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Die Grünen, die Parteipolitik und Mariahilf

Diese Woche dürfen also die Einwohner zweier Bezirke über die Lahmlegung der Mariahilfer Straße und damit auch über die Performance der grünen Stadträtin Vassilakou entscheiden. Die Stimmung unter den Wahlberechtigten scheint freilich schlecht für die Grünen zu sein.

Denn die SPÖ – obwohl Koalitionspartner der Grünen und obwohl mitverantwortlich für jede einzelne Etappe in diesem Planungschaos – hält sich auffallend zurück. Die Sozialdemokraten haben offenbar ihr Ohr am Volk (auch wenn keine Umfragen veröffentlicht worden sind) und lassen die Grünen im Regen stehen.

Dazu kommt, dass die Grünen seit den von ihnen verharmlosten Ausschreitungen beim Akademikerball besonders unpopulär geworden sind. Dazu kommt, dass die – abgesehen von der grundsätzlichen Linksorientierung – wankelmütigen Medien seit einiger Zeit in den Neos neue Lieblinge haben und die Grünen nicht mehr so gut behandeln wie früher.

Dementsprechend voller Panik ist jetzt Vassilakou selber: „Mein Appell: Vergessen Sie die Parteipolitik!“ Es dürfe bei der Abstimmung überhaupt nicht um die Grünen gehen.

Freilich: Dieser Appell würde natürlich sofort vergessen, würden die Grünen doch gewinnen. Denn wäre Vassilakou plötzlich eine Staatsfrau. Statt bloß "die Griechin", über die ganz Wien scherzt.

Der Appel ist auch sonst mehr als seltsam. Sind die Grünen doch einzig durch die Parteipolitik überhaupt in der Lage, ihre Spintisierereien von der Mariahilfer Straße als Schachspiel- und Radfahrer-Zone zu verwirklichen. Haben sie doch nur dank der Parteipolitik das (Steuer-!)Geld für ihre Propaganda. Und können sie doch nur dank der Parteipolitik die Geschäftsleute auf Mitteleuropas wichtigster Einkaufsstraße einfach ignorieren.

Maria (Vassilakou) und keine intellektuelle Hilfe.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorMarkus Theiner
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Februar 2014 08:01

    Die Grünen bauen bei der Abstimmung auf das Floriani-Prinzip.
    Gerade bei Verkehrskonzepten sind natürlich viel mehr Leute betroffen als nur die unmittelbaren Anrainer, weil ja auch die Menschen die in der Umgebung arbeiten oder einfach nur durch fahren wollen mit den geänderten Verhältnissen leben müssen.

    Die Anrainer selber profitieren von den Änderungen noch am meisten, weil es ruhiger wird und man ja selbst relativ gut ans öffentliche Verkehrsnetz angebunden ist und fast alles was man braucht in der Nähe hat. Da kann man leichter auf das Auto verzichten. Selbst wenn sich also bei der Befragung eine Mehrheit für das neue Konzept finden sollte ist es damit nicht wirklich gerechtfertigt. Denn die Interessen aller Anderen blendet man aber bei dieser Art "Basisdemokratie" aus.

    Dass Verkehrskonzepte aus politischen Günden über die Stadtgrenzen nicht hinausdenken dürfen sind wir ja schon gewöhnt, dass jetzt auch die Bezirksgrenzen zu verkehrspolitischen Frontlinien werden ist aber wirklich nicht nötig.

    Niemand will unbedingt direkt an einer großen Durchzugsstraße wohnen, aber geben muss es sie trotzdem. So wie es Gefängnisse, Asylwerberheime, Kläranlagen und ähnlich beliebte Einrichtungen halt geben muss. Wenn man immer nur die Nachbarschaft abstimmen lässt ob man sie vor ihrer Nase bauen darf, dann wird man sich aber relativ schwer tun.

    Genau dieses Prinzip ist ja einer der wichtigsten Gründe wieso wir Volksvertreter und Beamte haben, die Konzepte machen sollen. Weil die eben den notwendigen Abstand und die Neutralität haben sollten um alle widerstreitenden Interessen abzuwägen und die möglichen Folgen zu berücksichtigen.
    Davon habe ich aber nicht viel mitbekommen. Dass Autofahrer legitime Interessen haben könnten wird von vielen Grünen grundsätzlich geleugnet, von den naheliegenden Folgen - einer Verschiebung des Verkehrs in andere Straßen - zeigte man sich überrascht.
    Wenn man aber einfach mal aus der Hüfte geschossen irgendwas umsetzt und sich erst nachher Gedanken darüber zu machen, dann hat man seinen Job als Politiker nicht besonders gut erledigt und darf sich dementsprechend über Kritik nicht wundern. Selbst wenn es nachher gut funktionieren sollte. Auch der Manager der das Geld seiner Firma ins Casino trägt handelt ja unverantwortlich - selbst wenn er dann zufällig gewinnen sollte.

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Februar 2014 09:42

    Die impertinente grüne Vizebürgermeisterin mit "Migrationshintergrund" träumt also von SPIELENDEN KINDERN auf der Mariahilfer-Straße!

