Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Mega-Anschlag auf das Konzerthaus

Der Bau des Ringturms war in der Geschichte Wiens der wohl übelste Anschlag auf das Bild der Wiener Innenstadt. Jetzt aber soll ein zweiter „Ringturm“ an einem noch viel wichtigeren und noch viel schöneren Platz des Stadtzentrums gebaut werden. Den Wienern bleibt ob dieses Vorhabens einer betuchten Investorengruppe der Mund offen. Aber diese Gruppe hat die Unterstützung der rotgrünen Rathauspartie. Einer dieser „Investoren“ hat sogar selbst die Frechheit, sein Projekt mit dem hässlichen Ringturm zu vergleichen.

Die Profiteure-Gruppe will ein Hochhaus in eine der schönsten Gegenden Wiens neben das Konzerthaus knallen, also neben eines der schönsten Jugendstil-Gebäude Wiens. Lediglich das Hotel Intercontinental ist weniger erbaulich. Aber es ist mit 39 Metern nur ziemlich genau halb so hoch wie der auf eine Höhe von gigantischen 73 Metern geplante Neubau. Damit ist das Projekt eine viel ärgere Verschandelung als der einstige Bau der Städtischen Versicherung und der Zentralsparkassa. Denn der Ringturm steht in einer Gegend, da es am Donaukanal in den letzten Kriegstagen viele Zerstörungen gegeben hat, wo sich also kaum Tourist hinverirrt.

In der Konzerthausgegend sieht man hingegen sehr viele. Der schon weitestgehend ausgedealte Städtebau-Skandal neben dem Konzerthaus stellt alles in den Schatten, was in den letzten Jahren und Jahrzehnten in Wien passiert ist. Was ohnedies viel ist: Von der breitflächigen Zerstörung Neustifts über den Anschlag auf das Casinos Zögernitz bis zur Zerstörung des Blicks von der Josefstädter Straße auf den Dom.

Die provozierende Höhe des Ringturms hatte in den Nachkriegsjahren wenigstens noch zu heftigen Protesten und Debatten geführt. Heute hingegen scheinen sich Kapitalverwertungsinteressen undurchsichtiger Stiftungen, hemmungslose Architekten und die – eigentlich – für die Rettung der Stadt zuständigen Rathausbehörden bei der neuen Verhässlichung Wiens absolut einig zu sein.

Über das Warum dieser Einigkeit kann man zwar ohne konkretes Beweisstück nicht schreiben. Aber Bewohner der Stadt haben ohnedies keinen Zweifel an den Zusammenhängen. Im neuen Hochhaus kann jedenfalls jeder Quadratmeter extrem teuer verkauft werden. Dabei winken die höchsten Preise, die je in Wien für ein Neubauprojekt erzielt worden sind.

Zu Recht. In fast jede Richtung wird der Blick der künftigen Eigentümer AUS dem Hochhaus wunderbar. Eine Ausnahme ist nur jene Seite, wo man in den unteren Etagen des neuen Hochhauses das Intercontinental als Gegenüber hat. Aber ansonsten schaut man auf Stadtpark, Konzerthaus, Biedermeierviertel, Beethovenplatz und hat in den höheren Etagen einen Blick über die ganze Innenstadt. Besser geht’s eigentlich nicht mehr. Freilich nur, wenn es um Geld und nicht um Kultur oder Ästehtik oder um den Blick AUF das Hochhaus geht.

Auch wenn raffinierte Modellaufnahmen, aus denen die Höhe des Projekts nicht ersichtlich wird, den katastrophalen Eindruck verwischen wollen, so ist doch klar: Wien ist noch nie durch ein Projekt mit einem Schlag so hässlich geworden. Höchstens die unerträglich großen Klötze des AKH sind mit dem jetzigen Vorhaben vergleichbar; die stehen aber wenigstens in Gürtel- und nicht in Stadtnähe und haben „nur“ den einstigen berühmten Blick vom Kahlenberg aus ruiniert. Es ist übrigens kein Zufall, dass gerade beim AKH-Bau die Korruption explodiert ist.

Offen ist einzig: Wie weit hat auch der letztlich für die Genehmigung persönlich zuständige Bürgermeister da auch persönlich seine Hand im Spiel? Will er wirklich mit so einer dramatischen Dissonanz seine Karriere beenden? Vorerst dürfte er jedenfalls – mit oder ohne Weinglas in der Hand – genau beobachten, ob sich die Wiener noch zu wehren versuchen oder vom Trommelfeuer der Geschäftemacher schon erschöpft sind.

Jedenfalls wird von den Planern auf den derzeit auf diesem Grundstück etablierten Wiener Eislaufverein mehr Rücksicht genommen als auf das Bild der Stadt in einem ihrer bisher schönsten Bereiche. Die Eisläufer haben gekämpft und gewonnen, indem es weiter auf einem Teil des Areals einen Eislaufplatz geben soll. Das ist zwar eigentlich ein Randthema, auch wenn es sehr erfreulich ist, dass mitten in der Stadt eine winterliche Sportmöglichkeit besteht. Der wird jedenfalls auf einem kleinen Teil des Areals weiterbestehen.

Am Rande: Für die Sommermonate war die Verwendung des Platzes immer problematisch. Tennisplätze, Liegestühle: Nichts davon war wirklich ein nachhaltiger Erfolg, der dem winterlichen Eislaufen glich. In früheren Zeiten hatten dort übrigens im Sommer die lustigen wie harmlosen Freistilringer ihre Show abgezogen. Fette Männer traten martialisch gegeneinander an, taten sich dabei aber nie richtig weh. Auf den Rängen ging es besonders urwüchsig zu: Dort hörte man jenes nicht druckreife Vokabular an kreativen Kraftausdrücken, das heute nur noch in anonymen Internet-Postings zu finden ist.

Zurück zum Gemeinde-Projekt. Es hätte auch Hunderte andere Varianten gegeben, was mit diesem Grundstück passieren könnte. Solange das Konzerthaus nicht überragt wird und der Blick auf das Gebäude nicht beeinträchtigt wird, ist wirklich vieles möglich. Auch wenn klar ist: Kein Alternativprojekt wird in die diversen zum Teil unbekannten Kassen so viel Geld fließen lassen, wie ein 73 Meter hohes Hochhaus. Das ein ganzes Stadtviertel entstellen wird.

Damit man neben dem Hochhaus noch Platz für den Eislaufplatz hat, soll dieser zum Teil auf den jetzigen Gehsteig und die jetzige Fahrbahn hinausgedrängt werden. Was ja nichts anderes heißt, als dass man öffentlichen Raum okkupiert, damit im neuen Hochhaus all die diversen „Interessen“ bedient werden können. Das sollte einmal ein anderer Hausbauer versuchen: Weil er zu wenig Platz hat, wird einfach öffentlicher Grund okkupiert. Einem solchen Häuslbauer würde wohl bald der Sachwalter drohen.

Die Hoffnungen der Wiener haben ein letztes verzweifeltes Ziel: die UNO-Kulturorganisation Unesco. Diese hat mit der Vergabe – und dem Entzug! – des Titels „Weltkulturerbe“ ein wirksames Instrument in der Hand. Vor allem ein Entzug wäre ein weltweit hörbarer Paukenschlag. Die Unesco-Welterbe-Instanzen haben damit schon mehrere Anschläge des Macht-Netzwerkes verhindern können, die auf Wien versucht worden waren.

Diese Hoffnungen sind allerdings klein: Denn die SPÖ hat offensichtlich gelernt. Sie hat begriffen, dass die Unesco ihren schmierigen Geschäften im Weg stehen kann. Heute sitzt – natürlich ganz zufällig – eine prononcierte Sozialistin im Vorsitz von Unesco Austria, die einst sogar direkt im Kabinett eines SPÖ-Kanzlers und Parteivorsitzenden Befehle entgegenzunehmen gelernt hat. Was halt hervorragend passt.

Daher sollten sich die Wiener auf die Unesco nicht mehr allzusehr verlassen. (Auch wenn dort eigentlich ein gesondertes Komitee über das Welterbe entscheidet). Fast müsste man es gar nicht mehr extra erwähnen, so klar ist das angesichts des Rathaus-Filzes: Im Konglomerat der Eigentümer-Vertreter stößt man auf den Namen eines prominenten SPÖ-Mannes, der sogar eine Zeitlang Staatssekretär gewesen ist. Natürlich auch reiner Zufall.

Skandalös und ernüchternd ist jedenfalls, dass sich die Wiener Stadtplaner für dieses Projekt aussprechen. Die haben offenbar alle Hemmungen und jedes Gefühl für die Stadt verloren – oder sie liegen eng an der Leine der Partei. Eine dritte Erklärungsmöglichkeit für ihr Verhalten wäre so schlimm, dass ich sie gar nicht denken will. Tatsache ist jedenfalls: Bei den Stadtplanern ist jede stadtästhetische Sensibilität verloren gegangen.

Auch von Exponenten des Konzerthauses, also vom unmittelbar betroffenen Nachbarn, hört man keinen Widerspruch. Das erstaunt nur auf den ersten Blick. Auf den zweiten erinnert man sich: Das Konzerthaus sitzt seit seiner – an sich grandios gelungenen – Renovierung auf einem riesigen Schuldenberg. Jede Wette: Die sich seit Jahren dem Konzerthaus gegenüber taub stellende Gemeinde wird beim Abbau dieses Schuldenbergs plötzlich sehr hilfreich sein, sofern von diesem Nachbarn kein Einspruch gegen das Projekt kommt.

Was soll in diesen Turm hinein? Es wird vor allem von Eigentumswohnungen gesprochen. Was ich auch sofort glaube. Denn der Andrang von russischem und ukrainischem Fluchtgeld auf Wiener Spitzenlagen nimmt derzeit noch immer ständig zu. Wer wird angesichts der gewaltigen Preise, die man erzielen kann, schon allzu genau hinschauen, ob das Geld vielleicht ein bisschen schmutzig ist? Können doch alle so schön daran verdienen. Und natürlich redet man in diesen Tagen nicht sonderlich gerne davon, dass sich in Wien derzeit gerade solche dubiosen Käufer einzukaufen versuchen.

Es packt einen die nackte Verzweiflung. Man möchte all diesen geldgierigen „Bauträgern“ und den ja ganz bestimmt objektiven Stadträten und „Stadtplanern“ zurufen: Geht doch nach Aspern, geht nach Favoriten, geht nach Simmering! Dort könnt ihr so hoch und so viel bauen, wie ihr wollt! Aber lasst doch endlich die paar wenigen Ecken Wiens in Ruhe, die noch schön sind, deretwegen die Touristen noch in die Stadt kommen. Und vielleicht könnt ihr es aushalten und werdet nicht verhungern, wenn halt ein paar Russen und Ukrainer weniger nach Wien kommen!

Ich schreibe regelmäßig Kommentare für die unabhängige und rund um die Uhr aktuelle Informationsseite „Vienna.at“.

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorENIGMA
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    04. März 2014 01:23

    Nachdem der EX-Raiffeisenchef Christian Konrad der neue Konzerthaus-Präsident wurde, ist von dieser Seite sicher kein Protest zu erwarten.
    Interessant wäre auch eine Offenlegung der Investoren. Vielleicht würde das vieles erklären, aber es gilt natürlich die Unschuldsvermutung. ;-)

  2. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    04. März 2014 19:16

    Wie so viele Buaten der jüngeren Vergangenheit zeigt auch dieses Projekt nur eines: Den Hass des rotzgrünen Pöbels auf das imperiale Wien. Für den "neuen" sozialistischen Menschen "eurasisch-negroider" Prägung muss eben auch die passende hässliche Stadt geschaffen werden.
    Der rote Spuk könnte längst vorbei sein. Aber wenn die Ökobolschis nicht mehr als Mehrheitsbeschaffer taugen, werden es eben die Schwarzen sein.
    Die sich ja in Permanenz darin überpurzeln, die Sozis an Minderwertigkeit zu übertreffen...

  3. Ausgezeichneter KommentatorNestor 1937
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    04. März 2014 09:08

    NENNT DIE NAMEN !

    Es bleibt wohl nichts anderes über, als intensiv weiter zu recherchieren und die Namen der im Hintergrund handelnden Personen herauszufinden und an den Pranger zu stellen!

  4. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    04. März 2014 01:11

    Die leidgeprüfte Wienerstadt wird leider noch mehr solche Verschandelungen ertragen müssen, kann man doch nirgends so perfekt dunkle Geldflüsse unterbringen wie bei sündteuren Monsterprojekten. Diese Chance lassen sich die "Säue am Futtertrog" im "Wiener Rothaus" nicht entgehen und je länger sie das Sagen haben, umso dreister werden sie. Und seit die GrünInnen kräftig mitnaschen dürfen, hört man keinerlei Protest bzw. Widerstand mehr - im Gegenteil, sie haben diese bewährte Methode bereits verinnerlicht.

    Die moderne Bausubstanz des etwas anderen Wien kommt immer tiefer im realen Sozialismus à la DDR an = ges(ch)ichtlos und nur den Bonzen dienend!

  5. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    04. März 2014 09:25

    Seit Monaten wird und eingetrichtet, Wohnraum fehlt. Und Ihr habt noch immer nicht verstanden, leistbare Wohnungen werden gebraucht.. ;-))

    Spaß beiseite. In Innenstädten gibt es eigentlich immer Begrenzungen der Bauhöhe. Gibt es das in Wien nicht?

    Erinnere daran, als Konrad, Treichl und Jank wütend ihren Vorsitz als Freunde des Wiener Stephandoms zurücklegten, als Schönborn den Stephansdom nicht "unterirdisch verbauen" ließ.
    Daher nehme ich an, dass von Konrad in der Tat kein Widerstand kommen wird.

    Verschandelung, Ressourcenverschwendung und Fehlallokation werden durch lockere und verantwortungslose Geldpolitik ausgelöst. Auch davon profitieren "Profiteure".

  6. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    04. März 2014 23:48

    Die Eisläufer haben nicht gewonnen, sie haben vor Jahrzehnten Wien betrogen. Sie haben das Hilton am Gewissen.
    Der Ringtum (BM Zilks Lieblingslokation) ist eines von vielen architektonischen Nachkriegsverbrechen. Alles was keine Fassadengestaltung aufwies war IN, alles was häßlich war wurde höchst subventioniert. Und wenn rote Vorfeldorgansiationen, Parteiimperien oder ausgediente SP-Gemeinderäte versorgt werden müssen, dann entsteht eine wienweite Häßlichkeit nach der anderen.
    Nur nebenbei, da ich im 15. Wr. Bezirk wohnen muß: Etwas Häßlicheres wie die von den Jubellinken vor 20 Jahren hochgepriesene sogenannte "Wasserwelt" gibt es europaweit wohl kaum. Jetzt soll sie um Steuermilliarden umgebaut werden.
    Conclusio: Laßt niemals Sozis Einfluß auf das Wr. Stadtbild nehmen!!!

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    05. März 2014 09:28

    War es nicht schon immer der Neid---gepaart mit dem Mangel an ästhetischem Empfinden---der die SOZIALISTEN dazu bewog, in die schönsten VILLENGEGENDEN, in denen die wohlhabenden Bürgerlichen unter sich waren, ihre mehrgeschossigen, meist sehr häßlichen GEMEINDEBAUTEN mitten hineinzuklotzen und somit diese Gegenden barbarisch zu VERSCHANDELN? In LINZ etwa auf dem Froschberg, dem Freinberg, dem Römerberg, dem Pöstlingberg---ohne jegliche Rücksicht auf das schöne Landschafts-, bzw. Stadtbild? Hauptsache, man konnte den "Bürgerlichen" einen Tort antun.

    Heute sind es halt die sozialistischen "Bürger"meister (in Wien Häupl und Vorgänger), die sich ein Denkmal setzen wollen---ein möglichst überdimensioniertes, unübersehbares!---um der Stadt IHREN Stempel aufzudrücken, auch wenn das Stadtbild "ihrer" Stadt damit unwiederbringlich verschandelt ist. Vor dem GELD machen die Sozis wie immer ihren Kotau---selbst wenn dieses aus undefinierten Kanälen stammt. Ja, und bei manchen Geldsäcken kann ein Sozi halt einfach nicht NEIN sagen. STADTBILD?? ---unwichtig!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    05. März 2014 09:49

    Was soll's?
    Wien wird ohnehin Tag für Tag hässlicher.
    Das sozialistische Feudalsystem macht's möglich.

    "Wie der Herr, so's Gscher."

    Wer kann, nimmt Reißaus.


alle Kommentare

  1. Helmut Gschwandtner (kein Partner)
    06. Mai 2015 20:53

    Zu:
    Reinhard Seiß:
    "Wer baut Wien?"

    Mein "Nachsatz" (frei zitiert/angepasst):
    Alle Mitwirkende sind ehrenwert!

    Zitat:
    "Denn Brutus ist ein ehrenwehrter Mann, -
    Das sind sie alle, alle ehrenwert!".

    -> (Berühmte Rede des Antonius in Shakespeares Drama »Julius Cäsar).

  2. A.Schöberl (kein Partner)
    08. März 2014 10:51

    schon bemerkenswert, wie weit die beinharten bauspekulanten mit ihrer gutmenschenmasche , hinter der sie ihre zerstörung historischer substanz der stadt verbergen durchkommen und immer beue umwidmungsgeschenke von der politik erhalten

    soravia (retter der sophiensäle, genialer minopolis erfinder, towntown stadtteilerrichter
    jelitzka (nun leider doch nicht retter des granser, weils die stadt wien nicht zahlen will)
    tojner ("wertinvest" retter der hofburg und des eislaufvereins)
    lenikus und worseg (retter des wiener weinbaus)
    rauter ("herztraumimmobilien" retter des casino zögernitz) u.v.m.

  3. Undine
    05. März 2014 16:48

    @Torres schreibt:

    "Jede Zeit hat ihre eigene Architektur"

    Das ist schon richtig, aber dazu muß man auch sagen, daß die "Baustile" seit 1945 schon x-mal gewechselt haben, während frühere Baustile viel Zeit brauchten, um sich zu entwickeln und dann aber auch sehr lange Zeit anhielten, bis sie wieder von etwas Neuem abgelöst wurden.

    Zudem finde ich auch, daß früher das ästhetische Empfinden der Bauherren größer gewesen sein muß, denn selbst ein einfacher Bauernhof wird NIE als FREMDKÖRPER in der Landschaft empfunden, sondern eher als zusätzliche BEREICHERUNG der Umgebung. Bauernhöfe, die zum Teil so imposant sind wie Schlösser---va in OÖ!---schmiegen sich geradezu an die jeweilige Landschaftsform an, was natürlich auch mit dem örtlichen Kleinklima zu tun hat (möglichst kleine "Angriffsfläche" für Regen und Stürme war immer wichtig!).

    Es gibt GsD in Ö viele Bauten, die Jahrhunderte alt sind und zeitlos schön sind (was wirklich schön ist, bleibt es auch ungeachtet der diversen Modeströmungen!), während Gebäude, die in den letzten Jahrzehnten errichtet worden sind, bereits nach 30 Jahren ABBRUCHREIF sind!

    Ich finde, daß es sehr wichtig ist, das Gesamtbild einer Stadt so gut wie möglich zu erhalten, ihm nicht die Besonderheiten zu rauben, die eine Stadt von der anderen unterscheiden, va aber die LANDESTYPISCHE Architektur zu bewahren. Damit meine ich aber bei Gott nicht die PSEUDO-RUSTIKALEN Bausünden quer durch unser Land, va im ländlichen Bereich; die sind zum Speiben!

    Aber es soll sich doch---wie bis vor wenigen Jahrzehnten---eine Stadt in Ö unterscheiden von einer Stadt in Holland, in Spanien, in Amerika oder in China!
    Heute weiß man nicht mehr auf den ersten Blick auf eine Wolkenkratzer-Silhouette, ob da New York, Shanghai oder Frankfurt am Main zu sehen ist ---und das ist SCHADE! Aber nicht nur die Metropolen werden immer gesichtsloser, sondern leider auch kleinere Städte.

    Ja, und daß ich's nicht vergesse: Die SOZIALISTEN haben Gott sei Dank bei der Architektur noch keine 100 Jahre ihre Finger im Spiel---und das merkt man auf Schritt und Tritt! Leider merkt man ihre plumpe Hand sehr stark!

    • Julia (kein Partner)
      05. März 2014 17:34

      Undine
      *********!!!! Völlig richtig. Man merkt sofort wo geistlose (fast seelenlose) Personen sich verewigen. Ohne Stil ohne Liebe zur Natur, meist pervers - wenn man die heutige Kunst betrachtet. Alles Natürliche ist diesen merkwürdigen Personen zuwider!! Ich frage mich immer, warum?????

    • wolf (kein Partner)
      05. März 2014 19:59

      Ihren Geschmack kann und will wohl niemand in Frage stellen, was Sie also als Fremdkörper erkennen ... soll so sein - wird aber möglicherweise von anderen als exakt gegenteilig empfunden .. Geschmack eben, was auch Ihre Anmerkung der 'zeitlosen Schönheit' als ausschließlich subjektive Empfindung enttarnt. Auch das kein Problem.

      Schwieriger wird es bei Ihrer Aussage zur LANDESTYPISCHEN Architektur. Diese gibt es in unseren Breiten nicht oder nur in wenigen Ausnahmen. (Die Bauernhöfe, die Sie erwähnen haben lediglich - und das abgewandelt - in der arbeitsbedingten Struktur überlebt, ansonsten haben diese eine ebenso wechselhafte Entwicklung durchgemacht wie alle anderen Bauten). Sowohl Sakral- wie Profanbauten sind so sehr von erst Frankreich, dann Italien beeinflusst (bzw. haben dort ihren Ausgangspunkt, dass von 'landestypischer' Architektur zu reden, dem kunsthistorischen Urteil nicht standhalten kann.

      Was die Abbruchreife der jüngeren Bauten betrifft: Ihr Satz (während Gebäude, die in den letzten Jahrzehnten errichtet worden sind, bereits nach 30 Jahren ABBRUCHREIF sind! ) birgt zum einen einen netten Widerspruch in sich, zum anderen, selbst wenn Sie meinen sollten: Gebäude, die ab '25 oder '45 erbaut wurden seien abbruchreif, so widerspricht das der Faktenlage und ist nichts weiter als ein oft wiederholtes, aber deshalb ein nicht richtiger werdendes Märchen. Auch ist Ihr Vergleich zu den 'alten' n.b. schönen Gebäuden unrichtig. Werfen Sie einen Blick auf die auch in den letzten Jahrhunderten immer wieder durchgeführten Renovierungsarbeiten und Sie werden erkennen, dass die Qualität nicht zwangsläufig eine bessere war. Dabei wäre aber darauf zu achten, Wohnbauten mit Wohnbauten zu vergleichen, damit nicht Äpfel und Birnen vermischt werden. (Im Übrigen waren immer schon - Ausnahme: Sakralbauten und Sitze des Hochadels - Zeit, Geld und die damit verbundene geplante Nutzungsdauer ausschlaggebend. Die Annahme, früher wäre alles für die Ewigkeit gebaut worden, ist

    • wolf (kein Partner)
      06. März 2014 02:33

      schlicht und ergreifend falsch.)

      Und selbstverständlich lassen sich Städte unterschieden. Man braucht nur genau hin zu sehen, im übrigen nicht genauer als früher.

      Was Ihre Anmerkung zu schnell wechselnden Stilen im Vergleich zu früher angeht, so ist auch diese Bemerkung nur bedingt richtig. Zunächst einmal ist Kunst und gerade Architektur immer schon eine Frage der technischen Machbarkeit und natürlich des 'politischen' Willen, bzw. des Willen, etwaige Entwicklungen nicht zu behindern. Dass Romanik und Gotik beide (sehr grob) etwa 250 Jahre gedauert haben hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass Kirche und Kaiser bestimmte Richtungen forciert und damit neue Entwicklungen verhindert haben. In der Retrospektive keine blöde (wenn auch nicht so begründete) Idee - so konnte über fast ein halbes Jahrtausend ein technisches Fundament entstehen, von dem folgende Epochen profitiert haben. Schließlich ist eben diese technische Entwicklung um einiges langsamer vonstatten gegangen als später (und natürlich heute), was ein weiterer Grund für die lange Dauer dieser Epochen ist. Alle weiteren Stilepochen waren kaum länger als 100-130 Jahre. Wenn mann das Rokoko als eigene Epoche rechnet, hat diese überhaupt nur 30-40 Jahre gedauert. Klassizismus: 60 Jahre; Historismus: 70 Jahre wird der Klassizismus zum Historismus gezählt: gemeinsam wieder 130. Jugendstil: 20-30 Jahre.
      Wir befinden uns immer noch - trotz verwirrender Terminologie (Post-Moderne) - in der Moderne, weil ein eindeutiger Paradigmenwechsel nicht erkennbar ist; und das seit etwa 80/90 Jahren. (Ob der Dekonstruktivismus noch dazu gehört, werden dann in 20/30 Jahren die Kunst-Historiker vielleicht erkennen.)

      Klarerweise müssen die Sozis an allem schuld sein, denn schließlich befinden wir uns hier ja im Unterberger-Blog. Ich kann Ihnen allerdings versichern und dem A.U. gleichzeitig widersprechen: die Sozialbauten der 20er Jahre erfreuen sich bei Touristen, wie auch die Bauten, die in den letzten 30/40 Jahren entstanden sind größter Beliebtheit und größten Interesses. Die Reduktion Wiens auf 'es war einmal so schön' greift schlicht zu kurz und hält einer Überprüfung nicht stand. Und wenn Sie schon von plumper Hand reden: nicht minder ernüchternd waren/sind die 'Verbrechen' am architektonischen Erscheinungsbild Wiens (und nicht nur dort) der Habsburger im 17./18 Jahrhundert mit dem alles umfassenden Barockisierungswahn, der Wien zu einem baulichen Einheitsbrei gemacht hat und fast alles vernichtet hat, was aus Romanik, Gotik und Renaissance jetzt noch stehen könnte. Nicht viel besser der (aus heutiger Sicht) mehr als dilettantische Versuch der Re-Gotisierung (v.a. innen) des folgenden Jahrhunderts. (Auch das natürlich subjektive Wahrnehmung). Von plumper Sozialistenhand war damals noch keine Spur.

