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FN 562: Herr Fischer, wie wäre es mit so einer Rede?

Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck hat eine Rede gehalten, die ungefähr zehnmal klüger ist als alles, was Heinz Fischer in seinem ganzen Leben bisher gesagt hat.

Gauck warnte (vor dem deutschen Eucken-Institut) vor zu viel staatlicher Regulierung. Er forderte mehr Wettbewerb. Die Menschen sollen mehr Eigeninitiative zeigen. Vorbehalten gegen die Marktwirtschaft müsse entgegengetreten werden. Immer dort, wo es zu wenig Wettbewerb gebe, gedeihe die Ungerechtigkeit. Und so weiter, und so fort. Kein Wunder, dass ein Land mit einem solchen Bundespräsidenten heute in fast allen Zukunftsrankings weit vor Österreich liegt. Dabei ist es noch 2006/07 weit hinter der Alpenrepublik gelegen.

PS: Herr Fischer, wenn Ihnen vielleicht nicht einfällt, wo Sie eine solche Rede halten sollen: Dann steht Ihnen sicher dafür das Wiener Hayek-Institut zur Verfügung. Hayek hat ja die wohl weisesten Bücher des 20. Jahrhunderts geschrieben, war überdies ein Österreicher und hat noch dazu den Nobelpreis bekommen.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Januar 2014 08:59

    In der Volksrepublik Polen, während des realen Sozialismus: Die Lehrerin in einer Schule forderte die Kinder auf, 10 Zloty für die Hungernden in Bangladesch mitzubringen. Am nächsten Tag haben alle Schüler ihren Beitrag mitgebracht, ausgenommen Stasiek, der dazu folgendes sagt: "Papa hat mir das Geld nicht gegeben, denn er hat gesagt, daß weder bekannt ist, ob es in Bangladesch Hungernde gibt, noch ob das Geld wirklich dafür verwendet wird."

    Kurze Zeit später sollen die Schüler wieder 10 Zloty mitbringen, diesmal für die Gewerkschaften in Bangladesch. Und wieder bekam nur Stasiek das Geld zu Hause nicht. Die Situation wiederholt sich: "Papa sagt, daß er nicht sicher ist, was mit diesem Geld passiert."

    Nach einigen Tagen sollen die Schüler 10 Zloty für die Entwicklung der kommunistischen Partei in Bangladesch mitbringen. Stasiek hat 15 Zloty mitgebracht. "Was ist geschehen, Stasiek, Papa hat Dir heute Geld gegeben, und für diesen Zweck gleich 15 Zloty? Warum?"
    "Papa hat gesagt, sobald es in Bangladesch eine kommunistische Partei und Gewerkschaften gibt, dann gibt es sicher auch Hunger."

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Januar 2014 16:25

    Offen gestanden, ich würde es nicht einmal merken, wenn UHBP einmal eine gehaltvolle Rede hielte, denn, sobald er via Bildschirm ungebeten zu mir ins Wohnzimmer kommt, schalte ich den Ton ab und schau' weg---denn ich halte diesen Menschen mit seinem betulichen Gebrabbel und seinem "staden, betropfertsten G'schau" einfach nicht aus!
    Brauchen wir diesen "teuren" Mann, der das Staatsoberhaupt mimt, überhaupt?
    MM: NEIN!

  3. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Januar 2014 11:59

    Erst wenn den Worten Taten folgen, sollte der Redner daran gemessen werden.

    Auch wenn Gauck dieses Mal weise Worte gewählt hat, verbreitete er in der Vergangenheit schon mehrmals heiße Luft. So gesehen, kaum ein Unterschied zu unserem "HeiFisch"!
    Politiker - allen voran linke - sind allzu oft wie Chamäleons = es kommt darauf an vor welchem Gremium sie reden, danach wird auch die Farbe gewechselt.

  4. Ausgezeichneter KommentatorDoppeladler
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Januar 2014 11:37

    Und was geschieht in Österreich: Da werden neue Bevormundungen und Zwänge geschaffen wie z. B. Ausbildungspflicht bis 18 mit Einstellungszwang für Unternehmen unter der Federführung der ÖVP - Christian Ortners hat treffende Bezeichnung dafür: Lodensozialismus. Dafür werden Begriffe wie (Eigen-)Verantwortung und Selbstbestimmheit werden mehr und mehr aus politischen Vokabular der sogenannten bürgerl. Partei gestrichen.

