Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Am britischen Wesen könnten wir ein Stück genesen

Österreich oder Deutschland könnten sich ein großes Stück Selbstwertgefühl von den Briten abschauen. Patriotismus ist nämlich an sich absolut kein Widerspruch zu einem vereinigten Europa. Er darf nur nicht in Nationalismus ausarten, der chauvinistisch auf andere Völker herabsieht.

Das sieht man oft an ganz kleinen Details: eines war etwa ein Besuch in einem Londoner Musical. Da haben nach der Vorstellung bei allen Eingängen Schauspieler in ihren Kostümen für die im Kampf gefallenen oder invalide gewordenen Soldaten Geld gesammelt. Zuvor hatte mitten in die Applausrunde hinein der Hauptdarsteller auf offener Bühne diese Sammelaktion für „unsere“ Soldaten angekündigt. Wobei er besonders betonte, dass es eine Art Wettbewerb unter den britischen Bühnen wäre, welche am meisten sammelt. Dass ein kräftiger Griff in die Börse für ihn noch wichtiger wäre als der Applaus.

Das mag manchen als eine Kleinigkeit erscheinen. Es ist aber ganz sicher ein in Österreich oder Deutschland absolut undenkbarer Vorgang. Und zwar nicht nur, weil es in diesen Ländern viel weniger Soldaten in gefährlichen Einsätzen gibt. Hier weigern sich manche Schulen sogar, Soldaten bei Vorträgen auftreten zu lassen; und den Direktoren passiert nichts. Hier trauen sich nicht einmal Offiziere, öffentlich in Uniform aufzutreten.

Die Theater und die Rolle eines Landes

Es ist auch kein Zufall, dass die Londoner Bühnen im Vorjahr einen absoluten Besucherrekord erzielen konnten: Sie lockten über 14 Millionen Besucher an, während hierzulande die Besucherzahlen fast überall ständig zurückgehen. Immer weniger Menschen wollen sich den dekonstruktivistischen Schwachsinn progressiver Regietheaterregisseure anschauen. Dabei werden die britischen Bühnen in einem viel geringeren Ausmaß aus Steuergeldern unterstützt als etwa jene in Wien. Aber höchstwahrscheinlich ist gerade das die Ursache, dass die Theater für und nicht gegen das Publikum spielen.

Ähnlich eindrucksvoll war auch der jüngste „Ausflug“ des Königinnen-Enkels Harry. Er ist mit versehrten Kriegsveteranen drei Wochen lang in der Antarktis bis zum Südpol gewandert. Wo er übrigens als erstes Mitglied der Königsfamilie ankam. Und was tat der Prinz dabei vornehmlich? Er errichtete jeden Abend im neuen Lager eine Latrine.

Das alles ist zweifellos Teil eines ungebrochenen und starken Patriotismus, der sich auch in solchen Details zeigt.

Aber kann man denn die Briten wirklich loben? Wollen die nicht gerade ein EU-Austritts-Referendum machen? Das wollen sie in der Tat. Aber jeder, der Premier Cameron bei seiner Referendums-Ankündigung zugehört hat, weiß, dass er den EU-Binnenmarkt über alles rühmt und schätzt. Er und der Großteil der Briten wollen aber keine Union, die sich mit immer mehr Regulierungen, Richtlinien und Judikaten in ihr Leben einmischt. Und die Briten wollen auch keinesfalls eine gemeinsame Währung, deren Institutionen ständig die selbst erlassenen Regeln brechen.

Ich kann darin nichts Übles finden.

Auch Deutschland beginnt langsam, sich neu zu definieren

Aber auch aus Deutschland hört man in den letzten Tagen interessante Signale. Einerseits werden unter dem offensichtlichen Druck der rapide anwachsenden „Alternative für Deutschland“ vor allem die CSU, aber auch in signifikantem Ausmaß die CDU deutlich EU-kritischer. Der dumpfe Europa-Fanatismus hat ausgedient. Er findet sich höchstens noch bei den Grünen. Freilich ist es mehr als fraglich, ob das nicht bei CDU/CSU nur Wahlkampftöne sind, die man nachher rasch wieder vergisst. Hätte es doch ohne Wolfgang Schäuble niemals die De-Facto-Übernahme griechischer Schulden durch andere Länder gegeben; das wird die CDU rückblickend nur ungern als Fehler eingestehen. Andererseits haben in Deutschland sowohl der Bundespräsident wie auch der – aus der SPD kommende! – Außenminister stärker denn früher die Verantwortung ihres Landes für die Vorgänge in der Welt betont.

Und wie sieht sich Österreich in der Welt? Es wagt es ernsthaft, schon darin einen ausreichenden Beitrag zum Weltgeschehen zu sehen, dass wieder einmal eine Runde der Iran-Atomverhandlungen in Wien stattfindet. Das ist zwar nett, aber am Amtssitz der Atomagentur IAEA eigentlich selbstverständlich. Und es ist ein wenig wenig als einziger österreichischer „Beitrag" für den Lauf der Welt.

Gerade das britische Beispiel zeigt, dass sich ein sehr tiefer Patriotismus exzellent mit einer aktiven Rolle im internationalen Getriebe verträgt. Auch wenn man ganz gewiss Österreich nicht als Groß- oder Mittelmacht einstufen kann, gäbe es da viel zu tun. Aber nur ein starkes Land, das mit sich selbst im reinen ist, kann Sinnvolles für die Welt tun.

Britische Pässe können wieder entzogen werden

Nur scheinbar ein ganz anderes Beispiel ist das jüngste britische Gesetz: Eine ganz überwältigende Mehrheit aus allen Parteien hat dafür gestimmt, eingebürgerten Menschen wieder die Staatsbürgerschaft zu entziehen, wenn diese sich des Terrors verdächtig machen. Bei uns würden solche Gesetze zuerst einmal einen politisch korrekten Sturm fast aller Medien auslösen, bevor man draufkäme, dass auch die Mehrheit der Bürger für einen strengeren Umgang mit der Staatsbürgerschaft wäre.

Das britische Innenministerium bereitet darüber hinaus auch noch weitere Maßnahmen vor, die ein Untertauchen suspekter Elemente – vor allem aus der islamistischen Szene – im Land verhindern sollen: Vermieter, Banken und Standesämter sollen jeweils die Aufenthaltsgenehmigungen ihrer Gegenüber überprüfen, bevor sie denen eine Wohnung oder ein Konto einräumen oder sie heiraten lassen.

In Österreich schaut man bei all diesen Dingen lieber weg . . .

 

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Februar 2014 01:33

    Apropos Patriotismus, wie wußte schon Peter Rosegger seinerzeit:

    "National sein und denken - das heißt nicht, fremde Völker hassen, sondern das eigene Volk lieben"

    Wir müssen uns nur unserer eigenen Wurzeln besinnen, dann könnten wir mit den Briten durchaus gleichziehen. Nachdem jedoch dieses Land immer weiter links abdriftet, sich völlig der politischen Korrektheit und dem Genderwahn mit all seinen Auswüchsen verschrieben hat, liegt noch ein weiter Weg aus dieser Misere vor uns.

    Auch in Wien habe ich erlebt, daß am Ende einer Theatervorstellung Spenden gesammelt wurden. Es handelte sich dabei fast ausschließlich um irgendwelche Gutmenschenaktionen, vor denen ich rasch die Flucht ergriff. Andere Themen sind in dieser rot-grünen Stadt bereits undenkbar geworden!

    In Österreich faßt man ausländische Kriminelle nicht nur mit Samthandschuhen an, sondern man läßt sie, so sie endlich gefaßt sind und vor dem Richter stehen, gleich wieder laufen, damit sie sich zu neuen Taten aufschwingen können.

    Siehe diesen jüngsten Fall, der unserem Rechtstaat - oder besser LINKSstaat - auch noch den Stinkefinger zeigt:

    http://wien.orf.at/news/stories/2629940/

  2. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Februar 2014 13:38

    Patriotismus ist nicht die Tugend der Boshaften, wie Wilde einst zwar sarkastisch - aber dennoch falsch - bemerkte. Bosheit ist in Wahrheit die die Tugend der Boshaften. In unseren Ländern stehen - gewissermaßen als Lackmustest für die Zutrittsberechtigung zum linken Schlaraffenland auf Kosten anderer - die Betrachtung der Missbrauchsmöglichkeiten des Patriotismus im Vordergrund. Wer dabei sein will in der linksliberalen Spaßgesellschaft, muß sich zunächst einmal tüchtig über deutsche Niederlagen freuen. Er muß in Österreich Deutsche hassen und in Deutschland sich selbst hassen. Dann hat er Teilhabe am öffentlichen Diskurs. Lieben muß er britische Bomberpiloten, die ihm dankenswerter Weise seine Städte verbrannt haben und darin scharenweise die widerliche Nazibrut, Großvater und Großmutter und deren Enkelkinder, wie sie da alle saßen zu Hause in ihren Waffenfabriken um Böses zu tun. Er muß Sowjetsoldaten lieben, die zu Tode Vergewaltiger ihrer Frauen und Heimat und der Freiheit aller, die sich zwischen sie und Stalin stellten. Er trauert dem entschwundenen Sozialismus der ach so fortschrittlichen DDR nach und bedankt sich bei Amerika, das es in zwei Kriegen dafür gesorgt hat, daß es das halbe Deutschland an seine ausmordungsbereiten Nachbarn verschenkt hat. Und die Österreicher danken mit. Ein deutscher Kanzler muß sich für alles entschuldigen, selbst für unterschobene oder erfundene Verbrechen und er muß im Wettbewerb der Verzichter auf Gerechtigkeit und Rechte den ersten Platz einnehmen. Er muß glauben, was ihm andere über ihn sagen und erlangt er nur einen Zipfel der objektivierbaren Wahrheit so hat er zu schweigen. Die großen Verbrechen aber, die seine Vorgänger in der Zeit ihrer Herrschaft als Gläubige einer rassistischen Sekte - dafür jedenalls unlegitimiert durch das Volk, deshalb auch insgeheim - begangen, sie werden ihm täglich als Manifest seines völligen Scheiterns vorgesetzt. Versehen mit der Adjektivierung 'einzigartig'. Das Habitat der Nation ist vorzugsweise im After der internationalen Märkte aufzufinden.

    Die Sonderstellung des Staates Österreich ist bereits in seiner Geburt als 'Rest' einer einst bedeutenden Monarchie zu sehen, dem man den Namen seiner Trägernation verboten hat, nämlich sich selbst Deutsch-Österreich zu nennen. Was die Mehrheit der Menschen wollten, war in diesem Land niemals wichtig. Zerrissen in Bürgerkriegen, von Diktatoren, besonders aber von einem bis zum Weissbluten in das große Schlachten entsandt haben die neuen Erfinder des Patriotismus, klug wie sind vor, diesen unter klinisch reinen Laborbedingungen auf das auszurichten, was sie im Angesicht der gegenwärtigen Verhältnisse nun eben für zweckdienlich erachten. Gewissermaßen eine weltanschauliche Neukonstruktion, bereit, Gefühlswelten entstehen zu lassen, wo sich angesichts der Dauerberieselung durch die Geistkrankheit der re-importierten Frankfurter Schule längst die große Leere des Nihilismus breit gemacht hat. Ich sage es offen, mir genügt der alte Patriotismus und ich kenne mein Volk und stehe zu ihm - ob die Zeiten dafür nun gut oder schlecht sein mögen. Der Rest ist für mich nur Spreu im Wind.

  3. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Februar 2014 08:52

    Man muss aber ehrlich dazusagen, daß in GB die Dinge etwas weiter aus dem Ruder gelaufen sind.

    Die Migration hat Zustände im ganzen Land erzeugt, die wir nur aus Wien kennen.
    Die Migration hat den Islam und seine radikal vertretenen Forderungen direkt vor die Türe des einfachen Mannes gebracht, kein Wunder, daß die Soldaten, welche ja stets in islamischen Ländern kämpfen, gut angeschrieben sind.

  4. Ausgezeichneter KommentatorEco
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Februar 2014 12:23

    In Österreich ist es schwer, einen Patriotismus entstehen zu lassen.

    Für Sozialisten, sonstige Linke, Grüne und dergleichen geht die Internationale vor.
    Für sie ist jede Form von Patriotismus suspekt. Früher wurde ein Patriot einem Legalisten gleichgestellt und bekämpft. Heute steht jeder Patriot im Verdacht,
    ein Nazi zu sein, und in diesen Tagen läuft man Gefahr, als Vaterländische Front
    bezeichnet zu werden.
    Die Ursache liegt darin, dass nach allen " Umstürzen " das Kind mit dem Bad ausgeschüttet wurde und die Vaterlandsliebe auf der Strecke geblieben ist.
    Es hat schon einen Grund, weshalb die Linken und Grünen besondere EU- Eiferer sind. Für Heimatliebe und Patriotismus werden sie nie etwas am Hut haben.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Februar 2014 11:25

    “Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.” (erschienen im Spiegel 52/1999)

    Auszug aus Brief des Pressesprechers Junckers:
    "Das Zitat von Herrn Juncker ist korrekt wiedergegeben worden, damals im Spiegel.

    Das Zitat bezieht sich ausschließlich auf die interne Funktionsweise des europäischen Rats, also der Versammlung der Staats- und Regierungschefs der EU. Herr Juncker wollte damit einfach sagen, dass Elemente, die der europäischen Integration förderlich sind, im Rat – wo sie normalerweise auf sehr heftigen Widerstand, besonders Großbritanniens, stoßen – so eingebracht werden, dass sie am Anfang eigentlich gar nicht erkennbar sind, sondern erst viel später erkennbar werden. Es ist eine altbewährte europäische Strategie, in Verträge oder Schlussfolgerungen Passagen hinein schreiben zu lassen, die eine zukünftige Entwicklung im Sinne der europäischen Integration möglich machen oder zumindest nicht verhindern."

    Auf Lügen und Sand gebaut, zerstört ein friedliches Europa und dieser Herr soll von der EVP als Kommissionspräsident ins Rennen geschickt werden und als Ersatz ist Lagarde (seine Bussifreundin) im Gespräch.

    Bauen wir weiter auf Sand und lassen wir die Verursacher weiter werken, ich meine, NEIN, das sollten wir nicht zulassen. Das hat nichts mit Europafeindlichkeit zu tun, sondern das wäre die Überlebenskraft ein friedliches Europa.

    Zu österreichischen Verhältnissen sich auszulassen, ist zwecklos, die schauen, was machen die anderen und dann schließen wir uns an. Österreichische Varianten werden ja sofort im Keim erstickt und viele Österreicher bemerken die Manipulation gar nicht.

    P.S.: Als wir eine große europäische Konferenz mit etwa 1000 Teilnehmern aus aller Welt, wurden wir von den lieben Österreichern einschließlich Medien boykottiert. Die Konferenz war trotzdem erfolgreich. Vor allem lernten wir eines, wir lernten im Mikrobetrieb kennen, wie die EU funktioniert und wer hier den Ton angeben will. Da bedarf es Stehvermögen, sich durchzusetzen, wir hatten es, auch wenn die Nachwehen mehr als zwei Jahre andauerten.

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Februar 2014 08:55

    Das österreichische Bundesheer haben wir gerade noch gerettet vor der endgültigen Zerstörung durch die Linken, jetzt wird es eben ausgehungert.

    Den 'Mainstream' (SPÖVP und GRüne) haben wir zufolge massiven Medienbetrugs und Wahlbetrugs gerade erst für weitere 5 Jahre Politikerselbstbedienung gewählt und uns damit für weitere 5 Jahre blockiert.

    Die Staatsgläubigkeit und das Hintanstellen der Eigeninitiative haben wir weiter geführt gegen alle Notwendigkeiten und Anstandsregeln im Glauben, dass Nehmen einfacher wäre als Geben, statt der Realität zu folgen, dass im Leben nichts gratis ist und alles zu zahlen, statt zu sparen.

    Der Staatszerstörung von innen und der ungebremsten Zuwanderung haben wir erst im Herbst 2013 zugestimmt für weitere 5 Jahre und nehmen hin, dass Österreicher bei Sozialleistungen notwendiger Natur zuletzt drankommen, nach allen Ausländern.

    Ich glaube sehr, dass die Medienlüge jetzt endlich aufgedeckt wird und dass die Menschen wenigstens jetzt aufwachen.

    Die heutige Politik in Österreich hat nichts mehr mit dem Volk zu tun.

    Nein, mit den Briten können wir uns nicht mehr vergleichen, wir sind ein wohlstands- und politverwahrloster 'Ideologie (=Idiotie) haufen' geworden, der gerade die Volksverräter wählt statt für 'Österreich zuerst' zu stimmen.

    Traurig, dass man das hier noch extra sagen muss.

  7. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Februar 2014 07:31

    Die Europäische Union hat uns zweifellos einige gewaltige wirtschaftliche und persönliche Vorteile gebracht, leider aber auch viele politische Nachteile. Seit den Gründungsverträgen der Vorgängerorganisation (Rom 1957) hat diese Institution ein fast unkontrollierbares Eigenleben entwickelt und schon mehrmals (zuletzt Lissabon 2007) versuchte man, manche Fehlentwicklungen auszumerzen. Leider hat dies nicht die von den meisten Bürgern gewünschte Verbesserung gebracht. Scheinbar muss erst ein großes Mitgliedsland den Austritt verkünden, damit an der EU-Spitze sowie den einzelnen Regierungen ein Umdenken stattfindet und den Zentralbehörden nur mehr die ihnen notwendige beschränkte Macht einräumt.

