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WKO, Bundestheater, Familienministerium: Sie machen, was sie wollen

Nein, die drei im Titel genannten Organisationen haben nichts miteinander zu tun. Außer in einem einzigen Punkt: Bei allen dreien spielen sich unbemerkt von der Öffentlichkeit Ärgerlichkeiten ab. Aber auf Kosten der Allgemeinheit.

Keine der drei Organisationen hätte den Konsens der Zahlenden bekommen für das, was sie tun. Was die Mächtigen alle drei aber nicht hindert zu tun, was sie wollen.

WKO: Die von Zwangsgebühren lebende Kammer veranstaltet in Wien einen „Tag der Astrologie“. Geht’s noch volksverdummender? Das ist wohlgemerkt die gleiche WKO, die dann tags darauf wieder mehr Geld für die Wissenschaft verlangt. Sie begreift offenbar nicht, dass das nicht zusammengeht, dass dadurch jede Glaubwürdigkeit ruiniert wird. Denn jeder Wissenschaftler ist zu Recht empört, wenn eine öffentlich-rechtliche Institution astrologischen Mumpitz verzapft, wenn sie Propaganda für esoterischen Schwachsinn macht.

(Um nicht nur Negatives zu vermelden: Die WKO hat zuletzt den Eindruck wieder deutlich reduzieren können, dass man dort Zwangsbeiträge gezielt für schwule oder lesbische Gruppen ausgibt. Was absurd war, weil die Kammer dafür keinerlei Auftrag hat, weil Schwule und Lesben zu den weitaus bestverdienenden Teilen der Gesellschaft gehören. Man fühlt sich heute als normal veranlagter Unternehmer jetzt doch noch in der WKO akzeptiert. Immerhin).

Bundestheater: Dort wird als so gut wie sicher gehandelt, dass nach dem schwer angeschlagen in den Seilen hängenden Georg Springer demnächst ausgerechnet der Wiener Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny Generalsekretär wird. Damit wird wieder einmal ein Politiker exzellent versorgt. Damit wird bei den Bundestheatern wieder einer regieren, der noch keinen einzigen Tag in der Privatwirtschaft oder in einem Theater gearbeitet hat. Der auch von den Vorgängen in der Kunsthalle offensichtlich lang nichts mitgekriegt hat. Der sich so wie der jetzige Bundestheater-Chef wahrscheinlich nichts dabei denken wird, wenn Gehälter jahrelang brutto für netto bezahlt werden, wenn mit der Kassa manipuliert wird. Der neben der Finanzstadträtin hauptzuständig für das Desinteresse des Publikums am politisch korrekten, teuren, aber zuschauervertreibenden Kultur- und Theaterbetrieb des Rathauses ist.

(Um nicht nur Negatives zu vermelden: Dass das Burgtheater für die nächsten zwei Jahre von einer recht vernünftigen Frau aus dem Haus geleitet wird und nicht von einem der geldverbrennenden Scharlatane aus dem Kulturzirkus, ist zwar nur der Not des Burg-Skandals zu danken, es ist aber jedenfalls ein erfreulicher Beitrag zur Normalisierung.)

Familienministerium: Seit sich dessen neuer Name unter den Familienorganisationen herumzusprechen beginnt, sorgt er zunehmend für Zorn. Die neue Ministerin leitet nämlich nicht mehr – wie die letzten 30 Jahre, wie auch weiterhin eine SPD-Ministerin in Deutschland – ein Ministerium für die „Familie“, sondern ein solches für „Familien“. Und dieser plötzliche Plural ist offensichtlich kein Zufall. Die Ministerin hat sich dabei wohl auch etwas gedacht: Sie will „modern“ sein. Sie fühlt sich jetzt auch für schwule Paare aller Art zuständig. Was freilich ein totaler Bruch in der Geschichte des Begriffs wäre: „Familie“ hat es bisher nur dort gegeben, wo mindestens zwei Generationen zusammenleben. Deswegen wird ja auch „Familienbeihilfe“ nur dort gezahlt, wo es Kinder gibt. Bisher jedenfalls. Die „Modernität“ der neuen Ministerin wird ihr zwar sicher positive Kommentare in den Mainstream-Medien einbringen (sobald die ihre Absicht entdecken), aber wieder weitere ÖVP-Wähler im Eilschritt vertreiben. Ein paar gäbe es ja noch. Frau Karmasin erreicht damit das genaue Gegenteil von dem, was Michael Spindelegger mit der Schaffung des neuen Ministeriums eigentlich wollte: der ÖVP die verlorene Glaubwürdigkeit und Kompetenzzuschreibung in Sachen Familie zurückerobern. Dieses Ziel kann die Volkspartei nun endgültig abschreiben. Aber wahrscheinlich ist Spindelegger selber in einem hohen Ausmaß an dem Schlammassel schuld. Auch bei dieser Personalie hat er sich nämlich so wie bei anderen nicht die nötige Zeit genommen, um der über Nacht zur Ministerin gewordenen Frau in Ruhe zu erklären, warum er das eigentlich tut, warum er ein eigenes Familienministerium will.

(Um nicht nur Negatives zu vermelden: beim zweiten Teil des neuen Ministeriumsnamens, bei der Jugend, bleibt es beim Singular, auch bei Landwirtschaft, Justiz, Umwelt, Wirtschaft und fast allen anderen Ministerien - dabei gibt es ja in Österreich so viele Wirtschaften).

