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Die Griechen jubeln – ohne Grund

Griechenland hat erstmals nach vier Jahren wieder eine Anleihe auf dem Markt untergebracht. Und gleich eine achtfache Überzeichnung erzielt. Das Land und Europa jubeln. Also alles wieder bestens, die Krise ist Geschichte? Keine Spur davon. Das einzige, was diese Anleihe zeigt: Deren Käufer sind – wahrscheinlich zu Recht – heute überzeugt, dass die anderen EU-Länder, also vor allem Deutschland, auch in Zukunft für griechische Schulden haften. Und sie machen daher ein blendendes Geschäft.

Sie bekommen 4,75 Prozent. Jährlich in jedem der fünf Jahre. Das ist zwar ein drastischer Rückgang von den früheren enorm hohen Werten. Das ist aber noch immer weit mehr als siebenmal so viel, wie ein Käufer deutscher Anleihen heuer mit der gleichen Laufzeit bekäme. Man kauft daher in der Aussicht auf diese Zinsen wieder griechische Papiere. Es wissen ja derzeit viele Banken gar nicht: Wohin mit dem vielen Geld, das derzeit die EZB und die Fed ständig zusätzlich drucken. Und fast zum Nulltarif hergeben.

Heute gehen alle davon aus, dass Deutschland (und damit Österreich und die Niederlande und Finnland und Luxemburg) weiterhin für Griechenland haften wird. Da nehmen die Käufer gerne die viel höheren griechischen Zinsen. Ihr einziges Risiko besteht ja darin, dass die Europäer Griechenland doch noch alleine seine Schulden zurückzahlen lassen. Danach sieht es aber derzeit nicht aus. Auch wenn sich in Wahrheit langfristig niemand vorstellen kann, wie Griechenland die 4,75 Prozent Zinsen verdienen will.

Zusätzlich Vertrauen schafft Athen durch das Ausgaberecht: Die neuen Anleihen werden nach britischem Recht ausgegeben. Das schafft deutlich mehr Sicherheit für Käufer. Denn als vor rund zwei Jahren private Anleihenkäufer ungefragt auf 70 Prozent verzichten mussten, waren ja nur Anleihen nach griechischem Recht betroffen. Die nach britischen Regeln ausgegebenen Papiere blieben hingegen zur Gänze gültig.

Die Märkte (also die potenziellen Käufer) merken sich noch jahrzehntelang, dass ein Land einmal umgefallen ist. Selbst wenn es wieder gut dastünde.

Das tut Griechenland aber noch in keiner Weise. Es ist nach wie vor in einem sehr jämmerlichen Zustand. Es besteht noch immer mehr aus Versprechungen als aus wirklicher Erholung und Reform. Durch das Festhalten am teuren Euro ist das Land touristisch noch immer nicht billig. Die vielen Streiks haben – auch wenn sie jetzt abgeflaut sind – das Image des Landes beschädigt. Und Griechenland hat nach wie vor keine nennenswerte Industrie aufbauen können.

Griechenland wird zwar heuer nach Jahren der Schrumpfung in seinem BIP voraussichtlich wieder etwas wachsen, aber deutlich weniger als ein Prozent. Das ist Stagnation auf niedrigem Niveau. Denn erst bei zwei Prozent nimmt die Arbeitslosigkeit nicht weiter zu. Diese liegt derzeit bei 27 Prozent. Noch immer gibt es zu viele Beamte. Und der Abbau von zahllosen Regulierungen (hinter denen sich meist geschickt getarnte Gruppen-Privilegien oder Beamten-Arbeitsbeschaffungsaktionen verstecken) geht endlos langsam vor sich.

Die Reform Griechenlands ist also noch keineswegs geglückt. Man muss sich wie seit 2010 fragen, ob sie überhaupt glücken kann, solange das Land die gleiche Währung wie das globale Exportwunder Deutschland hat.

Freilich: Vor den EU-Wahlen wird man europaweit so tun, als sei die Krise überwunden. Und auch danach wird man so tun, solange die deutschen Zahlen gut sind. Diese sind ja derzeit tatsächlich zumindest passabel – trotz der von fast allen Ökonomen getadelten sozialen Freigiebigkeit der neuen deutschen Regierung.

Nur eines kann auf diese Weise niemals gelingen: Europas ständigen weiteren Abstieg gegenüber den anderen Weltregionen verhindern, die ständig steigende Arbeitslosigkeit verringern, und den alten Kontinent wieder zu einstiger Blüte zurückführen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    11. April 2014 01:33

    Na ja - Drogenabhängige reden sich auch ständig ein, sie könnten jederzeit aufhören.
    Daß Deutschland (Österreich, Luxemburg, die Niederlande) bereits über die Stützung des US Dollars (China warf für etliche Milliarden US Staatsschuld-verschreibungen auf den Markt um sich in Erinnerung zu rufen, als gerade am Maidan der Machtwechsel erfolgte die rasch von Brüssel - also von unserem Geld - aufgekauft wurden) wieder einmal die US Politik finanziert haben, was ja seit Vietnam Standard geworden ist, dachten gewiß alle, das würde wohl wieder so ein Ausnahmefall sein. Doch seit Präsident Johnson die Druckerpresse für die kleinen grünen Papiere anlaufen ließ die dann insgeheim gegen D-Mark gekauft werden mußte, weiß jeder, der sehen will und hören kann, wie es läuft. Bloß merken muß man es sich und eins und eins zusammenzählen. So muß die nächste Schwächungswelle für uns vorbereitet werden - und es werden die Lügen über Griechenland verbreitet und wie toll das doch dort läuft. Den Krieg gegen Putin zu mit unserem Geld zu finanzieren, dafür wurde schon gesorgt - jetzt sind die PIGS wieder einmal dran. Vermutlich wird die Kanzlerin und die ihr folgenden Regierungen erpresst, anders ist der deutsche Wahn, durch Unterwerfung Frieden zu bekommen, nicht zu erklären. Aber so geht es ja allen Opfern von Parasiten: sie glauben, wenn sie die Blutsauger mit genügend Gratisnahrung zufrieden stellen, lassen sie diese am Leben. Das wird niemals der Fall sein. Als Nation besteht man durch Blut oder harte Währung. Es ist das Gleiche, durch die Jahrtausende - wer es anders macht, erleidet ein karthagisches Schicksal. Im dritten punischen Krieg rissen mit Begeisterung die Angehörigen der Karthagischen Friedensbewegung die Mauern der Stadt nieder, um das anrückende Römerheer von der Friedfertigkeit der Stadt zu überzeugen. Man sieht - Grüne und Zivildiener sind nichts Neues in der Geschichte. Die Römer schlachteten sie ausnahmslos wie Vieh, versklavten was zu Schlachten sie zu überdrüssig waren - über den Ruinen der Stadt ließen sie tonnenweise Salz ausstreuen. Jedem sein ESM in seiner Zeit.
    Das irgendjemand im Land der unbegrenzten internationalen Erpressung die Schraube überdrehen könnte, kommt jenen nicht in den Sinn. Vermutlich sind die nuklearen Landminen der deutschen Ganzauslöschung zwischen München und Rostock schon plaziert - al Kaida wird es dann gewesen sein. Und zu allem dem sagen Linke, Grüne und Sozialisten ja und Amen. Und die Weihrauchbolschewiken nennen es alternativlos. Wirklich ?

  2. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    11. April 2014 06:02

    Die Zocker reiben sich die Hände und lachen sich ins Fäustchen!
    Ein prächtiger Deal, eine fette Rendite und billiges Geld von der EZB.
    Im Falle des Falles (von Griechenland) springt der Steuerzahler ein, Lug und Trug das Ganze, Griechenland geht es nicht besser als vor 1, 2 Jahren, im Gegenteil!

  3. Ausgezeichneter KommentatorCollector
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    11. April 2014 09:13

    Dieses Mal hat AU den Nagel auf den Kopf getroffen!

    Propaganda vor der Eurowahl: Rückkehr GR an "Finanzmärkte" wurde nur möglich durch das Ponzi-Schema der EZB mit 1900% Gewinnspanne für die Banken!

    Die "Investoren" (Banken) kaufen 4,75%-GR Anleihen, hinterlegen sie bei EZB als Pfand, erhalten "frisches" Knopfdruckgeld zu 0, 25%, kaufen damit wieder GR-Anleihen, hinterlegen sie.... usw.usw. Dank dieses Ponzischemas lukrieren die Banken das 19 fache ihres Aufwands (4,75 : 0,25=1900%!!). Ein riesiges Geschenk an die Banken zu Lasten der armen Griechen und hilfbereiter aber leider vertrottelter europ. Politker und Steuerzahler.

    Unerhört, dass der ORF gestern einen Raiffeisen-Mann inerviewt, der diesen Betrug verschleiert, statt für Aufdeckung, objektive Information und Wahrheit zu sorgen.

    Und wann hören Lüge, Wahnsinn und Betrug an den Bürgern endlich auf? Erst wenn Rückkehr der Griechen zur eigenen Währung und zu einer GR-Notenbank erfolgt, die den Staat zinsfrei finanziert.

    Und wenn wir endlich aus dem Euro und der EU aussteigen. "Europa braucht den Euro nicht" (Thilo Sarrazin) und wir brauchen auch die EU nicht, die uns Freiheit, Unabhängigkeit, Souveränität, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und auch noch unsere Währungshoheit genommen hat. Sie hat uns eine Zwangsjacke für Geisteskranke verpaßt, die aus Schulden-, Haftungs-, Transfer-, Fiskal-, dem Irrsinn der Bankenunion und jetzt auch noch aus einer Sozialunion und Budgetunion besteht. Flächendeckender Mindestlohn aür alle Europäer, EU-Steuerhoheit, einheitliche Steuern auf GDP, Staatsausgaben nach Köpfen aufgeteilt. Das schwebt van Rompuy, Schulz, Juncker und Karas vor!
    George Orwells "1984" mit dem Großen Bruder iin der "Animalfarm" läßt die "Brav New World" grüßen.

    Und jetzt wird die EU als Apportierhund auch noch in den Krieg der USA gegen Rußland hineingehetzt!

    Wenn wir nicht bei der EU-Wahl kräftig aufschreien und das rot-grün-neo-christliche Gesindel abstrafen, gibt es nicht einen Funken Hoffnung mehr.

    Die Schweiz hat uns vorgezeigt, wie man sich auch in feindlicher Umwelt einigermaßen behaupten kann.

  4. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    11. April 2014 01:29

    Bei dem, was uns da mit Jubelmeldungen aus Griechenland vorgegaukelt wird, handelt es sich in erster Linie um Beruhigungspillen für die das Volk auf Grund der bevorstehenden EU-Wahlen.

    Kein Wunder, wenn diese Anleihen mehrfach überzeichnet sind, denn in erster Linie greifen bekannte Investmentbanken und institutionelle Anleger danach, die es sich leisten können, bei Ausfällen entsprechende Milliardenklagen einzubringen. Der Kleinanleger hat sicher aus der Vergangenheit gelernt, muß geflissentlich die Finger davon lassen und sein hart erspartes Geld zu max. 0,5% verlustbringend anlegen!

    Und bei dem, was der Ex-Goldman-Sachs-Banker Draghi im Bedarfsfall plant, muß sich auch sein ehemaliger Brötchengeber keine Sorgen machen.
    Bei Deflationsgefahr (so rechtfertigt man das jetzt!) wird der massive Ankauf von Staatsanleihen - natürlich auch von griechischen - durch die EZB erfolgen und daher gibt es kaum mehr ein Ausfallsrisiko für Großinvestoren.
    Im Endeffekt darf dann wieder der Steuerzahler mit dem nächsten Rettungsschirm und einer Verschuldung bis in die X-te Generation dafür haften!

    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ezb-strategie-draghi-will-deflation-notfalls-mit-drastischen-mitteln-bekaempfen-1.1929163

    Wie lange soll dieses Pyramidenspiel auf dem Buckel der EU-Bevölkerung noch ausgetragen werden?

  5. Ausgezeichneter KommentatorPeter R Dietl
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    11. April 2014 10:26

    Das EUdSSR-ZK für Propaganda und Volksaufklärung hat seine Zwangskonsumenten stets für dümmlich gehalten. Mancher Kommentar hier beweist: Zu Recht. Aber gar so wild wie jetzt, das ist schon peinlich.

    Nun bejauchzen die dressierten, indoktrinierten oder schlichtweg bestochenen MedienfritzInnen aufgeregt die Nachfrage nach GR-Staatsanleihen und vermeiden listig den Hinweis, daß die Rückzahlung dank FDJ-Merkel - auf Kosten der EU-Steuerdeppen in D, A, NL - stets gesichert ist. Die Profitgier von Goldman+Sachs ist grenzenlos.
    .

  6. Ausgezeichneter KommentatorM.S.
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    11. April 2014 11:22

    Die vereinigte Medienpropagandamaschinerie läuft ab sofort auf Hochtouren:

    Zuerst Abschuss von Mölzer und darauf Schönwetterbericht über den- angeblichen- Aufwärtstrend in den EU-Ländern. bis zur EU-Wahl kann man sich noch auf einige Geschichten aus Tausendundeinernacht freuen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorNestor 1937
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    11. April 2014 14:52

    Immer mehr sehen es:

    Der Kaiser ist nackt !


alle Kommentare

  1. Rado (kein Partner)
    14. April 2014 13:08

    Griechenland ist nach wie vor strukturell überschuldet. Wenn jetzt die Emission griechischer Staatsanleihen am Kapitalmarkt auf großes Interesse stößt, dann liegt das einzig und allein daran, dass die privaten Investoren sich darauf verlassen können, dass ESM und EZB für die Risiken geradestehen. Dafür streichen sie jetzt risikolose 4,75 % Zinsen ein, während die Eurostaaten sich mit durchschnittlich 1,5% Zinsen für ihre Hilfskredite begnügen.
    Finanzpolitisch ist die Anleiheemission ein Alarmsignal: Die Marktteilnehmer haben schon wieder jedes Risikobewusstsein verloren. Die Investoren wiederholen exakt dieselben Fehler, die die Krise verursacht haben: Sie finanzieren einen Schuldner, der zur Rückzahlung der Kredite – also der Staatsanleihen – definitiv nicht in der Lage sein wird. Bezahlen müssen diesen Wahnsinn die Steuerzahler der Geberländer. Profiteure sind allein die Investoren. (Die Banken holen sich bei der EZB für 0,5% Zinsen Kredit und kaufen damit griechische Staatsanleihen, für die sie 4,75% bekommen.) Die Eurokrise wird durch diese Politik verschärft.

    (Text selbst geklaut bei http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/der_wahnsinn_geht_weiter )

  2. dieter (kein Partner)
    13. April 2014 12:46

    Welche Märkte?

    Der Anleihenmarkt ist total verzerrt. Laut Basel gilt für europäische Staatsanleihen die Null-Prozent-Regel. Für diese müssen Banken überhaupt keine Sicherheiten hinterlegen. Sie gelten per Definition als risikofrei.

    Führt Basel-III in die nächste Krise?>Auf Druck der südlichen Länder Europas habe man in den Richtlinien das Risikogewicht von Staatsanleihen für Basel-III auf null gesetzt.

  3. aristophanes (kein Partner)
    13. April 2014 12:12

    Das Malheur ist, dass Griechenland nicht nur die gleiche, sondern die selbe Währung wie Deutschland hat.

  4. pevau01 (kein Partner)
    12. April 2014 19:28

    Zuerst müssen wir Deutschland vernichten,dann lösen wir die Nationalstaaten auf und
    bilden das vereinigte Europa--dann beginnt für und das große Geldverdienen.
    So geplant 1896

  5. Segestes (kein Partner)
    12. April 2014 11:04

    "Das einzige, was diese Anleihe zeigt: Deren Käufer sind – wahrscheinlich zu Recht – heute überzeugt, dass die anderen EU-Länder, also vor allem Deutschland, auch in Zukunft für griechische Schulden haften. "

    Das war auch mein erster Gedanke.
    Bezeichnenderweise übergehen dieses offensichtliche und zentrale Faktum hierzulande nahezu alle größeren Medien. Nur ja nicht die EU-kritische Stimmung noch mehr anheizen, ist die offensichtliche Devise. Es könnte schließlich die FPÖ bei den anstehenden Wahlen davon profitieren. Dabei ist diese Partei ohnehin mit sich selbst beschäftigt und ihr Obmann eiert in der Zib 2 feige bei der Frage herum, ob man nun "Neger"/"Zigeuner" sagen darf, oder nicht.

    Die FPÖ ist, mit Verlaub, eine korrupte Sch...partei wie die anderen. Umso trauriger ist es, dass sie - einer Rute gleich - nach wie vor die einzige Möglichkeit darstellt, SPÖVP dazu zu bringen, nicht auch noch den letzten Rest an Hemmungen fallen zu lassen.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, dass nur direkte Demokratie echte Demokratie ist.

  6. Torres (kein Partner)
    12. April 2014 10:46

    Nicht, dass ich jetzt die griechische Wirtschaftspolitik befürworten oder gar loben will; aber Unterberger widerspricht sich in zwei unmittelbar aufeinanderfolgenden Sätzen selbst: einerseits beklagt er, dass die Arbeitslosigkeit 27% beträgt, andererseits kritisiert er, dass es viel zu viele Beamte gebe. Und was passiert denn, wenn die Beamten massiv abgebaut werden? Dann steigt natürlich die Arbeitslosigkeit weiter. Oder glaubt Unterberger vielleicht, dass die griechischen privaten Unternehmen nur gierig darauf warten, die "hochqualifizierten" Ex-Beamten sofort einzustellen? Und wenn nicht - dann belasten freigestellte Beamte ja auch weiterhin das Budget mit Arbeitslosengeld bzw. Sozialhilfe. Zugegeben, die Sache ist nicht leicht - aber allein mit dem Abbau von Beamten ist das Problem sicher nicht zu lösen.

    • Ökonomie-Vergelter
      12. April 2014 21:18

      andererseits kritisiert er, dass es viel zu viele Beamte gebe. Und was passiert denn, wenn die Beamten massiv abgebaut werden?

      Na vielleicht ist dann mehr Geld für die Wirtschaft statt für den Schuldendienst da, und mehr Potential zur Befriedigung der wirklichen Bedürfnisse!? Zwei Fliegen mit einem Schlag, bedenken Sie dies nur!

  7. Nestor 1937
    11. April 2014 14:52

    Immer mehr sehen es:

    Der Kaiser ist nackt !

  8. Ökonomie-Vergelter
    11. April 2014 14:41

    Verlorene Liebesmüh', Herr Unterberger - leider!

    Die uns Untertanen präsentierten Ritter der freien Marktwirtschaft, wie EU-Bonzen, Wirtschaftsgurus, Redakteure und dergleichen Gesocks glauben doch tatsächlich, es wäre Marktwirtschaft, wenn man Steuerzahler für Exporterfolge zahlen ließe, wenn Geld in Umlauf gebracht wurde, bevor Äquivalente erwirtschaftet worden sind, und wenn Abnehmer von Wirtschaftsleistungen gezwungen werden, überhöhte Preise zu zahlen, um damit beschäftigungspolitische Zusatzkomponenten aus der Giftküche der politischen Ökonomie zu finanzieren.

    Damit haben diese Herrschaften so ziemlich genausowenig Ahnung von Wirtschaft wie weiland der Ostblock: Sie verstehen nicht, dass Wohlstand geschaffen wird, indem Bedarf mit erschwinglichen Leistungen gedeckt wird, und wenn gerade nur das an Gütern geschaffen und an Dienstleistungen erbracht wird, wonach seitens der Konsumenten auch wirklich nachgefragt wird.

    Am Beispiel Griechenlands zeigt sich auch, dass das Verständnis dieser Elite dafür fehlt, dass regionale Wirtschaftsräume nur prosperieren können, indem sie sich zuerst einmal bescheiden, um attraktiv anbieten zu können. Erst ein daraus resultierender Zufluss kann für Steigerungen des Lebensstandards und eine Erhöhung der Marge genutzt werden, im Verein mit Verfeinerungen des Angebots und einer Aufwertung der Infrastruktur. Die griechischen Konsumenten wollen freilich den Euro und alle anderen dafür zahlen lassen, indem kostenlos fremdes Vermögen requiriert wird.

    Wenn dann das Geld fehlt, weil eine Inflation a la Weimarer Republik ja doch (noch) unopportun erscheint, dann müssen die Ersparnisse besonnen haushaltender Bürger dafür herhalten (etwa durch effektive Minussparzinsen oder Steuererhöhungen, wodurch Geld dem Umlauf wieder entzogen wird), und schlimmstenfalls werden Bankster als Säue durch's Dorf getrieben bzw als Sündenböcke durch die Stadttore gejagt.

    Es sind natürlich nicht alle nützliche Idioten: einige sabotieren auf wirtschaftspolitischer Ebene bewusst einen echten Wohlstandschub, weil sie in Wahrnehmung ökologischer Vorgaben die schicke Armut wollen. Diese Armut wird freilich für die Masse zu einer erbärmlichen Armut ausarten, wie man aus der Geschichte lernen sollte.

  9. Josef Maierhofer
    11. April 2014 14:37

    EU-Wahlen sind.

    Was wird da alles daher gelogen von der Nomenklatura und den von ihr beauftragten Medien.

    In Griechenland hat sich nichts zum Guten verändert, wie denn auch ? Mit fremdem Geld hat man dort nichts verbessert.

    Verbessert hätte sich sehr viel für Griechenland, hätten sie die Drachme eingeführt und die Tourismusbücher wären voll, die Siesta und das beschauliche Leben gerettet und die wahren Vernichter Griechenlands, die EU nämlich selbst und die von ihr beauftragten und immer wieder geretteten Banken.

    Ich sehe nicht ein, dass man mich für die 20 000,- Euro, die jeder Österreicher zwangsweise für Griechenland gespendet hat, auch noch mit solcher Lügerei verhöhnt.

    Ich werde die EU kritische Partei wählen, die auch versprochen hat, das alles zu prüfen und dagegen vorzugehen, gegen den Ausverkauf des Landes an dieses 'EU-Konglomerat'. Denn die EU ist pleite, auf österreichisch 'neger'.

  10. M.S.
    11. April 2014 11:22

    Die vereinigte Medienpropagandamaschinerie läuft ab sofort auf Hochtouren:

    Zuerst Abschuss von Mölzer und darauf Schönwetterbericht über den- angeblichen- Aufwärtstrend in den EU-Ländern. bis zur EU-Wahl kann man sich noch auf einige Geschichten aus Tausendundeinernacht freuen.

  11. Brigitte Imb
    11. April 2014 10:52

    Eine eigenartige Welt, in der es ein riesiger Erfolg ist sich neu verschulden zu können.

    Draghi hat mit der EU noch "Größeres" vor.

    http://orf.at/#/stories/2225773/

  12. Peter R Dietl
    11. April 2014 10:26

    Das EUdSSR-ZK für Propaganda und Volksaufklärung hat seine Zwangskonsumenten stets für dümmlich gehalten. Mancher Kommentar hier beweist: Zu Recht. Aber gar so wild wie jetzt, das ist schon peinlich.

    Nun bejauchzen die dressierten, indoktrinierten oder schlichtweg bestochenen MedienfritzInnen aufgeregt die Nachfrage nach GR-Staatsanleihen und vermeiden listig den Hinweis, daß die Rückzahlung dank FDJ-Merkel - auf Kosten der EU-Steuerdeppen in D, A, NL - stets gesichert ist. Die Profitgier von Goldman+Sachs ist grenzenlos.
    .

  13. Undine
    11. April 2014 09:57

    A.U. schreibt:

    "Freilich: Vor den EU-Wahlen wird man europaweit so tun, als sei die Krise überwunden."

    Das war gestern beim MJ auch meine erste Regung: Schönwetter-Berichte wenige Wochen vor der EU-Wahl---nur für die Naivsten nicht als solche zu erkennen. Es wird ja alles wieder gut, die EU-Damen und EU-Herren---natürlich am besten der Herr Martin Schulz!--- werden die EU- Probleme schon meistern! DAS sollte signalisiert werden.

    Ein TOR, der Anderes denkt!

    Weil mir im Zusammenhang mit diesen an Dreistigkeit nicht zu übertreffenden Lügen der altmodische Begriff TOR eingefallen ist, nur kurz ein zutreffender Satz, den ich "ergoogelte":

    "Der Tor ist ein Narr, unbelehrbar, mutwillig und stiftet erheblichen Schaden bis hin zum Frevel"

    "Ein Tor oder töricht ist sinngemäß eine Person, die etwas nicht nachvollziehen kann, solange sie es nicht selbst erlebt hat"

    Aber lesen Sie selbst weiter; es lohnt sich! ;-)

    http://de.wikipedia.org/wiki/Torheit

    Und mit dieser "Torheit" der EU-Bürger SPIELT man GEKONNT und bedient sich dann noch der üblichen Zutaten, um vor Wahlen STIMMUNG zu machen. Im Fall Ö heißt das, die Freiheitlichen durch lächerliche Anwürfe anzupatzen, zu irritieren, dem Wahlvolk MADIG zu machen. Damit lenkt man von den EIGENEN gravierenden Fehlern und der politischen Impotenz ab. Was alles wird uns da bis zum 25. 5. noch blühen; wir sind erst am Anfang der Kampagnen.....

    • M.S.
      11. April 2014 11:26

      @Undine

      Bitte um Entschuldigung. Habe gleich geschrieben und erst dann Ihren ausführlichen Beitrag zum selben Gegenstand gelesen!

      L.Gr. M.S.

    • Undine
      11. April 2014 11:52

      @M.S.

      Das ist kein Problem---mir ging's schon öfter so! :-)

  14. Inger
    11. April 2014 09:47

    Na ja, wenn die Griechen jubeln, dann können wir Österreicher ja vielleicht doch mitjubeln, die Ex-Finanzministerin hat uns doch versprochen, dass die Geldgabe an Griechenland für uns ein Geschäft sein wird.

    • Undine
      11. April 2014 10:00

      @Inger

      ****!

      Guter Witz! ;-)

    • Inger
      11. April 2014 11:01

      Liebe Undine,
      beim Zustand unserer Republik darf und kann man ja nicht mehr alles zu ernst nehmen, sonst ist es ja nicht mehr zum Aushalten. Humor hilft doch immer!

  15. Wertkonservativer
    11. April 2014 09:13

    Zum letzten Absatz unseres Dr. Unterberger nur eine ganz kurze Replik:

    Und weil die "Abstiegsgefahr für Europa" - aus vielerlei Gründen - besteht, müssen wir Europäer umso mehr zusammenhalten, zusammen Gegenmaßnahmen ergreifen, die gemeinsame Währung stärken, und, und, und ...
    Das können wir nur stemmen, wenn wir GEMEINSAM und mit EINER Stimme in der Welt auftreten und handeln!
    Alles andere würde unser Europa weiterhin schwächen und in die wirtschaftliche und politische Bedeutungslosigkeit katapultieren!!!

    Das ist meine feste Überzeugung, und zu der stehe ich!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • hamburger zimmermann
      11. April 2014 10:37

      Bitt für uns!
      Amen!

    • Elisabeth Mudra
      11. April 2014 14:46

      Ich achte Ihre "feste Überzeugung".

      Dennoch vermag mich nicht zu begeistern, daß Bundeskanzler Adenauer bei seinem Griechenland-Besuch von sieben Polizisten geschützt worden war, während eine Merkel siebentausend benötigt. Soviel zu "GEMEINSAM in der Welt auftreten".

  16. Collector
    11. April 2014 09:13

    Dieses Mal hat AU den Nagel auf den Kopf getroffen!

    Propaganda vor der Eurowahl: Rückkehr GR an "Finanzmärkte" wurde nur möglich durch das Ponzi-Schema der EZB mit 1900% Gewinnspanne für die Banken!

    Die "Investoren" (Banken) kaufen 4,75%-GR Anleihen, hinterlegen sie bei EZB als Pfand, erhalten "frisches" Knopfdruckgeld zu 0, 25%, kaufen damit wieder GR-Anleihen, hinterlegen sie.... usw.usw. Dank dieses Ponzischemas lukrieren die Banken das 19 fache ihres Aufwands (4,75 : 0,25=1900%!!). Ein riesiges Geschenk an die Banken zu Lasten der armen Griechen und hilfbereiter aber leider vertrottelter europ. Politker und Steuerzahler.

    Unerhört, dass der ORF gestern einen Raiffeisen-Mann inerviewt, der diesen Betrug verschleiert, statt für Aufdeckung, objektive Information und Wahrheit zu sorgen.

    Und wann hören Lüge, Wahnsinn und Betrug an den Bürgern endlich auf? Erst wenn Rückkehr der Griechen zur eigenen Währung und zu einer GR-Notenbank erfolgt, die den Staat zinsfrei finanziert.

    Und wenn wir endlich aus dem Euro und der EU aussteigen. "Europa braucht den Euro nicht" (Thilo Sarrazin) und wir brauchen auch die EU nicht, die uns Freiheit, Unabhängigkeit, Souveränität, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und auch noch unsere Währungshoheit genommen hat. Sie hat uns eine Zwangsjacke für Geisteskranke verpaßt, die aus Schulden-, Haftungs-, Transfer-, Fiskal-, dem Irrsinn der Bankenunion und jetzt auch noch aus einer Sozialunion und Budgetunion besteht. Flächendeckender Mindestlohn aür alle Europäer, EU-Steuerhoheit, einheitliche Steuern auf GDP, Staatsausgaben nach Köpfen aufgeteilt. Das schwebt van Rompuy, Schulz, Juncker und Karas vor!
    George Orwells "1984" mit dem Großen Bruder iin der "Animalfarm" läßt die "Brav New World" grüßen.

    Und jetzt wird die EU als Apportierhund auch noch in den Krieg der USA gegen Rußland hineingehetzt!

    Wenn wir nicht bei der EU-Wahl kräftig aufschreien und das rot-grün-neo-christliche Gesindel abstrafen, gibt es nicht einen Funken Hoffnung mehr.

    Die Schweiz hat uns vorgezeigt, wie man sich auch in feindlicher Umwelt einigermaßen behaupten kann.

    • Ökonomie-Vergelter
      12. April 2014 21:24

      Ist nicht ganz einsichtig, wie man durch Hinterlegung von 4,75%-Anleihen bei der EZB gegen frisches Geld von der EZB, für das man im Gegensatz zu den hingegebenen Anleihen ja als BAnk selber zahlen muss (wenn auch wenig), Überschüsse erzielen können sollte?

  17. Gerhard Pascher
    11. April 2014 07:17

    Versuchen wir doch einmal, auch die positiven Seiten zu erkennen - über Negatives wird hier ohnehin laufend berichtet. Dazu gehört auch ein bestimmter Optimismus, welche den Griechen Mut gibt und deren Rücken stärkt. Es gibt tatsächlich viele Reformbemühungen in diesem Land und selbstverständlich hat radikales Sparen immer den Nachteil, dass auch die Steuereinnahmen geringer ausfallen. Daher muss die richtige Balance zwischen diesen scheinbaren Widersprüchen gefunden werden.Trotzdem ist es ein mutiger Schritt in die richtige Richtung.
    Alles Gute, Griechenland.

    • Wertkonservativer
      11. April 2014 09:15

      Ganz meine Meinung, lieber Herr Pascher!

      Grüße vom Wertkonservativen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  18. terbuan
    11. April 2014 06:02

    Die Zocker reiben sich die Hände und lachen sich ins Fäustchen!
    Ein prächtiger Deal, eine fette Rendite und billiges Geld von der EZB.
    Im Falle des Falles (von Griechenland) springt der Steuerzahler ein, Lug und Trug das Ganze, Griechenland geht es nicht besser als vor 1, 2 Jahren, im Gegenteil!

  19. RR Prof. Reinhard Horner
    11. April 2014 01:34

    reinhard.horner@chello.at

    "Den alten Kontinent wieder zu einstiger Blüte zurückführen" ?

    Eine entzückende Vorstellung! Jedenfalls, wie so oft aus dieser Quelle, zurück, zurück, zurück ...

  20. Helmut Oswald
    11. April 2014 01:33

    Na ja - Drogenabhängige reden sich auch ständig ein, sie könnten jederzeit aufhören.
    Daß Deutschland (Österreich, Luxemburg, die Niederlande) bereits über die Stützung des US Dollars (China warf für etliche Milliarden US Staatsschuld-verschreibungen auf den Markt um sich in Erinnerung zu rufen, als gerade am Maidan der Machtwechsel erfolgte die rasch von Brüssel - also von unserem Geld - aufgekauft wurden) wieder einmal die US Politik finanziert haben, was ja seit Vietnam Standard geworden ist, dachten gewiß alle, das würde wohl wieder so ein Ausnahmefall sein. Doch seit Präsident Johnson die Druckerpresse für die kleinen grünen Papiere anlaufen ließ die dann insgeheim gegen D-Mark gekauft werden mußte, weiß jeder, der sehen will und hören kann, wie es läuft. Bloß merken muß man es sich und eins und eins zusammenzählen. So muß die nächste Schwächungswelle für uns vorbereitet werden - und es werden die Lügen über Griechenland verbreitet und wie toll das doch dort läuft. Den Krieg gegen Putin zu mit unserem Geld zu finanzieren, dafür wurde schon gesorgt - jetzt sind die PIGS wieder einmal dran. Vermutlich wird die Kanzlerin und die ihr folgenden Regierungen erpresst, anders ist der deutsche Wahn, durch Unterwerfung Frieden zu bekommen, nicht zu erklären. Aber so geht es ja allen Opfern von Parasiten: sie glauben, wenn sie die Blutsauger mit genügend Gratisnahrung zufrieden stellen, lassen sie diese am Leben. Das wird niemals der Fall sein. Als Nation besteht man durch Blut oder harte Währung. Es ist das Gleiche, durch die Jahrtausende - wer es anders macht, erleidet ein karthagisches Schicksal. Im dritten punischen Krieg rissen mit Begeisterung die Angehörigen der Karthagischen Friedensbewegung die Mauern der Stadt nieder, um das anrückende Römerheer von der Friedfertigkeit der Stadt zu überzeugen. Man sieht - Grüne und Zivildiener sind nichts Neues in der Geschichte. Die Römer schlachteten sie ausnahmslos wie Vieh, versklavten was zu Schlachten sie zu überdrüssig waren - über den Ruinen der Stadt ließen sie tonnenweise Salz ausstreuen. Jedem sein ESM in seiner Zeit.
    Das irgendjemand im Land der unbegrenzten internationalen Erpressung die Schraube überdrehen könnte, kommt jenen nicht in den Sinn. Vermutlich sind die nuklearen Landminen der deutschen Ganzauslöschung zwischen München und Rostock schon plaziert - al Kaida wird es dann gewesen sein. Und zu allem dem sagen Linke, Grüne und Sozialisten ja und Amen. Und die Weihrauchbolschewiken nennen es alternativlos. Wirklich ?

  21. mischu
    11. April 2014 01:29

    Bei dem, was uns da mit Jubelmeldungen aus Griechenland vorgegaukelt wird, handelt es sich in erster Linie um Beruhigungspillen für die das Volk auf Grund der bevorstehenden EU-Wahlen.

    Kein Wunder, wenn diese Anleihen mehrfach überzeichnet sind, denn in erster Linie greifen bekannte Investmentbanken und institutionelle Anleger danach, die es sich leisten können, bei Ausfällen entsprechende Milliardenklagen einzubringen. Der Kleinanleger hat sicher aus der Vergangenheit gelernt, muß geflissentlich die Finger davon lassen und sein hart erspartes Geld zu max. 0,5% verlustbringend anlegen!

    Und bei dem, was der Ex-Goldman-Sachs-Banker Draghi im Bedarfsfall plant, muß sich auch sein ehemaliger Brötchengeber keine Sorgen machen.
    Bei Deflationsgefahr (so rechtfertigt man das jetzt!) wird der massive Ankauf von Staatsanleihen - natürlich auch von griechischen - durch die EZB erfolgen und daher gibt es kaum mehr ein Ausfallsrisiko für Großinvestoren.
    Im Endeffekt darf dann wieder der Steuerzahler mit dem nächsten Rettungsschirm und einer Verschuldung bis in die X-te Generation dafür haften!

    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ezb-strategie-draghi-will-deflation-notfalls-mit-drastischen-mitteln-bekaempfen-1.1929163

    Wie lange soll dieses Pyramidenspiel auf dem Buckel der EU-Bevölkerung noch ausgetragen werden?

  22. efrinn
    11. April 2014 01:20

    Freilich: Vor den EU-Wahlen wird man europaweit so tun, als sei die Krise überwunden. - ist in diesem Satz die ganze Wahrheit versteckt?





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