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FN 557: Es ist geschafft: Wien ist anders

In der österreichischen Hauptstadt, die einmal eine christliche gewesen ist, ist die Zahl der Katholiken auf Diaspora-Dimensionen geschrumpft.

Nur noch 37 Prozent der Menschen in der Stadt Wien sind Katholiken. Diese dramatische Entwicklung wurde anlässlich der Statistik über Kirchenaus- und -eintritte bekannt. Zu diesem Schrumpfprozess haben gewiss auch Austritte beigetragen (rund 16.000 Austritten stehen - in der ganzen weit über die Stadt hinausgehenden - Erzdiözese nur rund 1000 Eintritte gegenüber). Aber die große Veränderung ist auf anderem Weg passiert: Während die Wiener Katholiken oft kinder- oder enkellos wegsterben – wofür die Kirche gewiss nichts kann –, hat die Zuwanderung diese Stadt total aus Mitteleuropa weggerückt. Und hier sollte sich auch die Kirche sehr heftig bei der Nase nehmen. Ist doch ihre Caritas nach den Grünen der weitaus lautstärkste Förderer und Apologet der Zuwanderung. Der Sinn dieser Haltung ist mir freilich bisher entgangen.

PS: Lob verdient die Kirche jedoch für die Ehrlichkeit ihrer Statistiken. Gewerkschaftsbund und Parteien sind ja mit ihren eigenen Schrumpfzahlen – höflich ausgedrückt – sehr zurückhaltend.

PPS: Köstlich sind die gleichzeitig bekannt gewordenen Ergebnisse der vom Wiener Erzbischof seit langem groß betrommelten Pfarr-Reform: Als Ergebnis dieser Reform wird nur eine einzige Pfarre weniger gemeldet. Dabei haben beispielsweise 25 Pfarren der Diözese schon unter 200 Mitglieder.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Januar 2014 15:37

    Widerspruch!
    "Während die Wiener Katholiken oft kinder- oder enkellos wegsterben – wofür die Kirche gewiss nichts kann.."
    Oh nein!
    Natürlich könnte die Kirche da schon etwas tun:
    z.B. nicht schwule Pfarrgemeinderäte hegen und pflegen, die bestimmt nicht Nachwuchs für den Pfarrkindergarten liefern werden ...
    z.B. nicht Caritasdirektoren hegen und pflegen, denen muslimische Kirchenbesetzer anscheinend wichtiger sind, als Schwangere in Not ...
    z.B. den Sonntag der Heiligen Familie zu einem flammenden Apell für eine Unterstützung österreichischer Familien mit mehreren Kindern zu nutzen ...

  2. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Januar 2014 14:24

    Aus meiner Sicht ist dies das Ergebnis der Jahrzehnte andauernden rot-grünen Politik. Dazu gehören neben der gewünschten Zuwanderung von Muslimen auch die tolerierten Partnerschaften, Abtreibungen und Förderungen von Singles.

    Andererseits könnte das „Gesundschrumpfen“ der christlichen Kirchen auch voll Gott gewollt sein, wo der Weizen von der Spreu getrennt wird? Traurig ist es aber, dass für ein christliches Gemeindeleben der finanzielle Aufwand für Gebäude, andere Einrichtungen und Seesorger im Verhältnis zur Anzahl der aktiven Gläubigen unverhältnismäßig hoch wird und daher neue Formen gefunden werden müssen.
    Ich kenne aber noch viele gläubige Christen, welche dem allgemeinen Trend standhalten. Sogar Leute, welche immer SPÖ wählen, gehören dazu. Für alle diese gilt auch der Missionsauftrag, um Außenstehende zu Jesus Christus zu führen – auch wenn es nur als gutes Vorbild ersichtlich ist.

    Ich befürchte, dass bald eine eigene islamgeprägte Partei auf demokratischem Wege in unsere Parlamente Einzug halten wird, dann langfristig das Sagen hat und unseren Staat sowie die Gesellschaft völlig umkrempeln wird.

    Übrigens: Nach Naturkatastrophen mit vielen Todesopfern oder die ersten Jahre nach 1945 waren die Kirchen bummvoll.

  3. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Januar 2014 14:15

    Man muss sich nur das "Wort am Sonntag" in Ö1 "geben"... Das Gelabere der ReligionslehrerINNEN... ist normalerweise ein Austrittsgrund.

  4. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Januar 2014 17:06

    Waren es nicht die sogenannten Christen und ihre Vertreter, die am lautesten 'Nazi, Nazi' gerufen haben, als heimat- und volkstreue Menschen - vielleicht nicht immer bibelfest, aber durchaus geschichtsbewandert - auf die wachsende Überfremdung hingewiesen haben ?

    'Schuldig' - so urteilt die Geschichte.

    'Aber warum - wir haben doch gar nichts getan ?'

    'Eben !'

    Ihr habt nicht nur nichts getan, ihr habt noch dazu das Falsche getan - nämlich Euch an das linksgrüne Geschmeiß angebiedert. Nun - so helfe Euch jetzt Gott.

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Januar 2014 13:37

    Ja, Wien ist (leider) anders.

    Verständlich, dass die 'Reform' der Pfarren nicht einfach sein wird, will doch jede 'ihre' Kirche vor der Umwandlung in eine Moschee bewahren. Das ist am Land (Gott sei Dank) noch etwas anders.

    Die Caritas hat sich die Politik als (für sie) nützliches Instrument 'gekauft'. Man braucht einem Herrn Landau, Küberl und Konsorten nur ordentlich zahlen und schon plappern sie nach, was die Partei ihnen aufträgt.

    Die grün und sozialistisch durchsetzte EU wacht darüber, dass die Selbstzerstörung Europas ja nicht aufgehalten, beeinträchtigt oder sonst was wird, statt an der Erhaltung Europas zu arbeiten.

    Ich glaube auch das hat Herr (ORF) Wolf auch Strache bei seinem Interview (Ich habe das auf Facebook gesehen) vorgeworfen, dass angeblich Frau Le Pen in Frankreich gesagt haben soll, dass Europa stirbt oder so ähnlich und er sich mit solchen abgibt. Na so was, endlich eine Politikerin, die die Wahrheit anspricht. Strache hat auch richtig geantwortet, nämlich, wenn Europa so weitermacht, wird es sterben.

  6. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Januar 2014 13:45

    Das Glaubens- und Kirchenproblem unserer Zeit können wir - wenn wir es ehrlich betrachten - auch an unseren eigenen Familien festmachen.
    Ganz offen: mit großer Familie gesegnet, muss ich auf meine alten Tage feststellen, dass von unseren vierzehn direkten Nachkommen bestenfalls zwei bewusst gläubig sind, diesen Glauben auch vertreten und "ihn leben"!
    Obwohl in christlichem Umfeld erzogen und aufgewachsen, mehrheitlich jahrelang in katholischen Jugendorganisationen mittätig, ist auch an unserem Nachwuchs anscheinend der Zeitgeist derart omnipotent wirksam, dass die Befassung mit Glaubensdingen merk- und fühlbar in den Hintergrund gedrängt wurde bzw. wird.

    Als Eltern und Großeltern können wir vielleicht einen kleinen Teil der Schuld bei uns suchen, doch werden es wahrscheinlich vorzugsweise die Auswirkungen des modernen "way of life" sein, der doch breite Wohlstand, der unseren Jüngeren den Blick auf die geistigen Werte der Religion "vernebelt".

    Sagen wir's ganz offen: in unserem angeblich so "aufgeklärten" Westen ist - LEIDER -
    die Religion nicht mehr "in"!
    Vielleicht würde eine - hoffentlich nicht eintretende - Katastrophensituation wieder eine vermehrte Hinwendung zur Religion bringen: das wäre dann jedoch auch wieder sehr teuer erkauft!
    Nochmals: falls Sie im Rahmen Ihrer Familie und Ihres Freundesumkreises günstigere diesbezügliche Erfahrungen haben, freue ich mich ehrlich mit Ihnen!
    Insgesamt meine ich jedoch, dass meine Ausführungen von manchen hier wohl bestätigt werden könnten!
    Schade, traurig, jedoch Realität!
    Unser Abendland ist - aus mehrerlei Gründen - in Gefahr, in Nacht zu versinken!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  7. Ausgezeichneter KommentatorProConsul
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Januar 2014 21:53

    Meine Kinder werden in einer Stadt aufwachsen, die vollkommen vom Sozialismus zerfressen ist, in der man als Österreicher nur mehr in einigen Bezirken leben kann, in der das Niedere gelobt und gefördert wird, anstatt der Fleißige und ehrliche, in der ein Sozialschmarotzer mehr gilt, als ein Arbeiter, oder gar ein Geschäftstreibender, in der die Sozialisten die moslemische Unterschicht großzügig alimentieren um ihren Wählerschwund auszugleichen etc. Diese Demokratie ist nur 100 Jahre, nachdem die heilige Ordnung von Thron und Altar zerschlagen wurde, am Ende.

    Die katholische Kirche sollte auch anfangen sich Gedanken zu machen, denn so wie es aussieht stirbt das Christentum in ganz Europa aus. Ob das nur auf die "Gottlosigkeit" und "Schlechtigkeit" der Menschen zurückzuführen ist, wage ich zu bezweifeln. Daher ist auch die Kirche dazu aufgerufen, ihren Mitgliederschwung genauestens zu untersuchen. Man hat leider das Gefühl, dass das Christentum nicht die Rettung Europas ist, sondern an dessen Tod mitarbeitet, in dem sie permanent von Toleranz, Menschenrechte, Multikulturalismus spricht. Das Zauberwort heißt aber IDENTITÄT. Auch die Europäer haben Anrecht auf ihre Sitten und Gebräuche, sie haben ein Anrecht nach ihren Maßstäben und ihren eigenen Gesetzen friedlich in ihrem Land zu leben. (Heute wird Tschetschenen in Ö. Asyl gewährt und als Dank ziehen manche von ihnen in den Jihad nach Syrien um dort Andersgläubige zu bekämpfen).

    Europa muss sich bewusst werden, dass es genauso ein Anrecht auf seine eigene Identität (und Lebensweise) hat, wie irgendein Neger- oder Indianerstamm in Afrika oder Südamerika.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDer Realist
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Januar 2014 15:51

    dazu brauche ich keine Statistik, geht man nicht ganz blind durch die Straßen Wiens, so muss doch jedem auffallen, dass die Mehrheit einen nicht zu übersehenden Migrationshintergrund hat, und dass darunter kaum Katholiken sind, kann auch als gegeben angesehen werden. Auch die Wurffreudigkeit der weiblichen Angehörigen des angesprochenen Personenkreises wird in Zukunft wesentlich zur Bereicherung unserer Kultur beitragen.
    An dieser Entwicklung ist natürlich erster Linie de Politik schuld, ihren Anteil hat aber auch die katholische Kirche und die Caritas. Gute Beziehungen zu den Andersgläubigen sind Bischöfen heutzutage wichtiger, als sich um das Heil der eigenen Schäfchen zu kümmern, das bewahrt die lauwarmen Vertreter der Kirche vor Kritik aus den Reihen linkslinker Medien und guter Menschen. Zur aktuell weit verbreiteten Verfolgung und Ermordung von Christen schweigen unsere Kirchenoberen betreten, taucht jedoch eine harmlose Karikatur auf, so preschen sie medial vor.
    Wenn man kein Rückgrat hat, muss eben ein Stab herhalten.


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  1. Jim (kein Partner)
  2. Open (kein Partner)
    21. Januar 2015 17:57

    I will be putting this daizlzng insight to good use in no time.

  3. Isaias (kein Partner)
    21. Januar 2015 01:45

    Well I guess I don't have to spend the weekend firngiug this one out!

  4. Haydee (kein Partner)
    20. Januar 2015 17:56

    Such an imspersive answer! You've beaten us all with that!

  5. Emma (kein Partner)
    19. Januar 2015 10:52

    Your articles are for when it abeotulsly, positively, needs to be understood overnight.

  6. Realsatire (kein Partner)
    16. Januar 2014 00:45

    Schönborns "Bankster-Initiative" ist gehorsam gegenüber dem Mammon.

  7. Roter Logenbruder (kein Partner)
    15. Januar 2014 20:23

    Kardinal C. Schönborn hat die katholische Kirche in Österreich Satan geweiht.