  4. Torres (kein Partner)
    05. März 2014 14:47

    Jede Zeit hat ihre eigene Architektur. So stehen etwa im historischen Rom antike Bauten einträchtig neben Barock- und Renaissance-Häusern. Das wird wohl damals als genauso schrecklich empfunden worden sein, heute kommen begeisterte Touristen. Ich erinnere mich noch, welch fürchterliche Proteste seinerzeit das Haas-Haus am Stephansplatz hervorgerufen hat; heute wird es als durchaus ins Ensemble passend empfunden - und es kommt deswegen nicht ein einziger Tourist weniger nach Wien bzw. zum Stephansplatz. Was erwartet Unterberger eigentlich? Dass neben dem Konzerthaus ein Jugendstilhaus errichtet wird? Das würde eher lächerlich wirken. Also sollen sie ruhig ein modernes Hochhaus bauen; ein DDR-Plattenwohnblock wird es ja wohl nicht werden.

  5. Obrist
    05. März 2014 12:59

    Was in der Großloge entschieden wird, kann auch das Rathaus nicht mehr beeinflussen, ebenso wie die Besetzung von Primariaten in Gemeindespitälern etc.

    Das sichtbare parteipolitische Leben in diesem Land ist lediglich eine hohle Show für ein zunehmend (beabsichtigt) bildungsfernes und ahnungsloses Volk repräsentiert durch ebenso realitätsferne Hohlköpfe.

    • Undine
      05. März 2014 13:33

      @Obrist

      Treffender könnte man die gegenwärtige Situation gar nicht formulieren!*******!

  6. Gustav Anonym (kein Partner)
    05. März 2014 12:44

    Vermutlich wurde im stillen Kämmerlein zwischen den Investoren (Bauträger) und dem Rathaus (SPÖ) vereinbart, dass die Investoren ihre Werbetätigkeit auf Stadt- und Parteieigene und nahestehende Postillen konzentrieren (Heute, Österreich, VOR Magazin, Gewista, ...). Und schon ist unauffällig Geld in die Parteikassen verschoben worden. Ekelhaft!

  7. Tik Tak (kein Partner)
    05. März 2014 11:41

    Ich bin übrigens schon gespannt, ob der ach so "liberale" Unterberger sich dann auch, wie beim Casino Zögernitz, in einer Bürgerprotestbewegung engagieren wird, wenn die USA ihre aktuell noch kleinen Wohnhäuser für die US Marines der Wachmannschaften der Botschaft und anderer Einrichtungen in der Hans-Richter Gasse / Hartäckergasse in große Wohnhäuser umbaut.
    Dann werden plötzlich mitten im Cottage sechs bis achtstöckige Wohnblocks stehen und weiterhin mit einem Stacheldrahtverschlag und mit 24/7 Bewachung versehen sein.

    Dann wird es nicht der phöse "Russ" sein, dann werden es seine geliebten Amerikaner sein, denen er jederzeit jeden Schwachsinn nachsieht, die das Cottage mit einer Siedlung der Marke Schöpfwerk verschandeln.

    Gleich in der Nähe der Pyrkergasse.

    Das wird dann eine echte Nagelprobe auf seine "liberalen" Einstellungen sein.
    Und darauf, ob er wie üblich mit zweierlei Maß mißt oder doch einmal aufwacht.

    Die Gründe, auf denen die aktuellen Bauten stehen und für die es bereits fertige Neubaupläne gibt, die sehen scheußlich aus, wurden übrigens von den USA in den 1950er Jahren ersatzlos von Österreichern beschlagnahmt, deren einziges "Vergehen" es war, dort im Eigentum befindliche Schrebergärten zu betreiben.
    Aber das sind für den Unterberger ja die Guten, denen sieht er alles nach, auch Diebstahl und Verschandelung ehemals wunderschöner Gegenden.

  8. cmh (kein Partner)
    05. März 2014 11:37

    Lediglich der Stephansturm stört die Aussicht für die Luxuseigentümer!

    Endlich weg damit.

    • Undine
      05. März 2014 13:42

      @cmh

      Womöglich gar nicht mehr so lange! Wenn nämlich durch die hohe Geburtenrate unter den Moslems der Islam zur Mehrheitsreligion geworden ist, heißt das: TURM und KREUZ(137m) AB, dafür an jeder Ecke ein Minarett mit etwa der Hälfte der jetzigen Turmhöhe!

    • cmh (kein Partner)
      05. März 2014 15:49

      Wenn es sich nur darauf beschränkte, dass die Moslems ihre demokratischen (Mehrheits)Rechte bekämen.

      Ich bin mir aber sicher, dass dann die ganzen Gutties und Multikultiheinis und IchwillmirmeineReligionselberwähler einheitlich und lautstark blöcken werden, dass dies seine Richtigkeit hätte.

  9. Alternativlos (kein Partner)
    05. März 2014 10:56

    Kein Stadtbildverbrechen kann in Wien groß genug sein, um nicht begangen zu werden.
    Die Zerstörung unseres kulturellen Erbes ist offenbar sozialistisches Programm. Zum Ausgleich gibts als "kulturelles Highlight" jedes Jahr den Life Ball.

    Meine Lieblingswörter zu diesem Thema waren schon immer:

    Immobilienentwickler, Investor und Architekt.......

  10. Boris (kein Partner)
    05. März 2014 10:20

    Da kann man sich doch nur mehr an den Kopf greifef!

    Ukraine: Veteranen der israelischen Streitkräfte unter rechtsradikalem Kommando an Unruhen beteiligt
    Prof. Michel Chossudovsky

    Unter der Überschrift »In Kiew stand israelischer Armeeveteran an der Spitze einer Straßenkampfeinheit« bestätigte die Nachrichtenagentur Jewish News Agency (JTA),
    http://www.jta.org/2014/02/28/news-opinion/world/in-kiev-an-israeli-militia-commander-fights-in-the-streets-and-saves-lives
    dass Soldaten der israelischen Streitkräfte (IDF) an den Protesten der Euromaidan-Bewegung unter dem direkten Kommando der rechtsradikalen Partei »Allukrainische Bewegung Freiheit« (»Swoboda«) beteiligt waren.
    Der Anführer der »unter jüdischer Führung stehenden Kampfgruppe, die sich selbst als ›Blauhelme des Maidan‹ bezeichnet und an der ukrainischen Revolution beteiligte, nennt sich ›Delta‹«. Delta ist Veteran der berüchtigten Givati-Infanteriebrigade, die an zahlreichen Operationen gegen Gaza wie etwa der Operation Gegossenes Blei 2008-2009 beteiligt war.
    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/prof-michel-chossudovsky/ukraine-spezialeinheit-der-israelischen-streitkraefte-unter-rechtsradikalem-kommando-an-unruhen-bet.html;jsessionid=F479D48707663F94D20B189B54B6C02B

    Das eurasische Schachbrett

    Anm: Soll das ein Witz sein? Der US-Veteran will die Europäer vorschicken, damit sich die Finanmafia der Wall Street die Ukraine krallen kann.

    Brzezi?ski:
    EU kann mit Sieg in der Ukraine Weltmacht werden

    Der ehemalige Nationale Sicherheitsberater der USA, Zbigniew Brzezi?ski, möchte Russland einkreisen lassen.
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/03/05/brzezinski-eu-kann-mit-sieg-in-der-ukraine-weltmacht-werden/

    • Boris (kein Partner)
      05. März 2014 10:22

      Es ist eine traurige Wahrheit, wenn die Welt eines Tages erfährt, dass der Holocaust des jüdischen Volkes indirekt von ihren eigenen Logen finanziert wurde. Der Finanzminister Schacht aus dem 3. Reich brachte die Gelder für die Aufrüstung und Hitlers Aufstieg, nicht nur von der deutschen Industrie, sondern der größte Anteil kam durch geheime Geldtransaktionen über Schweizer Bankkonten. Illuminaten (Freimaurer) und jüdisches Großkapital brachten über Strohmänner
      120 Mio. US Dollar um Hitler an die Macht zu bringen. So war Hitlers Kampf ein Kampf gegen seine eigene Dunkelheit.

  11. Tik Tak (kein Partner)
    05. März 2014 10:12

    Wieder einmal fehlen hier Informationen vom "Investigativjournalisten" Unterberger:

    Beim Casino Zögernitz ist der Umbau im bestehenden Widmungsplan enthalten.
    Das ist zwar ärgerlich aber rechtlich gedeckt.
    Das Zögernitz verfällt auch schon seit vielen Jahren, noch bevor es der aktuelle Besitzer erworben hat.
    Der dortige Bauträger und Eigentümer, ein Hr. Hermann Rauter, ist ein guter Freund vom Adi Tiller und auch ein guter Bekannter von Häupl, Faymann und dem zuständigen Baustadtrat Ludwig.
    Der Rauter, oder seine Online Hausverwaltung & Bauträger GmbH, hat auch um die Ecke in der Osterleitengasse ein durchaus gelungenes (Feng Shui) Haus hingestellt, welches ganz gut ins Ortsbild passt aber eben für eine finanzkräftige Käuferschicht gedacht ist.
    Der Plan mit dem Zögernitz ist zwar ungewöhnlich, passt aber dennoch in das Grätzl.
    Allein die städtischen Bauten in der Pokornygasse sind weit häßlicher als alles, das jetzt auf dem Gelände des Zögernitz geplant ist.
    Aber offenbar hat der Unterberger all diese Dinge ausgeblendet, schließlich wohnt er ja nur ein paar Meter weiter.
    Und da gilt dann das Florianiprinzip.

    Was den Bau auf dem Gelände des WEV anbelangt, wenn die UNESCO schon beim Bunker im AEZ auf der Landstraße, Turmhöhe von knapp 70m, letztlich nichts getan hat, wird die UNESCO auch jetzt nicht tun.

    Der Bau des Turms durch Wertinvest, Michael Tojner, der steht übrigens der Immobilienclique der Grünen rund um den Chorherr viel näher als der SPÖ, von der ihn natürlich auch nicht viel trennt, ist weniger auf die Arbeit der Stadt SPÖ zurückzuführen als auf die Grünen, die sich bei einigen Bauprojekten schmieren haben lassen - zumindest seit sie in der Stadtregierung vertreten sind.
    Dafür sorgen der Chorherr und seine Truppe schon.

    Ob dort nun der phöse "Russ" oder andere kaufen werden ist unerheblich und nur ein Problem vom Unterberger und seiner Anbiederung an die USA.

    Ich überlege meinen Kindern dort ein Apartment zu kaufen.
    Ist schließlich eine

  12. Neppomuck (kein Partner)
    05. März 2014 09:49

    Was soll's?
    Wien wird ohnehin Tag für Tag hässlicher.
    Das sozialistische Feudalsystem macht's möglich.

    "Wie der Herr, so's Gscher."

    Wer kann, nimmt Reißaus.

  13. Undine
    05. März 2014 09:28

    War es nicht schon immer der Neid---gepaart mit dem Mangel an ästhetischem Empfinden---der die SOZIALISTEN dazu bewog, in die schönsten VILLENGEGENDEN, in denen die wohlhabenden Bürgerlichen unter sich waren, ihre mehrgeschossigen, meist sehr häßlichen GEMEINDEBAUTEN mitten hineinzuklotzen und somit diese Gegenden barbarisch zu VERSCHANDELN? In LINZ etwa auf dem Froschberg, dem Freinberg, dem Römerberg, dem Pöstlingberg---ohne jegliche Rücksicht auf das schöne Landschafts-, bzw. Stadtbild? Hauptsache, man konnte den "Bürgerlichen" einen Tort antun.

    Heute sind es halt die sozialistischen "Bürger"meister (in Wien Häupl und Vorgänger), die sich ein Denkmal setzen wollen---ein möglichst überdimensioniertes, unübersehbares!---um der Stadt IHREN Stempel aufzudrücken, auch wenn das Stadtbild "ihrer" Stadt damit unwiederbringlich verschandelt ist. Vor dem GELD machen die Sozis wie immer ihren Kotau---selbst wenn dieses aus undefinierten Kanälen stammt. Ja, und bei manchen Geldsäcken kann ein Sozi halt einfach nicht NEIN sagen. STADTBILD?? ---unwichtig!

    • Tik Tak (kein Partner)
      05. März 2014 10:26

      Undine,

      Sie haben zwar im Prinzip recht, wenn es um die Verschandelung schöner Gegenden wie Döbling oder Hietzing geht, aber die Bauträger die diese unsäglichen Baublocks mit den keinen 132m² Wohnung dorthin stellen sind ganz andere.
      Das sind profitgierige Naturproleten ohne Bildung und Stil.
      Die brauchen gar keine Politik mehr.

      Aber ohne Grundstücke könnten die gar nicht agieren.
      So lange denen die Grundstücke verkauft werden, werden sie aus Grinzing und anderen Orten weitere Großfeldsiedlungen machen.
      Daran sind schon auch die alteingesessenen Bewohner der Orte schuld, die denen die Grundstücke kaufen.

      Und Käufer für diese kleinst-Wohnungen gibt es genug.
      Schließlich will "man" ja nicht gerne in der Seestadt zu Aspern a/d Rückseite des Mondes wohnen.
      Dort wohnen ja die "falschen" Nachbarn, die mit Migrationshintergrund und finanziellen/sozialen Problemen.

      Die Stadtpolitik, da sind in Wien die Grünen und der Chorherr mit seinen Freunden mittlerweile weit schädlicher als die SPÖ selbst, hat da nur einen kleinen Anteil.
      Die sind noch viel hungriger auf ehemals bürgerliche Gegenden, schließlich wohnen deren Eltern dort und sie selbst sind auch dort aufgewachsen bevor sie zu Grünen wurden, und auf Kickback Zahlungen, schließlich müssen die viele Freunde und Projekte finanzieren.
      Da geht es um Geld, Geld und nochmals Geld.

      Der Haß der Grünen richtet sich, wie man speziell beim Chorherr sieht, gegen die eigenen, oftmals bürgerlichen, Eltern.
      Denen setzt man dann eben einen Wohnblock nach dem anderen vor die Nase.
      Und als "Nebeneffekt" kassiert man dann eben noch ein paar Schwarzgelder und versorgt Freunde mit geförderten Wohnungen, daher die 132m², in einer netten Gegend.

      That's life, und die wurden gewählt.

    • Undine
      05. März 2014 11:19

      @Tik Tak

      Ja, Sie haben natürlich recht mit den Grünen!!!
      Aber ich dachte eher an die in den 20-er-Jahren errichteten Gemeindebauten.

      Weil Sie speziell den Grünen Christoph Chorherr, den Sohn durch und durch bürgerlicher Eltern erwähnen, erinnere ich mich an einen CLUB2: Da standen einander "Väter und Söhne" gegenüber, bei denen sichtlich der Apfel ziemlich weit entfernt vom Baum gefallen war!

      U.a. waren dies Vater und Sohn CHORHERR und Vater und Sohn SCHULMEISTER; an die anderen erinnere ich mich nicht mehr.

      Normalerweise geben sich solche gravierenden (politischen!) Gegensätze zwischen Vater und Sohn nach der Pubertät, bzw. spätestens mit dem Erwachsenwerden, wenn sich die PUBERTÄRE Auflehnung gegen einen meist autoritären Vater beruhigt.

      Solch aufbegehrende Söhne wissen genau, wie sie ihre Väter empfindlich treffen können: Wenn sie sich politisch der Gegenseite zuwenden---in der Jugend verständlich, später oft ein Zeichen von Unreife.

      Es ist ein Jammer, daß so persönliche Zerwürfnisse zw. Vätern und Söhnen nicht privatim abgehandelt werden, sondern Teile der Bevölkerung diesen Hader ausbaden müssen, denn die GRÜNEN etwa, der Sammel- und Tummelplatz aufmüpfiger Söhne, haben schon ganz schön viel Schaden angerichtet in ihrer kurzen Geschichte! Und da sind wir dann dort angelangt, was Sie beschreiben.

    • Tik Tak (kein Partner)
      05. März 2014 11:59

      Undine,

      ja der Christoph ist schon ein eigenes Kapitel.
      Dem hat der Vater wegen seiner Probleme in der Schule und seines Bummelstudiums das Taschengeld gestrichen und seither ist er auf einem Rachefeldzug gegen seinen alten Herren.
      Das ist persönlich geworden und der Christoph ist ein sehr sehr verbitterter und korrupter Mensch und Politiker geworden.
      Seine früheren Freunde hat er fast vollständig verloren und seinen neuen Genossen gilt er in erster Linie so lange etwas, so lange er Geld für deren Partei und Projekte anschafft.
      Eine eigentlich tragische Figur.

    • Undine
      05. März 2014 13:51

      @Tik Tak

      Und Vater Schulmeister, den ich über alles geschätzt habe, hat es auch ganz besonders schlimm getroffen; eine Tochter an die Otto Muehl-Kommune verloren und Sohn Stephan ist auch ein wenig danebengeraten---allerdings gerade deshalb ein Liebkind unseres ORF!

  14. Haider
    04. März 2014 23:48

    Die Eisläufer haben nicht gewonnen, sie haben vor Jahrzehnten Wien betrogen. Sie haben das Hilton am Gewissen.
    Der Ringtum (BM Zilks Lieblingslokation) ist eines von vielen architektonischen Nachkriegsverbrechen. Alles was keine Fassadengestaltung aufwies war IN, alles was häßlich war wurde höchst subventioniert. Und wenn rote Vorfeldorgansiationen, Parteiimperien oder ausgediente SP-Gemeinderäte versorgt werden müssen, dann entsteht eine wienweite Häßlichkeit nach der anderen.
    Nur nebenbei, da ich im 15. Wr. Bezirk wohnen muß: Etwas Häßlicheres wie die von den Jubellinken vor 20 Jahren hochgepriesene sogenannte "Wasserwelt" gibt es europaweit wohl kaum. Jetzt soll sie um Steuermilliarden umgebaut werden.
    Conclusio: Laßt niemals Sozis Einfluß auf das Wr. Stadtbild nehmen!!!

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      05. März 2014 08:06

      Völlig richtig, werter Haider!
      Wie man den Anblick und das Vorfeld der 1899 geweihten "Maria Königin der Märtyrer" - Kirche der Pfarre Rudolfsheim, so man vom Gürtel kommend die Märzstraße emporsieht, verschandeln kann, haben die Wiener Roten inklusive ihrer roten Bezirksvorstehung gezeigt.
      Man muß lange suchen, um etwas häßlicheres, als diese unsägliche weil unnötige Betonwüste und Taubentränke namens "Wasserwelt" zu finden.

    • cmh (kein Partner)
      05. März 2014 11:41

      Vor Loos war das historistische Schmücken der Häuser verlogen und seit ihm ist das coole Nichtschmücken der Fassaden verlogen!

  15. Sensenmann
    04. März 2014 19:16

    Wie so viele Buaten der jüngeren Vergangenheit zeigt auch dieses Projekt nur eines: Den Hass des rotzgrünen Pöbels auf das imperiale Wien. Für den "neuen" sozialistischen Menschen "eurasisch-negroider" Prägung muss eben auch die passende hässliche Stadt geschaffen werden.
    Der rote Spuk könnte längst vorbei sein. Aber wenn die Ökobolschis nicht mehr als Mehrheitsbeschaffer taugen, werden es eben die Schwarzen sein.
    Die sich ja in Permanenz darin überpurzeln, die Sozis an Minderwertigkeit zu übertreffen...

  16. schreyvogel
    04. März 2014 18:32

    Außerste Knappheit an wunderschönen zentralen Grundstücken, verbunden mit unbegrenztem Gelddrucken zu fast null Prozent Zinsen erzeugen eine Dynamik, der sich kein Immobilienentwickler entziehen kann - und kein Politiker, der die Kickbacks für seinen Wahlkampf benötigt.

    Da muss halt so manche Aussicht dran glauben.

  17. Ai Weiwei
    04. März 2014 16:33

    Ich habe mich ein bißchen im Internet umgeschaut wie da über das Projekt "Hochhaus im Areal Eislaufverein und Konzerthaus" berichtet wird und auch um herauszufinden welche Namen dahinterstecken:

    Der wichtigste Name der bei dem Projekt heraussticht ist Michael Trojner, der Chef der WertInvest AG. Den Wettbewerb gewann der brasiliansche Architekt Isay Weinfeld.

    Die offizielle Seite des Projekts und die Ansprechpartner:

    http://www.dasbesondereprojekt.at/die-projektentwickler/

    Da steht gleich auch die Mailadresse wo man sich persönlich an die Projektentwicklerin Daniela Enzi wenden kann:

    d.enzi@wertinvest.at

    Im Impressum der Seite erfährt man:

    WertInvest Beteiligungsverwaltungs GmbH
    Mariahilfer Straße 1/Getreidemarkt 17, A-1060 Wien, Österreich

    Tel: +43 1 96 195 38; office@wertinvest.at

    www.wertinvest.at
    ~~~~~~~

    Ein kritischer Artikel zum Projekt von der ÖSTERREICHISCHEN GESELLSCHAFT FÜR DENKMAL- UND ORTSBILDPFLEGE

    http://www.wien-konkret.at/politik/buergerinitiativen/hochhaus-heumarkt/

    Auf dieser Seite befasst sich der "Verein Initiative Denkmalschutz" mit dem Projekt:

    http://www.wien-konkret.at/politik/buergerinitiativen/denkmalschutz/

    Bürgerprotest gegen das Projekt, derzeit (bis 9. März) finden eine Ausstellung im Hotel Intercontinental statt:

    http://www.buergerprotest.at/2014/02/27/73m-hochhaus-beim-eislaufverein-wertinvest-prasentiert-das-siegerprojekt-des-brasilianers-isay-weinfeld/
    ~~~~~~~

    Dieser KURIER-Artikel ist aus http://kurier.at/chronik/wien - lässt sich aber nicht verlinken, deshalb hier in Textform.

    Scharfer Gegenwind für geplantes Hochhaus (Josef Gebhard KURIER 27.02.2014)

    Das Areal wird modernisiert, der 73-Meter-Turm sorgt aber für Kritik von Experten.

    Wiens Höhenwachstum geht munter weiter: Am Donnerstag wurde der Siegerentwurf des Architekturwettbewerbs für das Areal Hotel Intercont / Eislaufverein / Konzerthaus präsentiert. Das Konzept des brasilianischen Architekten Isay Weinfeld sieht einen 73 Meter hohen Turm vor, der das Hotel deutlich überragen und Eigentumswohnungen sowie Appartements mit Hotelservice beherbergen wird.

    Das Intercont selbst wird nicht neu gebaut, aber umfassend renoviert. Komplett umgekrempelt wird die in die Jahre gekommene Anlage des Eislaufvereins: Rund zehn Prozent der für das Gesamtprojekt vorgesehenen 220 Millionen Euro fließen in ihre Neugestaltung. Die 6000 m² große Freiluft-Eislauffläche soll erhalten bleiben.

    Auf Heumarkt-Seite entsteht laut Plan ein viergeschoßiger Trakt mit einer Indoor-Eishalle und einem Turnsaal für die Schulen in der Nachbarschaft. Auch eine Schwimmhalle mit einem 50-Meter-Becken könnte auf dem Areal entstehen.

    Öffentlich zugängliche Freiflächen und neue Durchgänge sollen das Gebiet insgesamt attraktiver machen. Die Fahrspuren werden Richtung Ringstraße verschoben, wodurch die Verkehrssituation in der Lothringerstraße verbessert werden soll. Eislaufverein und Konzerthaus sollen einen großzügigen Vorplatz erhalten.

    Demnächst startet das nötige Flächenwidmungsverfahren. Für 2016 ist der Baubeginn angepeilt. 2018 soll das Projekt fertig sein, sagt WertInvest-Eigentümer Michael Tojner, der das Projekt umsetzt.

    Kritik am Turm

    Ihm schlug bei der Präsentation harsche Kritik von Anrainern entgegen. Sie stoßen sich vor allem am Hochhaus, das in ihren Augen nicht zur historischen Innenstadt-Architektur passt.

    Nicht nur ihnen gegenüber muss der Investor noch reichlich Überzeugungsarbeit leisten: Probleme könnte auch die UNESCO, die Hüterin des Innenstadt-Weltkulturerbes, bereiten. Ihr beratendes Gremium, die Icomos, hatte bereits im Vorjahr entschieden gegen die Hochhaus-Pläne Stellung bezogen. Man werde mit den zuständigen UNESCO-Instanzen in Dialog treten, kündigt Wiens Planungsdirektor Thomas Madreiter an. Tojner dazu: "Ich glaube, dass wir mit dem Projekt auch die UNESCO überzeugen können."

    Kritik kommt aber auch von Architekten: "Ein Hochhaus mit dieser spekulativen Nutzung an dieser Stelle ist falsch", sagt

    Andreas Vass, Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Architektur: "Die Qualität der international einmaligen Ringstraßen-Zone mit ihrem durchgängigen städtebaulichen Konzept wird infrage gestellt, um die Wünsche eines Investors zu erfüllen."

    Vass sieht in dem Projekt einen Präzedenzfall: Künftig werde man anderen Bauherren schwer verbieten können, ebenfalls Hochhäuser am Rande der Ringstraße zu errichten. Auch von der Architektur des Hochhaus-Entwurfs ist Vass enttäuscht: "Eine derartige Rasterfassade kennen wir schon aus vielen anderen Städten. So schafft man kein eigenes Profil."

    Tojner bleibt gelassen: "Auch als die Ringstraße gebaut wurde, hat sie nicht nur Applaus geerntet." Und schließlich würden auch der Eislaufverein und das Konzerthaus, die jetzt aufgewertet werden, zur Wiener Kultur gehören. (Ende)
    ~~~~~~~

    Der Falter bringt eine interessante Diskussion zum Hochhausprojekt:

    http://www.falter.at/falter/2013/03/26/heislaufverein/
    ~~~~~~~

    Noch vier Artikel zum Thema aus Die Presse, ORF, Tiroler Tageszeitung & 'Österreich':

    http://diepresse.com/home/panorama/wien/1349772/Plaene-vorgelegt_Turm-und-Boulevard-beim-Eislaufverein

    http://wien.orf.at/news/stories/2633278/

    http://www.tt.com/home/8005357-91/wiener-eislaufverein-siegerprojekt-sieht-hochhaus-vor-1.csp

    http://www.österreich.at/nachrichten/Eislaufverein-Neu-Das-Hochhaus-als-Zankapfel/105967682

    • terbuan
      04. März 2014 17:36

      @Ai Weiwei

      Licht ins Dunkel....
      Besten Dank für Ihre umfassende Recherche und Information!
      Hoffentlich übernimmt er sich nicht der Herr DDr., da fällt mir gleich ein anderer DDr. ein, der mit Bauherrenmodellen und ähnlichen Immobilien-Konstruktionen eine große Anzahl von Anlegern um ihre Ersparnisse gebracht hat! ;-)

    • Sensenmann
      04. März 2014 19:25

      Danke für die Recherche.
      Aber ich muss doch sehr bitten: Wenn der Urbrasilianer Isay Weinfeld plant, darf man doch nichts gegen das Projekt sagen! Bald kommt die Nazi-Keule, wenn andere Argumente wie "zu hässlich", "zu teuer", "unpassend" nicht greifen.

      In einem Land, in dem ein Sozi-Richter sich darüber alteriert, daß für den Angeklagten "Ehre" und "Treue" hohe Werte seien, ist alles möglich! Werdet schon sehen!

    • zauberlehrling
      04. März 2014 19:47

      @Sensenmann

      Ganz richtig erkannt, damit liegt man in Österreich automatisch auf der richtigen Seite! ***

  18. Undine
    04. März 2014 16:16

    OT---aber die Antwort auf die Frage: Wie ersetzt man heutzutage die unpopuläre BÜCHERVERBRENNUNG:

    °° "Politische Zensur: Amazon streicht Bücher aus seinem Angebot"

    http://www.unzensuriert.at/content/0014947-Politische-Zensur-Amazon-streicht-B-cher-aus-seinem-Angebot

    "Es handelt sich dabei um den kleinen, aber sehr feinen Verlag Antaios. Ein Verlag, der Belletristik, politische und historische Themen herausgibt; freilich steht er nicht links. Zu seinen bekanntesten Autoren gehören die angesehenen Historiker Ernst NOLTE, Stefan Scheil, Karlheinz Weißmann, Gerhard SCHULTZE-RHONHOF oder der Philosoph Bernard Willms. Auch die Bücher des bekannten Romanciers Joachim FERNAU werden hier verlegt. Der Verlag bietet ein qualitätvolles Programm, das über seine politischen Grenzen hinaus Anerkennung gefunden hat. Kein einziges der angebotenen Bücher ist je indiziert worden noch war der Verlag je offiziell Gegenstand beobachtender Maßnahmen von staatlicher Seite. Für den Verlag ist die kommentarlose Streichung der zwölf Titel (das sind alle Veröffentlichungen des vergangenen Jahres) aus dem Amazon-Programm ein schwerer wirtschaftlicher Schlag. Denn wer bei Amazon nicht stattfinde, so Antaios-Verleger Götz Kubitschek, könne sich nur noch an sein Stammpublikum wenden. Von der Öffentlichkeit sei er faktisch ausgeschlossen. „Unsere Bücher“, so Kubitschek, „gibt es jetzt nicht mehr“."

    Aber die Werke Lenins, Stalins oder Kim Il-Sungs sind selbstverständlich weiterhin lieferbar.

  19. Politicus1
    04. März 2014 15:56

    OT - Handeln die Wiener Festwochen rassistisch?
    "Im Rahmen der Wiener Festwochen 2014 wird ein Theaterstück mit dem Titel "Die N****" von Regisseur Johan Simons in Wien aufgeführt. Im Programmheft, sowie auf der Website sind weiße Schauspieler_innen abgebildet, die schwarz angemalt sind und Schwarze Menschen darstellen sollen.
    Das Theaterstück fördert nicht nur durch die Reproduktion des N-Wortes im Titel, sondern auch durch Inhalt und Darstellungsweise eine rassistische Haltung ...
    Wir fordern hiermit auf, das N-Wort und diese rassistische Inszenierung aus dem Wiener Festwochenprogramm zu entfernen!"
    Unterzeichnet u.a. von:
    PAMOJA- Die Bewegung der jungen Afrikanischen Diaspora in Österreich
    afrikanet.info
    AVP - Afrika Vernetzungsplattform
    Black Community Oberösterreich
    GHANA UNION
    maiz – autonomes zentrum von & für migrantinnen
    M-MEDIA
    NANCA – National Association of Nigerian Community Austria
    PANAFA – Pan African Forum in Austria
    SFC - Schwarze Frauen Community

    http://diepresse.com/home/panorama/wien/1570373/Junge-Afrikaner_Rassismus-bei-Wiener-Festwochen?_vl_backlink=/home/index.do

    Was kommt als nächstes?
    Anzeige hunderter Sternsingerknder wegen des Verdachts rassistischer Betätigung ...

  20. Cotopaxi
    04. März 2014 13:02

    Soll das Bauprojekt nicht auf einem Grundstück entstehen, das die "Investoren" vom Wiener Stadterneuerungsfond angeblich zu einem sehr guten Preis gekauft haben?
    Dieser Fond wurde vom Schwarzen Innenministerium geführt und wurde zwischenzeitlich aufgelöst.
    http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/oesterreich/politik/553832_Anzeige-gegen-Beamte-des-Innenministeriums.html

  21. Tullius Augustus
    04. März 2014 11:10

    Mich hat dieser Artikel im Handelsblatt total aufgerüttelt:

    Die Krise Österreichs spricht sich auch in Deutschland mehr und mehr herum, wir können nichts mehr verstecken oder beschönigen:

    Österreich stolpert in die KriseDer letzte Tanz (03.03.2014)

    Die Ukraine-Krise könnte für die geschwächten österreichischen Banken böse Folgen haben.
    Ohnehin schlittert die Alpenrepublik immer tiefer in eine wirtschaftliche und politische Krise.
    Die Eliten ducken sich dabei weg.


    http://www.handelsblatt.com/politik/international/oesterreich-stolpert-in-die-krise-der-letzte-tanz/9560300.html

  22. Josef Maierhofer
    04. März 2014 10:09

    Verbrannte Erde.

    Ich weiß nicht, ob diese Art von 'Stadterneuerung' bei den Touristen, von denen ein großer Teil der Stadt angeblich lebt, ankommt.

    Wo Sozialismus herrscht, herrscht Gigantomanie, Großsprechertum und 'Großversprechertum', Machtmissbrauch, Korruption, Freunderlwirtschaft, Gesetzesbruch oder 'Umgehung', wo Sozialismus herrscht, gibt es Schulden, hohe Schulden, man vergleiche dazu auch die Steinhofgründe, die auch dem Schuldenberg der Wiener sozialistischen Politik geopfert werden sollen, scheibchenweise, und wo Sozialismus herrscht, gibt es Bonzenselbstbedienung, Geheimhaltung der Verantwortlichen und mediale Lüge.

    Wo Sozialismus war, gibt es verbrannte Erde, egal welcher Sozialismus, der Nationalsozialismus oder der heutige 'reale Sozialismus'.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      05. März 2014 08:35

      Binsenweis- und Wahrheiten:
      Die ausländischen Touristen besuchen unser Land (und Wien) hauptsächlich wegen dessen alter Kultur(-bauten), die da beispielsweise zu nennen wären als die Schlösser Schönbrunn, Belvedere, Marchfelschlösser, die Burgen, Klöster und Stifte, die Kirchen, die Staatsoper und das Burgtheater, die Ringstraßenmuseen, das Parlament etc. etc. etc.
      Wer von der Masse der Touristen will schon die UNO-City, den Ringturm, die Wr. Gemeindebauten oder gar das Wiener Stadthallenbad (!) sehen?

  23. A.K.
    04. März 2014 09:44

    Erst am 20. Feb. 2014 schrieb ich zu Dr. Unterbergers „Und wieder machen sie Wien ein Stück hässlicher:“
    ------------------------------
    Mit dem Thema "Sondermüll"-Architektur in Wien, könnte man einen eigenen Blog starten und mit Beispielen füllen.
    Nur eines von vielen Beispielen:
    Steht man z.B. im Oberen Belvedere "oberhalb" des Sees, mit Blick auf das Schloß, dann sieht man rechts über dem Tordurchgang zum Belvederegarten die Gebäude von Wien Mitte, ("The Mall"; Archtekten: Ortner & Ortner, Neumann + Steiner) und das "Justizzentrum Wien Mitte" ("City Tower Vienna"). Bei beiden Gebäuden wurde vorab behauptet, daß keine Störungen des Stadtbildes entstehen werden...“
    ------------------------------
    Beim „Mega-Anschlag auf das Konzerthaus kommt noch ein weiteres Detail dazu. Die Stadtverwaltung macht dem Eislaufverein vor dem Rathaus mit dem „Eis-Traum“ Konkurrenz – wer verdient daran/wer zahlt? – und nun wird ein häßliches Hochhaus geplant, das die Fläche hinter dem Hotel beschneidet und das Stadtbild verschandelt. Für viele Bürger der Stadt sind diese Verhältnisse zum kotzen. (Ich bitte die Leser um Verzeihung bezüglich der Ausdrucksweise).

  24. brechstange
    04. März 2014 09:25

    Seit Monaten wird und eingetrichtet, Wohnraum fehlt. Und Ihr habt noch immer nicht verstanden, leistbare Wohnungen werden gebraucht.. ;-))

    Spaß beiseite. In Innenstädten gibt es eigentlich immer Begrenzungen der Bauhöhe. Gibt es das in Wien nicht?

    Erinnere daran, als Konrad, Treichl und Jank wütend ihren Vorsitz als Freunde des Wiener Stephandoms zurücklegten, als Schönborn den Stephansdom nicht "unterirdisch verbauen" ließ.
    Daher nehme ich an, dass von Konrad in der Tat kein Widerstand kommen wird.

    Verschandelung, Ressourcenverschwendung und Fehlallokation werden durch lockere und verantwortungslose Geldpolitik ausgelöst. Auch davon profitieren "Profiteure".

  25. Nestor 1937
    04. März 2014 09:08

    NENNT DIE NAMEN !

    Es bleibt wohl nichts anderes über, als intensiv weiter zu recherchieren und die Namen der im Hintergrund handelnden Personen herauszufinden und an den Pranger zu stellen!

    • Eva
      04. März 2014 21:38

      .....die Namen der im Hintergrund handelnden Personen herauszufinden.....

      Die stehen unter strengem Artenschutz!

  26. Politicus1
    04. März 2014 09:03

    Lassen wir einmal die alles überragende Höhe, den sensiblen Platz, die kulturellen Schwergewichte der Nachbarschaft, das Stadtbild und verstörte Touristen bei Seite.
    Schauen wir uns nur das im Modell gezeigte Bauwerk frei von allem Umfeld an.
    Was sehen wir?

    Einen hochgestellten Quader, wie ihn kleine Kinder im Kindergarten aus bunten Bausteinen machen. Es scheint übrigens in den menschlichen Genen zu sein, dass schondiese Knirpse ihre Klötzchen immer in die Höhe bauen, und niemals ein flaches langes Bauwerk errichten ... So gesehen könnte man sagen, dass viele Architekten über das im Kindergarten geübte nie hinaus gekommen sind.

    Wir sehen aber auch ein Hochhaus, wie es gerade erst kürzlich als Relikt einer Baukultur des Bauern- und Arbeiterparadieses spektakulär nieder gesprengt wurde.
    Wo anders werden solche Bausünden aus dem Blickfeld geräumt - bei uns werden sie errichtet.

    Hat Wien überhaupt noch einen Stadtplaner? Der Kulturstadtrat ist wohl entschuldigt, er hat für so etwas sicher keine Zeit. Er muss sich doch ununterbrochen um neue Mahnmale kümmern ...

  27. Gerhard Pascher
    04. März 2014 08:00

    Noch ist nichts entschieden, denn es stehen noch einige Verfahren und Bewilligungen aus. Christian Konrad wurde vor 5 Wochen zum neuen Konzerhaus-Präsidenten gewählt. Was hat er dazu zu sagen?
    Ab kommenden Freitag werden die Baupläne (auch die abgelehnten Einreichungen?) im Souterrain des Hotel der Öffentlichkeit gezeigt. Da gibt es auch Gelegenheit, mit manchen Fachleuten zu diskutieren.
    Übrigens: der Eislaufplatz wurde schon anlässlich des Neubaus vom Hotel stark verkleinert, denn ich erinnere mich noch, dass man gegenüber der damaligen Stadtbahnstation (heute U-Bahn) dessen Eingang hatte. Die Stadtregierung forciert heutzutage ohnehin lieber den jedes Jahr aufgestellten Eislaufplatz vor dem wieder Rathaus.

  28. Wertkonservativer
    04. März 2014 07:32

    Auch ich finde dieses Bauprojekt als weitere Verschandelung unserer wunderschönen Wienerstadt, die an Bausünden ja schon viel zu erdulden hatte und hat.

    Die Gegend um Stadtpark, Konzerthaus und Akademisches Gymnasium am Beethovenplatz ist mir besonders ans Herz gewachsen.
    Dort war 1947 bis 1952 mein Schulstandort, das Konzerthaus einer meiner seit Jugendtagen bevorzugten Musentempel, und im Stadtpark das erste Rendezvous 1952 mit meiner lieben, damals noch zukünftigen Frau!

    Bei so vielen schönen Erinnerungen soll sich ein alter Mann nicht aufregen dürfen?

    Was mich jedoch irgendwie tröstet: im Vergleich mit dem geplanten Neubau-Kasten werden meine mir teuren Erinnerungs-Kleinode für Schönheitsempfängliche umso schöner strahlen!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  29. kritikos
    04. März 2014 01:43

    Man ist versucht, witzig (ha,ha!) zu denken: Wenn Oligarchen aus Russland und Ukraine in das Monsterhaus einziehen, ist es eine Chance für eine osteuropäische Befriedung.
    Doch im Ernst: Meiner Erinnerung nach hat Paris Hochhäuser nur außerhalb des inneren Stadtbereiches bauen lassen, London hingegen nicht. Warum hat Wien London als Vorbild genommen, wo uns doch Paris räumlich und architektonisch näher liegt? Sind in den städtischen Gremien nur Profiteure am Werk? Es ist ja diesmal nicht Frau Vasilakou (richtiger Schreibweise?) schuld, aber offenbar ein anderer Vasi. Jedenfalls ist die Filzokratie am Werk. Oder doch schon die Korruption?
    Und gab es da nicht ein Problem bzgl. der Bauhöhe und dem Stadtbild beim Neubau des Komplexes Landstraßer Bahnhof?
    Ich bin zwar kein Wiener, habe aber Jahrzehnte in Wien gearbeitet und fühle mich betrroffen.

  30. ENIGMA
    04. März 2014 01:23

    Nachdem der EX-Raiffeisenchef Christian Konrad der neue Konzerthaus-Präsident wurde, ist von dieser Seite sicher kein Protest zu erwarten.
    Interessant wäre auch eine Offenlegung der Investoren. Vielleicht würde das vieles erklären, aber es gilt natürlich die Unschuldsvermutung. ;-)

    • Wertkonservativer
      04. März 2014 12:31

      Einspruch, Euer Ehren!

      Vorab: ich mag den Herrn Konrad wegen seiner manchmal hypertrophen Einflussnahmen eigentlich gar nicht.
      Dass er jedoch auch ein Kulturmensch von Graden ist, hat er hinsichtlich etlicher Fälle von notwendigen Restaurierungs-Aktivitäten speziell im Klöster- und Kirchenbereich hinlänglich bewiesen.
      Für das Konzerthaus, finanziell bekanntlich bitter "notleidend", ist er ziemlich sicher der richtige Mann! Vom Geldgeschäft versteht er nämlich auch sehr viel, dieser Herr Konrad!
      Ob er gegen das gegenständliche Bauprojekt Einspruch erheben wird: we'll see!
      Nützen würde es wohl kaum was, wenn man hier den Einfluss der Gemeinde Wien bedenkt.
      Dagegen ist sogar der Multi-Aktivist Christian Konrad wohl "eine Nummer zu klein"!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • fenstergucker
      04. März 2014 12:39

      Beim Geld hört sich oftmals der Kulturmensch auf.
      Wenn man sich erinnert, daß Herr Konrad den Stephansplatz "behübschen" wollte und einige Glaskobel für einen unterirdischen Museumsshop plante, dann kommen mir bezüglich Konzerthaus-Verbauung schwere Bedenken.

      http://tinyurl.com/nzkqdh7

  31. mischu
    04. März 2014 01:11

    Die leidgeprüfte Wienerstadt wird leider noch mehr solche Verschandelungen ertragen müssen, kann man doch nirgends so perfekt dunkle Geldflüsse unterbringen wie bei sündteuren Monsterprojekten. Diese Chance lassen sich die "Säue am Futtertrog" im "Wiener Rothaus" nicht entgehen und je länger sie das Sagen haben, umso dreister werden sie. Und seit die GrünInnen kräftig mitnaschen dürfen, hört man keinerlei Protest bzw. Widerstand mehr - im Gegenteil, sie haben diese bewährte Methode bereits verinnerlicht.

    Die moderne Bausubstanz des etwas anderen Wien kommt immer tiefer im realen Sozialismus à la DDR an = ges(ch)ichtlos und nur den Bonzen dienend!





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung