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Not in my Backyard oder das Wiener Florianiprinzip

Die Wiener Politik wird immer stärker von einem sich verengenden Kirchturmshorizont geprägt. Diese Denkweise zeigt sich vor allem, seit immer mehr Macht an die Bezirke gegangen ist. Zwar war auch schon die Trennung zwischen Wien und Niederösterreich vor fast einem Jahrhundert ein Unsinn; diese Trennung hat ja seither viele Probleme zwischen Wien und den großen Umlandgemeinden ausgelöst. Aber noch viel schlimmere Konsequenzen hat die zunehmende Verschiebung wichtiger Entscheidungen vom Rathaus an die 23 Bezirke während der letzten Jahrzehnte.

Politiker haben eine überragende Priorität: die eigenen Wähler. Für einen Bezirkspolitiker sind das naturgemäß nur die im Bezirk wohnenden Menschen und nicht etwa die Wiener oder Niederösterreicher aus anderen Wahlsprengeln. Dies gilt auch dann, wenn diese beruflich oder als Klienten, Patienten und Kunden mit dem betreffenden Bezirk viel zu tun haben. Dies gilt auch dann, wenn Unternehmen, Ärzte, Anwälte und sonstige Dienstleister in diesem Bezirk arbeiten und Kunden dorthin anziehen. Sie alle haben aber dort kein Wahlrecht und sind für die lokalen Politiker daher irrelevant.

Diese Entwicklung führt zwischen den beiden Bundesländern und zwischen den Wiener Bezirken zu immer absonderlicheren Situationen.

Zwischen Wien und Niederösterreich leiden etwa Hunderttausende darunter, dass alle Wiener U-Bahnen an den Stadtgrenzen enden. Dabei sind Klosterneuburg, Purkersdorf, Schwechat und insbesondere der Süden bis Baden de facto schon untrennbar geschlossenes Wiener Siedlungsgebiet. Die Menschen arbeiten in einer Gemeinde, in einem Bezirk. Sie wohnen in einem anderen. Und kaufen in einem dritten ein. Für sie ist aber alles eine Einheit.

Für die Gemeinden und (in Wien) die Bezirke jedoch nicht. Dort wird immer nur nach den Bedürfnissen der eigenen Wähler geplant.

Dabei ist Wien eigentlich gleichzeitig Land, Politischer Bezirk und Gemeinde. Die Kompetenzen der Wiener Bezirke sind nur administrative Ausgliederungen einer verfassungsrechtlich einheitlichen Stadtverwaltung. Die Verfassungslage wird aber zunehmend ignoriert.

Je kleinteiliger solche Körperschaften werden, umso absurder sind die Ergebnisse dieser Fehlentwicklung. Das ist umso mehr der Fall, je stärker die Ausgaben-Verantwortlichkeit von den Einnahmen getrennt ist. Dadurch schauen politische Gremien nicht mehr auf die Folgen der eigenen Entscheidungen für die Steuereinnahmen.

Das Steuereinkommen ist in Österreich stark auf die Arbeits- und Einkaufsplätze hin orientiert. So ist Vösendorf (mit der Shopping City Süd) eine der reichsten Gemeinden Österreichs. Wohnort ist es aber nur für ganz wenige der Menschen, die dort ihr Geld lassen.

Besonders deutlich sieht man die Dummheit eines solchen Systems an Hand der Kurzparkbezirke. Hat sich die Einführung der Kurzparkzonen für die regionalen Arbeitsplätze anfangs durchaus positiv ausgewirkt, so drohen nun politische Entscheidungen zum gegenteiligen Effekt zu führen.

In den letzten Jahren hatten die sich immer mehr ausdehnenden Kurzparkzonen durchaus positive Wirkungen für Unternehmen in den betroffenen Gebieten. Viele Autofahrer konnten wieder zu Geschäften, Ärzten usw. fahren. Sie konnten dort ein, zwei Stunden ihre Einkäufe und Konsultationen erledigen und dann wieder wegfahren und den Parkplatz für den nächsten Nutzer räumen. Das hat die Stadt in der Konkurrenz mit dem Umland gut positioniert.

Viele Ziele sind halt nur mit dem Auto gut erreichbar; man braucht – wenn es nicht um die direkte Umgebung einer U-Bahn-Station geht – mit dem Auto vielfach deutlich weniger Zeit ans Ziel; man kann mit Gehbehinderten zum Arzt fahren; und nur sehr wenige Menschen haben Lust, sich nach einem Einkauf mit Säcken bepackt in öffentliche Verkehrsmittel zu zwängen. Nicht einmal Grüne tun das, obwohl sie immer behaupten, wie toll doch die „Öffis“ wären.

Die flächendeckenden Kurzparkzonen sind eine deutliche Verbesserung im Vergleich zu früheren Zeiten. Jene Zeiten sind freilich manchen aus dem Gedächtnis verschwunden. Damals sind Beamte und Angestellte oft schon eine Stunde vor Arbeitsbeginn in die Stadt gefahren, um nur ja einen der Gratisparkplätze zu bekommen. Sie haben dann halt im Auto gefrühstückt und Zeitung gelesen. Alle Parkplätze waren voll, auch in zweiter Spur standen Fahrzeuge. Jene hingegen, die Geld ins Stadtzentrum gebracht hätten, wurden abgeschreckt.

Währing und Döbling sind derzeit (noch) nicht Kurzparkzone. Sie sind die weitaus zentrumnächsten Gebiete ohne Pickerlpflicht. Ihre Situation ist nur mit der Parteipolitik erklärbar. Sie sind nämlich (so wie auch das etwas außerhalb liegende Hietzing) schwarz regiert und haben daher auf ein unsensibel vorgebrachtes Diktat der rotgrünen Stadtregierung negativ reagiert.

Diese Dummheit beider Seiten hat in den genannten Bezirken nun sehr negative Folgen: Sie sind heute von stadtfremden Autos total zugeparkt. Diese bleiben oft wochenlang am gleichen Platz stehen. Dennoch reagieren die Bezirke nicht, weil sie nicht mehr aus ihrer parteipolitischen Fixierung herauskommen.

In Währing ist beispielsweise sogar ein Antrag von Gewerbetreibenden und Geschäften abgewiesen worden, wenigstens lokal eine kleine Kurzparkzone einzurichten, damit Kunden parken können. Etliche Betriebe haben daraufhin zugesperrt und den Bezirk verlassen. Egal. Sie waren ja keine Wähler.

Die flächendeckenden Kurzparkzonen in anderen Bezirken sind hingegen – vorerst – ein voller Erfolg. Statt nur eines Ganztagnutzers (ohne Beitrag zur Wertschöpfung) können so im Laufe eines Tages fünf bis zehn verschiedene Autofahrer Geld in die innerstädtische Gastronomie, zum Handel oder zu irgendwelchen Dienstleistern tragen.

Aber jetzt schlägt die Kurzsichtigkeit der Bezirkspolitiker zurück: In rapidem Tempo beschlagnahmen sie die Kurzparkplätze und reservieren sie für die Bezirksbewohner. Diese lassen dann ihr Auto oft die ganze Woche dort stehen. Hingegen werden die für die Unternehmen viel wertvolleren Kurzzeitbesucher wieder abgeschreckt.

Nun werden manche einwenden: Aber die Bezirksbewohner zahlen ja für ihr „Bezirkspickerl“. Das ist ein typisch politisches Argument. Denn das, was die Menschen fürs Pickerl zahlen, ist deutlich weniger als das, was Bezirksfremde schon binnen einer halben Stunde zahlen würden. Daher ist das Bezahlargument absolut unsinnig.

Dennoch werden die für Bezirksbewohner exklusiv reservierten Parkplätze, die vor zwei Jahren erfunden worden sind, nun rapide ausgedehnt. Auf Anordnung der grünen Stadträtin Vassilakou und vor allem auf intensiven Wunsch der betroffenen Bezirke können nun schon 20 Prozent aller Parkplätze für Bezirksbewohner reserviert werden. Und alle Pickerl-Bezirke machen mit, ob rot, ob schwarz, ob grün regiert.

Die schwarze Josefstadt war übrigens die erste mit diesem Unsinn. Gerade in diesem kleinen, aber dicht besiedelten Bezirk, in dem es zugleich besonders viele Lokale, Theater, Ordinationen und auch Geschäfte gibt, stößt man bei Kritik an diesem „Fremde Autos brauch ma net“ rasch auf die Gegenfrage: Aber wohin sonst mit dem eigenen Auto der Bewohner?

Dem ist freilich gleich zweierlei entgegenzuhalten. Erstens: Niemand hat um seine Miete (oder den Kaufpreis einer Wohnung) schon das automatische Recht miterworben, zusätzlich um weniger als 50 Cent pro Tag, also fast gratis, ständig acht Quadratmeter öffentlichen Grundes exklusiv nutzen zu können.

Zweitens zeigen sich gerade in der Josefstadt die schweren Defizite der Politik: Sie hat im ganzen Bezirk nur zwei (noch dazu eng beieinanderliegende) öffentliche Garagen errichten lassen. Das ist viel zu wenig. Dabei gäbe es viele Möglichkeiten, im achten Bezirk oder an dessen Grenzen Garagen zu bauen. Insbesondere gilt das rund um das Theater, dessen Provinz-Besucher nun oft schon über eine Stunde vorher anreisen! Etwa unter dem Piaristenplatz könnte man eine Garage errichten (wobei natürlich das prachtvolle Barock-Bild von Kirche und Kloster komplett unverändert bleiben müsste), unter dem Schmidt-Platz, oder insbesondere unter dem Schönbornpark. Bei diesem könnte übrigens im Zuge eines Garagenbaus endlich auch die seit Jahren völlig desolate Umfassungsmauer wiederhergestellt werden.

Natürlich gibt es gegen jedes Garagenprojekt Widerstände. Aber wenn jetzt die Politik den Anrainern das ganzjährige Fast-Gratis-Parken vor der Haustür garantiert, wird der Widerstand natürlich noch größer werden. Was dazu führen muss, dass Wien wieder wie einst total zugeparkt sein wird. Die Arbeitsplätze werden halt noch rascher ins Umland – oder auch ins Ausland – abwandern.

Aber den Bezirkspolitikern mit ihren Kirchturmhorizont ist es ja gleich. Dass dadurch ständig noch mehr Wertschöpfung vertrieben wird, wirkt sich ja weder auf die Bezirke noch deren Budgets aus. Und das Rathaus ignoriert diese Auswirkungen offensichtlich auch.

Glaubt es doch, mittels innerparteilichem Druck sich das Geld auf dem Weg des Finanzausgleichs vom Bund – trotz dessen explodierender Schulden – holen zu können. Weshalb sich das Rathaus alle vielleicht mancherorts unpopulären Anstrengungen erspart, Wien – für Arbeitsplätze wie Autofahrer – wieder interessanter zu machen. Und es unterstützt daher die Ausbreitung des Floriani-Prinzips. Auch wenn sich dieses am Ende immer als ein abgrundtief dummes erwiesen hat.
Heiliger Sankt Florian
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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Januar 2014 02:14

    Rot-Grün haben noch nie wirtschaftlich gedacht und genauso entwickelt sich das einst florierende Wien.
    Und offensichtlich ist ein Großteil der Bevölkerung genauso unfähig ökonomische Zusammenhänge zu erkennen, sonst würden sie nicht diese beiden Versagerparteien mit einer regierungsfähigen Mehrheit ausstatten.

    Die günstige Sozialwohnung ist halt näher als der Klassenfeind Unternehmer!

  2. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Januar 2014 09:30

    Ein rein politisches Problem, aus einem falsch verstandenen Föderalismus.
    Je kleiner die Einheit desto besser läuft es, aber nur wenn dann auch die Verantwortung dazu kommt – sprich, bei politischen Einheiten, die Steuerhoheit!

    Wo ist das Problem? Warum kann man nicht Gemeinden und Bezirken die Einkommenssteuer und die Sozialversicherung eintreiben lassen, sowie den Steuersatz festlegen lassen? Und ein strenges Verbot von Zuschüssen höherer politischer Einheiten. (Aber das hat ja auf europäischer Ebene auch nicht funktioniert, Politiker sind halt einfach Betrüger)

  3. Ausgezeichneter Kommentatorfenstergucker
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Januar 2014 14:42

    Nicht ganz OT

    Typisch Wien:

    Die Polizei verhängt zwar ein Vermummungsverbot liefert aber gleich die Anleitung dazu, wie man es umgehen kann!
    Wenn sowieso mit Gewalt und Ausschreitungen zu rechnen ist, warum verbietet man die Demonstration nicht von vornherein?

    Weil im rot-grünen Wien von linksextremer Seite ALLES toleriert wird.

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Januar 2014 10:22

    Garagenbau ist das einzige, was bei zu wenig Fläche hilft. Genauso, wie das Hochhaus bei zu wenig Fläche genügend Wohnraum schafft.

