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FN 612: „nicht unbedingt in Österreich“

Es war einer der besonders intelligenten Sprüche des Wirtschaftsministers.

Die internationale Energie-Agentur sieht unter Österreichs Boden große Mengen an Schiefergas. Zugleich hat die – wieder einmal auch wissenschaftlich sensationelle – Montan-Universität Leoben ein neues Verfahren entwickelt: Sie setzt beim Fracking solcher Gasfunde nicht Chemikalien ein, sondern Biomais, also ein sogar schon im Namen ungefährliches Produkt, das noch dazu im Inland erzeugt wird. Das alles müsste in Zeiten, da die Gasversorgung ganz ins Zentrum der europäischen Sorgen rückt, einen riesigen Jubelschrei durchs Land gehen lassen. Aber man hört keinen Ton dieses Jubels. Sondern nur Wirtschaftsminister Mitterlehner: Die Leobner sollen dieses Verfahren doch nicht unbedingt in Österreich ausprobieren, sondern lieber in Polen. Jetzt fehlen mir wirklich die Worte.

PS: Es gibt übrigens auch bei den bisherigen Fracking-Methoden Null Evidenz, dass die wirklich gefährlich wären (nur in den Behauptungen der grünen NGOs).

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    10. April 2014 00:43

    Grüne Politik hat drei Komponenten: Industriesabotage, Selbsthass und einen polizeistaatlichen Ansatz zur Erziehungsdiktatur. Sie sind permanent mit ihrem Alarmismus auf der Jagd nach Nazis, die ihnen ihre Phantasie ununterbrochen neu schafft. Und mit der Industrie verfahren sie, weil kommunistische Saboteure es im Weltkrieg so vollkommen unzulänglich geschafft haben - als gelte es viel damals Versäumtes nachzuholen: lahmlegen, verzögern, verhindern, behindern, sabotieren - wo es nur geht. Die Industrie verlässt Europa: in der Zeit, in der ein Genehmigungsverfahren für neue Technologien braucht, ist anderswo bereits ein Werk vom Übergang des Anlaufens in der Produktionsphase. Da die meisten blöden Lehrer (sie haben regelmäßig an keiner Stelle Mehrwert geschaffen, aber zahlloseste Protestkampagnen gegen was auch immer angeführt) grün für schick halten und unseren Kindern permanent einreden, das die Industrie Schuld an allem ist (sie wird gleich nach den Nazis als Ewigschuldige am Satan dieser Welt behandelt) wachsen an sich normale Kinder mit einem Vorbehalt gegen alle Technik auf. Sie helfen damit bei der Selbstverknechtung und vollziehen gekonnt, was Churchill vor dem ersten und ebenso vor dem 2. Krieg zum Programm machte: wir müssen die deutsche Wirtschaft zerstören. Das ist cool. Also: Industrie vergiftet die Umwelt, sie versklavt die Arbeiterschaft, zahlt Hungerlöhne und ist am sozialen elend schuld, sie zerstört die Landschaft und wenn das nicht reicht, dann hat sie bestimmt auch noch Zwangsarbeiter im dritten Reich beschäftigt. Die Jute statt Plastik Idioten erwarten aber, wenn sie von ihrer makrobiotischen Mangelernährung Zahnausfall bekommen, im nächsten Zahnarztstuhl (gratis, dafür sorgen die Steuern auf die Industrie) mit modernster Medizintechnik und den besten Medikamenten schmerzfrei behandelt zu werden und den Doktor anschließend mit einem Stück Papier zu bezahlen, das ein Scheck gezogen auf den Fleiß Dritter darstellt.
    DAs die so ticken weiß man ja mittlerweile. Das Wirtschaftsminister der 'wertkonservativen' sogenannten Volkspartei sich aus Feigehit anpassen um besonders schick dazustehen kennen wir auch schon. Was fehlt ist noch, daß - dem neuesten Trend folgend - die Freiheitlichen sich da auch noch um einen Logenplatz anstellen. Nach Mölzers Abgang traue ih ihnen alles zu. Also, vorwärts Volksgenossen, wir maschieren zurück.

  2. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    10. April 2014 00:37

    So in diesem Land noch einige innovative Denker hervorgehen, verhindert die Politik deren Weiterentwicklung im eigenen Land. Wer wundert sich da noch über die "Hirnabwanderung"?

  3. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    10. April 2014 07:37

    Dies ist wieder einmal ein sehr einseitiger und nicht objektiver Kommentar des verehrten Herrn Unterbergers.

    1. Wenn man sich in Fachkreisen und in der entsprechenden Literatur schlau macht, dann gibt es weiterhin Bedenken und auch schon sichtbare Umweltschäden bei der "alten" Methode. Allerdings nehmen es die liberalen USA da nicht so genau. Wer - außer den NGOs - sollte auf negative Folgen aufmerksam machen? Die Betreiber sicher nicht.

    2. Die alternative Frackingmethode befindet sich noch im Versuchsstadium, daher ist es noch zu früh, sie als marktreif zu bezeichnen. Ein Versuch in Polen wäre insofern interessant, als dort schon mit der "Chemie-Wasser-Methode" gearbeitet wird.

    3. Die Internationale Energieargentur empfiehlt Österreich nur, diese Angelegenheit zu erforschen, von einem schnellen Abbau ist keine Rede. Völlig unterschlagen wurde im heutigen Kommentar, dass die IEA gleichzeitig die Dringlichkeit der zweiten Ölpipeline zwischen Schwechat und Bratislava urgierte.

