Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

FN 614: Wie man Inflation verstecken kann

Kein Land hat eine so hohe Inflation wie Österreich.

Aber dennoch sind Österreich und das ähnlich rasch teurer werdende Deutschland Opfer der angeblich notwendigen Anti-Deflations-Politik der Europäischen Zentralbank. Das hat für alle Sparer und Jungfamilien verheerende Folgen. So kostet in Wien schon die Hälfte aller Eigentumswohnungen über 300.000 Euro (weshalb auch klar ist, dass das künftige Luxushochhaus neben dem Konzerthaus, das die Politik so gerne bauen will, nur auf russische Oligarchen und ein paar andere Superreiche setzt). Aber dennoch fährt die EZB ungeniert weiter mit dem Gelddrucken fort. Um es in Zahlen zu sagen: Der tägliche Einkauf ist hierzulande selbst nach Angaben der Statistiker um 3,8 Prozent teurer geworden. Da ist das Billigerwerden von Benzin und Flugreisen kein wirklicher Trost. Oder gar der – in Wahrheit dringend notwendige! – Rückgang von Preisen im Griechenland.

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    16. April 2014 14:33

    Geduld, Geduld, die "Entfesselung" ist bereits auf dem Weg, die Kaufkraft sinkt, die Schulden steigen. Unserem Regierungsduo, das sich nur noch auf Tauchstation befindet, wird das dumme Grinsen noch vergehen.

  2. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    16. April 2014 15:28

    Ob Inflation oder jetzt die neu erfundene Deflation (welche die Bürger noch weniger verstehen) - der EU ist jeder Vorwand recht, Geld zu drucken und Anleihen von Pleiteländern aufzukaufen, weil das Politikerorchester auf der Brüsseler Titanic nurmehr auf Zeit spielt und keinerlei Perspektiven mehr sieht, dem finanzwirtschaftlichen Untergang der Schuldenunion entgegenzusteuern.

    Österreich ist dabei nur ein kleines Instrument, das seine letzten Ressourcen dafür opfern muß, weil unsere führenden Politiker im Notfall doch noch auf einen fetten Versorgungsjob in den Europäischen Institutionen hoffen.

    Wir finanzieren nurmehr eine Funktionärsschichte, die sich meilenweit vom Steuerzahler entfernt hat!

    P.S.: Aber vielleicht findet die ganze Misere ein unvorhergesehen abruptes Ende:
    http://orf.at/stories/2226406/

  3. Ausgezeichneter KommentatorInger
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    16. April 2014 16:11

    Ausnahmsweise einmal was na sagen wir Heiteres:

    The USA have

    Barack H. Obama

    Stevie Wonder

    Bob Hope

    Johnny Cash

    We have

    Werner Faymann

    no wonder

    no hope

    no cash

  4. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    16. April 2014 15:41

    Deflation im Süden wird künstlich abgeschwächt durch hohe Inflation im Norden, dem EURO sei Dank. Der EURO ist und bleibt trotz vertiefender Integration eine FEHLKONSTRUKTION. Ein Verbrechen an der euro-europäischen Bevölkerung.

  5. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    16. April 2014 16:30

    Apropos Titanic:

    Mir ist aufgefallen, daß Christian Wehrschütz trotz bester Leistung, aber womöglich nach Lob von der falschen Seite (?) im ORF nicht mehr die Ereignisse in der Ukraine kommentiert.
    Nun hat er ein Buch veröffentlicht, welches den Titel "Brennpunkt Balkan" trägt.
    Er wollte es nach eigenen Angaben "Unternehmen Titanic? Der Balkan auf dem Weg in die EU" nennen.
    Der Verlag hat ihm davon dringend abgeraten. In der EU wird schon die Erwähnung des Unglücksschiffes zum Reizwort.
    Das Panikorchester in Brüssel wird genau wissen, warum.

    http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/unternehmen-titanic.html

  6. Ausgezeichneter KommentatorInger
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    16. April 2014 16:42

    OÖ Nachrichten, 16. April 1994
    Vor 20 Jahren: EU-Nein kostet 12.000 Jobs

    Volksabstimmung: Einen Verlust von jährlich bis zu 12.000 Arbeitsplätzen in Oberösterreich würde ein Nein bei der Abstimmung über einen EU-Beitritt Österreichs im Juni bedeuten.
    Das hatte der Linzer Volkswirtschafter Friedrich Schneider errechnet

    ------------

    Das waren die Drohungen des Prof. Schneider und wie sieht die Entwicklung in den letzten 20 Jahren tatsächlich aus Die Zahl der Arbeitslosen hat sich ziemlich genau verdoppelt - wenn ich richtig lesen kann.
    Dann gab es 1996 214.000 AL österreichweit und heute? 430.000!!

    Also hat sich der Herr Professor gewaltig getäuscht und mit dieser Täuschung die Österreicher zum Jastimmen animiert - oder seh ich das falsch???

  7. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    16. April 2014 18:59

    Gewissenlos.

    Diejenigen, die den Menschen sagen, es geht uns ja 'soooo guuuut', diejenigen die gleichzeitig Geld drucken lassen um sich zu bereichern und ihre Lüge aufrecht zu erhalten Inflation treiben und denjenigen, denen Sie das sagen gleichzeitig das Geld wegnehmen, entwerten, etc., diejenigen, die man auch Gutmenschen nennen kann, diejenigen sind gewissenlos, handeln gewissenlos und fühlen sich in Sicherheit.

    Bezüglich der EU kann man sagen, diejenigen, die diese gewissenlosen Taten setzen können nicht abgewählt werden. Bezüglich Österreich kann man diejenigen, die das tun, erst in 5 Jahren wieder abwählen, wenn man vif genug wäre dazu. Sonst kann man sagen, diejenigen, die diese wählen, die ihre Wähler auf diese unredliche Weise ausnehmen wie die 'Weihnachtsgansln', ohne dass ihre Lügen und üblen Absichten und Taten offengelegt werden, also diejenigen, die ihre eigenen Peiniger wählen sind entweder ebenso gewissenlos (meist aus Ideologie) oder eben 'unterbelichtet', weil sie das nicht durchschauen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorbürgerIn
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    17. April 2014 15:21

    ....und es muss festgehalten werden, der größte preistreiber ist der staat. der legt den bürgern diese faulen eier ins nest und sagt, mein name ist hase. wer hat die mineralölsteuer erhöht, wer hat die motorbezogene versicherungssteuer erhöht, welche kommunen erhöhen nicht laufend die wasser- oder müllgebühren, usw usf....? steuererhöhungen, die in folge die kosten für güter des täglichen lebens und dienstleistungen nach oben treiben. die preistreiber sitzen in der regierung, tun ahnunglos (oder haben wirklich keine ahnung) und nennen diese vorgangsgsweise ganz schlicht "regieren".


alle Kommentare

  1. Torres (kein Partner)
    18. April 2014 10:36

    In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, dass es bei uns eine sogenannte "Bundeswettbewerbsbehörde" gibt, die u.a. darauf achten soll, dass es keine Preisabsprachen zum Nachteil der Konsumenten gibt. Wer allerdings etwa die Preise für verschiedene Grundnahrungsmittel (Butter, Milch, Topfen, Rahm, Joghurt usw.) kennt und vergleicht, wird erstaunt feststellen, dass diese Preise überall auf den Cent gleich sind (egal ob Spar-Gourmet, Billa bis zu den Diskontern Hofer oder Lidl), ja dass sogar Preisänderungen (meist Erhöhungen, selten auch Verbilligungen) bei all diese Lebensmittelketten genau am selben Tag um genau denselben Betrag erfolgen. Ganz nebenbei gesagt, sind diese Preise (teils sogar wesentlich) durchwegs höher als in Deutschland. Wenn das ohne ständige Preisabsprachen geht, glaube ich an Wunder oder Zauberer; diesen Glauben hat aber offenbar die großartige Wettbewerbsbehörde, sonst müsste sie ja mit drastischen Strafen eingreifen. Es könnte aber auch sein, dass sie den Schlaf des Gerechten schläft (oder aber von den Lebensmittelketten mitfinanziert wird - aber das will ich ja doch nicht unterstellen). Jedenfalls ist all dies mit ein Grund für den rasanten Anstieg der Preise.

  2. erythrozyt (kein Partner)
    17. April 2014 21:30

    Betrifft Teuerung, ein kleines Beispiel:
    2013 kostete 1kg Paprika (grün oder rot) auf dem Hannovermarkt in Wien € 1.99, heuer 2.99, also eine Teuerung von ~ 50%.
    Bei Merkur kostet 1kg rote Paprika ~ 4.--.
    1kg rote Paprika der Marke JA NATÜRLICH kostet €8.95.
    Übrigens, was interessanter Weise (!!) nie ausgezeichnet wird, 1kg Majoran der Firma Kotany kostet fast € 400.--

    • heartofstone (kein Partner)
      17. April 2014 22:22

      Majoran geht ja noch aber Oregano ist preislich in Regionen wo normalerweise weißes Pulver angesiedelt ist ... ;)

  3. Sone (kein Partner)
    • brechstange
      18. April 2014 10:26

      Hab ich leider nicht anschauen können, trotzdem danke. Die Kommentare dazu sind aber schon mehr als wirklichkeitsfremd bzw. nur satirisch zu betrachten.

