Die USA unter sozialdemokratischem Regime

Autor: Andreas Tögel

Meine Erkrankung oder: Wie das Virus die Behörden überfordert

Autor: Hans Anonym

Die Freiheit der Demokratie und ihre ahnungslosen Feinde

Autor: Leo Dorner

Die massive Korruption in der Slowakei und eine Dissertation

Autor: Elmar Forster

Hass in Favoriten

Autor: Georg Vetter

Corona: Nicht alle leiden ...

Autor: Rachel Gold

"Waffenlager“

Autor: Rachel Gold

Ein gelungener Rutsch ins Neue Jahr ...

Autor: Werner Milota

„Crisis? What Crisis?“

Autor: Elmar Forster

Krisen-Gewinnler

Autor: Markus Szyszkowitz

Weitere Gastkommentare

Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

FN 609: Der erstaunliche Karlheinz Kopf

Warum liest man von einem österreichischen Politiker im Inland nie so Kluges?

Karlheinz Kopf hat jedenfalls in der Neuen Zürcher Zeitung überaus weise Worte gefunden. Da spricht der zweite Nationalratspräsident ganz offen davon, dass die Demokratie zusammenbrechen könnte, wenn nicht grundlegende Reformen passieren. Da urgiert der Vorarlberger, dass die Bundesländer endlich auch die Einnahmenverantwortung für das übernehmen, was sie ausgeben. Da verlangt ein Politiker (in Anbetracht der drohenden Medienrevanche besonders mutig!) „Qualitätsmedien mit Informationsgehalt und Verantwortungsbewusstsein“. Da wird die „Anfälligkeit von Politikern und Parteien für den Wählerkauf auf Kosten der nächsten Generationen“ besonders getadelt. Hut ab vor so viel Mut, selbst wenn man das nur in einem ausländischen Medium lesen kann.

PS: Kopf gehört übrigens nicht zu jenen beiden schwarz-roten Abgeordneten aus Vorarlberg, die zwar schlitzohrig nach einem U-Ausschuss rufen, die aber keine Silbe über die Haftung (auch) der Vorarlberger Hypo für die Einlagensicherung bei der maroden Kärntner Bank verlieren. Geschweige denn über den von der Bundesregierung ersatzweise verlangten Verzicht auf Vorarlbergs Anteil an der Bankensteuer oder gar über die – seit Jahren notwendige – Insolvenz der Hypo Alpen-Adria.

PPS: wenn der Wirtschaftskorrespondent der NZZ heuer in Pension geht, dann wird auch die letzte kluge Medien-Stimme in Sachen Austrowirtschaft erloschen sein.

 

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    04. April 2014 02:13

    Warum wagt Karlheinz Kopf diese weisen Erkenntnisse nur im Ausland klar auszusprechen?

    Weil sich seine Partei auf Gedeih und Verderb mit den Sozis ins Koalitionsbett gelegt hat und daher nichts mehr dazu beitragen kann, diese sinnvollen Theorien in die Praxis umzusetzen.

    Wie muß man sich fühlen, wenn man weiß was zu tun wäre, aber der Parteiräson und der Karriere zuliebe, nichts mehr bewirken kann? Eine derartige Selbstverleugnung kann nur schwere Schmerzzustände verursachen und der angesehene Job des 2. Nationalratspräsidenten ist halt dann das Pflaster darauf!

    Schade, um den nur im Ausland Klartext sprechenden, gescheiten Kopf!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    04. April 2014 00:38

    Warum wohl? Erstens - neben etlichen anderen Gründen - weil wir keine Qualitätsmedien und keine klugen, objektiven Wirtschaftskorrespondenen haben. Zweitens nicht nur die Qualität fehlt, sondern auch die Linksorientierung dominant ist. Und drittens, weil unsere Politiker die Presse und den ORF fürchten wie den Belzebub. Hoffentlich fällt es dem Herrn Kopf nicht in sener Partei und überhaupt "auf den Kopf".

  3. Ausgezeichneter Kommentatorpan
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    04. April 2014 10:29

    Große Zustimmung zum Artikel und besonders zum allerletzten Absatz:

    "wenn der Wirtschaftskorrespondent der NZZ heuer in Pension geht, dann wird auch die letzte kluge Medien-Stimme in Sachen Austrowirtschaft erloschen sein."

    Die sehr tiefgründigen Artikel in der NZZ über Österreich sind immer wieder lesenswert (in letzter Zeit insbesondere zur Hypo). Vielfach sucht man in AT leider vergeblich danach, wobei ich Herrn Urschitz von der Presse doch lobend erwähnen möchte.

  4. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    04. April 2014 18:41

    Dass der Herr Kopf ein kluger, intelligenter und bedächtig vorarlbergisch artikulierender Vollblutpolitiker ist, weiß man von vielen Parlaments-Übertragungen her!
    Dass er Handschlagqualität hat, weiß die Kollegenschaft im Parlamentspräsidium.

    Wie man sieht, gibt's ja doch auch bei der Volkspartei manchen "Personal-Lichtblick"!
    Das freut einen alten Schwarzen schon einigermaßen!!
    Man ist diesbezüglich ja derzeit nicht allzu sehr verwöhnt!!!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    04. April 2014 14:18

    Gäbe es zu dem Thema doch mehrere 'Köpfe'.

    Wie schlimm das Dilemma der ÖVP mit dieser Großen Koalition ist, sieht man daran, dass sich die Klartexte jetzt ins Ausland verlagern.

    Wie schlimm müsste aber das Dilemma der SPÖ sein, nein, für die ist das, der reale Sozialismus, kein Dilemma sondern ein 'Erfolg'.

    Schade um den vernünftigen NZZ Redakteur, ob dort was Besseres nachfolgen wird ?

  6. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    04. April 2014 10:54

    Ich weiß nicht mehr welcher grosse Denker einst bemerkte: Aus den Sozialisten werden früher oder später Faschisten. Denn im Sozialismus bleibt so wenig über, da ist selbst die herrschende Klasse arm.

    Herrn Kopf ist zu danken, dass diese Weisheit wieder einmal ihre Richtigkeit unter Beweis stellen konnte, wenn das System bricht, fürchtet er also um sein schönes Einkommen.

    Oder eine weitere Weisheit: An ihren Taten sollt ihr sie erkennen (Johannes 2,1-6).

    Ja und bei Herrn Kopf kann ich nicht viel erkennen, mangels einschlägiger Taten. Ein Rattenfänger und Schwadronierer also.

  7. Ausgezeichneter KommentatorNestor 1937
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    04. April 2014 09:26

    Kopf sollte die Partei wechseln !

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsolon II
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    05. April 2014 08:24

    Gegenfrage zu K H Kopf:
    Welche österreichische Zeitung hätte den Beitrag von K H Kopf in dieser Form abgedruckt?


alle Kommentare

  1. solon II (kein Partner)
    05. April 2014 08:24

    Gegenfrage zu K H Kopf:
    Welche österreichische Zeitung hätte den Beitrag von K H Kopf in dieser Form abgedruckt?

  2. Knut (kein Partner)
    05. April 2014 08:03

    Von was einer Demokratie zum Geier spricht der Kopf denn da? Und von welchen grundlegenden Reformen bitte? Rot-Schwarz sind schon lange genug am Ruder – wo waren da bisher grundlegende Reformen? Es gab nur grundlegende Steuererhebungen und Verteuerungen.

    Demokratie? Ha ha ha ha ha ha ha … einen Tag lang alle paar Jahre darf das Volk wählen zwischen Gonorrhö, Cholera, Typhus, Fleckenfieber, Syphilis und Dauerdünnpfiff. Die restlichen 364 Tag im Jahr dient dieser lobbyistengesteuerte Verein der Hochfinanz und den Interessen der Konzerne … also im Wesentlichen den Interessen der EU statt jenen vom Volk. Na ja … ein paar Knochen bekommen wir schon noch vorgeworfen … vor den Wahlen hauptsächlich. Danach gibt’s Saures!

  3. Wertkonservativer
    04. April 2014 18:41

    Dass der Herr Kopf ein kluger, intelligenter und bedächtig vorarlbergisch artikulierender Vollblutpolitiker ist, weiß man von vielen Parlaments-Übertragungen her!
    Dass er Handschlagqualität hat, weiß die Kollegenschaft im Parlamentspräsidium.

    Wie man sieht, gibt's ja doch auch bei der Volkspartei manchen "Personal-Lichtblick"!
    Das freut einen alten Schwarzen schon einigermaßen!!
    Man ist diesbezüglich ja derzeit nicht allzu sehr verwöhnt!!!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Knut (kein Partner)
      05. April 2014 09:28

      Sagen wir mal so - er versteht es, so zu wirken. Ober er es ist ...? Bei jeder Partei gibt es einen oder zwei Führer, die das Sagen haben - der Rest darf sich in Kadavergehorsam üben - oder er fliegt aus der Partei. Und so was nennt sich Demokratie. Part-ei ... Divide et impera - Teile und herrsche ...

  4. Josef Maierhofer
    04. April 2014 14:18

    Gäbe es zu dem Thema doch mehrere 'Köpfe'.

    Wie schlimm das Dilemma der ÖVP mit dieser Großen Koalition ist, sieht man daran, dass sich die Klartexte jetzt ins Ausland verlagern.

    Wie schlimm müsste aber das Dilemma der SPÖ sein, nein, für die ist das, der reale Sozialismus, kein Dilemma sondern ein 'Erfolg'.

    Schade um den vernünftigen NZZ Redakteur, ob dort was Besseres nachfolgen wird ?

  5. terbuan
    04. April 2014 13:43

    Ein kluger Kopf der Kopf, unter welchem Nick schreibt er wohl heimlich hier im Blog? ;-)

  6. dssm
    04. April 2014 10:54

    Ich weiß nicht mehr welcher grosse Denker einst bemerkte: Aus den Sozialisten werden früher oder später Faschisten. Denn im Sozialismus bleibt so wenig über, da ist selbst die herrschende Klasse arm.

    Herrn Kopf ist zu danken, dass diese Weisheit wieder einmal ihre Richtigkeit unter Beweis stellen konnte, wenn das System bricht, fürchtet er also um sein schönes Einkommen.

    Oder eine weitere Weisheit: An ihren Taten sollt ihr sie erkennen (Johannes 2,1-6).

    Ja und bei Herrn Kopf kann ich nicht viel erkennen, mangels einschlägiger Taten. Ein Rattenfänger und Schwadronierer also.

    • FranzAnton
      04. April 2014 11:46

      "Rattenfänger und Schwadronierer" - diese Verunglimpfung hat der 2. Herr Nationalratspräsident nicht verdient. Zwar habe ich ihn nur per mail kennengelernt, wobei er mir sehr freundlich gegenübergetreten ist.
      Der Umstand, daß die Linke auf ziemlich fiese Art ihr nicht genehme Denkweisen schlecht macht, sagt weniger über besagte Denkweisen aus, als vielmehr über den massiven Mangel an demokratischer Einstellung marxistisch orientierter Parteien. Von ihren Nichtwählern verlangen sie wortreich Toleranz gegenüber jeglichem Unfug, die eigene Toleranzgrenze liegt aber offensichtlich nahe Null.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      05. April 2014 09:13

      dssm letzter Satz ******************

  7. pan
    04. April 2014 10:29

    Große Zustimmung zum Artikel und besonders zum allerletzten Absatz:

    "wenn der Wirtschaftskorrespondent der NZZ heuer in Pension geht, dann wird auch die letzte kluge Medien-Stimme in Sachen Austrowirtschaft erloschen sein."

    Die sehr tiefgründigen Artikel in der NZZ über Österreich sind immer wieder lesenswert (in letzter Zeit insbesondere zur Hypo). Vielfach sucht man in AT leider vergeblich danach, wobei ich Herrn Urschitz von der Presse doch lobend erwähnen möchte.

  8. Nestor 1937
    04. April 2014 09:26

    Kopf sollte die Partei wechseln !

  9. Gerhard Pascher
    04. April 2014 07:15

    Mich erinnert Karl-Heinz Kopf immer an den früheren sozialistischen Abgeordneten Peter Kostelka. Beide sehr klugen Köpfe, welche aber jeweils zwei Seelen in einer Brust haben. Einerseits gescheite Aussagen außerhalb der Partei, sonst aber dem Parteitrend gehorchend. Während Kostelka sich bald aus dem Parteigetümmel verabschiedete, ist Kopf weiterhin dort aktiv und spielt nun sogar den zweiten NR-Präsidenten. Eigentlich wäre es seine Pflicht, seine NZZ-Wortspenden nun in Österreich in die Tat umzusetzen.

    Zur NZZ: warum sollte es nach Pensionierung des Wirtschaftskorrespondenten keine guten und kritischen Aussagen über Österreich mehr geben? Da gibt es doch sicher einen Nachfolger. Vielleicht wird der ehem. Presse-GF einspringen, wenn er seine Aufgaben für ein NZZ-Österreich-Engagement abgeschlossen hat?

  10. mischu
    04. April 2014 02:13

    Warum wagt Karlheinz Kopf diese weisen Erkenntnisse nur im Ausland klar auszusprechen?

    Weil sich seine Partei auf Gedeih und Verderb mit den Sozis ins Koalitionsbett gelegt hat und daher nichts mehr dazu beitragen kann, diese sinnvollen Theorien in die Praxis umzusetzen.

    Wie muß man sich fühlen, wenn man weiß was zu tun wäre, aber der Parteiräson und der Karriere zuliebe, nichts mehr bewirken kann? Eine derartige Selbstverleugnung kann nur schwere Schmerzzustände verursachen und der angesehene Job des 2. Nationalratspräsidenten ist halt dann das Pflaster darauf!

    Schade, um den nur im Ausland Klartext sprechenden, gescheiten Kopf!

    • M.S.
      04. April 2014 09:43

      Das waren halt noch Zeiten, als ÖVP-Minister (zB. Piffl-Percevic aber auch Plassnik), zurücktraten, als sie Entscheidungen ihrer Partei aus Überzeugung nicht mittragen konnten. Ja und eine wirklich christlich-konservative Partei hätte spätestens ab 2008 aus Überzeugung keinesfalls mehr mit den Sozialisten koalieren dürfen. Aber wahrscheinlich trifft dieses Adjektiv auf die ÖVP gar nicht mehr zu.

    • mischu
      04. April 2014 12:47

      @M.S.

      So ist es! ******

    • Prof. Walter A. schwarz (kein Partner)
      05. April 2014 09:10

      Zumindest bei mir kommt für Karlheinz Kopf keine Sympathie auf!

      Wenn man sein arrogantes, undemokratisches, strikt den Klubzwang einforderndes Verhalten im Parlament Revue passieren läßt, haben seine im Ausland geäußerten Meinungen ungefähr den selben Stellenwert, wie die erschreckende Nachricht, in Peking sei ein Fahrrad umgefallen.

      Kopf hätte im Verlauf jener Jahre, in denen er im Parlament der ÖVP vorgestanden hatte, genug Initiativen in Sachen Direkter Demokratie setzen können. Hatte er aber nicht! Eben ein lupenreiner ÖVP-Apparatschik - nichts sonst!

      Und: Diesen Kopf - bitte - nicht im gleichen Atemzug, wie z. B. einen Piffl-Percevic nennen!!!

  11. kritikos
    04. April 2014 00:38

    Warum wohl? Erstens - neben etlichen anderen Gründen - weil wir keine Qualitätsmedien und keine klugen, objektiven Wirtschaftskorrespondenen haben. Zweitens nicht nur die Qualität fehlt, sondern auch die Linksorientierung dominant ist. Und drittens, weil unsere Politiker die Presse und den ORF fürchten wie den Belzebub. Hoffentlich fällt es dem Herrn Kopf nicht in sener Partei und überhaupt "auf den Kopf".





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung