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Der Fall Kampusch und der Rechtsstaat

Drei Männer haben öffentlich lebhafte Zweifel an der offiziellen Version zum Fall Kampusch geäußert, wie sie insbesondere von der Wiener Staats- und Oberstaatsanwaltschaft vertreten wird. Alle drei haben in der Folge mehr als auffällige Konsequenzen ihres Dissidententums erlebt. Überdies fällt auf, dass es rund um das spektakuläre Verbrechen zwar zahllose Aktionen und Kommissionen hinter verschlossenen Türen gegeben hat. Aber es gab kein einziges öffentliches Verfahren, bei dem alle Aspekte unter Wahrheitspflicht bezeugt werden mussten.

Es geht vor allem um die Frage, ob Natascha Kampusch wirklich nur von einem einzigen Täter entführt, jahrelang festgehalten und missbraucht worden ist. Es geht um unglaublich viele Seltsamkeiten und Zusammenhänge; der ehemalige OGH-Präsident Johann Rzeszut hat nicht weniger als 27 davon aufgelistet. Es geht um zwei Selbstmorde, die vielleicht gar keine „Selbst“-Morde waren; um die Frage, ob es ein Kind von Frau Kampusch gibt; um Erbschaften, die ganz seltsame Wege in Richtung angeblich völlig ahnungsloser Freunde des Haupttäters gegangen sind; um Ski- und sonstige Ausflüge von Natascha Kampusch während ihrer Gefangenschaft; um die Rolle der Mutter von Frau Kampusch und des angeblichen Alleintäters; und schließlich um die Frage, warum Kampusch – an sich zweifellos ein armes Opfer – für sie zwingende Gründe haben könnte, nicht die ganze Wahrheit zu sagen.

Manches davon ist Privatsache und hat uns nichts anzugehen. Aber die Frage, ob es weitere Täter gibt, ob an einer Kinderschändung Beteiligte und Schuldige vielleicht noch frei und unbescholten herumlaufen, ist alles andere als eine Privatsache. Das ist keineswegs dem Gefühlsleben von Frau Kampusch anheimgestellt.

Daher sind die regelmäßigen Versuche der Staatsgewalt, die Sache hinter verschlossenen Türen zu bereinigen, hoffentlich zum Scheitern verurteilt. Sie haben zumindest in den Augen kritischer Menschen keinerlei Gewicht. Daher ist es besonders relevant, wer die drei Männer sind, die nach intensivster Befassung mit dem Fall öffentlich massivste Bedenken an der staatanwaltsoffiziellen Darstellung äußern und substanzielle Vorwürfe äußern: Es sind zwei Präsidenten eines Höchstgerichts und es ist ein eingehend mit dem Fall befasster Kriminalbeamter.

Der Kriminalbeamte Franz Kröll hatte nach intensiver Recherche massive Zweifel an der offiziellen Version. Er stimmte aber dieser dann plötzlich bei einer Sitzung formell zu. Und war dann kurz darauf tot. Sein Bruder zweifelt seither unverdrossen die Darstellung an, dass Franz Kröll Selbstmord begangen hätte. Er glaubt eher, dass der Tote zu viele Dinge gewusst habe, die von der offiziellen Wahrheit abweichen.

Der zweite aus dem Trio ist immerhin der ehemalige Präsident des Verfassungsgerichtshofs und jetzige juristische Chefberater des Bundespräsidenten, Ludwig Adamovich. Jeder der ihn kennt, weiß, dass Adamovich ein geradezu extrem zurückhaltender Jurist ist, der jede Silbe abwägt. Trotzdem kam er in der Causa zu einem klaren Urteil. Adamovich landete vor Gericht (geschmackvollerweise unter anderem mit einem Verhandlungstermin am Heiligen Abend) und schaffte erst in zweiter Instanz einen Freispruch.

Seit einiger Zeit gibt es nun auch gegen den Dritten ein Verfahren. Johann Rzeszut soll in einem Arbeitsgerichtsprozess gegen einen Amateurdetektiv falsch ausgesagt haben. Dieser hatte versucht, für einen DNA-Test taugliche Haare der vermuteten Kampusch-Tochter zu erlangen. Es geht um die Frage, wie oft Rzeszut mit diesem Amateurdetektiv telefoniert hat. Eine Rufdatenüberwachung soll herausgefunden haben, dass Rzeszuts Aussage nicht stimmt. Das Verfahren wurde an die Linzer Staatsanwaltschaft weitgeleitet. Und man kann nur hoffen, dass es Rzeszut vor einem nun zuständig gemachten Linzer Gericht endlich gelingt, Zeugen unter Wahrheitspflicht öffentlich befragen zu können. Aber vorerst wird der Prozess seit Jahr und Tag hinausgeschoben.

Ist es noch mit bloßem Zufall erklärbar, was da allen drei Zweiflern an der offiziellen These so widerfahren ist?

Mindestens ebenso seltsam ist, in welchen nicht gerade schwer-kriminellen Zusammenhängen Rufdaten erfasst werden. Was auch immer die unerlaubte Suche nach einem Haar eines Mädchens rechtlich ist: Es ist ganz sicher keines der Schwerverbrechen, deretwegen man uns die Notwendigkeit von solchen elektronischen Überwachungsmaßnahmen eingeredet hat. Eine Haarsuche ist nicht gerade mit Terrorismus oder Kinderschändung vergleichbar.

Jetzt fühlen sich viele hintergangen, die zugestimmt haben, dass im Kampf gegen wirklich schwere Verbrechen auch moderne elektronische Überwachung legal wird. Und zweifellos bekommen durch den Fall Rzeszut jene Auftrieb, die schon immer der Obrigkeit solche Instrumente verweigern wollten. Weil diese ja ohnedies primär im Interesse der Obrigkeit eingesetzt werden. Und nicht im Kampf gegen Schwerkriminelle.

Übrigens fällt gleichzeitig auf, dass es gegen rund 80 Männer, die kämpfend aus Österreich in den Nahen Osten gezogen sind, so gut wie keine Aktionen der Staatsgewalt gibt. Oder gegen die Moscheen und sonstigen Strukturen vor allem in Wien, wo diese Burschen radikal indoktriniert worden sind. In Deutschland hingegen sind die dortigen 270 Jihadisten ein Riesenthema. Dabei ist in Relation der Anteil der Kämpfer aus Österreich viel größer. Dabei ist jeder einzelne der 80 bei seiner Rückkehr nach Österreich eine schwere Gefährdung der inneren Sicherheit. Ob aber hierzulande auch nur in einem einzigen Jihadisten-Fall von der Staatsanwaltschaft so drastische Aktionen angeordnet sind wie gegen einen Haardieb?

Gewiss werden uns manche Exponenten der Staatsgewalt entgegenhalten, dass sich die drei Selberdenker ihr Schicksal selbst zuzuschreiben hätten. Dass das seltsame Zusammenfallen nur Zufall sei. Aber die Staatsgewalt kann uns nicht hindern, uns selber unseren Teil zu dem Fall zu denken. Und das ist ein sehr großer Teil . . .

Ich schreibe regelmäßig Kommentare für die unabhängige und rund um die Uhr aktuelle Informationsseite „Vienna.at“.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Februar 2014 02:45

    Wenn man die abgewürgten Geschehnisse um die in den roten Kinderfolteranstalten geschehenen Übergriffe der 70er und 80er sieht, kann man schon erahnen worum es da im Hintergrund geht. Da haben ganz hohe Herrschaften Angst, daß ihre Taten auffliegen, wenn man an einem Faden des Netzwerkes zu ziehen beginnt.
    Und eine Wette wage ich enzugehen: Wenn man wider erwarten eines Tages den Schleier der offiziellen Lügen wegziehen kann, wird darunter ein Sozi hervorlugen. Zumindest ist mir bisher keine Heimtücke, keine Perversion, keine Korruption und kein politisches Verbrechen bis hin zum Mord im Staatsauftrag bekannt, wo nicht ein Sozi seine dreckigen Finger dringehabt hätte.
    Wer fordert, Kinder bis zur Geburt straffrei töten lassen zu dürfen, der ist zu allem fähig!
    Vom Gegenteil vermochte mich bislang niemand zu überzeugen.

  2. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Februar 2014 10:08

    Unsere Väter und Großväter haben den Fehler gemacht das Justizsystem, nach dem Ende des tausendjährigen Reiches, zu säubern.
    Es lacht uns ein Monster entgegen. Die tun was sie wollen, wie sie wollen und, zum ganz grossen Leidwesen der Bürger, wann sie es wollen.

    Wir reden ja nicht von Einzelfällen. Egal ob wirtschaftliche Dinge, man denke an den Atomic-Konkurs, politische (wie Lukona und aktuell Faymann) oder Strafrecht wie eben der Fall Kampusch.

    Dringender als Steuersenkungen und Entbürokratisierung ist eine totale (!) Zerschlagung unseres, an Faulheit, Intransparenz und Unfähigkeit wohl schwer zu überbietenden, Justizsystems.

  3. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Februar 2014 07:13

    o.T.

    Die Presse-SchreiberlingIn Jutta Sommerbauer versucht den 30.000 Tschetschenen in Österreich den Heiligenschein umzuhängen und sie mit dem Begriff "Diaspora" förmlich zu adeln. ;-)
    Wie viele Österreicher kamen in den letzten 5 Jahren durch Tschetschenen-Hand ums Leben? ;-)

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/1560204/Terror-in-Sotschi_Razzia-in-Osterreich?_vl_backlink=/home/index.do

  4. Ausgezeichneter KommentatorA.K.
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Februar 2014 16:51

    Dank an Dr. Unterberger, daß er solche Themen wie
    "Der Fall Kampusch und der Rechtsstaat" immer wieder aufgreift.
    Bei der Gelegenheit: Welche Erkenntnisse über die Namen der Täter der jüngsten Demonstration in Wien - mit Millionenschaden - anläßlich eine Balles gibt es inzwischen? Werden die Täter die Kosten übernehmen müssen? Gibt es Anzeigen?