    4. Es darf nicht vergessen werden, dass die Schiefergasvorkommen im nördlichen Weinviertel in zirka 5 bis 6.000 Meter vermutet werden, während man in den USA schon nach 200 Meter fündig wurde.

    5. Mitterlehner ist einer der wenigen ÖVP-Minister, welche ziemlich vernünftig agieren. Natürlich sind Fehleinschätzungen - wie sie alle Menschen gelegentlich machen - nicht ausgeschlossen.

    P.S.: ich danke im Voraus für die halben Sterne, welche mir von den blindlings gehochenden AU-Fans als "Daumen herunter" erteilen werden.

  4. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    10. April 2014 00:49

    Mitterlehner mutiert immer öfter zum Wirtschafts(standort)- und Wissenschaftsverhinderer- Minister.

    Und dieser Mann wurde schon einmal kurzfristig als Kanzlerhoffnung der ÖVP gehandelt. Kein Wunder, daß die ehemaligen Wähler dieser Partei schon lange alle Hoffnung fahren ließen!

  5. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    10. April 2014 00:40

    Ich will ja nicht (wirklich) sein "Gschau" ausstallieren, wohl aber die Worte. Der Herr Mitterlehner, seines Zeichens unfähiger Wirtschafts- und ebensolcher Wissenschaftsminister hat es nur dem OÖ-LH zu verdanken, diesen Posten bekommen zu haben (und natürlich dem sehr kompetenten Herrn ÖVP-Chef). Warum sich Politiker so an die Medien klammern, noch dazu mit völlig unpassenden, ja sinnwidrigen Aussprüchen.
    Um wieder Cato zu zitieren: Ceterum censeo ÖVP esse delendam. Der Unterschied liegt darin, dass Karthago von den Römern vernichtet wurde, die ÖVP besorgt das lieber selbst, gekonnt.

  6. Ausgezeichneter KommentatorLe Monde
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    10. April 2014 13:01

    Koste es , was es wolle! Dieses Land muss einfach ruinert und vernichtet werden.

    Anders ist das wirtschaftsfeindliche Klima nicht mehr zu verstehen. Österreich kommt bei der Zukunftsfähigkeit unter 41 der von der deutschen Bertelsmann-Stfitung untersuchten EU- und OECD-Länder nur mehr auf den 19. Platz. Beim Teilbereich Bildung liegt Österreich auf Platz 29.

    Stattdessen befasst sich heute der Ö1-Linksfunk mit den Zuständen in Österreichs (durch die Migration überfüllten) Gefägnissen. Der Vorspann zur abendlichen Propagandasendung (Radio Eriwan ist ein Klacks gegen den Sozialistenfunk) konnte heute im Mittagsjournal auszugsweise schon gehört werden "weil die Asylanten nicht arbeiten dürfen, werdens zum Diebstahl getrieben"...In dieser Art darf der Grünhörer die eigene Propaganda aufnehmen, weil jeder andere schon längst die Schalter der ORF-Radios abgedreht hat! Gruß aus der ehemaligen DDR!

    Angesichts dieser Zustände kann das Land nur mehr wirtschaftlich, moralisch und sozial zusammenbrechen. Und das wird es!

  7. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    10. April 2014 13:33

    ENI hat nach dem 3. Versuch in Polen fracking zu installieren aufgegeben. In F ist es verboten. In den USA verursacht fracking Erdbeben. Also sind die Alpentrotteln gefragt. Die Erträge sind geringer als gedacht, aber gegen RU ist alles gut, das die USA nicht selbst bezahlen muss.


alle Kommentare

  1. Tik Tak (kein Partner)
    11. April 2014 12:41

    " ... PS: Es gibt übrigens auch bei den bisherigen Fracking-Methoden Null Evidenz, dass die wirklich gefährlich wären (nur in den Behauptungen der grünen NGOs). ... "

    Echt?

    Dann redens mal mit einem der Experten der Montanuniversität in Leoben.
    Die werden Ihnen anderes erzählen und auch nachweisen können.
    Schönen Gruß an den Prof. Heinemann und seine Kollegen.
    Die können Ihnen dann erklären, welche Probleme das Aufbrechen instabiler Gesteinsschichten machen können.
    Das geht von kleinen Gasaustritten bis hin zu Erdbeben.
    Natürlich hat das für den Unterberger, den Experten für ehh alles, hoffentlich macht ihm der Paal da keine Probleme, keinerlei Relevanz.
    Wenn es in den USA erlaubt ist, dann muß der Unterberger es ja kritiklos gut finden und geradezu verehren.
    Was den Kommunisten die Ideologie über die Realität stellt, das ist dem Unterberger die bedingungslose Verehrung aller US basierenden Entwicklungen.

    Egal ob gut oder böse, Hauptsache es steht USA drauf.

    Blair nannte man Bush's poodle, ich frage mich gerade was man zum Unterberger sagen sollte, ob seiner hündischen Ergebenheit zu all den Dingen die über den Atlantik herüberschwappen?
    Kommt dann bald auch ein Artikel wie dringen Österreich ein Guantanamo Lager nötig hätte?

    Na ja, er ist halt schon sehr alt und halsstarrig, der Unterberger.
    Dazulernen will und kann er halt schon lange nicht mehr.

