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Spindelegger wird emotional, Karas bleibt europafanatisch und die SPÖ ruft: Haltet den Dieb

Keine Frage: Michael Spindelegger wirkt immer dann etwas besser, wenn er emotionaler wird. Am schlimmsten sind seine Auftritte ja stets dann, wenn er an der Seite seines Koalitionszwillings auf souverän und staatsmännisch zu machen versucht.

Irgendwie begreift der ÖVP-Obmann halt nicht, dass seine Wähler von ihm genau das Gegenteil von Händchenhalten mit der SPÖ erwarten. Sie sind im Gegensatz zur Regierung über vieles, das sich in Österreich und Europa abspielt, extrem besorgt.

Othmar Karas, der von der ÖVP – offenbar mangels besserer Alternativen – als EU-Spitzenkandidat aufgestellt wird, wird das zweifellos besonders zu spüren bekommen. Hauptsächlich wird er aber aus eigenem Verschulden ein Debakel erleiden. Denn seine Europabegeisterung klingt, als ob Karas in den Neunziger Jahren steckengeblieben wäre. Seither scheint er offenbar nichts mitbekommen zu haben: den eiskalten Bruch europäischer Verträge (No Bailout, Maastricht-Kriterien . . .); die hemmungslose Überregulierung durch die EU des 21. Jahrhunderts von den Glühbirnen und Duschköpfen bis hin zu dem gerade mit einer weiteren Richtlinie vorbereiteten endgültigen Gleichheits-Zwang, der die EU endgültig zum totalitären Monster machen wird.

Im Gegenteil. Karas ist bei all dem immer eifriger Mittäter.

Der intelligentere neue Außenminister Kurz hingegen scheint die gewaltig gewachsene EU-Skepsis zu spüren. Er hat jedenfalls im Gegensatz zu Karas schon einige distanzierende Vokabel über die EU gefunden. Ähnliche EU-kritische Töne waren auch schon von Reinhold Lopatka zu hören gewesen.

Aber jetzt ist halt Karas mit seiner undifferenzierten EU-Begeisterung dran. Offenbar hat die ÖVP diese Wahlen schon völlig abgeschrieben.

Der Krieg mit den Bundesländern

Spindelegger selbst hat sich angesichts der hirnarmen Revolte von vier kleineren Bundesländern erstmals ein wenig auf die Beine gestellt und kantigeres Profil gezeigt. Das steht ihm besser als seine sonstige Möchtegern-Souveränität. Er hat da vor allem deshalb Erfolg, weil sich diese Bundesländer-Parteien ja mit besonders absurden Positionen exponiert haben. Diese kommen allesamt bei den Wählern besonders schlecht an (von der Zwangsgesamtschule bis zu Vermögenssteuern), nur bei den linksliberalen Medien.

Während die Bundes-ÖVP in diesen Fragen und damit auch in der Auseinandersetzung mit den aufbegehrenden Bundesländern also gut liegt, ist es ihr „gelungen“, sowohl Wirtschaftsliberale wie auch Konservative frontal zu provozieren. Das aber wird in der ÖVP erstaunlicherweise viel weniger diskutiert. Obwohl es ein geradezu historischer Fehler ist.

Zum einen sind alle wirtschaftlich Denkenden wegen der unfassbaren Ideen tief verärgert, die ausgerechnet Spindelegger selbst in Begutachtung geschickt hat: Das sind neue steuerliche Lasten für Unternehmen und das ist eine deutliche höhere Hürde bei der Neugründung einer GmbH. Niemand kann verstehen, wie das jemand aussenden kann, der mit dem Ruf nach „Entfesselung!“ in die Wahlen gezogen ist. Inzwischen hat sogar der Alt-68er Christoph Leitl mitgekriegt, dass das bei Unternehmern extrem schlecht ankommt. Steuererhöhungen sind in Zeiten besonders unsinnig, wo selbst die sozialistischen Regierungen Europas von Frankreich bis Italien die Unternehmen spürbar zu entlasten begonnen haben.

Aber auch die Konservativen sind sehr zornig auf die ÖVP. Der jüngste Anlass war die völlig unkritische Reaktion zweier VP-Minister auf den Verfassungsgerichtshof. Dieser hat lesbischen Paaren die künstliche Befruchtung zugebilligt, ohne dabei auch nur eine Sekunde die Interessen der Kinder zu prüfen. Eine sich ihrer Werte bewusste ÖVP hätte zweifellos ein Verfassungsgesetz zumindest vorgeschlagen, das den VfGH überstimmt. Statt dessen geben sich sowohl die neue Familienministerin wie auch der neue Justizminister total begeistert über den VfGH und trotten ihm hinten nach.

Gewiss: Die SPÖ hätte sich sicher auf die Seite der homosexuellen Paare gestellt und dem Verfassungsgesetz nicht zugestimmt. Aber der Versuch wäre der ÖVP gut angestanden. Er wäre ein wichtiges Signal gewesen. In anderen Fragen sind für diese Regierung ja Höchstgerichte auch nicht sakrosankt. Denn gerade in diesen Tagen überstimmt die Koalition parlamentarisch in Sachen Raucher-Nichtraucher ein anderes seltsames Höchstgerichtsurteil. Oder sind in der ÖVP nur noch die (an sich ja total legitimen) Interessen der Kaffeehausbesitzer relevant?

Meint Spindelegger das ernstlich?

Jedenfalls hat die ÖVP sowohl Konservative (ob katholisch oder nicht) wie auch Unternehmer heftig verschreckt. Daran ändert die Tatsache nichts, dass Spindelegger in der Auseinandersetzung mit den Bundesländer-Parteien punkten konnte.

Zweimal hat der ÖVP-Obmann mit seiner „Bundesländer-Rede“ vor dem ÖVP-Klub den Zuhörer aber dennoch verzweifelt auflachen lassen. Das erste Mal passierte das, als Spindelegger die im Eiltempo durchgepeitschten Steuerhöhungen mit dem Argument verteidigte: „Strukturreformen wirken erst später.“ Der Satz ist zwar richtig. Nur: Die Österreicher hören ihn schon seit 30 Jahren. Und nie ist mit wirklichen Strukturreformen begonnen worden. Daher können sie logischerweise auch nie zu wirken beginnen. Auch heute sind keinerlei Strukturreformen begonnen worden. Weder kurzfristige noch langfristige.

Genauso zynisch stimmt Spindeleggers Behauptung, dass so etwas wie die Hypo-Pleite in Österreich nie wieder passieren dürfe. Das hätten wir wohl alle gern, hochverehrter Herr Finanzminister. Nur gibt es auch heute keinerlei Garantie dagegen. Denn der Bund – vom Steuerzahler gar nicht zu reden – weiß auch heute noch nicht, welche Haftungen andere Bundesländer, Gemeinden und ausgegliederte Teile der Verwaltung überhaupt eingegangen sind! So wenig wie der Bund einst die horrenden Haftungen der Kärntner Landesregierung für die Hypo Alpe-Adria gewusst hat. Also kann jederzeit eine weitere Pleite passieren. Die – schwarzen wie roten – Bundesländer verhindern es nämlich weiterhin, dass endlich überall volle Transparenz und moderne Buchhaltungsregeln einkehren.

Die SPÖ und die Folgen ihrer Politik

Zu Spindeleggers Glück muss man freilich derzeit über die SPÖ noch viel mehr lachen. Fordert sie doch allen Ernstes: Wohnen und Bauen muss billiger werden. Ausgerechnet die SPÖ.

So als ob es nicht vor allem das rote Wiener Rathaus gewesen wäre, das durch massive Gebührenerhöhungen die Wohnkosten in die Höhe getrieben hat. So als ob es nicht die Sozialdemokraten wären, die immer besonders heftig die Zuwanderung (und damit den Ansturm auf Wohnraum) gefördert haben. Und so als ob nicht gerade Sozialdemokraten die lautesten Verfechter des – über die Gratisgeldpolitik der EZB organisierten – Raubes an den Sparern wären.

Die Genossen müssen schon sehr naiv sein, wenn sie sich wirklich über die Auswirkungen dieses Raubes auf die Wohnkosten wundern sollten. Es ist doch eigentlich völlig klar, dass nun alle Sparer versuchen, ihr Geld in Wohnungen, Häusern und Grundstücken anzulegen. Was natürlich die Wohnkosten noch mehr in die Höhe treibt. Ich wette jede Summe, dass zumindest diese Ursache der Verteuerung des Wohnens sofort aufhören würde, sobald es für Anlagen wieder Zinsen gibt, die zumindest der Inflation entsprechen.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Januar 2014 02:15

    Spindeleggers verzweifelte Versuche charismatisch aufzutreten gehen völlig ins Leere. Diesen Mann kann man nicht mehr ernst nehmen und ich glaube nicht an Ruhe in der ÖVP. Im Gegenteil, dort prodelt es gewaltig und die Sesselbeine Spindeleggers sind morsch und angesägt.
    Sollte zudem die ÖVP am 25. Mai nicht den ersten Platz ergattern, läutet mit Sicherheit das Totenglockerl recht schrill. Ev. für beide, Spindi u. Karas.

    Warum ereifern sich ausgerechnet zwei parteifreie Minister, Karmasin u. Brandstetter, über nicht einwandfrei dem christl. Glauben entsprechende Gesetze? Will man so den Anschein erwecken wie gut sich doch die ÖVP mit den Roten versteht, also wie "g´scheit" all diese Entscheidungen sind und falls sich jemand muckiert besteht immer noch die Ausrede, daß die parteifreien Minister halt "frei" von den christlichen Wurzeln argumentieren.

    Ja und zur SPÖ bleibt nur noch zu sagen, daß sie in den eigenen Reihen das Spekulieren einstellen sollen. Das potentiell dadurch freiwerdende Geld - weil ja nicht verspekuliert und verlustig - kann ungeniert sofort für billigeres Wohnen investiert werden. Ebenso unsinnige Fördergelder für unnötige Vereine sofort stoppen und der Wohnungsnot widmen.

  2. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Januar 2014 11:20

    Der Lack ist endgültig ab bei Rot und Schwarz.
    Wir müssen wenigstens bei der kommenden EU-Wahl ein Zeichen setzen und sie endlich abwählen!

  3. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Januar 2014 08:44

    Lieber Herr AU!
    Negative Zinsen brauchen wir jetzt wirklich nicht.
    Die NZZ hat neulich festgestellt, daß Österreich nur deshalb eine Inflation hat, weil der Staat ständig Gebühren und Abgaben erhöht (wir sind diesbezüglich offensichtlich Europas Nummer 1).
    In Wahrheit sind wir längst in der Deflation! Kein Wunder, wir Unternehmer sind ja die Parias dieser Gesellschaft und der Gründerboom (?!) besteht aus Arbeitslosen, welche noch nicht wissen wie es ist der 'Feind' zu sein. Entsprechend entstehen keine gut kapitalisierten Firmen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Januar 2014 08:13

    Ich gestatte mir heute - als bekennender Schwarzer - die leicht ketzerische Frage an Sie, werter Dr. Unterberger, zu richten, wie Sie sich die ideale bürgerliche Volkspartei unseres Landes vorstellen könnten.
    Gut, Sie schreiben ja eh fast täglich über die Fehler, Ungeschicklichkeiten, Subordinationen der schwarzen Länderfürsten, und die Sie übermehrheitlich akklamierende Bloggergemeinde legt meist noch ein Schäuferl zu!

    Der Grund für die ÖVP-Misere liegt nmA. nicht in erster Linie an den handelndenen Personen, sondern ist aus der Zeit heraus zu verstehen, in der wir leben.

    Völlig klar, dass weitgehende Abkehr von der Religion, Reduzierung der Bauernschaft und des bildungsbürgerlichen Personals - zusätzlich zu den selbstproduzierten Fehlern -ganz wesentlich zur "Ausdünnung" der Volkspartei enorm beiträgt.

    Nur, liebe Freunde, was bleibt uns zu tun, um unsere Werthaltungen und Ideale in der politischen Landschaft vertreten zu wissen?

    Die neuen politischen Gebilde, wie die Neos oder die "Franks", werden uns mit ziemlicher Sicherheit nicht weiterhelfen können. Zu unklare Zielsetzungen, fehlende bis mangelnde Strukturen, Zuspruch lediglich von Frustrierten und Unzufriedenen, ohne genügend Kaderpersonal!
    Da meint Ihr, könnten wir Bürgerliche Hoffnungen in eine kraftvolle und werteerhaltende Vertretung in der politischen Arena setzen?

    Na, ich weiß nicht! Da bleibe ich lieber ein Schwarzer und hoffe doch auf eine möglicherweise langsame, jedoch stetige Regeneration der Volkspartei!
    So bin ich halt!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  5. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Januar 2014 23:51

    AU spricht von „von vier kleineren Bundesländern“, wo ÖVPler aufmucken. In mindestens zwei anderen Bundesländern gibt es die ÖVP praktisch nicht: in Wien und im Burgenland; hat sie in Kärnten schon jemand gesehen? Jetzt haben wir schon sieben schwarze Phantome. Der NÖ-Tyrann und der OÖ-Grünverbinder sind das letzte Bundesländeraufgebot. Können Sie sich vorstellen, daß diese Partei vor gar nicht so langer Zeit staatstragend war?
    Die schwarze Ex-Finanzministerin läßt ihren eigenen schwarzen Nachfolger und Parteihäuptling ins schwarze Loch laufen. Der schwarze Sektionschef im schwarzen Finanzministerium legt seinem eigenen schwarzen Parteiobmann ein verfrühtes faules Osterei: Geht’s perfider?
    Und nun zum letzten Absatz von Dr. Unterbergers Beitrag. Es waren die Wiener Genossen, die den kommunalen Wohnbau in ihrer Stadt auf fast Null reduzieren mußten, um ihre eigenen Pleiten und Privilegien zu finanzieren. Privater Wohnbau ist in Wien ohnehin nur mehr etwas für Masochisten. Einige schwarz-rote Wohnbaugenossenschaften tun zwar so, als würden sie erschwinglichen Wohnraum schaffen, nur – sie haben längst (siehe Freund) jegliche Bodenhaftung verloren. Und ganz abgesehen von allem drum herum: Dieses Thema wurde von Deutschlands Linken entdeckt und jetzt springen halt unsere Marxisten auf. Früher hieß es „Ex oriente lux“; heute heißt es: „Ex SPD crux“

  6. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Januar 2014 18:57

    Der Mut zum Zeichensetzen erschöpft sich bei Familienministerin Karmasin offensichtlich in der Nominierung des bekennenden Schwulen Sven Pöllauer zu ihrem Sprecher.
    Und das wars dann auch schon.

  7. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Januar 2014 22:15

    Mit einem einzigen Satz von A.U. ist der Kern der Misere beschrieben:
    » Die Österreicher hören ihn (den Satz von den Strukturreformen) schon seit
    30 Jahren «

    Dieser Satz beschreibt ein staatliches System, welches nicht nur reformresistent
    ist, sondern aufgrund der eigenen Verfaßtheit gar nicht dazu in der Lage ist !
    "Die Misere liegt nicht in erster Linie an den handelnden Personen" (© WK) - stimmt,
    weil der gesamte Parteien-Parlamentarismus KEINE ANTWORT auf die Anforderungen
    einer globalisierten Wirtschafts-Welt hat.

    Junge aufstrebende Unternehmen haben diese Antwort und gehen damit in die
    aufstrebenden Märkte. Die staatlichen Ausbeuter (Sozis, Gewerkschaften,...)
    können aber dorthin nicht folgen (Gott sei's gedankt), die können nur hier
    zulande immer noch mehr aus Unternehmen und Angestellten heraus pressen und
    gefährden damit unseren Wohlstand noch effizienter, als sie es mit der sozialen
    Lizitations-Politik seit Kreisky schon taten (die Unternehmen wandern ins
    Ausland ab).

    Was da passiert (wirtschaftlich) ist der Sieg von kleinen, beweglichen und
    effizienten Einheiten über das Gegenteil davon, über einen staatlichen Moloch,
    der noch immer mit Methoden und Lösungen aus der vor-industriellen Zeit zu
    punkten versucht.

    Wir - die Wähler - sollten endlich verstehen, daß es für politische Versteinerung
    KEINE LÖSUNG und schon gar KEINE REFORM geben kann !

    Wer erwartet ernsthafter Weise von einem paleolitischen Skelett im Haus der Natur
    eine stetige Regeneration (.. der Volkspartei © WK).

    Es braucht einen radikalen Paradigmen-Wechsel, es braucht völlig neue
    Denkansätze für ein zukünftiges europaweites Verwaltungs-Model. Was wir
    derzeit haben, sind viele nationale Polit-Saurier, die den großen EU-Saurier
    füttern, weil sie sich davon ihren eigenen Fortbestand erhoffen. Sie verursachen
    aber damit schon mittelfristig den Untergang Gesamt-Europas !

    .

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHummel2
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Januar 2014 09:53

    Hr. Spindelegger, wo ist Ihre Kritik an den Randalen beim Akademikerball ?
    Sind in Ihrer Partei nicht auch zahlreiche Burschenschafter ? Oder haben sie diese bereits dem roten Diktat geopfert ?
    Ich finde, hier sieht man den wirklichen Zustand dieser Partei ! Wenn die ÖVP nicht einmal mehr Gewaltexesse verurteilt, nur weil sie von den Linken kommen, dann hört sich wirklich alles auf. Die Angst vor den Linken ist ja schon latent. Hätten Nicht-Linke diese Gewalttaten ausgeübt, hätte Spindelegger wahrscheinlich gleich Hand in Hand mit Werner die EU zu Sanktionen gegen Österreich aufgerufen !
    Wie kann man als konservativer Mensch diese Partei noch wählen ??
    Freundschaft !


alle Kommentare

  1. Der Realist (kein Partner)
    27. Januar 2014 10:45

    Wenn Spindelegger emotional wird, dann wirkt das nicht authentisch, eher gekünstelt, wenn nicht sogar lächerlich. Ein Schwachmatiker kann eben nicht den starken Mann spielen. Einer der nicht einmal gegen das Faymandl, die personifizierte intellektuelle Leere, eine Chance hat, sollte sich als Parteichef wohl selbst hinterfragen.
    Wirkliche Signale sendet die ÖVP schon lange nicht mehr aus, höchstens zaghafte Versuche eines Lebenszeichens.
    Dass Karas nicht das Gelbe vom Ei ist, ist nicht neu, schwer vorstellbar, dass nichts Besseres herumkugelt. In der EU-Bürokratie scheint das wenig zu stören, werfen doch die deutschen Genossen einen ehemals schweren Alkoholiker in die Schlacht.
    Bezeichnend für den Zustand der ÖVP ist ja auch, dass zu den Ausschreitungen des linken Gesindels in der Innenstadt von keinem Vertreter dieser Partei Stellung genommen wurde, da hat wohl wieder die Angst vor dem Meinungsterrorismus linker Gutmenschen und Medien gesiegt.

  2. Verdi (kein Partner)
    26. Januar 2014 18:32

    Warum werden die Pyramiden plötzlich aktiv?
    STIMME RUSSLANDS Pyramiden gehören zu den rätselhaftesten Bauten auf unserem Planeten. Niemand bestreitet wohl, dass der Sinn dieser Kultbauten weit über den gewöhnlicher Begräbnisstätten hinausgeht. Jetzt gibt es eine neue Sensation – Wissenschaftler haben mächtige Lichtstrahlungen registriert, die genau von den Spitzen von Pyramiden ausgehen und ins All gerichtet sind. Und das passiert allerorten. Womit hängt diese plötzliche Aktivierung zusammen?
    Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/2014_01_26/Warum-werden-die-Pyramiden-plotzlich-aktiv-2687/

  3. Torres (kein Partner)
    26. Januar 2014 16:36

    O.T., und doch nicht so ganz: Deutschland kandidiert den derzeitigen linkslinken EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz als neuen EU-Kommissionspräsidenten. Da steht uns ja noch etwas bevor, sollte er tatsächlich gewählt werden, was ja, angesichts des derzeitigen Zustandes der EU, gar nicht so unwahrscheinlich ist.

  4. AGLT (kein Partner)
    26. Januar 2014 15:29

    "Keine Frage: Michael Spindelegger wirkt immer dann etwas besser, wenn er emotionaler wird."

    Nein, dem kann ich ganz und gar nicht zustimmen, im Gegenteil: Für mich ist das weder authentisch noch überzeugend, sondern halbherzig, es erzeugt den Eindruck, dass es schlecht gespielt ist, es ist ist sogar oft zum Fremdschämen.

  5. Torres (kein Partner)
    26. Januar 2014 12:42

    Es sei daran erinnert, dass die ÖVP ja bereits bei der letzten EU-Wahl eine Alternative zu Karas präsentiert hat: nämlich Ernst Strasser. Nach den wohl allseits bekannten Folgen ist es durchaus nachvollzeihbar, dass die ÖVP jezt auf jegliche derartige Experimente verzichtet und lieber den "faden" und EU-süchtigen Karas als Listenführer belässt.

  6. A.E.I.O.U. (kein Partner)
    26. Januar 2014 11:47

    Ich kann mich noch ganz gut an das Mittagsjournal in Ö1 erinnern, bei dem Spindelegger als frischgebackener ÖVP-Obmann gefragt wurde, ob er an die Auferstehung nach dem Tod glaube und er dies mit einem "Ja !" beantwortete.

    Mittlerweile weiß ich, daß es damals keine Lüge war und er wirklich so dumm ist und daher gut zum bestbezahltesten Taxler in Wien paßt.

  7. Hummel2 (kein Partner)
    26. Januar 2014 09:53

    Hr. Spindelegger, wo ist Ihre Kritik an den Randalen beim Akademikerball ?
    Sind in Ihrer Partei nicht auch zahlreiche Burschenschafter ? Oder haben sie diese bereits dem roten Diktat geopfert ?
    Ich finde, hier sieht man den wirklichen Zustand dieser Partei ! Wenn die ÖVP nicht einmal mehr Gewaltexesse verurteilt, nur weil sie von den Linken kommen, dann hört sich wirklich alles auf. Die Angst vor den Linken ist ja schon latent. Hätten Nicht-Linke diese Gewalttaten ausgeübt, hätte Spindelegger wahrscheinlich gleich Hand in Hand mit Werner die EU zu Sanktionen gegen Österreich aufgerufen !
    Wie kann man als konservativer Mensch diese Partei noch wählen ??
    Freundschaft !

    • machmuss verschiebnix
      26. Januar 2014 11:12

      Wir Konservativen wählen diese Partei nur mehr aus remineszenz (od. aus Gedankenlosigkeit)
      oder einfach nur deshalb weil auch sonst nichts Wählbares herumgeistert.

      .

    • Neppomuck (kein Partner)
      26. Januar 2014 12:32

      Die ÖVP strotzt zwar vor jeder Menge CV-ern, weiblich wie männlich, Burschenschafter hingegen kann ich dort keine ausmachen.

    • Der Realist (kein Partner)
      29. Januar 2014 17:55

      auch jene, die die ÖVP nicht aus Überzeugung sondern nur aus Mitleid wählen, werden immer weniger

  8. oboam (kein Partner)
    26. Januar 2014 09:24

    http://www.bild.de/regional/hamburg/kindesmord/zahnarzt-bringt-kinder-im-wahn-um-34389412.bild.html

    Sure 8, Vers 28 Ihr müßt wissen, daß euer Vermögen und eure Kinder euch (geradezu) eine Versuchung sind, (um euch an dieser Welt festzuhalten), daß es aber (dereinst) bei Allah (für diejenigen, die der Versuchung des Diesseits widerstehen) gewaltigen Lohn gibt.

    Sure 63, Vers 9 O ihr, die ihr glaubt, lasset euch nicht durch euer Gut und eure Kinder von dem Gedenken an Allah abbringen. Wer solches tut, das sind die Verlorenen.

    Sure 64, Vers 15 Euer Vermögen und eure Kinder sind euch (geradezu) eine Versuchung (um euch an dieser Welt festzuhalten). Aber bei Allah gibt es (dereinst für diejenigen, die der Versuchung des Diesseits widerstehen) gewaltigen Lohn.

    Sure 64, Vers 14 (und der vermutbar entscheidende Vers) Ihr Gläubigen! Unter euren Gattinnen und Kindern gibt es welche, die euch feind sind. Nehmt euch vor ihnen in acht! Aber (laßt doch auch Milde gegen sie walten!) Wenn ihr verzeiht, Nachsicht übt und vergebt (folgt ihr damit dem Beispiel Allahs.) Allah ist barmherzig und bereit zu vergeben.

    Zitate Ende

    .......wenn die Kinder nicht an Allah glauben wollen ist auch kein Grund zum Verzeihen vorhanden.

    In Dubai sind die Kinder eventuell "irgendwie unislamisch" aufgefallen und der Mann wurde vermutbar darauf hingewiesen.. und auf etwas mehr..

    Der "erzieherische Effekt" des "Tötens" von Kindern wird in den engeren Wirbel-Kreisen der Umma als besondere Festigkeit im Glauben wertgeschätzt und als ein Auftrag "Allahs" gesehen, den er sogar "durch seinen Glaubenden" in Wirlichkeit selbst durchführt.

    Sure 8 Vers 17 (wird nicht einzig eingegrenzt auf Krieg, sondern als Taten gegen alle Feinde "Allahs" -- auch "renitente" Kinder ) Und nicht ihr habt sie getötet, sondern Allah. Und nicht du hast jenen Wurf ausgeführt, sondern Allah. Und er wollte (mit alledem) seinerseits die Gläubigen etwas Gutes erleben lassen. Allah hört und weiß (alles).

    • oboam (kein Partner)
      26. Januar 2014 09:54

      Die Kinder sind vermutlich ziemlich liebend umhegt - im Kindergarten ! - aufgewachsen und selbst zu Liebenden geworden ....
      Das Erleben islamer Kinder in Dubai muß diesen Kindern ein tiefer Schock gewesen sein und auch ein Schock - der völlig anderen Art - ist dem afghanischem Muslim gewesen, wie anders seine Kinder sind ...... Und er hat vermutlich seine Liebe zu den Kindern zu bedauern begonnen. Und der Motiv-Grund darunter: Die eigenen Ängste um die Seele in die Hölle geworfen zu werden .....

      ...weil er die islamen Prüfungen/Versuchungen nicht bestanden hatte. Siehe obige Surenverse.

      Die Wirkung dieses Mordes wird in den Moscheebesucherkreisen tendentiell glaubensverfestigend wirken ----- wird die Tat zwar zunächst als Schock empfunden, so wird sie von vielen der Moscheebesucher doch Allah "gutgeschrieben", als Mahnmal auch zu ihren Kindern "streng" zu sein, damit sie nicht in "diese Lage" kommen ....

      Die islamen "Einordnungsprinzipien" für "Katastrophen" "Vorherwissen und Vorherbestimmung" sind extrem dominant in islam gedrillten Bewußtseinen.
      Eine Variante dies NICHT ALS ALLAHGEWOLLTES SCHICKSAL zu sehen gibts nicht.

      Ergo wird versucht das Schicksal der Kinder und die Bekenntnistat des muslimischen Afghanen in einen POSITIVEN KONTEXT einzuordnen.

      Und dieser ist, dies so auffassen zu sollen, dass die Umma in der Kindererziehung zum Islam im Dar el Harbi streng und ernst bleiben muss.

      In Folge dieser Tat werden die segregationistischen Bestrebungen vermutbar auch mehr auf Kindergärten und die dortigen nicht-islamen Erziehungen fokussiert werden.

      Im letzten Schritt muslimischer Gefühlswelten wird so auch den Kindern "verziehen", weil sie zumindest indirekt beteiligt gewesen sind, dass die Umma im Feindesland wieder zur Stärke zurückfindet .... die in Kindergärten "offensichtlich untergraben" wurde.

      Die Prüfung der Morde durch die Staatsanwaltschaft auf "religiösen Wahn" stellt in den Herzen der Umma ein Verbrechen dar.

      Die Umleiteversuche po

    • oboam (kein Partner)
      26. Januar 2014 09:56

      Die Umleiteversuche politischer Meinungskastenbilder in einen völligen Anti-Theismus sind dem Prinzip nach völlig idiotisch, denn keine Wissenschaft - keine - kann die einfachen Fragen klären !

      Und die Umerziehungsversuche in eine Matthäusevangeliumshörigkeit sind aus der islamen Gefühlswelt heraus nicht nachvollziehbar .... denn von exakt dort heraus entstand der Islam und zwar in der Meinung durch Mohammed die unverfälschte und demzufolge berichtigte "Matthäuslehre" empfangen zu haben.

      Das ist bis auf "Unschärfen" so grob geschrieben de facto der Mainstream der Kultentstehung gewesen.

    • oboam (kein Partner)
      26. Januar 2014 10:11

      Europäisch-"westlicher" Intellektualismus erzeugt Arroganz.

      Arroganz erzeugt auf dem Schockweg Feigheit, Feigheit erzeugt die falsche Unterwürfigkeit und solches macht, dass die Lügen wachsen können ...

      Die Folgen der Entgottlosierungen der Lügner Marx und und Darwins Creator Besetzungsdefinition ohne das eigentliche Ziel der Schöpfung zu nennen, basierten beide wiederum auf Liebesversagen und damit der seelischen Aufnahmewilligkeit von Lügner Gesinnungen, in Marx`Fall wars Hegel und dort speziell des Tarnkonzepts der Synthesenbildung welches strukturell aus dem Bösen nicht heraushilft ("Jaein" bringt die Verlängerung und nicht das Ende von Bosheit) und in Darwins Fall die Übernahme des Konzepts "Survival of the Fittest" von Spencer.

      ........ welches die Grundlage von Mörderkulten darstellt.

      Wie etwa dem Adlerkult.

    • oboam (kein Partner)
      26. Januar 2014 10:48

      Philosophen, die überdenken nur und zu wenig tun und "Viel-oh-soffen" oder anders oder kulminiert mehrschichtig Süchtelnde und zuwenig wirklich sinnten und deswegen viel zuerst sich belogen und später täuschten, solche die geballte Fäuste zum Himmel heben in massenpsychotischer Hingabe an einen Übervater und mordlüstern getarnten Sklavenhalter und Teufel vieler Lügen (dessen zwei Töchter sich umgebracht haben) und solche die Matthäus unterbewußt folgsam sind (zuerst unterdrückte Sexualität in einer vorgestellten Textpassage und dann im innerokkulten ständig mitschwingende "ABER" des Matthäuskults die Öffnung zum "Berühren von Kindern"....), wo von solchen "unter Weihrauch" Kinder verführt und geschändet werden....... solche extremen Heuchler, die ihre Heuchlereien aus den Selbstverfangenheiten in Gelüsten ziehen, können Herzen nicht wirklich helfen, die ihre Heuchlerei aus der Gefangenschaft in Ängsten aufziehen.

      Unscharf grob: Selbstsüchtige der Lüste können Selbstsüchtige, die ihre Selbstsucht in engsten Wirbeln von Ängsten um sich kreisen machen, nicht wirklich helfen, denn in den darauf aufgelagerten Lüsten sind sie beide schwer unterscheidbar ..... Muslime fühlen sich auf diesen Betrachtungsebenen als die Tiefsinnigeren.

      .....Liebe wird einzig dort, wer aus dem Schein ins wirkliche Lieben zu wechseln beschliesst !

      Die Lüste der Verlogenen zerbrechen genau daran.......

      Hängt der Adler immer noch an der Wand ?

      Das Herunternehmen würde ein Zeichen sein welches sehr viel tiefer ginge als nur die österreichischen adlerkultischen Heuchler zur Besinnung zu bringen !

  9. Barolo (kein Partner)
    26. Januar 2014 09:06

    Othmar Karas ist für mich die Reinkarnation von Joseph Goebbels.

  10. Haider
    25. Januar 2014 23:51

    AU spricht von „von vier kleineren Bundesländern“, wo ÖVPler aufmucken. In mindestens zwei anderen Bundesländern gibt es die ÖVP praktisch nicht: in Wien und im Burgenland; hat sie in Kärnten schon jemand gesehen? Jetzt haben wir schon sieben schwarze Phantome. Der NÖ-Tyrann und der OÖ-Grünverbinder sind das letzte Bundesländeraufgebot. Können Sie sich vorstellen, daß diese Partei vor gar nicht so langer Zeit staatstragend war?
    Die schwarze Ex-Finanzministerin läßt ihren eigenen schwarzen Nachfolger und Parteihäuptling ins schwarze Loch laufen. Der schwarze Sektionschef im schwarzen Finanzministerium legt seinem eigenen schwarzen Parteiobmann ein verfrühtes faules Osterei: Geht’s perfider?
    Und nun zum letzten Absatz von Dr. Unterbergers Beitrag. Es waren die Wiener Genossen, die den kommunalen Wohnbau in ihrer Stadt auf fast Null reduzieren mußten, um ihre eigenen Pleiten und Privilegien zu finanzieren. Privater Wohnbau ist in Wien ohnehin nur mehr etwas für Masochisten. Einige schwarz-rote Wohnbaugenossenschaften tun zwar so, als würden sie erschwinglichen Wohnraum schaffen, nur – sie haben längst (siehe Freund) jegliche Bodenhaftung verloren. Und ganz abgesehen von allem drum herum: Dieses Thema wurde von Deutschlands Linken entdeckt und jetzt springen halt unsere Marxisten auf. Früher hieß es „Ex oriente lux“; heute heißt es: „Ex SPD crux“

    • Brigitte Imb
      25. Januar 2014 23:59

      Pardon, aber verteidigen Sie bitte keinen Parteiobmann der seine eigene Ministerin gemobbt hat um deren Posten zu ergattern, obwohl er von der für ihn neuen Materie nicht wirklich viel versteht.

    • machmuss verschiebnix
      26. Januar 2014 00:08

      @Brigitte Imb,

      in wessen Auftrag hat er das getan (war als Feststellung gemeint , nicht als Frage :) )

      .

    • Brigitte Imb
      26. Januar 2014 00:35

      @ machmuss verschiebnix,

      das fällt mit jetzt glatzt nicht ein was Sie meinen...

  11. machmuss verschiebnix
    25. Januar 2014 22:15

    Mit einem einzigen Satz von A.U. ist der Kern der Misere beschrieben:
    » Die Österreicher hören ihn (den Satz von den Strukturreformen) schon seit
    30 Jahren «

    Dieser Satz beschreibt ein staatliches System, welches nicht nur reformresistent
    ist, sondern aufgrund der eigenen Verfaßtheit gar nicht dazu in der Lage ist !
    "Die Misere liegt nicht in erster Linie an den handelnden Personen" (© WK) - stimmt,
    weil der gesamte Parteien-Parlamentarismus KEINE ANTWORT auf die Anforderungen
    einer globalisierten Wirtschafts-Welt hat.

    Junge aufstrebende Unternehmen haben diese Antwort und gehen damit in die
    aufstrebenden Märkte. Die staatlichen Ausbeuter (Sozis, Gewerkschaften,...)
    können aber dorthin nicht folgen (Gott sei's gedankt), die können nur hier
    zulande immer noch mehr aus Unternehmen und Angestellten heraus pressen und
    gefährden damit unseren Wohlstand noch effizienter, als sie es mit der sozialen
    Lizitations-Politik seit Kreisky schon taten (die Unternehmen wandern ins
    Ausland ab).

    Was da passiert (wirtschaftlich) ist der Sieg von kleinen, beweglichen und
    effizienten Einheiten über das Gegenteil davon, über einen staatlichen Moloch,
    der noch immer mit Methoden und Lösungen aus der vor-industriellen Zeit zu
    punkten versucht.

    Wir - die Wähler - sollten endlich verstehen, daß es für politische Versteinerung
    KEINE LÖSUNG und schon gar KEINE REFORM geben kann !

    Wer erwartet ernsthafter Weise von einem paleolitischen Skelett im Haus der Natur
    eine stetige Regeneration (.. der Volkspartei © WK).

    Es braucht einen radikalen Paradigmen-Wechsel, es braucht völlig neue
    Denkansätze für ein zukünftiges europaweites Verwaltungs-Model. Was wir
    derzeit haben, sind viele nationale Polit-Saurier, die den großen EU-Saurier
    füttern, weil sie sich davon ihren eigenen Fortbestand erhoffen. Sie verursachen
    aber damit schon mittelfristig den Untergang Gesamt-Europas !

    .

    • Brigitte Imb
      25. Januar 2014 22:32

      Was wir brauchen, bräuchten, usw.... erinnert so ein bißchen an Steinbrücks "hätte, hätte Fahrradkette".
      Ich frage mich wirklich sehr, oft ob unsere "Eliten" aus Politik u. Wirtschaft wirklich so dumm sind den Karren nicht in die richtige Richtung zu lenken od. ob dabei System dahintersteht. Eher Zweiteres und dieses sieht bei der Schröpfung der Steuerzahler für jeden Furz auch die fixe Alimentierung der zigtausend politischen Minderleister als fixen Wirtschaftsbestandteil vor.
      Solange diese Politmöchtegerne ihrem Reglementierungswahn frönen können, werden alle leiden.

    • machmuss verschiebnix
      25. Januar 2014 22:40

      Brigitte Imb,

      es liegt an der Beschaffenheit des Systems, daß dort nur linientreue Anpaßlinge
      hängen bleiben. Ich würde gar nicht behaupten, daß es lauter "Minderleister" sind,
      die sind nur Eines auf keinen Fall : Quer-Denker die frischen Wind rein bringen ! ! !

      .

    • Brigitte Imb
      25. Januar 2014 23:15

      machmuss verschiebnix,

      stimmt schon, Entschuldigung, die Anpaßlinge (danke!) u. Systemlinge leisten natürlich gewissenhaft ihre Arbeit, die aber im Grund keiner braucht. Und selbst wenn ein Querdenker darunter wäre, der würde "erschlagen" werden.

  12. machmuss verschiebnix
    25. Januar 2014 20:12

    Hat jemand Infos (links etc. ) über die Stoßrichtung der neuen Allianz vom "Dobermann" ?
    Wohin soll diese "Reise" gehen ? Schlagworte hörte man ja von allen Bewerbern zur
    Genüge, aber wie tickt dieses "Drei-Gestirn" ?

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1510831/Stadler-tritt-mit-ChristenPartei-bei-EUWahl-an

    Ob denen wohl klar ist, die mit der aktuellen EU kein Preis zu gewinnen ist - Brüssel
    reagiert so schnell auf Probleme, daß es sich von selber erledigt, bevor alle nationalen
    Sonderwünsche untergebracht werden können.

    .

  13. Inger
    25. Januar 2014 19:09

    Spindelegger und die ÖVP - da fragt man sich, wie es so weit hat kommen können.
    Spindelegger mag es ja gut meinen, aber er ist einfach nicht Herr der Lage und ich halte ihn auch in Personalangelegenheiten der ÖVP für verantwortungslos. Die alten Männer der ÖVP, die selber nicht besonders reüssiert haben, matschkern von aussen hinein, wissen alles besser, wie Buscek z. B. aber das hilft natürlich auch nicht. Und wenn der Cherf zur Verschleierung der eigenen Schwächen einen Jungstar braucht, dann mag das ja nicht die schlechteste Lösung sein, wenn man zeigt, dass es auch Nachwuchs gibt - es hat genug Politiker gegeben, die es verabsäumt haben, zeitgerecht für geeignete Nachfolger zu sorgen. Aber das Talent eines Jungen zu erkennen und ihn sofort zu verbraten halte ich persönlich für verantwortungslos.
    Sebastian Kurz kommt mir vor wie früher Menschen mit besonderen Eigenschaften, die man als Sehenswürdigkeit auf die Jahrmärkte geschleppt hat. Den jungen Aussenminister reicht man auch herum und beäugt ihn, aber nicht wegen seiner Fähigkeiten sondern ob seiner Jugend. Wenn man diesbezügliche Meldungen im deutschen Fernsehen z. B betrachtet, dann wird diese meine Meinung nur bestätigt. Man hätte den Herrn Kurz ja ein paar Jahre "mitlaufen" lassen können, sodass er sein Studium abschliessen kann und dann, dann wäre es immer noch Zeit genug gewesen, so dann die ÖVP noch in Regierungsverantwortung ist natürlich. Aber einen jungen Menschen so zu verheizen und dann wird gezwungenermassen einer überbleiben, der alles tut, dass er in der Politik bleiben kann, sonst hat er ja nichts gelernt. Es ist ja nicht unbedingt erstrebenswert, so wie seinerzeit Dr. Viktor Klima, der meiner Erinnerung nach an die 40 Semester gebraucht hat, um sein Studium zu beenden. Na ja er hat's wenigstens beendet, aber das ist ja auch nicht jedermanns Sache, wenn man dann an einen gewissen Lebensstandard gewöhnt ist, darauf wieder zu verzichten.
    Ein Parteichef, der so verzweifelt versucht, Chef zu bleiben, ist eigentlich ein bedauernswerter Mensch. Der bietet eine Show nach der anderen und keine kommt an. Das muss ihn eigentlich deprimieren. Denn sowas von daneben wie die überdrehte Fernsehshow, das hat ja schon fast Stronachformat gehabt.
    Ein Vizekanzler und Finanzminister der so verzweifelt am Weg ist, kann kein guter Minister sein, denn er muss sich mehr mit sich selber beschäftigen als mit den anstehenden Problemen in seinem Ministerium.
    Ich stelle fest, dass es keine Führungspersönlichkeiten mehr gibt und so eine Person würde gerade das Finanzministerium dringendst brauchen, weil das Versprechen und Brechen hat absolut keine Qualität!!

    • Brigitte Imb
      25. Januar 2014 19:22

      Spindelegger sollte sich bei "Wetten daß..." bewerben. Bei geeigneter Fragestellung, wie z.B. "Ich wette, daß ich nicht Parteiobmann bleibe" hätte er guten Chancen als Gewinner hervorzugehen.

  14. oberösi
    25. Januar 2014 18:57

    Der Mut zum Zeichensetzen erschöpft sich bei Familienministerin Karmasin offensichtlich in der Nominierung des bekennenden Schwulen Sven Pöllauer zu ihrem Sprecher.
    Und das wars dann auch schon.

    • Undine
      25. Januar 2014 22:13

      @oberösi

      Also, die PC beherrscht sie, die neue "Familien"!-Ministerin! Wem wird da wohl Tribut gezollt? Wurden ihr Vorwürfe gemacht, weil sie zu wenig Begeisterung heuchelte für die Schwuchteln? Bekam es jemand in den falschen Schlund, daß sie offensichtlich die eigene "normale" Familie hochhält?

  15. Undine
    25. Januar 2014 18:55

    So ganz nebenbei konnte man heute im Mittagsjournal von der neuesten politischen Fusion hören: Die NEOS tun sich mit dem LIF zusammen---wen wundert das? Es hätte mich eher gewundert, hätten sich "diese beiden" NICHT gefunden und zusammengetan. Haselsteiners Geldquelle wird ordentlich sprudeln müssen, damit diese zwei unnötigen Parteien nicht gemeinsam untergehen.

    • Hummel 2 (kein Partner)
      26. Januar 2014 09:58

      Ich finde es eigentlich als Sauerei, dass die Neos die Bürger erst nach der Wahl darüber informierten, dass sie mit dem LIF zusammen gehen. Für mich war das bereits vor der Wahl klar, aber viele Wähler waren so blauäugig und haben das nicht gewusst. Denn wenn die Wähler das vor der Wahl gewusst hätten, dann hätten die Neos sicherlich nicht so viele Stimmen bekommen. Nun wissen die Neos-Wähler, dass sie in Wirklichkeit eine ultralinke Partei gewählt haben. Selber Schuld bei dieser Naivität !

  16. RR Prof. Reinhard Horner
    25. Januar 2014 14:51

    reinhard.horner@chello.at

    Karas sei "europafanatisch"? Ich halte ihn für vernünftig engagiert. Dies zum Unterschied von "Europaskeptikern", die in Wirklichkeit längst zu Europagegnern abgeglitten sind.

    • oboam (kein Partner)
      26. Januar 2014 19:18

      Herr Horner: Gegen ein ausuferndes Beamtentum zu sein, welches in Absahnermentalität die irrsten Wahnideen produziert, um nach Aussen Engagement zu schauspielern, ist sicher nicht Europagegnertum.

      Die Pendelbewegungen von wahnsinnigen Engagments eines aufgeblasenen Beamtentums hinüber in Oppression und Vertiefung von Spannungen zwischen "Zahlern" und "Bezahlten" sind kurz ...... und genau dieser aufgeblasene Teil ruiniert bzw beeinträchtigt auch die Arbeit der Vernünftigen die wirklich sinnvolle Arbeiten durchführen.

  17. Josef Maierhofer
    25. Januar 2014 14:23

    Was könnten die Parteien tun und was tun sie tatsächlich ?

    Schon richtig, die Kritik an den Parteien, an SPÖVP, an SPÖ, an ÖVP, etc., schon richtig die Hinweise auf die Fehler, die gemacht wurden und werden.

    Mein großer Kritikpunkt ist es, dass man keinerlei wirkliche Strukturreformen angeht und ausschließlich Selbstbedienung und Klientelbedienung betreibt. Darum auch der Zusammenschluss zu einer SPÖVP als 'Regierung' (leider nur formal, denn es regieren die Linken das Land wirklich alleine).

    Da die Linken das Land regieren, und auch solche Gesetze mit Nebensächlichkeiten erlassen, statt den Ernst der Lage zu erkennen und die einmalige Chance einer Mehrheit zu nützen, tatsächlich Strukturreformen zum Überleben Österreichs auszuführen, was allen in Österreich helfen würde, fährt man weiter die Blockier- und Selbstbedienungsschiene und damit Österreich per Verschuldung an die Wand. Für die Linken gibt es längst kein Österreich mehr, sondern nur mehr die europäische 'Ostmark'.

    Die Hoffnung der Vernünftigen war stets die ÖVP, die aber nicht über ihren (in den letzten 40 Jahren erworbenen) Schatten springen kann. Es gab in dieser Zeit nur mit Dr. Schüssel eine Ausnahmeerscheinung.

    Sie könnten Österreich verbessern, tatsächlich aber verschlechtern sie Österreich und schaffen eine schwere Bürde für mehrere Generationen. Dafür wurden sie sicher nicht gewählt. Sie wurden gewählt um für und nicht gegen Österreich zu handeln und nicht für Klientel. Die Wahlversprechungen waren ein glatter Wahlbetrug.

    Der Glaube der Linken, der Staat könnte irgendwas verbessern, ist ein Irrglaube.

    Wahr ist vielmehr, dass allein die Vielfalt des privaten Engagements, das man nicht behindern sollte, die Arbeit schafft, die wir bitter nötig haben.

    Weder eine Partei schafft was, noch vertritt sie, außer sich selbst und die Klientel, jemanden, noch tut sie was, noch übernimmt sie Verantwortung, sie sorgen nur per Gesetzesabstimmung für Stillstand, Blockade, Steuererhöhung, Privilegien, Ungleichheiten, sozialen Unfrieden, Sozialzuwanderung, Perversionen, etc.

    Die neuen Parteien sind der Ausdruck der Verzweiflung der Österreicher, die mit den Nichtwählern die Mehrheit stellen.

  18. Politicus1
    25. Januar 2014 11:31

    Karas wird von der ÖVP ermächtigt, seinen EU-Wahlkampf alleine zu gestalten.
    Damit wird er natürlich auch das - derzeit zu erwartende - im Vergleich zur letzten Wahl schlechtere Ergebnis auch ALLEINE zu tragen haben.
    Allerdings scheint Karas etwas umzudenken:
    in seiner letzten Aussendung schreibt er:
    "Europa für Österreich besser machen"
    "Das bedeute gleichzeitig auch, dass weniger Europa dort besser sei, wo es die Bürgerinnen und Bürger in kleineren Gemeinschaften besser machen könnten: „Weniger Regulierung, weniger Einmischung dort, wo wir auf regionaler Ebene Probleme besser lösen können.“

    • AGLT (kein Partner)
      27. Januar 2014 08:12

      Karas ist treibende Kraft für die Vereinigten Staaten von Europa und der Prototyp eines verknöcherten EUrokraten, der vom Leben des Normalbürgers NULL Ahnung hat. KARAS - NEIN DANKE!

  19. mischu
    25. Januar 2014 11:20

    Der Lack ist endgültig ab bei Rot und Schwarz.
    Wir müssen wenigstens bei der kommenden EU-Wahl ein Zeichen setzen und sie endlich abwählen!

    • mischu
      25. Januar 2014 12:15

      Auch bei den NEOS wurden nunmehr klare Verhältnisse geschaffen.
      Wer sie wählt muß wissen, daß er damit seine Stimme der Nachfolgepartei des unglückseligen Heide Schmidt-LIFs gibt:

      http://orf.at/stories/2215493/

    • Pumuckl
      25. Januar 2014 18:05

      @ mischu 11:20

      ABWÄHLEN werden wir Eugen Freund und Othmar Karas als Spitzenkandidaten ihrer Parteien wohl nicht können.

      Aber wenn der Herr Vizepräsident des EU - Parlamentes Karas und sein bald auch LIEBER FREUND EUGEN durch gebührende Stimmenverluste geschwächt, quasi " MIT BLAUEN AUGEN ", in das nächste EU - Parlament einzögen, wäre das
      für Brüssel wirklich ein wichtiges Zeichen.

      SCHLIMM GENUG, DASS VERMUTLICH DER WIDERLICHE SCHULZ ODER
      " ZENTRALIST " JUNKER NÄCHSTER KOMMISSIONSPRÄSIDENT IST ! ! !

  20. dssm
    25. Januar 2014 08:44

    Lieber Herr AU!
    Negative Zinsen brauchen wir jetzt wirklich nicht.
    Die NZZ hat neulich festgestellt, daß Österreich nur deshalb eine Inflation hat, weil der Staat ständig Gebühren und Abgaben erhöht (wir sind diesbezüglich offensichtlich Europas Nummer 1).
    In Wahrheit sind wir längst in der Deflation! Kein Wunder, wir Unternehmer sind ja die Parias dieser Gesellschaft und der Gründerboom (?!) besteht aus Arbeitslosen, welche noch nicht wissen wie es ist der 'Feind' zu sein. Entsprechend entstehen keine gut kapitalisierten Firmen.

    • fxs (kein Partner)
      26. Januar 2014 09:20

      Deflation?

      Aufwachen bitte!!

      Dass Sachwerte ständig teuerer werden, weil die Leute nicht mehr an die Werthltigkeit des Geldes glauben hat ja sogar die Nationalbank mit ihrere Stellungnahmen zu den Grudstücks-, Büro- und Wohnungspreisen in Wien schon festgestellt.

      Viel schlimmer ist jedoch die Inflation im täglichen Leben. Essen gehen, überhaupt Konsumation in den Lokalen ist wesentlich mehr teurer geworden, als die offizielle Inflationrate behauptet.
      Sogar die Kommunen argumentieren ihre saftigen Gebührenerhöhungen mit der "allgemeinen Teuerung".

    • Gerald (kein Partner)
      27. Januar 2014 12:06

      @fxs
      Diese Inflation wird aber eben großteils staatlich induziert. Wenn z.B. die Motorbezogene Versicherungssteuer angehoben wird, so wird auch für die Unternehmen der Fuhrpark und der Transport ihrer Produkte teurer, das müssen sie natürlich auf den Preis aufschlagen. Ebenso wie alle anderen staatlichen Belastungen, seien es Gebühren, oder Streichung von Vergünstigungen. All das zahlt letztlich der Verbraucher. Rohstoffe sind hingegen nicht teurer geworden, eher billiger, ebenso wie Öl. Bei den nichtstaatlichen Faktoren herrscht also schon eine Deflation, nur der Staat in seiner Abkassierwut sorgt für ein Steigen der Preise und somit eine Inflation.

  21. Wertkonservativer
    25. Januar 2014 08:13

    Ich gestatte mir heute - als bekennender Schwarzer - die leicht ketzerische Frage an Sie, werter Dr. Unterberger, zu richten, wie Sie sich die ideale bürgerliche Volkspartei unseres Landes vorstellen könnten.
    Gut, Sie schreiben ja eh fast täglich über die Fehler, Ungeschicklichkeiten, Subordinationen der schwarzen Länderfürsten, und die Sie übermehrheitlich akklamierende Bloggergemeinde legt meist noch ein Schäuferl zu!

    Der Grund für die ÖVP-Misere liegt nmA. nicht in erster Linie an den handelndenen Personen, sondern ist aus der Zeit heraus zu verstehen, in der wir leben.

    Völlig klar, dass weitgehende Abkehr von der Religion, Reduzierung der Bauernschaft und des bildungsbürgerlichen Personals - zusätzlich zu den selbstproduzierten Fehlern -ganz wesentlich zur "Ausdünnung" der Volkspartei enorm beiträgt.

    Nur, liebe Freunde, was bleibt uns zu tun, um unsere Werthaltungen und Ideale in der politischen Landschaft vertreten zu wissen?

    Die neuen politischen Gebilde, wie die Neos oder die "Franks", werden uns mit ziemlicher Sicherheit nicht weiterhelfen können. Zu unklare Zielsetzungen, fehlende bis mangelnde Strukturen, Zuspruch lediglich von Frustrierten und Unzufriedenen, ohne genügend Kaderpersonal!
    Da meint Ihr, könnten wir Bürgerliche Hoffnungen in eine kraftvolle und werteerhaltende Vertretung in der politischen Arena setzen?

    Na, ich weiß nicht! Da bleibe ich lieber ein Schwarzer und hoffe doch auf eine möglicherweise langsame, jedoch stetige Regeneration der Volkspartei!
    So bin ich halt!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      25. Januar 2014 08:24

      Na, bei meiner Aufzählung der "Alternativen" wollte ich natürlich auch auf die Freiheitlichen hinweisen, wurde dann jedoch familiär abgelenkt und vergaß, die Blauen zu taxieren: nun, die sind schon eine Alternative, jedoch nicht gerade für mich!
      Sie sind mir darob ja hoffentlich nicht böse, oder?
      (mail to: Gerhard@michler.at

    • Freak77
      25. Januar 2014 09:32

      @ Wertkonservativer

      Österreich würde dringend eine funktionierende, von einem machtbewussten, mit allen Wassern gewaschenen und hochbegabten Mann wie Dr. Schüssel geführte "Österreichische Volkspartei" brauchen! Dr. Schüssel war sowohl in Österreich, im Umgang mit den Bundesländern als auch außenpolitisch souverän.

      Zur Zeit der Schwarz-blauen Regierung gab es Strukturreformen in Österreich, die nachhaltig wirkten, man denke z.B. an die Pensionsreform und an die ÖIAG.

      Es ist durchaus möglich & denkbar, dass in den Reihen der Schwarzen ein hochbegabter Mann oder Frau über sich hinauswächst und eine ähnliche Karriere wie Dr. Schüssel hinlegt. Ich würde es mir wünschen.

      (Wenn da jemand an Sebastian Kurz denkt, so würde ich diesem raten sein Studium abzuschließen, denn das wäre ein ständiger Kritikpunkt von Gegnern. - Schüssel hatte ein abgeschlossenes Studium)

    • Wertkonservativer
      25. Januar 2014 09:56

      Ganz Ihrer Meinung, liebe(r) Freak77:

      doch auch unseres gemeinsamen Freundes Dr. Schüssel's Charakterbild "schwankt
      ja inzwischen in der Geschichte"!
      Lesen Sie z.B. bitte die ihm gestern durch @ Scipio verpasste "Anpinkelung", und meine anschließende resignierende Replik!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • hamburger zimmermann
      25. Januar 2014 11:02

      @ Wertkonservativer
      @ Freak77

      Herr Kurz als Schüssel-Nachkomme? Da lachen ja wirklich die Hühner. Nach einer Endlosstudiendauer von zehn Jahren haben intelligente Menschen zwei Doktorate, Herr Kurz hingegen stellt sein Studium "ruhend" und wird Minister.

      Und auf eine Frage, wer oder was denn "Ben Bella" sei, käme 100pro der Aufschluß: "Diese italienische Schönheitskönigin war aber noch nicht im Geilomobil".

      Ich mag Schüssel wegen des Eurofighter-Skandals nicht, wo Riesensummen Steuergeldes in was weiß ich welche Taschen gewandert waren. Mancher Vergleich mit Nachkommen entspricht aber dem Kontrast zwischen Olymp und Naschmarkt.

      .

    • Pumuckl
      25. Januar 2014 13:08

      @ hambureger zimmermann 11:02

      " . . . Endlosstudiendauer von zehn Jahren haben intelligente Menschen zwei Doktorate . . . "

      Ich bin ja auch der Meinung, daß die ÖVP Kurz ebenso wie auch schon viele Andere zuvor in Positionen verheizt für die er NOCH nicht reif ist.

      ABER ALS SEBASTIAN KURZ STAATSSEKRETÄR WURDE, WAR ER 24 JAHRE + 8 MONATE ALT, UND HAT VOR DIESER ZEIT AUCH SEHR AKTIV WAHLGEKÄMPFT !

      Ihr Angriff steht somit auf schwachen Beinen, wenn Sie S. Kurz vorwerfen daß er
      sich nicht mit 2 Doktoraten schmücken kann!

    • Josef Maierhofer
      25. Januar 2014 15:00

      @ Wertkonservativer

      Sie haben schon recht, wenn sie sagen, nörgeln ist leichter als tun.

      Für mich ist das ein Ausdruck der Unsicherheit, verursacht durch die Spaßgesellschaft.

      Hätten die teilweise wohlstandsverwahrlosten Akteure von der ÖVP Sicherheit und Kernigkeit statt Weichheit und Linksideologie (teilweise), dann wäre es nie zu einer solchen Blockadekoalition gekommen und es wären Neuwahlen angestanden, als ein mögliches Signal, es ist jetzt ernst geworden. Man hätte über die hier auch schon tausendmal diskutierten Strukturreformen reden müssen, das hat man nicht getan, sondern einen 'Koalitionspakt' ohne Inhalt unterschrieben. Im Gegenteil, man hat Frau Prammer verkünden lassen, dass man den Bundesrat abschaffen könnte, statt dass man das bei den überhasteten Koalitionsgesprächen verlangt und verhandelt hätte.

      Ich unterstelle Selbst- und Klientelbedienung als Motiv für diese (Blockade-) Tat an Österreich.

      Es wäre die Oppositionsrolle, die Dr. Schüssel ausgeübt hätte als damals Zweiter, hätte man ihn nicht abgesägt und nicht die Pröll-Sippe übernommen. Jetzt ist es dann bald so weit, dass die ÖVP 3. oder sogar 4. wird. Das sehen viele hier so und deshalb diese Kritik, denke ich zumindest. Immerhin habe ich über Jahrzehnte auch die ÖVP gewählt, solange mir die Abweichung von den Tugenden nicht bewusst war.

      Auch haben Sie recht damit, dass der Bauernbund kleiner wird, weil die Agrarindustrie keinen Platz mehr haben will für die Bauern. Sie kommen wieder als BIO-Bauern, ich wage das zu prognostizieren, noch bevor alle vergiftet worden sind. In meinem Dorf ist von 8 Bauern noch einer übrig geblieben, der sich mit einem angeschlossenen Fleischereibetrieb und ab Hof Verkauf über Wasser hält.

      Da die Konservativen ausfallen und nach links abdriften und bei jedem ärgerlichen Unfug mitmachen mit den perversen Österreichzerstörern den Linksgrünen, bekommen die Rechten die Oberhand bei den Wählerstimmen stattdessen. Das ist meine Sicht der Dinge.

      Österreich würde die ÖVP dringend brauchen, aber eine solche nicht. Ich hoffe, ich konnte das rüberbringen, was ich dazu sagen wollte.

      Konkret sind es die Beachtung der Werte, das entschlossene Angehen der notwendigen Reformen und die entsprechende Darstellung, das Herausrücken der vollen Wahrheit und der Standhaftigkeit, die derzeit dort in der ÖVP so sehr fehlen, dass man das nur kritisieren kann, mehr Stimme hat man nicht.

    • Inger
      25. Januar 2014 19:28

      Wertkonservativer, zu meinen, da bleib ich lieber ein Schwarzer und hoff..
      Das ist eine Einstellung, die eine gewisse Stärke zeigt, denn zu einer Partei zu halten, bei der man hoffen muss, dass... Da gehört schon Mut, Kraft und Ausdauer dazu.
      Aber ich hätte einen anderen Vorschlag: wenn man der Meinung ist, bei einer Partei passt nicht alles und man könnte, sollte, müsste,.. dann gibt es nur eine Möglichkeit: sich zur Verfügung stellen! Heutzutage ist doch jede Partei froh, wenn sich wer aktiv einbringt und es ist ja nicht einmal mehr unbedingt notwendig Parteimitglied zu werden!!!

    • Wertkonservativer
      26. Januar 2014 07:59

      Werte(r) @ inger:

      danke für Ihre freundliche Replik.

      Bitte jedoch um Verständnis, dass ich mich mit knapp 81 nicht mehr in der Lage fühle, aktiv im politischen Leben mitzumachen.
      Das Wenige, das ich für meine Partei noch tun kann, tue ich hier im Blog!
      Würden nur etwas mehr bürgerliche Menschen zumindest soviel zur Verteidigung und möglichen Regenerierung der Volkspartei beitragen, wie ich es mit meinen schwachen Kräften zu tun versuche!

      Freundliche Grüße,

      Gerhard Michler

      (mail to: Gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      26. Januar 2014 18:18

      Was, Herbert Richter,
      hat der junge Kurz mit meiner letzten Wortmeldung hier und mit meinem Alter zu tun?
      Für mich ist Kurz auf jeden Fall DIE Zukunftshoffnung der Volkspartei!
      Dass @ Freak 77 ihm höherstehend die Fortsetzung und Beendigung seines Studiums anrät, ist doch nichts Negatives!

      Sie sind richtiggehend verbohrt in der lächerlichen Bemühung, mir irgendwelche Bosheiten unterzujubeln!
      Motschkern, einfach motschkern, das können Sie! Was können Sie sonst noch?

      (mail to: gerhard@michler.at)

  22. Brigitte Imb
    25. Januar 2014 02:15

    Spindeleggers verzweifelte Versuche charismatisch aufzutreten gehen völlig ins Leere. Diesen Mann kann man nicht mehr ernst nehmen und ich glaube nicht an Ruhe in der ÖVP. Im Gegenteil, dort prodelt es gewaltig und die Sesselbeine Spindeleggers sind morsch und angesägt.
    Sollte zudem die ÖVP am 25. Mai nicht den ersten Platz ergattern, läutet mit Sicherheit das Totenglockerl recht schrill. Ev. für beide, Spindi u. Karas.

    Warum ereifern sich ausgerechnet zwei parteifreie Minister, Karmasin u. Brandstetter, über nicht einwandfrei dem christl. Glauben entsprechende Gesetze? Will man so den Anschein erwecken wie gut sich doch die ÖVP mit den Roten versteht, also wie "g´scheit" all diese Entscheidungen sind und falls sich jemand muckiert besteht immer noch die Ausrede, daß die parteifreien Minister halt "frei" von den christlichen Wurzeln argumentieren.

    Ja und zur SPÖ bleibt nur noch zu sagen, daß sie in den eigenen Reihen das Spekulieren einstellen sollen. Das potentiell dadurch freiwerdende Geld - weil ja nicht verspekuliert und verlustig - kann ungeniert sofort für billigeres Wohnen investiert werden. Ebenso unsinnige Fördergelder für unnötige Vereine sofort stoppen und der Wohnungsnot widmen.

    • AGLT (kein Partner)
      27. Januar 2014 08:15

      "läutet mit Sicherheit das Totenglockerl recht schrill. Ev. für beide, Spindi u. Karas."

      Das wäre ja eine wirklich schöne Aussicht auf Besserung!





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