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    20. März 2014 07:37

    eine FAMILIENministerin, die selbst keine Vorstellung hat, wie eine FAMILIE im idealen Fall gestaltet sein soll - und dies auch öffentlich kund tut! - ist für mich als FAMILIENministerin untragbar.
    Das heisst nicht, dass sie alle anderen Formen familiären Zusammenlebens verdammen muss. Von mir aus kann sich jemand auch mit Hund und Wellensittich in seiner "Familie" glücklich fühlen. Die ideale Familie kann das jedoch in unserer Gesellschaft niemals sein. Und auch nicht eine Verpartnerung von zwei Homosexuellen.

    Wenn sich eine Familienministerin nicht traut, laut zu sagen, dass für sie noch immer eine Familie mit zwei heterosexuellen Elternteilen und einem, oder möglichst mehreren Kindern, das förderungswürdige Ideal ist, dann sollte sie ihr Amt raschest zur Verfügung stellen!

  2. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    20. März 2014 02:40

    Mit Mailath-Pokorny würde man nicht nur politisch, sondern auch wirtschaftlich den Bock zum Gärtner machen, denn sämtliche Kulturbetriebe in Wien sind unter seiner Ägide schwer defizitär und müssen mit Steuergeldsubventionen am Leben erhalten werden. Eines der schlimmsten Beispiele sind die Vereinigten Bühnen Wien, wo man bei der Musicalsparte mit 100%iger Auslastung gerechnet, jedoch mit entsprechendem Flops wie "Natürlich blond" usw. das Ziel permanent verfehlt hat.
    Trotzdem werden Gagen und Prämien in schwindelnder Höhe ausbezahlt!

    Diesem Herrn traue ich glatt zu, daß er womöglich noch den nächsten Steuerhinterzieher in Person von Hermann Nitsch engagiert und aus der Burg ein Orgien-Mysterienspieltheater macht.
    Dann wäre die linke Kulturschickeria wohl am Ziel! *sarkasmusaus*

    Ad WKO: Leitl scheinen die Zügel in seiner Zwangsgebührenorganisation immer mehr zu entgleiten. Wer sonst, wenn nicht er, könnte diesen Schwachsinn stoppen.

    Ad Familie: Das kommt davon, wenn man Minister im 24-Stunden-Verfahren und ohne Anhörung ins Amt hievt. Spindelegger beweist bis jetzt kein glückliches Händchen bei seiner Mannschaft. Noch ist es nicht zu spät für die ÖVP, als vormals wertkonservative Familienpartei, dieser Dame mutig und unmißverständlich klarzumachen:

    "Gesellschaft wird gesünder mit Vater, Mutter, Kinder!"

  3. Ausgezeichneter Kommentatorlogiker2
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    20. März 2014 07:34

    ja glauben sie doch wirklich, dass sie in der degenerierten linksverseuchten gehirngewaschenen Politelite noch jemanden finden, der konservative Werte vertritt ?

  4. Ausgezeichneter KommentatorProConsul
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    20. März 2014 12:57

    zum Thema FAMILIEN-Ministerium. Es geht bei der Ehe zwischen Mann und Frau aus Sicht des Staates darum Kinder in die Welt zu setzen – daher die rechtmäßigen Privilegien für ein heterosexuelles Ehepaar. Die Gleichstellung der Homoehe entzieht den Familien ein berechtigtes verfassungsmässiges Privileg zum Erhalt der Gesellschaft, Kultur und letztlich des Staates. Soviel zur staatlichen Sicht der Dinge. Aus religiöser Sicht möchte ich anmerken, dass ausgelebte Homosexualität in sämtlichen Religionen der Welt als Sünde bezeichnet wird. Daher kann es nicht gutgeheißen werden, wenn eine solche „Partnerschaft“ den Sanktus einer Ehe erhält. Daraus folgt auch, dass ein Kind nicht in einem solchen von Sünde geprägten Umfeld aufwachsen sollte. Man kann davon ausgehen, dass die überwiegende Mehrheit der homosexuellen Menschen diese frei gewählt hat. Sie haben sich somit auch gegen die Möglichkeit Kinder zu zeugen entschieden. Daher gibt es keinen Grund ihnen nun ein Adoptionsrecht zuzugestehen. Freilich ist die Frage inwieweit Homosexualität angeboren ist bzw. durch Sozialisierung entsteht, noch nicht wissenschaftlich geklärt. Es deutet aber einiges daraufhin, dass es in allen Kulturen und Gesellschaften gewisse sexuellen Trends gibt (Knabenliebe bei den Griechen etc.) Die derzeitige, unverhältnismäßig starke Beschäftigung der westlichen Welt mit Homosexualität deutet stark auf eine (perverse) Modeerscheinung hin.
    Erik von Kühnelt-Leddhin, einer der letzte Universalgelehrten unserer Zeit schrieb in einem Aufsatz: „Tatsächlich ist nur ein winziger Prozentsatz der Homosexuellen genetisch so unglücklich veranlagt und die ganz überwiegende Mehrheit erst später durch Erlebnisse und Eindrücke psychisch erkrankt (und deshalb auch zum Teil heilbar). Homosexualität ist weitgehend ein kulturelles Problem und unsere Sexualität (wie der Eros) „Moden“ unterworfen. Die Objekte der Liebe wie auch des Begehrens variieren sowohl zeitlich als auch geographisch. Die ideale Frau für Rubens sah anders aus als für die Photographen unserer Modezeitschriften. Bei allem Mitleid, das wir für die vom Schicksal so geschlagenen Menschen haben müssen (denn die Liebe zum anderen Geschlecht ist so bereichernd), wird ein gesundes Volk wegen der Plastizität von Eros und Sexus der Homosexualität kein „Öffentlichkeitsrecht“ geben. Sie ist dank unseres erbsündlichen Status’ in gewissem Ausmaß „ansteckend“ und kann sogar „gezüchtet“ werden.“ (Erik v. Kühnelt-Leddhin, Die Linke ist noch nicht am Ende, in: Theologisches, Nr. 3, 1995)