  2. cmh (kein Partner)
    11. April 2014 08:52

    Wirtschaftswachstum ist für den Wohlstand unbedingt erforderlich.

    Und genau das macht mir Sorgen. Denn mit "Wachstum" ist immer nur "more of the same" gemeint. Noch dazu alternativenlos.

    Diese Alternativenlosigkeit ist nun für uns die beste Motivation, gedankenlos alles mitzumachen und alles zu kaufen, was auf dem Markt der Eitelkeiten angeboten wird.

    Diese Gedankenlosigkeit bewahrt uns vor der Unannehmlichkeit abwägen zu müssen, was den tatsächlich umweltschonender ist, Fraking bei uns oder die herkömmliche Art der rücksichtslosen steinzeitkapitalistischen Gasförderung nach sowjetischer Art durch Russen in eben diesem Russland. Wobei ich dazu neige, dass trotz allem Fraking bei uns umweltschonender ist als das saubere Gas in Russland zu fördern. Aber der Hl.Sankt Florian bewahrt uns auch hier vor unnötigen Gedanken.

    Dabei liegt es auf der Hand, dass Nachhaltigkeit nur durch geringeren Verbrauch und nicht durch bessere Produktion zu erreichen ist. Aber sagen Sie einmal einem Grünen oder einer Umweltbewegten, dass sie weniger bekommen werden:

    weniger Klimaanlagen
    weniger Aufzüge
    weniger schicke Telefonteile
    weniger Fetzerln von Markenketten
    weniger Turnschuhe aus ungeklärter Produktion

    und jetzt wird es haariger

    weniger Spritzen beim Zahnarzt
    weniger Gummiwaren (Handschuhe für die Wurstverkäuferinnen)
    weniger Förderungen für coole unnötige PRojekte
    weniger Reisen (nicht gut für Multikulti)

    Da also mit dem Begriff "Metanoia" sowieso niemand etwas anfangen will - soferne er damit überhaupt etwas anfangen kann - lasse ich es bleiben. Es sollte aber schon klar sein, dass all die heftig diskutierten Probleme wie dieses nur Scheinproblemchen sind, die nur hinausschieben können, dass der Resetknop einmal gedrückt werden muss.

    • Wertkonservativer
      11. April 2014 13:51

      Werter cmh,

      einen Sub-Beitrag mit ganz ähnlichem Themen- und Problemschwerpunkt habe ich am kürzlich (8.4. - Arbeitslosenzahlen ..) hier losgelassen:

      mitleidiges Lächeln (ganz sicher!, Belehrung und sicher auch weitgehende Ablehnung waren nicht zu übersehen!

      Es spricht nicht für unser honoriges Forum, dass die - bei gleichbleibendem Fuhrwerken - dann unvermeidlichen Folgen in ökonomischem und ökologischem Kontext zumindest derzeit noch nicht erkannt werden!

      Wachstum for ever! Wir bzw. unsere Nachkommen - werden ja sehen, welche Folgen damit auf die Menschheit zukommen werden!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  3. Josef Maierhofer
    10. April 2014 16:12

    Man sollte sich diese Energiequelle nicht entgehen lassen und sowohl Verfahren prüfen, wie auch die Vorkommen abschätzen.

    Bergbau hinterlässt in der Natur immer Spuren und bei unsachgemäßer oder kostenschonender Art des Abbauens natürlich auch Verwüstungen. Da wären dann vorher die Wiederherstellungskosten zu prüfen.

    Es gibt sicher einen Weg, um umweltschonend und trotzdem nicht zu teuer durchzukommen.

    Ich meine Herr Mitterlehner hat schon recht, wenn er sagt, dass man das neu erforschte Verfahren zuerst prüfen müsste.

  4. socrates
    10. April 2014 13:33

    ENI hat nach dem 3. Versuch in Polen fracking zu installieren aufgegeben. In F ist es verboten. In den USA verursacht fracking Erdbeben. Also sind die Alpentrotteln gefragt. Die Erträge sind geringer als gedacht, aber gegen RU ist alles gut, das die USA nicht selbst bezahlen muss.

  5. Le Monde
    10. April 2014 13:01

    Koste es , was es wolle! Dieses Land muss einfach ruinert und vernichtet werden.

    Anders ist das wirtschaftsfeindliche Klima nicht mehr zu verstehen. Österreich kommt bei der Zukunftsfähigkeit unter 41 der von der deutschen Bertelsmann-Stfitung untersuchten EU- und OECD-Länder nur mehr auf den 19. Platz. Beim Teilbereich Bildung liegt Österreich auf Platz 29.

    Stattdessen befasst sich heute der Ö1-Linksfunk mit den Zuständen in Österreichs (durch die Migration überfüllten) Gefägnissen. Der Vorspann zur abendlichen Propagandasendung (Radio Eriwan ist ein Klacks gegen den Sozialistenfunk) konnte heute im Mittagsjournal auszugsweise schon gehört werden "weil die Asylanten nicht arbeiten dürfen, werdens zum Diebstahl getrieben"...In dieser Art darf der Grünhörer die eigene Propaganda aufnehmen, weil jeder andere schon längst die Schalter der ORF-Radios abgedreht hat! Gruß aus der ehemaligen DDR!

    Angesichts dieser Zustände kann das Land nur mehr wirtschaftlich, moralisch und sozial zusammenbrechen. Und das wird es!

