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FN 548: Was hat Kultus mit Kultur zu tun?

Was man der Öffentlichkeit bisher verschwiegen hat: Josef Ostermayer wird jetzt auch für Religionsfragen zuständig gemacht.

Nach einem Grund für diese Maßnahme forscht man freilich vergeblich. Das für Religionsfragen zuständige Kultusamt hat inhaltlich ja nur mit zwei anderen Verwaltungsbereichen zu tun: einmal mit dem Religionsunterricht (also dem bisher zuständigen Unterrichtsministerium), und zweitens angesichts der dramatischen Folgen der rapiden Massenzuwanderung mit der Integration (also dem Bereich von Sebastian Kurz). Hingegen hat Religion mit dem Ostermayerschen Sammelsurium von Beamten bis zur Kultur absolut nichts zu tun. Außer – außer man glaubt, Kultus sei ohnedies so etwas wie Kultur. Wer da jetzt laut auflacht, überschätzt möglicherweise die Intelligenz der handelnden Akteure. Ich würde fast wetten, dass ein Herr Faymann noch nie das leicht antiquierte Wort "Kultus" gehört hat . . .

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Januar 2014 17:07

    Faymanns sozialistisches Gehirn in Person Ostermayers weiß, warum er Kultur und Kultus verbindet. Bedeutet es doch noch mehr linkslinken Einfluß auf unsere Gesellschaft und genau um diese Macht geht es der SPÖ, die seit Jahrzehnten punktgenau daran arbeitet!

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Januar 2014 09:46

    Welches Religionsbekenntnis wird Herr Ostermeyer wohl haben ?

    Nach guter alter Parteidisziplin wird er wohl Agnostiker sein, also wohl von Natur aus für Religionsfragen unzuständig zu betrachten sein.

    Aber, wie es in der Politik halt ist, immer die falschen an der falschen Stelle für die falschen Aufgaben, immer die Unwissenden für 'Denkarbeit'.

    Bei der SPÖ wundert mich nichts mehr.

  3. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Januar 2014 08:47

    Nun, lieber und werter Herr Dr. Unterberger,

    ich bin mir fast sicher, dass Herr Faymann schon irgendwann und irgendwo das Wort "Kultus" gelesen haben wird; es ist jedoch davon auszugehen, dass er dieses als Schreib- bzw. Druckfehler des Wortes "Kultur" angesehen hat.
    Von "Kultur" ist er ja auch recht weit entfernt, doch dieses Wort kommt ihm ja doch da und dort über die Lippen!
    Also bitte nicht zu viel von Herrn Faymann erwarten bzw. verlangen:
    für ihn ist das Sozi-Donauinselfest ganz sicher ein "Kultur"-Ereignis erster Güte!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  4. Ausgezeichneter KommentatorYoshinori Sakai
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Januar 2014 09:23

    Ostermeyer und Faymann verstehen einander blind, zwei symbiotische Menschen:

    Im Kurier-Artikel wird es klar:
    http://kurier.at/politik/inland/ostermayer-werner-und-ich-verstehen-uns-fast-blind/44.116.706

    Man muss ja die Befürchtung haben, dass bei diesen beiden in Symbiose großgewordenen Politikern in Wahrheit der Ostermayer der eigentliche Bundeskanzler und Strippenzieher ist.

    Und Ostermayer dem Faymann ins Ohr flüstert was tatsächlich zu tun ist .....

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Januar 2014 10:18

    Es garantiert der KULTUSgemeinde neue Einkünfte.
    Schon Vranitzky suchte dort Zuflucht und Unterstützung auf Steuerzahlers Kosten.

  6. Ausgezeichneter Kommentatornumerus clausel
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Januar 2014 15:55

    Ob Kultur und Kultus, numerus clausus oder numerus clausel, auch die Rudas sagt "usos" statt "usus".
    Einem Sozialisten soll man zugutuehalten, daß er sich zumindest einigermaßen sinnerfassend ausdrücken kann, die sind schon seit langem in eine Gesamtschule gesteckt worden, bei denen heißt das "Parteiakademie".

  7. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Januar 2014 07:29

    Sowohl Kult als auch Kultur entstammen demm lateinischen colere (pflegen, verehren, u.ä.), beim Wort Kultus denke ich aber in erster Linie an Kult (Brauchtum, Ritual, Sanktus) und die freie Religionsausübung. Die Juden in Österreich sind in der IKG (Israelische Kultusgemeinde) organisiert, wo die Bezeichnung dem ursprünglichen Wortsinn entspricht. In den deutschen Bundesländern gibt aber als oberste Schul- und Bildungsbehörde jeweils ein Kultusministerium, dessen Bezeichnung immer schon umstritten war.

    Für den nunmehrigen Kanzleramtsminister Josef Ostermayer, welcher laut eigenen Angaben sich mit Faymann „blind versteht“ (siehe aktueller Kurier), werden seine endgültigen Aufgabenbereiche erst im neuen Bundesministeriengesetz definiert, welches eben in Vorbereitung ist. Vermutlich bekommt er aber nun das bisher dem BM:UK, Sektion „Internationale Angelegenheiten und Kultus“ eingegliederte „Kultusamt“ übertragen. Dessen vorwiegende Aufgaben rechtliche Angelegenheiten der gesetzlich anerkannten Religionsgemeinschaften, Dokumentationen, Mitwirkung bei Personalangelegenheiten von Religionslehrern und Kirchenbeiträge sind. Für die evangelische Kirche, evangelikale Freikirchen und sonstige anerkannte Bekenntnisgemeinschaften (z.B. Zeugen Jehovas, Mormonen, Buddhisten, beide islamische Gemeinschaften) gab es aber bisher ein eigenes Referat.

    Wenn nun nur die Verwaltungsstruktur – ähnlich wie bei der Zusammenlegung von Wirtschaft- und Wissenschaftsministerium – geändert wird, dann ist es mehr eine organisatorische Angelegenheit, denn die Referatsleiter, deren Mitarbeiter und die Aufgaben bleiben gleich. Eigentlich werden doch nur die „Türschilder“ etwas verändert, aber die „Optik“ ist dabei oft nicht gut und es fragt sich, ob der nunmehrige hauptverantwortliche Minister (welcher ja als Politiker kein Fachmann sein muss) dieser Dienststelle den nötigen Freiraum gewährt.


alle Kommentare

  1. Roter Logenbruder (kein Partner)
    07. Januar 2014 20:14

    Da hätte ich einen Buchtipp für unseren Religionsfragen-Politdarsteller Osternmayer:

    http://www.amazon.de/Freimaurer-Religion-M%C3%A4chtigen-Hermann-Neuer/dp/3856663010

    "Die Freimaurer - Religion der Mächtigen"

  2. mischu
    06. Januar 2014 17:07

    Faymanns sozialistisches Gehirn in Person Ostermayers weiß, warum er Kultur und Kultus verbindet. Bedeutet es doch noch mehr linkslinken Einfluß auf unsere Gesellschaft und genau um diese Macht geht es der SPÖ, die seit Jahrzehnten punktgenau daran arbeitet!

  3. numerus clausel
    06. Januar 2014 15:55

    Ob Kultur und Kultus, numerus clausus oder numerus clausel, auch die Rudas sagt "usos" statt "usus".
    Einem Sozialisten soll man zugutuehalten, daß er sich zumindest einigermaßen sinnerfassend ausdrücken kann, die sind schon seit langem in eine Gesamtschule gesteckt worden, bei denen heißt das "Parteiakademie".

  4. Undine
    • Undine
      06. Januar 2014 15:59

      Hoppla, da ist etwas daneben gegangen! Ich wollte Klaus Bartels' sehr amüsanten Aufsatz über das "Wörternest Kult, Kultus und Kultur" kopieren und Ihnen zur Verfügung stellen. Vielleicht schafft es jemand anderer!

    • Anonymus
      06. Januar 2014 18:29

      Undine, zu Ihren Diensten:

      eduhi.at:
      Das Wörternest „Kult, Kultur, Kultus“ in Dudens „Großem Wörterbuch der deutschen Sprache“ hat es in sich. Das reicht von „Kult“ Nummer eins mit seinen antiken Kultustatuen und Kultstätten und „Kult“ Nummer zwei mit seinen postmodernen Kultsängern und Kultbüchern bis zu einem „Kultus“-Ministerium, und dazwischen tut sich über sechs Spalten hinweg ein stichwortreiches, vielfältiges kulturelles Panorama auf: Weit über hundert fettgedruckte „Kultur“-Wörter decken vom Kulturbeutel an aufwärts so ziemlich alles ab, was den Menschen vom Tier unterscheidet..

    • Anonymus
      06. Januar 2014 18:38

      Hier der ganze Aufsatz von Bartels Wörternest "Kult, Kultur, Kultus":
      http://www.imagenetz.de/f6be248f5/Bartels_Kult_Kultur-1-.docx.html

    • Undine
      06. Januar 2014 21:33

      @Anonymus

      Vielen Dank für die Schützenhilfe!!! Die Mitposter werden es sicher hinkriegen, ich bin damit leider etwas überfordert mit solchen Dingen und habe die Aktion auf halbem Wege eingestellt! ;-(

  5. socrates
    06. Januar 2014 10:18

    Es garantiert der KULTUSgemeinde neue Einkünfte.
    Schon Vranitzky suchte dort Zuflucht und Unterstützung auf Steuerzahlers Kosten.

  6. Josef Maierhofer
    06. Januar 2014 09:46

    Welches Religionsbekenntnis wird Herr Ostermeyer wohl haben ?

    Nach guter alter Parteidisziplin wird er wohl Agnostiker sein, also wohl von Natur aus für Religionsfragen unzuständig zu betrachten sein.

    Aber, wie es in der Politik halt ist, immer die falschen an der falschen Stelle für die falschen Aufgaben, immer die Unwissenden für 'Denkarbeit'.

    Bei der SPÖ wundert mich nichts mehr.

    • Anonymus
      06. Januar 2014 11:35

      Auch UHBP bezeichnet sich als Agnostiker und war schon mehrmals bei manchen katholischen Feiern im Stephansdom, wo er "böse Miene zum guten Spiel" machte.
      Die ganze Welt hat beim letzten Neujahrskonzert erlebt, wie Ostermayer auch dem UHBP ins Ohr flüsterte. Also ist er eine Art Ohrwurm, nicht nur für Faymann.

    • Cotopaxi
      06. Januar 2014 11:43

      Beim Dauergrinser Ostermayer frage ich mich, welche Drogen oder Medikamente der nimmt? ;-)

    • socrates
      06. Januar 2014 12:25

      Ob er den Unterschied zwischen Atheist und Agnostiker kennt?
      Die führenden Nazis waren meist Agnostiker, also jetzt gut für Internationalsozis.

    • Anonymus
      06. Januar 2014 13:36

      socrates:
      Die "Atheistische Religionsgemeinschaft Österreichs" (ja so nennt sie sich wirklich!) bemüht sich schon seit längerer Zeit, im heute mehrfach zitierten Kultusamt eine Gleichberechtigung als Religionsgemeinschaft zu bekommen - bisher vergebens, aber dies kann sich ja nun ändern.

      Ich war mehrfach bei Begräbnissen von sog. Kirchenfreien, da wird mehr Prunk und Liturgie als bei einer katholischen Beerdigung betrieben.
      Einmal versuchte mir dort ein Zeitgenosse den Unterschied zu erklären:
      Ein Atheist sagt es gibt keinen Gott, dagegen sagt ein Agnostiker, er weiß es nicht, ob es einen Gott gibt.

    • cmh (kein Partner)
      07. Januar 2014 11:37

      Ein Atheist ist ein Gottloser, dem Agnostiker ist es schlicht zu mühsam, darüber nachzudenken.

      Religiös unmusikalisch sind beide.

  7. Yoshinori Sakai
    06. Januar 2014 09:23

    Ostermeyer und Faymann verstehen einander blind, zwei symbiotische Menschen:

    Im Kurier-Artikel wird es klar:
    http://kurier.at/politik/inland/ostermayer-werner-und-ich-verstehen-uns-fast-blind/44.116.706

    Man muss ja die Befürchtung haben, dass bei diesen beiden in Symbiose großgewordenen Politikern in Wahrheit der Ostermayer der eigentliche Bundeskanzler und Strippenzieher ist.

    Und Ostermayer dem Faymann ins Ohr flüstert was tatsächlich zu tun ist .....

    • Gandalf
      06. Januar 2014 12:55

      Nicht zufällig wird ja Ostermayer auch als die "externe Festplatte" von Faymann genannt.

      .

    • Torres (kein Partner)
      07. Januar 2014 09:03

      Letzteres wäre ja gar nicht so schlecht. Immerhin hat Ostermeyer ein Maturazeugnis und sogar ein abgeschlossenes Studium vorzuweisen. Daher ist auch anzunehmen, dass er den Unterschied zwischen "Kultus" und "Kultur" kennt. Das heißt aber natürlich nicht, das die Religion bei ihm in guten Händen ist.

  8. Wertkonservativer
    06. Januar 2014 08:47

    Nun, lieber und werter Herr Dr. Unterberger,

    ich bin mir fast sicher, dass Herr Faymann schon irgendwann und irgendwo das Wort "Kultus" gelesen haben wird; es ist jedoch davon auszugehen, dass er dieses als Schreib- bzw. Druckfehler des Wortes "Kultur" angesehen hat.
    Von "Kultur" ist er ja auch recht weit entfernt, doch dieses Wort kommt ihm ja doch da und dort über die Lippen!
    Also bitte nicht zu viel von Herrn Faymann erwarten bzw. verlangen:
    für ihn ist das Sozi-Donauinselfest ganz sicher ein "Kultur"-Ereignis erster Güte!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • ludus
      06. Januar 2014 14:37

      Von der Kultusgemeinde hat er bestimmt gehört, der schlaue Werner, weil einige seiner engsten Berater einer solchen entstammen.

    • fenstergucker
      06. Januar 2014 19:56

      @Wertkonservativer

      Für den ist das Donauinselfest sicher eine Religion und daher auch Kultus, denn weiter reicht der sozialistische Horizont nicht.

  9. Gerhard Pascher
    06. Januar 2014 07:29

    Sowohl Kult als auch Kultur entstammen demm lateinischen colere (pflegen, verehren, u.ä.), beim Wort Kultus denke ich aber in erster Linie an Kult (Brauchtum, Ritual, Sanktus) und die freie Religionsausübung. Die Juden in Österreich sind in der IKG (Israelische Kultusgemeinde) organisiert, wo die Bezeichnung dem ursprünglichen Wortsinn entspricht. In den deutschen Bundesländern gibt aber als oberste Schul- und Bildungsbehörde jeweils ein Kultusministerium, dessen Bezeichnung immer schon umstritten war.

    Für den nunmehrigen Kanzleramtsminister Josef Ostermayer, welcher laut eigenen Angaben sich mit Faymann „blind versteht“ (siehe aktueller Kurier), werden seine endgültigen Aufgabenbereiche erst im neuen Bundesministeriengesetz definiert, welches eben in Vorbereitung ist. Vermutlich bekommt er aber nun das bisher dem BM:UK, Sektion „Internationale Angelegenheiten und Kultus“ eingegliederte „Kultusamt“ übertragen. Dessen vorwiegende Aufgaben rechtliche Angelegenheiten der gesetzlich anerkannten Religionsgemeinschaften, Dokumentationen, Mitwirkung bei Personalangelegenheiten von Religionslehrern und Kirchenbeiträge sind. Für die evangelische Kirche, evangelikale Freikirchen und sonstige anerkannte Bekenntnisgemeinschaften (z.B. Zeugen Jehovas, Mormonen, Buddhisten, beide islamische Gemeinschaften) gab es aber bisher ein eigenes Referat.

    Wenn nun nur die Verwaltungsstruktur – ähnlich wie bei der Zusammenlegung von Wirtschaft- und Wissenschaftsministerium – geändert wird, dann ist es mehr eine organisatorische Angelegenheit, denn die Referatsleiter, deren Mitarbeiter und die Aufgaben bleiben gleich. Eigentlich werden doch nur die „Türschilder“ etwas verändert, aber die „Optik“ ist dabei oft nicht gut und es fragt sich, ob der nunmehrige hauptverantwortliche Minister (welcher ja als Politiker kein Fachmann sein muss) dieser Dienststelle den nötigen Freiraum gewährt.





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