    • panzerechse (kein Partner)
      15. Januar 2014 22:00

      Die Sache sieht jetzt anders aus,
      Der Teufel kann nicht aus dem Haus...

    • Edlerin (kein Partner)
      15. Januar 2014 22:19

      Unsere "Hirten" geben so viele Seelen als möglich dem Teufel preis.
      Sie führen ihre Schäfchen direkt in die Hölle.

  8. Homo Faber (kein Partner)
    15. Januar 2014 19:10

    Kardinal Schönborn ist der geduldigste und toleranteste Aussitzer der Nazi-Gesetzgebung.

    Man denke nur an das "Gesetz über die Erhebung von Kirchenbeiträgen im Lande Österreich" aus 1939.

  9. Alternativlos (kein Partner)
    15. Januar 2014 17:28

    Bitte unterschreiben !!!!!!!!!!!!!!!!

    http://www.citizengo.org/de/2594-dringend-agenda-des-estrela-berichts-nach-zwei-niederlagen-wieder-im-eu-parlament?tc=ty&tcid=1008332

    Abtreibung schon wieder im EU-Parlament

    Nachdem die Abtreibungsbefürworter erst im Dezember im EU-Parlament verloren haben (Estrela-Bericht), versuchen sie es diese Woche frecherweise schon wieder. Es geht darum, daß linke Abtreibungsbefürworter Abtreibung in die Kompetenz der EU verlegen wollen, wobei das ganze Thema bislang bei den Nationalstaaten blieb. Hätte dann die EU das Sagen, wäre klar, was kommt: Staatlich geförderte Abtreibungen ohne Ende bis in den neunten Monat! Bitte unterschreiben Sie deshalb diese Petition! Vorsorglich! [mehr]

  10. Boris (kein Partner)
    15. Januar 2014 17:27

    Ohne Worte!
    BRiD (Bundesrepublik in Deutschland)

    Guido Westerwelle ist sicher"Noch bevor ich sterbe, wird Schwulsein Normalität"

    http://www.focus.de/politik/deutschland/guido-westerwelle-sicher-homosexualitaet-wird-normalitaet-politiker-bevor-ich-sterbe-4_id_3542918.html

  11. oboam (kein Partner)
    15. Januar 2014 17:06

    Wie dumm macht Adlers Sicht ?

    Zitat aus dem Gerichtsurteil gegen S-W.

    http://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20131211_OGH0002_0150OS00052......etc

    "eine Person, die den Gegenstand der Verehrung einer im Inland bestehenden Kirche oder Religionsgesellschaft bildet, nämlich den Propheten Mohammed,"

    Mohammed ist im Beisatz zum, ich zitiere: "GEGENSTAND DER VEREHRUNG" erklärt worden. Zu einem Ding. Genau das was er in der Kaaba zerstören liess ....

    Herr Danek, Herr Lendl, Frau Bachner-Foregger, Frau Michel-Kwapinski, Frau Fürnkranz, Frau Vasak ...... ich empfehle ihnen stich- und schusssichere Westen, zumindest entsprechende Gummigeschossbewaffnung (denn wer will schon einen jungen radikalisierten Muslim zusammenschiessen ?) und vielleicht noch einen Security Kurs, wenn sie diesen noch nicht absolviert haben. Bodyguards sind empfehlenswert.

    Mohammed der Kinderschändung zu bezichtigen stört Muslime nicht so ganz bis wenig, wie sie alle sich dies einzubilden genehmigten, denn: ER TAT ES .....
    Sogar radikale Muslime nehmen Kritik, sogar Abwertung daran tendentiell gelassen und tun intern die "westliche Sicht" spöttisch ab...

    Diese Reserviertheit hat viele Gründe. Der schwerwiegendste davon ist der nach islamen Schriften vermutete spätere Betrug der Aischa an Mohammed. Daraus machen viele islame Unterbewußtseine folgendes: "Kinderschändung" wird als Strafe gedacht .."sollen" die "Europäer" Mohammed doch "ruhig" "Kinderschänder" nennen dürfen, denn das "Schändliche" daran sublimieren sie hin zu Aischa. Und fertig ist der unterbewußte Block. Der Akt wird als Strafe an ihr gesehen.
    Islam beinhaltet rückgewandte Motivsuchen massiv. Das hat mit den seelischen Reflexen an den islamen Prinzipien von Vorherbestimmung und Vorherwissen zu tun.

    Die islame Zwiespältigkeit in Bezug auf Aischa und das Wort welches S-W sagte in seiner seelischen Zerlegbarkeitstauglichkeit "regen Muslime" nicht so auf wie bücklerisch heuchelnd vermutet..

    • oboam (kein Partner)
      15. Januar 2014 17:19

      Was sie jedoch massiv aufregen wird ist: Mohammed - und, wenns auch nur in einem Beisatz war - als einen GEGENSTAND beschrieben zu haben.

      Das solltet ihr wohl schwupps ändern .....

      Und: DAS war er ja auch nie !

      Die Krankheit der "lebenden Gehirntoten" beginnt eben auch dort massiv Zeugnis zu geben, wo sie einst Beseeltes als DINGE sehen wollen. So werden in Österreich auch Tiere als SACHE eingestuft.

      Schreibt mir mal ...... WIE HOCH OBEN FLIEGT IHR EIGENTLICH UM UNS GESCHÖPFE in die Starrheit und "Unbeweglichkeit" von GEGENSTÄNDEN HINEINMUTEN ZU WOLLEN ?

      Und - irgenwie "irre praktisch": Gegenstände kennen auch kein "Gut" und "Falsch", kein Menschlich, kein zuträglich Sinnig oder dämonisch fallend ......... ihr "anerkennt" nur euch selbst und wirklicher Schutz beschränkt ihr einzig auf euch, wie dieses gefallsüchtige Urteil beweist.

      Wie wärs: Aufstockung der Muslime im österr. Gardebataillion als "Demutsbezeugung" vorm Islam auf 80 Prozent ?

      Doch meine Ideen zur Lösung immer wieder ignorieren ......... vor lauter zum Himmel stinkender Heuchlerei, die aus euren selbstverliebten Herzen kommt.

    • Erich Bauer
      15. Januar 2014 17:32

      Der Islam hat sich seit 9/11 von der kultur/religions-Evolutionsgeschichte rausgesprengt!!! Er ist tot, tot, tot... Dabei ist es völlig unerheblich ob 9/11 eine "false flag" war... Dazu braucht es Ihres WORTSCHWALLGEWITTERS nicht!!!

      Natürlich wird es noch zu dramatischen Ereignissen kommen. Der islamische Schwachsinn übersteigt die schlichtesten, wohlwollendsten Gemüter. Wenn die kritische Masse erreicht ist, werden aber auch die "einheimischen" islamophilen Maulwürfe hängen...

    • oboam (kein Partner)
      15. Januar 2014 17:33

      Dämagogie am Werk:

      http://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20131211_OGH0002_0150OS00052_12D0000_000&ResultFunctionToken=fb3e39f0-2757-41d3-8ff3-fa16671f3b7d&Position=1&Gericht=&Rechtssatznummer=&Rechtssatz=&Fundstelle=&AenderungenSeit=Undefined&SucheNachRechtssatz=False&SucheNachText=True&GZ=15+Os+52%2f12d&VonDatum=&BisDatum=08.01.2014&Norm=&ImRisSeit=Undefined&ResultPageSize=50&Suchworte =

      Faktische Wahrheit ist nicht faktische Wahrheit.

      Wieviel Aufwand betrieben wird Lügen und Betrug zu kaschieren ..... Und das verlogene monströse Theater GEGEN ALLEN SINN VON AUFKLÄRUNG UND MENSCHLICHEM GEWINN auch sogar auf Kosten jener deren Kinder sie dazu zusätzlich IN ÖSTERREICH GEFÄHRDEN !

      ...... weil sie mit diesem Urteil INDIREKT klarerweise SCHARIANORMEN nach Österreich importiert haben !

      Die sinnigen menschlichen Lösungen - ich schrieb dies bereits - werden jedoch von denen die so tief in ihren Krankheiten hocken, nicht gesucht !

      So viele suche ihre verlogenen Weltsichten "zu verteidigen" .... und adlerkultische österreichische "Höflichkeit" schafft noch deutlich Ärgeres.

      Dieser "Staat" nimmt so mehr und mehr "Fahrt" auf "fertig zu bekommen" ...... und die größten Egoisten hoffen nur noch, dass das "nach ihrer Zeit" sein wird ........ wirklich sinnige Massnahmen Fehlanzeige.

    • oboam (kein Partner)
      15. Januar 2014 17:55

      @ Herr Bauer: Sie irren. Sie sollten mal von David Hayden lesen, wie dramatisch Mohammeds Charakter beginnend mit etwa 622 zum Bösen hin kippte .....

      "Muhammad and the Birht of Islamic Supremacism:....."

      9/11 war nicht der Tag an welchem die Weichen aus der dehnbarsten Menschlichkeit überschritten worden sind ...... das war bereits vor beinah 1400 Jahren.

      Dieser dritte historische Dschihad (nach dem arabischen und dem osmanischen) dieser globale Dschihad welcher ursprünglich von der ägyptischen Muslimbruderschaft initiiert wurde hat die Dimensionen eines "Flächenbrandes" der unter der Wahrnehmungsschwelle zu halten versucht wird. Das Geld welches dafür aufgewendet wird dürfte zu den Sitzenbetragsausgaben weltweit zu zählen zu sein und wesentlich mehr sein als Waffenlieferungen an die islamen Terrorgruppen weltweit.

      Seit Ende WK 2 sind meistens durch solche Gruppen mindestens 12.5 Millionen Seelen ermordet worden.
      Ohne Vergewaltigungen und ohne Verschleppungen und ohne die innerislame Mordwalze der "Ehrenmorde" etc, etc........

      Was mich so immens aufbringt ist der simple Umstand zu wissen, wie meist einfache Muslime und Muslimas auf nachhaltige Ernsthaftigkeit im Darlegen der BEGINNE IHRES KULTS angemessen reagieren ..... und wie absolut ohne Chance die radikalisierten Seelen sind, wenn ihnen nich a la Salman Rushdie provokant und zynisch deppert ein "Stinkefingerroman" unter die "Nasen" gehalten wird, sondern ernstlich dargelegt wird, WAS ZUVOR ALLES IM "CHRISTENTUM" FALSCH LIEFF .... UND, DASS ZIEMLICH GENAU AUF DEM ÄRGSTEN DESSEN WAS DARIN FALSCH "LAUFEN GEMACHT WORDEN IST"; DER KORAN IN SEINEN FRÜHEN TEXTEN BASIERT !

      Die Breite der machbaren Argumentation und der Facettenreichtum der Darlegungen hat etwas Bezwingendes welchem sich niemand - auch absolute "GEGENSTANDSKULT"Okkultisten - NICHT ENTZIEHEN KÖNNEN, denn schliesslich ist in selbst den tiefst gestürzten Seelen ein tiefes innerstes Wissen, dass Leben nicht dazu da ist um im Tod zu enden.

      Nur sich Veraffende und solcherlei mehr... wollen gegen diese innere Weisheit in Herzen intellektualisierend angehen ......

      Weisheit ist beinah schon Lieben ........ Intellektualitis die Krankheit der Selbstverliebten.

    • Erich Bauer
      15. Januar 2014 18:17

      Mohammeds "Charakter" ist genauso irrelevant, wie Hitlers "Charakter". Natürlich sind die biedersten Deppen abrufbar. Aber... sie sind Kanonenfutter. Sie werden abgeknallt wie tollwütige Hunde. Militärtechnisch sind die Islamis vergleichsweise wieder vor "Lawrence of Arabia". Man studiere die Kriegszüge Kuweit, Irak, Afghanistan... Während der Kriegshandlungen z.B. Irak waren die meisten Eigenverluste der westlichen Mächte durch "Autounfälle" verursacht!!! Okay. Sie hatten keine rigiden Besatzungspläne...

      Die Atombomben Pakistans. Sie bringen sie nicht in die Höhe. Naja. Die Sunniten können's auf die Schiiten werfen... Aber vielleicht treffen's eh Mekka oder Medina. Den Tempelberg werden's nicht schaffen.