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    20. März 2014 11:21

    OT---aber durchaus Lesenswertes zum Dauerbrenner-Thema im ORF, nämlich dem größten Geschenk des Himmels für die SPÖ---dem HAA-Desaster, das seit der "großkoalitionären" Verstaatlichung der Bank durch Pfusch die Schulden---laaange nach Jörg Haider!---als "Wahlhelfer" für die SPÖ hochtreibt. Je länger man herumpfuscht, umso höher werden die Schulden und umso mehr Stimmen hoffen die Sozis zu kriegen---solange die Menschen nicht anfangen, selber zu denken.....

    Josef URSCHITZ schreibt: UND NOCH EIN SINNLOSES GUTACHTEN---Hypo: Kopflos trotz BERATERSCHWEMME:

    http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/1574010/Hypo_Und-noch-ein-sinnloses-Gutachten

  6. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    20. März 2014 13:34

    Keine "Melange à trois" ;-)

    Die Wirtschaftskammer soll sich um die Wirtschaft kümmern
    (wobei ich Kammern mit Pflichtmitgliedschaft ohnedies mit gehöriger Skepsis bis Ablehnung gegenüber stehe)

    Das Familienministerium ist eines zu viel, kommt als nächstes dann vielleicht noch ein Ministerium für Pensionisten oder welche Zielgruppen auch immer?
    (Dessen Agenden kann man locker wo anders unterbringen, aber da würde man sich ja ein paar ertragreiche Pfründe vernichten)

    Und die Bundestheater?
    Nach dem Vorbild des israelischen Rundfunks, einfach zusperren und auf neuer, möglichst privater Basis neu gründen, dann haben wir einen Augiasstall weniger!

  7. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    4x Ausgezeichneter Kommentar

alle Kommentare

  1. Torres (kein Partner)
    21. März 2014 10:51

    Unterberger hält weiterhin unerschütterlich an seinem hirnverbrannten und durch nichts zu beweisenden Unsinn fest, wonach Schwule und Lesben besser (sogar "weit besser") verdienen als Heteros. Entweder sind sie weit intelligenter und besser ausgebildet als Heteros (wieso? warum?) oder es läuft etwa so, z.B. bei einem Einstellungsgespräch: Personalchef: "O.k., sie sind eingestellt; Gehalt 2000 Euro monatlich". Bewerber: "Ich bin aber schwul!" Personalchef: "Oh, Entschuldigung, dann bekommen Sie natürlich 2500 pro Monat". Bewerber: "Muss ich das jetzt auch beweisen?" Personalchef: "Nein, das sieht man Ihnen doch an".
    Kabarett à la Unterberger.

    • Neppomuck (kein Partner)
      21. März 2014 11:23

      Dürfte eine "urban legend" sein.

      Hintergrund: Eine (von wem wohl gewünschte?) Attraktivierung devianter Lebensentwurfsentscheidungen, die durchaus als "substanzschädigend" zu bezeichnen ist.
      Daneben könnte (!) eine "reißfestere" Netzwerkbildung, trotz - oder gerade "wegen"- der hohen Promiskuitätsraten in diesen Kreisen eine gewisse Rolle spielen.
      Ob das "gut so ist", darf angezweifelt werden.
      Wer die "Sackgasse des eigenen Gentransfers" ansteuert, hat kein Interesse an der kollektiven Zukunft.
      Womit sich der argumentative Kreis schließt.

  2. Julia (kein Partner)
    21. März 2014 10:22

    BOE bestägt, Geld wird durch Schulden geschöpft
    Die Bank of England (BOE) hat in einem

    Dokument
    http://www.bankofengland.co.uk/publications/Documents/quarterlybulletin/2014/qb14q1prereleasemoneycreation.pdf

    erklärt, wie die Geldschöpfung funktioniert. Sie findet genau so statt wie ich und einige andere es schon lange erklärt haben. Neues Geld wird durch Schulden erschaffen. Wenn ein Kunde einen Kredit von einer Bank bekommt, dann wird durch diesen Prozess neues Geld geschöpft. Schulden auf der einen Seite bewirken ein Guthaben auf der anderen. So funktioniert die Geldschöpfung. Es ist nicht die Zentralbank die Geld alleine erschafft, sondern es sind die Privatbanken durch Kreditvergabe. Die BOE bestätigt damit, es ist ein Irrglauben, die Banken verleihen Geld das sie als Guthaben von den Kunden bekommen, sondern das Geld für einen Kredit erschaffen sie selber. Wir haben demnach ein Schuldgeldsystem, was ja eh klar ist aber viele nicht wissen.
    Im Dokument auf der Webseite der Bank of England, das am 12. März veröffentlicht wurde, steht (von mir übersetzt):

    "In der modernen Wirtschaft nimmt das meiste Geld die Form von Bankguthaben an. Aber wie diese Bankguthaben erschaffen werden wird oft missverstanden: Der grundsätzliche Weg ist durch kommerzielle Banken die Kredite vergeben. Immer wenn eine Bank einen Kredit erteilt, erschafft es gleichzeitig ein passendes Guthaben auf dem Konto des Kreditnehmers, erschafft damit neues Geld."
    Weiter steht in der Erklärung der BOE:
    "Die Realität wie Geld geschöpft wird unterscheidet sich von der Erklärung die in einigen Textbüchern über die Ökonomie steht. Statt das Banken die Guthaben die sie von ihrern Kunden bekommen wenn sie Geld sparen ausleihen, erschafft die Kreditvergabe der Banken die Guthaben."
    Die Bank of England sagt damit, was in den Schulen und Universitäten den Studenten beigebracht wird ist falsch.
    weiterlesen:
    http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2014/03/boe-bestagt-geld-wird-durch-schulden.html

  3. Ambra
    20. März 2014 16:21

    Mailath-Pokorny verkündete beim Festakt anläßlich des 200 Jahre Jubiläums des Wr. Musikvereines im Brahmssaal vor versammelter Gesellschaft aus Kunst und Kultur - vor allem Musik -, daß es ihn und Frau Stadtrat Bräuner "sehr schmerzt", daß laut des Präsidenten des 'Wr.Musikvereines und laut einer Untersuchung in Wien pro Jahr mehr Menschen zu Konzerten und in Opern gehen als zu den Matches Austria gegen Rapid (SIC !!!)
    Dieser Mann ist doch prädestiniert für Kulturfunktionen aller Art und ich wundere mich, daß er noch nicht Kulturminister wurde ! Kann ja aber noch kommen.

    • Undine
      20. März 2014 17:18

      @Ambra

      Wenn nicht Sie es schrieben, würde ich das nicht für möglich halten! Der Mann ist eine Schande für Wien und für seine Familie! Man sollte meinen, er würde verkünden, SEHR STOLZ darauf zu sein, daß erwiesenermaßen "in Wien pro Jahr MEHR Menschen zu Konzerten und in Opern gehen als zu den Matches Austria gegen Rapid"! Was für ein Armutszeugnis!

    • Ambra
      20. März 2014 23:10

      Liebe Undine: wenn ich nicht dort gewesen und es so wie alle anderen Anwesenden gehört hätte, würde ich es nicht für möglich halten und niemandem glauben ...

    • Neppomuck (kein Partner)
      21. März 2014 10:34

      Das "Wiener Derby", derzeit halten wir (seit 1910) bei Numero 308, findet auch nur max. 4 Mal pro Saison statt.

      Merke: Nicht alles was hinkt ist schon ein Vergleich.

    • Ambra
      21. März 2014 19:27

      Neppomuk: darum geht es auch gar nicht, sondern um die Grundhaltung eines Mannes, der sich Kulturstadtrat einer Kulturstadt wie 'Wien nennt und der sich eine solche Blöße gibt.

    • Neppomuck (kein Partner)
      21. März 2014 21:16

      Abgesehen von Herrn Stadtrates höchstselbigen Schmerzen unbekannter Genese stimmt es zusätzlich nachdenklich, wenn er die Besucherzahlen z.B. der Volksoper nicht kennt.
      Die allein überschreiten jene des Wiener Derbys etwa um das Doppelte.

      Die Frage bleibt, wie jemand wie Mailath-Pokorny überhaupt zu derartigen Weihen kommen kann.
      Die Antwort würde jeden Steuerzahler ungleich mehr schmerzen, als das, in des Stadtrates Augen, "Missverhältnis" von Rapid-/Austriafans zu Musikbegeisterten in Wien.

    • Ambra
      22. März 2014 12:34

      Neppomuck: JA, Sie haben völlig recht !

  4. Riese35
    20. März 2014 15:43

    OT: Interessanter Artikel in der Presse zum Verhalten des westlichen Europas gegenüber Rußland:
    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/1577324/Rahr_Dann-droht-der-Dritte-Weltkrieg?from=suche.intern.portal

    "Putin sei früher auch mit Vorschlägen auf Europa zugegangen: Wirtschaftsraum, Energieallianz, gemeinsame Raketenabwehr. Das alles fand kein Gehör, was sich nun räche. Der Westen könne den Konflikt nicht lösen, 'indem er alle GUS-Staaten in die Nato aufnimmt – dann stehen wir an der Schwelle zum Dritten Weltkrieg'."

