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Die EU, die Kyoto-Ziele und die langsame Rückkehr der Vernunft

Nach dem französischen Abrücken vom Sozialismus scheint Europa gleich auch noch in einer anderen Frage vor einem historischen Wandel zu stehen: Nach deutschen Zeitungsberichten will die EU auf die verbindliche Festlegung von Klimazielen verzichten. Das ist eine Sensation – wäre aber total logisch: Das Vorzugsschülergehabe der EU bei den sogenannten Kyoto-Zielen hat zu schweren Schaden für Europas Industrie geführt. Die durch die Kyoto-Politik der EU vertriebenen Jobs sind in den USA und Asien wiedererstanden. Während ein CO2-Alleingang Europas auf Grund seiner Größe jedenfalls irrelevant ist – selbst wenn die Klimapaniker recht hätten.

Natürlich wird diese EU-Wende jetzt wilde Proteste der vielen Profiteure von Sonnen- und Windenergie auslösen. Und erst recht bei den ihnen vorgelagerten Gutmensch-NGOs. Milliarden an staatlich garantierten Dauerrenditen gibt man nicht kampflos auf.

Kommissionspräsident Barroso plant offenbar, dass es ab 2020 für die einzelnen EU-Länder keine verbindlichen Vorgaben mehr in Hinblick auf die Quellen ihrer Energieproduktion geben soll. Diese sogenannten Kyoto-Ziele sind ja von der EU in der Illusion verpflichtend festgelegt worden, dass Europa damit der anderen Welt ein leuchtendes Vorbild gibt. Die andere Welt hat sich aber nur –  geschlossen – des leuchtenden Profits erfreut, den die Selbstfesselung Europas ihnen verschafft hat. Die Energiepreise sind weltweit auseinandergelaufen - da hinauf, dort hinunter - und haben damit zur Abwanderung vieler Produktionen aus Europa geführt.

Zwar will Barroso am europaweiten Ziel von 27 Prozent „erneuerbarer“ Energieformen nach 2020 festhalten. Aber der Zwang auf die einzelnen Länder soll wegfallen. Womit auch das Ziel eher ein rhetorisches bleiben dürfte.

2007 war ja noch auf dem (in vielerlei Hinsicht) grünen Tisch die 20–20–20–Formel beschlossen worden. Damit hatte die EU gemeint, den Energieverbrauch per Dekret um 20 Prozent effizienter machen zu können (was zu solchen Schwachsinnigkeiten wie dem Glühbirnenverbot geführt hat), die Treibhausgase um 20 Prozent zu reduzieren und den Anteil von Wind- und Sonnenenergie um 20 Prozent zu erhöhen. Und zwar jeweils in Hinblick auf den Stand von 1990.

Solche plakativen Formeln lassen sich zwar bei Politikern und Journalisten gut verkaufen. Die weltweite Konkurrenz der europäischen Unternehmen hat das aber ganz anders gesehen – oder vielmehr ignoriert.

Die EU-Kommission scheint nun zunehmend einzusehen, dass das Projekt weitgehend sinnlos war. Nicht nur weil die internationale Bereitschaft zum Mittun total gefehlt hat. Sondern auch, weil Europa nur in zwei Bereichen diesem Ziel nähergekommen ist: Erstens dort, wo nach der Wende in Osteuropa total veraltete und daher auch schmutzige Fabriken durch saubere ersetzt worden sind (was ganz unabhängig von den Kyoto-Zielen genauso passiert wäre).

Und zweitens während der Rezession: Als Europas Wirtschaft echt geschrumpft ist, ist auch der CO2-Ausstoß geschrumpft. Aber es hat sich gezeigt, dass eine Rezession höchstens bei grünen Kernwählern Popularität genießt, die ja immer schon gegen das Wachstum waren. Die mit Rezessionen verbundene Arbeitslosigkeit und der Wohlstandsverlust haben sonst aber erstaunlich wenig Begeisterung ausgelöst.

Zugleich machen einige Länder wie Großbritannien und Polen ordentlich Druck, dass sich die EU vom grünen Utopismus verabschiedet. Auch Frankreich will lieber auf Atomkraftwerke statt auf Windmühlen setzen.

Die EU setzt ihre Abkehr vom Utopismus noch in einem anderen Zusammenhang fort: Sie will auch die sogenannte Fracking-Methode leichter ermöglichen. Diese Öl- und Gas-Abbaumethode ist ja als Folge der gestiegenen Energiepreise in den USA sehr erfolgreich und hat dort zum Wiederaufstieg des Landes geführt. In Österreich freilich sind die schwarzen, roten, blauen, pinken und grünen Grünen vehement dagegen. Sie sind nämlich überzeugt, dass der Strom aus der Steckdose, die Tankfüllung aus der Tankstelle und die Jobs vom Staat kommen. Sie alle sehen in dem – international seit Jahrzehnten problemlos eingesetzten – Fracking gewaltige Bedrohungen.

Die österreichischen Grünen aller Lager werden diese Überzeugung wohl auch noch eine Zeitlang beibehalten. Sie werden das zumindest solange können, als noch jemand Österreich Geld borgt. Was derzeit ja durchaus der Fall ist, trotz ständig steigender Verschuldung.

Aber nicht nur Österreich ist noch voller Begeisterung auf dem Utopieweg. Auch das EU-Parlament liebt ihn. Daher stehen Europa noch sehr spannende Debatten bevor. Daher weiß noch niemand, ob die Vernunft wirklich dauerhaft zurückkommt.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Januar 2014 12:25

    Spät, aber hoffentlich nicht zu spät, nimmt auch die EU ihre Wettbewerbschancen wahr.
    Ich hätte gerne das Geld, welches bisher auf Grund des C02-Wahnsinns von der Europäischen Union verbrannt wurde bzw. sich jetzt für völlig sinnlos gewordene Investitionen in Luft auflöst!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Januar 2014 08:48

    Wer es glaubt, wird selig. Wahlkampf ist.

    Das einzige, was Vernunft bringt, ist zurück zur Eigenverantwortung. Diese Eigenverantwortung lebt sich eben in überschaubaren Einheiten leichter.

    Einführung des Euro+-Währungsmodells, es kann nicht angehen, dass dauerhaft Subventionen vom Steuerzahler, Sparer in alle Richtungen fließen und dass die die am Tropf hängen, daraus exoribtante Scheingewinne erlösen.

  3. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Januar 2014 08:56

    Ich kann die gut gemeinten Hoffnungen des Herrn AU leider nicht übernehmen.

    Erinnern wir uns an den EU-Beitritt. Was für Themen waren damals auf der Agenda? Insbesondere die Liberalisierung der Wirtschaft. Was ist real passiert? Das Gegenteil.
    Oder die Euroeinführung. Eine gute Sache, wenn man die Argumente von damals Revue passieren lässt. Was ist real passiert? Das Gegenteil.

    Heute haben wir eine von Lobbyisten und unfähigen Beamten durchseuchte EU-Verwaltung, inkompetent, extrem teuer, ungerecht, völlig ohne demokratische Mitwirkung.
    Heute haben wir eine EZB die frisch fröhlich Geld druckt. Haftungen und Finanzhilfen für Mitgliedsstaaten.

    Wenn wir also heute das Gegenteil des einst Gesagten haben, dann sollten wir uns jetzt nicht Hoffnungen hingegeben, daß es diesmal eingehalten würde, sonder überlegen wie sieht das Spiegelbild des nun Angekündigten aus – so wird es kommen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Januar 2014 12:09

    Ich lese gerade in der PRESSE, dass Österreichs Steuerzahler 500 Millionen Euro (!) für zusätzliche "Verschmutzungsrechte" (was für ein Wort!) zahlen mussten, um die verbindlichen Kyotoziele zu erfüllen. Damals hat ja Barteistein als Umweltminister sich besonders wichtig machen wollen und hat 13% CO2-Senkung versprochen, wo andere sich mit 7% begnügt haben. Dann wurde er Wirtschaftsminister und konnte erste Reihe fußfrei den Schaden mitverfolgen, den er aus purer Eitelkeit angerichtet hat.

    Wird Bartenstein jetzt zum Schadenersatz in Höhe wenigstens eines Zehntels herangezogen? Warum eigentlich nicht?

  5. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Januar 2014 06:34

    o.T.

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/1546562/Kurz_Echte-Freundschaft-zwischen-Berlin-und-Wien?_vl_backlink=/home/index.do

    1. Es sollte sich schon herumgesprochen haben, dass zwischen Staaten keine Freundschaft möglich ist, zusammen halten nur gemeinsame Interessen, so lange diese bestehen.

    2. Schon die Politik Bismarcks hat Österreich den West-Balkan aufgebürdet. Diese Gemengelage aus Orient und Okzident wird auch diesmal der Ausgangspunkt für den Zerfall Europas, diesmal der EU, sein. ;-)

  6. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Januar 2014 06:40

    A.U. : " Die österreichischen Grünen aller Lager werden " diese Überzeugung " wohl noch eine Zeitlang beibehalten."

    Die, in Deutschland aus der AUSSER-PARLAMENTARISCHEN OPPOSITION VON KOMMUNISTEN UND LINKSSOZIALISTEN ( APO ) und militanten Straßenkämpfern hervorgegangenen Grünen, brauchen doch " diese Überzeugung " zur Wahrung ihrer OFFIZIELLEN politischen Identidät *.

    * Daniel Cohn Bendit einst als Klub 2 Gast bei Dr. Dr. Dr. Günther Nenning.

  7. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Januar 2014 13:44

    Verzeihung, OT

    Von Vernunft keine Rede, sondern nach der Ausbildungspflicht eine Einstellungspflicht. Die Politiker sind wohl wo "ang´rennt".

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1545615/Regierungsklausur?_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/index.do


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  1. flohband (kein Partner)
    20. Januar 2014 13:45

    Es ist ja nicht einfach so, daß das böse CO2 an der Klimaerwärmung schuld trägt.Hier kommen Wechselwirkungen zum Tragen, die man niemals berechnen kann.Alleine das Methangas, das im Eis gebunden war und durch die Erwärmung in die Atmosphäre gelangt, ist weitaus stärker am Treibhauseffekt beteiligt als CO2.Lachgas, das mitunter beim Düngen der nachhaltigen Sojafelder in den Ländern, in denen einstmals der Regenwald stand, freigesetzt wird wirkt hinsichtlich der Klimaerwärmung 300-fach stärker als CO2.
    Abgesehen davon haben nicht wir so einfach den Klimawandel hervorgerufen, wir haben in einer Kältezeit gelebt.Grundsätzlich befindet sich der Planet in einer Eiszeit, nur daß es innerhalb dieser Kälte- und Wärmezeiten gibt, diese wechseln einander ab.Der Mensch hält sich für ein bißchen zu wichtig.Das Klima wird sich ohnehin wandeln, was wichtiger wäre als sich rein auf den CO2-Ausstoß festzufahren wäre der Schutz der Arten.Der Mensch mit seiner komischen Gier nach Reichtum und seiner ganzen Wirtschafterei bringt den ganzen Planeten um-man kann nur hoffen, daß ihn etwas auf natürliche Weise dezimiert, sei es sein eigener Drang nach Krieg oder eine Naturkatastrophe.

    • phaidros, wohlbegründet (kein Partner)
      20. Januar 2014 15:33

      Das ist aber nur beinah richtig: obwohl das Methanmolekül (CH4) wesentlich klimwirksamer ist als CO2 (Faktor 25), ist dessen atmosphärischer Anteil mit 1,75ppm (ggü. ~400ppm CO2) doch wesentlich geringer, sodass es unterm Strich rd. 8x weniger zum Treibhauseffekt beiträgt als Letzteres.

  2. Verdi (kein Partner)
    17. Januar 2014 15:00

    Wir wissen, dass seit Jahrzehnten tausende von Patenten und Technologien da sind, die der Menschheit das Leben wesentlich leichter machen würden. Es gibt ein wunderbares Video (Englisch) in dem Ralph Ring über seine Arbeit mit Otis Carr, der ein Protegé von Nikola Tesla war, berichtet. Darin beschreibt Ralph seine eigene Geschichte des Baus von „Fliegenden Untertassen“ in den 1950ern. Er spricht hier über seine 40 Jahre Erfahrung auf diesem Gebiet, über das andauernde Schließen seiner Forschungen durch verschiedene Regierungsagenturen, über seine Nahtoderfahrung und die Bewegung, diese Technologie an die Öffentlichkeit zu bringen.

    In seinen Ausführungen zum Bau von „fliegenden Untertassen“, die den Raum und die Zeit wie auch Dimensionen überwinden, spricht er auch darüber, dass diese Technologien im Menschen selbst vorhanden sind. Viele dieser Maschinen werden vom Bewusstsein gesteuert, und letztendlich ist es auch möglich, bei entsprechend hohem Bewusstsein auf die Maschinen zu verzichten, denn der menschliche Körper ist es, von dem all die Technologien abgeleitet werden.

    Bei ca. Min. 7 spricht er über die „Nullpunkt-Energie“. Bei entsprechendem Bewusstsein ist es jedem möglich, überall hin zu reisen, inklusive Dimensionsreisen. Bei Min. 6-7 spricht er über seinen ersten „Testflug“ mit einer „fliegenden Untertasse“, die wiederum eine Brücke zu unseren eigenen Fähigkeiten darstellt. Denn wir können es auch selbst tun. Es ist im Grunde genommen das Reisen mittels unserer Merkaba…..
    Quelle und weiter: http://wirsindeins.org/2014/01/16/neue-technologien-stehen-bereit/

  3. Verdi (kein Partner)
    17. Januar 2014 14:09

    Warum hört man davon nichts? Weil es für die Energiekonzerne (Öl, Gas, Atom) der Todesstoß wäre und die Menschen nicht mehr abhängig, also frei wären.

    Für die Skeptiker: solange man "nur eine" Theorie hört (nur die öffentliche), muss man immer der dogmatischen Wissenschaft folgen. Die Erde war ja auch mal eine Scheibe, oder wenn man schneller als 15 km/h fährt, dann zerplatzt der Kopf, oder dass etwas schwereres als Luft niemals fliegen kann (hat sogar ein englischer hochdotierter Wissenschaftler behauptet, der niemals Vögel fliegen sah)
    Wissenschaft sollte Wissen schaffen! Und alle Wissenschaftler sollten miteinander arbeiten, ihr Wissen teilen, anstatt sich gegenseitig übertrumpfen zu wollen (EGO).

    Raumenergie - Prof. Claus Turtur
    Laut Angaben eines anderen Blogs soll er ( und seine Familie ) massiv bedroht werden.

    Hier sind seine Forschungen:
    http://www.youtube.com/watch?v=wL0Rj6Te-WA

    http://www.youtube.com/watch?v=7npt-ffGscM

    • Zraxl (kein Partner)
      17. Januar 2014 20:36

      Leider läuft auf meinem PC kein youtube, aber ich habe mir die Homepage von Prof. Turtur angesehen, und das Konzept von Herrn Forwards Vakuumfluktuationsbatterie durchgelesen.

      Der Casimir-Effekt scheint mir vom Konzept her plausibel, wenn man an die virtuellen Teilchen des Vakuums glaubt - und anscheinend wurde die vorhergesagte Kraft zwischen zwei leitfähigen Platten auch nachgewiesen. Gut, damit gibt es einmal eine Kraft, die die Platten zusammendrückt. Als nächstes setzt Forwards voraus, dass die leitfähigen Platten elektrisch verbunden seien (in Form einer Spirale) und zudem aufgeladen werden. Es wirkt also zusätzlich eine Coulombkraft, die die beiden Platten wieder auseinanderdrückt. Diese Anordnung ist zunächst einmal unstabil, d.h. eine der beiden Kräfte wird gewinnen. Wenn in der Ausgangslage der Casimir-Effekt stärker ist, werden die beiden Platten zusammenpicken, weil die Kraft mit der 4-ten Potenz des Abstands zunimmt. Da hat die Coulombkraft (quadratisch mit dem Abstand bezogen auf eine Punktladung) keine Chance. Umgekehrt werden die Platten auseinanderfliegen, wenn die Coulombkraft überwiegt. Nun soll aber von außen eine mechanische Schwingung aufgeprägt werden. Das geht zwar, kostet aber Energie, weil die Ausgangslage der beiden Platten eben unstabil ist. Man kann nun aus der Ladungsverschiebung auf den Platten Energie gewinnen - aber leider nicht mehr, als man für die Aufrechterhaltung der Schwingung benötigt. Im Prinzip wirkt das Ding wie ein elektrischer Generator, der eine mechanische Bewegung (Schwingung der Spirale) in elektrische Energie umsetzt. Der Wirkungsgrad dieses Generators, d.h. dieser Vakuumfluktuationsbatterie, aber ist somit notwendig kleiner als 100%.

      Schade. Dieses Ding rettet unsere Energieversorgung nicht.

  4. phaidros, wohlbegründet (kein Partner)
    17. Januar 2014 08:11

    »international seit Jahrzehnten problemlos eingesetzten – Fracking«

    Recherche ist keine Glückssache! Man kann sie einfach machen. (Aber natürlich nicht, wenn man mehrmals täglich Befindlichkeiten bedienen will und nicht informieren.)

    • Boris (kein Partner)
      17. Januar 2014 09:50

      phaidros
      Fracking? Wenn man Öl aus dem Gestein holt, dann entsteht ein Hohlraum, oder? Dieser Hohlraum wird mit Wasser wieder aufgefüllt. Soweit so gut .... Nur ist Wasser leichter als Öl und diese Hohlräume stürzen irgendwann mal ein. Zudem ist nie sicher, ob der Hohlraum porös ist und Wasser versickert.
      Dieses Phänomen des Erdeinsturzes nennt man im Englischen "Sinkholes". Auf der ganzen Welt entstehen zur Zeit solche Sinkholes. Bitte im Netz suchen!
      Und ist ihnen bewusst, dass auch Gas dabei austritt? Oder, dass Chemikalien dabei verwendet werden, die dann das Grundwasser verseuchen?
      Wer nur den Profit in den Augen hat, übersieht leicht dabei, dass sein Lebensraum (Umwelt) zerstört wird. Und wenn der Lebensraum zerstört wird, dann wird alles Leben dadurch zerstört.
      Wussten sie, dass die meisten Piplines nicht dicht sind (gar nicht möglich)? Das Öl wird mit einem sehr starkem Druck durch die Rohre gepumpt.
      Früher sagte man, dass im Norden eine "gute Ölförderung" betrieben wird. Im Nahen Osten sieht die Sache schon ganz anders aus. Dort wird am falschen Platz gerspart und nicht so pflichtbewusst umgegangen (Gewinn ist alles).
      Uns wird nicht erzählt, dass tagtäglich Öl aus den Piplines austritt und die Meere und die Erde verschmutzen. Leider wird Öl nicht nur zum Heizen oder Autofahren benutzt. Nein, es wird fast allen Produkten beigemischt (Plastik, Nahrung etc.) Dort müsste man ansetzen. Man müsste wieder Produkte herstellen, die lange halten (alte deutsche Gründlichkeit) und wieder reparierbar sind. Heute wird alles weggeschmissen, weil zu teuer. Dies bedeutet aber auch Verschwenung von Recourcen.

    • phaidros, wohlbegründet (kein Partner)
      17. Januar 2014 11:04

      Das alles ist mir bewusst, aber dem Tagebuchautor anscheinend nicht.

    • Geologe (kein Partner)
      17. Januar 2014 11:51

      Lieber Boris!

      1. Wasser ist nicht leichter als Öl.

      2. Durch Fracking wird kein Erdöl gewonnen sondern Erdgas.

      3. Die meistens "Sinkholes" entstehen durch konventionellen Bergbau. Mir selbst ist nur ein durch Fracking enstandenes bekannt.

      4. Wenn überhaupt etwas passiert... Das Wasser aus den Tiefenstufen wo Fracking durchgeführt wird sollten sie auf Grund seiner Mineralisierung sowieso nicht geniesen.

      5. Sie sind das beste Beispiel dafür wie gut die Gutmenschen-Propaganda gewirkt hat. Sie wissen ja nicht einmal welcher Rohstoff abgebaut wird.... wie es wirklich funktioniert.

      LG
      Ein Mann vom Fach

    • Boris (kein Partner)
      17. Januar 2014 12:19

      An den Fachmann
      Wasser versickert leichter und sie können niemals sicher ein, ob der vorher ausgepumpte Hohlraum auch zur Gänze aufgefüllt ist.
      Jeder Eingriff in die Natur hat Folgen .... egal, was ihnen beigebracht wurde. Sie durften ja nur das lernen, was erlaubt ist.
      Beschäftigen sie sich mal mit "Viktor Schauberger" (ein österr. Genie, aber totgeschwiegen). Es gibt sehr viel Interessantes in Netz bez. "freier Energie" zu finden. Das wäre gerade für sie, als Techniker interessant. Da wir in der Zukunft solche Techniker brauchen, die sich allem öffnen. Die den Dogmen der orthodoxen Wisschenaften entgegentreten und sich selbst ihr Wissen (altes totgeschwiegenes Wissen) aneignen.

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      17. Januar 2014 14:27

      Zitat:
      ...egal, was ihnen beigebracht wurde. Sie durften ja nur das lernen, was erlaubt ist.

      Danke, Boris, meine Nitrokapsel kann ich mir heute sparen. Es ist immer wieder ein Quell purer Lebensenergie für mich, zu sehen, wie Experten z.B. für die Schnabelpflege von Großsittichen Leuten, die studiert und vielleicht 30 Jahre Berufserfahrung haben, den Beruf erklären.

    • Boris (kein Partner)
      17. Januar 2014 14:56

      Dr. Knölge
      Ich wollte ihnen und den Akademikern natürlich nicht zu nahe treten. Sie mögen auf ihrem Gebiet kompetent sein, doch das ist nur ein winzig kleiner Teil des ganzen Wissens, welches zusammengefügt ein größeres Bild ergeben würde. Das habe ich damit aussagen wollen.
      Aber sie Herr Doktor haben absolut nicht kapiert um was es geht!

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      17. Januar 2014 15:18

      Nein, Boris, ich habe auch nicht kapiert. Ich weiß, daß ich nichts weiß und auch, daß ich irren kann.
      Trotzdem bin ich für Fracking und selbstverständlich unverbesserlicher Anhänger und Befürworter der Kernenergie. Ich glaube daran, daß jeder technische Fortschritt ein Risiko beinhaltet, das aber wissenschaftlich-technisch beherrscht und in einem vertretbaren Rahmen gehalten werden kann. Und bevor Sie jetzt Vermutungen anstellen, nein, ich habe nie mein Geld in den genannten Bereichen verdient.

    • Boris (kein Partner)
      17. Januar 2014 16:34

      Dr. Knölge
      Nur eine Frage und bitte seien sie zu sich selbst ehrlich! Mir müssen sie nicht antworten.
      Würden sie mit ihrer Familie in die Nähe eines Atomkraftwerkes ziehen?

      Ich schätze ihre Ehrlichkeit und akzeptiere ihre Meinung.
      Nur: es gibt immer mehrere Theorien im Leben - nicht nur eine!
      Beispiel:
      Ein paar Menschen haben sich ihrem Hobby "Pyramiden" gewidmet. Der eine ein Bau-Ingenieur der andere ein Mathematiker. Beide haben ihre Erkenntnisse in's Netz gestellt. Und siehe da: sie fanden "Unglaubliches" heraus. Zu diesen großartigen Menschen gesellten sich dann andere aus der Geologie, Astrologie, Theologen, Mathematiker, Techniker, Historiker, Forscher nach freien Energie usw. usf. aus den unterschiedlichsten Bereichen.
      Und erst alls alle ihre Erkenntnisse teilten, ergab es ein "wundervolles" Bild und dieses Bild deckte sich ganz und gar nicht mit der orthodoxen Wissenschaft.
      Das meine ich damit, dass man nicht teilen soll was zusammgengehört und zusammenfügen was zusammen gehört.

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      17. Januar 2014 17:50

      Boris
      Ich habe kein Problem mit ehrlichen Antworten. Vor Tschernobyl hätte ich kein Problem damit gehabt, in Sichtweite eines AKW zu leben. Es muß ja nicht unbedingt von der Terrasse aus zu sehen sein. Tschernobyl hat mir dann einen Schock versetzt. Ich habe damals Kontakt aufgenommen mit den Leuten von der "Abteilung Strahlenchemie" meines Instituts und um Informationen gebeten über die Risiken von radioaktiven Stoffen in Lebensmitteln. Ich kannte diese Leute zwar, war schwerpunktmäßig aber anders eingebunden. Noch heute sehe ich diese Gesichter vor mir, die mich auslachten wegen meiner Ängste. Mir wurde versichert, es bestünde keinerlei Gefahr durch kontaminierte Lebensmittel. Ich glaubte es nicht und war sauer.
      Das ist lange her. Heute ist gut bekannt, was damals geschah und warum. Ein solches Ereignis in Deutschland wäre unvorstellbar, und graphitgesteuerte Reaktoren haben wir auch nicht.
      Heute hätte ich kein Problem mehr, neben ein AKW zu ziehen.

  5. Brigitte Imb
    16. Januar 2014 13:44

    Verzeihung, OT

    Von Vernunft keine Rede, sondern nach der Ausbildungspflicht eine Einstellungspflicht. Die Politiker sind wohl wo "ang´rennt".

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1545615/Regierungsklausur?_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/index.do

    • Anton Volpini
      16. Januar 2014 18:00

      Wobei Mitterlehner eingeräumt hat "...daß er davon ausgehe, daß die verpflichtende Aufnahme der Auszubildenden durch Unternehmen eh nicht durch Zwang erfolgen wird, weil das System funktionieren wird" Brigitte Imb.

      Als gelernter Österreicher weiß ich schon jetzt, daß es zu genau diesem Zwang kommen wird. Der Herr Mitterlehner hat, so wie alle seiner Regierungskollegen und den meisten Parlamentariern, noch nie eine ehrliche Arbeit verrichtet, und versteht daher, wie der Rest dieser Mischboche, nix von der Wirtschaft.

      Es ist nur eine Fortführung der bisherigen Politik. Den privatwirtschaftlichen Unternehmungen werden Aufgaben aufgebürdet, deren sich die Politiker in vollmundigen Wahlkampfversprechen vorher als Staatsaufgaben angenommen haben. Sie tun das deshalb, weil ihnen mit ihrer Mißwirtschaft das Geld in der Staatskasse permanent knapp ist, und sie daher Aufgaben "auslagern" müssen. Daß die Wirtschaft heute dadurch mehr als überlastet ist, zeigt die Arbeitslosenstatistik.

      Ich bin den ganzen Tag im Auto gesessen, und hab daher in Ö1 auch den Schmonzens von Ostermayers Meldung mitbekommen. Der erklärt doch glatt, "...daß große Würfe nur in Umbruchzeiten gelingen" Wo bitte hat der Mann seinen Doktor gemacht?
      "Kleine Schritte sind angesagt und ergeben dann in Summe auch ein großes Ganzes"
      Das ist Fallschirmspringen unterm Teppich!

      Der wird aufpassen müssen, daß er nicht durch eine Umbruchszeit bereinigt wird.

    • Haider
      17. Januar 2014 00:34

      Nachdem die 8-klassige Gesamt-Volksschule ohne Notengebung (an die 4jährigen Primarstufe soll ja die 4jährige Zwangs-Gesamtschule NMS anschließen) mit allen Mitteln gepuscht wird (und zwar von Rot und Schwarz!), muß auch für funktionale Analphabeten und des Rechnens Unkundige in der Privatwirtschaft Platz gefunden werden. Der Staat kann sie schließlich nicht alle als quasi pragmatisierte Beamte durchfüttern. Da wird halt dann an der Billa-Kassa eine(r) sitzen, der keine Zahlen kennt, und den Kindern wird der Opa vorlesen müssen, denn die Eltern können's leider nicht mehr.
      Welchen Haß muß man als Politiker kultivieren, um nach der Schule, der Institution Familie nun auch der Wirtschaft den endgültigen Todesstoß verleihen zu wollen? Mit dumpfen Kreuzerlmachern allein wird auf Dauer kein Staat existieren können.

    • Boris (kein Partner)
      17. Januar 2014 10:05

      Haider
      Welchen Haß muß man als Politiker kultivieren, ...

      Die Frage müsste eher lauten, welchen Hass haben diese Personen auf das österreichische Volk, dass sie mit aller Gewalt dieses zerstören?
      Es sitzen scheinbar lauter Kuckuckseier in den wichtigsten Positionen, die von oben herab regierien. Und der gelernte Österreicher fragt nicht, sondern führt Befehle aus. Die die nachfragen, oder sich gar weigern diesen Verrat umzusetzen werden umgehend fertiggemacht. Das was diese Sozi's und Kapitalisten (beide gehören zusammen) heute machen, werfen sie den Nazi's vor. Schon langsam hege ich den Verdacht, dass wir von den echten NAZI's befreit worden sind. Denn sehr viele Mörder (wie Mengele zb.) fanden in Amerika, Russland, England und Frankreich eine neue Heimat (unter anderem Namen) und eine große Karriere (siehe Von Braun). So wie die ehmaligen DDR-ler die damals auf die Flüchtigen geschossen haben und dann als Freiheitskämpfer deklariert wurden. Nein, das ganze stinkt gewaltig! Wir haben lauter Kollaborateure in den eigenen Reihen, die für den Feind arbeiten. Anders lässt sich dieser Verrat am Volk nicht erklären.
      Und wie bricht man einem Volk am Besten das Rückrat? "Man zerstört das Ansehen". Und das passiert gerade in ganz Europa (siehe Frankreich, Italien, Griechenland, Spanien, Norwegen, Schweden, England, BRiD (die BRD ist ein Teil von Deutschland) und und und). Diese Mischpoke betreibt dieses bösartige Spiel nicht zum ersten Mal. Die ganze Geschichte ist voll davon.

  6. mischu
    16. Januar 2014 12:25

    Spät, aber hoffentlich nicht zu spät, nimmt auch die EU ihre Wettbewerbschancen wahr.
    Ich hätte gerne das Geld, welches bisher auf Grund des C02-Wahnsinns von der Europäischen Union verbrannt wurde bzw. sich jetzt für völlig sinnlos gewordene Investitionen in Luft auflöst!

  7. Wolfgang Bauer
    16. Januar 2014 12:09

    Ich lese gerade in der PRESSE, dass Österreichs Steuerzahler 500 Millionen Euro (!) für zusätzliche "Verschmutzungsrechte" (was für ein Wort!) zahlen mussten, um die verbindlichen Kyotoziele zu erfüllen. Damals hat ja Barteistein als Umweltminister sich besonders wichtig machen wollen und hat 13% CO2-Senkung versprochen, wo andere sich mit 7% begnügt haben. Dann wurde er Wirtschaftsminister und konnte erste Reihe fußfrei den Schaden mitverfolgen, den er aus purer Eitelkeit angerichtet hat.

    Wird Bartenstein jetzt zum Schadenersatz in Höhe wenigstens eines Zehntels herangezogen? Warum eigentlich nicht?

    • brechstange
      16. Januar 2014 12:19

      Verantwortung und Haftung würde einige vorsichtiger mit fremdem Geld umgehen lassen.

    • dssm
      16. Januar 2014 13:19

      Warum Bartenstein?
      Die Wähler sind die Schuldigen!
      Wären diese Leute nicht gewählt worden, so wäre es bei 7% (oder weniger) geblieben. Die Wähler wollten es aber anders und der Herr Bartenstein hat geliefert.

    • phaidros, wohlbegründet (kein Partner)
      17. Januar 2014 08:05

      Sg. Hr. Bauer, dann müssten Sie aber auch gelesen haben, dass es sich um 500 Mio verteilt über 15 Jahre gehandelt hat. Also 33 Mio/a. Oder 4€/a und Kopf.

      Peanuts.

    • Wolfgang Bauer
      17. Januar 2014 09:39

      Lieber Phaidros, und?

    • Verdi (kein Partner)
      17. Januar 2014 10:09

      phaidros
      Diese Peanuts wie sie es nennen, hätte vielen Menschen das Heizen im Winter ermöglicht bzw. für das eigene Volk ausgegeben werden können ....

    • phaidros, wohlbegründet (kein Partner)
      17. Januar 2014 11:08

      Nur, damit ich das richtig verstehe: 4 Euro pro Jahr und Nase hätte Vielen das Heizen ermöglicht?

      Das müssen dann wohl die Ärmsten der Armen sein.

      Wenn man bedenkt, dass 40% der Steuerpflichtigen gar keine Steuer zahlen, und diese Zahlungen aus Steuergeldern erbracht werden, so kann man diese Aussage getrost dem Reich der (hyperventilierenden) Phantasie zuordnen.

    • Torres (kein Partner)
      17. Januar 2014 12:35

      Na, weil wir jetzt (schon seit 5 Jahren und nunmehr offenbar weitere 5 Jahre) einen Wirtschaftsminister haben, gegen den Bartenstein ja direkt ein Genie war. Wenn man dazu bedenkt, dass dieser aktuelle Wirtschafstminister jetzt auch noch Wissenschaftsminister ist (wahrscheinlich weil er entweder nicht ausgelastet war oder über so ein einmaliges fachübergreifendes Wissen verfügt), kann man sich lebhaft vorstellen, in welchen Abgrund Österreichs Weg bei den wichtigsten Aufgaben der Zukunft (eben Wirtschaft und Ausbildung) führen wird.

    • Verdi (kein Partner)
      17. Januar 2014 12:49

      Sie legen das auf die gesamte Bevölkerung um, das ist natürlich ein unsinniges Rechenbeispiel, wie es unsere Politiker tun (geschönte oder gefälschte Statistiken). Damit hätte man vielen (und nur) armen Österreichern helfen können.
      Und machen sie nicht die Menschen dafür verantwortlich, dass viele keine Steuern bezahlen, sondern die dafür zuständigen Politiker, die einfach die Gesetzestexte von den Think-Tank-Firmen bzw. Lobbyisten übernehmen. Das Beispiel Hartz4 zb.
      Da arbeiten Menschen Vollzeit (1€-Jober), verdienen aber so wenig, sodass sie zum Jobcenter (eine Firma und kein Amt) gehen müssen um aufzustocken. Das heißt nichts anderes, dass diese Firmen (meist Mafiastrukturen oder Konzerne) wenig bis fast gar nichts für die eingestellten Leiharbeiter (Handel mit Menschen nennt man übrigens Sklaverei, doch durch die Zerstörung der Sprache, wurde die Bedeutung geändert und wir finden nichts mehr dabei) zahlen und der Steuerzahler die Kosten übernimmt. Man suggeriert den Leuten, dass dies sozial sei und man dadurch Arbeitsplätze schafft. Die Gewinne aber streifen die Firmen ein. Mancher hat schon gesehen, dass diese Firmenchef's die Leiter dieser Jobcenter mit Geld verwöhnen, damit diese genügend Arbeitersklaven schicken. Und sollte jemand nicht so spuren, so wird er vom Jobcenter sanktioniert, das heißt, es wird ihm einfach das Geld gestrichen. Sprich sie werden erpresst. Dass das die breite Bevölkerung nicht weiß, dafür sorgen die schon die Medien. Man hält ja zusammen.
      Diese Praxis ist in Österreich auch schon üblich. Da arbeiten Menschen bei Gemeinden und bezahlt werden sie vom AMS (übrigens ebenfalls eine Firma und kein Amt mehr). Suche: DUN & Bradstreet oder UPIK
      Nicht die Menschen sind daran schuld, sondern allein die Politik, die als Schauspieler fungieren und den Menschen vorlügen, sie würden ihre Interessen vertreten. Dass die Menschen daran glauben, ist damit zu begründen, dass uns die Obrigkeitshörigkeit mit der Muttermilch eingetrichtert wurde.

    • phaidros, wohlbegründet (kein Partner)
      18. Januar 2014 08:01

      Stimmt, Verdi, da haben Sie mich erwischt: das so umzulegen ist etwas polemisch (wenngleich nicht falsch).

      Machen wir es anders: legen wir es auf die kumulierten, inflationsbereinigten Steuereinnahmen des gleichen Zeitraums um: etwa 1 Billion. Wir reden also von 0,5‰.

      Es sind und bleiben Peanuts.

  8. Josef Maierhofer
    16. Januar 2014 10:11

    Selbstfesselung.

    Warum tun wir in Europa nicht das, was uns Vorteile bringt, natürlich unter Anwendung ökologischer Ziele, die machbar sind.

    Das kann man aber nicht am grünen Tisch planen, auch nicht per Gesetz verordnen, sondern muss man meiner Meinung nach den jeweiligen Investoren überlassen, nämlich zu dem Teil, dass eine Investition sich lohnen muss, sonst wird anderswo investiert, nämlich, wie geschrieben in Fernost, was den Überholvorgang für diese Staaten beschleunigt.

    Lösen wir uns von dem Gedanken der Vorgaben, sondern machen wir Europa lebbar und verurteilen wir es nicht zum Sterben !

  9. Nemo
    16. Januar 2014 10:03

    In der ganzen "Klimadebatte" habe ich folgendes Verständnisproblem:

    Man kann doch sicher davon ausgehen, dass sämtliche Erdgas- und Ölvorkommen vollständig ausgebeutet werden.
    Mir ist kein effektiver Resorptionsmechanismus für den damit verbundenen CO2 Ausstoss bekannt, so dass ein Endniveau der CO2 Konzentration vorbestimmt ist.
    Eine Reduktion der jährlichen CO2 Emission führt daher nur zu einer zeitlichen Verschiebung, bis dieses Endniveau der CO2 Konzentration erreicht ist. Natürlich finde ich alternative Energie Quellen vernünftig, solange diese preislich akzeptabel sind, aber sind die gegenwärtigen Emissionbeschränkungen unter diesem Aspekt sinnvoll?

    Könnte mich bitte jemand hinsichtlich des beschriebenen Punktes aufklären?

    • Anonymus
      16. Januar 2014 10:38

      Nemo:
      Es werden nie alle Erdgas- und Erdölvorkommen ausgebeutet werden. Denn die Förderkosten sind unterschiedlich hoch (Bohrtiefen, Meere, mögliche Umweltschäden/Auflagen usw.), daher ist die Entscheidung JA oder NEIN immer im Zusammenhang mit dem aktuellen bzw. prognostizierten Marktpreis zu fällen.
      Zur CO2-Reduktion tragen sicher alternative Energieerzeugungen (eigentlich nur Umwandlungen) bei, allerdings sollten sich diese nach kurzer Hilfe "selbst rechnen". Ein wichtiger Punkt der CO2-Reduktion wird aber nur sehr selten erwähnt, nämlich die unnütze Verschwendung von Energie. Scheinbar ist dazu aber die Mehrheit der Bevölkerung nur über den Preis zu steuern.

    • dssm
      16. Januar 2014 13:16

      @Nemo
      CO2 verschwindet mittels Photosynthese wieder.
      Wenn der CO2-Gehalt der Luft ansteigt, wird einfach die Natur mehr 'konsumieren', weil es leichter geht. Damit ist die Ausbeute der Landwirtschaft höher, das Wachstum generell besser.
      Käme noch die Erderwärmung dazu, dann würden die gigantischen Landflächen im Norden des Planeten von der sehr sparsamen, kältebedingten Lebensweise auf eine schnellere Umstellen, damit würde viel viel mehr CO2 abgebaut.
      Aber das Tempo des Abbaus ist eher in Jahrhunderten zu messen, denn in Menschenzeitaltern.

    • phaidros, wohlbegründet (kein Partner)
      17. Januar 2014 08:22

      Im Wesentlichen geht es bei Stoffkreisläufen um zwei Dinge: wo und wie groß sind die jeweiligen Depots und wie sehen die Transportmechanismen zwischen ihnen aus.

      Das Problem (wenn man es denn anerkennt): wir öffnen ein Depot, das auf Äonen verschlossen war und verfrachten dessen Kohlenstoff in die Atmosphäre. Von dort wird er auch wieder abgetragen werden (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffkreislauf ), das wird etwa 300 Jahre dauern.

      Mit dem »Endlevel« haben Sie also recht, mit »nur eine zeitliche Verschiebung« nicht ganz, denn es gibt durchaus Resorptionsmechanismen.

    • phaidros, wohlbegründet (kein Partner)
      17. Januar 2014 08:25

      Nachsatz: sehr gut sind die Dinge in Reinhard Böhms Buch »Heiße Luft« dargelegt, das Sie als e-Book gratis auf http://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffkreislauf abrufen können.

    • phaidros, wohlbegründet (kein Partner)
      17. Januar 2014 08:30

      Tut mir leid, dssm, aber es ist ein Trugschluss, dass das CO2 über die Photosynthese verschwinden würde: erstens dauert das recht lang (sonst würden wir ja auch keinen oder kaum einen Anstieg sehen) und zweitens ist das lediglich der erste Schritt im Kohlenstoffkreislauf. Aber der Kohlenstoff ist da und bleibt (vorerst, jedenfalls auf nach unseren Maßstäben längere Sicht) da.

      Wo wir beim Thema sind: konnten Sie schon auf den Link klicken, den ich Ihnen gegeben habe, um an die Rohdaten der BEST-Studie zu kommen, die Sie nachrechnen wollten?

    • Verdi (kein Partner)
      17. Januar 2014 10:20

      Phaidros
      Wenn sie Erste Hilfe leisten - z.B. Mund zu Mund-Beatmung! Was blasen sie dem Patienten in den Mund???? bzw. was stößt der Mensch aus? CO2, oder?
      Also wäre CO2 schädlich, müsste es dem Patienten doch schlechter gehen? Sie haben auch sicher schon davon gehört, dass, wenn man eine Panik-Attacke hat, soll man in ein Sackerl atmen.
      Früher nannte man dieses CO2 - Treibhausklima. Und wie wir alle wissen, wachsen Pflanzen dort besser, oder? Es gibt Geräte (zu finden im Netz), die künstlich CO2 herstellen, welches dann in Glashäusern für besseres Wachstum eingesetzt wird. Wie das?
      Und außerdem macht das CO2 gerade mal 0,04% aus. Und CO2 ist leichter als Luft, kann also gar nicht in die Atmospähre gelangen. Aber der Mensch glaubt was er will, bzw. was ihm die (gekauften) Experten erzählen. Es werden nur Nobelpreisträger, die "von wem" ausgewählt werden? Vom Volk? Oder doch von Personen, die einem bestimmten Zirkel angehören? Oder sind sie damit einverstanden, dass Hussein Obama oder die EU zurecht den Friedensnobelpreis erhalten haben?

    • phaidros, wohlbegründet (kein Partner)
      17. Januar 2014 11:13

      Ausgeatmetes CO2 geht in diese Rechnung überhaupt nicht ein, weil der Kohlenstoff, aus dem es gebildet wird, zuvor mit der Nahrung aufgenommen wird. Das Problem ist das Öffnen zusätzlicher Depots.

      CO2 ist schwerer als Luft. (Auch, wenn SIe das nicht glauben, rate ich davon ab, einen Weinkeller ohne Kerze zu betreten und *umgehend* zu verlassen, falls die ausgehen sollte.)

      Und wenn SIe meinen, dass 0,04% einer Substanz nichts bewirken können, dann machen Sie einmal einen Reaktionstest nüchtern und danach mit 0,04% Prozent (also 0,04 Alkohol im Blut. Das sind nämlich 0,4‰)

    • Verdi (kein Partner)
      17. Januar 2014 12:59

      Ja Herr Oberlehrer!! Sie haben natürlich recht, weil das die orthodoxe Wissenschaft so lehrt. Klaro ....
      Auf den Gedanken sind sie noch nie gekommen, dass das was gelehrt wird falsch sein könnte und nur des Geldes wegen??? Andere Meinungen werden erst gar nicht zugelassen, weil die (ihre) Experten, ja überhaupt nicht unvoreingeommen sind, gell? Wer nur eine Seite der Medaille kennt, kann nicht behaupten er wüsste wie diese gesamt aussieht!!
      Aber träumen sie ruhig weiter ... es ist ihr Bewusstsein, welches auf dem Niveau stehenbleibt, wo es gewünscht wird.
      Wahre Erkenntnis ist, wenn man auch zugibt, dass man sich geirrt hat. Irren ist menschlich und nichts verwerfliches. Ich musste schon oft feststellen, dass ich mich total geirrt habe. Aber sich der Wahrheit verweigern, des eigenen EGOS wegen, das ist verwerflich.

    • phaidros, wohlbegründet (kein Partner)
      17. Januar 2014 13:56

      Auch schon mal auf die Idee gekommen, dass es richtig sein könnte, was unterrichtet wird?

      Vermutlich nicht.

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      17. Januar 2014 14:46

      Werter Verdi,
      lassen Sie mich vorwegschicken, daß Phaidros und ich bezüglich des menschenverursachten Klimawandels und der daraus folgenden Logik der Energiewende vollkommen gegensätzlicher Meinung sind. Ich sehe Sie also als Gesinnungsfreund. Leider aber muß ich Phaidros schon weitgehend recht geben bezüglich seiner Argumentation und würde mir wünschen, wenn Sie Ihre (richtige) Haltung fundierter und ohne schlicht falsche Behauptungen (wie bezüglich der Wirksamkeit von 400 ppm CO² oder dessen Dichte) vortragen würden. Sonst werden Sie ganz einfach angreifbar.

    • Nemo
      18. Januar 2014 10:41

      @ Blogteilnehmer
      Ich danke allen Blogteilnehmern, die sich die Mühe gemacht haben, auf meine Frage zu antworten, insbesonders Phaidros für seinen relevanten Kommentar. Allerdings kann ich folgende Behauptung im Zusammenhang mit dem man-made CO2 Ausstoss nicht nachvollziehen:
      "Von dort wird er auch wieder abgetragen werden, das wird etwa 300 Jahre dauern."

      Dank auch an Phaidros für den Link (http://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffkreislauf ),
      der sehr gut ist (habe ihn zwar schon gekannt), aber der auch keine zufriedenstellende Antwort für die Halbwertszeit des man-made CO2 Ausstosses gibt. Man findet dort z.B. die "nicht erfreuliche" Bemerkung:
      "Langfristiger anorganischer Kreislauf[Bearbeiten]:
      Hierbei handelt es sich um geochemische Prozesse, die in einem Zeitraum von mehreren tausend bis Milliarden Jahren ablaufen können."

    • phaidros, wohlbegründet (kein Partner)
      18. Januar 2014 12:05

      Nemo, da kann ich vielleicht noch etwas nachlegen: dssm hat schon ganz recht: in erster Linie wird das CO2 durch Photosynthese aus der Luft geholt und der Kohlenstoff in andere Verbindungen eingebaut (Zucker, Zellulose) und ist erst einmal aus der Luft. Bis alles, was wir raufblasen, wieder weg ist, wird es rd. 300 Jahre dauern.

      Material, das einmal am Boden ist, kann sedimentieren (das passiert auch über den gesamten Meeresboden in Form von Kalkablagerungen, denn Kalk enthält ebenfalls C)

      Das betrifft die kurz- und mittelfristigen Stoffkreisläufe, die der Wiki-Link ganz gut beschreibt.

      Was dort fehlt, ist der endgültige ›Abtransport‹ (und zwar, weil es da eher um Jahrhunderttausende als Jahrzehntausende geht und es somit über die vergleichsweise kurzen Zeiträume als konstant betrachtet werden kann): Plattentektonik.

      Wo Kontinentalplatten an Grenzen unter andere abtauchen, nehmen sie jede Menge auf ihnen befindliches Material mit. Das wird dann im Erdinnern zu Gestein umgeformt, worin auch der Kohlenstoff gebunden wird. Und auch, wenn durch Plattentektonik natürlich Gestein auch wieder an die Oberfläche tritt, so kommt der Kohlenstoff doch dort nicht mehr heraus.

      (Ein kleines Achtung: Die Entstehung von Öl und Kohle ist allerdings ein Folgeeffekt der Sedimentation und hat mit Kontinentalverschiebung nichts zu tun).

      Ich hoffe, diese kurze Erklärung ist einigermaßen einleuchtend.

      Beste Grüße

    • phaidros, wohlbegründet (kein Partner)
      18. Januar 2014 12:15

      Korrigiere: in erster Linie wird das CO2 durch Photosynthese aus der Luft geholt und der Kohlenstoff in andere Verbindungen eingebaut (Zucker, Zellulose) und geht im Meerwasser in Lösung und ist erst einmal aus der Luft.

  10. Gerhard Pascher
    16. Januar 2014 09:12

    Auch hier gilt: Die Grundideen waren gut, aber die Durchführungen zur Erreichung der gesteckten Ziele schlecht.

    P.S.: danke im Voraus für die halben Sternchen.

  11. dssm
    16. Januar 2014 08:56

    Ich kann die gut gemeinten Hoffnungen des Herrn AU leider nicht übernehmen.

    Erinnern wir uns an den EU-Beitritt. Was für Themen waren damals auf der Agenda? Insbesondere die Liberalisierung der Wirtschaft. Was ist real passiert? Das Gegenteil.
    Oder die Euroeinführung. Eine gute Sache, wenn man die Argumente von damals Revue passieren lässt. Was ist real passiert? Das Gegenteil.

    Heute haben wir eine von Lobbyisten und unfähigen Beamten durchseuchte EU-Verwaltung, inkompetent, extrem teuer, ungerecht, völlig ohne demokratische Mitwirkung.
    Heute haben wir eine EZB die frisch fröhlich Geld druckt. Haftungen und Finanzhilfen für Mitgliedsstaaten.

    Wenn wir also heute das Gegenteil des einst Gesagten haben, dann sollten wir uns jetzt nicht Hoffnungen hingegeben, daß es diesmal eingehalten würde, sonder überlegen wie sieht das Spiegelbild des nun Angekündigten aus – so wird es kommen.

    • Sensenmann
      16. Januar 2014 09:28

      Vollkommen zutreffend! Der Spuk der EUdSSR endet erst, wenn ihr - wie allen Sozialismen - das Geld ausgeht und alle gleich arm sind.

      Bis zu diesem Endziel der EU-Fanatiker wird weitergemacht. Der dreckige Maoist Barroso kennt ja noch die Irrungen (in seinen Augen natürlich visionäre Ziele) seines Idols beim "großen Sprung nach vorn", als man Millionen Bauern zwang, sich landauf, landab der Eisenverhüttung zu widmen, obwohl sie davon keine Ahnung hatten. Ob bei derlei experimenten Millionen krepierten, interessierte Sozialisten ja noch nie.

      Heute verspargelt man die Landschaft mit Windrädern und zwingt Leute, die absolut nichts davon verstehen, in Solarenergie zu investieren, die in unseren Breitengraden völlig sinnlos ist, wofür man die Arbeitskraft der Völker ausbeutet um diesen Wahnsinn subventionieren zu können.
      Ankündigungen sind das Eine, aber der "große Sprung nach vorn" wird einfach weitergehen, bis Europa entweder zum ökobolschewistischen Paradies desindustrialisiert ist oder die Europäer diesen Völkerkerker zerschlagen.

      Letzteres wird geschehen und keine Beschönigungspropaganda wird es aufhalten. Den ersten Schuss vor den Bug werden die Politkommissare bei der Wahl erhalten und dann geht es schnell voran mit der Befreiung der europäischen Völker. Da bin ich mir sicher!

  12. brechstange
    16. Januar 2014 08:48

    Wer es glaubt, wird selig. Wahlkampf ist.

    Das einzige, was Vernunft bringt, ist zurück zur Eigenverantwortung. Diese Eigenverantwortung lebt sich eben in überschaubaren Einheiten leichter.

    Einführung des Euro+-Währungsmodells, es kann nicht angehen, dass dauerhaft Subventionen vom Steuerzahler, Sparer in alle Richtungen fließen und dass die die am Tropf hängen, daraus exoribtante Scheingewinne erlösen.

  13. Wertkonservativer
    16. Januar 2014 08:12

    Na, da sage Eine(r) noch, die EU sei nicht lern- und verbesserungsfähig!

    Etwas langsam, doch irgendwie auch sicher, kehrt bei den EU-Verantwortlichen in den diversen Gremien ja doch ein Hauch wirtschaftlicher und gesellschaftspolitischer Vernunft ein!

    Nach Glühlampen- und Gurkenkrümmungsfrust so viele gute Nachrichten?
    Und dann noch die wirtschaftspolitischen Kehrtwendungen diverser Süd- und Südwest-Sozis! Positive Meldungen, wohin man auch blickt!!

    Da werden die EU-Skeptiker bis -Verteufler hier im Unterberger-Blog ja bald Mitglieder- bzw. Nachwuchsprobleme haben!
    Wer's glaubt, wird selig! (Hahaha!)

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • brechstange
      16. Januar 2014 08:49

      Nicht zu früh jubeln, Herr Michler. Die Propaganda zieht bereits ihre Kreise durch die Medien.

    • phaidros, wohlbegründet (kein Partner)
      17. Januar 2014 08:09

      Interessant ist, dass bei aller hochrotköpfiger, hyperventilierender Empörung über die »Regulierungswut der EUdSSR« immer wieder nur »Glühbirnen«, »Gurken« und »Duschköpfe« genannt werden.

      Na, wenn nach 60 Jahren EU das die übelsten Beispiele der Regulierungswut sind, dann dürfte es ja nicht soo schlecht laufen.

    • Verdi (kein Partner)
      17. Januar 2014 10:40

      phaidros
      Also mir wurde damals noch gelernt, sollte ein Fieberthermometer zerbrechen, sollte man sofort den Raum verlassen und einen Erwachsenen holen. So giftig ist das Quecksilber. Und heute sind in unseren Kinderzimmern die "giftigsten" Lampen, deren Quecksilber-Anteil um ein Vielfaches höher ist, als im Fieberthermometer. Der schneller Gewinn zählt .... die späteren Folgen wiegen nicht. Welch ein Fortschritt ...
      Dann wäre das mit den Lebensmitteln: wenn die Ernte zu hoch ausfällt, dann werden die Lebensmittel zerstört um den Preis stabil zu halten (wir subventionieren das). Geschehen zb. vor ein paar Jahren in der Steiermark, wo sie Tonnen von Tomaten vernichteten. Dann diese Regulierungswut der Natur .... (Gurkenkrümmung, Größe, Gewicht etc.) nur des Profites wegen???? Heute ist alles nur mehr auf Konsum-Wachstum ausgelegt (Tonnen von Chemie auf unseren Feldern). Was aus der Natur - unserem Lebensraum - wird, ist scheinbar allen einerlei. Das Bienensterben wird ignoriert. Das wird sich rächen.
      Und da ist nicht das CO2 schuld. Die wahren Schuldigen werden verheimlicht. Das sind die Riesenkonzerne, die überall auf der Welt Umweltschäden verursachen (die Gewinne werden an die Aktionäre verteilt, der Verlust wird sozialisiert, dank volksschädlicher Gesetze), und wenn es nicht mehr zu verheimlichen ist, dann wandert dieser Konzern ab bzw. geht in Konkurs. Die Folgeschäden tragen immer die Völker. Sie sollten sich sich mal schlau machen, es gibt genügend Material im Netz zu finden. Sie werden staunen und es gar nicht für möglich halten, wie dreist und verbrecherisch viele Konzerne (dahinter stecken die Banken) vorgehen. Natürlich immer alles im Rahmen des Gesetzes, die dafür benötigten Gesetzestexte werden von den Lobbyisten vorbereitet und von den Politikern in den jeweiligen Ländern umgesetzt. Ja und dass das alles möglich ist, dafür sorgen die Medien. Und somit schließt sich der Kreis.

    • phaidros, wohlbegründet (kein Partner)
      17. Januar 2014 11:17

      Dann kaufen Sie halt LEDs.

      Aber darum geht's nicht, sondern darum, dass seit Jahren immer nur dieselben, öden ›Argumente‹ gebracht werden. Wenn die Regulierungs so entsetzlich wütet, so müssten laufend neue dazu kommen, aber die Beispiele bleiben immer dieselben drei oder vier.

      Also kann die Prämisse nicht stimmen.

    • Verdi (kein Partner)
      17. Januar 2014 13:15

      phaidros
      Ach ... darum geht es nicht? Na sie sind mir Einer. Dass in unseren Kinderzimmern und Wohnzimmern giftige Lampen stehen, dass ist nicht wichtig? Also, unsere Kinder und unsere Gesundheit sind nicht wichtig!! AHA Ach ja, durch die Folgeschäden verdient ja wieder eine große mächtige Lobby. Krebstherapien bringen den Pharmafirmen Unsummen von Profit. Viele wissen gar nichts davon, dass diese Lampen giftig sind. Wurde ja nicht breit publik gemacht.
      Ich jedenfalls störe mich daran, dass man mir vorschreibt, welches Licht ich in meinen 4 Wänden verwenden muss, oder wie oft ich die Klospülung benutzen darf. Leider habe ich nicht das Geld mir eine ganz neue Elektrik leisten zu können. Es ist ja nicht nur dieses eine Beispiel. Aber selbst das ist schon eine Einschränkung zuviel. Wann ist bei ihnen dieses Ziel erreicht? Wahrscheinlich, wenn ihr Bankkonto gesperrt ist und sie keinen Zugriff auf ihr hart erarbeitetes und erspartes Geld mehr haben. Nur dann .... gell, Geld ist eben das ALLERWICHTIGSTE im Leben eines Konsumzombies. Als ich noch ein Kind war, hatte ich eine viel gesundere Vorstellung vom Leben. Nämlich dass der Mensch, Tier und Natur das ALLERWICHTIGSTE sei. Aber heute werden Banken und Konzerne gerettet während andere (ver)hungern und frieren. Schöne neue Welt. Falls es einmal dazu kommen sollte (die Pläne dafür gibts schon), dass man freiwillig aus diesem Leben scheiden kann (weil zu alt, nicht mehr produktiv, also keinen Gewinn mehr bringend) so wäre ich sofort bereit diesen Schritt zu gehen. Denn auf so einer Welt, wo die Menschlichkeit derart verschwunden ist (obwohl ständig im Mund dieser Pharisäer), möcht ich nicht verweilen. Und außerdem, glaube ich, dass mit dem Tod nur der Körper (die Hülle) stirbt, die Seele ist unsterblich. Stand bis zum Jahr 325 n.Chr. sogar noch in der Bibel.

    • phaidros, wohlbegründet (kein Partner)
      17. Januar 2014 14:00

      Haben Sie Leseschwierigkeiten?

      Kaufen Sie halt LEDs.

    • phaidros, wohlbegründet (kein Partner)
      17. Januar 2014 14:03

      (Es gibt keine Vorschrift, was die Benützung von Leuchtmitteln betrifft. Glühbirnen kann man nach wie vor verwenden, selbst importieren und im Internet auch bestellen.)

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      17. Januar 2014 15:06

      Nö, ich kaufe keine LEDs. Viel zu teuer, gewöhnungsbedürftiges Spektrum und kaum besserer Wirkungsgrad als Sparlampen. Verdi, die haben übrigens keineswegs mehr Hg als Fieberthermometer, tatsächlich viel weniger. Dennoch, gut lüften, wenn eine Lampe zerbricht.
      Was die EU-Bürokratie betrifft, so geistert die Zahl 90 durch die Medien, das ist der EU-Anteil der Gesetze und Verordnungen in Deutschland. Der normale Mensch kommt mit diesen zehntausenden Vorschriften nicht oder nicht bewußt in Kontakt, umso heftiger mit dem genannten Glühbirnentraktat. Schafft ein Tsunami von Gesetzen Vertrauen?
      Und bitte, der zweite Lissabon-Vertrag ist mit voller Absicht so komplex gestaltet, daß ihn kein normaler Mensch versteht, auch Juristen bestenfalls nach langer Einarbeitung. So verschafft sich die EU die Grundlage zur Durchsetzung von Maßnahmen, die nur wenigen Leuten nützen.

  14. Pumuckl
    16. Januar 2014 06:40

    A.U. : " Die österreichischen Grünen aller Lager werden " diese Überzeugung " wohl noch eine Zeitlang beibehalten."

    Die, in Deutschland aus der AUSSER-PARLAMENTARISCHEN OPPOSITION VON KOMMUNISTEN UND LINKSSOZIALISTEN ( APO ) und militanten Straßenkämpfern hervorgegangenen Grünen, brauchen doch " diese Überzeugung " zur Wahrung ihrer OFFIZIELLEN politischen Identidät *.

    * Daniel Cohn Bendit einst als Klub 2 Gast bei Dr. Dr. Dr. Günther Nenning.

    • Pumuckl
      16. Januar 2014 09:23

      Für Österreichs Grüne war Aubesetzung und Verhinderung des Kraftwerkes Hainburg das Gründungsereignis. Daß DOKW-Chef DI Kobilka dahinterkam, daß eine Öl Lobby hinter der Verhinderungskampagne steckte, war den Medien nur eine Nebeninformation in Größe einer Zündholzschachtel wert.

      Die Jahre vorher erfolgte Nichtinbetriebnahme des fertigen AKW - Zwentendorf nehmen die sog. Grünen ja " moralisch " auch für sich in Anspruch, obwohl von dieser vorgeblichen Umweltpartei damals weltweit noch nichts gehört hat.

      Beide " Verhinderungserfolge " wurden mit dem abstrusen Argument fehlenden
      Bedarfs am erzeugten Strom begründet.

      Ich denke, man kann auf diese Fakten nicht oft genug hinweisen. Die Selbstdarstellung dieser " GRÜNEN " ware seit ihrer Gründung LÜGE.

  15. Cotopaxi
    16. Januar 2014 06:34

    o.T.

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/1546562/Kurz_Echte-Freundschaft-zwischen-Berlin-und-Wien?_vl_backlink=/home/index.do

    1. Es sollte sich schon herumgesprochen haben, dass zwischen Staaten keine Freundschaft möglich ist, zusammen halten nur gemeinsame Interessen, so lange diese bestehen.

    2. Schon die Politik Bismarcks hat Österreich den West-Balkan aufgebürdet. Diese Gemengelage aus Orient und Okzident wird auch diesmal der Ausgangspunkt für den Zerfall Europas, diesmal der EU, sein. ;-)





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