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Hoeness, Strasser, die Heuchler und problematische Gesetze

Dreieinhalb Jahre Haft für den geständigen Bayern-München-Präsidenten Hoeneß in Deutschland. Dreieinhalb Jahre Haft für den nicht geständigen Ex-Politiker Ernst Strasser in Österreich. Beide Strafen sind trotz der seltsamen Gleichheit des Ausmaßes durchaus berechtigt. Wer seine Beziehungen und sein Mandat für heimlich zahlende Klienten nutzt, hat nichts anderes verdient. Wer tief in die zweistellige Millionenziffern gehende Beträge am Fiskus vorbeischummelt, ist ebenso zu bestrafen. Die beiden Fälle rücken aber auch viele andere Promis ins Scheinwerferlicht, die sich trotz ihres Gutmenschgeredes als kräftige Sünder erwiesen haben. Und sie machen auch ein Nachdenken über Kontrolle und Straf- wie auch Steuerrecht notwendig.

Das Hoeneß-Urteil hätte noch deutlicher ausfallen können, wäre da nicht seine Schuldeinsicht und seine – allerdings viel zu gering dimensionierte – Selbstanzeige miteinzubeziehen. Etwas, was Strasser nicht für sich in Anspruch nehmen konnte. Er und sein Anwalt haben das ja bis zuletzt für durchaus in Ordnung angesehen, was der EU-Abgeordnete da getan hat. Was total absurd ist.

Nur in einer einzigen Perspektive bringt den Beobachter Strassers Fall schon ins Zögern: Wie ist das mit Gewerkschaftern und Kammerfunktionären? Von denen sind ja die Parlamente voll! Auch sie fühlen sich so wie Strasser zweifellos nicht primär den Wählern verantwortlich, sondern jeweils ihren Mitgliedern und ihrer (oft gut bezahlten) Funktion bei diesen Verbänden. Also dem Geld. Aber das hat sie noch nie auf eine Anklagebank gebracht. In Österreich haben sie sich seit einigen Jahren sogar in der Verfassung abgesichert.

Hoeneß war zwar kein Politiker, aber der Bayern-München-Präsident und Ex-Spitzenspieler ist europaweit noch viel bekannter als Strasser. Er ist wohl in gewisser Hinsicht krank, sonst wäre seine letztlich verlustbringende Zockerei nicht so unvorstellbar intensiv ausgefallen. Zumindest moralisch sind ihm auch seine rund fünf Millionen Euro zugute zu halten, die Hoeneß insgesamt für wohltätige Zwecke gespendet hat (zumindest nach seinen eigenen Angaben, die sich freilich nicht wirklich überprüfen lassen).

Auch wenn jetzt viel debattiert werden wird, ob der einstige Minister und der Chef des derzeit erfolgreichsten europäischen Fußballklubs einen Promi-Bonus oder -Malus genossen haben, so scheint ihnen bei grober Betrachtung Recht zu geschehen. Diese Urteile rufen beim Ringen um eine objektive Beurteilung aber auch die vielen Gutmenschen in Erinnerung, die da in letzter Zeit als gar nicht so gut entlarvt worden sind

Schwarzer und Co: Die grauslichen Moralisierer

  • Da fällt einem etwa die feministische Ikone Alice Schwarzer ein. Sie war viele Jahre lang eine der penetrantesten Verteilerinnen von moralistischen Zensuren (und nicht nur Erzeuger von Würsten und Fußballerfolgen wie Hoeneß). Auch sie hat die vermeintliche Anonymität des Auslands für jede Menge steuerwidriger Geschäfte genutzt. Sie hat sich aber in ihren Reaktionen nur darüber geärgert, dass ihre Sauereien öffentlich bekannt geworden sind. Dabei hat sie im Gegensatz zu Hoeneß nicht einmal behauptet, auch Gutes getan zu haben. Zumindest sofern man darunter Ernsthafteres versteht als das Erteilen moralinsaurer Bewertungen (eine solche hat übrigens soeben auch in Österreich eine Feministinnen-Gruppe einem Kurier-Kolumnisten erteilt, was mich dazu veranlasst, diese Zeitung öfter zu lesen).
  • In diese Gruppe gehört auch eine evangelische Bischöfin, die nach einer alkoholisierten Autofahrt und offenbar engen Beziehungen zur SPD-Spitze zurücktreten musste. Die aber seltsamerweise seither von vielen Medien noch viel intensiver als moralische Instanz behandelt und ständig zu Auftritten geladen wird.
  • Das Gleiche gilt für einen inquisitorischen Fernseh-Moderator von N24, der trotz strafrechtlicher Probleme mit Kokain- und Zwangsprostituierten-Konsum ständig heuchlerisch moralisierend auftritt und der extrem überheblich jeden als Mist behandelt, der auch nur leicht rechts der Mitte steht.
  • Ein besonders arges Stück von grauslichem Gutmenschtum ist Ulrich Beck, lange Parlamentarischer Geschäftsführer seiner Fraktion. Er hat sich mehrfach für die Entkriminalisierung von sexuellen Akten mit Kindern ausgesprochen.
  • Extrem seltsames Interesse für nackte Kinder hatte auch der SPD-Abgeordnete Edathy, der sich bei einem U-Ausschuss im Bundestag besonders moralistisch hervortat. Dort ist übrigens auch sein Migrationshintergrund gerne als ethisches Argument gesehen worden.
  • Und nicht zu vergessen ist Günter Grass. Er lebte jahrzehntelang davon, der SPD dienlich zu sein und hinter jedem Busch einen Nazi zu sehen. Bis dann bekannt wurde, dass er selbst einst zur Waffen-SS gegangen war.
  • Ähnlich hatten auch in Österreich viele besonders lautstarke Nazi-Feinde in der eigenen Familie höchstrangige Angehörige des einstigen Verbrechensregimes. Statt beschämt zu schweigen, verdrängen sie jedoch ihre Familien-Vita und machen besonders laut Jagd gegen alles, was in ihren Augen rechts ist.
  • Vom Steuersünder Theo Sommer („Zeit“) bis zum Kinder-Liebhaber Daniel Cohn-Bendit (Grüne) ließe sich dieser Reigen linken Geredes und üblen Handelns noch lange fortsetzen.

Nun, es geht hier überhaupt nicht darum, den CSU-nahen Hoeneß, das einstige ÖVP-Mitglied Strasser gegen die rotgrünen Sünder aufzurechnen. Es geht aber schon um die Frage, ob linke und rechte Promi-Sünder in unseren Gesellschaften gleich behandelt werden. Und es geht darum, auf die Widersprüche zwischen dem unerträglichen und oft medial tausendfach vervielfältigten Moralisieren der Linken und ihrer eigenen Realität hinzuweisen. Solches Moralisieren war jedenfalls bei Hoeneß und Strasser keineswegs in diesen Dimensionen zu beobachten.

Das elektronische Überwachungsnetzwerk wird immer dichter

Viele der hier erwähnten Fälle hängen aber auch noch mit einem ganz anderen Phänomen zusammen. Dieses ist uns in all seinen Konsequenzen noch gar nicht wirklich bewusst geworden: Heute werden vor allem dank der Elektronik viel mehr – finanzielle wie verbale – Sünden aufgedeckt als einst. Zwar reden alle nur von der NSA. Aber in Wahrheit hängt kein einziger dieser Fälle mit der NSA oder den USA zusammen. Egal, welche Gesetze in EU- und nationalen Parlamenten beschlossen werden: Das elektronische Spionieren geht weiter. Und immer wird am Ende primär der normale Bürger durch solche Gesetze belastet. Aber die Internet-Spione kostet es nur ein Lachen, die staatlichen wie die halbstaatlichen.

Es bleibt jedenfalls viel weniger als früher geheim. Das ist an sich sehr erfreulich. Es hat zweifellos eine generalpräventive Wirkung, wenn alle Straftäter erwischt werden. Freilich halte ich es dennoch nie für positiv, erlaubt oder gar gut, wenn ein Staat selbst kriminell wird. Also wenn er beispielsweise Täter nur durch Packelei mit anderen Tätern findet, etwa durch den Kauf gestohlener CD oder durch Straffreiheit für Kronzeugen, die in Wahrheit die Haupttäter sind.

Dass die Kontrolle viel dichter geworden ist, ist jedenfalls Faktum. Umso mehr wäre es angebracht, die Rechtsregeln überhaupt zu überdenken. Die mörderisch-konfiskatorischen Steuersätze etwa (sie sind in Österreich noch weit schlimmer als in Deutschland) waren noch nie richtig. Aber die Gesetzgeber haben immer damit spekuliert, dass Steuern ja eh immer hinterzogen würden, und daher die Steuern gleich viel höher angesetzt. Das wird in einer Zeit konfiskatorisch, wo es weitestgehend unmöglich geworden ist, Geld an der Steuer vorbeizuschwindeln.

Steuer- und Strafrecht muss milder werden

Das Faktum wirksamer elektronischer Kontrollen aller Art muss daher zu einem kräftigen Ja zu vernünftigen, also deutlich niedrigeren Steuersätzen führen. Zumindest wenn man nicht will, dass alle kreativen Köpfe und Investitionen aus Österreich und Deutschland verschwinden. Was die Politik freilich intensiv versucht.

Ebenso dringend notwendig wäre es, jede Form von verbalen Delikten und „Diskriminierungsverboten“ wieder aus dem Bereich des Strafrechts zu entfernen. Deren Bestrafung ist eine massive Verletzung des einstigen Freiheitsprinzips.

Alleine die jüngste Statistik des Innenministeriums mit Anzeigen von Hunderten reinen Meinungsdelikten im Jahr zeigt, auf welch wahnsinnigem Weg Österreich da seit einigen Jahren unterwegs ist. Je dichter das Kontrollnetz, umso wichtiger wird die volle Wiederherstellung von Gedanken- und Meinungsfreiheit statt deren schrittweise Einschränkung, zu der es jedes Mal kommt, sobald jemand etwas Unerwünschtes sagt.

PS: Ein typisches Produkt der Absurdität des Überwachungsstaats im elektronischen Zeitalter findet sich übrigens auch im sexuellen Gebiet: Zwei Fünfzehnjährige dürfen zwar jede Art von Sex miteinander haben; sie machen sich aber strafbar, wenn sie sich elektronisch Nackt-Fotos senden. Das ist ziemlich absurd, vor allem weil solche Praktiken angeblich in der Generation der Teenager weit verbreitet sind. Aber die Politik ist nicht gewillt, das Strafrecht mit gesundem Menschenverstand zu reduzieren, statt es ständig noch mehr auszuweiten.

PPS: Das Verlangen nach einer Rücknahme rechtlicher Normen vom Steuer- bis zum Strafrecht und die kritische Frage nach Gewerkschaft & Co hat übrigens überhaupt nichts mit der Bestrafung von Hoeneß und Strasser zu tun. Für die beiden ist nur noch ein einziger Aspekt relevant: Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig. Was in diesen Fällen besonders gut ist, da Höchstgerichte ohne Promi-Bonus oder -Malus rechtskräftig zu befinden haben.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    14. März 2014 01:27

    Zustimmung - die Liste der moralisierenden Gutmenschen, die sich nicht zuletzt mit Hilfe der 1. Macht im Staate = unserer linksgestimmten Medienorgel einer gerechten Be- bzw. Verurteilung entziehen, könnte man noch mit vielen weiteren Beispielen ergänzen.

    Diese Vorgangsweise stellt bereits unser gesamtes Justizsystem in Frage, daß nicht mehr ohne Ansehen der Person urteilt, sondern sich längst von der (ver-)öffentlich(t)en Meinung vor sich hertreiben läßt. Bei so manchen (Schau-)Prozessen fühlt man sich gar in die Zeit der alten Römer versetzt, wo es hieß:

    "„Nun geben sie Gladiatorenkämpfe und, wie der Pöbel es mit gedrehtem Daumen verlangt, töten sie volkstümlich.“

    Viele der mit zweierlei Maß beurteilten und dadurch unbehelligt gebliebenen (Korruptions-)Vorfälle kosten uns ganz nebenbei noch jede Menge Steuergelder, siehe z. B. Inseratenaffäre.

    Nicht zuletzt deshalb rückt auch eine vernünftige Steuerpolitik in weite Ferne. Schließlich muß der Machterhalt finanziert und zusätzlich mit Denkverboten sowie Meinungsterrorismus ausreichend abgesichert werden. Und wie uns fast schon täglich vor Augen geführt wird - die Mechanismen funktionieren.

    Man muß sich lediglich zur richtigen (= keinesfalls zur rechten) Weltanschauung bekennen und genug Impertinenz besitzen, schon ist man rehabilitiert und kassiert. Ich wette darauf, das gelingt im Endeffekt genauso Ex-Burgtheaterdirektor Hartmann, der sich erdreistet, nach dem von ihm verursachten Millionendebakel auf Steuerkosten, auch noch seine Gage bis 2019 einzuklagen.

    Linkslinke Frechheit siegt!

  2. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    14. März 2014 01:07

    Seltsam, der letzte Satz "...da Höchstgerichte ohne Promi-Bonus oder -Malus rechtskräftig zu befinden haben.", ich dachte immer ALLE Richter sollten grundsätzlich unabhängig urteilen, nicht nur Höchstrichter.

    Und sonst,.....unpopuläre Gesetze und Ausbeutung verlangen Gegenmaßnahmen. Dazu fällt mir nur ein Zitat eines verstorbenen Freundes ein, "`S Bacherl findt`an neuen Weg".

    Strasser und Hoeneß sind nicht vergleichbar.

  3. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    14. März 2014 00:25

    NS-Vergleiche sollten wir uns sparen. Auch ich habe in der älteren Verwandtschaft den einen oder anderen 'Täter'. Na und, bin ich deshalb ein Mensch zweiter Klasse, gibt es wieder Sippenhaft? Dazu war nicht jedes NS-Mitglied mit allem und jedem einverstanden. Gerichte kennen, aus gutem Grund, nur eine individuelle Schuld (hoffentlich) und die muss erwiesen(!) werden.

    Zum Steuerfall: Jeder der Steuern hinterzieht und nicht erwischt wird tut Gutes! Wer will schon das nächste Genderinstitut, die nächste Planstelle in der Sozialindustrie damit mehr Migranten hereingeholt werden können, die nächste Gleichtstellungsbeauftrage oder das nächste Tempolimit, die nächste Bankenrettung (...) wirklich fördern?

    Bei der Überwachung denke ich an Eltern welche die Mobiltelephone ihrer Kinder verwanzen um …., weil sie wissen was sie selber in dem Alter getan haben. Also nicht über den Staat schimpfen! Immer 'small is beautiful', also bei sich selber anfangen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    14. März 2014 07:47

    Auszug aus Schillers "Don Carlos":
    ...
    Geben Sie,
    Was Sie uns nahmen, wieder! Lassen Sie,
    Großmütig wie der Starke, Menschenglück
    Aus Ihrem Füllhorn strömen - Geister reifen
    In Ihrem Weltgebäude.
    Geben Sie, was Sie uns nahmen, wieder.
    Geben Sie Gedankenfreiheit!
    ...
    "
    Was da Marquis Posa seinem König zuruft, wäre auch heute als dringender Appell an die "Mächtigen" unserer Welt zu richten!!
    Damals war es ein Habsburger-König, heute allerdings sind es massenweise Emporkömmlinge, die von den Niederungen der Politik in die Höhe geschwemmt wurden.
    Staatliche und von oben verordnete Diskriminierungsverbote, P.C.-Moralinpauker zwängen unsere Freiheitsrechte in ein Korsett, wo von ihnen nicht mehr viel übrig bleibt.
    "Freie Meinungsäußerung!? Bestenfalls im kleinen Zirkel Gleichgesinnter möglich!!
    Andernfalls lauern Vernaderer und andere ungute Gesellen!

    "Geben Sie Gedankenfreiheit!"

    Wer könnte die "Selbstfessellung" unserer Gesellschaft durch die unseligen "PC-Vorschriften" wirksam beenden?

    Ich weiß es nicht! Wissen Sie es?

    (mail to: gerhard@michler.at)

  5. Ausgezeichneter KommentatorMarkus Theiner
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    14. März 2014 08:03

    "Er und sein Anwalt haben das ja bis zuletzt für durchaus in Ordnung angesehen, was der EU-Abgeordnete da getan hat. Was total absurd ist."

    Leider nicht. Denn die Abgrenzung zwischen Korruption und Lobbying ist extrem schwer.

    Volksvertreter sind in ihrer Mandatsausübung frei. Welche Meinung er versucht durchzusetzen darf er selbst entscheiden.
    Selbstverständlich ist es auch gut und richtig, wenn sich Politiker ihre Meinung nicht im Elfenbeinturm fernab der Realität bilden, sondern Fachleute und Betroffene die Möglichkeit haben ihnen Anregungen zu liefern. Also klassisches Lobbying.
    Und dass für die politische Arbeit, Wahlkämpfe und so weiter nicht (nur) der Steuerzahler zur Kasse gebeten wird, sondern Private einen Beitrag leisten ist auch nicht so verwerflich. Natürlich spende ich aber als Privater mein Geld für die Partei bzw. den Politiker, der eine Meinung vertritt die ich teile.

    Wie es laufen sollte:
    Ein Politiker wird aufgrund seiner persönlichen Werte gewählt, die den Wählern glaubhaft und richtig erscheinen.
    Staatliche Stellen aber auch private Lobbyisten liefern den Politikern Fakten und Argumente.
    Der Politiker bildet sich aufgrund dieser Fakten unter Berücksichtigung seiner Werte eine konkrete Meinung zu einem Thema und vertritt die.
    Private unterstützen die Politiker wegen deren Werte und Meinungen, die sie teilen und deshalb für förderungswürdig halten.

    Wie es oft läuft:
    Ein Politiker wird gewählt, weil er aufgrund des teuren Wahlkampfs bekannt ist.
    Lobbyisten liefern den Politikern Meinungen, die mit Fakten und Argumenten unterlegt sind.
    Private unterstützen die Politiker.
    Der Politiker übernimmt die gelieferte Meinung wegen dem Geld und vertritt die.

    Im Ergebnis etwas völlig anderes, aber leider sind viele Elemente darin gleich.
    Das abzugrenzen und strafrechtlich zu ahnden ohne die - notwendige - politische Unabhängigkeit der Volksvertreter zu bewahren ist schwierig und nur in Extremfällen möglich.

    Das Grundproblem liegt aber schon im ersten Schritt. So lange die Wähler den Politikern nachlaufen, die ihnen die schönsten Versprechen machen, wird das System so weiter laufen. Man macht Politikern auch immer gerne Vorwürfe, wenn sie ihre Meinung ändern. Dabei ist das bei jedem vernünftigen Menschen völlig normal, weil sich einfach Umstände ändern können. Deswegen ist es absurd die Wahl eines Vertreters für mehrere Jahre von einzelnen, unverbindlichen Versprechen abhängig zu machen.
    Volksvertreter sollte man nach ihren Werten, ihrer Integrität und persönlicher Glaubwürdigkeit auswählen. Alles andere ergibt sich dann von selbst.

    Was mit einem Listenwahlrecht natürlich verdammt schwierig ist...

  6. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    14. März 2014 00:54

    Sg Herr Dr. AU!
    Warum nennen Sie unter der Überschrift „Schwarzer und Co: Die grauslichen Moralisierer“ alle Missetäter beim Namen, nur der koksende Jude Michel Julien Friedman wird dezent angedeutet? Sind Juden a priori sankrosankt oder sind sie gleicher oder genießen sie weltweite totale Immunität? Ist man Antisemit, wenn man einen kriminellen Juden namentlich erwähnt? Genießen Täter des auserwählten Volkes außertourlichen strafrechtlichen Schutz? Ich habe bisher unser BGB ganz anders verstanden!
    Die exzessive Verfolgung von "Meinungstätern" ist ein typisch diktatorisches Delikt. Daß auf diesem Gebiet marxistische Grüne, verblendete Jungsozis und sonstige Gutmenschen besonders intensiv unterwegs sind, beweist deren degeneriertes Demokratieverständnis.

  7. Ausgezeichneter KommentatorM.S.
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    14. März 2014 11:24

    Irgendwie wird mein Gerechtigkeitsgefühl auf eine harte Probe gestellt:
    Da wird einem EU-Abgeordneten von zwei Journalisten eine Falle gestellt; er sagt zu für einen bestimmten Betrag Lobbying zu betreiben. Dafür erhält er 3 1/2 Jahre Haft, offenbar ohne noch Geld erhalten zu haben, also nur für die Absicht.
    Da erhalten Manager, die Millionen bis Milliarden veruntreut haben u.U geringere Strafen und noch dazu fette Abfertigungen.
    Da werden Politiker, die Millionen von Steuergeldern an Werbung für die eigene Partei verwenden nicht einmal angeklagt.
    Da erhalten Totschläger, deren Opfer sich "zufällig zum falschen Zeitpunk am falschen Ort befunden" haben, oft verhältnismäßig geringere Strafen und bei "guter Führung" vorzeitige Entlassung.
    Da erhalten Vergewaltiger, die u.U. das Leben eines Menschen zerstört haben, ein paar Monate Gefängnis und die Möglichkeit den Rest der Strafe daheim, gemütlich mit Fußfessel beim Fernsehen zu verbringen.
    Also meiner Meinung nach ist hier etwas faul im Staate Österreich.


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  1. Die Adlerkultische (kein Partner)
    16. März 2014 21:11

    Heuchlergesellschaft wertet Totschläge durch Muslime an Nicht-Muslimen teils mit Haftstrafen deutlich unter der Hoenesshaftdauer.
    Vergleichbare Informationen der Urteilssprechung im Bereich "Totschlag" von Nicht-Muslimen an Muslimen und Nicht-Muslimen an Nicht-Muslimen hab ich momentan nicht parat. Ist derzeit nicht auf meinem "Screening"...

    Zur Causa Hoeness:
    "Diebstahl" so kann das Hoenessdelikt - ohne dies hier vertiefen zu wollen - genannt werden. Wobei dieser "Diebstahl" klarerweise auch geprüft werden müsste inwieweit die Leute aus der Fiskalbranche AUCH Diebe sind ....oder bei genauer Prüfung sogar als die grösseren herauskristallisierbar sein könnten ?

    Das MENSCHLICHE Prinzip für Diebstahl ist ERSATZLEISTUNG PLUS AUFSCHLAG (wenn dies gerechtfertigt ist - was in dieser Causa ja zu untersuchen ist).

    Das ADLERKULTISCHE (also ein Raubvogelkult) Prinzip ist offensichtlich einen Totschlag prinzipiell aufs Niveau eines Finanzdelikts zu positionieren.

    "Verlorengegangene Beute" (in der Causa Hoeness wirds erstattet und die "Beute" nachgeliefert, wodurch der SCHADEN schon mal abgeglichen ist .. das Weitere wäre die im berechtigten Fall eine zusätzliche Strafzahlung oben drauf --- woran ich in der Angelegenheit Hoeness Zweifel hab .. UND: Ich bin kein Fußballfan und hielt Hoeness meist für einen besonders arroganten Manager)
    wird in der Adlerkultischen Perspektivenverzerrung
    SOGAR WENN DIESE ERSETZT WIRD
    strafmässig
    Totschlägen gleichgestellt-
    WO KEIN ERSATZ GELEISTET WIRD.

    Nun - und sie morden auch Kleinstkinder straffrei.

    Kinder sind ja häufig den einen, wie den weiteren Heuchlern nur die "Pensionskassengaranten" .... und aus dieser Perspektive "kanns eben gern auch später" sein, weils "solchen nicht so wichtig ist", wann der "Einzahler" ins System "gezeugt" und auch ausgetragen wird .....

    Und das alles soll MENSCHLICH SEIN ?

    Viele im animalischen Reich übertreffen euch im Bereich EQ bei weitem... ihr ins Tierische Retardierenden.

    • Der Durchblicker (kein Partner)
      16. März 2014 21:25

      Hypo Irrsinn ------ Pfändung aller Beteiligten Bänker und Politiker auf Jahrzehnte aufs Existenzminimum (also auch das was dem "Franzl" und dem "Lieschen" festgelegt würde.....).

      Werden solche rückfällig ---- Steinbruch.

      Und was geschieht im Adlerkult ?

      Die "Sklaven" sollen alle für die Wahne der Pseudoeliten "bluten" ......

      Ist das nun Demokratie ?

      .... oder genau die Einstellung, die der gefiederte Hakenschnäbler an der Wand im Nationalrat symbolisiert und wo solche Seelen sich seit Jahrhunderten unter solchen sammeln und nur in Neuvariationen denselben monströsen lieblosen versklavenden Hirnmist produzieren, der jede aufrichtige MENSCHLICHE Seele zürnen macht.

      Ihr unteranimalisch Primitiven - die ihr mit euren Intellektualitisverseuchtheiten eure so immens fragwürdigen Systemprogramme "rechtzufertigen" sucht.

      ;) Jo mei ..... Abraham a Santa Clara hätte das wohl kaum treffsicherer hinbekommen ..... doch er hätts im Stil vermutlich um einiges "griffiger" und deftiger formuliert.

      Dekadenz ist meiner Meinung ein Phänomen welches nicht wirklich tief trivial Ebene kritisiert werden darf ........... denn das macht das "gehobene Heuchlertum" nicht so betroffen, wie einfache schlicht erkannte Wahrheit.

      Amen

    • Nachtrag (kein Partner)
      17. März 2014 15:35

      Vielen Lesern und Leserinnen meiner Posts bereits bekannt und deswegen hier für Neulinge ..... auch Mohammed ist ein Greifvogelkultler gewesen. Er trug auf seiner größen Kriegsflagge einen Greifvogel (Adler?)....

      Soviel für solche die bislang meinten dass äussere Symboliken keinerlei tiefen inneren Motivübereinstimmungen haben müssten ......

      Das befristete Einknicken der Pseudoeliten in Europa denken sie später auf den "Rücken" der Authochthonen "austragen" zu können ...... sie selbst halten sich wie ehedem stets dabei zurück.

      Ich schrieb das folgende bereits früher und wiederhols hier weils einen tiefen inneren Wirkungskreischarakter von Adlerkultlern ausweist. Während der Schlacht an den Abhängen des Bergs Uhud liess Mohammed eine Art Schutzbunker am Schlachtfeld für sich bauen (...allerdings auf Antrag eine Mitkämpfers, so die Überlieferung. Es könnte die Uridee auch von ihm selbst gekommen sein .... gewünscht wars offensichtlich, denn Mohammed stimmte zu.)

      Dies - und zwar genau dies - ist so immanent typisch für Adlerkultler .....

      Das derzeitige Pseudodemokratiesystem spült genau solche Typen nach "oben" ....

      "Oben" ist ja in charakterlicher Hinsicht : Unten.

      Übrigens ist die ausgedehnte Dssphonemik, der Missbrauch des Phonemprinzips ein widernatürliches, widerspruchsvolles Schreiben eins der "intellektualitisverseuchten" Basis" handwerkszeuge" des Betrügerskults.

      Faszinierend ist, dass mit zu den besten Demokratien weltweit zählenden Staaten: Israel und die Schweiz weitgehend oder jedenfalls nicht phonemmissbrauchend geschrieben wird ....... genau diese beiden Staaten werden von der Lügenkultgemeinschaft der Bestialisch Orientierten häufig und massiv angegriffen.

      PS.: Wieso die Schweiz ? Könnte gefragt werden. Die schreiben doch auch "Dudendeutsch" ...? ...
      Nun, die Antwort ist einfach: Schwyzerdütsch ist dort eine offizielle Schrift und Sprache und die wird zu großem Teil phonemkorrekt geschrieben, so ähnlich in etwa auch, wie bei uns in

    • Nachtrag (kein Partner)
      17. März 2014 15:36

      wie bei uns in Mundartgedichten und Mundarttexten sehr viel phonemischer geschrieben wird als in "Standard-Dudendeutsch" Texten (Mit ca 16 Prozent Irrsinn und ca 10 Prozent überflüssigen Schriftzeichen).

      Weniger irre "Gehirnschreibmechanik" führt zu befreiterem weniger lügendurchtränkten bisweilig ausserordentlich klarsinnigen Denkem ..... Die Schweizer zeigens vor, die Israelis legen sogar noch scharenweise Nobelpreisleistungen oben drauf.......

      Dieses Prinzip des Phonemkorrekten ist im Latein (wo ichs weiß) und im Griechischen (wo ichs vermute) wohl auch hochgradig vorhanden ...... und die Klarheiten sind eindrucksvoll !
      Zeitgenössische OGH Urteile auf "gedeutschtem Österreichisch" sind teilweise IMMENS ANDERS und manchmal nur noch Absonderungen besonders schlängelnder Betulichkeiten.....

      Das antike Texte von eindrucksvoller denkerischer Klarheit sind und weit über heutigen "Universitätsniveaus" sind zeugt über die aktuelle Dekadenz.

      Ich würde gern verzichten auf solche die meinen "Spinnen" oder "Chamäleons" oder "Gnus" sollten aufgehängt werden ..... als Zusammenschlußzeichen von Staaten.

      Das Kreiern von Emblemen welche zum Menschlichen Sinnen anstiften, dürfte menschlichen Sinnern keine Schwierigkeiten bereiten ...... Adlerkultlern der Ausstieg aus ihren Wirbeln jedoch teils immens schwierig sein. Die Haupthinternisgründe: Ihre Leben sind größtenteils zusammengekleisterte Lügen ..... und sie sind an Hochmut, Stolz und die Ergebnisse ihrer Schläuen gewohnt und blockieren sich so willentlich selbst erkennen zu können: Die wirklich gewünschte Sicht in die Welt ist eine sehr andere wie die ihre, doch auch für sie gewinnbar.

      ...einem Ex-Bänker mit mehrfach Extraleitungen am Herzen konnte ich dies vor wenigen Wochen am Gaisberg ein wenig näher bringen.

  2. Martin W. (kein Partner)
    15. März 2014 19:10

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger,

    Interessenvertretung ist etwas anderes als Korruption.

    Was Strasser getan hat, war ja gerade die Aufgabe der gesellschaftlichen Interessen zugunsten persönlicher Bereicherung, der Verrat an den Menschen.

    Wenn sollen Parlamentarier sonst vertreten wenn nicht die Menschen, die zu vertreten sie angetreten sind? Sind Arbeitnehmer Wähler zweiter Klasse? Oder Familien? Oder Kinder?

    Haben nur Mafia, Wirtschaft, Banken und Industrie ein Recht darauf, Gesetzgebung mitzugestalten?

  3. UKW (kein Partner)
    15. März 2014 11:43

    Warum nennt Unterberger Schwarzer, Beck, Edathy, Grass, Sommer und Cohn-Bendit beim Namen, nur Käßmann und Friedman nicht?

    Auch nicht erfahren darf man den Namen der Feministinnen-Gruppe, die einem Kurier-Kolumnisten (auch wieder verboten zu nennen) moralinsaure Bewertungen erteilt hat.

    Ist es Demenz? Oder misst hier jemand mit zweierlei Maß? Komischerweise wirft er genau das den anderen im Blog vor.

  4. Der Realist (kein Partner)
    15. März 2014 08:19

    miese Schreiberlinge, linke "Staatskünstler" und auch Politiker, die hinter jedem Busch verzweifelt einen Nazi suchen, haben die letzten Jahre mit ihrem Meinungsterror schwer genervt und natürlich auch einen gewissen Einfluss ausgeübt, daher auch die Fülle an Prozessen denen sogenannte Meinungsdelikte als Grundlage dienen.
    Ob ein Herr Strasser oder unfähige Politiker oder Theaterdirektoren der Republik größeren Schaden zugefügt haben, mögen andere beurteilen. Strafrechtlich relevante Tatbestände gehören vor den Richter, allerdings vor unabhängige Richter und solche, die keine Profilierungsneurosen haben.
    Ein bemerkenswertes Urteil gab es allerdings gestern in Graz, da ging es um "Wiederbetätigung".

  5. carambolage (kein Partner)
    15. März 2014 00:45

    Wem es wirklich interessieret:
    http://www.pi-news.net/2014/03/steuerzahler-hoeness-und-der-fiese-fiskus/#more-392636

    Hoeness wäre lieber in Österreich angeklagt worden:
    Er hätte sich eine bessere Vita zulegen sollen (wenn schon nicht als Sohn eines sozialistischen Bankers) zumindest aber dem linken Lager zugehörig.
    Ein bisschen hat er es mit " dem Kampf gegen RECHTS" ohnehin versucht.
    Völlig unbeschadet hätte er in Ö dann nur behaupten müssen, dass sein Computer abgestürzt wäre (wie Flöttl jun.) und alles wäre in Butter gewesen.
    Hätte man eventuell brisante Unterlagen gefunden (wie im Keller von Flöttl Senior), wären diese versiegelt und behördlich NICHT gesichtet worden.
    Das ist halt der Unterschied.

  6. Josef Maierhofer
    14. März 2014 18:36

    Soviel ich weiß, wurde Strasser aus seiner Partei ausgeschlossen, Faymann trotz öffentlichen Geständnisses und der Öffentlichkeit vorliegender Beweise wird nicht einmal untersucht, aus einer linken Partei wird man wegen Kriminalität nicht ausgeschlossen, man wird geschützt.

    Die öffentliche Falschheit der als Sünder entdeckten Moralapostel macht ihre Taten nur noch schwerwiegender, sie werden aber allesamt, sofern Linke, von den Linken geschützt und keinesfalls für ihre schlimmen Taten verurteilt, weder moralisch noch juridisch. Daran sehe ich den Zerfall und die Dekadenz dieser linken österreichischen und europäischen Gesellschaft. Ein Beispiel, etwa Daniel Kohn-Bendit, wäre da auch unbedingt noch vor den Vorhang zu bitten.

    Die totale Überwachung aller am Netz (Internet, Stromnetz) hängenden Computer lässt sich nicht verhindern und damit kann man am Computer keine geheimen Sünden mehr begehen. Das wirkt sich besonders schlimm im Meinungsterror durch links aus, wofür das Netz natürlich auch zur Totalüberwachung missbraucht wird.

    Die Forderung nach solchen Steuersätzen, die die Betriebe nicht zerstören, würde ich vor die Forderung nach milderen Steuerstrafen setzen.

    Dass die tendenziöse, familienverachtende 'Sexualaufklärung' in der Schule wirkt, bringt all die Probleme und Perversitäten in der Gesetzgebung, die nicht mehr fundamental und ausgewogen und in Übereinstimmung mit der Bevölkerung geschieht, sondern ideologisch und weit weg von der Realität, mit sich und daher auch diese Widersprüche und Unzulänglichkeiten, die in dem Beispiel mit den Fünfzehnjährigen angeführt wurden. Was ist denn eigentlich aus dem Jugendschutz geworden ?

    Wie schon oft von mir gefordert, wäre es wichtig, die Gesetze zu vereinfachen und allgemein verständlich zu formulieren und den Gesetzesschwulst zu entrümpeln und stark zu reduzieren. Millionen Gesetze, die einander widersprechen, unverständlich sind, lassen uns gerade dort noch leben und gerade noch so, 'wo kein Kläger, da kein Richter'. Bloß heutzutage gibt es viele (meist linke) Kläger, das heißt, das Leben der Nichtlinken ist massivem Terror von links ausgesetzt, durch linke Täter und linke Kläger.

    So wollten wir es doch und so haben wir es ja immer auch schon mehrheitlich gewählt. Nun haben wir die Linksdiktatur, den Stasistaat, die Rechtlosigkeit, genau, wie wir gewählt haben.

  7. M.S.
    14. März 2014 11:24

    Irgendwie wird mein Gerechtigkeitsgefühl auf eine harte Probe gestellt:
    Da wird einem EU-Abgeordneten von zwei Journalisten eine Falle gestellt; er sagt zu für einen bestimmten Betrag Lobbying zu betreiben. Dafür erhält er 3 1/2 Jahre Haft, offenbar ohne noch Geld erhalten zu haben, also nur für die Absicht.
    Da erhalten Manager, die Millionen bis Milliarden veruntreut haben u.U geringere Strafen und noch dazu fette Abfertigungen.
    Da werden Politiker, die Millionen von Steuergeldern an Werbung für die eigene Partei verwenden nicht einmal angeklagt.
    Da erhalten Totschläger, deren Opfer sich "zufällig zum falschen Zeitpunk am falschen Ort befunden" haben, oft verhältnismäßig geringere Strafen und bei "guter Führung" vorzeitige Entlassung.
    Da erhalten Vergewaltiger, die u.U. das Leben eines Menschen zerstört haben, ein paar Monate Gefängnis und die Möglichkeit den Rest der Strafe daheim, gemütlich mit Fußfessel beim Fernsehen zu verbringen.
    Also meiner Meinung nach ist hier etwas faul im Staate Österreich.

    • Torres (kein Partner)
      15. März 2014 11:41

      Ich frage mich auch schon die ganze Zeit, wie ein einzelner EU-Abgeordneter ein bestimmtes Gesetz durchsetzen bzw. zu Fall bringen soll. Wer das erwartet und ihm sogar noch hohe Summen dafür bietet, kann ja nicht ganz bei Trost sein. Und auch das Verhältnis zwischen solchen Dingen (enschließlich Steuerhinterziehung) und etwa Vergewaltigungen, Körperverletzung oder Kindesmissbrauch, für die es teilweise wesentlich geringere Strafen gibt, scheint mir völlig unausgewogen und nicht nachvollziehbar.

    • Der Durchblicker (kein Partner)
      16. März 2014 22:18

      M.S.

      "faul" triffts nicht wirklich.

      Teuflisch.

      Dämonal.

      Raubviehaft .......

      Das sind die Attribute die dazu passen und nicht "Faulheit".

      Denn FAUL sind diese Bösen nicht ..... ganz im Gegenteil !

      Sie füllen sich ihre Taschen durch solch Betrug "legalisiert" und sind doch weitab von dem wie Menschen Gesetze schreiben würden .....

      Der Skandal braucht nur die klaren einfachen Worte um VON ALLEN - UND VON IHNEN SELBST - ALS DAS ERKANNT ZU WERDEN WIE VERFEHLT SOLCHE WIRKLICH SIND !

    • Der Durchblicker (kein Partner)
      16. März 2014 22:33

      Bei vielem lauwarmen Sätzen, Stückelwahrheiten und immensen Selbstbetrügen rutschte Konrad Lorentz doch das an ziemlicher Wahrheit hinaus (Zitat aus "Der Rückseite des Spiegels") "Es ist daher keine Übertreibung zu sagen, dass das geistige Leben des Menschen eine neue Art von Leben sei."

      Die Phase für diesen Umbruch legte Konrad seinerseits ins Tertiär (Zitat in eben diesem Zusammenhang aus "Der Rückseite des Spiegels"): "Und nun tritt gegen Ende des Tertiärs urplötzlich ein völlig anders geartetes organisches System auf den Plan, das sich unterfängt, dasselbe zu leisten, nur schneller und besser."

      Nach dieser Defintion könnte behauptet werden, dass viele Politker, Bankster und solche Gesindel mehr vortertiär animalbehaftet sinnt ....... "Vorteilssinner" die auf "Übervorteilung" aus sind. IQ Typen der Bosheiten und damit der Schlauheiten und eigensüchtig reflektorischen Wendigkeiten .... solche GEHEN zwar, doch ihr Sinnen ist vermutlich dicht am EQ Vermögen von Amöben (überzeichne ich ?) ...wird jedoch sicher von vielen im Tierreich weit übertroffen werden !

      Wohinein solche alle müssen die ihre Chance zum Menschsein verkauft haben an ...... den Herrn der "Fliegen", etwa ......

  8. Anton Volpini
    14. März 2014 10:31

    Als sich Hoeness mit seinem Geständnis für schuldig bekannte, hat er eine völlig falsche Verteidigungsstrategie eingeschlagen.

    Durch sein Eingeständnis legitimierte er ein politisches System, das die Bürger zum eigenen Selbsterhalt ausbeutet, das mit der Finanzwirtschaft auf Kosten unserer Kinder ein korruptes Verhältnis eingegangen ist, das über alle Gender-, Homo- und Verbildungspolitik unsere Gesellschaft in ihren Grundfesten zerstören will, und das heute, am Ende seines bankrotten Treibens, uns Menschen in eine Kriegshetze hineintreiben will.

    Ein Hoeness mit Charakter hätte festgehalten, daß er nicht mehr bereit sei, mit seinem verdienten Geld, dieses zerstörerische politische System zu unterstützen. Als Widerstandskämpfer würde er alle Sympatien auf seiner Seite haben!

    • dssm
      14. März 2014 11:17

      @Anton Volpini
      Ich schätze ja Ihre ruhigen und überlegten Kommentare sehr, aber „alle Sympathie“ ist doch ein wenig irreführend.
      Ihre Sympathie - ja
      Meine Sympathie – ja
      Die Sympathie der meisten Mitblogger – wahrscheinlich
      Die Sympathie der Nettoempfänger, der Neidhammeln, der ‚ich habe Rechte’ – sicher nicht, die sind aber die große Mehrheit.

    • Der Durchblicker (kein Partner)
      16. März 2014 22:11

      Anton, bravissimo !

      dssm : Wenn du dich da mal nicht ganz groß geirrt hast was "die Nettoempfänger" betrifft.....

  9. Politicus1
    14. März 2014 10:26

    mich erstaunte beim Ulli Hoeness die hohe Summe des an der Steuer vorbeigeschummelten Geldes.

    Unter der Annahme eines Höchststeuersatzes, frage ich mich, welchen -zig Millionenbetrag ein Präsident des FC Bayern verdient!
    Bisher war ich der Meinung, Fussballpräsident zu sein KOSTET eher (in Form von sponsoring für den Verein).

    • dssm
      14. März 2014 11:14

      Gar nichts hat er verdient.
      Das Steuerrecht ist pervers, sonst gar nichts.
      Weil er in einem Jahr 'Gewinne' mit Spekulationen gemacht hat, die aber im nächsten Jahr wieder zerronnen sind, aber dies nicht aufrechnen darf, muss er von nicht realisierten 'Gewinnen' Steuern zahlen.

    • Politicus1
      14. März 2014 11:22

      dssm:
      echt?
      wie ist er dann zu diesem Kapitalvermögen gekommen?
      Ich glaube, ich habe den falschen Beruf gewählt ...

    • dssm
      14. März 2014 11:39

      Scheinbar hat ihm ein 'Freund' aus der Schickeria das Geld geliehen. Solche 'Geschäfte' hebelt man ja überlicherweise.
      In einer normalen Gesellschaft würde man Herrn Hoeness wohl eine Hilfe gegen seine Spielsucht anbieten, aber normal ist bei uns ja nur mehr der Wahnsinn.

  10. Alfred E. Neumann
  11. Anonymus
    14. März 2014 08:16

    Gehört nicht zu diesem Thema, trotzdem aktuell und interessant:

    Die große Schweizer Parlamentskammer beschloss gestern eine Haushaltsabgabe (ähnlich wie in Deutschland) anstatt der bisherigen Radio/TV-Gebühren. Für den bisher zahlenden Haushalt könnte dies eine Jahresermäßigung von bisher CHF 462 auf 400 oder noch darunter ergeben, gleichzeitig werden künftig auch die Firmen - je nach Mitarbeiterzahl - veranlagt.

    Siehe auch:
    http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/jetzt-kommt-die-fernsehsteuer-fuer-alle-1.18261715
    http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/schweiz/schweiz-sda/Systemwechsel-bei-Radio-und-TV-Gebuehren;art46447,346488

    Auch die ORF/GIS-Geschäftsführer untersuchen schon mit Ländervergleichen diese Möglichkeit und es ist nur mehr eine Frage der Zeit, bis auch auf Österreich eine solche "Kultursteuer von allen" zukommt.

    Übrigens in Großbritannien will man ab 2020 die Zwangsgebühren durch ein neues Lizenzsystem ersetzen, welches auch moderne Empfangsmöglichkeiten berücksichtigt. In Deutschland gibt es schon seit einigen Monaten die Haushaltsabgabe, wo aber noch kräftig über den Verteilschlüssel gestritten wird, denn auch die "Privaten" wollen einen gerechten Anteil am Kuchen haben.

    • terbuan
      14. März 2014 08:23

      Und in Israel wird dagegen - wie berichtet, das staatliche Fernsehen und die Rundfunkgebühr abgeschafft:

      "Friede dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Israel. Die Regierung in Jerusalem hat genug von der jahrzehntelangen Ineffizienz und der geringen Zuschauerquote. Israel zieht angesichts der Reformunfähigkeit des staatlichen Rundfunks den Stecker. Das bisherige System samt der aufgeblähten Rundfunkbehörde, der Israel Broadcasting Authority, wird aufgelöst. Die bereits 1965 eingeführte Rundfunkgebühr von jährlich 100 Dollar wird zum 1. April 2015 abgeschafft....."

      http://www.handelsblatt.com/meinung/kolumnen/kurz-und-schmerzhaft/der-medien-kommissar-schalom-staatlicher-rundfunk/9593602.html

  12. Markus Theiner
    14. März 2014 08:03

    "Er und sein Anwalt haben das ja bis zuletzt für durchaus in Ordnung angesehen, was der EU-Abgeordnete da getan hat. Was total absurd ist."

    Leider nicht. Denn die Abgrenzung zwischen Korruption und Lobbying ist extrem schwer.

    Volksvertreter sind in ihrer Mandatsausübung frei. Welche Meinung er versucht durchzusetzen darf er selbst entscheiden.
    Selbstverständlich ist es auch gut und richtig, wenn sich Politiker ihre Meinung nicht im Elfenbeinturm fernab der Realität bilden, sondern Fachleute und Betroffene die Möglichkeit haben ihnen Anregungen zu liefern. Also klassisches Lobbying.
    Und dass für die politische Arbeit, Wahlkämpfe und so weiter nicht (nur) der Steuerzahler zur Kasse gebeten wird, sondern Private einen Beitrag leisten ist auch nicht so verwerflich. Natürlich spende ich aber als Privater mein Geld für die Partei bzw. den Politiker, der eine Meinung vertritt die ich teile.

    Wie es laufen sollte:
    Ein Politiker wird aufgrund seiner persönlichen Werte gewählt, die den Wählern glaubhaft und richtig erscheinen.
    Staatliche Stellen aber auch private Lobbyisten liefern den Politikern Fakten und Argumente.
    Der Politiker bildet sich aufgrund dieser Fakten unter Berücksichtigung seiner Werte eine konkrete Meinung zu einem Thema und vertritt die.
    Private unterstützen die Politiker wegen deren Werte und Meinungen, die sie teilen und deshalb für förderungswürdig halten.

    Wie es oft läuft:
    Ein Politiker wird gewählt, weil er aufgrund des teuren Wahlkampfs bekannt ist.
    Lobbyisten liefern den Politikern Meinungen, die mit Fakten und Argumenten unterlegt sind.
    Private unterstützen die Politiker.
    Der Politiker übernimmt die gelieferte Meinung wegen dem Geld und vertritt die.

    Im Ergebnis etwas völlig anderes, aber leider sind viele Elemente darin gleich.
    Das abzugrenzen und strafrechtlich zu ahnden ohne die - notwendige - politische Unabhängigkeit der Volksvertreter zu bewahren ist schwierig und nur in Extremfällen möglich.

    Das Grundproblem liegt aber schon im ersten Schritt. So lange die Wähler den Politikern nachlaufen, die ihnen die schönsten Versprechen machen, wird das System so weiter laufen. Man macht Politikern auch immer gerne Vorwürfe, wenn sie ihre Meinung ändern. Dabei ist das bei jedem vernünftigen Menschen völlig normal, weil sich einfach Umstände ändern können. Deswegen ist es absurd die Wahl eines Vertreters für mehrere Jahre von einzelnen, unverbindlichen Versprechen abhängig zu machen.
    Volksvertreter sollte man nach ihren Werten, ihrer Integrität und persönlicher Glaubwürdigkeit auswählen. Alles andere ergibt sich dann von selbst.

    Was mit einem Listenwahlrecht natürlich verdammt schwierig ist...

  13. Wertkonservativer
    14. März 2014 07:47

    Auszug aus Schillers "Don Carlos":
    ...
    Geben Sie,
    Was Sie uns nahmen, wieder! Lassen Sie,
    Großmütig wie der Starke, Menschenglück
    Aus Ihrem Füllhorn strömen - Geister reifen
    In Ihrem Weltgebäude.
    Geben Sie, was Sie uns nahmen, wieder.
    Geben Sie Gedankenfreiheit!
    ...
    "
    Was da Marquis Posa seinem König zuruft, wäre auch heute als dringender Appell an die "Mächtigen" unserer Welt zu richten!!
    Damals war es ein Habsburger-König, heute allerdings sind es massenweise Emporkömmlinge, die von den Niederungen der Politik in die Höhe geschwemmt wurden.
    Staatliche und von oben verordnete Diskriminierungsverbote, P.C.-Moralinpauker zwängen unsere Freiheitsrechte in ein Korsett, wo von ihnen nicht mehr viel übrig bleibt.
    "Freie Meinungsäußerung!? Bestenfalls im kleinen Zirkel Gleichgesinnter möglich!!
    Andernfalls lauern Vernaderer und andere ungute Gesellen!

    "Geben Sie Gedankenfreiheit!"

    Wer könnte die "Selbstfessellung" unserer Gesellschaft durch die unseligen "PC-Vorschriften" wirksam beenden?

    Ich weiß es nicht! Wissen Sie es?

    (mail to: gerhard@michler.at)

  14. Gerhard Pascher
    14. März 2014 07:25

    Alle diese Vorkommnisse beweisen, dass nicht nur viele Zeitgenossen sondern auch die gesamte Gesellschaft krank ist. Hauptgründe dafür sind die egoistischen Einstellungen sowie amoralischen Handlungen vieler Mitbürger. Eigentlich kann man sich dies auch mit der Abkehr vom Christentum erklären.

    Zum P.S. im AU-Artikel:
    Erst kürzlich hat mich ein Bekannter darauf aufmerksam gemacht, was das neuenglische Wort selfie (selten selfy geschrieben, Mz.: selfies) bedeutet. Nämlich "Selbstportrait", welches selbst mittels Kamera/Smartphone aufgenommen und verschickt wird. Vielfach sind dies Nacktfotos, welche schon millionenfach durch die Netze geistern. Wenn man z.B. in einer Suchmaschine "selfies" (ggfs. mit dem Zusatz "nude" oder "naked") o.ä. eingibt, kann man da über "Bilder" bzw. "Videos" - auch als Nichtnutzer von Facebook, Twitter & Co - diese Selbstdarstellungen erkennen.

  15. Cotopaxi
    14. März 2014 06:12

    Ist Strasser wirklich ein Ex-ÖVP- Mitglied? Es ist fraglich, ob Strasser wirklich aus der Partei ausgeschlossen wurde, zumindest hat das noch kein führender ÖVPler bestätigt.
    Man hat sich bisher um die konkrete Beantwortung dieser Frage herumgewunden. Man hat, so glaube ich, sich darauf geeinigt, dass die Mitgliedschaft Strassers ruht, so wie beim BP Fischer, und hofft, dass Gras über diese Frage wächst und lässt somit die Öffentlichkeit in der irrigen Annahme, dass Strasser kein ÖVP-Mitglied mehr sei. ;-)

  16. Peter R Dietl
    14. März 2014 01:42

    Nur als kleine Berichtigung: Der grausliche Gutmensch nennt sich VOLKER Beck. Unsympathisch aber bleibt er.
    .

  17. mischu
    14. März 2014 01:27

    Zustimmung - die Liste der moralisierenden Gutmenschen, die sich nicht zuletzt mit Hilfe der 1. Macht im Staate = unserer linksgestimmten Medienorgel einer gerechten Be- bzw. Verurteilung entziehen, könnte man noch mit vielen weiteren Beispielen ergänzen.

    Diese Vorgangsweise stellt bereits unser gesamtes Justizsystem in Frage, daß nicht mehr ohne Ansehen der Person urteilt, sondern sich längst von der (ver-)öffentlich(t)en Meinung vor sich hertreiben läßt. Bei so manchen (Schau-)Prozessen fühlt man sich gar in die Zeit der alten Römer versetzt, wo es hieß:

    "„Nun geben sie Gladiatorenkämpfe und, wie der Pöbel es mit gedrehtem Daumen verlangt, töten sie volkstümlich.“

    Viele der mit zweierlei Maß beurteilten und dadurch unbehelligt gebliebenen (Korruptions-)Vorfälle kosten uns ganz nebenbei noch jede Menge Steuergelder, siehe z. B. Inseratenaffäre.

    Nicht zuletzt deshalb rückt auch eine vernünftige Steuerpolitik in weite Ferne. Schließlich muß der Machterhalt finanziert und zusätzlich mit Denkverboten sowie Meinungsterrorismus ausreichend abgesichert werden. Und wie uns fast schon täglich vor Augen geführt wird - die Mechanismen funktionieren.

    Man muß sich lediglich zur richtigen (= keinesfalls zur rechten) Weltanschauung bekennen und genug Impertinenz besitzen, schon ist man rehabilitiert und kassiert. Ich wette darauf, das gelingt im Endeffekt genauso Ex-Burgtheaterdirektor Hartmann, der sich erdreistet, nach dem von ihm verursachten Millionendebakel auf Steuerkosten, auch noch seine Gage bis 2019 einzuklagen.

    Linkslinke Frechheit siegt!

  18. Brigitte Imb
    14. März 2014 01:07

    Seltsam, der letzte Satz "...da Höchstgerichte ohne Promi-Bonus oder -Malus rechtskräftig zu befinden haben.", ich dachte immer ALLE Richter sollten grundsätzlich unabhängig urteilen, nicht nur Höchstrichter.

    Und sonst,.....unpopuläre Gesetze und Ausbeutung verlangen Gegenmaßnahmen. Dazu fällt mir nur ein Zitat eines verstorbenen Freundes ein, "`S Bacherl findt`an neuen Weg".

    Strasser und Hoeneß sind nicht vergleichbar.

    • Der Durchblicker (kein Partner)
      16. März 2014 22:03

      Richter: So ist das. Die "Seltsamkeit basiert sehr vermutbar auf dem "Einknicken" Andreas Unterbergers vor den "Realitäten" .....

      "s`Bacherl": Nun da hats Unterberger ziemlich richtig erwischt und du nicht, denn klar ist der Weg zurück zum "Minimal Staat" --- das ist auch wirkliche Demokratie. "Maximal-Staat" - das ist IMMER DIKTATUR !

      "Strasser und Hoeneß" sind vielleicht wirklich nicht vergleichbar. Das Delikt Strassers dürfte sehr viel grösser sein (und - wie ich in einem anderen Post schrieb ist zu prüfen ob die "Steuerschraube" an Hoeneß nicht das wirklich Verbrechen gewesen ist ....) ....... hier detailierter auszudifferenzieren müßte ich Genaueres wissen.

      Und - auch an Herrn Unterberger: Vielleicht sollte er sich doch getrauen wieder mal vom Gott der Menschen zu schreiben .....und so zu solchen die "Trennlinie" zu setzen, die so gar nicht an sehr viel mehr als sie selbst zur Zeit sind, zu sinnen gewillt sind - Und nicht im pseudopolitischen Milieus die Diverenzierung festzulegen zu suchen, denn viele "Linke" sind sehr liebesreif trauend ins Göttliche ......

      Die Liste derer die in ihren Topheucheleien von dir aufgeführt worden sind kennzeichnet im Wesentlichsten dies: Die Gottlosigkeit.

      PS.: Und die kann auch eine sehr "milde" sein. Alice Schwarzer etwa ist eine frühe und intensive Islamgegnerin. Dies führe ich hier deswegen an weil dies exemplarisch auch zeigt, wie tiefgründig die "Schnitte" auch im SOGENANNTEN "Linken" Lager sind. Und so entschieden gegen den Komplettentwurf des Hasses zu sein bedeutet im Umdrehen nicht mehr allzu fern von der Wahrheit der Liebe zu sein .....

  19. Haider
    14. März 2014 00:54

    Sg Herr Dr. AU!
    Warum nennen Sie unter der Überschrift „Schwarzer und Co: Die grauslichen Moralisierer“ alle Missetäter beim Namen, nur der koksende Jude Michel Julien Friedman wird dezent angedeutet? Sind Juden a priori sankrosankt oder sind sie gleicher oder genießen sie weltweite totale Immunität? Ist man Antisemit, wenn man einen kriminellen Juden namentlich erwähnt? Genießen Täter des auserwählten Volkes außertourlichen strafrechtlichen Schutz? Ich habe bisher unser BGB ganz anders verstanden!
    Die exzessive Verfolgung von "Meinungstätern" ist ein typisch diktatorisches Delikt. Daß auf diesem Gebiet marxistische Grüne, verblendete Jungsozis und sonstige Gutmenschen besonders intensiv unterwegs sind, beweist deren degeneriertes Demokratieverständnis.

    • terbuan
      14. März 2014 09:27

      Nur der Ordnung halber: Die evangelische Bischöfin heißt Margot Käßmann! ;-)

  20. dssm
    14. März 2014 00:25

    NS-Vergleiche sollten wir uns sparen. Auch ich habe in der älteren Verwandtschaft den einen oder anderen 'Täter'. Na und, bin ich deshalb ein Mensch zweiter Klasse, gibt es wieder Sippenhaft? Dazu war nicht jedes NS-Mitglied mit allem und jedem einverstanden. Gerichte kennen, aus gutem Grund, nur eine individuelle Schuld (hoffentlich) und die muss erwiesen(!) werden.

    Zum Steuerfall: Jeder der Steuern hinterzieht und nicht erwischt wird tut Gutes! Wer will schon das nächste Genderinstitut, die nächste Planstelle in der Sozialindustrie damit mehr Migranten hereingeholt werden können, die nächste Gleichtstellungsbeauftrage oder das nächste Tempolimit, die nächste Bankenrettung (...) wirklich fördern?

    Bei der Überwachung denke ich an Eltern welche die Mobiltelephone ihrer Kinder verwanzen um …., weil sie wissen was sie selber in dem Alter getan haben. Also nicht über den Staat schimpfen! Immer 'small is beautiful', also bei sich selber anfangen.

    • Haider
      14. März 2014 01:10

      Meinen Sie daß es legitim ist, wenn Eltern oder Ehepartner in Tagebüchern, Privatpost, Telephongesprächen herumschnüffeln? Das Sprichwort "Der Lauscher an der Wand, hört nur seine eigne Schand" entspricht meinem Selbstverständnis weit eher. Ich bin bald 50 Jahre verheiratet. Ich habe noch nie einen Kontoauszug meiner Frau gesehen. Ich vertraue ihr.

    • Brigitte Imb
      14. März 2014 01:14

      Oh Gottchen, ich wollte ja gar nicht alles wissen, was die Kinder so anstellten. Unvorstellbar sie in irgendeiner Form zu bespitzeln; die hatten Regeln zu befolgen und dazwischen ihre nötigen Freiheiten.

      Nur so funktioniert´s, aber es gibt ja keine ehrbaren "Staatsmänner" mehr, die dies auch öffentlich, und in allen Bereichen, vertreten würden.

    • Wertkonservativer
      14. März 2014 08:29

      @ Haider:

      nun, ich bin mehr als sechzig Jahre mit meiner lieben Frau verheiratet, und sehe alle ihre Kontoauszüge!
      Sie ist ja volljährig, und weiß, was sie tut, wenn sie mir ihre Bankkouverts zum Öffnen überlässt!
      Aber ganz klar: ich verstehe daher sehr gut, was Sie meinen, werter Herr @ Haider!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • dssm
      14. März 2014 11:11

      @Haider
      Genau so legitim wie wenn ein Staat ein Gesetz erlässt. Die Eltern sind die Erziehungsberechtigten, das Kind kann und darf sich nicht wehren. Zugegeben die Gewaltanwendung ist zum Glück in den Familien rückläufig, beim Staat müssen wir da wohl noch warten …

      Moralisch höchst bedenklich, wie halt immer wenn Zwang, Misstrauen und Falschheit ins Spiel kommen, aber legal ist legal und wenn sich eine Räuberbande selber die perversen Gesetze maßschneidert!

    • Norbert Mühlhauser
      15. März 2014 00:27

      @dssm:

      Bei Gesetzen, die statistische Erwägungen zur Rechtfertigungsgrundlage haben, können Gerichte keine individuelle Schuld kennen, weil eine solche immer eine Einzelfallbetrachtung voraussetzt, der die Statistik niemals gerecht werden kann. In solchen Fällen erschöpft sich die individuelle Schuld einzig darin, den Machthabern nicht Folge geleistet zu haben, und dies ohne weiteren werthaltigen Hintergund.

      Je totalitärer Ordnungen werden, umso weniger versuchen sie, sich mit individuellen Verantwortungen auseinanderzusetzen, und umso mehr versuchen sie, Makroperspektiven wie soziologische Modelle, Genetik/Eugenik, sonstige naturgesetzliche Herangehensweisen, oder eben Statistik in's Spiel zu bringen.





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