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Ein Ministerium agitiert gegen Heiligenkreuz

Im „Wissenschaftsministerium“ werden staatsoffizielle Aussendungen produziert, die einen ordentlich ins Staunen bringen.

In einer solchen Aussendung, die mir ein staunender Empfänger zugeschickt hat, heißt es wörtlich: „Heiligenkreuz gilt als ein erzkonservatives und papsttreues Kloster, was sich durch die Pflege monastischer Traditionen (z.B. Gregorianischer Choral, Feier der heiligen Messe auf Latein) und in Kritik liberaler Strömungen innerhalb der katholischen Kirche zeigt.“

Erstaunlich. Bisher war das Wort „erzkonservativ“ eigentlich nur in linken Kampfmedien wie dem „Falter“ zu lesen. Dass es nichts anderes als ein Schimpfwort ist, wird ja auch dadurch klar, dass seine Anwender, niemals „erz-“ (oder ähnliche abwertende Vorsilben) auch in Zusammenhang mit linken Parteien, Organisationen oder Ideologien verwenden. Es sind die gleichen Kampfschreiber, die fast automatisch auch „liberal“ immer mit der Vorsilbe „neo-“ versehen. Wobei keiner der Schimpfer imstande ist, „erz“ oder „neo“ auch nur irgendwie substanziell zu definieren.

Aber wir lernen: Solche Kampfvokabeln werden nun auch in offiziellen Aussendungen des Wissenschaftsministeriums ungeniert verwendet (natürlich auch dort ohne jeden Definitionsversuch).

Genauso absurd ist, dass die (in zahllosen CDs verkauften) Gregorianischen Choräle der Heiligenkreuzer beim Wissenschaftsministerium als ideologisches Indiz auftauchen. Klare Folge: Ein ordentlicher Linker wird diese CDs nun sofort angewidert entsorgen müssen.

Mindestens genauso köstlich ist die Bezeichnung „papsttreu“. Logische Erkenntnis: Andere Orte, die man bisher ebenfalls für römisch-katholisch gehalten hat, sind nicht papsttreu.

Um nicht missverstanden zu werden: Selbstverständlich muss sich Heiligenkreuz wie jede andere kirchliche und sonstige Institution – auch scharfe – Kritik gefallen zu lassen. Von jedem. Nur eine Gruppe sollte absolut neutral bleiben: die Republik und all ihre Unterorganisationen. Das war bisher gute Sitte in diesem Land. Und sollte es auch dann bleiben und gelten, wenn die Kritik etwas fundierter wäre, als es die Phrasen von Beamten des Wissenschaftsministeriums sind.

Wenn man das nicht versteht, sollte man sich besser außerhalb eines Ministeriums einen Job besorgen. Zum ersten Mal ahne ich nun auch, dass der gegen den abgegangenen Minister Töchterle erhobene Vorwurf, er habe sich bei aller Nettigkeit zu wenig um die ihm obliegenden Dinge gekümmert, offenbar zumindest in Teilbereichen sehr wohl zutrifft. Oder hat er vielleicht gar nicht gewusst, dass zu seinem Haus auch eine „Stabsstelle Support International“ gehört? Die Bürger haben es ja bisher auch nicht geahnt, dass es das gibt (und sie dafür zahlen).

Jedenfalls wüsste ich nun als verantwortlicher Politiker, wo es die nächsten Beamtenposten einzusparen gäbe. Ohne dass diese irgendwem auch nur eine Sekunde abgehen.

PS: Mit der in den letzten Wochen vieldiskutierten und kritisierten Zusammenlegung der Wissenschaft mit dem Wirtschaftsressort hat das Ganze übrigens nichts zu tun: Ist doch diese Zusammenlegung noch gar nicht vollzogen.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Februar 2014 11:24

    A.U. zitiert:

    „Heiligenkreuz gilt als ein erzkonservatives und papsttreues Kloster, was sich durch die Pflege monastischer Traditionen (z.B. Gregorianischer Choral, Feier der heiligen Messe auf Latein) und in Kritik liberaler Strömungen innerhalb der katholischen Kirche zeigt.“

    Auf mich wirkt dieser Satz wie ein STECKBRIEF, mithilfe dessen nach UNBOTMÄSSIGEN Mönchen GEFAHNDET werden muß, die sich straffällig gemacht haben, weil sie zeitgeistigen Strömungen nicht mit fliegenden Fahnen Folge zu leisten gewillt sind, sondern sich dem linken "Zeitgeist" einfach stur widersetzen.

    Ja, wo sind wir denn? In irgendeiner letztklassigen Diktatur?
    Welche (kranken!) Gehirne brüten solche Gedanken/Sätze aus?

    Wie schön ist doch ein Gregorianischer Choral, wie feierlich eine lateinische Messe---WEN geht es etwas an, wenn diese Mönche sie mit Freude singen, bzw. die lateinischen Worte verwenden statt der deutschen? Genau diese Leute, die darin ein Haar in der Suppe finden, sind es, die sonst keine Gelegenheit auslassen, die Deutsche Sprache zu verhunzen und herabzuwürdigen!

    Aber die TRADITION ist es, die den Linken ein Dorn im Auge ist---weil sie selber keine haben---alle sollen gleich sein, alle ohne Vorzüge der Tradition.

    TRADITION ist NICHT die ANBETUNG der ASCHE, sondern die WEITERGABE des FEUERS.

    Ja, in welcher Zeit leben wir denn?
    Müssen wir uns nicht tagaus, tagein, jahraus, jahrein bitterste Vorwürfe anhören, warum unsere Eltern, Großeltern, Urgroßeltern vor vielen Jahrzehnten nicht aufgemuckt und sich nicht gewehrt haben, als Hitler an die Macht kam und für viele Menschen nicht tragbare Ideen ausbrütete und erzwang?

    Die Antwort: Sie haben sich arrangiert; an dieser Methode hält man auch heute noch fest---man arrangiert sich mit der Diktatur der Political Correctness, die kranken linken Gehirnen entsprungen ist, um keinen Ärger zu bekommen, nicht ungut aufzufallen. Und so ganz still und leise kann sich der totgeglaubte Kommunismus mit seinen Denkverboten einnisten---und dann schnappt die Falle zu.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Februar 2014 01:35

    Ich halte diese Aussendung für eine Erzsauerei. Wenn das linke Publikationen machen, ist es leider schon alltäglich, aber in einem Ministerium gehört der betreffende Beamte, wenn schon nicht gefeuert (weil pragmatisiert), dann auf einen Nebenposten versetzt. Und sein vorgesetzter Abteilungsleiter oder gar Sektionschef ebenso. Und das bei einem schwarzen Minister. Ist diese Partei noch sinnvoll zu retten?

  3. Ausgezeichneter KommentatorBeckmesser
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Februar 2014 07:38

    Die selbstzerstörerische Tendenz einer einst staatstragenden Partei mit Wirtschaftskompetenz und Werten wird jeden Tag offensichtlicher. Der linke destruktive Geist ist überall angekommen, der Marsch durch die Institutionen perfekt gelungen, eingeschlossen die Umwertung aller Werte. Leider ist es in Deutschland nicht viel anders. Es wäre höchste Zeit, eine massive Gegenbewegung zu starten.

  4. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Februar 2014 14:50

    Im inkriminierten Text fehlt nur, dass das Stift Heiligenkreuz und alle seine Aktivitäten (inklusive gregorianischem Chorgesang) als "vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes als rechtsextrem eingestuft" bezeichnet werden. Auch das Beiwort "umstritten" fehlt derzeit noch bitter und wird wohl erst politisch korrekt hinzugefügt werden, wenn dieser abgefeimte Text im Falter oder gar im Standard triumphierend zitiert wird.
    Dann könnte man etwa lesen: "Heiligenkreuz gilt als ein, vom DÖW als rechtsextrem eingestuftes, erzkonservatives papsttreues Kloster,...., was sich durch die Pflege umstrittener monastirischer Traditionen (z.B. gregorianischer Choral, Feier der heiligen Messe...) zeigt.

    P.S.: Bekanntlich gibt es auch bei pragmatisierten Beamten die Möglichkeit einer Entlassung; für den Autor (wahrscheinlich ist es ja aber eine Autorin) dieses Textes wäre diese Disziplinarstrafe wohl der einzige angemessene Lohn für seine/ihre Bösartigkeit und/oder bodenlose Dummheit. Und es muß sich doch herausfinden lassen, wer diesen Text zu verantworten hat?!

  5. Ausgezeichneter KommentatorEco
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Februar 2014 09:04

    " erz " = durch und durch, durchdrungen

    Gott sei dank, dass es noch einen durch und durch konservativen Katholizismus gibt !
    Liberalismus und Sozialismus sind dem Katholizismus fremd. Er ist über 2000 Jahre hamit gut gefahren und hat damit viele Krisen überwunden. Der Katholizismus geht falsche Wege, wenn er versucht, sich dem Zeitgeist wie ein Fähnchen im Wind anzugleichen. Das will auch der Papst nicht.
    Heiligenkreuz ist eine moderne, wenn auch konservative Festung im wankelnden
    Zeitgeist. Möge es uns erhalten bleiben.

  6. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Februar 2014 19:21

    OT
    eine aktuelle Meldung zur Tätigkeit einer Staatsanwaltschaft:
    Am 15.02.2014 konnte in St. Pölten jener Bettler festgenommen werden, welcher am14.02.2014 in der Kremser Fußgängerzone mit seiner Krücke auf einen Passanten mehrmals eingeschlagen hatte. In weiterer Folge wurden von den Polizeistreifen auch die anderen beteiligten Mitglieder der rumänischen Bettlergruppe in St. Pölten angetroffen. Der 22 jährige Rumäne gestand, mit der Krücke gegen den Körper des 66 jährigen Pensionisten geschlagen zu haben, da er sich provoziert fühlte, weil ihn dieser fotografiert hatte. Der vermeintlich gehbehinderte Bettler bestritt jedoch eine Raubabsicht der Uhr. Von der Uhr fehlt jedoch nach wie vor jede Spur. Die 3 Männer und 2 Frauen der Bettlerbande – alle in Rumänien wohnhaft - werden im Auftrag der Staatsanwaltschaft Krems auf freiem Fuß angezeigt.

    Der Freifüßer (der übrigens ohne Krücke ganz schön laufen konnte!) werden garantiert zu einer Strafverhandlung nach Krems anreisen ...