    Was die Briten betrifft, so werden sie sich nie und nimmer ganz dem EU-Diktat beugen, denn durch die Jahrhunderte lange Dominanz in Überseegebieten sowie der geographischen Situation betrachten sie sich nicht als ganz zu Europa zugehörig. Die meisten Briten betrachten daher die EU-Mitgliedschaft als Zwang und reagieren dementsprechend. Die Armee (nun ein Berufsheer!) hatte in Großbritannien schon immer einen hohen Stellenwert und genießt große Sympathien in der Bevölkerung. So werden auch die Veteranenverbände sehr geachtet und der toten Soldaten (beider Weltkriege, aber auch z.B. in Afghanistan, Irak, Falkland) jährlich am Remembrance Day (11. November) gedacht. Es ist erstaunlich, dass schon Wochen vor diesem Jahrestag sehr viele Briten (auch Parlamentarier und Politiker aller Parteien!) diese besondere Mohnblume als Ehrenbezeugung gegenüber den toten Soldaten an der Bekleidung tragen und damit ihre Gesinnung gerne auch öffentlich zur Schau stellen.

    Da ist trennen uns "Festlandeuropäer" nicht nur der Kanal sondern sogar Welten von den Briten.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorProf. Walter A. Schwarz
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Februar 2014 17:55

    Werter Herr Michler, sind´s mir nicht gram, aber Sie werden (oder würden) mir hier nicht abgehen. Einer Partei, wie der ÖVP, welche in den letzten Jahrzehnten die Masse ihrer einst konservativen Wähler vergrämt, ja verraten hatte, ständig und mehr oder weniger unreflektiert die Stange zu halten, und alle jene, die sich von der ÖVP angewidert abgewandt hatten, bei der FPÖ zu orten, wirkt ermüdend.

    Ich unterstelle, dass sich die Masse der hier schreibenden Personen als (wert-)konservativ bezeichnen würden. Allerdings fehlt es in Österreich an einer Partei, bei der man sich als (Wert-)konservativer gut aufgehoben fühlt.

    Es ist nun einmal die FPÖ, welche mit all´ ihren Schwächen, aber doch, die Ungereimtheiten in unserem Land aufzeigt. Alle anderen Parteien tun dies nicht, ja reden sie klein und schieben die Kritiker gnadenlos in´s rechte Eck.

    Wenn Sie, werter Herr Michler, auf ein konservatives Wiedererwachen der ÖVP warten wollen, bleibt Ihnen dies unbenommen. Schon aufgrund Ihres Alters werden Sie das leider wohl nicht mehr erleben. Die mÖVP ist, was sie immer schon war: Eine bündische, in sich zerrissene und zerstrittene Partei, welche wie gebannt auf die zentral durchlorganisierte SPÖ starrt und mangels Eigeninitiative hofft, von dieser in die jeweilige Regierung mitgenommen zu werden.

    Ich hatte stets ÖVP gewählt, bis zu jenem Zeitpunkt, als der damalige ÖVP-Landeshauptmann aller Steirer, Dr. Josef Krainer jun., seinen Parteifreund, den Verteidigungsminister Dr. Robert Lichal in Sachen Draken-Stationierung in der Steiermark, schlicht und einfach verraten hatte. Sogar einen Mißtrauensantrag hatte diese Mensch gegen Lichal eingebracht. Ab diesem Zeitpunkt hatte ich von dieser ÖVP genug, und ich war schon damals nicht allein.

    Die ÖVP wurde dann, was sie heute ist: Ein rückgradloser Steigbügelhalter für die SPÖ und Koalitionspartner der kryptokommunistischen Grünen. Das war´s dann auch schon. Glück auf, Herr Michler...


alle Kommentare

  1. Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
    11. Februar 2014 17:55

    Werter Herr Michler, sind´s mir nicht gram, aber Sie werden (oder würden) mir hier nicht abgehen. Einer Partei, wie der ÖVP, welche in den letzten Jahrzehnten die Masse ihrer einst konservativen Wähler vergrämt, ja verraten hatte, ständig und mehr oder weniger unreflektiert die Stange zu halten, und alle jene, die sich von der ÖVP angewidert abgewandt hatten, bei der FPÖ zu orten, wirkt ermüdend.

    Ich unterstelle, dass sich die Masse der hier schreibenden Personen als (wert-)konservativ bezeichnen würden. Allerdings fehlt es in Österreich an einer Partei, bei der man sich als (Wert-)konservativer gut aufgehoben fühlt.

    Es ist nun einmal die FPÖ, welche mit all´ ihren Schwächen, aber doch, die Ungereimtheiten in unserem Land aufzeigt. Alle anderen Parteien tun dies nicht, ja reden sie klein und schieben die Kritiker gnadenlos in´s rechte Eck.

    Wenn Sie, werter Herr Michler, auf ein konservatives Wiedererwachen der ÖVP warten wollen, bleibt Ihnen dies unbenommen. Schon aufgrund Ihres Alters werden Sie das leider wohl nicht mehr erleben. Die mÖVP ist, was sie immer schon war: Eine bündische, in sich zerrissene und zerstrittene Partei, welche wie gebannt auf die zentral durchlorganisierte SPÖ starrt und mangels Eigeninitiative hofft, von dieser in die jeweilige Regierung mitgenommen zu werden.

    Ich hatte stets ÖVP gewählt, bis zu jenem Zeitpunkt, als der damalige ÖVP-Landeshauptmann aller Steirer, Dr. Josef Krainer jun., seinen Parteifreund, den Verteidigungsminister Dr. Robert Lichal in Sachen Draken-Stationierung in der Steiermark, schlicht und einfach verraten hatte. Sogar einen Mißtrauensantrag hatte diese Mensch gegen Lichal eingebracht. Ab diesem Zeitpunkt hatte ich von dieser ÖVP genug, und ich war schon damals nicht allein.

    Die ÖVP wurde dann, was sie heute ist: Ein rückgradloser Steigbügelhalter für die SPÖ und Koalitionspartner der kryptokommunistischen Grünen. Das war´s dann auch schon. Glück auf, Herr Michler...

    • Wertkonservativer
      11. Februar 2014 19:00

      Werter Herr Professor Schwarz,

      Ihre Aussagen zu meiner Person habe ich zur Kenntnis genommen!

      Ich möchte allerdings wiederholen, dass ich aufgrund meiner isolierten Position hier im Blog speziell hinsichtlich EU und ÖVP lediglich beschlossen habe, mich in Hinkunft weder zu innen-, noch zu außenpolitischen Themen persönlich zu äußern!
      Kommentare und Beiträge zu gesellschaftspolitischen und kulturellen Themen werde ich gerne weiterhin abgeben!

      Sie und die übrige Kollegenschaft werden also kaum mehr Gelegenheit haben, mich wegen meiner ÖVP-Lastigkeit ermüdend oder realitätsfern zu finden: diesbezüglich habe ich mehr als genug Häme seitens der Mitblogger erfahren!

      Dass ich weiterhin zur Volkspartei stehe, wird Sie nicht wundern!
      Ich finde nämlich, dass sie einiges an Treue und weiterer Förderung verdient hat, auch wenn sie derzeit in einem nicht gerade enZustand ist.
      Doch eine Partei, die mit Raab, Figl, Klaus, Schüssel und vielen anderen guten Leuten Österreich nach dem Krieg wiederaufgebaut und zur Blüte gebracht hat, wird auch die Kraft haben, sich wieder zu "derfangen"!

      Das war's dann: nur auf Ihre direkte Anrede hin habe ich noch einmal die Innenpolitik "gestreift"; ab sofort wird man diesbezüglich von mir - wie versprochen - nichts mehr hören!
      Die Meinungsführer hier im "Tagebuch" wissen ja sowieso, wie es weitergehen soll bzw. weitergehen wird:
      da ist der Einzelkämpfer "Wertkonservativer" sozusagen "auf verlorenem Posten"!

      Nur zu, liebe Leute, geht weiter Euren Weg, ich gehe den meinen noch ein kurzes Zeitl, den allerdings in der Gewissheit, nicht untreu geworden zu sein!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  2. Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
    11. Februar 2014 16:08

    wenn AU zu Recht beklagt, dass Offiziere des Österreichische Bundesheeres nicht gerne in Uniform in der Öffentlichkeit auftreten, mag das wohl auch daran liegen, dass viele Offiziere selbst im Ministerium seit Jahr und Tag nicht einmal im Dienst Uniform tragen.

    Es soll erst kürzlich eine diesbezügliche Weisung des GenStbCh General Commenda gegeben haben, in der er auf die lt. Allgemeiner Dienstvorschrift befohlene Uniformtrageverpflichtung im Dienst hingewiesen hatte. Immerhin erhalten ja Berufsoffiziere und Berufsunteroffiziere eine - wenn auch zu geringe - Forterhaltungsgebühr, mit der sie ihre Ausgangsuniform in Schuß halten müssen.

    Und wenn Schulen ihrer gesetzlich vorgeschriebenen Verpflichtung, in Vollziehung der Umfassenden Landesverteidigung einen sogenannten "Informationsoffizier" des Bundesheeres zu bestellen, nicht nachkommen, ist das ebenfalls seit Jahr und Tag zu beobachten und auch - ein alter Hut.

    Doch welcher Partei gehörten von 2007 bis 2013 sowohl der Verteidigungs-, als auch die Unterrichtsministerin an? Richtig! Der SPÖ...

