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FN 592: Im Burgtheater, wo Tragödien zur Komödie werden

Der Direktor des teuren Hauses am Ring tritt zurück. Bleibt aber doch vorläufig. Und künstlerischer Leiter will er überhaupt weiter sein.

Das geht rechtlich zwar alles nicht. Das ist nur wirr, absurd, köstlich, widersprüchlich. Es ist halt genau so, wie uns Schauspieler, Autoren und Regisseure die wirkliche Welt allabendlich zu erklären behaupten, ohne dass sie eine Ahnung von dieser hätten. Das einzige Problem: Es gibt immer weniger Menschen, die für solche Theater-Seltsamkeiten zahlen. Und selbst der Steuerzahler wird dafür (bisher) nicht geschröpft. Finanzminister bleib einmal hart! Bei aller sonstiger Kritik muss man dem neuzuständigen Minister Ostermayer jedenfalls gratulieren: Nach seinen beiden schwer überforderten Vorgängerinnen macht er endlich exakt all das, was ein Minister zu tun hat, wenn in einem ihm unterstehenden Haus Mist gebaut wird. Ostermayer hat aus den ÖBB-, Asfinag- und Wiener-Zeitung-Skandalen offenbar gelernt. Bisher ist im Kulturbereich ja meist nur weggeschaut worden, wenn Künstler Geld idiotisch ausgegeben haben. Bisher hat man ja immer gemeint, Kultur müsse uns alles wert sein.

PS: Ob Herr Hartmann noch inszenieren kann, wenn man ihm seine Kamera wegnimmt?

PPS: Der Bundestheater-General bleibt noch immer im Amt, obwohl ihm nicht entgangen sein kann, dass in der Burg Bezüge wie vor Jahrzehnten meist in bar ausbezahlt worden sind. Wobei blöderweise auf die Steuer vergessen worden ist.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    11. März 2014 01:00

    Wie konnte man jemanden mit der kaufmännischen Geschäftsführung betrauen, der nicht einmal seinen eigenen Vertrag lesen kann?
    Sonst müßte der feine Herr Hartmann wissen, daß seine vertragliche Verpflichtung als Burgtheaterdirektor sowohl künstlerische als auch kaufmännische Leitung vorsah (inklusive fürstlicher Entlohnung für beides!) und daher rechtlich gar nicht getrennt werden kann.

    Daß der Steuerzahler demnächst auch noch das Millionendesaster im Burgtheater bezahlen darf, verdanken wir u. a. gleich zwei Schmi(e)t(d)Innen, nämlich der CLAUDIA für Hartmanns 5-jährige Vertragsverlängerung, obwohl der schon im Schauspielhaus Zürich eine veritable Finanzpleite hingelegt hatte und der HEIDE, die im Aufsichtsrat gesessen ist und sich die 3 sattsam bekannten Affen zum Vorbild nahm: nichts sehen, nichts hören und nichts sagen!

    Vielen Dank an die Genossen für die Freund(erlwirt)schaft, aber vielleicht kommen demnächst die Verantwortlichen drauf, daß selbstverständlich das System Haider daran schuld ist! *fg*

    P.S.: Bei Ostermayer glaube ich erst dann an seine lauteren Absichten, wenn er Hartmann und Springer, so der auch seine Finger im (Trauer-)Spiel hatte, umgehend aus den Ämtern jagt!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    11. März 2014 01:05

    Bezüglich des Wertes unserer "Kultur", wie sie besonders im ORF dem Volk vorgeführt wird, bin ich weiter skeptisch. Ebenso skeptisch bin ich bezüglich der weiteren Haltung von Herrn Ostermayer. Dieser kann es sich gar nicht leisten, in "Kultur" durchzugreifen, na ja, vielleicht gerade bei offensichtlichen Manipulationen, um nicht Malversationen zu sagen. Leider teile ich AUs Optimismus bezüglich der Lernfähigkeit dieses Herrn gar nicht. Er stammt aus dem gleichen Stall wie sein Parteivorsitzender. Der kann auch nicht lernen, nur schauspielern.

  3. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    11. März 2014 12:33

    Erst wenn Ostermayer auch Heide Schmidt aus dem Aufsichtsrat jagt, glaube ich an sein nachhaltiges Ausmisten des Burgtheaterstalls.

    Interessant ist in diesem Zusammenhang, daß NEOS-Kultursprecherin Beate Meinl-Reisinger vor laufender ORF-Kamera (!) zwar groß Hartmanns Teilrückzug beurteilen darf, aber das Versagen ihrer Parteifreundin Heide Schmidt als Kontrollorgan tunlichst verschweigt. So funktioniert Medienmanipulation zugunsten NEOS.

  4. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    11. März 2014 08:01

    Was hat das Wiener Burgtheater mit der HAA gemeinsam?
    In beiden Fällen haben die Kontrollen versagt, die mit der Aufsicht beauftragten Leute sind noch weiter in ihren Funktionen und die beteiligten Personen haben genug ehemaliges "Steuergeld" auf deren Privatkonten gebunkert. Hartmann wird sich seinen Vertrag auszahlen lassen, Springer in der Pension verschwinden und Stantejsky wird verurteilt. Das sind keine Komödien, sondern Tragödien im Operettenstaat Österreich.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    11. März 2014 15:28

    Na also, geht doch, fort mit Schaden!

    Da muss schon einiges mehr passiert sein als bis jetzt bekannt wurde, dass Ostermayer gleich eine "Fristlose" ausspricht und Hartmann sofort seinen Schreibtisch räumen muss!

    Aber egal, Hartmann wird vor Gericht gehen, man wird sich vergleichen und die Zeche zahlt - wie immer - der Steuerzahler!
    http://wien.orf.at/news/stories/2635478/

  6. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    11. März 2014 08:17

    Da gibt mir das PPS am meisten zu denken.
    Wenn es eine Sozialversicherung mit einem dicken Minus gibt, dann die der Künstler.
    Wenn es eine Gruppe gibt, welche Steuer'gerechtigkeit' fordert, dann die Künstler.
    Wenn es aber auch eine Gruppe gibt welche Steuerhinterziehung besonders ankreidet, dann die Künstler.
    Wenn sich Künstler schon über dem (Steuer- und Sozialversicherungs-)Gesetz wähnen, wie wäre es mit Solidarität mit den 'ärmeren' Künstlern? Warum werden die normalen Bürger mit vielerlei 'Urheberrechtsabgaben' drangsaliert um die Künstlerversicherung zu bezahlen, wenn doch Beiträge da wären?

    Aber so sind die Sozialisten halt, andere sollen zahlen, aber selber ist man ja gleicher.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    11. März 2014 00:29

    "Zur Selbstversteuerung" hieß das bei uns. Er ist halt ein GÜNSTLER und vergißt gerne.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDSMVW
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    12. März 2014 20:10

    "Das Gespinst der Lüge umstrickt den Besten, der Redliche kann nicht durchdringen, die kriechende Mittelmäßigkeit kommt weiter als das geflügelte Talent, der Schein regiert die Welt, und die Gerechtigkeit ist nur auf der Bühne." Friedrich von Schiller

    Oh the irony: http://www.burgtheater.at/Content.Node2/home/spielplan/event_detailansicht.at.php?eventid=1320937


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  1. Dottore (kein Partner)
    13. März 2014 11:50

    bilanzkünstler ist er allemal und kein weichei, der hartmann

  2. leshandl
    13. März 2014 11:49

    Auch Georg Springer müsste längst entlassen werden, denn er hat seine Aufsichts- und Contolling-Pflichten total vernachlässigt. Welches eigenartige Netzwerk hält diesen Mann noch immer in der bundestheater-Position? Weiss er zu viel über Faymann und Konsorten?

  3. DSMVW (kein Partner)
    12. März 2014 20:10

    "Das Gespinst der Lüge umstrickt den Besten, der Redliche kann nicht durchdringen, die kriechende Mittelmäßigkeit kommt weiter als das geflügelte Talent, der Schein regiert die Welt, und die Gerechtigkeit ist nur auf der Bühne." Friedrich von Schiller

    Oh the irony: http://www.burgtheater.at/Content.Node2/home/spielplan/event_detailansicht.at.php?eventid=1320937

  4. Zraxl (kein Partner)
    12. März 2014 09:10

    "Und selbst der Steuerzahler wird dafür (bisher) nicht geschröpft." Die Bundestheater finanzieren sich selbst durch Eintrittskarten, Filmrechte, Sponsoring, etc.? Ohne Steuergeld? Aha, na dann...

  5. Brigitte Imb
    11. März 2014 19:40

    Im Burgtheater läuft gerade "Tango-Korrupti". Leider darf das Volk nur die "Karten" zahlen, das Stück aber nicht sehen.

  6. Undine
    11. März 2014 18:11

    Man soll's nicht glauben, daß dazu überhaupt die Möglichkeit besteht:

    "Häftlinge sind auch im Gefängnis schwerkriminell"

    http://www.unzensuriert.at/content/0014998-H-ftlinge-sind-auch-im-Gef-ngnis-schwerkriminell

    Gibt es da keine strengen Kontrollen? Warum nimmt man Häftlingen nicht Handys ab? Wie kommen die an Rauschgift heran? Werden die "Besucher", die offensichtlich z. Z. genauso kriminell sind wie die Insassen, nicht perlustriert?

    " Eine Aufschlüsselung der Deliktzahlen nach Herkunftsland der Täter hat das Justizministerium bei der Beantwortung der Anfrage nicht vorgenommen."

    .......Wundert das noch jemanden, seit die Gutmenschen das Ruder übernommen haben?

  7. terbuan
    11. März 2014 15:28

    Na also, geht doch, fort mit Schaden!

    Da muss schon einiges mehr passiert sein als bis jetzt bekannt wurde, dass Ostermayer gleich eine "Fristlose" ausspricht und Hartmann sofort seinen Schreibtisch räumen muss!

    Aber egal, Hartmann wird vor Gericht gehen, man wird sich vergleichen und die Zeche zahlt - wie immer - der Steuerzahler!
    http://wien.orf.at/news/stories/2635478/

  8. mischu
    11. März 2014 12:33

    Erst wenn Ostermayer auch Heide Schmidt aus dem Aufsichtsrat jagt, glaube ich an sein nachhaltiges Ausmisten des Burgtheaterstalls.

    Interessant ist in diesem Zusammenhang, daß NEOS-Kultursprecherin Beate Meinl-Reisinger vor laufender ORF-Kamera (!) zwar groß Hartmanns Teilrückzug beurteilen darf, aber das Versagen ihrer Parteifreundin Heide Schmidt als Kontrollorgan tunlichst verschweigt. So funktioniert Medienmanipulation zugunsten NEOS.

    • fenstergucker
      11. März 2014 15:37

      Die NEOS-Kultursprecherin darf weiterhin im ORF, auch online, an vorderster Front kommentieren und verliert kein einziges Wort über Heide Schmidts Versagen in ihrer Funktion. Es ist zum Ko...n.

  9. Cotopaxi
    11. März 2014 11:20

    Eines muss man dem BM Ostermayer lassen, er reagiert adäquat und mit Grandezza:

    http://diepresse.com/home/kultur/news/1544875/Burgtheater?_vl_backlink=/home/index.do

  10. Politicus1
    11. März 2014 11:10

    und och einer geht (freiwillig?):
    Auch Bundestheater-Holding-Chef Georg Springer zieht die Konsequenzen aus der die Affäre um das Burgtheater-Defizit und die Entlassung von Ex-Geschäftsführerin Silvia Stantejsky: Er wird alle Aufsichtsrats-Funktionen in der Holding zurücklegen.

    • fenstergucker
      11. März 2014 15:35

      Die Frechheit ist, daß Springer nur als Aufsichtsrat gehen, aber als Geschäftsführer der Holding bleiben möchte. Die eine Funktion ist ohne Bezüge, die zweite sehr wohl und auf die will der Herr trotzdem nicht verzichten. So geht es nicht.

