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Der Wohnpopulismus der Arbeiterkammer

Die Arbeiterkammer fordert es derzeit täglich: Reguliert die Mieten noch mehr! Das wird freilich nur bei denen auf Zustimmung stoßen, die nicht das Geringste aus der wirklichen Welt zu lernen bereit sind.

Denn das, was der Arbeiterkammer vorschwebt, hat es im größten Realexperiment der Geschichte schon gegeben: 40 bis 70 Jahre lang war in Osteuropa Mieten fast gratis, waren alle Vermieter enteignet. Das Ergebnis kann man heute noch – 25 Jahre nach Ende des arbeiterkammeraffinen Realsozialismus – in vielen Stadtteilen Osteuropas sehen. Jahrzehntelang ist kein einziger privater Cent in den Wohnbau geflossen. Gemeinden und Genossenschaften haben bloß unerträglich hässliche Plattenbauten gebaut. Als Ergebnis herrschte dramatischer Mangel und Verfall. Häuser wurden nie renoviert. Millionen Menschen mussten sich zu dritt oder viert in ein Kabinett zusammenpferchen.

So wie die nahe Arbeiterkammer zeigt sich derzeit etwa das ferne Venezuela lernunfähig. Dort wird derzeit im Rekordtempo in einem (der Ölfunde wegen) reichen Land breitflächig eine realsozialistische Mangel- und Notwirtschaft eingeführt.

Noch nie haben Regulierungen und Preisregelungen langfristig Waren und Wohnung billiger und ausreichend verfügbar gemacht. Im Gegenteil: Am Ende wurden die Dinge immer knapp und knapper, nur noch mit Beziehungen, mit Schmiergeld erhältlich. Genau das wäre das Ergebnis, sollte die Arbeiterkammer Erfolg haben.

Gewiss: Deren derzeitigen Rufe sind primär Agitation für die AK-Wahl. Und es bleibt die Hoffnung, dass der Schwachsinn danach wieder vergessen wird.

Nicht vergessen werden sollten aber viele andere aus dem AK-Eck gekommene Unsinnigkeiten, die in Kraft sind und Wohnraum tatsächlich verknappen und verteuern: Dazu gehört etwa das Einfrieren der Altbau-Zinse über Generationen hinweg. Eine Freigabe nach dem Tod eines Mieters würde bald sehr viel Wohnraum auf den Markt bringen und diesen damit verbilligen. Das würde vor allem jungen Familien helfen, die ja meist nicht viel Geld haben.

Man könnte ihnen auch durch gezielte Subjektförderung helfen, würde man das Steuergeld nicht durch Billigwohnungen auch für Politiker und andere gut verdienende Menschen verschwenden (wie dies etwa der Think Tank Agenda Austria jetzt sehr präzise nachgewiesen hat). Man könnte die zahllosen gut gemeinten, aber das Bauen sehr teuer machenden Vorschriften reduzieren: So ist in Wien für jede(!) neue Wohnung von der Barrierefreiheit bis zum Notkamin vieles vorgeschrieben, was die meisten Mieter nie im Leben brauchen. Man könnte in Wien die zahllosen Gebühren auf ein kostendeckendes Ausmaß reduzieren.

Und vor allem: Würde nicht die Politik den Menschen so viel von ihrem Geld nehmen, dann könnten sich diese viel leichter das leisten, was sie brauchen. Die Arbeiterkammer sollte mit gutem Beispiel vorangehen und auf das viele Zwangsgeld verzichten, das sie selbst jedem(!) Arbeitnehmer monatlich von seinem Lohn stiehlt. Ohne dass es auf dem Lohnzettel vermerkt werden darf.

 Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Februar 2014 12:54

    Die AK beantwortet die Angst vor dem Markt mit dem Murcks von Marx. Die Sitzenbleiber der Nation und ihre Bunkerbürokraten wollen billigeres Wohnen durch Aufhebung von Marktgesetzen erreichen - da kann man natürlich gleich auch die Schwerkraft verbieten. Glück auf ! die Zukunft gehört den Schwachsinnigen.
    Es ist nur mit einem sozialistisch-deformierten Gehirn zu erklären, warum zwar die leistungslose Wucherbürokratie die Absonderungen ihrer planwirtschaftlichen Fieberträume durch Zwangsbeiträge finanzieren darf, dem Leistungserbringer der Wohnraum anbietet, durch Preisregulierungen die einer Kriegswirtschaft zur Ehre gereichen würden aber daran gehindert wird, durch den Ertrag die Substanz zu erhalten, zu verbessern und für beide, mit nicht unerheblichem Risiko und beträchtlichem Arbeitsaufwand verbundenen Leistungen aus den Erträgen seinen angemessenen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Jeder Sparkassendirektor (ja, ich denke vor allem auch an die zahllosen Genossen, die Spitzenpositionen im Banken(un)wesen besetzen) hat weniger Arbeit und weniger Verantwortung bei 16 Bezügen, als ein durchschnittlicher Zinshauseigentümer. Vorwärts Genossen, die Faust geballt, wir marschieren zurück!

    Die unverschämtesten Lügen sind nicht zu blöd, um durch diese Roten verbreitet zu werden. Während die einen Genossen in der Gemeinde Wien die Betriebskosten durch die öffentliche Hand um bis zu einem Drittel und mehr anheben, während die Energiepreise auf dem Weltmarkt sinken und Wien Energie trotzdem die Preise anhebt, marschiert die blöde Pöbeltruppe aus Ak und Jusos landauf, landab und verkündet wahrheitswidrig aber dreist, die Mieten steigen - ohne dazu sagen, daß der Flieder in ihre eigenen Taschen wandert. Dazu bedarf es wahrhaft proletarischer Gesinnung. Als ob nicht allen klar wäre, daß per GESETZ Mieten nicht angehoben werden dürfen, sondern nur die von dem regierenden Pöbel, der stetig an der Lohn Preis Spirale dreht, erzeugte Inflation abgegolten werden darf. Aber je dreister die Lüge, desto eher wird sie geglaubt. Und von den verstaatlichten Medien fleißig verbreitet. Was für ein Drecksystem.

  2. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Februar 2014 11:51

    Die sozialistisch dominierte AK mit ihrem "Brennenden-Republik"-Genossen an der Spitze kann leicht eine Mietregulierung fordern, denn die würde einzig und alleine die privaten Wohnungs- bzw. Hauseigentümer treffen.

    Die tiefrote Gemeinde Wien, als eine der größten Wohnungsvermieter der Republik, holt sich ihr fettes Zubrot sowieso über die Betriebskosten herein.
    Die hier ins Uferlose steigenden Gebühren und Abgaben sind ein getreues Abbild davon, wie sich die Genossen schadlos halten und für ihre Wahlschlachten den Klassenfeind hochstilisieren.

  3. Ausgezeichneter KommentatorEco
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Februar 2014 09:57

    Die Sinnhaftigkeit der Arbeiterkammer und mit ihr aller Kammern in Österreich ist zu hinterfragen. Sie sind nichts anderes als " militante " Vorfeldorganisationen der entsprechenden Parteien. wobei sicherlich die Arbeitekammer mit ihrem marxistischen Gedankengut und deren Anhängsel, die sozialistische Mietervereinigung besonders ins Auge fallen.
    Den Kammerstaat als Nebenregierung hat man überflüssigerweise auch noch verfassungsrechtlich abgesichert.
    Wenn man Emmerich Talós " Das Austrofaschistische Herrschaftssysthem " eine mehr als linkslastige Aufarbeitung des von Linken und Grünen so verhassten Ständestaates liest, kann man feststellen, dass Aufbau und Organisation der Stände - auch innerhalb der Vaterländischen Front - weitgehend von den nunmehrigen Kammern übernommen wurden. Trotz aller gegensätzlicher Ideologie.
    Zwangskammern sind und bleiben verfassungswidrig und demokratiefeindlich.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Februar 2014 01:59

    Das Problem der Mieten sind die Löhne, die seit über 10 Jahren nicht erhöht worden. Die Kosten und Abgaben steigen laufend und "werden angepaßt", das Einkommen der Bevölkerung nicht. Das Burgtheater und alle Subventionsempfänger beklagen das, beim Volk prügelt die Arbeiterkammer die Vermieter. Pünktlich wird Häupl mit allen Kosten der Stadt Wien teurer, das Mieten dadurch ebenfalls und die AK stellt die Vermieter an den Pranger. Nirgends wird die Steigerung der Betriebskosten angeführt, ebensowenig wie das Heizen und Warmwasser, die das Wohnen wirklich teurer machen.
    Die Gemeinde kassiert und schweigt.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorzweiblum
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Februar 2014 13:09

    Eine Warmmiete, also mit Fernheizung und Warmwasser, hat 50% Betribskostenanteil. Haeupl kassiert, die OeVP schweigt.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Februar 2014 07:44

    Ad:-------Dazu gehört etwa das Einfrieren der Altbau-Zinse über Generationen hinweg. Eine Freigabe nach dem Tod eines Mieters......

    Dazu ist anzumerken, dass es den eingefrorenen "FriedenskronenZins" bereits seit 1982 nicht mehr gibt (Einführung der Erhaltungs- und Verbesserungsbeiträge, §7 Renovierungen) und eine Weitergabe des Mietrechts zu unveränderten Bedingungen im Todesfall nur auf vorher im gemeinsamen Haushalt gelebte nahe Angehörige möglich ist.

    Davon abgesehen ist die Kampagne der AK eine rein populistische Wahlkampfaktion, die den Menschen einreden möchte, dass Wohnen billiger werden müsste ohne dabei zu berücksichtigen, dass die Kommunen die größten Preistreiber bei den effektiven Mietkosten sind!

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Februar 2014 11:16

    OT---aber erstaunliche Zahlen:

    In den USA haben die reichsten 1% aller Amerikaner ein größeres Netto-Vermögen als die unteren 90% zusammen.

    Laut Forbes haben die 400 reichsten Amerikaner mehr Vermögen als die untersten 150 Millionen Amerikaner zusammen.

    Die sechs Erben von Wal-Mart Gründer Sam Walton haben zusammen Reichtum wie das unterste Drittel aller Amerikaner zusammen.

    ............................................................................................

    Und in wessen Händen diese sagenhaften Reichtümer sind, in deren Händen liegt auch die gesamte Macht über den ganzen Globus.


alle Kommentare

  1. Rudolf Wirthig (kein Partner)
    18. Februar 2014 16:14

    Bei einer Portugalrundreise (2010) sind uns in Lissabon die vielen leerstehenden und verfallenden Häuser aufgefallen. Eine diesbezügliche Frage beantwortete der Führer so:" Während der Salazar-Diktatur wurden die Mieten niedrig gehalten. Die meisten Hausbesitzer hatten für Reperaturen kein Geld und einige wurden damit in den Ruin getrieben. Das Ergebnis sieht man heute noch." Salazar und AK auf einer Linie.

  2. methusalem (kein Partner)
    18. Februar 2014 09:50

    Off topic:

    Ich bin zwar kein Alk-Fan, doch bin ich dafür, dass auch Genossen Alk unbedroht geniessen dürfen. In Holland ist das inzwischen nicht mehr möglich und wer dort in eine Bar geht sollte vorher eine schusssichere Weste anlegen um nicht "mitgetroffen" zu werden durch "friendly fire" im Sperrfeuer eines oder mehrerer Muslime, die an "Allah`s Wort" vom Alk-Verbot glauben.

    http://www.pi-news.net/2014/02/ex-muslima-eroeffnet-weinbar-unter-polizeischutz/

    Übrigens: Auch "Allah`s Entscheidung" von einer ursprünglichen Billigung von Alkohol noch während Mohammeds Predigten zum späteren völligen Verbot, überliefert durch eine Hadith, ist eine der Eigentümlichkeiten eines "Schöpfergotts", der offensichtlich viel zu ändern vor sich hergeschoben hatte .... just ZUFÄLLIGERWEISE, damit dies dann "SEINEM" Propheten noch als Verbot zu bringen vorbehalten bleiben könne.

    Sonst käm ja irgendwie nix Neues ....

    Angeblich gibts dazu auch eine Sicht, wie eine randalierende Räuberschar durch Alk zu Streitern untereinander geworden sind ...... worauf der "Prophet" Sorge bekam, dass seine damals kleine Streitmacht zerfallen könne.

    • methusalem (kein Partner)
      18. Februar 2014 10:02

      Auf der Wiki sind gelegentlich ja auch wirklich ziemlich klare Wissensdarlegungen zu finden.

      http://de.wikipedia.org/wiki/Alkoholverbot_im_Islam

      Übrigens, ein kleines PS: Die Abrogation betrifft klarerweise nicht nur den Alk, sondern auch so unerhebliche Angelegenheiten wie "Toleranz zu Ungläubigen" und das spätere eher nicht so ganz tolerante nach Sure 9 Vers 5 - was exemplarisch auch als zeitlos gültiger Islam nach Allah gesehen wird.

      Sure 9, Vers 5 Und wenn nun die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo (immer) ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf (wa-q`uduu lahum kulla marsadin)! Wenn sie sich aber bekehren, das Gebet (salaat) verrichten und die Almosensteuer (zakaat) geben, dann laßt sie ihres Weges ziehen! Allah ist barmherzig und bereit zu vergeben.

      Zitat Ende

      Da nach Islam die ganze Welt VON ALLAH GESCHAFFEN WURDE MUSS NACH ISLAMER ÜBERLIEFERUNG DIE GANZE WELT AUCH WIEDER ALLAH UNTERWORFEN WERDEN .... erst dann kann der Islam Friede sein.

      Und genau so oder ähnlich denken das auch strenggläubige Muslime, wenn sie behaupten: "Islam ist Friede".

    • methusalem (kein Partner)
      18. Februar 2014 10:15

      Der "österreichische" Ansatz dazu: Wir tun erst mal so als ob das alles nicht so ist ....... weil und das ist ein Teilaspekt des österreichischen Ansatzes: Mir hamma ja den Marx.

      Glücklich wer verdrängt ........ das ist die Operette die Lehar vielleicht noch zu schreiben vorhatte. Ob das wirklich die Lösung der islamen Problematiken bringen könnte ?

      Die Zeit für wirklich stringente Klarheitsbringungen zu nutzen mittels eines Buchs welches sehr viel Entscheidenderes AUFDECKT als der Wiki-Text zum Thema Alk und Islam würde ich dringlich zu nutzen anraten .........

      Denn wie der Text von der Wiki bereits tiefe Zweifel in Muslimen und Muslimas hinterläßt --- WIESO HAT ALLAH SO LANG DAMIT GEWARTET DEN ALK ZU VERBIETEN ? ---- kann durch SEHR VIEL TIEFREICHENDERE ZWEIFEL VERVOLLSTÄNDIGT WERDEN.

      Und: Kaum wer läßt sich gern als Trottel betrachten .......

      Und: die nach diesem Buch übrig bleiben und SO WEITERGLAUBEN WOLLEN, werden wirklich nur sehr sehr Wenige sein.

    • methusalem (kein Partner)
      18. Februar 2014 10:49

      Übrigens: DERZEIT sind die gläubigen Muslime in Österreich GAR NICHT WENIGE.... und die sind am Zunehmen!

      Und genau betrachtet bietet das "Österreichische "Staatswesenmodell"" auch keinerlei überlegene Glaubensmodell-Alternative für Muslime und Muslimas dar ..... nur volle Mägen.

      Und genau das ist Muslimen und Muslimas zuwenig .....

  3. Peter R Dietl
    17. Februar 2014 15:26

    Daß die Zwangsabgabe an die AK-Genossen unter "Sozialversicherungs-Beitrag" verheimlicht wird, ist Faktum. Doch wo ist festgeschrieben, daß die AK-Umlage auf einer Lohnabrechnung nicht separat ausgewiesen werden darf? Es kann doch keinem Dienstgeber verwehrt sein, etwa auch Beiträge zur Kranken-, Pensions- und Arbeitslosenversicherung separat andrucken zu lassen.

    .

  4. zweiblum
    17. Februar 2014 13:09

    Eine Warmmiete, also mit Fernheizung und Warmwasser, hat 50% Betribskostenanteil. Haeupl kassiert, die OeVP schweigt.

  5. Helmut Oswald
    17. Februar 2014 12:54

    Die AK beantwortet die Angst vor dem Markt mit dem Murcks von Marx. Die Sitzenbleiber der Nation und ihre Bunkerbürokraten wollen billigeres Wohnen durch Aufhebung von Marktgesetzen erreichen - da kann man natürlich gleich auch die Schwerkraft verbieten. Glück auf ! die Zukunft gehört den Schwachsinnigen.
    Es ist nur mit einem sozialistisch-deformierten Gehirn zu erklären, warum zwar die leistungslose Wucherbürokratie die Absonderungen ihrer planwirtschaftlichen Fieberträume durch Zwangsbeiträge finanzieren darf, dem Leistungserbringer der Wohnraum anbietet, durch Preisregulierungen die einer Kriegswirtschaft zur Ehre gereichen würden aber daran gehindert wird, durch den Ertrag die Substanz zu erhalten, zu verbessern und für beide, mit nicht unerheblichem Risiko und beträchtlichem Arbeitsaufwand verbundenen Leistungen aus den Erträgen seinen angemessenen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Jeder Sparkassendirektor (ja, ich denke vor allem auch an die zahllosen Genossen, die Spitzenpositionen im Banken(un)wesen besetzen) hat weniger Arbeit und weniger Verantwortung bei 16 Bezügen, als ein durchschnittlicher Zinshauseigentümer. Vorwärts Genossen, die Faust geballt, wir marschieren zurück!

    Die unverschämtesten Lügen sind nicht zu blöd, um durch diese Roten verbreitet zu werden. Während die einen Genossen in der Gemeinde Wien die Betriebskosten durch die öffentliche Hand um bis zu einem Drittel und mehr anheben, während die Energiepreise auf dem Weltmarkt sinken und Wien Energie trotzdem die Preise anhebt, marschiert die blöde Pöbeltruppe aus Ak und Jusos landauf, landab und verkündet wahrheitswidrig aber dreist, die Mieten steigen - ohne dazu sagen, daß der Flieder in ihre eigenen Taschen wandert. Dazu bedarf es wahrhaft proletarischer Gesinnung. Als ob nicht allen klar wäre, daß per GESETZ Mieten nicht angehoben werden dürfen, sondern nur die von dem regierenden Pöbel, der stetig an der Lohn Preis Spirale dreht, erzeugte Inflation abgegolten werden darf. Aber je dreister die Lüge, desto eher wird sie geglaubt. Und von den verstaatlichten Medien fleißig verbreitet. Was für ein Drecksystem.

  6. mischu
    17. Februar 2014 11:51

    Die sozialistisch dominierte AK mit ihrem "Brennenden-Republik"-Genossen an der Spitze kann leicht eine Mietregulierung fordern, denn die würde einzig und alleine die privaten Wohnungs- bzw. Hauseigentümer treffen.

    Die tiefrote Gemeinde Wien, als eine der größten Wohnungsvermieter der Republik, holt sich ihr fettes Zubrot sowieso über die Betriebskosten herein.
    Die hier ins Uferlose steigenden Gebühren und Abgaben sind ein getreues Abbild davon, wie sich die Genossen schadlos halten und für ihre Wahlschlachten den Klassenfeind hochstilisieren.

    • AppolloniO (kein Partner)
      18. Februar 2014 12:04

      Die AK mag sozialistisch dominiert sein, wie aber A.U. aufzeigt ist deren Ökonomie am Kommunismus ausgerichtet.
      Schlimm, dass so viele SPÖ-Politiker diese AK-Einflüsterer so anbetet.

  7. Undine
    17. Februar 2014 11:16

    OT---aber erstaunliche Zahlen:

    In den USA haben die reichsten 1% aller Amerikaner ein größeres Netto-Vermögen als die unteren 90% zusammen.

    Laut Forbes haben die 400 reichsten Amerikaner mehr Vermögen als die untersten 150 Millionen Amerikaner zusammen.

    Die sechs Erben von Wal-Mart Gründer Sam Walton haben zusammen Reichtum wie das unterste Drittel aller Amerikaner zusammen.

    ............................................................................................

    Und in wessen Händen diese sagenhaften Reichtümer sind, in deren Händen liegt auch die gesamte Macht über den ganzen Globus.

    • Herby
      17. Februar 2014 11:19

      Da sollte man an ein bekanntes Sprichwort erinnern:

      "Geld regiert die Welt."

    • A.K.
      17. Februar 2014 12:01

      Roman Sandgruber schreibt in seinem Buch "Wiener Millionäre 1910 - 1918 - 1938 - 1945: Fragen der Einkommens- und Vermögensverteilung":
      "...Nie in der jüngeren Geschichte Wiens und Österreichs war die Einkommens- und Vermögensverteilung so ungleich wie kurz vor dem Ersten Weltkrieg. Etwas mehr als sechs Prozent der Bevölkerung der österreichischen Reichshälfte der Habsburgermonarchie lebten in Wien, aber fast zwei Drittel der Millionäre. Das oberste eine Prozent der Wiener Bevölkerung verdiente ein Viertel aller Einkommen. Auf die etwa 1.000 Wiener, die ein Jahreseinkommen von mehr als 100.000 Kronen erzielten, nach heutigen Werten mindestens eine Million Euro, entfielen fast zehn Prozent aller Einkommen der Stadt. Sie prägten den Glanz der Ringstraßenzeit. In mehreren großen Strukturbrüchen, Krieg, Hyperinflation, Wirtschaftskrise, Nationalsozialismus, wurden die großen Vermögen zerstört und wurde die Einkommensverteilung gleicher. Seit etwa drei Jahrzehnten wird weltweit und auch in Österreich die Einkommens- und Vermögensverteilung wieder ungleicher. Wiederholt sich die Geschichte?".
      Die von ihm gestellte Frage "Wiederholt sich die Geschichte?" beantwortet er für unsere Zeit mit "JA".

    • kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      18. Februar 2014 19:26

      Undine
      17. Februar 2014 11:16

      Warum stacheln gerade Sie die österreichischen Neidhammel an ?

  8. Eco
    17. Februar 2014 09:57

    Die Sinnhaftigkeit der Arbeiterkammer und mit ihr aller Kammern in Österreich ist zu hinterfragen. Sie sind nichts anderes als " militante " Vorfeldorganisationen der entsprechenden Parteien. wobei sicherlich die Arbeitekammer mit ihrem marxistischen Gedankengut und deren Anhängsel, die sozialistische Mietervereinigung besonders ins Auge fallen.
    Den Kammerstaat als Nebenregierung hat man überflüssigerweise auch noch verfassungsrechtlich abgesichert.
    Wenn man Emmerich Talós " Das Austrofaschistische Herrschaftssysthem " eine mehr als linkslastige Aufarbeitung des von Linken und Grünen so verhassten Ständestaates liest, kann man feststellen, dass Aufbau und Organisation der Stände - auch innerhalb der Vaterländischen Front - weitgehend von den nunmehrigen Kammern übernommen wurden. Trotz aller gegensätzlicher Ideologie.
    Zwangskammern sind und bleiben verfassungswidrig und demokratiefeindlich.

    • Elisabeth Mudra
      17. Februar 2014 15:17

      Ja, und wer hat die verfassungsrechtliche Absicherung möglich gemacht? Die ÖVP anläßlich ihres Beitritts zu den Sozis.

      .

  9. Josef Maierhofer
    17. Februar 2014 09:10

    Wenn es genug Blöde gibt, die auf die Arbeiterkammer Wahl 'Schmähs' hineinfallen, wird die SPÖ-Fraktion dort wieder siegen gegen jegliche Vernunft, aber mit viel Ideologie (= ...).

    So werden keine Wohnungen billiger, so werden sie nur weniger und knapper und teurer und niemand der Wähler wird am freien Markt noch eine bekommen, bei der 'Baddei' vielleicht, aber da gehen die Ausländer vor.

    'Sozialpartner' schimpft sich diese Schmarotzerorganisation, deren Zwangsgebühren nicht einmal offiziell aufscheinen dürfen.

    Warum hört man bei der Arbeiterkammer nichts über die Preistreiberei der Gemeinde Wien etwa ? Haben die doch die Gebühren bis zu 35% (!!!) erhöht, erst unlängst. Was tut sie für ihre Klientel ? es ist eher die Frage berechtigt, warum tut sie das gegen ihre eigene Klientel.

  10. Politicus1
    17. Februar 2014 08:48

    Es ist doch auffallend, wie die rote Arbeiterkammer und der Rotfunk zusammenarbeiten.
    Kaum ein Tag vergeht, an dem die GISzahler nicht mit irgendeinem wahlversprechenden Wunsch der AKämmerer in den Nachrichten erfreut werden.
    Nur eines bin ich mir sicher, wird daher die AK nicht verlangen:
    ein besseres und gebührenfreies Fernsehprogramm ...

  11. dssm
    17. Februar 2014 08:43

    Nimmt man irgend einer Gruppe von Subventionsempfängern etwas weg so ist der Aufschrei gross, weil diese sich gut organisiert haben.
    Nimmt man den Eigentümern etwas weg, so trifft dies eine völlig fragmentierte Gruppe; die können sich gar nicht richtig wehren.
    Das Mietenthema wird uns also erhalten bleiben, bis wirklich alles und jedes rund um das Wohnen staatlich reguliert oder enteignet ist.
    Da in Folge des Hypodesasters die Steuern wieder kurzfristig steigen müssen und wegen der Unternehmerfeindlichkeit hier wohl bereits mittelfristig die Steuereinnahmen drastisch zurückgehen werden und das Geld ja irgendjemandem gestohlen werden muss, kann davon ausgegangen werden, daß sich der durchschnittliche Bürger ohnehin in bald eine Wohnung vom ausgezahlten Verdienst nicht mehr leisten kann.

  12. terbuan
    17. Februar 2014 07:44

    Ad:-------Dazu gehört etwa das Einfrieren der Altbau-Zinse über Generationen hinweg. Eine Freigabe nach dem Tod eines Mieters......

    Dazu ist anzumerken, dass es den eingefrorenen "FriedenskronenZins" bereits seit 1982 nicht mehr gibt (Einführung der Erhaltungs- und Verbesserungsbeiträge, §7 Renovierungen) und eine Weitergabe des Mietrechts zu unveränderten Bedingungen im Todesfall nur auf vorher im gemeinsamen Haushalt gelebte nahe Angehörige möglich ist.

    Davon abgesehen ist die Kampagne der AK eine rein populistische Wahlkampfaktion, die den Menschen einreden möchte, dass Wohnen billiger werden müsste ohne dabei zu berücksichtigen, dass die Kommunen die größten Preistreiber bei den effektiven Mietkosten sind!

  13. kritikos
    17. Februar 2014 02:10

    Zum letzten Absatz: Das Zwangsgeld Arbeiterkammer-Beitrag war früher sehr wohl auf dem Lonhzettel vermerkt. Wurde aber entfernt. Warum wohl? Der Zahler könnte sich in etwa ausrechnen, was diese Gesellschaft monatlich kassiert. Wofür? Neben dem Beitrag für die Gewerkschaft, die ja für viele Arbeitnehmer auch ein ungewolltes und unbeliebtes Muss war.
    Und grundsätzlich: Es wäre zu schön (für alte Lateiner: optativus irrealis), würde die Arbeiterkammer und andere linke Organisationen aus der Geschichte lernen können. Ob ihren Mitarbeitern in den Schulungen diese Fähigkeit ausgemerzt wird?

  14. socrates
    17. Februar 2014 01:59

    Das Problem der Mieten sind die Löhne, die seit über 10 Jahren nicht erhöht worden. Die Kosten und Abgaben steigen laufend und "werden angepaßt", das Einkommen der Bevölkerung nicht. Das Burgtheater und alle Subventionsempfänger beklagen das, beim Volk prügelt die Arbeiterkammer die Vermieter. Pünktlich wird Häupl mit allen Kosten der Stadt Wien teurer, das Mieten dadurch ebenfalls und die AK stellt die Vermieter an den Pranger. Nirgends wird die Steigerung der Betriebskosten angeführt, ebensowenig wie das Heizen und Warmwasser, die das Wohnen wirklich teurer machen.
    Die Gemeinde kassiert und schweigt.

    • dssm
      17. Februar 2014 08:36

      Glauben Sie mir, die Kosten für Arbeit steigen ständig, nur frisst die kalte Progression den Zugewinn auf, bevor es in der Tasche desjenigen landet der dafür gearbeitet hat.

    • socrates
      17. Februar 2014 10:07

      dssm
      Die Betriebskosten in Wien sind die hoechsten von Oesterreich und betragen ueber 33% (Vorarlberg 24,5%).
      Die steigenden Kosten fuer Arbeit sind mir bewusst, haben aber mit den Wohnkosten nichts zu tun.

    • HDW
      17. Februar 2014 12:55

      Die rote Gemeinde und das rote Land Wien wären ja blöd etwas zu sagen, solange die Opposition, hier besonders die ÖVP aber auch FPÖ und Grün und Tiefrot, also das gesamte strunzdumme Volk, dazu schweigen. Im übrigen braucht man gar nicht östlich von Bratislava suchen um dessen Nase auf das Gegenteil des Schweizer Modells zu stossen: der jetzt seit 1917 bestehende Friedenszins der den Schwarzmarkt des Ablösenwuchers all die Jahre produzierte, dessen Geld nicht für die Instandhaltung verwendet werden konnte (der dümmliche Erhaltungsbeitrag (!) der an den Richtwert angleichen soll, kam ja erst ganz spät, und auch nur weil die Sozialistischen Wohnbauten zu bröckeln begannen und die Sozis selbst für deren Sanierung Geld brauchten) Die gewaltige Bausubstanz aus der Gründerzeit wäre schon längst auseinandergefallen, weil die Dächer kaputt waren und es hineinzuregnen begann. Erst die Mobilisierung von Privatkapital für die Dachausbauten und den Lifteinbau konnte diesen Zustand sanieren! Natürlich von der rote Baubehörde wo es nur geht behindert. Aber das ist ja ein anderes Kapitel!

    • dssm
      17. Februar 2014 13:30

      @socrates
      Doch, dies hängt zusammen.
      Denn wenn die Abgabenlast ständig steigt, so steigen logischerweise auch die Preise.
      Wenn die Bürokratie ständig mehr wird, so kostet dies Geld, das muss von irgendjemanden bezahlt werden.
      Wenn die Lohnkosten ständig steigen, so muss dies am Ende auch jemand zahlen.
      Dieser Jemand ist immer (!!!) der Konsument, wer denn sonst?

      Zählen Sie einmal die Verteuerung durch diese Faktoren zusammen, besonders ‚Bürokratie’ und ‚Abgaben’ dürften in Wien ein klein wenig über dem Durchschnitt sein, dann wissen Sie warum die Betriebskosten so teuer geworden sind.





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