    • oboam (kein Partner)
      15. Januar 2014 18:25

      Hätte ich den Text bezüglich "Mohammed ist GEGENSTAND" in Dringlichkeit an den OGH geschickt. Grinsen ... "höfliche Antwort" ... Ablage.

      Das interessierte Muslime an der Causa das Dokument des OGH sicher lesen bzw bereits lasen, ist klar - und wem im OGH nicht bereits vor Ausfertigung ?

      Nun gibts in den "theologisierenden" Zirklen des Islams diese "unbeschwerten Arten" sich vor "Allah" zu profilieren .... UND SO ETWAS; WIE MOHAMMED EINEN GEGENSTAND NENNEN IST EINE TICKENDE ZEITBOMBE.

      In Zusammenhängen mit der Themenvorlage, kann dann die eher zurückhaltende innerislamösterreichische Sicht durch die diffusen islamen Besetzbarkeiten des "Kinderschänder", DANN innerislam sogar zum zusätzlichen Zündstoff "mutiert" werden, wenn dafür eine Übersetzung in den "Fremdsprachen" gewählt wird ........

      Da haben viele in ihren heuchlerischen Verbohrtheiten einfach nicht bemerkt welch enormen zusätzlichen Sprengstoff genau dieses versuchte Beschwichtigungs"urteil" durch dieses eine Wort bekommen hat.

      Deswegen würde ich auch dringlich Personenschutz für ESW empfehlen....

      Eine Frau zu morden ist vielen "Steuerungsislamen" in ihren "islamen Taktiken" zur Ausbreitung des Islams in Europa verfrüht, niemand sollte jedoch geringschätzen, das Mohammeds "offizieller" (mir derzeit so bekannter) zweiter in Auftrag gegebener Mordanschlag einer Frau und Mutter galt, weil sie ihn kritisierte ........ auch dies zu einer Zeit als die militärische Schlagkraft der Umma vor Ort noch gering gewesen ist gemessen an der gemeinsamen Schlagkraft aller vorhanden Kräfte dort vor Ort in Yahtrib.

      Die Sunna (etwa die des Ibn Hisham basierend auf Ibn Isaqh) die noch immer wenige Nicht-Islame kennen hat einen ganz anderen Motivationsgrad als der Koran ....... muslimische Kinder beginnen dort früh die Zusammenhänge des in seiner Historizität durch Abu Bakr zerrissenen Korans zu kapieren ...... Und so rühren ihre "gefühlten Korrelationen" zum weitgehend historisch Korrekten Mohammed aus einer strin

    • oboam (kein Partner)
      15. Januar 2014 18:26

      Und so rühren ihre "gefühlten Korrelationen" zum weitgehend historisch Korrekten Mohammed aus einer stringenten BEZUGS-IDOLISIERUNG die einzig über die Sunnas machbar ist und NICHT ÜBER DEN KORAN.
      Vielen "Experten" auch unter Europäern und Europäerinnen ist dies NICHT BEWUSST GEWESEN oder noch IMMER NICHT BEKANNT.

    • oboam (kein Partner)
      15. Januar 2014 18:34

      Viele Muslime spielen perfekt den "unsicheren Koranisten" und spiegeln damit die Unsicherheiten ihrer westlichen "Pendants" in deren "Hoffnungslosigkeit beim Versuchen von Wertungsabgaben" bezüglich der Widersprüchlichkeiten von Korantexten.

      Unter sich sind Muslime dann so sicher, wie Seelen kaum sicherer sein können in Falschem, denen die tiefen Einblicke in die "Biographie" ihres "Propheten" bekannt sind und zusätzlichen GEMEINSAMEN und VERBINDENDEN "Genuss" daraus" ziehen, wie einfach die "doofen Kuffars" mittels des so listig gemachten Korans zu täuschen und zu verunsichern sind ....... "zu folge des besten Listenschmids", wie "Allah" Mohammed "ausrichten liess".

      Ähnliche Genusssüchte ziehen solche die auch so artverwandt über ihren "Geheimnissen" "über die nützlichen Idioten" untereinander so gern und geflissentlich nachsinnen .....

      Vom viel verstecken wollen bis zu den weltgrößten Niederträchtigkeiten sind die Wege meist sehr kurz .....

    • panzerechse (kein Partner)
      15. Januar 2014 21:57

      @oboam

      Mach dir nicht ins Hemd Depperter. Wir töten sie. Versteck dich in der Zwischenzeit gut...

    • oboam (kein Partner)
      15. Januar 2014 23:04

      Noch eine Nachreichung zur Verdeutlichung:

      Die Wortzusammenstellung von "Kinderschänder" beginnt mit einem Wortstamm "Kind" und endet mit einem Wortstammbegriff "Schande". Kurz: Kinderschande.

      Das sind die substantivischen beiden "Primäremotionsassoziationen" die in einfachen Gemütern über diese Worte hochwirksam empfunden werden.

      Das Vermögen Vielwörterkombinationen sinngemäß zu erfassen ist Kleinkindern zumeist schwierig. Eine knappe "Schlußsilbe", wie "er", dann als völlige Bedeutungsumkehr der zusammengesetzten vorherigen Bedeutungen zu realisieren ist schliesslich eine Leistung die ich hier zunächst "Umkehrdenkschub" nennen möchte.
      Das "winzige" Anhängsel hinten dran bringt also "gesellschaftlich aktzeptiert" die völlige Bedeutungsumkehr.

      Diese Sinnumkehren stellen de facto mächtige psychische Belastungsmomente dar, welche innere Anspannungen verursachen: Selbst Erwachsene "voll in dieses System integriert" werden die frühkindlichen Spannungen nie los, die in vermutlich Nanosekündelchen beim "Blicklesen" entstehen zwischen "Aha - Korrektbedeutungsmässig" und "Ich muß Umkehr denken".

      Vor kurzem schrieb hier Riese 35 einen so meisterlich zynischen Text, der in so einem tiefen Ausmaß als Ganzes "Umkehrschübig" zu sinnen war, dass viele erst durch die angehängten Kommentare einsahen -- "der hatte das wirklich zynisch gemeint, was er über Rathkolb schrieb".

      Genau diese Art "Irritation" wird umso grösser umso mehr Realitätsverlust durch Realbezüge verlorenging. Das Irreale wird so schliesslich vielen zum Glaubenshort - und extremer Zynismus zum von Aussen bestaunten Dekadenzphänomen.

      Der verklausulierte Zynismus im OGH Urteil ist in einer "Ernsthaftigkeit" verfaßt und so "abgesichert", dass durch die Tarnung "Komplexität" niemand mehr auf den Sinn kommen soll, daß dies im Grunde eine banale Verspottung einer aufrichtigen Gewissenbekundung der ESW ist .....

      Die "Richter" und "Richterinnen" seit ihren frühesten Tagen als Kleinkinder gelernt habend

    • oboam (kein Partner)
      15. Januar 2014 23:06

      Die "Richter" und "Richterinnen" seit ihren frühesten Tagen als Kleinkinder gelernt habend vor Mächtigen DEREN Bedeutungssetzungen zu folgen "Aha-so einfach Erstbedeutung" "Oh aufpassen Bedeutungsdrehung" "Oh Bedeutungsumkehr".... etc folgen den neuen Mächtigen. Den Islamen.

      Die einzige Konsistenz in dieser langen langen "Lerngeschichte" von Folgsamkeiten in Anpassungsdrücken und Folgsamkeiten durch falsches Lob und ins Wiegen von falschen Sicherheiten ist das tiefer und tiefer sinken in eine letztlich irreale und konträre Welt zur ihrer kindlichen Gemütsaussenweltswahrnehmung ----- wo sie jeden der als Erwachsener, etwa bei den damaligen kindlichen Mädchen (diesen heutigen Hofrätinnen) der sie penetrieren wollte "Au das tut weh"...--- richtig gemütsaussenweltswahrgenommen hätten.

      Vermutlich sind diese Frauen - und vielleicht auch die Männer des Tribunals- als Studienbeginner noch fest und eifernd darin gewesen Typen die Kindern Schmerzen zufügen massiv zu strafen ........

      In den Spitzen der Lügen angekommen und stets lügensystemimmanent gedreht drehsinnig können solche in ihren verschobenen Wahrnehmungen kaum anders als sich gegen ihre einstige früheste Kindlichkeit zu stellen und damit lebensfeindlich auch gegen die ihrer Enkel und Urenkel ........ und verurteilen eine Seele die Lügensystemimmanentes Drehen stoppen will.

      Und im Wesentlichsten neiden sie ESW, daß sie als eine aus ähnlichem Lügensystem kommend, die Kraft und den Mut aufbringt aus der inneren Neurose auszusteigen von "Ich muß mich immer den Definitionen der Mächtigen fügen" und für Kinder einen Einsatz aufbringt, der wirklich bewundernswert, wirklich dankenswert und wirklich lobenswert ist.

      Der Ausbruch aus der Negativspirale .....

      Und klar wirds auch im Deutschen mit dem Beginn phonemkorrekten Schreibens auch die Aufwendungen geben Worte zu kreiern welche im sinnigen Flow halten können, statt, "Ich muß das komplette Gegenteil des Gelesenen denken".

      Wie mit der Lösung aus dem Schriftezeichenmissbrauch wird auch die Bereinigung der übergelagerten Ebene der Worte und Wortezusammenfügungen befreien in ein klarsinniger bewußteres und einfühlsameres Leben.

      Neurotische "Gewohnheitsfolgsamkeits" - Wirbel welche drehfügsame Erwachsene sogar zu Feinden ihrer eigenen Kinder machen und ihrer Enkel diese Schmache und Schanden werden dann enden .....

      Mal sehen, wie weit in sich vernarrte Adlerkultseelen noch ihre Spins in Wirklichkeiten durchführen wollen in quasi paralleler Beobachtungen dessen was die islamen Rückbesinnungsorgien nach den kurzen Aufweckungs- und Aufklärungsphasen europäischer verstärkter Einflussnahmen in der islamen Welt an kurzen Aufhellungen bewirken konnten .....

      Ob sie - etwa an mir - nun W. O. geben oder doch noch versuchen Lüge zur Ausbreitung zu bringen ...... statt sinnig zu koppeln und beim Lesen dieser Texte zu realisieren welch Möglichkeiten darin sind zu befreien.

      Jenseits der falschen Hörigkeiten .......

    • oboam (kein Partner)
      15. Januar 2014 23:16

      @ Herr Bauer
      @ panzerechse

      Abknallen ist keine Zivilisationsleistung und damit werden dunkle und dunkelste Seelenbekenntnisse auch nicht vernichtet.

      Ideologieträger können durch Sanftmut, Weisheit und Liebe zu ihren eigenen Befreiungswünschen geführt werden ......

      Das Zeitfenster in Europa ist jedoch am Schrumpfen für die friedlichen Lösungen. Das ist mir klar ....... und auch solchen die gar keine wirklich friedlichen Wege suchen.

  12. Der Realist (kein Partner)
    15. Januar 2014 15:51

    dazu brauche ich keine Statistik, geht man nicht ganz blind durch die Straßen Wiens, so muss doch jedem auffallen, dass die Mehrheit einen nicht zu übersehenden Migrationshintergrund hat, und dass darunter kaum Katholiken sind, kann auch als gegeben angesehen werden. Auch die Wurffreudigkeit der weiblichen Angehörigen des angesprochenen Personenkreises wird in Zukunft wesentlich zur Bereicherung unserer Kultur beitragen.
    An dieser Entwicklung ist natürlich erster Linie de Politik schuld, ihren Anteil hat aber auch die katholische Kirche und die Caritas. Gute Beziehungen zu den Andersgläubigen sind Bischöfen heutzutage wichtiger, als sich um das Heil der eigenen Schäfchen zu kümmern, das bewahrt die lauwarmen Vertreter der Kirche vor Kritik aus den Reihen linkslinker Medien und guter Menschen. Zur aktuell weit verbreiteten Verfolgung und Ermordung von Christen schweigen unsere Kirchenoberen betreten, taucht jedoch eine harmlose Karikatur auf, so preschen sie medial vor.
    Wenn man kein Rückgrat hat, muss eben ein Stab herhalten.

  13. cmh (kein Partner)
    15. Januar 2014 13:41

    Das Problem mit dem Glauben ist immer, dass er ein bestimmtes Menschenbild erzeugt und dieses Menschenbild hat direkte Wirkungen auf die Vorstellungen von Recht und Staat, die ein jeder von uns hat.

    Wenn der Gott einer Religion keinen Widerspruch duldet, dann ist die Konsequenz ganz automatisch das Sultanat. (Es ist daher nicht ganz richtig bei islamischen Staaten von Diktatur oder Despotie zu reden, denn diese Kategorien ergeben dort keinen Sinn.)

    Wenn der Gott nur ein höchstes Wesen ist, das sich eigentlich um nichts mehr kümmert, dann können keine Werte mehr entwickelt werden, an die man sich ohne Strafen hält. Daher ist ufern in sozialistischen und/oder religionslosen Gesellschaften die Strafen aus.

    Staatsvorstellungen und Gottesbild stehen also in einem Zusammenhang. Den Verächtern der christlichen Religion sei daher empfohlen, die christliche Religion auch ohne Glauben dennoch zu fördern.

    (Aber wen die Götter vernichten wollen, den machen sie zuerst blind.)

  14. Le Monde
    14. Januar 2014 23:51

    Die Kirche ist nicht unschuldig an dieser Entwicklung. Wobei ich anmerken möchte, dass eine bestimmte Zuwanderung aus dem Osten (Orthodoxe) zumindest christlich geprägt ist! Schönborn ist ein schwacher Erzbischof und die Caritas ist bei den Wiener Kommunistengrünen angesiedelt. Dass man sich sonst in dieser auch zunehmend atheistischen Stadt nicht viel erwarten kann, merkt man ja, wenn man aus de Bundesländern durch diese Stadt wandert!

  15. ProConsul
    14. Januar 2014 21:53

    Meine Kinder werden in einer Stadt aufwachsen, die vollkommen vom Sozialismus zerfressen ist, in der man als Österreicher nur mehr in einigen Bezirken leben kann, in der das Niedere gelobt und gefördert wird, anstatt der Fleißige und ehrliche, in der ein Sozialschmarotzer mehr gilt, als ein Arbeiter, oder gar ein Geschäftstreibender, in der die Sozialisten die moslemische Unterschicht großzügig alimentieren um ihren Wählerschwund auszugleichen etc. Diese Demokratie ist nur 100 Jahre, nachdem die heilige Ordnung von Thron und Altar zerschlagen wurde, am Ende.

    Die katholische Kirche sollte auch anfangen sich Gedanken zu machen, denn so wie es aussieht stirbt das Christentum in ganz Europa aus. Ob das nur auf die "Gottlosigkeit" und "Schlechtigkeit" der Menschen zurückzuführen ist, wage ich zu bezweifeln. Daher ist auch die Kirche dazu aufgerufen, ihren Mitgliederschwung genauestens zu untersuchen. Man hat leider das Gefühl, dass das Christentum nicht die Rettung Europas ist, sondern an dessen Tod mitarbeitet, in dem sie permanent von Toleranz, Menschenrechte, Multikulturalismus spricht. Das Zauberwort heißt aber IDENTITÄT. Auch die Europäer haben Anrecht auf ihre Sitten und Gebräuche, sie haben ein Anrecht nach ihren Maßstäben und ihren eigenen Gesetzen friedlich in ihrem Land zu leben. (Heute wird Tschetschenen in Ö. Asyl gewährt und als Dank ziehen manche von ihnen in den Jihad nach Syrien um dort Andersgläubige zu bekämpfen).

    Europa muss sich bewusst werden, dass es genauso ein Anrecht auf seine eigene Identität (und Lebensweise) hat, wie irgendein Neger- oder Indianerstamm in Afrika oder Südamerika.

    • Riese35
      14. Januar 2014 22:16

      "..., dass das Christentum nicht die Rettung Europas ist, sondern an dessen Tod mitarbeitet, in dem sie permanent von Toleranz, Menschenrechte, Multikulturalismus spricht."

      Ihre Aussagen sind sonst gut, aber die oben zitierte Aussage ist falsch. Das Problem liegt nicht im Christentum, sondern im sündigen Menschen. Nur weil jemand Kirchenbeitragszahler oder auch Priester oder Bischof ist, ist er noch kein besserer Mensch. Nicht das Christentum arbeitet am Tod mit, sondern schlechte Bischöfe, Priester und Laien. Die Grundlagen des Christentums sind nicht Toleranz, Menschenrechte und Multikulturalismus, sondern die 10 Gebote, die Verehrung und Verherrlichung Gottes, die Tugenden etc. Die Hölle nimmt auch Bischöfe (und wahrscheinlich auch Päpste) auf. Es geschieht vieles im Namen des Christentums, was mit dem Christentum nichts zu tun hat.

    • M.S.
      14. Januar 2014 23:38

      @Riese35

      **************

    • cmh (kein Partner)
      15. Januar 2014 13:44

      @ ProConsul

      Gehen Sie in die Kirche?

      Oder nur unter Zwang?

    • Erich Bauer
      15. Januar 2014 15:55

      Bald schon mit Security...

    • Alain de Benoist (kein Partner)
      15. Januar 2014 21:30

      Das Einzigartige von Jahwe schließt jeden Vergleich, jede Gegnerschaft aus, während es gleichzeitig durch Reizung sämtliche Bereiche des menschlichen Lebens anzieht. Diese Einzigartigkeit anzunehmen bedeutet, dass nichts mit Jahwe verglichen oder gleichgestellt werden kann, dass demnach kein anderer Gott angebetet werden darf. Von Vornherein setzt sich der jüdisch-christliche Monotheismus als mythenlose Religion ein, das heißt als eine Religion, die dessen entbehrt, was bislang eigentlich immer die Religion gekennzeichnet hat (daher vielleicht jene römische Bezichtigung, die Juden seien 'Atheisten'). Die Mythen verweisen auf die Welt; sie heiligen die Welt. Die Welt aber, laut Bibel muss entheiligt werden. Die Natur darf nicht mehr 'belebt' sein: die Götter müssen es unterlassen, dort ansässig zu sein und dem Menschen ein verklärtes Bild seiner selbst zu verleihen. Dem jüdisch-christlichen Monotheismus läuft am meisten jene stille, kosmische Religiösität, jene stille Weltfrömmigkeit zuwider. Deshalb verurteilt die Bibel mit so viel Nachdruck den 'natürlichen' Zauber - den Zauber, dessen sich Odin gegen Ende des Wanenkrieges bedient und dessen spätere Äusserungsformen der jüdisch-christliche Monotheismus, bis in die Zeit der Hexenprozesse hinein, als 'teuflische' Erscheinungen bekämpft. "Das Judentum hat die Götzen nicht verklärt", schreibt Emmanuel Levinas, "es hat deren Vernichtung gefordert. Genauso wie die Technik hat es die Welt ent-mystifiziert. So setzt ein Prozess der Weltentzauberung ein, der innerhalb einiger Jahrhunderte, nachdem die religiösen Ideologien ihre Verweltlichung erfahren hatten, einen reinen Rationalismus begünstigte, eine Anschauung der Welt als reinen Gegenstand, als Objekt reiner Mechanik, reiner seelenloser und gottloser Materie, welche mehrere weniger leichtgläubige Forscher allmählich durch ihre Untersuchungen vernichteten. Der Entzauberungsprozess ist ja nicht im Ansatz steckengeblieben. Weit entfernt, dass der Rationalismus der Aufklärung diesbezüglich den Gegensatz zum biblischen Montheismus darstellt, begründet er eher dessen weltliche Übertragung und dessen unvermeidlichen Ausgang.

  16. Riese35
    14. Januar 2014 20:11

    Die offizielle katholische Kirche Österreichs zählt meines Wissens nicht die Katholiken, sondern die formellen Kirchenbeitragszahler. Sie ignoriert jene Katholiken, die nicht mehr gewillt sind, mit ihrem Kirchenbeitrag Caritas, Homo-Geistliche, schismatische und haeretische Gruppierungen wie "Wir sind Kirche", andere im Namen der Kirche sprechende Personen (Religionslehrer, theologische Kurse der Erzdiözese), die sich bewußt und systematisch gegen Rom und die katholische Lehre wenden, eine mit Laien (auch Pastoralassistenten) aufgeblähte Verwaltung und sinnlose Kirchenzerstörungen - getarnt als Umbauten an moderne liturgische Erfordernisse (in der Art von Cafékränzchen) - zu unterstützen und ihren Kirchenbeitrag, oft in vielfacher Höhe als von der Erzdiözese vorgeschrieben, jenen Teilen der Kirche aufopfern, die noch unverbrüchlich treu an der katholischen Lehre festhalten, diese verkünden, das Hl. Meßopfer darbringen und unermüdlich Sakramente spenden (vor allem Beichte hören, Letzte Ölung) und beten.

    Papst Benedikt XVI. hat explizit festgestellt, daß eine Austrittserklärung (z.B. zur Befreiung von der staatlichen Kirchensteuereintreibung) vor einer staatlichen Behörde keine kanonischen Rechtswirkungen nach sich zieht. Siehe: http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/documents/rc_pc_intrptxt_doc_20060313_actus-formalis_ge.html

    Damit ein Kirchenaustritt kanonisch rechtswirksam wird, müssen folgende Voraussetzungen gegeben sein:

    "1. Der Abfall von der katholischen Kirche muss, damit er sich gültig als wirklicher actus formalis defectionis ab Ecclesia darstellen kann, auch hinsichtlich der in den zitierten Canones vorgesehenen Ausnahmen, konkretisiert werden in:

    a) einer inneren Entscheidung, die katholische Kirche zu verlassen;
    b) der Ausführung und äußeren Bekundung dieser Entscheidung;
    c) der Annahme dieser Entscheidung von seiten der kirchlichen Autorität.

    2. Der Inhalt des Willensaktes muss bestehen im Zerbrechen jener Bande der Gemeinschaft – Glaube, Sakramente, pastorale Leitung –, die es den Gläubigen ermöglichen, in der Kirche das Leben der Gnade zu empfangen. Das bedeutet, dass ein derartiger formaler Akt des Abfalls nicht nur rechtlich-administrativen Charakter hat (das Verlassen der Kirche im meldeamtlichen Sinn mit den entsprechenden zivilrechtlichen Konsequenzen), sondern dass er sich als wirkliche Trennung von den konstitutiven Elementen des Lebens der Kirche darstellt: Er setzt also einen Akt der Apostasie, Häresie oder des Schisma voraus.

    3. Der rechtlich-administrative Akt des Abfalls von der Kirche kann aus sich nicht einen formalen Akt des Glaubensabfalls in dem vom CIC verstandenen Sinn konstituieren, weil der Wille zum Verbleiben in der Glaubensgemeinschaft bestehen bleiben könnte."

    Deshalb ist es nach römisch-katholischer (möglicherweise aber nicht nach wiener-katholischer oder Schüller-katholischer) Lehre unzulässig, die Katholiken an Hand der Kirchenbeitragszahler zu zählen. Die Erzdiözese macht es sich in diesem Punkt leider unzulässigerweise sehr einfach und sieht die Sachlage vermutlich anders. Das hilft aber nichts, denn wenn man römisch-katholisch ist, zählt letzten Endes immer noch Rom und nicht Wien.

    • Siri
      14. Januar 2014 21:27

      Diese lächerliche Kirchensteuer gibt es ja auch nur in drei Ländern: Deutschland, Österreich und Schweiz. Die Priester geben im persönlichen Gespräch selbst zu, dass es ein Wahnsinn ist, Personen deswegen aus den Büchern der Kirche zu streichen. Na, vielleicht wird hier unser argentinischer Papst einmal aktiv, wobei mir natürlich klar ist, dass dies in dem Konkordat so festgelegt ist.

    • Riese35
      14. Januar 2014 22:24

      Lesen Sie meinen Link. Sie brauchen nicht auf "unseren argentinischen Papst" warten, Benedikt XVI. ist bereits aktiv geworden. Auf den Seiten des Vatikans zu finden. Das wird nur von unseren Bischöfen konterkariert.

      Sie dürfen gegen Rom hetzen, die kirchliche Lehre anzweifeln, Gegenteiliges lehren etc. Nichts passiert. Aber kaum zahlen Sie die Kirchensteuer nicht, ist Feuer am Dach. Daran erkennt man, daß es unserer Kirchenleitung nicht um den Glauben sondern ums Geld geht.

    • cmh (kein Partner)
      15. Januar 2014 13:47

      Ich fasse es nicht.

      Es geht um die Kirche und die Religion.

      Und worüber wird geredet?

      Übers Geld und übers Vögeln.

      Hat sich schon einmal einer der Superschlauen Gedanken darüber gemacht, dass diese Kirche zurecht untergehen wird?

    • Erich Bauer
      15. Januar 2014 15:42

      Wenn die r.k. Kirche untergeht, kommen sämtliche monotheistische Religionen, als Denkgebäude, ins Wanken... Obwohl, das Judentum, als "Mutterreligion" könnte schon überleben... weil "rassistisch" überschaubar ein- und abgegrenzt und so gar nicht missionarisch aufgestellt...

    • Erich Bauer
      15. Januar 2014 16:28

      @ cmh

      Haben Sie sich schon einmal überlegt, dass die r.k. Kirche und die "Religion" UNTRENNBAR ist? Also, wenn die r.k. Kirche an Kraft verliert, dass dann auch die Religion zeitgleich, bestenfalls, als Ausgleitprozess, zu einem leeren Ritual erstarrt...? Es wäre nicht das Erste mal in der Menschheitsgeschichte...

    • Amalek (kein Partner)
      15. Januar 2014 20:27

      „Wenn man das Schwergewicht des Lebens nicht ins Leben, sondern ins »Jenseits« verlegt – ins Nichts –, so hat man dem Leben überhaupt das Schwergewicht genommen. Die große Lüge von der Personal-Unsterblichkeit zerstört jede Vernunft, jede Natur im Instinkte – alles, was wohltätig, was lebenfördernd, was zukunftverbürgend in den Instinkten ist, erregt nunmehr Mißtrauen. So zu leben, daß es keinen Sinn mehr hat zu leben, das wird jetzt zum »Sinn« des Lebens. Wozu Gemeinsinn, wozu Dankbarkeit noch für Herkunft und Vorfahren, wozu mitarbeiten, zutrauen, irgendein Gesamtwohl fördern und im Auge haben? Ebenso viele »Versuchungen«, ebenso viele Ablenkungen vom »rechten Weg« – »eins ist not«. Daß jeder als »unsterbliche Seele« mit jedem gleichen Rang hat, daß in der Gesamtheit aller Wesen das »Heil« jedes Einzelnen eine ewige Wichtigkeit in Anspruch nehmen darf, daß kleine Mucker und Dreiviertels-Verrückte sich einbilden dürfen, daß um ihretwillen die Gesetze der Natur beständig durchbrochen werden – eine solche Steigerung jeder Art Selbstsucht ins Unendliche, ins Unverschämte kann man nicht mit genug Verachtung brandmarken. Und doch verdankt das Christentum dieser erbarmungswürdigen Schmeichelei vor der Personal-Eitelkeit seinen Sieg – gerade alles Mißratene, Aufständisch-Gesinnte, Schlechtweg-gekommne, den ganzen Auswurf und Abhub der Menschheit hat es damit zu sich überredet. Das »Heil der Seele« – auf deutsch: »die Welt dreht sich um mich« …. Das Gift der Lehre »gleiche Rechte für alle« – das Christentum hat es am grundsätzlichsten ausgesät; das Christentum hat jedem Ehrfurchts-und Distanz-Gefühl zwischen Mensch und Mensch, das heißt der Voraussetzung zu jeder Erhöhung, zu jedem Wachstum der Kultur einen Todkrieg aus den heimlichsten Winkeln schlechter Instinkte gemacht – es hat aus dem Ressentiment der Massen sich seine Hauptwaffe geschmiedet gegen uns, gegen alles Vornehme, Frohe, Hochherzige auf Erden, gegen unser Glück auf Erden. Die »Unsterblichkeit« jedem Petrus und Paulus zugestanden, war bisher das größte, das bösartigste Attentat auf die vornehme Menschlichkeit.“

      Friedrich Nietzsche

    • Amalek (kein Partner)
      15. Januar 2014 20:33

      „Und unterschätzen wir das Verhängnis nicht, das vom Christentum aus sich bis in die Politik eingeschlichen hat! Niemand hat heute mehr den Mut zu Sonderrechten, zu Herrschaftsrechten, zu einem Ehrfurchtsgefühl vor sich und seinesgleichen – zu einem Pathos der Distanz. Unsre Politik ist krank an diesem Mangel an Mut! – Der Aristokratismus der Gesinnung wurde durch die Seelen-Gleichheits-Lüge am unterirdischsten untergraben; und wenn der Glaube an das »Vorrecht der Meisten« Revolutionen macht und machen wird – das Christentum ist es, man zweifle nicht daran, christliche Werturteile sind es, welche jede Revolution bloß in Blut und Verbrechen übersetzt! Das Christentum ist ein Aufstand alles Am-Boden-Kriechenden gegen das, was Höhe hat: das Evangelium der »Niedrigen« macht niedrig.“

      „Hat man eigentlich die berühmte Geschichte verstanden, die am Anfang der Bibel steht – von der Höllenangst Gottes vor der Wissenschaft? Man hat sie nicht verstanden. Dies Priesterbuch par excellence beginnt, wie billig, mit der großen inneren Schwierigkeit des Priesters: er hat nur eine große Gefahr, folglich hat »Gott« nur eine große Gefahr.“

      „Der Christ und der Anarchist: beide décadents, beide unfähig, anders als auflösend, vergiftend, verkümmernd, blutaussaugend zu wirken, beide der Instinkt des Todhasses gegen alles, was steht, was groß dasteht, was Dauer hat, was dem Leben Zukunft verspricht. Das Christentum war der Vampyr des Imperium Romanum – es hat die ungeheure Tat der Römer, den Boden für eine große Kultur zu gewinnen, die Zeit hat, über Nacht ungetan gemacht. – Versteht man es immer noch nicht?

      Dies heimliche Gewürm, das sich in Nacht, Nebel und Zweideutigkeit an alle Einzelnen heranschlich und jedem einzelnen den Ernst für wahre Dinge, den Instinkt überhaupt für Realitäten aussog, diese feige, femininische und zuckersüße Bande hat Schritt für Schritt die »Seelen« diesem ungeheuren Bau entfremdet – jene wertvollen, jene männlich-vornehmen Naturen, die in der Sache Roms ihre eigne Sache, ihren eignen Ernst, ihren eignen Stolz empfanden. Diese Mucker-Schleicherei, die Konventikel-Heimlichkeit, düstere Begriffe wie Hölle, wie Opfer des Unschuldigen, wie unio mystica im Bluttrinken, vor allem das langsam aufgeschürte Feuer der Rache, der Tschandala-Rache – das wurde Herr über Rom, dieselbe Art von Religion, der in ihrer Präexistenz-Form schon Epikur den Krieg gemacht hatte.

    • Amalek (kein Partner)
      15. Januar 2014 20:35

      Man lese Lukrez, um zu begreifen, was Epikur bekämpft hat, nicht das Heidentum, sondern »das Christentum«, will sagen die Verderbnis der Seelen durch den Schuld-, durch den Straf- und Unsterblichkeits-Begriff. – Er bekämpfte die unterirdischen Kulte, das ganze latente Christentum – die Unsterblichkeit zu leugnen war damals schon eine wirkliche Erlösung. – Und Epikur hätte gesiegt, jeder achtbare Geist im römischen Reich war Epikureer: da erschien Paulus. Paulus, der Fleisch-, der Genie-gewordne Tschandala-Haß gegen Rom, gegen »die Welt«, der Jude, der ewige Jude par excellence. Was er erriet, das war, wie man mit Hilfe der kleinen sektiererischen Christen-Bewegung abseits des Judentums einen »Weltbrand« entzünden könne, wie man mit dem Symbol »Gott am Kreuze« alles Unten-Liegende, alles Heimlich-Aufrührerische, die ganze Erbschaft anarchistischer Umtriebe im Reich, zu einer ungeheuren Macht aufsummieren könne. »Das Heil kommt von den Juden.« – Das Christentum als Formel, um die unterirdischen Kulte aller Art, die des Osiris, der großen Mutter, des Mithras zum Beispiel, zu überbieten – und zu summieren: in dieser Einsicht besteht das Genie des Paulus. Sein Instinkt war darin so sicher, daß er die Vorstellungen, mit denen jene Tschandala-Religionen faszinierten, mit schonungsloser Gewalttätigkeit an der Wahrheit dem »Heilande« seiner Erfindung in den Mund legte, und nicht nur in den Mund – daß er aus ihm etwas machte, das auch ein Mithras-Priester verstehn konnte. Dies war sein Augenblick von Damaskus: er begriff, daß er den Unsterblichkeits-Glauben nötig hatte, um »die Welt« zu entwerten, daß der Begriff »Hölle« über Rom noch Herr wird – daß man mit dem »Jenseits« das Leben tötet. Nihilist und Christ: das reimt sich, das reimt sich nicht bloß.“

      Friedrich Nietzsche

    • Amalek (kein Partner)
      15. Januar 2014 21:02

      Ich berühre hier nur das Problem der Entstehung des Christentums. Der erste Satz zu dessen Lösung heißt: das Christentum ist einzig aus dem Boden zu verstehn, aus dem es gewachsen ist – es ist nicht eine Gegenbewegung gegen den jüdischen Instinkt, es ist dessen Folgerichtigkeit selbst, ein Schluß weiter in dessen furchteinflößender Logik. In der Formel des Erlösers: »Das Heil kommt von den Juden«. – Der zweite Satz heißt: der psychologische Typus des Galiläers ist noch erkennbar, aber erst in seiner vollständigen Entartung (die zugleich Verstümmlung und Überladung mit fremden Zügen ist –) hat er dazu dienen können, wozu er gebraucht worden ist, zum Typus eines Erlösers der Menschheit. –

      Die Juden sind das merkwürdigste Volk der Weltgeschichte, weil sie, vor die Frage von Sein und Nichtsein gestellt, mit einer vollkommen unheimlichen Bewußtheit das Sein um jeden Preis vorgezogen haben: dieser Preis war die radikale Fälschung aller Natur, aller Natürlichkeit, aller Realität, der ganzen inneren Welt so gut als der äußeren. Sie grenzten sich ab gegen alle Bedingungen, unter denen bisher ein Volk leben konnte, leben durfte; sie schufen aus sich einen Gegensatz-Begriff zu natürlichen Bedingungen – sie haben, der Reihe nach, die Religion, den Kultus, die Moral, die Geschichte, die Psychologie auf eine unheilbare Weise in den Widerspruch zu deren Natur-Werten umgedreht. Wir begegnen demselben Phänomene noch einmal und in unsäglich vergrößerten Proportionen, trotzdem nur als Kopie – die christliche Kirche entbehrt, im Vergleich zum »Volk der Heiligen«, jedes Anspruchs auf Originalität. Die Juden sind, ebendamit, das verhängnisvollste Volk der Weltgeschichte: in ihrer Nachwirkung haben sie die Menschheit dermaßen falsch gemacht, daß heute noch der Christ antijüdisch fühlen kann, ohne sich als die letzte jüdische Konsequenz zu verstehn.

      Friedrich Nietzsche,
      Der Antichrist

    • panzerechse (kein Partner)
      15. Januar 2014 21:44

      @ Amalek!
      Welcher Virus hat Sie denn erwischt? Das ist ja ekelhaft... Wurscht, Ich schmeiß Sie jetzt da in die Grube, wenn's recht ist,..

    • Amalek (kein Partner)
      16. Januar 2014 09:49

      @ panzerechse

      Wir leiden unter denselben schädlichen Einflüssen, unter denen Nietzsche litt, und wir werden von denselben Kräften manipuliert, deren Wirken Nietzsche aufdeckte: Sokratismus bzw. Platonismus, Judentum als Prinzip und Verkörperung der Herrschaft des Ressentiments, paulinisches Christentum als raffinierte Ausgeburt dieses Ressentiments, Sozialismus und Demokratie (inklusive „Menschenrechte“ etc.) als Ausgeburten und Facetten dieser Kräfte. Nietzsches Verdienst ist es, offengelegt zu haben, inwiefern sich diese Kräfte hinter dem scheinbar Unpolitischen, dem Alltäglichen bzw. Menschlich-Allzumenschlichen und den „höchsten Werten“ verstecken.

      Und das ist tatsächlich ekelhaft.

      Unbelesene und ungebildete Mitmenschen sehen das wohl anders. Hier kann sich dann der Gegner die Gehirnwäsche sparen.

  17. machmuss verschiebnix
    14. Januar 2014 19:47

    Off Topic :

    Was die "Iranische Agentur Fars" da angeblich verlautbart haben soll, kann wohl
    nur von einem Zyniker kommen (oder von einem iranischen "Forest Gump" ? ) .

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/1545837/Iranische-Agentur-berichtet_NaziAliens-fuhren-USA

    .

  18. brechstange
    14. Januar 2014 19:46

    OT

    Unterbergers Artikel in den Katholischen Onlinenachrichten eingestellt

    http://kath.net/news/44486

  19. eudaimon
    14. Januar 2014 18:16

    Wo Sozialisten die Menschen beherrschen wächst nichts" Metaphysisches "mehr!

    Der austromarxistische Feudalismus hat endlich die bürgerliche Demokratie über-

    wunden und darf sich rühmen die letzten Bastionen der Humanitas intacta

    zerstört zu haben und -wie es einmal so ist bei einer Eroberung feindlichen

    Terrains- mithilfe von Kollaborateuren aus der traditionell österreichischen

    liberalen Mitte!!

    Aber mit Mehrheit der proletarischen Masse,islamischen Zuzug,Armutsmigration,

    Multikulturalität,Niveauverlust in allen Gesellschaftsebenen(siehe polititische

    Personalien!),Auswanderung der Eliten,Rede und Versammlungsverbote,

    Freiheitsbeschränkungen aller ArT, mit einem Wort -Political Correctness=

    Realsozialismus alter Prägung;diese Suppe müssen wir erst einmal

    auslöffeln ,wir Österreicher mit deutschen Migrationshintergrund(++slawischen,

    lateinischen,und jüdischen-wenn

    auch schon vor 1400 Jahren) -ist doch ein Grund zu feiern -im Hohen Haus-

    oder?! UND EUROPA ist auf dem besten Weg das gleiche "sozialistische Gesamt-

    schicksal "zu erdulden dh.political correct vor die Hunde zu gehen.

    Gute Nacht Austria

    • LeoXI (kein Partner)
      15. Januar 2014 19:32

      Und wenn der letzten GrünIn angesichts der unübersehbaren Zustände das Geimpfte aufgeht, wird sie sich - pflichtschuldig gehirngewaschen - damit trösten, dass nun wenigstens keiner mehr Wien nachsagen kann, eine deutsche Stadt zu sein oder das Burgtheater erste deutsche Bühne.

      Das war es doch wert, muss es uns einfach wert sein, auch wenn es uns (angestammten Östarreichan) dabei hundeelend geht und jeder heute schon sehen kann, dass alles den Bach hinuntergeht.

      Die Saat des hierzulande vom ORF und den sonstigen Qualitäts-Einpeitschern forcierten Selbsthasses geht unaufhaltsam auf.

      Gott sei's gedankt, können die Jung-Sozi-Grüninnen derzeit ihren Hass noch auf die pöhsen Rechten abladen, diese bespucken und attackieren. Unter schadenfroh grinsendem Blick unseres Bundes-Ober-Fuzzis, der sicher nichts anstößiges an der Parole findet: "Unseren Hass den könnt ihr haben!". Jung-und Alt-Sozis eben unter sich. Wie in den seligen 30-iger Jahren. Ist doch alles gut ausgegangen damals, oder? Also nur weiter so.

      Blöd nur, wenn dann, wie heute schon absehbar, auch die Buden und Bälle der CVer drankommen. Dann werden die von Ihnen zitierten Kollaborateure aus der traditionell österreichischen liberalen Mitte bass erstaunt fragen: Weshalb gegen uns? Wer hätte das gedacht ? Wir sind doch auch gläubige Standard- und Zeit-Leser.

  20. Brigitte Imb
    14. Januar 2014 17:30

    Eine jüdische Historikerin diagnostiziert die Islamisierung Europas.

    http://www.unzensuriert.at/content/0014671-Historikerin-Bat-Ye-or-diagnostiziert-schleichende-Islamisierung-Europas

    http://www.pi-news.net/2014/01/rezension-europa-und-das-kommende-kalifat/

    Dennoch bin ich überzeugt davon, daß die abendländischen Bürger die Orientalen eines Tages nachhause schicken werden. Eventuell nicht ganz reibungslos und nach schmerzvollen Erfahrungen. Aus der daraus entstandenen Not suchen womöglich wieder viele "gestrandete" Christen die Nähe zur Kirche, so diese Institution sich von den politischen Fängen lösen konnte.

  21. Nestor 1937
    14. Januar 2014 17:26

    Wie in der Politik haben wir auch in der Kirche viel zu wenig starke Persönlichkeiten mit leadership, die das Volk führen. Das ist sicher nicht die geringste der Ursachen für die Ausdünnung der katholischen Substanz von Wien und auch ganz Österreichs.

    • brechstange
      14. Januar 2014 18:17

      Da gebe ich Ihnen recht, wenn ein Bischof einem Priesterseminaristen rät, sich "keinen Schnupfen" zu holen, fehlt es wohl an Unterstützung. Ich habe das Gefühl, holte sich einer einen Schnupfen, dann würde er wohl allein gelassen.
      Feigheit in den obersten Etagen ist das Problem.

  22. Helmut Oswald
    14. Januar 2014 17:06

    Waren es nicht die sogenannten Christen und ihre Vertreter, die am lautesten 'Nazi, Nazi' gerufen haben, als heimat- und volkstreue Menschen - vielleicht nicht immer bibelfest, aber durchaus geschichtsbewandert - auf die wachsende Überfremdung hingewiesen haben ?

    'Schuldig' - so urteilt die Geschichte.

    'Aber warum - wir haben doch gar nichts getan ?'

    'Eben !'

    Ihr habt nicht nur nichts getan, ihr habt noch dazu das Falsche getan - nämlich Euch an das linksgrüne Geschmeiß angebiedert. Nun - so helfe Euch jetzt Gott.

    • Anton Volpini
      14. Januar 2014 18:42

      "Ihr habt nicht nur nichts getan, ihr habt noch dazu das Falsche getan - nämlich Euch an das linksgrüne Geschmeiß angebiedert. Nun - so helfe Euch jetzt Gott."

      Das, verehrter Helmut Oswald grenzt an Blasphemie!

      Es mag schon so sein, daß wir Katholiken die eine oder andere falsche Handlung getan haben, oder zu wenig kämpferisch waren, oder aber sich einzelne an dieses menschliche Geschmeiß, wie Sie es nennen, angebiedert haben, das kann durchaus stimmen. Aber es sind nur Momentaufnahmen in einem unendlichem göttlichem Plan.

      Ich wünsche Ihnen mehr göttliche Einsicht!

    • Helmut Oswald
      14. Januar 2014 21:23

      Wieder per Sie, Volpini?

      Nun denn. Vielleicht ist das, was Sie Blasphemie nennen, Teil des göttlichen Planes. Denn ohne meine 'Blasphemie' wachen die nicht auf, die gemeint sind.

      Wenn Gott der ist, den ich meine, dann kann er nicht beleidigt werden. Nicht einmal von der Ignoranz jener, die sich beständig im Alleinbesitz seiner Gnade wähnen.

    • Riese35
      14. Januar 2014 23:51

      Ich bin sicher der Letzte, der etwas über die Kirche kommen läßt.

      Ich würde es zwar nicht so formulieren und mit mancher Verallgemeinerung (z.B. pauschel von "Christen" sprechen) etwas vorsichtiger umgehen. Eine gewisse Berechtigung dieses Kommentars muß ich aber zugestehen. Die katholische Kirche in Österreich bietet heute wirklich ein erbärmliches Bild, das kaum etwas mit der 2000-jährigen Kirche zu tun hat, die in Jesus Christus seinen Ursprung hat.

      Ich erinnere mich noch gut z.B. an unseres Kardinals Wahlempfehlung beim Präsidentschaftswahlkampf, obwohl die moderne Kirche immer predigt, sich von der direkten Einflußnahme in der Politik fernzuhalten. Wäre der Kardinal nur in Glaubensfragen, jenem Gebiet, für das er eigentlich zuständig wäre, auch so konsequent!

      Jesus Christus war alles andere als ein Linker oder Grüner. Er hat die Menschen nicht verachtet oder abgestoßen, aber er hat ganz klar die Umkehr gefordert. Er war zwar liebevoll den Menschen gegenüber, aber hart in der Sache. "Geh hin und sündige von jetzt an nicht mehr!" war seine Aufforderung. Bei unseres Kardinals Audienz für den Homo-Pfarrgemeinderat von Schützenhofen hat er das aber offenbar ausgeblendet oder absichtlich nur pro forma unter 4 Augen ohne jede Konsequenz im Handeln gesagt. Ein Kern der katholischen Lehre ist zwar das Verzeihen: Dieses ist aber immer mit vorausgegangener Besinnung und Reue verbunden! Letzteres scheint der modernen Kirche fast ganz abhanden gekommen zu sein. Ich kann mir nicht vorstellen, daß Jesus Christus so gehandelt hätte. Ich bin überzeugt, Jesus Christus hätte zuerst die Umkehr gefordert ("beende Dein unkeusches Verhalten"), und erst dann hätte es Belohnung gegeben.

      Trotzdem heute so viele Christen (und auch Priester und Bischöfe) ein erbärmliches Bild abgeben, ist davon die von Jesus Christus eingesetzte Kirche zu unterscheiden. Eine Kirche mit 2000-jähriger Tradition. Mit einem jahrhundertelangen Ringen um die Wahrheit. Grundgelegt in Jesus Christus, der Hl. Schrift, dem authentischen (2000-jährigen) Lehramt (und nicht dem aktuellen Zeitgeist), den Kirchenvätern etc. Fehlverhalten hat es immer gegeben. Erst recht heute. Aber in der 2000-jährigen Tradition gibt es Konstanten. Daran ist Maß zu nehmen, wenn man von der Kirche Jesu Christi spricht, und nicht am aktuellen Zeitgeist, der sich als christlich ausgibt. Die Kirche hat auch einen seligen Marco d'Aviano hervorgebracht! Wie sehr bräuchten wir heute wieder so eine Persönlichkeit! Nicht der Zeitgeist ist es, aus dem man Kraft schöpft, sondern die 2000-jährige Tradition der Kirche.

      Ob Gott hilft und wem er hilft, überlasse ich Gott. Ich bin aber überzeugt, daß beim Letzten Gericht alles zur Sprache kommen wird, und auch Bischöfe und Päpste werden nicht verschont bleiben! Wie heißt es so schön in der Sequenz des Requiems: "Quantus tremor est futurus quando iudex est venturus cuncta stricte discussurus!" Und weiter: "Iudex ergo cum sedebit quidquid latet apparebit: nil inultum remanebit." Leider scheint es mit dem "Culpa rubet vultus meus." und dem "Preces meae non sunt dignae." bei den Angesprochenen noch ein wenig zu hapern. Zum Schluß heißt es aber auch sehr trostreich: "Lacrimosa dies illa, qua resurget ex favilla iudicandus homo reus: huic ergo parce Deus."

    • Anton Volpini
      15. Januar 2014 09:15

      Es wirkt bereits, lieber Helmut! :-)

    • Helmut Oswald
      15. Januar 2014 10:14

      @Volpini - Ich danke Dir für Deine Worte und Deine private Nachricht.

      @ Riese 35 - Deine Nachhilfe in Religion nehme ich gerne an - und Recht hast Du natürlich mit meiner unzulässigen Verallgemeinerung - meine Stellungnahme war aus persönlicher Erfahrung - wie man so sagt, mit heißer Nadel genäht.

    • Riese35
      15. Januar 2014 11:41

      @Helmut Oswald: Ich habe Deinen Kommentar schon richtig verstanden und finde auch nichts dabei, wenn man manchmal überzeichnet und verallgemeinert, selbst wenn ich es anders formuliert hätte. Unsere zeitgeistige Erzdiözese benötigt schon ein gehöriges Maß an Kritik. Besser die ehrliche Kritik auf den Tisch (und manchmal auch übers Ziel geschossen) als in falscher Betroffenheit alles unter den Teppich kehren. Du hast trotz meiner wenigen Vorbehalte, die ich angeführt habe, mein Sternderl bekommen.

      Meine Replik war mehr auf Anton Volpini bezogen. Nicht als Gegenkommentar, sondern als Ergänzung, denn zu sagen gäbe es zu diesem Thema noch viel mehr. Das mit Deiner persönlichen Erfahrung kann ich sehr gut nachvollziehen.

  23. Das Pingerle
    14. Januar 2014 17:01

    Dann wird es ja nicht mehr lange dauern, bis sich die nicht-katholische Mehrheit in Wien von den protzigen Gotteshäusern in dieser Stadt optisch und akustisch belästigt fühlt und die politisch korrekten Abrissbirnen in Aktion treten.

    • Anonymus
      14. Januar 2014 19:24

      Das Pingerle:
      NEIN, die (ehemaligen) katholischen Kirchen werden zu Bethäusern und Moscheen umfunktioniert.

    • Undine
      14. Januar 2014 21:42

      .....aber finanzieren werden die "Umwidmung" und die dann nötige Umgestaltung wir müssen!

    • Riese35
      14. Januar 2014 21:57

      Keine Sorge, das geschieht bereits Länge x Breite, und zwar getrieben von der örtlichen, katholischen Hierarchie unter Berufung auf das II. Vatikanische Konzil wegen angeblicher "liturgischer Erfordernisse".

      Siehe z.B. die Rosenkranzkirche in Hetzendorf:
      a) Heidemarie Seblatnig (Hrsg.): Hetzendorf und der Ikonoklasmus in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Facultas Universitätsverlag, Wien 2010
      b) http://www.gloria.tv/?media=1880

  24. Politicus1
    14. Januar 2014 15:37

    Widerspruch!
    "Während die Wiener Katholiken oft kinder- oder enkellos wegsterben – wofür die Kirche gewiss nichts kann.."
    Oh nein!
    Natürlich könnte die Kirche da schon etwas tun:
    z.B. nicht schwule Pfarrgemeinderäte hegen und pflegen, die bestimmt nicht Nachwuchs für den Pfarrkindergarten liefern werden ...
    z.B. nicht Caritasdirektoren hegen und pflegen, denen muslimische Kirchenbesetzer anscheinend wichtiger sind, als Schwangere in Not ...
    z.B. den Sonntag der Heiligen Familie zu einem flammenden Apell für eine Unterstützung österreichischer Familien mit mehreren Kindern zu nutzen ...

    • Riese35
      14. Januar 2014 22:39

      Genau das, was Sie fordern, hat die polnische Bischofskonferenz mittels eines Hirtenbriefes, der im ganzen Land verlesen worden ist, getan:
      http://episkopat.pl/dokumenty/listy_pasterskie/5545.1,List_pasterski_na_Niedziele_Swietej_Rodziny_2013_roku.html

    • Einspruch! (kein Partner)
      15. Januar 2014 17:08

      Sie haben vollkommen recht. Leider scheinen die Exponenten unserer lokalen katholischen Kirche nicht ganz compos mentis zu sein. Es beutelt einen, wenn man die Blödheiten der lokalen Kirche Revue passieren läßt. Von der Votivkirche angefangen. Die werden sich so lange spielen, bis auch die letzten Getreuen aus diesem Verein austreten, der diese letzten deklarierten Katholiken zwar Geld kostet (nicht wenig), aber es darauf anzulegen scheint, für alle da zu sein, nur nicht für die normalen nichtschwulen nichtasozialen biederen Katholiken.

    • Erich Bauer
      15. Januar 2014 17:44

      @ Einspruch,

      ich habe aufgehört auf die "Biederen", die angeblich so zahlreich sein sollen, meine Hoffnungen zu setzen. Sie sind leider nur "lau"... Zum Teufel mit ihnen... wenn es denn sein muss.

    • Torres (kein Partner)
      15. Januar 2014 22:05

      Und vor allem den Zölibat aufheben und sebst für Nachwuchs sorgen.

    • Matthias (kein Partner)
      15. Januar 2014 22:28

      Für die niedrigen Kinderzahlen sind die Schwulen aber nicht verantwortlich...

  25. Gerhard Pascher
    14. Januar 2014 14:24

    Aus meiner Sicht ist dies das Ergebnis der Jahrzehnte andauernden rot-grünen Politik. Dazu gehören neben der gewünschten Zuwanderung von Muslimen auch die tolerierten Partnerschaften, Abtreibungen und Förderungen von Singles.

    Andererseits könnte das „Gesundschrumpfen“ der christlichen Kirchen auch voll Gott gewollt sein, wo der Weizen von der Spreu getrennt wird? Traurig ist es aber, dass für ein christliches Gemeindeleben der finanzielle Aufwand für Gebäude, andere Einrichtungen und Seesorger im Verhältnis zur Anzahl der aktiven Gläubigen unverhältnismäßig hoch wird und daher neue Formen gefunden werden müssen.
    Ich kenne aber noch viele gläubige Christen, welche dem allgemeinen Trend standhalten. Sogar Leute, welche immer SPÖ wählen, gehören dazu. Für alle diese gilt auch der Missionsauftrag, um Außenstehende zu Jesus Christus zu führen – auch wenn es nur als gutes Vorbild ersichtlich ist.

    Ich befürchte, dass bald eine eigene islamgeprägte Partei auf demokratischem Wege in unsere Parlamente Einzug halten wird, dann langfristig das Sagen hat und unseren Staat sowie die Gesellschaft völlig umkrempeln wird.

    Übrigens: Nach Naturkatastrophen mit vielen Todesopfern oder die ersten Jahre nach 1945 waren die Kirchen bummvoll.

    • Haider
      14. Januar 2014 23:47

      That's it (um es Neudeutsch auszudrücken). Kein Muselmann braucht einen österreichischen Arzt, einen österreichischen Bäcker, einen österreichischen Strafverteidiger, ein österreichisches Gasthaus -> nichts brauchen sie mehr, außer unser Geld und unsere Sozialeinrichtungen.
      Warum bleiben sie, obwohl sie uns hassen? Warum holen sie immer mehr Angehörige nach, obwohl wir Unreine sind? Warum setzen sie immer mehr Kinder in unsere Welt der Ungläubigen? Die Antwort ist wohl klar! Die Kirchen kuschen, die Politiker kalkulieren und die Österreicher blechen statt denken.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      15. Januar 2014 14:58

      Gerhard Pascher: "Aus meiner Sicht ist dies das Ergebnis der Jahrzehnte andauernden rot-grünen Politik. Dazu gehören neben der gewünschten Zuwanderung von Muslimen auch die tolerierten Partnerschaften, Abtreibungen und Förderungen von Singles."

      Nur der Rot-Grünen Politik? Wirklich? Und wo war denn die ÖVP? Die hatte doch bei all´ den genannten Gesellschaftsveränderungen brav die Steigbügel gehalten!

      Daher auch hier: Niemals vergessen!

  26. Erich Bauer
    14. Januar 2014 14:15

    Man muss sich nur das "Wort am Sonntag" in Ö1 "geben"... Das Gelabere der ReligionslehrerINNEN... ist normalerweise ein Austrittsgrund.

    • Riese35
      14. Januar 2014 21:44

      *************!

      Der rechtlich-administrative Akt des Austritts vor einer staatlichen Behörde, wohlgemerkt, damit man diese Häretikerinnen nicht weiter finanziell unterstützen muß. Es ist aber kein Grund, einen actus formalis defectionis ab Ecclesia catholica im Sinne des CIC zu setzen.

    • cmh (kein Partner)
      15. Januar 2014 13:27

      Wenn diese Tussen ein Austrittsgrund aus der Kirche für Sie sind, dann waren Sie nie Christ.

      Wären Sie Christ, dann würden Sie es für IHre Pflicht erachten, diesen Dumpfsemmeln Paroli zu bieten. Können Sie das?

      Aber man redet bei uns nicht über Religiöses, man will doch nicht für gläubig gehalten werden.

    • Erich Bauer
      15. Januar 2014 15:14

      Ich habe schon mehrmals hier deponiert, dass mir die Kirche wichtiger ist, als der "Glaube"... Ich hoffe, ich muss das nicht schon wieder darlegen.

      Die Glaubensvorstellungen und "Interpretationen" der "Tussen" sind mir natürlich ein Ärgernis, manchmal ein großes. Ein Gläschen Sonntags-Champagner hilft. Ich weigere mich anderweitig mit "Tussen" umzugehen. Ich habe auch nicht das geringste Problem damit, wenn Sie, oder andere, gläubig sind...

    • Erich Bauer
      15. Januar 2014 16:54

      Ach ja, der Vollständigkeit halber... Ich gestehe freimütig zu, dass ich ab einem bestimmten Punkt einfach nur noch "glauben" muss. Und dazu kann ich jederzeit stehen. Und ich habe nicht das geringste Problem, wenn man mich dann "gläubig" nennt...

  27. A.K.
    14. Januar 2014 14:00

    Zitat aus Dr. Unterbergers Fußnote 557:
    "Nur noch 37 Prozent der Wiener sind Katholiken. "
    Dies Zahl macht sehr traurig, erklärt aber auch viele der zu beobachtenden Änderungen im gegeseitigen Umgang zwischen den Stadtbewohnern. In der Begegnung mit der Liebe Gottes liegt nämlich der Schlüssel für den richtigen Umgang:
    In EVANGELII GAUDIUM schreibt Papst Franziskus u.a.:
    " 8. Allein dank dieser Begegnung – oder Wiederbegegnung – mit der Liebe Gottes, die zu einer glücklichen Freundschaft wird, werden wir von unserer abgeschotteten Geisteshaltung und aus unserer Selbstbezogenheit erlöst. Unser volles Menschsein erreichen wir, wenn wir mehr als nur menschlich sind, wenn wir Gott erlauben, uns über uns selbst hinaus zu führen, damit wir zu unserem eigentlicheren Sein gelangen. Dort liegt die Quelle der Evangelisierung. "

  28. Wertkonservativer
    14. Januar 2014 13:45

    Das Glaubens- und Kirchenproblem unserer Zeit können wir - wenn wir es ehrlich betrachten - auch an unseren eigenen Familien festmachen.
    Ganz offen: mit großer Familie gesegnet, muss ich auf meine alten Tage feststellen, dass von unseren vierzehn direkten Nachkommen bestenfalls zwei bewusst gläubig sind, diesen Glauben auch vertreten und "ihn leben"!
    Obwohl in christlichem Umfeld erzogen und aufgewachsen, mehrheitlich jahrelang in katholischen Jugendorganisationen mittätig, ist auch an unserem Nachwuchs anscheinend der Zeitgeist derart omnipotent wirksam, dass die Befassung mit Glaubensdingen merk- und fühlbar in den Hintergrund gedrängt wurde bzw. wird.

    Als Eltern und Großeltern können wir vielleicht einen kleinen Teil der Schuld bei uns suchen, doch werden es wahrscheinlich vorzugsweise die Auswirkungen des modernen "way of life" sein, der doch breite Wohlstand, der unseren Jüngeren den Blick auf die geistigen Werte der Religion "vernebelt".

    Sagen wir's ganz offen: in unserem angeblich so "aufgeklärten" Westen ist - LEIDER -
    die Religion nicht mehr "in"!
    Vielleicht würde eine - hoffentlich nicht eintretende - Katastrophensituation wieder eine vermehrte Hinwendung zur Religion bringen: das wäre dann jedoch auch wieder sehr teuer erkauft!
    Nochmals: falls Sie im Rahmen Ihrer Familie und Ihres Freundesumkreises günstigere diesbezügliche Erfahrungen haben, freue ich mich ehrlich mit Ihnen!
    Insgesamt meine ich jedoch, dass meine Ausführungen von manchen hier wohl bestätigt werden könnten!
    Schade, traurig, jedoch Realität!
    Unser Abendland ist - aus mehrerlei Gründen - in Gefahr, in Nacht zu versinken!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Josef Maierhofer
      14. Januar 2014 13:54

      @ Wertkonservativer

      Ja, die Werte sind ins im Laufe der Spaßgesellschaft verloren gegangen, doch die Frage nach dem danach wird sich vermutlich viel zu spät stellen oder aber auch viel früher als wir denken.

    • Cotopaxi
      14. Januar 2014 13:56

      Weltweit nimmt die Religiosität zu. Europa ist der einzige Kontinent, auf dem sie schwindet (abgesehen von Russland).
      Hat es vielleicht damit zu tun, dass die EU ihrem Wesen nach keinen religiösen Unterbau duldet, vor allem, wenn er christlich wäre, und sie im Grunde das scheinbar erfolgreichere Nachfolgegebilde der UdSSR ist?

    • Erich Bauer
      14. Januar 2014 14:29

      Auch Hitler duldete keine Religion neben SEINER. Aber HALT! Nicht ganz! Den Islam hat er hoch geschätzt! Genauso wie ein "Vereinigtes Europa"...

    • Anonymus
      14. Januar 2014 15:03

      Meine schon verstorbenen Verwandten berichteten mir früher, dass es während der NS-Zeit den anerkannten Begriff "gottgläubig" gab, welcher die besondere Nähe zur NSDAP ausdrückte und sogar in Meldezetteln u.ä. geschrieben wurde. Hitler hatte vor, nach dem gewonnenen Krieg bzw. dem von ihm zuletzt herbeigewünschten "Endsieg" sich dieses Thema besonders anzunehmen und eventuell sogar eine neue, "deutsche" (germanische) Religion zu schaffen.

    • Nestor 1937
      14. Januar 2014 17:42

      Mir geht es wie dem Wertkonservativen in unserer ebenfalls großen Familie. Mit jedem Generationensprung bröckelt die religiöse Substanz weiter ab.

      Zuerst einmal sind wir sicher selber schuld daran. Dann aber fehlt es an Führung und Vorbild großer Persönlichkeiten im Episkopat, in der schrumpfenden Priesterschaft und in den religösen Institutionen (Schulen, Spitälern, Caritasdirektionen, Orden ...).

    • Erich Bauer
      14. Januar 2014 18:07

      In einer Vollkaskowelt, in der Skipisten mit 3m hohen Gummischutzwänden gesichert seine müssen... braucht es keinen GOTT. Ein findiger Anwalt tut's auch...

      Wenn eine Gesellschaft glaubt es ist NICHTS... Dann ist diese Gesellschaft auch NICHTS... Und es wird danach so sein, als wäre NICHTS gewesen... Macht NIX.

    • brechstange
      14. Januar 2014 18:36

      Unser Sohn ist im Priesterseminar und unsere Tochter besucht sehr gerne Gottesdienste, obwohl wir in dieser Hinsicht mehr als ein schlechtes Vorbild sind. Meine Nichten und Neffen sind 30 % der Kirche nicht ganz zugetan und 70 % sind positiv eingestellt.

      Es ist ein großes Verdienst meiner Eltern uns eine gesunde Einstellung zu Religion und Glauben vermittelt zu haben, wie sie uns auch Rechte und Pflichten in einem größerem Zusammenhang gestellt, vorgelebt haben.

      Sterbebegleitung und nicht aktive Sterbehilfe lehrt jedem Pflegenden / Angehörigen in Demut auf das Leben zu schauen und die Prioritäten richtig zu setzen. Ich rate jedem, diese schwere und traurige Periode bewusst mitzuerleben, nicht zu verdrängen.

  29. Zuagraster
    14. Januar 2014 13:38

    Ich habe das ganze Jahr 2013 über einen Austritt nachgedacht und mit mir selbst gekämpft. WArum: Ideologisch verblendete Caritas, das Abgleiten in linke Ideologien, das NGO-Gehabe und die Verhaberung zu vieler kirchlicher Gruppen in linken Projekten; das Fehlen um den Glauben. Da es in der Pfarre aber einen super Pfarrer gibt und dieser Schritt mir als recht religiösem Menschen schwer fällt, habe ich es nicht geschafft.
    Da aber der Pfarrer die Pfarre wechseln wird, ergibt sich für 2014 eine neue Chance. Ich gehe davon aus, dass die obigen Missstände in der Kirche 2014 auch nicht gelöst werden.

    • brechstange
      14. Januar 2014 18:40

      Bitte nicht austreten. Die Kirche muss sich von innen erneuern. Es kann doch nicht am Pfarrer liegen, alles hinzuschmeißen.

    • Cotopaxi
      14. Januar 2014 18:59

      @ brechstange

      Welche Möglichkeiten hat ein Kirchenmitglied, um etwa dem Treiben der Caritas in Flüchtlingsfragen Einhalt zu gebieten?

    • brechstange
      14. Januar 2014 19:22

      cotopaxi

      sich an den Caritas-Bischof Scheuer wenden
      nicht an die Caritas spenden

    • Anonymus
      14. Januar 2014 19:48

      Wer aus der katholischen Kirche wegen Kirchenbeitrag, Vatikan, Caritas, Schwulenförderung usw. austritt, der hat das Evangelium nicht ganz verstanden. Denn dies sind alles von Menschen in gutem oder weniger guten Glauben eingerichtete Organisationen und Lehren, von denen in der Heiligen Schrift nichts steht.

      Wichtig ist nur, den Empfehlungen von Jesus Christus, und den Auslegungen von Paulus, Johannes & Co. zu folgen, alles andere ist zweitrangig. Die beiden wichtigsten Gebote stehen in Matthäus 22, Vers 37 (Gottesliebe) und 39 (Nächstenliebe). Alles andere baut darauf auf (Vers 40). Die Nachfolge ist kein leichter Weg, aber letztlich wird man reichlich belohnt.

      Noch etwas: ein Christenleben allein im eigenen Kämmerlein, im Wald usw. funktioniert nicht. Dazu gehört die Gemeinschaft mit Gleichgesinnten, die Teilnahme an Gottesdiensten, regelmässiges Bibellesen usw. Und wenn man die Gabe hat, auch andere dafür zu beigeistern, dann wird auch der Missionsauftrag erfüllt. Beten für andere Menschen kann man aber immer - auch im sog. stillen Kämmerlein.

    • Riese35
      14. Januar 2014 21:37

      Bitte "Kirchenaustritt" vor einer staatlichen Behörde nicht mit einem ACTUS FORMALIS DEFECTIONIS AB ECCLESIA CATHOLICA im SInne des CIC verwechseln:
      Siehe http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/documents/rc_pc_intrptxt_doc_20060313_actus-formalis_ge.html

      "Der rechtlich-administrative Akt des Abfalls von der Kirche kann aus sich nicht einen formalen Akt des Glaubensabfalls in dem vom CIC verstandenen Sinn konstituieren, weil der Wille zum Verbleiben in der Glaubensgemeinschaft bestehen bleiben könnte." (RÖM.-kath. Lehramt)

      Römisch-katholisch ist man durch Bande einer Gemeinschaft, geeint in Glaube, Sakramenten und pastoraler Leitung, nicht durch Aufscheinen auf einer erzwungenen Kirchenbeitragsliste. Eine Kirche, die die Spendung der Sakramente an eine bestimmte finanzielle Gebühr koppelt, hat sich vom Wesen der Kirche Jesu Christi getrennt.

    • Haider
      14. Januar 2014 23:57

      @Anonymus
      Ich weiß schon, daß es sehr plasphemisch klingt: Aber würden sie in einem Geschäft einkaufen, wo alles überteuert, die Ware verdorben, die Produkte gefälscht und das Service miserabel ist? Die Bringschuld läge eindeutig bei der Kirche, aber die hat ganz andere Prioritäten!

    • cmh (kein Partner)
      15. Januar 2014 14:00

      Haider

      Das klang nicht blasphemisch und ich darf fortsetzen:

      Was ist, wenn das Geschäft zugekaufte Waren verwendet und ihre Lieferanten nicht die zugesagte Qualität liefern?

      Und was ist, wenn Sie einer dieser Lieferanten sind?

      Natürlich haben Sie auch einen rechtlichen Anspruch auf die zugesagte Qualität, auch wenn Sie als Zulieferer die von Ihnen zugesagte Qualtiät auch nicht geliefert haben. Aber nur rechtlich. Moralisch nicht!

    • Erich Bauer
      15. Januar 2014 16:08

      Weiterführung:

      Wenn ich einer der Lieferanten bin, der mindere Qualität an das Geschäft liefert, kauf ich in diesem Geschäft nichts, sondern "lasse" kaufen... und ich mache auch kein "Theater", was den Geschäftsgang nur stören könnte... Und solange der Geschäftsgang zufriedenstellend ist, scheinen die Kunden ja mit dem Preis/Leistungsverhältnis zufrieden zu sein... Ich glaube, ich hätte dann auch keine "moralischen" Probleme... :-)

    • Specht (kein Partner)
      16. Januar 2014 02:43

      @Zuagraster Sie sollten nicht auf bessere Zeiten hoffen, denn es war nie einfach ein Christ zu sein. Schon in meiner Jugend, in der Nachkriegszeit bemerkte ich wie etliche Pfarrer anfingen sich für den Glauben zu schämen. Alte Rosenkranzbeterinnen waren nicht erwünscht(was für Ironie, heute hausiert man mit sämtlichen fernöstlichen Meditatinsübungen in kirchl.Bildungshäusern) und die Überzeugung es würde eine moderne weit bessere Welt auf uns zukommen war ganz groß. Ich selber meine der Gipfel des Niedergangs ist noch nicht erreicht. Wenn man sich damals wunderte warum der Kardinal sich mit Fragen um das woher und wohin begnügte und sonst sehr milde über Missstände hinwegschaute, so ist der aktuelle Kardinal schon fraglos zufrieden, wenn die Leute nicht davonlaufen. Nur Mut, wer unzufrieden ist mit den Umständen kann es immer noch selber besser machen und gerade die Kirche wurde immer von einzelnen hervorragenden Menschen auf Kurs gebracht.

  30. Josef Maierhofer
    14. Januar 2014 13:37

    Ja, Wien ist (leider) anders.

    Verständlich, dass die 'Reform' der Pfarren nicht einfach sein wird, will doch jede 'ihre' Kirche vor der Umwandlung in eine Moschee bewahren. Das ist am Land (Gott sei Dank) noch etwas anders.

    Die Caritas hat sich die Politik als (für sie) nützliches Instrument 'gekauft'. Man braucht einem Herrn Landau, Küberl und Konsorten nur ordentlich zahlen und schon plappern sie nach, was die Partei ihnen aufträgt.

    Die grün und sozialistisch durchsetzte EU wacht darüber, dass die Selbstzerstörung Europas ja nicht aufgehalten, beeinträchtigt oder sonst was wird, statt an der Erhaltung Europas zu arbeiten.

    Ich glaube auch das hat Herr (ORF) Wolf auch Strache bei seinem Interview (Ich habe das auf Facebook gesehen) vorgeworfen, dass angeblich Frau Le Pen in Frankreich gesagt haben soll, dass Europa stirbt oder so ähnlich und er sich mit solchen abgibt. Na so was, endlich eine Politikerin, die die Wahrheit anspricht. Strache hat auch richtig geantwortet, nämlich, wenn Europa so weitermacht, wird es sterben.

  31. mischu
    14. Januar 2014 13:24

    Die angeblich so dringend notwendigen Reformen und Erneuerungen sowohl in Kirche als auch in der Politik fressen ihre eigenen Kinder = ein geschichtsträchtiges Schicksal!

  32. kakadu
    14. Januar 2014 13:16

    Wien ist nicht nur anders, sondern schafft sich gemeinsam mit der Kirche ab!

    • Haider
      15. Januar 2014 00:06

      Irgendetwas haben Sie offensichtlich übersehen. Wien schafft sich nicht ab, sonderen wird muslimisch. So hofften die Linken (SPÖ und Grüne) sich ihre Wähler heranzuzüchten. Spätestens mit den ersten Türkenlisten bei der nächsten Wahl werden sie allerdings erwachen; aber wie immer - viel zu spät!
      Traurig nur, daß die Staatskirche dabei voll mitspielte. Also bitte nicht post festum jammern.





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