    Kein Wunder, daß NEOS trotz ihrer linksliberalen und antiklerikalen Schräglage so attraktiv zu sein scheinen.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorharo
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Januar 2014 11:50

    Da wie dort sind Sonntagsreden meist nur leeres Geschwätz.

    Rote finden es nur gerecht selbst im kaiserlichen Ambiente zu residieren . Deswegen fordert Frau Prammer auch die kaiserliche Hofburg als Ausweichquartier sobald das Parlament renoviert wird. Und für andere fordern Linke ein Hofburg-Betretungsverbot ...

    Auch Hausfrauen wurden solange verunglimpft solange es keine rote Präsidentengattin als nicht erwerbstätige Frau gab.

    Mit dem Opernball war es nicht anders. Erst als vorwiegend Linke in den Logen feierten war es aus mit den Opernball-Demos.

    Wasser predigen und Wein trinken (gilt wohl auch für den Deutschen BP).

  6. Ausgezeichneter Kommentatormike1
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Januar 2014 08:57

    Frage: wem würde es nutzen, sollte uhbp eine solche rede halten ? wohl niemandem !

    wichtig wäre, dass sich die regierung zusammenreißt und ordentliche arbeit abliefert !!

  7. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Januar 2014 10:59

    Fischer gehört zur 'Kahlfrasstruppe'.

    Da kann er solche Reden nicht halten, das wäre doch gegen die Ideologie (=Idiotie). Da würde er auch noch den Dr. Leitl rechts überholen.

    Österreich besteht in der Politik aus Lügenern und Volksverrätern, nur ja nichts gutes fürs Volk, nur ja keine Eigeninitiative, denn da kann man sich ja nicht so gut selbst bedienen, wenn es mündige Bürger gäbe.

    Frei nach Grimm: ... und wenn dann alles kahl gefressen ist, dann liegen die Schuldigen bereits am Friedhof ...

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAlternativlos
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Januar 2014 18:56

    Deutsche ab 2035 Minderheit im eigenen Land !

    Schon in wenigen Jahren werden die Deutschen in Deutschland zur ethnischen Minderheit. Und zwar ab 2035. Wenn ein heute geborenes Kind sein Studium abschließt, dann wird Deutschland mehrheitlich von Ausländern bevölkert. Und der Deutsche ist dann nur noch ein „Herkunftsdeutscher“. Nein, das alles ist jetzt keine Verschwörungstheorie mehr. Das ist die offizielle Aussage eines CDU-Mannes, der auch genau das fördern will. So steht es auf der Homepage des CDU-Politikers Martin Gillo.

    http://zoelibat.blogspot.co.at/2014/01/udo-ulfkotte-deutsche-2035-minderheit.html


alle Kommentare

  1. Alternativlos (kein Partner)
    18. Januar 2014 18:56

    Deutsche ab 2035 Minderheit im eigenen Land !

    Schon in wenigen Jahren werden die Deutschen in Deutschland zur ethnischen Minderheit. Und zwar ab 2035. Wenn ein heute geborenes Kind sein Studium abschließt, dann wird Deutschland mehrheitlich von Ausländern bevölkert. Und der Deutsche ist dann nur noch ein „Herkunftsdeutscher“. Nein, das alles ist jetzt keine Verschwörungstheorie mehr. Das ist die offizielle Aussage eines CDU-Mannes, der auch genau das fördern will. So steht es auf der Homepage des CDU-Politikers Martin Gillo.

    http://zoelibat.blogspot.co.at/2014/01/udo-ulfkotte-deutsche-2035-minderheit.html

    • Undine
      18. Januar 2014 23:47

      @Alternativlos

      Danke für den Link!*****************!
      Dieser Beitrag ist leider dazu angetan, einem zu schweren Albträumen zu verhelfen---aber man kriegt genau das Schwarz auf Weiß zu lesen, was man als aufmerksamer Mensch längst auf uns zukommen sieht. Und man denke nur ja nicht, das, was den Deutschen droht, käme auf ein Zehntel reduziert zu uns nach Ö. Diesmal wird die alte Faustregel 1:10 nicht gelten, sondern die Katastrophe wird uns 1:1 treffen.

  2. Gasthörer (kein Partner)
    18. Januar 2014 12:49

    Herr Unterberger, meinten sie den Gauck, der in seiner Weihnachtsansprache 2012 folgendes von sich gab:

    “Sorge bereitet den Deutschen auch die Gewalt: in U-Bahnhöfen oder auf Straßen, wo Menschen auch deshalb angegriffen werden, weil sie schwarze Haare und eine dunkle Haut haben.”

    Und die dt. Realität:

    -Dem bewusstlosen Daniel S. traten sieben Türken gegen den Kopf, bis der 25-jährige klinisch tot war. Der Notarzt reanimierte ihn. Daniel kam noch auf die Intensivstation, aber sein Gehirn war fast vollständig zerstört.

    -Seit zehn Tagen sucht die Polizei den brutalen Schläger vom Alexanderplatz! Jetzt spürte BILD den mutmaßlichen Killer Onur U. (19) in der Türkei auf.

    -Berlin: Türkische Intensivtäter hetzten 23-jährigen Italiener in den Tod
    Giuseppe M. Der 23-jährige Sohn eines italienischen Restaurantbesitzers, wurde Sonnabend-Nacht in der U-Bahn von drei türkisch-stämmigen Schlägern angegriffen. Als Guiseppe M. zusammen mit seinem Freund am Kaiserdamm in Panik aus der U-Bahn floh, wobei die türkischen Schläger ihn offenbar verfolgten, wurde er von einem Auto erfasst und starb an den Verletzungen.

    • heartofstone (kein Partner)
      18. Januar 2014 21:46

      Danke, brauche ich das Zitat und die entsprechenden Fälle nicht mehr heraus suchen. Gauck hat mit dieser Ansprache seine Reputation aufs Spiel gesetzt und verloren.

  3. cmh (kein Partner)
    18. Januar 2014 11:49

    Die Bekanntheit von Eucken, weder von Rudolf noch von seinem Sohn Walter, ist hierzulande mehr als endenwollend.

    Nur so kann der Inhalt von Gauckens Rede wundern.

  4. Cato d.Ä. (kein Partner)
    18. Januar 2014 10:39

    Wenn es um Reden unseres Herrn BP geht, muß man sich einen anderen Ansprechspartner suchen. Seit Jahrzehnten besorgt dieses Geschäft der bekennende Marxist Bruno Aigner. Trotz offizieller Pensionierung hat er einen
    gutdotierten Job als Redenschreiber für Heinzi. Der kann recht geschickt herunterlesen, da ihm der Stil seines geistigen Mentors bekannt ist.
    Es muss auch gesagt werden, dass der Personalaufwand des Präsidentenbüros
    so gross wie nie zuvor ist ( z.B. ist Kirchschläger mit weit weniger Personal ausgekommen, war wohl qualifizierter ).
    Wie unsinnig dieses Amt ist konnte man wieder erkennen als der schweizer Bundespräsident zu Besuch war.

  5. LeoXI (kein Partner)
    18. Januar 2014 10:08

    Hätte UHBP Rückgrat, würde er sich mit aller gebotenen Klarheit und Schärfe zu den Anti-Akademikerball-Demonstrationen äußern.

    Die Parole "Unseren Hass könnt ihr haben" erinnert erschreckend an die 30-er Jahre. Was daraus resultierte, ist bekannt. Ganz offen wird auch als Ziel erklärt, eine erlaubte (Ball-)Veranstaltung mit allen Mitteln verhindern zu wollen.

    Würde in unserem Land gleiches Recht für alle gelten, müssten die Demonstrationen sofort verboten werden, zumal die in allen Foren deklarierten Ziele grob gesetzwidrig sind (Totale Straßenblockaden, Unterbindung jeder Zufahrt, Unterbindung des Grundrechts auf Versammlungsfreiheit anderer).

    Wem angeblich das Staatsganze, Grundrechte und innerer Friede am Herzen liegt, müsste sich warnend dazu äußern!

    Umso mehr müsste UHBP das tun, als sich im Boot der Hasserfüllten hauptsächlich linke und ultralinke Gruppierungen finden, also Angehörige jener Gesinnungsgemeinschaft, der sich UHBP zeitlebens - bis heute - zugehörig fühlt.

    Aber UHBP geruht - lächelnd - zu schweigen. Er fand ja offenbar auch schon im Vorjahr daran nichts auszusetzen, in welch unfassbaren Weise unbescholtene, steuerzahlende Bürger dieses Landes vor den Augen der Polizei bespuckt und körperlich attackiert wurden. Bestimmt ist er der Meinung, dass heuer alles viel menschlicher ablaufen wird und die offene Hassparole nicht ernst gemeint ist.

    Zugute kann man UHBP halten, dass sich auch die Wappler und Weicheier unserer Regierungsdarsteller nichts zu sagen getrauen. Wer weiß was Herr Fellner ihnen dann umhängen würde. Außerdem ist es ja kein SP oder VP Ball, betrifft ja nur andere ...

    Fairerweise muss man sagen, dass ein Herr Gauck überhaupt nicht anders agieren würde. Wenigstens da besteht also kein Unterschied.

    • Verdi (kein Partner)
      18. Januar 2014 10:34

      Wer in der „sozialen Hängematte” seine Reden und Gedanken ausarbeitet kann, muss Denen dankbar sein, welche Ihn hineingelegt haben.

    • Undine
      18. Januar 2014 18:40

      @LeoXI

      ************!

  6. Torres (kein Partner)
    18. Januar 2014 09:38

    Man kann doch wohl nicht von Fischer verlangen, dass er eine Rede hält, die seiner innersten Überzeugung widerspricht. Für Rot (und natürlich auch Grün) ist der Staat in jeder Hinsicht ein sozialer Segen, während Privat, Wettbewerb, Leistung usw. ausbeuterischen menschenverachtenden Manchester-Liberalismus darstellen.

  7. Erich_47 (kein Partner)
    18. Januar 2014 09:25

    Ich habe mir etwa 1998 - laut Einbandbeschreibung - Fischers einzigartiges Zeitdokument namens "Reflexionen", 3.(!) Auflage, gekauft und alle 535 Seiten gelesen. Seine "persönlich kommentierte Geschichte der zweiten Republik" (O-Text der Rückseite des Umschlages) hat mir gezeigt, wie ein einer Ideologie völlig ergebener und als Apparatschik hochgekommener "Universitätsprofessor", Minister a.D., Nationalratspräsident a.D. (usw. usw.), der ab Studienende seit seinem 24.Lebensjahr ausschließlich in der Politik tätig war, alles nur aus seiner roten Brille gesehen hat. Leider hat die ÖVP bei den Präsidentenwahlen keinen wirklich mitreissenden Gegenkandidaten gestellt (von der Opposition ganz zu schweigen).

    Wer das erwähnte Buch gelesen hat versteht alles mit und um unseren HBP, versteht vor allem, wie solche Parteileute bis in die höchsten Positionen kommen, versteht die im 19.Jhdt. steckengebliebene SPÖ und weiß, warum sich hier nichts ändern kann.

    PS.: in Salzburg regt sich der rote Parteichef auf, dass seiner Meinung nach durch Zusammenlegung von Ressorts die sozialistischen Ressortchefs ihren Job verlieren, die ÖVP-Ressortchefs hingegen bleiben. Dabei "vergisst" der Bonze, dass vor wenigen Wochen ein offiziell der SPÖ Nahestehender (oder sogar Parteimitglied?) als Fachmann das Finanzressort übertragen erhielt. Kann es sein, dass die bevorstehenden Wahlen zur AK sein Gedächtnis trüben? Abgesehen von der Frechheit, ganz offen für die eigene Partei Chefposten zu verlangen??

  8. Der Realist (kein Partner)
    18. Januar 2014 09:09

    es tut einfach weh, wenn Hayek und Fischer auch nur irgendwie in Zusammenhang gebracht werden.
    Egal wo der Heifisch seine Reden hält, nichtssagend sind sie allemal

  9. Haider
    18. Januar 2014 00:47

    Sg Herr Dr. Andreas Unterberger: "Muß das wirklich sein?" Mir genügt einmal Silvester für mehrere Jahre.

  10. Haider
    18. Januar 2014 00:40

    @Undine
    Genau!
    Durch solche Verblendungen/Schönfärberein könnte sogar unsere WC-Heinzi noch als Lichtgestalt in die Analen der KP-Geschichtslügen eingehen. Irgendwann muß doch schluß mit lustig sein!
    Spätestens seit 8. Juli 2004 (Google sei Dank) zweifle ich an der demokratischen Urteilsfähigkeit der österreichischen Wähler.

    • Haider
      18. Januar 2014 00:52

      Hier hat mich wieder einmal die Technik überlistet. War zum Beitrag unserer hochgeschätzten Undine [dssm: 17. Januar 2014 09:08] gedacht.

    • Bookworm (kein Partner)
      18. Januar 2014 13:38

      @Haider. Bitte nicht böse sein: Den Heifi verdanken wir ausschließlich dem Dr. Schüssel. Der hatte nämlich geglaubt, die schwachmatische mit den 1001 Dalmatinern, äh. Staatschefs, deren Sprachen sie angeblich spräche, in die Hofburg ent- oder versorgen zu müssen. Diese Dame, die im Mai 2000 schon so mit den Nerven wegen der EU-Sanktionen - bzw. deren "Betroffenheit bei der sie anheulenden Damenschaft des diplomatischen Korps - sogar eine Aufsicht der EU über Österreich akzeptieren wollte! Zum Glück hatte da Schüssel schnellstens eine Notbremse gezogen bevor das noch ausgeurfert ist. Die dankbare Entschendung nach Brüssel in die EU-Kommission war dann gleich die nächste Fehlentscheidung.

      In meinem Bekanntenkreis kenne ich bürgerliche Wähler und -innen, die wegen dieser völlig ungeeigneten Kandidatin nicht zur Wahl gegangen sind! Hätte man von der ÖVP damals den (intern aber nicht sehr beliebten) Ex-Rechnungshofpräsidenten Dr. Franz Fiedler nominiert säße mit etlicher Sicherheit der Heifi schon in der Pension und nicht in der Hofburg. Aber die meisten von Schüssels Personalentscheidungen waren, um es vorsichtig zu sagen, problematisch.

  11. Brigitte Imb
    17. Januar 2014 18:26

    Selbst wenn UHBP so eine Rede halten würde, kein Mensch könnte sie ihm ernsthaft abnehmen und seine Worte glauben.

  12. Undine
    17. Januar 2014 16:25

    Offen gestanden, ich würde es nicht einmal merken, wenn UHBP einmal eine gehaltvolle Rede hielte, denn, sobald er via Bildschirm ungebeten zu mir ins Wohnzimmer kommt, schalte ich den Ton ab und schau' weg---denn ich halte diesen Menschen mit seinem betulichen Gebrabbel und seinem "staden, betropfertsten G'schau" einfach nicht aus!
    Brauchen wir diesen "teuren" Mann, der das Staatsoberhaupt mimt, überhaupt?
    MM: NEIN!

    • Riese35
      17. Januar 2014 19:03

      Aber, aber, Othmar Karas hat doch eine Wahlempfehlung für UHBP abgegeben. Und auch der Kardinal hat indirekt eine Wahlempfehlung für ihn abgegeben, indem er eindringlichst davor gewarnt hat, die einzig ernst zu nehmende Gegenkandidatin, Barbara Rosenkranz, zu wählen.

      Zu Ihrer letzten Frage: Natürlich brauchen wir ihn, denn wenn einmal die FPÖ die Mehrheit bekommen sollte, dann muß ja jemand die "richtige" Regierung bestimmen bzw., wenn es gar nicht anders geht, mit Notverordnungen regieren können, damit die (volks-)demokratischen und feministischen Ziele der EU weiter verfolgt und der Kampf gegen Rassismus, Faschismus, Homophobie, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung nicht aufgegeben wird.

    • Riese35
      17. Januar 2014 22:28

      Bitte vielmals um Entschuldigung, habe soeben festgestellt, daß ich eine fürchterliche Unwahrheit verbreitet habe. Ich korrigiere bzw. ergänze: Es geht nicht um den allgemeinen Fall, daß die FPÖ die Mehrheit bekommen sollte, sondern nur um den Fall, daß die FPÖ mit einem Partner eine Regierung bilden sollte, in der die SPÖ nicht vertreten ist. Eine Regierung SPÖ+FPÖ, z.B. wieder mit einem Vizekanzler Steger oder vielleicht sogar seiner Tochter, wäre für UHBP sicher kein Problem.

    • Bookworm (kein Partner)
      18. Januar 2014 13:14

      @Undine. Bitte seien sie nicht so ungerecht mit dem Heifi: Seiin Amtsvorgänger war ungleich unerträglicher und da nicht nur mit der Betroffenheitsmaske sondern seiner gesamten Amtsführung! Die noch dazu auch sauteuer war...

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      19. Januar 2014 14:29

      Meine vollste Zustimmung!

  13. mischu
    17. Januar 2014 11:59

    Erst wenn den Worten Taten folgen, sollte der Redner daran gemessen werden.

    Auch wenn Gauck dieses Mal weise Worte gewählt hat, verbreitete er in der Vergangenheit schon mehrmals heiße Luft. So gesehen, kaum ein Unterschied zu unserem "HeiFisch"!
    Politiker - allen voran linke - sind allzu oft wie Chamäleons = es kommt darauf an vor welchem Gremium sie reden, danach wird auch die Farbe gewechselt.

  14. haro
    17. Januar 2014 11:50

    Da wie dort sind Sonntagsreden meist nur leeres Geschwätz.

    Rote finden es nur gerecht selbst im kaiserlichen Ambiente zu residieren . Deswegen fordert Frau Prammer auch die kaiserliche Hofburg als Ausweichquartier sobald das Parlament renoviert wird. Und für andere fordern Linke ein Hofburg-Betretungsverbot ...

    Auch Hausfrauen wurden solange verunglimpft solange es keine rote Präsidentengattin als nicht erwerbstätige Frau gab.

    Mit dem Opernball war es nicht anders. Erst als vorwiegend Linke in den Logen feierten war es aus mit den Opernball-Demos.

    Wasser predigen und Wein trinken (gilt wohl auch für den Deutschen BP).

  15. Doppeladler
    17. Januar 2014 11:37

    Und was geschieht in Österreich: Da werden neue Bevormundungen und Zwänge geschaffen wie z. B. Ausbildungspflicht bis 18 mit Einstellungszwang für Unternehmen unter der Federführung der ÖVP - Christian Ortners hat treffende Bezeichnung dafür: Lodensozialismus. Dafür werden Begriffe wie (Eigen-)Verantwortung und Selbstbestimmheit werden mehr und mehr aus politischen Vokabular der sogenannten bürgerl. Partei gestrichen.

    Kein Wunder, daß NEOS trotz ihrer linksliberalen und antiklerikalen Schräglage so attraktiv zu sein scheinen.

  16. Josef Maierhofer
    17. Januar 2014 10:59

    Fischer gehört zur 'Kahlfrasstruppe'.

    Da kann er solche Reden nicht halten, das wäre doch gegen die Ideologie (=Idiotie). Da würde er auch noch den Dr. Leitl rechts überholen.

    Österreich besteht in der Politik aus Lügenern und Volksverrätern, nur ja nichts gutes fürs Volk, nur ja keine Eigeninitiative, denn da kann man sich ja nicht so gut selbst bedienen, wenn es mündige Bürger gäbe.

    Frei nach Grimm: ... und wenn dann alles kahl gefressen ist, dann liegen die Schuldigen bereits am Friedhof ...

  17. Undine
    17. Januar 2014 10:48

    OT---aber das nenne ich wahres weibliches Helden-, wenn nicht sogar Märtyrertum (diese neuartige Form weiblichen Heldenmuts greift auffallend rasch um sich!):

    BARBUSIG in der KALTEN Jahreszeit gegen den drohenden Faschismus zu kämpfen!
    Aber überzeugen Sie sich selbst:

    http://www.unzensuriert.at/content/0014695-Linkes-Blockadetraining-Brust-voran-der-Polizei-vorbei

    " Bei einer drohenden Festnahme könne man den Ordnungshütern dann immer noch sexuelle Belästigung vorwerfen."

    Und wenn die Polizei ausschließlich OrdnungshüterINNEN schicken würde? Der
    Aufruf zum Widerstand gegen die Staatsgewalt könnte unterlaufen werden. ;-)

    • Josef Maierhofer
      17. Januar 2014 11:05

      Wie wär's Herr Dr. Pürstl mit einer Menge weiblicher Polizisten, die dann die Festnahmen durchführen ?

      Wie wär's denn mit Festnahmen schon im Vorfeld, wie das in kommunistischen Staaten üblich ist ? Denn auch 'unseren Hass könnt ihr haben' ist an sich schon Aufruf zur Gewalt und eigentlich auch verboten in Österreich, oder nicht ?

    • Undine
      17. Januar 2014 13:03

      @Josef Maierhofer

      Wenn es noch eines Beweises für die Trottelei der linken Kampfemanzen bedarf---mit dem Aufruf zu dieser doch strohdummen, lächerlichen Aktion ist er erbracht. Man staunt nur, daß sich doch immer wieder so dumme Weibsbilder finden, die sich für solch peinlich-dreiste, geschmacklose Auftritte hergeben.

  18. bécsi megfigyelö
    17. Januar 2014 10:25

    Sehr geehrter Herr Unterberger, glauben Sie allen Ernstes, uhbp verstünde den Inhalt von Herr Gaucks Ansprache? Da braucht er nicht einmal aufs WC zu retirieren, um sich nicht zu blamieren (@ Bruno Kreisky).

    • Verdi (kein Partner)
      18. Januar 2014 09:37

      bécsi megfigyelö
      Der BP bedient sich auch (wie so viele andere) der modernen Technik, nämlich dem Teleprompter (Text läuft auf der Kamera ab). Da braucht er nur mehr den Text ablesen. Jeder Vollidiot könnte das! Und die Rede wurde vorgegeben, geschrieben von den Experten. Kein Wort stammt vom überbezahlten Nichtsnutz. Nichts passiert zufällig in der Politik!!

  19. Gerhard Pascher
    17. Januar 2014 09:48

    Die Amtsführung vom aktuellen UHBP ist sehr bescheiden. Dr. Heinz Fischer ist und bleibt ein Sozialist, daher wird er kaum überparteilich agieren. Man muss aber auch bedenken, dass die Position des Bundespräsidenten (mit seinen 100 Mitarbeitern!) - außer leiser Wortspenden - für das politische Tagesgeschäft keine Eingriffsmöglichkeiten ermöglicht - lediglich im Extremfall: Auflösung, Abberufung, Notkabinett usw. Also bleibt es maximal beim "Zeigefinger erhöhen".
    Damit beweist sich einmal mehr, dass unsere bald 100 Jahre alte Verfassung nicht mehr zeitgemäß ist und dringend im Rahmen einer Staats-, Verwaltungs- und Wahlreform geändert gehört. Ob sich dazu jemals eine Parlamentsmehrheit findet, bezweifle ich.
    In der Schweiz "spielt" (vorwiegend für Repräsentationsaufgeben) den Bundespräsidenten turnusmäßig jeweils ein Minister für ein Jahr und betreut weiterhin sein für ihn verantwortliches Ressort. That's it.

    • Inger
      17. Januar 2014 14:26

      "für das politische Tagesgeschäft keine Eingriffsmöglichkeiten ermöglicht " - wie wahr, wie wahr . Aber das führt unweigerlich wieder zu der Frage: wozu haben wir eigentlich einen Bundespräsidenten?? Nur für Repräsentationszwecke, tja da ist der ganze Aufwand viel zu hoch - das einzige was aus diesem Dilemma heraushilft "ABSCHAFFEN" - er wird keinem abgehen und dass man jetzt natürlich auf das Ausgedinge für die Parlamentspräsidentin nicht verzichten will, das zeigt sich doch ganz deutlich.
      Unsere Bundespräsidenten sind ja nicht gerade das, was man gerne vorzeigt.
      Sie lügen uns ja dauernd an. Nicht dass mich das Privatleben eines Politikers überhaupt interessiert, aber ich möchte nicht eine heile Familie vorgespielt bekommen, wenn es keine gibt. Das Familienleben ist und bleibt Privatsache, aber wenn der Herr Bundespräsident bei der Weihnachts- oder Neuahrsanspracche, weiss nichteinmal mehr genau, wann das war, weil unwichtige Reden werden nicht im Hirn gespeichert, ich hab mir nur gemerkt, dass er auch die Wünsche seiner Frau überbracht hat, so eine Lächerlichkeit. Die zeigt ja wie falsch das ganze Getue ist.
      Na ja, die Rede von Herrn Gauck mag ja gehaltvoller gewesen sein, als die Reden von unserem Bundespräsidenten üblicherweise sind, aber ich bin und bleibe bei der Meinung, dass ein Mensch, der sein Familienleben nicht in Ordnung hat, kein Vorbild sein kann und das ist doch das mindeste, was man sich von einem Bundespräsidenten erwartet, Vorbildwirkung. Die hat weder der eine noch der andere. Wobei, ich komme auf meine Eingangsbemerkung zurück, das Privatleben soll privat bleiben, aber sie sollen es auch privat halten und nicht dauernd irgendetwas bildschirmgerecht vorführen.

  20. Wertkonservativer
    17. Januar 2014 09:31

    Obwohl ich mich zu erinnern glaube, dass Herr Gauck hier von mehreren Seiten auch schon richtiggehend "zerrissen" wurde, finde ich ihn - im Vergleich mit unserem Herrn Fischer geradezu als Lichtgestalt! Zwar nur in diesem Verhältnis, aber doch!
    Der traut sich jedenfalls, Aussagen zu treffen, auch wenn diese nicht nach dem jeweiligen Zeitgeist gestriegelt sind!
    Was ihn von unserem Herrn Fischer fundamental unterscheidet!
    Ein Mann mit Prinzipien, eben!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Bookworm (kein Partner)
      18. Januar 2014 13:44

      @Wertekonservativer. Den Herrn Gauck halte ich für die gleiche zeitgeistige Gemeinplatzschleuder wie unseren Heifi. Da wäre mir im Zweifelsfall noch der Unsrige lieber als der Wende-Konjunkturritter Gauck. Beim Unserigen weiß man wenigstens woran im Wesentlich ist - beim Gauck außer betuliches Gutmenschentum nichts mehr.

  21. dssm
    17. Januar 2014 09:08

    Eine Sonntagsrede mehr. Da ist mir unser Genosse Heinzi schon lieber, der ist wenigstens ehrlich.
    Solche Sonntagsreden verderben die Jugend! Am Ende machen sich junge Leute selbstständig, weil sie diese Luftschlösser für reale politische Ziele halten und landen dann als Parias der Gesellschaft.
    Werden von den Behörden drangsaliert und stehen rechtlos daneben wenn ihnen die Früchte ihrer Arbeit gestohlen werden. Gesetze sind unleserlich, werden einfach anders gelesen, sind völlig von der Wirklichkeit entkoppelt - aber haften tut dann der junge Mensch. Niemand, der auch nur einen Funken Moral im Leib hat, wünscht so ein Leben einem anderen Menschen.

    • Undine
      17. Januar 2014 10:56

      @dssm

      " Da ist mir unser Genosse Heinzi schon lieber, der ist wenigstens ehrlich"

      Dieser Satz kann nur satirisch gemeint sein---oder etwa nicht? Dann empfehle ich dringend die Lektüre des DOSSIERS, das Hans PRETTEREBNER einst verfaßt hat---über einen Oberintriganten ohnegleichen namens Heinz Fischer.

    • dssm
      17. Januar 2014 17:54

      @Undine
      Einem Kommunisten traue ich nicht weiter als ich ihn sehe. Momentan sehe ich ihn gar nicht …

      Trotzdem ist es verlogen, wenn man wie der deutschte BP die Menschen zu Eigenverantwortung anstachelt, denn im nächsten Schritt steht der Staat welcher alles und jedes reguliert hat, also entweder nix Eigenverantwortung oder klar gegen Regeln verstossen – Strafe folgt.

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      19. Januar 2014 14:40

      Natürlich gibt es in Gaucks Leben und Verhalten einiges, das näherer kritischer Betrachtung bedarf. Allein der Umstand, dass ein Vorgänger wegen rund 700 Euro das Feld räumen mußte, illustriert, was die im Nachbarland läuft. Die Performance unseres intriganten und salbungsvollen Herrn Heinz allerdings ist und war unter jeder Kritik, da muss ich Undine zustimmen.

  22. Riese35
    17. Januar 2014 08:59

    In der Volksrepublik Polen, während des realen Sozialismus: Die Lehrerin in einer Schule forderte die Kinder auf, 10 Zloty für die Hungernden in Bangladesch mitzubringen. Am nächsten Tag haben alle Schüler ihren Beitrag mitgebracht, ausgenommen Stasiek, der dazu folgendes sagt: "Papa hat mir das Geld nicht gegeben, denn er hat gesagt, daß weder bekannt ist, ob es in Bangladesch Hungernde gibt, noch ob das Geld wirklich dafür verwendet wird."

    Kurze Zeit später sollen die Schüler wieder 10 Zloty mitbringen, diesmal für die Gewerkschaften in Bangladesch. Und wieder bekam nur Stasiek das Geld zu Hause nicht. Die Situation wiederholt sich: "Papa sagt, daß er nicht sicher ist, was mit diesem Geld passiert."

    Nach einigen Tagen sollen die Schüler 10 Zloty für die Entwicklung der kommunistischen Partei in Bangladesch mitbringen. Stasiek hat 15 Zloty mitgebracht. "Was ist geschehen, Stasiek, Papa hat Dir heute Geld gegeben, und für diesen Zweck gleich 15 Zloty? Warum?"
    "Papa hat gesagt, sobald es in Bangladesch eine kommunistische Partei und Gewerkschaften gibt, dann gibt es sicher auch Hunger."

    • Haider
      18. Januar 2014 00:28

      So lustig dies klingt, so traurig ist der Wahrheitsgehalt. Wie so oft: Witz entlarvt Verlogenheit schonungslos!

  23. mike1
    17. Januar 2014 08:57

    Frage: wem würde es nutzen, sollte uhbp eine solche rede halten ? wohl niemandem !

    wichtig wäre, dass sich die regierung zusammenreißt und ordentliche arbeit abliefert !!





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