  7. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Februar 2014 15:19

    Wirklich bemerkenswert, daß aus einem ÖVP Ministerium über das Zisterzienser Stift hergezogen wird.
    Die ÖVP strebt wohl einen Zusammenschluß mit der SPÖ an und die konservativlose Linie der Linken. Sie unterstützt die SPÖ in ihren untergriffigen Direkthieben gegen die kath. Kirche und beschädigt eine der Grundsäulen der christl. Demokratie.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorProf. Walter A. schwarz
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Februar 2014 19:03

    Irgendwo hatte ich registriert, dass das obgenannte "Wissenschaftsministerium" von einem der "konservativen" (?) ÖVP angehörenden Minister geführt würde. Wie war doch gleich dessen Name...?
    Dazu paßt auch die Geschichte vom neuen "Herz-Jesu"-ÖVP-Landwirtschaftsminister, welcher sich in seiner ministeriellen Antrittsrede negativ über das vor "seinem" Ministerium stehende Radetzky-Denkmal geäußert und es mithilfe der Grünen am liebsten an einen anderen Ort verlegt haben möchte.
    Wie war doch gleich der Name dieses so "konservativen" Landwirtschaftsministers, der Überdies no0ch Mitglied einer Tiroler Schützenkompanie ist...?
    Mir möge keiner mehr kommen und die ÖVP als "werkonservativ" oder auch nur als "konservativ" zu bezeichnen. Diese ÖVP ist - leider - zu einer nichtssagenden, rückgratlosen Allerweltspartei verkommen!


alle Kommentare

  1. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    17. Februar 2014 22:31

    Ich wüsste gerne, in welchem Zusammenhang diese Aussendung produziert wurde. Anyone?

  2. Wiener Kassandra (kein Partner)
    17. Februar 2014 19:41

    Ich danke Ihnen, Herr Dr. Unterberger, für die Veröffentlichung dieses Vorfalls.

    Da müssten bei allen, die sich noch der echten katholischen Kirche verbunden fühlen, die Alarmglocken läuten. Zu auffällig sind die Parallelen zum Priesterseminar der Diözese St. Pölten vor 2003. Unter Bischof Krenns Leitung hatte sich ein erzkonservatives, papsttreues, die Tradition pflegendes Institut entwickelt, das sich eines regen Zustroms von jungen, engagierten Priesteramtskandidaten erfreute. Dann kam ganz zufällig Herr "Rabenjäger" und schoss die jungen Schwarzgekleideten ab. Mit der Downloadpistole. Und brachte ein paar Leute mit anderen Identitäten mit, zwecks Auflockerung. Die Folgen sind bekannt. Das Requiem für Bischof Krenn fand am 8. Februar 2014 statt.

    Und wie ist das in Heiligenkreuz? Junge, engagierte Priesteramtskandidaten aus allen Teilen der katholischen Welt studieren an der Päpstlichen Hochschule Benedikt XVI., so viele, dass die Räumlichkeiten erweitert werden müssen. Die jungen Männer sind offenbar wirklich papsttreu, erzkonservativ und sittlich gefestigt. Was läge näher, als Modell 1 con variazione zu versuchen? Mephisto schläft nicht, auch nicht im Wissenschafts- und Wirtschaftsministerium. Weiß Abt Maximilian Heim davon? Interessiert sich Eminenz dafür? Man müsste informieren und warnen.

  3. Prof. Walter A. schwarz (kein Partner)
    17. Februar 2014 19:03

    Irgendwo hatte ich registriert, dass das obgenannte "Wissenschaftsministerium" von einem der "konservativen" (?) ÖVP angehörenden Minister geführt würde. Wie war doch gleich dessen Name...?
    Dazu paßt auch die Geschichte vom neuen "Herz-Jesu"-ÖVP-Landwirtschaftsminister, welcher sich in seiner ministeriellen Antrittsrede negativ über das vor "seinem" Ministerium stehende Radetzky-Denkmal geäußert und es mithilfe der Grünen am liebsten an einen anderen Ort verlegt haben möchte.
    Wie war doch gleich der Name dieses so "konservativen" Landwirtschaftsministers, der Überdies no0ch Mitglied einer Tiroler Schützenkompanie ist...?
    Mir möge keiner mehr kommen und die ÖVP als "werkonservativ" oder auch nur als "konservativ" zu bezeichnen. Diese ÖVP ist - leider - zu einer nichtssagenden, rückgratlosen Allerweltspartei verkommen!

  4. Julia (kein Partner)
    17. Februar 2014 18:13

    Sehr interessant, wie unsere Steuergelder an die Mafia (inkl. Regierungen) fließen!

    Rumänien vor dem Abgrund
    Der Karpatengeist ist ein neuer Autor bei Lupo Cattivo-Blog. Er hat es mir überlassen seine Artikel zu veröffentlichen. Er wohnt in Rumänien und ist – wie ich jetzt mal politisch unkorrekt sage: ein Ausländer.
    Er hat mich als Reaktion zum Artikel “Zigeuner-Kinder ausgebildet für brutale Raubüberfälle“, kontaktiert und folgenden Kommentar per Email zugeschickt. Im Anschluss sein Artikel: Rumänien vor dem Abgrund.

    Ich denke, ich kann das beurteilen. Ich lebe nämlich in Rumänien. Aber auch in anderen europäischen Ländern habe ich meine Erfahrungen mit dieser ethnischen Gruppe gemacht. Das mit dem Vorteil der Strafunmündigkeit macht man sich ja nicht nur in Deutschland zunutze.

    .....
    http://lupocattivoblog.com/2014/02/17/rumanien-vor-dem-abgrund/

  5. Wilfried Cremer (kein Partner)
    17. Februar 2014 18:11

    Wilfried Cremer, Palanterstr. 3e, 50937 Köln, www.wilfried-cremer.de.rs

    17.02.2014

    Weltmacht und Leitkultur

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    die Übung der Nächstenliebe widerspricht nicht der Verurteilung von Sünden.
    Liebe die Sünder, verabscheue die Sünde! So lautet die goldene Regel der Liebe.

    Gott schafft Sein und Leben (bekanntlich) aus dem Nichts.
    Diese Wahrheit dankbar miterleben, heißt die Ehe achten.

    Undank diesbezüglich führt zum Bruch der Ehe und zum Tod der Liebe.
    Das moderne Omen dieser Unart ist die Vokabel „F…“.

    Welche Unkultur hat diesen Fluch erfunden?
    Wer schlachtet Embryos und teilt sein Bett mit Hunden?

    Mit freundlichen Grüßen

    w. cremer

  6. Boris (kein Partner)
    17. Februar 2014 15:41

    Offener Brief an Bundespräsident Dr. Fischer
    http://www.kreditopferhilfe.net/docs/Offener_Brief_an_Heinz_Fischer_2014_02_17.pdf

    Der Kreditopferverein hat am 17.02.2014 einen offenen Brief an Bundespräsident Dr. Heinz Fischer gerichtet.

    Falls auch Sie das Staatsoberhaupt aufrufen möchten, weiterem Fehlverhalten von Seiten der Regierung in der Sache Hypo Alpe Adria entgegenzutreten, können Sie hier eine Briefvorlage herunterladen.
    http://www.kreditopferhilfe.net/de/2014-02-16-21-17-39/offener-brief-an-bundespraesident-dr-fischer

  7. Boris (kein Partner)
    17. Februar 2014 14:55

    Die Bayerische Landesbank befand sich zum Zeitpunkt des Hypo-Kaufes in einem völlig irrsinnigen Spekulationsrausch. 38 Mrd. Euro hatte die Bayern LB in wertlose hochriskante amerikanische Papiere (faule Immobilien) investiert. Dann wollten die Bayern um jeden Preis eine Bank mit Engagement am Balkan erwerben, um den Fuß in diese Region zu bekommen. Die Hypo Alpe Adria kam da gerade recht. Einige Monate nach dem Erwerb der Hypo begann die Finanzkrise und das Bayern LB-Kartenhaus stürtzte in sich zusammen. Finanzminister Pröll hat dann die Bayern (insbesondere seine Parteifreunde von der CSU), Raiffeisen usw. durch die Verstaatlichung (auf Kosten der österreichischen Steuerzahler) gerettet. Mit der angestrebten Anstaltslösung sollen nun die Steuerzahler für Anleihen in voller Höhe haften, die von den Hypo-Gläubigern teils weit unter Wert gekauft wurden (man spricht von 20 bis 30 Prozent des Nominalwertes). Die "Not"-Verstaatlichung ist ein riesiger Skandal, der dringend in einem Untersuchungsausschuss aufgeklärt werden muss!
    http://www.youtube.com/watch?v=TfcsLOY3_KI

    • Boris (kein Partner)
      17. Februar 2014 15:13

      Herrlich ...
      Kickl fragt die Verantwortlichen (Hypo), ob Jörg Haider sie aus dem Jenseits genötigt hätte die HAA notzuverstaatlichen.
      300.000,-- Euro Beratungskosten für das HAA-Desaster ist auch kein Pappenstiel!
      Das Geld ist nicht weg, es ist nur anderswo. Wer sind die Profiteure der "Notverstaatlichung" ohne Not? Warum verhandelte Josef Pröll ohne rechtlichen Beistand in einer Nacht und Nebelaktion mit den Bayern? Warum wurden über 300 Mio. Euro für Hypo-Berater ausgegeben (entspricht rund 820.000 Arbeitsstunden) mit dem Ergebnis: "ich weiß, dass ich nichts weiß"? ...
      http://www.youtube.com/watch?v=qeGAlgTvqsQ

      Wenn dieses Mal wieder der Untersuchungsausschuss von SPÖ/ÖVP abgebloggt wird, dann kann man erahnen, dass .....

    • Boris (kein Partner)
      17. Februar 2014 16:23

      Sorry Leute, habe unter dem falschen Artikel kommentiert. Alle Kommentare sollten unter dem Artikel Hypo stehen. Fehler passieren, also nochmals entschuldigung!

  8. Orch (kein Partner)
    17. Februar 2014 12:20

    Diese Formulierung hätte ich eher von der Katholischen Jugend Oberösterreich oder vom Herrn Landau erwartet!

  9. Torres (kein Partner)
    17. Februar 2014 11:27

    "Erz" eine abwertende Vorsilbe? Etwa Erzengel, Erzbischof, Erzherzog? Na ja, wenn Unterberger meint.....

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      17. Februar 2014 12:09

      Ich habe wohl auch den Eindruck, dass die Vorsilbe "Erz" immer mehr auch als diffamierender Ausdruck (im Zusammenhang mit konservativ) verwendet wird, wenigstens wird versucht, hier ideologisch etwas zu erreichen. Dass das auf die von Ihnen genannten Begriffe noch nicht abgefärbt hat, bezeichne ich als glückliche Fügung und hoffe, dass es so bleibt.

    • Civil Qurage (kein Partner)
      17. Februar 2014 12:34

      Genau, Clemens Taferner, ich glaube auch, dass versucht wird, dies als Schimpfwort zu etablieren. Aber Torres hat auch recht: kommt drauf an, wie die solcherart Bezeichneten damit umgehen. Ich persönlich habe auch beschlossen, mich dadurch geehrt zu fühlen. Und bezeichne mich, wohl weil man es mir nicht so unbedingt auf den ersten Blick ansieht, darum selbst oft einfach als "erz". Ich sage "Ich bin erz", so wie andere sagen, "ich bin konservativ" oder "ich bin links". Und wenn die ÖVP weiter Richtung Mainstream und Christenferne driftet, dann gründe ich die Partei "die Erzen." ;-) Farbe: gold, wie glühendes Eisen. Sehr schön, gefällt mir. Wen haben Sie gewählt? "Die Goldenen." Yep.

    • Civil Qurage (kein Partner)
      17. Februar 2014 12:43

      Unterberger wird mein Präsidentschaftskandi. Kurz nehme ich ins Gebet für den Bundeskanzlerkandi. Die Plassnik wird Kandi als Außenministerin. Ich brauche dringend eine Idee für Justiz. Das wird schwierig. Ich bräuchte eine junge, starke Frau, von so bestechender Intelligenz, dass selbst die Stucktitanen und der Marmorherkules erzittern.

    • Civil Qurage (kein Partner)
      17. Februar 2014 12:47

      Wertkonservativer wird mein Berater. Volpini - können Sie Finanz?

    • Anton Volpini
      17. Februar 2014 18:48

      Wie um alles in der Welt, kommen Sie auf mich, verehrte Civil Qurage?
      In Finanz bin ich ganz schlecht!
      Aber den ORF Minister würd ich gerne machen. :-))
      Da hätte ich genau einen Vormittag zu tun, und der ORF wäre den freien Kräften der Marktwirtschaft ausgesetzt. Das würde dann so ungefähr bis nachmittags dauern. Danach wäre Ruhe im Staate Österreich! :-))))

    • Wertkonservativer
      18. Februar 2014 11:16

      Civil Qurage - lt. Anton Volpini eine Dame??

      Da muss nun auch ich fragen, wie ich zur Ehre eines möglichen Beraters im Polit-Kosmos von Civil Qurage komme.
      Ich würde mich ja nicht sträuben, zumal ich mit klugen Damen mein Leben lang vortrefflich zusammengearbeitet habe (von meinem lieben Weibe will ich gar nicht sprechen: die ist sowieso mein Augapfel, mein Stern!).
      Nun, wie auch immer: ich stehe bereit (ob's allerdings gescheit wäre, weiß ich nicht recht! - Bedenken sie mein Methusalem-Alter!).

      (mail to: gerhard@michler.at)

  10. peter789 (kein Partner)
    17. Februar 2014 11:20

    Falsch!
    Zitat A.U. "Selbstverständlich muss sich ...jede ...kirchliche Institution – auch scharfe – Kritik gefallen zu lassen."
    Die Kirche lässt sich viel zu viel gefallen. Da können wir von den Moslems noch was lern.
    Ich wünsche mir eine etwas wehrhaftere, geradlinigere Kirche. Wir brauchen Konservatismus in dieser zeitgeistverseuchten Gesellschaft.

  11. Panentheist776 (kein Partner)
    17. Februar 2014 11:12

    In Österreich sollte es so wie in der Schweiz eine Volksabstimmung über die Einwanderung geben. Und über die Gleichstellung der "Homo-Ehe". Es ist eine rechtskonservative, nicht-grüne Ökopolitik nötig.
    Zudem muss die Kirche abgeschafft werden. Der Gottesdienst muss durch das Geistheiler-Seminar ersetzt werden. Es gibt Geistheiler-Seminare, die nur einen Tag dauern. Es kann 10-mal weniger Geld ausgegeben werden für Religion, als früher. Es ist eine praxisorientierte Religion gemäß C. G. Jung nötig. Die Kirche ist nicht der Leib Christi. Der Priester muss durch den christlichen Geistheiler ersetzt werden.

  12. wolf (kein Partner)
    17. Februar 2014 10:35

    'erz...' ist klar definiert, es wäre also ziemlicher Unfug, bei jeder Verwendung eine Erklärung mitzuliefern.

    und ansonsten braucht man wirklich nicht aus jeder Mücke einen Elefanten zu machen. Heiligenkreuz ist nun mal erzkonservativ und papsttreu. So what? Die wissen es selbst, haben sich selbst diesen Weg ausgesucht, es ist deren wohl überlegte Entscheidung. Dann ist es auch Außenstehenden erlaubt, sie eben so zu bezeichnen.

    Die Besucher des Stiftes fahren auch nicht dort hin, weil das Kloster erz-, sonst wie, oder gar nicht konservativ ist, sondern wegen einer ziemlich einzigartigen Geschichte, der Architektur und den Kunstwerken. Wo also ist das Problem? Oder ist es einfach nur Blog-interne PC, sich als wehleidiger Giftzwerg zu gerieren?

    • Civil Qurage (kein Partner)
      17. Februar 2014 11:52

      Es ist natürlich keine Mücke. Sondern in Wahrheit beängstigend und bedrohlich, wenn Derogatives gegen Christen von der Nomenklatura - ups - den Behörden kommt. Und natürlich verstehen wir den Wunsch, zu beleidigen schon sehr gut. Wir verstehen auch, dass so etwas immer am Anfang von Zeiten stand, in denen die Christen dann ganz besonderen Mut, Glauben, Liebe und Hoffnung brauchten. Wolf, halten Sie sich da raus. Lassen Sie uns einfach in Ruhe, okay?

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      17. Februar 2014 12:11

      Na dann erklären Sie uns einmal dieses "Klar definiert"...

    • wolf (kein Partner)
      17. Februar 2014 14:24

      nichts hält Sie davon ab, erzkonservativ zu sein. Gar nichts. Stehen sie doch dazu. Es bedarf keines Mutes sich als erzkonservativ und papsttreu zu bezeichnen oder eben so zu handeln. (Auch wenn das hier immer wieder gegenteilig dargestellt wird). Aber zeigen Sie sich doch nicht als Memmen, die es schon ängstigt als erzkonservativ bezeichnet zu werden. In diesem Blog ist 'links' ein Schimpfwort. Meinen Sie tatsächlich, irgendwelche Linken ließen sich dadurch abhalten, sich als 'links' zu bezeichnen? Warum also wird hier - im erlauchten Kreis der selbsternannten Mutigen - die Wehleidigkeit geradezu zelebriert?

      Wenn Sie aber meinen, hier jemandem das Wort verbieten zu können, dann sei Ihnen gesagt, dass das - eigentumsrechtlich eindeutig - nur einem zusteht, nämlich dem Blog-Betreiber. Es mag schon sein, dass Sie gelegentlich sich Zeiten (zurück)wünschen während derer die Kirche sakro-sankt war - träumen Sie weiter.

      Und was das 'erz-' betrifft: weiter oben wird ja schon Bezug darauf genommen: Erzbischof, Erzengel, Erzherzog, usw. Sie wissen ja ganz bestimmt, was dieses 'Erz' zu bedeuten hat, also mit ein bisserl Analogie wird auch der Rest sich ergeben. Als kleiner Hinweis: in Verbindung mit Adjektiven hat das 'erz' lediglich verstärkenden keinesfalls aber despektierlichen Charakter. Nehmen Sie einen Duden zur Hand, etwas was diesfalls auch dem Herrn Unterberger nicht schaden würde, dann könnte er sich die immer wieder selbe aber sinnentleerte Leier ersparen.

      Eine Mücke ist eine Mücke ist eine Mücke.

    • hamburger zimmermann
      17. Februar 2014 15:01

      @ wolf (kein Partner)

      Danke, jetzt ist es klar. Schwule, Lesben, Päderasten, Moslems, Kommunisten: Alle dürfen angebliche Hetze gegen sich und ihresgleichen unaufhörlich und lauthals bemäkeln. Nur Katholiken sollen zu tatsächlichen Haß-Auslassungen duldsam schweigen.

      .

    • wolf (kein Partner)
      17. Februar 2014 15:32

      „Heiligenkreuz gilt als ein erzkonservatives und papsttreues Kloster, was sich durch die Pflege monastischer Traditionen (z.B. Gregorianischer Choral, Feier der heiligen Messe auf Latein) und in Kritik liberaler Strömungen innerhalb der katholischen Kirche zeigt.“

      Welch unerträgliche "tatsächliche Hass-Auslassung". Jetzt wird mir klar, warum hier wegen jedem Furz virtuelle Helden-Medaillen vergeben werden.

    • Elisabeth Mudra
      17. Februar 2014 17:34

      @ wolf (kein partner)

      liebe leserinnen und leser, sie erschraken eben vor einer subintelligenten furzmeldung des agitprop-kommissars im zk der sozialistischen einheitspartei österreichs (spövpgrün). ein freundschaftliches heil, genosse!

      .

    • wolf (kein Partner)
      17. Februar 2014 23:30

      das mit der immer selben, aber sinnentleerten Leier scheint sich nicht auf den A.U. zu beschränken.

      konservativ ist ja hier ziemlich beliebt, auch wenn das Feuer oftmals mit viel mehr Asche erstickt wird, erz- also besonders konservativ wird dann plötzlich als Schimpfwort interpretiert. Das ist entweder paranoid oder Strategie: erst wird ein Riesentheater um ein großes Nichts gemacht, es wird ein Feind erfunden, der dann mit Verve bekämpft wird. Am Ende sind dann alle ganz ganz mutig gewesen. Na, wer's braucht.

      "Aber er hat ja gar nichts an!"

  13. oboam (kein Partner)
    17. Februar 2014 10:10

    Diesmal kein allzugroßes Off topic:

    http://www.pi-news.net/2014/02/leserbrief-serie-in-der-faz-zum-koran/#comment-2462812

    Michael... nicht nur aus dem Koran zitieren, sondern die Geschichte darlegen.

    Der früheste Mekkakoran entstand sehr vermutbar in Verbindung zu Warraq bin Naufal. Onkel der Chadidscha, Mohammeds Gattin. Naufal ist Ebonit gewesen. Das ist eine christliche Sekte. Vor allem die Bezüge zum Matthäuspseudoevangelium sind auffällig in den Versatzstücken, die davon in den heutigen Koranversionen enthalten sind.
    AUS DIESER FRÜHEN PHASE rührt das Wenige Freundliche zu Christen.
    Da Christen ihm nicht hörig werden wollten wechselte Mohammed zunehmend zur Aggressivität. Der Befehl Mohammeds das byzantinische Reich (ein christliches/pseudochristliches Reich) zu attackieren geschah schon mutbar im Wirbel des Vernichtungswunsches gegen alle Christen, wie dies im Spannungsfeld von Sure 5 Vers 17 zuerst angedeutet und in Vers 116 fixiert wurde, DENN, der Umstand, DASS ALLAH FRAGTE gilt Muslimen bereits als Beweis, daß "Isa" ihn anlog.

    Völlig klar ist, dass die "Reise des Korans" an seinem Verursacher aus frühen "Beziehungs-" und "Eingebettetsein-Wünschen" in einen solitären Alleinbehauptungsanspruch umgeschlagen wurde, der mit mörderischer Brutaltität durchzuführen ist. Dies wird auch in Zusammenhang mit den Zitaten in Bezug aufs Judentum extrem deutlich. Mohammed suchte schier danach wo`s im Tanach was zu stänkern und zum Hass schüren gegen Juden gab. Die Vertreibung und Vernichtung jüdischer Sippen zählte mit im Bereich der ersten Kriege die Mohammed zu führen begonnen hatte.

    Und in Bezug zu Witzens: Der Mann sollte wissen, das im Koran Hinweise sind wonach Widersprüche des Korans zum "Letztoffenbarten" zu lösen sind. Und das bedeutet Krieg.
    In Sure 2, Vers 106 wird sehr deutlich, dass aus dem Koran SOGAR FRIEDLICHE AYAS der frühen Phase gelöscht worden sind.

    • oboam (kein Partner)
      17. Februar 2014 10:12

      Die Zerstörung der Chronologie der Surenmachung (so wie der inneren Umbildungen in vielen Suren) könnte auf Abu Bakr zurückgehen und diese zielt genau auch darauf ab. Das Spektrum islamer Gefühlsausbildungen voll auf Segregation zu halten bis hin zur mörderischen Feindschaft.
      Dabei fühlen Muslime in den "nicht-Dar el Islam" Gebieten in Europa wie Mohammed damals in der ersten Mekka-Phase .....

      Zur Zerstörung der Chronologie noch ein Zusatz:
      Der alternden Mohammed verlor mit schwindender Kampfeskraft in seinem "Survival of the Trickiest and among the most Fight-Capable" an Glaubwürdigkeit. Eine der historische letzten Ayas macht dies in Sure 9 sehr deutlich, Vers 64: "Die Heuchler (munaafiquun) befürchten, daß eine Sure auf sie herabgesandt werde, die ihnen Kunde gibt über das, was sie im Herzen haben. Sag: Macht euch (nur) lustig! Allah wird das, von dem ihr fürchtet (daß es ruchbar werde), an den Tag bringen." Zitat Ende
      Die entsprechende Sure, die Heuchler (Sure 63 nach Abu Bakr in heutigen Koranen) käme historisch authentisch also im Schlußbereich des Korans und würde die Energien in Richtung "gegenseitiger Überwachungen" drängen mit den absehbaren Folgen.
      Dies wurde früh erkannt und ist der Hauptbeweggrund gewesen für die Zerstörung der Chronologie. So wurde das "zum Schluß getane", das zuerst geschriebene im Koran. Und das Momentum wurde so auf Aggression nach AUSSEN gehahlten.
      Wie immens gefährlich das Wirkungsfeld um Sure "die Heuchler" eingeschätzt wurde kann auch daran erkannt werden, wie oft in Sure 2 versucht wurde den INNEREN ÜBERWACHUNGSDRUCK IN DER UMMA weitgehend zu lösen. Etwa durch Sure 2, Vers 256, die taquiamässig meist nach Aussen zu drehen versucht wird als obs keinen ZWANG GEGEN andere Religionen gäbe, doch der Vers nimmt klar Bezug einzig zum Islam, wonach UNTEREINANDER KEIN ZWANG AUF MUSLIME ausgeführt werden solle ...

      Und: Was nun "Das Paradies liegt im Schatten der Schwerter" oder "Dawa" (islame Mission) ?
      Auch in dieser Frage wird klar wie versucht wurde die frühen Islamisierungsbemühungen in der ersten Mekkaphase zu tilgen und durch die kriegerische BEUTEMACHENDE Option des letztgeoffenbarten Islams zu ersetzen.
      Wie sublim dies zeitweise gemacht wurde, wird etwa im Themenkomplex von Sure 5 Verse 104 und 105 sehr deutlich. Zitat:
      104 "Wenn man zu ihnen sagt: Kommt her zu dem, was Allah (als Offenbarung) herabgesandt hat, und zum Gesandten!, sagen sie: ""Uns genügt das, was wir als Brauch unserer Väter vorgefunden haben"". Aber angenommen, ihre Väter wußten nichts und waren nicht rechtgeleitet?"
      105 Ihr Gläubigen! Haltet euch an euch selber (und Kümmert euch nicht zu sehr um die andern)! Es kann euch nicht schaden, wenn einer irregeht, wenn ihr (selber dabei) rechtgeleitet seid. Zu Allah werdet ihr (dereinst) allesamt zurückkehren. Und dann wird er euch Kunde geben über das, was ihr (in eurem Erdenleben) getan habt." Zitat Ende
      Von dort sind die "Denkwege" kurz solchen die nicht "Rechtgeleitet" sind auch Schaden zufügen zu dürfen/sollen/müssen.

      Die Sunna des "Propheten" schließt in der Endphase alle diesbezügliche Zweifel aus ....Allah`s Pfad ist der Pfad des Kriegs und in Verbindung mit Sure 9, Vers 111 (und ähnlichen)gilt Muslimen einzig mit Kampf das Paradies erlangen zu können.
      Mit einem gewachsenen Wissenststand wird die Frage, ob etwa mit Mission das Paradies zu gewinnen sei nur noch zur intellektualitiverseuchten Gehirnmasturbation hinter der meist eine Fülle größerer Lügen ihre Wirbel drehen....
      Der Fakt ist: Paradiesgewinn durch Mission ist unislamisch.

      Wer den Islam verharmlost versucht den Kult zu verharmlosen der MINDESTENS 270 Millionen Morde verursacht hat ... und sehr vermutbar doch wesentlich mehr.

      Der Koran, die Sunna, die Hadithe, die Tafsire wirken UNGEBROCHEN .....

      Gerade im Gründungsmythos ist der Islam besonders leicht zu kippen. Und insbesondere auch in der Endphase der irdischen "Laufbahn" Mohammeds.
      Erst über diese Wegbereitungen wird Muslimen klarer werden können, dass es auch die vielen Sichten jener gibt, welche unter der islamen Walze versklavt, vergewaltigt, zu Tode gefoltert, geschändet undoder gemordet worden sind.....

      ... und dies alles einem HEILIGEN ANSPRUCH zu folge ?

  14. Civil Qurage (kein Partner)
    17. Februar 2014 10:10

    Also ich persönlich liebe die Silbe "erz"- so sehr, dass ich mich oft einfach selbst nur als "erz" definiere, bzw. so bezeichnet werde. Ich habe wirklich nichts dagegen. "Ich bin erz", sage ich oft. Macht alles in einem Wort klar.
    Ein bisschen eingebildet denke ich da vor allem an die Erzengel, ein Engel bin ich aber wirklich nicht! ;-)
    Machen wir es doch den Hassern ein bisschen schwerer, uns zu demütigen. Lassen wir es einfach nicht zu. Und "papsttreu" ist ein Ehrentitel. Wenn andere damit nicht umgehen können, ist das deren Sache, finde ich.

    Aber dass das Wissenschaftsministerium geistig-kulturelle Spitzeninsititutionen versucht zu beschimpfen, ist wirklich verstörend. Gut, dass wir solche Dinge durch diesen Blog wenigstens überhaupt erfahren. Langsam müssen wir uns jedoch daran gewöhnen.

    Liebe Geschwister: Wir werden dadurch nicht schwächer. Nur weniger. Aber die übrig bleiben, werden stärker. Und besser. :-) Lassen wir uns nur nicht zum Schweigen bringen und bleiben wir dem Herrn treu, so gut wir halt können und so wie wir Ihn halt verstehen.

    • Civil Qurage (kein Partner)
      17. Februar 2014 10:16

      Liebe Brüder - darf ich Euch aufmuntern? Also bitte, in Amerika haben bei einer Umfrage linke Millionärinnen mehrheitlich angegeben, sie bevorzugen konservative Männer. :-) Lol, das ist so in sich einfach nur lustig, aber es ist eine ernste Studie. Ein bisschen Unterhaltung darf hier zur Auflockerung doch vielleicht auch sein?
      Have fun guys, and stay as you are.
      http://dailycaller.com/2014/02/14/rich-liberal-women-prefer-conservative-men/

  15. cmh (kein Partner)
    17. Februar 2014 08:51

    Dollfuss hatte recht:

    Der wahre Feind sind die Sozialisten.

    Diese Vögel sind doch geistig tatsächlich in der primitivrevolutionären Phase steckengeblieben und blasen weiterhin antiklerikalen Schas aus.

    Die sind doch nur glücklich, wenn sie einen pösen Feind ihr eigen nennen dürfen, den sie ordentlich dreschen können. Nur so können sie ihre Überlegenheit klarmachen, auch wenn sie eigentlich bestenfalls als Straßenkehrer in Flach im Winkel taugten.

    Warum denken? Sie haben doch ihre Gerechtigkeitspartei, die ihnen derartige Unannehmlichkeiten abnimmt und dafür auch noch bezahlt.

    Daher nützt es gar nichts, wenn man hier postet. Man muss denen jederzeit entgegentreten können. Das ist gar nicht so schwer. Denn am besten sind sie mit ihren eigenen Waffen zu schlagen. Das Hinderliche dabei sind nur die konservativen Nöblichen, denen jeder Lärm zuwider ist, uns sei es auch ums eigene Hab und Gut.

  16. Ein wichtiger Pfarrgemeinderat (kein Partner)
    17. Februar 2014 08:10

    Für die Probleme, die nun österreichische Beamte mit gläubigen Priestern haben, gab es bereits sozialistische Lösungsversuche. Die Beamten können sich etwa hier über sozialistische Lösungen des Pfarrerproblems informieren:

    http://www.amazon.de/Pfarrerblock-25487-1941-42-Jean-Bernard/dp/2879632862

  17. ENIGMA
    17. Februar 2014 00:18

    Ein schönes Früchtchen hat sich da das Wiener Burgtheater eingehandelt.
    Wurde das vor einer Verpflichtung nicht überprüft? Wurden da keine Referenzen von früheren Dienstgebern eingeholt? Wien ist anders!
    Wer ihn trotzdem engagiert hat, muß jetzt die volle Verantwortung übernehmen:

    http://orf.at/stories/2218557/2218556/

    • bürgerIn (kein Partner)
      17. Februar 2014 08:41

      Was "Verantwortung" übernehmen? Diese Pflicht ist der politischen Kaste in Österreich unbekannt.

  18. mischu
    17. Februar 2014 00:03

    OT

    Erpressung pur - die Sanktionen gegen die Schweiz werden bereits still und heimlich in Gang gesetzt:

    http://orf.at/#/stories/2218599/

    Wäre doch gelacht, wenn man sich in der großen EU von dem kleinen Völkchen auf der Nase herumtanzen ließe.
    Und schon werden Stimmen, nach einer neuen Befragung laut!

  19. Brigitte Imb
    16. Februar 2014 22:58

    OT

    Während die Medien das Volk mit der HAA beschäftigen, verhandeln der Wirtschaftsminister und der Sozialminister die Aufteilung des ÖIAG-Aufsichtsrates, im Proporz versteht sich. Für die Ihrigen haben SPÖVP einiges übrig, neue politische Versorgungsposten werden geschaffen, während dem steuerzahlenden Volk unverschämt neue Belastungen auferlegt werden.
    Zudem ist interessant, daß nicht der dafür zuständige Minister (Spindelegger) verhandelt.

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/kordiconomy/1563482/Politische-Planspiele-in-der-OIAG?_vl_backlink=/home/wirtschaft/economist/index.do

  20. cato uticensis
    16. Februar 2014 20:50

    Wo ist ein link zu der kritisierten aussendung? wo kann man sich ein Bild machen? oder soll man, wie offenbar die Mehrheit der Poster dies tun, auf pawlow´sche art mitbeten? lg cato

    • schreyvogel
      17. Februar 2014 10:22

      Medien geben selten ihre Informationsquellen preis - diese würden ja sonst rasch versiegen.

      Möglicherweise wirkt darum auch in diesem Fall das Redaktionsgeheimnis.

  21. Politicus1
    16. Februar 2014 19:21

    OT
    eine aktuelle Meldung zur Tätigkeit einer Staatsanwaltschaft:
    Am 15.02.2014 konnte in St. Pölten jener Bettler festgenommen werden, welcher am14.02.2014 in der Kremser Fußgängerzone mit seiner Krücke auf einen Passanten mehrmals eingeschlagen hatte. In weiterer Folge wurden von den Polizeistreifen auch die anderen beteiligten Mitglieder der rumänischen Bettlergruppe in St. Pölten angetroffen. Der 22 jährige Rumäne gestand, mit der Krücke gegen den Körper des 66 jährigen Pensionisten geschlagen zu haben, da er sich provoziert fühlte, weil ihn dieser fotografiert hatte. Der vermeintlich gehbehinderte Bettler bestritt jedoch eine Raubabsicht der Uhr. Von der Uhr fehlt jedoch nach wie vor jede Spur. Die 3 Männer und 2 Frauen der Bettlerbande – alle in Rumänien wohnhaft - werden im Auftrag der Staatsanwaltschaft Krems auf freiem Fuß angezeigt.

    Der Freifüßer (der übrigens ohne Krücke ganz schön laufen konnte!) werden garantiert zu einer Strafverhandlung nach Krems anreisen ...

  22. Siri
    16. Februar 2014 19:12

    Naja, wenn dann in ein paar Jahrzehnte nur mehr eine Minderheit der österreichischen Einwohner katholisch sein wird, können wir uns schon jetzt ausdenken, wie es dann zugehen wird.... da wird dann ein muslemischer Minister, oder eine Gender-Sozialisten ordentlich auf die Katholiken draufhauen.

    • Anton Volpini
      16. Februar 2014 19:33

      Keine Sorge Siri, der Wachsenbergerviergesang räumt mit all dem auf. :-)

  23. Politicus1
    16. Februar 2014 17:56

    schliesse mich Nestor an:
    auch ich hätte gerne die Quelle, bzw. den Originaltext der Aussendung samt verantwortlichen Herausgeber gesehen, bzw. hier gelesen.

  24. Josef Maierhofer
    16. Februar 2014 17:38

    Ministerialdiktatur.

    Ich halte diesen Unfug als Aussendungstext für saublöd und dumm. Unzählige Touristenbusse besuchen Heiligenkreuz gerade deshalb, weil es dort noch Traditionen gibt.

    Dafür, müssten die Verantwortlichen eigentlich wegen Rufschädigung belangt werden.

    Die Linksjustiz wird das sicher nicht tun.

    Dass die Österreicher so was zu interessieren beginnt, wird erst dann eintreten wenn es zu spät sein wird, zu wohlstandsverwöhnt ist das 'Volk' ohne zu merken, dass der ganze Wohlstand ein einziger (unbezahlbarer) Riesenkredit ist.

    Erstaunlich ist für mich die Tatsache, dass sich ein Ministerium der parteilichen Agitation bedient und dem 'Maintream' huldigt und nichts dabei findet.

    Ich verurteile diese Aussendung und würde als Stift Heiligenkreuz die Rufschädigung gegen die Republik einklagen, hätten wir noch Justiz und Recht.

  25. Nestor 1937
    16. Februar 2014 16:31

    Herr Dr. Unterberger

    Bitte kann man auch näheres über diese "Aussendung" erfahren?
    Von wem an wen? In welchem Zusammenhang? Wann?

    Das muß doch möglich sein!

  26. schreyvogel
    16. Februar 2014 16:30

    Das Ministerium ist schuldlos denn es hat wortwörtlich aus Wikipedia (Stichwort Stift Heiligenkreuz) abgeschrieben.

    "Heiligenkreuz gilt als ein konservatives und papsttreues Kloster in Österreich, was sich durch die Pflege monastischer Traditionen (z.B. Gregorianischer Choral, Feier der heiligen Messe auf Latein) und in Kritik liberaler Strömungen innerhalb der katholischen Kirche zeigt. Die angeschlossene Hochschule trägt nach Merian[9] ihren Teil zur konservativen Theologie im deutschsprachigen Raum bei."

    Hätte mich auch gewundert, wenn das Ministerium selber so einen komplizierten Satz zusammenbrächte.

    • schreyvogel
      16. Februar 2014 16:35

      Nur das "erz" stammt vom Ministerium selber.

    • terbuan
      16. Februar 2014 17:31

      Möglicherweise ist der Autor in Wikipedia ident mit dem Beamten im Ministerium, der hat ja sonst wahrscheinlich eher nichts anderes zu tun! ;-)

    • Ambra
      16. Februar 2014 20:21

      Schreyvogel: damit ist das Ministerium nicht nur nicht schuldlos, sondern noch dümmer als angenommen - oder zumindest der abschreibende Beamte und seine Vorgesetzten.
      Ansonsten schließe ich mich allen Bitten um genauere Angaben zu dieser Aussendung an !

  27. A.K.
    16. Februar 2014 16:29

    Dank an Dr. Unterberger für die Tagebuchnotiz "Ein Ministerium agitiert gegen Heiligenkreuz":
    Allerdings ist der Steckbrief "„Heiligenkreuz gilt als ein erzkonservatives und papsttreues Kloster, was sich durch die Pflege monastischer Traditionen (z.B. Gregorianischer Choral, Feier der heiligen Messe auf Latein) und in Kritik liberaler Strömungen innerhalb der katholischen Kirche zeigt.“ der Tendenz nach, kein Einzelfall. In der Zeitung "Die Furche" agiert manchmal Otto Friedrich bei Themen wie "Papst", "Konservativ", u.s.w., ziemlich ähnlich. Zum Glück gibt es dort auch noch ein Gegengewicht - Rudolf Mitlöhner. Man weiß heute oft nicht mehr ob man über solche Qualifizierungen wie "papsttreu", "erzkonservativ", etc. lachen oder weinen soll.

    • oberösi
      16. Februar 2014 21:20

      Ist Tradition und Strategie bei der Furche, die versuchte Quadratur der Kreises: Mitlöhner als bad guy und Friedrich als sein Antagonist, um ein aufgeschlossenes, bürgerlich-grün-urbanes Leserpotential in seiner ganzen Breite anzusprechen. Kennt man ja auch aus der Presse z.B. mit ihren wöchentlichen Kolumnisten: von Ortner bis zu den unsäglichen Elaboraten eines Engelberg, die, wären sie andersrum, sofort den Staatsanwalt auf den Plan rufen würden wegen Wiederbetätigung oder Verhetzung, oder die wöchentlichen Platitüden einer Hamann.

      Ist eben modern, nur nicht festlegen.
      Könnte einem ja ansonsten noch ein Standpunkt vorgeworfen werden.
      Alles eine Frage der Quote.....

    • Undine
      17. Februar 2014 08:45

      @oberösi

      Und da gibt es in der "Presse" auch noch so eine halblustige türkische Vorarlbergerin mit ihrer Kolumne, eine Quotentürkin, die aufdringlich ihre Integriertheit beweisen will.

    • Riese35
      18. Februar 2014 09:13

      @A.K.: Man braucht gar nicht so weit schauen. Die Feinde der Kirche sitzen mitten in ihr: siehe z.B. Schüller.

  28. Brigitte Imb
    16. Februar 2014 15:19

    Wirklich bemerkenswert, daß aus einem ÖVP Ministerium über das Zisterzienser Stift hergezogen wird.
    Die ÖVP strebt wohl einen Zusammenschluß mit der SPÖ an und die konservativlose Linie der Linken. Sie unterstützt die SPÖ in ihren untergriffigen Direkthieben gegen die kath. Kirche und beschädigt eine der Grundsäulen der christl. Demokratie.

    • M.S.
      16. Februar 2014 17:59

      @Brigitte Imb

      Wozu die ÖVP überhaupt noch einen Obmann braucht? Den könnte man doch glatt einsparen und durch den SPÖ-Obmann ersetzen. Wäre doch eine Verwaltungsvereinfachung mit Einsparungspotential. Faymann bitte übernehmen sie;-)))

    • Ambra
      16. Februar 2014 20:22

      Liebe Brigitte Imb, die ÖVP strebt den Zusammenschluß offensichtlich nicht nur an, sondern sehr oft hat man den Eindruck, daß er intern schon vollzogen ist ...

  29. Collector
    16. Februar 2014 15:10

    Kann man Heiligenkreuz ein größeres Kompliment machen???????????????

    „Heiligenkreuz gilt als ein erzkonservatives und papsttreues Kloster, was sich durch die Pflege monastischer Traditionen (z.B. Gregorianischer Choral, Feier der heiligen Messe auf Latein) und in Kritik liberaler Strömungen innerhalb der katholischen Kirche zeigt. "

  30. Gandalf
    16. Februar 2014 14:50

    Im inkriminierten Text fehlt nur, dass das Stift Heiligenkreuz und alle seine Aktivitäten (inklusive gregorianischem Chorgesang) als "vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes als rechtsextrem eingestuft" bezeichnet werden. Auch das Beiwort "umstritten" fehlt derzeit noch bitter und wird wohl erst politisch korrekt hinzugefügt werden, wenn dieser abgefeimte Text im Falter oder gar im Standard triumphierend zitiert wird.
    Dann könnte man etwa lesen: "Heiligenkreuz gilt als ein, vom DÖW als rechtsextrem eingestuftes, erzkonservatives papsttreues Kloster,...., was sich durch die Pflege umstrittener monastirischer Traditionen (z.B. gregorianischer Choral, Feier der heiligen Messe...) zeigt.

    P.S.: Bekanntlich gibt es auch bei pragmatisierten Beamten die Möglichkeit einer Entlassung; für den Autor (wahrscheinlich ist es ja aber eine Autorin) dieses Textes wäre diese Disziplinarstrafe wohl der einzige angemessene Lohn für seine/ihre Bösartigkeit und/oder bodenlose Dummheit. Und es muß sich doch herausfinden lassen, wer diesen Text zu verantworten hat?!

    • Undine
      16. Februar 2014 15:15

      @Gandalf

      ************!

      Es wundert mich ja, daß unsere "gendernden" Kampfemanzen noch nie die Forderung gestellt haben, daß MÖNCHE endlich auch FRAUEN in ihre Orden aufnehmen müssen; die Trennung in Frauenklöster und Männerklöster ist doch ewiggestrig! ;-)

    • Gandalf
      16. Februar 2014 23:15

      @ Undine: Ja, richtig! Darauf habe ich völlig vergessen... :-)

    • no na (kein Partner)
      17. Februar 2014 18:21

      @Undine & Gandalf:

      Aber, aber: die wirkliche Herausforderung wäre doch, dass Schwulen- und Lesbenvereine ab sofort auch Normalos und Normalas aufzunehmen haben! Aber sofort auch !!

      Wetten, dass diese ewiggestrigen Reaktionärsvereine das ablehnen?

  31. mischu
    16. Februar 2014 14:37

    Paßt in der Folge genau zum Thema, noch dazu in einem Bundesland, daß überwiegend ÖVP wählt:

    http://noe.orf.at/news/stories/2628621/

    Das sind die Auswirkungen, wenn eine Partei ihre Werte verrät!

    • kaffka (kein Partner)
      18. Februar 2014 19:04

      mischu
      16. Februar 2014 14:37

      Der letzte Absatz lautet:

      Im Schulgesetz ist die Angelegenheit jedenfalls klar geregelt, sagt der Präsident des Landesschulrates, Hermann Helm: „Es ist Aufgabe der Schule, die Kinder nach religiösen und sittlichen Werten zu erziehen. Und auch im Lehrplan gibt es verschiedene Hinweise, dass zwischen den Unterrichtsgegenständen Querverbindungen herzustellen sind. Daher ist es völlig legitim, dass Lieder oder Gedichte mit religiösem Hintergrund im Unterricht geübt werden.“ Die Kinder dürfen also weitersingen, sogar christliche Lieder im Musikunterricht.

  32. Gerhard Pascher
    16. Februar 2014 14:00

    Ausnahmsweise eine nicht direkt zum Thema passende Werbeeinschaltung:
    http://tvthek.orf.at/program/Unser-Oesterreich/3439033/Unser-Oesterreich-Berggespraeche/7487238
    Unter diesem link können Sie noch zirka eine Woche lang die Interviews mit dem Blogbetreiber im Rahmen der ORF-Berggespräche verfolgen. Neben den beiden Einzelinterviews mit den Herren Georg Hoffmann-Ostenhof und Andreas Unterberger gibt es auch noch zwei kurze "Konfrontationen" dieser beiden Journalisten mit unterschiedlicher politischer Meinung.
    Sendungsdauer: ca. 30 Minuten

  33. dssm
    16. Februar 2014 13:31

    Ein weiteres Indiz für einen baldigen Kurswechsel.
    Der Spruch: 'Es geht uns doch gut', passt (wieder einmal) wunderbar.
    Der typische Neuwagenkäufer wir immer älter und bald rund einhundert Jahre alt sein, die 'Jungen' haben andere 'Ziele', eine junge Familie kann kaum eine passende und leistbare Wohnung finden, eine alleinstehende Witwe wohnt auf einer riesigen Fläche, welche aber kaum etwas kostet. Um Wohlstand zu definieren verwenden wir perverse Statistiken, so werden jetzt Rüstungsausgaben als Beweis für 'Wohlstand' in das Sozialprodukt eingerechnet.

    Da so unglaublich viele Menschen staatlich alimentiert werden und daher das reale Leben, wie es uns dieser Planet halt so vorgibt, nicht kennen, haben diese Faulpelze permanent ein schlechtes Gewissen, ständig meldet sich da unterbewusst ein kleiner Störsender. Da man aber das gute, faule Leben nicht aufgeben will oder kann sucht man sich eine moralische Erhöhung. Also muss eine Art Erbsünde her, alles bisherige, was uns den Wohlstand ja offensichtlich beschert hat und man selber halt so gar nicht darstellt, muss böse und schlecht sein. Konservativ = Sünde. Liberal = Sünde.

    Und dann sind wir bei diesen eigentlich armen Beamten im Wissenschaftsministerium und sehen ein baldiges Ende des Wahnsinns, denn die im realen Segment arbeitende Bevölkerung wird einfach zu wenig, tröstlich mag sein, daß auch das Flagellantentum an genau dieser Hürde gescheitert ist.

  34. socrates
    16. Februar 2014 13:24

    Eine der bestbesuchten Pfarren ist St. Rochus in Wien 3.(U 3 Rocusmarkt)
    Sie bietet lateinische Messen und Gregorianischen Choral vom Feinsten.

  35. Gerhard Pascher
    16. Februar 2014 13:12

    Aus diesem Bericht geht zwar nicht hervor, um welches Thema es sich bei dieser Aussendung des Wissenschaftsministeriums handelt. Aber ich nehme an, dass sich ein linker Ministeriumsmitarbeiter der "Stabstelle Support International" aus persönlichem Interesse gezwungen sah, durch die Wortwahl "erzkonservativ" und "papsttreu" seinem persönlichen Unmut über die katholische Kirche Ausdruck zu verleihen.

    Im Netz bin ich auf eine 47-seitige Liste des "damaligen" Ministeriums BM.W_F gestossen, wo man über diese vielen z.T. unnützen Abteilungen sowie Tätigkeitsbeschreibungen und Mitarbeiter nur staunen kann. (http://www.bmwf.gv.at/fileadmin/user_upload/Geschaefts-_und_Personaleinteilung_Stand_11_12_2013.pdf ). Diese ominöse Stabstelle befindet sich in der Abteilung III und ist auf Seite 28 angeführt.

    • socrates
      16. Februar 2014 13:28

      Mein Rezept: Alle dort Beschäftigten in Stirnreihe antreten lassen (unpolitisch), jeder 2. einen Schritt vor, eine Münze werfen, Bei Kopf gehen die Vorderen, bei Zahl die Anderen. Der Rest hat Platz zum Arbeiten und ist motiviert, sonst da capo (al fine).

    • dssm
      16. Februar 2014 13:34

      @socrates
      Unser Problem sind alle, aber auch wirklich ALLE, von denen. Jeder Zweite reicht da leider nicht mehr.
      Abgesehen davon, daß für zukünftigen Wohlstand dieses Gesindel einmal etwas Brauchbares und Verwertbares (also wofür jemand freiwillig bezahlt) herstellen soll.

    • Cotopaxi
      16. Februar 2014 13:40

      Eine solche geballte Ansammlung von Mag. phil. in einem einzigen Ministerium kann ihm und dem Land nicht gut tun.

  36. Undine
    16. Februar 2014 11:24

    A.U. zitiert:

    „Heiligenkreuz gilt als ein erzkonservatives und papsttreues Kloster, was sich durch die Pflege monastischer Traditionen (z.B. Gregorianischer Choral, Feier der heiligen Messe auf Latein) und in Kritik liberaler Strömungen innerhalb der katholischen Kirche zeigt.“

    Auf mich wirkt dieser Satz wie ein STECKBRIEF, mithilfe dessen nach UNBOTMÄSSIGEN Mönchen GEFAHNDET werden muß, die sich straffällig gemacht haben, weil sie zeitgeistigen Strömungen nicht mit fliegenden Fahnen Folge zu leisten gewillt sind, sondern sich dem linken "Zeitgeist" einfach stur widersetzen.

    Ja, wo sind wir denn? In irgendeiner letztklassigen Diktatur?
    Welche (kranken!) Gehirne brüten solche Gedanken/Sätze aus?

    Wie schön ist doch ein Gregorianischer Choral, wie feierlich eine lateinische Messe---WEN geht es etwas an, wenn diese Mönche sie mit Freude singen, bzw. die lateinischen Worte verwenden statt der deutschen? Genau diese Leute, die darin ein Haar in der Suppe finden, sind es, die sonst keine Gelegenheit auslassen, die Deutsche Sprache zu verhunzen und herabzuwürdigen!

    Aber die TRADITION ist es, die den Linken ein Dorn im Auge ist---weil sie selber keine haben---alle sollen gleich sein, alle ohne Vorzüge der Tradition.

    TRADITION ist NICHT die ANBETUNG der ASCHE, sondern die WEITERGABE des FEUERS.

    Ja, in welcher Zeit leben wir denn?
    Müssen wir uns nicht tagaus, tagein, jahraus, jahrein bitterste Vorwürfe anhören, warum unsere Eltern, Großeltern, Urgroßeltern vor vielen Jahrzehnten nicht aufgemuckt und sich nicht gewehrt haben, als Hitler an die Macht kam und für viele Menschen nicht tragbare Ideen ausbrütete und erzwang?

    Die Antwort: Sie haben sich arrangiert; an dieser Methode hält man auch heute noch fest---man arrangiert sich mit der Diktatur der Political Correctness, die kranken linken Gehirnen entsprungen ist, um keinen Ärger zu bekommen, nicht ungut aufzufallen. Und so ganz still und leise kann sich der totgeglaubte Kommunismus mit seinen Denkverboten einnisten---und dann schnappt die Falle zu.

    • dssm
    • Undine
      16. Februar 2014 14:44

      Noch eine kleine Ergänzung sei hinzugefügt, damit nicht der falsche Eindruck entsteht, es dürfe sich nur zur Erhaltung von Tradition nie etwas ändern. Neues, in "wohldosierter Menge", aber von GLEICH HOHER Qualität, ist sogar wünschenswert, sonst tritt Stillstand ein und die Tradition wird zum starren Ritual, zudem im Laufe der Zeit der Zugang abhanden kommt, weil die Welt ja nicht stehenbleibt.

    • Josef Maierhofer
      16. Februar 2014 17:25

      @ Undine

      Die Falle scheint schon zugeschnappt zu haben, es zappeln darin ein paar 'Mysteriumbeamte' und ein Minister.

    • Specht (kein Partner)
      17. Februar 2014 10:01

      Dazu stimmt es nicht, dass die Mönche nur die lateinische Messe lesen, in der Kreuzkiche findet täglich am Abend die Messe am Volksaltar statt. Nicht einmal richtig informiert sind sie also, die roten Garden. Die sind doch nur neidig, weil die Hochschule solchen Zuspuch hat und sich hauptsächlich die Jugend von Heiligenkreuz angezogen fühlt.

    • oboam (kein Partner)
      17. Februar 2014 10:23

      Mit der Liturgie ist das sowas .... und häufig wo das innere nicht stimmt ist auch das Äussere daneben: Predigte etwa Jeschua in Latein ?
      Und würde heute des Schimon Seele neben dem Pabst stehend sichtbar sein .... wie groß die Bestürzung in vielen ist würde kaum auszumalen sein ....

      Wer die Spannweiten inner des dem Ewigen zugeschriebenen Spektrums sehen will kann das sehr leicht sehen: Etwa in katholen Gewölben in Halbschatten mit dumpfem monotonem Bekenntnisworten oder in hellen lichten Gospelchurches in den USA, etwa, wo zeitweise die Fröhlichkeit so nach Aussen dringt, "dass auch die Spatzen auf den Dächern fröhlich ausflippen"......

      Da muß wohl nicht mehr gefragt werden, wo die Kraft des Ewigen zu finden ist.

    • oboam (kein Partner)
      17. Februar 2014 10:39

      Der tote rote Weg ist klarerweise unspezifiziert zu attackieren ........

      Kohn-sehr-(w)-a(k)tiv ...... würde etwa bedeuten: Ein Angehöriger der jüdische Priester ist sehr aktiv.

      Da würde immerhin ein Ansatz von Denkleistung spürbar.

      Das Wort "erzkonservativ" als Schimpfwort einzusetzen, hat offensichtlich mit einer falschen Liebe für ein Erz zu tun...... welches offensichtlich vor Rost zu schützen sei.

      ;)

      Und ohne leichthin Geschriebenes: Wer......a) gar nicht richtig kritisiert. Und b) die Verhältnismässigkeiten der Bedrohungspotentiale "Kirche" und islame Institutionen beim ISLAM NICHT SEHEN WOLLTE Ist c) was anderes als ungemein zutiefst heuchlerischer Art und zutiefst heuchlerischer Ideologie ....... KEIN FRAGEZEICHEN !

      Dies betrifft Marxsozen sogar in doppelter Hinsicht als Heuchler, denn Marx selbst hatte sich sehr entschieden gegen den Islam gestellt.

    • Riese35
      18. Februar 2014 07:05

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    • Riese35
      18. Februar 2014 08:46

      @Specht: >> "Dazu stimmt es nicht, dass die Mönche nur die lateinische Messe lesen, in der Kreuzkiche findet täglich am Abend die Messe am Volksaltar statt."

      Eine Ergänzung zur Debatte um die Liturgiesprache: Zumindest im Wirkungsbereich des römischen Patriarchats hat sich Latein als die kirchliche Weltsprache entwickelt, während im Osten aus der Tradition heraus andere Sprachen vorherrschend waren (Griechisch, Armenisch etc.) und zum Teil sogar als neue Liturgiesprachen eingeführt wurden (z.B. Altkirchenslawisch). Allen Liturgiesprachen gemeinsam aber ist eine gewisse Starre, da sie "Fachsprachen" sind, die bestimmte ewige Sachverhalte KLAR zum Ausdruck bringen möchten (z.B. die Dreifaltigkeit, das Wesen = lat. substantia, essentia, gr. ousia). Werden diese an sich schon kaum fassbaren Fachbegriffe nur deswegen verständlicher, weil zur Bezeichnung irgendein sich dem Bedeutungswandel unterliegender Vulgärausdruck verwendet wird?

      In der griechischen Kirche gab es vor nicht allzu langer Zeit eine Diskussion um die Einführung des Neugriechischen, die aber klar abgelehnt wurde. Und auch das Kirchenslawische ist nicht eine heutige, slawische Volkssprache. Es gibt schottähnliche, zweispaltige Heftchen zum Mitlesen z.B. der Liturgie des Hl. Johannes Chrisostomos, wo in der linken Spalte der kirchenslawische Liturgietext und in der rechten Spalte z.B. der russische Text steht.

      Die Entwicklung der Liturgiesprache nach dem 2. Vat. Konzil in der Westkirche steht aber einzigartig da und ist ein Bruch mit allen Traditionen, der so gar nicht im Konzil selbst gefordert wird, dort aber durch schwammige, unklare Soll- und Kann- und dann doch wieder Nicht-Bestimmungen bereits grundgelegt ist. Eben kein Konzil, das Unklarheiten klären wollte, sondern das zuvor klare Sachverhalte aus "pastoralen Gründen" unklar und schwammig ausdrücken wollte, damit jeder das hineininterpretieren kann, was er gerade will.

      Jahrhunderte lang haben die Liturgiesprachen die Volkssprachen geprägt und zum Teil tun sie das heute noch. Die slawische Schriftsprache z.B. ist erst durch die slawische Liturgiesprache mit dem Altkirchenslawischen entstanden. Der Koran darf korrekt nur in der Originalsprache gelesen werden, da er Gottes Wort ist, das nicht abgeändert werden darf. Deshalb ist dieser Text auch anders als Bücher und Zeitungen vollständig vokalisiert und prägt noch immer die Volkssprachen. Ein Koran in aktuellen, arabischen Dialekten wäre im Islam vollkommen undenkbar. Und in Israel ist die heutige, hebräische Volksspache überhaupt erst vor etwa 100 Jahren aus der hebräischen Liturgiesprache entstanden, die davor für über 1500 Jahre keine Muttersprachler gekannt hat und ausschließlich im sakralen Bereich verwendet wurde.

      Die Entwicklung in Westeuropa seit dem 2. Vat. Konzil stellt also eine Perversion dieses Sachverhalts dar, zumindest nach offizieller, kirchlicher Diktion: denn während überall die sakrale Liturgiesprache die Funktion eines unveränderlichen, gehobenen Maßstabs hat, der die Volkssprachen beeinflußt und den Menschen in seiner geistigen Dimension erhöht, will das die moderne Kirche (zumindest ein Teil deren Sprecher) offenbar gar nicht mehr und versucht auf den geistigen Horizont einer Vulgärsprache herabzusteigen, was aber nie gelingen wird, da die theologischen Begriffe, um die es da geht, einfach in einer Vulgärsprache nicht ausdrückbar sind und jeder Versuch, diese Begriffe klar auszudrücken unweigerlich zur Entwicklung einer von der Vulgärsprache abgehobenen Sprache führen muß.

      Oder findet diese westeuropäische Entwicklung zur vulgären Liturgiesprache wegen der "besseren Verständlichkeit der Botschaft" doch nur zum Schein statt und die alte Regel, daß die Liturgiesprache die Vulgärsprache beeinflußt, besteht weiter, auch in Westeuropa?

      Den Schlüssel zum besseren Verständnis dieses Sachverhalts findet man sofort, wenn man die Begriffe neu und in einem größeren Kontext deutet:

      Wie oft findet man nicht bei uns in Kirchen den Gesang englischer Lieder, obwohl dort kein einziger englischer Muttersprachler anzutreffen ist. Oder die ganze Pop"kultur": dort wird ja fast nur englisch gesungen. Das Gefasel um eine deutsche, muttersprachliche Liturgiesprache, damit sie verständlich wäre, ist also sofort widerlegt, gerade bei uns in Westeuropa. Warum nicht gleich bei Latein bleiben? Die Entwicklung ist pervers: während sich Europa auf dem Weg zur Überwindung der Nationalismen befindet und die internationalen Kontakte intensiviert werden, baut man im kirchlichen Bereich durch die vulgären Liturgiesprachen neue, nationalistische Barrieren auf. Bis in die 70er Jahre war die Liturgie in Wien und Preßburg gleich: die Liturgiesprache war Latein, jeder konnte mitbeten und mitfeiern, so wie es auch das 2. Vat. Konzil noch fordert, danach aber nicht umgesetzt wurde. Alle Nationen wurden gleich behandelt. Latein war die gemeinsame Liturgiesprache. Heute geht das in den Volkssprachen kaum mehr: wie viele Wiener oder Österreicher, die Preßburg besuchen, können slowakisch? Lateinisch konnte man damals zumindest so viel, daß man mitbeten und mitfeiern konnte.

      Tauscht man aber die Begriffe und interpretiert "Kirche" als Tempel der "Weisheit", getragen von den angebeteten, drogensüchtigen Pop-Idolen, die ihre "Lehre" englisch singend verbreiten und ganze Scharen von Jugendlichen anlocken (trotzdem sie nicht die Volkssprache sondern fast ausschließlich die englische Sprache verwenden), und beobachtet, wie durch diese "kulturellen Events" das Englische (als Kultsprache der modernistischen Pop-"Kultur") immer mehr auch die deutsche Sprache beeinflußt, dann ist das Argument unserer naiven Kirchenführer, daß man nur in der Muttersprache an die Jugendlichen herankäme, sofort widerlegt. Letztlich beweist das nur, daß auch heute noch die Sprache des Kults die Volkssprache beeinflußt und nicht umgekehrt.

      Nach dieser Erkenntnis muß man sich aber umso mehr die Frage nach dem Kult stellen und dessen Inhalten, die transportiert werden. Diese Inhalte müßten Gegenstand einer öffentlichen Debatte sein. Leider ist bei uns so eine Debatte tabu.

      Heiligenkreuz ist eine der wenigen Ausnahmen im kirchlichen Bereich, das diese Zusammenhänge wenigstens zum Teil noch versteht. Und es genügt heute auch schon ein Funke Tradition (z.B. Singen des lat. greg. Chorals), um in die Hitparaden zu kommen. Daran erkennt man, wie hungrig die Welt nach Stabilität und Tradition wirklich ist.

      Die Kultsprache als äußere Form ist nicht Ursache sondern Folge einer inneren Haltung. Das Verschwinden des Lateinischen in den Ländern der Westkirche ist ein deutliches Zeichen für die Abkehr vom gemeinsamen Glaubensgut. Das Englische mit seinen "Kultbands" ist ein Zeichen für die Inhalte (Drogen, Auflehnung etc.), die von diesen "Idolen" transportiert werden. Die Wiederverwendung des Hebräischen in Israel ist ein Zeichen einer inneren Haltung mit einem Bekenntnis zur jüdischen Tradition.

  37. Buntspecht
    16. Februar 2014 11:10

    Wo, wann, wie, in welchem Zusammenhang war das??

  38. brechstange
    16. Februar 2014 10:52

    Nicht über Worte sollten wir uns echauffieren, sondern über "Was will man mit diesen Worten bezwecken". Für mich eindeutig wird Sparpotential hier Sparpotential geortet, weil die Hochschule Heiligenkreuz Theologen ausbildet und somit Anspruch auf öffentliche Mittel hat. Hier soll der Boden aufbereitet werden.

    • brechstange
      16. Februar 2014 11:23

      Verzeihung

      Wer braucht ein Sparpotential, ich hab eines zuviel? :-)) Pardon.

  39. Wertkonservativer
    16. Februar 2014 09:59

    Obwohl ich ja versprochen habe, mich zu innenpolitischen Themen möglichst nicht zu äußern:
    da kommt mir ja wirklich die Galle hoch!
    "Erzkonservativ", das ginge ja noch: das wird man ja noch sein dürfen!
    Doch Klöster und deren Insassen als "papsttreu" zu verunglimpfen: ein solcher Unsinn kann nur linken Gehirnen entspringen!
    Heiligenkreuz ist mehr als papsttreu, und das ist gut so!

    Da es in allen unseren Ministerien auch Linke gibt, dürfen wir uns nicht wundern, wenn solche Töne auch aus einem "schwarzen" Ministerium entweichen!
    Dem Herrn Töchterle sollte man nicht allzuviele Vorwürfe machen: ein Minister kann wohl kaum alle Aussendungen lesen, die irgendwelche Unterkleifel herausbringen!

    Einen schönen Sonntag noch!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      16. Februar 2014 10:28

      Da ja bekanntlich die Posten in den Ministerien ausnahmslos mit Schwarzen oder Roten Parteibüchlern besetzt sind, wäre er interessant, welches Parteibuch der Autor der Zeilen und dessen Vorgesetzter haben.
      Dem Stile nach würde ich überdies auf eine AutorIn tippen. ;-)

    • Peter Brauneis
      16. Februar 2014 13:08

      Vorweg: Ich habe Herr Michlers Aussagen stets für bereichernd empfunden. Weiterhin vermag ich jedoch nicht zu akzeptieren, wenn der offenkundige VP-Beitritt zur SP verharmlost wird. Und, ja, ich darf mich "wundern, wenn solche Töne auch aus einem 'schwarzen' Ministerium entweichen".

      Auch würde ich den fortschrittlichen Autor solch linker Hetze nicht auf einen Nebenposten, sondern ins Zentralarchiv versetzen.

      Ich glaube übrigens nicht, daß Herr Spinocchnio (nicht zu reden von Herrn Kurz) linke Niedertracht bewußt duldet. Er versteht bloß nicht, worin solche besteht.

      Noch grauslicheres gibt’s - wie üblich - aus D zu vermelden. Wo CDU-BK Erika Merkel Herrn SPD-Edathiparambil (aufgenordet auf Edathy) stillschweigend die Stange hält. Wenn er sich nackte Kinder zu Gemüte führt. Naja, weit kommt heutzutage "christlich" herum.

      .

    • dssm
      16. Februar 2014 13:40

      @Wertkonservativer
      Mit Herrn Töchterle haben Sie recht!
      Eine der wenigen Lichtgestalten in der ÖVP, nachdem sich die NEOS als Alternative ja zunehmend in Luft auflösen, sollten diese positiven Erscheinungen in der ÖVP gewürdigt werden.
      Und wenn es nur ein einziger klarer Tropfen in der linken Giftbrühe der Bundes-ÖVP ist, so ist das immer noch besser als bei manchem politischem Konkurrenten.

    • fenstergucker
      16. Februar 2014 14:44

      @Peter Brauneis

      Wer ist Erika Merkel?
      Oder meinten Sie die "Änschi"? :-))

    • Peter Brauneis
      16. Februar 2014 15:06

      @ fenstergucker

      In seit Jahren (warum wohl?) nicht mehr einsehbaren/gesperrten/vernichteten Unterlagen des MfS (Ministerium für Staatssicherheit) war der vormaligen FDJ-Propaganda-Kommissarin Merkel angeblich der Deckname "Erika" als IM (Inoffizielle Mitarbeiterin) zugeordnet. IM war DDR-Euphemismus für Stasi-Spitzel ;-))

      .

    • DB (kein Partner)
      17. Februar 2014 09:01

      @ P. Brauneis: korrekt wäre "informeller Mitarbeiter" für die Abkürzung IM

  40. Eco
    16. Februar 2014 09:04

    " erz " = durch und durch, durchdrungen

    Gott sei dank, dass es noch einen durch und durch konservativen Katholizismus gibt !
    Liberalismus und Sozialismus sind dem Katholizismus fremd. Er ist über 2000 Jahre hamit gut gefahren und hat damit viele Krisen überwunden. Der Katholizismus geht falsche Wege, wenn er versucht, sich dem Zeitgeist wie ein Fähnchen im Wind anzugleichen. Das will auch der Papst nicht.
    Heiligenkreuz ist eine moderne, wenn auch konservative Festung im wankelnden
    Zeitgeist. Möge es uns erhalten bleiben.

  41. Beckmesser
    16. Februar 2014 07:38

    Die selbstzerstörerische Tendenz einer einst staatstragenden Partei mit Wirtschaftskompetenz und Werten wird jeden Tag offensichtlicher. Der linke destruktive Geist ist überall angekommen, der Marsch durch die Institutionen perfekt gelungen, eingeschlossen die Umwertung aller Werte. Leider ist es in Deutschland nicht viel anders. Es wäre höchste Zeit, eine massive Gegenbewegung zu starten.

    • Wertkonservativer
      16. Februar 2014 13:18

      Die Gegenbewegung, werter @Beckmesser,

      wird - LEIDER - mangels genügendem Echo im Volk nicht wirklich zünden!

      Das, was hier im Blog leidenschaftlich vorgebracht wird, ist reine Minderheitsmeinung!
      Wenn Sie glauben, auch breite Volksschichten für notwendige Umwälzungs-Aktionen gewinnen zu können, dann schauen Sie bitte an den Wochenenden in die Konsumtempel unseres Landes, und auf die Zuschauer-Ziffern des Fernsehens.
      Da sehen Sie dann, was das Volk bewegt: Konsum und (falsche) Stadl-Volksmusik!

      Sie glauben mir nicht? Meinen Sie vielleicht, die Blauen könnten da einen anderen "Wind" hereinbringen? Oder die Pinken?
      Die schwimmen alle auf der gleichen Welle: dem Volk nach dem Mund reden, ohne echte, realisierbare Alternativen zu erarbeiten!
      So schaut's doch aus, oder?

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      16. Februar 2014 13:27

      @ WK

      Also wie gewohnt: Hände falten, Gosch'n halten (und ÖVP wählen)?

    • dssm
      16. Februar 2014 13:58

      @Wertkonservativer
      Ich kann Ihren Pessimismus nicht teilen!
      Erstens werde gesellschaftliche Veränderungen nicht von der Mehrheit (was immer das sein soll) sondern von den Nettozahlern angestoßen.
      So lange es Geschichte gibt immer das gleiche Spiel.
      Die arbeitenden (und schwer ersetzbaren = gut Verdiener) sind unzufrieden und übernehmen die Regierung.
      Diese Regierung schützt das Eigentum und arbeitet sehr sehr kostengünstig.
      Irgendwann haben aber diese Nettozahler zu viel in ihrer eigentlichen Arbeit zu tun, man schafft sich ein paar angestellte Verwalter an, diese sollen die politische Arbeit machen.
      Die Angestellten wollen aber nicht von der Gnade der Zahler abhängig sein, also versuchen diese sich zu emanzipieren, gelingt dies, dann ist man auf geradem Weg in den Sozialismus (Sie kennen sicherlich die zahlreichen Definitionen aus 'Gemeinwirtschaft').
      Je emanzipierter, desto mehr wird reguliert und das Individuum beschnitten (damit sind immer mehr 'Verwalter' notwendig) und je weniger ist das Eigentum (gehört ja schließlich den Arbeitenden) wert.
      Sozialismus geht wie immer (!!! es gibt keine belegte Ausnahme) schief, die Menschen verarmen, die Nettozahler wollen nicht mehr, dann geht entweder die ganze Gesellschaft unter (eher selten) oder die Nettozahler übernehmen wieder die Macht, womit das Spiel von vorne beginnt.

      Wir sind kurz vor ganz drastischen wirtschaftlichen Verwerfungen, insbesondere einem Schuldenzusammenbruch, da geht es dann sehr schnell um die Wurst.

      Also auf die ÖVP schimpfen, das schadet den Linken dort rein gar nicht, aber auch sehen, daß nur die ÖVP, und nur die(!), eine breite akzeptierte politische Basis, in Form von Bürgermeistern, in den ländlichen Gemeinden hat und viele davon arbeiten hervorragend.

  42. mischu
    16. Februar 2014 03:13

    Das Wirtschafts-Wissenschaftsministerium wird von einem Minister der ÖVP geführt und diese Partei kehrt nun zu ihren Wurzeln zurück, die einstmals CHRISTLICH-SOZIAL lauteten. Das Christlich hat sie schon längst aus ihrem Programm gestrichen, wie man auch an dieser letztklassigen Aussendung erkennen kann.
    Bleibt nurmehr Sozial und damit verschmilzt mit den Sozis längst zu einer Einheitspartei. Wozu dann überhaupt noch Schwarz wählen? Da ist man ja in Zukunft besser mit Weiß wählen dran, bevor ich diesen Volkszertretern meine Stimme gebe!

    • Brennstein
      16. Februar 2014 06:36

      Weiß wählen stört niemand. Schmerzhaft ist nur das Wandern von Stimmen zu einer anderen Partei.
      Weißwähler maulen nur und ziehen im entscheidenden Moment den Schwanz ein.

    • mischu
      16. Februar 2014 14:42

      Frankreich führt "Weiß wählen" offiziell ein!

      http://orf.at/stories/2218052/

      Vielleicht erzwingen wir das in Österreich auch?

    • Brennstein
      16. Februar 2014 15:09

      Und welche Auswirkung hat die Zählung der Weißen Stimmen auf die Mandatsverteilung? Mit einem Wort: wertlos.

    • mischu
      16. Februar 2014 17:41

      @Brennstein

      Entschuldigen's schon, aber was haben bei der Nationalratswahl die Stimmen von Schwarz, Blau, Orange, TS, Neos usw. gebracht?

      Nix, außer die alte, neue rot-schwarze "Kollaporation"(!) und einige neue Abgeordnete, die sich auf Steuerkosten ein warmes Plätzchen im Parlament gesichert haben.

      Und jetzt erklären Sie mir bitte den großen Unterschied zu "Weiß wählen" aus Protest.

    • mischu
      16. Februar 2014 17:43

      Soll natürlich

      "KollaBoration" heißen! ;-)

    • Brennstein
      16. Februar 2014 18:18

      Falls enttäuschte Schwarze oder Rote statt weiß zu wählen, mit ihrer Stimme die FPÖ oder das BZÖ unterstützt hätten, sähe die Mandatsverteilung anders aus und wir hätten heute vielleicht eine andere Koalition.
      Ich weiß, wenn man die letzten Jahrzehnte immer brav das Kreuzerl bei Rot oder Schwarz gemacht hat, dann fällt es schwer, mutig Neuland zu betreten.

    • mischu
      16. Februar 2014 20:29

      @Brennstein

      Ich glaube eher, daß durch die vielen Splitterparteien der FPÖ Chancen genommen wurden und das BZÖ auf der Strecke geblieben ist.
      Hätten mehr SPÖ- und ÖVP-Wähler weiß gewählt, wäre sich vielleicht die neue, alte GROKO nicht mehr ausgegangen.
      Aber wer bessere Ideen hat, Rot und Schwarz endlich in die Opposition zu schicken, der trete vor! In einer Demokratie kann man halt niemanden zwingen Blau und/oder Orange zu wählen.
      Übrigens, die ÖVP hätte eine bürgerliche Mehrheit mit FPÖ und TS vorgefunden, aber in dieser Partei haben die derzeit Verantwortlichen leider viel zuwenig "Cojones"!

  43. kritikos
    16. Februar 2014 01:35

    Ich halte diese Aussendung für eine Erzsauerei. Wenn das linke Publikationen machen, ist es leider schon alltäglich, aber in einem Ministerium gehört der betreffende Beamte, wenn schon nicht gefeuert (weil pragmatisiert), dann auf einen Nebenposten versetzt. Und sein vorgesetzter Abteilungsleiter oder gar Sektionschef ebenso. Und das bei einem schwarzen Minister. Ist diese Partei noch sinnvoll zu retten?





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