  4. Robert Bond (kein Partner)
    17. April 2014 17:47

    Die Wahnsinns-Immobilienpreise sind keine Besonderheit der Euro-Zone. War gerade in Stockholm. Dort kostet eine 80m2 Wohnung auf Södermalm (also gute aber keineswegs supperreiche Lage) mittlerweile umgerechnet 800.000 Euro. Von der Schweiz brauchen wir gar nicht zu reden. Ich frag mich, wer das bezahlen kann. Die paar Bankvorstände können ja nicht den Markt ausmachen...

    • brechstange
      18. April 2014 10:27

      Na dann schauen Sie sich mal die Privatverschuldung an, davon leben dann die Bankvorstände ganz gut.

  5. Politicus1
    17. April 2014 17:11

    Mittelbar passt's auch hierher:
    http://wien.orf.at/news/stories/2642593/
    Wiener Linien und Verkehrverbund Ostregion (VOR) erhöhen ab Juli die Ticketpreise für öffentliche Verkehrsmittel.

    Geplant sind laut dem Artikel Preiserhöhungen bei Wochen- und Monatskarten von etwa drei Prozent. Zonen-Einzelfahrscheine werden voraussichtlich 2,20 Euro statt bisher 2,10 Euro kosten.

    Drei Prozent sind etwa doppelt so viel, wie die derzeitige - offizielle - Inflationsrate!

    Vielleicht sind die Inseratenpreise in den Gratispapierln mehr gestiegen als die allgemeine Inflation?

    Zur Erinnerung: die Öffipreise sind erst im Juli vorigen Jahres stark erhöht worden!

    GRÜNROT haben halt ein offenes Herz für unsere Geldbörseln ...

    • Torres (kein Partner)
      18. April 2014 10:41

      Überdies ist das wohl ein weiterer rot-grüner "Anreiz" für den Umstieg vom Auto auf den öffentlichen Verkehr.

  6. bürgerIn (kein Partner)
    17. April 2014 15:21

    ....und es muss festgehalten werden, der größte preistreiber ist der staat. der legt den bürgern diese faulen eier ins nest und sagt, mein name ist hase. wer hat die mineralölsteuer erhöht, wer hat die motorbezogene versicherungssteuer erhöht, welche kommunen erhöhen nicht laufend die wasser- oder müllgebühren, usw usf....? steuererhöhungen, die in folge die kosten für güter des täglichen lebens und dienstleistungen nach oben treiben. die preistreiber sitzen in der regierung, tun ahnunglos (oder haben wirklich keine ahnung) und nennen diese vorgangsgsweise ganz schlicht "regieren".

  7. A.K.
    17. April 2014 10:29

    In der heutigen (17.4.2014) Wiener Zeitung wird - sie muß ja im Sinne von "her masters voice" (d.i. Faymann) - schreiben, positiv vermerkt, daß Österreich nicht wie einige EU-Länder Deflation fürchten müsse, es sei ja vorbildlich und habe sogar die zweitgrößte Inflation...
    Für so blöd hält unsere politische Spitze die Staatsbürger um eine solche Erfolgsmeldung generieren und aussenden zu können!

  8. dssm
    16. April 2014 19:27

    Und was soll die EZB sonst tun?
    Das System ist am Ende, Sozialismus, egal in welchem Gewande, geht immer schief, da kann man mit ordentlich Gelddrucken noch ein paar Jährchen weitermachen.

    Ob dabei die Bevölkerung komplett verarmt ist den Eliten traditionell egal; und diesmal sind die Eliten wirklich gut unterwegs, dank Demokratie haben die Wähler ihren eigenen Untergang herbeigewählt. Sehen wir es positiv, vielleicht lässt sich deshalb der üblicherweise folgende Krieg vermeiden – da würde ich auch wieder zum Demokraten!

  9. Josef Maierhofer
    16. April 2014 18:59

    Gewissenlos.

    Diejenigen, die den Menschen sagen, es geht uns ja 'soooo guuuut', diejenigen die gleichzeitig Geld drucken lassen um sich zu bereichern und ihre Lüge aufrecht zu erhalten Inflation treiben und denjenigen, denen Sie das sagen gleichzeitig das Geld wegnehmen, entwerten, etc., diejenigen, die man auch Gutmenschen nennen kann, diejenigen sind gewissenlos, handeln gewissenlos und fühlen sich in Sicherheit.

    Bezüglich der EU kann man sagen, diejenigen, die diese gewissenlosen Taten setzen können nicht abgewählt werden. Bezüglich Österreich kann man diejenigen, die das tun, erst in 5 Jahren wieder abwählen, wenn man vif genug wäre dazu. Sonst kann man sagen, diejenigen, die diese wählen, die ihre Wähler auf diese unredliche Weise ausnehmen wie die 'Weihnachtsgansln', ohne dass ihre Lügen und üblen Absichten und Taten offengelegt werden, also diejenigen, die ihre eigenen Peiniger wählen sind entweder ebenso gewissenlos (meist aus Ideologie) oder eben 'unterbelichtet', weil sie das nicht durchschauen.

  10. Inger
    16. April 2014 16:42

    OÖ Nachrichten, 16. April 1994
    Vor 20 Jahren: EU-Nein kostet 12.000 Jobs

    Volksabstimmung: Einen Verlust von jährlich bis zu 12.000 Arbeitsplätzen in Oberösterreich würde ein Nein bei der Abstimmung über einen EU-Beitritt Österreichs im Juni bedeuten.
    Das hatte der Linzer Volkswirtschafter Friedrich Schneider errechnet

    ------------

    Das waren die Drohungen des Prof. Schneider und wie sieht die Entwicklung in den letzten 20 Jahren tatsächlich aus Die Zahl der Arbeitslosen hat sich ziemlich genau verdoppelt - wenn ich richtig lesen kann.
    Dann gab es 1996 214.000 AL österreichweit und heute? 430.000!!

    Also hat sich der Herr Professor gewaltig getäuscht und mit dieser Täuschung die Österreicher zum Jastimmen animiert - oder seh ich das falsch???

    • dssm
      16. April 2014 19:34

      @Inger
      Das ist jetzt unfair!
      Denn wenn Sie die zahlreichen Zuwanderer dazurechnen (und inzwischen deren Kinder), welche mangels Deutsch, Bildung und Fleiß 'etwas' schwerer vermittelbar sind, dann ist die Rate eher besser als schlechter geworden.

      Nebenbei, Herrn Schneider achte ich, denn im Rahmen von zwei Sanierungen war er eine gute und kompetente Hilfe!

  11. Brigitte Imb
    16. April 2014 16:42

    OT - Teure Eichung von Schulwaagen

    http://oesterreich.orf.at/stories/2642315/

    Dieses Thema wurde v. Dr. Unterberger bereits am 13.03.2014 aufgegriffen, die Systemmedien hinken etwas nach, wie mir scheint.

    http://www.andreas-unterberger.at/2014/03/der-menschenverstand-auf-der-waage/#sthash.K1Bgf4FE.dpbs

  12. mischu
    16. April 2014 16:30

    Apropos Titanic:

    Mir ist aufgefallen, daß Christian Wehrschütz trotz bester Leistung, aber womöglich nach Lob von der falschen Seite (?) im ORF nicht mehr die Ereignisse in der Ukraine kommentiert.
    Nun hat er ein Buch veröffentlicht, welches den Titel "Brennpunkt Balkan" trägt.
    Er wollte es nach eigenen Angaben "Unternehmen Titanic? Der Balkan auf dem Weg in die EU" nennen.
    Der Verlag hat ihm davon dringend abgeraten. In der EU wird schon die Erwähnung des Unglücksschiffes zum Reizwort.
    Das Panikorchester in Brüssel wird genau wissen, warum.

    http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/unternehmen-titanic.html

    • haro
      16. April 2014 16:58

      "Mir ist aufgefallen, daß Christian Wehrschütz trotz bester Leistung, ... im ORF nicht mehr die Ereignisse in der Ukraine kommentiert."

      Selbiges hat unsere Familie auch festgestellt. Es ist anzunehmen, dass er zu ehrlich berichtet hat.

    • Cotopaxi
      16. April 2014 17:10

      Ich vermisse ihn auch, das Verschwinden vom Bildschirm wäre aufklärungsbedürftig.

    • Gandalf
      16. April 2014 17:51

      Also, ich habe mich, erhrlich gesagt, gewundert, wie lange Mag. Wehrschütz seine exzellenten Berichte bringen durfte. Denn er gilt als (oder ist) FPÖ - nahe, jedenfalls weder Sozialist oder Grüner noch ÖVPler. Und im Österreich des Jahres 2014 genügt das, Qualifikation hin, erstklassige Berufsausübung her, ihn abzuschiessen oder zumindest kaltzustellen; welcher Politiker sollte denn für ihn auf die Barrikaden gehen? Und wenn's der Strache täte, würde es Wehrschütz erst recht schaden.

  13. Inger
    16. April 2014 16:11

    Ausnahmsweise einmal was na sagen wir Heiteres:

    The USA have

    Barack H. Obama

    Stevie Wonder

    Bob Hope

    Johnny Cash

    We have

    Werner Faymann

    no wonder

    no hope

    no cash

  14. Cotopaxi
    • mischu
      16. April 2014 16:03

      Interessanterweise sind die Daten aus Österreich mit "vorläufig" gekennzeichnet.
      Was heißt das? Müssen sie erst von unseren Volkszertretern zurechtgebastelt werden? Es gilt die Unschuldsvermutung! ;-)

    • Brigitte Imb
      16. April 2014 16:06

      Vielleicht tut sich ja nach der EU Wahl wieder ein Loch auf...........

    • Cotopaxi
      16. April 2014 16:06

      Vielleicht muss der Kanzlerdarsteller mit dem Witzekanzlerdarsteller erst ausdiskutieren, wie hoch die Inflation ist - ähnlich wie beim Budgetloch. ;-)

    • mischu
    • Inger
      16. April 2014 16:18

      Cotopaxi

      Vielleicht weiss der Kanzler mangels ausreichender Schulbildung noch gar nicht, was eine Inflation ist, daher beunruhigt es ihn nicht. Wenn man nicht weiss, worüber gesprochen wird, dann berührt es einem ja auch nicht.

    • Cotopaxi
      16. April 2014 16:25

      @ Inger

      Der AK-Muhm wird dem ungelernten F. schon in einfachen Worten erklären, was aus seiner Sicht Inflation ist. ;-)

  15. brechstange
    16. April 2014 15:41

    Deflation im Süden wird künstlich abgeschwächt durch hohe Inflation im Norden, dem EURO sei Dank. Der EURO ist und bleibt trotz vertiefender Integration eine FEHLKONSTRUKTION. Ein Verbrechen an der euro-europäischen Bevölkerung.

    • Wertkonservativer
      16. April 2014 16:18

      Werte @ brechstange:

      irre ich mich, oder haben Sie mir vor einigen Tagen bestätigt, dass Sie den Euro als europäisches Zahlungsmittel akzeptieren und die Einheitswährung für richtig halten?
      Falls ich mich irren sollte, bitte ich vorsorglich um Entschuldigung!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • dssm
      16. April 2014 19:39

      @brechstange
      Das hat alles rein gar nichts mit dem Euro zu tun. Wir wären vielleicht in ein paar andere Konstrukte verstrickt, der Effekt wäre aber vergleichbar.
      Selbst wenn wir noch eine reine Goldwährung hätten, würde dies nichts an politischen Torheiten des Gutmenschentums ändern.

    • brechstange
      16. April 2014 20:49

      Mir bleibt ja gar nichts anderes übrig, als den Euro akzeptieren zu müssen. Trotzalledem ist er eine Fehlkonstruktion und die Ökonomie wird Fakten setzen.

      dssm
      Doch das hat mit dem Euro zu tun, er hat zusätzlich verführt und im Mai 2010 hat man sämtliche Schutzmauern abgetragen. Wie gesagt, man sieht es noch nicht.

    • dssm
      16. April 2014 21:43

      @brechstange
      Mir fehlt der Beißreflex beim Euro. Nehmen wir also an, wir hätten eine reine Edelmetallwährung, es gäbe nur Münzen zu 100% aus Gold, Scheine nur im Rahmen dessen wie es die Bank von Amsterdam begab, also wieder 100% gedeckt.
      Wir nehmen aber auch an, es gibt die heutige, gutmenschliche Elite!

      Dann hätten ein paar Länder viel zu viel exportiert und ein paar andere wären faul gewesen und hätten vom Export der Fleißigen gelebt. Dazu hätten die Fleißigen die erhaltenen Goldstücke wieder als Förderung, Kredit oder Investition an die Faulen abgegeben, unterstützt von Goldman-Sucks (die sich eine goldene Nase verdient hätten). Womit Korruption, Mißwirtschaft, Faulheit und Verschwendung bei den Faulen neue Rekorde erreichen würde, da ja irgend jemand diese 'Geschenke' verteilt.
      Die heutigen Schuldner hätten halt dann Gold-Schulden und wären genau so pleite.
      Die Exporteure hätten für nichts gearbeitet, da sie ja kein Gold oder in Gold bezahlbare Leistung zurückbekommen.
      Die 'Staatengemeinschaft' würde also nun in den fleißigen Ländern Gold 'entleihen' und den faulen Ländern neue Kredite geben, womit diese ältere Schulden zahlen und neue Exporte erhalten – also weiterhin nicht arbeiten brauchen.