    Wie stellt sich die Griechin das vor? Von welchen Kindern faselt sie? Werden Krabbelstuben, Kindergarten- und Hortkinder ab jetzt auf die Mariahilfer-Straße zum Spielen abgeschleppt? Schulkinder kann sie ja nicht gut meinen, denn die werden sich ja bald GANZTAGS in der Schule aufhalten müssen. Oder meint sie Schulschwänzer, die sich auf der MH-Straße vergnügen sollen?

    Wer schickt schon sein Kind auf eine Straße zum Spielen? Wenn Kinder auf der MH-Straße spielen werden, dann werden es vermutlich großteils Ausländerkinder sein---dies vermutlich umso mehr, als sich immer mehr "Geschäftsleute mit Migrationshintergrund" in den von Österreichern verlassenen Geschäften einnisten werden. Eines Tages wird diese Straße fest in ausländischer/moslemischer Hand sein.

    Vassilakou ist dreist zum Quadrat, und ich wünsche ihr von Herzen, daß sie mit ihrem Projekt baden geht. Schade nur um das viele Geld, das verschleudert wird.

  3. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Februar 2014 06:58

    Obwohl diese Art der Bürgerbefragung den größte Unsinn darstellt, lässt BM Häupl die grüne Vassilakou gewähren. Sollte der Ausgang dieser "Wahl" - was zu hoffen ist - völlig "in die Hos'n gehen", dann müsste die SP-Wien die Konsequenzen ziehen und die Zusammenarbeit mit den Grünen aufkündigen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Februar 2014 15:14

    OT---aber es wird spannend, wer von unseren Politikern bei der Eröffnung dieses geplanten Denkmals einen Kranz ablegen, niederknien und mit Betroffenheitsmiene die Schleifen ordnen wird:

    °° DENKMAL für SARAJEVO-ATTENTÄTER Gavrilo PRINCIP

    http://www.unzensuriert.at/content/0014825-Denkmal-f-r-Sarajevo-Attent-ter-Gavrilo-Princip

    Soviel ich weiß, hatten damals die FREIMAURER die Fäden gezogen. Princip war ein BEZAHLTER, gedungener Mörder.

    Beim "Googeln" nach den Hintergründen stieß ich auf die Bezeichnung "JUNGTÜRKEN", die die Geldgeber waren:

    http://criticomblog.wordpress.com/2013/04/20/die-judischen-jungturken-waren-morder/

    Was davon zu halten ist, weiß ich nicht, aber interessant ist es allemal.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Februar 2014 13:26

    Die Mariahilfer Straße hat schon manches durchgemacht in ihrer langen Geschichte, als DIE Wiener Einkaufstraße. Nach dem Niedergang während der Errichtung der U 3 und dem Vordringen billiger Elektronikshops für ungarische Touristen ging es wieder aufwärts.
    Und jetzt kommt die griechische Bürgermeisterin und betrachtet sie als Spielwiese für ihre abstrusen Pläne, ein Paradies für alle soll es werden, vor allem für Grüne!
    Sie wird scheitern, das ist gewiss, bezahlen werden es wir Steuerzahler, völliger Schwachsinn was hier abläuft.
    Die Mariahilfer Straße soll bleiben was sie immer war, eine innerstädtische, attraktive Einkaufsmeile für Einheimische und Touristen!
    Andere Städte schaffen dies auch, warum muss es in Wien immer nur Murks sein?

  6. Ausgezeichneter KommentatorA.K.
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Februar 2014 11:44

    à propos „...Dazu kommt, dass die Grünen seit den von ihnen verharmlosten Ausschreitungen beim Akademikerball besonders unpopulär geworden sind. Dazu kommt, dass die – abgesehen von der grundsätzlichen Linksorientierung – wankelmütigen Medien seit einiger Zeit in den Neos neue Lieblinge haben und die Grünen nicht mehr so gut behandeln wie früher.“:
    - Wie viele Anzeigen der Missetäter bei der Demnostration gibt es bisher.
    - Gibt es Klagen auf Schadenersatz gegen einzelne Demonstranten?
    - Wie ist der generelle Stand der Nachforschungen seit den Ausschreitungen bei der Demonstration?

  7. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Februar 2014 08:06

    Unser allseits beleibter Bürgermeister kann sich nicht aus der Verantwortung stehlen!
    ER hat sich die Griechin ins Rothaius geholt, er hat sie gewähren lassen, er und seine Fraktion haben ihr Steuergeld für die grüne Spielwiese überlassen!

    So wird auch die SPÖ nächstes Jahr in Wien bei den Gemeinderatswahlen die Rechnung präsentiert bekommen. Wie sagte doch sein vertrauter Polizeipräsident so schön Im Zentrum: "Wer sich mit Hunden schlafen legt, darf sich nicht wundern, wenn er mit Flöhen aufwacht ..."

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorProf. Walter A. Schwarz
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Februar 2014 12:45

    Ich war gestern um ca. 1000 Uhr im Bereich Neubaugasse auf der Mariahilferstraße. Auf der roten Bus-Fahrbahn gingen offensichtlich demonstrativ ein Mann mit einem Kind, beide mit Rücksäcken ausgestattet. Sonst war in beiden Richtungen die Fahrbahn der Mariahilferstraße menschenleer, was auch nicht verwundert, da der dem 7. Bezirk zugehörige Gehsteig 15 Schritte und der vis a vis gelegene 10 Schritte breit ist, also ca. 10,5 bzw. 7 m. Schon aus diesem Grund erscheinen mir die sündteueren Visionen der grünen griechisch-österreichischen Vizebürgermeisterin "Die Mariahilfer Straße bekommt ein vo?llig neues Gesicht. Die Autofahrbahn verschwindet und weicht einer einheitlichen, anspruchsvollen Pflasterung. Schaniga?rten, Sitzgelegenheiten und Brunnen laden zum Verweilen ein, neue Ba?ume spenden Schatten und sorgen fu?r gute Luft.", während sich der Verkehr in den umliegenden Straßen massiv stauen wird, als das, was sie wohl nach Meinung vieler dadurch belasteten Bürger sind: Der totale Schwachsinn!


alle Kommentare

  1. fewe (kein Partner)
    20. Februar 2014 00:30

    Also ich wohne im 7. Bezirk und für mich ist die Sperre äußerst vorteilhaft. Auf die meisten anderen dürfte das auch zutreffen. Der Bezirk ist seither erheblich ruhiger geworden.

    Ich glaube also durchaus, dass die Abstimmung positiv ausgehen wird und zwar sogar auch eher mit Beibehaltung der Sperren der Quergassen und evtl. sogar auch Radfahrverbot dort.

    Dennoch ist das ein Demokratie-Aktionismus. Ich hätte lieber über ESM abgestimmt als über einen solchen Blödsinn.

  2. Neubauer Kind (kein Partner)
    19. Februar 2014 20:01

    Vorgestern habe ich also, da im siebten Wiener Gemeindebezirk wohnhaft, meinen Abstimmungsbogen erhalten. Ich kann den, wenn ich will, meistbietend versteigern - denn irgendeine Berechtigungskontrolle bei der Stimmabgabe (per Briefkasten, per Pappschachtel im Bezirksamt oder wie immer) findet nicht statt. Das Versteigern ließe sich auch wiederholen: Denn ich könnte, wenn ich denn wollte, das Ding auf einen Farbkopierer legen und auf 1000mal drücken; ich müßte dann nur den kleinen Stanzring links oben nachfertigen, der offenbar ein Sicherheitsmerkmal simulieren soll, aber mit Sicherheit kein taugliches ist. So gesehen sollte es mich auch nicht wundern, wenn von den ausgegebenen 49000 Bögen mindestens 83000 zurückkommen und - ach ja - das von den zuständigen Parteigremien beschlossene Ergebnis garantieren.
    Vom angedrohten grünen Hausbesuch in meiner Straße bin ich dagegen glücklicherweise bislang verschont geblieben. Denn da ich überhaupt nicht gerne mit Ideologen rede, aber auch nicht gerne unhöflich bin, hätte mich das in die Zwangslage gebracht, mich wohl doch für das letztere zu entscheiden. Alle wirklich einschlägigen Argumente würden hier absehbar abprallen - nicht nur die ökonomischen, die ohnehin auf dem Tisch liegen. Zum Beispiel das urbanistische: daß der gebaute Rhythmus einer Jahrhunderte alten großen Ausfallstraße die Zwangsmutation zu einem großen, faden IKEA-Kinderparadies für alle, die noch eigene Augen im Kopf haben und nicht nur in virtuellen Welten leben, ganz und gar nicht zuläßt. Zum Beispiel das städtesoziologische: daß es längst erwiesen ist, daß Fußgängerzonen, am falschen Ort installiert, eine massive Verwahrlosung und Verödung der Innenstädte produzieren und deshalb 60 Jahre nach ihrer ja gar nicht unsinnigen Erfindung keineswegs undifferenziert gefordert oder begrüßt werden dürfen. Schließlich - aber ich fürchte, wenn ich weitermache, schicken mir die Grünen und -innen zur finalen Belehrung einfach den "schwarzen Hausbesuch" auf den Hals.

  3. Rudolf Wirthig (kein Partner)
    19. Februar 2014 15:55

    Grünes regieren ist Willkür. Das zeigte sich schon bei den Fragen zur Parkpickerlbefragung die mit dem Volkswillen überhaupt nichts zu tun hatten. Bei der "Begegnungszone" Mariahilferstrasse wird ein Pfusch hingelegt der die Volksseele zum Kochen brachte. Der Ausweg aus dieser Misere ist eine frei erfundene Befragung außerhalb der Regeln der Wiener Stadtverfassung. Damit kann die Befragung auf den den Grünen genehmen Personenkreis, Bewohner des 6. und 7. Bezirks einschließlich EU-Ausländer aber unter Ausschluß der Geschäftsleute eingeengt werden. Für die Kosten dieses Vorhabens der Verkehrsstadträtin einschließlich des bereits verlorenen Aufwandes sowie der Kosten für Befragung und Werbung dafür zahlen jedoch alle Wiener.

  4. Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
    19. Februar 2014 12:45

    Ich war gestern um ca. 1000 Uhr im Bereich Neubaugasse auf der Mariahilferstraße. Auf der roten Bus-Fahrbahn gingen offensichtlich demonstrativ ein Mann mit einem Kind, beide mit Rücksäcken ausgestattet. Sonst war in beiden Richtungen die Fahrbahn der Mariahilferstraße menschenleer, was auch nicht verwundert, da der dem 7. Bezirk zugehörige Gehsteig 15 Schritte und der vis a vis gelegene 10 Schritte breit ist, also ca. 10,5 bzw. 7 m. Schon aus diesem Grund erscheinen mir die sündteueren Visionen der grünen griechisch-österreichischen Vizebürgermeisterin "Die Mariahilfer Straße bekommt ein vo?llig neues Gesicht. Die Autofahrbahn verschwindet und weicht einer einheitlichen, anspruchsvollen Pflasterung. Schaniga?rten, Sitzgelegenheiten und Brunnen laden zum Verweilen ein, neue Ba?ume spenden Schatten und sorgen fu?r gute Luft.", während sich der Verkehr in den umliegenden Straßen massiv stauen wird, als das, was sie wohl nach Meinung vieler dadurch belasteten Bürger sind: Der totale Schwachsinn!

  5. Torres (kein Partner)
    19. Februar 2014 11:07

    Dazu kommt ja noch, dass lediglich die dort wohnenden Anrainer befragt werden sollen, nicht aber die Geschäftsleute, also die Hauptbetroffenen der grünen Chaospolitik. Letzteres hat ja schon die Kammer gemacht, mit - natürlich - fatalem Ergebnis für die Griechin.

    • fewe (kein Partner)
      20. Februar 2014 00:39

      Wie wollen Sie das lösen? Wollen Sie eine Stimmberechtigung an eine GmbH vergeben?

  6. Knut (kein Partner)
    19. Februar 2014 08:10

    Als westlicher Restösterreicher bin ich 1-2 Mal im Jahr in der Landeshauptstadt und auch schon in dem Genuss der neuen Verkehrsführung um die Mahü gekommen. Das Navi führe mich von der Gumpendorfer nach Ottakring wollte mich beim Cafe Ritter nach links in die Mahü lotsen. Ein (zum Glück) heftig gestikulierender Fußgänger machte mich auf die neue Verkehrsführung aufmerksam - das Einfahrt verboten Schild übersieht man bald einmal, weil man mehr auf den Fußgängerverkehr achtet.

    Ich bin auch jedes Mal bei den Wienbesuchen in der Mahü am Shoppen und ich muss sagen, die alte Verkehrsführung hat mich bisher nie gestört. Die Grünen scheinen vor allem eines zu sein – nämlich dagegen. Und hier ist der Individualverkehr scheinbar der große Dorn im Auge der Grünen. Selber fahren sie ja immer mit dem Fahrrad und der Bim, oder? Zumindest, wenn Medienvertreter in der Nähe sind. Ansonsten frönt man ja auch ungeniert dem Individualverkehr.

    Der VCÖ muss ja auch ein giftgrüner Verein sein. Da fehlt eigentlich nur noch, dass die mit echter Munition auf Autofahrer schießen. Wer bezahlt diese notorischen Querulanten eigentlich?

    • Tik Tak (kein Partner)
      19. Februar 2014 13:50

      Knut,

      im Prinzip haben Sie ja recht.
      Aber als gelernter (also geboren, aufgewachsen und später geflüchtet) Wiener muß ich hier doch Einspruch anbringen.

      Es gibt keine "Mahü".

      Es gibt eine Mariahilferstraße, bisweilen haben wir sie als "Maryhelperstreet" bezeichnet, manchmal wurde sie als Magyarhilfer Straße bezwichnet.

      Aber eine "Mahü" gab und gibt es nicht.

      Das ist ist nur der Versuch der grünlackierten Kommunisten eine Straße mit langer Vergangenheit und Tradition als eigene Erfindung auszugeben weil die sonst nichts zu bieten haben.
      Das ist nur der Versuch bestehende Plätze auch namentlich zu besetzen und der ist abzulehnen, wie dies auch von fast allen Wienern die ich kenne getan wird.

      Daran ändert auch der Text der Inschrift auf der namensgebenden Kirche nichts, der da lautet "Maria Hülf".

    • Franziska Malatesta (kein Partner)
      19. Februar 2014 14:20

      Es gibt nicht nur keine Mahü, es gibt für Menschen, die mehrsilbige Wörter aussprechen und schreiben können, also den überwiegenden Prozentsatz der Erwachsenen, auch keine Bim. Das hätten die Grünen und Roten und Sozen aller anderen Farben nämlich gern, daß wir nicht nur 24/7 gegängelt, bevormundet, gemaßregelt und reguliert würden, sie wollen uns auch sprachlich dahin bringen, daß wir uns wieder verhalten wie Kindergartenkinder. Das Wort "Straßenbahn" oder "Tramway" zu gebrauchen, ist daher ein subversiver Akt. Bim, be gone!

    • fewe (kein Partner)
      20. Februar 2014 00:46

      @Franziska Malatesta: "Bim" ist aber immer noch besser als "Öffi". Üblich ist eigentlich "Tramwei" ;-)

      Ich habe die Bezeichnung "Mahü" vor dieser Fußgängerzonen-Geschichte auch nie gehört. Genauso wie übrigens das Wort des Jahres "Frankschämen", das genauso aus einer Abteilung des "Hauptamts für Volkserziehung und Propaganda" kam.

    • Knut (kein Partner)
      20. Februar 2014 10:42

      ... Mahü soll man schon in den 60ern zu der Mariahilferstraße gesagt haben ...

  7. Undine
    18. Februar 2014 15:14

    OT---aber es wird spannend, wer von unseren Politikern bei der Eröffnung dieses geplanten Denkmals einen Kranz ablegen, niederknien und mit Betroffenheitsmiene die Schleifen ordnen wird:

    °° DENKMAL für SARAJEVO-ATTENTÄTER Gavrilo PRINCIP

    http://www.unzensuriert.at/content/0014825-Denkmal-f-r-Sarajevo-Attent-ter-Gavrilo-Princip

    Soviel ich weiß, hatten damals die FREIMAURER die Fäden gezogen. Princip war ein BEZAHLTER, gedungener Mörder.

    Beim "Googeln" nach den Hintergründen stieß ich auf die Bezeichnung "JUNGTÜRKEN", die die Geldgeber waren:

    http://criticomblog.wordpress.com/2013/04/20/die-judischen-jungturken-waren-morder/

    Was davon zu halten ist, weiß ich nicht, aber interessant ist es allemal.

    • Undine
      18. Februar 2014 15:34

      Noch ein OT---aber wie geht man mit einem linken, homosexuellen Politiker mit "Migrationshintergrund", der noch dazu ein politisch korrekter antifaschistischer "Kinderfreund" ist und sich im wackeren Kampf gegen "Rechts" schon seine Sporen verdient hat, vor, wenn er sich aus Kanada Fotos nackter Knaben zuschicken läßt?

      http://www.unzensuriert.at/content/0014864-Kinderpornos-Geheimnisverrat-Die-Aff-re-Edathy

      Warum sieht sich ein Mann Bilder nackter Knaben an? Diese Charakterschwäche DISQUALIFIZIERT diesen Mann und wenn er noch so links, schwul, antifaschistisch und zudem noch gutmenschlich und von etwas dunklerer Hautfarbe ist.

      Kein "normaler" Mann erwirbt Bilder nackter Buben aus rein ästhetischen Gründen---da steckt etwas anderes dahinter. Von den bedauernswerten Kindern, die zu solchen Aufnahmen gezwungen werden, will ich da gar nicht erst reden. Der Mann ist ein Charaktersch...n!

  8. terbuan
    18. Februar 2014 13:26

    Die Mariahilfer Straße hat schon manches durchgemacht in ihrer langen Geschichte, als DIE Wiener Einkaufstraße. Nach dem Niedergang während der Errichtung der U 3 und dem Vordringen billiger Elektronikshops für ungarische Touristen ging es wieder aufwärts.
    Und jetzt kommt die griechische Bürgermeisterin und betrachtet sie als Spielwiese für ihre abstrusen Pläne, ein Paradies für alle soll es werden, vor allem für Grüne!
    Sie wird scheitern, das ist gewiss, bezahlen werden es wir Steuerzahler, völliger Schwachsinn was hier abläuft.
    Die Mariahilfer Straße soll bleiben was sie immer war, eine innerstädtische, attraktive Einkaufsmeile für Einheimische und Touristen!
    Andere Städte schaffen dies auch, warum muss es in Wien immer nur Murks sein?

  9. A.K.
    18. Februar 2014 11:44

    à propos „...Dazu kommt, dass die Grünen seit den von ihnen verharmlosten Ausschreitungen beim Akademikerball besonders unpopulär geworden sind. Dazu kommt, dass die – abgesehen von der grundsätzlichen Linksorientierung – wankelmütigen Medien seit einiger Zeit in den Neos neue Lieblinge haben und die Grünen nicht mehr so gut behandeln wie früher.“:
    - Wie viele Anzeigen der Missetäter bei der Demnostration gibt es bisher.
    - Gibt es Klagen auf Schadenersatz gegen einzelne Demonstranten?
    - Wie ist der generelle Stand der Nachforschungen seit den Ausschreitungen bei der Demonstration?

    • mischu
      18. Februar 2014 12:46

      @A.K.

      Über diese gewalttätigen Ausschreitungen der Grünterroristen wird von unserer linksgestimmten Medienorgel tunlichst der Mantel des Schweigens gehüllt.

      Aber wehe, es wären Rechte gewesen. Bis heute hätte das Kesseltreiben des rot-grünen Staatsfunks kein Ende genommen.

    • Herzogberg (kein Partner)
      19. Februar 2014 20:33

      Es wurde von der Staataanwaltschaft noch nicht einmal den Anzeigen bezüglich des 1. Akademikerballs des Jahres 2013 nachgegangen. Man muß schon froh sein, daß aus formalen Gründen wenigstens ein Akt angelegt wurde.

  10. Eco
    18. Februar 2014 10:50

    In der Mariahilfer Strasse wird uns eine klassische Griechische Tragödie vorgespielt. Sie entstand im Rahmen der offiziellen Feierlichkeiten in Athen
    ( = Gemeinderatwahlen in Wien ) zu Ehren des Weingottes Dionysos ( Häupl ? ).
    Die griechische Tragödie behandelt die schicksalshafte Vertstickung der Protagonistin ( Vassilakou ) die in eine so auswegslose Lage geraten ist, dass sie durch jedwedes Handeln nur schuldig werden kann. Die herannahende, sich immer deutlicher abzeichnende Katastrophe lässt sich trotz grosser Anstrengungen der handelnden Personen nicht mehr abwenden. ( Wikipedia ).

    Conclusio : Griechische Tragödien nur in Griechenland aufführen und die
    Hauptdarstellerin dorthin verweisen oder zu einem Gastspiel nach
    Brüssel entsenden.

  11. Josef Maierhofer
    18. Februar 2014 10:13

    Hoffentlich werden die Wiener jetzt wachgerüttelt und hoffentlich merken sie sich auch bis zur Wahl des Wiener Gemeinderates, wer so viel Geld für offensichtlich Sinnloses verschleudern lässt, nämlich zuerst die Grünen und mit Ihnen die Roten in Wien, die haben für dieses 'Spektakel' Millionen beschlossen, für ein Spektakel, das noch dazu niemanden wirklich berührt oder ein Anliegen darstellt, außer für ein paar Ideologisierte (= ...).

    Frau Vassilakou hat sich da in was verstiegen, was ihr (hoffentlich) das Genick brechen wird. Sie hat (heute vom ORF Radio berichtet) verlauten lassen, dass sie im Falle einer 'Niederlage', sprich einer Abstimmung fürs Sparen, nicht zurücktreten werde. Na dann wissen wir wenigstens mehr, sie gehört hiermit zu den Selbstbedienern und jenen Politikern, die mehr Schaden (Verschwendung mit Hilfe der SPÖ Wien) anrichten als Nutzen. Ich werde sicher für ihren Rücktritt stimmen und hoffentlich viele.

  12. Undine
    18. Februar 2014 09:42

    Die impertinente grüne Vizebürgermeisterin mit "Migrationshintergrund" träumt also von SPIELENDEN KINDERN auf der Mariahilfer-Straße!

    Wie stellt sich die Griechin das vor? Von welchen Kindern faselt sie? Werden Krabbelstuben, Kindergarten- und Hortkinder ab jetzt auf die Mariahilfer-Straße zum Spielen abgeschleppt? Schulkinder kann sie ja nicht gut meinen, denn die werden sich ja bald GANZTAGS in der Schule aufhalten müssen. Oder meint sie Schulschwänzer, die sich auf der MH-Straße vergnügen sollen?

    Wer schickt schon sein Kind auf eine Straße zum Spielen? Wenn Kinder auf der MH-Straße spielen werden, dann werden es vermutlich großteils Ausländerkinder sein---dies vermutlich umso mehr, als sich immer mehr "Geschäftsleute mit Migrationshintergrund" in den von Österreichern verlassenen Geschäften einnisten werden. Eines Tages wird diese Straße fest in ausländischer/moslemischer Hand sein.

    Vassilakou ist dreist zum Quadrat, und ich wünsche ihr von Herzen, daß sie mit ihrem Projekt baden geht. Schade nur um das viele Geld, das verschleudert wird.

    • Sensenmann
      18. Februar 2014 15:45

      "....dann werden es vermutlich großteils Ausländerkinder sein---dies vermutlich umso mehr, als sich immer mehr "Geschäftsleute mit Migrationshintergrund" in den von Österreichern verlassenen Geschäften einnisten werden. Eines Tages wird diese Straße fest in ausländischer/moslemischer Hand sein."

      Ja, hochgeschätzte Undine, aber DAS ist doch der SINN der von den grünen Taliban gemachten Politik! Genau DAFÜR werden die von den Ökobolschewiken doch gewählt!
      Tod von Volk und Staat, Verachtung der Heimat und ihrer Werte, Deindustrialisierung und Aufstachelung zum Bürger- und Rassenkrieg sind ihre Ziele: Welcher weiteren Beweise bedarf es noch, daß wir es hier mit den Lakaien unserer schlimmsten Feinde zu tun haben?

      Aber keine Sorge. Sie werden Scheitern.

    • Wyatt
      18. Februar 2014 18:12

      Sensenmann,
      *************!

  13. Freak77
    18. Februar 2014 08:48

    ACHTUNG - Bitte volle Konzentration beim Ausfüllen der Stimmzettel.

    AUFPASSEN dass Sie nicht ungültig abstimmen - da die Stimmzettel zu Fehlern verführen !


    Siehe Presse-Artikel: Mariahilf: Gegner stimmen unabsichtlich für Grüne

    Die VP-Befragung der Geschäftsleute mit dem Stimmzettel der Stadt zeigt: Es gibt eine hohe Anzahl von ungültigen Stimmen, was den Projektgegnern schadet.


    http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1563956/Mariahilf_Gegner-stimmen-unabsichtlich-fur-Grune?_vl_backlink=/home/panorama/oesterreich/1561784/index.do&direct=1561784

    " .... Fast sechs Prozent der Stimmzettel waren ungültig.

    Und das schadet den Gegnern der Fußgängerzone massiv, stammen doch fast alle ungültigen Stimmen von Gegnern der Neugestaltung.

    Der Grund: Auf dem Stimmzettel taucht als erste Frage die Einführung der Fußgängerzone auf.

    Bei den ungültigen Stimmen wurden die Unterfragen zu den Querungen und zum Radfahren in der Fußgängerzone angekreuzt.

    Gleichzeitig wurde die weiter unten stehende Frage nach einem Rückbau der Mariahilfer Straße (die Autos dürfen wieder fahren) bejaht. ....
    "

    BITTE 100% AUFPASSEN BEIM ABSTIMMEN !

    • Zraxl (kein Partner)
      19. Februar 2014 16:47

      Damals, als Österreich über den Anschluss an Deutschland abgestimmt hat, gab es Stimmzettel mit einem großen Kreis für "JA" und darunter einen kleinen Kreis für "NEIN". Wäre man damals schon auf diese trickreiche Idee gekommen, die Entscheidungsmöglichkeit für das "ja" zu untergliedern, hätte man sich die Aufpasser in den Wahlzellen sparen können.

      Nebenbei: Wer überwacht solche Befragungen bzw. Abstimmungen - erstens auf Trixereien bei der Stimmzettelgestaltung, zweitens auf Trixereien bei der Festlegung des befragten Personenkreises, drittens auf Trixereien bei der Stimmenauszählung, viertens bei der Interpretation des Abstimmungsergebnisses?

  14. Anonymer Feigling
    18. Februar 2014 08:42

    Der weise und weltmännische Hinkelsteinlieferant Obelix hat einmal gesagt: "Die sollen sich verkriechen, die Griechen!"

    Und recht hat er, wenn man dieses Interview mit jener Griechin liest: http://kurier.at/chronik/wien/es-geht-mir-nicht-darum-das-auto-zu-verbannen/51.506.966

    Hier ein paar Gustostückerl, wie Antidemokraten die Welt sehen:

    Frage: Hätte man nicht dennoch die Bürger vor einem Umbau befragen sollen?
    Die Griechin: Wir sind in regem Austausch mit anderen europäischen Städten. Die Erfahrung, die alle machen, ist: Wenn du vorab befragst, bekommst du nur einen guten Überblick über die Ängste, da sich viele nur schwer vorstellen können, wie es wird. Es ist besser, eine Testphase einzurichten.

    Frage: Viel Kritik gibt es für die Kosten der Umgestaltung. Die FPÖ sieht eine Geldverschwendung.
    Die Griechin: ... Vor dem Hintergrund der zig Milliarden, die wir Steuerzahler in das schwarze Loch der Hypo stecken müssen, das von Herren, die der FPÖ angehört haben, verursacht wurde, sollte die FPÖ ganz kleinlaut sein.

    Frage: Ein Aufreger ist weiter das Radfahren in der Fußgängerzone.
    Die Griechin: Ich meine nach wie vor, dass langsames, vorsichtiges Radfahren in einer Fußgängerzone gut funktioniert

    Frage: Angenommen die Befragung geht negativ aus, haben dann die Grünen geirrt oder das Volk?
    Die Griechin: Ich würde sagen, weder noch...

    Frage: Treten Sie zurück, wenn die Abstimmung negativ ausgeht?
    Die Griechin: Nein, denn so ist es in der Politik: You win some, you lose some...

  15. dssm
    18. Februar 2014 08:21

    Herr AU ist schon am richtigen Weg, nur ein kleiner Schritt noch zur Frucht der Erkenntnis.

    Die Grünen sind auch ohne Partei auf den Staat angewiesen. Die Summe der echten (also nicht im staatlichen Umfeld tätigen) Unternehmer ergibt fast die Leere Menge; und Gegenprobe: Die Summe der im Staatsdienst oder sonstig staatlich alimentierter Grünwähler ist fast die Menge der gesamten grünen Wählerschaft.

    Demokratie und zentralstaatlicher Plan- und Sozialstaat passen einfach nicht zusammen. Entweder – Oder.

  16. Politicus1
    18. Februar 2014 08:06

    Unser allseits beleibter Bürgermeister kann sich nicht aus der Verantwortung stehlen!
    ER hat sich die Griechin ins Rothaius geholt, er hat sie gewähren lassen, er und seine Fraktion haben ihr Steuergeld für die grüne Spielwiese überlassen!

    So wird auch die SPÖ nächstes Jahr in Wien bei den Gemeinderatswahlen die Rechnung präsentiert bekommen. Wie sagte doch sein vertrauter Polizeipräsident so schön Im Zentrum: "Wer sich mit Hunden schlafen legt, darf sich nicht wundern, wenn er mit Flöhen aufwacht ..."

  17. Markus Theiner
    18. Februar 2014 08:01

    Die Grünen bauen bei der Abstimmung auf das Floriani-Prinzip.
    Gerade bei Verkehrskonzepten sind natürlich viel mehr Leute betroffen als nur die unmittelbaren Anrainer, weil ja auch die Menschen die in der Umgebung arbeiten oder einfach nur durch fahren wollen mit den geänderten Verhältnissen leben müssen.

    Die Anrainer selber profitieren von den Änderungen noch am meisten, weil es ruhiger wird und man ja selbst relativ gut ans öffentliche Verkehrsnetz angebunden ist und fast alles was man braucht in der Nähe hat. Da kann man leichter auf das Auto verzichten. Selbst wenn sich also bei der Befragung eine Mehrheit für das neue Konzept finden sollte ist es damit nicht wirklich gerechtfertigt. Denn die Interessen aller Anderen blendet man aber bei dieser Art "Basisdemokratie" aus.

    Dass Verkehrskonzepte aus politischen Günden über die Stadtgrenzen nicht hinausdenken dürfen sind wir ja schon gewöhnt, dass jetzt auch die Bezirksgrenzen zu verkehrspolitischen Frontlinien werden ist aber wirklich nicht nötig.

    Niemand will unbedingt direkt an einer großen Durchzugsstraße wohnen, aber geben muss es sie trotzdem. So wie es Gefängnisse, Asylwerberheime, Kläranlagen und ähnlich beliebte Einrichtungen halt geben muss. Wenn man immer nur die Nachbarschaft abstimmen lässt ob man sie vor ihrer Nase bauen darf, dann wird man sich aber relativ schwer tun.

    Genau dieses Prinzip ist ja einer der wichtigsten Gründe wieso wir Volksvertreter und Beamte haben, die Konzepte machen sollen. Weil die eben den notwendigen Abstand und die Neutralität haben sollten um alle widerstreitenden Interessen abzuwägen und die möglichen Folgen zu berücksichtigen.
    Davon habe ich aber nicht viel mitbekommen. Dass Autofahrer legitime Interessen haben könnten wird von vielen Grünen grundsätzlich geleugnet, von den naheliegenden Folgen - einer Verschiebung des Verkehrs in andere Straßen - zeigte man sich überrascht.
    Wenn man aber einfach mal aus der Hüfte geschossen irgendwas umsetzt und sich erst nachher Gedanken darüber zu machen, dann hat man seinen Job als Politiker nicht besonders gut erledigt und darf sich dementsprechend über Kritik nicht wundern. Selbst wenn es nachher gut funktionieren sollte. Auch der Manager der das Geld seiner Firma ins Casino trägt handelt ja unverantwortlich - selbst wenn er dann zufällig gewinnen sollte.

    • Riese35
      18. Februar 2014 09:36

      Auch die Verknüpfung der Umland- und Randgebiete mit dem innerstädtischen, öffentlichen Verkehr ist sehr mangelhaft. Es gibt kaum brauchbare, skalierbare Verknüpfungen des Individualverkehrs, der sich in den dünn besiedelten Randgebieten und im Umland kaum vermeiden läßt, mit dem übergeordneten Schnellverkehrsnetz. Die Verknüpfungspunkte sind zu wenige, meist unterdimensioniert, schlecht angebunden, an den falschen Stellen und dazu noch zu teuer bzw. liegen bereits in den Kurzparkzonen. Das führt dazu, daß viele überflüssige Fahrten mit dem Privat-PKW in die inneren Bezirke durchgeführt werden.

    • Wolfgang Bauer
      18. Februar 2014 10:15

      ...obwohl sich doch Häupl mit Pröll so gut versteht! Wie wäre das erst, wenn sie sich nicht z'sammsaufen würden?

  18. Gerhard Pascher
    18. Februar 2014 06:58

    Obwohl diese Art der Bürgerbefragung den größte Unsinn darstellt, lässt BM Häupl die grüne Vassilakou gewähren. Sollte der Ausgang dieser "Wahl" - was zu hoffen ist - völlig "in die Hos'n gehen", dann müsste die SP-Wien die Konsequenzen ziehen und die Zusammenarbeit mit den Grünen aufkündigen.

  19. mischu
    18. Februar 2014 02:03

    Selbst Häupl hat die Nase von den Grünen voll und will nach der Wien-Wahl 2015 wieder ohne Vassilakou regieren.
    Für Wien wäre es am besten, wenn weder Häupl noch die hilflose Maria in die Regierung kämen, ein Wechsel der Machtverältnisse ist dringlicher als je zuvor.

    Einen kleinen Vorgeschmack auf die Abwahl 2015 sollten die frustrierten Anrainer der Mariahilferstraße den Chaosgrünen schon jetzt einmal vorsorglich verpassen, um in der Folge diesem Schrecken, insbesondere auch in finanzieller Hinsicht, (http://tinyurl.com/qd3tacf )
    für unsere gequälte Stadt vielleicht doch ein vorzeitiges Ende zu bereiten.





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