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Hundert Jahre später: die zweite österreichische Abenddämmerung

Lesezeit: 8:00

Noch nie waren die Österreicher so unsicher: Welchen Parteien, welchen Politikern können sie noch trauen? Viele wussten daher bei der Nationalratswahl nicht, was sie tun sollten. So mancher davon wählte daher gar nicht mehr. Viele andere wollten, kaum hatten sie ihre Stimme abgegeben, diese Stimme am liebsten wieder zurück haben, sie anders abgeben.

Diese Verunsicherung ist Folge einer sich ausbreitenden Grundstimmung: Wir leben in der Abenddämmerung einer zwar wunderschönen, aber untergehenden Welt. Und die Versäumnisse der Innenpolitik, der von uns gewählten Parteien sind eine Hauptursache des Untergangs.

Viele Menschen fühlen sich so wie ihre Vorfahren vor hundert Jahren. Diese ahnten zwar das bevorstehende Ende des multinationalen Kaiserreichs, eines langen Friedens und eines ständigen Wohlstandszuwachses. Sie wollten das alles aber nicht wirklich wahrhaben. Bis es für jede Gegenstrategie zu spät gewesen ist.

Die Periode der letzten 68 Jahre war noch viel schöner als jene am Anfang des 20. Jahrhunderts. Österreich erlebt seit 1945 ja einen ununterbrochenen Aufstieg vom ärmsten Flecken des Kontinents zu einem überaus wohlhabenden Land. Während Reichtum und Sicherheit ununterbrochen zunahmen, fanden äußere Bedrohungen nur in den Zeitungen statt. Die Schrecken des nationalsozialistischen wie dann des kommunistischen Terrors sind kaum mehr im Bewusstsein.

Dem Land blieben all die schweren ökonomischen und damit auch sozialen Krisen erspart, die fast alle europäischen Länder irgendwann in diesem Zeitraum erlebt haben. Die europäischen Beispiele reichen von der deutschen Wiedervereinigungskrise über den Zusammenbruch der skandinavischen Wohlfahrtssysteme in den 90er Jahren bis zum Kollaps der südeuropäischen Länder.

Bei den Österreichern hingegen ist nicht einmal die Weltwirtschaftskrise nach 2008 geistig wirklich angekommen. Die Republik nahm einfach 54 Milliarden weiterer Schulden auf, die Zentralbank überflutete den Kontinent mit künstlichem Gratisgeld – und schon glaubte man, alles übertauchen zu können.

Als Reaktion auf das Auseinanderklaffen zwischen den intellektuell beobachteten Fakten und dem emotionalen Gefühl wechseln bei den Menschen ständig zwei widersprüchliche Gefühle. Das eine lautet: „Gut ists gangen, nichts ist geschehn.“ Das andere: „So kanns nicht weitergehn.“

Dementsprechend widersprüchlich verhalten sich auch die Parteien. Keine einzige sagt den Menschen die ganze Wahrheit. Die SPÖ als noch immer größte Partei spricht etwa davon, dass man durch Wachstum die Schuldenkrise (die sie zu Ablenkungszwecken gerne „Finanzkrise“ nennt) lösen könne. Sie meint damit aber in Wahrheit nur das, was sie seit 1970 zu verantworten hat: immer noch mehr Schulden machen.

Die Idee eines Wachstums durch Schulden ist freilich mehr als skurril. Wäre sie richtig, müsste Griechenland das reichste Land Europas sein. Für viele Wähler der SPÖ hat diese Theorie aber dennoch Logik: Denn sie stehen im Pensionisten-Alter. Und da das Schuldenmachen schon seit den siebziger Jahren ohne sichtbare Katastrophe läuft, glauben sie wie viele Südeuropäer, dass das ständig so weitergehen könnte. Und selbst wenn sie das kritischer sehen sollten, so hoffen sie: „Läuft das Pyramidenspiel noch ein paar Jahre, dann haben wir schon unsere ganze Lebensspanne gut hinter uns gebracht.“ Besser als jede andere Generation bisher. Was soll man sich da um die Kosten und Folgen dieses Schuldenspiels scheren? Hinter uns die Sintflut.

Klarerweise ist dieses sozialdemokratische Konzept für junge Menschen völlig unattraktiv. Da klingt die Volkspartei verbal viel vernünftiger. Nur: Sie hat – abgesehen von den positiven Sanierungsansätzen zwischen 2000 und 2006 – auch selbst viel zu bereitwillig bei der Ausgabenpolitik mitgemacht. Sie hat damit fast jede Glaubwürdigkeit verloren.

Und sie hat zugleich selber eine ähnliche Klientelpolitik betrieben wie die SPÖ. Während die Roten Pensionisten, Arbeiter und Wohlfahrtsprofiteure auf Kosten der nachhaltigen Stabilität des Landes bedienen, stellen die Schwarzen Bauern, subventionsgierige Unternehmer und ausgabenfreudige Landeshauptleute zufrieden.

Neben den beiden einstigen Monopolparteien ist die Opposition immer vielfältiger geworden. Sie macht schon die Hälfte der Wählerschaft aus. Und wenn man die Nichtwähler mitzählt, sind die Gegner von Rot-Schwarz sogar längst in der deutlichen Mehrheit. Das ist eine logische Reaktion darauf, dass sich Rot und Schwarz seit Jahrzehnten die ganze Republik aufgeteilt haben. Demokratie braucht aber den Wechsel.

Aber auch die Oppositionsparteien stimmen einen nicht sehr optimistisch. Bietet doch keine einzige von ihnen derzeit eine glaubwürdige und funktionierende Antwort auf die wichtigsten Zukunftsprobleme des Landes.

Blau und Grün haben sich – zielgruppengerecht – auf Einzelthemen konzentriert. Sie haben aber auf die zentralen ökonomischen Herausforderungen überhaupt keine Antwort, weil sie beide zur sozialen Anspruchslizitation neigen.

Die beiden neuen Gruppierungen im Parlament wiederum werden in der Außensicht primär vom Charisma ihrer Gründer geprägt. Der freilich schon rasch abbröckelt. Inhaltlich herrscht bei beiden ein riesiges Vakuum, das von Tag zu Tag deutlicher wird. Beide Parteien leben derzeit so wie die FPÖ von der widersprüchlichen Mischung aus Frust, dumpfem Protest gegen alle Verantwortungsträger und dem Glauben der Österreicher, dass man nur einige niemanden schmerzende Stellschrauben drehen müsste. Und schon wäre alles wieder gut.

Nur wenige Wähler begreifen die fundamentale Krise unseres Gesellschaftssystems und die Konsequenzen der neokeynesianisch-sozialistischen Schuldenpolitik. Daher gibt es auch keine Parteien und Politiker, die das zu begreifen versuchen. Selbst wenn sie es vielleicht könnten.

Zugleich ist die Qualität des politischen Personals ständig zurückgegangen. Jungen Menschen ist der Weg in die Politik durch Medien und Skandalisierungen in hohem Ausmaß verleidet worden. All das hat das Image von Parteien, Politik und leider auch Demokratie auf den niedrigsten Stand seit Jahrhunderten schrumpfen lassen.

Was aber sind nun die inhaltlichen Herausforderungen, denen sich die Innenpolitik nicht oder zumindest nicht ausreichend stellt? Die zehn wichtigsten in Schlagworten:

  • Die demographische Katastrophe (die so wie das Schuldenmachen 1970 eingesetzt hat), besonders die Geburtenverweigerung der gebildeten Schichten;
  • die massive Zuwanderung bildungsferner Menschen aus Drittweltstaaten, deren Defizite auch in der zweiten und dritten Generation nicht geringer werden;
  • das rapide Vordringen einer aggressiven und kulturfremden Religion;
  • die explodierende Staatsverschuldung;
  • das viel zu niedrige und sogar trotz rapide steigender Lebenserwartung sogar noch zurückgegangene Pensionsantrittsalter (vier Jahre unter dem EU-Schnitt);
  • der in vielerlei Hinsicht, etwa beim Gesundheitssystem, unfinanzierbar gewordene Wohlfahrtsstaat;
  • die massive ökologische, soziale, sicherheitsorientierte Überregulierung von Wirtschaft und Gesellschaft (die jedes nennenswerte Wachstum verhindert);
  • das zunehmend leistungsfeindlich gewordene Schulsystem, das die Linke durch Gesamtschulen endgültig kaputt machen will;
  • Universitäten, die ohne Zugangsregelungen und ausreichende Finanzierungen ständig an Prestige verlieren;
  • und die progressive Einschränkung der Meinungsfreiheit durch die Political Correctness.

Das sind nur die wichtigsten Problemkreise. Es gibt keine Partei, die mutig alle Bedrohungen unserer Zukunft wenigstens beim Namen nennen, geschweige denn gegen alle ankämpfen würde. Zwar erleidet die Linke – welche ja eindeutig die Hauptschuld an den meisten Problemen trägt – einen ständigen Schrumpfungsprozess. Die politische Rechte ist aber ob zahlloser inhaltlicher Details zerstritten. Sie zerfällt in immer mehr Gruppen und Richtungen.

Etliche Parteien gehören auch nur zur Hälfte auf die liberalkonservative Seite: Die Freiheitlichen etwa haben zwar in allen gesellschaftspolitischen Themen eine wertkonservative Position. Wirtschaftlich und sozial versuchen sie jedoch seit einigen Jahren wie eine kommunistische Partei die SPÖ links zu überholen. Umgekehrt haben die Neos zwar in wirtschaftlichen Themen sehr vernünftige Konzepte, stehen aber gesellschaftspolitisch – soweit ihre Positionen überhaupt erkennbar sind – ganz links.

Die ÖVP wiederum ist in vielen Fragen völlig standpunktlos geworden. Sie ist heute durch die Dominanz der Klientelpolitik und die lange Machtausübung ausgedünnt, müde und alt geworden.

Stronach und BZÖ haben noch am ehesten die wichtigsten Problempunkte im Visier – wenn auch oft verschwommen und in Details völlig unausgegoren. Aber gerade diese beiden Gruppierungen haben sich durch dauernde personelle Konflikte und problematische Politikerpersönlichkeiten selbst ins Out geschossen. Andere, kleinere Gruppen wieder streiten sich um völlig überholte Themen aus dem 19. Jahrhundert wie etwa um die Frage, ob das, was da unterzugehen droht, eine österreichische oder eine deutsche Nation gewesen ist.

Im Grunde gibt es jetzt nur drei Perspektiven:

  1. Die unwahrscheinlichste wäre es, würden sich die beiden einstigen Großparteien plötzlich zu mutigen Reformparteien wandeln, die all diese Fragen wirksam angehen.
  2. Nicht sehr viel größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich bis zu den nächsten Wahlen eine kraftvolle neue Bewegung bildet (eventuell auch mit den gegenwärtig im Parlament herumkollernden liberalen Bruchstücken), die eine zukunftsorientierte, wirtschaftsliberale, freiheitsliebende, wertkonservative Kraft bildet.
  3. Am wahrscheinlichsten ist die unerfreulichste Perspektive: Erst wenn eine große, alle Menschen in ihrem ganz persönlichen Leben treffende Krise eingetreten ist, haben mutige, nicht auf politische Korrektheit und Gruppeninteressen schauende ordnungsliberale Reformen eine Chance. Und nicht einmal das ist dann sicher. Nur in Nordeuropa, den Niederlanden und der Schweiz reagiert man auf Krisen mit den notwendigen Reformen. Der Süden bleibt lieber in der Krise stecken.

Bleibt Österreich tatenlos, dann gibt es nur einen Unterschied zur Abenddämmerung vor hundert Jahren, aber der ist gewaltig: Damals ist es als Folge der vielen fehlgeleiteten Nationalismen zu einer kriegerischen Explosion mit 30-jährigen Folgen gekommen. Im 21. Jahrhunderts steht hingegen eher eine kulturelle, ethnische, soziale und ökonomische Implosion bevor.

Dieser Beitrag erscheint in ähnlicher Form auch in den "Genius-Lesestücken" (www.genius.co.at), einer unabhängigen Online-Zeitschrift zu den großen Fragen der Zeit.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Januar 2014 09:08

    Für den Wähler muss aber die Differenz zwischen Aussage und Handlung doch sehr verwirrend sein, kein Wunder, daß da ein Chaos herauskommt:

    Entfesselung der Wirtschaft (ÖVP) und ein paar Wochen später werden die Steuern erhöht?
    Für freie Wirtschaft (EU Kernsatz) und gleichzeitig werden selbst die Staubsauger reguliert?
    Für eine stabile Währung (EZB Kernaufgabe) und gleichzeitig wird hemmungslos Geld gedruckt?
    Für Gerechtigkeit (SPÖ) und gleichzeitig dürfen die (pleite-)Banker die Boni behalten und die Staatsnahen mit weit unter 60 in Pension?
    Für die Umwelt (Grüne) und gleichzeitig wird für die Bio-Kraftstoffe der letzte Regenwald abgeholzt?
    Für Redefreiheit (alle Parteien) und gleichzeitig werden selbst Kinderbücher zensiert?
    Beförderungen sollen aufgrund von Leistung erfolgen und gleichzeitig gibt es Quoten?
    Für Rechtsstaat (fast alle Parteien) und gleichzeitig wird von allen im Parlament vertretenen Parteien ein unlesbares Machwerk nach dem anderen beschlossen?
    Für Innovation und gleichzeitig verbietet der Arbeitnehmerschutz (alle Parteien) eine durchgearbeitete Nacht?

  2. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Januar 2014 02:06

    Wie so oft: Die Vielfalt der Themen (jedes einzelne wäre einen eigenen Artikel wert) überfordert mich fast; daher zu AU‘s Kernthemenliste:
    1) Die demographische Katastrophe (die so wie das Schuldenmachen 1970 eingesetzt hat), besonders die Geburtenverweigerung der gebildeten Schichten;
    2) die massive Zuwanderung bildungsferner Menschen aus Drittweltstaaten, deren Defizite auch in der zweiten und dritten Generation nicht geringer werden;
    3) das rapide Vordringen einer aggressiven und kulturfremden Religion;
    4) die explodierende Staatsverschuldung;
    5) das viel zu niedrige und sogar trotz rapide steigender Lebenserwartung sogar noch zurückgegangene Pensionsantrittsalter (vier Jahre unter dem EU-Schnitt);
    6) der in vielerlei Hinsicht, etwa beim Gesundheitssystem, unfinanzierbar gewordene Wohlfahrtsstaat;
    7) die massive ökologische, soziale, sicherheitsorientierte Überregulierung von Wirtschaft und Gesellschaft (die jedes nennenswerte Wachstum verhindert);
    8) das zunehmend leistungsfeindlich gewordene Schulsystem, das die Linke durch Gesamtschulen endgültig kaputt machen will;
    9) Universitäten, die ohne Zugangsregelungen und ausreichende Finanzierungen ständig an Prestige verlieren;
    10) und die progressive Einschränkung der Meinungsfreiheit durch die Political Correctness.

    ad 1) Marxisten bläuten den Frauen ab 1970 ein: „Der Bauch gehört mir!“ Schwangere galten als Outlows (bewußt denglisch). Dazu kam das sozialistische Finanzverständnis: „Schulden werden nicht zurückgezahlt, sonder weginflationiert.“ Daß dies nur auf Kosten der Sparer und deren Zinsen auf Sparguthaben geht, übersteigt ihren Horizont offensichtlich bei weitem.
    ad 2) Die Zuwanderer fielen nicht vom Himmel, wie wurden beispielsweise von der Wirtschaftskammer massiv angeworben (Der völlig falsche Slogan lautete: „Kein Österreich macht die Drecksarbeit“. Sie verschwiegen nur den Kern: „… um diesen Preis“. Jetzt hängen überall Zuwanderer herum, die keinerlei Arbeit verrichten – warum auch: sie werden vom Steuerzahler auch so erhalten.)
    ad 3) die katholische Kirche brüstet sich, ihre – vom Volk errichteten Kirchen – aus purer Nächstenliebe ihren deklarierten Gegnern zu überlassen.
    ad 4) „Was kümmert mich die Welt von morgen!“ Diese Es-kommt-ohnehin-der-Komet-Mentalität führte schon mehrmals in der Menschheitsgeschichte zu wahrlich ernüchterndem Erwachen.
    ad 5) Der Staat vermittelt nicht nur beim Pensionsantrittsalter völlig falsche Botschaften. Generell setzt sich bei unseren Kulturbereicherern die Überzeugung durch: Wer arbeitet ist selber schuld!ad ad 6) Alle fressen sich zu Tode. Breitensport ist faschistisch. Wer zuströmenden Ausländern die Hüftoperation verweigert ist ein Neonazi. Und wenn ich mir den Wr. Spitalskahlschlag anschaue: Kliniken werden modernst ausgerüstet – und dann geschlossen, hochkompetente Institute werden aus ideologischen Gründen zertrümmert usw. etc..
    ad 7) Mehr als 66% ließen sich von den EU-Befürwortern belügen. Dies ist nur die Rechnung dafür. Ganz einfach: „Wer nicht denkt – zahlt!“
    ad 8) Wenn alle gleich dumm sind, dann hat der Sozialismus sein marxgewolltes Ziel erreicht.
    ad 9) Wir bilden die NC-Flüchtlinge Deutschlands aus, wir schaffen das Wissenschaftsministerium ab; wir haben einen Superstudenten Kurz – gleich hinter ihm kommt das peruanische Hochland-Lama [und kein österreichisches Medium durchschaut die Persiflage]. Glücklicherweise verursacht Dummheit kaum körperliche Schmerzen (siehe Punkt 6).
    Ad 10) Meinungsdelikte werden prinzipiell von Diktaturen bestraft und von gehirngewaschenen Umerzogenen.
    Ist ein bißchen lang geraten; aber dies liegt wohl am Thema.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Januar 2014 01:35

    Das heuirige Jahr wird eine Fülle von Rückgriffen, Ansätzen, Vergleichen mit 1914 bringen. Verständlich. Nützlich? Wozu? Zur Besinnung, zu rechtzeitigen Problemlösungen? Auch A.U. scheint nicht optimistisch zu sein. Wer soll die angeführten zehn Punkte angehen? Eine neue politische Kraft? Ich fürchte, da wird sich weiterhin nichts tun. Eine liberal-konservative Partei wäre auch mein Idealfall - nachdem die ÖVP auch den Terminus "konservativ" verloren oder ganz uminterpretiert hat. Selbst seit Jahren in Pension stehe ich nicht auf dem Standpunkt "Hinter mir die Sintflut". Schon im Hinblick auf meine Enkeln. Und deshalb ist die Anknüpfung an 1914 besonders bedrückend.

  4. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Januar 2014 07:03

    Wieder einmal eine treffende, aber leider auch traurige Darstellung des Istzustandes unserer Republik und Gesellschaft. Es fehlt auch nicht an Vorschlägen, wie man diese von vielen Menschen noch verdrängte Krise bewältigen kann. Mit politischen Wahlen ist – wie die jüngste Vergangenheit zeigt – leider keine Verbesserung herbeizuführen. Schuld daran sind die fehlenden wirklich überzeugenden Alternativen sowie die Trägheit eines Großteils der Bevölkerung. Um einen plötzlichen Crash zu entgehen, bleibt also nur die innere Erneuerung sowie Zielsetzungen der großen Parteien, welche kurzfristig das Ruder herumreißen können. Dass aber Spindelegger und seine ÖVP die jetzige Koalition aufkündigen und so den Weg für eine Neuordnung freimachen, ist unwahrscheinlich, denn diese Partei denkt auch nur kurzfristig und dabei an die eigenen Vorteile.

    Das Weitermachen der Schuldenmacherei erinnert mich an die bekannten Geschichten mit der täglichen Verdoppelung von Seerosen bzw. Überdüngung eines Teiches, wo man auch am vorletzten Tag noch nicht erkennt, dass die Wasseroberfläche am Folgetag voll ist bzw. die Wasserqualität „umkippt“. Daher ist hier der Begriff „Pyramidenspiel“, welches erfahrungsgemäß schließlich zusammenbricht, völlig angebracht.

    Ein Vergleich der jetzigen Situation mit der von 1914/1918, wo das Habsburgerreich zerfiel, ist aber nicht zutreffend. Damals waren völlig andere Gründe für den politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Niedergang ausschlaggebend. Es war aber eine große Katastrophe, der auf die folgenden Diktate von Versailles sowie die sog. Pariser Vorort-Verträge (St. Germain, Trianon, Neuilly-sur-Seine und Sèves) aufbauend nach 20 Jahren eine weitere Katastrophe, nämlich der Zweite Weltkrieg folgte.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Januar 2014 09:27

    Genau 1 Land hat die Finanzkrise abgeschafft: Island.

    Wir werden, ebenso wie die anderen Länder, von den Medien belogen. Wenn die schreiben: "Irland" ist gerettet oder "Griechenland ist gerettet", sind es nur die Bankster, die abkassiert haben. Der Lebensstandard der Einwohner fiel dramatisch.

    Wo ist die wahre Rolle der Schweiz in den Scheinstatistiken?

    Hi, habe soeben den Human Development Index der Vereinten Nationen gelesen: Dort kommt Deutschland in Sachen Lebensbedingungen mit Platz 9 weltweit knapp vor der Schweiz mit Platz 11.

    Da ich seit drei Jahren in der Schweiz arbeite kann ich das überhaupt nicht nachvollziehen. Ich gehörte sowohl in Deutschland als auch jetzt in der Schweiz zu den Durchschnittsverdienern. Trotzdem bleibt mir, auch aufgrund der geringeren Steuern, Netto fast das dreifache (!!) meines früheren Nettogehalts in Deutschland. Auch die viel teureren Lebenshaltungskosten wiegen diesen Unterschied nicht im geringsten auf - ich kann mir Dinge leisten von denen ich in D nur träumen konnte und zum Großeinkauf fahre ich sowieso 2mal im Monat über die Grenze.

    Ich bin ganz klar der Meinung, dass das Ranking der UN in diesem Punkt falsch ist, denn der Lebensstandard eines Durchschnitt-Schweizers ist weit über dem des Durchschnitts-Deutschen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Januar 2014 18:57

    Wenigstens wird das heurige Gedenkjahr nicht so eine penetrante Quälerei werden wie das "Bedenkjahr 1988"---so hoffe ich zumindest.

    EIN für ganz Europa sehr wichtiges, wenn nicht sogar das ENTSCHEIDENDSTE Gedenkjahr hat man aber wohlweislich in sämtlichen Medien "übersehen":

    ..................................DAS JAHR 1683!.............................

    Damals wurden in Wien die Weichen für ganz Europa gestellt---eine Sternstunde in der Geschichte!

    Ich empfehle Ihnen, das Video, auf das @Riese35 verwies, anzusehen! Es wurde 2005 im ZDF ausgestrahlt.

  7. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Januar 2014 12:13


    Großartiges "Lesestück" - A.U. hat sich da wieder mal selber übertroffen !


    Das sollte man quasi als Visiten-Karte ans Krankenbett des österreichischen
    Parlamentarismus dran hängen. Der Patient selber wird diese Bestandsaufnahme
    seiner "multiplen (Organ)Versagen" zwar nicht zur Kenntnis nehmen, aber wenigstens
    sollen es seine "Angehörigen" sehen.

    In krassem Gegensatz zur politischen Situation, die ja tatsächlich einem
    Krankheits-Zustand gleichkommt, gibt es in Österreich zahlreiche kraftstrotzende
    KMUs. Die meisten von denen sind hierzulande weitgehend unbekannt, weil sie
    schon bald nach der Gründung mit ihrer Firmen-Idee in den aufstrebenden Märkten
    Fuß fassen konnten (und von Anfang an darauf hin getrimmt waren).

    Solche Unternehmen stützen ihren Erfolg einerseits auf Österreichs wichtigste
    "Bodenschätze" - die vielen gutausgebildeten, fleißigen und intelligenten jungen
    Leute - andererseites auf den glücklichen Umstand, daß sie nicht von der
    österreichischen Politik abhängig sind und auch nicht vereinnahmt werden können
    (notfalls wird die Firmen-Zentrale - schupp-di-wupp - nach Fernost verlegt ) !


    UND JA - das finde ich gut und halte ich für richtig, denn warum zum Teufel
    sollten sich junge aufstrebende Unternehmen von den Apparatschiks zugrunde
    richten lassen ! ! !

    Tu felix Austria indaga !
    Forsche, Österreich und laß dich von der Politik nicht ins Unglück stürzen !


    In Österreich leben zwei parallele Welten nebeneinander, die Eine erwirtschaftet
    das Vermögen, welches von der Anderen verpulvert wird ! ! !

    Ich habe hier schon früher mal die Hoffnung geäußert, daß vieleicht doch irgendwann
    Widerstand aus der Wirtschaft kommen könnte, daß vieleicht eine Bewegung entstehen
    könnte, welche ganz pragmatisch die guten, echten Errungenschaften im sozialen
    Bereich bewahrt, jedoch den todkranken, senilen Moloch von seinen Leiden "erlöst" -
    (politische Sterbehilfe mit breiter Unterstützung durch die Medien).

    Ja Genau - an dieser Stelle schreckte ich damals auch von meinem Wunsch-Traum auf

    Im Parlament sitzen nämlich die Baader-Meinhof-Sympathisanten und lassen keine
    Chance ungenutzt, wenn sie damit Österreich - diesem "klerikal-faschistischen
    Schweinstaat" - schaden können und packen sofort die Antifa-Keule aus, falls
    sich von irgendeiner Seite Reformbereitschaft regt ! ! !


    Den NEOS unterstelle ich nach wie vor das Potenzial, ein völlig neues Denken
    rein bringen zu können, sich nicht abschleifen zu lassen U N D sich nicht von besagten
    Österreich-Hassern unterwandern zu lassen.

    Nur mit einem GEMEINSAMEN Kraftakt unterstützt von Medien, Wirtschaft und begleitet
    durch das Vertrauen der Investoren, kann Österreich den Fängen des gefräßigen
    Altparteien-Molochs entrissen werden.

    Gott schütze Österreich

    .

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDr. Endre Attila Bárdossy
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Januar 2014 18:26

    Unterberger ist ein brillanter Diagnostiker, der die Symptome klar erkennt, aber von der Anwendung einer ätiologischen Therapie keine Ahnung hat. Er geißelt den rot-schwarz-grün-blauen Werteverfall, seine LIBERALKONSERVATIVE Seelenmassage ist jedoch eine ideologische Kurpfuscherei. Liberal und Konservativ schließen sich wie Feuer und Wasser gegenseitig aus.

    Liberale Katholiken schätzen lockere Liberalisierungen und das opferlose, gute Leben. Vor allem nehmen sie sich die Freiheit aus, über Gut und Böse selbstherrlich ein rationelles Urteil zu basteln. Sie lehnen also die tieferen, religiös fest verankerten Bindungen ab, sobald sie drohen, unangenehm zu werden. Der Liberale nimmt die Substanz des Katholizismus nur noch als eine Art Etikett (d.h. als gesellschaftsfähiger Wertekonservativismus) wahr und will im reißenden, liberal entfesselten Strom des allgemeinen Werteverfalls Werte konservieren, ohne auf die Quellen einzugehen und Strenge der eigentlichen Tugenden zu achten.

    Bekanntlich gibt es 7 System und Struktur erhaltende Tugenden:
    4 kardinale – Klugheit, Gerechtigkeit, Maßhalten, Tapferkeit;
    und 3 theologische – Glaube, Hoffnung, Liebe (1 Kor 13:13).

    Daher ist es unmöglich libertär und antiautoritär zu sein und dabei simultan die System und Struktur erhaltenden Tugenden auszuüben.

