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Die Zeit der Freiheitlichen

Das war noch nie da: Bei sämtlichen Meinungsumfragen liegen die Freiheitlichen klar an der Spitze. Die Wurzeln ihres Erfolgs sind vor allem in der Schwäche der Koalitionsparteien und dem Fehlen anderer Alternativen zu finden. Daher können die Freiheitlichen trotz zweier schwerer Mühlsteine um den eigenen Hals locker große Sprünge machen. Und sie werden bei der EU-Wahl mit Sicherheit diesmal auch an einem Wahltag als erste landen.

Dafür sorgt schon die Tatsache, dass von den derzeit in den EU-Ring getretenen Parlamentsparteien alle seltsamerweise extrem EU-euphorisch sind. Offenbar haben diese Parteien den Kontakt mit den Menschen völlig verloren. Diese sind ja viel kritischer zu Überregulierungen aus Brüssel und zur Aufteilung der Euro-Schulden geworden.  

Bei den Spitzenkandidaten von ÖVP und Grünen kann man ja den Europa-Zentrismus noch irgendwie verstehen (auch wenn man ihn überhaupt nicht teilt): Beide sind seit langem Teil der EU-Parlamentsmaschine und wollen daher immer noch mehr Macht für diese, beziehungsweise für sich. Sie sind viel zu lange weg von Österreich. Dass aber auch die noch nie in Europa aktiv gewesenen Spitzenkandidaten von SPÖ und Neos die Europabegeisterung von Schwarz und Grün sogar zu übertreffen suchen, erstaunt nun doch einigermaßen. Sie alle treten offenbar in einem anderen Land an als jenem, in dem ich tagtäglich die Stimmen der Menschen höre und lese.

Da haben es die Freiheitlichen leichter denn je zu punkten. Zugleich stehen sie ja auch als die einzigen da, die sich klar wertkonservativ positioniert haben. Da man bei der ÖVP als Wähler nicht mehr weiß, woran man ist (von der Schwulenadoption bis zur Gesamtschule gibt es keinerlei eindeutigen Parteistandpunkt mehr), und da die Neos gesellschaftspolitisch ganz nach links abgeschwommen sind, ist das Feld frei und offen für die FPÖ.

Das im Wahlkampffinale mit Sicherheit wieder kommende „Faschismus!“-Gerede gegen die FPÖ wird bei vielen Wählern nur noch ein müdes Gähnen hervorrufen. Und die schweren Defizite der FPÖ in Sachen Wirtschaftskompetenz werden bei europäischen Wahlen viel weniger Rolle spielen als bei österreichischen.

Hinter den FPÖ-Erfolgen steht natürlich der große Frust der Menschen über die schwache Performance der Regierung in Sachen Hypo. Davon profitieren auf der gesellschaftspolitischen Linken die Neos (wirtschaftspolitisch sind sie ja nicht links) und auf der Rechten die FPÖ. Selten noch waren die Menschen so frustriert von einer Regierung.

Es gelingt dieser nicht einmal wirklich, die Schuld am Hypo-Debakel ganz auf die FPÖ zu schieben. Auch wenn SPÖ und ÖVP das intensiv versuchen. Aber es wirkt zu vordergründig. Dabei ist die finanzpolitische Zockerei der einstigen Haider-Jahre in der Tat mehr als atemberaubend und beängstigend.

Es haben jedoch etliche Österreicher mitgekriegt, dass bei den einstigen Kärntner Haftungen auch noch andere mitgestimmt haben (vor allem die SPÖ). Und es haben noch mehr mitgekriegt, dass die Übernahme der damals im bayrischen Besitz befindlichen Bank im Dezember 2009 alles andere als weise war und die seither ins Land gezogenen vier Jahre der Untätigkeit ebensowenig (woran vor allem die ÖVP-Finanzminister Schuld tragen).

Auch der zweite Mühlstein am Hals der Freiheitlichen scheint ihnen derzeit nicht zu schaden: Das ist ihre Anbiederung an Russland. Die Freiheitlichen haben sich sogar dazu hergegeben, auf Pfiff Moskaus als „Beobachter“ der Wahl auf die Krim zu fahren. Wo sie offenbar nichts von den russischen Soldaten gesehen haben (haben diese doch ihre Hoheitszeichen abgerissen), wo sie nichts von der totalen Einseitigkeit aller gleichgeschalteten Medien mitbekommen haben.

Aber offenbar ist das alles egal. Die FPÖ ist – gerade durch die überzogenen Kampagnen der Regierung und der linksbeherrschten Medien – zum Inbegriff der Opposition geworden. Also genau zu dem, was man wählt, wenn man die Regierung nicht mehr aushält.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    24x Ausgezeichneter Kommentar
    17. März 2014 09:52

    Um einst Jörg Haiders unaufhaltbaren Aufstieg zu bremsen, haben die verschreckten Roten, Schwarzen und Grünen ALLES getan, was in ihrer Macht stand. Einmal wurden sogar die Wahlen in 3 Bundesländern auf EINEN TAG verlegt, weil man HOFFTE, Jörg Haider könne dann NICHT in 3 Ländern zugleich "wahlwerben" ---er KONNTE und siegte!

    UMFRAGEN wurden zunächst so gestaltet, daß sich keiner traute, seine Meinung offen auszusprechen. Dann hieß es eben, die Umfragen stünden sehr schlecht für die FPÖ, was Wähler von einer Stimmabgabe für die FPÖ ABHALTEN sollte.

    Als dies alles nichts nützte, drehte man den Spieß um und sagte plötzlich den Freiheitlichen GROSSE, aber völlig unrealistische Zugewinne voraus---nur um dann sagen zu können, die FPÖ habe--- TROTZ bedeutender Stimmenzuwächse!--- die UMFRAGEWERTE nicht erreicht.

    Ich fürchte, man bedient sich diesmal wieder dieser CHUZPE (ein häßliches, aber passendes Wort für diese Art der Manipulation). Ich wette, daß etwa vier Tage vor der Wahl ---ganz ZUFÄLLIG!---irgendetwas plötzlich gefunden wird, was die FPÖ diskreditieren soll, aber keine Zeit mehr vorhanden ist, sich zu wehren/rechtfertigen. Das ist die altbewährte Methode der linken Mischpoche (auch das ein häßliches, aber zutreffendes Wort), den Gegner lahmzulegen.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorschreyvogel
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    17. März 2014 08:45

    Dass die FPÖ Wahlbeobachter auf der Krim gestellt hat, stört mich weit weniger als dass der Karas ständig mehr Steuern für die EU fordert.
    Ich will EU-Abgeordnete wählen, die die Interessen Österreichs vertreten.

  3. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    17. März 2014 10:16

    Ich kenne den freiheitlichen Kader, denn ich war selbst, bis zu meinem Austritt vor vielen Jahren, einst Teil desselben. Viele Freundschaften und gute Beziehungen, zugegebenermaßen auch die eine oder andere schlechte, haben sich unbeeinflusst von meinem persönlich abweichenden politischen Weg über viele Jahre erhalten - warum auch nicht? Mein Koordinatensystem, meine Selbstbestimmung als National-Liberaler hat sich wegen dieses Austritts nicht geändert, nur meine Einschätzung dessen, was politisch Not - wendig im eigentlichen Sinn des Wortes ist, habe ich revidiert. Ich kenne aber den 'Geschäftsbetrieb', die innere Verfasstheit dieser Partei immer noch mit hinlänglicher Genauigkeit, um eine wohl nicht völlig abwegige Einschätzung ihrer Wirkungsmacht abgeben zu können: wären die FPÖ Funktionäre durch die Bank 'faschistisch', wie die politische Linke unermüdlich verkündet, dann wäre ich beruhigt. Dann hätten wir eine mehr oder weniger klar durchstrukturierte Vorstellung eines Wertekanons, der fassbar und berechenbar ist. Viele würden dann sagen, daß es der 'falsche' oder ein 'böser' ist, aber derartige Wertungen liegen, wie stets, im Auge des Betrachters. Und nicht daß mich das jetzt freuen würde, wenn es so wäre. Aber - es wäre jedenfalls - ein vorhersehbarer, politischer Kurs. Denn die Freiheitlichen sind, gesellschaftspolitik ausgenommen, eine Partei der Beliebigkeit geworden. Soweit der 'Tabubruch'.

    Wäre mir die freiheitliche Partei gleichgültig, oder betrachtete ich sie als einen 'Feind' , dann könnte mich deren Entwicklung kalt lassen. Die letzte Wohltat, die ich meinen Gegnern zukommen lasse, ist es, sie auf Fehler aufmerksam zu machen oder sie auch noch zu beraten, wie man es besser machen kann. Aber nichts drückt die Verfasstheit der FPÖ in ihrem gegenwärtigen Stadium besser aus, als die sektenhafte Verbissenheit, mit der ein großer Teil ihrer Funktionäre sich in Bruderkriegen erschöpft, im Inneren der Partei, wie im Äusseren gegenüber 'Mitbewerbern innerhalb des Spektrums'. Mein Freund Lothar Höbelt würde nun mit seiner charmanten Eloquenz sagen, daß wäre immer so gewesen in der Politik und es ändern zu wollen sei vergleichbar mit dem Versuch, die Schwerkraft umzukehren, aber ganz so leicht geht es eben nicht ab. Und es ist auch nicht richtig - insbesondere im Vergleich mit den Sozialisten. In Wahrheit ist das beste Zeichen für die Ver-klein-bürgerlichung der Freiheitlichen, daß die Regel der neidvolle Umgang miteinander, der feindschaftliche Umgang mit Andersdenkenden des eigenen Spektrums dominiert. Insbesondere den als 'liberalen', schlimmer noch als 'wirtschafts- bzw neoliberalen Abweichlern' bezeichneten Personen oder Gruppen wird eine unversöhnliche Kampfansage verkündet - als wären diese nicht nur große Zweige oder Äste ein und desselben Baumes. Wenn sich also die größte Partei im ersten politischen Lager keinerlei weltanschauliche Toleranzen leisten kann oder wohl besser will, dann hat sie sich selbst zu Lasten der Vielfalt und damit auch der Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten des künftigen politischen Prozesses, in eine monochrome Gleichschalterei begeben, zentriert auf die Person ihres Spitzenkandidaten, die ihr Potential in geistiger und personeller Hinsicht deutlich einschränkt. Das ist bei der Linken, besonders aber den Sozialisten ganz anders: diese beweisen 1.) daß sie langfristig strategiefähig sind (siehe die Unterwanderung des ORF, der Staatsanwaltschaften, der Verstaatlichung der Printmedien, die Ausrichtung des Bildungswesens und dergl mehr) 2.) sie stehen, im Guten wie im Schlechten, zueinander und zu ihren Repräsentanten und halten gegenüber dem politischen Gegner zusammen wie Pech und Schwefel. EIgenschaften, die beide wichtig sind um der Gruppe als Ganzes - trotz innerer Vielfalt - ein geschlossenes Auftreten nach außen zu ermöglichen. Also - geht doch.

