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Ukraine, Neutralität und der Herr Kurz

Ist Sebastian Kurz endgültig die letzte, die vergangene Zukunft der ÖVP? Ist der Mann von allen guten Geistern verlassen? Reihum gibt der Mann nämlich Interviews, in denen er die Neutralität der Ukraine vorschlägt. Ja, er schickt zur Belehrung über selbige sogar schon Diplomaten nach Kiew. Kurz meint nun offenbar – wenige Jahre nachdem die Volkspartei richtigerweise die Neutralität mit Mozartkugeln verglichen hatte! –, die Welt solle am österreichischen Wesen genesen. Es wäre ziemlich gut, würde der junge Mann wenigstens ein bisschen Geschichte lernen, bevor er sich gar so peinlich exponiert.

Gewiss: Ich kann mir schon vorstellen, dass von Raiffeisen bis zur Gasindustrie viele auf dem jungen Minister und wohl auch seinem Parteiobmann draufsitzen. Alle bangen sie um ihre Geschäfte.

Aber alle diese bangenden Manager vergessen, dass bei einem Zusammenbruch der internationalen Ordnung ihre Geschäfte noch tausendmal mehr beim Teufel sind, als wenn man ein bisschen Mut und Grundsatztreue zeigt. Und diese Ordnung kollabiert mit Sicherheit total, wenn Armeen wieder folgenlos in andere Länder einmarschieren können. Wer da zur Tagesordnung übergehen will, vergisst die entscheidenden Grundlagen, auf denen auch seine Geschäfte stattfinden.

Diese Geschäftemacher vergessen überdies, dass Russland jede Maßnahme viel mehr spüren wird. Und dass es schon heute in völlig unerwartetem Umfang unter den scheinbar noch sehr harmlosen Beschlüssen leidet. Sie übersehen völlig die Wirkungen, die jetzt schon die Bankmaßnahmen und die Einreiseverbote für einige russische Drahtzieher haben.

Denn große Geldmengen sind in den letzten Wochen insbesondere auch von Russen aus Russland abgezogen worden. Moskau kann seine Refinanzierung ab Mitte des Jahres nicht mehr sicherstellen. Russische Anleihen werden inzwischen sogar als weit schlechter angesehen denn selbst griechische. Viele Investitionen in Russland sind abgesagt worden. Würde Russland nun im Gegenzug seine Gas- und Öllieferungen stoppen, wäre das Land überhaupt blitzschnell bankrott – was Putin daher nur täte, wenn er völlig wahnsinnig wäre. Die Ersatzlieferanten von (verflüssigtem) Gas für spätere Jahre stehen seit ein paar Wochen in Europa geradezu Schlange, was in wenigen Jahren das russische Gaseinkommen total schrumpfen lassen wird. Und auch die Halbinsel Krim hat sich für Russland als teures Fass ohne Boden erwiesen.

Nachdem Russland gerade in Sotschi schon so viel Geld relativ sinnlos ausgegeben hat, steht es also ziemlich katastrophal da. Die Sanktionen und die Sanktionsdrohungen der USA und aller westeuropäischen Staaten zeigen erstaunliche Wirkung. Das und nur das macht Hoffnung, dass sich zumindest die Krim nicht wiederholen wird. Ganz eindeutig sind die internationalen Verbindungen der Weltwirtschaft heute weit enger und dichter, als sie jemals vor den beiden Weltkriegen waren. Das wird nun Putin – trotz aller Popularität, die er mit seiner nationalistischen Scharfmacherei im Inland gewinnt, – zunehmend klar. Das könnte ihn auch von weiteren Abenteuern abhalten.

Das ist die beste Nachricht dieser letzten Wochen. Neben der Standfestigkeit des Westens lässt die Globalisierung mit großer Wahrscheinlichkeit jetzt in Moskau wieder die Rationalität obsiegen.

Neutralität hat es 1955 nur nach dem  Abzug der Sowjets gegeben

Umso dümmer sind jene Stimmen insbesondere in Österreich, die täglich Angst vor Russland äußern und die darum betteln, nur ja nichts Kritisches gegen die Invasoren zu sagen. Umso dümmer ist es – für einen Außenminister, einen Regierungschef, einen Bundespräsidenten – nicht ständig den zentralen Satz zu sagen, den gerade Repräsentanten eines kleinen Landes ständig sagen müssten: Es ist einzig und allein Sache jedes Landes selber, wie es sich außen- und sicherheitspolitisch orientiert; die Zeiten von Einfluss-Sphären sind vorbei.

Erschütternder Weise hört man in Österreich nie diesen Satz in aller gebotenen Deutlichkeit. Statt dessen vernimmt man regierungsoffizielle Lächerlichkeiten über eine Neutralisierung der Ukraine.

Schlimm. Sollen die Mozartkugeln jetzt auch bei den Schwarzen die nationale Ersatzdoktrin werden? Nur weil es die Kronenzeitung so will und weil die (in Sachen Neutralität einst durchaus vernünftigen) Blauen schon umgefallen sind?

Jede vernünftige Außenpolitik wüsste: Erst wenn aus der ukrainischen Führung der klare Wille zur Neutralität kommt oder zumindest eine klare Anfrage, hat man das Wort in den Mund zu nehmen, und hat man die Geschichte der Neutralität möglich objektiv darzulegen. Aber wahrscheinlich ist ja dieses Wissen um die Neutralität in der Generation von Kurz und seinen „strategischen Beratern“ verloren gegangen.

Würden Österreich wirklich gefragt, dann hätte es ohne Herumreden klarzumachen:

  • dass die Neutralität Belgiens im 20. Jahrhundert gleich zweimal blitzschnell von einmarschierenden Truppen weggewischt worden ist;
  • dass die Schweiz nicht wegen der Neutralität, sondern wegen ihrer starken Rüstung zweimal frei geblieben ist;
  • dass Westeuropa UND Österreich zwischen 1945 und 1989 einzig wegen der Stärke der USA und dann der Nato frei geblieben sind;
  • und vor allem dass die österreichische Neutralitätserklärung von 1955 eine ganz spezifische Geschichte hat.

Denn es war damals bei Schwarz wie Rot ganz selbstverständlich: Vor jedem Gedanken an eine aus „freien Stücken“ erklärte Neutralität muss es den kompletten und restlosen Abzug aller fremden Truppen geben. Insbesondere der sowjetischen mit ihren bösen Übergriffen, die bei vielen Österreichern sogar die Nazi-Katastrophe und ihre Verbrechen in den Hintergrund gedrängt hatten.

Der Abzug der Besatzer, aller Besatzer und nicht etwa die Neutralität war damals zehn Jahre lang das Ziel aller Österreicher (außer der Kommunisten). Obwohl es jedem einzelnen damals viel schlechter gegangen ist als heute. Obwohl noch in den 50er Jahren Hunderttausende junge Menschen auswandern mussten (nicht nur ein Frank Stronach). Kein Österreicher hätte eine Neutralität nur westlich der Enns akzeptiert. Dieser Teil Österreichs wäre bei einer sowjetischen Okkupation des Ostens mit Sicherheit sofort der Nato beigetreten.

Aber rätselhafterweise bleibt all das ungesagt.

  • Als ob es nicht schon genügt, dass sich österreichische Parlamentarier lächerlich machen, die verlangen, dass Österreich auf Saudiarabien „einwirkt“, sich besser zu benehmen.
  • Als ob es nicht schon genügt, dass sich FPÖ-Abgeordnete und ein Ewald Stadler als apologetische Staffage für das russische Krim-Referendum hergegeben haben.
  • Als ob es nicht schon genügt, dass die Neos ernsthaft die EU-Mitgliedschaft Russlands und der Türkei verlangen.

Es ist manches Mal recht schwer, ein Österreicher zu sein.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    28. März 2014 03:15

    Die Schweiz wurde nicht angegriffen, weil die Schweiz zu keinem erkennbaren Zeitpunkt sich Deutschland und seinem Volk gegenüber feindlich verhalten hat.
    Falls es nämlich in Vergessenheit geraten oder geschrieben werden sollte - auch das waren nämlich Kriegsgründe. Weder politisch, noch wirtschaftlich, noch militärisch hat sich die Schweiz zum Feind gemacht. Aber- mit Verlaub gesagt - die Rüstungsanstrengungen der Schweiz in Ehren ... nur daß eine Wehrmacht, die trotz vielfacher zahlenmäßiger Unterlegenheit die Sowjetunion an den Rand des Zusammenbruches geführt hatte, sich vor den Rüstungen der Schweiz fürchten sollte ist ein, meine Schweizer Freunde verzeihen es gewiß, ist nicht mehr als ein schönes Märchen.
    Was gegen die Schweiz an Planungen bestand, ging von einem Angriff des Gegners unter Nutzung des Schweizer Boden- und Luftraumes aus. Dieser erfolgte nicht, also gab es keinen Grund zu einem militärischen Eingriff.

    Belgiens Neutralität hingegegen bestand zum Schein - der belgische Generalstab kooperierte (zunächst verdeckt) - aber erkennbar - mit dem aliierten. Der Dyle Plan - ein gemeinsamer Aufmarsch gegen das Ruhrgebiet auf belgischem Staatsgebiet, erschien der belgischen Staatsführung sicherheitspolitisch passend, aber auch rechtswidrig genug, um ihn hinter dem Anschein eines sorgenvollen Neutralismus zu verbergen.

    Und bei der Gelegenheit - die Niederlande ließen es zu, daß ihr Luftraum durch die Royal Air Force ungerügt, wenngleich nicht unbemerkt, mit steigender Intensität zu Luftangriffen gegen Ziele in Deutschland benützt wird. Alles längst durch die Zeitgeschichtsforschung - IN DIESEN LÄNDERN SELBST - erkannt, anerkannt und unwidersprochen. Ein bisschen in der ÖMZ lesen und nicht nur in der 'Zeit' - und man kann das leicht wissen.

    Es reichen die Regierungsverbrechen der Nationalsozialisten aus, um keinerlei falschen patriotischen Hochgefühlen für diesen Krieg das Wort zu reden. Was tatsächlich vorgefallen ist sollte aber zur Gedächntislast reichen. Von den Siegermächten erfundene Verbrechen oder Völkerrechtsverletzungen brauchen wir nicht auch noch anzunehmen. Und schon gar nicht die Haltung, ein Genocid an unserem Volk selbst sei ohne Gegenwehr hinzunehmen gewesen. Waren auch die System -und Regierungsverbrechen der seinerzeitigen Staatsführung ungeheuerlich, so sind und waren es immer noch die Täter, die zu bestrafen waren, und nicht das Volk in seiner Gesamtheit. Nicht anders als es für die Russen unter Stalin zu gelten hatte. Und andere mehr.

  2. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    28. März 2014 14:16

    Das Moralisieren von wegen man könne es nicht hinnehmen, "wenn Armeen wieder folgenlos in andere Länder einmarschieren können." ist nur lächerlich.
    Die Mehrheit der Bevölkerung der Krim will zu Russland gehören. Egal ob es nun 98%, oder 79% waren: Mehr als 50% waren es in jedem Fall!

    Die russischen Truppen waren auch schon da. Ganz vertragsgemäß. Daß man von Seiten einer illegitimen Putschistenregierung, die im Sold des "Westens" steht nicht nur den Vertrag kündigen will, sondern dem russischen Bevölkerungsanteil die Rechte auf eigene Sprache nehmen will um ihn dann auszumorden, wie die Lichtgestalten des Westens (die korrupte Oligarchin Timoschenko z.B.) ganz unverblümt fordern, brauchen die Russen am allerwenigsten hinzunehmen. Kein Volk das noch einen Funken Selbstvertrauen und eine anständige Regierung hat, nimmt sowas hin.

    Würden wir uns gefallen lassen, wenn sich z.B. eine an die Macht geputschte Faschistentruppe in Italien in Mordphantasien gegen die Deutschsüdtiroler schwelgte? (die Frage ist rhetorisch, die Antwort aber auch klar: Unsere Volkszertreter würden dazu noch brav Männchen machen, wenn sie es nicht noch befördern würden...)

    Die Heuchelei gleicht ja auch der Interpretation historischer Fakten in diesem Land. Wir wissen ja: Erzbischof grüßt Führer und hinterher war's dann keiner...

    Ach ja, die US-amerikanischen Heuchler seien an ihre eigene Unabhängigkeitserklärung erinnert, hier deren erster Absatz in historischer deutscher Übersetzung:

    Im Congreß, den 4ten July, 1776.

    Eine Erklärung
    durch die Repräsentanten der
    Vereinigten Staaten von America,
    im General-Congreß versammlet.


