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Essl, Ostermayer, viele Baumärkte und wenig Geld

Es gibt kein Steuergeld für das Essl-Museum. Diese Nachricht ist in mehrerlei Hinsicht erstaunlich. Und positiv.

Erstens zeigt sie, dass die Regierung mit dem Sparen nun doch deutlicher ernst macht als früher. Das gibt eine gewisse Erleichterung. Man erinnere sich nur an jene Zeiten, als der große Jugendstilspezialist Leopold in Schwierigkeiten gekommen war, weil er – sagen wir: Steueraspekte anders gesehen hatte als die Fahnder. Aber er wurde dennoch fast wie selbstverständlich von einem Erhard Busek gerettet. Dieses Mäzenatentum ist nun an ein Ende angekommen. Das ist ungemein positiv. Wobei man objektiverweise sagen muss, dass die Schätze des Leopold-Museums wohl für den Standort deutlich wichtiger sind als die des Essl-Museums.

Zweitens ist der neue Kulturminister Ostermayer voll gegen die Wand gedonnert. Er hatte als einziger Politiker einige Tage lang für den Ankauf des ganzen Museums gekämpft, während alle anderen mehr Instinkt bewiesen hatten. Umso verblüffender ist daher, dass Ostermayer dennoch als scheinbarer Sieger vom runden Tisch aufgestanden ist. Hat er das so geschickt gemacht - oder sind die Medien mit dem ORF an der Spitze schon so abhängig von der SPÖ und den von ihr verteilten Steuergeldern, dass sie Ostermayer nirgendwo mehr kritisieren? Denn eines ist sicher: Es hat gewiss keinen Minister gebraucht, damit Essl mit den Banken redet. Das tut er nämlich schon seit Jahr und Tag.

Drittens hängen Essl und Tausende Arbeitsplätze jetzt genau an jenen Banken, die zugleich von der Regierung ausgepresst werden wie eine Zitrone. Vor allem die SPÖ glaubt damit Wählerstimmen akkumulieren zu können (sie kann ja heute völlig hemmungslos sein, seit sie ihre eigenen Banken alle in den Abgrund gefahren hat). Aber es ist völlig klar: Je mehr die Banken an Bankensteuer, Transaktionsabgaben und so weiter zahlen müssen, umso weniger Geld haben sie zur Finanzierung von Wirtschaftsunternehmen.

Und viertens: Zweifellos können Finanzexperten besser als ich beurteilen, ob Baumax und der sympathische Herr Essl Überlebenschancen haben, die größer als 50 Prozent sind. Aber auch Branchenfremde sahen jedenfalls in den letzten Jahren eine rapide Zunahme an Baumärkten aller Art. Was daher auch bei ihnen die Frage aufgeworfen hat, ob diese Branche nicht heillos überbesetzt ist. Man ist jedenfalls irgendwie froh, dass man seine Altersvorsorge nicht in einen Baumarkt gesteckt hat (Ohne freilich zu wissen, wo sie sonst am besten angelegt wären . . .).

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    03. April 2014 02:42

    Erstaunlich ist allerdings die Tatsache, das Essl nach nur 2 Stunden "Runden Tisch" fast schon saniert erscheint und plötzlich zuversichtlich ist, sowohl die Insolvenz abwenden, als auch das Museum inklusive Sammlung erhalten zu können, obwohl tagelang ganz anders getrommelt wurde (4000 Arbeitsplätze weg usw.).

    Was da im Hintergrund wirklich abgelaufen ist, wird das blöde "Stimmvieh" vermutlich wieder einmal nie erfahren und Ostermayer darf erwartungsgemäß öffentlich die Lorbeeren (hoffentlich keine schmutzigen?) einfahren.
    Wer will es sich schon in unserer linksverkommenen Republik mit der Hand verscherzen, die einen füttert?

    P.S.: Den Unterschied zwischen der Sammlung Leopold und der Sammlung Essl möchte ich Klavierspielen können, oder besser - in Euro ausbezahlt haben!

  2. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    03. April 2014 07:03

    Da ich - milde ausgedrückt - kein großer Freund der meisten im Essl-Museum ausgestellten "Kunstwerke" bin, finde ich es absolut richtig, dass keinerlei Volksvermögen in diese Sammlung hineingesteckt wird!
    Möge Herr Essl mit seinen Bildern machen, was er will und kann: als Ausrede bzw. Rettungsanker für sein wirtschaftliches Versagen sollte er sie nicht verwenden!

    Wirtschaftliche Großmanns-Sucht und Sammler-Leidenschaft sind eine gefährliche Mischung, wie hier in Klosterneuburg (Essl) und, andersgelagert, auch in St. Pölten (Leiner) wieder einmal bewiesen!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  3. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    03. April 2014 07:35

    Wahrscheinlich ist der Deal, tausche Bundeshaftung gegen Bildersammlung aufgrund des starken Gegenwindes geplatzt und jetzt wird eben die im Mai auslaufende Haftung verlängert und die Banken verhalten sich zunächst ruhigl.
    Sand in die Augen der Steuerzahler streuen, so nennt man das!

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    03. April 2014 13:57

    Kleine Mittagsjournal-Nachlese:

    Bei der so ganz plötzlich aufgetauchten Sicherheit, mit der jetzt auf einmal alle Beteiligten geradezu euphorisch behaupten, Essls Baumax sei so gut wie gerettet---auch ohne Bilderverkauf!---tun sich Assoziationen auf zum sehr unterschiedlichen Verhalten von Politik und Banken etwa beim "Fall Rohrmoser":

    http://www.format.at/articles/0748/580/190315/affaere-eine-tochter

    Und wieder einmal hat es ein Liebkind der linxlinken Kulturschickeria, eine Galionsfigur der österr. Linkspolitik, nämlich den Säulenheiligen NITSCH erwischt: Nitsch---ein Steuerhinterzieher großen Stils? Jaja, es gilt die Unschuldsvermutung.

    Herauskommen wird am Ende der Untersuchungen ohnedies nichts, denn die Linken lassen keinen der Ihren fallen. Und vor allem: Nitsch LEUGNET, Schwarzgeld zu besitzen, bzw. Steuern hinterzogen zu haben---also muß man dem Unschuldslämmchen schon seine Unschuld glauben, wenn er's doch selber so treuherzig sagt, nicht wahr? Mir kommen die Tränen.....;-)

  5. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    03. April 2014 11:47

    Hier noch einige Details zur tristen Situation der Firma, sieht nicht sehr rosig aus, mit oder ohne Gemäldesammlung:

    Baumax: Ist die Baumarktkette noch zu retten?

    http://www.profil.at/articles/1414/981/373914/baumax-ist-baumarktkette

  6. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    03. April 2014 19:26

    Für mich ist klar, dass Herr Essl sen. als gläubiger Christ die aktuellen Probleme des Konzerns sowie seines Museums regelmäßig im Gebet dem christlichen Gott anvertraut hat und sich mit jedem Ausgang abfinden wird. Dies soll aber nicht bedeuten, dass er, aber besonders sein Sohn Martin und die neue Geschäftsführung sehr aktiv sein müssen, damit der verfahrene Karren wieder auf Schiene kommt.

    Die Politiker Ostermayer und Hundsdorfer haben sicher Seminare besucht, wo man jede Niederlage der Bevölkerung - und besonders den Medien - als "Sieg" verkaufen will/kann. Ich habe auch einmal so einen Kurs besucht, wo man aus einem Minus ein Plus machte - damit meine ich nicht nur einen senkrechten Strich auf das Minuszeichen :-) . Denn heutzutage wird in allen Ministerien enorm viel Geld für Berater, Coaches und Trainer ausgegeben. Übrigens: ist Faymann nun mit dem jahrelangen Einzel-Nachhilfeunterricht für die englische Sprache schon fertig?

  7. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    03. April 2014 07:44

    Auch die Wiener Zeitung war lernfähig ...
    Am 24. März 2014:
    "Sammlung darf nicht zerschlagen werden"
    Die Alternative - der Gang in die Auktionshäuser - hätte verheerende Folgen ...

    eine Woche später, 1.4.2014:
    Auf Lex Essl hinzuweisen wäre "legitim"
    Nur einmal angenommen, der Bund übernimmt die Sammlung (kolportierter Buchwert: 86 Millionen Euro): Würde er damit nicht zum zweiten Mal für Essls Kunstbestand zahlen? Werner Doralt hält das für eine interessante Frage. Zwar ließen sich, so sagt er, steuerliche Veranlagungen im Nachhinein nicht mehr aufschnüren. Was der emeritierte Universitätsprofessor aber schon meint: Sollte es zu Verkaufsverhandlungen kommen, wäre es eine durchaus "legitime" Strategie, die nachgelassenen Beträge ins Treffen zu führen.


alle Kommentare

  1. Der Realist (kein Partner)
    04. April 2014 08:44

    Naive Frage, woher haben die Banken eigentlich das Geld? Eine Milliarde (Euro !!!) Schulden macht man ja nicht über Nacht, da hätten Essl und die Banken wohl schon früher entsprechend reagieren müssen, für eine Milliarde müssen die 4000 Mitarbeiter von BauMax grob gerechnet etwa 10 Jahre arbeiten. Der Gewinner ist auf jeden Fall die Familie Essl, sie darf ihre "Kunstsammlung" behalten und die Banken schlucken die Verluste.
    Auffällig ist auch, wie viele Unternehmer in guten Zeiten als Paradeunternehmer gefeiert werden, oder besser sich feiern lassen, geht es dann aus Gründen von Missmanagment und ungezügeltem Expansionsdrang in Richtung Konkurs, sind immer andere Ursachen dafür verantwortlich, eine eigene Mitschuld wird nicht einmal angedacht.

    • Der Realist (kein Partner)
      04. April 2014 09:12

      PS: natürlich wird in guten Zeiten nicht darauf vergessen, den Rahm abzuschöpfen, die breite Masse darf allerdings nicht mitnaschen, beteiligen darf sie sich erst beim Abbau der Schulden.

  2. Gerhard Pascher
    03. April 2014 19:26

    Für mich ist klar, dass Herr Essl sen. als gläubiger Christ die aktuellen Probleme des Konzerns sowie seines Museums regelmäßig im Gebet dem christlichen Gott anvertraut hat und sich mit jedem Ausgang abfinden wird. Dies soll aber nicht bedeuten, dass er, aber besonders sein Sohn Martin und die neue Geschäftsführung sehr aktiv sein müssen, damit der verfahrene Karren wieder auf Schiene kommt.

    Die Politiker Ostermayer und Hundsdorfer haben sicher Seminare besucht, wo man jede Niederlage der Bevölkerung - und besonders den Medien - als "Sieg" verkaufen will/kann. Ich habe auch einmal so einen Kurs besucht, wo man aus einem Minus ein Plus machte - damit meine ich nicht nur einen senkrechten Strich auf das Minuszeichen :-) . Denn heutzutage wird in allen Ministerien enorm viel Geld für Berater, Coaches und Trainer ausgegeben. Übrigens: ist Faymann nun mit dem jahrelangen Einzel-Nachhilfeunterricht für die englische Sprache schon fertig?

  3. Freak77
    03. April 2014 16:11

    Kann man den Kanzleramts-, Kultur- und Medienminister Dr. Ostermayer, der auch die beiden Koalitionsparteien koordiniert, schon "Mr. ORF" nennen?

  4. Undine
    03. April 2014 13:57

    Kleine Mittagsjournal-Nachlese:

    Bei der so ganz plötzlich aufgetauchten Sicherheit, mit der jetzt auf einmal alle Beteiligten geradezu euphorisch behaupten, Essls Baumax sei so gut wie gerettet---auch ohne Bilderverkauf!---tun sich Assoziationen auf zum sehr unterschiedlichen Verhalten von Politik und Banken etwa beim "Fall Rohrmoser":

    http://www.format.at/articles/0748/580/190315/affaere-eine-tochter

    Und wieder einmal hat es ein Liebkind der linxlinken Kulturschickeria, eine Galionsfigur der österr. Linkspolitik, nämlich den Säulenheiligen NITSCH erwischt: Nitsch---ein Steuerhinterzieher großen Stils? Jaja, es gilt die Unschuldsvermutung.

    Herauskommen wird am Ende der Untersuchungen ohnedies nichts, denn die Linken lassen keinen der Ihren fallen. Und vor allem: Nitsch LEUGNET, Schwarzgeld zu besitzen, bzw. Steuern hinterzogen zu haben---also muß man dem Unschuldslämmchen schon seine Unschuld glauben, wenn er's doch selber so treuherzig sagt, nicht wahr? Mir kommen die Tränen.....;-)

  5. Josef Maierhofer
    03. April 2014 12:45

    'Spare in der Zeit, so hast Du in der Not.'

    Wer allerdings Hobbys anspart, hat dann auch nur Hobbys einzusetzen und ich bin der Ansicht, dass Geldanlagen, egal welcher Art, stets ein Verlust sind. Der Wert der Bilder entspricht dem erzielbaren Verkaufspreis und nicht dem gezahlten Einkaufspreis.

    Also, wie es dem Baumax ergehen wird, hängt ganz sicher nicht von dem Museum ab, sondern von den getätigten Geschäften und eingegangen Verpflichtungen und Verträgen.

    Wie es dem Museum ergehen wird, das hängt offenbar leider vom Eigentümer in Not, also dem Baumax Geschäft ab.

    Ich verstehe schon, dass sich die Zeiten für Baumax stets im 'ungünstigsten Augenblick' verändern und nach Murphy natürlich nicht zum Positiven. Aber Risken einzugehen bedeutet eben auch den Eintritt des Risikos und ab einem bestimmten Ausmaß eingegangener Risken wird die ganze Firma zum Schuldenroulette oder zum Insolvenzfall.

    Aber das sollten doch keine Neuigkeiten sein, oder ? Jedenfalls sei dieser Fall wieder einmal ein Beispiel für die Politik, die ja auch mit Geld und Risiko spielt und mit einem ganzen Volk, das sie zu 'regieren' vermeint.

  6. terbuan
    03. April 2014 11:47

    Hier noch einige Details zur tristen Situation der Firma, sieht nicht sehr rosig aus, mit oder ohne Gemäldesammlung:

    Baumax: Ist die Baumarktkette noch zu retten?

    http://www.profil.at/articles/1414/981/373914/baumax-ist-baumarktkette

  7. Politicus1
    03. April 2014 07:44

    Auch die Wiener Zeitung war lernfähig ...
    Am 24. März 2014:
    "Sammlung darf nicht zerschlagen werden"
    Die Alternative - der Gang in die Auktionshäuser - hätte verheerende Folgen ...

    eine Woche später, 1.4.2014:
    Auf Lex Essl hinzuweisen wäre "legitim"
    Nur einmal angenommen, der Bund übernimmt die Sammlung (kolportierter Buchwert: 86 Millionen Euro): Würde er damit nicht zum zweiten Mal für Essls Kunstbestand zahlen? Werner Doralt hält das für eine interessante Frage. Zwar ließen sich, so sagt er, steuerliche Veranlagungen im Nachhinein nicht mehr aufschnüren. Was der emeritierte Universitätsprofessor aber schon meint: Sollte es zu Verkaufsverhandlungen kommen, wäre es eine durchaus "legitime" Strategie, die nachgelassenen Beträge ins Treffen zu führen.

  8. terbuan
    03. April 2014 07:35

    Wahrscheinlich ist der Deal, tausche Bundeshaftung gegen Bildersammlung aufgrund des starken Gegenwindes geplatzt und jetzt wird eben die im Mai auslaufende Haftung verlängert und die Banken verhalten sich zunächst ruhigl.
    Sand in die Augen der Steuerzahler streuen, so nennt man das!

    • Nestor 1937
      03. April 2014 08:58

      Die im Mai auslaufende Bundeshaftung für Essl bzw. Baumax wird verlängert ??
      Terbuan, woher stammt diese Nachricht ??

    • terbuan
      03. April 2014 10:44

      @Nestor 1937

      Es ist eine nahe liegende Vermutung, anders kann ich mir das plötzliche Einlenken der Banken nicht erklären. Eine andere Variante wäre, dass plötzlich ein (noch) anonymer Investor aufgetaucht ist.