    Freiheitliche leben nicht von eigener Stärke, sondern der Schwäche der anderen.
    Sie scheuen die Verantwortungsübernahme und sind daher im derzeitigen Zustand bestenfalls eine Protestwählerpartei. Aber eine Partei, die schon Mal gegen die zu vielen deutschen Studenten wettert, an der Neutralität kleben bleibt obwohl klar ist, daß diese keinerlei sicherheitspolitische Wirksamkeit mehr entfaltet, sondern letztere nur im Verteidigungsbündnis liegen kann, deren Umgang mit ehemals sozialistischen Wählern sie zu den - nach Rot/Grün - nunmehr überzeugtesten Etatisten und Sozialstaatsgläubigen der Republik macht, deren industriefeindliche Parolen ihre ganze wirtschaftliche Inkompetenz aufzeigt - die wird uns nicht vor dem Untergang retten. Jeder Student im ersten Semester weiß, daß die Industrie nur von einem Modernisierungsschub, ausgehend von Forschung und Wissenschaft ihre Produktivität im globalen Wettbewerb halten kann, aber nicht im Wettlauf um das Lohndumping mit 'billigen Ausländern' - was man an jeder FP Ecke zu hören kriegt.

    Und dennoch, solange bessere Parteien mangels Stärke nicht in den Ring treten, so wie die, zu deren Aufbau ich selbst gerade beitrage - solange sind die Freiheitlichen eben die einzige Alternative im System zum System. Denn das System freilich, ist unser Untergang.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    17. März 2014 07:25

    Und was koennen wir jetzt tun ausser in gestoerte Zuckungen auszubrechen und FPOe zu waehlen oder in innerer Resignation zu versinken?
    Ich werde ohne Zuckungen FPOe waehlen. Es gibt weltweit keine Partei, die ideal ist und es wird nie eine geben.
    Ich waehle eben aus zutiefst demokratischen Gruenden zwecks Machtausgleichs die Opposition. Auch wenn das unbefriedigend ist. Es gibt auch kein befriedigendes politisches System.

  5. Ausgezeichneter KommentatorHDW
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    17. März 2014 08:53

    Man kann ruhig eine Proteststimme für die FPÖ abgeben: die internationale Antifa-Truppe, besonders in der BRDDR, wird jede Regierungsbeteilung der FPÖ verhindern! Aber wenigstens zittern dann die morschen Knochen des korrupten Establishment Politik-Medien-Institutionen im österreichischen Gesellschaftskörper. Und der WK kann seine automatisierte nibelungentreuen Kommentare zum Piaristenschüler AU über die "mangelnde Wirtschaftskompetenz der FPÖ"ja weiter ausbreiten, gut dadurch immer wieder an den Mief der korrupten schwarzen Hegemonie in den Ländern erinnert zu werden!

  6. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    17. März 2014 09:10

    Die FPÖ ist und bleibt eine demokratische Partei.
    Also habe ich keine besondere Angst vor denen, auch wenn ich Sie wegen der mangelnden Wirtschaftskompetenz für nicht wählbar halte. Insbesondere das ewige hin und her ist für Wähler lästig, einmal gute wirtschaftsliberale Punkte und morgen tiefster Ständestaat und übermorgen paternalistisch-sozialistische Töne. Wer soll sich da auskennen?

    Da wären die Grünen viel gefährlicher, bei denen heiligt der Zweck die Mittel. Die sind in Wahrheit gar nicht so demokratisch, ich will aber nicht in einer PC-, Gender-, Quoten-, Migrantengesellschaft leben. Ich will nicht, daß Fleiß und Leistung, Ehrlichkeit und Anstand noch mehr verachtet werden.

    Was soll also der Wähler tun, wenn die beiden Regierungsparteien wirklich jedes Fettnäpfchen betreten müssen und für wirklich keinen einzig greifbaren Wert stehen?

  7. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    17. März 2014 09:34

    Ich verstehe den EU-Hurrapatriotismus der ÖVP am wenigsten. Denn wo bleiben denn die Erfolge der vielbeschworenen Wachstumsversprechen? Lissabon: in 10 Jahren wachstumsstärkste Region! Das war vor 10 Jahren!

    Und jetzt: Reindustrialisierung! Und zugleich wird konterkariert, was nur geht: CO2-Ziele etc.

    ÖVP=Wirtschaftspartei?? Hier wäre ein herrliches Potential für die so dringlich gesuchte Absetzung von den NEOS. Aber was macht die ÖVP? Sie setzt einen Verblendeten an die Spitze - und vergisst sich selbst sogar auf den Plakaten. Das ist Selbstbewusstsein! Das ist Strategie! In den Untergang.

    Die einzige Motivation, die ÖVP zu wählen, ist ev. das Verhindern des unsäglichen Herrn Schultz als Kommissionspräse. Da wäre der Herr Juncker ja vielleicht doch noch besser.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorMarcus Aurelius
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    18. März 2014 17:50

    Die Redewendung "die Krot fressen" kommt aus der mittelalterlichen Medizin, deren Arzneien bisweilen ziemlich exzentrisch waren und auch so schmeckten. Aber bisweilen erwiesen sie sich als heilsam gegen hartnäckige Leiden.

    An einem solchen leidet auch der Patient Österreich seit vielen Jahren. Die Quacksalber, die sein Bett umringen, haben nicht seine Heilung im Sinn, sondern nur die Füllung ihrer eigenen Taschen durch Verlängerung des Leidens, der alten Weisheit der Mediziner folgend, von Eugen Roth zeitlos überliefert:

    "Was bringt den Doktor um sein Brot?
    (a) die Gesundheit, (b) der Tod.
    Drum hält der Arzt, auf dass er lebe,
    uns zwischen beidem in der Schwebe."

    In wachen Momenten wird der Patient (pardon, liebe überlebende Tschänderantinnen: die Patientin Austria) allerdings gewahr werden, selbst im Wachkoma befindlich wie die meisten von uns, dass das in die erkorenen Quacksalber gesetzte Vertrauen gnadenlos verraten wird. So wächst die Bereitschaft, die Krot zu fressen — auf Gedeih und Verderb, denn schlimmer kann die Krankheit nicht werden.

    Ich werde, obwohl individuell kerngesund, diesem Beispiel folgen. Auch wenn "die Krot" FPÖ heißt: Wir sollten ihr eine Chance im Lazarett der Betrogenen geben, denn der Tiefpunkt des Wählerkaufs durch Lügen ist erreicht. Von da an kann's nur ein Aufwärts geben ... ganz egal, wie bitter die Krot schmeckt.


alle Kommentare

  1. Schock (kein Partner)
    18. März 2014 23:07

    Für mich ist absolut erschreckend, wenn der FPÖ-Obmann im Fernsehen fast identisch die gleichen Argumente wie Putin verwendet und die Krim-Wahlen für korrekt hält. Obwohl es eine militärische invasion gegeben hat. Obwohl man dabei gar nicht für den Ist-Zustand stimmen konnte. Und obwohl die andere Seite nicht einmal den Hauch einer Möglichkeit hatte, in Zeitungen, Versammlungen und Flugblättern ihre Argumente darzulegen. Stellt sich die FPÖ künftig so Wahlen vor???
    Nur ein so einseitiger Wahlkampf lässt mich verstehen, dass Russland weit mehr Prozent erhalten hat, als der Anteil der Russen an der Bevölkerung entspricht.

  2. rundertischdgf (kein Partner)
    18. März 2014 22:03

    Wir Niederbayern blicken ohnehin richtig neidisch auf die Erfolge der FPÖ und fragen uns, warum es keiner deutschen Partei gelingt, ähnliche Erfolge zu erzielen. Die Grundstimmung ist sicherlich nicht anders als südlich des Inns. Warum derzeit die AfD sich fürchtet in der Nähe der FPÖ gesehen zu werden, ist auch nicht nach zu vollziehen. Man hat richtig das Gefühl daß Lucke und Co. richtig Angst davor haben, mehr als 6 % der Stimmen haben zu wollen. Übrigens auch die Mehrheit der Deutschen sieht die Interessen des eigenen Landes eher bei Rußland statt auf der Krim.

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2014/03/18/uber-den-inn-geblickt-die-fpo-ist-einsame-spitze-umfragen-29/

  3. Julia (kein Partner)
    18. März 2014 20:06

    So etwas nenne ich einen wahren "Staatsmann"!!!!! So jemanden bräuchten wir!!
    Leider hört man nur 1 Minute - ich hätte gerne die ganze Rede gehört.
    Putin wandte sich direkt an das Deutsche Volk (nicht Regierung) wegen der Krim
    http://www.youtube.com/watch?v=6rVETucNhOY

    • Undine
      19. März 2014 09:05

      @Julia

      Ja, die Haltung Frankreichs und Englands damals war höchst BESCHÄMEND!

  4. Der Realist (kein Partner)
    18. März 2014 18:35

    Europa braucht auch einen Putin!!!

  5. Marcus Aurelius (kein Partner)
    18. März 2014 17:50

    Die Redewendung "die Krot fressen" kommt aus der mittelalterlichen Medizin, deren Arzneien bisweilen ziemlich exzentrisch waren und auch so schmeckten. Aber bisweilen erwiesen sie sich als heilsam gegen hartnäckige Leiden.

    An einem solchen leidet auch der Patient Österreich seit vielen Jahren. Die Quacksalber, die sein Bett umringen, haben nicht seine Heilung im Sinn, sondern nur die Füllung ihrer eigenen Taschen durch Verlängerung des Leidens, der alten Weisheit der Mediziner folgend, von Eugen Roth zeitlos überliefert:

    "Was bringt den Doktor um sein Brot?
    (a) die Gesundheit, (b) der Tod.
    Drum hält der Arzt, auf dass er lebe,
    uns zwischen beidem in der Schwebe."

    In wachen Momenten wird der Patient (pardon, liebe überlebende Tschänderantinnen: die Patientin Austria) allerdings gewahr werden, selbst im Wachkoma befindlich wie die meisten von uns, dass das in die erkorenen Quacksalber gesetzte Vertrauen gnadenlos verraten wird. So wächst die Bereitschaft, die Krot zu fressen — auf Gedeih und Verderb, denn schlimmer kann die Krankheit nicht werden.

    Ich werde, obwohl individuell kerngesund, diesem Beispiel folgen. Auch wenn "die Krot" FPÖ heißt: Wir sollten ihr eine Chance im Lazarett der Betrogenen geben, denn der Tiefpunkt des Wählerkaufs durch Lügen ist erreicht. Von da an kann's nur ein Aufwärts geben ... ganz egal, wie bitter die Krot schmeckt.

    • Undine
      18. März 2014 19:24

      @Marcus Aurelius

      *******!
      Ja, schlucken wir die Krot! Hilft's nix, schadet's nix! Schlechter als unsere jetzige Regierung kann's nicht werden.

      Dieser köstliche Ausspruch von Eugen Roth darf hier auch nicht fehlen:

      "Gelebt, geliebt, geraucht, gesoffen - und alles dann vom Doktor hoffen!"