  5. Sandwalk
    20. März 2014 14:45

    Am meisten erschüttert mich hier die Wirtschaftskammer.
    Kommen jetzt auch noch ein Tag des Kreationismus, ein Tag der Flacherde, ein Tag der Hohlwelttheorie, ein Tag der Welteislehre und ein Tag der Handy-Todesstrahlen?
    Die Wirtschaftskammer ist doch längst zu einem kleinkarierten Greisslerschutzverein geworden. Dass sie jetzt aber ein Esoverein geworden sind, ist schon so grotesk, dass man diese Organisation nicht mehr ernst nehmen kann.
    Unglaublich, wie momentan alles in Österreich irgendwie zu verblöden scheint.
    Kammerstaat Österreich - quo vadis?

  6. terbuan
    20. März 2014 13:34

    Keine "Melange à trois" ;-)

    Die Wirtschaftskammer soll sich um die Wirtschaft kümmern
    (wobei ich Kammern mit Pflichtmitgliedschaft ohnedies mit gehöriger Skepsis bis Ablehnung gegenüber stehe)

    Das Familienministerium ist eines zu viel, kommt als nächstes dann vielleicht noch ein Ministerium für Pensionisten oder welche Zielgruppen auch immer?
    (Dessen Agenden kann man locker wo anders unterbringen, aber da würde man sich ja ein paar ertragreiche Pfründe vernichten)

    Und die Bundestheater?
    Nach dem Vorbild des israelischen Rundfunks, einfach zusperren und auf neuer, möglichst privater Basis neu gründen, dann haben wir einen Augiasstall weniger!

  7. ProConsul
    20. März 2014 12:57

    zum Thema FAMILIEN-Ministerium. Es geht bei der Ehe zwischen Mann und Frau aus Sicht des Staates darum Kinder in die Welt zu setzen – daher die rechtmäßigen Privilegien für ein heterosexuelles Ehepaar. Die Gleichstellung der Homoehe entzieht den Familien ein berechtigtes verfassungsmässiges Privileg zum Erhalt der Gesellschaft, Kultur und letztlich des Staates. Soviel zur staatlichen Sicht der Dinge. Aus religiöser Sicht möchte ich anmerken, dass ausgelebte Homosexualität in sämtlichen Religionen der Welt als Sünde bezeichnet wird. Daher kann es nicht gutgeheißen werden, wenn eine solche „Partnerschaft“ den Sanktus einer Ehe erhält. Daraus folgt auch, dass ein Kind nicht in einem solchen von Sünde geprägten Umfeld aufwachsen sollte. Man kann davon ausgehen, dass die überwiegende Mehrheit der homosexuellen Menschen diese frei gewählt hat. Sie haben sich somit auch gegen die Möglichkeit Kinder zu zeugen entschieden. Daher gibt es keinen Grund ihnen nun ein Adoptionsrecht zuzugestehen. Freilich ist die Frage inwieweit Homosexualität angeboren ist bzw. durch Sozialisierung entsteht, noch nicht wissenschaftlich geklärt. Es deutet aber einiges daraufhin, dass es in allen Kulturen und Gesellschaften gewisse sexuellen Trends gibt (Knabenliebe bei den Griechen etc.) Die derzeitige, unverhältnismäßig starke Beschäftigung der westlichen Welt mit Homosexualität deutet stark auf eine (perverse) Modeerscheinung hin.
    Erik von Kühnelt-Leddhin, einer der letzte Universalgelehrten unserer Zeit schrieb in einem Aufsatz: „Tatsächlich ist nur ein winziger Prozentsatz der Homosexuellen genetisch so unglücklich veranlagt und die ganz überwiegende Mehrheit erst später durch Erlebnisse und Eindrücke psychisch erkrankt (und deshalb auch zum Teil heilbar). Homosexualität ist weitgehend ein kulturelles Problem und unsere Sexualität (wie der Eros) „Moden“ unterworfen. Die Objekte der Liebe wie auch des Begehrens variieren sowohl zeitlich als auch geographisch. Die ideale Frau für Rubens sah anders aus als für die Photographen unserer Modezeitschriften. Bei allem Mitleid, das wir für die vom Schicksal so geschlagenen Menschen haben müssen (denn die Liebe zum anderen Geschlecht ist so bereichernd), wird ein gesundes Volk wegen der Plastizität von Eros und Sexus der Homosexualität kein „Öffentlichkeitsrecht“ geben. Sie ist dank unseres erbsündlichen Status’ in gewissem Ausmaß „ansteckend“ und kann sogar „gezüchtet“ werden.“ (Erik v. Kühnelt-Leddhin, Die Linke ist noch nicht am Ende, in: Theologisches, Nr. 3, 1995)

    • Riese35
      20. März 2014 14:24

      @ProConsul:
      ***************************************!
      ***************************************!
      ***************************************!

      Sie haben die entscheidenden Argumente ausgezeichnet auf den Punkt gebracht. Ich kannte Erik v. Kühnelt-Leddhin, habe ihn oft bei Vorträgen und Diskussionen erlebt und überaus geschätzt. Er hat mich entscheidend in meinen jungen Jahren geprägt. Seine Bücher sollten heute Pflichtlektüre sein. Ja, so war das westliche Verständnis von Gesellschaft, wie Sie es darlegen.

      Heute ist offenbar nur mehr Rußland ein Bollwerk gegen die Zerstörung der Familie, der Keimzelle jedes gesellschaftlichen Lebens. Siehe:
      http://rt.com/politics/russia-family-code-traditions-764/

      Gesunde, unverdorbene Menschen mit stabilen Familienstrukturen sind auch die Voraussetzung eines jeden Wirtschaftsgebildes. Die Zerstörung der Familien entfaltet ihre Wirkung zwar nicht so kurzfristig, wie es wirtschaftliche Fehlentscheidungen oder eine sozialistische Wirtschaftspolitik tun, dafür sind die Folgen langfristig umso schwerer und nachhaltiger, auch für die Wirtschaft. Daher ist der Zerstörung der Familienstrukturen in der westlichen Gesellschaft mehr Aufmerksamkeit und Skepsis entgegenzubringen als irgendwelchen Hypo-Debakeln. Eine Partei, die sich an der Zerstörung der Familienstrukturen beteiligt, ist daher unwählbar.

  8. Ai Weiwei
    20. März 2014 12:06

    OT: Zu der aktuellen Binnen-I-Diskussion die auch das Normungsinstitut vor kurzem erreichte gibt es ein Interview in der Wiener Zeitung das man lesen sollte:

    "Welcher Frau hat Binnen-I zu besserem Job verholfen?"

    http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/oesterreich/politik/616367_Welcher-Frau-hat-Binnen-I-zu-besserem-Job-verholfen.html

  9. Undine
    20. März 2014 11:21

    OT---aber durchaus Lesenswertes zum Dauerbrenner-Thema im ORF, nämlich dem größten Geschenk des Himmels für die SPÖ---dem HAA-Desaster, das seit der "großkoalitionären" Verstaatlichung der Bank durch Pfusch die Schulden---laaange nach Jörg Haider!---als "Wahlhelfer" für die SPÖ hochtreibt. Je länger man herumpfuscht, umso höher werden die Schulden und umso mehr Stimmen hoffen die Sozis zu kriegen---solange die Menschen nicht anfangen, selber zu denken.....

    Josef URSCHITZ schreibt: UND NOCH EIN SINNLOSES GUTACHTEN---Hypo: Kopflos trotz BERATERSCHWEMME:

    http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/1574010/Hypo_Und-noch-ein-sinnloses-Gutachten

  10. Josef Maierhofer
    20. März 2014 11:18

    Waehrend die Bevoelkerung noch weitgehend normal zu sein scheint, zumindest in der Mehrheit, so scheint es mir, ist die von ihr zu ihrer "Vertretung" gewaehlte "Politelite" offenbar derart weit weg von der Realitaet und verfahren in der Ideologie (=Idiotie) und in der Selbstbedienung und im Glauben an ihre Privilegien, die sie sich selbst genommen hat von den von ihnen "Regierten" ohne deren Ziustimmung.

    Behoben kann diese Schere allein durch direkte DEMOKRATIE.

    Keinen Menschen interessieren diese "Ideologien" (=Idiotien), trotzdem waehlen diese Menschen genau diese "Elite", die sie ausnimmt, weltfremd pervertiert und ideologisiert und nicht respektiert.

    Hoffentlich erkennen die Menschen, dass sie als Mehrheit von einer Minderheit diktiert werden und dass diese MInderheit nicht daran denkt DEmokratie zu respektieren.

  11. Xymmachos
    20. März 2014 10:30

    EINSPRUCH, EUER EHREN! Was haben Sie gegen die Astrologie? Bedenken Sie doch:

    "Die himmlischen Gestirne machen nicht
    bloß Tag und Nacht, Frühling und Sommer, nicht
    dem Sämann bloß bezeichnen sie die Zeiten
    der Aussaat und der Ernte. Auch des Menschen Tun
    ist eine Aussaat von Verhängnissen,
    gestreuet in der Zukunft dunkles Land,
    den Schicksalsmächten hoffend übergeben.
    Da tut es not, die Saatzeit zu erkunden,
    die rechte Sternenstunde auszulesen,
    des Himmels Häuser forschend zu durchspüren,
    ob nicht der Feind des Wachsens und Gedeihens
    in seinen Ecken schaudernd sich verberge."

    • Undine
      20. März 2014 13:50

      @Xymmachos

      Danke! Was hätte wohl Schiller, der in der schönen deutschen Sprache dachte und dichtete, zu den Un-säglich-keiten, die unsere Sprachverhunzer von uns verlangen, gesagt? Die Säfrau oder die Sämännin klingen doch nur halb so gut, Feindin ist denkbar, macht aber den Vers holprig! ;-)

      Dabei geht's hier ohnedies eher "frauenlastig" zu (Ausnahmen: der Sämann, der Feind, der Frühling, der Sommer, der Himmel):

      die Astrologie
      die Aussaat
      die Ernte
      die Zukunft
      die Schicksalsmacht
      die Saatzeit
      die Sternenstunde

  12. Anonymus
    20. März 2014 09:49

    Zur heutigen WKO-Veranstaltung in Technischen Museum in Wien im Zusammenhang mit dem jährlich zu Frühlingsbeginn veranstalteten "Tag der Astrologie":
    Da die Astrologen als "Gewerbliche Dienstleister" in der Wirtschaftkammer Zwangsmitglieder sind, muss die Kammer - um die Mitgliedsbeiträge zu rechtfertigen - auch für diese Berufsgruppe etwas tun

    Wenn im Namen vom Bundesministerium für Familien und Jugend nun die Mehrzahl verwendet wird, dann ist dies noch kein Beweis, dass mit Familien auch schwule Partnerschaften - mit oder ohne Kinder - gemeint sind. Erst wenn sich Frau Karmasin in diesem Sinn äußert, dann wird es bedenklich.

    In der Bundestheaterführung gehört unbedingt eine kultur- und kunstbegeisterte Person, welche aus der Wirtschaft kommt und daher jederzeit erkennt, dass die vom Staat zur Verfügung gestellten Subventionen durch Fleiß erarbeitet worden und daher sehr sinnvoll einzusetzen sind.

    P.S. nur zur Klarstellung: Ich habe weder mit der Astrologie noch mit den Warmen etwas am Hut.

    • Riese35
      20. März 2014 10:56

      >> "Erst wenn sich Frau Karmasin in diesem Sinn äußert, dann wird es bedenklich."

      Hat nicht Frau Karmasin schon Äußerungen von sich gegeben, die eine Bewegung in diese Richtung signalisieren? Z.B. in einem ihrer ersten Interviews als Familienministerin auf die Homoadoption angesprochen?

    • Undine
      20. März 2014 14:58

      @Riese35

      Ja, das Signal war nicht zu überhören. Hätte sie es nicht von sich gegeben, wäre sie die längste Zeit Ministerin gewesen, und zwar nicht einmal 24 Std. lang! Wäre ihr nicht der Ministersessel wichtiger gewesen als "DIE TRADITIONELLE FAMILIE", hätte sie nach einem erklärenden Satz den Sessel, den sie kaum bestiegen hatte, freiwillig geräumt. Oder wäre da etwa noch etwas Schlechteres nachgekommen?

      Wie viele ahnungslose Minister hat eigentlich Spindelegger damals in Sekundenschnelle aus dem Hut gezaubert???

    • Riese35
      20. März 2014 15:51

      @Undine: Danke für die Bestätigung.

  13. Yoshinori Sakai
    20. März 2014 08:10

    Die Neo-Ministerin MMag.a Dr.in Sophie Karmasin hält sich derzeit seltsam im Hintergrund und gibt sich unauffällig. Sie überlässt lieber anderen die große Bühne.

    Die offizielle Webseite des Familienministeriums ist leider noch immer nicht fertig:

    http://www.bmfj.gv.at/

    Auf der ÖVP-Seite gibt es noch die meisten Informationen über Sophie Karmasin:

    http://www.oevp.at/team/karmasin/Sophie-Karmasin.psp

    Und zu Lebenslauf & Ausbildung ist hier viel zu finden - eine Frau mit beeindruckenden Titeln und Ausbildungen:

    http://www.meineabgeordneten.at/Abgeordnete/sophie.karmasin

    Ihre E-Mail-Adresse: sophie.karmasin@bmfj.gv.at

  14. Politicus1
    20. März 2014 07:37

    eine FAMILIENministerin, die selbst keine Vorstellung hat, wie eine FAMILIE im idealen Fall gestaltet sein soll - und dies auch öffentlich kund tut! - ist für mich als FAMILIENministerin untragbar.
    Das heisst nicht, dass sie alle anderen Formen familiären Zusammenlebens verdammen muss. Von mir aus kann sich jemand auch mit Hund und Wellensittich in seiner "Familie" glücklich fühlen. Die ideale Familie kann das jedoch in unserer Gesellschaft niemals sein. Und auch nicht eine Verpartnerung von zwei Homosexuellen.

    Wenn sich eine Familienministerin nicht traut, laut zu sagen, dass für sie noch immer eine Familie mit zwei heterosexuellen Elternteilen und einem, oder möglichst mehreren Kindern, das förderungswürdige Ideal ist, dann sollte sie ihr Amt raschest zur Verfügung stellen!

    • Undine
      20. März 2014 08:53

      @Politicus1

      ************!
      Und für den Satz:

      "Von mir aus kann sich jemand auch mit Hund und Wellensittich in seiner "Familie" glücklich fühlen"

      noch eine Extraportion*****! ;-)

    • Riese35
      20. März 2014 10:46

      In Sachen Gesellschaftspolitik hat sich die ÖVP bereits als "bessere" SPÖ gemausert. Fast alle nachhaltigen Initiativen zur Zerstörung der Familie kommen in letzter Zeit von der ÖVP, heute bereits in vorauseilendem Gehorsam um sich irgendwo einzuschmeicheln.

      Eine Frage an die Familienministerin: Warum dürfen sich eigentlich nicht drei oder vier Personen verpartnern?

    • Riese35
      20. März 2014 10:50

      Natürlich auch von mir viele ******* an Politicus1 und Undine.

      @Undine: Aus Ihrer Verwunderung schließe ich, daß Sie offenbar noch nicht die durchschnittliche Wiener Familie kennen: zwei Frauen und ein Hund.

    • Politicus1
      20. März 2014 11:03

      Undine und Riese:
      danke für die Zustimmung.
      Ist doch irgendwie traurig, dass man sich fast eine muslimisch geprägte Mehrheitsgesellschaft wünschen müsste, damit die traditionelle Familie erhalten bleibt ...

    • Undine
      20. März 2014 14:02

      @Politicus1

      Das ist es ja: Die FAMILIE ist die Basis für die Stärke und den Überlebenswillen eines Volkes! Und DARIN---und NUR darin!---sind uns die Moslems überlegen!

      Noch vor zwei Generationen war auch bei uns die MEHRKINDFAMILIE die NORM/ die NORMALITÄT! Damals---also vor zwei Generationen--- gab es auch dieses GEFÄHRLICHE Gerede von den Ausländern, die unseren Geburtenschwund auffüllen sollten, noch nicht, ebenso wenig die aus vielerlei Gründen unverantwortliche Forcierung durch Legalisierung der Abtreibungen. Damit schaufeln wir uns unser eigenes Grab.

    • Undine
      20. März 2014 14:06

      @Riese35

      Wir hatten zu den drei Kindern einen Hund und drei Katzen! ;-)
      Und danke für Ihre Zustimmung!

    • Riese35
      20. März 2014 15:48

      @Undine: Ja schon, aber Sie hatten sicher keine "Ehe"frau, sondern einen Ehemann, und Sie hatten 3 Kinder. Und ich kann mir nicht vorstellen, daß Sie Hund und Katze wie Ihre eigenen Kinder behandelt haben: Hundesakko, damit er im Winter nicht friert, Hund auf dem Arm beim Einkaufen durch das Geschäft getragen etc. Wien ist anders ;-)

    • Haider
      20. März 2014 23:27

      Den *********** von Undine kann ich nur mehr noch ein paar hinzufügen.
      So wie Verpartnerungen von Hund und Herrl (Frauerl) oft zu frapierenden Ähnlichkeiten führen, scheint es oft bei gleichgeschlechtlichen Partnerschaften zu sein: Das verbissene Kampfgetue von Emanzen prägt natürlich auch die Physiognomie solcher "Paare" und von sich ähnlich gebärdenden Homosexuellen will ich gar nicht reden, deren Gesten z.B. meist deckungsgleich sind. Natürlich sind dies reine Äußerlichkeiten. Bei "Innerlichkeiten" kenne ich mich zu wenig aus.

  15. logiker2
    20. März 2014 07:34

    ja glauben sie doch wirklich, dass sie in der degenerierten linksverseuchten gehirngewaschenen Politelite noch jemanden finden, der konservative Werte vertritt ?

    • logiker2
      20. März 2014 07:46

      ergänze dazu: Sarrazin, der neue Tugendterror, Seite 40/41. ZB.: "Das traditionelle Familienbild hat sich überlebt. Kinder brauchen nicht Vater und Mutter".

    • Riese35
      20. März 2014 08:35

      Sie sind zu pessimistisch. Ja, ich glaube jemanden zu finden, der konservative Werte vertritt. Der Kreis hat sich halt auf die FPÖ und einige vereinzelte Selbstdarsteller eingeengt.

    • logiker2
      21. März 2014 12:26

      danke Riese35, aber ich würde es realistisch bezeichnen. Auch Stronach hat die klasische Familie noch im Programm. Das wahnwitzige ist, dass jene Vertreter von der "fortschrittlichen" Linksmeute diffamiert und mit Häme und Spott verfolgt werden, so als wäre die Erhaltung unserer autochtonen Bevölkerung nur mehr durch Schwule und Lesben zu erhalten. Ja, und sogar unsere fortschrittliche dem Zeitgeist verfallene Kirche huldigt bereits jede andere Form und von der ÖVP ist ohnehin nichts mehr zu erwarten.

  16. Cotopaxi
  17. mischu
    20. März 2014 02:40

    Mit Mailath-Pokorny würde man nicht nur politisch, sondern auch wirtschaftlich den Bock zum Gärtner machen, denn sämtliche Kulturbetriebe in Wien sind unter seiner Ägide schwer defizitär und müssen mit Steuergeldsubventionen am Leben erhalten werden. Eines der schlimmsten Beispiele sind die Vereinigten Bühnen Wien, wo man bei der Musicalsparte mit 100%iger Auslastung gerechnet, jedoch mit entsprechendem Flops wie "Natürlich blond" usw. das Ziel permanent verfehlt hat.
    Trotzdem werden Gagen und Prämien in schwindelnder Höhe ausbezahlt!

    Diesem Herrn traue ich glatt zu, daß er womöglich noch den nächsten Steuerhinterzieher in Person von Hermann Nitsch engagiert und aus der Burg ein Orgien-Mysterienspieltheater macht.
    Dann wäre die linke Kulturschickeria wohl am Ziel! *sarkasmusaus*

    Ad WKO: Leitl scheinen die Zügel in seiner Zwangsgebührenorganisation immer mehr zu entgleiten. Wer sonst, wenn nicht er, könnte diesen Schwachsinn stoppen.

    Ad Familie: Das kommt davon, wenn man Minister im 24-Stunden-Verfahren und ohne Anhörung ins Amt hievt. Spindelegger beweist bis jetzt kein glückliches Händchen bei seiner Mannschaft. Noch ist es nicht zu spät für die ÖVP, als vormals wertkonservative Familienpartei, dieser Dame mutig und unmißverständlich klarzumachen:

    "Gesellschaft wird gesünder mit Vater, Mutter, Kinder!"





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