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Wie sich die Politik Krisensicherheit vorstellt

In extrem komplizierten Regeln schafft Europa jetzt ein eigenes Bankenrecht. Und seine Politik verspricht allen Ernstes, dass die Banken dann „krisensicher“ wären. Lächerlicher geht’s kaum.

Denn eine krisensichere Bank ist undenkbar. Es kann auch kein Stahlwerk und keinen Schuster geben, die absolut gegen Verluste und Krisen gefeit wären.

Aber haben nicht die Banken die Krise ab 2008 ausgelöst? Nein, das war ganz überwiegend die Politik, auch wenn deren Propagandisten das anders darstellen. Wie in allen Branchen gibt es gute und schlechte Banken, risikofreudige und behutsame. Aber es ist mit zahllosen Daten beweisbar: Der allergrößte Teil der seit 2008 aufgenommenen Schulden hat absolut nichts mit Banken zu tun, sondern nur mit Politik. Genauer: mit der ständigen Wählerbestechung durch die Parteien.

Die Europäisierung des Bankenrechts (ohne dass das ebenfalls sehr umfangreiche nationale Bankenrecht aufgehoben würde, ohne dass nationale Banken-Steuern abgebaut würden) wird keine einzige Krise verhindern. Es wird vielmehr zu enormen Kosten durch die Zwangsbeiträge zum europäischen Bankenfonds und durch die teure Aufblähung der Kontrolle kommen.

Aber trotz von dieser krisenerhöhenden Kostenbelastung bleibt zwangsläufig das Risiko. Das können noch so viele Kontrollore nicht ausschalten. Kredite können bei jeder Konjunkturwende plötzlich massenweise von guten zu schlechten, zu faulen werden; ein Land kollabiert, eine Branche wird durch neue Technologien plötzlich zukunftslos. Und dann? Dann stellen sich haargenau dieselben Fragen wie heute. Rettet man wackelnde Banken oder nicht? Wie etwa derzeit die Hypo.

Da Europas Politik bisher alle anderen Banken „rettet“, da sie dort aus Angst vor den Folgen und Haftungen die Gläubiger schont, wird sie das mit Sicherheit auch auf EU-Ebene tun. Sie wird es sogar noch viel unbeschwerter tun, da dann ja in Europa scheinbar Fonds herumliegen, die angeblich „retten“. In Wahrheit ist es freilich immer der Steuerzahler und Sparer, der ausgepresst wird.

Je mehr EU, umso stärker wird die Verantwortungslosigkeit. Statt dass endlich die Eigenverantwortung der Gläubiger greift, werden krachende Banken nun von irgendwo in Europa gerettet. Das wird fatal negative Folgen haben.

Aber dafür wird künftig doch viel besser kontrolliert. Das klingt nett. Das ist vor allem teuer. Das wäre aber nur dann auch „sicher“, wenn jeder Bankkredit verboten wird. Denn jeder hat ein Risiko. Werden die neuen Kontrollore das tun? Soll man sich Geld nur noch beim Bürokollegen oder beim Pfandleiher am Eck ausborgen können? Das wäre Steinzeit auf europäisch.

In einer Hinsicht hätte ein Abwürgen der Banken freilich auch positive Wirkungen: Anleger müssten sich dann direkt bei Unternehmen beteiligen, deren Aktien oder Anleihen kaufen. Das bringt dann mehr Rendite, aber natürlich auch mehr Risiko. Dabei wollte die EU doch Risiko beenden . . .

 Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    30. März 2014 06:22

    Es ist nur ein weiterer Schritt bis zum völligen Zusammenbruch, "...wir standen schon vor dem Abgrund....", die Politik ist nicht hilflos, sie weiß ganz genau was sie will: Das Geld der Sparer mit den Schulden saldieren und wenn das nicht reicht, weitere Steuern aus den Bürgern herauspressen!

    Unser "Lieblingsmoderator" Armin Wolf wird uns das alles gut verkaufen wollen, allerdings, schon jetzt findet die große Mehrheit der Zuseher sein Auftreten unerträglich, siehe heute in der "Presse" veröffentlichte Postermeinungen:

    http://diepresse.com/home/kultur/medien/1583787/Armin-Wolfs-Mailbox_Sie-haben-echt-Nerven-?_vl_backlink=/home/index.do

  2. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    30. März 2014 01:21

    Wie sich immer deutlicher herausstellt, will die EU in erster Linie an das Geld des Steuerzahlers und das möglichst billig und mit wenig Risiko sprich ohne Einlagensicherung, denn wie sonst soll man die neueste Idee eines EU-Sparbuchs interpretieren.

    http://www.finanzen.net/nachricht/private-finanzen/Mit-Foerderung-EU-Kommission-will-europaeisches-Sparbuch-einfuehren-3399791

    Zwar wird uns erklärt, daß mit den Guthaben Mittelstandsunternehmen günstige Kredite gewährt werden sollen, aber wurde uns das nicht schon beim Geld für immer niedrigere Zinssätze erklärt. Was haben die Banken damit gemacht? Tatsächlich nur spekuliert, anstatt die Wirtschaft mit entsprechenden Krediten für Unternehmensinvestitionen anzukurbeln?

    Fazit aus allen diesen Bemühungen: Sobald sich die Politik am Finanzsektor exponiert, sollte der Normalbürger die Finger davon lassen, weil er nur verlieren kann.