      Wäre also nicht viel anders als wir es heute erleben.

    • brechstange
      16. April 2014 22:50

      dssm

      Ich denke kaum, dass man das Gold an die Schuldner verschenkt hätte, da hätte es reale Sicherheiten geben müssen. Wenn nämlich Haftung und Verantwortung zusammenfallen, wäre um einiges vorsichtiger gehandelt worden.
      Wir hätten natürlich keine Milliardenbonis und Milliardengewinne, die auf Schein basieren und zu Fehlinvestitionen führen. Der Markt hätte dieses bereinigt, wäre nicht ausgeschaltet. Nun stehen wir vor dem Schuldengebirge und haften mit dem Euro mit. Wir haben nicht mal die Chance uns freizuspielen, weil der der sich freispielt wegen der gemeinsamen Schuldenhaftung der Blöde ist. Das ist ja auch der Grund, warum es nun in Dtld. den Mindestlohn gibt.
      Der faire Markt würde die Bäume nicht in den Himmel wachsen lassen, sondern würde für Bereinigung sorgen. Auch wenn es wehtut, doch die Fallhöhe wäre wesentlich niedriger und die Einflussmöglichkeit und Rangierbarkeit wesentlich größer.

    • Brigitte Imb
      16. April 2014 23:13

      Dient der Mindestlohn nicht hauptsächlich dazu, mehr Sozialbeiträge in die Staatskassen zu spielen?

    • Wertkonservativer
      17. April 2014 17:39

      Werte@ brechstange:

      das klingt ja aber doch schon wieder ein wenig modifizierter und distanzierter, als Sie am 10.d.M mir gegenüber dem Euro zubilligten !
      Nun, immerhin brechen Sie den Stab über unsere Europa-Währung nicht endgültig!
      Das ist schon was für eine kämpferische EU-Gegnerin!
      Aber nochmals: der Euro ist Realität, und wird es auch bleiben!

      Grüße,

      Gerhard Michler

    • brechstange
      18. April 2014 10:33

      Herr Michler,
      der Euro wird in der heutigen Form bestimmt nicht bleiben, aber leider sucht die herrschende Elite nicht nach ordentlichen Lösungen, die den Menschen helfen, sondern lässt die Menschen dieses Desaster finanzieren. Nomenklaturas Platz muss gesichert werden. Wie lange das geht? Wahrscheinlich solange bis die Substanz verbraucht ist, die Schwellenländer - wenn sie gescheit sind - werden es zu nutzen wissen. Das gebührt denen dann auch.

      Aber wie gesagt, der Euro ist eine Fehlkonstruktion und einige Herrschaften haben sich gut bereichert und das muss nun auf unsere Kosten gesichert werden. Mir graut es, wenn ich an die Folgen denke.

  16. mischu
    16. April 2014 15:28

    Ob Inflation oder jetzt die neu erfundene Deflation (welche die Bürger noch weniger verstehen) - der EU ist jeder Vorwand recht, Geld zu drucken und Anleihen von Pleiteländern aufzukaufen, weil das Politikerorchester auf der Brüsseler Titanic nurmehr auf Zeit spielt und keinerlei Perspektiven mehr sieht, dem finanzwirtschaftlichen Untergang der Schuldenunion entgegenzusteuern.

    Österreich ist dabei nur ein kleines Instrument, das seine letzten Ressourcen dafür opfern muß, weil unsere führenden Politiker im Notfall doch noch auf einen fetten Versorgungsjob in den Europäischen Institutionen hoffen.

    Wir finanzieren nurmehr eine Funktionärsschichte, die sich meilenweit vom Steuerzahler entfernt hat!