    Wenn es im Lauf menschlicher Begebenheiten für ein Volk nöthig wird die Politischen Bande, wodurch es mit einem andern verknüpft gewesen, zu trennen, und unter den Mächten der Erden eine abgesonderte und gleiche Stelle einzunehmen, wozu selbiges die Gesetze der Natur und des Gottes der Natur berechtigen, so erfordern Anstand und Achtung für die Meinungen des menschlichen Geschlechts, daß es die Ursachen anzeige, wodurch es zur Trennung getrieben wird.
    Wir halten diese Wahrheiten für ausgemacht, daß alle Menschen gleich erschaffen worden, daß sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräusserlichen Rechten begabt worden, worunter sind Leben, Freyheit und das Bestreben nach Glückseligkeit. Daß zur Versicherung dieser Rechte Regierungen unter den Menschen eingeführt worden sind, welche ihre gerechte Gewalt von der Einwilligung der Regierten herleiten; daß sobald einige Regierungsform diesen Endzwecken verderblich wird, es das Recht des Volks ist sie zu verändern oder abzuschaffen, und eine neue Regierung einzusetzen, die auf solche Grundsätze gegründet, und deren Macht und Gewalt solchergestalt gebildet wird, als ihnen zur Erhaltung ihrer Sicherheit und Glückseligkeit am schicklichsten zu seyn dünket. Zwar gebietet Klugheit, daß von langer Zeit her eingeführte Regierungen nicht um leichter und vergänglicher Ursachen willen verändert werden sollen; und demnach hat die Erfahrung von jeher gezeigt, daß Menschen, so lang das Uebel noch zu ertragen ist, lieber leiden und dulden wollen, als sich durch Umstossung solcher Regierungsformen, zu denen sie gewöhnt sind, selbst Recht und Hülfe verschaffen. Wenn aber eine lange Reihe von Mißhandlungen und gewaltsamen Eingriffen, auf einen und eben den Gegenstand unabläßig gerichtet, einen Anschlag an den Tag legt sie unter unumschränkte Herrschschaft zu bringen, so ist es ihr Recht, ja ihre Pflicht, solche Regierung abzuwerfen, und sich für ihre künftige Sicherheit neue Gewähren zu verschaffen....


    Eben diese Leute und ihre Wasserträger wollen uns heute weismachen, Grenzen von Staaten dürften nie mehr verändert werden!
    Welch lächerliche Ansage! Das Märchen vom "Ende der Geschichte". Wir wissen schon. Das verkündet der, der die Geschichte schreiben und umschreiben will.

    Das Ganze ist ein Konflikt zwischen der Ukraine (eines failed state, unter der Ausplünderung der Sorte von Oligarchen zusammengebrochen, die der Putin handzahm gemacht hat - was sie und ihre Freunde in der City of London nie verziehen haben) die in der Hand von Putschisten ist und Russland.

    Diese Händel gehen raumfremde Mächte genau gar nichts an. Die Amis am allerwenigsten, denn meines Wissens hat sich Russland nie eingemischt in die Frage, wo die Grenze zwischen den Yankees und den Mestizen des Sancho Pansa oder meinethalben Pancho Villa in oder unterhalb Texas', New Mexikos oder Arizonas verlaufen soll.

    Dem ÖVP-Außenminister fehlt eindeutig die Schulbildung um zu wissen, wie uns unser Selbstbestimmungsrecht vorenthalten wurde, weil irgendwelche Grenzzieher von Amis Gnaden großzügig Menschen und Land auf neue Staaten aufgeteilt haben und jeden Vertrag gebrochen haben nach dem Motto: "Vor Tische las man's anders....ja und?", denn sonst sähe es nämlich so aus - mindestens:
    http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Deutsch%C3%B6sterreich1.png

    Die Neutralität ist natürlich obsolet, aber man muss sich genau anschauen, welches Bündnis man anstrebt. Die NATO kann es nicht sein, das Ziel sollte eher sein, ein europäisches Bündnis zu Stande zu bringen. Zur Idee dieses großen Wurfes fehlt es unserem Ministerlein auch an wissen, Willen und Ideen.
    Zugegeben: Das geht alles nicht, solange Deutschland ein Besatztungskonstrukt und nicht souverän ist. Und es kann nicht mit England sein, das ein Bundesstaat der USA aber keine europäische Macht ist, das ganz im Gegenteil immer an der Destabilisierung Europas gearbeitet hat.

    Wenn sich Europa nicht von den USA emanzipiert werden die Amis immer wieder Krieg für den eigenen Gewinn bis zum letzten Europäer führen. Es bahnt sich schon wieder an. Polen drängt sich schon, fremder Flugzeugträger in einem Ost-West-Konflikt zu sein. Offenbar haben die Erfahrungen aus dem 2. Weltkrieg noch nicht gereicht. Den Bundesdeutschen aber offenbar auch nicht, wenn man sich die Kriegshetze der deutschen Politik v.a. der sozialistischen aller Couleurs (wobei der Bolschewik Gysi noch am meisten Gehirn zu besitzen scheint) und Medien anschaut, die sich überpurzeln, die Pudel des Muleros zu sein, der gerade den Präsidenten der USA mimen darf.

    Die Doppelmoral aller beteiligten Hetzer ist das besonders Widerliche an dem unseligen Spektakel.

    http://www.wiedenroth-karikatur.de/KariAblage201403/20140303_Ukraine_USA_Russland_Krieg_Moral.jpg

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    28. März 2014 05:51

    Ich wuerde mich aus dem Konflikt schlicht und einfach raushalten.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    28. März 2014 15:10

    Kleine Mittagsjournal-Nachlese:

    Wenn da nicht alle Alarmglocken schrillen, wann dann???
    Wenn bisher die Katze noch nicht aus dem Sack ist, ist sie das jetzt---die USA BRAUCHEN einen KRIEG und der MUSS GUT VORBEREITET WERDEN:

    US-ERDGAS für EUROPA?

    Wir Europäer sollen erstens als GELDBESCHAFFER für die maroden USA dienen und zweitens den USA helfen, RUSSLAND zu ERLEDIGEN!

    http://oe1.orf.at/artikel/370649

    "Kritische Stimmen werden leiser

    Das Erdgas muss zunächst verflüssigt und dann über den Atlantik verschifft werden. Das kostet Geld. Und es gibt Studien, die glaubhaft versichern, dass das nicht profitabel ist. Amerika als Erdgaslieferant nach Europa: Noch ist es Zukunftsmusik. Doch die fordernden Stimmen aus Europa werden lauter. Und die kritischen Stimmen im US-Kongress werden langsam leiser."

    Na, man scheint schon gute Überzeugungsarbeit geleistet zu haben, sowohl in den USA als auch in Europa: Manche Länder BETTELN ja bereits um ERDGAS aus den USA---der lange GEFAHRVOLLE WEG auf SCHIFFEN über den Atlantik scheint keinen zu stören!

    .....................................................................................

    Auch im MJ vernommen: Ein Neologismus oder doch ein älterer medizinischer Begriff? Die "FRÜHGEBURTLICHKEIT"

  5. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    28. März 2014 06:45

    Nachdem ich mir gestern noch das von @Erich Bauer dankenswerter Weise in den Blog gestellte Interview mit Herrn Ex-MdB Dr. Willy Wimmer angesehen hatte,
    entlockt mir dieser Kommentar nicht einmal mehr ein müdes Lächeln!

    http://www.youtube.com/watch?v=faL4zRUdQTA

  6. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    28. März 2014 18:15

    Na gut. Selbst auf die Gefahr hin, dass ich jetzt dem Einen oder der Anderen möglicherweise das Wochenende vermiese... Es ist gar nicht so unabsichtlich. Dazu muss man natürlich vorausschicken, dass "Unabhängigkeit im Denken" heutzutage LUXUS ist. Solange man halt noch denken kann... Denn, die geopolitische Komponente setzt auf KRIEG! Ressourcenkrieg. Mithilfe der Medien und der "Call-Centers". Die KRIM könnte die Vorbereitung dafür sein. Wenn nicht sogar der, an den "Haaren" herbeigezogene Hauptgrund.

    Der sog. "Westen" ist nahe daran eine "Verzweiflungstat" - und zwar ALTERNATIVLOS - zu setzen. Die "Chance" ist intakt... Der EU-Kläffer muss an die Front. Schaut euch den 2 stündigen Vortrag von Dr. phil Daniele Ganser an! So kann man es - vielleicht - als freisenkender Mensch begreifen.

    http://www.youtube.com/watch?v=VhqHf2FzhO4

    Man lasse sich nicht von der Überschrift "Terroranschlag 9/11" beirren. Es ist im Grunde genommen in diesem Vortrag ein "Randthema"... wenngleich durchaus interessant.

    Es ist mir auch ziemlich egal, wenn mich irgendwelche "Call-Center" Obama-Cheer-Leader als "Rechts"- oder "Linksextrem" schubladisieren wollen... Es geht um KRIEGSPROPAGANDA; und WARUM! Wahrscheinlich werde ich von Volltrotteln als "Putin-Versteher" betrachtet. Diese Volltrotteln sind schon in der Lebendfalle von Ratten gefangen. Ich will nicht "Putin" verstehen. Ich will den "Westen" verstehen. Denn ich bin im "Westen" geboren. Und das was ich sehe missfällt mir außerordentlich! Vertrottelte "Konservative" (mit oder ohne Wert) wollen mich in den "Osten" verschicken". Ich werde sie in den Arsch treten...

    Vielleicht setzen FREAKS unserem Blogmaster schon die "Glock" (ein sehr gefragtes österreichisches "Gerät") an die Schläfe. Wurscht.

    Wir dürfen jedenfalls diese KRIEGSHETZEREI bzw. die KRIEGLÜSTERNHEIT NIEMALS durchwinken...

    Meine EHRE ist die (Bündnis)TREUE? Nicht mit mir...

  7. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    28. März 2014 01:34

    Fazit:
    Sollte die Intention seiner Aktivitäten das Verhindern des Beitritts der Ukraine zur EU sein, dann wäre Sebastian Kurz auf dem richtigen Weg, würde nicht nur Österreich einen großen Dienst erweisen und könnte damit einigermaßen ruhmreich in die europäische Geschichte eingehen! ;-)

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorZraxl
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    29. März 2014 11:05

    Herr Dr. Unterberger, bei diesem Thema haben Sie sich verrannt.
    1) Die EU wurde (angeblich) als Friedensprojekt gegründet, um insbesondere zwischen D und Fr nie wieder Krieg ausbrechen zu lassen. Der wichtigste Meilenstein in dieser wunderbaren friedensbegründenden Geschichte der EU (*schmunzeln ist erlaubt*) waren der freie Personenverkehr, der freie Warenverkehr, der freie Kapitalverkehr und der freie Dienstleistungsverkehr. Nachzulesen ist das alles in Hugo Portisch's Buch: "Was Jetzt".
    Und eine EU, die auf dieser Basis argumentiert, setzt Sanktionen gegen Russland, indem sie alle Verbindungen kappt?

    2) Bitte immer schön bei der Reihenfolge bleiben:
    Russland hatte einen aufrechten Vertrag mit der Ukraine über die langfristige Nutzung der Marinebasis auf der Krim.
    Danach kam es zum Putsch in der Ukraine, der von EU Politikern offen unterstützt wurde, die Putschistenregierung wurde von der EU sofort anerkannt.
    Die Putschistenregierung hat angekündigt, Russisch nicht mehr als zweite Amtssprache zu akzeptieren.
    Auf der Krim gab es eine Separatistenbewegung, die nicht durch Putsch, sondern durch die Abhaltung einer Wahl die Autonomie und den Anschluss an Russland erwirkt hat.

    3) Die Stimmung zum Thema Ukraine heizt sich zusehends auf. Der Vorschlag, hier etwas Druck wegzunehmen, z.B. indem sich die Ukraine als neutral erklärt, z.B. indem man der russisch dominierten Zone in der Ostukraine einen Autonomiestatus zuerkennt, wäre absolut sinnvoll. Warum sollte Russland die Ukraine angreifen? Bis zum Putsch war ja auch keine Rede von einer Invasion.

    4) Zu Saudiarabien: Das Religionszentrum zusperren wäre schon mal ein guter Anfang.


alle Kommentare

  1. panzerechse (kein Partner)
    30. März 2014 19:48

    Unser Blogmaster wird ausführlich im ORF-online zitiert... und "verlinkt" (*g*) Ist doch gar nicht so schlecht. Finde ich.

    Österreich 1938, Krim 2014: Der Anschluss (ANDREAS UNTERBERGER)
    hck02, 30.03. 19:03

    "Dass viele Krim-Bürger für einen Anschluss an Russland gestimmt haben, wäre unter normalen..."

  2. fewe (kein Partner)
    30. März 2014 00:07

    Österreich sollte neutral sein und sich daher aus Angelegenheiten anderer Länder heraushalten. Es gibt heute eine Art Hausmeister-Mentalität der "westlichen" Länder, zu allen Vorkommnissen auf dieser Erde ihren Kommentar abgeben zu müssen. Ich glaube nicht, dass das beispielsiweise die Russen überhaupt interessiert.

    Die Schweiz fährt jedenfalls sehr gut mit der Neutralität. Für die Ukraine wäre sie sicherlich nicht schlecht an der Grenze zu Russland.

    An welcher Seite soll Österreich in einen Krieg ziehen wollen? Ich habe kein Verständnis für diese Propaganda gegen die immerwährende Neutralität, die Österreich zugesprochen wurde. Das ist doch ein Privileg, das man nciht leichtfertig aufgibt, wie es leider defacto schon passiert ist.

  3. monofavoritnen (kein Partner)
    29. März 2014 21:05

    kommen sie schon, herr unterberger - wie kommt es, dass sie die offensichtlichsten dinge in der ukraine-geschichte nicht verstehen wollen? verraten sie uns, warum sie hier so derart die augen verschliessen, wo sie doch sonst recht aufgeweckt sind?

  4. fxs (kein Partner)
    29. März 2014 17:37

    "Zusammenbruchg der Internationalen Ordnung"??
    Wenn AU hier nicht unter internationale Ordunung die Hegemonie der USA versteht, dann frage ich mich welche internationale Ordnung zusammenbrechen durch eine politische für alle Parteien erträgliche Lösung des Konflikts USA-(mit europäischen Vasallen ) vs. Russland zusammenbrechen soll. Im Vergliech zur Zerschlagung Yugoslawiens, wo ja die yugoslavische Regierung zuerst mit Waffengewalt seitens der Nato gezwungen wurde. die Abspaltung der Provinzen Slowenien, Kroation, Bosnien-Herzegovina, Montenegro und Mazedonien zu akzeptiern, das verblienben Serbien dann ebenfalls mit Waffengewalt seitens der Nato gezwungen wurde die Abspaltung des Kosovo zu akzeptieren. Im Vergleich dazu erfolgte die Abspaltung der Krim von der Ukraine ja geradezu mustergültig friedlich.
    Aber die Wahrheit ist doch die, die laut Wiener Zeitung der ehemalige deutsche Aussenpolitiker Egon Bahr Ende 2013 Heidelberger Schülern erklärte: "In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte, es geht nur um das Interesse von Staaten"
    Das Interesse Österreichs liegt definitiv nicht darin, wegen des Konflikts um die Krim die Wirtschaftsbeziehungen zu Russland nachhaltig zu schädigen, sondern darin zu helfen den Konflikt zu deaskalieren und eine politische Lösung zu finden, die für alle Beteilugten abseits der von Konflikttreibern vorgeschobenen pseudomoralischen Beschuldigungen tragbar ist. Die Aktion unseeres Aussenmisters ist daher voll im Interesse Ösaterreichs.

  5. bécsi megfigyelö
    29. März 2014 13:39

    Die Reichseinheitsmedien sind bedauerliches Faktum. Doch ist der freiwillige (?) Beitritt Herrn Dr. Unterbergers zu antirussischer Voreingenommenheit weniger begreiflich.

    Selbst deutsche Regierungschefs lassen sich nicht gleichschalten. Allerdings nur ehemalige. Schröder könnte man sicherlich vorwerfen "Wes Brot ist ess, des Lied ich sing". Doch: Schon vom US-Überfall auf den Irak hatte er Deutschland ferngehalten. Und auch der greise Helmut Schmidt läßt sich lauthals keinen US-NATO-EU-Propaganda-Bären aufbinden.

    Mit einer FDJ-Kommissarin (und Stasi-Spitzel) hat es CIA natürlich leicht. Frau Merkel wurde in der DDR dressiert, dem großen Bruder ohne Wenn und Aber zuzuarbeiten. Damals saß der in Moskau, heute in Washington D.C.
    .

  6. Zraxl (kein Partner)
    29. März 2014 11:05

    Herr Dr. Unterberger, bei diesem Thema haben Sie sich verrannt.
    1) Die EU wurde (angeblich) als Friedensprojekt gegründet, um insbesondere zwischen D und Fr nie wieder Krieg ausbrechen zu lassen. Der wichtigste Meilenstein in dieser wunderbaren friedensbegründenden Geschichte der EU (*schmunzeln ist erlaubt*) waren der freie Personenverkehr, der freie Warenverkehr, der freie Kapitalverkehr und der freie Dienstleistungsverkehr. Nachzulesen ist das alles in Hugo Portisch's Buch: "Was Jetzt".
    Und eine EU, die auf dieser Basis argumentiert, setzt Sanktionen gegen Russland, indem sie alle Verbindungen kappt?

    2) Bitte immer schön bei der Reihenfolge bleiben:
    Russland hatte einen aufrechten Vertrag mit der Ukraine über die langfristige Nutzung der Marinebasis auf der Krim.
    Danach kam es zum Putsch in der Ukraine, der von EU Politikern offen unterstützt wurde, die Putschistenregierung wurde von der EU sofort anerkannt.
    Die Putschistenregierung hat angekündigt, Russisch nicht mehr als zweite Amtssprache zu akzeptieren.
    Auf der Krim gab es eine Separatistenbewegung, die nicht durch Putsch, sondern durch die Abhaltung einer Wahl die Autonomie und den Anschluss an Russland erwirkt hat.

    3) Die Stimmung zum Thema Ukraine heizt sich zusehends auf. Der Vorschlag, hier etwas Druck wegzunehmen, z.B. indem sich die Ukraine als neutral erklärt, z.B. indem man der russisch dominierten Zone in der Ostukraine einen Autonomiestatus zuerkennt, wäre absolut sinnvoll. Warum sollte Russland die Ukraine angreifen? Bis zum Putsch war ja auch keine Rede von einer Invasion.

    4) Zu Saudiarabien: Das Religionszentrum zusperren wäre schon mal ein guter Anfang.

    • BHBlog (kein Partner)
      29. März 2014 14:25

      Außerdem ist anzuführen, dass man sogar ohne je in Russland oder der Ukraine gelebt zu haben sogar auf Wikipedia Monate vor dem Kiever Umsturz die Folgen klar lesen konnte:
      Und 90% davon traf auch genauso ein.

      Wikipedia vom 9.Dezember 2013
      http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Ukraine_und_die_Europ%C3%A4ische_Union&diff=125268297&oldid=125268127#M.C3.B6gliche_Vorteile

      Mögliche Vorteile:
      *Die EU gewinnt an Größe und somit Einfluss, gerade in östlicher Richtung.
      *Die Energieversorgung der EU würde an Stabilität gewinnen. Mit rund 80 % ist die Ukraine der mit Abstand wichtigste Transitstaat für Erdöl und Erdgas aus Russland und den zentralasiatischen Ländern.
      Mögliche Nachteile
      *Die Ukraine ist im Vergleich zu den meisten EU-Ländern ein relativ rohstoffreiches Land und die EU könnte so ihre Abhängigkeit von Rohstoffimporten verringern. (Die Ukraine verfügt unter anderem über eine der größten Eisenreserven der Welt.)

      #
      Wie mein Onkel mir unlängst sagte : Es geht um Macht!
      Denn die Konsequenzen waren der (E_[U)_S_A] bekannt.

      Mögliche Nachteile:

      * Die Spannungen innerhalb der Ukraine könnten sich verstärken, da sich der Osten des Landes, der sich eine engere Beziehung zu Russland wünscht, durch einen Beitritt zur EU isoliert sähe.
      *Der Nationalismus in einem sich immer mehr an den Rand gedrängt fühlenden Russland könnte weiteren Auftrieb erhalten.
      *Der Beitritt wäre mit enormen Kosten für die EU verbunden.
      #
      Alles eingetreten.
      Aber von Nationalismus auf Seiten der pro-russischen Bevölkerug würde ich nicht reden.
      Weil was ist dann das was die Svoboda Partei macht? Mindestens Faschismus.

  7. Sparschwein (kein Partner)
    29. März 2014 11:01

    Interessanter Artikel, gefällt mir.

  8. Gasthörer (kein Partner)
    29. März 2014 10:39

    Sehenswert!
    KenFM im Gespräch mit Ewald Stadler über: Die Krim-Abstimmung

    Ewald Stadler ist ein österreichischer Spitzenpolitiker und Gründungsmitglied der REKOS. (Reformkonservative). Während der Abstimmung auf der Krim war Ewald Stadler als Wahlbeobachter vor Ort. Ein Augenzeuge also.

    http://krisenfrei.wordpress.com/2014/03/28/europa-ist-ein-vasall-der-usa/

  9. Lot
    29. März 2014 10:24

    Sieht AU nicht, worum es geht (oder will er es nicht sehen)?

    - Russland weiter einzukesseln
    - die umliegenden Staaten in das EU/Brüssel/ Hegemonialsystem einzubinden
    - Freihandelszonen, Plünderung der Naturressourcen und die übrige
    Neoliberale- / Privatisierungs-Agenda in diesen Staaten knallhart durchzusetzen
    - letztlich die Auflösung der Staaten und regiert von den EU/Brüsseler Seilschaften
    - die Staaten zunehmend in EU/NATO/US- Militäroperationen einzubinden / zu verwickeln, weltweit !
    - der Bürgerschaft dies alles als Demokratie, Fortschritt und Hilfe zu verkaufen

  10. Julia (kein Partner)
    29. März 2014 09:11

    "Armut ist, was uns erwartet!"
    In einem Video, das am 15. März in der ost-ukrainischen Stadt Lugansk aufgenommen wurde, sieht man eine aufgebrachte Menge, die sich lautstark gegen diese existenzbedrohende Preiserhöhungen ausspricht.

    “Wovon sollen wir leben? Wozu brauchen wir so ein Europa? Wozu brauchen wir eine Revolution wie diese?”
    http://www.youtube.com/watch?v=LXZVBdsBgfE#t=26

  11. BHBLOG (kein Partner)
    29. März 2014 08:41

    Ergänzung:
    "dass die Schweiz nicht wegen der Neutralität, sondern wegen ihrer starken Rüstung zweimal frei geblieben ist; "

    Wenn Sie mit "Rüstung" die vielen Gelder auf den Schweizer Bankkonten meinen dann haben Sie recht.
    Während des 2.WK waren ja die Gelder sowohl von verfolgten Juden sowie der Nazis auf den Banken.
    Nach dem 2.Weltkrieg haben viele weil sie längst tot waren, ihr Geld ohnehin nicht wieder gesehen.
    Für die Banken ein gutes Geschäft!

  12. Waldkauz (kein Partner)
    29. März 2014 08:35

    Ups, schon wieder beschimpft die altehrwürdige „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ ihre Leser. Letzte Woche war es Hans Ulrich Gumprecht, der die „Russland-Versteher“ als „Morast“ beschimpfte und kollektiv zum Psychiater schicken wollte. Nun ist es Kollege Julian Staib, dem die „Kommentare im Internet“ zusetzen und der eine „Meinungsschlacht um die Krim“ zwischen deutschen Journalisten und ihren immer kritischeren Lesern ausmacht.

    http://ef-magazin.de/2014/03/28/5127-russland-bashing-der-deutschen-medien-reloaded-meinungsschlacht-zwischen-journalisten-und-lesern

  13. BHBLOG (kein Partner)
    29. März 2014 07:38

    Ich teile zwar nicht die Kritik von AU bezüglich Russland.
    Aber Kurz und die ÖVP sind verlogen.

    Martin Sajdik ist der UN-Botschafter in New York welcher im Namen Österreichs
    in der UN-Vollversammlung mit der Mehrheit stimmte, so dass das Krim-Referendum seitens UN als ungültig erklärt wurde.

    Sajdik ist nicht irgendwer.

    "Die besten Aussichten neben Pollitzer haben von den ÖVP-Kandidaten der Leiter der Sektion EU-Integration im Außenamt, Walter Grahammer, und Martin Sajdik, Botschafter in Peking."
    Q: http://search.salzburg.com/display/sn2402_24.09.2010_41-28663298

    Ich stelle also fest Sebastian Kurz ist ein verlogener Strolch!
    Hättte Kurz die Neutralität der Ukraine wollen, hätte der UN-Diplomat welcher von der ÖVP ernannt wurde, sich seiner Stimme enthalten!

  14. Anton Volpini
    28. März 2014 18:30

    Ja, es sind wieder einmal die selbstsüchtigen und kurzsichtigen Geschäftemacher, die in der Ukrainenkrise der hehren Politik im Wege stehen.

    Gestern hat ein Kommentator diese Politik mit folgenden Worten beschrieben:
    "Die Handlungen dieser Politik führen zu Ergebnissen, deren Folgen nicht im geringsten abschätzbar sind"!

    Wirtschaftliche Handlungen dagegen sind auf Zugewinn ausgerichtet, und wollen Verluste vermeiden. Damit bauen wirtschaftliche Aktivitäten weitgehend auf mittel- bis langfristige Berechnung auf, und sind über alle staatlichen und ethnischen Grenzen hinweg Brückenbauer!

    Politische Handlungen sind das nicht!
    Sie folgen den Prinzipen der Machtmaximierung, und sind dadurch das Gegenteil von Brückenbauern.

    Aber die Politik ist medial besser gerüstet, und drängt daher die wirtschaftlichen Akteure nicht nur in die Rolle von schnöden Geschäftemachern, sondern straft sie unter Ausnützung des staatlichen Gewaltmonopols auch noch durch wirtschaftliche Sanktionen mit Verlusten!

    Damit zahlt die Wirtschaft doppelt!
    Einerseits zahlt sie für die Unfähigkeit der Politik zu Hause und andererseits für die stümperhafte Außenpolitik.

    Dies gilt jedoch nicht für jene wirtschaftlichen Gebilde, die sich die Politik als Pudel halten!

  15. Erich Bauer
    28. März 2014 18:27

    Nur noch ganz zum Schluss. Die FREAK-Show, der ganz klar identifizierten KRIEGSTREIBER, will auf meine Beiträge nicht eingehen... Ich kann das verstehen. Ich bin ein bisschen ruppig... Des sans ned g'wehnt.

    • Brigitte Imb
      28. März 2014 23:32

      Hier im Blog hat von Ihrer Ruppigkeit, bis zu diesem Outing, sicher noch keiner was mitbekommen. Wie auch, bei Ihren gefühlsbetonten Postings.

    • Scheherazade
      29. März 2014 10:05

      @Erich Bauer
      Dafür wird er wohl nicht bezahlt ;-)

  16. Erich Bauer
    28. März 2014 18:15

    Na gut. Selbst auf die Gefahr hin, dass ich jetzt dem Einen oder der Anderen möglicherweise das Wochenende vermiese... Es ist gar nicht so unabsichtlich. Dazu muss man natürlich vorausschicken, dass "Unabhängigkeit im Denken" heutzutage LUXUS ist. Solange man halt noch denken kann... Denn, die geopolitische Komponente setzt auf KRIEG! Ressourcenkrieg. Mithilfe der Medien und der "Call-Centers". Die KRIM könnte die Vorbereitung dafür sein. Wenn nicht sogar der, an den "Haaren" herbeigezogene Hauptgrund.

    Der sog. "Westen" ist nahe daran eine "Verzweiflungstat" - und zwar ALTERNATIVLOS - zu setzen. Die "Chance" ist intakt... Der EU-Kläffer muss an die Front. Schaut euch den 2 stündigen Vortrag von Dr. phil Daniele Ganser an! So kann man es - vielleicht - als freisenkender Mensch begreifen.

    http://www.youtube.com/watch?v=VhqHf2FzhO4

    Man lasse sich nicht von der Überschrift "Terroranschlag 9/11" beirren. Es ist im Grunde genommen in diesem Vortrag ein "Randthema"... wenngleich durchaus interessant.

    Es ist mir auch ziemlich egal, wenn mich irgendwelche "Call-Center" Obama-Cheer-Leader als "Rechts"- oder "Linksextrem" schubladisieren wollen... Es geht um KRIEGSPROPAGANDA; und WARUM! Wahrscheinlich werde ich von Volltrotteln als "Putin-Versteher" betrachtet. Diese Volltrotteln sind schon in der Lebendfalle von Ratten gefangen. Ich will nicht "Putin" verstehen. Ich will den "Westen" verstehen. Denn ich bin im "Westen" geboren. Und das was ich sehe missfällt mir außerordentlich! Vertrottelte "Konservative" (mit oder ohne Wert) wollen mich in den "Osten" verschicken". Ich werde sie in den Arsch treten...

    Vielleicht setzen FREAKS unserem Blogmaster schon die "Glock" (ein sehr gefragtes österreichisches "Gerät") an die Schläfe. Wurscht.

    Wir dürfen jedenfalls diese KRIEGSHETZEREI bzw. die KRIEGLÜSTERNHEIT NIEMALS durchwinken...

    Meine EHRE ist die (Bündnis)TREUE? Nicht mit mir...

    • Erich Bauer
      28. März 2014 18:21

      Ach ja. Damit ich's nicht vergesse... Ich werde mir jetzt das PINK Konzert im Wembley geben. FUCKING PERFECT.

      Im übrigen werde ich mich zu diesem Themenkomplex kaum noch zu Wort melden. Außer. die Call-Center-Obama-Cheer-Leader aus der Boltzmanngasse nerven mich über die Maßen. Da kann ich nix ausschließen...

    • Undine
      28. März 2014 23:14

      @Erich Bauer

      Besten Dank für den Link! Wer kann sich vorstellen, daß ein österreichischer Professor in Ö einen solchen Vortrag hielte---oder auch der wirklich großartige Schweizer Dr. phil. Daniele Ganser? Ich jedenfalls nicht.

    • Undine
      29. März 2014 11:52

      Sollte statt "Professor" HISTORIKER heißen! Bei uns hat man stattdessen einen "natürlich renommierten ORF-eigenen Haus-Historiker" Oliver Rathkolb, der die Dinge selbstredend gaaanz anders sieht! ;-(((((

  17. Freak77
    28. März 2014 18:11

    "Die Kapitalisten werden uns noch den Strick verkaufen, mit dem wir sie aufknüpfen." (Ausspruch von Lenin)

    Putin will die westlichen Großkonzerne als Hebel gegen die westliche Regierungspolitik einsetzen und manche Konzernchefs machen willig mit:

    Putin würde die westlichen Konzerne gerne einsetzen für seine Gegenwelt (= Gegenentwurf zu EU und USA): die „Euro-Asiatische-Gemeinschaft“

    Die gleichgeschalteten russischen Medien sind froh über die Reise von Joe-Kaeser (Siemens) und über die jüngsten Äußerungen von Helmut Schmidt. Da werden in Moskau Aufmacher-Artikel gebracht. Russland hat in der gegenwärtigen ideologischen Auseinandersetzung halt den Vorteil dass es dort in Moskau und Umgebung nicht so einen lästigen Meinungspluralismus gibt wie bei uns:
    Die veröffentlichte Meinung in Moskau ist im totalen Gleichklang:

    Russische Medien feiern deutschen Manager-Besuch

    In der Krim-Krise ist Russlands Präsident Wladimir Putin international weitgehend isoliert. Umso mehr stürzen sich die Staatsmedien auf den Besuch von Siemens-Chef Kaeser – und Ex-Kanzler Schmidt.


    Wladimir Putin in politischer Isolation: So sehen westliche Staatenlenker wie Kanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama den Kremlchef in der schlimmsten Krise seit dem Kalten Krieg.

    Doch Russlands Staatsmedien präsentieren ein anderes Bild. So ist der Besuch von Siemens-Chef Joe Kaeser in Putins Residenz Nowo-Ogarjowo bei Moskau das wichtigste Thema der abendlichen TV-Nachrichten.

    Von einem "freundlichen Gespräch in vertrauensvoller Atmosphäre" schreibt die Zeitung "Kommersant". Es ist eine kleine achtköpfige Runde, die sich da gegenübersitzt – darunter ein Mann, den die USA wegen des Krim-Konflikts auf ihre Sanktionsliste gesetzt haben: Russlands Bahnchef Wladimir Jakunin.

    Und Russland erwartet bald schon wieder Besuch aus Deutschland: Schon im April will der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Rüdiger Grube, nach Moskau reisen.

    "Zeitpunkt der Reisen ist bemerkenswert"

    Die Botschaft der vom Kreml kontrollierten Medien ist klar: Es gelingt dem Westen nicht, Präsident Putin wie ein ungezogenes Kind in die Ecke zu stellen. Auch die jüngsten Aussagen von Altkanzler Helmut Schmidt, er finde Putins Haltung in der Krim-Krise "durchaus verständlich", werden von Moskauer Medien prominent platziert.

    Als "bedauernswerte Propaganda" empfinden dies viele Experten in Moskau. "Russlands Wirtschaftsprobleme stammen nicht allein vom Ukraine-Konflikt – aber er hat sie verstärkt", meint etwa Nikolai Petrow vom Carnegie Center in Moskau.

    Kritik kommt auch von Cem Özdemir. Der Grünen-Chef hält die aktuellen Geschäftsreisen deutscher Konzernchefs nach Russland angesichts des Ukraine-Konflikts für problematisch. "Der Zeitpunkt der Reisen ist bemerkenswert", so Özdemir.

    "Auch Konzernführer sollten nicht vergessen: Auf Dauer sind die eigenen Investitionen nur in stabilen Demokratien sicher."

    Darum liege es nicht nur im Interesse der Politik, Russland klarzumachen, dass eine solche Expansionspolitik nicht hingenommen werden könne. Dies sollte auch im Interesse der Wirtschaft liegen. dpa/max

    Link: http://www.welt.de/wirtschaft/article126325666/Russische-Medien-feiern-deutschen-Manager-Besuch.html

    • Waldkauz (kein Partner)
      29. März 2014 08:17

      @ Freak77

      Dies hier liegt der Wahrheit wesentlich näher:

      http://kenfm.de/blog/2014/03/24/krieg-als-wirtschaftsmodell/

      Und hier (Auszug)

      Hat Putin noch einen anderen Trumpf in der Hand? Russland ist dank der im letzten Jahrzehnt stark gestiegenen Rohstoffpreise eines der wenigen Länder, das keine nennenswerten Staatsschulden hat. 2013 betrugen die russischen Schulden nur noch zehn Prozent vom Bruttosozialprodukt, im Jahr 2000 waren es noch 60 Prozent. Die USA dagegen hatten 2000 noch eine Staatsschuldenquote von 55 Prozent, 2013 dagegen bereits von 112 Prozent. In Griechenland liegt dieser Wert bei 182 Prozent, in Japan sogar bei 245 Prozent. Während „der Westen“ Schulden anhäufte, baute die russische Zentralbank wie die chinesische in den letzten Jahren riesige Goldreserven auf. Der „Spiegel“ und die Nachrichtenagentur Bloomberg verkündeten im Februar 2013, dass die Bank Rossii alleine im vergangenen Jahrzehnt 570 Tonnen Gold im Ausland orderte. Damit war Russland unabhängig von den zusätzlichen eigenen Fördermengen der größte Goldimporteur der Welt. Nun raten Sie mal beim Knabbern an einem chinesischen Glückskeks, wer der zweitgrößte Goldimporteur war und ist…

      Vollständiger Artikel hier:

      http://ef-magazin.de/2014/03/26/5111-putins-schachmatt-rueckkehr-zum-goldrubel

  18. Ambra
    28. März 2014 17:51

    Ich bin Jahrgang 1940, habe also den Staatsvertrag, das davor und danach schon sehr bewußt miterlebt. Es gab nicht wenige Momente in meinem Leben, wo ich es als sehr gut und sogar beruhigend empfand, daß Österreich ein neutrales Land ist.
    Alles ist besser als in Kriege,kalt oder heiß, hineingezogen zu werden.

    Das Thema Ukraine ist ein komplexes, je nachdem, aus welcher Seite es betrachtet wird, wird die Meinung eine andere sein. Gerade die Amerikaner, die sich so gerne in andere Länder einmischen, sollten vorsichtig sein. Und die EU wirkt wie meist etwas hilflos und hat vor allem Angst um ihre Wirtschaft.
    Was wäre so schlecht daran, wenn als Lösung für die vorhandene Problematik die Ukraine ein neutrales Land würde ? Sind wir selbst so schlecht damit gefahren ?
    Wie es nach außen wirkt, wenn ein so junger und erst kurz im Amt befindlicher Außenminister eines noch dazu sehr kleinen Landes hier Ratschläge gibt, ist eine andere Frage. Allerdings muß ich sagen, daß diverse Interviews, die ich von Herrn Kurz allgemein sah, vernünftig, sachlich und fundiert wirkten - jedenfalls erstaunlich bei dieser Jugend - und überzeugender als die Interviews seines Vorgängers ...