    • dssm
      03. April 2014 15:15

      Es muss gar keine solchen Deals geben. Die Republik hat zahlreiche interpretationsfähige Gesetze.
      Der ganze Dreck um die eigenkapitalersetztende Wirkung von Krediten reicht schon, gerade bei Sanierungen und Problemfällen.
      Oder es wurden Abschreibungen im Rahmen der EWB in einem Jahr vom Steuerprüfer nicht gewährt und jetzt wird argumentiert, dass dies längst hätte passieren müssen.
      Oder noch schlimmer, die FMA widerspricht der steuerlichen Expertise durch das Finanzamt.
      Das kann alles sehr sehr teuer werden, da geht eine Bank schnell in die Knie, entsprechend viel Druck kann ein staatlich gut vernetzter Schuldner machen.

  9. Wertkonservativer
    03. April 2014 07:03

    Da ich - milde ausgedrückt - kein großer Freund der meisten im Essl-Museum ausgestellten "Kunstwerke" bin, finde ich es absolut richtig, dass keinerlei Volksvermögen in diese Sammlung hineingesteckt wird!
    Möge Herr Essl mit seinen Bildern machen, was er will und kann: als Ausrede bzw. Rettungsanker für sein wirtschaftliches Versagen sollte er sie nicht verwenden!

    Wirtschaftliche Großmanns-Sucht und Sammler-Leidenschaft sind eine gefährliche Mischung, wie hier in Klosterneuburg (Essl) und, andersgelagert, auch in St. Pölten (Leiner) wieder einmal bewiesen!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Jewgeni Gorowikow
      03. April 2014 08:59

      Jetzt haben Sie mich neugierig gemacht Herr Michler:

      Was sammelt denn die Familie Leiner? Auch Kunstwerke? Oldtimer? Briefmarken? oder was?

      Noch eine Amerkung da Sie öfters mit der deutschen Sprache spielen:

      "Eine Leidenschaft ist etwas was mitunter Leiden schafft."

      Wie gefällt das einem Hobby-Lyriker wie Sie es sind?

    • Wertkonservativer
      03. April 2014 13:55

      @ Jewgeni Gorowikow:

      Sie haben schon recht, lieber Blogfreund: da war ich ein wenig unpräzise (daher auch mein Hinweis: ...andersgelagert ...).

      Familie Leiner/Kika/Koch sammelt zwar - außer vielleicht für Privatbedarf - keine Gemälde, doch sammeln sie seit etlichen Jahren ziemlich viele Filialen in ziemlich vielen Ländern, die ihnen schlussendlich auch zum Verhängnis wurden (Verkauf an eine südafrikanische Kette).
      Nun, zufrieden?
      Noch kurz zur deutschen Sprache: sie ist mein Ein und Alles! Das Beste, was wir aus unserer Vergangenheit gerettet haben, und weiterhin retten sollten!
      Weiterzulesen bei Josef Weinheber, unserem großen Lyriker und Sprachphilosophen!

      Freundliche Grüße,

      Gerhard Michler

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Buntspecht
      03. April 2014 15:19

      Herr Michler, um Gottes Willen Weinheber, dieser "NS-POET"!!
      Wan I verstehst was z'reden hätt......

  10. mischu
    03. April 2014 02:42

    Erstaunlich ist allerdings die Tatsache, das Essl nach nur 2 Stunden "Runden Tisch" fast schon saniert erscheint und plötzlich zuversichtlich ist, sowohl die Insolvenz abwenden, als auch das Museum inklusive Sammlung erhalten zu können, obwohl tagelang ganz anders getrommelt wurde (4000 Arbeitsplätze weg usw.).

    Was da im Hintergrund wirklich abgelaufen ist, wird das blöde "Stimmvieh" vermutlich wieder einmal nie erfahren und Ostermayer darf erwartungsgemäß öffentlich die Lorbeeren (hoffentlich keine schmutzigen?) einfahren.
    Wer will es sich schon in unserer linksverkommenen Republik mit der Hand verscherzen, die einen füttert?

    P.S.: Den Unterschied zwischen der Sammlung Leopold und der Sammlung Essl möchte ich Klavierspielen können, oder besser - in Euro ausbezahlt haben!





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