    P.S.: Aber vielleicht findet die ganze Misere ein unvorhergesehen abruptes Ende:
    http://orf.at/stories/2226406/

  17. Wertkonservativer
    16. April 2014 14:53

    Ich bitte vorab um Entschuldigung, doch die 3,8% Teuerung für täglich notwendige Einkaufsprodukte mögen zwar rechnerisch fixiert sein, dürften jedoch aufgrund der eigenartigen Warenkorb-Zusammenstellung nicht wirklich vorrangig die Grundnahrungsmittel treffen.
    Kurz persönlich: meine liebe Frau zwingt mich einmal wöchentlich gegen das Wochenende zu einer gemeinsamen Einkaufstour zu den Tullner Fresstempeln Spar und Merkur; da kommt man kaum rein und recht schwer wieder raus, so dicht ist da Frequenz vollgefüllter "Warenkörbe", oft mit einem zweiten biergefüllten im Schlepptau!

    Wenn mir einer erzählt, den Leuten geht's heute schlechter als vor einigen Jahren, dann verstehe ich die Welt nicht mehr!

    Natürlich gibt's auch (gottseidank recht wenige) Wohlstandsverlierer (wo nicht?), doch der weitaus überwiegende Bevölkerungsteil lebt gut und gern in unserem sozial super abgefederten kleinen austriakischen Schlaraffenlandl!

    Ob es auch mittel- bis langfristig so weitergeht, ist heute noch nicht vorhersehbar!
    Doch, zumindest solange es uns doch noch recht gut geht, sollten wir nicht jammern und wehklagen: das ist kontraproduktiv und schmälert die Lebensqualität viel heftiger als vielleicht ein halbes Prozent an problematisch errechnetem Kaufkraftverlust!

    Noch kurz zu den hier auch angesprochenen russischen Oligarchen: der beste Beweis für das unerhörte Klientelwesen Putins und seiner Administration, die den Reichtum des Landes in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten an seine ihm ergebenen "Sportsfreunde" verschoben haben!
    Das arme russische Volk merkt recht wenig von den Versprechungen des großmäuligen Zaren-Darstellers Putin!
    Dafür geben seine Spezies Geld und Gold mit vollen Händen in den Nobelorten dieser Welt aus! Das ist die russische Realität, nichts anderes!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      16. April 2014 15:16

      3,8 % Inflation bei Lebensmitteln sind für manche natürlich ein Lercherschas.

      Für Hunderttausende ASVG-Pensionisten in unserer Heimat ist das eine Katastrophe und macht sie zu Bittstellern, und von einem Einkauf beim Merkur kann bei diesen Landsleuten auch keine Rede sein. ;-)

    • Wertkonservativer
      16. April 2014 15:27

      Bitte nicht übertreiben, @ Cotopaxi:

      auch ich bin Selbständigen-(ASVG)-Pensionist mit € 1585.50 Monatspension!

      Für Billa und Merkur reicht es aber doch, weil meine liebe Frau ihre € 1050,--/Monat natürlich dazugibt!
      Was wir uns als Selbständige durch jahrzehntelange harte Arbeit erwirtschaftet und beiseitegelegt haben, reicht dann knapp für den Diesel nach Istrien und in die Toskana!

      Ja, gegen NB-Pensionisten sind wir arme Hascherln, doch zum Jammern ist uns trotzdem nicht zumute!

    • Cotopaxi
      16. April 2014 15:36

      Viele Pensionisten müssen auch die Ehegattin ohne Eigenpension miterhalten, da diese zwecks Kindererziehung zu Hause geblieben ist bzw. zu wenig Pensionszeiten erworben hat. Die haben bestenfalls auch nicht mehr als 1600,- Euro im Monat Pension.
      Und zum Dank wurde ihnen von Fekter/Hundsdorfer der Alleinverdienerabsetzbetrag gestrichen, mit einem Schlag verlor das Pensionistenpaar etwa 50 Euro im Monat.
      Das nenne ich soziale Kälte. ;-)

    • brechstange
      16. April 2014 15:39

      Herr Michler, das ist das was man sieht. Doch immer näher kommen die Einschläge und werfen viele Menschen aus der Bahn, hier hat cotopaxi Recht.

    • Cotopaxi
      16. April 2014 15:51

      Und zu den Pensionisten-Privilegien bei der Oesterreichischen Nationalbank:

      Die hat Jörg Haider erstmals vor mindestens 20 Jahren thematisiert.

      Die Systemparteien hätten also Zeit genug gehabt, zu verhindern, dass es dort Pensionen von fast 40.000,- Euro im Monat weiterhin gibt.

      Aber vermutlich floss und fließt ein Teil dieser Pensionen als Parteisteuer in die Taschen der Systemparteien.

      Es gilt die Unschuldsvermutung.

    • mischu
      16. April 2014 16:00

      @Cotopaxi

      *******!

    • Wertkonservativer
      16. April 2014 18:42

      Nochmals zu @ Cotopaxi, diesmal 15:36:

      Erzählen Sie mir bitte nichts von früheren Zeiten!
      Meine Frau war auch fünfundzwanzig Jahre zu Hause und hat unsere vier Kinder mit viel Herz gut erzogen. Ich als junger Alleinverdiener musste Zusatzjobs annehmen, um das damals noch schmale Einkommen aufzubessern.

      Dann, ab 1980, nach meiner Entscheidung zur Selbständigkeit, war meine Frau als Prokuristin bei mir tätig, bis sie mit 65 dann 1999 in Pension ging:
      25 Jahre Kindererziehung, 20 Jahre gehobene Berufstätigkeit: Pension € 1.050,--

      Mir brauchen Sie wirklich keine Gschichteln erzählen, @ Cotopaxi!!!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      16. April 2014 18:54

      Nachtrag zu meiner Replik auf @ Cotopaxi, weil ich echt sauer bin:

      Und das alles bei dem damaligen Gehaltsniveau und den in den Fünfziger- und Sechzigerjahren im Verhältnis zu heute viel, viel geringeren Sozialleistungen!
      Da geht's den Heutigen - ob Jung oder alt - ja doch um Eckhäuser besser!
      Diese ewige Schei..-Jammerei!

      So, jetzt ist mir leichter!!!!

    • dssm
      16. April 2014 19:49

      @Wertkonservativer
      Um Sie mache ich mir keine Sorgen, auch wenn Sie eine für Selbständige übliche, also kleine, Pension beziehen. Denn sollte morgen die ganze Blase platzen, dann werden Sie, Alter hin, Alter her, sofort wieder aktiv werden, wie Sie es halt gewohnt sind und dabei wahrscheinlich noch 'nebenbei' ihren Kindern helfen.

      Aber um die jungen Leute mache ich mir Sorgen. Ich sehe das Niveau der Leute die sich vorstellen kommen oder die ich in anderen Firmen sehe. Es ist erschüttern wie wenig Hausverstand und praktische Orientierung da dabei ist und die Palette reicht vom Akademiker (von Orchideenfächern rede ich noch gar nicht) bis zum Gesellen. Auch diese Jugend wird es lernen, ich fürchte nur auf die 'harte Tour'.

    • zauberlehrling
      16. April 2014 19:53

      @WK

      Es geht den "Heutigen" doch nur besser AUF PUMP, denn die Staatsverschuldung fliegt ihnen demnächst um die Ohren und dann ist Schluß mit Lustig!!!
      Wenigstens dieses Damoklesschwert blieb der Aufbaugeneration erspart und das motiviert wohl ein bißchen anders!

    • Torres (kein Partner)
      18. April 2014 10:57

      @Cotopaxi
      Wenn Haider etwas gesagt hat, war das kontraproduktiv (auch wenn es noch so richtig war - u.a. auch Senkung der Lohnnebenkosten, Zusammenlegung der Sozialversicherungen usw.), denn das hat sofort immer eine Gegenreaktion der "Gutmenschen" hervorgerufen: wenn Haider etwas sagt, ist es auf jeden Fall falsch, man darf nie etwas tun, was Haider verlangt. Daher sind eben auch diese NB-Pensionen bis heute einzementiert.

  18. Brigitte Imb
    16. April 2014 14:33

    Geduld, Geduld, die "Entfesselung" ist bereits auf dem Weg, die Kaufkraft sinkt, die Schulden steigen. Unserem Regierungsduo, das sich nur noch auf Tauchstation befindet, wird das dumme Grinsen noch vergehen.

    • dssm
      16. April 2014 20:34

      @Brigitte Imb
      Die sind nur deshalb auf Tauchstation um persönliche Defizite auszugleichen!
      Die beiden Muppets haben ja noch nie gearbeitet, kennen also keine persönliche Haftung. Wenn man für seine (Un)Taten haftet, dann ist man extrem viel Druck ausgesetzt – genau dies wollen die beiden nun erforschen, wo könnte dies besser gehen als in tiefem Wasser.

      Sie sehen also, es handelt sich um ein höchst ehrbares Motiv.

    • Brigitte Imb
      16. April 2014 21:52

      @dssm

      "Die sind nur deshalb auf Tauchstation um persönliche Defizite auszugleichen!"

      Naja, dann haben wir gute Chancen die Typen auf jeden Fall bis zum 25. Mai nicht viel zu sehen, obwohl sie nach Ihrer Beschreibung ohnehin nicht mehr auftauchen dürften.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung