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FN 545: Vom „Spiegel“ bis zum ORF geschieht Ungewöhnliches

Der Jahreswechsel soll ein neuer Anlass sein, Dinge auch optimistisch zu sehen.

Das wollen wir an Hand einiger medialer Kleinigkeiten. Die eine ist ein neuer ZiB-Moderator im ORF, der zumindest beim Start deutlich souveräner wirkt als sein verkrampfter Vorgänger, der den Gang in die Pension als nationale Tragödie inszeniert hat. Dabei hat er ohnedies um Jahre länger amtieren dürfen als bürgerliche Moderatoren. Nach dem Abgang dieses Freundes wollen wir auch hoffen, dass der Auslandsreport interessanter wird und sich nicht weiterhin nur als Konkurrenz des Falters um die wahre linke Weltsicht sieht. Noch erfreulicher sind zwei Essays im „Spiegel“. In einem  wird doch wirklich gewagt, die grassierende Anti-Plastiksackerl-Hysterie grüner Vorplapperer sachlich zu zerpflücken. Woran der Umstand ja nichts ändert, dass in Hamburg Sackerln „Tüten“ sind. Und in einem zweiten "Spiegel"-Text werden die von vielen katholischen und grünen Funktionären in den Himmel gelobten Mikrokredite insbesondere Südasiens als völlig unwirksam und geradezu schädlich zerpflückt. Vielleicht ein Thema für einen ersten interessanten Auslandsreport? Naja, das war wohl zu optimistisch.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Januar 2014 20:17

    "WER BETRÜGT, DER FLIEGT"

    Was, bitte, soll an diesem Satz anstößig sein?

    " Für besonders große Aufregung sorgte aber eine Formulierung aus dem CSU- Papier, in der es heißt, "Wer betrügt, der fliegt", ein Spruch, der weitum als billige Stammtischparole gesehen wurde, eher unwürdig einer mitregierenden Partei. Was die CSU nach eigenen Angaben damit sagen will, ist, dass jemand, der sich Sozialleitungen erschleicht, ausgewiesen und mit einer Wiedereinreisesperre belegt werden sollte."

    JEDES Volk, wirklich JEDES, hat einen bestimmten Anteil an UNREDLICHEN Mitmenschen. Mit diesen muß man leider leben, das ist halt so. Aber keinem Volk kann man zumuten, aus anderen Ländern solch "unredliche" Zuwanderer aufzunehmen. Die eigenen Gauner kann man leider nicht EXPORTIEREN, aber fremde Gauner muß man nicht auch noch extra importieren; die gehören ABGEWIESEN, und zwar mit allem Nachdruck!

    Wer BETRÜGT, der FLIEGT!

    Man muß es nur konsequent durchziehen---mit Nachdruck. Und die Gutmenschen, die jeden Gauner hierbehalten wollen (allerdings nicht in ihren eigenen vier Wänden!), sollen halt mitgehen!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Januar 2014 07:45

    Immer stößt man auf die Verbandelung von Politik und Finanzwirtschaft. Wenn das Geld ausgeht, dann druckt man es und "verscherbelt" es mangels anderer Alternativen teuer an die Ärmsten der Armen. Wo sollte es besser angelegt sein als in korrupten Ländern?

  3. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Januar 2014 00:45

    Bezeichnend für unseren linken ZIB 2-Freund war auch die Überreichung eines wie im Supermarkt zellophanierten, mickrigen Blumensträußerls an seine Kollegin, während ihm diese im Gegenzug ein prächtiges, repräsentatives Bukett übergab.
    Typisch Genosse = typisch schmafu!

  4. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Januar 2014 20:55

    zu den guten Vorsätzen des ORF ...
    WIEN-HEUTE Jahresbeginninterview mit dem Wiener ÖVP-Obmann Juracka:

    Chefred. Paul Tesarek behämmert den Wiener VP-Chef minutenlang mit - weitgehend unnützen - Fragen zur Bundesregierung (Wie finden Sie den religiösen Zusatz bei der Angelobung?", "War es gescheit, Töchterle zu entlassen?", Haben Sie verständnis für Ihre Parteikollegen in Tirol, Vorarlberg ...?"?
    Juracka wagt einen sanften Hinweis, dass er eigentlich hier ist, um über Wien zu reden ...

    Tesarek erfüllt aber seinen Auftrag, dem Wiener ÖVP-Chef nur möglichst keine Zeit für irgendeinen Angriff auf die Wiener ROTGRÜNE Chaostruppe zu geben.

    Ich wäre an Jurackas Stelle schon längst aufgestanden und hätte Herrn Tesarek seine Fragen mit sich selbst diskutieren lassen!
    Warum sind die Schwarzen immer so bürgerlich höflich?!

  5. Ausgezeichneter KommentatorHerby
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Januar 2014 01:23

    Zum von Dr. Unterberger zitierten Essay über die Anti-Plastiksackerl-Hysterie in Hamburg und Umgebung:

    War es vielleicht dieser Spiegel-Artikel?

    "Tütenhasser":

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-124097499.html

  6. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Januar 2014 04:49

    Mikrokredite?
    Die, die ich kenne, verlangen rund 25% (und mehr) und Rueckzahlung binnen eines Jahres.
    Eine wahrhaft goldene Gelegenheit - fuer den Kreditgeber und seine Eintreiberschlaegertrupps.
    Vielleicht gibt es Mikrokredite mit vernuenftigen Zinssaetzenen. An die Beseitigung des Elends dadurch glaube ich nicht.

  7. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Januar 2014 14:12

    Wunder über Wunder, liebe Freunde!
    Seit einigen Tagen streut unser Dr. Unterberger wohldosiert Optimismus unter seine treue Herde!
    Überschriften wie:
    "Die Welt wird besser", "Wir leben besser" u.a., geben ein ganz neues Jahresbeginn-Gefühl, und lassen mich alten und unverbesserlichen Optimisten hoffen, dass dieser positive Trend sowohl im A.U.-Forum, als auch in unserem Lande (und gleich auch noch in Europa) möglichst" flächendeckend" weiter ausufern möge!

    Nur mit optimistischem Geist können wir die auf uns zukommenden Probleme und Problemchen "schupfen"!
    Danke, Herr Dr. Unterberger!

    Daher:
    Optimismus ist "in", Nörgeln und Schwarzmalen wünsche zumindest ich mir im "out"!

    (mail to: gerhard@michler.at)


alle Kommentare

  1. Politicus1
    02. Januar 2014 20:55

    zu den guten Vorsätzen des ORF ...
    WIEN-HEUTE Jahresbeginninterview mit dem Wiener ÖVP-Obmann Juracka:

    Chefred. Paul Tesarek behämmert den Wiener VP-Chef minutenlang mit - weitgehend unnützen - Fragen zur Bundesregierung (Wie finden Sie den religiösen Zusatz bei der Angelobung?", "War es gescheit, Töchterle zu entlassen?", Haben Sie verständnis für Ihre Parteikollegen in Tirol, Vorarlberg ...?"?
    Juracka wagt einen sanften Hinweis, dass er eigentlich hier ist, um über Wien zu reden ...

    Tesarek erfüllt aber seinen Auftrag, dem Wiener ÖVP-Chef nur möglichst keine Zeit für irgendeinen Angriff auf die Wiener ROTGRÜNE Chaostruppe zu geben.

    Ich wäre an Jurackas Stelle schon längst aufgestanden und hätte Herrn Tesarek seine Fragen mit sich selbst diskutieren lassen!
    Warum sind die Schwarzen immer so bürgerlich höflich?!

    • no na (kein Partner)
      03. Januar 2014 22:52

      Und als Gegenstück die hündisch-servile Art, wie der Herr Chefredakteur dann einen Tag später den Herrn Dr. V . . . Häupl interviewt hat. Kein Unterbrechen, nur serviles Hölzlwerfen, gerade, dass er ihm nicht die Hand geküßt hat. Naja, Parteifreunde unter sich. ORF, du bist ein richtig mieser Verein, ein mieser.

  2. Undine
    02. Januar 2014 20:17

    "WER BETRÜGT, DER FLIEGT"

    Was, bitte, soll an diesem Satz anstößig sein?

    " Für besonders große Aufregung sorgte aber eine Formulierung aus dem CSU- Papier, in der es heißt, "Wer betrügt, der fliegt", ein Spruch, der weitum als billige Stammtischparole gesehen wurde, eher unwürdig einer mitregierenden Partei. Was die CSU nach eigenen Angaben damit sagen will, ist, dass jemand, der sich Sozialleitungen erschleicht, ausgewiesen und mit einer Wiedereinreisesperre belegt werden sollte."

    JEDES Volk, wirklich JEDES, hat einen bestimmten Anteil an UNREDLICHEN Mitmenschen. Mit diesen muß man leider leben, das ist halt so. Aber keinem Volk kann man zumuten, aus anderen Ländern solch "unredliche" Zuwanderer aufzunehmen. Die eigenen Gauner kann man leider nicht EXPORTIEREN, aber fremde Gauner muß man nicht auch noch extra importieren; die gehören ABGEWIESEN, und zwar mit allem Nachdruck!

    Wer BETRÜGT, der FLIEGT!

    Man muß es nur konsequent durchziehen---mit Nachdruck. Und die Gutmenschen, die jeden Gauner hierbehalten wollen (allerdings nicht in ihren eigenen vier Wänden!), sollen halt mitgehen!

    • Haider
      02. Januar 2014 20:45

      Da fällt mir zufällig ein asiatischer Staat ein, der konsequent seine Analphabeten in einen europäischen "Sozialstaat" ausfliegen darf. Was heißt darf, es wird seit Jahrzehnten von der Wirtschaftskammer Österreich sogar vehement um diese Sozialschmarotzer geworben. Erraten: Es handelt sich um anatolische Kulturbereicher, die uns Österreichern die Türkei großzügig zukommen läßt. Den Schildbürgern hätte diese "Einwanderungspolitik" wohl zur Ehre gereicht.

    • carambol (kein Partner)
      03. Januar 2014 13:16

      Für die gesellschaftszerstörerische Meute wie den Linksextremen, grün gefärbten Kommunisten und sog. Gutmenschen-Populisten (gut auf den Rücken der Anderen)und deren Helfershelfer in der Medien, ist ein Betrug ja völlig normal und hilft, diese unsere verhasste Gesellschaft noch schneller zu zerstören.
      Deshalb darf man die Betrüger nicht als solche identifizieren und schon gar nicht sanktionieren. Egal ob die wirklichen Asylanten und alle die diesen Irrsinn finanzieren darunter leiden.

  3. Wertkonservativer
    02. Januar 2014 14:12

    Wunder über Wunder, liebe Freunde!
    Seit einigen Tagen streut unser Dr. Unterberger wohldosiert Optimismus unter seine treue Herde!
    Überschriften wie:
    "Die Welt wird besser", "Wir leben besser" u.a., geben ein ganz neues Jahresbeginn-Gefühl, und lassen mich alten und unverbesserlichen Optimisten hoffen, dass dieser positive Trend sowohl im A.U.-Forum, als auch in unserem Lande (und gleich auch noch in Europa) möglichst" flächendeckend" weiter ausufern möge!

    Nur mit optimistischem Geist können wir die auf uns zukommenden Probleme und Problemchen "schupfen"!
    Danke, Herr Dr. Unterberger!

    Daher:
    Optimismus ist "in", Nörgeln und Schwarzmalen wünsche zumindest ich mir im "out"!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Lieber Augustin
      02. Januar 2014 14:26

      Die Angel ist ausgeworfen, jetzt lauert er, ob jemand anbeisst, mit dem er streiten kann.

    • Wertkonservativer
      02. Januar 2014 14:46

      Nun, @ lieber Augustin,

      ich bin, nach Urteil ernstzunehmender Zeitgenossen, wirklich kein streitsüchtiger Mensch! Dass Sie mich so taxieren, kränkt mich ein wenig! Nur sehr schwer kann ich meine Tränen zurückhalten!
      Wo ist übrigens die Angel versteckt?

    • phaidros, wohlbegründet (kein Partner)
      03. Januar 2014 10:30

      Lieber Gerhard, ich glaube nicht, dass Augustin-Rülpser es wert sind, sich davon kränken zu lassen. (Umso weniger, als das ihr einziger schäbiger Zweck ist.) Nicht einmal ein wenig.

      Liebe Grüße

  4. Josef Maierhofer
    02. Januar 2014 11:36

    Die Mikrokredite wären ganz sicher ein gutes Reportthema.

    Es wird positive Beispiele geben und auch negative.

    Ich meine dazu, dass sie für viele Tüchtige ein Segen sind, allerdings müssten die Zinssätze niedrig sein, wie es auch die Mikrokreditsumme ist, damit man damit wirklich helfen kann und damit eine Chance auf Rückzahlung besteht. Die Mikrokredite müssten behandelt werden, wie andere Kredite auch, es muss ein Rückzahlungsplan vorliegen, der erfüllbar ist.

    Ich finde, die sind ein Positivum, wenn man sie den Ärmsten gibt, die nach vorne streben und da sollte man schon unter die Arme greifen.

    • Robert Bond (kein Partner)
      03. Januar 2014 11:52

      Das ist in der Regel aber auch der Fall. Mikrokredite müssen zurückgezahlt werden und das passiert meist auch. Voraussetzung für das Funktionieren dieses Systems ist allerdings ein halbwegs intakter Rechtsstaat. Wenn Warlords, Slumkönige und andere Gangster den Aufstiegswilligen ihren bescheidenen Wohlstand gleich wieder abnehmen, helfen auch Mikrokredite nichts. Das läuft aber in der sogenannten Dritten Welt leider vielerorts so.

  5. socrates
    02. Januar 2014 09:10

    Manchmal machen die Medien in Demokratie, um dann wieder gnadenlos zuzuschlagen, wenn es die Meinungsmachen wollen.

    "10 Strategien der Manipulation" revisited

    Wie können ganze Bevölkerungen gelenkt werden?
    Im Internet kursiert eine geschlossene Auflistung von "10 Strategien der Manipulation". Gemeint sind Strategien zur Lenkung ganzer Bevölkerungen. Als Autor wird mancherorts ein gewisser Sylvain Timsit benannt, anderenorts endet eine Suche wiederum beim französischsprachigen interdisziplinären Journal Les cahiers psychologie politique und als Autor wird Noam Chomsky aufgeführt.

    Jascha Jaworski 10.08.2013 http://www.heise.de/tp/artikel/39/39675/2.html

    • Undine
      02. Januar 2014 21:35

      @socrates

      Danke für den Link! *********!

      Die Kurzfassung für Eilige:

      "Die bewusste und zielgerichtete Manipulation der Verhaltensweisen und Einstellungen der Massen ist ein wesentlicher Bestandteil demokratischer Gesellschaften. Organisationen, die im Verborgenen arbeiten, lenken die gesellschaftlichen Abläufe. Sie sind die eigentlichen Regierungen in unserem Land. Wir werden von Personen regiert, deren Namen wir noch nie gehört haben. Sie beeinflussen unsere Meinungen, unseren Geschmack, unsere Gedanken."

    • brechstange
      03. Januar 2014 08:56

      Doch Udine, eine ist bekannt und die ist nun Familienministerin.

  6. Gerhard Pascher
    02. Januar 2014 08:30

    Heute scheinbar mangels anderer News zwei typische "Winterlochgeschichten".

    ORF-ZIB 2-Moderation:
    Rainer Hazivar ist ja den meisten ORF-Zusehern schon aus früheren Sendungen bekannt. Er muss sich natürlich - wenn auch in seiner eigenen Art - dem Chef fügen, daher ist keine große Revolution zu erwarten.

    Geplante Plastiksackerl-Einschränkung:
    Hier fühlt sich der Blogbetreiber wieder einmal als Verfechter des freien und liberalen Lebens eingeschränkt und lehnt daher jede Verordnung ab. Tatsache ist, dass diese Einmalsackerl zum überwiegenden Teil aus Erdöl hergestellt werden und außerdem leider viele Erdbewohner diese nach Gebrauch nicht ordnungsgemäß entsorgen (Mülltrennung). Sicher gehören dazu nicht unser Herr Dr. Unterberger und die Mehrheit der Blogdiskutanten. Außerdem werden in den Wiener Straßen weggeworfene Sackerl von der MA 48 brav eingesammelt. Aber wie sieht es auf den Feldern und Wäldern aus? Ich habe vor zwei Wochen im Indischen Ozean getaucht, es ist erschreckend, wie sich dort der Plastikmüll im Meer, an den Stränden und auch bei den Korallenriffen ansammelt. Daher bin ich für eine weltweite Reduktion dieser Verpackungsmaterialien. Wie kann man dieses Problem anders lösen?

    Übrigens: Wenn Sie in den USA in Supermärkten einkaufen, dann werden die von Ihnen gekauften Waren von der zweiten Person an der Kasse (diese kontrolliert auch die Kassiererin, damit nichts ungescannt verschwindet!) in große und oben offene Papiertüten eingeschlichtet.

    • Wyatt
      02. Januar 2014 08:43

      @ Dr. Unterberger
      ****************!
      für den Hinweis auf die grassierende Anti-Plastiksackerl-Hysterie und die jegliche Sachlichkeit vermissenden GRÜNER VORPLAPPERER............

    • Gerhard Pascher
      02. Januar 2014 08:48

      Zum Thema: Mikrokredite in der dritten Welt, nun aber teilweise auch schon bei uns:
      Es werden von einigen Leuten - zuletzt durch die Dissertation von Philip Mader - Zweifel am Erfolg dieser Finanzierungsmethoden gehegt. Muhammed Yumus und die dazu eingerichtete Grameenbank bekamen 2006 sogar den Friedensnobelpreis dafür. Tatsache ist, dass diese Idee von Grund auf gut ist, leider aber - wie so vieles andere im Leben - oft falsch und von zweifelhaften Geschäftemachern "gewinnbringend" angewendet wird. Also nicht das System, sondern nur die mangelhafte Organisation sowie die Geschäftemacher sind zu verurteilen.

    • Gerhard Pascher
      02. Januar 2014 09:09

      Wyatt:
      Danke Mister "Sandwalk" für den halben Stern. Leider kann ich alle Ihren "wertvollen" Subkommentare zu meinen Aussagen hier nicht bewerten.

    • socrates
      02. Januar 2014 12:04

      Gerhard Pascher
      Wenn ich mit dem Boot unterwegs bin, so sind die Plastiksackerln eine Pest! Sie verstopfen oft die Wasserkühlung der Schiffsmotoren und können zu großen Schäden führen. Voll Wehmut denken wir an die Zeit, wo sie Handelsware in Jugoslawien waren und nicht die Adria verseuchten! Aber unsere zahlreichen unbeschäftigten Flüchtlige hätten eine gute Aufgabe: Wald und Flur reinigen.

    • Lieber Augustin
      02. Januar 2014 14:21

      Gerhard Pascher,
      Die Plastiksackerl hier sind ein wirkliches Problem: Der Wind treibt sie in irgendwelche Rinnsale, von dort gelangen sie über unsere Bäche und Flüsse in den Donaustrom, der sie ins Schwarze Meer trägt. Ostwinde blasen sie dann durch die Dardanellen in die Ägäis, wo sich die Sackerl teilen: Ein Teil treibt durch den Suezkanal in den Indischen Ozean, ein Teil durch die Enge von Gibraltar um das Kap der Guten Hoffnung herum ebenfalls in den Indischen Ozean. Dort vereinigen sich die beiden Teile wieder, und werden von den Meeresströmungen in den Nordatlantik getragen, wo sie unweit Hawai ihren endgültigen Standort, den sog. "Great Pacific Garbage Patch", auch Müllstrudel genannt, einnehmen.

      Zu Ihrer Frage "Wie kann man dieses Problem anders lösen?" --- wie wäre es mit einem Tütenpfand?

      Wenn Sie mich jetzt fragen, ob ich vielleicht einen Pascher habe: Die Antwort ist "nein!", ich nehme nur dieses Problem sehr, sehr ernst, mindestens so wie Sie!

    • Gerhard Pascher
      02. Januar 2014 17:10

      Lieber Augustin:
      nein, wir haben keinen Poscher, die Pfandidee ist überlegenswert. Und wenn es nur ein symbolischer Betrag ist, denn alles was gar nichts kostet, ist bekanntlich "auch gar nichts wert".
      In diesem Zusammenhang sind auch die vielen leeren PET-Flaschen sowie Getränkedosen zu erwähnen, welche ebenfalls ein weltweites Problem darstellen. Da lobe ich mir Deutschland, wo ein PET-Flaschenpfand eingehoben wird und jeder Supermarkt (auch die Diskonter!) verpflichtet wurde, einen Rückgabeautomaten *) zu installieren. In vielen Ländern (z.B. USA, Canada) wird auch für die Getränkedosen ein Pfand verrechnet. Es gibt zwar weiterhin viele Leute, welche diese Leerdosen z.B. auch den Straßen "entsorgen", aber sehr arme Leute sammeln diese und machen sie dann in den Geschäften wieder zu Geld. Ich habe diesbezüglich einmal mit BM Mitterlehner gesprochen, aber da kommt immer die übliche Ausrede: Dies wird laufend evaluiert und mit der Wirtschaft besprochen, aber derzeit keine Notwendigkeit usw.

      *) Achtung Österreicher: die deutschen PET-Rücknahmeautomaten funktionieren nicht mit den bei uns gekauften Flaschen, denn dabei werden jeweils die Strichcodes geprüft, ob es sich um in Deutschland gekaufte Flaschen handelt. Also weiterhin in den Gelben Sack bzw. Plastiktonnen damit.

    • Verdi (kein Partner)
      03. Januar 2014 09:40

      Gerhard Pascher
      Ich gehe mit ihrer Meinung konform. Jetzt kommt das große ABER (die Industrie nicht aus der Pflicht nehmen)!
      Wenn man ein Problem beseitigen will, so muss man es an der Wurzel packen! Und das ist nun mal die Industrie. Dort muss man ansetzen!!!
      Nicht nur die kleinen Bürger verschmutzen großflächig die Umwelt und Meere. Nein, uns wird erzählt, dass das Plastik wieder verwertet wird (viel Geld wird damit gemacht). Aber vieles wird einfach im Meer ensorgt und zwar von namhaften Konzernen. Ebenso der Elektroschrott. Ganze afrikanische Strände werden damit zugemüllt, wo vorher kleine Kinder spielten.
      Nehmen wir ein Beispiel: die Kaffeekapseln!!! Da werden Kaffeeautomaten billigst produziert (in Billiglohnländern) und verkauft - um dann mit den Kapseln (Plastik) das große Geld zu machen. Dasselbe gilt für die Drucker. Die Werbung tut ihr Übriges. Immer mehr produziert die Industrie Plastik - und die Regierung tadelt die Konsumenten dafür um dort Geld abzuschöpfen zu können. Normalerweise müsste die Industrie aufhören soviel Mist zu produzieren, aber das kostet ja Arbeitsplätze (erzählt man uns) und vor allem "Profit". Die Besitzer solcher Konzerne schielen nur nach dem "kurzfristigen" Profit. Nach dem Motto: hinter mir die Sinflut. Früher wurde auf Nachhaltigkeit (Langlebigkeit) der Geräte (Produkte) geachtet. Heute .... wird alles sofort weggeworfen, weil die Reparatur teurer ist, welches wiederum die Industrie zu verantworten hat.
      Es gibt unzählige Verfahren gegen umweltverschmutzende Konzerne. Doch diese Konzerne kaufen sich mit lächerlichen Milliönchen wieder aus der Affaire, denn sie haben vorher hunderte Milliarden (tausende Millionen) an Profite eingefahren! Die Kosten für die Schäden muss ohnehin der Steuerzahler aufkommen.

      Plastik Planet (ARTE):
      http://www.youtube.com/results?search_query=plastic+planet&sm=3

      Elektroschrott Afrika:
      http://www.youtube.com/results?search_query=elektroschrott+afrika&sm=1

    • Gerhard Pascher
      04. Januar 2014 07:16

      Verdi:
      Danke für Ihre Ergänzungen. Ja, die Industrie sollte Vorbild sein. Leider wird oftmals durch gezielte Obszolenz (z.B. Einbau einer sog. Sollbruchstelle) ein Gerät so gestaltet, dass es nach einer gewissen Zeit - meist nach Ende der Garantiedauer - funktionsunfähig wird. Denn man will ja immer wieder neue Geräte verkaufen. Dies war auch ein Grund, warum z.B. vor 80 Jahren das Patent der "ewig haltbaren Glühlampe" von den Glühlampenherstellern aufgekauft und die Gebühren dazu brav bezahlt wurden, aber nie solche Lampen auf den Markt kamen. Über die Obsolenz gab es im November 2011 auch einen interessanten Bericht bei ARTE.

  7. brechstange
    02. Januar 2014 07:45

    Immer stößt man auf die Verbandelung von Politik und Finanzwirtschaft. Wenn das Geld ausgeht, dann druckt man es und "verscherbelt" es mangels anderer Alternativen teuer an die Ärmsten der Armen. Wo sollte es besser angelegt sein als in korrupten Ländern?

  8. Cotopaxi
    02. Januar 2014 07:32

    Auf mich hat dieser Freund immer etwas schwachbrüstig und unmännlich gewirkt. Es passt durchaus ins Bild, dass er den größeren Blumenstrauß erhalten hat. ;-)

  9. simplicissimus
    02. Januar 2014 04:49

    Mikrokredite?
    Die, die ich kenne, verlangen rund 25% (und mehr) und Rueckzahlung binnen eines Jahres.
    Eine wahrhaft goldene Gelegenheit - fuer den Kreditgeber und seine Eintreiberschlaegertrupps.
    Vielleicht gibt es Mikrokredite mit vernuenftigen Zinssaetzenen. An die Beseitigung des Elends dadurch glaube ich nicht.

  10. Herby
    02. Januar 2014 01:23

    Zum von Dr. Unterberger zitierten Essay über die Anti-Plastiksackerl-Hysterie in Hamburg und Umgebung:

    War es vielleicht dieser Spiegel-Artikel?

    "Tütenhasser":

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-124097499.html

    • John Baxter Smith
      02. Januar 2014 10:49

      Köstlich zu lesen dieser Artikel im Spiegel. Und es wird das Thema auf unterhaltsame Weise wirklich auf den Punkt gebracht!

  11. Freak77
    02. Januar 2014 00:52

    Dieser Spiegel-Artikel über Mikrokredite:

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/mikrokredite-untersuchungen-stellen-wirksamkeit-in-frage-a-937020.html

    Als ich am Neujahrstag den Artikel über eine wissenschaftliche Arbeit zu den Mikrokrediten las war ich in meiner Weltsicht erschüttert. Ich hatte ehrlichen Herzens geglaubt und gehofft dass diese Form der Finanzierung so etwas wie ein Allheilmittel zur beklemmenden Armuts-Situation in vielen Ländern ist.

    Da war bei mir der Wunsch wohl der Vater des Gedankens, muss ich zugeben. Es würde mich interessieren ob auch andere Wissenschaftler (neben Philip Mader) zu ähnliche Meinungen vertreten und ähnliche Untersuchungen anstellten:

    Die im "Spiegel" zitierte Arbeit von Philip Mader im englischen Original:

    http://www.maxpo.eu/downloads/Mader.pdf

    Weitere Materialien von Philip Mader zum Thema "Mikrofinanz" in Deutsch:

    http://www.mpifg.de/aktuelles/doks/MPIfG-Jahrbuch_2013-2014_Mikrofinanz_Mader.pdf

    http://www.mpifg.de/aktuelles/doks/Mikrofinanz%20Resume.pdf

    http://www.mpg.de/7541140/W001_Zur-Sache_012-017.pdf

    http://www.thh-friedensau.de/mythos-microfinance/

    http://www.monde-diplomatique.de/pm/2013/09/13.mondeText.artikel,a0039.idx,8

  12. mischu
    02. Januar 2014 00:45

    Bezeichnend für unseren linken ZIB 2-Freund war auch die Überreichung eines wie im Supermarkt zellophanierten, mickrigen Blumensträußerls an seine Kollegin, während ihm diese im Gegenzug ein prächtiges, repräsentatives Bukett übergab.
    Typisch Genosse = typisch schmafu!

    • Cotopaxi
      02. Januar 2014 07:33

      Auf mich hat dieser Freund immer etwas schwachbrüstig und unmännlich gewirkt. Es passt durchaus ins Bild, dass er den größeren Blumenstrauß erhalten hat. ;-)





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