    Lat. Cardo bedeutet Türangel; cardinalis somit wesentlich, ätiologisch, radikal.

    Die Kardinaltugenden waren also die Achse der Abendländischen Zivilisation. Sie könnten jedoch auch von Nichtchristen eingefordert werden, da sie bereits im Altertum sprichwörtliche Geltung erlangten und von Erfolg gekrönt waren.

    Die katholischen Tugenden Glauben, Hoffnung und Liebe sind dagegen die Hohe Schule der Zivilisation, die immer wieder nur von den Eliten verstanden und von den Heiligen angenähert wurden. Wer nicht auf dieses felsenfeste Fundament bauen will, der kann auf Unterbergers liberalen Flugsand auch vergessen. Wenigstens 80% aller Liberalen sind heute in Europa Linksliberale.


alle Kommentare

  1. oboam (kein Partner)
    06. Januar 2014 20:07

    Der Krieg gegen die Freiheiten mit Meinungen zu kommunizieren geht von solchen aus, die fürchten, dass in Meinungen Fakten sind, die ihre Weltbilder und "Heilssichten" zerstören können.

    Mehr noch fürchten solche, dass etwas was sie als "Meinung" oder "Ansicht" registrierten in Wirklichkeit vollinhaltliche Fakten sind.

    Wer Krieg gegen die Freiheiten mit Meinungen zu kommunizieren führt im Grunde genommen Krieg gegen das freimütige Denken.

    Solche Kriege führen Parteiideologen und Sklavenhalter .... und im schlimmsten Fall solche, die BEIDES in sich tragen.

    Und genau davon sitzen so viele heute in den Positionen welche in einer wirklichen Demokratie nie dorthin gewählt worden wären ....... die Wahnvorstellung, dass "Demokratie" ein segregationistisches Konstrukt bestehend aus Parteien sein müsse führte genau dazu. Dadurch wurde der "Hierarchiedruck" wieder steil und nicht nur besonders steil, sondern auch durch die Systematik ins Lügnerische gedreht. Und insbesondere der Wahn gefördert "kleinen Hitlers" zumindest auf den Parteitagen mimen zu "müssen" um systemerhaltend segregatioistische Klientel in ihren Segregationswünschen (Wir und die, Wir und die anderen, etc..) zu bestärken.

    Wer macht so hörig, dass vernünftiges Sinnen und Kommunizieren in Wachsamkeit, Ruhe und Geduld nicht machbar sein könne ? ...sondern einzig Parteienbildungen das Muss "Neide" und "Geize" und "Giere" unter Kontrolle halten zu können.
    Diese "Maschendrahtzäune" in den Herzen von Ideologisierten, aus welchen häufig die übelsten Protagonisten der Parteienkulte ihre "Stacheldrahtzäune" in die greibare Wirklichkeit gebaut hatten.

    Vernunft schafft ein Zusammengehörigkeitsgefühl welches Parteienstaatler mit ihren Ideologisierungen und fanatischen Kulteschützungen meist genau zu verhindern suchen um aus ihren Verwirrspielen schliesslich Positionen zu erreichen wo sie NUR NOCH LÜGEN UND DAFÜR GELD NEHMEN.

    Von der Gier zur Vernunft zum Lieben.

    Ohne Parteien gelingts.

    Mit Lügnern ni

    • oboam (kein Partner)
      06. Januar 2014 20:27

      ... fein, dass die Schriftzeichenanzahlsbegrenzung den letzten Satz beinah phonemisch korrekt machte. Ein kursives "i" könnte die Lautdehnung symbolisieren und die Großbuchstaben sind klarerweise auch überflüssig.

      Das Thema "phonetisch korrektes Schreiben" betrifft insgesamt etwa 16 % der zuvor geschriebenen Schriftzeichen. Etwa vermutlich 10 % die zuviel sind.

      Freilich bringt eine "ungelogene" Weise zu schreiben auch Wesensmerkmale zurück die durch eine gelogene Art zumindest unterdrückt oder schlimmstenfalls sogar sukzessive aufgelöst werden ....

      Das mag naiv vorkommen ..... doch wer auch diesbezüglich in Zeitspannen sinnen kann fühlt freilich, dass eine Gesellschaft, die von einer Handhilft-Gesellschaft in den Nachkriegsjahren zu einer "Sitzfleisch"-"Zivilisation" verkommen ist mehr und mehr auch daran leidet durch die immensen unnötigen "Buch"staben neben Schriftzeichen bzw die "Doppelvarianten" durch Großschreibungen, insbesondere durch Vorletztes auch noch massiv unnötige Zeit zu "verbraten".........

      Bei phonemisch korreker Schreibweise auch viel weniger "untergelagerten" Stress zu spüren zu bekommen lichtet freilich das Bewußtsein ......... das andere verkrampft unterschwellig.

      Weiter Sklaven und Sklavinnen des Herrn ""Du-dehn- Deutsch"" ? ... oder einfach phonemisch richtig schreiben ?

      PS.: Damit ist KEINE Form der Stenographie gemeint !!!

    • Eva Pichler SHG Mobbing Graz (kein Partner)
      07. Januar 2014 07:14

      Gier, Gewinnstreben und Ausbeutung ist offenbar heute noch das oberste Ziel.
      Menschen verkommen - und werden zum Bio-Roboter... Effizienz, Leistungssteigerung, "gesunde" Konkurrenz - übrig bleiben die Leichen des Systems.
      80 % aller Mobbingopfer sind aus dem öffentlichen Dienst bzw. staatsnahen Unternehmen. Warum, fragt man sich? Resumee aus 1 Jahr Selbsthilfegruppe:

      1. Interne Kritiker werden mundtot gemacht (zB beim Aufzeigen von Sicherheitsmängeln)
      2. Korruption will nicht mitgemacht werden (mundtot machen - erbarmungslos bis zum Ausscheiden)
      3. Öff. Unternehmen/staatsnahe Unternehmen haben KEINE MobbingKOSTEN zu zahlen - denn diese übernimmt praktischerweise der Steuerzahler im Gesamten.

      Die psych. Pensionen sind von 17 % bei den Arbeitern auf 33 % gestiegen, bei den Angestellten von 33 % auf 54 % (alles in den letzten paar Jahren!!).
      Menschen werden im Firmensystem gnadenlos systemisch niedergewirtschaftet. Folge: Bestenfalls Arbeitslose, zumeist jedoch Frühpension oder Suizid.
      Die WKO redet von Wiederherstellung (des Bio-Roboters?).
      Hundstorfer schafft die befristeten Pensionierungen ab. Zuerst herrichten, dann im Regen stehen lassen. Die Pensionen werden möglicherweise etwas sinken - dafür werden sie Suizidzahlen steigen.

      Und zum Glück: Bleibt alles folgenlos für die Verursacher. Denn bei der derzeitigen Gesetzeslage gegen ein Amt wegen Mobbing zu klagen, ist annähernd aussichtslos, und zudem nur zivilrechtlich möglich. Denn trotz schwerster Folgen für Mobbingopfer UND Volkswirtschaft (Langzeitkr.stände, Arbeitslosen-Notstands-Mindestsicherungszahlungen, Pensionen, KH-Aufenthalte, Arzt- u. Therapiekosten, Rehabaufenthalte etc..) bleiben MobbingtäterInnen so gut wie immer unsanktioniert.

      Die Menschenwürde? Gibts die noch? Sicherlich nicht bei Faymann, denn dieser fand "keinen politischen Konsens",die Menschenwürde in der österr. Verfassung zu verankert.
      http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/AB/AB_15162/imfname_322234.pdf

      Nobel geht die Welt zugrund...

      Petition Nationalrat: Ö braucht ein Anti-Mobbing-Gesetz:
      http://www.selbsthilfegruppe-mobbing-graz.at/petition-%C3%B6-anti-mobbing-gesetz/

    • Verdi (kein Partner)
      07. Januar 2014 13:22

      Eva Pichler SHG Mobbing Graz
      Kann mich ihrem Kommentar nur anschließen! Es ist wirklich schlimm. Aber es glaubt einem niemand. Die, die nicht mehr funktionieren, werden in die Nervenklinik geschickt um sie wieder zu Bio-Robotern zu machen. Na und die Pharma- bzw. Krankheits-Industrie verdient wieder. So schafft man Wirtschaftswachstum ... zahlen muss dann, der "noch funktioniert" also "normal" (ge-NORMT) ist.

  2. oboam (kein Partner)
    06. Januar 2014 19:28

    Grösstenteilig einer der treffendsten Texte von Herrn Unterberger, und deswegen auch ein "Danke!" von mir, insbesondere auch wegen der Überschau des Zeitkontexts und "wohin der Strom gedreht wurde....". Genau dies zu erkennen, fehlte vielen.
    Genau dies welches in der Bevölkerung begründetermassen gefühlt und so selten ausartikuliert wurde ........

    "Können" hätten die vielen freilich, doch wirklich ernstlich gewollt nur selten, dadurch konnte in dieser "Primitivdemokratie" (eine Volldemokratie bräuchte keine Parteien - sondern einzig menschliche Vernünftige) der "Strom" gedreht werden in die den Häschern nach "Vorteilen", zu Lasten der vielen, so "angenehme Richtungen".....

    Und ohne hier in alle Details zu sinnen:

    Das Folgende ist geschwindelt und dieser Schwindel entstand aus dem vermeintlich "sicheren Gefühl", dass Seelen in "Machtpositionen" gar nicht anders können, wie zu Kippen in den Missbrauch und deswegen, ihr Zitat, sie dieser "Logik" zufolge schrieben: "Demokratie braucht aber den Wechsel."

    Nein: Demokratie brauch menschlich vernünftige und mehr noch liebende Seelen.

    Wer durch einen "Parteienapparat" hinaufturnt verliert so ziemlich alles ... und die Liebfähigkeiten werden meist zuerst "verkauft" und häufig so nachhaltig aufgegeben, dass solche emotional mehr und mehr verkümmern und teils sogar zu Bestien werden.... Diktatoren sind keine "Zufälle".

    Das Rezept zur Diktaturvermeidung:
    Direktwahl. Parteilosigkeit. Und direkte Abwahlmöglichkeit. Dazu noch die Verpflichtung, dass jeder Gewählte und jede Gewählte ihren Lebensunterhalt selbst erarbeiten soll. Ein einziger definitiv zweifelsfrei nachweisbarer Korruptionsfall --- und wir brauchen nicht mal mehr die Abwahl. So einfach ist das.

    "In demokratischen Gesellschaften wird nur dort der Wechsel nötig, wo Korrupte und Betrüger die Macht krallen konnten bzw ehemals Solide Seelen umkippten." So trifft dies zu.

  3. Dr. Endre Attila Bárdossy (kein Partner)
    06. Januar 2014 18:26

    Unterberger ist ein brillanter Diagnostiker, der die Symptome klar erkennt, aber von der Anwendung einer ätiologischen Therapie keine Ahnung hat. Er geißelt den rot-schwarz-grün-blauen Werteverfall, seine LIBERALKONSERVATIVE Seelenmassage ist jedoch eine ideologische Kurpfuscherei. Liberal und Konservativ schließen sich wie Feuer und Wasser gegenseitig aus.

    Liberale Katholiken schätzen lockere Liberalisierungen und das opferlose, gute Leben. Vor allem nehmen sie sich die Freiheit aus, über Gut und Böse selbstherrlich ein rationelles Urteil zu basteln. Sie lehnen also die tieferen, religiös fest verankerten Bindungen ab, sobald sie drohen, unangenehm zu werden. Der Liberale nimmt die Substanz des Katholizismus nur noch als eine Art Etikett (d.h. als gesellschaftsfähiger Wertekonservativismus) wahr und will im reißenden, liberal entfesselten Strom des allgemeinen Werteverfalls Werte konservieren, ohne auf die Quellen einzugehen und Strenge der eigentlichen Tugenden zu achten.

    Bekanntlich gibt es 7 System und Struktur erhaltende Tugenden:
    4 kardinale – Klugheit, Gerechtigkeit, Maßhalten, Tapferkeit;
    und 3 theologische – Glaube, Hoffnung, Liebe (1 Kor 13:13).

    Daher ist es unmöglich libertär und antiautoritär zu sein und dabei simultan die System und Struktur erhaltenden Tugenden auszuüben.

    Lat. Cardo bedeutet Türangel; cardinalis somit wesentlich, ätiologisch, radikal.

    Die Kardinaltugenden waren also die Achse der Abendländischen Zivilisation. Sie könnten jedoch auch von Nichtchristen eingefordert werden, da sie bereits im Altertum sprichwörtliche Geltung erlangten und von Erfolg gekrönt waren.

    Die katholischen Tugenden Glauben, Hoffnung und Liebe sind dagegen die Hohe Schule der Zivilisation, die immer wieder nur von den Eliten verstanden und von den Heiligen angenähert wurden. Wer nicht auf dieses felsenfeste Fundament bauen will, der kann auf Unterbergers liberalen Flugsand auch vergessen. Wenigstens 80% aller Liberalen sind heute in Europa Linksliberale.

  4. Alternativlos (kein Partner)
    06. Januar 2014 17:13

    Obwohl oft und intensiv davor gewarnt, haben wir jetzt in Österreich die unglückliche, selbst verschuldete Rekordsituation schwarz auf rot: die höchsten Schulden aller Zeiten, die meisten Arbeitslosen aller Zeiten, die höchsten Steuern aller Zeiten, die höchste Zuwanderung aller Zeiten. Einen Berufsschwätzer als Finanzminister, einen anderen als Bundeskanzler.
    Gott schütze Österreich!

  5. Freichrist776 (kein Partner)
    06. Januar 2014 13:07

    Österreich braucht eine nicht-grüne Ökopolitik. Außerdem eine praxisorientierte Religion gemäß Meister Eckehart. Jedesmal, wenn ein Mensch eine wesentliche Steigerung seiner Willenskraft und Liebe erreicht, kann er (zusätzliche) göttliche Kräfte aktivieren.
    Im Übrigen trägt die Volksabstimmung in Katalonien in diesem Jahr zum Zusammenbruch der Eurozone bei. Dies wird sich auch auf Österreich positiv auswirken.

  6. Verdi (kein Partner)
    06. Januar 2014 13:06

    EU-Parlament
    Ich habe keine Ahnung welcher Partei dieser Abgeordnete angehört, ABER was er sagt ist unglaublich. Er spricht in klaren und verständlichen Worten die Wahrheit aus!
    unbedingt anhören!!!!
    Video
    http://vimeo.com/81326181

    • Herbert Richter (kein Partner)
      06. Januar 2014 15:14

      Danke für das Posten dieses Links. Ist mir bekannt und entspricht in jeder Einzelheit der Aussage meines vorhergegangenen Posting von new euro med.
      Wie kommt es, dass gebildete (?) Menschen seit Jahrzehnten diese Vorzeichen nicht sehen?
      Noch verwunderlicher ist, dass sie die bereits erfolgten, rigorosen Umbildungen nicht wahrhaben!

    • Verdi (kein Partner)
      06. Januar 2014 16:19

      Herbert Richter
      Weil die Menschen keine negativen Fakten hören wollen. Gerade erst gestern hatte ich ein Gespräch mit Nachbarn. Man hört nur: "das glaube ich nicht" oder "will ich gar nicht hören, es ist besser nicht alles zu wissen, sonst würde man ja depressiv"
      Diese Menschen wird es umso härter treffen. Glücklichsein bis zum bitteren Ende! Und vor allem: "man will zur Mehrheit gehören", so wie alle denken und handeln.

      Psychologie der Massen von Gustav Le Bon (1895)

  7. Cato d.Ä (kein Partner)
    06. Januar 2014 11:49

    Das allgemeine gleiche Wahlrecht ist nicht unbedingt mit der Demokratie vereinbar.
    Österreich ist im Wesentlichen ein überalterter Staat von Penionisten ( ich bin auch einer ). Ihnen ein gleiches Wahlrecht einzuräumen ist ist aus mehreren Gründen verfehlt.
    Ihr Hauptdenken ist die Sicherung der Pension und des unentgeltlichen Gesundheitssysthems. Verbunden mit einem Altersegoismus sind die Alten bereit, die Probleme der jungen Generation hintanzustellen, wirtschaftlich notwendige Schritte zu ignorieren und der Ausbildung der Jugend zu wenig Gewicht beizumessen.
    Der Denkradius der ALten ist eingeschränkt und so werden sie leichte Beute der Linken, die das Begehren der Pensionisten geschickt ausnützen.
    Wir sind ein Staatswesen und kein Altenheim !
    Deshalb Einschränkung des Wahlrechtes zur Gänze oder zumindestens auf eine Quote, eventuell auf 50 % . Österreich stünde anders anders da und die Jugend hätte bessere Perskpektiven !

    • Herbert Richter (kein Partner)
      06. Januar 2014 12:07

      Unentgeltliches Gesundheitssystem? Wo sind den sie Pensionist?

    • Verdi (kein Partner)
      06. Januar 2014 12:07

      Also ihre Gedanken sind ja sehr liberal. Die eigene Bevölkerung einschränken, das ist das Rezept. Wie wäre es wenn alle Ausländer (die die Staatsbürgerschaft nachgeschmissen bekommen) keine Stimme abgeben dürften und nur Österreicher wählen. Diese linken Zecken gehen in Altersheime und machen dort für die Alten das Kreuzerl an der richtigen Stelle. Dasselbe machen die radikalen Elemente des Islam mit ihren Schäfchen.

      Nicht die Alten sind das Problem, sondern die Tricks die angewandt werden. Ja und die Wählertäuschung und Wahlbetrügereien nicht vergessen.

      Diese linken Zecken überlassen nichts dem Zufall. Man bedient sich auch gerne neuer Parteien (Liberales Forum, Strohsack, NEOS etc.), die dann den Rechten die Stimme wegnehmen, damit die Mischpoke ihre zerstörerische Politik weiterführen kann (incl. ÖVP).

      So erging es den Menschen vor dem 1. und 2. Weltkrieg. Auch damals wurden die Rechte der eigenen Bevölkerung (Volkes) immer mehr eingschränkt und das eigene Volk musste hungern, während die Parasisten in dekadenter Weise ihren Luxus zeigten. Aber es muss noch schlimmer werden, bis den Menschen ein Licht aufgeht und sie merken, dass unsere Vorfahren gegen diesen kapitalistischen Bolschewismus (ÖVP bedient sich der SPÖ/Grüne/NEOS/Strohsacks um die eigene Bevölkerung durch Verbote einschränken zu können) gekämpft haben. Nur durch die eigene leidvolle Erfahrung werden unsere Ahnen reingewaschen, denen man heute noch ins Grab nachspuckt.

  8. AppolloniO (kein Partner)
    06. Januar 2014 11:31

    Warum sollte die Politik etwas ändern?
    1. Ist man damit ganz gut gefahren, auch wenn eine 2/3 Mehrheit auf eine gerade - noch - über - 50% - Koalition geschrumpft ist.
    2. Man darf es nicht sagen, aber das Wahlergebnis zeigt, dass die Mehrheit der Österreicher von einfacher Denkungsweise sind.
    3. geht sich`s bei den nächsten Wahlen nicht mehr für Rot/Schwarz aus, hat man sicherheitshalber die Sozialpartner in die Verfassung genommen.

    Und damit kann man verfassungskonform alle anderen Farbkombinationen blockieren! Es kann also nix passieren, auch wenn sich was ändert.

  9. Verdi (kein Partner)
    06. Januar 2014 11:29

    ?????
    EU will neue Behörde zur Überwachung der Toleranz einführen
    Das EU-Parlament soll die Bürger zu mehr Toleranz erziehen. „Falsche Beschuldigungen“ und Witze etwa über den Feminismus gelten demnach als schwere Straftaten. Zur Überwachung eines „Klimas der Toleranz“ soll eine neue Behörde geschaffen werden. Ihr inoffizielles Motto: Null Toleranz für Verletzung der Toleranz-Vorschriften.
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/01/06/eu-will-neue-behoerde-zur-ueberwachung-der-toleranz-einfuehren/

  10. Herbert Richter (kein Partner)
    06. Januar 2014 11:18

    http://new.euro-med.dk/
    Wer kann diese Aussagen entkräften und den Autor lügen strafen?
    Jede Aktion der Protagonisten unserer Manipulation und Unterdrückung ist erklärt und seit Jahrzehnten detailliert beschrieben und exerziert. Wenn z. B. ein Karlspreisträger vor 90 Jahren!!! den zukünfigen Zustand Europas aufzeigt und 2014 dieser beinahe erreicht ist, warum verschliessen sie vor dieser realen Erkenntnis ihre Augen???
    Die EU ist ein Vernichtungsprogramm für unsere Völker und eine Gelddruckmaschine für die Einzig Gerechten.

    • Verdi (kein Partner)
      06. Januar 2014 16:29

      Ich bin so frei und kopiere aus obigem Link nur eine kleine Passage und jeder soll selbst entscheiden, was davon schon umgesetzt wurde:

      Ihre Methoden, um dekadente Goyim zu zerstören
      1 . Die Schaffung von Rassismus-Straftaten .
      2 . Ständige Veränderung, Verwirrung stiften
      3 . Kinder über Sex und Homsexualität belehren
      4 . Die Untergrabung der Schulen und der Autorität der Lehrer
      5 . Riesige Einwanderung, um die Identität zu zerstören.
      6 . Förderung des übermäßigen Alkoholkonsums
      7 . Die Entleerung der Kirchen
      8 . Ein unzuverlässiges Rechtssystem mit Voreingenommenheit gegenüber Opfern von Straftaten
      9 . Abhängigkeit vom Staat oder staatlichen Leistungen
      10 . Steuerung und Verdummung der Medien
      11 . Die Förderung des Zusammenbruchs der Familie.
      12 . Angriff auf die Autorität des Vaters. Die spezifischen Rollen von Vater und Mutter bestreiten und den Familien ihre Rechte, die primären Erzieher ihrer Kinder zu sein, entreißen
      13 . Unterschiede in der Erziehung von Jungen und Mädchen abschaffen.
      14 . Alle Formen der männlichen Dominanz abschaffen – daher die Präsenz von Frauen in den Streitkräften.
      15 .Verbreitung, dass Frauen, eine “unterdrückte Klasse” seien, und dass Männer “Unterdrücker” seien.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      06. Januar 2014 16:59

      Geschätzter Verdi und auch wenn sie es in auf die Häupter der Bürger meiseln, sie werden es nicht überzuckern. S
      Sie glauben ja auch an die Seligmachung der EU und huldigen z. B. dem Euroscheingötzen, weil sie keine Lira mehr für ihre Pizza einwechseln müssen - dass diese Deppen nunmehr das Vielfache für ihre quattro formaggi bezahlen, registrieren sie natürlich nicht!
      Dass, dank offener Grenzen, ein muslimischer Verbrecher nunmehr von Wien leichter in seine anatolischen Höhlen flüchten kann, als ein Pendler von Güssing in den 12. Hieb, stört den dumben Steuerzahler nicht. Derselbe reist auch ungehindert ein, um seine Arbeitslose und Kinserbeihilfe abzuholen. Gleiches gilt übrigens auch für die Ygos.

  11. Boris (kein Partner)
    06. Januar 2014 10:15

    Mysteriös: Millionen toter Seesterne an der Westküste der USA angeschwemmt.
    Von Nordalaska bis Südkalifornien werden Millionen toter Seesterne an der US-Westküste angespült. Einige Seesternarten seien binnen kürzester Zeit ausgestorben. Forscher rätseln über die Begründung. Ein Zusammenhang mit der Atomkatastrophe von Fukushima wird nicht ausgeschlossen.
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/01/03/mysterioes-millionen-toter-seesterne-an-der-westkueste-der-usa-angeschwemmt/
    Dead Starfish Washing up on Local Beaches
    23,000 Chickens Killed Due To Bird Flu In Guizhou, China
    http://www.ntv.ru/novosti/817336/
    Scotland: Torrential downpour, floods across Scotland
    http://news.stv.tv/scotland/258597-torrential-dowpour-causes-flooding-in-ayrshire-and-perthshire/
    Diese Phänomene finden auf der ganzen Welt statt (auch in Ö. gab es Sinkholes), aber keine Silbe in unseren Medien (man darf die Schafe nicht vom Konsum abhalten)
    Brazil, Goiás: Fissure – Massive crater in Aparecida de Goiânia
    http://goias24horas.com.br/26353-oloares-posta-foto-da-cratera-gigante-do-bairro-cardoso-2-em-aparecida/
    Sinkhole in Chattanooga
    http://www.timesfreepress.com/news/2014/jan/02/photo-sinkhole-opens-intersection-shallowford-road/
    Other land subsidence in Bordo de Xochiaca, Chimalhuacan, Mexico
    http://www.jornada.unam.mx/2013/12/06/estados/039n1est
    Norway: Landslide crashed down a mountainside into the town of Haukland
    Residents evacuated after landslides
    Berezniki Russia has a gigantic Sinkhole
    http://www.youtube.com/watch?v=5kYU9b6pDVo
    http://www.newsinenglish.no/2013/12/31/town-evacuates-after-landslides/
    Italy's Mount Etna Erupts
    http://www.youtube.com/watch?v=QMsEv7_MEiE
    Die Engländer saufen regelrecht ab ...
    http://news.sky.com/story/1189227/stormy-weather-20-severe-flood-warnings

    9 Quakes Hit Fukushima Area In Last 24 Hours, Megaquake Precursor? (Video)
    http://beforeitsnews.com/alternative/2014/01/9-quakes-hit-fukushima-area-in-last-24-hours-megaquake -

    • Boris (kein Partner)
      06. Januar 2014 10:28

      Es gibt auf der ganzen Welt eine Vielzahl solcher mysteriöser Vorfälle (Sinkholes, Vogelsterben, Fischsterben, Überflutungen, Stürme mit extremen Blitzen ohne Donner etc. aber es würde den Rahmen sprengen diese Links alle anzuführen.
      Thousands of dead sardines surprise Chilean beaches
      http://www.eldiario24.com/uploads/editorial/2013/12/26/imagenes/30701_sardinas_chile.jpg
      Windows was in the region of Valparaíso and suspect that a school may have been absorbed by a power generator in a power plant. Video.
      Utah officials suspect bald eagle deaths linked to die-off of shore birds
      http://www.globalpost.com/dispatch/news/thomson-reuters/131227/utah-officials-suspect-bald-eagle-deaths-linked-die-shore-birds
      Mystery of Maasai Cattle Deaths
      Drought May Not Be the Only Cause of the Maasai Cattle Die-Off
      http://voices.yahoo.com/mystery-maasai-cattle-deaths-12458713.html

      Nicht das CO2 (Treibhausklima - 0,04% soll schuld sein???), sondern die Umweltschäden durch Chemie (verursacht durch Konzerne, die sich dann, sofern es überhaupt zu einer Anklage kommen sollte, mit Geld aus der Affaire ziehen) Diese Konzerne ziehen dann immer weiter, wenn es offensichtlich wird.
      Die Zeichen dieser Umweltsünden (komisch dass die nie angesprochen werden) werden jetzt sichtbar.

    • Nürnberg2.0 (kein Partner)
      06. Januar 2014 11:26

      In the US, there has been a spate of news stories about companies settling out of court instead of facing jail time or other serious consequences for their actions. Whether its chemical companies settling after polluting, financial companies settling after crashing the economy, or pill companies settling after killing people, our worst criminals end up settling out of court. The Resident (aka Lori Harfenist) discusses.
      http://www.youtube.com/watch?v=d-ETjz20Cu0

  12. Segestes (kein Partner)
    06. Januar 2014 09:17

    Apropos Parteien:
    Wie gut die Österreicher - entgegen den Wünschen gewisser Medien - daran taten, den Piraten nicht allzu viel Vertauen an den Wahlurnen zu schenken, zeigt ein Blick nach Deutschland.
    Dort hat nämlich (was schon lange abzusehen war) eine völlig durchgeknallte Gruppe von linksextremen Anarchos die Partei unterwandert. Nicht nur, dass diese Leute auf Parteitagen der Piraten Antifa-Fahnen schwingen, nein, mittlerweile gehen sie einen großen Schritt weiter und haben bei Twitter einen Pranger eingerichtet, mit dessen Hilfe man jeden parteiinternen Abweichler den Naziprügel über den Schädel ziehen kann.
    Zusätzlich missbraucht man allem Anschein nach die Anti-Spam-Funktion sozialer Netzwerke, um unliebsame Zeitgenossen mundtot zu machen. Soll heißen, man rottet sich online zusammen und unterstellt einem Nutzer per Meldung an die Betreiber, er würde seinen Zugang zu Spam-Zwecken missbrauchen. Ist die Zahl der Meldungen hoch genug, wird das Konto zugedreht (ähnliche Angriffe wurden in Österreich - von wem auch immer - auch schon auf FPÖ-Vertreter gefahren).

    http://blogs.faz.net/deus/2013/12/30/der-aufschrei-die-piraten-und-der-nazipranger-1886/

  13. Reinhard Bimashofer (kein Partner)
    06. Januar 2014 06:48

    Denke bei jeder Handlung an ihre Folgen. So sollte alles im Leben funktionieren. Auch Politik. Unsere Politik denkt an Pfründe, Genossen und ans Kasse machen. Mit dieser Analyse hat Andreas Unterberger brillant sein Format unter Beweis gestellt. So traurig uns dieser Tiefgang auch stimmen mag. Dr. Unterberger ist ein Solitär-Journalist. Unser Land wäre ein anderes, gäbe es mehrere Schreiber mit dieser Haltung.

    • AppolloniO (kein Partner)
      06. Januar 2014 11:36

      Stimmt nicht. Derart eigenständig selbstdenkende Journalisten würden bei unseren durchgestreamten Medien keinen Job bekommen.

  14. Josef Maierhofer
    05. Januar 2014 18:59

    Bald wird die Sonne untergehen.

    Zum Erwachen ist es zu spät, kein Mensch in diesem Land wird ja die angehäuften Schulden zahlen können.

    http://www.staatsschulden.at

    Kein Mensch in Österreich wird je die Staatshaftungen zahlen können.

    Es liegt meiner Ansicht an einer groben Realitätsverweigerung und an der Herumlügerei und an den unzähligen Halbwahrheiten, an der Medienlüge, etc., die uns so weit kommen ließen.

    Es liegt an der Selbstbedienung und Klientelbedienung durch die Parteien.

    Die Rezepte wurden hier schon zum x.ten Mal angeführt, aber niemand von den lügnerischen Parteien hat jemals eine Lösung vorgestellt, hier kann man sie seit Jahren immer wieder lesen.

    Ich fürchte Schlimmes, wenn der Pöbel nicht mehr versorgt werden kann, der Pöbel, der einen viel zu hohen Prozentsatz in Österreich angenommen hat, er setzt sich zusammen aus Faulen, Arbeitsverweigerern, Wirrköpfen, etc.

    Wir haben zu lange am verbotenen Schuldenapfel genascht und verlieren nun das Paradies, ich hoffe, es trifft auch die Verantwortlichen dafür, es sind Staatsfunktionäre und Politiker in der Hauptsache und die Klientel.

    • Anonymus
      05. Januar 2014 19:51

      Der Pöbel will weiterhin seine Vorteile genießen und dafür auch auf die Straße gehen. Entweder die Regierenden geben dann nach, es gibt tatsächlich ein unendliches Chaos oder die Revolutionäre werden bestraft.

    • Josef Maierhofer
      06. Januar 2014 09:29

      @ Anonymus

      Zum Pöbel gehören auch die Privilegierten inklusive die Politiker selbst, denn auch die kassieren ab, bis das Auge bricht.

      Die Politiker die 'Verantwortung tragen' sollten.

  15. Undine
    05. Januar 2014 18:57

    Wenigstens wird das heurige Gedenkjahr nicht so eine penetrante Quälerei werden wie das "Bedenkjahr 1988"---so hoffe ich zumindest.

    EIN für ganz Europa sehr wichtiges, wenn nicht sogar das ENTSCHEIDENDSTE Gedenkjahr hat man aber wohlweislich in sämtlichen Medien "übersehen":

    ..................................DAS JAHR 1683!.............................

    Damals wurden in Wien die Weichen für ganz Europa gestellt---eine Sternstunde in der Geschichte!

    Ich empfehle Ihnen, das Video, auf das @Riese35 verwies, anzusehen! Es wurde 2005 im ZDF ausgestrahlt.

    • Undine
      05. Januar 2014 19:00

      Reiche den Link nach!

      Siehe: http://www.youtube.com/watch?v=kRj-DYT5bgM

      Danke, @Riese35!*******!

    • Segestes (kein Partner)
      06. Januar 2014 09:26

      Was in der Doku fehlt, sind die immensen Massaker, die die Türken an der Zivilbevölkerung des Wiener Umlandes verübten. Annähernd schlimm erging es den Menschen erst wieder, als Österreich Jahrhunderte später von der Sowjetarmee "befreit" wurde.

    • Undine
      06. Januar 2014 12:21

      @Segestes

      Ja, da haben Sie natürlich recht! Was das damalige türkische Heer auf dem Weg nach Wien alles verbrochen hat, steht in keinem Geschichtsbuch; ebenso wenig wird auf die vernichtende Spur, die der KRIEGSVERBRECHER NAPOLEON mit seinem ungezügelt marodierendem HEER auf seinem Durchmarsch va durch das heutige D oder Ö gezogen hat, jemals hingewiesen (die Franzosen würden das gar nicht gerne hören---gilt er dort doch als Held!)! Denken wir doch nur an den weiten Weg Napoleons nach Rußland! Auf dem Rückmarsch war's dann ja wohl nicht mehr ganz so schlimm, was das übriggebliebene Häuflein anrichten konnte.....

  16. perseus
    05. Januar 2014 18:32

    Das existierende österreichische System betrügt die (österreichische) Jugend um ihre und damit das Land um seine Zukunft. Um das zu ändern sind mindestens die folgenden Forderungen zu erfüllen:

    • Ein echter „Kassasturz“ ist fällig – d.h.: weg von der Kameralistik hin zur zwingende Bilanzierung nach der Methode der doppelten Buchhaltung für alle österreichischen Gebietskörperschaften, am besten nach USGAAP

    • Maßnahmen mit dem Ziel, die Geburt österreichischer Kinder zu fördern

    • Senkung von Staatsquote (Anteil des Staates an der Wertschöpfung, derzeit 51%)und Steuerquote (Steueraufkommen in % des BIP derzeit 44%) auf ein normales Maß = < 30% für die Steuerquote

    • Hausübung für Politiker (für den letzten Feiertag bevor der parlamentarische Alltag beginnt): jetzt schon überlegen , was zu tun ist, wenn die Zinsen für die Staatsschuld von derzeit rd.0,6% auf 6% (was, überlegt man die österreichische Bonität ein "gerechter" Zinssatz wäre) steigen würden (= 83,2 Mrd. € jährlicher Zinsaufwand für die österreichische Staatsschuld statt wie jetzt -> 8,3 Mrd. €)

    Ich fordere, dass der österreichischen (!!!) Jugend wieder eine Zukunft gegeben wird.

  17. M.S.
    05. Januar 2014 15:36

    "Wir leben in der Abenddämmerung einer zwar wunderschönen, aber untergehenden Welt". Dieser Aussage kann man voll zustimmen, sie ist allerdings nicht auf Österreich allein, sondern auf die gesamte abendländische Kultur zutreffend. Die von Herrn Dr. Unterberger angeführten zehn Punkte sind meiner Meinung nach allesamt Symptome einer gemeinsamen Ursache. Diese ist vor allem im geistigen Materialismus gelegen, der unsere Gesellschaft während des unermesslichen Wohlstandes der letzten Jahrzehnte verseucht, als Lebenszweck Genuss, Besitz(Habgier) und Eigennutz verursacht hat und keine eigentlichen Ideale kennt.
    Das anzustrebende Ziel wäre daher in einer Überwindung des Materialismus und Hinwendung zu einem Idealismus mit einer neuen Orientierung an entsprechenden Wertvorstellungen zu suchen. Die Geschichte lehrt uns allerdings, dass sich solche grundlegenden Wandlungen meistens nur nach Notzeiten wie Kriegen, revolutionären oder anarchischen Phasen, entwickeln.

    • machmuss verschiebnix
      05. Januar 2014 16:52

      @M.S.

      wenn das Wörtchen wenn nicht wäre, dann könnten wir die "Abenddämmerung"
      einschränken auf die politische Welt - nur die muß untergehen, so oder so, mit oder
      ohne uns.

      Leider zeigte aber die Geschichte immer wieder, daß sich Herrschafts-Systeme
      mit Klauen und Zähnen bis zum bitteren Ende an ihre Macht klammern. Wäre das
      nicht so und wäre Demokratie nicht nur eine Gaukler-Bühne, auf der uns ab und an
      mal ein "Machtwechsel" vorgegaukelt wird, dann wäre die ruinöse Politik schon
      längst zur Verantwortung gezogen und durch vernunftbegabte Wesen ersetzt worden !

      .

  18. socrates
    05. Januar 2014 14:49

    2014 wird viel über den 1. WK gesprochen, meist falsch. Die Kriegstreiber zu finden forscht man am besten über die Finanzierung der WK. nach. Ohne Geld kein Krieg, wie schon Prinz Eugen sagte. Da kommen wir gut weg!!!!
    Marechal PETAIN, Sieger des 1. WK., nannte seinen größten Fehler, Ende der 30er Jahre, den Frieden von Versailles. FR war nicht allein, KEYNES sagte 1919 dasselbe.

    Versailles 1919 und das Budgetloch von 2013 von Stephan Schulmeister (Die Presse)

    Ein umfassender Kurswechsel durch einen „New Deal für Europa“ könnte eine neuerliche Vermögensschmelze verhindern.

    Was hat Keynes 1919 in Versailles mit den Budgetlöchern von heute zu tun? Keynes war Teil der britischen Delegation, dennoch empörte ihn die Höhe der Reparationsschulden, welche Deutschland auferlegt wurden. Um diese abzutragen, müsste Deutschland jahrelang Überschüsse in der Leistungsbilanz erwirtschaften, die Alliierten also dauernd Defizite machen. Sie wollten aber auch Überschüsse erzielen. Wütend verließ Keynes die Verhandlungen und prophezeite: Das Reparationsproblem würde in einer Katastrophe enden.
    Das „Transferdilemma“ von Keynes gilt generell, also auch für die Staatsschuld: Die Gläubiger müssen es durch ihre eigenen Ausgaben/Zahlungen den Schuldnern ermöglichen, die Schuld abzutragen. Tun sie das nicht, fallen sie um ihre Forderungen um.
    Dieses Problem versteht man heute nicht mehr. Mit der neoliberalen „Gegenreformation“ wurde systemisches durch symptomorientiertes Denken ersetzt (nach „schwäbischer Hausfrauenart“): Der Schuldner ist schuld, wer mehr ausgibt als er einnimmt, muss sparen etc.

    Verordnete Abmagerungskur
    Beispiel Eurokrise: Deutschland, weil tüchtig, möchte weiter mehr nach Südeuropa exportieren als von dort importieren. Gleichzeitig sollen die Krisenländer endlich Überschüsse zu erzielen. Geht nicht. Wollen Gläubigerländer etwas von ihren Forderungen haben, so müssen sie diese in Güter und Dienstleistungen aus den Schuldnerländern einlösen, also in Griechenland urlauben oder – noch besser – dort investieren. Stattdessen wurde eine Abmagerungskur verordnet. Jetzt ist der Schuldner am Ende, und die Forderungen sind perdu.
    Diese Problematik gilt generell für (den) „Exportweltmeister“: Seit 1999 hat Deutschland sein Netto-Finanzvermögen im Ausland von nahezu null auf 1000 Milliarden Euro gesteigert (ein großer Teil stammte aus Überschüssen gegenüber den USA). Davon sind 600Milliarden Euro bereits weg – eine Folge der Entwertung der „US-Schrottpapiere“ und der Dollarabwertung. Im Klartext: Deutschland produziert Porsches, BMWs etc., die Amis fahren damit, dafür bekommt Deutschland Wertpapiere, und diese werden danach entwertet.
    Doch halt: So einfach kann man die Transferproblematik nicht auf die Staatsschuld übertragen. Es könnten ja die Gläubiger dadurch zu ihrem Geld kommen, dass der Staat Sozialausgaben kürzt und Massensteuern erhöht. Geht nicht. 1)Die sozial Schwächeren müssen darauf mit Konsumverzicht reagieren. 2)Die Umsätze der Unternehmer schrumpfen, und sie reagieren mit Kündigungen. 3)Der Entfall von Steuern und Sozialabgaben sowie der Aufwand für immer mehr Arbeitslose vergrößern das Budgetloch. 4)Also muss der Staat mehr sparen. 5)Go to 1).
    Diese Schrumpfungsdynamik entfaltete sich von 1929 bis 1933, und wiederholt sich seit vier Jahren in Südeuropa. Sie wurde – unter deutscher Führung – von den Mainstream-Ökonomen verordnet und von Merkel und Co. exekutiert. Die seit den 1960er-Jahren restaurierte Theorie des Laisser-faire sagt ja klar: Bleibt der Äpfelverkäufer auf seiner Ware sitzen, hat er zu viel verlangt; findet der Arbeitssuchende keinen Job, ist er zu teuer (und bekommt zu viel Arbeitslosengeld).
    Freie Märkte streben nach einem allgemeinen Gleichgewicht, der Staat stört diese Prozesse („crowding out“). Schränkt er seine Ausgaben ein, wird der private Sektor expandieren.
    Dieser Unsinn wurde in elegante Modelle verpackt und mit Nobelpreisen prämiert. Er wird seit mehr als 30 Jahren an den Universitäten gelehrt. Die Modellkonstruktionen vergessen die Absolventen rasch, doch die Mantras bleiben hängen: mehr privat, weniger Staat; „raus aus der sozialen Hängematte“; wir können uns den Sozialstaat nicht mehr leisten; intelligent sparen, sozial sparen; „there is no alternative“ etc. Und Ökonomen sitzen an oder – als Experten – hinter allen Schalthebeln der Macht.

    Herdeneffekt bei den Eliten
    So hat sich über Jahrzehnte ein riesiger Herdeneffekt gebildet, von der Wissenschaft über die Medien zur Politik. Und was nahezu alle Eliten denken, kann doch nicht falsch sein! Überdies wäre ihnen die Einsicht unerträglich, sie könnten am Unglück von Millionen Menschen mitschuldig sein. Da gründet man lieber noch ein paar Thinktanks.
    Die Wahrnehmung des Konkreten fällt so der kognitiven Dissonanz zum Opfer: Je stärker die Löhne sanken, desto stärker stieg die Arbeitslosigkeit; je radikaler gespart wurde, desto stärker stieg die Staatsverschuldung – und zwar nicht nur in Südeuropa, sondern auch im sparfreudigen England (von 44 auf 96 Prozent!). Die Budgetlöcher auch in den „guten“ Ländern wie Österreich sind Folge der Stagnation (weniger Steuern, mehr Arbeitslose). Dafür war eine Konsolidierungspolitik hauptverantwortlich, die überwiegend den Schwachen Beiträge abverlangte, nicht aber den Vermögenden.

    Immer reichere Superreiche
    Das Debakel dieser Politik veranlasste den IWF, Konsolidierungsbeiträge der Bestgestellten in Erwägung zu ziehen. In der Studie „Taxing Times“ werden nicht nur einmalige Vermögensabgaben behandelt, sondern auch höhere Spitzensteuersätze für Einkommen und/oder Vermögen. Begründung: Seit 30 Jahren seien die Vermögen der (Super-)Reichen immer größer, ihre Steuerleistungen aber immer kleiner geworden.
    Im Falle Deutschlands würde eine Vermögensteuer von einem Prozent nur für die zehn Prozent der Reichsten 1,1% des BIPs bringen; müssten die fünf Prozent der Reichsten 2% beisteuern, läge der Ertrag bei 2% des BIPs. Damit könnte der Staat in Infrastruktur, Bildung und den sozialen Ausgleich investieren, das höhere Wirtschaftswachstum erleichtert es ihm dann, seinen Schuldendienst zu leisten.
    Damit sind wir wieder bei Keynes: Indem die Vermögenden die Finanzlage ihres Schuldners verbessern, sichern sie ihre Forderungen ab. Geschieht dies nicht, werden sie viel mehr verlieren: Der Anstieg der Staatsverschuldung, aber auch der Aktienkurse, baut ja neuerlich ein enormes Absturzpotenzial auf. Früher oder später kommt es zum „Kaisers-neue-Kleider-Effekt“, also zu einem Kursverfall, der auch Rohstoff- und Immobilienpreise erfasst. Die Vermögensschmelze wird größer ausfallen als 2008, weil die Staaten heute nicht mehr gegensteuern können (und wollen).

    Habt doch Erbarmen!
    Ein umfassender Kurswechsel durch einen „New Deal für Europa“ könnte dies verhindern. Zu seiner Finanzierung braucht es für einige Zeit höhere Beiträge der Bestgestellten, zumal diese darauf nicht mit einer Einschränkung ihrer Nachfrage reagieren (müssen).
    Krisen wie die jetzige sind immer durch Erhöhung der Staatsquote überwunden worden, oft durch Kriege, auf friedlichem Weg mit der Schaffung des Sozialstaats durch Bismarck in den 1880er-Jahren oder mit dem „New Deal“ Roosevelts in den 1930er-Jahren.
    Ihr Reichen, habt doch mit euch selbst Erbarmen!

    • Elisabeth Mudra
      05. Januar 2014 16:35

      Langes Reden ein bissl kürzer:

      Der Staat soll weiter mit > € 200.000 museumsdirektorale Genossen sponsern, damit diese in "Seitenblicken" mit wichtig-philosophischem Habitus die Welt erklären. Motto: Auch Affen in Schönbrunn werfen ungerührt Bananenschalen durchs Gitter in die weite Welt.

      Und der Mittelstand zahlt alles, weil die Reichen ihr Geld eh schon in Singapur haben.

      So hab ich mir Volkswirtschafts-Denker schon immer vorgestellt.

    • machmuss verschiebnix
      05. Januar 2014 16:37

      Och ja - Deutschland liefert ja auch High-Tech U-Boote an Israel und darf es
      dank israelischer Nachsicht als Wiedergutmachung abbuchen .

    • socrates
      05. Januar 2014 18:02

      Elisabeth Mudra
      Ist schon klar! Aber wenn ich lese, wie leicht der 1. WK. zu vermeinden gewesen wäre, ist die Antwort: Der Friede von Versailles wäre noch leichter zu vermeiden gewesen!

    • brechstange
      05. Januar 2014 21:16

      socrates
      Mein einfaches Geschichtsbild:
      Der erste Weltkrieg war nicht zu vermeiden. Die Verbindungen und Verflechtungen waren zu komplex geworden. Der zweite Weltkrieg wäre durch einen "neuen" westfälischen Frieden wie Frankreich unter Napoleon ihn genießen durfte, eher zu verhindern gewesen. Vom Rooseveltschen New Deal halte ich wenig, weil die Nagelprobe durch den 2. Weltkrieg nicht bestanden werden musste.
      Die Brünningsche Sparpolitik war durch die vorangegangene Inflationspolitik und Bankenfinanzkrise unausweichlich. Der keynesianische Weg des deutschen Reiches führte schlussendlich zu Eroberungsfeldzügen des Naziregimes.

  19. Peter R Dietl
    05. Januar 2014 13:39

    Volle Anerkennung der AU-Meinung, aber doch:

    "Die Schrecken des nationalsozialistischen wie dann des kommunistischen Terrors sind kaum mehr im Bewusstsein".

    Für den grauenhaften KP-Terror stimmt's wahrlich, sitzen die linken Genossen doch in allen Medien. Doch nicht für den NS-Terror. Die Umerziehung wird fanatischer, je weiter 1945 in der Historie versinkt. Ohne Hitler müßte das Publikum mit noch mehr "Tatorten" samt kollaborierenden Akteuren marxistisch dressiert werden.

    "ÖVP ist...müde und alt geworden".

    Eine kühne Behauptung. Hat sie doch einen Seitenblicke-erprobten Geilomobil-Experten, der bereits jetzt in aller Welt für Heiterkeit zu sorgen vermag. Wenn auch (angeblich) nicht in Kroatien. Wo ja verbindliche Menschen daheim sind.

    .

  20. machmuss verschiebnix
    05. Januar 2014 12:13


    Großartiges "Lesestück" - A.U. hat sich da wieder mal selber übertroffen !


    Das sollte man quasi als Visiten-Karte ans Krankenbett des österreichischen
    Parlamentarismus dran hängen. Der Patient selber wird diese Bestandsaufnahme
    seiner "multiplen (Organ)Versagen" zwar nicht zur Kenntnis nehmen, aber wenigstens
    sollen es seine "Angehörigen" sehen.

    In krassem Gegensatz zur politischen Situation, die ja tatsächlich einem
    Krankheits-Zustand gleichkommt, gibt es in Österreich zahlreiche kraftstrotzende
    KMUs. Die meisten von denen sind hierzulande weitgehend unbekannt, weil sie
    schon bald nach der Gründung mit ihrer Firmen-Idee in den aufstrebenden Märkten
    Fuß fassen konnten (und von Anfang an darauf hin getrimmt waren).

    Solche Unternehmen stützen ihren Erfolg einerseits auf Österreichs wichtigste
    "Bodenschätze" - die vielen gutausgebildeten, fleißigen und intelligenten jungen
    Leute - andererseites auf den glücklichen Umstand, daß sie nicht von der
    österreichischen Politik abhängig sind und auch nicht vereinnahmt werden können
    (notfalls wird die Firmen-Zentrale - schupp-di-wupp - nach Fernost verlegt ) !


    UND JA - das finde ich gut und halte ich für richtig, denn warum zum Teufel
    sollten sich junge aufstrebende Unternehmen von den Apparatschiks zugrunde
    richten lassen ! ! !

    Tu felix Austria indaga !
    Forsche, Österreich und laß dich von der Politik nicht ins Unglück stürzen !


    In Österreich leben zwei parallele Welten nebeneinander, die Eine erwirtschaftet
    das Vermögen, welches von der Anderen verpulvert wird ! ! !

    Ich habe hier schon früher mal die Hoffnung geäußert, daß vieleicht doch irgendwann
    Widerstand aus der Wirtschaft kommen könnte, daß vieleicht eine Bewegung entstehen
    könnte, welche ganz pragmatisch die guten, echten Errungenschaften im sozialen
    Bereich bewahrt, jedoch den todkranken, senilen Moloch von seinen Leiden "erlöst" -
    (politische Sterbehilfe mit breiter Unterstützung durch die Medien).

    Ja Genau - an dieser Stelle schreckte ich damals auch von meinem Wunsch-Traum auf

    Im Parlament sitzen nämlich die Baader-Meinhof-Sympathisanten und lassen keine
    Chance ungenutzt, wenn sie damit Österreich - diesem "klerikal-faschistischen
    Schweinstaat" - schaden können und packen sofort die Antifa-Keule aus, falls
    sich von irgendeiner Seite Reformbereitschaft regt ! ! !


    Den NEOS unterstelle ich nach wie vor das Potenzial, ein völlig neues Denken
    rein bringen zu können, sich nicht abschleifen zu lassen U N D sich nicht von besagten
    Österreich-Hassern unterwandern zu lassen.

    Nur mit einem GEMEINSAMEN Kraftakt unterstützt von Medien, Wirtschaft und begleitet
    durch das Vertrauen der Investoren, kann Österreich den Fängen des gefräßigen
    Altparteien-Molochs entrissen werden.

    Gott schütze Österreich

    .

  21. Collector
    05. Januar 2014 12:01

    Wieder ein journalistische Analyse von AU, die an der Oberfläche bleibt.

    Feiern wir nicht morgen, am 6. Jan., das Dreikönigsfest und mit ihm die Einsetzung des Königs der Könige in sein irdisches und zugleich himmlisches Reich?

    Ohne den Heiland kein Heil! "Per me reges regnant", ist auf der Maiestatis-Domini-Platte der in der Hofburg aufbewahrten Kaiserkrone zu lesen, die Christus, den "Pantokrator", abbildet, dem "alle Gewalt gegeben ist im Himmel und auf Erden" (Mt. 28,18). Es ist die Überzeugung der Gläubigen und ihrer Kirche, dass alles Unheil und alle Übel, die auf der Welt und der Menschheit lasten, eine einzige Ursache haben: die Nichtanerkennung der Königsherrschaft Christi im Leben des Einzelnen wie der Gemeinschaften und der Staaten. Es ist daher nichts notwendiger für das Gemeinwohl, als "daß bei den rechtmäßigen Staatslenkern und Obrigkeiten die Überzeugung durchdringt, daß sie ... im Auftrag und an Stelle des göttlichen Königs Anordnungen treffen" und "von ihrer Autorität einen heiligen und weisen Gebrauch machen." Indem sie ihre Autorität von Gott und nicht vom Menschen herleiten und sich der souveränen Herrschaft Christi unterordnen, "werden Freiheit, Ordnung, Friede und Gerechtigkeit aufblühen und die Schwerter zu Boden sinken", lehrte Pius XI. (1922-1939). Ohne das Naturrecht, welches dem Menschen in Herz eingeschrieben ist, keine Gerechtigkeit im Staate (Benedikt XVI. vor dem Deutschen Bundestag 2011)."In dem Maß, in dem Christus unter uns herrschen kann, wird das Gesellschaftsleben für alle ein Raum der Brüderlichkeit, der Gerechtigkeit, des Friedens und der Würde sein" (Franziskus, Apostolisches Schreiben, 24. Nov. 2013).

    In den Parteien lag für die Kirche nie das Heil. Den für die Demokratie typischen Parteienstreit und die Parteienherrschaft hat sie nie wirklich goutiert. Ihre Staatsauffassung war immer "korporatistisch", von Hierarchie und Autorität geprägt, nicht "demokratisch" und "liberal". Sie hat deshalb wohl auch Verständnis für die jetzt "endende Verklärung der Demokratie", wie Rudolf Taschner am 02. 01. 2014 in DIE PRESSE schrieb. Für die berühmte indische Schriftstellerin Arundhati Roy war die Demokratie aus leidvoller Erfahrung mit den USA ohnehin nur "die Hure des Westens", zu jeder Position bereit, wenn sie den Herrschenden zur Unterdrückung der Freiheit dient.

    Ist das also alles nur "Schmonzes", was uns Jesus und seine irdischen Stellvertreter hier auf Erden lehren? Oder gilt noch immer, was Leo XIII (1878-1903) schrieb: "Von der Religion, mit der Gott verehrt wird, hängt das Wohl der Gesellschaft und des Staates ab"? Ist Religion vielleicht doch "POLITIK in Großbuchstaben". Papst Franziskus jedenfalls behauptet es. "Wer nicht glaubt, versteht nicht", zitiert Franziskus in seiner ersten Enzyklika ("Lumen fidei") den Propheten Jesajas, denn auch für den Politiker gilt: "Wer nicht auf Gott baut, baut auf Sand".

    • Komma
      05. Januar 2014 16:40

      Von Parteien ist nichts zu erwarten. Demokratie ist lt. Spiegel ein "Auslaufmodell".

      Wer nach Alternativen sucht, sollte sich den Vortrag am Donnerstag, 09.01.2014, 18.30 Uhr, im Wiener Akademikerbund (1080 Wien, Schlösselgasse 11/I, Parterre, rechter Hausflügel) von Mag. Martin Labacher anhören: „Die konservative Revolution – ideengeschichtliche Aufarbeitung und der aktuelle Bezug zu den abendländischen Werten“. Vortrag bietet lt. heute erhaltener Ankündigung eine Zusammenschau der Hauptvertreter der „jungkonservativen Strömung", so u.a. Moeller van den Bruck ("Am Liberalismus gehen die Völker zugrunde"), Edgar Julius Jung ("Herrschaft deer Minderwertigen"), Othmar Spann ("Der korporatistische Staat").

      Anmerkung: Zu dem interessanten Bericht im "Spiegel" über die Jahrestagung des Instituts für Neues Ökonomisches Denken, einem illustren Think-Tank, finanziert von der Hedgefonds-Legende George Soros.

      http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/oekonomen-und-sozialwissenschaftler-zweifeln-an-der-demokratie-a-892991.html

      An der Konferenz in Hongkong nahm die Elite der westlichen Welt in Sachen Wirtschafts- und Sozialwissenschaften teil, darunter zahlreiche Wirtschafts-Nobelpreisträgerl, Historiker, Soziologen und Politikwissenschaftler aus Oxford, Princeton, Berkeley.

  22. brechstange
    05. Januar 2014 11:31

    Team Stronach ist etwas mehr als ein Jahr in der Politik tätig. Wir haben ein Programm, zu dem wir uns in der Partei verpflichten. Sehr wohl werden alle oben genannten Punkte, die zu lösen sind, in unserem Programm mit niedriger oder höherer Intensität bearbeitet.
    Wer das fair betrachtet, weiß, dass es ein Ding der Unmöglichkeit ist, einfache Lösungen zu präsentieren. Jahrzehntelang haben WIR ALLE zugesehen, wie sich vieles falsch entwickelt. Aus Bequemlichkeit, Desinteresse und Zeitmangel haben WIR NICHTS unternommen, uns nicht näher mit den Problemen auseinandergesetzt.
    Als problematisch sehen wir einfache Lösungen, diese gibt es eben NICHT. Das ist purer Populismus.
    Es wird nicht nur an uns im Team Stronach liegen, den "Dampfer" in eine richtige Richtung zu drehen, dazu BITTE ICH ALLE hier mit ihren Möglichkeiten beizutragen.

    Erfolgreich wurden WIR mit einer marktwirtschaftlichen Ordnungspolitik, die nun politisch und medial stark zersaust dasteht und das ist nur möglich, weil "falsche" Richtungen den Menschen durch "korrupte" Meinungsmacher medial eingetrichtert werden. Propaganda, so ein häßliches Wort. Diese bezahlen wir mit unseren Steuergeldern oder / und mit Schulden. Damit nimmt man den Menschen die Eigenverantwortung, der Nomenkaltura zum Dienste.

    Unser Bemühen wird sehr ganzheitlich sein müssen:
    für Marktwirtschaft
    für Ordnungspolitik
    für Subsidiarität
    für den Einbau von Sollbruchstellen
    für Transparenz und Bildung
    für Eigenverantwortung
    für Freiheit

    gegen Planwirtschaft
    gegen Zentralismus
    gegen Bevormundung
    gegen Intransparenz und Unbildung
    gegen Vereinigte Staaten von Europa
    gegen Freiheitsentzug durch die Hintertür

    Team Stronach steht dafür ein. Wir werden der medialen Ignoranz unserer Themen trotzen. Dazu bitten wir alle hier im Blog uns auf unserem steinigen Weg im demokratischen Sinne zu unterstützen. Für konstruktive Kritik sind wir offen und dankbar.

    • Gerhard Pascher
      05. Januar 2014 13:21

      Liebe Brechstange,
      TS hat hoffentlich seine "Kinderkrankheiten" bald überwunden und den Österreichern beweisen kann, dass es auch anders gehen könnte bzw. auch kann, dort wo sie mitregieren. Leider war kurz vor der letzten NR-Wahl noch vieles unausgegoren, ich bin aber trotzdem froh, dass es dort einige mutige Frauen und Männer gibt, welche auch im NR nun zumindest mitreden können. Ich glaube sogar, dass einige wichtige Anliegen, welche sich das TS (und auch die NEOS) auf die Fahnen geschrieben haben, in der einen oder anderen Form von SPÖVP übernommen werden, damit man bei der nächsten NR-Wahl wieder Zugewinne verzeichnet. Die nächsten Jahre und die vielleicht doch vorgezogenen NR-Wahlen werden sicher spannend.

    • machmuss verschiebnix
      05. Januar 2014 14:00

      Liebe Brechstange,

      abgesehen davon, daß diese Anrede ein recht lustiges Oxymoron ist,
      wollte ich Sie jetzt wirklich nicht mit der süffisanten Frage quälen:
      "seid's Ihr auch gegen Schlagworte" , sondern ich halte Kathrin Nachbauer
      wirklich für eine blitz-gescheite junge Frau, die das Zeug dazu hätte, der
      österreichischen Politik einen positiven Drall zu verpassen ! !


      Kräfte bündeln ist angesagt - BZÖ, TS, NEOS - rauft Euch zusammen.
      Wenn schon Eure Wähler über den eigenen Schatten springen müssen , weil z.B.
      viele NEOS-Wähler den LIF-Merger aus ihrem Bewußtsein verdängen (!) und auch
      bei den anderen Parteien gibt es "Ambiivalentes" zu berichten [hämisch grins] ,
      dann sollten auch die Parteien als ganzes sich dazu aufraffen, das Trennende
      beiseite zu schieben und an einem gemeinsamen Strang zu ziehen - PRO ÖSTERREICH


      PS: Hoffentlich nehmen Sie mir meine einleitende Stichelei nicht all zu übel .

      .

    • Gerhard Pascher
      05. Januar 2014 15:50

      machmuss verschiebnix:

      Kräfte bündeln ist wirklich die einzige Möglichkeit, den "Etablierten" an den Kragen zu gehen. Ich stelle immer wieder - auch international - fest, dass sich bei Wahlen die bisherigen Machthaber freuen, wenn durch Zersplitterung (und oft auch Zerstrittenheit) der Opposition die eigene Wiederwahl ziemlich gesichert ist.
      Natürlich muss man bei solchen Bündelungen über den eigenen Schatten springen, auch Kompromisse schliessen und die großen Meinungsverschiedenheiten eben aausklammern.

    • machmuss verschiebnix
      05. Januar 2014 16:13

      Richtig - Gerhard Pascher - "Meinungsverschiedenheiten ausklammern" ,
      zumal dieselben sowieso meist Weltanschaulicher Natur sind, während
      die Welt bestenfalls in einer ihrer (zahllosen) Facetten jenem Ausschnitt
      der Wirklichkeit entspricht, welcher da von manchen als (gar absollute)
      Weltanschauung und KO-Kriterium für jedwede Gemeinsamkeit
      vorausgesetz wird !

      Eine Haltung, die eigentlich eine Ohrfeige für den Intellekt sein müßte,
      denn wer seinen Standpunkt plausibel untermauern kann, der sollte
      es nicht nötig haben, sich auf "seine weltanschauliche Insel" zurück
      zu ziehen.

      .

    • brechstange
      05. Januar 2014 21:20

      machmuss verschiebnix
      NEOS steht für Inflationspolitik a la Haselsteiner, TS für stabile Geldpolitik. Da wird sich NEOS bewegen müssen, weil Inflationspolitik für Ressourcenverschwendung und Fehlinvestitionen steht.

    • Gerhard Pascher
      06. Januar 2014 08:00

      brechstange:
      sehe ich auch so, trotzdem sollte man das Gespräch mit den Neos suchen.Dann kann man ja immer noch erkennen, dass es ggfs. grundsätzliche und unüberbrückbare Differenzen gibt.

  23. Cotopaxi
  24. socrates
    05. Januar 2014 09:27

    Genau 1 Land hat die Finanzkrise abgeschafft: Island.

    Wir werden, ebenso wie die anderen Länder, von den Medien belogen. Wenn die schreiben: "Irland" ist gerettet oder "Griechenland ist gerettet", sind es nur die Bankster, die abkassiert haben. Der Lebensstandard der Einwohner fiel dramatisch.

    Wo ist die wahre Rolle der Schweiz in den Scheinstatistiken?

    Hi, habe soeben den Human Development Index der Vereinten Nationen gelesen: Dort kommt Deutschland in Sachen Lebensbedingungen mit Platz 9 weltweit knapp vor der Schweiz mit Platz 11.

    Da ich seit drei Jahren in der Schweiz arbeite kann ich das überhaupt nicht nachvollziehen. Ich gehörte sowohl in Deutschland als auch jetzt in der Schweiz zu den Durchschnittsverdienern. Trotzdem bleibt mir, auch aufgrund der geringeren Steuern, Netto fast das dreifache (!!) meines früheren Nettogehalts in Deutschland. Auch die viel teureren Lebenshaltungskosten wiegen diesen Unterschied nicht im geringsten auf - ich kann mir Dinge leisten von denen ich in D nur träumen konnte und zum Großeinkauf fahre ich sowieso 2mal im Monat über die Grenze.

    Ich bin ganz klar der Meinung, dass das Ranking der UN in diesem Punkt falsch ist, denn der Lebensstandard eines Durchschnitt-Schweizers ist weit über dem des Durchschnitts-Deutschen.

    • brechstange
      05. Januar 2014 10:56

      Das Ranking der UN wird eben nur die Nomenklatura erfassen und die ist in der Schweiz aufgrund der direkten Demokratie wesentlich ärmer dran.

  25. dssm
    05. Januar 2014 09:08

    Für den Wähler muss aber die Differenz zwischen Aussage und Handlung doch sehr verwirrend sein, kein Wunder, daß da ein Chaos herauskommt:

    Entfesselung der Wirtschaft (ÖVP) und ein paar Wochen später werden die Steuern erhöht?
    Für freie Wirtschaft (EU Kernsatz) und gleichzeitig werden selbst die Staubsauger reguliert?
    Für eine stabile Währung (EZB Kernaufgabe) und gleichzeitig wird hemmungslos Geld gedruckt?
    Für Gerechtigkeit (SPÖ) und gleichzeitig dürfen die (pleite-)Banker die Boni behalten und die Staatsnahen mit weit unter 60 in Pension?
    Für die Umwelt (Grüne) und gleichzeitig wird für die Bio-Kraftstoffe der letzte Regenwald abgeholzt?
    Für Redefreiheit (alle Parteien) und gleichzeitig werden selbst Kinderbücher zensiert?
    Beförderungen sollen aufgrund von Leistung erfolgen und gleichzeitig gibt es Quoten?
    Für Rechtsstaat (fast alle Parteien) und gleichzeitig wird von allen im Parlament vertretenen Parteien ein unlesbares Machwerk nach dem anderen beschlossen?
    Für Innovation und gleichzeitig verbietet der Arbeitnehmerschutz (alle Parteien) eine durchgearbeitete Nacht?

    • brechstange
      05. Januar 2014 10:59

      Der Wähler wird für dumm verkauft. Mangels großem Interesse der Wähler und Irreführung der Wähler durch die Systemmedien macht der Wähler es der herrschenden Nomenklatura tatsächlich leicht.

    • machmuss verschiebnix
      05. Januar 2014 13:01

      @dssm - voll in die Magengrube - ich sehe massig Sternderl :)) **********************

    • Susanna (kein Partner)
      07. Januar 2014 09:56

      dssm - wie wahr!

      Nicht einmal das Recht auf Leben ist gewährleistet. Aber was soll man machen? Die Wähler wollen das so. Blöd nur, dass bei den Wählern langsam aber sicher jene in der Mehrheit sein werden, die bei ihrem Wahlverhalten nichts zu verlieren haben, weil sie über das Geld der Minderheit (=nämlich der verbleibenden Steuerzahler) verfügen...

  26. Wertkonservativer
    05. Januar 2014 07:38

    "Der Untergang des Abendlandes" ??!??

    Unser kleines Österreich, Jahrhunderte mitten im Zentrum abendländischer Geschichte, wird - wie und wo auch immer hin sich Gesellschaft und Politik unseres Landes entwickelt - wohl kaum wesentlichen Einfluss auf das Schicksal unseres Europa und der westlichen Welt ausüben können!

    Die Gewichte der Welt haben sich in den vergangenen Jahrzehnten nach dem (fernen) Osten verschoben: die asiatischen Riesen und Tiger sind drauf und dran, mit ihrem riesigen Menschenpotential und den Errungenschaften der Technik, die sie sich -lernfähig bis gehtnichtmehr -, von uns Westlern abgekupfert haben, unser "Abendland" in die Tasche zu stecken!
    Die europäischen Stahlwerke inzwischen in Händen indischer Industriekapitäne und Nabobs; China als wichtigster Gläubiger der "mächtigsten" Industrienation USA;
    Japan und Korea als größte Autobau-Länder!
    All das und noch mehr zeigt uns, dass wir die Welt von heute nicht mehr mit den Maßstäben von gestern und vorgestern vergleichen können!

    Europa krankt nicht in erster Linie durch die hier breit ausgewalzten "Fehler und Grauslichkeiten" der Institution EU (die verhindert Ärgeres!), sondern laboriert vor allem an der unverhältnismässigen und breiten Streuung von sozialen, im Endeffekt unfinanzierbaren Wohltaten verschiedenster Art an die trotzdem unzufriedene Bevölkerung!
    Das gilt für praktisch alle europäischen Völker!

    Nochmals kurz zu uns und unserem schönen Ösiland!
    Die Schuldenmacherei hier in Österreich nur den "Systemparteien" anzulasten, ist recht billig!
    Die blauen, pinken und gelben (Stronach?) Hoffnungsträger haben außer einem großen Mundwerk auch keine schlüssigen und erfolgversprechenden Lösungen parat!
    Und den Grund für die "großen Erwartungen" auf deren mögliche Gewinne und Zugewinne im Zuge der kommenden EU-Wahlen kann ich wirklich nicht einsehen:
    da wird sich im Großen (außer möglicherweise einer linden Backpfeife für Rot/Schwarz) überhaupt nichts ändern!
    Abschließend;
    Das Schicksal Österreichs und Europas können wir bestenfalls marginal beeinflussen; den künftigen Lauf der Welt müssen wir wohl oder übel der Weltmacht Finanz überlassen; dies in der Hoffnung, dass deren Entscheidungen, zusammen mit denen der Mächtigen in der Weltpollitik, schlussendlich auf ein friedliches Weiterbestehen der Menschheit ausgerichtet sein und bleiben werden!

    (mail to:gerhard@michler.at)

    • machmuss verschiebnix
      05. Januar 2014 09:51

      @WK,

      der Einfluß Österreichs auf die Fernost-Tiger ist zwar in politischer Hinsicht (Gott sei Dank) NULL,
      aber in technischer Hinsicht sind eine ganze Reihe österreichischer KMUs dort heiß begehrt.

      Nur ein Beispiel einer in Österreich praktisch unbekannten Firmen-Gruppe (Obrist) :
      die Firma Obrist (Powertrain) hat einen Hybrid-Antrieb für eine chinesische Autofirma
      entwickelt :
      http://www.obrist-powertrain.com/exclusive-interview-with-frank-obrist-ceo-obrist-powertrain-inc/

      Von dieser Sorte gibt es viele - sie alle stützen ihren Erfolg auf
      Österreichs wichtigste "Bodenschätze" : gescheite und fleißige Junge Leute ! ! !

      .

  27. Gerhard Pascher
    05. Januar 2014 07:03

    Wieder einmal eine treffende, aber leider auch traurige Darstellung des Istzustandes unserer Republik und Gesellschaft. Es fehlt auch nicht an Vorschlägen, wie man diese von vielen Menschen noch verdrängte Krise bewältigen kann. Mit politischen Wahlen ist – wie die jüngste Vergangenheit zeigt – leider keine Verbesserung herbeizuführen. Schuld daran sind die fehlenden wirklich überzeugenden Alternativen sowie die Trägheit eines Großteils der Bevölkerung. Um einen plötzlichen Crash zu entgehen, bleibt also nur die innere Erneuerung sowie Zielsetzungen der großen Parteien, welche kurzfristig das Ruder herumreißen können. Dass aber Spindelegger und seine ÖVP die jetzige Koalition aufkündigen und so den Weg für eine Neuordnung freimachen, ist unwahrscheinlich, denn diese Partei denkt auch nur kurzfristig und dabei an die eigenen Vorteile.

    Das Weitermachen der Schuldenmacherei erinnert mich an die bekannten Geschichten mit der täglichen Verdoppelung von Seerosen bzw. Überdüngung eines Teiches, wo man auch am vorletzten Tag noch nicht erkennt, dass die Wasseroberfläche am Folgetag voll ist bzw. die Wasserqualität „umkippt“. Daher ist hier der Begriff „Pyramidenspiel“, welches erfahrungsgemäß schließlich zusammenbricht, völlig angebracht.

    Ein Vergleich der jetzigen Situation mit der von 1914/1918, wo das Habsburgerreich zerfiel, ist aber nicht zutreffend. Damals waren völlig andere Gründe für den politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Niedergang ausschlaggebend. Es war aber eine große Katastrophe, der auf die folgenden Diktate von Versailles sowie die sog. Pariser Vorort-Verträge (St. Germain, Trianon, Neuilly-sur-Seine und Sèves) aufbauend nach 20 Jahren eine weitere Katastrophe, nämlich der Zweite Weltkrieg folgte.

  28. Papalima
    05. Januar 2014 06:16

    Auch ich meine, jedes der Probleme wäre einen eigenen Artikel wert. Ein grundsätzliches Problem alternder Demokratien aber haben Sie, sehr geehrter Herr Dr. Unterberger, nur durch die Symptome beschrieben, nämlich folgenden Teufelskreis:

    Grundsätzlich:
    Ein Politiker, der im Wahlkampf nicht Verbesserungen der Situation seiner potentiellen Wähler verspricht (Wahlzuckerln), wird nicht gewählt. Das gilt bis zu einer Situation, in der ein Politiker mit einer "Blood sweat and tears-Rede“ punkten kann.

    Phase 1:
    In gekonnter Spiegelfechterei werden in Vorwahlzeiten den Wählern Scheinprobleme vorgegaukelt und, unterstützt durch ausgefeilte Marketingmaßnahmen, Lösungen derselben als Alleinstellungsmerkmale der Parteien herausgearbeitet,

    Phase 2:
    Nach der Wahl drängen sich die wirklichen Probleme vor und werden den Wählern, wieder mit dem Instrumentarium des modernen Marketing, als Sachzwänge verkauft.

    Phase 3:
    Die einzelnen Wählergruppen mahnen, gestützt durch Lobbies, die Wahlversprechen ein und werden nach Möglichkeit bedient. Standhafte Politiker werden von innen heraus geschwächt.

    Phase 4:
    Es kristallisiert sich ein Spitzenkandidat für den nächsten Wahlgang heraus. Je indirekter ein Wahlsystem ist, desto mehr ist dieser der kleinste gemeinsame Nenner der Parteibonzen.

    Phase 5:
    Nach der Wahl ist vor der Wahl, anders gesagt: Zurück zu Phase 1.

    Woher soll eine Persönlichkeit kommen, die diesen Teufelskreis in guten Zeiten durchbrechen kann?

    Der besseren Lesbarkeit wegen vermeide ich Binnen-I etc..

    • dssm
      05. Januar 2014 08:50

      Wenn Sie Recht haben sollten, dann ist die Demokratie eine unmögliche Regierungsform, denn die Wähler sind, Ihrer Beschreibung nach, allesamt Deppen und Trotteln.
      Also muss die logische Forderung aus Ihren Ausführungen das Ende der Demokratie sein! Die, den Teufelskreislauf durchbrechende Person wird dann wohl der 'starke Mann' sein?!?!

    • Papalima
      05. Januar 2014 11:39

      @ dssm
      Stimmt nicht ganz so.
      Die Wähler sind nicht Deppen und Trotteln. Viele aber informieren sich über politische Belange nur unzureichend. Meist unter Zeitdruck.
      Im übrigen wissen wir aus der Geschichte, daß viele Demokratien - manche sagen alle Demokratien - in einer Diktatur endeten.

    • dssm
      05. Januar 2014 20:36

      @Papalima
      Natürlich haben Sie recht! Jede Demokratie endet in der Diktatur und jede Diktatur in irgend einer Form von Demokratie – immer!
      Das alte Problem der zweiten und dritten Generation (früher waren es mehr Generationen...).
      Man muss nur rechtzeitig wissen wohin der Weg führen wird, dann kann man selber mitgestalten; denn ein Mitläufer hat nie etwas zu sagen.
      Die heutige herrschende Klasse wird versuchen eine Oligarchie zu starten, wir Nettozahler werden versuchen den Diktator aus unseren Reihen kommen zu lassen und damit für unsere Generation eine Ruhe zu haben.

  29. Schani
    05. Januar 2014 04:06

    Ich habe mir die Seite genius.co.at angeshen und meine Befürchtungen für die Zukunft großteils bestätigt vorgefunden. Und deswegen ist der hier von Ihnen, Herr Dr. Unterberger, so oft gescholtene Datenschutz unbedingt erforderlich und wirksam auszubauen!!

  30. Haider
    05. Januar 2014 02:06

    Wie so oft: Die Vielfalt der Themen (jedes einzelne wäre einen eigenen Artikel wert) überfordert mich fast; daher zu AU‘s Kernthemenliste:
    1) Die demographische Katastrophe (die so wie das Schuldenmachen 1970 eingesetzt hat), besonders die Geburtenverweigerung der gebildeten Schichten;
    2) die massive Zuwanderung bildungsferner Menschen aus Drittweltstaaten, deren Defizite auch in der zweiten und dritten Generation nicht geringer werden;
    3) das rapide Vordringen einer aggressiven und kulturfremden Religion;
    4) die explodierende Staatsverschuldung;
    5) das viel zu niedrige und sogar trotz rapide steigender Lebenserwartung sogar noch zurückgegangene Pensionsantrittsalter (vier Jahre unter dem EU-Schnitt);
    6) der in vielerlei Hinsicht, etwa beim Gesundheitssystem, unfinanzierbar gewordene Wohlfahrtsstaat;
    7) die massive ökologische, soziale, sicherheitsorientierte Überregulierung von Wirtschaft und Gesellschaft (die jedes nennenswerte Wachstum verhindert);
    8) das zunehmend leistungsfeindlich gewordene Schulsystem, das die Linke durch Gesamtschulen endgültig kaputt machen will;
    9) Universitäten, die ohne Zugangsregelungen und ausreichende Finanzierungen ständig an Prestige verlieren;
    10) und die progressive Einschränkung der Meinungsfreiheit durch die Political Correctness.

    ad 1) Marxisten bläuten den Frauen ab 1970 ein: „Der Bauch gehört mir!“ Schwangere galten als Outlows (bewußt denglisch). Dazu kam das sozialistische Finanzverständnis: „Schulden werden nicht zurückgezahlt, sonder weginflationiert.“ Daß dies nur auf Kosten der Sparer und deren Zinsen auf Sparguthaben geht, übersteigt ihren Horizont offensichtlich bei weitem.
    ad 2) Die Zuwanderer fielen nicht vom Himmel, wie wurden beispielsweise von der Wirtschaftskammer massiv angeworben (Der völlig falsche Slogan lautete: „Kein Österreich macht die Drecksarbeit“. Sie verschwiegen nur den Kern: „… um diesen Preis“. Jetzt hängen überall Zuwanderer herum, die keinerlei Arbeit verrichten – warum auch: sie werden vom Steuerzahler auch so erhalten.)
    ad 3) die katholische Kirche brüstet sich, ihre – vom Volk errichteten Kirchen – aus purer Nächstenliebe ihren deklarierten Gegnern zu überlassen.
    ad 4) „Was kümmert mich die Welt von morgen!“ Diese Es-kommt-ohnehin-der-Komet-Mentalität führte schon mehrmals in der Menschheitsgeschichte zu wahrlich ernüchterndem Erwachen.
    ad 5) Der Staat vermittelt nicht nur beim Pensionsantrittsalter völlig falsche Botschaften. Generell setzt sich bei unseren Kulturbereicherern die Überzeugung durch: Wer arbeitet ist selber schuld!ad ad 6) Alle fressen sich zu Tode. Breitensport ist faschistisch. Wer zuströmenden Ausländern die Hüftoperation verweigert ist ein Neonazi. Und wenn ich mir den Wr. Spitalskahlschlag anschaue: Kliniken werden modernst ausgerüstet – und dann geschlossen, hochkompetente Institute werden aus ideologischen Gründen zertrümmert usw. etc..
    ad 7) Mehr als 66% ließen sich von den EU-Befürwortern belügen. Dies ist nur die Rechnung dafür. Ganz einfach: „Wer nicht denkt – zahlt!“
    ad 8) Wenn alle gleich dumm sind, dann hat der Sozialismus sein marxgewolltes Ziel erreicht.
    ad 9) Wir bilden die NC-Flüchtlinge Deutschlands aus, wir schaffen das Wissenschaftsministerium ab; wir haben einen Superstudenten Kurz – gleich hinter ihm kommt das peruanische Hochland-Lama [und kein österreichisches Medium durchschaut die Persiflage]. Glücklicherweise verursacht Dummheit kaum körperliche Schmerzen (siehe Punkt 6).
    Ad 10) Meinungsdelikte werden prinzipiell von Diktaturen bestraft und von gehirngewaschenen Umerzogenen.
    Ist ein bißchen lang geraten; aber dies liegt wohl am Thema.

    • dssm
      05. Januar 2014 09:16

      Sie haben Recht, das Thema ist zu lang – andererseits wenn man einmal die Kernprobleme aufzählen will, ist die Liste leider so lange!

      Ich möchte daher auch nur in einem Punkt widersprechen (obwohl mir mehr an Ihren Ausführungen zu denken gibt).

      Zu 10
      Es gab genügend Diktaturen, in welchen es keine leitende Ideologie gibt und daher keine Meinungsdelikte. Wir leben in einer repräsentativen Demokratie, welche extrem ideologisiert ist und daher gibt es Meinungsdelikte. Diktatur und Demokratie entscheiden sich nur in einem: Wie die Regierung auserkoren wird, alle(!) anderen Kriterien hängen von den handelnden Personen ab.

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      06. Januar 2014 19:06

      Das klingt einmal mehr nach einem ausgeklügelten Konzept, also was soll's?

  31. kritikos
    05. Januar 2014 01:35

    Das heuirige Jahr wird eine Fülle von Rückgriffen, Ansätzen, Vergleichen mit 1914 bringen. Verständlich. Nützlich? Wozu? Zur Besinnung, zu rechtzeitigen Problemlösungen? Auch A.U. scheint nicht optimistisch zu sein. Wer soll die angeführten zehn Punkte angehen? Eine neue politische Kraft? Ich fürchte, da wird sich weiterhin nichts tun. Eine liberal-konservative Partei wäre auch mein Idealfall - nachdem die ÖVP auch den Terminus "konservativ" verloren oder ganz uminterpretiert hat. Selbst seit Jahren in Pension stehe ich nicht auf dem Standpunkt "Hinter mir die Sintflut". Schon im Hinblick auf meine Enkeln. Und deshalb ist die Anknüpfung an 1914 besonders bedrückend.





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