  3. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    30. März 2014 11:43

    Wer hat uns denn die Sache eingebrockt? Geldgierige, verantwortungslose Politiker weltweit, mischen sich überproportional in Finanz- u. Wirtschaftsbelange ein, brechen ein Gesetz nach dem anderen und saugen die Völker aus. Je aufgeblähter, umso lieber, weil unkontrollierbar.
    Die "Elite" hat beim Zusammenbruch wenig zu fürchten, sie hat ihr "Diebesgut bestimmt bereits in Sicherheit.

  4. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    30. März 2014 09:03

    Bankenabgabe und Bankenfonds ...
    Die bösen Banken zahlen eine Bankenabgabe, die Banken zahlen in einen europäischen Bankenfonds ...
    Wer's glaubt wird selig!
    Die Banken zahlen nicht einen Cent!
    Die Bankkunden zahlen beides über erhöhte Bankgebühren.
    Alle wissen es - nur nicht Herr Faymann und die EU-Bankenexperten ...

  5. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    30. März 2014 08:33

    Nicht nur die Bankenunion ist ein Verbrechen an Europa. Auch die geplante Wirtschaftsregierung, die Fiskalunion und die demokatrische Legitimation (hier kann man sich eh schon auf nationaler Ebene ansehen wie diese ausschaut - Propaganda und Gaukelei).

    Die Bankenunion besteht aus drei Teilen
    - der Europäischen Bankenaufsicht,
    mit einem schäbigen Trick umgeht man hier den AEUV (Vertrag über die Arbeitsweise der EU), aber nach der EU-Wahl wird von der Nomenklatura alles auf rechtliche Basis gestellt, dh man setzt Fakten, die später unumkehrbar sein sollen
    - eines einheitlichen Abwicklungsmechanismus für Banken,
    dieser unter dem Dach der EZB, hier wird Befangenheit der EZB in Unfähigkeit insolvente Banken abzuwickeln enden und
    - einer Gemeinsamen Einlagensicherung,
    wo dann der Europäische Sparer und Steuerzahler gemeinsam wirken darf ohne Einfluss zu haben, noch haben der Sparkassen-, Volksbanken- und Raiffeisensektor dank des Einsatzes des Herrn Fahrenschon eine Ausweitung auf diesen Sektor verhindern können, doch es wird nicht lange dauern und auch diese Bastion wird, nein muss fallen, weil es sich sonst nicht ausgeht. Einen Aufschrei im österreichischen Bereich dieser Bank ist nicht zu hören, ich frage mich schon lange, warum?

    Mir erscheint, Ursache dieses Aktionismus und Weitertreibens der Vertiefung in Richtung Vereinigte Staaten in Europa ist die skrupellose Sicherung des Stellenwerts der Nomenklatura, das Auffangen unzähliger Angestellter, die im privaten Finanzbereich überzählig werden und der Schutz der "reichen" Gläubiger wie auch der OK, der Organisierten Kriminalität. Auch wenn letzteres vielen absurd erscheint, so liegt die Ursache und das Übel der Krise in diesen kriminellen Strukturen. Das ist ein Faktum, wer das nicht sieht, ist blind. Der künftige Weg wird mit Leichen geplastert sein, mit Leichen, die Opfer dieser feigen Politik werden. Das sind Unternehmer, Steuerzahler und Sparer. Noch werden die Auswirkungen nicht gesehen, doch die Einschläge kommen näher.

    Mit Lug und Trug wurden die letzten Wahlen gerade noch für SPÖ und ÖVP zum knappen Erfolg. Stronach, der die Wahrheit ansprach, doch wie Kassandra wirkte, weil das Feld noch nicht aufbereitet war, wurde abgekanzelt. Ich denke, das werden noch viele bereuen.

    Bereits 2012 in conwutatio veröffentlicht, lange vor der NR-Wahl 2013:
    http://www.conwutatio.at/index.php?option=com_content&view=article&id=99:ezb-und-bankenaufsicht&catid=5:europa

    wie auch

    http://www.conwutatio.at/index.php?option=com_content&view=article&id=98%3Aeuro-euro-ueber-alles&catid=5%3Aeuropa&Itemid=1

  6. Ausgezeichneter Kommentatorhamburger zimmermann
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    30. März 2014 04:26

    Kaum daß wir Kriegshetze jeder Art einigermaßen überstanden haben, folgt die neueste EU-Lüge: "Europa schafft jetzt ein eigenes Bankenrecht". Europa schafft gar nix, sondern die US-Ostküste als Kolonialmacht fordert die Expropriation. Logo folgen die Handlanger in der EUdSSR Gewehr bei Fuß. Dieses in mancher Hinsicht (siehe Ukraine-Putsch) sogar in blutiger Praxis.

    Und die meisten unserer übereifrigen und unterintelligenten Volkszertreter dienen sich den EU-Bonzen an, als sei Frau Merkel Kommandeuse in einer Protektorats-Behörde. In Inklusion mit einem Schäuble als Allzweckwaffe und einem Gauckler als kriegslüsternem Pfaffen.
    .

  7. Ausgezeichneter KommentatorOnkel Hans
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    31. März 2014 06:53

    Da werden in Wien ein paar Kirchen KULTURENTREICHERT. Nicht dass mich der Schaden der Katholen viel kümmern würde: Die haben sich schon redlich ihre Kulturbe/entreicherung verdient und an deren Import nachhaltig mitgewirkt.