  3. Julia (kein Partner)
    11. Februar 2014 12:50

    "am britischen Wesen könnten wir ein Stück genesen ....."

    Falsch!
    Nur am eigenen Wesen können wir genesen!!!!
    Sepp Holzer (der Rebell aus dem Lungau) - NEUE WELTORDNUNG - Was wir tun können/sollten...
    http://www.youtube.com/watch?v=U-boqDNJZPY#t=746

    Aus dem Kommentarbereich entnommen (ich gehe völlig d'accord damit)

    "Der Mann spricht mir aus dem Herzen. Was Sepp Holzer von sich gibt sollte an allen Schulen (weltweit) Pflicht werden !!?"

  4. Panentheist776 (kein Partner)
    11. Februar 2014 10:17

    Welthistorische Ereignisse brechen über uns herein. Die Volksabstimmung in der Schweiz ist nur der Beginn. Bald wird Schottland unabhängig. Die zunehmende Regionalisierung schadet den Eurokraten. Das christliche Abendland wird gerettet. Und es wird eine praxisorientierte Religion gemäß C. G. Jung etabliert.

  5. BHBlog (kein Partner)
    11. Februar 2014 02:39

    Würden wir uns trauen so eine E-Mail an unsere Bundesregierung(zu zehntausenden zeitgleich zu schicken) und dann auch noch zu demonstrieren, wäre das vielleicht möglich. Aber Österreich ist einfach von Natur aus zu feige, was nicht schlimm ist denn wenigsten sind wir nicht wie Sarajevo wo man Thronfolger hintererhältig erschießt und 100 Jahre später immer noch sich gegenseitig auf der Straße bekämpft.
    Patriotismus wäre aber wünschenswert!

  6. Undine
    10. Februar 2014 18:31

    Zum Thema Briten-EU-David Cameron- EU-Austritts-Referendum:

    Der Mitposter @KNUT hat bei einem anderen Thema einen Hinweis auf ein sehenswertes VIDEO gegeben, das hervorragend zum Thema paßt. Ich erlaube mit, diesen Link zu wiederholen. Ob Cameron oder Blair, ob Bush oder Obama usf und die von ihnen vertretenen Parteien sind alle nur MASKEN desselben Gesichts.

    Knut (kein Partner)

    Wer wirklich dahinter steckt - ein spannender Bericht von David Ike, der nichts für schwache Nerven ist:

    http://www.youtube.com/watch?v=uEJD2blZl60

  7. machmuss verschiebnix
    10. Februar 2014 17:48

    Gesammelt wird auf österreichischen Bühnen bestenfalls für die Sozialdemokratie,
    aber "Soldaten sind Mörder" .

    .

  8. Brennstein
    10. Februar 2014 14:45

    o.T.
    Kann es sein, dass gegebenenfalls auch dauerhafte Haftunfähigkeit wegen dieser Verletzung vorliegt?
    Die Familie Elsner kennt sicher auch ein paar tolle Sanatorien im bayrischen Ausland? ;-)

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1560595/Salzburg_Strasser-beim-Skifahren-verletzt-?_vl_backlink=/home/index.do

  9. Helmut Oswald
    10. Februar 2014 13:38

    Patriotismus ist nicht die Tugend der Boshaften, wie Wilde einst zwar sarkastisch - aber dennoch falsch - bemerkte. Bosheit ist in Wahrheit die die Tugend der Boshaften. In unseren Ländern stehen - gewissermaßen als Lackmustest für die Zutrittsberechtigung zum linken Schlaraffenland auf Kosten anderer - die Betrachtung der Missbrauchsmöglichkeiten des Patriotismus im Vordergrund. Wer dabei sein will in der linksliberalen Spaßgesellschaft, muß sich zunächst einmal tüchtig über deutsche Niederlagen freuen. Er muß in Österreich Deutsche hassen und in Deutschland sich selbst hassen. Dann hat er Teilhabe am öffentlichen Diskurs. Lieben muß er britische Bomberpiloten, die ihm dankenswerter Weise seine Städte verbrannt haben und darin scharenweise die widerliche Nazibrut, Großvater und Großmutter und deren Enkelkinder, wie sie da alle saßen zu Hause in ihren Waffenfabriken um Böses zu tun. Er muß Sowjetsoldaten lieben, die zu Tode Vergewaltiger ihrer Frauen und Heimat und der Freiheit aller, die sich zwischen sie und Stalin stellten. Er trauert dem entschwundenen Sozialismus der ach so fortschrittlichen DDR nach und bedankt sich bei Amerika, das es in zwei Kriegen dafür gesorgt hat, daß es das halbe Deutschland an seine ausmordungsbereiten Nachbarn verschenkt hat. Und die Österreicher danken mit. Ein deutscher Kanzler muß sich für alles entschuldigen, selbst für unterschobene oder erfundene Verbrechen und er muß im Wettbewerb der Verzichter auf Gerechtigkeit und Rechte den ersten Platz einnehmen. Er muß glauben, was ihm andere über ihn sagen und erlangt er nur einen Zipfel der objektivierbaren Wahrheit so hat er zu schweigen. Die großen Verbrechen aber, die seine Vorgänger in der Zeit ihrer Herrschaft als Gläubige einer rassistischen Sekte - dafür jedenalls unlegitimiert durch das Volk, deshalb auch insgeheim - begangen, sie werden ihm täglich als Manifest seines völligen Scheiterns vorgesetzt. Versehen mit der Adjektivierung 'einzigartig'. Das Habitat der Nation ist vorzugsweise im After der internationalen Märkte aufzufinden.

    Die Sonderstellung des Staates Österreich ist bereits in seiner Geburt als 'Rest' einer einst bedeutenden Monarchie zu sehen, dem man den Namen seiner Trägernation verboten hat, nämlich sich selbst Deutsch-Österreich zu nennen. Was die Mehrheit der Menschen wollten, war in diesem Land niemals wichtig. Zerrissen in Bürgerkriegen, von Diktatoren, besonders aber von einem bis zum Weissbluten in das große Schlachten entsandt haben die neuen Erfinder des Patriotismus, klug wie sind vor, diesen unter klinisch reinen Laborbedingungen auf das auszurichten, was sie im Angesicht der gegenwärtigen Verhältnisse nun eben für zweckdienlich erachten. Gewissermaßen eine weltanschauliche Neukonstruktion, bereit, Gefühlswelten entstehen zu lassen, wo sich angesichts der Dauerberieselung durch die Geistkrankheit der re-importierten Frankfurter Schule längst die große Leere des Nihilismus breit gemacht hat. Ich sage es offen, mir genügt der alte Patriotismus und ich kenne mein Volk und stehe zu ihm - ob die Zeiten dafür nun gut oder schlecht sein mögen. Der Rest ist für mich nur Spreu im Wind.

    • HDW
      10. Februar 2014 17:02

      Sie beschreiben exakt und wortwörtlich das Programm des Freimaurertums, das an eine Welt von bindungslosen Mischlingen glaubt um die sozialen Probleme zu lösen und Kriege zu verhindern. Sind Sie ironischerweise selbst Freimaurer?

    • Undine
      10. Februar 2014 17:41

      @Helmut Oswald

      *********!
      "Wer dabei sein will in der linksliberalen Spaßgesellschaft, muß sich zunächst einmal tüchtig über deutsche Niederlagen freuen. Er muß in Österreich Deutsche hassen und in Deutschland sich selbst hassen. Dann hat er Teilhabe am öffentlichen Diskurs."

      Kleine notwendige Ergänzung: Er darf einen scharf abgegrenzten Teil der Deutschen schon lieben, und zwar deren linksextreme Gattung---den "SCHWARZEN BLOCK" darf er sogar zu einer etwas absonderlichen Belustigung sogar nach Wien einladen (inklusive freie Fahrt, Kost und Logis!), um dort mitzuhelfen, alles krumm und klein zu schlagen, was sich ihnen in den Weg stellt. Als Leckerbissen dürfen sie, wenn sie einen erwischen, Burschenschafter (=Synonym für das echt Böse!) oder Polizisten halbtot prügeln---vermummt und garantiert straffrei!

    • Helmut Oswald
      10. Februar 2014 18:19

      @Undine Exakt so. Danke für die Ergänzung.

    • Wyatt
      10. Februar 2014 21:15

      @Helmut Oswald +
      @Undine
      *********!

  10. Wertkonservativer
    10. Februar 2014 13:32

    Heute nochmals, und zwar in eigener Sache:

    Seriöses Diskutieren heißt Austausch jeweils eigener Meinungen in freundschaftlichem, zumindest jedoch respektvollem Geist!

    Hier im Unterberger-Blog hat sich in letzter Zeit eine Situation entwickelt, die eine Diskussionsrunde im Endeffekt eigentlich verzichtbar macht.
    Die oft sehr berechtigten, manchmal auch diskussionswürdigen Themenvorgaben Dr. Unterbergers werden - unter Anbringung von bestenfalls geringfügig differierenden Eigenansichten - praktisch widerspruchslos z.K.g., die Subkommentare bestenfalls Arabesken zur Themenvorgabe, ohne eine Diskussion mit Andersdenkenden auch nur im Keim anzudenken bzw. zuzulassen.

    Hier kann eine seriöse Diskussion z.B. in der wesentlichsten Frage unseres Landes und unseres Kontinents schon deswegen nicht stattfinden, weil (außer mir altem Wertkonservativen) kein Mitblogger, aber auch schon gar keiner, seine Stimme für die Europäische Union, und für den Weiterverbleib unseres Landes in dieser, erhebt.

    Es besteht also diesbezüglich, wie auch in einigen anderen Themenkreisen, praktisch hundertprozentiger Mainstream, der natürlich eine Diskussion wegen erwiesener Meinungs-Einhelligkeit praktisch verzichtbar macht. Die oftmaligen Wiederholungen gleicher Themenkreise machen die Sache auch nicht spannender!

    Nun, auf mich bezogen: ich werde bis zum Auslaufen meiner Mitgliedschaft im Herbst d.J. gerne und aufmerksam Dr. Unterbergers Tagebuch-Eintragungen und Ihre Subkommentare verfolgen, jedoch zu den für unser Land und für Europa existenziell wichtigen Themen keine Eigenbeiträge mehr beisteuern! Meine Meinung hiezu ist ja hinlänglich bekannt!
    Vielleicht werde ich da und dort an mir sinnvoll erscheinenden Stellen ein Festtags-Gstanzl oder eine kleine Zitatenweisheit beisteuern, doch - seien Sie bitte versichert - keinesfalls mehr auch nur irgendwelche Beiträge zu tagespolitischen oder zu Europa-Fragen!

    Dies nur, falls Sie sich in nächster Zeit vielleicht wundern sollten, nichts "Politisches" mehr vom "Plaudertascherl" Wertkonservativer zu hören!

    Ich halte es ab sofort mit Grillparzer:
    "...denkt sich sein Teil und lässt die anderen reden!"

    Bitte um geneigtes Verständnis, danke für da und dort gezeigte Sympathie-Bekundungen, und wünsche Ihnen allen eine weiterhin gute Zeit!

    Herzlich

    Ihr Wertkonservativer!

    (Dass ich nicht missverstanden werde: das ist kein neuerlicher, "endgültiger" Abschied vom A.U.-Forum, sondern lediglich eine Modifizierung meiner weiteren Beteiligung an diesem unverzichtbaren Medien-Highlight des bürgerlichen Österreich!!)

    • Josef Maierhofer
      10. Februar 2014 14:00

      @ Wertkonservativer

      Eigentlich schade, ich habe zwar nicht immer die gleiche Meinung, meist aber teilweise.

      Ich schätze Ihre Belesenheit und Ihre Gedanken, auch Ihre Treue zur ÖVP, auch Ihre Altersweisheit. Ich bin hoffentlich nicht daran Schuld für Ihren Entschluss.

      Ich werde Ihre 'G'stanzln und Gedichte', sofern es meine knappe Zeit zulässt, stets lesen.

    • Eco
      10. Februar 2014 14:25

      @ Werkonservativer

      Ich bin noch kein alter Hase im Blog, dennoch ersuche ich Sie, Ihre Entscheidung nochmals zu überdenken. Ihre Beiträge sind unverzichtbar, zumal sie den Blog bunter gestalten. Ihre Treue zur ÖVP wurde, wennauch nicht immer widerspruchslos, zur Kenntnis genommen. Jetzt wo es um die ÖVP nicht besonders gut bestellt ist werden Sie diese doch im Blog nicht im Stich lassen.

    • Wertkonservativer
      10. Februar 2014 17:04

      Liebe(r) @ Eco:

      danke für die netten Zeilen!
      Zur ÖVP:

      Ich habe jetzt fast vier Jahre - wirklich - als Einziger hier die ÖVP verteidigt, sei es berechtigt oder auch nicht! Niemand hier hat mir auch nur in irgendeiner Weise sekundiert bzw. geholfen.

      Nun, ich stelle fest, dass die hier versammelte "bürgerliche" Gesellschaft inzwischen anderen "Polit-Göttern" zujubelt, nehme das zur Kenntnis, und denke mir - siehe oben -meinen Teil!
      Die Volkspartei wird auch ohne meine - vergeblichen - Hilfsversuche hier wieder zu sich finden, und ihren angestammten Platz in der österreichischen Politik weiter halten!
      Hier möge man weiterhin an den großen blauen Zampano glauben, der sich allerdings in der Öffentlichkeit sehr rar macht und auf diese Weise kaum punkten wird.

      Nun aber endgültig Schluss mit politischen Aussagen von meiner Seite!
      VERSPROCHEN !!!!

      Grüße,

      Gerhard Michler

    • Gerhard Pascher
      10. Februar 2014 17:05

      Lieber Wertkonservativer,

      nachdem Sie mich vor 4 Monaten gebeten haben, meinen Abschied vom AU-Blog um einige Monate zu verschieben - und ich Ihnen auch folgte - so ersuche ich nun auch Sie, Ihre vernünftigen Beiträge hier doch noch für einige Zeit zu platzieren. Es haben schon einige vernünftige Poster dieses Forum verlassen, daher unterstützen Sie doch weiterhin Herrn Unterberger mit Ihren wertvollen Beiträgen und Anregungen. Ich schätze besonders Ihre Treue auch zur ÖVP, denn gerade dies sind überzeugte Anhänger, welche auch in schwierigen Zeiten zu ihrer Mannschaft halten. Auch die wenigen Stänkerer, welche hier manchmal auftreten, sollten Sie davon nicht abhalten lassen.
      Diese Arbeit ist nicht umsonst, denn wie ich aus gut informierten Quellen erfahren habe, verfolgt man auch in den Parteizentralen der SP und VP diese Internetplattform. Und dies ist ja der Hauptzweck, denn schon Martin Luther empfahl (zwar nicht den politischen Parteien), "dem Volk aufs Maul zu schauen".

    • Der Zweifler
      10. Februar 2014 17:27

      Geschätzte Freunde der ÖVP:
      Ich kann den Frust ja verstehen, der angesichts der Wahlergebnisse und nicht zuletzt so mancher Aussagen der Funktionäre entsteht, aber die heutige Wortspende von Herrn Kurz übertrifft wohl alles bisher dagewesene:
      "Die Schweizer sind Rosinenpicker, weil sie sich die Einwanderer aussuchen möchten!"
      Aha, also alles muss rein, so die Devise aus Brüssel, wer da nicht gehorcht, der pickt sich nur die Rosinen heraus, wo bleibt da eigentlich die SOUVERÄNITÄT eines Landes? Mit solchen Leuten hat man es heute zu tun bei der ÖVP, meine Herren!

    • Eco
      10. Februar 2014 17:43

      Lieber @ Wertkonservativer !

      Sollte Ihre Meinug unumstösslich sein, so möchte ich Ihnen persönlich alles Gute, besonders Gesundheit wünschen und Ihnen für Ihre Beiträge danken. Möge Sie die ÖVP nicht enttäuschen.
      Auch von mir etwas persönliches. Weltanschaulich bin ich ganz bei Ihnen, nur ohne ÖVP.
      Herzlich Ihr ECO

    • BHBlog (kein Partner)
      11. Februar 2014 02:47

      Ich hab ein Problem mit diesem Scheißhaus namens EU.
      Aber: "Hier kann eine seriöse Diskussion z.B. in der wesentlichsten Frage unseres Landes und unseres Kontinents schon deswegen nicht stattfinden, weil (außer mir altem Wertkonservativen) kein Mitblogger, aber auch schon gar keiner, seine Stimme für die Europäische Union, und für den Weiterverbleib unseres Landes in dieser, erhebt."
      hätten Sie recht, müsste Österreich schon längst sich aus dem Würgegriff dieser Europäischen Kobra welche mit Nervengift uns alle Gleich Patienten in einer Irrenanstalt macht befreit haben. Jedoch wirkt Nervengift so, dass man paralysiert wird, vermutlich traut sich deswegen keiner auszusprechen dass wir RAUS MÜSSEN AUS DER EU.
      Was wollen DIE tun?
      Arbeitnehmer kündigen weil man gegen die EU ist?
      Arbeitslosen das Arbeitslosengeld streichen(haha die EU-Bürokraten müsstene erst mal rausfinden wer ich bin).
      Sie können gar nichts tun.
      Außer man ist so blöd und verstößt dabei gegen ein Gesetz.
      Also sagt den Leuten die Wahrheit, nämlich dass die EU-Mitgliedsstaaten nur wie Junkies vorm goldenen Schuß da stehen. ESM +ESFS +Aufnahme weiterer Staaten =goldener Schuß für alle Mitgliedsstaaten.
      und das bedeute staatsbankrott.

    • Karl Knaller
      11. Februar 2014 10:22

      @WK
      Die Botschaft hör' ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.

    • Wertkonservativer
      11. Februar 2014 16:20

      @ Karl Knaller:

      was, Sie können auch icht mehr sinnerfassend lesen?
      Ich sprach davon, mich nicht mehr zu tagespolitischen Themen zu äußern, da mir Stil und Richtung des Blogs sowohl in der Innen-, als auch der Außenpolitik nicht mehr behagen! My problem, or?
      Ich bleibe jedoch Dr. Unterberger und seinem Blog treu, und werde da und dort zu gesellschaftlichen und kulturellen Themen durchaus Stellung nehmen!

      Verstandevous. Mr. Knaller?

      Herbert Richter (kein Partner):
      Selber "Geisterfahrer"!
      Leute wie Sie (und auch einige andere) können einem den Spaß am "Tagebuch"
      ja wirklich gründlich verderben!

      Herrgottsakra!
      Leut' gibt's!!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Karl Knaller
      11. Februar 2014 20:36

      @WK
      Welchen "Sinn" in Ihrer larmoyanten Botschaft hab' ich denn nicht erfasst, Plappermäulchen - 'tschuldigen: Plaudertascherl?

  11. Rosi
    10. Februar 2014 13:01

    Ich habe noch nie verstanden, weshalb man in Wien Bühnen subventioniert, und ich weiß nur nicht, ob mich das mehr ärgert, oder daß mein Steuergeld für unzählige unnötige 'Events' hinausgeworfen wird.

    'Wie sieht sich Österreich in der Welt?'
    Gute Frage - da nicht einmal für die Agenden des Landes, ja nicht einmal der Hauptstadt, Verantwortung übernommen wird - brauchen wie wohl nicht weiter schauen ...

    Trotzdem bin ich auf mein Land stolz. Auf all die Leute, die trotz aller Wirdigkeiten der politischen Kaste des Landes und diverser NGOs und sonstigen politisch korrekten Subjekte nicht den Mut verlieren.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  12. Eco
    10. Februar 2014 12:23

    In Österreich ist es schwer, einen Patriotismus entstehen zu lassen.

    Für Sozialisten, sonstige Linke, Grüne und dergleichen geht die Internationale vor.
    Für sie ist jede Form von Patriotismus suspekt. Früher wurde ein Patriot einem Legalisten gleichgestellt und bekämpft. Heute steht jeder Patriot im Verdacht,
    ein Nazi zu sein, und in diesen Tagen läuft man Gefahr, als Vaterländische Front
    bezeichnet zu werden.
    Die Ursache liegt darin, dass nach allen " Umstürzen " das Kind mit dem Bad ausgeschüttet wurde und die Vaterlandsliebe auf der Strecke geblieben ist.
    Es hat schon einen Grund, weshalb die Linken und Grünen besondere EU- Eiferer sind. Für Heimatliebe und Patriotismus werden sie nie etwas am Hut haben.

    • Undine
      10. Februar 2014 19:01

      @Eco

      *******!
      Wer das Wort "Vaterlandsliebe" ausspricht, gilt schon als blemblem! Vater? Bestenfalls Papa oder Papi---siehe Heinisch-Hoseks PPAPPA-Monat---und Event. und Papaland! Die Väter sollten längst ausgedient haben, wenn es nach bestimmten Kreisen geht.

      Mit dem Patriotismus tun sich unsere ach so Fortschrittlichen schwer und geraten in ein Dilemma; einerseits wird man zum Nazi abgestempelt, wenn man sein "Vaterland" liebt und sich womöglich gar als "Österreicher deutscher Nation" zu erkennen gibt, andrerseits werden Österreicher kroatischer, slowenischer usw. Nation bejubelt! Ganz klar ist mir nicht, warum das eine schlecht, das andere gut sein soll.

  13. Anonymus
  14. brechstange
    10. Februar 2014 11:25

    “Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.” (erschienen im Spiegel 52/1999)

    Auszug aus Brief des Pressesprechers Junckers:
    "Das Zitat von Herrn Juncker ist korrekt wiedergegeben worden, damals im Spiegel.

    Das Zitat bezieht sich ausschließlich auf die interne Funktionsweise des europäischen Rats, also der Versammlung der Staats- und Regierungschefs der EU. Herr Juncker wollte damit einfach sagen, dass Elemente, die der europäischen Integration förderlich sind, im Rat – wo sie normalerweise auf sehr heftigen Widerstand, besonders Großbritanniens, stoßen – so eingebracht werden, dass sie am Anfang eigentlich gar nicht erkennbar sind, sondern erst viel später erkennbar werden. Es ist eine altbewährte europäische Strategie, in Verträge oder Schlussfolgerungen Passagen hinein schreiben zu lassen, die eine zukünftige Entwicklung im Sinne der europäischen Integration möglich machen oder zumindest nicht verhindern."

    Auf Lügen und Sand gebaut, zerstört ein friedliches Europa und dieser Herr soll von der EVP als Kommissionspräsident ins Rennen geschickt werden und als Ersatz ist Lagarde (seine Bussifreundin) im Gespräch.

    Bauen wir weiter auf Sand und lassen wir die Verursacher weiter werken, ich meine, NEIN, das sollten wir nicht zulassen. Das hat nichts mit Europafeindlichkeit zu tun, sondern das wäre die Überlebenskraft ein friedliches Europa.

    Zu österreichischen Verhältnissen sich auszulassen, ist zwecklos, die schauen, was machen die anderen und dann schließen wir uns an. Österreichische Varianten werden ja sofort im Keim erstickt und viele Österreicher bemerken die Manipulation gar nicht.

    P.S.: Als wir eine große europäische Konferenz mit etwa 1000 Teilnehmern aus aller Welt, wurden wir von den lieben Österreichern einschließlich Medien boykottiert. Die Konferenz war trotzdem erfolgreich. Vor allem lernten wir eines, wir lernten im Mikrobetrieb kennen, wie die EU funktioniert und wer hier den Ton angeben will. Da bedarf es Stehvermögen, sich durchzusetzen, wir hatten es, auch wenn die Nachwehen mehr als zwei Jahre andauerten.

  15. Peter R Dietl
    10. Februar 2014 10:24

    "Auch Deutschland beginnt langsam, sich neu zu definieren"

    Dieses ist nicht Faktum, sondern Wunsch. Ebenso gutmenschlich wie unrealistisch.

    Wenn der breitgesichtige Außenminister oder die piepsende Kriegsministerin mehr und mehr deutsche Soldaten in Kämpfe nach Asien oder mit Negern schicken wollen, dann - wetten wir? - niemals zu Gunsten Deutschlands, sondern als Hintersassen des US-Imperialismus und dessen EU-Komplicen.

    Die Zustände im heutigen Deutschland mahnen an die abgetakelte DDR. Dank einer Volkskammer, beherrscht von CDU/CSU/SPD und assistiert von "grünen" und linken Blockparteien. Angesichts gleichgeschalteter Einheitsmedien.

    Und wer die linke Hetze zu enttarnen wagt, ist Rechtspopulist, Rechtsextremist oder am besten gleich Nazi. Solche Abstempelung ist zweckmäßig, erspart sie doch inhaltliche Auseinandersetzung.

    .

  16. socrates
    10. Februar 2014 09:10

    O.T.?????????????? News aus den USA: (leider in "Neudeutsch")
    The Daily Beast publishes a piece on a video (see graf 3, below) of what seems to be a conversation among US State Dept employees on how to continue subverting and fragmenting Ukraine: a state destroying a state. Said to have been caught by Russians, who assembled it and put it up on YouTube, where it's on fire.
    Imagine if the US found that the Russian FSB was funding and organizing and running Occupy (for example) - in conjunction with the UN and the European Union - and the American nation was riven in physically warring camps as a result.
    There'd be mobs of citizens on the streets with pitchforks, torches and M16s; a certain building on the East River of Manhattan would be a deep crater.
    At present, this is perhaps the worst trouble the Obama Administration has blindly hurried in to. It is not escapable.
    Putin will probably keep things fairly calm till the Olympics are over, then enter Ukraine. The paid opposition currently has time to run.
    https://www.youtube.com/watch?v=MSxaa-67yGM#t=89
    Josh Rogin WASHINGTON BUREAU 02.06.14 The Daily Beast
    State Dept Official Caught on Tape: ‘Fuck the EU’
    A senior U.S. State Department official’s private conversation got taped and put on YouTube, and as she’s planning a deal to end the crisis in Ukraine, she has some harsh words for her European Union counterparts as well as Ukrainian opposition leader Vitali Klitschko.
    In the wake of revelations the NSA spied on foreign officials, the State Department’s top official for Europe has been caught on tape planning a deal to end the Ukraine crisis and she had a message for her European counterparts – “Fuck the EU.”
    A YouTube video uploaded by an anonymous user has publicly revealed a private conversations between Victoria Nuland, Assistant Secretary of State for European Affairs, and Geoffrey Pyatt, the U.S. Ambassador to Ukraine. In the tape, the two officials discuss a plan to broker a deal between the Ukrainian government led by Viktor Yanukovich and the Ukrainian opposition, which is led in part by former boxer Vitali Klitschko.
    The origin of the recording is unclear. It was upload by a user named “Maidan Puppets,” a reference to the Maidan Square in Kiev where protesters have fought the government and the Russian accusation that the protesters are puppets of the United States and the West. The video was first reported in the Kyiv Post.
    Nuland told Pyatt she had discussed the plan with U.N. Undersecretary for Political Affairs Jeffrey Feltman, a former senior U.S. Department official, and that he would appoint a U.N. representative to help move it forward. Vice President Joe Biden would also be brought into the plan at the right time, according to Nuland.
    “That would be great to help glue this thing and to have the U.N. help glue it,” she said. “And you know, fuck the EU.”
    “I think we’re in play,” Pyatt tells Nuland about a plan to join the opposition and government into one unit, apparently being attempted by the U.S. government behind the scenes. The tape may have been referring to a late January power sharing deal that has since been rejected by opposition leaders. After Pyatt worries that there are “troubles in the marriage” inside the Ukrainian opposition, Nuland warns Pyatt against the idea of appointing Klitschko to be deputy prime minister and suggests the former boxer should stay out of any new Ukrainian government.
    “I don’t think Klitschko should go into the government. I don’t think it’s necessary. I don’t think it’s a good idea,” said Nuland.
    Nuland thought Ukrainian opposition leader Arseniy Yatsenyuk would be in charge of the new government and Klitschko wouldn’t be able to get along with him. “It’s just not going to work,” she said.
    “Exactly, we’ve got to do something to make this thing stick together, because if it does start to gain altitude, the Russians will try to do something behind the scenes to torpedo it,” responded Pyatt.
    If the Russians did want to torpedo the idea, taping and leaking Nuland’s private conversation would be a great way to do it, experts said. Toby Gati, the former White House senior director for Russia, defended Nuland, saying that she was just recognizing that the EU was becoming an obstacle for deal making in Ukraine.
    Nuland "was expressing in shortened form the frustration with the inability of the EU to come up with any kind of sugar to make the medicine go down,” said Gati. “What she is saying is we’ve got a crisis here, we’ve got to move, we can’t go by EU business as usual.”
    There’s an irony in a senior U.S. official getting caught under secret surveillance, Gati noted, especially in the aftermath of revelations by Edward Snowden about NSA surveillance of foreign leaders.
    “This should be a wake up call about the way you do business and maybe this calls for some new communications equipment,” said Gati. But the news isn’t all bad, she said, because the tape shows the U.S. is actively working to end the crisis. “Finally, the U.S. is using its leverage and getting involved,” she said. “It’s actually trying to make policy, that’s the good part.”
    The State Department did not respond to a request for comment.

  17. Josef Maierhofer
    10. Februar 2014 08:55

    Das österreichische Bundesheer haben wir gerade noch gerettet vor der endgültigen Zerstörung durch die Linken, jetzt wird es eben ausgehungert.

    Den 'Mainstream' (SPÖVP und GRüne) haben wir zufolge massiven Medienbetrugs und Wahlbetrugs gerade erst für weitere 5 Jahre Politikerselbstbedienung gewählt und uns damit für weitere 5 Jahre blockiert.

    Die Staatsgläubigkeit und das Hintanstellen der Eigeninitiative haben wir weiter geführt gegen alle Notwendigkeiten und Anstandsregeln im Glauben, dass Nehmen einfacher wäre als Geben, statt der Realität zu folgen, dass im Leben nichts gratis ist und alles zu zahlen, statt zu sparen.

    Der Staatszerstörung von innen und der ungebremsten Zuwanderung haben wir erst im Herbst 2013 zugestimmt für weitere 5 Jahre und nehmen hin, dass Österreicher bei Sozialleistungen notwendiger Natur zuletzt drankommen, nach allen Ausländern.

    Ich glaube sehr, dass die Medienlüge jetzt endlich aufgedeckt wird und dass die Menschen wenigstens jetzt aufwachen.

    Die heutige Politik in Österreich hat nichts mehr mit dem Volk zu tun.

    Nein, mit den Briten können wir uns nicht mehr vergleichen, wir sind ein wohlstands- und politverwahrloster 'Ideologie (=Idiotie) haufen' geworden, der gerade die Volksverräter wählt statt für 'Österreich zuerst' zu stimmen.

    Traurig, dass man das hier noch extra sagen muss.

  18. dssm
    10. Februar 2014 08:52

    Man muss aber ehrlich dazusagen, daß in GB die Dinge etwas weiter aus dem Ruder gelaufen sind.

    Die Migration hat Zustände im ganzen Land erzeugt, die wir nur aus Wien kennen.
    Die Migration hat den Islam und seine radikal vertretenen Forderungen direkt vor die Türe des einfachen Mannes gebracht, kein Wunder, daß die Soldaten, welche ja stets in islamischen Ländern kämpfen, gut angeschrieben sind.

  19. Wertkonservativer
    10. Februar 2014 08:17

    Zum Selbstwertgefühl Deutschland und Österreichs:

    als "Verlierer" der beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts ist es wahrlich kein Wunder, wenn das Selbstwertgefühl der Österreicher und Deutschen ganz allgemein, und auch gegenüber Völkern der "Siegermächte" ziemlich im Keller grundelt!

    Nach dem 1. Weltkrieg wurde beiden Ländern unter harten Auflagen die Schuld am Krieg in die Hirne getrommelt, und nach dem letzten gelang es uns Österreichern gerade noch, uns aufgrund des deutschen "Überfalls" von der Mitschuld weitgehend zu exkulpieren.
    Gottseidank haben wir Österreicher eine wunderschöne Landschaft, Mozart, Schönbrunn, die Lipizzaner, und vor allem unsere Skifahrer und -Flieger! All dies und noch mehr hebt unser Selbstwertgefühl auf einen einigermaßen vertretbaren Level, womit wir dem, auch vorwiegend aus der Vergangenheit herrührenden, Selbstwertgefühl der Briten inzwischen auf Augenhöhe begegnen können!

    Kurz noch zum Thema: das Selbstwertgefühl der Manager in den inzwischen von indischen Nabobs übernommenen britischen Stahlbetrieben dürfte inzwischen allerdings einen ziemlichen Knacks bekommen haben, wenn sie (wie ich vor Tagen ausführte) von ihren früheren "Dienern" ausgegebene Befehle submissest auszuführen haben!

    Wie auch immer: klar ist wohl, dass auch Großbritannien seine besten Tage inzwischen einige Zeit hinter sich hat!
    Ein Vorbild für Europa? Na, ich weiß nicht recht!

    (Bitte nichts für ungut, lieber Dr. Unterberger!!!).

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Josef Maierhofer
      10. Februar 2014 09:07

      In wirtschaftlichen Punkten gebe ich Ihnen völlig recht, da gibt es einiges, was nicht gerade erhebend für die Briten ist, etwa Rover fällt mir da ein, beim Stahl weiß ich nicht genau, wie es bei unserer VOEST derzeit aussieht mit den Eigentumsverhältnissen.

      Aber beim Selbstwertgefühl an sich, da muss ich Herrn Dr. Unterberger schon recht geben, wir sind einfach Selbstzerstörer, Selbstmörder, Nestbeschmutzer, Parasiten in zu hoher Zahl und folgen einer linken Ideologie (=Idiotie) und zwar die repräsentative Politik, die ganz weit weg vom Volk ist. Im Herbst 2013 ist es noch gelungen, das Volk zu belügen und zu betrügen, das geht beim nächsten Mal sicher nicht mehr. Solche 'Schmähs' gehen bei den Briten 'nicht hinein', die wählen sofort anders.

      Selbstwertgefühl hat auch sehr viel mit Eigeninitiative, mit Eigenverantwortung, mit Tugenden zu tun, Sie wissen sicher, was ich meine und durch Jahrzehnte auch gewählt habe. Nun klammere ich mich (hoffentlich nur vorübergehend) an 'Österreich zuerst'. Traurig, dass man das sagen muss.

    • Wertkonservativer
      10. Februar 2014 09:24

      Danke, lieber Josef Maierhofer, für Ihre seriöse Replik!

      Wo ich Ihnen nicht folgen kann, sind die dauernden Anschuldigungen gegenüber unseren Regierungs- und Parlaments-Repräsentanten:
      "das Volk zu belügen und zu betrügen", fällt ja außerdem auf uns selbst zurück!
      Wenn wir nicht klug genug sind, eventuelle Belüger und Betrüger vom Regieren fernzuhalten, dann sind wir an der Sch.... wohl selbst zumindest mit schuld!

      Und "Selbstzerstörer", "Selbstmörder", "Parasiten": klar, das es bei uns - so wie überall anders - auch politische Ungustln und ideologische Dummheiten gibt, doch in dem von Ihnen laufend gebrachten Ausmaß ist das sicher weitaus übertrieben!

      Ich verstehe schon, dass Sie die baldige Abwahl der GroKo herbeisehnen, doch wenn Sie meinen, dass die wohl kaum "explodierenden" Blauen dann "das Kraut fett machen würden", weiß ich nicht recht, ob Sie da nicht einer Täuschung unterliegen.
      Wie ich wiederholt hier ausführte, können die Blauen allein gar nichts ändern (weil eine Absolute total außer Betracht zu ziehen ist - die Leute sind im Volke unpopulär!),
      und für den Fall einer relativen knappen Mehrheit trotzdem mit einem der bösen Rot/Schwarz-Zwillinge koalieren müssten.
      Also nochmals: die jetzt Regierenden sind sicher teilweise nicht wirklich qualifiziert für das Führen eines Landes, doch Mörder, Verbrecher und Volkszerstörer sind sie keinesfalls!
      Bitte Augenmaß bewahren, lieber Herr Maierhofer!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • kakadu
      10. Februar 2014 11:56

      @Josef Maierhofer

      **************!

    • Josef Maierhofer
      10. Februar 2014 13:50

      @ Wertkonservativer

      Da dürfte ein Missverständnis vorliegen, ich habe geschrieben, wir sind (wir selbst gemeint) solche Selbstzerstörer, Parasiten, etc., dass wir uns eine solche Politik wählen, das war gemeint. Bloß recht haben Sie schon, wenn Sie anführen, dass allzu viele an Regierungsposten sitzen, wo sie nichts verloren haben, von ganz oben angefangen.

      Aber welche Politiker der heutigen Regierungsparteien sagen denn 'Österreich zuerst' ? Sie sagen das Gegenteil, Mainstream und EU zuerst. Wir sehen ja schon immer stärker, wohin das führt.

      Na, und der mediale und 'versprechenstechnische' Wahlbetrug vom Herbst 2013 wird ja hoffentlich noch angesprochen werden dürfen. Der ganze Wahlk(r)ampf beruhte auf vielen großen Lügen, darum wurde diese unselige Koalition noch einmal gewählt, ich hoffe, nicht so bald wieder.

      Aber da ist wohl nicht nur die Koalition gemeint bei der Lüge.

    • Undine
      10. Februar 2014 18:10

      @Wertkonservativer

      Eine kleine Ergänzung zu Ihrem an sich goldrichtigen Satz.......

      "als "Verlierer" der beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts ist es wahrlich kein Wunder, wenn das Selbstwertgefühl der Österreicher und Deutschen ganz allgemein, und auch gegenüber Völkern der "Siegermächte" ziemlich im Keller grundelt!"

      ........möchte ich noch hinzufügen:

      Aus lauter unkontrollierter RACHE, die bereits mit den sogenannten "Friedensverträgen" von Versailles und St. Germain so viel Unheil angerichtet hat, daß es viel schlimmer nicht hätte sein können für die Verlierer, aus lauter Rache also gab man sich mit den üblichen Erniedrigungen und Demütigungen nicht zufrieden: Die SIEGER treten immer noch---nach so vielen Jahrzehnten ---auf die Verlierer ein. Das geht ganz, ganz subtil, sodaß wir es fast gar nicht spüren, aber es zehrt gründlich an der Substanz.

    • Herbert Richtert (kein Partner)
      11. Februar 2014 13:08

      Es sind nur Menschen wie sie, die vollkommen verblendet oder vom brutalem Eigennutz beflügelt, diesen politischen Verbrechern und Verrätern erst die Möglichkeit geben, daß das Volk unterdrückt und ausgebeutet wird.
      Und wer einen Rotzlöffel wie diese pubertären Kurz, der sich nun erdreistet einer Schweiz Ratschläge zu erteilen, als politischen Hoffnungsträger bezeichnet, kann nicht mehr von dieser Welt sein.
      Aber wie gesagt, dank Menschen ihres Schlages, ist es so, wie es leider ist.

    • schreyvogel
      13. Februar 2014 12:33

      @Undine

      **************************!

    • Wertkonservativer
      14. Februar 2014 10:10

      Falls Sie das, Herr Richter, noch lesen:

      Mich als Menschen, von brutalen Eigennutz beflügelt, zu bezeichnen, ist schon ein starkes Stück:

      Ich habe in meinem langen Leben, zuletzt 30 Jahre als Selbständiger, mit Sicherheit ein Vielfaches mehr an Steuern gezahlt, als Sie!
      Ich habe (wieder Stichwort "brutaler Eigennutz") von niemandem, von keiner Partei oder von wem sonst auch immer, irgendwelche geldwerte Vorteile lukriert.
      Mich wegen meiner Treue zur ÖVP als deren Günstling und Vorteilnehmer herzustellen, ist eine Frechheit sondergleichen: ich kann Sie nur verachten!!!!
      Ich habe fünfzig Jahre lang gar nicht so wenig Beiträge gezahlt, aber schon gar nichts von der Partei je verlangt oder erhalten!
      Sie sind ein armer Wicht, sonst gar nichts!

      Verachtungsvoll

      Gerhard Michler

    • Wertkonservativer
      14. Februar 2014 11:36

      .."von brutalem Eigennutz ..

  20. Cotopaxi
    10. Februar 2014 07:49

    In Fernsehen, vermutlich ARTE, gab es eine Dokumentation über Schlachtfelder des 1. Weltkriegs und dabei kam vor Ort auch ein junger britischer Historiker zu Wort.
    Er wies über die britischen Stellung und sagte etwa: "Hier waren unsere Schützengräben."
    Hätte ein deutscher oder österreichischer junger Historiker 100 Jahre nach dem Ereignis auch von "unseren" Schützengräben gesprochen? Mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht! Eine distanzierte "kritische" Betrachtung der eigenen Geschichte hätte Platz greifen.
    Der heutige Brite sich als Teil der Geschichte seines Volkes und steht dazu und er fasst dies als Bereicherung seiner Persönlichkeit auf.

  21. Gerhard Pascher
    10. Februar 2014 07:31

    Die Europäische Union hat uns zweifellos einige gewaltige wirtschaftliche und persönliche Vorteile gebracht, leider aber auch viele politische Nachteile. Seit den Gründungsverträgen der Vorgängerorganisation (Rom 1957) hat diese Institution ein fast unkontrollierbares Eigenleben entwickelt und schon mehrmals (zuletzt Lissabon 2007) versuchte man, manche Fehlentwicklungen auszumerzen. Leider hat dies nicht die von den meisten Bürgern gewünschte Verbesserung gebracht. Scheinbar muss erst ein großes Mitgliedsland den Austritt verkünden, damit an der EU-Spitze sowie den einzelnen Regierungen ein Umdenken stattfindet und den Zentralbehörden nur mehr die ihnen notwendige beschränkte Macht einräumt.

    Was die Briten betrifft, so werden sie sich nie und nimmer ganz dem EU-Diktat beugen, denn durch die Jahrhunderte lange Dominanz in Überseegebieten sowie der geographischen Situation betrachten sie sich nicht als ganz zu Europa zugehörig. Die meisten Briten betrachten daher die EU-Mitgliedschaft als Zwang und reagieren dementsprechend. Die Armee (nun ein Berufsheer!) hatte in Großbritannien schon immer einen hohen Stellenwert und genießt große Sympathien in der Bevölkerung. So werden auch die Veteranenverbände sehr geachtet und der toten Soldaten (beider Weltkriege, aber auch z.B. in Afghanistan, Irak, Falkland) jährlich am Remembrance Day (11. November) gedacht. Es ist erstaunlich, dass schon Wochen vor diesem Jahrestag sehr viele Briten (auch Parlamentarier und Politiker aller Parteien!) diese besondere Mohnblume als Ehrenbezeugung gegenüber den toten Soldaten an der Bekleidung tragen und damit ihre Gesinnung gerne auch öffentlich zur Schau stellen.

    Da ist trennen uns "Festlandeuropäer" nicht nur der Kanal sondern sogar Welten von den Briten.

  22. mischu
    10. Februar 2014 01:33

    Apropos Patriotismus, wie wußte schon Peter Rosegger seinerzeit:

    "National sein und denken - das heißt nicht, fremde Völker hassen, sondern das eigene Volk lieben"

    Wir müssen uns nur unserer eigenen Wurzeln besinnen, dann könnten wir mit den Briten durchaus gleichziehen. Nachdem jedoch dieses Land immer weiter links abdriftet, sich völlig der politischen Korrektheit und dem Genderwahn mit all seinen Auswüchsen verschrieben hat, liegt noch ein weiter Weg aus dieser Misere vor uns.

    Auch in Wien habe ich erlebt, daß am Ende einer Theatervorstellung Spenden gesammelt wurden. Es handelte sich dabei fast ausschließlich um irgendwelche Gutmenschenaktionen, vor denen ich rasch die Flucht ergriff. Andere Themen sind in dieser rot-grünen Stadt bereits undenkbar geworden!

    In Österreich faßt man ausländische Kriminelle nicht nur mit Samthandschuhen an, sondern man läßt sie, so sie endlich gefaßt sind und vor dem Richter stehen, gleich wieder laufen, damit sie sich zu neuen Taten aufschwingen können.

    Siehe diesen jüngsten Fall, der unserem Rechtstaat - oder besser LINKSstaat - auch noch den Stinkefinger zeigt:

    http://wien.orf.at/news/stories/2629940/





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung