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Privilegienburg Burgtheater

Die Kultursubventionen des Bundes fließen überproportional nach Wien, obwohl die Steuern dafür aus ganz Österreich stammen. Das scheint dennoch logisch. Hat doch das Kaiserhaus fast alle renommierten Museen und Theater in Wien konzentriert, welche die Republik seither weiterfinanziert. Freilich muss man dazu spätestens nach Ausbruch der Burgtheater-Krise sehr peinliche Fragen stellen. Dabei kann es nicht nur um die Aufklärung strafrechtlicher Verfehlungen gehen, sondern auch darum, ob am Burgtheater mit diesem Bundesgeld behutsam umgegangen wird. Und: Bringen das Burgtheater und alle anderen so geförderten Kulturinstitutionen auch wirklich die Umwegrentabilität, die ja immer als Grund für die kräftigen Subventionen genannt werden?

Damit ist gemeint, dass Touristen extra nach Wien kommen, um eine dieser Kulturinstitutionen zu besuchen. Oder dass ein Besuch in einer solchen Institution zumindest mit ein Grund ist, nach Wien zu kommen. So wie zweifellos die Attraktivität sommerlicher Festspiele in Salzburg, Bregenz oder Mörbisch ein Grund für eine Reise dorthin ist. Bei so manchen anderen Sommerfestspielen ist das hingegen schon viel fraglicher, aber die bekommen auch viel weniger Steuergeld.

Eine hohe Umwegrentabilität gibt es in Wien zweifellos beim Kunsthistorischen Museum, bei der Albertina und dem Belvedere. Sie sind für viele ein starker Grund, nach Wien zu kommen, so wie die Schauräume in Schönbrunn und Hofburg. Diese sind aber ohnedies schon kommerzialisiert und sehr gut geführt. Bei einigen anderen, kleineren Museen kann der Nutzen der Subventionen hingegen durchaus diskutiert werden. Aber die bekommen wenigstens nicht allzuviel Geld und haben überdies meist die notwendige Aufgabe zu erfüllen, vorhandene Schätze zu bewahren.

Theater und Oper haben hingegen nichts zu bewahren, sondern müssen jeden Abend neu ihre Existenzberechtigung beweisen. Da steht ganz außer Zweifel, dass die Staatsoper eine hohe Umwegrentabilität hat. Was man daran merkt, dass sie fast ständig ausverkauft ist, dass in vielen Innenstadthotels der Spielplan dieser Oper hängt, dass Opernbesuche fast zum Pflichtrepertoire ausländischer Besucher zählen..

Eine enorme internationale Attraktivität haben auch Musikverein und Konzerthaus. Dabei bekommen diese Institutionen extrem wenig Steuergeld.

Beim jetzt so sehr ins Gerede gekommenen Burgtheater ist die Umwegrentabilität hingegen seit längerem mehr als fraglich. Gewiss kommen in dieses Haus noch immer gern die Großfeuilletonisten aus Deutschland, um Gratiskarten zu konsumieren. Aber Burgtheater, Akademietheater oder gar Spielstätten wie der Schwarzenbergplatz sind bei zahlenden Touristen nur im kaum merkbaren Umfang ein Grund für einen Wien-Besuch.

Wohlweislich geben weder die Stadt noch die Kulturministerien des Bundes unabhängige Untersuchungen zu diesem Thema in Auftrag. Ihnen fällt allemal die Behauptung der Umwegrentabilität leichter als deren Begründung.

Das muss aber in Zeiten wachsender Sparnotwendigkeiten, eines immer ärger werdenden Zudrehens der Steuerschrauben und (auch ohne Hypo-Krise) zunehmender Staatsschulden intensiv diskutiert und nicht verschwiegen werden. Das muss auch deshalb diskutiert werden, seit im Burgtheater bei der Fußball-Euro ein SPÖ-Verein dicke Profite erzielen konnte. Das muss noch heftiger diskutiert werden, seit bekannt ist, dass die Budgets des Burgtheaters intensiv zum Steuerhinterziehen genutzt worden sind. Denn nichts anderes ist es, wenn dort Gagen reihenweise brutto für netto in bar ausbezahlt werden, wenn es Schattenverrechnungssysteme gibt.

Die Indizien sind stark, dass all das schon vor der nun im Scheinwerferlicht stehenden Direktion Hartmann so schmutzig geworden ist. Dass es mehr als unsauber ist, dass ein früherer Burg-Direktor direkt aus dem Vorzimmer eines SPÖ-Bundeskanzlers gekommen ist, und dass dieser jetzt bei den besonders erfolgsarmen Bühnen der Gemeinde Wien seine (Un)Taten fortsetzt.

Die Öffentlichkeit will wissen, wer da aller schuld an diesen Tricks ist. Aber die Steuerzahler geht noch viel mehr an, dass sich dieses Theater als Loch ohne Boden erweist.

Gewiss: Man mag als Österreicher stolz darauf sein, dass sich dieses Theater noch immer gerne als das führende im deutschen Sprachraum bezeichnet. Dass es nach wie vor die höchsten Gagen auszahlt. Dass daher Schauspieler gern an das Haus kommen.

Nur: Wenn die Kosten dafür keinerlei nennenswerten Gegenwert bringen, wird die Debatte unausweichlich. Niemand möge mit dem hanebüchenen Argument kommen, dass Kultur doch die Welt verbessere. Das ist eine absolut leere Behauptung. Denn rund 80 bis 90 Prozent gehen gar nicht in diese Hochkulturtheater. Und dass die kleine Minderheit, die dort die Tickets konsumiert, bessere Menschen wären, ist mehr als fraglich.

Kulturbudgets sind in Wahrheit eine Subventionierung der kulturkonsumierenden Menschen durch die Normalbürger, ohne dass diese jemals gefragt worden wären. Sie sind eine Umverteilung von unten nach oben.

Jeder einzelne Theaterbesucher, jede Eintrittskarte wird mit deutlich mehr als 100 Euro subventioniert, kostet den Besucher selbst aber viel weniger. Wenn jetzt gestritten wird, ob das aktuelle Burgtheater-Defizit mehr oder weniger als zehn Millionen Euro ausmacht, wird ja elegant unter den Tisch gekehrt, dass der Theaterkonzern daneben jedenfalls mehr als 46 Millionen Euro erhält. Jährlich.

Das ist besonders frustrierend, wenn man sieht, dass im Burgtheater Stehplätze im Gegensatz zur Vergangenheit meistens leer stehen (geschweige denn, dass man sich dafür anstellt). Dass vor allem unter Claus Peymann aus ideologischen Gründen die Ticketpreise massiv gesenkt wurden. Dass Produktionen des Burgtheaters oft mit völlig überflüssigem Aufwand gemacht werden. Dass – im totalen Gegensatz zur Staatsoper – Burg-Inszenierungen nach relativ kurzer Zeit für ewig vom Spielplan gestrichen werden (vor allem, wenn wieder neue Direktoren antreten). Dass sich Direktoren für Inszenierungen extra Gagen auszahlen lassen. Dass etwa im Akademietheater besonders publikumsfeindliche Stücke gerne ohne Pause produziert werden, damit die Zuschauer nicht fliehen können. Dass im Burgtheater schwer linkslastige politische Veranstaltungen stattfinden.

Warum wird das alles nicht extrem kritisch öffentlich kritisiert? Aus einem klaren Grund: Kulturjournalisten und sonstige Nutznießer des Systems denken nicht daran, gegen die eigenen Interessen (=höchstsubventionierter allabendlicher Gaumenkitzel) zu schreiben oder zu argumentieren. Und die anderen zahlen und kümmern sich nicht darum.

Da kann man nur lachen, wenn ausgerechnet dieses Burgtheater jetzt dem Nachbarland Ungarn beibringen will, was Recht und Ordnung ist.

Ich schreibe regelmäßig Kommentare für die unabhängige und rund um die Uhr aktuelle Informationsseite „Vienna.at“.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    19. März 2014 08:24

    Frage von AU:
    »Warum wird das alles nicht extrem kritisch öffentlich kritisiert?«

    Antworten:
    • Weil Rot/Grün (zust. Ministerium, Bundestheaterverwaltung, Gewerkschaft) linkes Kulturgut und deren Macher schützt.
    • Weil die ÖVP mit genug anderen internen Sorgen beschäftigt ist (hat sich die Kultursprecherin Fekter schon zu dieser Sache geäußert?).
    • Weil die Mehrzahl der Österreicher diese Sauereien nicht erkennt, da sie in Krone/Heute/Österreich/ORF kaum thematisiert werden.
    ……

  2. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    19. März 2014 09:27

    Das Burgtheater folgt mit der Verurteilung Ungarns dem Mainstream der Medien, ebenso wie beim Putinbashing, das sogar in diesem Blog gelandet ist. Eine Drohne aus Deutschland, die in der Krim abgefangen wird, ohne Hoheitszeichen, wie dort üblich, wird verschwiegen.
    Das Burgtheater macht politisches Regietheater, European trash im Ausland genannt, zwecks Umerziehung. Die ueblichen Blutsauger lassen sich gut zahlen.
    Der Vorhang in der Oper ist immer noch der jüdischen Freimaurerloge zu verdanken und stellt ein Siegeszeichen über unsere Kultur dar. Das Regietheater hat sich dort nicht durchgesetzt, da die Sänger Rueckrad haben und ohne Inszenierung, nur mit Gesang, mit größtem Erfolg auftreten.

  3. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    19. März 2014 08:36

    @AU: >> "Dass etwa im Akademietheater besonders publikumsfeindliche Stücke gerne ohne Pause produziert werden, damit die Zuschauer nicht fliehen können."

    Das findet auch im Burgtheater statt! Selbst erlebt unter Hartmann. Wien-Abo mit Pflichtaufführung im Burgtheater. Vor der Aufführung tritt Hartmann persönlich auf die Bühne und kündigt dem Publikum sogar ein schwer verdauliches Stück an. Das Stück ist dann auch inhaltsleer und sprachlich vollkommen unverständlich. Kaum zwei Sätze, die im Zusammenhang einen Sinn ergeben. Das Bühnenbild ist, soweit überhaupt vorhanden, trostlos. Pause gibt es natürlich keine. Das Publikum wehrt sich trotzdem. Nach etwa einer Stunde Spielzeit beginnt es scharenweise während der laufenden Aufführung auszusickern und das Burgtheater zu verlassen. Es brauchte nur eine Zündung, den Mut einzelner Zuschauer, trotz fehlender Pause aufzustehen und zu gehen. In kurzer Zeit tummelt sich das Publikum in großer Anzahl in den Garderoben, wo interessante Diskussionen stattfinden. Es werden immer mehr, während drinnen die Aufführung mit immer weniger Publikum weiterläuft.

    Fragen Sie mich aber nicht, um welches Stück und welchen Autor es sich gehandelt hat. Ich habe mir nichts davon gemerkt. Es war vor etwa 2 bis 3 Jahren.

  4. Ausgezeichneter KommentatorInger
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    19. März 2014 08:24

    Alle Augen schauen nach Wien und dabei geht unter, dass man auch in den Bundesländern in bezug auf "Kultur" nicht gerade zimperlich ist. Da baut sich der kleine/große Landeshauptmann ein Monster von einem neuen Musiktheater und was passiert, seit einem Jahr ist es in Betrieb und jetzt weiss man, dass jede Eintrittskarte so ca. mit Euro 140,-- subventioniert werden muss. Dabei ist zu befürchten, wenn alle Neugierigen einmal da waren, werden die Besucherzahlen zurückgehen, was ist dann?? Dieses Monster wurde gebaut, obwohl bei einer Volksbefragung die Mehrheit gegen den Neubau eines Musiktheaters war. Und um dieses Missachtung der Volksmeinung zu kaschieren, wird immer dargestellt, dass die bösen Freiheitlichen, die diese Volksbefragung initiiert hatten, gegen das Theater im Berg (so war die ursprüngliche Planung) waren. Dabei ist die Frage klar und deutlich gestellt worden. Neubau oder nicht, wo und wie stand überhaupt nicht zur Diskussion bei der Befragung. Und weil das Ergebnis der Befragung nicht gepasst hat, hat man die HÜrden für zukünftige Befragungen gleich höhergeschraubt und einen anderen Platz für diesen Protzbau hat man gefunden.
    Aber gebaut wurde - klar und deutlich gegen den Willen des Wahlvolkes - nur bezahlen dürfen alle.

  5. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    19. März 2014 11:51

    Sobald Rot und/oder Grün ihre Finger im Spiel haben, egal ob in der Wirtschaft, der Kultur oder in der Bildung, geht es mit den Rahmenbedingungen, den Umsätzen und den Ergebnissen steil bergab, jedoch mit der politischen Agitation, den Kosten, den Steuersubventionen und den Gagen für die Posteninhaber (inkl. Steuerhinterziehung wie bei Hartmann, Nitsch & Co.) steil bergauf.

    Hier nur eine kleine Auswahl der linken Mißwirtschaft aus jüngster Zeit:

    * Beispiel Volkstheater
    http://diepresse.com/home/kultur/news/326745/Volkstheater-Wien_615000-Euro-mehr-Subventionen

    *Beispiel Vereinigte Bühnen Wiens
    http://wien.orf.at/news/stories/2618770/

    *Beispiel Facultas-Verlag
    http://www.krone.at/Oesterreich/458.600_Euro_Gehalt_fuer_Vorstand_von_OeH-Buchverlag-Skandal_aufgedeckt-Story-391875

    *Beispiel MAK
    http://kurier.at/kultur/kunst/verheerendes-zeugnis-fuer-die-aera-noever/825.763

    Einzig und alleine Staatsoperndirektor Ioan Holen als POSITIVES BEISPIEL schaffte es über viele Jahre sein Haus aus der Politik weitgehend rauszuhalten, mit Steuergeldern verantwortlich umzugehen, mit einem interessanten und wohlabgestimmten Repertoire die Gunst und den Zuspruch des Publikums zu bewahren und letzten Endes einen geordneten Spielbetrieb an seinen Nachfolger zu übergeben.

    Herr Direktor, bitte vor den Vorhang - wir bräuchten viel mehr von Ihrer Sorte!

  6. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    19. März 2014 08:29

    Das Burgtheater ist in den letzten Jahrzehnten leider zu einem Instrument der politischen Agitation verkommen, Wie bei allen linken Aktivitäten endet so etwas in einem Schuldensumpf. Die Verantwortlichen können und wollen mit Geld einfach nicht sorgsam umgehen.
    Das Burgtheater sollte sich auf seine Kernaufgaben beschränken und sich nicht mehr Experimentierfeld für linke Ideologen missbrauchen lassen!

    Noch ein Hinweis wie man das Produkt "Oper" klug vermarkten und einem breiten Zuseherkreis öffnen kann:
    Die Met bringt in Zusammenarbeit mit Kette Cinneplex großartige Opernaufführungen ins Kino.
    So sahen am vergangenen Samstag über eine Million Menschen im deutschen Sprachraum die Oper "Werther"mit Jonas Kaufmann, gleichzeitig im Kino, einfach großartig!
    Auch die Wiener Staatsoper hätte eine Reihe von Inszenierungen, welche man einem breiteren Publikum auf diese Weise vermitteln könnte, nicht nur fallweise im ORF.

  7. Ausgezeichneter Kommentator Florin
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    19. März 2014 08:54

    OT..OT...OT
    http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/1576717/Brustkrebsfruherkennung_Kapitaler-Fehlstart

    So schlimm die Geldverschwendung im Burgtheater und Kunstbetrieb anmutet, ist das Problem nicht neu und vergleichsweise mit den Aktionen des Gesundheitsministeriums velleicht sogar marginal....

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorbürgerIn
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    20. März 2014 06:42

    vom burgtheater als führendem theater im deutschen sprachraum zu sprechen, ist mehr als verwegen. vielmehr ist es unter der spö-kunst-ägide zu einem ideologischen rammbock ("gegen rechts" natürlich), zu einer "moralischen (notdurft)anstalt" degradiert worden, in dem von peymann abwärts die ministerInnen sich best bezahlte hofnarren hielten, die in den topf greifen durften. narrenfreiheit eben! und heute tun alle so überrascht - als ob in dem land gesetze noch was gelten würden.


alle Kommentare

  1. Gerald M. (kein Partner)
    21. März 2014 22:50

    Meine Lösung: Die Schauspieler erhalten nur mehr so viel "Lohn", nach einem Punktesystem, wie nach Abzug der Betriebskosten und Löhnen und Gehältern für die Kulissenschieber überbleibt ... und morgen ist dieses Piefkinesisch verseuchte "Theater" vorbei ...

  2. wolf (kein Partner)
    20. März 2014 13:38

    Das schreibt der Linke Wolfgang Zinngl von den Grünen. Nur, um darauf hinzuweisen, wie unsinnig dieses rinks-lechts Gelaber hier ist. Sein Artikel ist x-fach pointierter und profunder als AU's Jammerei. Wäre es dem Blogbetreiber um Objektivität gegangen, hätte er darauf hingewiesen.

    http://derstandard.at/1395057133362/Biotope-der-Guenstlingswirtschaft

    • Zraxl (kein Partner)
      20. März 2014 14:26

      Wolfgang Zinggl schreibt: "Es stört mich, wenn Kunstinstitutionen zu Selbstbedienungsläden verantwortungsloser Manager werden, während andere mit großem Engagement keine Chance bekommen und nicht wissen, wie sie die Miete zahlen sollen." Aha. Herr Zinggl will also nicht verschwendetes Steuergeld sparen, sondern er will das arbeitsscheue Geschlurf finanzieren, das sich großteils im Einflussbereich der Grünen tummelt. Aus Steuergeldern, versteht sich.

    • wolf (kein Partner)
      21. März 2014 13:03

      Ohne Subventionen hätten wir nichts von all dem, worauf alle so stolz sind und wenn Österreich Kulturnation bleiben will, wird es ohne staatliche Zuwendungen nicht funktionieren. Der ROI greift hier zu kurz.

      Weshalb Sie meinen, Künstler befänden sich allesamt im Dunstkreis der Grünen/Linken, oder ließen sich so mir nichts dir nichts von diesen vereinnahmen, wissen nur Sie.

      Meine Vermutung: die hier oft geäußerten, wenn auch falschen und undifferenzierten, rinks-lechts-Behauptungen zeigen Wirkung.

    • Zraxl (kein Partner)
      21. März 2014 13:56

      Hört, hört! Wolf ist Nationalist. Ein Kulturnationalist.
      (Reden Sie doch einmal mit ihrem Friseur, Hausmeister, Gemüsehändler, Taxifahrer, einem Bauhackler, Regalschlichter, oder mit sonst irgend einem NETTOZAHLER aus den unteren sozialen Schichten. Sie werden sich wundern, was Ihnen diese Leute über Theater, Opern und Festspiele erzählen. Aber Demokratie ist ja nur dann gut, wenn das Volk richtig abstimmt. Deshalb fragt man da das Volk erst gar nicht.)

      Die Idee, die Künstler zu kaufen, stammt von Kreisky. Mir nichts dir nichts lassen sich Künstler nicht vereinnahmen - mit Steuergeld schon.

      Ihre Vermutungen werden auch nicht sinnvoller, wenn Sie diese mit Jandelschem Geblödel aufzupeppen versuchen.

    • wolf (kein Partner)
      21. März 2014 22:05

      Lauter Quatsch.

      Historisch falsch.
      Nur weil jemand Friseur und Nettozahler ist soll er kulturavers sein?
      Was soll das mit Nationalismus zu tun haben?

      Jandl? Den brauchen Sie offensichtlich nicht zum Labern.

  3. PeterT (kein Partner)
    20. März 2014 09:46

    Ich habe nie verstanden, warum manche Karten im Burgtheater kaum mehr kosten als ein Kino-Besuch - und mit Abos und Seniorien-Ermässigungen wird's noch billiger.
    Das kann doch nicht sein, daß ein Theaterabend in einem Spitzentheater einem Besucher nicht auch deutlich mehr wert sein kann - wo ist da die Relation?
    Das soziale Argument sticht hier überhaupt nicht mehr - wer ins Kino gehen kann, kann für einen Burgtheater-Besuch auch zumindest den Preis von 4 Kinotickets hinblättern (und für gute Plätze entsprechend mehr).
    Wenn sich dann zuwenig Menschen finden die bereit sind diesen Preis zu zahlen, dann kommen wir langsam zum Kern des Problems, nämlich daß die Burg (und viele andere Theater) komplett am Geschmack des Publikums vorbeiproduzieren.

  4. Julia (kein Partner)
    20. März 2014 08:52

    Zum Nachdenken!
    Immer mehr Menschen in Deutschland sind nicht mehr in der Lage, sich angemessen und in Würde zu ernähren. Immer wenn ich das lese und die Medien darüber berichten, muss ich an meine Kindheit denken und wie schwer es meine Eltern hatten, allen vier Kinder die Bäuche zu füllen.
    Ich denke zum Beispiel an meine Mutter, die neben ihren Beruf noch eine Heimarbeit ausüben musste, damit was auf den Tisch steht. Das war in den Fünfziger, Anfang der sechziger Jahre nicht ganz einfach. Mein Gott was haben meine Eltern geschuftet. Das Wort Zuckerbrot, war kein dahingesagter Begriff, es war nicht selten Realität. Für die Jüngeren Leser/innen mal kurz zu Erklärung. Zuckerbrot, das hieß, eine Scheibe Schwarzbrot mit Wasser befeuchten und darüber wurde Zucker gestreut, fertig. Ich habe noch die Zeit erlebt, wo wir abgeerntete Felder nach liegengebliebenen Kartoffeln abgesucht haben. Ich könnte noch viele Beispiele aus meiner Kindheit nennen, heute frage ich mich, dreht sich die Zeit wieder zurück. Menschen sind heute auf Essenspenden angewiesen, nicht selten sieht man Menschen deren letzte Hoffnung satt zu werden, ein Abfalleimer ist. Millionen Menschen werden von der Politik Armgespeist. Hunger wird von Behörden als Druckmittel verwendet, um Menschen zu brechen, sie gefügig zu machen. Ob Kinder, Jugendliche, ob ältere Menschen, keine Gruppe, die es betrifft. Ernährungsarmut und Hunger wird bekämpft durch Essenspakete und Suppenküchen und dies rückt immer mehr in den Alltag. Die Menschen leben immer mehr nach dem Motto, unser täglich Brot…, PS. Wir nehmen auch das Brot von vor drei Tagen. Die Politik hat Menschen zu Objekten der Almosen Ökonomie/Industrie gemacht und findet daran nichts Schlimmes. Selbst Menschen, die einer Arbeit nachgehen, finden sich am Ende des Tages am Tisch der Abfallwirtschaft wieder, um zu überleben. Immer mehr Arbeitslose, Bi
    http://terraherz.wordpress.com/2014/03/19/armgespeist-von-der-politik-beschlossene-almosen-industrie/#more-48946

  5. Undine
    20. März 2014 08:47

    Welch' erfreuliche, erfrischende Tagebuch-"MORGENLITERATUR", zu der der Reihe nach

    @Zraxl
    @Prof. Walter A. Schwarz (2x!)
    @Bürgerin
    @Waltraud Kupf
    @Haider
    @Anonymer Feigling
    @Siri

    .....gestern zu später Stunde, bzw. heute früh ihre hervorragenden Beiträge geliefert haben! Nehmen Sie alle den Sternenregen als Dank! ;-)

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  6. Zraxl (kein Partner)
    20. März 2014 07:53

    Was sind Kulturinstitutionen? Der Begriff der "Kultur" oder gar der "Hochkultur" ist doch eines der perfidesten Mittel zur politischen Umerziehung. Damit wird dem Bürger erklärt, was er hoch zu achten hat, was er anstrebenswert finden soll, und was er ohne den leisesten Anflug von Kritik finanzieren muss. Fügt er sich dieser Begrifflichkeit nicht, ist er ein unkultivierter Mensch, ein Banause, ein Prolountermensch o.ä.

    Man mag es durchaus sinnvoll finden, dass der Staat seine Schätze bewahrt und diese in Museen und Bibliotheken herzeigt. Doch warum soll der Staat Unterhaltung, Freizeit und Fremdenverkehr finanzieren? Wenn der Fremdenverkehr ein angeblich so gutes Geschäft ist, dann soll die Fremdenverkehrswirtschaft die erforderlichen Ausgaben tätigen. Sollen doch die Hotels der Stadt Wien eine private Betriebsgesellschaft gründen, die Burgtheater, Staatsoper etc. finanziert. Gäste, die in einem der beteiligten Hotels nächtigen, bekommen Eintrittskarten zu einem reduzierten Preis, alle anderen Personen zahlen einen höheren Preis. Marktwirtschaft funktioniert so.

  7. Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
    20. März 2014 07:08

    Der emeritierte Notar Dr. iur Georg Zakrajsek in seinen "Querschüssen" vom 19. März 2014:

    "Da hat sich der Minister in dieser Sache ein Rechtsgutachten einer privaten Anwaltskanzlei geben lassen. Es geht um die Verantwortlichkeit der Organe des Burgtheaters. Dieses Gutachten ist aber ein klarer Fall von Amtsmißbrauch. Ein Minister darf das nicht. Er hat eine Rechtsabteilung und wenn die zu blöd dazu ist, müßte man die Finanzprokuratur damit betrauen. Die ist der Anwalt der Republik. Die Beschäftigung einer privaten Anwaltskanzlei ist ganz klar Amtsmißbrauch und die beauftragte Kanzlei hätte natürlich den Auftrag ablehnen müssen. Beide sind also des Amtsmißbrauches schuldig: der Minister und die Anwalts-Kanzlei."

    Beim zuständigen Minister handelt es sich um den beim Bundeskanzleramt angesiedelten Bundesminister für Kunst und Kultur, Verfassung und öffentlichen Dienst, Dr. iur Josef Ostermayer, SPÖ.

  8. bürgerIn (kein Partner)
    20. März 2014 06:42

    vom burgtheater als führendem theater im deutschen sprachraum zu sprechen, ist mehr als verwegen. vielmehr ist es unter der spö-kunst-ägide zu einem ideologischen rammbock ("gegen rechts" natürlich), zu einer "moralischen (notdurft)anstalt" degradiert worden, in dem von peymann abwärts die ministerInnen sich best bezahlte hofnarren hielten, die in den topf greifen durften. narrenfreiheit eben! und heute tun alle so überrascht - als ob in dem land gesetze noch was gelten würden.

  9. Waltraut Kupf
    19. März 2014 23:54

    Daß die Umwegrentabilität hinsichtlich der Museen und der Oper größer ist als beim Theater hängt wohl damit zusammen, daß sie von den Deutschkenntnissen der Touristen unabhängig sind. Daß aber die Kosten an den großen Theatern zu hoch sind, hängt wohl nicht zuletzt auch mit dem sogenannten Regietheater zusammen. Die Regisseure und Bühnenbildner dominieren deutlich bei allen Produktionen, der Respekt vor den Werken tritt in den Hintergrund; diese werden auf Teufel komm' raus in die Gegenwart gezerrt, auch wenn das keinerlei Sinn macht. Der Besucher will auf der Bühne nicht schon wieder sehen, was ihm im Alltag sowieso ständig unterkommt; es wäre deutlich angenehmer, sich zur Abwechslung in die Sprache und Gesellschaftsordnung einer vergangenen Zeit zu versetzen. Dennoch ist der Regisseur der Star und wird auch entsprechend bezahlt. Michael Heltau hat das in vornehmer Zurückhaltung in einem ORF-Interview anklingen lassen und übrigens auch für Karin Bergmann eine Lanze gebrochen, aus deren Äußerungen man schließen kann, daß ja nun wirklich einiges besser werden könnte.

  10. Haider
    19. März 2014 22:48

    Bei Oper, Konzert oder Musiktheater kann ich die Argumentation der Umwegrentabilität ja noch nachvollziehen, aber beim deutschsprachigen Burgtheater? Wenn die deutsche Sprache politisch diffamiert und verhunzt wird, wer soll da eigentlich noch ins Burgtheater gehen? Nur Masochisten, die von zeitgeistigen Kulturvernichtern ob ihrer Vorliebe für die deutsche Sprache ins Nazi-Eck gestellt werden?
    Der Versuch, mit Antikultur das Burgtheater zu füllen, funktioniert nur mit zusätzlich nochmals subventionierten Gewerkschaftsabos oder sogenannten Stadtabonnements.
    Mein letzter Burgtheaterbesuch endete, als ich den Billiteur in der Pause fragte, ob der Schmarren so weitergeht. Seine Antwort: "Ich darf nichts sagen." Damit verließ ich die heiligen Hallen in der Halbzeit.

    • Haider
      19. März 2014 22:52

      Natürlich müßte es Billeteur heißen. Ich hoffe Sie verzeihen.

    • socrates
      20. März 2014 08:52

      Ich ging immer gleich ins Landmann und wartete (kurz) auf die Unentwegten. Der Ober wußte schon, wann die Pause ist und das Publikum kommt.
      Das "Deutsche Volkstheater", das von denselben Betreibern subventioniert wird, wurde umbenannt, damit man ihm keine Pflege der deutschen Sprache anhängen kann. Wir haben also ein englisches und französisches Theater, Hauptsache kein deutsches. Gefragt wird niemand, zahlen müssen alle.

    • Undine
      20. März 2014 10:42

      @socrates

      ************!
      "......damit man ihm keine Pflege der deutschen Sprache anhängen kann."

      Das ist des Pudels Kern!

  11. Anonymer Feigling
    19. März 2014 22:38

    Gerade habe ich einen kurzen Blick auf die Heimatseite des Burgtheaters geworfen und folgendes ist mir aufgefallen:

    1. Wenn man www.burgtheater.at aufruft, sieht man für 2s ganz groß "WAHL BURG WILLE", bevor dann der eigentliche Inhalt erscheint. War das nicht der Kampfspruch einiger linker Burgkünstler zur Zeit der Nationalratswahl gegen die FPÖ?

    2. Wenn man Karten online kaufen will, hat man die Möglichkeit zwischen Deutsch, Englisch, Türkisch und Japanisch zu wählen. Zur Entschuldigung: man ist dann allerdings bei culturall.com gelandet, ab trotzdem: Türken und Burgtheater, da lachen doch die Hühner. Die scheitern ja schon an "Österreich" und "Heute".

    3. Wieviele Karten kann man noch für die morgige Aufführung "Die Krönung Richards III" kaufen? Sehr viele! Die Galerie ist überhaupt noch komplett unbelegt.

    Zum Vergleich die Staatsoper: Die morgige Aufführung des Schwanensees ist ausverkauft wie überhaupt sämtliche weitere Aufführungen. (Gut dass ich meine Karten schon rechtzeitig vor einem halben Jahr besorgt habe!)

    Dass sich die Burgtheaterkünstler nicht schämen ob ihrer inferioren Leistung!

    • Siri
      19. März 2014 23:06

      Welche türkischen Einwanderer gehen ins Burtheater;-)

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      20. März 2014 07:16

      Auf www.newsdeutschland.com vom 27. Mai 2013 gefunden:

      *Politisches Theater in der Burg*
      Politisch wird es im Burgtheater auch abseits von Stücken wie Brechts "Mutter Courage und ihre Kinder" (Regie: David Bösch) oder Hans Henny Jahns "Die Krönung Richards III." (Frank Castorf holt das wegen einer Erkrankung Martin Wuttkes verschobene Projekt nach): Ehe "Die letzten Zeugen. 75 Jahre nach dem Novemberpogrom 1938" "die Bühne der Welt verlassen" (Hartmann) holt sie der Burg-Chef gemeinsam mit dem Autor und Historiker Doron Rabinovici im Oktober auf die Burg-Bühne. In einer Mischung aus Live- und Video-Performance werden sieben Zeitzeugen unterstützt von Schauspielern ihre Geschichten erzählen. "Eine einmalige Chance, noch einmal zuzuhören", so Hartmann."

    • socrates
      20. März 2014 08:53

      Siri
      Die Kulissenschieber!

  12. Stadtindianer
    19. März 2014 14:45

    Es läuft noch immer alles wie unterm Kaiser. Dass wir eine Republik sind und sich da die Aufgaben des Staates und der StaatsführerInnen (Hä, hä - noch einmal zum Schluss) geändert haben und haben sollten, ist noch nicht angekommen. Weder beim Souverän, noch bei den Politikern. Dies gilt ganz besonders für den Kulturbereich. Der Politiker spielt da Mäzen, Sammler und Auftraggeber. Das Geld dafür gibt der Kaiser (als Privatentnahme) und verteilt es nach Belieben. Geld das mit Zwang abgepresst wird. Mein Land und meine Untertanen gehören mir. Also auch hier alles beim Alten. Der Politiker lässt sich vom Maestro oder Primadonna, Ballerina des Abends mit schmeichelnder Rede und Aussehen verzaubern. Da ist der Kaiser halt großzügig. Zahlen tut es wer anderer. Der Kaiser hält sich ein Hof-Theater, eine Hofoper, seine Kuriositätensammlungen, sprich Kunst- und Naturmuseen sowie Menagerie. Leider sind wir kein moderner Staat. Nie gewesen. Wenn man Faymann und Spindelegger zu Kaiser und König erhebt, ändert sich gar nichts. Weder in ihren Handlungen, noch in ihrem Denken.
    Wir sollten endlich diese Vergangenheit hinter uns lassen.

    • OMalley
      19. März 2014 16:56

      Warum wird das hoch subventionierte Puff des Burgtheaters nicht zugesperrt oder verpachtet oder sonstwie genutzt. Ebenso warum macht man nicht öfter einen Opernball der vermutlich kein defizit hat. In Hollywood weiss man sicher wie solche Laden gewinnbringend zu führen ist.

  13. mischu
    19. März 2014 13:32

    OT

    Hier die Prioritäten der Linken im 7. Bezirk.

    Mariahilfer Straße war der erste Streich
    und der nächste folgt sogleich:

    http://wien.orf.at/news/stories/2636976/

    • Undine
      19. März 2014 21:51

      @mischu

      Na, ist das nicht toll? Jetzt gibt's in Zukunft nicht nur Quotenfrauen, sondern auch Quotenschwule; dann kommen die Lesben auch noch drauf, daß auch sie berücksichtigt werden wollen, u.U. auch das 3.Geschlecht.
      Dann ist die Bahn frei für Quotenausländer, und damit es da zu keinen Querelen kommt wegen etwaiger Benachteiligungen, wollen dann die Neger, die Türken, da wiederum die Schiiten und die Sunniten---um nur einige zu nennen---drankommen. Ende nie! Da wird's dann wirklich so richtig schön bunt im Parlament und in den Gemeindestuben.

    • mischu
      20. März 2014 00:10

      @Undine

      Wie wahr, wie wahr!
      Ich will gar nicht wissen, ob der Bezirksvorsteher homo oder hetero ist, er soll gute Arbeit machen und sonst nix.
      Aber wie schon des öfteren hier erwähnt, heutzutage muß man schwul sein, um politische Karriere zu machen. Ich wußte, es wird eines Tages zur Pflicht! *g*

  14. Anonymer Feigling
    19. März 2014 13:25

    Das erklärt so manches.

    Es ist schon länger her, dass ich mich in die Burg verirrt habe. Damals gab ein Brandauer in der Rolle des Cyranos sein Bestes.
    3 Stunden Spitzenquälität für nur 80 ÖS! (ca. 6€)

    Damals kostete eine Sitzplatzkarte für ein 1.5-Stunden-Bundesligaspiel 105 ÖS (ca.9€).

    Wenn man eine Karte mit 100€ subventioniert, kann man sie locker um 6€ verschenken.

  15. Wertkonservativer
    19. März 2014 12:12

    Achtung:

    Interview Frau Karin Bergmann (prov. Burgtheater-Chefin) in den nächsten Minuten in den ORF-Mittagsnachrichten!
    Siehe auch meine tieferstehenden Kommentare 08:02 und 12:09 !

    • Cotopaxi
      19. März 2014 12:52

      @ WK

      Wenn heute schon keiner mit Ihnen diskutieren will:

      Auffallend ist, dass sich Frau Bergmann schon vor Jahren pensionieren ließ und sich nun als frische 61-jährige in den vermutlich lange ersehnten ChefInnen-Sessel wirft.
      Wahrscheinlich war das Landleben in der Toscana für die früh pensionierte doch etwas langweilig. ;-)
      Und nach all den Jahren an der Burg hätte sie doch ihre Berliner Schnauze etwas abschleifen und Burgtheater-Deutsch annehmen können.

    • fenstergucker
      19. März 2014 13:14

      @Cotopaxi

      *******!

  16. mischu
    19. März 2014 11:51

    Sobald Rot und/oder Grün ihre Finger im Spiel haben, egal ob in der Wirtschaft, der Kultur oder in der Bildung, geht es mit den Rahmenbedingungen, den Umsätzen und den Ergebnissen steil bergab, jedoch mit der politischen Agitation, den Kosten, den Steuersubventionen und den Gagen für die Posteninhaber (inkl. Steuerhinterziehung wie bei Hartmann, Nitsch & Co.) steil bergauf.

    Hier nur eine kleine Auswahl der linken Mißwirtschaft aus jüngster Zeit:

    * Beispiel Volkstheater
    http://diepresse.com/home/kultur/news/326745/Volkstheater-Wien_615000-Euro-mehr-Subventionen

    *Beispiel Vereinigte Bühnen Wiens
    http://wien.orf.at/news/stories/2618770/

    *Beispiel Facultas-Verlag
    http://www.krone.at/Oesterreich/458.600_Euro_Gehalt_fuer_Vorstand_von_OeH-Buchverlag-Skandal_aufgedeckt-Story-391875

    *Beispiel MAK
    http://kurier.at/kultur/kunst/verheerendes-zeugnis-fuer-die-aera-noever/825.763

    Einzig und alleine Staatsoperndirektor Ioan Holen als POSITIVES BEISPIEL schaffte es über viele Jahre sein Haus aus der Politik weitgehend rauszuhalten, mit Steuergeldern verantwortlich umzugehen, mit einem interessanten und wohlabgestimmten Repertoire die Gunst und den Zuspruch des Publikums zu bewahren und letzten Endes einen geordneten Spielbetrieb an seinen Nachfolger zu übergeben.

    Herr Direktor, bitte vor den Vorhang - wir bräuchten viel mehr von Ihrer Sorte!

    • mischu
      19. März 2014 11:54

      Ioan Holender heißt der Wunderwuzzi natürlich. ;-)
      Pardon!

    • Ambra
      19. März 2014 12:50

      Mischu :

      Ja, richtig ! Aber Direktor Holender leitete vor seiner Funktion an der Oper eine bedeutende Künstleragentur - d.h. er war selbständiger Unternehmer - und genau dies ist der Unterschied zu den anderen Direktoren etc, bei denen es niemals um das eigene Geld, sondern immer um Steuergelder und Subventionen ging !

      Und genau dies ist auch heute das große Manko in der Politik : wohin man sieht, Leute die "ohne Partei nichts wären", die einfach nur über Parteien-Leitern hochgekommen sind.

    • terbuan
      19. März 2014 13:07

      Die Agentur gibt es heute noch und wird jetzt von seiner Ex-Frau Ariane Hollaender-Calix geleitet, zufällig sind wir Nachbarn ;-)

      http://www.hollaender-calix.at/index.php?area=team

    • mischu
      19. März 2014 13:30

      @Ambra

      Vollkommen richtig - er führte auch diese Agentur seinerzeit sehr erfolgreich. Holender hat über all die Jahre bewiesen, wie sich unabhängiger, künstlerischer und kaufmännischer Sachverstand als glückliche Symbiose bei ihm vereint.

      @terbuan

      ;-)

    • Undine
      19. März 2014 20:07

      Also, mir war der Joan Holländer immer zutiefst unsympathisch, ein fürchterlich eitler Gockel! Der Höhepunkt als eitler alter Gockel konnte man sehen, als er anläßlich des Opernballs mit Anna Netrebko in der Kutsche fuhr---da war er einfach abstoßend!Zudem hat er den unter Denkmalschutz stehenden "Eisernen Vorhang" ins Depot verbannt---bloß weil der Künstler Eisenmenger ein Nazi war. Also, mir kann der Joan Holländer gestohlen werden!

    • mischu
      20. März 2014 00:15

      @Undine

      Die Einwände sind nicht von der Hand zu weisen und niemand behauptet, daß er sympathisch rüberkommt. Aber er hat unbestreitbar einen guten Job als Staatsoperndirektor gemacht und das Haus sowohl kaufmännisch als auch künstlerisch skandalfrei und mit viel Sachverstand geführt bzw. nach seinem Abgang tadellos übergeben!

    • Ambra
      20. März 2014 13:00

      Undine: sympathisch oder nicht, darum geht es hier nicht. Natürlich war oder ist Holender nicht sympathisch, aber daß er die Oper hervorragend geführt hat, ein wirklicher Fachmann ist und sehr viel von Stimmen versteht (ich wundere mich heutzutage oft,wer da an der Oper zum Einsatz kommt wenn es sich nicht um die großen Namen handelt) daran gibt es nicht den geringsten Zweifel.
      Übrigens war die ganze Abwicklung seinerzeit als er die Agentur verließ und an die Oper ging und die 'Tatsache, daß seine Frau sie weiterführt, nicht ganz astrein und es gab auch eine parlamentarische Anfrage dazu. Aber wenn man die richtigen Verbindungen hat, funktioniert in Österreich alles ... und mit Ausnahme von Frau Löffler iim Profil schwiegen die Kulturjournalisten dazu....

  17. Josef Maierhofer
    19. März 2014 11:45

    Was steckt in den Subventionen noch drin ?

    Die unzaehligen Freikarten an die "sozial Schwachen", das linke "Manipulationspublikum", dem all den linken Ideologieramsch "gratis" verhoeckern kann.

    Schauen wir uns einmal die scheinbar anderen Zweige der theatermaessigen Abendunterhaltung an, die sich "selbst" finanzieren, etwa das Kabarett. Was glauben die Kabarettbesucher wohl, wenn dort regelmaessig zu Beginn der Veranstaltung ein "Strache-Bashing" Vorspann geboten wird ? Das ist fuer die Steuerzahler nicht gratis.

    Schauen wir uns die anderen "Kulturinitiativen" an, von den direkten linken individuellen "Kuenstlerfoerderungen" ganz zu schweigen, etwa die "Initiativen", wie Wiener Festwochen, etc. alles nicht im nationalen Konsens, sondern im linksdiktatorischen Dissens.

    Fast alles belastet den Steuerzahler, der mit seinen Steuern, die fuer diese linksdiktatorischen zweifelhaften Aktivitaeten und Manipulationen laengst nicht mehr ausreichen, und die Staatsschulden und die Linksdiktatur foerdert, die im Grunde kein Oesterreicher will.

    Zeit sich diesen Foerderdschungel und die Akteure naeher anzusehen.

    Diesmal aus Nordwales ohne Rechtschreibkontrolle.

  18. Ambra
    19. März 2014 11:03

    Man sollte wegen des Burgtheaters nicht das Kind mit dem Band ausschütten !
    Ich habe aufgrund meines Berufes Freunde in aller Welt und staune selbst oft, welchen enormen Stellenwert Österreich als Kulturland genießt und wie oft viele dieser Freunde sehr wohl extra nach Österreich (und hier in erster Linie Wien) kommen - wegen unserer Museen, wegen unserer Orchester, wegen der Oper, wegen des Musikvereins und aus dem deutschsprachigen Raum auch wegen des Burgtheaters. Sie kommen aus den USA, aus Südamerika und aus Asien.
    Es ist vermutlich auch nicht bekannt, daß seit einigen Jahren chinesische Kinder-und Jugendgruppen nach Österreich kommen, um hier musikalische Meisterklassen zu absolvieren, die extra für sie organisiert werden - und die sie teilweise begleitenden Eltern sind auch nicht zu unterschätzen. All dies wäre undenkbar, hätte Österreich nicht den Ruf des Musiklandes No 1 - und dies vor allem wegen Wien und wegen der Salzburger Festspiele.

    Wenn unsere kulturellen Institutionen nicht mehr unterstützt werden, wird Österreich in kurzer Zeit diesen Ruf verlieren und die Konsequenzen wären vielseitig, vor allem auch im Tourismus. Aber geht es nicht auch um unsere Identität und Geschichte ??

    Also bitte nicht wegen dieses massiven Sündenfalles an den vielen positiven Seiten unseres Kulturlebens rütteln, sondern vor allem DIE ENTSPRECHENDE KONTROLLE DER ANGEWANDTEN MITTEL VERLANGEN ! Der veritable Skandal im Burgtheater kann doch nicht im Ernst dazu führen, daß man unserer Kultur die Basis entzieht ! Und Kultur ist eben einmal nicht Fußball und kann sich in fast allen Fällen nicht selbst erhalten.

    • Undine
      19. März 2014 11:37

      @Ambra

      *******!
      "Und Kultur ist eben einmal nicht Fußball .....! So ist es!

    • Ambra
      19. März 2014 12:15

      Entschuldigung: das soll natürlich BAD heißen ...in dem das Kind ausgeschüttet wird..

  19. Anonymus
    19. März 2014 10:28

    • Gehört zwar zum Dauerbrenner HypoAlpeAdria †, ich muss diesen Cartoon aber trotzdem jetzt loswerden:
    http://www.imagenetz.de/ffe7ae413/HAA.jpg.html

  20. zweiblum
    19. März 2014 09:51

    Meine Hochachtung gebührt Ostermayer. Wenn er es schafft, die "Kunst" zu zähmen, wäre er ein guter Bundeskanzler.

    • Ambra
      19. März 2014 11:06

      zweiblum: ganz Ihrer Meinung ! Endlich ein Politiker, der die nötigen Konsequenzen rasch und sicher zieht und dabei äußerst sachlich und unpolemisch argumentiert.
      Ein Lichtblick !

  21. socrates
    19. März 2014 09:27

    Das Burgtheater folgt mit der Verurteilung Ungarns dem Mainstream der Medien, ebenso wie beim Putinbashing, das sogar in diesem Blog gelandet ist. Eine Drohne aus Deutschland, die in der Krim abgefangen wird, ohne Hoheitszeichen, wie dort üblich, wird verschwiegen.
    Das Burgtheater macht politisches Regietheater, European trash im Ausland genannt, zwecks Umerziehung. Die ueblichen Blutsauger lassen sich gut zahlen.
    Der Vorhang in der Oper ist immer noch der jüdischen Freimaurerloge zu verdanken und stellt ein Siegeszeichen über unsere Kultur dar. Das Regietheater hat sich dort nicht durchgesetzt, da die Sänger Rueckrad haben und ohne Inszenierung, nur mit Gesang, mit größtem Erfolg auftreten.

    • ProConsul
    • Torres (kein Partner)
      20. März 2014 10:46

      Wozu ein Sänger "Rueckrad" braucht, ist mir nicht ganz klar. Ein Fahrrad braucht natürlich ein Vorder- und ein Hinterrad, ein Auto sogar jeweis zwei. "Rückräder" sind mir allerdings neu. O.k., ich bin kein Sänger, vielleicht fahren diese mit einem Rückrad rückwärts - oder tragen sie gar ein solches Rad auf dem Rücken (daher "Rückrad")? Oder ist das vielleicht ein von Sokrates eingeführter philosopischer Begriff?

    • Ambra
      20. März 2014 16:13

      Socrates: bitte wo haben sich die Sänger gegen das Regietheater durchgesetzt ??
      Nicht einmal die großen Stars haben eine Chance. Und wo treten sie mit größtem Erfolg ohne Inszenierung auf ? Wenn Sie die da Ponte Opern im Theater an der Wien meinen, täuschen sie sich . Von großem Erfolg kann keine Rede sein, das Ganze ist ein ziemlicher 'Flop.
      Es ist richtig, daß die Sänger weltweit unter dem Regietheater leiden - aber wirklich wehren können sie sich nicht, glauben Sie mir dies bitte. Ich bin aus der Branche und leide mit den Künstlern.

  22. Florin
    19. März 2014 08:54

    OT..OT...OT
    http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/1576717/Brustkrebsfruherkennung_Kapitaler-Fehlstart

    So schlimm die Geldverschwendung im Burgtheater und Kunstbetrieb anmutet, ist das Problem nicht neu und vergleichsweise mit den Aktionen des Gesundheitsministeriums velleicht sogar marginal....

    • Brigitte Imb
      19. März 2014 09:28

      Staatliche Gesundheitsvorsorge ala DDR! Politiker gegen Ärzte und Patienten.

      Die Regierung und ihre Vasallen verschwenden Milliarden der Steuerzahler und des Volkes, sodaß für deren Vorsorge und Behandlung nicht mehr übrig bleibt. Das ist eine unglaubliche Frechheit.

  23. Riese35
    19. März 2014 08:36

    @AU: >> "Dass etwa im Akademietheater besonders publikumsfeindliche Stücke gerne ohne Pause produziert werden, damit die Zuschauer nicht fliehen können."

    Das findet auch im Burgtheater statt! Selbst erlebt unter Hartmann. Wien-Abo mit Pflichtaufführung im Burgtheater. Vor der Aufführung tritt Hartmann persönlich auf die Bühne und kündigt dem Publikum sogar ein schwer verdauliches Stück an. Das Stück ist dann auch inhaltsleer und sprachlich vollkommen unverständlich. Kaum zwei Sätze, die im Zusammenhang einen Sinn ergeben. Das Bühnenbild ist, soweit überhaupt vorhanden, trostlos. Pause gibt es natürlich keine. Das Publikum wehrt sich trotzdem. Nach etwa einer Stunde Spielzeit beginnt es scharenweise während der laufenden Aufführung auszusickern und das Burgtheater zu verlassen. Es brauchte nur eine Zündung, den Mut einzelner Zuschauer, trotz fehlender Pause aufzustehen und zu gehen. In kurzer Zeit tummelt sich das Publikum in großer Anzahl in den Garderoben, wo interessante Diskussionen stattfinden. Es werden immer mehr, während drinnen die Aufführung mit immer weniger Publikum weiterläuft.

    Fragen Sie mich aber nicht, um welches Stück und welchen Autor es sich gehandelt hat. Ich habe mir nichts davon gemerkt. Es war vor etwa 2 bis 3 Jahren.

  24. terbuan
    19. März 2014 08:29

    Das Burgtheater ist in den letzten Jahrzehnten leider zu einem Instrument der politischen Agitation verkommen, Wie bei allen linken Aktivitäten endet so etwas in einem Schuldensumpf. Die Verantwortlichen können und wollen mit Geld einfach nicht sorgsam umgehen.
    Das Burgtheater sollte sich auf seine Kernaufgaben beschränken und sich nicht mehr Experimentierfeld für linke Ideologen missbrauchen lassen!

    Noch ein Hinweis wie man das Produkt "Oper" klug vermarkten und einem breiten Zuseherkreis öffnen kann:
    Die Met bringt in Zusammenarbeit mit Kette Cinneplex großartige Opernaufführungen ins Kino.
    So sahen am vergangenen Samstag über eine Million Menschen im deutschen Sprachraum die Oper "Werther"mit Jonas Kaufmann, gleichzeitig im Kino, einfach großartig!
    Auch die Wiener Staatsoper hätte eine Reihe von Inszenierungen, welche man einem breiteren Publikum auf diese Weise vermitteln könnte, nicht nur fallweise im ORF.

  25. Inger
    19. März 2014 08:24

    Alle Augen schauen nach Wien und dabei geht unter, dass man auch in den Bundesländern in bezug auf "Kultur" nicht gerade zimperlich ist. Da baut sich der kleine/große Landeshauptmann ein Monster von einem neuen Musiktheater und was passiert, seit einem Jahr ist es in Betrieb und jetzt weiss man, dass jede Eintrittskarte so ca. mit Euro 140,-- subventioniert werden muss. Dabei ist zu befürchten, wenn alle Neugierigen einmal da waren, werden die Besucherzahlen zurückgehen, was ist dann?? Dieses Monster wurde gebaut, obwohl bei einer Volksbefragung die Mehrheit gegen den Neubau eines Musiktheaters war. Und um dieses Missachtung der Volksmeinung zu kaschieren, wird immer dargestellt, dass die bösen Freiheitlichen, die diese Volksbefragung initiiert hatten, gegen das Theater im Berg (so war die ursprüngliche Planung) waren. Dabei ist die Frage klar und deutlich gestellt worden. Neubau oder nicht, wo und wie stand überhaupt nicht zur Diskussion bei der Befragung. Und weil das Ergebnis der Befragung nicht gepasst hat, hat man die HÜrden für zukünftige Befragungen gleich höhergeschraubt und einen anderen Platz für diesen Protzbau hat man gefunden.
    Aber gebaut wurde - klar und deutlich gegen den Willen des Wahlvolkes - nur bezahlen dürfen alle.

    • Nestor 1937
      19. März 2014 10:10

      ....da baut sich der kleine/große Landeshauptmann nicht nur ein Monster von einem neuen Musiktheater, sondern auch

      ein Monster von einer Medizinuniversität.

      Jagd doch diese selbstherrlichen Landeesfürsten, die unseren Staat zu Schanden reiten, zum Teufel!

    • Undine
      19. März 2014 10:58

      @Inger

      *******!
      Nennen wir ruhig das Kind beim Namen: Der "rührige Pühringer" ist es, der sich gleich zwei Denkmäler setzen will! ;-)

    • Julia (kein Partner)
      20. März 2014 14:56

      Der "rührige Pühringer" ist es, der sich gleich zwei Denkmäler setzen will!

      Das stimmt schon, aber es gibt auch noch einen anderen Grund, nämlich, dass gewisse Baufirmen (Baumafia), Architekten, Rechtsanwälte, bevorzugte Künstler usw. damit Steuergelder für dieses Klientel lukriert werden. In den Südländern machten genau diese Branchen unheimlich viel Geld. Projekte die nicht notwendig, nein sogar unsinnig und überflüssig waren. Na und die Banken, die diese Kredite über einen Buchungssatz vergeben und satte Gewinne damit einfahren, weil sie diese Buchungssätze wieder benutzen um neuerlich Kredite per Buchungssatz vergeben. Ein Pyramidenspiel! Monopoly-Geld wird dadurch auch erzeugt. Und nicht zu vergessen, dass jetzt bekannt wird, dass viele sehr hohe Kredite in bestimmten Ländern (hohe Korruption) an Schein- und Briefkastenfirmen vergeben wurden, was einigen hohen Persönlichkeiten sehr wohl bewusst war. Diese Schein- und Briefkastenfirmen hatten nie vor den Kredit zurückzuzahlen, gingen dann in Konkurs oder verschwanden über Nacht - und voila' musste der Steuerzahler für diese systemrelevanten Banken haften. Das Lustige dabei ist, dass ich diese Vorgehensweise in einer Krimi-Serie gesehen habe, wo genau dasselbe Szenario gezeigt wurde. Würden wir uns nicht gerade in genau derselben Situation befinden, wäre es mir gar nicht aufgefallen.

  26. Gerhard Pascher
    19. März 2014 08:24

    Frage von AU:
    »Warum wird das alles nicht extrem kritisch öffentlich kritisiert?«

    Antworten:
    • Weil Rot/Grün (zust. Ministerium, Bundestheaterverwaltung, Gewerkschaft) linkes Kulturgut und deren Macher schützt.
    • Weil die ÖVP mit genug anderen internen Sorgen beschäftigt ist (hat sich die Kultursprecherin Fekter schon zu dieser Sache geäußert?).
    • Weil die Mehrzahl der Österreicher diese Sauereien nicht erkennt, da sie in Krone/Heute/Österreich/ORF kaum thematisiert werden.
    ……

  27. Wertkonservativer
    19. März 2014 08:02

    Nun, da hat Herr Dr. Unterberger diesen Kommentar anscheinend vor Kenntnisnahme der Ministerentscheidung, Karin Bergmann als zunächst provisorische Leiterin zu berufen, "ins Netz gestellt"!
    Wenn diese Dame zehn Jahre mit Klaus Bachler gut ausgekommen ist und Positives geleistet hat, könnte sie durchaus geeignet sein, wieder Ruhe und Ordnung in das derzeit gebeutelte Burgtheater zu bringen!
    Schauen wir uns das an: es kann eigentlich nur besser werden!

    (mail to: Gerhard@michler.at

    • Wertkonservativer
      19. März 2014 12:09

      Was ist los, liebe Blogfreunde !?

      außer ich ganz in der Früh, hat bis jetzt weder Dr. Unterberger, noch einer von Euch, auf die vom Minister getroffene Entscheidung, Frau Karin Bergmann als - zunächst - provisorische - Leiterin des Burgtheaters zu nominieren, mit keinem Mucks reagiert.

      Meine Meinung siehe 08:02; ein erstes Interview folgt demnächst in den ORF-Mittagsnachrichten!

      (mail to: gerhard@michler.at)





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