  11. Josef Maierhofer
    11. März 2014 11:03

    Wenn man die Täter nicht verjagt, wird es zur Politkomödie, aber selbst das ist in Österreich 'Stand der Technik'.

  12. Politicus1
    11. März 2014 10:58

    Es ist aus!
    Aus dem gestern angekündigten vorläufigen Rücktritt von Burgtheater-Direktor Matthias Hartmann wird ein endgültiger Abschied: Laut - noch unbestätigten "Presse"-Informationen - wird Kulturminister Josef Ostermayer Hartmann heute als Burgtheaterdirektor abberufen. Ein Akt, den es in der Geschichte des Hauses am Ring bisher noch nie gegeben hat.

  13. Politicus1
    11. März 2014 09:29

    Kein Direktor, keine Finanzdirektorin ...
    Herr Dr. Springer: das Burgtheater ist keine Heustadelbauernbühne!
    Sie sind gefordert, und nicht erst übermorgen ...

    PS: zur Klarstellung: ich habe nichts gegen Heustadel und auch nichts gegen Bauern. Aber die schaffen es in der Regel eben auch ohne bestbezahlte Direktoren.

  14. terbuan
    11. März 2014 08:39

    Jetzt warten wir erst einmal ab, was in dem Rechtsgutachten bezüglich der Verantwortlichkeit des Herrn Hartmann steht, welches heute veröffentlicht werden soll!
    http://wien.orf.at/news/stories/2635478/

  15. Wertkonservativer
    11. März 2014 08:27

    Nun, nach einigen Direktor-Importen aus dem Ruhrgebiet, wäre es ja wirklich an der Zeit, wieder einmal einen hier aufgewachsenen und einigermaßen "österreichisch" sprechenden und handelnden Burgtheater-Chef zu küren, der unser österreichisches Nationaltheater von einer Ruhrpott-Depandance wieder in die richtige Richtung bringt.

    Dies gilt "naturgemäß" gleichermaßen für qualifizierte Damen aus dem gehobenen Theater- und Kulturmilieu!
    Eine Burgchefin, das wär' doch einmal was, oder?! Da muss man gar kein Genderei-Apologet sein, um solches als denkmöglich anzusehen!

    Guten und bestens geeigneten "Eigenbau" hätten wir nach beiden Richtungen sicher!

    Ob Herr Ostermayer für diese Aufgabe jedoch das richtige Händchen hat?
    Irgendwie schaut mir der nicht wirklich wie ein "Kunstminister" aus!
    Ich weiß nicht recht! Hoffen wir halt das Beste!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      11. März 2014 12:06

      Letzte Nachricht: Hartmann muss komplett gehen!
      Herr Ostermayer hat ja doch gewisse Qualitäten gezeigt!
      Da bekommt er von mir einen Gutpunkt!
      Now we'll see!

    • Wertkonservativer
      11. März 2014 12:12

      Und der eigenartige Herr Springer ist auch "Geschichte"!
      Gut so: der hat auch einiges in dieser Causa zu verantworten (in anderen auch!)

  16. dssm
    11. März 2014 08:17

    Da gibt mir das PPS am meisten zu denken.
    Wenn es eine Sozialversicherung mit einem dicken Minus gibt, dann die der Künstler.
    Wenn es eine Gruppe gibt, welche Steuer'gerechtigkeit' fordert, dann die Künstler.
    Wenn es aber auch eine Gruppe gibt welche Steuerhinterziehung besonders ankreidet, dann die Künstler.
    Wenn sich Künstler schon über dem (Steuer- und Sozialversicherungs-)Gesetz wähnen, wie wäre es mit Solidarität mit den 'ärmeren' Künstlern? Warum werden die normalen Bürger mit vielerlei 'Urheberrechtsabgaben' drangsaliert um die Künstlerversicherung zu bezahlen, wenn doch Beiträge da wären?

    Aber so sind die Sozialisten halt, andere sollen zahlen, aber selber ist man ja gleicher.

  17. Gerhard Pascher
    11. März 2014 08:01

    Was hat das Wiener Burgtheater mit der HAA gemeinsam?
    In beiden Fällen haben die Kontrollen versagt, die mit der Aufsicht beauftragten Leute sind noch weiter in ihren Funktionen und die beteiligten Personen haben genug ehemaliges "Steuergeld" auf deren Privatkonten gebunkert. Hartmann wird sich seinen Vertrag auszahlen lassen, Springer in der Pension verschwinden und Stantejsky wird verurteilt. Das sind keine Komödien, sondern Tragödien im Operettenstaat Österreich.

  18. kritikos
    11. März 2014 01:05

    Bezüglich des Wertes unserer "Kultur", wie sie besonders im ORF dem Volk vorgeführt wird, bin ich weiter skeptisch. Ebenso skeptisch bin ich bezüglich der weiteren Haltung von Herrn Ostermayer. Dieser kann es sich gar nicht leisten, in "Kultur" durchzugreifen, na ja, vielleicht gerade bei offensichtlichen Manipulationen, um nicht Malversationen zu sagen. Leider teile ich AUs Optimismus bezüglich der Lernfähigkeit dieses Herrn gar nicht. Er stammt aus dem gleichen Stall wie sein Parteivorsitzender. Der kann auch nicht lernen, nur schauspielern.

    • Undine
      11. März 2014 09:23

      @kritikos

      "Dieser kann es sich gar nicht leisten, in "Kultur" durchzugreifen...."

      Einzige Ausnahme: Die (wahrscheinlich versehentliche) Wahl eines Bühnenstückes, das von der Feder eines Geächteten, Verfemten (= ehemaliger Nazi) stammt---da würde der Hr. Ostermayer schon durchgreifen, und wie!

      PS.: Kürzlich entdeckte in unserer Stadtbücherei eine unvorstellbare Hetzschrift, ein veritables Pamphlet eines antifaschistischen Männerquartetts (darunter zwei Gymnasialprofessoren!) gegen GINZKEY, weil eine Schule in SEEWALCHEN am Attersee nach dem Dichter von "Hatschi Bratschis Luftballon" (1904!) anläßlich dessen 25. Todestages (er starb 1963) feierlich benannt werden sollte. Erschreckend war dieser grenzenlose HASS, der aus jeder Zeile dieses widerlichen Machwerks quoll---und warum? Weil Ginzkey NSDAP-Mitglied war---auch er ein Geächteter, Verfemter.

  19. mischu
    11. März 2014 01:00

    Wie konnte man jemanden mit der kaufmännischen Geschäftsführung betrauen, der nicht einmal seinen eigenen Vertrag lesen kann?
    Sonst müßte der feine Herr Hartmann wissen, daß seine vertragliche Verpflichtung als Burgtheaterdirektor sowohl künstlerische als auch kaufmännische Leitung vorsah (inklusive fürstlicher Entlohnung für beides!) und daher rechtlich gar nicht getrennt werden kann.

    Daß der Steuerzahler demnächst auch noch das Millionendesaster im Burgtheater bezahlen darf, verdanken wir u. a. gleich zwei Schmi(e)t(d)Innen, nämlich der CLAUDIA für Hartmanns 5-jährige Vertragsverlängerung, obwohl der schon im Schauspielhaus Zürich eine veritable Finanzpleite hingelegt hatte und der HEIDE, die im Aufsichtsrat gesessen ist und sich die 3 sattsam bekannten Affen zum Vorbild nahm: nichts sehen, nichts hören und nichts sagen!

    Vielen Dank an die Genossen für die Freund(erlwirt)schaft, aber vielleicht kommen demnächst die Verantwortlichen drauf, daß selbstverständlich das System Haider daran schuld ist! *fg*

    P.S.: Bei Ostermayer glaube ich erst dann an seine lauteren Absichten, wenn er Hartmann und Springer, so der auch seine Finger im (Trauer-)Spiel hatte, umgehend aus den Ämtern jagt!

    • brechstange
      11. März 2014 07:26

      Sind die Wähler von der Claudia zur Heide gegangen, weil er durchgreift, der Ostermayer? :-))

  20. socrates
    11. März 2014 00:29

    "Zur Selbstversteuerung" hieß das bei uns. Er ist halt ein GÜNSTLER und vergißt gerne.





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