  19. Undine
    28. März 2014 15:10

    Kleine Mittagsjournal-Nachlese:

    Wenn da nicht alle Alarmglocken schrillen, wann dann???
    Wenn bisher die Katze noch nicht aus dem Sack ist, ist sie das jetzt---die USA BRAUCHEN einen KRIEG und der MUSS GUT VORBEREITET WERDEN:

    US-ERDGAS für EUROPA?

    Wir Europäer sollen erstens als GELDBESCHAFFER für die maroden USA dienen und zweitens den USA helfen, RUSSLAND zu ERLEDIGEN!

    http://oe1.orf.at/artikel/370649

    "Kritische Stimmen werden leiser

    Das Erdgas muss zunächst verflüssigt und dann über den Atlantik verschifft werden. Das kostet Geld. Und es gibt Studien, die glaubhaft versichern, dass das nicht profitabel ist. Amerika als Erdgaslieferant nach Europa: Noch ist es Zukunftsmusik. Doch die fordernden Stimmen aus Europa werden lauter. Und die kritischen Stimmen im US-Kongress werden langsam leiser."

    Na, man scheint schon gute Überzeugungsarbeit geleistet zu haben, sowohl in den USA als auch in Europa: Manche Länder BETTELN ja bereits um ERDGAS aus den USA---der lange GEFAHRVOLLE WEG auf SCHIFFEN über den Atlantik scheint keinen zu stören!

    .....................................................................................

    Auch im MJ vernommen: Ein Neologismus oder doch ein älterer medizinischer Begriff? Die "FRÜHGEBURTLICHKEIT"

  20. Sensenmann
    28. März 2014 14:16

    Das Moralisieren von wegen man könne es nicht hinnehmen, "wenn Armeen wieder folgenlos in andere Länder einmarschieren können." ist nur lächerlich.
    Die Mehrheit der Bevölkerung der Krim will zu Russland gehören. Egal ob es nun 98%, oder 79% waren: Mehr als 50% waren es in jedem Fall!

    Die russischen Truppen waren auch schon da. Ganz vertragsgemäß. Daß man von Seiten einer illegitimen Putschistenregierung, die im Sold des "Westens" steht nicht nur den Vertrag kündigen will, sondern dem russischen Bevölkerungsanteil die Rechte auf eigene Sprache nehmen will um ihn dann auszumorden, wie die Lichtgestalten des Westens (die korrupte Oligarchin Timoschenko z.B.) ganz unverblümt fordern, brauchen die Russen am allerwenigsten hinzunehmen. Kein Volk das noch einen Funken Selbstvertrauen und eine anständige Regierung hat, nimmt sowas hin.

    Würden wir uns gefallen lassen, wenn sich z.B. eine an die Macht geputschte Faschistentruppe in Italien in Mordphantasien gegen die Deutschsüdtiroler schwelgte? (die Frage ist rhetorisch, die Antwort aber auch klar: Unsere Volkszertreter würden dazu noch brav Männchen machen, wenn sie es nicht noch befördern würden...)

    Die Heuchelei gleicht ja auch der Interpretation historischer Fakten in diesem Land. Wir wissen ja: Erzbischof grüßt Führer und hinterher war's dann keiner...

    Ach ja, die US-amerikanischen Heuchler seien an ihre eigene Unabhängigkeitserklärung erinnert, hier deren erster Absatz in historischer deutscher Übersetzung:

    Im Congreß, den 4ten July, 1776.

    Eine Erklärung
    durch die Repräsentanten der
    Vereinigten Staaten von America,
    im General-Congreß versammlet.


    Wenn es im Lauf menschlicher Begebenheiten für ein Volk nöthig wird die Politischen Bande, wodurch es mit einem andern verknüpft gewesen, zu trennen, und unter den Mächten der Erden eine abgesonderte und gleiche Stelle einzunehmen, wozu selbiges die Gesetze der Natur und des Gottes der Natur berechtigen, so erfordern Anstand und Achtung für die Meinungen des menschlichen Geschlechts, daß es die Ursachen anzeige, wodurch es zur Trennung getrieben wird.
    Wir halten diese Wahrheiten für ausgemacht, daß alle Menschen gleich erschaffen worden, daß sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräusserlichen Rechten begabt worden, worunter sind Leben, Freyheit und das Bestreben nach Glückseligkeit. Daß zur Versicherung dieser Rechte Regierungen unter den Menschen eingeführt worden sind, welche ihre gerechte Gewalt von der Einwilligung der Regierten herleiten; daß sobald einige Regierungsform diesen Endzwecken verderblich wird, es das Recht des Volks ist sie zu verändern oder abzuschaffen, und eine neue Regierung einzusetzen, die auf solche Grundsätze gegründet, und deren Macht und Gewalt solchergestalt gebildet wird, als ihnen zur Erhaltung ihrer Sicherheit und Glückseligkeit am schicklichsten zu seyn dünket. Zwar gebietet Klugheit, daß von langer Zeit her eingeführte Regierungen nicht um leichter und vergänglicher Ursachen willen verändert werden sollen; und demnach hat die Erfahrung von jeher gezeigt, daß Menschen, so lang das Uebel noch zu ertragen ist, lieber leiden und dulden wollen, als sich durch Umstossung solcher Regierungsformen, zu denen sie gewöhnt sind, selbst Recht und Hülfe verschaffen. Wenn aber eine lange Reihe von Mißhandlungen und gewaltsamen Eingriffen, auf einen und eben den Gegenstand unabläßig gerichtet, einen Anschlag an den Tag legt sie unter unumschränkte Herrschschaft zu bringen, so ist es ihr Recht, ja ihre Pflicht, solche Regierung abzuwerfen, und sich für ihre künftige Sicherheit neue Gewähren zu verschaffen....


    Eben diese Leute und ihre Wasserträger wollen uns heute weismachen, Grenzen von Staaten dürften nie mehr verändert werden!
    Welch lächerliche Ansage! Das Märchen vom "Ende der Geschichte". Wir wissen schon. Das verkündet der, der die Geschichte schreiben und umschreiben will.

    Das Ganze ist ein Konflikt zwischen der Ukraine (eines failed state, unter der Ausplünderung der Sorte von Oligarchen zusammengebrochen, die der Putin handzahm gemacht hat - was sie und ihre Freunde in der City of London nie verziehen haben) die in der Hand von Putschisten ist und Russland.

    Diese Händel gehen raumfremde Mächte genau gar nichts an. Die Amis am allerwenigsten, denn meines Wissens hat sich Russland nie eingemischt in die Frage, wo die Grenze zwischen den Yankees und den Mestizen des Sancho Pansa oder meinethalben Pancho Villa in oder unterhalb Texas', New Mexikos oder Arizonas verlaufen soll.

    Dem ÖVP-Außenminister fehlt eindeutig die Schulbildung um zu wissen, wie uns unser Selbstbestimmungsrecht vorenthalten wurde, weil irgendwelche Grenzzieher von Amis Gnaden großzügig Menschen und Land auf neue Staaten aufgeteilt haben und jeden Vertrag gebrochen haben nach dem Motto: "Vor Tische las man's anders....ja und?", denn sonst sähe es nämlich so aus - mindestens:
    http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Deutsch%C3%B6sterreich1.png

    Die Neutralität ist natürlich obsolet, aber man muss sich genau anschauen, welches Bündnis man anstrebt. Die NATO kann es nicht sein, das Ziel sollte eher sein, ein europäisches Bündnis zu Stande zu bringen. Zur Idee dieses großen Wurfes fehlt es unserem Ministerlein auch an wissen, Willen und Ideen.
    Zugegeben: Das geht alles nicht, solange Deutschland ein Besatztungskonstrukt und nicht souverän ist. Und es kann nicht mit England sein, das ein Bundesstaat der USA aber keine europäische Macht ist, das ganz im Gegenteil immer an der Destabilisierung Europas gearbeitet hat.

    Wenn sich Europa nicht von den USA emanzipiert werden die Amis immer wieder Krieg für den eigenen Gewinn bis zum letzten Europäer führen. Es bahnt sich schon wieder an. Polen drängt sich schon, fremder Flugzeugträger in einem Ost-West-Konflikt zu sein. Offenbar haben die Erfahrungen aus dem 2. Weltkrieg noch nicht gereicht. Den Bundesdeutschen aber offenbar auch nicht, wenn man sich die Kriegshetze der deutschen Politik v.a. der sozialistischen aller Couleurs (wobei der Bolschewik Gysi noch am meisten Gehirn zu besitzen scheint) und Medien anschaut, die sich überpurzeln, die Pudel des Muleros zu sein, der gerade den Präsidenten der USA mimen darf.

    Die Doppelmoral aller beteiligten Hetzer ist das besonders Widerliche an dem unseligen Spektakel.

    http://www.wiedenroth-karikatur.de/KariAblage201403/20140303_Ukraine_USA_Russland_Krieg_Moral.jpg

    • Freak77
      28. März 2014 15:18

      Sensenmann:

      "Die russischen Truppen waren auch schon da. Ganz vertragsgemäß.

      Daß man von Seiten einer illegitimen Putschistenregierung, die im Sold des "Westens" steht nicht nur den Vertrag kündigen will, sondern dem russischen Bevölkerungsanteil die Rechte auf eigene Sprache nehmen will um ihn dann auszumorden, wie die Lichtgestalten des Westens (die korrupte Oligarchin Timoschenko z.B.) ganz unverblümt fordern, brauchen die Russen am allerwenigsten hinzunehmen.

      Kein Volk das noch einen Funken Selbstvertrauen und eine anständige Regierung hat, nimmt sowas hin."


      Da liegen Sie falsch:

      Die Krim gehörte zur Ukraine, in der Stadt Sewastopol gab es einen Vertrag mit Russland, dass dort die russ. Marinebasis und die dortige russ. Flotte weiter betrieben wird.

      Der Betrieb der russ. Marine und Marinesoldaten auf der Krim war vertraglich strikt geregelt: Wo die Grenzen sind, Wer für was zuständig ist und wer was tun darf.

      Keinesfalls stand es dem russ. Militär zu das ukrainische Hoheitsgebiet, und das ist die Krimhalbinsel zu besetzen.

      Haben Sie irgendwelche Beweise dafür dass die abfällig genannte Putschistenregierung im "Sold des Westens" ist?

      Oder ist das eine bloße Behauptung?

      Ihre Abhandlung die Sie hier schrieben lässt einen Befund zu:

      Die Weltanschauungen auf der extremen Linken und auf der extremen Rechten sind in etlichen Punkten identisch.

    • Erich Bauer
    • Erich Bauer
      28. März 2014 16:43

      Anmerkung: Ich beziehe mich auf den letzten schwachsinnigen, Propagandastatz, der halt als Deutungshoheit dienen soll... der aber unter freidenkenden Menschen als Kampagne-Strategie durchschaut wird.

    • Brigitte Imb
      28. März 2014 20:59

      @Sensenmann,

      *******, bitte reden Sie einmal mit Kurz und A.U.

    • Haider
      29. März 2014 00:08

      Es gibt zwar einen 2+4-Vertrag; einige Deutsche meinen sogar, dies wäre ein Friedensvertrag. Wieso sind dann aber die russischen Besatzungssoldaten sehr wohl abgezogen, die US-amerikanischen jedoch nicht?

    • Undine
      29. März 2014 08:56

      @Haider

      Sehr wichtige Frage! Ja, WARUM sind denn die amerikanischen Besatzungs-Soldaten NICHT aus Deutschland abgezogen?

      Man sollte sich auch immer wieder einmal an die beschämende Art und Weise erinnern, auf die manche Staaten, als es "ernst" zu werden schien mit dem so lange SCHEINBAR ersehnten "Fall der Mauer", dann plötzlich REAGIERTEN, als es tatsächlich soweit war!
      All die schönen Reden, so lange die DDR geschlossen hinter Gittern saß und Deutschland geteilt war, waren nicht ehrlich gemeint. Denken wir nur an Thatcher und Mitterand! Den meisten Staaten war das zweigeteilte D sogar sehr lieb geworden, fürchteten sie doch nichts mehr als ein erstarkendes Wirtschaftsland Deutschland als Konkurrenz. Da war sehr viel Mißgunst da, die man mit glatten Worten kaschierte.

  21. Buntspecht
    28. März 2014 13:36

    Was nur hat Kurz A.U. angetan, dass er ihm ständig versucht eins ans Zeug zu flicken. Befolgt er seine RatSCHLÄGE nicht, die ich auch nicht immer für ideal halte, gerade was die Ukraine betrifft?

  22. Erich Bauer
    28. März 2014 13:05

    über die KRIM-Krise.

    Eine plausible und daher naturgemäß kontroverse Darstellung (23 min.) gegenüber den Obama-Cheer-Leaders und deren „Call-Center“-Mitarbeitern in der Boltzmanngasse.

    Möge sich jeder seinen Reim draus machen und darüber entscheiden welche Medien er am ehesten „Desinformation“ unterstellen könnte.

    http://www.youtube.com/watch?v=sdrBMRSFqOg

    Zusätzlich erlaube ich mir den 2. Teil des Ganser-Interviews (1 Stunde 4 min.) reinzustellen. Hier werden historische Rückblicke - allerdings doch noch nähere Zeitgeschichte - vorgebracht. Könnte natürlich sein, dass der Eine oder die Andere, aufgrund der gestrigen Links, schon "herumgeturnt" ist und selbst diese Videos bereits entdeckt hat. Daher... auf Verdacht:

    http://www.youtube.com/watch?v=uHNG7FXKiwg

    • Rau
      28. März 2014 15:48

      Wie kann man die traurige Rolle der EU in diesem Konflikt nur zu einem potentiellen Triumpf hochschreiben. Wir müssen alle gerade miterleben und müssen es dulden, wie sich die EU Nomenklatura wie eine Figur auf dem strategischen Schachbrett der "Letzten verbliebenen Weltmacht" herumschieben lässt. Keine eigenständige Position, kein politisches Gewicht ohne jegliche Rücksichtnahme auf Eigeninteressen, die bei Gott nicht dieselben sind, wie jene der USA und zuguterletzt ohne Rücksicht auf die Gefährlichkeit, die der derzeitige Kurs der EU in sich birgt.

      Die EU sollte gefälligst ein eigenes Profil entwickeln! Ein gutes Verhältnis zu Russland könnte dabei helfen.

      Gekaufte Artikel wie diesen kann man jedenfalls überall lesen. In der Bewertung der Krimkrise ist es besser einem Russland Experten wie Peter Scholl Latour zu folgen.

    • socrates
  23. socrates
    28. März 2014 11:56

    Ich kann in obigem Statment nichts finden, was gegen die Neutralität spricht. Die Schweiz ist neutral und macht die besten Geschäfte und ob der Schokoladebaron oder die Lügenbaronesse besser für die Ukraine sind, typische Nichtgeschäftemacher, die Milliarden abgecashd haben, bezweifle ich. Brandartikel gehören in die Krone und tiefer.
    Die US Politik haben Afghanistan, Syrien, Lybien, Ägypten und Venezuela zu spüren bekommen. In Venezuela hetzt die Mediengemeinschaft mit gefälschten Bildern um uns blöd zu machen und abzucashen. Die Geschäftemacher stehen in den Startlöchern. Hunderttausende Tote zählen nicht, weil sie nicht durch industrielle Tötung gestorben sind. Als ob Bomben und Flugzeuge auf Bäumen wachsen würden.
    Da erscheint die Neutalität nicht unbedingt von Nachteil

  24. Erich Bauer
    28. März 2014 11:39

    Frage an die Gilde. Mein "3"-handy macht sich seit ein paar Tagen irgendwie "selbständig". Immer wieder werden "Mitteilungen" gesendet, die damit enden "SIM Karte aktualisiert". "Mitteilungen" kann ich aber nicht vorfinden. Ich kann nichts dagegen tun.

    Jetzt ist es nicht so, dass ich paranoid bin. Trotzdem hätte ich gern gewusst, ob das bei anderen auch passiert. Ich nehme mal an, dass da der Dienstleister mit irgendwelche "technische Vorteile" verschaffen will...

    • socrates
      28. März 2014 11:59

      3 hat technische und finanzielle Probleme. Über schlechte Verbindungen klagen viele von Telering übernommene.

    • Erich Bauer
      28. März 2014 12:29

      Danke für die Klärung. Es ist nur so, dass, nachdem ich das Posting abgesetzt habe, es "schlagartig" aufgehört hat... :-) Kann natürlich Zufall sein... :-)) Jetzt hätt ich gern, dass sich mein handy WIEDER "selbständig" macht... :-)))

    • Undine
      28. März 2014 14:42

      Da bin ich aber froh, daß andere Leute auch gelegentlich Probleme mit Handy oder ---wie in meinem Fall---mit dem Computer haben:
      Ich wollte gestern die beiden wertvollen Links, die @Erich Bauer in den Blog gestellt hat, für mich zum jederzeitigen Abrufen in meiner Mailbox sichern und hab' mir sozusagen selber ein E-Mail geschickt. Ich kann die beiden Videos aber dann nicht ansehen oder weiter versenden! WARUM nicht?

  25. Josef Maierhofer
    28. März 2014 11:06

    Neutralität sollte kein Unwort sein. Neutralität, wie ich sie sehe.

    Formal gibt es sie noch, die Bevölkerung wünscht sie, ohne sie wirklich zu kennen.

    Anmaßend finde ich jene, die Herrn Kurz veranlassen, in dieser Weise der Ukraine Vorschriften machen zu wollen oder zumindest 'klughaberisch' einen 'Rat' zu erteilen. Klar, er bekommt dann das Fett ab und Österreichs Reputation ist seit Faymann ohnehin über den 7 Bergen bei den 7 Zwergen.

    Ich gehöre auch zu jenen, die eine hier von uns gelebte Neutralität wollen und verteidigen.

    Wenn Dr. Unterberger schreibt, die Schweiz wurde wegen ihres 'Wohlverhaltens' (gegenüber dem Nazigold, etc.) geschont und wegen ihrer militärischen Stärke, und einige hier schreiben, dass es die für Deutschland strategische Bedeutungslosigkeit war, was die Schweiz damals geschont hat, so war das eben nicht Neutralität, sondern Glück.

    Wir haben auch eine Neutralität erklärt nach Schweizer Muster aus 'freien' Stücken' (also auch Wohlverhalten gezeigt, um den Abzug der fremden Truppen zu erreichen).

    Nach dem 2. Weltkrieg gab es in Europa viele Neutrale, die nicht in all die Streitigkeiten hineingezogen werden wollten, auch uns hat das im kalten Krieg genützt, und unser Vorteil war der Staatsvertrag, den auch die hochgerüsteten Amerikaner unterzeichnet hatten, was für uns eine Art Schutz darstellte.

    Der EU-Beitritt änderte das und die Neutralität Österreichs wurde nicht mehr gelebt, von links sogar lächerlich gemacht und verkam so zu einem nicht mehr gelebten Formalgesetz in unserer Verfassung. Die Bevölkerung allerdings wurde von der Politik in eine EU hineingelogen und sich, so wie bei den Herbstwahlen 2013, der Konsequenzen erst im Nachhinein bewusst. Lüge war schon sehr oft wesentlicher Bestandteil der neueren österreichischen Politik, die längst sich vom österreichischen Volk abgewendet und abgehoben hat und auf einer Ideologiewolke schwebt.

    Aber, ich habe noch immer das Gefühl, dass die älteren unter den Österreichern im Herzen neutral sind, bei den meist linken Jungen weiß ich das nicht mehr und meine eher, dass denen das weder was sagt (weil lächerlich gemacht) noch was gibt, weil noch nicht in der Lage die Geschichte zu sehen und die immer mehr werdenden Migranten, denen ist Österreich 'schnurzegal' genauso wie der österreichischen Politik, die brauchen bloß die Sozialhilfe, sonst nichts, so wie die Politik ihre Selbstbedienung und Klientelbedienung.

    Klar läuft der Student Kurz als Außenminister wie ein Laufbursche im Auftrag der 'Pfründegeber' und parteilichen 'Jobgeber' und posaunt Beschriebenes in die Welt, was einen langjährigen Außenpolitikredakteur bei der Zeitung 'Die Presse', als die noch eine wirkliche Zeitung war, natürlich auf die Palme bringt. Also in Österreich bekommt man also einen Ministerposten bereits als Studentenjob.

    Ich hatte in Ungarn einmal eine Diskussion mit einem Freund dort, der von dem bevorstehenden EU-Beitritt schwärmte. Ich habe ihn darauf aufmerksam gemacht, dass dort nicht alles Gold ist, was glänzt. Wenigstens dem Euro ist Ungarn noch nicht beigetreten, wird es vielleicht auch nie, zumal auch die Regierung selbst lieber an die Ungarn denkt als an die staatszerstörerische EU, die womöglich dann noch, so wie die Habsburger, die Sprache vorschreiben will, weil dort niemand Ungarisch kann.

    Zurück zur Neutralität. Wenn es die EU zerreißen sollte, wenn Kriege ausbrechen, Bürgerkriege, etc. auch dann könnte diese noch von Nutzen sein, wenn sie bei uns gelebt wird, allerdings würden wir auch ein minimales Selbstverteidigungsheer benötigen, das wir in den 40 Jahren Sozialismusdiktatur totgemacht haben. Auch den Staatsvertrag gibt es noch und er wurde nicht auf Zeit abgeschlossen. Allerdings müssten wir auch einen gewissen Überlebenswillen leben und uns nicht in die Selbstzerstörung, Fremdzerstörung und im Schulden Machen ergeben, sondern wieder erstarken durch das Streben der Schuldenfreiheit.

    Dass die FPÖ da umgefallen ist, betrübt mich, will sie doch die einzig verbliebene Gruppierung sein, die noch zu Österreich hält.

  26. Jewgeni Gorowikow
    28. März 2014 10:51

    Ja, ja, die "christliche Ausrichtung" von Wladimir Putin, ein neuer Hinweis auf seine Ehrlichkeit, Anständigkeit und Rechtschaffenheit.

    Die Krim soll zum Spielerparadies werden, so wie Las Vegas oder Monaco:

    http://orf.at/stories/2223839/2223831/

    • Erich Bauer
      28. März 2014 11:10

      Tolle "Story"...

    • Erich Bauer
      28. März 2014 16:31

      Leider scheint dieses, so gar nicht unwesentliche "Casino-Thema", nicht so richtig "diskussionswürdig zu sein...

      Ich erlaube mir daher einen kleinen Rückblick. Und zwar zu den Ereignissen um die 2. Intifada. Das betrifft Israel und die Palästinenser. Zur Vorgeschichte. In Jericho war Jahre davor ein Casino errichtet worden. Auch, und nicht zuletzt unter österreichischer Beteiligung. In der Welt sind die "Austria Casinos" wegen ihrer Seriosität und Professionalität bekannt und geschätzt. Dieses Casino in Jericho erfreute sich zunehmender Beliebtheit. Und zwar von den Scheichs, Nabobs, was immer. Die flogen nicht mehr nach Las Vegas.

      Dann bestieg der damalige israelische Präsident den Tempelberg. Das 2. wichtigste Heiligtum im Islam. Das löste die Intifada aus... und die Israelis mussten sich natürlich dagegen wehren.

      Eines der ersten Ziele der Israelis war dieses Casino.... Die Scheichs, Nabobs, was immer mussten wieder nach Las Vegas.

      Ich kann nicht recht glauben, dass die Mafia von Las Vegas ev. entstehende Casinos auf der KRIM bombardieren lassen möchte... oder doch?

  27. O. Irschik
    28. März 2014 09:46

    Was ist daran so verwerflich wenn AM.Kurz sich für eine Neutralität derUkraine ausspricht. ??
    Ein Vorrückungsverzicht der Nato, eine assozierte nach beiden Seiten neutrale unabhängige Ukraine wäre wegweisend und würde der bedauernswerten Bevölkerung das Gezerre der Stellvertreterkonflikte ersparen.

  28. Undine
    28. März 2014 09:19

    Vielleicht ---nein, eigentlich UNBEDINGT!---sollten sich Putin-Gegner UND Putin-Freunde dieses sehenswerte VIDEO ansehen, das gestern @Erich Bauer empfahl:

    "Die Sachkundigkeit dieses Interviewpartners wird den Obama-Cheer-Leaders nicht behagen. Nehmen Sie sich Zeit für 1 Stunde 20 Minuten. Danach brauchen Sie Erholung...

    http://www.youtube.com/watch?v=faL4zRUdQTA

    Ach ja, auf die Frage, warum denn Deutschland da so mitbellt? Wimmer erklärt es sich nicht zuletzt mit der "BündnisTREUE" - das könnte sich als sehr VERHÄNGNISVOLLE "deutsche TUGEND" herausstellen. TREUE (bis in den Tod) ist ja recht nett... aber nicht, wenn es den Tod für DRITTE bedeuten kann."

    • terbuan
      28. März 2014 12:34

      Man kann es auch herunterladen - wer weiß wie lange es im Netz steht - aber Vorsicht, die Datei als Mp4.Video misst 1,5 GB!

    • Freak77
      28. März 2014 15:01

      Danke Undine für den Link!

      Ich habe es mir jetzt ausführlich angesehen:

      Dieser Willy Wimmer (CDU) ist jetzt schon einige Zeit aus der aktiven Politik heraußen und liegt mehrfach falsch:

      Vor allem weil er offenbar nur eine Ebene seiner Weltanschauung hat:

      In der es um die bekannte amerikanisch-britische Welteroberungstheorie geht. Willy Wimmer schweift in dem Gespräch total aus und schafft es - was eine Kunst ist - immer und überall den Briten und Amerikanern jede Schuld am Bösen in der Welt in die Schuhe zu schieben.

      Für so viel Einseitigkeit muss man den Hut ziehen: das schaffen nur die wenigsten.

      Schon nach dem Wiener Kongress waren es die Briten die in Europa die großen Störenfriede waren usw. Und im 20. und 21. Jahrhundert haben die USA die Rolle der Welteroberer übernommen (diese Rolle hatten vorher die Briten).

      Der Willy Wimmer spricht lange über Russland ohne ein einziges Mal den Namen Putin zu nennen.

      Willy Wimmer spricht ausschweifend über die Weltpolitik ohne ein einziges Mal den Kommunismus, Stalin, die Berlinblockade 1948, die Niederwerfung der Aufstände in der DDR 1953, Ungarn 1956, bzw. die Militärinvasion 1968 in der CSSR bzw. 1979 in Afghanistan zu erwähnen!

      Für Willy Wimmer ist Japan ganz unschuldig sozusagen durch aggressive Sanktionen seitens der USA in den 2. Weltkrieg hinein verwickelt worden.

      Für Willy Wimmer ist Hitler vor allem durch Henry Ford und die amerikan. Industrie zum Diktator Deutschlands aufgestiegen.

      Sämtliche NGO's in Russland sind von der imperialistischen US-Regierung gesteuert und wollen Russland zerstören und ausnutzen.

      Pussy Riot sind nur vom Westen hochgepusht worden und dass Pussy Riot in ein sibirisches Arbeitslager gesperrt wurden ist absolut gerecht und angemessen.

      Die Toten am Maidan sind vor allem durch den Westen verursacht worden.

      In einer Leier geht es so dahin, die ganzen 80 Minuten lang: Für Willy Wimmer, der ständig damit prahlt bei wieviel Konferenzen er schon dabei war und wie nahe er zu Helmut Kohl war, ist es klar:

      Die Bösen in der Welt sind eindeutig die Amerikaner, die Russen sind arme Opfer die sich aus reiner Verzweiflung gegenüber dem übermächtigen Westen die Krim einverleibten. Die Russen mussten das sozusagen tun.

      Willy Wimmer blendet völlig aus, dass es in der amerikanischen und westlichen Gesellschaft auch noch viele andere Aspekte gibt: zivilgesellschaftliche, religiöse, freiheitliche Initiativen und auch Friedensinitiativen, ganz abseits von imperialistischen Ideologien die ich äußerst positiv bewerte.

      Die USA und Westeuropa bestehen aus mehr als nur den herrschenden Eliten und Regierungsmitgliedern! Es sind da breite, liberale Gesellschaften vorhanden wo viel Gutes passiert: Blogs u. v. m.

    • terbuan
      28. März 2014 15:21

      ----"ganz abseits von imperialistischen Ideologien die ich äußerst positiv bewerte." -

      Großartig, ach wäre ich nur ein Amerikaner und damit auf der richtigen Seite! *g*

    • Freak77
      28. März 2014 16:00

      Weil Sie es so genau nehmen: Sorry für den Beistrichfehler.

      Da gehört natürlich ein Beistrich:

      Willy Wimmer blendet völlig aus, dass es in der amerikanischen und westlichen Gesellschaft auch noch viele andere Aspekte gibt: zivilgesellschaftliche, religiöse, freiheitliche Initiativen und auch Friedensinitiativen, ganz abseits von imperialistischen Ideologien, die ich äußerst positiv bewerte.

    • Erich Bauer
      28. März 2014 17:04

      Diese inneramerikanischen Initiativen ZÄHLEN aber nicht. Da ist so wie Überall. Die "Unterschicht" hat nix zu melden. Ein Feigenblättchen halt... wenn's ganz schief geht... für die "Geschichtsbüchlein". Das Volx war eh brav. Das Volx ist dann natürlich etwas "reduziert"... naja.

    • Erich Bauer
      28. März 2014 17:10

      Ganz abgesehen davon, dass es beim Willy Wimmer-Gespräch um die "Zivilgesellschaften" überhaupt nicht ging... Hätten Sie sich halt dazugesellt und ihn danach befragt. Wahnsinn!

  29. dssm
    28. März 2014 09:18

    Es wären halt Quellenangaben nett! Wer Russland als wirtschaftlich halbtot bezeichnet, sollte sich auch die Mühe machen und sagen woher diese Informationen stammen. Ich lese auch Nachrichten, insbesondere Wirtschaftsnachrichten, aber konnte keine einschlägigen Informationen finden.

    Die Neutralität ist Schnee von Gestern, denn wir sind Mitglied der EU, so einfach.

    Aber ein Beitritt zur NATO? Da tummeln sich ein paar wehrlose Europäer, denen beim Krieg gegen Libyen die Munition ausging und die USA, welche selbst in Hi-Tech-Militär-Spielzeug schon ein Drittel Bauteile aus nicht befreundeten Nationen haben und ebenso wie die Europäer komplett pleite sind. Insbesondere das Ausjagen der industriellen Fertigung halte ich für mittelfristigen weltpolitischen Selbstmord.

    • Undine
      28. März 2014 09:29

      @dssm

      *****!

      "...in Hi-Tech-Militär-Spielzeug schon ein Drittel Bauteile aus nicht befreundeten Nationen haben ...."

      Und nicht nur DAS! Auch unser Heer selbst hat schon Soldaten aus allen möglichen Nationen---wie weit geht in diesem Fall die Loyalität? Für Moslems etwa dürfte der Fahneneid NICHT wirklich bindend sein.

    • Anonymus
      28. März 2014 09:54

      dssm:
      "... NATO ... denen beim Krieg gegen Libyen die Munition ausging".
      Wo sind dazu die von Ihnen geforderten Quellenangaben?

    • socrates
      28. März 2014 12:03

      @dssm
      **********
      Das hat mit Neutalität nichts zu tun! Allerdings sollte eine Null schweigen.

    • dssm
      28. März 2014 13:55

      @anonymus
      Eine einfach Suche, z.b. bei google (710K), würde Ihnen tausende Artikel liefern und zwar mit handfesten Zahlen. Sehr zum Unterschied zur Behauptung Russland wäre fast pleite, da gibt es sehr verschiedene Meinungen und gar keine Zahlen.

      Aber um Sie zu befriedigen:
      http://www.washingtonpost.com/world/nato-runs-short-on-some-munitions-in-libya/2011/04/15/AF3O7ElD_story.html

  30. Inger
    28. März 2014 08:48

    Herr Kurz ist noch sooooooooo jung, sein Schulunterricht noch nicht so lange aus und ich nehme an, es ist nicht so viel hängengeblieben. Wahrscheinlich hat man dem jungen Mann recht eindringlich beigebracht, dass die "immerwährende Neutralität" das non plus Ultra für Österreich war. Dass sich die Welt weitergedreht hat, ist vielleicht bei ihm vorbeigezogen. Es ist ja nicht so schlecht, wenn man die Jungen in der Politik was werden lässt, aber es sollte doch eine gewisse Substanz für so einen heiklen Job vorhanden sein. Solange ein Aussenminister nur mehr oder weniger Repräsentationspflichten erfüllt, reicht es ja, einigermassen intelligent und flexibel zu sein, aber wehe, wenn es in die Tiefe geht, da wäre denn doch Erfahrung gefragt.

  31. Wertkonservativer
    28. März 2014 08:31

    Nun, den jungen Herrn Kurz sollte man nicht so hart schelten!

    Mit seiner "Neutralitätspolitik" in Richtung Ukraine ist er ja auf der gleichen Linie, wie sie in Österreich offiziell und (anscheinend) auch nach dem Mehrheitswillen des Volkes gewünscht und vor sich hergetragen wird.
    Ob's im internationalen Maßstab klug oder nicht klug ist, mögen andere beurteilen. Unser Blogmaster meint das Letztere: da er der Gescheitere und außenpolitisch weit "Bewandertere" ist, glaub' ich ihm halt!
    Um gleich kritischen Bemerkungen zuvorzukommen:
    ich bin überhaupt kein Freund der Neutralität, die oft ein beliebtes Hintertürl für vorteilhaftes Geschäftemachen in unserer problematischen Welt ist (siehe z.B. die Schweiz), und - siehe oben - wohl auch in Österreich manche neutralitätsfreundlichen Aktivitäten "beflügelt"!
    Wenn man allerdings die vielen antiwestlichen (anti-atlantischen), und die ebenso vielen pro-russischen Meinungen hier im Blog verinnerlicht, weiß man als normaler Außenpolitik-Beobachter ja bald kaum mehr, auf welcher Seite wir eigentlich
    mehrheitlich stehen!
    Da könnte man sich ja mit weiterhin unverbindlichem Neutralitätsgefasel noch einige Zeit vor einer klaren Entscheidung drücken!?!

    Nun, damit es klar ist (und wen's interessiert): ich bin und bleibe ein Westler, so viele Gegenargumente auch gegen die westliche Seite hervorgeholt werden.
    Manche hier sehen die Sonne inzwischen ja auch politisch im Osten aufgehen:
    ich eher nicht!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      28. März 2014 09:59

      @ WK

      "Ob's im internationalen Maßstab klug oder nicht klug ist, mögen andere beurteilen."

      Sie sprechen also den Blogteilnehmern und dem Blogbetreiber die Fähigkeit und das Recht ab, sich selber eine Meinung über Herrn Kurz zu bilden? Welcher Autorität kommt nach Ihrem skurrilen Menschenverständnis also das Recht auf eine eigene Meinung zu?

      "Hände falten und Gosch'n halten", das scheint die Devise der Schwarzen zu sein. ;-)

    • Wertkonservativer
      28. März 2014 10:10

      Jetzt werden Sie aber langsam unfair, @ Cotopaxi!

      Ich habe niemandes Meinung madig gemachgt, verurteilt oder herabgemindert, sondern vorrangig MEINE Meinung ausgedrückt!
      Dass viele andere hier anderer Meinung sind, habe ich ziemlich klar, jedoch unkommentiert, ebenfalls angeführt.
      Eine Wertung, welche Meinung die wohl zutreffendere sein könnte, werden Sie in meinem Sub-Beitrag nicht finden!
      Ziemlich mies, was Sie da laufend mir gegenüber aufführen !

      (mail to: gerhard@michler.at)

  32. Cotopaxi
    28. März 2014 07:31

    o.T.

    Der tägliche Messerstich, diesmal aus Tirol, AsylantInnenheim: ;-)

    http://tirol.orf.at/news/stories/2638673/

    • Undine
      28. März 2014 09:10

      @Cotopaxi

      Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, daß ASYLANTEN PRINZIPIELL und PROPHYLAKTISCH mit einem MESSER umherlaufen (früher einmal wäre es der "Dolch im Gewande" gewesen!)!
      Hand aufs Herz: Sind autochthone Österreicher auch mit einem Messer ausgerüstet, sobald sie die Straße betreten--- oder ist das doch eher eine "Eigenart" der AUSLÄNDER?

    • Cotopaxi
      28. März 2014 09:52

      In manchen voraufklärerischen Gesellschaften ist es Sitte, dass man als Mann mit einer Waffe herumläuft, daran ändert auch der Aufenthaltsort in einem zivilisierten Staat nichts. Und wer es sich leisten kann, läuft mit einer Pistole herum, wie man es immer wieder von Tschetschenen lesen kann. ;-)

  33. Gerhard Pascher
    28. März 2014 06:56

    In Anlehnung des letztes Satzes
    "Es ist manches Mal recht schwer, alle Ausführungen von AU zu akzeptieren".

    Zwei Beispiele dafür:

    So weiß man heute, dass unser Nachbar Schweizin den beiden Weltkriegen nicht wegen dessen "starker" Rüstung, sondern aus ganz anderen Gründen unbesetzt blieb.

    Es gibt zwar bei den Ländern großer Gasvorkommen schon bedeutende Flüssiggass(LPG)-Ladestationen, aber in Europa (außer im UK) fehlen noch vielfach die dazu benötigten "Gegenstücke", welche kapazitätsmäßig sofort die bisher aus Russland erhaltenen Gasmengen ersetzen könnten.

    Übrigens ist die vielgepriesene "immerwährende Neutralität Österreichs" seit vielen Jahren ohnehin nur mehr ein Lippenbekenntnis und hat keinerlei Bedeutung mehr. Tatsache ist vielmehr, dass sich unser Land immer zum Westen orientierte, wir nun von fast lauter Nato-Ländern umgeben und daher "Schmarotzer" der westlichen Verteidigung geworden sind.

    Unser finanziell ausgehungertes Bundesheer ist nur mehr eine Alibihandlung und zwei der teuer angeschafften Eurofighter (der Rest ist am Boden!) dienen nur dazu, unangemeldete Überflieger zu orten, zu fotografieren und bis zur Grenze zu begleiten. Slowenien und Luxemburg haben deren Luftüberwachung Nachbarn übergeben und engagieren sich dafür auf anderem Gebiet. Luxemburg hat z.B. als Kompensation den Belgiern ein größeres Marineschiff finanziert. Österreich sollte der Nato beitreten, einen ähnlichen Weg gehen und in Abstimmung mit den Nachbarländern nur mehr bestimmte Aufgaben übernehmen.

    Die vor einem Jahr stattgefundene Volksbefragung "Präsenzdienst, ja oder nein" wurde von der Mehrheit der Bevölkerung ohnehin nur als Beibehaltung des Zivildienstes verstanden und daher auch so entschiedenen.

    Wenn das kleine und weltpolitisch unbedeutende Österreich durch Faymann und Kurz der Ukraine nun Ratschläge zur Neutralität gibt, dann ist dies einfach operettenhaft und wir werden weltweit nur belächelt.

  34. terbuan
    28. März 2014 06:45

    Nachdem ich mir gestern noch das von @Erich Bauer dankenswerter Weise in den Blog gestellte Interview mit Herrn Ex-MdB Dr. Willy Wimmer angesehen hatte,
    entlockt mir dieser Kommentar nicht einmal mehr ein müdes Lächeln!

    http://www.youtube.com/watch?v=faL4zRUdQTA

    • Undine
      28. März 2014 09:37

      @terbuan

      Ich sehe gerade, daß wir dieselbe Idee hatten (ich war mit dem Lesen noch nicht bis hierher vorgedrungen---aber doppeltes Hinweisen schadet nicht!), nämlich auf @Erich Bauers Video-Tipp von gestern hinzuweisen und den Mitbloggern und auch unserem Tagebuch-Autor ---wenn Letzteres nicht gar zu vermessen ist!---ans Herz zu legen!

    • terbuan
      28. März 2014 16:55

      I had a dream....

      Ich war gestern in Salzburg und kam erst sehr spät zurück.
      Das Video von Erich Bauer sah ich mir noch an, bevor ich zu Bett ging.

      Ich träumte von einem kleinen Buben, der mitten auf der Straße stand.
      Plötzlich kam eine Kolonne schwarzer Limousinen daher, die erste blieb stehen und die Insassen ersuchten den Jungen, Platz zu machen für den Konvoi, der blieb jedoch stehen.
      Im zweiten Auto saß Angela Merkel, der Wagen blieb ebenfalls stehen, Angela Merkel stieg aus und ersuchte den Buben freundlich ebenfalls Platz zu machen.
      Der nahm jedoch einen Anlauf und verpasste der Bundeskanzlerin einen Fußtritt!

      Dann wurde ich munter und wusste, es war nur ein Traum!

    • Riese35
      28. März 2014 20:59

      @terbuan & @Erich Bauer zum Video-Link:
      *******************************************************************!
      *******************************************************************!
      *******************************************************************!

      Herzlichen Dank für diesen Link! Eine bessere Darlegung kann man sich kaum vorstellen. Da erübrigen sich alle Worte und jede weitere Diskussion. Dieses Video sollte Pflicht für jeden sein, der eine höhere Position im diplomatischen bzw. auswärtigen Dienst anstrebt.

  35. Freak77
    28. März 2014 06:23

    Ein so verarmtes Land wie die Ukraine wird sich kein Top-Militär zur Selbstverteidigung wie es die Schweiz hat leisten können.

    Daraus ergibt sich logisch, dass die Ukraine auf Hilfe von Außen und das kann nur der Westen sein angewiesen ist - in absehbarer Zukunft.

    Und die Hilfe vom Westen wird wohl von EU, NATO, IWF sein.

    Die Länder Polen, Litauen, Lettland, Estland sind diejenigen wo sich die Ukraine am besten orientieren wird können. Die sind alle in EU und NATO.

    • Riese35
      28. März 2014 18:24

      Und irgendwann wachen wir dann auf und der Traum hat plötzlich ein Ende.

  36. simplicissimus
    28. März 2014 05:51

    Ich wuerde mich aus dem Konflikt schlicht und einfach raushalten.

  37. Helmut Oswald
    28. März 2014 03:15

    Die Schweiz wurde nicht angegriffen, weil die Schweiz zu keinem erkennbaren Zeitpunkt sich Deutschland und seinem Volk gegenüber feindlich verhalten hat.
    Falls es nämlich in Vergessenheit geraten oder geschrieben werden sollte - auch das waren nämlich Kriegsgründe. Weder politisch, noch wirtschaftlich, noch militärisch hat sich die Schweiz zum Feind gemacht. Aber- mit Verlaub gesagt - die Rüstungsanstrengungen der Schweiz in Ehren ... nur daß eine Wehrmacht, die trotz vielfacher zahlenmäßiger Unterlegenheit die Sowjetunion an den Rand des Zusammenbruches geführt hatte, sich vor den Rüstungen der Schweiz fürchten sollte ist ein, meine Schweizer Freunde verzeihen es gewiß, ist nicht mehr als ein schönes Märchen.
    Was gegen die Schweiz an Planungen bestand, ging von einem Angriff des Gegners unter Nutzung des Schweizer Boden- und Luftraumes aus. Dieser erfolgte nicht, also gab es keinen Grund zu einem militärischen Eingriff.

    Belgiens Neutralität hingegegen bestand zum Schein - der belgische Generalstab kooperierte (zunächst verdeckt) - aber erkennbar - mit dem aliierten. Der Dyle Plan - ein gemeinsamer Aufmarsch gegen das Ruhrgebiet auf belgischem Staatsgebiet, erschien der belgischen Staatsführung sicherheitspolitisch passend, aber auch rechtswidrig genug, um ihn hinter dem Anschein eines sorgenvollen Neutralismus zu verbergen.

    Und bei der Gelegenheit - die Niederlande ließen es zu, daß ihr Luftraum durch die Royal Air Force ungerügt, wenngleich nicht unbemerkt, mit steigender Intensität zu Luftangriffen gegen Ziele in Deutschland benützt wird. Alles längst durch die Zeitgeschichtsforschung - IN DIESEN LÄNDERN SELBST - erkannt, anerkannt und unwidersprochen. Ein bisschen in der ÖMZ lesen und nicht nur in der 'Zeit' - und man kann das leicht wissen.

    Es reichen die Regierungsverbrechen der Nationalsozialisten aus, um keinerlei falschen patriotischen Hochgefühlen für diesen Krieg das Wort zu reden. Was tatsächlich vorgefallen ist sollte aber zur Gedächntislast reichen. Von den Siegermächten erfundene Verbrechen oder Völkerrechtsverletzungen brauchen wir nicht auch noch anzunehmen. Und schon gar nicht die Haltung, ein Genocid an unserem Volk selbst sei ohne Gegenwehr hinzunehmen gewesen. Waren auch die System -und Regierungsverbrechen der seinerzeitigen Staatsführung ungeheuerlich, so sind und waren es immer noch die Täter, die zu bestrafen waren, und nicht das Volk in seiner Gesamtheit. Nicht anders als es für die Russen unter Stalin zu gelten hatte. Und andere mehr.

    • Xymmachos
      28. März 2014 12:03

      ***** VSOP für diesen Kommentar!
      Ob CIA und NSA die Putin-Bashings unseres Blogmasters wirklich so toll honorieren, wie in Fachkreisen seit einige Zeit gemutmaßt wird? Na ja, bei dieser Beliebtheit und Verbreitung des Blogs, da kann man schon versuchen, meinungsbildend zu investieren... Oder glaubt A.U. das, womit er jetzt seit Wochen über die bösen Russen herfällt, wirklich selbst?

    • Helmut Oswald
      28. März 2014 15:06

      @ Xymmachos

      Es dürstet vielen mächtigen Leuten in fernen Ländern nach Tatenruhm - am Ende könnte kein gerechter Krieg mehr zu führen sein ? Da gilt es rasch noch dabei zu sein.

      Die Geschichte hat auf die Massenverblödung regelmäßig die passende Antwort in Gestalt der Massenvernichtung. Was auch immer herauskommt - Hollywood wird einen Film darüber drehen. Und Amerika wird darin gut, tapfer und gerecht sein.

      Krieg mit Russland - wer erinnert sich noch, was in der Familie dazu gesprochen wurde und wie es war, noch bevor Bertelsmann, Guido Knopp, Rupert Murdoch und die Frankfurter Schule uns erklärten, wie es nur gewesen sein musste? bei sonstiger Verfolgung durch das Strafgericht. Wie es war, bevor jene von unseren Vätern und Großvätern, die noch etwas darüber wussten, ihren letzten Einrückungsbefehl erhielten.

      Zur Erinnerung vielleicht ein wenig die Statistik: in einem normalen Monat (das ist ein Monat ohne Großkämpfe) verloren zwischen Juni 1941 und Mai 1945 im Osten etwa 10.000 Männer - also der männliche Bevölkerungsanteil einer deutschen Kleinstadt, Leben oder Gesundheit. In den 48 Monaten Krieg mit Russland, zählt man - je nach Lesart - weniger als zehn solcher Monate. Die anderen Monate an der Russlandfront waren von großen Angriffsschlachten oder Verteidigungsoperationen geprägt, die sich über hunderte, manchmal (wie etwa die Kursker Schlacht Juli 1943, die Sommerschlacht um Weißrussland 1944 ua) über mehr als tausend Kilometer erstreckten.

      Amerika gab sich in Vietnam nach 55.000 Gefallenen geschlagen. Und blieb davon 15 Jahre traumatisiert. Soviele Gefallene hatte die Wehrmacht etwa im Monat Juli 1941 zu beklagen, dem zweiten Monat des deutsch-sowjetischen Krieges.

      Der kommende Russlandkrieg wird der erste der Weltkriege sein, den der gelbe Mann entscheiden wird.

    • Konrad Loräntz
      28. März 2014 16:20

      Applaus, Applaus.
      Was mich in Gesprächen mit Freunden oder jungen Menschen immer wieder verstört: Das interessiert niemanden. Die Knopp´schen Axiome wurden von einer Mehrheit bereits so verinnerlicht, dass kein Argument greift. Wegschauen als einzig mögliche Bewältigungsstrategie.
      Daher auch keinerlei Gegenwehr gegen die letztlich ja auch genozidale vorherrschende Gesellschaftspolitik.

    • Helmut Oswald
      29. März 2014 00:49

      @Loräntz

      Die Geschichte wird auslesen, wer leben wird und wer nicht. Wer zu dumm ist, Bedrohungen zeitgerecht zu erkennen, richtig einzuschätzen und auf diese angemessen zu reagieren, wird aus dem Genpool gelöscht. Ich freue mich nicht darüber, das es so ist, aber es ist die Wahrheit. Die einzig tröstliche Botschaft ist - Leoparden ändern ihre Flecken nicht. Diejenigen unter uns, die heute noch in wirren und verstörenden Träumen verfangen sind, werden eines Tages erwachen. Der Zorn wird groß, die Entschlossenheit wird fest sein. DAß Zeitungen, Radio und Fernsehen lügen, wissen bereits alle - was Großvater seinerzeit getan hat, auch.

  38. mischu
    28. März 2014 01:34

    Fazit:
    Sollte die Intention seiner Aktivitäten das Verhindern des Beitritts der Ukraine zur EU sein, dann wäre Sebastian Kurz auf dem richtigen Weg, würde nicht nur Österreich einen großen Dienst erweisen und könnte damit einigermaßen ruhmreich in die europäische Geschichte eingehen! ;-)

  39. Schani
    28. März 2014 01:09

    Satiram non scribere difficile est!





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