    Für die Grünen ist das einzige, was hilft, Radfahren, für die Roten ist das einzige, was hilft, kassieren und regulieren, für die Schwarzen auch, für die Blauen weiß ich es nicht.

    Für die Grünen zieht Garagenbau den Verkehr an, was nicht stimmt, denn die Autos fahren dann nicht 20 Mal im Kreis und ein Geschäft ist es außerdem, in Richtung der Selbstbediener- und 'Kahlfraßtruppe' gesprochen, die Meinung der Blauen dazu würde mich interessieren, denn sie müssen damit rechnen, bald in Wien mitreden zu dürfen/müssen, die Ausgrenzung ist enden wollend.

    Tiefgarage ist für mich sicher optimal, weil es das Stadtbild nicht bis kaum beeinträchtigt, Garagenhochhäuser habe ich in Münchens Innenstadt einige gesehen und auch dort geparkt, allerdings zu stolzen Preisen, die man sicher auch hier zahlen müsste.

    Wenn es genug Garagenplätze gäbe, wäre es auch für die Anrainer interessant, diese als Dauerparker zu mieten, statt 'Parkpickerl' zu zahlen ...

    Das will die kleinkarierte Wiener Politik aber nicht, sie wurschtelt dahin, Hauptsache, es kaufen alle ein Parkpickerl, für die Grünen, Hauptsache die Mariahilfer Straße wird Radfahrzone, für die Schwarzen, siehe Frau Stenzel, wäre ein Umdenken leider bitter nötig und für die Blauen, da wäre eine Parteimeinung herauszuarbeiten für dieses Problem, das ständig Wellen schlägt in Wien.

    Um private Investoren anzulocken, müsste Wiens Regierung Rechtssicherheit schaffen und Wiens Grüne endlich mit ihren perversen Bauauflagen zu Umwelt zurückstehen im Vergleich zum Nutzen für Wien und Umwelt (deutlich weniger Stress und Luftverpestung) und das abstoßende und unzulängliche Bild Wiens, das entsteht, wenn man an der Stadteinfahrt liest 'Wien ist anders' zu einem 'positiv anders' abgewandelt werden kann.

    Man kann halt nicht alles mit dem Fahrrad erledigen trotz gut ausgebauter 'Öffis', man kann nicht alles regulieren, man muss halt auch an alle denken, die in Wien zu tun haben.

    Tatsächlich wandern enorm viele Firmen ab ins Umland, aber nicht nur wegen der Parkplätze, sondern auch wegen der kahlfressenden ungünstigen Arbeitsbedingungen in dieser Stadt.

  5. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Januar 2014 21:14

    Die Dummheit begann, als man aus der Hauptstadt Niederösterreichs 1922 ein eigenes Bundesland machte. Irgendwann endeten dann eben alle Straßenbahnlinien wie abgehackt an der Stadtgrenze.
    Was an Resten noch da ist, wird von diesem Lügner Pröll der ja - von der KW-Lobby bezahlt - die Nebenbahnen ruinieren lässt, auch noch zerstört.
    Da geben sich rote und schwarze Sozis nichts.
    Ansonsten tut man was man kann gegen die Autofahrer, ist aber völlig unfähig ein brauchbares Verkehrskonzept zu erstellen.
    Die Stadtbahn hat man auch ruiniert, aber so ist das eben, wenn man nicht bloß Verbrecher, sondern blöde Verbrecher an die Macht wählt.
    Wien hatte eine weitblickende Planung des öffentlichen Verkehrs.
    Aber das war in präsozialistischen Zeiten...

  6. Ausgezeichneter Kommentatormike1
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Januar 2014 08:53

    ich hoffe, dass es endlich gelingt, das anrainerparken auch im ersten bezirk durchzusetzen.

    ich sehe überhaupt nicht ein, warum ich als besitzer eines "parkpickerls" stundenlang parkplatz suchen muss und "ausländer" aus dem umfeld sogar tagelang mittels handyparken (das umgeht die kurzparkregelung) die parkplätze besetzen.

    ausserdem bin ich dafür, dass man mittels einer citymaut die zufahrten in die innenstadt reduziert. oder man sperrt - so wie in salzburg.

    die öffis bringen jeden bequem in die stadt - tag und nacht !

    so schaut's aus, auch wenn es vielen nicht gefällt....

  7. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Januar 2014 08:27

    Speckgürtel rund um Wien:
    Die Bewohner von Wien brauchen z.T. NÖ für Erholung und Freizeit und umgekehrt brauchen die Niederösterreicher Wien für Arbeit, Einkaufen usw. Es ist daher völlig unsinnig, nach Kirchturmpolitik so engstirnig zu denken. So weigert sich die Stadt schon lange, die U6 bis zur SCS zu verlängern, denn damit würden Geschäfte in NÖ unterstützt. Andererseits führt die nicht so effiziente Badener Lokalbahn schon immer dort vorbei, welche sich ohnehin im Besitz der Stadt Wien befindet. Kritisch wird es beim Finanzausgleich, wo es eine Kopfquote gibt und daher vor den Volkszählungen (auf deren Daten das Geld vergeben wird) um jeden Hauptsitzbewohner gerungen wird. Ich habe daher schon einmal vorgeschlagen, bei Zweitwohnungsbesitzern ein Splitting vorzunehmen, wo sowohl Wien als auch NÖ einen Anteil bekommen. Die beiden Du-Freunde Pröll und Häupl sollten öfters bei einem (für den Wiener etwas mehr) Glas Rotwein beisammen sitzen und bessere Vereinbarungen treffen. Diese werden dann sicher von den jeweiligen Landesparlamenten abgesegnet.

    Reservierte Parkflächen in Kurzparkzonen für dortige Bewohner:
    Diese Regelung wurde deswegen geschaffen, da in manchen Stadtteilen die Parkplätze im Vergleich zu den ausgegebenen (verkauften) Parkpickerln sehr knapp wurden. Damit will man den Bewohnern - zumindest theoretisch - einen Parkplatz in Nähe des Wohnhauses "garantieren" und gleichzeitig das Entgelt rechtfertigen. Gleichzeitig werden damit aber diese möglichen freien Kurzparkflächen für Fremde verkleinert, in Summe ändert dies aber im jeweiligen Bezirk nichts.

    Es muss aber auch darauf hingewiesen werden, dass der Verfasser des heutigen Kommentares in einem der erwähnten Bezirke ohne generelle Kurzparkzonen wohnt, daher die ganze Problematik auch aus einer subjektiven Sicht schildert.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHerbert Richter
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2014 15:51

    OT
    Klitschko als zionistischer Agent des US Imperialismus in der Ukraine.
    So werden Bürgerkriege und resultierend daraus bewaffnete Übernahmen provoziert. Müssig zu erwähnen, daß die Befehlsempfänger in der EU geifernd und hyperventilierend ebenfalls die Kriegshetze anrollen lassen.
    Ebenso die Propagandasender ZDF und ARD, zwangsfinanziert vom dumben Bürger, überschlagen sich in manipulativer Hetze für die Vernichtung der gewählten Regierung durch die CIA finanzierte Oppositionsagitation.
    Abscheulich die politische Ausschlachtung und Abwertung der ompischen Spiele in Sotschi durch die Globalisten.
    Das der Islam überall seine todbringenden Bomben ablädt, kann ja mittlerweile der größte Intersozi nicht mehr vertuschen.


alle Kommentare

  1. Tik Tak (kein Partner)
    25. Januar 2014 13:12

    Und auf die einfachste Lösung will auch der Unterberger nicht kommen.
    Da müßte er ja über seinen Schatten springen.

    Ganz Wien wird zu einer einheitlichen, gebührenpflichtigen Kurzparkzone Mo-Fr von 9-18 Uhr, maximal 2 Stunden Abstellzeit, rigorose Überwachung und massive Strafen - ohne Ausnahmen, bestenfalls noch für Behindertenfahrzeuge.
    Keine Dauerparkpickerllösung, wer dauerhaft parken will, soll sich einen Garagenplatz leisten.
    Das wäre, zusammen mit einer saftigen City Maut, eine echte Verkehrsmaßnahme.

    Aber sowas halbwegs Sinnvolles ist ja nicht Sinn und Zweck der "Verkehrspolitik" Wiens.
    Denn da, wie auch bei den meisten Kritikern, regiert bestenfalls Eigennutz.

    Und bevor das jemand falsch versteht, ich pendle, wenn ich in Österreich bin, auch nach Wien ein und hätte überhaupt kein Problem damit, die Kurzparkgebühren zu zahlen.
    Das ist mir meine Bequemlichkeit wert.

  2. socrates
    24. Januar 2014 09:33

    In Frankreich ist von 12h bis 14h keine Parkgebühr zu zahlen. Das kurbelt die Wirtschaft an!

  3. zweiblum
    24. Januar 2014 09:28

    Häupl gegen Pröll, das nenne ich Brutalität!

  4. Torres (kein Partner)
    23. Januar 2014 11:23

    Unterberger nimmt offenbar an, dass die Menschen, die innerhalb des Gürtels wohnen und - na wumm! - auch noch ein Auto besitzen, selbstverständlich locker 500 Euro (oder mehr) monatlich für einen (Garagen-)Parkplatz ausgeben können. Eugen Freund scheint ja hinsichtlich Realitätstverlust betreffend das Durchschnittseinkommen keineswegs eine Ausnahme zu sein.

    • kaffka (Keine Partnerin) (kein Partner)
      23. Januar 2014 11:50

      Torres (kein Partner)
      23. Januar 2014 11:23

      Torres scheint kein Auto zu haben zB in der Josefstadt gibt es hinreichend Garagenplätze um ca 100 Eur pro Monat! (= 3 Eur/Tag!)

  5. kaffka (Keine Partnerin) (kein Partner)
    23. Januar 2014 11:03

    Endlich hat meine schon oft verbreitete Meinung "Das Pickerl ist der Tod der Kurzparkzonen und stellt für die "Anrainer" das Lang-Ganztags (Wochen -Monate) Parken" der Zeit wieder her die vor den an sich nützlichen Kurzparkzonen gegolten haben.

    Die "Anderen" sollen verrecken!

  6. Amalek (kein Partner)
  7. cmh (kein Partner)
    23. Januar 2014 09:29

    Außerdem gibt es da noch das Pendlerunwesen.

    Wenn einer eine zumeist geförderte Hütte im Speckgürtel von Wien erwirbt, dann trägt er damit auch zur innerstädtischen Verödung Wiens bei. Die Wohnungen, die den Neoniederösterreichern dann zu minder sind, werden vom Migrationsproletariat weiter abgewohnt.

    Die edlen Pendler, die keine Kosten und Mühen für ihre Schlafstätte im Grünen und für das auch nicht immer gerade kleine und billige Gefährt ihrer Pendlerei aufwenden werden doch wohl noch etwas für das Abstellen ihres Schlittens erübrigen können.

    • AppolloniO (kein Partner)
      23. Januar 2014 10:46

      Und unsinnigerweise werden diese Pendler auch noch steuerlicherseits gefördert.

  8. cmh (kein Partner)
    23. Januar 2014 09:24

    Einspruch, Euer Ehren!

    "Etwa unter dem Piaristenplatz könnte man eine Garage errichten (wobei natürlich das prachtvolle Barock-Bild von Kirche und Kloster komplett unverändert bleiben müsste),"

    Das ist eine "Wasch mich aber mach mich nicht nass"-Argumentation. Richtig zuende gedacht bedeutete das, dass diese Garage nur für die Bewohner des Bezirkes vorgesehen wäre und diese daher auch die gesamten Kosten - die, da Tiefbau in sensibler Umgebung immens sein werden - tragen. Genau das wird aber nicht stattfinden.

    Wird eine derartige Garage aber frei finanziert, wird man ein Geschäft mit allen machen wollen. Dann ist diese Garage aber ein Verkehrsmagnet erster Klasse. Da ist es mir lieber, die Anrainer stellen ihre Rostlauben auf der Gasse ab.

  9. Robert Bond (kein Partner)
    23. Januar 2014 09:21

    Alles richtig. Fehlt nur ein kleiner Hinweis: Die reservierten Parkplätze sind eine ÖVP-Forderung. Der sich die katastrophal unbeliebte Verkehrsstadträtin in ihrer Verzweiflung jetzt angeschlossen hat.

  10. Susanna (kein Partner)
    23. Januar 2014 08:32

    Ich gestehe, dass mir die Kombination aus Kurzparkzone und Parkpickerl ganz gut gefällt. Es kommt mir nicht so wie hergeholt vor, dass die Anrainer bevorzugt werden.
    Wenn aber die ganze Stadt Kurzparkzone ohne Plätze für Anrainer wäre, müssten alle Anrainerautos entweder in Garagen oder auf Behindertenparkplätzen abgestellt werden. Ich vermute, dass es dann mehr Behindertenparkplätze geben müsste als bisher... Na ja, vielleicht bekämen dann auch Mütter mit kleinen Kindern einen Behindertenparkplatz, was gar nicht so schlecht wäre!

    Eines jedoch steht fest: Es ist überhaupt nicht einzusehen, warum man in der Stadt fremde Dauerparker zulässt, wie etwa in Döbling oder Währing - wem nützt es, dass ganze Straßenzüge von Autos aus NÖ, Ungarn, Polen, der Slowakei verstellt sind?

  11. Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
    23. Januar 2014 08:13

    Dr. Unterberger hatte vergessen zu erwähnen, dass es in Währing eine Bürgerbefragung zum Parkpickerl gegeben hatte, welche die Superdemokratin und Vizebürgermeisterin Vassilakou und die anderen SPÖ-Bezirksvorsteher nebst grünen Koalitionspartnern gar nicht gefreut hatte.
    Direktdemokratie nennt man solches...

    "Währing lehnt Parkpickerl ab

    64 Prozent der Befragten haben bei der Bürgerbefragung in Währing das Parkpickerl abgelehnt. Die Wahlbeteiligung lag bei 49 Prozent. Die Bezirksvertretung hatte stets betont, sich an das Ergebnis der Umfrage halten zu wollen.

    5.673 Ja- und 10.145 Nein-Stimmen wurden abgegeben, das entspricht 64 Prozent gegen das Parkpickerl und 35,8 Prozent dafür. 22 Stimmen waren ungültig. Die Wahlbeteiligung lag bei 49 Prozent.

    Die Bürgerbefragung fand in den letzten beiden Wochen für Bewohner innerhalb der Bezirksgrenzen und dem Straßenzug Hermann-Pacher-Weg - Scheibenbergstraße - Möhnergasse statt. Der endgültige Beschluss gegen das Parkpickerl muss noch im Bezirksparlament erfolgen. Die nächste Sitzung findet am Donnerstag statt.

    Homole fordert Rücknahme in Nachbarbezirken
    Bezirksvorsteher Karl Homole (ÖVP) sah eine klare Ablehnung des Parkpickerls: „Wenn man bedenkt, dass rund 75 % der Befragten unterhalb der Gersthofer Straße, also in dichtverbauten Gründerzeitvierteln, wohnen, ist dieses Ergebnis eine mehr als klare Absage an die grünen Parkpickerlpläne. Man kann und soll nicht von oben herab Maßnahmen gegen den Willen der Mehrheit zwangsverordnen.“

    Zugleich forderte Homole von den Bezirksvorstehern in Ottakring und Hernals Reaktionen: „Ich fordere daher von meinen Kollegen in den Nachbarbezirken die Rücknahme der Parkpickerlbeschlüsse und von der rot-grünen Rathauskoalition eine Rückkehr an den Verhandlungstisch, um ein umfassendes Maßnahmenprogramm zu entwickeln, das sowohl den Mobilitätsbedürfnissen der Menschen entspricht, als auch sinnvolle ökologische Verkehrslenkungsmaßnahmen beinhaltet.“

    • Susanna (kein Partner)
      23. Januar 2014 08:37

      Die Währinger hätten das Parkpickerl gar nicht so ungern gehabt, aber es wäre ja untrennbar mit der Umwandlung der Währinger Straße in eine Fußgängerzone verbunden gewesen! Nun lebt die Währinger Straße aber gerade durch die Straßenbahn, und hat im 18. Bezirk so bequeme Gehsteige, dass auch die Autos nicht stören.

  12. Sensenmann
    22. Januar 2014 21:14

    Die Dummheit begann, als man aus der Hauptstadt Niederösterreichs 1922 ein eigenes Bundesland machte. Irgendwann endeten dann eben alle Straßenbahnlinien wie abgehackt an der Stadtgrenze.
    Was an Resten noch da ist, wird von diesem Lügner Pröll der ja - von der KW-Lobby bezahlt - die Nebenbahnen ruinieren lässt, auch noch zerstört.
    Da geben sich rote und schwarze Sozis nichts.
    Ansonsten tut man was man kann gegen die Autofahrer, ist aber völlig unfähig ein brauchbares Verkehrskonzept zu erstellen.
    Die Stadtbahn hat man auch ruiniert, aber so ist das eben, wenn man nicht bloß Verbrecher, sondern blöde Verbrecher an die Macht wählt.
    Wien hatte eine weitblickende Planung des öffentlichen Verkehrs.
    Aber das war in präsozialistischen Zeiten...

  13. Rosi
    22. Januar 2014 21:03

    Der 'letzte' Bezirk in allen Augen - offensichtlich auch hier, denn er kommt gar nicht vor - ist Favoriten, der größte Bezirk Wiens. Dort interessiert sich die Bezirksvorsteherin außer für die türkischen Bewohner für keine Belange. Und die Konsequenz ist, daß es kein Parkpickerl gibt und daher angefangen von Lastwagen, über Pendler und andere EU-Bürger alle den Parkraum tage- oder wochenlang in Wohngegenden verstellen.
    Ich wohne zum Glück nicht dort, bin aber täglich dort unterwegs. Wenn man einmal einen Österreicher, der deutsch spricht, dort trifft, kann man sich sehr glücklich preisen. Alle Sprachen gibt es dort - was ja an sich begrüßenswert ist - wenn die Mehrheit doch Deutsch spricht, schließlich ist das Landessprache.
    Insoferne kann ich nicht erkennen, daß es in Wien eine Politik gibt. Es herrscht das pure Chaos in meinen Augen, von Systematik und Planung keine Spur!

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • kaffka (Keine Partnerin) (kein Partner)
      23. Januar 2014 11:43

      Rosi
      22. Januar 2014 21:03

      Ausser dem letzten Satz muss ich dem Kommentar widersprechen.

      Immer wieder wird mit dem blöden Wort "Parkpickerl" Schindluder getrieben.

      Die Vignette ist eine den Anrainern (aus politischen Gründen) zugesprochene Privilegien-plakette die es den Anrainern gestatten um einen Spottbetrag Ihre Stehzeuge in den Kurzparkzonen Wochen und Monate herumstehen zu lassen.

      Sie verparken die Kurzparkzonen und setzen dadurch den Sinn der Kurzparkzone (den kurzfristigen Aufenthalt auch ausser-bezirklichen Autofahrern zu ermöglichen) ausser Kraft.

      DAS Privilegien-PARKPICKER IST EINE MISSGEBURT DER KURZPARKZONE und gehört erstzlos abgeschafft.
      Dann könnte man die Dauerparker in die Garagen vertreiben, die Kurzparkzonen auf ein erträgliches Mass zurückschrauben (Nur dort einrichten wo sie nötig sind)

    • Rosi
      23. Januar 2014 12:28

      kaffka

      Das sind reine Wohngegenden - da haben Lastwagen, Pendlerautos und Dauerparker aus der Eu nix verloren, während ein Bewohner von dort sein Fahrzeug 1 km weit abstellen muß, und da muß er manchmal 1/2 Stunde oder das Doppelte 'kreisen'.
      Parkpickerl dediziert für Anrainer sind auch nix, das ist klar.
      Genaugenommen müßten genügend Garagen oder Stellplätze für alle Fahrzeuge zur Verfügung gestellt werden, sodaß jeder Fahrzeugbesitzer einen Platz mieten kann.
      Die Straße ist eine öffentlich Fläche, und gehört niemandem.
      Wenn jemand Geld für ein Fahrzeug hat, dann hat er auch eins zu haben, um den Garagenplatz zu mieten - oder kaufen. Ist meine Ansicht. Das gilt - natürlich auch fpür LKW und Busse!
      Aber solange die Stellplätze gar nicht zur Verfügung gestellt werden, braucht man darüber nicht zu diskutieren.
      Aber eine praktikable Lösung für die Bewohner muß gefunden werden - aber sie wird ja nicht einmal gesucht !!!

  14. fenstergucker
    22. Januar 2014 14:42

    Nicht ganz OT

    Typisch Wien:

    Die Polizei verhängt zwar ein Vermummungsverbot liefert aber gleich die Anleitung dazu, wie man es umgehen kann!
    Wenn sowieso mit Gewalt und Ausschreitungen zu rechnen ist, warum verbietet man die Demonstration nicht von vornherein?

    Weil im rot-grünen Wien von linksextremer Seite ALLES toleriert wird.

    • fenstergucker
      22. Januar 2014 14:43

      Der entsprechende Link gehört natürlich auch dazu. ;-)

      http://wien.orf.at/news/stories/2626787/

    • Brockhaus
      22. Januar 2014 16:29

      Bin schon gespannt, ob dann muslimische Frauen, die sich mit einer Burka in den Ersten verirrt haben, gelegentlich sieht man dort ja welche, auch ob des Vermummungsverbotes von der Polizei belangt werden.

      Es sei denn, sie hängen sich einen Schal um und gehen vom Einkaufen nach Hause.

    • dssm
      22. Januar 2014 18:17

      @fenstergucker
      Wenn die Beurteilung halt so einfach wäre.
      In Spanien laufen ja seit längerem riesige Demonstrationen. Weil die Regierenden dies gar nicht mögen, hat die Polizei Provokateure (also Polizisten in Zivil) in die Demonstrationen eingeschleust.
      Die Veranstalter waren aber auch nicht dumm und haben den ganzen Zug permanent gefilmt, damit waren die Unruhestifter schnell entlarvt und ihr Arbeitgeber bekannt.
      Wie reagiert der Staat darauf. Es werden Filmaufnahmen verboten. Wer also in Zukunft den Beweis vorlegt, daß die Polizei lästig war, der hat sich schon strafbar gemacht.

      Der heutige Staat ist eine verbrecherische Organisation zum Schaden der anständigen Bürger. Wir müssen uns jedes(!!!) Recht bewahren, auch wenn es wieder einmal den linken Faschisten zu Gute kommt, sonst wird nächstes Mal eine Demo für verfolgte Christen ein Problem mit der Polizei (eigentlichen mit deren Chefs) haben.

      Also den linken Chaoten die zu erwartenden Randale 'erlauben', den abstellten Polizisten in einem ruhigen Moment einen heißen Kaffee bringen, aber niemals auch nur ein Wort, daß Demos eingeschränkt gehören.

    • fenstergucker
      22. Januar 2014 19:38

      @dssm

      Ich habe auch nur vorgeschlagen, GEWALTTÄTIGE Demonstrationen "einzuschränken", denn beim Akademikerball weiß die Polizei bereits, daß es Sachbeschädigungen und Übergriffe auf Teilnehmer geben wird.
      Das hat nichts mehr mit einem friedlichen Demonstrationsrecht zu tun, zumal solche Chaosveranstaltungen nur einseitig den LINKSEXTREMEN zugestanden werden, denn von Rechts wären sie längst verboten, weil selbstverständlich der Rechtsstaat in Gefahr. Dafür habe ich keinerlei Verständnis!

  15. Brigitte Imb
    22. Januar 2014 11:04

    Die Wiener sollten sich glücklich schätzen, denn die grüne Vizebürgermeisterin wird Wien als erste Hauptstadt der EU autofrei machen, bzw. für den Pöbel Autos verbieten. ;-)

  16. Freak77
    22. Januar 2014 10:30

    Wie Dr. Unterberger oben angibt ist dieser obige Artikel für:

    http://www.vienna.at/

    gewidmet.

    Ich kann auf diesem Portal beim besten Willen diesen Unterberger-Artikel nicht finden, obwohl eine Menge interessaner Neuigkeiten hier zu lesen sind.

    Hat von den werten Lesern jemand diesen Unterberger-Artikel auf vienna.at entdeckt?

  17. Josef Maierhofer
    22. Januar 2014 10:22

    Garagenbau ist das einzige, was bei zu wenig Fläche hilft. Genauso, wie das Hochhaus bei zu wenig Fläche genügend Wohnraum schafft.

    Für die Grünen ist das einzige, was hilft, Radfahren, für die Roten ist das einzige, was hilft, kassieren und regulieren, für die Schwarzen auch, für die Blauen weiß ich es nicht.

    Für die Grünen zieht Garagenbau den Verkehr an, was nicht stimmt, denn die Autos fahren dann nicht 20 Mal im Kreis und ein Geschäft ist es außerdem, in Richtung der Selbstbediener- und 'Kahlfraßtruppe' gesprochen, die Meinung der Blauen dazu würde mich interessieren, denn sie müssen damit rechnen, bald in Wien mitreden zu dürfen/müssen, die Ausgrenzung ist enden wollend.

    Tiefgarage ist für mich sicher optimal, weil es das Stadtbild nicht bis kaum beeinträchtigt, Garagenhochhäuser habe ich in Münchens Innenstadt einige gesehen und auch dort geparkt, allerdings zu stolzen Preisen, die man sicher auch hier zahlen müsste.

    Wenn es genug Garagenplätze gäbe, wäre es auch für die Anrainer interessant, diese als Dauerparker zu mieten, statt 'Parkpickerl' zu zahlen ...

    Das will die kleinkarierte Wiener Politik aber nicht, sie wurschtelt dahin, Hauptsache, es kaufen alle ein Parkpickerl, für die Grünen, Hauptsache die Mariahilfer Straße wird Radfahrzone, für die Schwarzen, siehe Frau Stenzel, wäre ein Umdenken leider bitter nötig und für die Blauen, da wäre eine Parteimeinung herauszuarbeiten für dieses Problem, das ständig Wellen schlägt in Wien.

    Um private Investoren anzulocken, müsste Wiens Regierung Rechtssicherheit schaffen und Wiens Grüne endlich mit ihren perversen Bauauflagen zu Umwelt zurückstehen im Vergleich zum Nutzen für Wien und Umwelt (deutlich weniger Stress und Luftverpestung) und das abstoßende und unzulängliche Bild Wiens, das entsteht, wenn man an der Stadteinfahrt liest 'Wien ist anders' zu einem 'positiv anders' abgewandelt werden kann.

    Man kann halt nicht alles mit dem Fahrrad erledigen trotz gut ausgebauter 'Öffis', man kann nicht alles regulieren, man muss halt auch an alle denken, die in Wien zu tun haben.

    Tatsächlich wandern enorm viele Firmen ab ins Umland, aber nicht nur wegen der Parkplätze, sondern auch wegen der kahlfressenden ungünstigen Arbeitsbedingungen in dieser Stadt.

  18. dssm
    22. Januar 2014 09:30

    Ein rein politisches Problem, aus einem falsch verstandenen Föderalismus.
    Je kleiner die Einheit desto besser läuft es, aber nur wenn dann auch die Verantwortung dazu kommt – sprich, bei politischen Einheiten, die Steuerhoheit!

    Wo ist das Problem? Warum kann man nicht Gemeinden und Bezirken die Einkommenssteuer und die Sozialversicherung eintreiben lassen, sowie den Steuersatz festlegen lassen? Und ein strenges Verbot von Zuschüssen höherer politischer Einheiten. (Aber das hat ja auf europäischer Ebene auch nicht funktioniert, Politiker sind halt einfach Betrüger)

  19. mike1
    22. Januar 2014 08:53

    ich hoffe, dass es endlich gelingt, das anrainerparken auch im ersten bezirk durchzusetzen.

    ich sehe überhaupt nicht ein, warum ich als besitzer eines "parkpickerls" stundenlang parkplatz suchen muss und "ausländer" aus dem umfeld sogar tagelang mittels handyparken (das umgeht die kurzparkregelung) die parkplätze besetzen.

    ausserdem bin ich dafür, dass man mittels einer citymaut die zufahrten in die innenstadt reduziert. oder man sperrt - so wie in salzburg.

    die öffis bringen jeden bequem in die stadt - tag und nacht !

    so schaut's aus, auch wenn es vielen nicht gefällt....

    • cmh (kein Partner)
      23. Januar 2014 09:36

      Genau!

      WEr sich für die Öffis zu nobel ist, der sollte auch mit dem Taxi fahren können.

      Derzeit ist es aber immer ungewiss, ob ein "MErzedestaxi" (eventuell mit einem angehenden Bundeskanzler als Lenker) kommt, oder ein rostiger Passat mit ostländischem Infanten (i.e. kann noch nicht sprechen).

      Vielleicht gibt sich hier das Gewerbe etwas Mühe und entwickelt ein besseres Geschäftsmodell.

  20. Wertkonservativer
    22. Januar 2014 08:49

    Wien ist - als Groß-, Haupt- und "Residenzstadt" - zwar "anders",
    doch die von Herrn Dr. Unterberger gebrachten Argumente sprechen in mancher Hinsicht gegen die hier oft gebrachte Notwendigkeit der Bewahrung und Förderung von Kleinteiligkeit und überschaubarem Föderalismus!

    Nochmals:
    1) ist Wien "anders", und
    2) kann ich als gestandener Niederösi nicht wirklich g'scheit über Wiener Stadtprobleme mitreden!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Karl Knaller
      22. Januar 2014 09:01

      @WK
      Vielen Dank für diesen wertvollen, weiterführenden Beitrag! (=> Pkt.2)

    • Wertkonservativer
      22. Januar 2014 09:15

      @ Karl Knaller:

      es ist manches bis vieles nicht "weiterführend", was hier im Blog gemeint und geschrieben wird!
      (Ihre Herummäkeleien zuvorderst!)!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Jewgeni Gorowikow
      22. Januar 2014 10:21

      Ich bin auch vom Herzen her ein überzeugter und gestandender Niederösterreicher!

      Über mein blau-gelbes Heimatland lasse ich nichts kommen! Ich habe auch über dem Bett ein großes Porträt vom Ladesvater Erwin hängen.

      Irgendwo bin ich froh und auch ein bißchen schadenfroh dass die Wiener so viel in NÖ z.B. in der SCS in Vösendorf einkaufen. Sie machen uns Niederösis dadurch wohlhabender.

      Was mussten wir Niederösis doch z.B. in den 1970er oder 1980er-Jahren beim Autofahren in Wien durchmachen, damals gab es noch die schwarzen Autokennzeichen. Und wir hatten diese "N-Kennzeichen", was mussten wir uns für Unfreundlichkeiten von den Wiener Autofahrern gefallen lassen, wir mussten damals viel erleiden ...

      Ich erkäre mich hiermit solidarisch mit dem Wertkonservativen! ;-))

    • Brigitte Imb
      22. Januar 2014 10:43

      @Jewgeni Gorowikow

      "Ich habe auch über dem Bett ein großes Porträt vom Ladesvater Erwin hängen."

      ***** :-)))

      ? Von der Sissi nicht?

    • Wertkonservativer
      22. Januar 2014 11:54

      Stimmt doch wohl, liebe Brigitte,

      dass mich der Jewgeni in bekannter Knaller-Manier veräppelt, oder vielleicht doch nicht? Hahaha!
      Aber zumindest macht er's intelligent und lustig!
      Eine Frage beschäftigt mich schon seit längerem: was veranlasst einen Unterberger-Blogger (noch dazu - falls es stimmt -anscheinend aus Niederösien), sich einen derart russophilen Nicknamen zuzulegen?
      Ich weiß schon: Cotopaxi, Sensenmann, Panzerechse & Co.: was gibt's denn bei uns nicht schon alles?
      Na, vielleicht erklärt uns der n.ö.-affine Jewgeni irgendwann einmal seine Beweggründe! und wenn nicht: auch schon wurscht!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • kakadu
      22. Januar 2014 11:56

      @Jewgeni Gorowikow

      Heute sind es halt die WUTUs, die wegen ihrer Nummerntafel leiden müssen.
      WU = Wien Umgebung
      TU = Tulln

    • Brigitte Imb
      22. Januar 2014 12:12

      WK,

      der J. G. meint das ernst mit NÖ, ich bin sicher.
      Kaiser Erwin wird nur deshalb im Schlafzimmer hängen weil er seiner Frau so gut gefällt...:-))...vermute ich. Mahhh, ich könnt´ mir den Soberl aufhängen, denn der ist ja fast so wie ein Zwillingsbruder vom Kaiser.
      Naja, und wenn Ihnen der Name nicht zusagt, dann fragen Sie ihn halt ob er auf was anderes auch hört.;-)

    • Wertkonserve
      22. Januar 2014 12:57

      @ Weko

      Sie haben in der Auflistung Ihren besonderen Busenfreund phaidros vergessen.

      Ach ja, der verursacht Ihnen ja keine schlaflosen Nächte.

    • Wertkonservativer
      22. Januar 2014 13:13

      Na, na, @ Wertkonserve,
      wieder einmal ein Chamäleon mehr!?

      Nein, phaidros macht mir wahrlich keine schlaflosen Nächte, da er einer meiner lieben und außerordentlich klugen Freunde ist!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Karl Knaller
      22. Januar 2014 19:13

      ... und man beachte die gehaltvolle Diskussion, die ein so wertvoller und weiterführender Beitrag auslöst! Q.e.d.

  21. Gerhard Pascher
    22. Januar 2014 08:27

    Speckgürtel rund um Wien:
    Die Bewohner von Wien brauchen z.T. NÖ für Erholung und Freizeit und umgekehrt brauchen die Niederösterreicher Wien für Arbeit, Einkaufen usw. Es ist daher völlig unsinnig, nach Kirchturmpolitik so engstirnig zu denken. So weigert sich die Stadt schon lange, die U6 bis zur SCS zu verlängern, denn damit würden Geschäfte in NÖ unterstützt. Andererseits führt die nicht so effiziente Badener Lokalbahn schon immer dort vorbei, welche sich ohnehin im Besitz der Stadt Wien befindet. Kritisch wird es beim Finanzausgleich, wo es eine Kopfquote gibt und daher vor den Volkszählungen (auf deren Daten das Geld vergeben wird) um jeden Hauptsitzbewohner gerungen wird. Ich habe daher schon einmal vorgeschlagen, bei Zweitwohnungsbesitzern ein Splitting vorzunehmen, wo sowohl Wien als auch NÖ einen Anteil bekommen. Die beiden Du-Freunde Pröll und Häupl sollten öfters bei einem (für den Wiener etwas mehr) Glas Rotwein beisammen sitzen und bessere Vereinbarungen treffen. Diese werden dann sicher von den jeweiligen Landesparlamenten abgesegnet.

    Reservierte Parkflächen in Kurzparkzonen für dortige Bewohner:
    Diese Regelung wurde deswegen geschaffen, da in manchen Stadtteilen die Parkplätze im Vergleich zu den ausgegebenen (verkauften) Parkpickerln sehr knapp wurden. Damit will man den Bewohnern - zumindest theoretisch - einen Parkplatz in Nähe des Wohnhauses "garantieren" und gleichzeitig das Entgelt rechtfertigen. Gleichzeitig werden damit aber diese möglichen freien Kurzparkflächen für Fremde verkleinert, in Summe ändert dies aber im jeweiligen Bezirk nichts.

    Es muss aber auch darauf hingewiesen werden, dass der Verfasser des heutigen Kommentares in einem der erwähnten Bezirke ohne generelle Kurzparkzonen wohnt, daher die ganze Problematik auch aus einer subjektiven Sicht schildert.

  22. Politicus1
    22. Januar 2014 08:20

    Im Grätzel werden Wahlen entschieden.
    Den Wiener interessiert, wie es vor seiner Haustüre aussschaut, wie es da zugeht. Ist die Straße in Ordnung, gibt es für ihn einen Parkplatz, funktioniert die Infrastruktur (Kindergarten, Schule, Geschäfte, Wirtshäuser, Ärzte, Anbindung an den öffentlichen Verkehr ...). Das ist wichtig. Viel mehr, als Debatten im Rathaus um Kontrollrechte oder Subventionen an marxistische Theatergruppen.
    Auch ein Busek musste das erfahren. Beste Politik im Rathaus nützt gar nichts, wenn sich der Wähler täglich in seinem Grätzel wegen der selben Dinge ärgern muss - oder noch schlechte, wenn es täglich um das selbe Problem geht.

    Parken in Wien.
    Persönlich bin ich den GrünInnen sehr dankbar, dass sie wenigstens jenen das Parken erleichtert haben, die sich (noch) die Parkgebühren leisten können. Früher musste ich bei meinem Ziel im 14. Bezirk lange einen Parkplatz suchen. Jetzt kann ich mein Auto direkt vor der Eingangstür abstellen, zahle die zwei Stunden Parktarif und bin glücklich, dass die GrünInnen auch einmal was für die getan haben, die sich was leisten können - auch wenn es nur die vier Euros sind.

    Bezirke und Steueraufkommen
    Wäre es nicht einmal überlegenswert, die ohnedies sehr karg bemessenen Bezirksbudgets nach dem jeweiligen Ertrag der Grundsteuer auszurichten?
    So wie es bei der Kirchensteuer finanziell besser gestellte Pfarren gibt, so wäre es doch nur gerecht, dass "bessere" Bezirke auch für öffentliche Ausgaben mehr Mittel bekommen. O.k., ich weiß, das wäre arg undemokratisch und würde alle Gleichheitsgrundsätze verletzen. Aber es funktioniert - in einem Musterland der Gleichheit und Demokratie: in den USA ...

    Kleine Korrekut:
    Unter dem Friedrich Schmidtplatz gibt es meines Wissens nach bereits eine Tiefgarage für Fahrzeuge der Gemeinde Wien. Aber das nur eine kleine Ergänzung.

  23. mischu
    22. Januar 2014 02:14

    Rot-Grün haben noch nie wirtschaftlich gedacht und genauso entwickelt sich das einst florierende Wien.
    Und offensichtlich ist ein Großteil der Bevölkerung genauso unfähig ökonomische Zusammenhänge zu erkennen, sonst würden sie nicht diese beiden Versagerparteien mit einer regierungsfähigen Mehrheit ausstatten.

    Die günstige Sozialwohnung ist halt näher als der Klassenfeind Unternehmer!





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