  5. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Februar 2014 08:02

    In der PRESSE-Online hatte Red. Seeh einen eigenen Blog zum Fall Kampusch eingerichtet gehabt. Dort schrieben engagierte und zum Teil auch sehr informierte "Verschwörer" ihre massiven Zweifel an den Erhebungen und "Fakten" des Falles NK nieder.
    So wurden auch die Ergebnisse von Handygesprächsortungen bekannt, die Aussagen der NK und des Herrn "Woody" sehr unwahrscheinlich erschienen ließen. Das war aber für die offiziellen Stellen uninteressant. Hingegen ist jetzt eine Rufdatenerfassung eines Gesprächs des ehemaligen OGH-Präsidenten DAS Beweisstück!

    Angefangen von der angeblichen Entführung und den "zufälligen" auffälligen Begleitumständen (Patschen am Auto der Mutter, Streit zwischen Mutter und Tochter am Morgen des Entführungstages, völlig "unauffälliges" und für eine Entführung garantiert nicht optimal geeignetes Entführungsauto ...) bis hin zur Selbsttötung des "Allein"täters wurden von schlüssig denkenden Menschen jede Menge Ungereimtheiten dieses Falles aufgezeigt.

    Tatsache ist, dass NK bis heute kein einziges Mal in einem judiziellen Verfahren unter Eid aussagen musste und ich gehe jede Wette ein, dass dies auch nicht im anstehenden Verfahren gegen J.Rz. nicht passieren wird. Einfach deshalb, weil dort der Fall NK gar nicht Gegenstand des Verfahrens sein wird ...

    Tatsache ist auch, dass sich AU als Chefredakteur der Wiener Zeitung ebenfalls zu den Zweiflern im Fall NK öffentlich bekannt hatte, und er seinen Sessel räumen musste. Wie übrigens auch ein anderer Chefredakteur wiederholt den Fall NK hinterfragte - und auch er nicht mehr Chefredakteur ist ...

    PS: Warum geschieht seitens der Statsanwaltschaft nichts im Fall Wilheminenberg, bei dem inzwischen rund 2,000 Opfer anerkannt wurden - aber noch kein einziger Täter??

  6. Ausgezeichneter KommentatorEco
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Februar 2014 18:27

    Wo viel Rauch ist, ist auch Feuer !

    Es ist keine Privatsache oder Schutz der Intimsphäre, wenn es um die Aufklärung eines Sexualverbrechens geht. Hier gilt uneingeschränkt der Untersuchungsgrundsatz, dem einst der unabhängige Untersuchungsrichter verpflichtet war. Weisungsgebundene Staatsanwälte lavieren da anders.
    Auch Frau NK ist verpflichtet, alles zur Aufklärung des Kriminalfalles beizutragen.
    Manche zweifeln daran, dass sie alles gesagt hat. Werden wir dies erst in einem
    Fortsetzugsroman lesen ?
    Drei verantwortunsvolle Männer ( 2 davon ehem. Höchstrichter ) haben nicht aus Jux und Tollerei ihre Bedenken geäußert. Das Ergebnis war, dass sie sich selbst strafrechtlich zu veranworten hatten. Der Fall ist längst nicht abgeschlossen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Februar 2014 14:15

    Was alles, zum Teufel, können sich Österreichs LINKSEXTREMISTEN noch alles leisten, damit die Wiener Staats- und Oberstaatsanwaltschaft endlich einmal aus ihrem Schlummer erwacht und dem Treiben dieser ominösen Gruppierung einmal auf die Zehen steigt??

    "EKH-Anarchisten FEIERN Mörder von Kaiserin Elisabeth"

    http://www.unzensuriert.at/content/0014805-EKH-Anarchisten-feiern-M-rder-von-Kaiserin-Elisabeth

    Und weil die Wiener Staats- und Oberstaatsanwaltschaft so eine verschlafene Truppe ist, wird auch der Fall KAMPUSCH nie gelöst werden. Der wahrscheinliche Grund für diese Untätigkeit: Man WILL die Wahrheit gar NICHT WISSEN, weil es da so manchen strammen Sozi-Politikern an den Kragen ginge und lukrative Posten futsch sein dürften, wenn sie an den Pranger gestellt würden.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorGuido Grandt
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Februar 2014 06:34

    Der Fall Natascha Kampusch bleibt nach wie vor eine Verschwörung. Doch dieses Mal geht die Verschwörung von denjenigen aus, die behaupten, diesen Fall geklärt zu haben. Nach jahrelanger Recherchere, nach Vorlage von Polizei-Videos und Tonbändern, unzähligen Seiten Dokumenten, Abhörprotokollen, Berichten von Staatsanwaltschaften, Polizei u.a. kann NIEMAND mehr behaupten, dass der Fall sich so abgespielt hat, wie er offiziell verkündet wird. Noch immer bin ich jederzeit bereit mit diesen staatlichen und medialen Verschwörern öffentlich ein Gespräch zu führen und ich würde alle Rechercheunterlagen der Öffentlichkeit vorlegen, um diese unabhängig prüfen zu lassen. Dann stellt sich sehr schnell heraus, WER die Verschwörer sind. Aber bisher haben sie Angst. Schöne Demokratie. Danke Politiker. Danke Ermittlungsbehörden. Danke Medien.


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  1. Guido Grandt (kein Partner)
    11. Februar 2014 06:34

    Der Fall Natascha Kampusch bleibt nach wie vor eine Verschwörung. Doch dieses Mal geht die Verschwörung von denjenigen aus, die behaupten, diesen Fall geklärt zu haben. Nach jahrelanger Recherchere, nach Vorlage von Polizei-Videos und Tonbändern, unzähligen Seiten Dokumenten, Abhörprotokollen, Berichten von Staatsanwaltschaften, Polizei u.a. kann NIEMAND mehr behaupten, dass der Fall sich so abgespielt hat, wie er offiziell verkündet wird. Noch immer bin ich jederzeit bereit mit diesen staatlichen und medialen Verschwörern öffentlich ein Gespräch zu führen und ich würde alle Rechercheunterlagen der Öffentlichkeit vorlegen, um diese unabhängig prüfen zu lassen. Dann stellt sich sehr schnell heraus, WER die Verschwörer sind. Aber bisher haben sie Angst. Schöne Demokratie. Danke Politiker. Danke Ermittlungsbehörden. Danke Medien.

  2. Urban Dissident (kein Partner)
    10. Februar 2014 20:18

    Dazu passend gibt es ein Gespräch mit den Buchautoren von:
    Staatsaffäre Natascha Kampusch (22 min)
    http://www.youtube.com/watch?v=oQbtPXSsw2M

  3. oboam (kein Partner)
    10. Februar 2014 17:49

    Adlerkultlerpolitik: "Die Kunst des Ignorierens" ?

    Politik als miserable Inszenierung unethischer Dilettanten, deren Wahne geradezu gemeingefährdend sind ---- deren teilweise Verbrüderungen im Wesentlichsten mit einem Feindeskult auch darin bestehend sind, dass sie Reminiszenzen ans eigene Massenmorden erwecken ?
    Dieser Tage selbst nicht mehr so offiziell morden, nicht mehr so direkt ... doch wieviel verkappte Mordlust steckt bei solchen wirklich drin, weil sie offensichtlich durch Ignoranz zu bagatellisieren suchen was nicht zu bagatellisieren ist.

    Und für WIE DUMM halten diese Strolche und Anti-Demokraten die Österreicher und Österreicherinnen wirklich ?

    "Todeskult alles gut. Auf die Zukunft der eigenen Kinder gesch......!". Sind sie jetzt auch noch mordlüstern ? Oder nur noch dumm aus Feigheit ?

    Bei einem Verhältnis der Einwohnerzahlen von Österreich zu Deutschland von ca 1 zu 10 müsste gemessen an hasserischen Motivationslevels in der BRD der Anteil von Dschihadis aus Österreich die nach Syrien loszogen bei etwa 28 sein. Doch sinds etwa zweieinhalb mal soviele .......

    Wenn der aktuelle Motivgrad von Österreich auf die BRD umgelegt wird würdens dort ca - nur rechnerisch - 800 sein.

    Rechnerisch ist in diesem Zusammenhang falsch - weil rechnerisch die seelischen Dynamiken nicht berücksichtigt.

    Ein Zweieinhalbfaches ist an aktuellen "Zwischenständen" IN ZAHLEN nicht wirklich wichtig.
    Was das "Zweieinhalbfache" vor allem zeugt ist, dass in Österreich Imame und "Privatimame" bereits in die tieferen Wirbeln des Islams einkreisend sind und dort das tun, wie in Sure 9 sehr direkt formuliert ist.

    Und genau diese "Dynamik" ist zeugt vom immensen Fehlverhalten österreichischer "Experten" und ihrer zugezogenen "Experten".

    Und das Erschütterndste: Es werden zur Zeit in Österreich säkulare Muslime selbst sein, die AM MEISTEN gegen eine Radikalisierung tun wollen werden ...... und diese Muslime werden sogar indirekt gestützt.

    • oboam (kein Partner)
      10. Februar 2014 18:02

      ... und zwar ziemlich sicher und indirekt genug ohne Verbindungen sichtbar werden zu lassen, am meisten durch die "Lenkherren" aus dem fernen Arabien, die sehr darauf achten, dass es in Österreich "nicht zu früh losgeht".

      "Vielleicht noch einhundertausend- zweihundertausend für die Umma mehr ........ bis zum ersten "Dschihad-Fest" in Ösistan ?"

      ... die Berichtskürzen über Bosnien zeugen in den Öffi-Medien davon wie wenig die wirklichen Hintergründe "interessieren". Und, daß gelenkter Wirtschaftsniedergang als Aufbereitung für religiöse undoder nationale Zwiespalte bewußt gesteuert werden können ist allen "Herren der "Adlerkultischen" Lüste auf ALLEN DREI SEITEN dort bewußt genug.

      Wirklich menschliche Lösungen haben Adlerkultler nie interessiert ------ dazu spielen solche Monster zu "gern Schach mit "Physiologien""....... und das "Bauernopfer" ist die Standardzugvariante.

      Bis eines Tages ......

    • oboam (kein Partner)
      11. Februar 2014 09:31

      Korrektur: Politik als miserable Inszenierung diletantischer Unethischer ... So triffts das für viele genau.

      Und PS.: Unethisch ist freilich etwas anderes als Unethnisch .......

      Unethnisch bzw wirklich korrekt: Über-Ethnisch ist übrigens duchaus etwas Gewinnbares durch die wirklich menschliche Ethik.

      In Adlerkultgesellschaften ist das jedoch a priori im Mainstream gar nicht erzielbar, denn Adlerkultgesellschaften segregationieren in "Herren und Sklaven", dabei sind die Hindernisse bis etwa 30 von "unten" nach "oben" relativ "diffus" offen für Männlein sogar meist bis über 30 auch ........
      Die Grenzziehungen von "oben" nach "unten" sind extrem dicht. Das hat mit Projektionsängsten der "Herren" zu tun.

      In einer wirklich menschlichen Gesellschaft gibts diese menschenverachtenden Hierarchiebildungen gar nicht und die Hindernisse und Grenzen sind aufgelöst.

    • oboam (kein Partner)
      11. Februar 2014 09:48

      Wer bezüglich der Worte "Dschihad-Fest" Schwierigkeiten hatte das zu glauben, der sollte mal Videos auf You tube etwa der Al Nusra in Syrien ansehen.

      Das hat klarerweise zentral mit Sure 8 Vers 17 zu tun, welche die Schlüsselaya des ganzen Korans ist. Dort wird suggestiv im gemeinsamen Morden die höchste Erfüllung im Einssein mit der Entität geglaubt bzw eingebildet, welches zu zu immensen eingebildeten Glücksräuschen führen kann. Die zum großen Teil autosuggestiv Umgedrehten flippen an ihrer Umdrehung aus .....
      Das kann durchaus als "Lust am Morden" bezeichnet werden. Solches wird "traditionell" auch an HalalSchlachtungen beim "Opferfest" deutlich. Kein empathischer Zugang, sondern der Zugang: Andere zu quälen "bringt Freude" ......

      Das "höfische" Österreich im Adlerkult ist da wirklich nich viel anders .... wenn auch "unblutig". Meist ......

      Die Nachreichung der Aya welche den massivsten religiösen "Input" des Islams darstellt. Eine innigere Verbindung zwischen "Gläubigen und Allah" wie das "gemeinsame "Töten"" (Morden) ist nicht bekannt.
      Sure 8, Vers 17: "Und nicht ihr habt sie getötet, sondern Allah. Und nicht du hast jenen Wurf ausgeführt, sondern Allah. Und er wollte (mit alledem) seinerseits die Gläubigen etwas Gutes erleben lassen. Allah hört und weiß (alles)."

    • oboam (kein Partner)
      11. Februar 2014 14:07

      Auf PI entdeckt und, weils irgendwie hierher dazu paßt. Von wegen Ethik !

      http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article124707777/Von-Steuern-ist-in-den-Zehn-Geboten-keine-Rede.html

      Zitatsauszug:

      Peter Graf, der Vater von Steffi Graf, wurde wegen Steuerhinterziehung zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Die Schläger, die Johnny K. auf dem Alexanderplatz in den Tod geprügelt hatten, bekamen Strafen zwischen viereinhalb Jahren und zwei Jahren und drei Monaten, kamen also vergleichsweise preiswert davon.

      Zitat Ende

      Wenn der seelische Bodensatz einer Gesellschaft meint sie seinen die ethische Elite !

      Das Leben von Slaven ist in Adlerkultischen Gesellschaftsleitungen kaum was wert und wird wie so vieles in Adlerkulten und verwandten Kulten in Bezugsnähen zum Finanziellen gesehen ...

      Und wenn eine Gruppe Sklaven bedrohlich werden könnte und eine weitere Gruppe - die der Vietnamesen - friedlich ist, WAS MACHEN DANN ADLERKULTLER (und andere kultisch Verirrte auch), sie kriechen mit Mildeststrafen vor der kultisch gewaltimprägnierten Sklaven-Gruppe.

      Menschlicher Charakter: Fehlanzeige !

      In wirklichen Demokratien würden Richter und Staatsanwälte niemals so fernab des "gsunden Volksempfindens" rulen ..... sie würden sich wandeln müssen oder abgesetzt werden.

      Nun bin ich in vielem nicht Broders Ansichten, doch diese faktische Zusammenstellung vorhin (der Zitatsauszug) zeugt mehr von der Morbidität eines Systems als dicke "fachwissenschaftliche" Bücher über "failed states" und die psychologischen "Fachgutachten" von Krisen, die meist seltsamerweise nur rückblickend über failed states geschrieben werden ........ und in welchen auch die Hinweise fehlen; wie etwa, bereits dazumals wurde bereits (vom Autor) ausgiebig gewarnt.

      Macht macht nicht nur böse, sondern auch hochmütig und blöde.

      Und: Das einfache Volk - die Deme - kann sehr genau scheiden zwischen Liebe und Machtanwendung ...

      Und: Es ist der Zustandbefund der psychischen Krankheit von Adlerkultlern zu wähnen, dass sie Seelen "mit dem Adler an der Wand" einschüchtern müssten "um ihnen das Beste angedeihen" zu lassen. Genau das ist der bevorzugte Selbstbetrug adlerkultischen Heuchlertums.

  4. Tik Tak (kein Partner)
    10. Februar 2014 13:22

    Und wieder fehlen ein paar Punkte zum Blogeintrag:

    1.) Der "untersuchende" Polizist ist ein Major Kurt Linzer, der als Chef der "Cold Case" Gruppe im Innenministerium geführt wird.
    Hr. Linzer ist ein sehr ergebener Parteisoldat der von seinen Kollegen als völlig unprofessionell aber damit beschäftigt unangenehme Wahrheiten zu umschiffen beschrieben wird.
    Der wird, in Zusammenarbeit mit ähnlich parteiabhängigen Staatswälten (und in diesem Fall -Innen) alles tun, um diesen und andere Fälle nie zu einem Abschluß zu bringen indem er die tatsächlichen Täter ausforscht.
    Da betreibt er lieber Nebenschauplätze in denen er wahllos Leute unter Druck setzt um sie dann, nach ein paar Einvernahmen, wieder auszulassen oder mittels konstruierter "Beweise" vor Gericht zu bringen.
    Das hat auch in anderen Fällen ganz gut geschafft, wie z.B. im Fall des angeblichen Mörders der Julia Kührer bei der nicht einmal sicher war, ob es überhaupt einen Mord gegeben hat oder eben gerade bei der U-Haft für einen tiroler Verdächtigen in einem Mordfall von vor sechs Jahren, der nach ein paar Monaten Haft plötzlich wieder frei war und natürlich wegen der Vorgangsweise des Hrn. Linzer zumindest seine berufliche Existenz verloren hat.

    2.) Die auffällige Involvierung verschiedener Politiker und deren Freunde aus dem grünen (Pilz) und dem blaunen Lager (Stadler) die allesamt immer wieder verschiedene Fährten legen ohne jemals zur Klärung beitragen zu wollen.
    Mehr als viele Aussagen unter dem Deckmantel der parlamentarischen Immunität machen die auch nicht.
    Damit wird natürlich der Fall aufgeblasen und einer Klärung weiterhin entzogen.

    3.) Der Fall ist dann auch interessanterweise wieder einmal die Spielwiese diverser Trittbrettfahrer wie etwa der Lukasek, berufsmäßiger Zeuge für ehh alles, und verschiedener Anwälte wir den Lansky die jeden beschuldigen und unter Druck setzen der das "Vergnügen" hat, irgendwie in die Staubwolke dieser "Ermittlungen" zu geraten.

    So wird das nie etwas.

  5. Torres (kein Partner)
    10. Februar 2014 10:06

    Es bleibt dabei: je länger im Fall Kampusch dikutiert, geforscht und geklagt wird, desto klarer wird, dass die (bisher) gewaltsam vorgeführte offizielle Version mit den wahren Tatsachen nichts zu tun hat, wobei auch immer deutlicher wird, dass Natascha Kampusch selbst offenbar keinerlei Interesse (oder vielleicht Angst?) hat, die Wahrheit zu sagen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      10. Februar 2014 10:56

      Wäre nicht der/die erste, der/die sich um Kopf und Kragen reden könnte.

      Allerdings kann man sich auch um Kopf und Kragen "wissen".
      Siehe Franzi Fuchs.

      Wissen ist zwar Macht, macht aber auch hinfällig. Wenn die Verlässlichkeit, über dieses Wissen zu schweigen, von den von diesem Wissen Bedrohten als enden wollend erkannt, bzw. eingestuft wird.

      Sollte Frau Kampusch ihr "Wissensvermächtnis" nicht bei einer absolut zuverlässigen "Aufbewahrung" hinterlegt haben, ist sie stark suizidverdächtig.

  6. Boris (kein Partner)
    10. Februar 2014 08:32

    Dies ist nicht mehr mein Land

    “Das ist nicht mehr mein Land…” So vielen Leuten wird dies nun klar. Sie sind unglaublich angewidert davon, was bei ihnen zuhause passiert. Und sie fühlen sich machtlos, dies zu stoppen.

    http://der-klare-blick.com/?p=35972

    Es wird einen "Umsturz" geben müssen, denn das Pendel schlägt IMMER zurück, es geht NIE in eine Richtung ...

    Der Zeitpunkt ist sehr nah, gerade in Zeiten maßloser Dekadenz kann der Wendepunkt nicht mehr weit sein!

    DANN IST ES NUR WICHTIG, NICHT WIEDER IRGENDEINEM "LEITHAMMEL" HINTERHERZULAUFEN, SONDERN ENDLICH EIGENVERANTWORTUNG FÜR SICH UND SEINE NÄCHSTEN ZU ÜBERNEHMEN!

    • Zraxl (kein Partner)
      10. Februar 2014 09:38

      Vorsicht mit Umstürzen, denn diese gewinnen letztendlich immer jene, die über die straffste und rücksichtsloseste Struktur verfügen. Das sind bekannter Maßen die Jakobiner, die Natsis oder die sogenannten Islamisten.

    • Tik Tak (kein Partner)
      10. Februar 2014 13:25

      Nun, es ist auch nicht mehr "mein" Land auch wenn ich darin aufgewachsen bin.
      Aber einen Umsturz wird es in Österreich nie geben.
      Nach den letzten zwei Putschversuchen (1934 und 1950) dürfte das Thema für Österreich wohl ad acta gelegt worden sein.

  7. timeo (kein Partner)
    10. Februar 2014 08:28

    Ich glaube, dass in der Sache Kampusch sehr, sehr hohe Politiker involviert sind. Und deshalb wird alles totgeschwiegen.
    Es besteht ja, soweit ich die Gesetze kennen, ie Möglichkeit, dass aus Staatsresaison bzw, wenn das Ansehe des Österreichischen Staates gefährtet erscheint, alles streng geheim ist und nicht in die Öffentlichkeit dringen darf.

    Das ist aber meine private Meinung, keine Behauptung !

    • Rado (kein Partner)
      10. Februar 2014 08:58

      Im Fall Kampusch gibt es einige recht aktive Faktensammler.
      Man ist ja seit dem Fall Lucona auf einiges gefasst, aber wenn hier nur die Hälfte davon stimmt ...

      http://www.gegensexuellegewalt.at/index.php?s=kampusch

    • Specht (kein Partner)
      10. Februar 2014 11:39

      @timeo Mit Ihrer Meinung könnten sie schon recht haben, denn man darf nicht nicht vergessen, dass es Zeiten gab, wo Kreise von Kinderschändern politische Zustimmung hatten und zur Zeit Kreiskys sehr gefördet wurden. Otto-Mühl mit seiner auch in Künsterkreisen anerkannten Kinderschänder-Kommune, der Bachmannpreis für Babyfucker Urs Allemann, die abenteuerlichen Thesen von Bornemann, die sicher Folgen hatten und der breite Raum in den Medien für seine Ansichten, Cohn-Bendit usw. Es war auch die Zeit der Aktionisten, da ging viel den Bach hinunter und galt als unglaublich fortschrittlich und schick. Die selbe Brut gibt nicht auf und möchte heute über die Schulerziehung die Kinder zu einer Frühsexualisierung zwingen und ihnen so einen Teil ihrer Kindheit stehlen, alles unter dem Mäntelchen der Aufklärung und des Fortschritts. Pädophilen wurde damals vermittelt, es wäre für Kinder gut so früh als möglich mit "liebevollen" älteren Pädsophilen Sex zu haben, für Eltern gab es Ratschläge ihre Kinder frühzeitig zu stimulieren und kein Gericht ist eingeschritten, kein Aufschrei, nein man hat seriös darüber diskutiert. Auch heute werden unsere Kinder nicht geschützt, von vielen Seiten bedrängt und haben keine unbeschwerte Kindheit mehr.

    • fewe (kein Partner)
      10. Februar 2014 12:58

      @Specht: Richtig, und wenn man diese Schweinereien damals kritisiert hatte galt man als verklemmt oder faschistisch. Die armen Kinder, die mit solchen Sauereien aufwachsen mussten.

  8. Zraxl (kein Partner)
  9. Rado (kein Partner)
    10. Februar 2014 07:56

    Sehenswerte ZDF-Doku:
    "Marc Dutroux und die toten Zeugen"
    http://www.youtube.com/watch?v=sAYOBX7B1Hk
    Auch in Österreich gibt es diese unsichtbare Hand wie in der belgischen Affähre, was aber viele nicht wahrhaben wollen, die glauben aber vermutlich auch an den Weihnachtsmann.

  10. Gandalf
    09. Februar 2014 23:39

    Dass jetzt auch Dr. Rzeszut "bestraft" werden soll ist das deutlichste Indiz dafür, dass seine Zweifel (und die der Herren Dr. Adamovich und Kröll) an der offiziellen Version der Causa Kampusch volle Berechtigung hatten. Wer den Brief von Präs. Rzeszut an die Klubobleute der damals im Parlament vertretenen Parteien gelesen hat - er stand einst im Internet, heute habe ich ihn vergeblich gesucht -, muss davon überzeugt sein, dass hinter dem sicher traurigen Schicksal von Frau Kampusch eine äusserst unappetitliche, brisante kriminelle Aktivität versteckt werden soll, durch deren seriöse Aufklärung ein oder mehrere Prominente als miese, perverse Kinderschänder entlarvt würden. Deshalb wurde auch alles, inkusive Mord, unternommen, um eine Aufdeckung bisher zu verhindern. Es ist Herrn Dr. Unterberger hoch anzurechnen, dass er in dieser Sache nicht locker lässt.

  11. Brigitte Imb
    09. Februar 2014 22:53

    Die Wahrheit im Fall NK werden wir der 'Regelmäßigkeit des Zufalls' (Novalis*) überlassen müssen, denn die östrr. Justiz u. Politik vertuscht soweit das Auge reicht.
    Da ist sicher in den höchsten Kreisen der Wurm drinnen, Normalkreisschuldige wären bereits hinter Schloß und Riegel.

  12. Eco
    09. Februar 2014 18:27

    Wo viel Rauch ist, ist auch Feuer !

    Es ist keine Privatsache oder Schutz der Intimsphäre, wenn es um die Aufklärung eines Sexualverbrechens geht. Hier gilt uneingeschränkt der Untersuchungsgrundsatz, dem einst der unabhängige Untersuchungsrichter verpflichtet war. Weisungsgebundene Staatsanwälte lavieren da anders.
    Auch Frau NK ist verpflichtet, alles zur Aufklärung des Kriminalfalles beizutragen.
    Manche zweifeln daran, dass sie alles gesagt hat. Werden wir dies erst in einem
    Fortsetzugsroman lesen ?
    Drei verantwortunsvolle Männer ( 2 davon ehem. Höchstrichter ) haben nicht aus Jux und Tollerei ihre Bedenken geäußert. Das Ergebnis war, dass sie sich selbst strafrechtlich zu veranworten hatten. Der Fall ist längst nicht abgeschlossen.

  13. mischu
    09. Februar 2014 17:20

    Gratulation an die Schweiz - dieses kleine, feine Land:

    http://www.orf.at/#/stories/2217594/

    Weiter so!

  14. A.K.
    09. Februar 2014 16:51

    Dank an Dr. Unterberger, daß er solche Themen wie
    "Der Fall Kampusch und der Rechtsstaat" immer wieder aufgreift.
    Bei der Gelegenheit: Welche Erkenntnisse über die Namen der Täter der jüngsten Demonstration in Wien - mit Millionenschaden - anläßlich eine Balles gibt es inzwischen? Werden die Täter die Kosten übernehmen müssen? Gibt es Anzeigen?

  15. Josef Maierhofer
    09. Februar 2014 16:45

    Ich weiß zwar nicht, womit, außer sie fürs Schweigen mit Reichtum zu überschütten, Frau Kampusch noch erpresst wird, die volle Wahrheit zu sagen.

    Aber mein Gefühl dürfte mich nicht täuschen, dass sie nicht die volle Wahrheit sagt.

    Ich kann mir auch gut vorstellen, dass in diesem Kinderschänderskandal, nicht nur Frau Kampusch war ein Opfer, noch viele mehr waren es am Wilhelminenberg, Prominente beteiligt waren. Nachdem es aber eine Linksjustiz gibt, links Staatsanwaltschaften, die all die offen liegenden Fakten weder aufgreifen, noch untersuchen, liegt auch die Vermutung nahe, dass es sich dabei um einen der größten Skandale der Republik handeln dürfte und auf Grund der Anzeichen um einen linken Skandal.

    Ja, wo sind sie denn die Täter ? Wer sind sie denn ? 'Die Opfer werden entschädigt', heißt es lapidar von der 'Gemeinde Wien'. Jeder Pfarrer, der sich an Jugendlichen vergangen hat wird, an den Pranger gestellt, jeder Sozi wird 'geschützt', 'beschützt', 'solidarisch unterstützt' in einer Weise, die die Beschützer als Schwerkriminelle erscheinen lässt, für mich zumindest.

    Nehmen wir den Lainzer Skandal oder den Steinhof Skandal, wo durch Jahrzehnte alleinstehende Eigentumsbesitzer ermordet wurden und ihre Güter 'versteigert' wurden. Ja, wo sind sie denn die Täter ? Die 4 verurteilten Krankenschwestern, die sind nur Randfiguren.

    Dass zuletzt mit Zustimmung des Pröll Neffen ausschließlich linke Staatsanwälte berufen wurden, hat für mich natürlich auch solche Zusammenhänge als Aspekt.

    Na und diese 'Ideologie' wird hochoffiziell auch von UHBK gepflegt.

    • Rado (kein Partner)
      10. Februar 2014 08:05

      Kampusch weiß vermutlich, womit sie es zu tun bekommt, wenn sie die volle Wahrheit sagt. Sie wird vor Richtern wie zB. dem Herrn Dr. Peter H. aus Salzburg stehen.

      http://www.gegensexuellegewalt.at/2013/02/12/justizministerium-befordert-kinderschander-richter/

    • Nescio1 (kein Partner)
      15. Februar 2014 10:38

      Josef, danke für den Hinweis auf die Verbindung zwischen den Lainz-Morden und den Immobilienhaien in Wien.
      Es ist so: Wenn du alt und hilflos bist, kommst du ins Pflegeheim. Die Kosten trägt (vorerst) die Gemeinde Wien, pfändet aber in selber Höhe dein evtl. vorhandenes Eigentum (Eigentumswohnung oder Haus, oder sonstige Grundstücke), um diese Kosten wieder herein zu kriegen.

      Sobald die Kosten für deine Pflege annähernd den Wert deiner Besitztümer erreichen, also die Sache für die Gemeinde Wien zu einem Verlustgeschäft zu werden droht, wird dein Ableben mittels Morphiumspritze oder Ersticken mittels Polster in die Wege geleitet. Die Mordschwestern von Lainz verwendeten auch gern Überdosen an Schlafmitteln oder ertränkten die Patienten ("Mundpflege").

      Und die Immobilienhaie und "Stadtentwickler" freuten sich über die neuen Liegenschaften etc.

      Da gibt es sicher eine Verbindung. Rot-kapitalistische Seilschaften.

  16. Undine
    09. Februar 2014 14:15

    Was alles, zum Teufel, können sich Österreichs LINKSEXTREMISTEN noch alles leisten, damit die Wiener Staats- und Oberstaatsanwaltschaft endlich einmal aus ihrem Schlummer erwacht und dem Treiben dieser ominösen Gruppierung einmal auf die Zehen steigt??

    "EKH-Anarchisten FEIERN Mörder von Kaiserin Elisabeth"

    http://www.unzensuriert.at/content/0014805-EKH-Anarchisten-feiern-M-rder-von-Kaiserin-Elisabeth

    Und weil die Wiener Staats- und Oberstaatsanwaltschaft so eine verschlafene Truppe ist, wird auch der Fall KAMPUSCH nie gelöst werden. Der wahrscheinliche Grund für diese Untätigkeit: Man WILL die Wahrheit gar NICHT WISSEN, weil es da so manchen strammen Sozi-Politikern an den Kragen ginge und lukrative Posten futsch sein dürften, wenn sie an den Pranger gestellt würden.

    • Cotopaxi
      09. Februar 2014 14:34

      Das Treiben der Chaoten im scheinbar rechtsfreien Raum ist einfach widerlich!
      Das Gutheißen einer Straftat wäre von den StaatsanwältInnen von amtswegen zu verfogen.

  17. Undine
    09. Februar 2014 13:27

    Noch ein OT---aber auf der Suche nach Berichten über den Verlauf der Gutmenschen-Antifa-Demonstration gegen den Linzer BURSCHENBUND-BALL, der gestern stattfand, stieß ich auf folgenden Aufruf zur Demo gegen eine Sonnwendfeier 2012, die das seltsame, sehr "schlichte" EINSEITIGE Geschichtsbild dieser Leute offenbart:

    "Am 29.6. lädt die rechtsextreme Burschenschaft Armina Czernowitz zur Sonnwendfeier aufs Ellbognergut, am Standtrand von Linz. Das Thema „Flucht und Vertreibung“ liefert dabei den politischen Kontext zum nächtlichen Feuer. Selbstverständlich geht es aber nicht um jene Menschen die einst im Nationalsozialismus vertrieben, deportiert und ermordet wurden.

    Nein, gedacht wird wieder einmal den ach so armen Deutschen, die vor der Roten Armee Richtung Westen flüchteten. Dass die Ursache dafür aber die vorangegangen Gräueltaten der Nationalsozialist_innen waren, wird dabei bewusst verschwiegen und die wahren Täter_innen zu Opfern umgelogen. So wird das Vorrücken der Roten Armee zur brutalen Vertreibung umgedichtet. Geschichtsrevisionismus wie er im Buche steht! Doch wen wundert das in einem Land, wo sich führende FPÖ-Politiker wiederholt mit den Opfern der Reichspogromnacht gleichsetzen können. Nur einer von vielen Vorgängen, die die systematischen Verbrechen der Nazis kontinuierlich relativieren und verharmlosen."

    Aus der "Presse" erfährt man, wer aller an dieser Linzer Anti....-Demo teilnimmt und ist nicht überrascht:

    " Zur Teilnahme an der "Ersten Linzer Tanz-Demo" unter dem Motto "Laut gegen Nazis!" hat das Bündnis "Linz gegen Rechts" aufgerufen. Sie wird von zahlreichen SPÖ-Vorfeldorganisationen und der Gewerkschaftsjugend, von kommunistischen, Grünen und kirchlichen Organisationen sowie vom KZ-Verband und dem Mauthausen Komitee unterstützt."

    Wundert sich noch jemand über DIESE Zusammensetzung der "Förderer der guten Sache"?

    Wem die Sympathien der "OÖ. Nachrichten" gehören, ist EINDEUTIG!

    "Anders als in Wien: Burschenbundball-Demo ohne Zwischenfälle"

    http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Anders-als-in-Wien-Burschenbundball-Demo-ohne-Zwischenfaelle;art4,1301465

    Soviel zur sogenannten Objektivität und angeblichen Meinungsfreiheit in Österreichs Medien!

    • Undine
      09. Februar 2014 14:38

      Noch ein kleiner Nachtrag:

      Das wird die NICHTLINKEN Studenten aber freuen; da wissen sie wenigstens, daß ihre Zwangsabgabe "gut angelegt" ist!

      ÖH zahlt Demo-Anreise zu Linzer Burschenbundball!

      http://www.unzensuriert.at/content/0014818-H-zahlt-Demo-Anreise-zu-Linzer-Burschenbundball

      Und ein heiteres Detail am Rande:

      "Kurios ist übrigens ein vom Wiener FPÖ-Gemeinderat Wolfgang Jung aufgedeckter Fall von Political Correctness. Jene Demonstranten, die mit Bussen von Wien aus anreisen wollen, müssen sich einer Quotenregelung unterziehen. In einem Schreiben heißt es: "Achtung: Anmeldungen/Sitzplätze sind nach Geschlecht quotiert!"

      Vielleicht geht man ja bald wieder zur "alten Ordnung" in Kirche und Schule zurück, wo eine Seite für die Männer/Buben, die andere für die Frauen/Mädchen bestimmt war! Übrigens sitzen in türkischen Bussen auch Frauen und Männer getrennt (selbst erlebt bei einer Fahrt mit einem Linienbus von Istanbul nach Bursa und zurück!)

    • brechstange
      09. Februar 2014 17:44

      Männer- oder Frauenüberschuss geht nicht bei sexueller Freiheit, undine. :-)

  18. machmuss verschiebnix
    09. Februar 2014 12:50

    Hat Strache jemals so klare Worte gefunden wie hier in diesem Video Ewald Stadler,
    alias "der Volksanwalt", alias "der Dobermann" .

    http://www.youtube.com/watch?v=AUr2k_FW9bI

    Den Linken scheint es zu genügen, wenn die Staatsanwaltschaft die NIcht-Existens
    so eines Kinderschänder-Ringes "festlegt", die mockieren sich viel lieber über
    Dollfuß (wie grad vorhin im ORF II ) und wärmen immer wieder 70-jährige Vorkommnisse
    auf - denen ist's völlig schnurze, ob uns die Mafia über den Kopf wächst ! ! !

    .

  19. Undine
    09. Februar 2014 12:35

    OT-aber eine kleine Notiz in der "Presse", die mich stutzig macht:

    Israel als Zielland für gestohlene Autos

    Schau, schau, wer hätte das gedacht! Wer, frage ich mich, besorgt sich in einem Land, in dem das "Made in Germany" den Horror schlechthin bedeutet, deutsche Produkte? Es dreht sich dem Vernehmen nach um "relativ neue in Deutschland und Ungarn gestohlene Luxuswagen, etwa MERCEDES-Limousinen der E-Klasse".
    Aus den FS-Bildern aus Israel kenne ich nur die auffallend vielen Mercedes-BUSSE, die, wie ich vermute, sehr "kostengünstig" sind (Sonderverträge!).

    Ich hatte bisher gedacht, alles, was die Bezeichnung "Made in Germany" trägt, sei in Israel verpönt---ausgenommen natürlich das Geld "Made in Germany", aber das nimmt man halt so hin...aber wer, bitte, fährt in Israel mit einer GESTOHLENEN Luxuslimousine aus D? Ach ja, diese gestohlenen Luxuslimousinen werden auf dem Weg über Griechenland und das Mittelmeer einfach "gewaschen" und als "Gebrauchtwagen" deklariert. So einfach geht das also.

  20. Wertkonservativer
    09. Februar 2014 12:33

    Jetzt wissen wir den Grund, warum die roten Meinungsmachen denen der anderen Konkurrenten weit überlegen sind: die müssen nämlich Wahrsager, wahrscheinlich sogar Propheten, in ihrem Stall haben!

    Wer sonst hätte wirklich annehmen können, dass Matthias Mayer so vorlaut ist, der gesamten Konkurrenz "den Rücken zu zeigen"?

    Und was geschah dann kurz nach dessen Abschwingen?
    Ein glückstrahlender, gut frisierter BK Faymann, neben einem ebenso glückstrahlenden, allerdings mangels Haarpracht unfrisierten BM Klug; die beiden roten Sportsfreunde gratulierten mediengerecht, in sicherheitshalber wohl voreinstudierten Worten, dem ebenfalls glückstrahlenden Olympiasieger M. Mayer, zu seinem lange von der Skination Österreich ersehnten Sieg im Abfahrtslauf!

    Da wundert sich noch wer über die langjährigen obersten Stockerlplätze der Roten in unserer Politarena?
    Jetzt glaube ich's zu wissen: die haben Hellseher, wahrscheinlich sogar Propheten, in ihrem Sold!!
    Sotschi beweist es!

    (gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      09. Februar 2014 13:04

      ... die roten Meinungsmacher ...

    • Cotopaxi
      09. Februar 2014 13:35

      Wer einen Faymann die politische Leiter zum Bundeskanzler macht, darf sich dann nicht wundern, wenn man diesen Mann dann auch ab und zu bei für Österreich erfreulichen Ereignissen im Fernsehen sieht. Das ist in jedem Land so und das ist gut so.
      Hätte es Ihr Spindi klüger angestellt, dann wäre er jetzt Bundeskanzler und in Sotschi und im Fernsehen. ;-)

    • Cotopaxi
      09. Februar 2014 13:37

      Es soll natürlich heißen: "einem Faymann".

    • Wertkonservativer
      09. Februar 2014 14:04

      Ist schon recht, @ Cotopaxi! Hätte mich gewundert, wenn Sie nicht etwas "Kluges" von sich gegeben hätten!

      Koalitionen haben es halt so an sich, dass sich da und dort zwei (oder mehrere) Parteien zusammenschließen.
      Was meinen Sie, werden die Blauen wohl nach einer für sie positiv gelaufenen Wahl machen müssen? Einen Koalitionspartner suchen, und mit ihm kooperieren!
      Dann wird sich erst zeigen, was in dem Herrn H.C. steckt: ich befürchte, nicht allzu viel!

    • Cotopaxi
      09. Februar 2014 14:21

      Hätte Spindi nach der letzten Wahl mit den Blauen koaliert, wäre er jetzt Bundeskanzler und im Fernsehen.

    • Wertkonservativer
      09. Februar 2014 14:40

      Spindi, wie Sie ihn nennen, @ Cotopaxi, wäre vielleicht sogar gerne mit den Freiheitlichen eine Koalition eingegangen, doch die Anti-EU-Einstellung des H.C. hat - neben anderen Divergenzen - dies von vorneherein ausgeschlossen.
      Sie werden sehen, dass H.C. Strache schon wegen seiner EU-Ablehnung hier in Österreich in den nächsten Jahren kaum Partner finden wird!
      Die Blauen wollen zwar bei den kommenden EU-Wahlen punkten, obwohl sie die EU an sich ablehnen und in den Abgrund der Geschichte spedieren wollen!
      Irgendwie ein Widerspruch, oder?

    • Cotopaxi
      09. Februar 2014 15:00

      EU-Skepsis der Blauen ist doch nur ein Vorwand, um nicht aus dem Bett mit den Roten kriechen zu müssen. Gemeinsam mit den Roten haben die Schwarzen den größten Rebach zulasten der Anständigen in Österreich. ;-)

      Haben Sie Ihren Spindi hier noch nie Spindi genannt? ;-)

    • Wertkonservativer
      09. Februar 2014 16:38

      @ Cotopaxi:

      wenn Sie die Roten und Schwarzen hier quasi als außerhalb der "anständigen Österreicher" anführen, beleidigen Sie ein Gutteil unseres Volkes!

      Was gibt Ihnen eigentlich die Berechtigung, die Anhänger und Repräsentanten der zwei immer noch größten Parteien des Landes pauschal als - sozusagen - außerhalb des "Anständigkeitsbogens" anzusiedeln?
      Das ist doch Einseitigkeit bis Borniertheit pur, Anmaßung sowieso!
      Eigenartige Ansichten, die hier herrschen!

      Und dass die Blauen massiv gegen die EU auftreten, ist doch evident, oder?

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      09. Februar 2014 17:39

      @ WK

      Bitte pudeln Sie sich nicht zu sehr auf und nehmen Sie zur Kenntnis, was nicht schwer wäre, dass nicht die belogene, missbrauchte und irregeführte Wählerschaft gemeint war, sondern der Polit-Adel der Systemparteien. ;-)

    • Eco
      09. Februar 2014 18:15

      @ Wertekonservativer und Cotopaxi

      Unzweifelhaft hat sich Spindi zu Faymann in das rot/schwarz gemachte Bett gelegt. Widerlich, wie sich beide beim Vornamen kosend nach der Koalitionsverhandlung den irregeführten Wählern zur Schau stellten.
      Spindi wird dies teuer zu stehen kommen. Aber in Brüssel gibt es schwarzbittere Schokolade zum Trost.
      Wie würden wir jetzt dastehen wenn Spindi es auf eine rote Minderheitsregierung mit freien Mehrheiten im Parlament hätte ankommen lassen ? Aber da standen die Futtertröge im Weg !

  21. machmuss verschiebnix
    09. Februar 2014 11:33

    Ob das wohl vorsichtig genug formuliert war :
    » ,,,Ist es noch mit bloßem Zufall erklärbar ...«
    wird sich weisen, zumindest sieht es für den Moment mal so aus, daß es
    noch erlaubt ist, sich seinen Teil zu denken !

    Eine Frage, die mir immer wieder in den Sinn kommt, warum weiß NSA & Consorten
    alles über jeden Hühner-Dieb, aber NICHTS über diverse Machenschaften der
    herrschenden Klasse - wo doch jeder Dorftrottel versteht, daß grade solche
    "Persönlichkeiten" für die Geheim-Dienste am aller interessantesten sind ?

    .

  22. Jewgeni Gorowikow
    09. Februar 2014 11:10

    Der Beweis, das es einen zweiten Täter bei der Entführung von Natascha Kampusch gab, das Polizeivideo von eine Vorort-Befragung:

    http://www.youtube.com/watch?v=hVijRaAFn8c

  23. dssm
    09. Februar 2014 10:08

    Unsere Väter und Großväter haben den Fehler gemacht das Justizsystem, nach dem Ende des tausendjährigen Reiches, zu säubern.
    Es lacht uns ein Monster entgegen. Die tun was sie wollen, wie sie wollen und, zum ganz grossen Leidwesen der Bürger, wann sie es wollen.

    Wir reden ja nicht von Einzelfällen. Egal ob wirtschaftliche Dinge, man denke an den Atomic-Konkurs, politische (wie Lukona und aktuell Faymann) oder Strafrecht wie eben der Fall Kampusch.

    Dringender als Steuersenkungen und Entbürokratisierung ist eine totale (!) Zerschlagung unseres, an Faulheit, Intransparenz und Unfähigkeit wohl schwer zu überbietenden, Justizsystems.

    • Nestor 1937
      09. Februar 2014 10:58

      E s war ein Riesenfehler,

      die Untersuchungsrichter abzuschaffen und dadurch den Staatsanwälten (fast) alle
      Macht in der Justiz zu geben. Alle Justizminister seither waren zu schwach, das wieder rückgängig zu machen. Auch dem jetzigen traue ich das nicht zu.

  24. Freak77
    09. Februar 2014 08:23

    In Österreich - vor allem im behördlichen Österreich - wird alles getan um den Fall Kampusch als "aufgeklärt" und "erledigt" abzutun!

    Je mehr die Zeit vergeht, so hofft man, wird Gras über diesen Fall wachsen, und die Öffentlichkeit wird schließlich zufrieden sein und Ruhe geben. Eine Aussitz-Strategie, die bisher oft funktionierte.

    Das Internet vergisst aber nichts.

    Unsere Schweizer Nachbarn haben eine ausführliche und übersichtliche Zusammenfassung des Falls Kampusch im Internet zusammengestellt. Schon die oben befindliche ausklappbare Infografik mit allen Beteiligten ist gut gemacht:

    http://www.20min.ch/kampusch/


    (Hat jemand Lust und Zeit diese gesamte Online-Dokumentation von 20min.ch auf eine Festplatte zu sichern? Man kann nie sicher sein, wie lange das Material online noch öffentlich zugänglich ist. Zumindest in den Reihen der Dr. Unterberger-Blog-Freunde sollte dieses Info-Material gesichert sein.)

    • Politicus1
      09. Februar 2014 08:38

      danke für den link!

      Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass jemand aus dem Kreis der Involvierten eines Tages die Nerven verliert und plaudert - und wir doch noch die Überschrift lesen können:
      VERHAFTUNG IM FALL KAMPUSCH

    • dssm
      09. Februar 2014 10:33

      @Politicus1
      Was ist den roten Tätern rund um den Lucona Skandal denn wirklich passiert?
      Ist einer in Haft gegangen?
      Was wurde aus den willfährigen Staatsanwälten?
      Ist einer in Haft, oder auch nur gekündigt worden?

      Was aber wurde aus den Polizisten und privaten Aufdeckern die die ganze Zeit auf die 'Probleme' hinwiesen - die sind heute noch geschädigt.

    • Politicus1
      09. Februar 2014 11:55

      dssm:
      Gratz bekam eine Geldstrafe wegen falscher Zeugenaussage

    • Undine
      09. Februar 2014 12:42

      @Politicus1

      "Gratz bekam eine Geldstrafe wegen falscher Zeugenaussage"

      .....die höchstwahrscheinlich aus der Parteikassa rückerstattet worden ist oder man hat im CLUB45 eine Kollekte unter den feinen Freunderln veranstaltet; diese waren ja sicherlich höchst dankbar, daß sie so gut davon gekommen sind---diese roten Falotten!

    • Florin
      10. Februar 2014 09:25

      Wegen einer bereits erfolgten Verurteilung im Noricum Prozeß kam Karl Blecha angeblich im der Causa Lucona ungestraft davon. Ich erinnere mich so etwas Ähnliches bei Pretterbner (?) gelesen zu haben...

      (Wegen Beweismittelunterdrückung und Urkundenfälschung im Fall Noricum wurde Blecha 1993 rechtskräftig zu einer neunmonatigen bedingten Haftstrafe verurteilt.-Wikipedia)

  25. Politicus1
    09. Februar 2014 08:02

    In der PRESSE-Online hatte Red. Seeh einen eigenen Blog zum Fall Kampusch eingerichtet gehabt. Dort schrieben engagierte und zum Teil auch sehr informierte "Verschwörer" ihre massiven Zweifel an den Erhebungen und "Fakten" des Falles NK nieder.
    So wurden auch die Ergebnisse von Handygesprächsortungen bekannt, die Aussagen der NK und des Herrn "Woody" sehr unwahrscheinlich erschienen ließen. Das war aber für die offiziellen Stellen uninteressant. Hingegen ist jetzt eine Rufdatenerfassung eines Gesprächs des ehemaligen OGH-Präsidenten DAS Beweisstück!

    Angefangen von der angeblichen Entführung und den "zufälligen" auffälligen Begleitumständen (Patschen am Auto der Mutter, Streit zwischen Mutter und Tochter am Morgen des Entführungstages, völlig "unauffälliges" und für eine Entführung garantiert nicht optimal geeignetes Entführungsauto ...) bis hin zur Selbsttötung des "Allein"täters wurden von schlüssig denkenden Menschen jede Menge Ungereimtheiten dieses Falles aufgezeigt.

    Tatsache ist, dass NK bis heute kein einziges Mal in einem judiziellen Verfahren unter Eid aussagen musste und ich gehe jede Wette ein, dass dies auch nicht im anstehenden Verfahren gegen J.Rz. nicht passieren wird. Einfach deshalb, weil dort der Fall NK gar nicht Gegenstand des Verfahrens sein wird ...

    Tatsache ist auch, dass sich AU als Chefredakteur der Wiener Zeitung ebenfalls zu den Zweiflern im Fall NK öffentlich bekannt hatte, und er seinen Sessel räumen musste. Wie übrigens auch ein anderer Chefredakteur wiederholt den Fall NK hinterfragte - und auch er nicht mehr Chefredakteur ist ...

    PS: Warum geschieht seitens der Statsanwaltschaft nichts im Fall Wilheminenberg, bei dem inzwischen rund 2,000 Opfer anerkannt wurden - aber noch kein einziger Täter??

    • Tullius Augustus
      09. Februar 2014 09:06

      @ Politicus1

      Dieser Blog von Manfed Seeh in "Die Presse" war meiner Meinung nach eine der heißesten und ergiebigsten Quellen um Licht in diese Sache zu bringen. Es ist für die Öffentlichkeit ewig schade dass die 'Presse' diesen Blog in der Versenkung verschwinden ließ.

      Da hatten auch Fachleute, Datenforensiker z.B., mitdiskutiert. Sehr beeindruckend waren etwa die Auswertungen der Handy-Einwahlmasten von den Handys (v. Priklopil & Holzapfel) zum Zeitpunkt der "Befreiung" im August 2006.

      Auch wurde beleuchtet: Die Rolle der Schwester von Ernst Holzapfel und die undurchsichtige Figur "Be kind slow", der Bundesheeroffizier Peter B.


      Manfred Seeh hatte sehr engagiert geschrieben, ein Beispiel: http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/713595/Geheime-Erkenntnisse-im-Fall-Kampusch

    • Politicus1
      09. Februar 2014 09:36

      T Augustus:

      der Blog wurde möglicherweise zu HEISS ... und wurde vielleicht deshalb eingestellt.

      Mein Eindruck war auch, dass dort der eine oder andere schwer frustrierte Insider mitschrieb (wer hatte sonst Zugang zu den Handymastenortungen?).

      Trotzdem:
      auch der Fall Lucona wurde trotz Club45 letztendlich aufgeklärt ...

  26. Wertkonservativer
    09. Februar 2014 07:16

    Einen schönen Sonntag wünsch' ich Ihnen allen!

    Zum Thema aus meinem Zitatenbüchlein:

    "Wahrheit wird wohl gedrückt, doch nicht erstickt!!!"

    "Wahrheit ist der Zeit Tochter!"

    "Zum Begräbnis der Wahrheit hören viele Schaufeln !"

    "Zuletzt siegen Wahrheit, Tugend und Mut!"

    Höchste Zeit, dass auch im Fall Kampusch die Wahrheit an den Tag kommt!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    "

    • Wertkonservativer
      09. Februar 2014 13:40

      Im dritten Zitat richtig:
      "Zum Begräbnis der Wahrheit gehören viele Schaufeln!"

  27. Cotopaxi
    09. Februar 2014 07:13

    o.T.

    Die Presse-SchreiberlingIn Jutta Sommerbauer versucht den 30.000 Tschetschenen in Österreich den Heiligenschein umzuhängen und sie mit dem Begriff "Diaspora" förmlich zu adeln. ;-)
    Wie viele Österreicher kamen in den letzten 5 Jahren durch Tschetschenen-Hand ums Leben? ;-)

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/1560204/Terror-in-Sotschi_Razzia-in-Osterreich?_vl_backlink=/home/index.do

    • Undine
      09. Februar 2014 11:35

      @Cotopaxi

      Der Tschetschene ISLAM N. führt zu seiner Verteidigung an,
      er habe geahnt, dass er abgehört wurde. Er habe beim Telefonieren das Echo seiner eigenen Stimme gehört.

      Also, wenn das Hören des ECHOS der eigenen Stimme beim Telefonieren schon auf ein Abhören hinweist, bin ich schon mehrmals abgehört worden.....

      Und solche Unschuldslämmer, als die die Presse-Autorin die in Ö lebenden Tschetschenen hinstellen möchte, ist nicht nur lächerlich sondern gemeingefährlich.

    • Anonymer Feigling
      09. Februar 2014 22:42

      >> ...wenn das Hören des ECHOS der eigenen Stimme beim Telefonieren ...

      Das "Echo" der eigenen Stimme beim Telefonieren ist gewollt und seit der Erfindung des Telefons ein unverzichtbares "Feature" des Telefons.

      Gäbe es das Echo nicht, wäre das Telefonieren äußerst ungewohnt und unnatürlich. Denn schließlich hört man beim Sprechen ja auch seine eigene Stimme.

  28. Sensenmann
    09. Februar 2014 02:45

    Wenn man die abgewürgten Geschehnisse um die in den roten Kinderfolteranstalten geschehenen Übergriffe der 70er und 80er sieht, kann man schon erahnen worum es da im Hintergrund geht. Da haben ganz hohe Herrschaften Angst, daß ihre Taten auffliegen, wenn man an einem Faden des Netzwerkes zu ziehen beginnt.
    Und eine Wette wage ich enzugehen: Wenn man wider erwarten eines Tages den Schleier der offiziellen Lügen wegziehen kann, wird darunter ein Sozi hervorlugen. Zumindest ist mir bisher keine Heimtücke, keine Perversion, keine Korruption und kein politisches Verbrechen bis hin zum Mord im Staatsauftrag bekannt, wo nicht ein Sozi seine dreckigen Finger dringehabt hätte.
    Wer fordert, Kinder bis zur Geburt straffrei töten lassen zu dürfen, der ist zu allem fähig!
    Vom Gegenteil vermochte mich bislang niemand zu überzeugen.

    • FranzAnton
      09. Februar 2014 07:20

      S.g. Sensenmann!
      Ihre Analyse spricht mir aus der Seele. Machteliten tendieren immer zum "Über die Stränge schlagen", weil sie mit hoher Wahrscheinlichkeit darauf vertrauen können, nicht belangt zu werden.
      Bekanntlich erbringt die Historie den empirischen Beweis hiefür.
      Unsere Art von Demokratie kann noch nicht der Weisheit letzter Schluss sein, da es einer netzwerkenden Klüngel zu gelingen scheint, Frau Justizia auszutricksen. Die - im Sinne unserer gewiss optimierungsbedürftigen demokratischen Gegebenheiten anzustrebende Verfassungsänderung kann nur in Richtung Direktdemokratie gehen, worunter die Möglichkeit des Staatsvolkes zu verstehen ist, in jegliche öffentlich relevante Materie ad hoc, ohne bürokratische Hürden, einzugreifen. Damit könnten den Machthabern blitzartig ihre Grenzen aufgezeigt werden, was im aktuellen System nur äußerst mühsam möglich ist.
      Vergleicht man unsere aktuelle Demokratie mit der Evolution, so fehlt den Machhabern ein jederzeit aktionsfähiger Gegenspieler (welchen die Evolution immer hervorbringt, und damit optimale Ergebnisse erzielt). Genau darin liegt die Wurzel unserer aktuellen demokratiepolitischen Zores, dessen bin ich gewiss.

    • brechstange
      09. Februar 2014 09:55

      Wäre was für die UNO, sensenmann.

    • dssm
    • Helmut Oswald
      09. Februar 2014 11:43

      Österreich - das Belgien des deutschen Sprachraumes. Die Verfasstheit unserer Justiz ist dazu angetan, jegliche Arroganz gegenüber dem sogenannten 'Balkan' blitzartig die Grundlage zu entziehen. Die Causa Kampusch schreit geradezu nach einem Vergleich mit dem Kinderschänder Doutroux.

    • Undine
      09. Februar 2014 12:47

      @Helmut Oswald

      Der Vergleich mit Belgien hinkt, denn unsere Vertuscher sind viel, viel besser als die belgischen---im Vertuschen ROTER Machenschaften sind wir Österreicher einsame SPITZE! ;-(

  29. mischu
    09. Februar 2014 02:41

    Der Fall Kampusch wurde schon derartig in die Breite getreten, daß die Sensibiltät der Öffentlichkeit bereits total abstumpft ist.
    Trotzdem verstehe ich nicht, daß bei dem dringenden Aufklärungsbedarf in dieser Causa bis heute keine GERICHTLICH ANGEORDNETE DNA-Überprüfung der vermeintlichen Kampusch-Tochter angeordnet wurde, um doch mehr Licht ins Dunkel dieses immer noch nicht restlos aufgeklärten Krimis zu bringen.

    Darüber hinaus werden in Österreich politisch inkorrekte Delikte wesentlich härter verfolgt und bestraft, als von Linken verharmloste Gesetzesbrüche wie jene im Zusammenhang mit der zwangsverordneten Multikulti-Gesellschaft.

    Das wird sich auch unter diesem viel zu weichgespülten Justizminister, den wir leider einmal mehr einer völllig unfähigen rot-schwarzen GROKO zu verdanken haben, nicht so bald ändern.

    Einzige Gegenwehr: endlich unser Wahlverhalten ändern!

    • dssm
      09. Februar 2014 10:18

      Vor vielen Jahren besuchte ich den damaligen Minister Haupt in Wien. Wir diskutierten über meine Stellungsnahme. Wir beide und der anwesende Staatssekretär Waneck waren uns einig, so werden riesige Beträge gespart. Daneben saßen die Spitzenbeamten des Ministeriums, eisig schweigend. Da wusste der Herr Minister (wieder einmal) da ist kein erfolgreiche Umsetzen möglich, da wird gemauert, verzögert und widersprochen.
      Das Gespräch endete mit dem Satz: „Soll ich sie (die Beamten) denn alle an die Wand stellen“ – vor der versammelten Beamtenschaft.

      Was bringt also eine andere Regierungspartei, es regieren die (roten) Beamten. Auch der anständige und wohl wirklich erfahrende Haupt ist gescheitert.

    • Wyatt
      09. Februar 2014 10:26

      @ mischu,
      Sie glauben wirklich, durch "geändertes Wahlverhalten" innerhalb unseres Beherrschungssystem etwas zum "Guten" bewirken zu können?
      (Der Fall Kampusch zeigt doch eindeutig, wie alles "im Griff" ist, und man selbst gut tut, nie Zweifel an der amtlich vorgegebenen, offiziellen Version zu hegen.)

    • FranzAnton
      09. Februar 2014 11:32

      Sehr geehrter Mischu!
      Kennen Sie jene ideale Partei, geführt von selbstlosen, moralisch hochstehenden Altruisten, welche bedenkenlos wählbar wäre? Ich kenne sie jedenfalls nicht.
      Wie schon zigmal gebetsmühlenartig hier im Blog dargelegt, ist es einzig das gesamte Volk, der aktuell weit mehr theoretisch denn praktisch handlungsfähige Souverän, welcher in die Lage versetzt werden müsste, "seiner" Regierung im Bedarfsfall den von ihm (dem Souverän, nämlich) gewünschten Weg unmißverständlich zu weisen. In Internetzeiten wäre dies gewiss leicht realisierbar, falls nur der Wille hiezu vorhanden wäre. Sämtliche Politiker werden solche de facto - Entmachtung natürlich mit Zähnen, Klauen und argumentativem Schmonzes zu verhindern trachten, würde Solches doch ihre autokratischen Attitüden und vernunftwidrigen Ideologie -Auswüchse zertrümmern. Will das Volk vernünftige Politik und Politiker haben, muß es also letztere zur Räson bringen; ein anderer Weg existiert nicht, und das bedeutet, das Volk, unter anderem auch wir selber, müßten uns persönlich engagieren, viribus unitis, natürlich. Direktdemokratie muß also das zu erkämpfende Ziel heißen.

    • Undine
      09. Februar 2014 12:54

      @dssm

      Es freut mich, daß Sie für den ehem. Minister HAUPT eine Lanze brechen. Was Integrität anbelangt, kann ihm kaum ein Politiker das Wasser reichen---Mag. Herbert Haupt ist ein durch und durch anständiger, humorvoller, liebenswerter Mensch, was natürlich unsere Linxlinken grundlegend anders sehen, denn ein Burschenschafter KANN nur ein schlechter Mensch sein..... !

    • mischu
      09. Februar 2014 13:09

      @dssm und @Wyatt

      Ihrer Argumentation folgend, bräuchten wir ja dann gar nicht mehr wählen zu gehen, da sich sowieso nichts ändert?

      Mit Verlaub, das sehe ich anders, denn wie, wenn nicht bei Wahlen und in der Folge mit einer anderen Regierungskonstellation, sollte sich sonst etwas ändern?
      Mit Rot-Schwarz in alle Zukunft sicher nicht, die beiden belügen und betrügen den Wähler schon viel zu lange.

    • mischu
      09. Februar 2014 13:19

      @Franz Anton

      Mit dem Verlangen nach mehr direkter Demokratie rennen Sie bei mir offene Türen ein, nachdem auch ich hier immer wieder dafür plädiere.

      Eine wie von Ihnen beschriebene Partei kenne ich ebenfalls nicht und deshalb wähle ich auch nicht "bedenkenlos", sondern wohlüberlegt.
      Leider hat die demokratische Mehrheit Rot-Schwarz abermals mit einer Regierungsmehrheit ausgestattet und das erklärt vieles an den politisch lähmenden, verkommenen Zuständen in unserem Land.

      In erster Linie wäre für mich eine Partei wählbar, die mehr direkte Demokratie nicht nur verspricht, sondern in Regierungsverantwortung auch umsetzt. Durch entsprechendes Wahlverhalten müßte dies auch eine Mehrheit zu erkennen geben, denn derzeit kenne ich kein effizienteres Instrument, um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen!

    • dssm
      09. Februar 2014 17:15

      @misch
      Wählen gehen ist widersinnig.
      Einmal gibt es keine Partei mit festen Werten, alles ist im Fluss. Sie wählen heute eine christlich soziale und morgen sind die sozialistisch, Sie wählen eine wirtschaftsfreundliche und morgen sind die ganz und gar wirtschaftsfeindlich, Sie wählen die Sozialisten wegen der 'Gerechtigkeit' und morgen 'retten' die den Investmentbankern die Bonuszahlungen, Sie wählen ökologisch und morgen (eigentlich heute) sind dies die Anstifter zur grössten Abholzaktion der Regenwälder.

      Bliebe also noch die Persönlichkeit, anstatt einer Partei, zur Wahl. Aber mal ehrlich, in einer Gemeinde mit sagen wir rund fünftausend Einwohnern werden Sie den Bürgermeister noch kennen, aber schon auf Landesebene ist dies unmöglich. Wieder wählen Sie die Katze im Sack.

      Andererseits ist unser Beamtendienstrecht so extrem, da gibt es für einen neuen Minister nicht viel Handlungsspielraum, so einfach.

      Eine Wahl bei der man nicht weiß was man eigentlich wählt ist keine Wahl! Wäre als günstiger erst gar nicht hinzugehen.
      Und sollte versehentlich der 'richtige' Kandidat das Rennen machen, so hat man einen impotenten Platzhalter 'gewählt', wäre wohl kostengünstiger gleich eine selbsterneuernde Beamtenregierung zu haben.

    • mischu
      09. Februar 2014 17:26

      @dssm

      Nochmals: das sehe ich anders, unser Wahlrecht ist derzeit eine der wichtigsten Möglichkeiten, überhaupt noch auf unsere Politiker Einfluß zu nehmen und ich rate dringendst, es sowohl auf Bundes- wie auch auf Gemeindeebene wahrzunehmen - selbstverständlich verantwortungsvoll und nach gründlicher Abwägung, um dem Land einen Dienst zu erweisen.

      Mehr direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild wäre auch mir die liebste Variante und hoffentlich macht das bald einmal eine Partei zu ihrem Programm!

    • dssm
      09. Februar 2014 19:14

      @mischu
      Dann hätten wohl die Unternehmer ÖVP wählen sollen? “Entfesselung der Wirtschaft” - Oder?
      Oder die NEOS, sozusagen die etwas “fortschrittlicheren”, christlich-sozialen Mannen und dann fusionieren die mit dem LIF – Volltreffer!
      Vielleicht SPÖ, wegen der Gerechtigkeit und dann bleiben die staatsnahen Superpensionen...

      Egal was man wählt, man hat nicht die leiseste Ahnung was die dann tun werden. Wenn mir jemand dies sagen kann, ich wäre sehr sehr dankbar!

      So gesehen sollte ich also doch wählen und zwar die Kommunisten! Dem oben gesagten folgend kommt dann der Turokapitalismus ...





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