    • socrates
      10. April 2014 17:04

      Nix gegen Radio Erewan!
      Frankreich verlor 30% Industrie und Export, also ist das ein EU Phänomen. Gegensteuern tut not.

  6. RR Prof. Reinhard Horner
    10. April 2014 12:56

    reinhard.horner@chello.at

    In Polen auszuprobieren statt in Österreich ist dumm.

    Die notorische Verharmlosung der Umweltrisken ist allerdings auch nicht sehr g'scheit.

    • socrates
      10. April 2014 17:07

      In Polen hat ENI schon zahlreiche Vorarbeiten bei seinen 3 Versuchen Fracking zu betreiben gemacht. Deren Fehler müssen wir nicht wiederholen.

  7. Gerhard Pascher
    10. April 2014 11:30

    Zum Thema brain drain zur kurzen Erheiterung:

    Ich habe kürzlich eine japanische Webseite gefunden, wo nach zehnteiligem Test anschließend das "wahre Alter" jedes Gehirns automatisch ermittelt wird. Wäre dies etwas für unsere Politiker?

    http://flashfabrica.com/f_learning/brain/brain.html

    Nach dem Klicken auf die START-Fläche und dem kurzen 3-2-1-countdown die nur im Sekundenbruchteil gezeigten Ziffern - bei der niedrigsten Zahl beginnend - in die richtigen Kreise einsetzen. Viel Spaß.

    • Gerhard Pascher
      10. April 2014 11:32

      Entschuldigung, dieser Beitrag gehört eigentlich zu Brigitte Imb's Kommentar von 00.37 Uhr. Manchmal funktioniert dies halt hier nicht richtig.

  8. terbuan
    10. April 2014 10:47

    Anstelle eines Kommentars nachstehend zwei Links betreffend "Pro und Contra zu Erdgas Fracking", eine Auswahl aus einer Fülle von Beiträgen:

    http://www.agenda21-treffpunkt.de/dossier/Fracking.htm

    http://www.derwesten.de/wirtschaft/fracking-argumente-pro-und-contra-id4865279.html

  9. terbuan
    10. April 2014 09:48

    Von der technischen Seite her stimme ich Gerhard Pascher zu, in der politischen Betrachtung Helmut Oswald, in einem Satz die Lage in Österreich prägnant auf den Punkt gebracht hat Brigitte Imb.
    Daher 3*** für alle Drei und kein eigener Kommentar!

  10. Wertkonservativer
    10. April 2014 08:58

    Dass Herr Mitterlehner nicht gerade einer der schärfsten Denker unseres Landes ist, scheint hinlänglich bewiesen!
    So wenig Rückgrat und soviel Feigheit vor möglichen Scherereien hätte ich dem Mann jedoch nicht zugetraut. Für die WK würde sein Intelligenz- und Charakterpotential vielleicht knapp langen, als Staatsmann jedoch .....?

    Meinen "Schwarzen"-Bonus hat er damit jedenfalls endgültig verspielt!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  11. Gerhard Pascher
    10. April 2014 07:37

    Dies ist wieder einmal ein sehr einseitiger und nicht objektiver Kommentar des verehrten Herrn Unterbergers.

    1. Wenn man sich in Fachkreisen und in der entsprechenden Literatur schlau macht, dann gibt es weiterhin Bedenken und auch schon sichtbare Umweltschäden bei der "alten" Methode. Allerdings nehmen es die liberalen USA da nicht so genau. Wer - außer den NGOs - sollte auf negative Folgen aufmerksam machen? Die Betreiber sicher nicht.

    2. Die alternative Frackingmethode befindet sich noch im Versuchsstadium, daher ist es noch zu früh, sie als marktreif zu bezeichnen. Ein Versuch in Polen wäre insofern interessant, als dort schon mit der "Chemie-Wasser-Methode" gearbeitet wird.

    3. Die Internationale Energieargentur empfiehlt Österreich nur, diese Angelegenheit zu erforschen, von einem schnellen Abbau ist keine Rede. Völlig unterschlagen wurde im heutigen Kommentar, dass die IEA gleichzeitig die Dringlichkeit der zweiten Ölpipeline zwischen Schwechat und Bratislava urgierte.

    4. Es darf nicht vergessen werden, dass die Schiefergasvorkommen im nördlichen Weinviertel in zirka 5 bis 6.000 Meter vermutet werden, während man in den USA schon nach 200 Meter fündig wurde.

    5. Mitterlehner ist einer der wenigen ÖVP-Minister, welche ziemlich vernünftig agieren. Natürlich sind Fehleinschätzungen - wie sie alle Menschen gelegentlich machen - nicht ausgeschlossen.

    P.S.: ich danke im Voraus für die halben Sterne, welche mir von den blindlings gehochenden AU-Fans als "Daumen herunter" erteilen werden.

    • Majordomus
      10. April 2014 07:44

      Vielen Dank für Ihren Beitrag, 3 Sterne!

    • Helmut Oswald
      10. April 2014 08:25

      Warum also die neue Methode dann nicht in Österreich erproben? Es ist doch klar, was es bedeutet, die Versuche in Polen zu beginnen - alles was an Forschungsaufwand bisher investiert wurde, alle Ergebnisse der bisherigen Bemühungen muß mit jenen geteilt werden, die bloß den Boden zur Verfügung stellen. Polen muß es sein, weil der Minister nicht das Stehvermögen besitzt, sich wieder und wieder vor das Projekt zu stellen und es hier gegenüber dem sofort einsetzenden Geheul der Ökosaboteure durchzusetzen. Es sagt ja niemand etwas dagegen, daß ein Verfahren, das definitiv schädlich ist, eingestellt wird. Aber typisch ist das feige Ausweichen gegenüber einer Grundsatzfrage. Was ist die Folge: es kostet halt wieder - und zwar uns - und proftieren werden alle anderen 1.) sollte es gelingen, haben Dritte die außer Landschaft geborgt haben den gewiß nicht unerheblichen Aufwand, den wir alleine tragen , eingespart 2.) sollte es mißlingen, wird sich die Technologie, die wir entwickelt haben, bei jenen durchsetzen, die weniger Skrupel haben, und sich zu unserem Schaden aber zugunsten der Konkurrenz durchsetzen. Und wir haben mal wieder bezahlt.

      DAs sind alles einfachste Zusammnhänge, hundertmal hat es das schon so gegeben.
      Aber - wie mir so ein Rotzgrüner einmal in einer diskussion dagte - da fordere ich eben ein paar Millionen für dies und das - das ist ja kein Geld. Naja, für den, der mit fremdem Geld plant, iat das nix. Ein paar Millionen frustraner Investitionen machen in der Wirtschaft aber den Unterschied zwischen Überleben oder Konkurs aus. Aber das ist den ganzen Bildungswindern dort ja ohnehin egal. DAs Geld kommt von den Steuern, wie der Strom aus der Steckdose.

    • Gerhard Pascher
      10. April 2014 08:53

      Helmut Oswald:
      Die Montanuni Leoben (Prof. Hofstätter) hat sich die Grundidee der alternativen Schiefergasgewinnung patentieren lassen, daher kommt in jedem Fall Geld nach Österreich zurück.

      Noch zur den Schiefergasgewinnungen nach bisheriger Methode in anderen Ländern: natürlich könnte man die Umwelt auch schon jetzt komplett schützen, die eingesetzten Chemikalien rückgewinnen und die riesigen Mengen an eingesetztem Wasser wieder völlig klären. So wie man auch aus stark versschmutztem Fäkalwasser wieder Trinkwasserqualität herstellen kann. Aber alles ist mit enormen finanziellen Aufwand verbunden und wenn es kein MUSS gibt, dann wird es auch nicht gemacht. Die Abbau- und Erzeugungsmethoden für Kupfer, Gold usw. in zeigt uns deutlich, wenn man diese Forderungen nicht erfüllt.

    • Helmut Oswald
      10. April 2014 09:44

      Ja dann erfüllen wir sie doch - solange es sich rechnet. Und wenn nicht, dann stellen wir es halt ein. Ich habe nichts gegen strenge Umweltauflagen. Aber der Ansatz, weil wir uns vor dem Öko Terror hier fürchten, dann gehen wir nach Polen, die nehmens nicht so genau damit, ist doch erst recht der Wahnsinn. Wir kriegen, wenn sich von einem MINISTER abwärts so eine Haltung beginnt durchzusetzen, keinerlei Forschung und Entwicklung mehr hierzulande - das ist das LETZTE, wovon WIR ÖKONOMISCH noch LEBEN. Die Werkbänke sind ohnehin schon alle weg.
      Verstehen Sie mich nicht falsch: keiner hat hier etwas gegen Umweltschutz - aber irgendwann hört sich dieser Alarmismus der Halb- und Viertelgebildeten auf: die Bienen sind tot (die Chemie hat sie umgebracht) - Blödsinn: Monsanto will seine Genpatente auf alles Essbare durchsetzen (an sich schon ein Irrsinn, aber es ist nur ein weiterer Versuch amerikanischer Großkonzerne, die letzten freien strategischen Ressourcen - die Nahrungsmittel - zu kontrollieren und zu bewirtschaften - nicht nur das Erdöl) mittlerweile, nachdem man den Maiswurzelbohrer nach traditioneller Methode (von Bayer, deutscher Pharma Großkonzern) nicht mehr bekämpft, sterben also die Bienenvölker und Mais (gut gelungen, nicht wahr) - ein Tsunami in Japan führt zur Energiewende in Deutschland - aha, wie geht das ? dann kommen die Stromtrassen durch die Wälder - unerwünscht (die CO2 Bilanz eines Windrades 'der Fußabdruck' steht klar gegen Windräder) - aber Atomstrom geht sowieso nix mehr - nun die Abhängigkeit vom russischen Erdgas (Putin -ganz schlecht, besonders seit er mitredet dort, wo es Gott gefällt, das nur Amerika etwas zu reden hat) - nein, wir können ja das verflüssigte Gas aus Fracking aus Amerika beziehen (geht ' s noch gut ?) - Fracking Methode: sehr schlecht, verbesserte Fracking Methode: nein, auf keinen Fall bei uns erproben : hallo ? - was denn noch - ach ja: die Leobener Uni hat ein Patent: lieber Herr Pascher, wissen sie was ein europäischer, ein österreichischer Patentschutz ostwärt des Dnjepr, südlich Neapel und Saloniki und westlich der irischen See Wert ist ? ihr Glaube an das Recht ehrt sie, aber wir leben in einer Epoche, in der ist ihr Patentrecht nicht MACHTBEWÄHRT. Monsanto und die Gentechnikfirmen in den Vereinigten Staaten können ihre zum Teil fragwürdigsten Patente auf Leben - auch menschliches - Nahrungsmittel (ja auch unsere) und Kulturerbe (von Dürer bis zur Lutherbibel) - wird laufend verdated - vielleicht durchsetzen. In der schönen, neuen Welt, die Gott den Amerikanern geschenkt hat. Da haben Sie, ich und all die anderen hier nichts mehr vor, mit ihrem mickrigen Patentschutz. Und ich spreche als Markenbesitzer und Urheberrechtsinhaber nicht über Theorie, sondern durchlebte Praxis. Als in Österreich noch Rüstungsgüter erzeugt wurden (80er Jahre), da haben die linksgrünen Pazifisten gegen den Export österreichischer Waffen demonstriert - und weil ausser ein paar mickrigen Linksradikalen und Altstalinisten niemand nach Stadlau zum Verschubbahnhof kam, um die Kürassier Panzer mies zu machen da karrten die grünen Organisatoren den französischen Generalkonsul und seinen Sekretär heran: im Wirtshaus an der nächsten Ecke, da erhielt dann jeder Obdachlose und Brandweiner fürs mitmachen einen 100 Schilling Schein in die Hand gedrückt (Meissner Blau war da) - der richtige Blickwinkel für die parate ORF Kamera, und es wurden aus sechzig Brandinesern plus 20 Grünen und was sich so nennt, eine gute besuchte Protestkundgebung gegen den Rüstungsexport - Österreich zog sich zurück, die Panzer wurden mit Steuergeldern dem Heer zuerworben (Sozialismus pur) - Frankreich machte das Exportgeschäft.
      Das chronisch unterbewaffnete Heer freute sich, musste freilich das bestehende Budget umwerfen um den Subventionskauf zu finanzieren - verdient haben die Franzosen. DAS gab und gibt es hundertfach - und nach diesen Methoden bringt man hierzulande den Rest an Industrie auch noch um. Alls nach dem Motto aus der großen Flut: 'Deutschland, pardon: in diesem Fall: Österreich in den Rücken fallen'.
      Und der Wirtschaftsminister führt die Spitze an. Echt wertkonservativ.

    • Pumuckl
      10. April 2014 09:52

      Möglich, daß man mit den Testbohrungen in Polen schneller zur Einsatzreife in
      Österreich kommt!

      DIE LINKSEXTREMEN QUERULANTEN NUTZEN DOCH JEDE GELEGENHEIT AUS, UM
      IHR GRÜNES ALIBIMÄNTELCHEN ZU PFLEGEN.

      SIE LEISTEN ALLEINE DESHALB WIDERSTAND !

      Unterm Strich ist doch ist doch entscheidend, wie man mit dem Verfahren von Prof. Hofstätter am schnellsten zu Nutzung der österreichischen Vorräte kommt.

    • Gerhard Pascher
      10. April 2014 09:59

      Helmut Oswald:
      Ihren langen Ausführungen entnehme ich, dass Sie - wie auch ich - in Ihrem Leben schon sehr viele schlechte Erfahrungen gemacht haben. Trotzdem heißt es: auch das Positive nicht zu übersehen. Ich bin kein Roter und auch kein Grüner, aber finde es demokratisch gut, wenn es auch solche Stimmen gibt, die einem vernünftigen Menschen alle Pros und Cons aufzeigen, damit er sich selbst ein Urteil bilden kann.
      Es ist ja nicht gesagt, dass wir in einigen Jahren auch Fracking betreiben, aber warum müssen wir schon jetzt im Land diese Großversuche machen? Wenn schon jetzt im Ausland, wo Löcher mit österr. Geräten von SBO (Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG) gebohrt wurden, diese neue Technologie erprobt wird, dann ist doch nichts dageben einzuwenden. Es ist ja noch gar nicht sicher, ob sich diese österreichische Erfindung auch in der Praxis bewähren wird.

    • Majordomus
      10. April 2014 10:42

      Herr Pascher, vielleicht wissen Sie mehr darüber:
      Gibt es in Österreich überhaupt Schiefergas-Bohrstellen, die sich für einen Test eignen würden? Ich finde nur Hinweise in Artikel von 2012, das OMV zwar Pläne für zwei Bohrungen im Weinviertel hatte, welche aber aufgrund wirtschaftlicher Überlegungen (und Protesten von Umweltschutzorganisationen) auf Eis gelegt wurden. Allein die beiden Probebohrungen im Raum Mistelbach haben bereits 130 Millionen Euro gekostet, heißt es weiter. Und, dass im Falle einer Förderbohrung mit Beginn 2013 ab dem Jahre 2020 mit der Gewinnung begonnen werden könne.

      Daraus schließe ich, dass derzeit ein zeitnaher Test in Österreich mangels Förderstellen gar nicht möglich ist - korrigieren Sie mich bitte, falls ich falsch liege.
      Das heißt also, dass erst einmal die OMV oder ein anderer Konzern die Bohrungen (wieder)aufnehmen müsste, was diese sicherlich aber nur machen, wenn sich das Investment auch auszahlt, im Moment scheint das jedoch ziemlich unsicher zu sein. Selbst wenn, würden noch einige Jahre vergehen, ohne dass die alternative Fracking-Methode getestet werden kann, was die österreichischen Forschungen für den selben Zeitraum auf Eis legen würde. Außerdem würde das auch einen Wettbewerbsnachteil bedeuten, da anderswo genauso geforscht wird und wer zuerst kommt...

    • Gerhard Pascher
      10. April 2014 11:15

      Majordomus:
      Ich kann Ihre Fragen leider nicht beantworten. Ich kenne zwar jemanden in der Branche, der ist aber sehr wortkarg. Da steckt - so wie bei vielen anderen Dingen - viel Geld dahinter und man ist mit Äußerungen an Außenstehende sehr vorsichtig, denn auch dort gilt: "Der Feind hört mit". Die OMV setzt bei ihren Investitionen Prioritäten und da ist eben die Suche nach Schiefergass weit unten gereiht. Ich vermute aber, dass sich Mitterlehner vor seiner Wortspende mit der OMV abgestimmt hat.
      Wenn die USA nun einen Überschuss an Gas aus Schiefer produziert und dies verflüssigt nach Europa exportiert (ist aber nicht sicher, denn Asien ist "hungriger"), dann kann es uns nur recht sein. Allerdings gibt es nur in Rotterdam, Großbritannien und Italen nennenswerte Hafenanlagen mit LNG-Terminals, wo diese Mengen schnell und günstig wieder in Gas umgewandelt werden können. Über das "potentielle" Wilhelmshaven als künftige LNG-Übernahmestation wird schon seit vielen Jahren diskutiert. Es ist sicher gut, wenn die Gasversorgung auf mehreren Beinen steht, denn auch bei der USA könnten wir Europäer sehr "abhängig" werden. In den USA wird derzeit eine heiße Debatte geführt, ob überhaupt vermehrt Gas exportiert werden soll. Denn man befürchtet dabei ein Ansteigen des Inlandspreises. Die US-Regierung hat aber kürzlich trotzdem den Bau einer siebenten LNG-Verflüssigungsanlage in einem Hafen genehmigt.
      Die russische Gazprom wird sicher zu diesen Herausforderungen preislich reagieren, es wird also spannend werden.

    • Majordomus
      10. April 2014 21:40

      @Gerhard Pascher:

      Herzlichen Dank für Ihre interessanten Ausführungen!
      Nun, flüssiges Schiefergas aus den USA - das ist vermutlich eine Frage des Marktes...
      Der Weisheit letzter Schluss ist es sicherlich auch nicht. Am wohlsten würde ich mich fühlen, wenn Europa in absehbarer Zeit energietechnisch von Großmächten aller Couleur unabhängig wäre.

    • b p (kein Partner)
      11. April 2014 01:55

      @ helmut oswald

      bis jetzt habe ich Sie, mitunter ob Ihrer orthographischen schwächen (nicht zu verwechseln mit meiner alternativen rechtschreibung) für einen halbgaren dampfplauderer gehalten.

      nun nicht mehr.

      ohne jetzt Ihren tonfall gegenüber dem kollegen pascher gutzuheißen, sowie eine Ihrer prämissen nicht zu berichtigen: bar jeglicher sach- und fachkenntnis, aber wurde zumindest die forschung nicht schon geleistet, wenn man jetzt darüber nachdenkt, das ganze in polen zur anwendung zu bringen?

    • Torres (kein Partner)
      11. April 2014 09:53

      Ihre Einwände klingen durchaus akzeptabel, nur bei Punkt 5 muss ich leider protestieren: Mitterlehner agiert keineswegs vernünftig, ganz im Gegenteil, zusammen mit Hundstorfer (dem er stets unterwürfig zu Diensten steht) ist er ein Sargnagel der österreichischen Wirtschaft (und jetzt auch noch Wissenschaft dazu) - die Dayli-Pleite ist nur eines von vielen Beispielen.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      11. April 2014 10:50

      An Helmut Oswald:
      Herzlichen Dank für Ihre erschreckend richtigen Ausführungen betr. die von den vereinigten Linken unter Mithilfe der ÖVP vollzogene nun endgültige Zerstörung der österr. Rüstungsindustrie!!! Da die Kürassier-Panzer dank der SPÖ nicht mehr ins Ausland verkauft werden durften, mußte sie das ÖBH kaufen, obwohl es dafür gar keine Verbände gab. Die Panzer rosteten dann jahrelang im Wiener Arsenal im Freien stehend vor sich hin, bis sie dann endlich, wie auch, Platter sei Dank, die komplette Bewaffnung für das Reserveheer (Miliz) verschrottet wurden!
      Und jetzt stehen in den Kasernen die LKW, da das Bundesheer nichteinmal mehr das Geld hat, um die Begutachtungsplaketten oder auch nur die kleinsten Reparaturen für z. B. Bürogeräte zu bezahlen! Siehe den gestern vorgestellten Bericht der BH-Beschwerdekommission.
      Und dem Oberbefehlshaber in der Hofburg, dem Finanzminister, der Innenministerin, dem Verteidigungsminister und dem Generalstabschef ist das alles, so scheint es offensichtlich, völlig wurscht.
      Die innere (Polizei) und äußere (ÖBH) Sicherheit gehen den Bach hinunter.
      Und auch den - roten - Medien und dem verdummten Volk ist dieser Umstand, solange es noch ein Schnitzel und ein Viertel Wein gibt, völlig egal.
      Doch Österreich wird gesunden, da es mit vereinten Kräften wirklich aller Aufrechten endlich gelungen ist, den Staatsfeind Nr. 1 von seiner Kandidatur für die EU-Wahl abzubringen...

  12. mischu
    10. April 2014 00:49

    Mitterlehner mutiert immer öfter zum Wirtschafts(standort)- und Wissenschaftsverhinderer- Minister.

    Und dieser Mann wurde schon einmal kurzfristig als Kanzlerhoffnung der ÖVP gehandelt. Kein Wunder, daß die ehemaligen Wähler dieser Partei schon lange alle Hoffnung fahren ließen!

  13. Helmut Oswald
    10. April 2014 00:43

    Grüne Politik hat drei Komponenten: Industriesabotage, Selbsthass und einen polizeistaatlichen Ansatz zur Erziehungsdiktatur. Sie sind permanent mit ihrem Alarmismus auf der Jagd nach Nazis, die ihnen ihre Phantasie ununterbrochen neu schafft. Und mit der Industrie verfahren sie, weil kommunistische Saboteure es im Weltkrieg so vollkommen unzulänglich geschafft haben - als gelte es viel damals Versäumtes nachzuholen: lahmlegen, verzögern, verhindern, behindern, sabotieren - wo es nur geht. Die Industrie verlässt Europa: in der Zeit, in der ein Genehmigungsverfahren für neue Technologien braucht, ist anderswo bereits ein Werk vom Übergang des Anlaufens in der Produktionsphase. Da die meisten blöden Lehrer (sie haben regelmäßig an keiner Stelle Mehrwert geschaffen, aber zahlloseste Protestkampagnen gegen was auch immer angeführt) grün für schick halten und unseren Kindern permanent einreden, das die Industrie Schuld an allem ist (sie wird gleich nach den Nazis als Ewigschuldige am Satan dieser Welt behandelt) wachsen an sich normale Kinder mit einem Vorbehalt gegen alle Technik auf. Sie helfen damit bei der Selbstverknechtung und vollziehen gekonnt, was Churchill vor dem ersten und ebenso vor dem 2. Krieg zum Programm machte: wir müssen die deutsche Wirtschaft zerstören. Das ist cool. Also: Industrie vergiftet die Umwelt, sie versklavt die Arbeiterschaft, zahlt Hungerlöhne und ist am sozialen elend schuld, sie zerstört die Landschaft und wenn das nicht reicht, dann hat sie bestimmt auch noch Zwangsarbeiter im dritten Reich beschäftigt. Die Jute statt Plastik Idioten erwarten aber, wenn sie von ihrer makrobiotischen Mangelernährung Zahnausfall bekommen, im nächsten Zahnarztstuhl (gratis, dafür sorgen die Steuern auf die Industrie) mit modernster Medizintechnik und den besten Medikamenten schmerzfrei behandelt zu werden und den Doktor anschließend mit einem Stück Papier zu bezahlen, das ein Scheck gezogen auf den Fleiß Dritter darstellt.
    DAs die so ticken weiß man ja mittlerweile. Das Wirtschaftsminister der 'wertkonservativen' sogenannten Volkspartei sich aus Feigehit anpassen um besonders schick dazustehen kennen wir auch schon. Was fehlt ist noch, daß - dem neuesten Trend folgend - die Freiheitlichen sich da auch noch um einen Logenplatz anstellen. Nach Mölzers Abgang traue ih ihnen alles zu. Also, vorwärts Volksgenossen, wir maschieren zurück.

    • Wyatt
      10. April 2014 07:26

      ......erstaunlich, wie es unsere "Bildung" schafft - doch etliche unter uns permanent so einzublöden, dass sie den "Ast" auf dem wir alle - nicht nur die "Grünen" - sitzen, selber abschneiden.

    • Majordomus
      10. April 2014 07:49

      Wyatt, Sie dürfen nicht vergessen, dass es in jeder Gesellschaft auch einen gewissen Prozentsatz mit absoluter Bildungsresistenz gibt. Die finden dann im ökobolschewistischen Grünzirkel ihr Habitat.

    • otti
      10. April 2014 10:08

      DANKE FÜR IHR KOMMENTAR !
      Lenin hat in seinen Schriften festgehalten, daß es d r e i Methoden gibt um eine Gesellschaft (in seinem Sinn) zu verändern:
      Revolution mit militärischen Mitteln
      Autoritäten zerstören
      Finanz- Geldsystem zerstören
      ...........? !

  14. kritikos
    10. April 2014 00:40

    Ich will ja nicht (wirklich) sein "Gschau" ausstallieren, wohl aber die Worte. Der Herr Mitterlehner, seines Zeichens unfähiger Wirtschafts- und ebensolcher Wissenschaftsminister hat es nur dem OÖ-LH zu verdanken, diesen Posten bekommen zu haben (und natürlich dem sehr kompetenten Herrn ÖVP-Chef). Warum sich Politiker so an die Medien klammern, noch dazu mit völlig unpassenden, ja sinnwidrigen Aussprüchen.
    Um wieder Cato zu zitieren: Ceterum censeo ÖVP esse delendam. Der Unterschied liegt darin, dass Karthago von den Römern vernichtet wurde, die ÖVP besorgt das lieber selbst, gekonnt.

  15. Brigitte Imb
    10. April 2014 00:37

    So in diesem Land noch einige innovative Denker hervorgehen, verhindert die Politik deren Weiterentwicklung im eigenen Land. Wer wundert sich da noch über die "Hirnabwanderung"?

    • kritikos
      10. April 2014 00:44

      Ich wäre froh über die "Abwanderung" des angesprochenen Ministers, nur wäre da der Anfang von "abwanderung" fehl am Platz.





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