    Wirklich ärgerlich ist aber, dass der staatliche DRECKSFUNK, den wir zwangsfinanzieren müssen, natürlich den Vornamen des Tatverdächtigen unterschlägt, damit wir uns keinen Reim auf die Entwicklungen machen können.

    Die sonstigen Lizenzblattln schwadronieren von "religiösen Gesängen" mit denen sich der Täter vor der Tat aufgegeilt haben soll.

    Darf man fragen, was er denn da gehört hat?

    "Näher mein Gott zu dir" vielleicht?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorOnkel Hans
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    31. März 2014 06:53

    Da werden in Wien ein paar Kirchen KULTURENTREICHERT. Nicht dass mich der Schaden der Katholen viel kümmern würde: Die haben sich schon redlich ihre Kulturbe/entreicherung verdient und an deren Import nachhaltig mitgewirkt.

    Wirklich ärgerlich ist aber, dass der staatliche DRECKSFUNK, den wir zwangsfinanzieren müssen, natürlich den Vornamen des Tatverdächtigen unterschlägt, damit wir uns keinen Reim auf die Entwicklungen machen können.

    Die sonstigen Lizenzblattln schwadronieren von "religiösen Gesängen" mit denen sich der Täter vor der Tat aufgegeilt haben soll.

    Darf man fragen, was er denn da gehört hat?

    "Näher mein Gott zu dir" vielleicht?


alle Kommentare

  1. Diversity (kein Partner)
    31. März 2014 11:17

    Nach dem Bekanntwerden des ersten Ergebnisses bei den türkischen Kommunalwahlen ist es am Sonntagabend in Wien zu einem spontanen Autokorso gekommen. Rund 250 Fahrzeuge waren daran beteiligt.

    http://www.vienna.at/spontaner-autokorso-in-wien-nach-tuerkischen-wahlergebnissen/3912863

  2. Torres (kein Partner)
    31. März 2014 10:36

    "Aber trotz von dieser krisenerhöhenden Kostenbelastung bleibt zwangsläufig das Risiko". Ein weiterer Unterberger'scher Sprachschatz. Die Leser des "Börsen-Kuriers" sollen ja schließlich auch etwas zum Lachen haben. Ernst genommen will Unterberger offenbar nicht werden - sonst würde er seine Artikel vor der Veröffentlichung zumindest noch einmal durchlesen.

  3. Tik Tak (kein Partner)
    31. März 2014 10:10

    Nette und richtige Erkenntnis vom Unterberger.

    Krisen passieren und manchmal hat man keinen Einfluß darauf.

    So weit so gut, aber warum bietet der Unterberger dann einer persönlichen Hetzkampagne eines seiner Freunde auf den Stepic hier eine Bühne?

    Zweierlei Maß kommt nicht gut an, wenn man, wie der Unterberger, angeblich ein großer und seriöser Journalist sein will.

    Aber vielleicht lernt er ja noch dazu, der Unterberger.
    Dieser Artikel ist ja schon fast ein Anfang.

  4. cmh (kein Partner)
    31. März 2014 09:46

    Was soll man von Regeln für die Banken halten.

    Es ist doch sowas wie sicher, dass diese Regeln nie und nimmer eingehalten werden. Wir doch die erste Regel, die immer und überall zu gelten hat überall nur nicht bei den Banken eingehalten:

    Wem das Geld ausgeht, der geht in Konkurs.

    Die Banken machen einfach das Geld, das ihnen daher nie ausgehen kann. Genauso werden sie uns dann das X für das U vormachen, wenn diese Regeln nicht eingehalten werden.

    • Tik Tak (kein Partner)
      31. März 2014 10:12

      Eine Regel würde schon reichen:

      "Politik raus den Banken, das ist keine Spielwiese und schon gar kein Selbstbedienungsladen für Amateure"

      Aber das wird wohl ein Wunschtraum bleiben.

    • cmh (kein Partner)
      31. März 2014 10:48

      Bevor die Banken in den Konkurs gehen schreien sie nach der helfenden Hand der Politiker. Die sind dann wieder drinnen.

      Den Banken muss jede Hoffnung genommen werden, sie könnten auf politischem Weg die Kräfte der Wirtschaft ausser Kraft setzen. Nur dann werden die Banken die nötigen Härte den Politikern an den Tag legen.

      Und außerdem: würden Sie einem Politiker glauben, der sagt, dass er keine Kontakte zu Banken hätte?

  5. Onkel Hans (kein Partner)
    31. März 2014 06:53

    Da werden in Wien ein paar Kirchen KULTURENTREICHERT. Nicht dass mich der Schaden der Katholen viel kümmern würde: Die haben sich schon redlich ihre Kulturbe/entreicherung verdient und an deren Import nachhaltig mitgewirkt.

    Wirklich ärgerlich ist aber, dass der staatliche DRECKSFUNK, den wir zwangsfinanzieren müssen, natürlich den Vornamen des Tatverdächtigen unterschlägt, damit wir uns keinen Reim auf die Entwicklungen machen können.

    Die sonstigen Lizenzblattln schwadronieren von "religiösen Gesängen" mit denen sich der Täter vor der Tat aufgegeilt haben soll.

    Darf man fragen, was er denn da gehört hat?

    "Näher mein Gott zu dir" vielleicht?

    • cmh (kein Partner)
      31. März 2014 09:49

      Gestank kann man nicht mit Vakuum bekämpfen. Zwar stinkt es dann nicht mehr, aber alles ist tot. Oder das Vakuum kein Vakuum mehr, doch dann stinkt es erst recht.

      Die werte Atheistengilde sollte sich überlegen, ob sie sich nicht mit dem Christentum aus Gründen der Staatsraison, was sage ich der Selbsterhaltung, arrangieren sollte.

    • Onkel Hans (kein Partner)
      31. März 2014 10:58

      @cmh:

      Für ein Arrangement und das Reichen der hilfreichen Hand wäre ich schon zu haben. Aber die Christlichen müssen schon auch wollen. Bislang sehe ich dort überwiegend nur Kryptokommunismus und den stark ausgeprägten Trieb zur Selbstvernichtung.

      Aber nach "Dompfarrer" "Toni" Faber hat es eh nur "keine besonders wertvollen" Gegenstände betroffen. Ist also eh wurscht!

  6. Josef Maierhofer
    30. März 2014 18:39

    Das Problem und das Risiko scheint mir die EU-Politik zu sein.

    Nämlich zu glauben, man dürfe alles zu Tode regeln, diesmal das Bankwesen, oder geht es darum dass unsere gescheiten EU-Damen und -Herren selber die die Lizenz für Pyramidenspiele ausüben wollen ?

  7. Ai Weiwei
    30. März 2014 17:37

    Etwas zum Schmunzeln von Pammesberger (Kurier):

    Faymanns Lied der Arbeit:

    http://images02.kurier.at/46-60928333.jpg/kurier-pammesberger-slide/58.231.959

  8. Wertkonservativer
    30. März 2014 15:29

    Liebe Freunde im Blog:

    was regt Ihr Euch an diesem wunderschönen Frühlings-Sonntag über Dinge auf, die Ihr allesamt ja wirklich nicht ändern könnt?!!

    Geniesst doch das Leben, wie es Euch geschenkt wird, und vergesst die Querelen des Alltages und der Welt ganz insgesamt.

    Wir hatten gerade zwei unserer Enkelkinder (samt Elternschaft) bei uns zum Sonntagsmahl! Beide studieren; die bei uns hier diskutierten Probleme sind für sie kaum relevant:
    sie wollen in einem freien und "durchlässigen" Europa ihre Zukunft gestalten, jenseits aller Retro-Befürchtungen und -Hemmnisse!

    Ja, ich glaube langsam und zunehmend sicher, dass wir hier ziemlich weit entfernt von der Lebenswirklichkeit des 21. Jahrhunderts liegen!
    Fragt Eure Kinder und Enkel: Ihr werdet ähnliche Antworten hören!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Elisabeth Mudra
      30. März 2014 19:38

      Ich wünsche Ihrer werten Familie und uns allen, daß "die hier diskutierten Probleme … kaum relevant" sind. Dennoch: Als konservativer Mensch verlasse ich mich nicht auf das Herumlügen von EUdSSR-gesteuerten Politkriminellen (die ihre eigenen Millionen längst in Singapur gebunkert haben).
      .

    • Cotopaxi
      30. März 2014 20:03

      Immer wenn es in der Diskussion und anhand der Themenwahl eng für die Schwarzen und die EUdSSR wird, kommt vom WK die abgeklärte Aufforderung, sich doch anderen Fragen und den wirklich wichtigen Dingen des Lebens zu widmen. ;-)

    • terbuan
      30. März 2014 20:08

      Lieber Gerhard,
      beides ist möglich, die Zustände in dieser Welt in Besorgnis zu kritisieren und das Leben dennoch zu genießen.
      Mein Posting heute stammt von 6:22 und ich habe den herrlichen Frühlingstag vorwiegend im Freien verbracht. Heute Nachmittag war ich z.B. in in einem der stimmungsvollsten (Freiluft)Heurigen in Wien-Döbling. Wir haben nicht über Politik gesprochen. ;-)
      Liebe Grüße
      terbuan

    • Zraxl (kein Partner)
      31. März 2014 18:20

      Flieht auch manche Illusion,
      Die dir einst dein Herz erfreut,
      Gibt der Wein dir Tröstung schon
      Durch Vergessenheit!
      Glücklich ist, wer vergisst,
      Was doch nicht zu ändern ist.
      Kling, kling, sing, sing, sing
      Trink mit mir, sing mit mir,
      Lalala, lalala ...

  9. Brigitte Imb
    30. März 2014 11:43

    Wer hat uns denn die Sache eingebrockt? Geldgierige, verantwortungslose Politiker weltweit, mischen sich überproportional in Finanz- u. Wirtschaftsbelange ein, brechen ein Gesetz nach dem anderen und saugen die Völker aus. Je aufgeblähter, umso lieber, weil unkontrollierbar.
    Die "Elite" hat beim Zusammenbruch wenig zu fürchten, sie hat ihr "Diebesgut bestimmt bereits in Sicherheit.

  10. dssm
    30. März 2014 10:33

    Was hätte die Politik denn sonst tun sollen? Jede andere Lösung würde für die Minderheit der Nettozahler gut sein und diese damit stärken und gleichzeitig die Verschuldungsmöglichkeiten der Eliten senken.

    Der Grund ist schnell gefunden. Geht eine Bank pleite, so werden aus den diversen verwalteten und eingebrachten Vermögenswerten die Ausfälle abgedeckt. Die Einlagen sind also weg oder jedenfalls viel kleiner. Die von der Bank vergebenen Kredite bleiben aber! Es steht also mehr Kreditvolumen, weniger Einlagenvolumen gegenüber, dies verhindert bald die neue Kreditvergabe, da schlicht die Einlagen dazu nicht mehr da sind.

    Dazu kommt, daß für viele Einlagen eine staatliche Besicherung existiert und zwar weit über die berühmte Kleineinlegersicherheiten hinaus. Viele der Gelder sind nämlich von Versicherungen. Gerade Pensions- und Kapitalversicherungen haben aber oft eine staatliche Garantie auf das eingezahlte Kapital. Der Steuerzahler würde also sowieso zahlen.

  11. Undine
    30. März 2014 10:28

    STICHWÖRTER:

    1857 Erstmaliger BANKROTT einer BANK in OHIO---1. Weltwirtschaftskrise 1857---KRIMKRIEG (1853-1856) ---WEIZENLIEFERUNGEN

    °°°°° Die WELTWIRTSCHAFTSKRISE 1857

    http://www.boerse.de/boersenwissen/boersengeschichte/Die-Weltwirtschaftskrise-1857%7C78

    °°°°° Geschichte der Wirtschaftskrisen:
    Von der Tulpenkrise zur aktuellen Schuldenkrise

    http://web.ard.de/galerie/content/nothumbs/default/890/html/1177_8393.html

    Zitat aus dem Buch "Das Haus an der Elbchaussee":

    "Mit dem KRIMKRIEG sind die russischen Getreidelieferungen nach Europa zurückgegangen, und die amerikanischen Farmer haben so viel Getreide ausgesät wie noch nie zuvor.
    Doch Europa hat 1857 selbst eine gute Getreideernte, die Farmer werden ihr Getreide nicht los, Geld wird knapp in den USA. Amerikanische und englische Kaufleute können ihre Waren nicht verkaufen. Aber viele von ihnen haben auf ihre noch UNVERKAUFTEN Waren WECHSEL gezogen, um sich an SPEKULATIONEN mit EISENBAHNAKTIEN zu beteiligen.

    Im Oktober 1857 haben 1415 amerikanische Banken falliert......."

    Der Kaufmann Friedrich ENGELS schreibt an seinen Freund Dr. Karl MARX: "Die ganze Geschichte in Hamburg beruht auf der großartigsten WECHSEL-REITEREI, die je gesehen wurde....."

    Also: Alles schon einmal da gewesen!

    • Undine
      30. März 2014 16:02

      Nachtrag:

      Die "Lehman Brothers" waren, als zum ersten Mal eine Bank (OHIO 1857) zusammenkrachte und die 1. Weltwirtschaftskrise auslöste, gerade erst einmal in den USA heimisch geworden. 150 Jahre später sollte IHRE Bank die größte Weltwirtschaftskrise aller Zeiten auslösen und fast die ganze Welt in den Abgrund reißen.

      WIKIPEDIA:

      Lehman Brothers wurde 1850 in Montgomery, Alabama, von den Brüdern Hayum (Henry), Mendel (Emmanuel) und Maier (Mayer) Lehman gegründet. Die Brüder ? Söhne des fränkischen Viehhändlers Abraham Löw Lehmann ? waren zwischen 1844 und 1850 aus Rimpar bei Würzburg in die USA emigriert.[2] Vor der Gründung von Lehman Brothers eröffnete Henry Lehman 1844 in Alabama einen Gemischtwarenhandel. Sein Bruder Emanuel trat 1848 in das Geschäft ein. Die Geschäftstätigkeit wurde dann schon bald auf den Handel mit Baumwolle verlagert. Hieraus entwickelte sich die Bankentätigkeit.

      Nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg wurde die Geschäftstätigkeit nach New York verlagert.

  12. perseus
    30. März 2014 10:27

    Ich hatte unlängst das zweifelhafte Vergnügen, mit einer österreichischen Bank über die Finanzierung eines Maschinenkaufs zu sprechen. Die Bank wollte sich absichern wie Fort Knox. Als ich erwähnte, dass wir ja eine Eigenkapitalquote von mehr als 33%, haben und dass Bank Austria weniger als 8% hat und dass eine Finanzierung mit uns abzuschließen daher ein recht niedriges Risiko darstellt, hat der Banker gesagt: „Mit dem Eigenkapital der Banken ist das anders…“

    Und das ist auch das Problem um das es hier geht. Das Geld kommt nur in der Politik an, nicht in der Industrie, wo es eingesetzt wird, um Güter zu produzieren und Arbeitsplätze zu schaffen.

    Die Politik will nicht die Banken sicherer machen, sie will sich die Finanzierung ihrer Wählerbestechungsaktionen europaweit für alle Zukunft absichern.
    Die einzige Möglichkeit, Banken sicherer zu machen besteht aber ausschließlich darin, der korrupten Politik das Geld wegzunehmen. Das würde folgendes erfordern:

    • Nicht die Politik bestimmt (mittels Zugriff auf Notenbanken und Gesetzgebung - „Basel3“)wieviel die Aufnahme von Schulden den Staat kostet (Zinssatz), sondern der Markt tut das. Dann wären die Zinsen für Staatsschulden, die Politiker verantworten längst viel höher und die produktive Wirtschaft hätte weitaus bessere Bedingungen. Derzeit drucken die Notenbanken unglaublich viel Geld – es kommt aber nicht in der Industrie an, sondern sichert das Schuldenmachen des Staates ab, indem es die Liquididtät der Banken sichert.

    • Das Investment- und Veranlagungs-Geschäft der Banken vom Geschäftsbankenbereich (der Kredite vergibt, Girokonten und Sparbücher führt) trennen, dann müssten nicht immer wieder Banken, die sich im Investmentbereich „verzocken“ gerettet werden.

    Leider wird das erst geschehen wenn nichts mehr zu retten ist, denn der Staat hängt wie ein Heroinsüchtiger an der Nadel, am Tropf der Banken. Der Entzug nach dem Crash wird fürchterlich sein und uns alle treffen.

    • perseus
      30. März 2014 11:17

      Information Eigenkapitalquote Bank Austria

      in Mio €
      Eigenkapital 15.052,0 7,7
      Bilanzsumme 196.210,0 100,0

  13. brechstange
    30. März 2014 10:01

    Etwas Humoristisches zum Morgen, damit wir uns ein bißchen in die Denke der gierigen Finanzwelt einleben können.

    Von der Fuselanleihe zur SSO (Sauf-Sammel-Obligationen) zum sicheren DGZ (Delirium-Garantie-Zertifikat), die Welt der innovativen Finanzprodukte tierisch witzig erklärt. Viel Spaß!

    http://www.youtube.com/watch?v=_P_KAy_gGd0

  14. Politicus1
    30. März 2014 09:03

    Bankenabgabe und Bankenfonds ...
    Die bösen Banken zahlen eine Bankenabgabe, die Banken zahlen in einen europäischen Bankenfonds ...
    Wer's glaubt wird selig!
    Die Banken zahlen nicht einen Cent!
    Die Bankkunden zahlen beides über erhöhte Bankgebühren.
    Alle wissen es - nur nicht Herr Faymann und die EU-Bankenexperten ...

    • brechstange
      30. März 2014 09:09

      Dazu reicht Reichenhetze und Gerechtigkeitsrufe und schon ist der Blick vernebelt für das Wesentliche.

    • socrates
      30. März 2014 23:52

      Wenn der Bankenfond von mir verwaltet wird, bin ich einverstanden, sonst nicht!

  15. brechstange
    30. März 2014 08:33

    Nicht nur die Bankenunion ist ein Verbrechen an Europa. Auch die geplante Wirtschaftsregierung, die Fiskalunion und die demokatrische Legitimation (hier kann man sich eh schon auf nationaler Ebene ansehen wie diese ausschaut - Propaganda und Gaukelei).

    Die Bankenunion besteht aus drei Teilen
    - der Europäischen Bankenaufsicht,
    mit einem schäbigen Trick umgeht man hier den AEUV (Vertrag über die Arbeitsweise der EU), aber nach der EU-Wahl wird von der Nomenklatura alles auf rechtliche Basis gestellt, dh man setzt Fakten, die später unumkehrbar sein sollen
    - eines einheitlichen Abwicklungsmechanismus für Banken,
    dieser unter dem Dach der EZB, hier wird Befangenheit der EZB in Unfähigkeit insolvente Banken abzuwickeln enden und
    - einer Gemeinsamen Einlagensicherung,
    wo dann der Europäische Sparer und Steuerzahler gemeinsam wirken darf ohne Einfluss zu haben, noch haben der Sparkassen-, Volksbanken- und Raiffeisensektor dank des Einsatzes des Herrn Fahrenschon eine Ausweitung auf diesen Sektor verhindern können, doch es wird nicht lange dauern und auch diese Bastion wird, nein muss fallen, weil es sich sonst nicht ausgeht. Einen Aufschrei im österreichischen Bereich dieser Bank ist nicht zu hören, ich frage mich schon lange, warum?

    Mir erscheint, Ursache dieses Aktionismus und Weitertreibens der Vertiefung in Richtung Vereinigte Staaten in Europa ist die skrupellose Sicherung des Stellenwerts der Nomenklatura, das Auffangen unzähliger Angestellter, die im privaten Finanzbereich überzählig werden und der Schutz der "reichen" Gläubiger wie auch der OK, der Organisierten Kriminalität. Auch wenn letzteres vielen absurd erscheint, so liegt die Ursache und das Übel der Krise in diesen kriminellen Strukturen. Das ist ein Faktum, wer das nicht sieht, ist blind. Der künftige Weg wird mit Leichen geplastert sein, mit Leichen, die Opfer dieser feigen Politik werden. Das sind Unternehmer, Steuerzahler und Sparer. Noch werden die Auswirkungen nicht gesehen, doch die Einschläge kommen näher.

    Mit Lug und Trug wurden die letzten Wahlen gerade noch für SPÖ und ÖVP zum knappen Erfolg. Stronach, der die Wahrheit ansprach, doch wie Kassandra wirkte, weil das Feld noch nicht aufbereitet war, wurde abgekanzelt. Ich denke, das werden noch viele bereuen.

    Bereits 2012 in conwutatio veröffentlicht, lange vor der NR-Wahl 2013:
    http://www.conwutatio.at/index.php?option=com_content&view=article&id=99:ezb-und-bankenaufsicht&catid=5:europa

    wie auch

    http://www.conwutatio.at/index.php?option=com_content&view=article&id=98%3Aeuro-euro-ueber-alles&catid=5%3Aeuropa&Itemid=1

  16. Wertkonservativer
    30. März 2014 07:48

    Ein Eingeständnis:

    vom Bankwesen an sich und von den großen Zusammenhängen in der Finanzwelt verstehe ich zu wenig, um hier überhaupt mitreden zu können, daher enthalte ich mich dazu jeden Kommentars!
    Einige wenige hier sind neben Dr. Unterberger- wie z.B. unser Mitblogger @ terbuan - fachlich versiert und auch informiert! Da hole ich mir dann ein Alzerl ihres Fachwissens aus dem Blog, um (allfällig) interessierten Enkeln einigermaßen Paroli bieten zu können!
    Dass allerdings auch Stahlwerke gegen Krisen und Verluste nicht gefeit sind (siehe 2.Absatz A.U.), kann ich aus meinem langen Berufsleben nur bestätigen:
    die Werksschließungen, An- und Verkäufe ehemals wichtiger Stahlwerke, die ich erleben musste, zeigen, wie verwundbar inzwischen unsere europäische Industrielandschaft geworden ist.
    Vor Jahren noch stolze Stahlkonzerne in europäischer Hand, heute Tochterunternehmen in Händen indischer Nabobs!

    Weit hamma's bracht, wir "Abendlandler"!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • dssm
      30. März 2014 10:46

      Das ist eine logische Entwicklung.
      Einmal exportiert Europa zu wenig, daher müssen wir wohl Vermögenswerte verscherbeln um weiterhin in Saus und Braus leben zu können.

      Zum zweiten ist es für einen 'Ausländer' deutlich leichter mit den Behörden zu verkehren. Wenn also ein Staat wieder einmal bürokratische Schikanen auffährt oder die Kosten drastisch hebt, dann kann der Ausländer einfach sein Werk schließen und gehen; oder kann die diplomatischen Kanäle sowie internationale Gerichte nutzen.
      Ganz anders der Inländer, der hat im Land ja auch soziale Bindungen, die nun arbeitslosen ehemaligen Mitarbeiter wohnen voraussichtlich nicht weit weg. Auch die Behörden können ihn und seine Familie weiterhin drangsalieren. Deshalb investiert der Europäer in Südamerika oder Südostasien und der Südamerikaner hier bei uns.

  17. terbuan
    30. März 2014 06:22

    Es ist nur ein weiterer Schritt bis zum völligen Zusammenbruch, "...wir standen schon vor dem Abgrund....", die Politik ist nicht hilflos, sie weiß ganz genau was sie will: Das Geld der Sparer mit den Schulden saldieren und wenn das nicht reicht, weitere Steuern aus den Bürgern herauspressen!

    Unser "Lieblingsmoderator" Armin Wolf wird uns das alles gut verkaufen wollen, allerdings, schon jetzt findet die große Mehrheit der Zuseher sein Auftreten unerträglich, siehe heute in der "Presse" veröffentlichte Postermeinungen:

    http://diepresse.com/home/kultur/medien/1583787/Armin-Wolfs-Mailbox_Sie-haben-echt-Nerven-?_vl_backlink=/home/index.do

    • diko
      30. März 2014 06:52

      interessanter Link, der mir einmal mehr bestätigt, dass ich mit AU, EF etc. "Russia today" u. "You Tube" mehr als ausreichend informiert bin. (ORF ist schon seit langem eliminiert.)

  18. hamburger zimmermann
    30. März 2014 04:26

    Kaum daß wir Kriegshetze jeder Art einigermaßen überstanden haben, folgt die neueste EU-Lüge: "Europa schafft jetzt ein eigenes Bankenrecht". Europa schafft gar nix, sondern die US-Ostküste als Kolonialmacht fordert die Expropriation. Logo folgen die Handlanger in der EUdSSR Gewehr bei Fuß. Dieses in mancher Hinsicht (siehe Ukraine-Putsch) sogar in blutiger Praxis.

    Und die meisten unserer übereifrigen und unterintelligenten Volkszertreter dienen sich den EU-Bonzen an, als sei Frau Merkel Kommandeuse in einer Protektorats-Behörde. In Inklusion mit einem Schäuble als Allzweckwaffe und einem Gauckler als kriegslüsternem Pfaffen.
    .

    • Walter Höller
      30. März 2014 08:57

      Sehr geehrter Herr Hamburger Zimmermann, Sie sind ein antiamerikanischer und antisemitischer Phrasendrescher, der sich sein Weltbild auf seiten holt, die mit .ru enden. O.K., Sie haben sich erfolgreich geoutet und könnten es dabei belassen. Da Sie außer antiwestlerischem Schimpfen nichts beizutragen haben, bleiben Sie doch bitte künftig in Hamburg und bei der Zimmerei. Mancher hier würde es Ihnen danken.

    • Wertkonservativer
      30. März 2014 10:21

      Da bin ich ganz Ihrer Meinung, werter Herr Höller!

      Grüße vom prowestlichen Wertkonservativen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • hamburger zimmermann
      30. März 2014 13:14

      Sehr geehrte Herren Höller und Michler,

      das erhoffte und versprochene Europa der Vaterländer wird widerwärtig pervertiert. Ist bei Gauweiler, Schachtschneider und anderen in erschreckenden Details nachzulesen. Polemischer Hinweise auf angeblich "antiwestlerisches Schimpfen" und "Internet-Seiten mit .ru" hätte es keineswegs bedurft.
      .

    • ludus
      30. März 2014 19:00

      Wo sagt der Hamburger Zimmermann die Unwahrheit?

  19. mischu
    30. März 2014 01:21

    Wie sich immer deutlicher herausstellt, will die EU in erster Linie an das Geld des Steuerzahlers und das möglichst billig und mit wenig Risiko sprich ohne Einlagensicherung, denn wie sonst soll man die neueste Idee eines EU-Sparbuchs interpretieren.

    http://www.finanzen.net/nachricht/private-finanzen/Mit-Foerderung-EU-Kommission-will-europaeisches-Sparbuch-einfuehren-3399791

    Zwar wird uns erklärt, daß mit den Guthaben Mittelstandsunternehmen günstige Kredite gewährt werden sollen, aber wurde uns das nicht schon beim Geld für immer niedrigere Zinssätze erklärt. Was haben die Banken damit gemacht? Tatsächlich nur spekuliert, anstatt die Wirtschaft mit entsprechenden Krediten für Unternehmensinvestitionen anzukurbeln?

    Fazit aus allen diesen Bemühungen: Sobald sich die Politik am Finanzsektor exponiert, sollte der Normalbürger die Finger davon lassen, weil er nur verlieren kann.

    • Wyatt
      30. März 2014 07:26

      ebenfalls - nicht ganz falsch liegende Gedanken, zum Thema EU- Zentralismus:

      http://ef-magazin.de/2014/03/28/5128-freitagsgedanken-gross-oder-klein

    • brechstange
      30. März 2014 08:05

      wyatt

      Guter Artikel, meine Rede seit Anbeginn des Blogs wie auch schon vorher.

      Größenwahn tut selten gut.

      Mischu

      Auf der Suche nach Geld ist die Kreativität groß. Ein paar Bobos freuen sich bestimmt, in Europa einzuzahlen. Bis die Substanz verbraucht ist, gibt es sicher Scheingewinne.

    • dssm
      30. März 2014 10:53

      @mischu
      Es fehlt ganz einfach die Kreditnachfrage, nicht das Angebot.
      Die gesunden Betriebe bauen Schulden ab, investieren also nicht mehr und die kaputten Betriebe wollen zwar, aber erfüllen nie auch nur die mindesten Auflagen.

      Andererseits ist der Kredit an Private durch die vielen staatlichen Regeln und Auflagen (Konsumentenschutz!) nicht besonders rentabel und extrem teuer wegen der Bürokratie.

    • brechstange
      30. März 2014 12:13

      Kreditnachfrage gäbe es schon, dssm. Durch Wettbewerbsverzerrungen (ULSG), durch hohe Steuern und Abgaben, durch wahnsinnig gewordene Bürokratie wird jede Initiative im Keim erstickt. Es konkurriert der private Bereich mit dem öffentlichen, das ist selbstverständlich nur für den privaten Bereich tödlich. Der öffentliche melkt die Kuh eben solange bis sie tot ist.

    • mischu
      30. März 2014 20:39

      @brechstange

      Vielen Dank für die Ergänzung, das sehe ich genauso! *****

    • dssm
      30. März 2014 23:27

      @brechstange
      Das Problem ist etwas komplizierter.
      Ich empfinde die Verwendung der Steuern als unmoralisch. Also will ich so wenig wie möglich zahlen. Daher gibt es keine Investitionen in Österreich mehr; mag heißen, Personal abbauen, Schulden komplett abbauen, daher auch keine Kreditnachfrage.
      Und so sehen es die meisten gesunden Betriebe, also diejenigen welche die Schulden abgebaut haben. Es ist nicht die Höhe der Steuern, sondern der Terror der Behörden und die komplette Ablehnung durch die Bevölkerung welche uns Abwandern lassen. Ich habe aufgehört demokratisch zu sein, als ich bemerkte, daß die Mehrheit der Österreicher meine Art zu Leben systematisch verbieten will, es ist schließlich auch meine Heimat!
      Das Perverse ist, egal welches Land, überall bin ich willkommen, überall sind Steuern und Abgaben niedriger, überall gibt es zahlreiche 'Sonderregeln', überall ist Technologie gerne gesehen, nur nicht in dem Land wo man geboren ist, egal wo man geboren ist.

    • brechstange
      31. März 2014 11:22

      dssm

      Ja, es ist in der Tat frustrierend. Doch um Veränderungen zu bewirken, sollte Frust in Wut und diese in Tat umgesetzt werden. Es ist Sisyphusarbeit. Ich denke mir oft, warum tue ich es mir an. Aber trotzdem spüre ich, es tun zu müssen, damit sich die Kraken nicht noch weiter ausbreiten können.

    • Sensenmann
      01. April 2014 23:26

      ...und leider sind die, die daran arbeiten, irgendwas zu ändern die Ausnahme. Wenn man jemanden, der genau die beschriebenen Probleme anspricht fragt, ob er mitarbeiten will, Gleichgesinnte suchen, sich vernetzen, politisch zu arbeiten, dann bekommt man meist eine Ablehnung.
      Offenbar ist der Leidensdruck noch nicht groß genug!





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