieren.

    Die Folge davon - Abwanderung der besten Betriebe sowie der besten Köpfe und trotzdem macht(en) diese GROKO (=GROßKOpferten) hurtig weiter.

    Dafür bekommen wir jetzt im Gegenzug die laut unseren Linkslinken nunmehr "dringend benötigten Einwanderer", für die die Grünen in Wien die Straßenbahn neben der U5 um 250.000.000,00 Euro ausbauen wollen, weil Vassilakou schätzt, daß die Stadt in den nächsten Jahren um 200.000 Menschen wachsen wird. Sie sind bereits im Anmarsch:

    http://www.rp-online.de/panorama/ausland/italien-marine-greift-4000-bootsfluechtlinge-auf-aid-1.4164485

    Ich verstehe, daß Treichl in weiser Voraussicht den Standort wechseln möchte.
    Es werden seinem Beispiel noch so manche folgen!

  2. Ausgezeichneter KommentatorENIGMA
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    10. April 2014 02:50

    Während der neue französische Ministerpräsident endlich die Notwendigkeit von Steuererleichterungen erkennt und plant, zieht man in Österreich die Steuerschraube immer mehr an.

    Welches interessante Gedankenexperiment stellte ein Mitkommentator erst kürzlich in den Raum?

    Was wäre, wenn Spindelegger und Treichl die Jobs tauschten?
    Wir hätten ein saniertes Budget und eine Pleitebank mehr!

  3. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    10. April 2014 09:25

    NICHT TRAURIG SEIN ! EINIGE BANKEN, WELCHE RETTUNGSBEDARF DURCH DEN STAAT HABEN, WERDEN SCHON IN ÖSTERREICH BLEIBEN.

    Aber Kanzler Faymann behauptet Österreich MIT SICHERER HAND zu regieren.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    10. April 2014 10:09

    Flieht da wer vorm Euro? Auch wenn es viele noch nicht glauben, der Euro wird zum Binneneuro. Die Ökonomie schafft Fakten.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorno na
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    11. April 2014 12:58

    Ich bin seit Kindheit (also schon lange) Kunde der "Ersten", und ich habe auch Aktien von ihr.

    Sollte die "Erste" nach Prag gehen, würde mir das zwar leidtun, aber ich würde es verstehen und auch letztlich gutheißen. Dass der Taxifahrer, der derzeit Bundeskanzler sein will, es nicht besser versteht, dass den Roten nach den Desastern "Zentralsparkasse" und "BAWAG" alle Banken höchstens Feindbilder sind, weil sie halt keine Ahnung von der Wirtschaft haben, und dass die ÖVP nicht fähig ist, sich für die Banken einzusetzen (obwohl sie den Finanzminister stellt!), alles das muß man nicht extra erwähnen. Das ist allgemein bekannt.

    Ich würde es also verstehen, wenn die "Erste" nach Prag ginge. Es wird meiner Treue zum Haus "Erste" nicht schaden. Und meine Aktien werden dann wohl eher steigen als fallen. Auch nicht schlecht.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    10. April 2014 09:31

    Lieber Flat Tax als teure Hyperverwaltung!
    Viele Staaten des ehemaligen Ostblocks haben der Einfachheit halber die Flat Tax eingeführt. Man mietet dort ein Büro als Firmensitz, besorgt sich einen Aufenthaltstitel dazu und schon zahlt man nur 10% in RU oder 15% in Ungarn, etc. Die Tschechen ist besser wie die Slowakei zum Steuer sparen, sozusagen Lichtenstein für kleine Leute.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    10. April 2014 08:57

    "Dolni rakousky sporitelna" oder so würde die Bank dann heißen, genauso schlimm wie die Vorstellung, dass diese traditionsreiche Bank Österreich verläßt! So schön die Stadt Prag auch ist.
    nAber noch ist es ein Wink mit dem Zaunpfahl, ein Schuss vor dem Bug der elenden Steuereintreiber, die das Volk auspressen ohne Blick auf Morgen, ohne Verantwortungsbewusstsein und ohne Ahnung von wirtschaftlichen Zusammenhängen!

    Der Name der Bank erinnert übrigens an frühere Zeiten, als die Menschen gespart hatten und dieses und nur dieses Geld an Kreditnehmer mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmannes verliehen wurde. Aber das ist lange her!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorno na
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    11. April 2014 12:58

    Ich bin seit Kindheit (also schon lange) Kunde der "Ersten", und ich habe auch Aktien von ihr.

    Sollte die "Erste" nach Prag gehen, würde mir das zwar leidtun, aber ich würde es verstehen und auch letztlich gutheißen. Dass der Taxifahrer, der derzeit Bundeskanzler sein will, es nicht besser versteht, dass den Roten nach den Desastern "Zentralsparkasse" und "BAWAG" alle Banken höchstens Feindbilder sind, weil sie halt keine Ahnung von der Wirtschaft haben, und dass die ÖVP nicht fähig ist, sich für die Banken einzusetzen (obwohl sie den Finanzminister stellt!), alles das muß man nicht extra erwähnen. Das ist allgemein bekannt.

    Ich würde es also verstehen, wenn die "Erste" nach Prag ginge. Es wird meiner Treue zum Haus "Erste" nicht schaden. Und meine Aktien werden dann wohl eher steigen als fallen. Auch nicht schlecht.


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  1. aristophanes (kein Partner)
    13. April 2014 12:44

    Nur die Hypo Alpe Adria haben wir aus dem schönen München nach Österreich zurück geholt.

  2. Ivo33 (kein Partner)
  3. no na (kein Partner)
    11. April 2014 12:58

    Ich bin seit Kindheit (also schon lange) Kunde der "Ersten", und ich habe auch Aktien von ihr.

    Sollte die "Erste" nach Prag gehen, würde mir das zwar leidtun, aber ich würde es verstehen und auch letztlich gutheißen. Dass der Taxifahrer, der derzeit Bundeskanzler sein will, es nicht besser versteht, dass den Roten nach den Desastern "Zentralsparkasse" und "BAWAG" alle Banken höchstens Feindbilder sind, weil sie halt keine Ahnung von der Wirtschaft haben, und dass die ÖVP nicht fähig ist, sich für die Banken einzusetzen (obwohl sie den Finanzminister stellt!), alles das muß man nicht extra erwähnen. Das ist allgemein bekannt.

    Ich würde es also verstehen, wenn die "Erste" nach Prag ginge. Es wird meiner Treue zum Haus "Erste" nicht schaden. Und meine Aktien werden dann wohl eher steigen als fallen. Auch nicht schlecht.

  4. J.Scheiber (kein Partner)
    11. April 2014 12:44

    Mozart war auch in Prag. Warum nicht auch der Mozart der Bänker?

  5. AppolloniO (kein Partner)
    11. April 2014 11:57

    Warum die Aufregung? Haben die Sozen doch schon immer so agiert.
    Von der Länderbank über CA zur Bank Austria...........und dann alles verscherbelt!

    So auch heute, da ist wichtiger was im Moment herein kommt, als das was in den nächsten Jahren zu lukrieren ist. Die Kuh lieber heute schlachten als jahrelang melken.

    So auch die Verschuldungspolitik der Roten, leider wohlwollend unterstützt von Blacky Spindi. Nämlich heute die Stimmen mit immer neuen Schulden kaufen -was kümmert`s uns wie unsere Enkel das ausbaden müssen.

  6. medemfilola- jun (kein Partner)
    11. April 2014 10:31

    OT:

    Gesetzeseinhaltung:

    Das Prinzip "Todesfatwadruck" und das Prinzip Lässigkeit "des beinah aufgeklärten Westens".

    Im Islam steht auf Lösung aus dem Glauben die Todesstrafe. Das gilt klarerweise auch Imamen, Hodschas und Muftis oder Ayatollahs .... Unislame richterliche Entscheidungen können islame Justiziare sehr schnell in "Gefahr ums eigene Leben" bringen, wie vor wenigen Monaten auf einem You tube zu sehen gewesen ist, als ein Imam in "seiner" Moschee judenfreundliche Sätze äusserte ....... und dann nur mit Polizeischutz die Moschee verlassen konnte, obgleich nach Kernislam auch drinnen gemordet hätte werden können und nicht zugewartet hätte werden müssen bis er herauskommt ...

    In Österreich (und im Westen) gibts - meines Wissens - ausser Ächtung durch die Kollegnschaft und "Aufstiegshindernisse" - für Falschurteile KEINERLEI FOLGEN. Und ich will hier klarerweise nicht die Todesstrafe für Fehlurteile einfordern .... Was klar sein muß ist, dass auch richterliche Falsch"leistungen" zu sühnen sein müssen. Wie sonst sollte einer, der wegen Alkohols hinterm Lenkrad völlig zurecht verurteilt wird, ruhig schlafen können, wenn wer aus der Richterschaft auch in einem Zustand der durchaus als Lügenrausch bezeichnet werden kann für Stress, Kummer, Ärger, Geldnöte verantwortlich wird ........ und dann überhaupt nicht strafverfolgt und zur Rechenschaft - also bestraft - werden kann. Die "Bestrafung" nächste Instanz hebt auf und ändert Urteil ist keine wirkliche Bestrafung, sondern zunächst mal nur eine Richtigerstellung (hoffentlich). Strafe ist, was entweder aus eigenem Entschluß auf sich genommen wird - was Buße genannt wird , oder Strafe wird als Sühnemassnahme nötig um einen Falschverurteiler zur Besinnung zur bringen.

    Dieses völlige Fehlen der Einrichtung von Gesetzen zur Verfolgung von Falschverurteilern (eigentlich etwas was nach Ehrencodex von der Richterschaft selbst vorangetrieben werden sollte !!!!) ist ein eklatanter Misstand und Relikt

    • medemfilola- jun (kein Partner)
      11. April 2014 10:33

      aus der Tyrannis. Denn klar, alle Diktatoren wollten nie, dass ihre menschenhasserische Justiz hinterfragt, diskutiert und verurteilt werden kann.

    • medemfilola- jun (kein Partner)
      11. April 2014 10:58

      Strafbarkeit von Richtern und Staatsanwälten und Rechts(wie Links)anwälten als Zeichen funktionierender Demokratie. ....... statt des bisherig so häufig gepflogenen Schweigens, hämischen Grinsens und "gezielten Wegschauens" der Beteiligten.

      Etwas "Münzenspiel in der Hosentasch" und "alles ist gut" .... darf nicht weiter die gültige Devise sein.

      In zunehmendem Ausmaß übernimmt der Druck - der im Islam auf das Justizsystem immanent ist - ein "Regulativ" welches auch österreichische Justizangehörige zu schariatischnahen bis schariakompatiblen "Urteilen" drängt ......... die Länge der "sick cases" ist inzwischen elendslang.

      Wie wenig Ehrgefühl also viele wirklich haben oder sogar ausgeprägte Neigungen zum Betrug, die unter einem Adler hinten über ihnen an der Wand hängend, sitzen ist nicht nur befremdlich, sondern zeugt eindringlich davon, wie sehr viele wirklich Massnahmen zur Strafbarkeit dringend brauchen ..... weil die bisherige unausgesprochenen Annahme ALLEN pauschal "hinreichend Ehrgefühl" zuerkannt gehabt zu haben schlichtweg nicht wirklichkeitskompatibel ist .....

      Demnächst hier auf AU: Eine Analyse der Sure 65. Eine Sure die weithin - von Nichtislamen, insbesondere auch in der Umma - in den tiefenpsychologischen Wirkungsgefügen immens ob ihrer zentralen Bedeutungswirbel verdrängt wird -
      Das Gegenteil ist wahr ....... und die Wirkungen - speziell die unbewußten in der Umma - sind "weitauszweigend" und ENORM !
      Sure 65 kann durchaus als mit eine der KÄLTESTEN und somit LIEBESVERACHTENDSTEN SUREN des Korans bezeichnet werden.... dies wird sehr schnell deutlich, wenn diese Sure im Gesamtkontext des Korans analysiert wird.
      Diese Sure "sitzt" mit an den "Gefühlswirbelzentren" des Islams der diesweltliche Sexualität verpönt und durch jenseitige "als bestens austauschbar" suggeriert .....
      Doch ist das bei weitem nicht alles.

      Wie folgenreich diese so kurze Sure speziell für junge männliche Muslime ist, dann in der Analyse.

    • medemfilola- jun (kein Partner)
      11. April 2014 11:00

      PS.: Zu allem vorigen: Feigheit kann durch Mut ersetzt werden.

    • medemfilola- jun (kein Partner)
      11. April 2014 11:01

      Mut ist nicht Übermut .....

    • medemfilola- jun (kein Partner)
      11. April 2014 11:03

      Wieviel einfacher Richtern und Richterinnen das Urteilen wird, wenn Muslim wissen, dass diese Richter und Richterinnen nach unseren Gesetzen für nicht"West"- Urteile bestraft würden ....... kann wohl jeder und jede ermessen.

    • medemfilola- jun (kein Partner)
      11. April 2014 11:14

      Und statt der bisherigen Lässigkeit ein "gsunder Druck" wird sicher auch die akademische Kollegenschaft, wie Ärzte, Dipl-Ing, etc die für ihre Fehler auch zur Haftung gezogen werden können (wenn sies nicht von sich aus tun wollen) ziemlich befrieden und neue Freundschaften gewinnbar und alte Gräben schliessbar machen ... im Land der bisherigen Segregationsweltmeister.

    • medemfilola- jun (kein Partner)
      11. April 2014 11:27

      Und genau dieser gewachsene Segregationskult in Österreich hat den islamen Abkapslungstreibern bisher so viel "Raum" zum Aufbau von Druck und "Zug" in die Umma hinein ermöglicht ....

      An der Basis dieses Drucks in Bezug auf den ausbreitenden Islam sind die Unkenntnisse und Lügengläubigkeiten der Nichtislamen zum "Thema" Islam und das bewußte gezielte Fördern von solchen Lügen durch die Abkapsler.

      Viele der Nicht-Islamen haben nicht mal kapiert, dass manche Historiker in ihren Büchern nicht aus Empathie phasenweise die islame Sicht einnehmen (oder sogar ein wenig mehr hineinschwindeln), sondern aus überlebenstaktischen Gründen ...... damit spielen solche Abkapsler auch herum indem solche dann nur auszugsweise zitieren, denn auch ihnen ist völlig klar, dass beim Lesen des Buchs sofort deutlich wird WO der Autor wirklich steht. Sie versuchen darüber hinwegzutäuschen ..... und so den "Wissenschaftsaspekt" (der in Geschichtsfragen ohne wirkliche Dimension ist bezüglich der kultischen Bekenntnisebene) hineindrücken wollen -- simpel: Mit einer Lügen-Blase Bewußtsein erzeugen wollen ......

  7. cmh (kein Partner)
    11. April 2014 10:15

    Österreich ist ein Migrationsland, auch für Banken!

    Vielleicht bekommen wir dann nicht nur Kulturbereicherer aus Anatolien, sondern auch Banken vielleicht aus Griechenland, Zypern oder der Türkei. Wer sollte denn sonst die ganzen Fördergelder auszahlen. Es ist ja nicht jeder so rückständig wie dieser bargeldfixierte Hartmann von der Burg.

    Die Erste soll nur zu de Behm gehn! Es findet sich sicher ein Ministerium, das sich die ganzen Leerstehungen am südlichen Hbf dann anhängen lassen wird.

  8. medemfilola- jun (kein Partner)
    11. April 2014 10:04

    Ich las zunächst nur bis hierher (und werde erst abends weiterlesen), Zitat " Ihr ist das Vertreiben von Banken ja parteipolitisch egal,...." Ende Zitatsauzug

    Diese Einschätzung ist falsch. Ein "egal" gibts genaugenommen nie. Und im Kern-Sozialismus ist dieser Grundzug, dass die Partei zum Schluß de facto " DIE BANK" wird.
    Eine örtliche wie teils auch inszenierte Distanz der dann einzigen StaatsBank zum Zentralkomitee wird nur zum Schein für die Freisinnigeren in der Arbeiterschaft inszeniert. De facto wird die Partei jedoch - wie schon geschrieben - auch zur Bank, weil die Partei so die ideologische Manie befriedet zum Schluß mit der "Herrschaft über das Geld" auch die "Herrschaft über alle Produktionsmittel" "völlig geschafft zu haben".

    Wenn dann wirklich (fast) Alles de facto nur noch dem ZK eignet ------- nun, die Folgen sind bekannt. .... die große De-Motivation bricht aus und, wenn die Lügenschlaufen der "Motivation" etwa durch "das Heldentum der Arbeit" als Lüge durchschaut wird und der Schein zusammenbricht, beginnen nur noch die Straflager, die Arbeitslager sind, als knüppeldickes "Argument" zur "Motivation" zu wirken an alle jene, die noch quasi "draussen in Freiheit" fürs ZK schuften "dürfen".... "für die hehren Ziele der sozialistischen Massen", die im Grunde nur die größenwahnsinnigen Ziele der herzenskalt bis mordbereiten bis massenmordbereiten ZK Angehörigen sind.

    Wie dieses Ziel angesteuert wird - ob direkt oder auf Umwegen - kann in Österreich studiert werden. Offensichtlich wurden da zunächst die "sozialistischeigene Bankenvielfalt" - weils am einfachsten ist - der Parteilinie scheingopfert.....

    In Österreich hat eben Heucheln auch als politische "Kampflinie" Hochkonjunktur ..... "zuviele" sind noch am Leben, die etwa mit DDR Erfahrungen solch längerfristige Sozenkultimmanente Ziele "torpedieren" könnten ....

    Dass das Sozentum in diese Richtung nicht W0 gibt zeugt die Bankenvertreibungspolitik per Steuern ........

  9. Torres (kein Partner)
    11. April 2014 10:01

    Sie scheinen da eine Freud'sche Fehlleistung begangen zu haben, die den Sinn Ihres Beitrags ins Gegenteil vekehrt: zu "Feinbildern" hat diese Regierung die Banken garantiert nicht hochstilisiert.

    • medemfilola- jun (kein Partner)
      11. April 2014 10:12

      Stimmt großteils ----- das haben viele Bänker schon selbst erledigt.

      Wenn Politik mitschuldig wurde, dann an manchen Verlockungsfallen in welche die Kaps "ganz freiwillig" dem Geruch des Geldes in den Nasen - hineingestoplert sind.

      Geld als Mittel Fallen für NegativPR "rauszuhauen" .......... und viele Kaps (Kapitalisten) sind da kopfüber hineingesprungen.

      Dort wo die "Elite"-Sozen die "Ehre" im Massenbetrug verortet sehen wollen sitzt bei Kaps die falsche Ehrgesinnung im "Wälzen von Riesensummen" .... und dem "kräftigen Mitschneiden an der Tüchtigkeit der vielen".

      Nicht nur im Prinzip sind divers Machthungrige und -geile einander gar nicht so fern aufgestellt. Das wird genau in Österreich besonders sichtbar ...... und nur die Dummen merken nicht, wie sehr das im Volk bereits gespürt wird.

  10. Inger
    11. April 2014 08:43

    Das ist die Entfesselung der Wirtschaft!
    Die Erste nach Prag, die RLB Oberösterreich nach Bayern, welche Bank folgt???
    Das sind die wahren Probleme, werden aber totgeschwiegen - Hauptsache der Mölzer ist weg - möglicherweise wäre er einer von 750 Abgeordneten geworden,
    das hat ja Gewicht - aber wenn die Banken gehen, dann hört man von der Regierung nichts! Wann bequemt sich (der völlig unnötige) Herr Bundespräsident einmal dazu, zu wirklichen Problemen im Land Stellung zu beziehen. Na ja ein dunkelhäutiger Fußballer ist wichtig, der zahlt ja von seinem nicht zu geringen Salär seine Steuern vermutlich ja auch nicht in Österreich. Nicht dass ich was gegen Fußballer hätte, aber das Theater darum ist schon nicht mehr zum Aushalten, auch ist es mir völlig wurscht, welche Hautfarbe er hat, was mir nicht wurscht ist, ist das
    Theater und das unmoralisch viele Geld, das damit im Zusammenhang steht.

  11. Fulca (kein Partner)
    11. April 2014 08:09

    Ab damit nach Prag - und Bankdirektoren, Aufsichtsräten und allen anderen so wichtigen Managern die in Tschechien üblichen Gehälter und Pensionen zahlen !!!!

  12. Karl K. (kein Partner)
    11. April 2014 07:03

    Herr Michler,

    bitte rufen sie Herrn Treichl an und sagen sie ihm, dass ihr Herr Spindelegger doch die Wirtschaft entfesselt hat und er in Österreich bleiben soll.

    Offenbar weiß Herr Treichel von dieser Tatsache noch nichts!

    Herr Michler, nur sie können da noch etwas retten!

    • Wertkonservativer
      11. April 2014 08:07

      Karl K. (kein Partner):

      Ihr Vertrauen ehrt mich (nicht wirklich!)!

      So direkt angesprochen zu werden, zeugt immerhin von einem gewissen Bekanntheitsgrad!
      Abgesehen von meiner heutigen, wirklich unerheblichen Meldung lege ich es - wesentlichere Themen betreffend - darauf an, vorzugsweise gegen den Mehrheitstrend hier im Blog anzuschreiben (siehe ÖVP, EU, Euro, Putin, ua.), teilweise auch aus luziferischer Lust, da und dort Widerspruch zu erregen und gewisse Erregungspotenziale auszureizen!!
      Ja, so bin ich halt, ich alter Wertkonservativer!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  13. Josef Maierhofer
    10. April 2014 21:39

    Die anderen Firmen, auch die ERSTE BANK, können nicht mehr anders. Es geht für diese ums Überleben, die anderen warten auf den Zusammenbruch.

    Unsere Politik ist naiv und daran schuld, dass es so weit gekommen ist.

    Warum sparen sie nicht ? Warum reformieren sie nicht ? Warum halten sie das Budget nicht ein ? Warum ruinieren sie alles und jedes im Land ? Bloß für ihre Selbstbedienung ?

    Es ist Zeit für Umdenken, die Sozialromantik ist zu Ende und ich gebe Herrn Treichl recht, wenn er die Konsequenzen zieht zum Unterschied von unserer Politik. Österreich geht den Bach hinunter.

    http://www.staatsschulden.at

  14. Le Monde
    10. April 2014 13:07

    Lieber in Prag als in Wien....

    ...nicht mehr lange, dann werden VOPEST und viele andere mehr ihre Industrie ins Ausland verlegen. Schließlich verlässt sich der gestandene Österreicher auf den Sozialstaat. Auch die Kindererziehung hat selbstverständlich der Sozialstaat zu bewältigen!

    Just for fun in der Hängematte!

  15. RR Prof. Reinhard Horner
    10. April 2014 12:43

    reinhard.horner@chello.at

    Im günstigsten Österreich zu leben und zu agieren, das es je gab, und dieses krank zu jammern, das dürfte nicht ganz untuepisch österreichisch zu sein.

    Redlich ist das Verhalten freilich nicht.

    • machmuss verschiebnix
      10. April 2014 14:32

      Es ist auch nicht redlich, wenn die Politik den Schuldenberg immer weiter aufürmt,
      die Banken dazu zwingt 25% (!!) Erträgnis-Steuer zu kassieren und von der Steuerlast
      brauch'ma gar nicht erst anzufangen.

      Daß bei soviel Unvermögen, bei soviel Gewalttat an diesem schönen Österreich, jetzt
      die am schwersten Betroffenen nach Auswegen suchen, das ist MEHR ALS LEGITIM ! ! !

      .

  16. Cotopaxi
    10. April 2014 10:57

    o.T.

    Wer weiß, was bei uns im Rahmen der "bedarfsorientierten" Mindestsicherung alles möglich ist? Vielleicht Verwandtenbesuch in Anatolien? ;-)

    http://www.focus.de/finanzen/news/arbeitsmarkt/sozialgericht-entscheidet-jobcenter-muss-reise-nach-indonesien-zahlen_id_3739515.html

  17. Wertkonservativer
    10. April 2014 10:21

    Ist doch eigentlich ganz klar:

    der Herr Treichl macht es dem Herrn Lauda nach, und meint:

    "Ich hab' nichts zu verschenken!"

    Und dass er sein Werkel nach Prag übersiedeln will, ist ja auch irgendwie naheliegend: dort macht er schon jetzt viel Geld, und überdies war Böhmen ja einstmals ein Teil unserer glorreichen Monarchie!!!
    Und die Knedliki und das Pilsner sind ja auch nicht zu verachten!
    Stimmt doch, oder?

    (mail to: gerhard@michler.at)

  18. brechstange
    10. April 2014 10:09

    Flieht da wer vorm Euro? Auch wenn es viele noch nicht glauben, der Euro wird zum Binneneuro. Die Ökonomie schafft Fakten.

    • Wertkonservativer
      10. April 2014 14:34

      Glauben Sie das wirklich, liebe Brechstange?

      Ich weiß aus Ihren Beiträgen, dass Sie tiefgründig finanz- und wirtschaftskundig sind, doch hinsichtlich des hier wieder infrage gestellten Euro-Schicksales kann ich Ihnen nicht folgen.
      Weder glaube ich, dass die EU in absehbarer Zeit zerfallen wird (sie wird größer werden), noch sehe ich den Euro ins Finanz-Nirwana zerrinnen!
      Die Fakten sind wohl stärker als Ihre Nostalgie-Hoffnungen auf einen Rückfall in die Einzel-Nationalstaatlichkeit der EU-Mitgliedsvölker!

      Sie und auch meine Nachkommen werden es wohl erleben: ich werde mir die Sache vom Fegefeuer aus "auf der Zunge zergehen lassen" (einen ordentlichen Veltliner wird's ja da unten hoffentlich geben!).

      Liebe Grüße,

      Gerhard Michler

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • brechstange
      10. April 2014 14:59

      Sg Herr Michler,
      Sie haben Recht, ich denke inzwischen auch, dass der Euro um jeden Preis bestehen bleiben soll. Merkel und Schäuble habe ich stark überschätzt und unsere Traumtänzer haben keine eigene Meinung (außer bei der eigenen Karriere). Daher denke ich, denkt Treichl über einen Umzug ins Euro-Ausland nach. Das sagt er selbstverständlich nicht laut, wäre ja der Schaden im Moment zu groß.
      Wir können uns auf eine Binnenwährung in einer Transferunion einstellen, wenn wir die Zügel aus der Hand geben. Rot, Schwarz, Grün und Neos tun es ungeschaut. TS tritt wegen Aussichtlosigkeit einer schnellen Änderung und mangelnder Einflussmöglichkeit im EU-Parlament nicht zur Wahl an. Das Parlament ist ein Potemkinsches Dorf, es dürfen nur die rein, die der Nomenklatura nicht "in die Suppe spucken". Doch die Ökonomie wird Fakten schaffen. Dann werden wir ja sehen, heute sieht man es noch nicht. Heute sieht man volle Kaffeehäuser, volle Geschäfte, aber man sieht nicht wie die Ränder bereits bröckeln. Das sehen nur wenige.

      Wenn Sie den Witz gelesen haben, werden Sie möglicherweise in die Hölle streben:
      Der Papst kommt in den Himmel. Jeden Tag gibt es kaltes Essen. Schaut er runter in die Hölle, sieht er bestes warmes Essen. Fragt er den Petrus, wieso haben die da unten besseres und warmes Essen? Antwortet Petrus, für zwei zahlt sich das Kochen nicht aus.

      Diesen Witz könnte man auch auf die heutige Verfasstheit der Gesellschaft weltweit anlegen. Ehrlichkeit, Leistung zahlt sich nicht mehr aus. Der Euro trägt dazu bei. Wie lange noch? Längstens bis die Substanz aufgebraucht ist.
      Alles Liebe

    • brechstange
      10. April 2014 15:09

      Nochwas, Herr Michler,
      warum denkt die EZB nun wieder an Billionenspritzen? Weil es den Banken im Süden unmöglich ist, die Tendermilliarden zurückzuzahlen. Nur ein Zeichen, dass sich Investoren aus Euroland zurückziehen.

      Warum schwafelt man von Deflation? Haben Sie eine Deflation bemerkt? Die Preis- und Lohnabsenkungen im Süden sind notwendige Anpassungen an die nachhinkende Produktivität. Doch will man diese nicht machen. Wer wohl wird dort Arbeitsplätze schaffen? Die EU will, doch wird sie es nicht können. Die ist ein nackter Kaiser und ist am Schluss ohne Steuerzahler nichts, aber sie hat ja die EZB. So denkt sich das manch Politiker in seiner naiven eigennützigen Art. Genauso wie der Mitterleher denkt, dass über die Bankenunion Pleiten bezahlt würden. Es ist unfassbar und es tut weh, das miterleben zu müssen.

  19. socrates
    10. April 2014 09:31

    Lieber Flat Tax als teure Hyperverwaltung!
    Viele Staaten des ehemaligen Ostblocks haben der Einfachheit halber die Flat Tax eingeführt. Man mietet dort ein Büro als Firmensitz, besorgt sich einen Aufenthaltstitel dazu und schon zahlt man nur 10% in RU oder 15% in Ungarn, etc. Die Tschechen ist besser wie die Slowakei zum Steuer sparen, sozusagen Lichtenstein für kleine Leute.

  20. Pumuckl
    10. April 2014 09:25

    NICHT TRAURIG SEIN ! EINIGE BANKEN, WELCHE RETTUNGSBEDARF DURCH DEN STAAT HABEN, WERDEN SCHON IN ÖSTERREICH BLEIBEN.

    Aber Kanzler Faymann behauptet Österreich MIT SICHERER HAND zu regieren.

  21. terbuan
    10. April 2014 08:57

    "Dolni rakousky sporitelna" oder so würde die Bank dann heißen, genauso schlimm wie die Vorstellung, dass diese traditionsreiche Bank Österreich verläßt! So schön die Stadt Prag auch ist.
    nAber noch ist es ein Wink mit dem Zaunpfahl, ein Schuss vor dem Bug der elenden Steuereintreiber, die das Volk auspressen ohne Blick auf Morgen, ohne Verantwortungsbewusstsein und ohne Ahnung von wirtschaftlichen Zusammenhängen!

    Der Name der Bank erinnert übrigens an frühere Zeiten, als die Menschen gespart hatten und dieses und nur dieses Geld an Kreditnehmer mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmannes verliehen wurde. Aber das ist lange her!

    • Politicus1
      10. April 2014 09:18

      die Umbenennung und Umwandlung hatte - glaube ich - auch mit den weswentlich besseren Kollektivverträgen für Bankangestellte zu tun.
      Und natürlich war es eine Zeit, in der ein Bankdirektor hoch über einen Sparkassenchef thronte.
      Völlig richtig, dass damit auch der Weg frei wurde, um mit dem SPARgeld der Kunden in der großen weiten Welt zu zocken.

    • Anonymus
      10. April 2014 09:47

      ?eská spo?itelna a.s. wird sie in Tschechien auch weiterhin als Tochter der Erste Bank Group heißen. Obwohl man auch dort nicht mehr nur konservatives Sparkasssengeschäft betreibt, hat man die Bezeichnung aus Imagegründen von der früheren "Státní spo?itelna" (Staats-Sparkasse) beibehalten. A to je dobrá v?c.

    • terbuan
      10. April 2014 09:58

      mockrat dekuji Anonymus!

      (Die tschechischen Buchstaben über die ASCII Tabelle einzugeben ist etwas mühsam und werden dann vielfach auch nicht richtig angezeigt! ;-)

    • Anonymus
      10. April 2014 10:16

      terbuan:
      Ach, jetzt sehe ich gerade, dass "meine" tschechischen Buchstaben vom Unterberger-Forenprogramm "verhunzt" wurden. Aber Sie wissen ja, was sich hinter den vielen Fragezeichen versteckt hatte.
      Nochmaliger Versuch auf andere Art: ?eska spo?itelna

    • terbuan
      10. April 2014 10:26

      Die "Hatschek's" mag er einfach nicht!
      Vielleicht gelingt es mit Hilfe dieser Tabelle, aber wie gesagt, es ist mühsam! ;-)

      http://de.wikipedia.org/wiki/Hatschek#Darstellung_auf_dem_Computer

  22. Politicus1
    10. April 2014 08:45

    Nach der Schließung der ERSTE-Filialen im Bezirk war ich darauf vorbereitet, mir meine Bankauszüge in Zukunft nur mehr in der Hauptanstalt am Graben holen zu können.
    Ich habe ja bereits zur Kenntnis genommen, dass ich früher in einer Bankfiliale bedient wurde - heute kann ich dort zwischen Tür und Angel Automaten bedienen ...

    Dass ich aber in Zukunft nach Prag pilgern muss, um meine Bankangelegenheiten zu erledigen - das, verehrter Herr Opernballladyehemann, geht eindeutig zu weit!!
    Machen Sie es wenigstens so, wie die Bauwirtschaft:
    Engagieren sie selbständig tätige Bankiers aus Tschechien, die ähnlich den türkischen Dönerbuden an frequentierten Plätzen in Wien einen ERSTE-Kiosk betreiben - geschützt von selbständigen serbischen Securityeinzelunternehmern.

    • Anonymus
      10. April 2014 09:22

      Politikus:
      Ich habe dank Internet eine Bankfiliale schon seit Jahren nicht mehr von innen gesehen. Heutzutage ist es nicht mehr wichtig, wo sich die Leute befinden, wichtig ist aber, dass das Service jederzeit erreichbar ist. Alle Banken haben übrigens schon gut ausgebaute Außendienste, welche auf Wunsch auch zu Ihnen nach Hause kommen - und Versicherungen, Kredite, Wertpapiere usw. - genannt Produkte - verkaufen wollen :-).
      Genauso verhält es sich mit den Polizeiposten, wo manche Schließung nun eifrig bekämpft wird. Wesentlich ist vielmehr, dass bei Bedarf der Streifenwagen schnell vor Ort ist. Von wo er herkommt, ist sekundär.
      Auch da gilt: WER NICHT MIT DER ZEIT GEHT, DER GEHT MIT DER ZEIT.

    • Politicus1
      10. April 2014 09:48

      Anonymus:
      Zustimmung zu den Schließungen der Polizeiposten.
      Mir ist jeder Polizist auf der Straße zehnmal lieber, als einer hinterm Schreibtisch.

      Trotz Internetbanking und Automaten brauche ich halt doch hie und da eine Bankfiliale in Reichweite, z.B. ist ein Banksafe schwer übers Internet zu gebrauchen ...
      Außerdem: nichts ist anscheinend derzeit so unsicher, wie eine sichere Internetbankverbindung ...

    • Anonymus
      10. April 2014 10:19

      Politicus1:
      volle Zustimmung, beonders zum letzten Satz. NSA läßt grüßen.

    • lei-lei
      10. April 2014 13:32

      @ Anonymus:

      Und von wo soll er schnell herkommen, der Polizeiwagen, wenn nicht von einem nahen Polizeiposten, hmmm ... ?

    • Anonymus
      10. April 2014 15:48

      lei-lei:
      Die Polizei ist nicht so wie die Feuerwehr oder Rettung "auf Bereitschaft". Vielmehr sind (bzw. sollten) die Streifenwagen ständig unterwegs sein und werden eben bei Bedarf per Funk von einer Zentrale aus zu dem gewünschten Ort gesandt. Diese Zentrale kann im Handyzeitalter irgendwo platziert sein. Vielleicht sogar in Kärnten.

    • Blahowetz
      10. April 2014 20:44

      @ Anonymus

      Aber irgendwann müssen die Polizisten die umfangreichen Berichte schreiben und Einvernahmen durchführen. Je länger die Wege zu ihren wenigen Dienststellen sind, umso mehr Zeit wird vergeudet.

  23. Riese35
    10. April 2014 08:40

    Wen wundert's. Das gab es schon einmal. Rudolf II. zog es 1583 auch nach Prag.

  24. Gerhard Pascher
    10. April 2014 07:54

    Sollte die ERSTE Group tatsächlich nach Prag gehen, dann würde dies nur den Firmensitz und ggfs. die Geschäftsführung betreffen. Das neue Zentralgebäude beim Wiener Hauptbahnhof wird bestimmt benützt werden. Als tschechische Firma würde man eben dann nach tschechischen Spielregeln agieren, aber Österreich bekäme weiterhin genug Steuern. Die Bankenabgabe wäre sicher auch dabei, welche bisher von ausländischen Banken in Österreich nicht eingehoben wird. Ungarn macht dies bereits mit den Auslandsbanken vor.

    Ich glaube eher, dass Erste-Chef Treichl mit diesen unausgegorenen Plänen vorerst lediglich die Regierung Faymann-Spindelegger - um es höflich auszudrücken - zum Nachdenken und Handel auffordern will.

    • Normalsterblicher
      10. April 2014 22:05

      Nun ja: wenn das gesamte Headquarter samt Spezialistenjobs hier aus der (Einkommen-/Lohn-)Steuerpflicht herausfielen, wäre das doch eine recht herbe Einbuße für den Fiskus.

  25. Majordomus
    10. April 2014 07:53

    ...und der Letzte macht das Licht aus.

  26. ENIGMA
    10. April 2014 02:50

    Während der neue französische Ministerpräsident endlich die Notwendigkeit von Steuererleichterungen erkennt und plant, zieht man in Österreich die Steuerschraube immer mehr an.

    Welches interessante Gedankenexperiment stellte ein Mitkommentator erst kürzlich in den Raum?

    Was wäre, wenn Spindelegger und Treichl die Jobs tauschten?
    Wir hätten ein saniertes Budget und eine Pleitebank mehr!

  27. mischu
    10. April 2014 02:19

    Wie A. Treichl schon vor Jahren vollkommen richtig analysierte:
    "Unsere Politiker sind zu blöd und zu feig dazu und zu unverständig dafür, weil sie von der Wirtschaft keine Ahnung habe."

    Das einzige, was unsere Regierungskoalition bis jetzt zustande gebracht hat, ist die Wirtschaft und die Banken zu Feinbildern hochzustilisiern und sie für sämtliche Staatschulden und einbrechende Konjunkturzahlen verantwortlich zu machen, um das eigene Versagen möglichst zu kaschieren.

    Die Folge davon - Abwanderung der besten Betriebe sowie der besten Köpfe und trotzdem macht(en) diese GROKO (=GROßKOpferten) hurtig weiter.

    Dafür bekommen wir jetzt im Gegenzug die laut unseren Linkslinken nunmehr "dringend benötigten Einwanderer", für die die Grünen in Wien die Straßenbahn neben der U5 um 250.000.000,00 Euro ausbauen wollen, weil Vassilakou schätzt, daß die Stadt in den nächsten Jahren um 200.000 Menschen wachsen wird. Sie sind bereits im Anmarsch:

    http://www.rp-online.de/panorama/ausland/italien-marine-greift-4000-bootsfluechtlinge-auf-aid-1.4164485

    Ich verstehe, daß Treichl in weiser Voraussicht den Standort wechseln möchte.
    Es werden seinem Beispiel noch so manche folgen!

    • Lieber Augustin
      10. April 2014 18:55

      Und die Desi macht den schönsten Ball der Welt in der Prager Staatsoper!





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