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      19. März 2014 16:56

      Überfälliger Nachtrag:
      So bitter die Krot auch schmecken mag — wir sollten nicht vergessen, was ohne die FPÖ nicht stattgefunden hätte: der kurzlebige österreichische Frühling der Regierung Schüssel, europaweit neidvoll bewundert, uns Österreicher motivierend, uns wieder ein Lächelnauf die Lippen zaubernd, den ATX auf einsame Höhen katapultierend ... Aber leider von der Arroganz der ÖVP leichtfertig verschenkt.

  6. Hummel2 (kein Partner)
    18. März 2014 16:56

    98 % der Leser und Schreiber dieses Forums (mich eingeschlossen) zählen ja immerhin zu den „widerlichsten Europazerstörern“
    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1576343/SPWahlauftakt_Osterreich-hat-widerlichste-EuropaZerstorer?_vl_backlink=/home/index.do
    Wer bitte wählt solche gefährlichen Hetzer und Nestbeschmutzer ?

    • Erich Bauer
      18. März 2014 17:14

      Schulz will „Europa vom Kopf auf die Füße stellen"...

      Karl Marx und Friedrich Engels haben den dialektischen IDEALISMUS des Friedrich Hegel „vom Kopf auf die Füße gestellt"... das nannte man dialektischen MATERIALISMUS...

      Noch irgendwelche Fragen zu Europas "Perspektive"...?

    • Erich Bauer
      18. März 2014 17:38

      Nachsatz:

      Glückliche Ukraine. Möglicherweise bleibt dir diese "Perspektive" erspart...

  7. Panentheist776 (kein Partner)
    18. März 2014 16:50

    Nicht die FPÖ alleine sollte Österreich regieren. Sondern die FPÖ sollte in einer Koalition mit einer nicht-grünen Ökopartei regieren.
    Österreich braucht eine rechtskonservative, nicht-grüne Ökopolitk. Die Kirche muss abgeschafft werden. Der Priester muss durch den christlichen Geistheiler ersetzt werden. So wird sich die Situation explosionsartig zunehmend verbessern.

  8. Julia (kein Partner)
    18. März 2014 16:17

    Köstlich!
    Kriegserklärung – So denken Zuschauer wirklich über die ARD
    Zu einem amateurhaften Propaganda-Machwerk der ARD gab es innerhalb von dreieinhalb Tagen nur 24 positive Bewertungen gegenüber von 2.264 Daumen nach unten! Geschmückt von über 750 empörten Kommentaren von verärgerten Zuschauern! Bissige, scharf ablehnende Kommentare, welche stündlich mehr wurden. Bis die Administration des ARD Kanals auf Youtube dann die Kommentarfunktion abgeschaltet und somit über 750 Kommentare von Zuschauern löschte! Wenn das keine Zensur ist brauchen wir auch keine Meinungs- und Pressefreiheit in Deutschland!
    http://volksbetrugpunktnet.wordpress.com/2014/03/18/kriegserklarung-so-denken-zuschauer-wirklich-uber-die-ard/
    Screenshot von den gelöschten Kommentaren:
    http://www.n23.tv/ard-kommentare

  9. Undine
    18. März 2014 14:21

    Was sich so alles tut in unserer unmittelbaren Nachbarschaft---aber der ORF denkt nicht daran, uns interessierte Österreicher daran teilnehmen zu lassen, was eine Bürgerinitiative in VENEDIG zur Zeit vorhat:

    °° "Venedig möchte nicht mehr zu Italien gehören"

    http://www.unzensuriert.at/content/0015048-Venedig-m-chte-nicht-mehr-zu-Italien-geh-ren

    Auch nicht uninteressant:

    °° "AMS-Schulungen: Sumpf im Umfeld von SPÖ und ÖVP wird untersucht"

    http://www.unzensuriert.at/content/0014953-AMS-Schulungen-Sumpf-im-Umfeld-von-SP-und-VP-wird-untersucht

    Unsere lieben ausländischen "Gäste" freuen sich schon auf eine Zeit, in der endlich SIE hier das Sagen haben werden:

    °° "Wien: Ausländer belästigt ältere Frau in vollbesetzter U-Bahn"

    http://www.unzensuriert.at/content/0015032-Wien-Ausl-nder-bel-stigt-ltere-Frau-vollbesetzter-U-Bahn

    °° "Krim-Referendum widerspricht nicht dem Völkerrecht"

    http://www.unzensuriert.at/content/0015030-Krim-Referendum-widerspricht-nicht-dem-V-lkerrecht

    An dieser "GRUBE" haben wir leider selber fleißig MITGESCHAUFELT:

    °° "Im wissenschaftlichen Betrieb dominiert zusehends Englisch"

    http://www.unzensuriert.at/content/0015022-Im-wissenschaftlichen-Betrieb-dominiert-zusehends-Englisch

    Ach ja, die GUTE MUTTER UTE!!

    °° "Lage „dramatisch“: Verein „Ute Bock“ in argen finanziellen Nöten"

    http://www.unzensuriert.at/content/0015029-Lage-dramatisch-Verein-Ute-Bock-argen-finanziellen-N-ten

    WUNDERT das jemanden? Mich nicht.....

  10. Menschmaier (kein Partner)
    18. März 2014 13:25

    http://www.vienna.at/17-jaehriger-bei-versuchtem-strassenraub-in-wien-leopoldstadt-leicht-verletzt/3897771

    Solche Szenen spielen sich halt leider zu oft ab. Wenn unsere Jugend am helllichten Tag im Zentrum Wiens nicht mehr sicher ist, versteht man, dass das Volk mit wehenden Fahnen zur FPÖ überläuft. Dass die EU mit der Zerstörung der österr. Grenzen, der Aufhebung aller Visabeschränkungen für den Balkan und die rechtliche Basis für eine Orientalisierung Österreichs ursächlich ist, erkennt wohl mittlerweile fast jeder. Bis auf AU natürlich, aber das ist ein anderes Kapitel.

  11. Gasthörer (kein Partner)
    18. März 2014 12:31

    Folgendem Thema könnten sich die Freiheitlichen auch wieder mehr annehmen, es wäre ihr Schaden nicht...

    Eigentümlich: Die EU-Verwaltung ist teuer, das Parlament verschlingt Unmengen, die EU-Beamten verdienen sich eine godene Nase, die EU hat sogar einen tausende Mann starken Auswärtigen Dienst.

    Und uns Österreicher kostet das Netto nur knappe 500 Mio im Jahr, schreiben die Systemmedien, da von den knapp 3 Mrd Bruttobeiträgen nach Brüssel ja der Großteil ins Land zurückfließt. Verkauft wird es ja so, dass die kompletten Förderungen für die Landwirtschaft aus dem EU-Topf kommen. Was verschwiegen wird, Östrerreich finanziert diese Auzahlungen an die Bauern zu 50% aus dem eigenen Budget. Jemals davon gelesen? Ich nicht.

    Wie kann dieser teure EU-Apparat, der nun ja auch noch die Ukraine mit vielen Mrd. unterstützen will, mit diesen knapp 500 Mio aus Österreich auskommen? Es gibt ja recht wenige Nettozahler. Lass es aus der BRD 8 Mrd. sein. Viel mehr als 15-20 Mrd. Netto (also der Saldo aus Beiträgen und Rückflüssen wird es nicht sein). Und alleine die EU-Verwaltungskosten (6% von 140 Mrd, also 8,4 Mrd.) fressen ca die Hälften der Nettozahlungen auf. Man darf nicht vergessen, Nettozahler gibt es wenige. Die meisten bekommen mehr Geld zurück.

    Ich zweifle diese geringen Netto-Beiträge Östrerreichs schon lange an, und werde von einem Standard-Artikel wieder einmal bestärkt. Der spricht von 903 Mio an jährlichen Geldgeschenken an die Türkei. Das hieße ja, dass die Türkei den doppelten Netto-Beitrag Österreichs als jährliche Beitrittshilfe erhählt.

    Was rechtfertigt dieses jährliche Geldgeschenk an die doch seit Jahren so aufstrebende Türkei? Übersteigen die Fixkosten der EU nicht bei Weitem die uns verkauften moderaten Nettobeiträge?

    " Zuweisung von Mitteln aus der durchaus üppigen Beitrittshilfe der Union ist. 902,9 Millionen Euro waren es für die Türkei 2013."

    http://derstandard.at/1395056771878/Bruessel-nimmt-tuerkische-EU-Mittel-unter-die-Lupe

  12. Karl Knaller
    18. März 2014 11:19

    Da Subkommentare nicht bewertet werden können, erlaube ich mir, den Subkommentar (heute, 09:46 h) von Herrn Prof. Walter A. Schwarz, der eine Höchstbewertung verdient hätte, hier auszugsweise zu zitieren :

    "Als t a t s ä c h l i c h wertkonservativer Realist (und nicht weißbärtiger, realitätsfremder Almöhi...) gibt es zur FPÖ bei all´ deren Schwächen dzt. keine Alternative, außer man ist von der SPÖ/ÖVP/Grünen beruflich, wirtschaftlich, einwanderungsmäßig, sexualrichtungsmäßig etc. etc. abhängig, oder grenzdebil, altersschwach- und/oder starrsinnig, bzw. medienmäßig überhaupt verblödet!"

    Dies mit spezieller Widmung für den, wie ich bei dieser Gelegenheit erfahre: weißbärtigen (?) Herrn Michler, dessen Aufmerksamkeit dieser Beitrag wohl entgangen sein dürfte.

    • Julia (kein Partner)
      18. März 2014 12:03

      Karl Knaller
      ************** und natürlich auch Herrn Prof. Walter A. Schwarzer mein Dank für diese klaren Worte!!!!!

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      18. März 2014 18:39

      Also bitte, liebe Frau Julia und werter Herr Knaller, wie kommt Ihr nur darauf, dass ich hier nur irgendeinen sich penetrant, was sage ich, unerträglich "wertkonservativ" gebenden Poster gemeint haben könnte? So etwas von schleierhaft, wie mir das ist...
      Wo ich mir doch infolge erwiesener Sinnlosigkeit versprochen hatte, diesen Zeitgenossen diskussionsmäßig in Hinkunft nicht einmal mehr zu ignorieren. Trotzdem wird er jenen, welche sich kritisch mit "seiner" ÖVP - und mit ihm - auseinandersetzen, weiter den Nerv töten.
      Herzlichen Dank für die positiven Rückmeldungen.

    • Wertkonservativer
      19. März 2014 10:58

      @ Karl Knaller, Julia und Prof. Schwarz (letztere keine Partner):

      da habe ich ja (wenn man @ Cotopaxi dazuzählt - ja, wo ist er denn?) die Hauptachse der Wertkonservativen-Kritikaster auf einem Haufen!
      Karl Knaller sei Dank! Der matcht sich mit @ Cotopaxi um die Obmannschaft der Michler-Verunglimpfer, hat zuletzt etwas nachgelassen, holt inzwischen wieder auf!

      Wenn's Euch Spaß macht, Leutln, tut's nur so weiter!
      Ich halte es lächelnd aus; Ihr dagegen beschädigt Euch mit Eurer perfiden Boshaftigkeit selbst!

      Übrigens: Bart trage ich nur ganz dezent auf der Oberlippe, sonst nirgends; grau ist er!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  13. Torres (kein Partner)
    18. März 2014 10:01

    Die freiheitliche "Anbiederung an Russland" ist keineswegs ein Mühlstein an ihrem Hals, eher im Gegenteil: in fast allen einschlägigen Meinungsumfragen und Internet-Foren tendiert die Mehrheit ziemlich deutlich zu Putin. Dies einmal ganz neutral festgestellt.

  14. peter789 (kein Partner)
    18. März 2014 10:01

    Hr. Unterberger mag die Russen nicht.
    Ich darf ihm einen Mann entgegenhalten, den ich (neben ihm) auch sehr schätze.
    Peter Scholl-Latour:

    * Kritik an Menschenrechtsverletzungen in Putins Russland:
    "Der Westen könnte ja einmal damit beginnen, bei seinen engsten Verbündeten Menschenrechte einzufordern und diese nicht nur selektiv einzuklagen. Saudi-Arabien wird von den USA und der EU mit Waffen geradezu überschüttet, obwohl Homosexuelle dort hingerichtet werden"

    * Putins bisweilen brachiale Methoden:
    " Der bei uns so hochverehrte Herr Gorbatschow ließ Demonstrationen und Aufstände blutig niederwalzen, von Georgien bis Litauen, von dem ökonomischen und sozialen Niedergang während seiner Amtszeit ganz zu schweigen.
    Wann war denn Russland bitte jemals ein freies und demokratisches Land? Unter dem Zaren, unter Stalin, Breschnew? Nein, gemessen daran geht es Russland heute unter Putin gar nicht schlecht, wahrscheinlich besser als jemals zuvor in seiner langen Geschichte, die ja reich an Tragödien ist. Putin hat immerhin den blutigen Krieg in Tschetschenien beendet, den sein Vorgänger Jelzin begann. Ein Krieg, der zigtausende von Opfern forderte, in den 1990er Jahren, was im Westen weit weniger Empörung auslöste als die Inhaftierung von irgendwelchen jungen Damen, die sich während einer religiösen Zeremonie entkleideten. "

    http://www.heise.de/tp/artikel/41/41256/1.html

    • Specht (kein Partner)
      18. März 2014 14:15

      Es war soviel mir bekannt ist nicht nur die FPÖ zur Wahlbeobachtung unterwegs sondern auch die REKOS. Im übrigen verstehe ich das Einprügeln auf Putin überhaupt nicht, den man muss seine Politik gar nicht mögen um soviel Sportsgeist und Fairness aufzubringen die wahren Hintergründe der Vorgänge auf der Ukraine zu benennen. Als da wären die provozierte Kriegsgefahr durch geopolitische Erwägungen der USA und Nato, die Putin so gar nicht hinnehmen kann. Das wissen alle und das Ziel ist auch nicht schwer zu entziffern, Russland soll isoliert werden um finanziell besser ausgeschlachtet zu werden. Kriege werden immer nur aus wirtschaftlichen Gründen erwogen, nie geht es um das Volk oder um irgendwelche Regierungsformen. Die Beweise dafür sind unzählig. Dazu ist auch die Art der Destabilisation von Staaten durch die Politik Amerikas bestens dokumentiert einschliesslich der Kriegslügen, Kriege ohne UNO-Mandat und darauf folgenden Ausbeutung. Es wird geheuchelt und mit zweierlei Maß gemessen. Das muss man offen sagen, auch wenn man kein Kommunist oder Marxist ist und dem in die Enge getriebenen Putin und isoliertem Russland sehr schlimme Reaktionen zutraut, die Europa zerstören könnten.

  15. Tik Tak (kein Partner)
    18. März 2014 08:54

    Das ist bestenfalls Kaffeesudlesen.

    Die FPÖ, wie auch die NEOS, brauchen gar nichts zu machen.
    Die haben auch keine greifbaren Positionen.

    Alles, was die machen müssen, und das geht am besten indem sie den Strache (und den Strolz) auf Urlaub schicken, ist das Maul zu halten und auf Wähler zu warten.

    Dann werden die von den Wählern als Alternative wahrgenommen und auch gewählt.

    Sobald der Strache seinen Mund wieder öffnet verliert die FPÖ Wähler.
    Schließlich zeigt er dann, wie wenig, eigentlich gar nichts, die FPÖ zu bieten hat.

    Die FPÖ ist in einer ganz tollen Situation, so lange sie sich nicht rührt werden ihr die Wähler zufliegen.
    Sobald sie aber gewählt wird, wird es ein schweres Debakel geben, denn dann müßten die etwas leisten.
    Ganz so wie mit der Mannschaft der FPÖ Truppe bei Schüssel I.
    Mit Ausnahme vom Grasser war die Mannschaft der FPÖ eine Blindgängertruppe der Sonderklasse.
    Oder kann sich noch wer an die Leistungen eines Krüger, Forstinger, Sickl, Rieß-Passer, Reichhold oder anderer Blindgänger erinnern?
    Die sind heute gut versorgt, mit Ausnahme der peinlich bettelnden Bauchlandentante Forstinger, und in der Versenkung verschwunden.

    Dann wird sich die fehlende Personaldecke und die völlige Inhalts- und Orientierungslosigkeit der FPÖ eben wieder einmal zeigen.

    Aber das sind diesmal ja "nur" EU Wahlen.
    Da kann man ja nur ein paar Posten in Brüssel und Straßburg besetzen aber keinen weiteren Schaden anrichten.

    Oder doch?

    Die FPÖ ist genauso unfähig, unnötig und teuer wie eine SPÖ, eine ÖVP oder die Grünen.

    • Specht (kein Partner)
      18. März 2014 14:23

      Es könnte tatsächlich der Fall eintreten, dass die Bürger gar nicht die FPÖ meinen, wenn sie dort iher Kreuzerl machen, sondern die Abwahl der Koalition.wqwvwg

    • Tik Tak (kein Partner)
      18. März 2014 14:31

      Ja ehh, das ist ja das Problem.
      Dann verliert Österreich endlich die große Koalition und bekommt etwas noch dümmeres als Ersatz.

      Klingt nach "Vom Regen in die Traufe" oder "Pest oder Cholera" Alternative.

  16. Zraxl (kein Partner)
    18. März 2014 08:05

    Die EU-Wahl ist im Mai und die FPÖ liegt in den Umfragen vorne. Schläft die Staatsanwaltschaft?

  17. BHBlog (kein Partner)
    18. März 2014 08:01

    Auch MEP Mag. Ewald Stadler (Die Reformkonservativen) war als Wahlbeobachter an der Krim im Einsatz:

    Stadler wies gegenüber der APA die Kritik an dem Votum zurück. "Legitim ist es auf jeden Fall" - europäische Staaten hätten schon ganz andere Abspaltungen anerkannt, etwa die des Kosovo von Serbien. Er und Gudenus lobten den Ablauf des Wahlvorgangs am Sonntag.

    "Der Spiegel" glaubt ja, dass Stadler immer noch bei den Freiheitlichen ist.

  18. Sandwalk
    17. März 2014 23:55

    Was die Gleichschaltung der Medien auf der Krim betrifft, so kostet mich das nur einen müden Lächler, denn unsere österreichischen Medien, genauer: ihre Journalisten, pflegen schon lange die vorauseilende Politdressur. Sie wissen, was sie schreiben müssen, ohne sich vorher in der Arbeiterzeitung und im ORF informieren zu müssen.

    Was die Umfragen betrifft, so wissen die Leute ganz genau, dass es nicht vorteilhaft ist, sich öffentlich zur FPÖ zu bekennen. Da es außerdem bei der EU-Wahl eh um nichts geht - das ist zumindest die Meinung vieler Österreicher - wird die FPÖ im Mai einen Sieg einfahren, und zwar knapp vor der ÖVP.
    Die SPÖ sehe ich als großen Wahlverlierer, weil deren Anhänger nicht zur Wahl gehen werden.
    Wetten dass!

  19. Brigitte Imb
    17. März 2014 23:32

    OT, aber ein Grund mehr die FPÖ zu wählen.

    200 Millionen Euro Steuergeld für Inserate

    http://oe1.orf.at/artikel/369495

  20. Brigitte Imb
    17. März 2014 23:21

    Natürlich werde ich die FPÖ wählen, denn es ist die einzige Partei die uns zumindest direkte Demokratie verspricht. SPÖVP wollen diese hingegen so weit als möglich verhindern.
    Wie befriedigend sich das auswirkt wird sich weisen, es kann aber gar nicht unbefriedigender sein als SPÖVP zu wählen. Und wie bereits des öfteren angemerkt; die sind schnell wieder abgewählt, falls sie nicht im Sinne des Volkes spuren. Also, was gilt es zu verlieren? Schlechter als Faymann kann doch wohl wirklich keiner regieren.

  21. Politicus1
    17. März 2014 17:32

    Noch ein Thema, bei dem ROTSCHWARZ nicht punkten werden:
    http://orf.at/#/stories/2222431/
    Ein Vorschlag für eine Norm zu geschlechtergerechter Sprache sorgt teils für Empörung: Im Entwurf des Komitees zur Regelung des Schriftverkehrs wird geraten, weibliche Formen durch Generalklauseln zu ersetzen. Auch vom Binnen-I wird abgeraten.
    Und ganz, ganz arg:
    Ein höhergestelltes „a“ wie bei „Magistra“ sei daher offensichtlich nicht notwendig.

    Und schon regt sich der kollektive ROTGRÜNE Widerstand ...

    • Undine
      17. März 2014 18:37

      @Politicus1

      *******!
      Wer eine noch dümmere Menschengruppierung als die linxlinke Österreichische HOCHSCHÜLERINNENSCHAFT nennen kann, möge dies tun! Mir fällt im Augenblick niemand ein.

      Wer das herrliche Video kennt, in dem der Schweizer Politiker Hans-Rudolf Merz beim Verlesen eines Textes im Bundesrat einen LACHANFALL bekommt und nur mit Müh' und Not das Wort BÜ-BÜ-Bündnerfleisch über die Lippen bekommt, der kann ahnen, was erst geschähe, wenn er einen so "kunstvoll gegenderten" Text verlesen müßte!

      Manchmal denke ich ja, es SPIELEN nur alle so verrückt mit dieser läppischen Genderei---aber nein, diese Würstel meinen das alles todernst!

    • Brigitte Imb
      17. März 2014 23:23

      Verweiger, verweigern, verweigern, verweigern, verweigern, verweigern, verweigern,.........

    • Florin
      18. März 2014 17:30

      Sie sagen es Frau Imb: verweigern, verweigern, verweigern, verweigern,.........

      Aber nicht nur @ Udine hat sich offensichtlich schon unterworfen : HOCHSCHÜLERINNENSCHAFT (sic)

    • Undine
      18. März 2014 19:27

      @Florin

      Dieses ominöse Wort war ja der Anlaß für meinen Kommentar!!! ;-)

    • Brigitte Imb
      19. März 2014 15:00

      Die Spitze der Genderei ist und bleibt für mich der "HeldInnenplatz".
      RotInnen u. GrünInnen sind SpinnInnen....;-)

  22. Ambra
    17. März 2014 17:05

    gleichgeschaltete Medien haben wir nicht nur in Russland und auf der Krim, sondern längst schon auch in Österreich ...

    • Brigitte Imb
      17. März 2014 23:26

      Das war ja wirklich halblustig, als der ORF vermeinte Putin kritische Seiten werden in Rußland verboten. Wie ist denn das in Ö mit Faymann kritischen Seiten und der roten Staatsanwaltschaft?

  23. mischu
    17. März 2014 15:35

    Apropos Wahlen.

    So funktioniert das bei uns in Bagdad, wenn die Linken mobilmachen:

    http://salzburg.orf.at/news/stories/2636727/

    • Undine
      17. März 2014 16:26

      @mischu

      *********!
      Und das ist erst der Anfang! Bananenrepublik fällt mir da ein.....
      Was soll's; wir sind längst verkauft und verraten. Wenn erst die Türken eine eigene Partei gründen, können wir uns warm anziehen; aber MIR REICHT'S jetzt schon.

    • Politicus1
      17. März 2014 17:27

      "Es habe keinerlei Einwände gegeben, sagte Greifeneder." ..
      Eh klar, wenn die Gründe für einen Einwand erst Tage später ans Tageslicht kommen!

  24. Josef Maierhofer
    17. März 2014 15:03

    @
    '... Also genau zu dem, was man wählt, wenn man die Regierung nicht mehr aushält.'

    Natürlich hält man diese Korruption und das Vertuschen der wahren Sachverhalte bei der Hypo und all die Lügen und 'Expertenmeinungen' nicht mehr aus, nicht einmal untersucht werden darf dieser Megaskandal, da stehe SPÖVP bevor.

    Auch kann man sich nicht damit anfreunden, wie uns SPÖVP und, wie berichtet, die Grünen und die Neos wie Schlachtvieh als Zahler am korrupten Brüsseler Schuldenmarkt verkaufen und verraten.

    Also EU-kritisch und 'Österreich zuerst' sind die Fakten die eindeutig ausschließlich die FPÖ vertritt, von der ich mir schon ein Veto in Brüssel erwarte, wenn es um die ärgsten Machaloikes gegen Österreich geht.

    Stronach hat offenbar keine mediale Präsenz und wird weggeschwiegen, ist aber sicher auch als EU-kritisch zu bewerten, wenn ich mich an den Wahlk(r)ampf zum Nationalrat im vorigen Herbst erinnere.

    Würden die Bürger sich merken, was ihnen da angetan wurde und weitere 5 Jahre lang angetan werden wird, dann wäre sowieso ein Verzweiflungsakt zur Beendigung des SPÖVP-Grün Filzes nötig.

    Die Österreicher sollten nur noch die Parteiprogramme wählen, die für Österreich sind.

    • brechstange
      17. März 2014 16:35

      Europa liegt uns am Herzen, ab nur unter Bedingungen:
      Wir sind gegen Zentralismus, gegen Bürokratie.
      Wir sind für Eigenverantwortung, No-Bailout, Rückkehr zu Recht und Vertrag in Europa.

    • Josef Maierhofer
      17. März 2014 18:57

      @ Brechstange

      Das würde sich auch mit meiner Meinung decken.

  25. mischu
    17. März 2014 11:56

    Es ist den Freiheitlichen zu wünschen, daß sie bei der EU-Wahl Platz 1 erobern und danach eventuell mit anderen erstarkten rechten Parteien im EU-Parlament einen konstruktiven Block bilden, der die Brüsseler Politkaste aufrüttelt und positive Veränderungen im EU-Parlament bewirkt.

    Das könnte der Europäischen Union noch einmal neues Leben einhauchen, den Unmut in der Bevölkerung über die Bevormundung, Regulierungswut, den Genderwahnsinn, die politisch linkskorrekte Zwangsbeglückung beruhigen und vielleicht sogar die überbordenden Probleme mit dem Euro wieder ins (rechte) Lot bringen.

    Mit einem Wort - eine letzte Hoffnung für die Menschen, die sich längst von der Demokratur in Brüssel abgewendet haben!
    Entscheidend könnte jedoch die Wahlbeteilung sein, daher unbedingt hingehen und wählen!

  26. Buntspecht
    17. März 2014 10:59

    Jetzt war ich schon dran zu überlegen, die Neos zu wählen. Nachdem Busek jetzt erklärt hat, die Neos gewählt zu haben, ist das der Beweis, sie nicht wählen zu können!

    • AGLT (kein Partner)
      18. März 2014 08:24

      Die NEOS sind genderwahnsinnige (ihr Ober-Duracell-Häschen spricht nur mehr in der weiblichen Form) EU_Phoriker, die die Vereinigten Staaten von Europa wollen.

      Leider werden die NEOS nicht nur bei der EU-Wahl von vielen gewählt werden, vor allem von den Jungen, weil die NEOS ja als so hipp rüberkommen. Fragt man einen der (Jung)Wähler nach dem Programm, erntet man große Augerl.

    • Specht (kein Partner)
      18. März 2014 14:49

      Die Neos haben sich voll auf die Seite der SPÖ geschlagen, Kritik in diese Richtung kommt sehr verhalten und fast entschuldigend und nur unter Aufzählung vieler vermeintlich postiver Leistungen. Am besten zu beobachten bei Parlamentsdebatten, im übrigen ist der hyperventilierende Obmann auch nicht gerade sympathisch.

  27. Buntspecht
    17. März 2014 10:59

    Jetzt war ich schon dran zu überlegen, die Neos zu wählen. Nachdem Busek jetzt erklärt hat, die Neos gewählt zu haben, ist das der Beweis, sie nicht wählen zu können!

  28. Politicus1
    17. März 2014 10:53

    "Da haben es die Freiheitlichen leichter denn je zu punkten. Zugleich stehen sie ja auch als die einzigen da, die sich klar wertkonservativ positioniert haben"
    Stimmt das wirklich?
    Ohne jetzt gleich eine Wahlempfehlung abgeben zu wollen - aber um der Fairness willen möchte ich doch auf den EU-Abg. STADLER hinweisen, der es gemeinsam mit wertkonservativen Christen und den REKOS noch einnmal versucht.

  29. Helmut Oswald
    17. März 2014 10:16

    Ich kenne den freiheitlichen Kader, denn ich war selbst, bis zu meinem Austritt vor vielen Jahren, einst Teil desselben. Viele Freundschaften und gute Beziehungen, zugegebenermaßen auch die eine oder andere schlechte, haben sich unbeeinflusst von meinem persönlich abweichenden politischen Weg über viele Jahre erhalten - warum auch nicht? Mein Koordinatensystem, meine Selbstbestimmung als National-Liberaler hat sich wegen dieses Austritts nicht geändert, nur meine Einschätzung dessen, was politisch Not - wendig im eigentlichen Sinn des Wortes ist, habe ich revidiert. Ich kenne aber den 'Geschäftsbetrieb', die innere Verfasstheit dieser Partei immer noch mit hinlänglicher Genauigkeit, um eine wohl nicht völlig abwegige Einschätzung ihrer Wirkungsmacht abgeben zu können: wären die FPÖ Funktionäre durch die Bank 'faschistisch', wie die politische Linke unermüdlich verkündet, dann wäre ich beruhigt. Dann hätten wir eine mehr oder weniger klar durchstrukturierte Vorstellung eines Wertekanons, der fassbar und berechenbar ist. Viele würden dann sagen, daß es der 'falsche' oder ein 'böser' ist, aber derartige Wertungen liegen, wie stets, im Auge des Betrachters. Und nicht daß mich das jetzt freuen würde, wenn es so wäre. Aber - es wäre jedenfalls - ein vorhersehbarer, politischer Kurs. Denn die Freiheitlichen sind, gesellschaftspolitik ausgenommen, eine Partei der Beliebigkeit geworden. Soweit der 'Tabubruch'.

    Wäre mir die freiheitliche Partei gleichgültig, oder betrachtete ich sie als einen 'Feind' , dann könnte mich deren Entwicklung kalt lassen. Die letzte Wohltat, die ich meinen Gegnern zukommen lasse, ist es, sie auf Fehler aufmerksam zu machen oder sie auch noch zu beraten, wie man es besser machen kann. Aber nichts drückt die Verfasstheit der FPÖ in ihrem gegenwärtigen Stadium besser aus, als die sektenhafte Verbissenheit, mit der ein großer Teil ihrer Funktionäre sich in Bruderkriegen erschöpft, im Inneren der Partei, wie im Äusseren gegenüber 'Mitbewerbern innerhalb des Spektrums'. Mein Freund Lothar Höbelt würde nun mit seiner charmanten Eloquenz sagen, daß wäre immer so gewesen in der Politik und es ändern zu wollen sei vergleichbar mit dem Versuch, die Schwerkraft umzukehren, aber ganz so leicht geht es eben nicht ab. Und es ist auch nicht richtig - insbesondere im Vergleich mit den Sozialisten. In Wahrheit ist das beste Zeichen für die Ver-klein-bürgerlichung der Freiheitlichen, daß die Regel der neidvolle Umgang miteinander, der feindschaftliche Umgang mit Andersdenkenden des eigenen Spektrums dominiert. Insbesondere den als 'liberalen', schlimmer noch als 'wirtschafts- bzw neoliberalen Abweichlern' bezeichneten Personen oder Gruppen wird eine unversöhnliche Kampfansage verkündet - als wären diese nicht nur große Zweige oder Äste ein und desselben Baumes. Wenn sich also die größte Partei im ersten politischen Lager keinerlei weltanschauliche Toleranzen leisten kann oder wohl besser will, dann hat sie sich selbst zu Lasten der Vielfalt und damit auch der Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten des künftigen politischen Prozesses, in eine monochrome Gleichschalterei begeben, zentriert auf die Person ihres Spitzenkandidaten, die ihr Potential in geistiger und personeller Hinsicht deutlich einschränkt. Das ist bei der Linken, besonders aber den Sozialisten ganz anders: diese beweisen 1.) daß sie langfristig strategiefähig sind (siehe die Unterwanderung des ORF, der Staatsanwaltschaften, der Verstaatlichung der Printmedien, die Ausrichtung des Bildungswesens und dergl mehr) 2.) sie stehen, im Guten wie im Schlechten, zueinander und zu ihren Repräsentanten und halten gegenüber dem politischen Gegner zusammen wie Pech und Schwefel. EIgenschaften, die beide wichtig sind um der Gruppe als Ganzes - trotz innerer Vielfalt - ein geschlossenes Auftreten nach außen zu ermöglichen. Also - geht doch.

    Freiheitliche leben nicht von eigener Stärke, sondern der Schwäche der anderen.
    Sie scheuen die Verantwortungsübernahme und sind daher im derzeitigen Zustand bestenfalls eine Protestwählerpartei. Aber eine Partei, die schon Mal gegen die zu vielen deutschen Studenten wettert, an der Neutralität kleben bleibt obwohl klar ist, daß diese keinerlei sicherheitspolitische Wirksamkeit mehr entfaltet, sondern letztere nur im Verteidigungsbündnis liegen kann, deren Umgang mit ehemals sozialistischen Wählern sie zu den - nach Rot/Grün - nunmehr überzeugtesten Etatisten und Sozialstaatsgläubigen der Republik macht, deren industriefeindliche Parolen ihre ganze wirtschaftliche Inkompetenz aufzeigt - die wird uns nicht vor dem Untergang retten. Jeder Student im ersten Semester weiß, daß die Industrie nur von einem Modernisierungsschub, ausgehend von Forschung und Wissenschaft ihre Produktivität im globalen Wettbewerb halten kann, aber nicht im Wettlauf um das Lohndumping mit 'billigen Ausländern' - was man an jeder FP Ecke zu hören kriegt.

    Und dennoch, solange bessere Parteien mangels Stärke nicht in den Ring treten, so wie die, zu deren Aufbau ich selbst gerade beitrage - solange sind die Freiheitlichen eben die einzige Alternative im System zum System. Denn das System freilich, ist unser Untergang.

    • Wertkonservativer
      17. März 2014 10:32

      Klare und ehrliche Worte, werter @ Helmut Oswald:
      Respekt, Respekt!
      Eine Frage: werden wir hier irgendwann einmal erfahren, welcher Partei Sie Ihre Kraft und Ihre zugegebenermaßen imponierende Wortgewalt widmen?
      Dank im voraus!

    • Collector
      17. März 2014 11:47

      Helmut Oswald********************

      Eine klare Aussage: "DAS SYSTEM IST UNSER UNTERGANG".

      Und was kennzeichnet unser System? DIE LÜGE.

      Alexander Solschenizyn hat in seiner Nobelpreisrede uns aufgefordert, NICHT MIT DER LÜGE ZU LEBEN.

      Unser ganzes politisches System gründet auf der Lüge. Demokratie, Rechtsstaat, Grund- oder Freiheitsrechte, Gleichheit, Eigentum, freie Wirtschaft, Globalisierung, überall begegnen wir der Lüge.Demokratie ist die Lüge von der "Volksherrschaft" (Democarcy - The God that Failed), ds Recht wird heute von den Staatschefs gebrochen, Freiheit wich dem Verlust der Unabhängigkeit und der Versklavung, Gleichheit brachte Nivellierung, freie Wirtschaft wurde Opfer der Regelungswut, die Globalisierung drückt uns auf Chinesenniveau.

      Die Freiheitlichen versuchen wenigstens noch eine Synthese zwischen National und Sozial zustande zu bringen. Sie haben gegen den Beitritt zur EU votiert und sind dieser Linie treu geblieben. Alle anderen Parteien sind zu Österreich-Verrätern geworden. Mit dem Beitritt zur Währungsunion haben sie uns in eine Haftungs-, Schulden-, Fiskal-, Transfer- und Bankenunion getrieben, zur Verschleuderung unseres Volksvermögens in unvorstellbarer Weise beigetragen, die Zukunft künftiger Generationen im Weltcasino verspielt.

      Wenn noch etwas den "Höllensturz" (A. Tögel) aufhalten kann, dann sind es die Freiheitlichen. Von SPÖVP, Grünen und Neos ist nichts, aber schon gar nicht zu erwarten. SIE LEBEN MIT UND VON DER LÜGE, die in der EU zur Hochform aufgelaufen ist. Das konnte man in der gestrigen Sendung "Im Zentrum" feststellen: ein eitler Pfau (Martin Schulz), eine völkerrechtliches Gewäsch und Luftblasen absondernde Botschafterin (Frau Plassnik), ein halbdebiler Rußland"forscher" (Hans-Georg Heinrich) und der russische Botschafter als der einzig Vernünftige (Sergej Jujewitsch Netschjew). Er allein machte deutlich, dass der Westen das Völkerrecht in Faustrecht verwandelt hat und sich mit dem Teufel verbündet, um seine Machtinteressen durchzusetzen (er nannte als Beispiele Ukraine, Palästina, Irak, Syrien, Libyen, Tunesien, Ägypten, Iran). Er prangerte die ganze "Doppelzüngigkeit" des Westens mit Recht an. Wen wundert es noch, dass er die Sympathien der Zuschauer einheimste?

      In der Rußlandpolitik der Freiheitlichen (und jener Leitls!) steckt mehr Wahrheit als in dem ganzen EU-Fanatismus von Karas, Leichtfried, Lunacek oder Strolz (Milnar). Sie und ihre Parteien sind nicht mehr wählbar.

    • Majordomus
      17. März 2014 12:03

      @Helmut Oswald
      @Collector
      **************************************+!!!

    • terbuan
      17. März 2014 12:08

      Ebenfalls*****!

    • Wertkonservativer
      17. März 2014 12:32

      Nun, @ Collector:

      gar so arg scheint's noch nicht mit unserem Weg in den Untergang zu sein!
      Unsere Leutln fühlen sich mehrheitlich immer noch recht wohl, konsumieren ganz emsig und freuen sich ihres Lebens! Ein wenig mehr Optimismus würde wohl manchen hier ganz gut tun!
      Zu den Lügen der Politiker: irgendwie natürlich ärgerlich, doch praktisch Grundvoraussetzung für politische Karrieren (in allen Parteien!).

      Nun zu den Freiheitlichen:

      wie, meinen Sie, könnten die Freiheitlichen mit ihren paar Hanseln (von fast tausend) im EU-Parlament es wohl schaffen, die böse Kommission auf ihre "Grundsätze" einzuschwören? Meinen Sie, dass die FPÖ-Frontmänner Vilimsky und Mölzer dazu imstande wären? Ein frommer Wunsch, sonst wohl kaum was!

      Übrigens: Die Begriffe National und Sozial sind in direktem Zusammenhang (immer noch) ein wenig belastet! Ich finde nichts dabei, andere jedoch schon!
      Ich empfehle, den Freiheitlichen ein anderes Mäntelchen umzuhängen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • diko
      17. März 2014 18:01

      @Helmut Oswald
      @Collector
      *************!
      DANKE, klar und deutlicher lässt es sich kaum sagen!

    • ProConsul
      17. März 2014 20:58

      Collector

      ausgezeichneter Kommentar!

    • Pumuckl
      17. März 2014 23:34

      @ Helmut Oswald 10:16

      ° " So weit der Tabubruch. " Dieser bestand für mich IN DER FAST EINSTIMMIGEN
      PARLAMENTARISCHEN BILLIGUNG DES TSCHECHISCHEN EU-BEITRITS UND DAMIT AUCH DER BENESCH-DEKRETE, EINSCHLIESSLICH DES MENSCHENVERACHTENDEN AMNESTIEPARAGRAPHEN!

      Bis heute warte ich vergeblich darauf, DASS SICH DIE FPÖ FÜR DIESEN VERRAT AN IHRER STAMMKLIENTEL ENTSCHULDIGT !

      ° " . . . an der Neutralität kleben bleibt . . . "

      Schon 2006 erschien von Peter SCHOLL - LATOUR das Buch RUSSLAND IM ZANGENGRIFF.

      Diese EU räumte Rumänien und Bulgarien kurz noch kurz vor deren EU-Beitritt am 1. Dez. 2007 den USA, also einer außereuropäischen Macht, das Recht ein
      zahlreiche Militärstützpunkte zu errichten. US-Bürger genießen dort Imunität, die Stützpunkte sind so gut wie exterritorial.

      Hinter dem ganzen, für die Nettozahler sündteuren EU-Eifer, die Ukraine mittelfristig der EU einzugliedern, steckt doch auch DIE GIER DER USA, DORT WEITERE MILITÄRISCHE STÜTZPUNKTE, ZU ERRICHTEN.

      WOZU DIESE MILITÄRISCHE EINKREISUNG RUSSLANDS DURCH DIE USA ???

      WO IST DIE MÖGLICHKEIT ZU EINEM MILITÄRBÜNDNIS, WELCHES NICHT IN IRGEND EINER FORM DEN UNDURCHSICHTIGEN IMPERIALISTISCHEN ZIELEN DER
      USA DIENT ? ? ?

      Ich kann kein Militärbündnis für welches Österreich seine Neutralität aufgeben müßte erkennen, welches nicht letzten Endes unter dem Oberbefehl der USA für deren dubiose NEUE WELTORDNUNG in den Krieg ziehen müßte.
      Da sind mir österreichische Soldaten zu schade ! ! !

    • Helmut Oswald
      18. März 2014 08:03

      @Pumuckl

      Wenn ich NATO gemeint hätte, dann hätte ich NATO geschrieben. Ich kann viele sicherheitspolitische Bündnisse sehen, aber eben, dazu muß man etwas anderes tun, als nur dazusitzen und ständig Verschwörungen sehen und sich passiv positionieren, mit larmoyantem Habitus. Bündnisse wollen GESCHLOSSEN werden, und zuvor wollen sie verhandelt werden, zuvor sollten sie DURCHDACHT werden. Neutralität aus Trotz ist der schlechteste aller Auswege - es bedeutet, sich einer existenziell entscheidenden Frage nicht zu stellen. Aber nach meiner Einschätzung hapert es bei den Freiheitlichen schon am DURCHDENKEN der Konsequenzen ihrer eigenen - angeblichen - politischen Linie. Dieses Land benötigt ein Wirtschafts- und ein Verteidgungsbündnis, anders wird eine Lösung aus dem EU / one world / ESM Multikulti Moloch nicht möglich sein. Aber wer schon innerhalb des eigenen innenpolitischen Spektrums den Ausgleich zwischen verschiedenen Nuancen / Ausprägungen / Flügeln nicht schafft, der schafft natürlich weder geistig noch organisatorisch die Bewältigung der Bündnisaufgabe.

    • Julia (kein Partner)
      18. März 2014 15:56

      Pumuckl

      " Dieser bestand für mich IN DER FAST EINSTIMMIGEN
      PARLAMENTARISCHEN BILLIGUNG DES TSCHECHISCHEN EU-BEITRITS UND DAMIT AUCH DER BENESCH-DEKRETE, EINSCHLIESSLICH DES MENSCHENVERACHTENDEN AMNESTIEPARAGRAPHEN!

      Strache's Familie (Eltern) wurde ebenfalls aus dem Sudetenland vertrieben. Er hat immer gegen die Benes-Dekrete gekämpft. Das sie das nirgends gelesen haben darf sie nicht verwundern, denn wenige haben die Möglichkeiten die Parlamentsdebatten zu verfolgen, wo er dies mehrmals anprangerte. Die fast einstimmige parlamentarische Billigung kam durch ÖVP/SPÖ/Grüne zustande.

  30. Undine
    17. März 2014 09:52

    Um einst Jörg Haiders unaufhaltbaren Aufstieg zu bremsen, haben die verschreckten Roten, Schwarzen und Grünen ALLES getan, was in ihrer Macht stand. Einmal wurden sogar die Wahlen in 3 Bundesländern auf EINEN TAG verlegt, weil man HOFFTE, Jörg Haider könne dann NICHT in 3 Ländern zugleich "wahlwerben" ---er KONNTE und siegte!

    UMFRAGEN wurden zunächst so gestaltet, daß sich keiner traute, seine Meinung offen auszusprechen. Dann hieß es eben, die Umfragen stünden sehr schlecht für die FPÖ, was Wähler von einer Stimmabgabe für die FPÖ ABHALTEN sollte.

    Als dies alles nichts nützte, drehte man den Spieß um und sagte plötzlich den Freiheitlichen GROSSE, aber völlig unrealistische Zugewinne voraus---nur um dann sagen zu können, die FPÖ habe--- TROTZ bedeutender Stimmenzuwächse!--- die UMFRAGEWERTE nicht erreicht.

    Ich fürchte, man bedient sich diesmal wieder dieser CHUZPE (ein häßliches, aber passendes Wort für diese Art der Manipulation). Ich wette, daß etwa vier Tage vor der Wahl ---ganz ZUFÄLLIG!---irgendetwas plötzlich gefunden wird, was die FPÖ diskreditieren soll, aber keine Zeit mehr vorhanden ist, sich zu wehren/rechtfertigen. Das ist die altbewährte Methode der linken Mischpoche (auch das ein häßliches, aber zutreffendes Wort), den Gegner lahmzulegen.

    • Wertkonservativer
      17. März 2014 13:07

      Werte Frau Undine,

      Sie haben - was die Freiheitlichen betrifft - natürlich in einigen der angeführten Fälle durchaus recht!

      Doch was speziell die Impertinenz der Sozialisten knapp vor einzelnen Wahlgängen betrifft, da sind schon die Schwarzen die viel öfter heimgesuchten Leidtragenden.
      Denken Sie doch z.B. an die Heimhelfer-Geschichte, die unseren Dr. Schüssel szt. den Wahlsieg gekostet hat! Es gab durchaus auch andere G'schichteln dieser Art, die ich inzwischen vergessen habe: da sind die roten Wahlhelfer jedenfalls Spitze!

      Vor allzu vielen Verschwörungstheorien möchte ich warnen: in gewissen Kreisen sind die Freiheitlichen zwar "stigmatisiert", doch eine selbstbewusste Partei mit erstklassigen Spitzenleuten muss derlei Handicaps mit "Links" parieren können!

      Bitte nicht böse sein!

      Liebe Grüße,

      Gerhard Michler

    • Haider
      17. März 2014 23:08

      Daß sich die Systemparteien (ÖVP und SPÖ) und ihre Medien antidemokratischer Mittel bedienen, um möglichst lange am Futtertrog zu bleiben, kann ich wenigstens nachvollziehen. Aber daß die anderen sogenannten Oppositionsparteien wie Grüne, Neos, Stronach, Rekos und was sonst noch alles aus dem Sumpf auftaucht einzig die FPÖ attakieren, das zeigt, woher der Wind bläst (und das Geld kommt).
      Und wieder haben Sie meine 3 Sternderl!

    • kaffka (kein Partner)
      18. März 2014 12:47

      Undine
      17. März 2014 09:52

      Ganz besonders interessant ist, dass beide hässlichen Worte aus (nona) einer Sprache kommen!

  31. Wolfgang Bauer
    17. März 2014 09:34

    Ich verstehe den EU-Hurrapatriotismus der ÖVP am wenigsten. Denn wo bleiben denn die Erfolge der vielbeschworenen Wachstumsversprechen? Lissabon: in 10 Jahren wachstumsstärkste Region! Das war vor 10 Jahren!

    Und jetzt: Reindustrialisierung! Und zugleich wird konterkariert, was nur geht: CO2-Ziele etc.

    ÖVP=Wirtschaftspartei?? Hier wäre ein herrliches Potential für die so dringlich gesuchte Absetzung von den NEOS. Aber was macht die ÖVP? Sie setzt einen Verblendeten an die Spitze - und vergisst sich selbst sogar auf den Plakaten. Das ist Selbstbewusstsein! Das ist Strategie! In den Untergang.

    Die einzige Motivation, die ÖVP zu wählen, ist ev. das Verhindern des unsäglichen Herrn Schultz als Kommissionspräse. Da wäre der Herr Juncker ja vielleicht doch noch besser.

    • dssm
      17. März 2014 10:44

      @Wolfgang Bauer
      Wäre ich trotz aller katastrophalen Entwicklungen nicht doch noch EU-freundlich, so würde ich gerade eine Wahlempfehlung für Schultz abgeben. Ist der erst gewählt, dann ist die EU sehr schnell Geschichte. Gegen den ist der verlogene Juncker ja noch ein Goldstück!

      In diesem Licht betrachtet:
      Also, wer die EU wirklich schädigen will: SPÖ, Grüne, NEOS wählen! (wenn die genügend Stimmen kriegen, dann gibt es die 105%ige Frauenquote, Abtreibungsgebot für Inländer, Tempolimit zehn (10) Km/H auf Autobahnen und Verbot von ‚gehobenen’ Tätigkeiten für heterosexuelle Männer, sowie eine Vorschrift welche den Wasserbedarf pro Toilettengang auf 0.5 Liter begrenzt, inklusive Überwachung mittels Kamera).
      Wer die Hoffnung noch nicht aufgegeben hat, also endloser Optimist ist: ÖVP (Vorsicht dieses Präparat hat Nebenwirkungen).
      Wer die EU möglichst lange haben will: FPÖ (je mehr diese den Wahnsinn behindern, desto länger machen die Bürger mit).

    • Buntspecht
      17. März 2014 11:50

      @dssm...SPÖ, Grüne, NEOS ... einfach köstlich formuliert *********

    • Wertkonservativer
      17. März 2014 11:51

      Auch wenn's Ihnen schaden sollte (täte mir leid!), werter @dssm:

      seit einiger Zeit bemerke ich einige gedanklichen Gemeinsamkeiten zwischen Ihnen und mir: vielleicht die gleiche berufliche Herkunft als Kaufleute?

      Wie auch immer: dass ich zur kleinen, aber feinen Kaste der "endlosen Optimisten" zähle, ist hier allseits bekannt! Vor den Nebenwirkungen des Präparates fürchte ich mich nicht: ich bilde mir nämlich ein, von Natur aus ein "Held" zu sein!
      (bitte widersprechen Sie mir nicht: das wäre für mich ein Sturz ins Bodenlose! Hahaha!)!

      Grüße,

      Gerhard Michler

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • terbuan
      17. März 2014 20:50

      @dssm
      Grandioser Sarkasmus heute, perfekt!*****

  32. dssm
    17. März 2014 09:10

    Die FPÖ ist und bleibt eine demokratische Partei.
    Also habe ich keine besondere Angst vor denen, auch wenn ich Sie wegen der mangelnden Wirtschaftskompetenz für nicht wählbar halte. Insbesondere das ewige hin und her ist für Wähler lästig, einmal gute wirtschaftsliberale Punkte und morgen tiefster Ständestaat und übermorgen paternalistisch-sozialistische Töne. Wer soll sich da auskennen?

    Da wären die Grünen viel gefährlicher, bei denen heiligt der Zweck die Mittel. Die sind in Wahrheit gar nicht so demokratisch, ich will aber nicht in einer PC-, Gender-, Quoten-, Migrantengesellschaft leben. Ich will nicht, daß Fleiß und Leistung, Ehrlichkeit und Anstand noch mehr verachtet werden.

    Was soll also der Wähler tun, wenn die beiden Regierungsparteien wirklich jedes Fettnäpfchen betreten müssen und für wirklich keinen einzig greifbaren Wert stehen?

  33. HDW
    17. März 2014 08:53

    Man kann ruhig eine Proteststimme für die FPÖ abgeben: die internationale Antifa-Truppe, besonders in der BRDDR, wird jede Regierungsbeteilung der FPÖ verhindern! Aber wenigstens zittern dann die morschen Knochen des korrupten Establishment Politik-Medien-Institutionen im österreichischen Gesellschaftskörper. Und der WK kann seine automatisierte nibelungentreuen Kommentare zum Piaristenschüler AU über die "mangelnde Wirtschaftskompetenz der FPÖ"ja weiter ausbreiten, gut dadurch immer wieder an den Mief der korrupten schwarzen Hegemonie in den Ländern erinnert zu werden!

    • Wertkonservativer
      17. März 2014 10:22

      Super, @ HDW,

      wie trefflich Sie meine Geisteshaltung (und auch die des Herrn A.U.) in geordnete Worte fassen!
      Eine allfällige Regierungsbeteilung der FPÖ, an sich derzeit ja nicht spruchreif, wird sicher nicht von außen her vereitelt werden können, jedoch höchstwahrscheinlich vom Unwillen potentieller Koalitionspartner, falls sich die Blauen nicht zu einer Pro-EU-Haltung durchringen können!
      "Korrupte schwarze Hegemonie in den Ländern"!
      Die Blauen hatten nur in einem Land "die Chance": was sie da leisteten, wird uns allen noch jahrelang auf den Kopf fallen!
      Soviel zu Ihrer selektiven Wahrnehmung. Viel Spaß weiterhin!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      17. März 2014 10:32

      @ WK

      Das Verdienst, ohne Not eine ausländische Schrottbank zu kaufen, bleibt aber dem Vizekanzler Pepo Pröll vorbehalten, oder? ;-)

    • dssm
      17. März 2014 10:57

      @HDW
      Zum Thema Korruption:
      Der gute Schüssel hat gezeigt wie man die Freiheitlichen wieder los wird. Er hat sie an der Macht beteiligt!
      Und siehe da, unter dem kleinen, im wesentlichen sauberen Kopf um Haider oder Haupt, da waren genau die gleichen korrupten Kriecher wie in den anderen Parteien. Nur hatte Haider ein Problem, seine Mannen waren nicht so erfahren wie man Korruption, Nepotismus und Gier verschleiert. Also entstand der Eindruck die FPÖ sei ein schlimmerer Haufen als die SPÖ, was so aber gar nicht stimmt! Aber eben nichts an der Tatsache ändert, daß die FPÖ genau so bewiesen hat, welche Art von Funktionär sie ab der zweiten Reihe hat.

    • HDW
      17. März 2014 13:36

      ad Wertkonservativer
      17. März 2014 10:22

      Also gut, die FPÖ steht sich selbst im Wege. Pro-EU war sie aber unter vanTongel, Zeilinger u.s.w. schon als die Roten noch von der USIA-Vergangenheit träumten. Die Frage welche EU wird allerdings von den jetzigen Claqueuren gefliessentlich vermieden und jetzt sogar einer NATO-EURO-EU das Wort geredet, siehe ESM und die Ukraine!
      Den Wiederaufbau korrupter Hegemonie der Schwarzen jedenfalls in NÖ habe ich im Umfeld von Landesbeamten direkt erlebt! Demokratie bedeutet für mich nicht die ständige Bestätigung der (notwendigen) Macht sondern die Möglichkeit einer sich Gehörverschaffenkönnenden (geordnetes Wort!) Opposition, nicht einer Scheinopposition, die gabs auch in der DDR!

  34. Inger
    17. März 2014 08:47

    Es heisst WAHL! und warum soll ich da nicht wählen? Die Zeiten, in denen über Generationen immer dieselbe Partei gewählt wurde, weil der Vater und der Großvater auch schon gewöhlt haben, sind ja doch längst vorbei, hoffe ich.
    Wenn ich meine, diese oder jene Partei könnte mir in den nächsten Jahren das bringen, was ich mir erhoffe, dann wähle ich, wenn nicht, es kommt sicher die nächste Wahl. Das hat ja nichts mit Untreue zu tun, sondern mit dem Wahlrecht. Es ist ja schlimm, dass die Partei der Nichtwähler zunimmt und wenn man die Wahlen der letzten Jahre so verfolgt hat, immer haben die sich zum Wahlsieger ausgerufen, die die meisten stimmen verloren haben, aber sie sind halt die Ersten geblieben, dank der geringen Wahlbeteiligung . Das ist doch nicht die Vorstellung, die man von Wahlen hat, oder??? Und was es bringt, wenn zwei meinen sie müssten unbedingt auf biegen und brechen ihre Stellung halten, das spüren und sehen wir ja jeden Tag. Ich meine, jeder sollte einmal zeigen, was er kann und wenn es die FPÖ ist, eine Periode ist so schnell vorbei, dann besteht ja wieder die Möglichkeit anders zu wählen.

    • dssm
      17. März 2014 11:02

      Apropos Wahl, damit Sie die Verruchtheit unseres Systems verstehen und besser die politische Landschaft verstehen, habe ich Sie ja gebeten zu Ihrem Steuerberater (so ferne dieser auch Ihr Lohnverrechner ist) zu gehen um etwas abzuklären. Schon einen Plan wann dies passieren soll? Sie werden staunen! Sie werden feststellen, wie wirr und krude unsere Verwaltung ist.

  35. schreyvogel
    17. März 2014 08:45

    Dass die FPÖ Wahlbeobachter auf der Krim gestellt hat, stört mich weit weniger als dass der Karas ständig mehr Steuern für die EU fordert.
    Ich will EU-Abgeordnete wählen, die die Interessen Österreichs vertreten.

  36. Wertkonservativer
    17. März 2014 08:05

    Nun, ich habe schon einmal gegen den ersten Platz der Freiheitlichen gewettet, und damals, gegen einen lieben Blogfreund, knapp gewonnen: der Siegeswein hat uns im Freundeskreis sehr gemundet!
    Diesmal biete ich zwar keine Wette an (keinesfalls aus Zweifel am von mir erwarteten Ergebnis!), doch meine ich, dass auch diesmal die Freiheitlichen bei der EU-Wahl nicht als Erste durchs Ziel gehen werden!
    Meine (subjektive) Begründung:
    erstens wird das "lange Gedächtnis" des Wahlvolkes meist überschätzt, zweitens treffen Meinungsumfragen mehr als zwei Monate vor dem Wahlgang selten zu, und drittens würde diese doch recht schwache Anti-EU-Truppe gerade bei einer Wahl zu einer zentralen Institution der Europäischen Union außer Anti-EU-Blabla kaum begründen können, was sie zusammen mit ihren versprengten "Gesinnungsfreunden" im EU-Parlament schon viel an Veränderungen herbeiführen könnte!
    Und auch die Pinken können zusammen mit der Liberalen Fraktion kaum was Sinnvolles weiterbringen!

    Schimpfen und Besserwissereien allen (ohne es selbst besser zu wissen). wird wohl nicht genügen, um den Blauen den obersten Stockerlplatz zu sichern!
    Nun, das ist meine Meinung! Bleiben Sie ruhig bei der Ihren!

    (mail to: Gerhard@michler.at)

    • dssm
      17. März 2014 11:11

      Da könnten Sie Recht haben, aber aus unschönen Gründen.
      Die Veröffentlichte Meinung geht mit den Freiheitlichen ja nicht sehr fair um. Da wäre etwa A. Mölzer, ein mir zwar unsympathischer Kerl aber halt gebildet und intelligent. Der hat ein paar ganz gute Sprüche zur EU auf Lager, kann sie auch gut begründen. Nur in keiner, wirklich keiner Zeitung liest man etwas darüber oder geht auf seine Argumente ein (und im ORF sowieso nicht).
      Es stimmt also nicht, dass die FPÖ nur ein Anti-EU Programm hat, leider kann man Aufgrund des Medienboykotts nicht beurteilen inwieweit dies eine persönliche Meinung oder Parteilinie ist.
      Mal sehen wie weit die Journaille die FPÖ noch ‚drücken’ kann; solange der unfähige und unwählbare Strache dort sein Reich hat, jedenfalls noch eine Weile.

    • Wertkonservativer
      17. März 2014 12:12

      @ dssm:

      bitte einen Stahlhelm besorgen: ich habe Sie heute schon an anderer Stelle gelobt!
      Jedoch: Ihr Urteil über H.C.Strache ist auch meines!
      Der "Medienboykott" hat wohl mehrere Gründe: einen aus der von Blau immer noch da und dort benützten "Vergangenheit", den wesentlichen jedoch aus Partei-Eigenverschulden: sie bringt - außer Oppositions-Blabla - wirklich kaum was, das sie für "normale" Österreicher interessant machen könnte.
      Ihr Haupt-Publikum kann man bei den jährlichen Bierzelt-Festivitäten gut studieren:
      ich will da gar nicht weiter hineinstochern!!!!

      Nochmals: bitte Stahlhelm anfordern, aber trotzdem weiterhin an Ihren Meinungen festhalten!

      Grüße,

      Gerhard Michler

    • dssm
      17. März 2014 15:28

      @Wertkonservativer
      Ich habe zwar nicht Ihren unzerbrüchlichen Optimismus und sehe doch eine ganze Reihe von Gewitterwolken am Horizont, aber Stahlhelm braucht man gegen die Blauen keinen!

      Es geht ganz einfach. Jedes Mal wenn die loslegen wollen, nimmt man die im Internet verfügbaren programmatischen Schriften der Strache-FPÖ und kommentiert einfach die ersten paar Seiten und schon kehr Ruhe ein – so einfach. Hat bisher wunderbar funktioniert.
      Sollte der einem der aus diesen Schriften entgegenkommende Mist zu viel sein, ein Bierchen dazu trinken, dann geht es schon.

      Zugegeben die FPÖ hätte auch andere Kaliber in ihren Reihen, da wäre es nicht so schnell erledigt, aber die sind zu meiner zweifelhaften Freude ja kaltgestellt.

    • Wertkonservativer
      17. März 2014 16:09

      Das mit dem Stahlhelm haben Sie missverstanden, lieber @ dssm!

      Ich meinte, Sie würden ihn für den eventuellen Fall benötigen, wenn Blog-EU-Fresser und FPÖ-Freunde" Ihnen - gleich mir - eine schnalzen wollten!
      Die FPÖ selbst ist harmlos bis zum Gehtnichtmehr: die tut niemandem was, weder im Negativen, noch im Positiven!

      Grüße,

      Gerhard Michler

    • kaffka (kein Partner)
      18. März 2014 13:00

      Wertkonservativer
      17. März 2014 08:05

      Man soll doch nicht so tun, als ob die jetzigen Weggeordneten etwas sinnvolles zuwege gebracht hätten!

  37. logiker2
    17. März 2014 07:58

    warum sollte man Parteien wählen, welche Österreich und dessen Zukunft verraten und verkaufen ? Alternativen sind nur mehr FPÖ/Stronach.

    • brechstange
      17. März 2014 08:24

      "Uns gibt es ja nicht mehr", so wird es medial dargestellt. Die ÖVP ist ja nun auf den parteilichen Zusammenarbeitstripp, vergisst aber jedesmal, dass Team Stronach 11 Abgeordnete hat, in drei Landtagen vertreten ist. Kürzlich erst fehlte TS in einer Aufzählung. Vor allem propagiert die ÖVP sehr auffällig, die Zusammenarbeit mit Neos, die haben 9 Abgeordnete und in Stadt Salzburg einen Stadtrat. Baut sich hier die ÖVP einen Juniorpartner unter EU-Nomenklaturas Gnaden?

    • logiker2
      17. März 2014 15:35

      ja, sieht so aus, dass die tiefrote Gesellschaftspolitik der Neos den Schwarzen näher liegt, als das christlich/soziale gem. ihrem Parteiprogramm.

  38. Obrist
    17. März 2014 07:50

    Es mag schon sein, dass die Freiheitlichen ein sattes Plus bei der EU Wahl einfahren werden- langfristig sind sie leider momentan keine regierungsfähige Alternative für unser Land; es sei denn, dass sie endlich ihren intellektuellen Unterbau verstärken, um auch entsprechend fundiert auf das Tagesgeschehen reagieren zu können. Ein Zukunftsprogramm kann nicht daraus bestehen, mit zugkräftigen Parolen den Regierungsparteien bloß möglichst viele Stimmen Unzufriedener abzuluchsen, um dann relativ ratlos das Ruder dem kleineren Koalitionspartner zu übergeben zu müssen ( siehe Schwarzblau). Ebenso ist die derzeitige Fokussierung auf bildungsferne und schlecht ausgebildete Bevölkerungsschichten (obwohl diese momentan die Mehrheit stellen) keine Garantie für ein langfristiges politisches Überleben. Gerade bei Themen wie Familien, Gesundheitsreform, Wirtschaftsstandort und Bildung könnte sich die Partei bis zu den nächsten Wahlen durch den Einsatz erfahrener Berater massiv profilieren. Noch nie waren die Chancen so groß, unser korruptes System mit demokratischen Mitteln zerschlagen zu können. Die allen unseren Parteien (? Der Österreichischen Seele) eigene arrogante Beratungsresistenz in Führungsgremien hat aber schon so manchen Sturm zum Lercherlschas werden lassen und nahezu jede sinnvolle Reform verhindert.

  39. simplicissimus
    17. März 2014 07:25

    Und was koennen wir jetzt tun ausser in gestoerte Zuckungen auszubrechen und FPOe zu waehlen oder in innerer Resignation zu versinken?
    Ich werde ohne Zuckungen FPOe waehlen. Es gibt weltweit keine Partei, die ideal ist und es wird nie eine geben.
    Ich waehle eben aus zutiefst demokratischen Gruenden zwecks Machtausgleichs die Opposition. Auch wenn das unbefriedigend ist. Es gibt auch kein befriedigendes politisches System.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      18. März 2014 09:46

      A.U.: "...Zugleich stehen sie ja auch als die einzigen da, die sich klar wertkonservativ positioniert haben. Da man bei der ÖVP als Wähler nicht mehr weiß, woran man ist (von der Schwulenadoption bis zur Gesamtschule gibt es keinerlei eindeutigen Parteistandpunkt mehr), und da die Neos gesellschaftspolitisch ganz nach links abgeschwommen sind, ist das Feld frei und offen für die FPÖ."

      A.U. und simplicissimus ist zuzustimmen! Als t a t s ä c h l i c h wertkonservativer Realist (und nicht weißbärtiger, realitätsfremder Almöhi...) gibt es zur FPÖ bei all´ deren Schwächen dzt. keine Alternative, außer man ist von der SPÖ/ÖVP/Grünen beruflich, wirtschaftlich, einwanderungsmäßig, sexualrichtungsmäßig etc. etc. abhängig, oder grenzdebil, altersschwach- und/oder starrsinnig, bzw. medienmäßig überhaupt verblödet!





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