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Das Privateigentum ist abgeschafft

Fast alle Indikatoren für die Wirtschaft deuten nach oben. Ist die Krise nach sechs Jahren also nun wirklich zu Ende, wie etwa der Nationalbankpräsident verkündet? Oder befinden wir uns, wie viele andere meinen, bloß im Auge des Sturms, in dem es kurzfristig besonders ruhig ist, bevor es erst richtig wieder losgeht? Da niemand die Zukunft wirklich kennt, klammern wir uns an die Aussagen der Optimisten (alles andere würde uns ja ohnedies depressiv machen). Aber dennoch darf man einige jetzt schon feststehende Fakten nicht verdrängen. Dazu gehört vor allem die Tatsache, wer eigentlich die Krise bezahlt.

Das sind ganz eindeutig nicht die Griechen, Italiener oder Portugiesen. Auch wenn uns rührselige Medienreportagen das weismachen wollen. Deren Einkommen sind zwar gesunken – aber nur um einen Teil jener Prozentsätze, um die sie im ersten Jahrzehnt weit über die deutsche Entwicklung hinaus er- und damit überhöht worden sind. Daher ist auch ein leichtes Zurücksinken der Preise in jenen Ländern noch alles andere als eine Deflation. Noch immer fährt man ja keineswegs so wie in Vor-Euro-Zeiten zum billigen Einkaufen nach Italien und Umgebung (sondern wegen Landschaft, Klima, historischen Attraktionen, gutem Essen oder netten Menschen).

Die Krise hat jemand ganz anderer bezahlt. Und bezahlt sie jeden Tag weiter. Das sind die Sparer. Das sind jene Menschen, die sich mit den Erträgnissen ihres Arbeitslebens ein komfortables Alter erarbeiten wollten. Deren Beraubung findet freilich kaum in rührseligen Medienreportagen Niederschlag.

Umso präziser hat sie Paul Kirchhof, der große deutsche Ökonom und Jurist, beim Namen genannt: „Eine Kernidee des Privateigentums ist abgeschafft.“ Kirchhof zeigt, dass das Rechtssystem instabil geworden ist. „Ein Fundament des Vertrauens ist zerstört.“ Einst war jedem Bürger als Grundrecht garantiert, dass ihm sein Finanzkapital jährlich einen Ertrag bringe. „Dieses Versprechen wird nicht mehr erfüllt.“ Kirchhof arbeitet vor allem eine Ursache dieser Enteignung heraus: Die EZB-Zinspolitik.

Dazu kommen die vielen Abgabenerhöhungen in Ländern wie Österreich. Dazu kommen die Raubzüge auf die Banken durch Transaktions- oder Bankensteuern. Dazu kommen die Attacken auf Anleger und Börsen wie etwa durch die Ausweitung der Kursgewinnsteuern.

Die Politik glaubt, solcherart die Krise widerstandslos zu überstehen. Der Raubzug durch steigende Steuern und die jährliche Entwertung von Sparanlagen geschieht heimlich und ohne Paukenschlag. Dieses Prinzip zieht sich derzeit durch die gesamte Wirtschaftspolitik. So wird ja auch bei der Hypo-Alpe-Adria anstelle der notwendigen Insolvenz, die den Österreichern viele Milliarden ersparen würde (insbesondere zu Lasten Bayerns), eine auf Jahrzehnte gehende Mega-Belastung der Österreicher vorgezogen.

Nur kein Paukenschlag! Dafür trifft es voll die Sparer und Steuerzahler.

 Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Januar 2014 18:09

    Nordamerika wurde viel später von den Europäern "kultiviert" als Südamerika.
    Und trotzdem haben die Nordamerikaner sehr schnell und bis in die heutige Zeit die Südamerikaner wirtschaftlich bei weitem übertrumpft.

    Der Grund liegt im Bekenntnis zum unantastbarem Eigentum!
    Nur auf einem unantastbarem Eigentum läßt sich Rechtsstaatlichkeit aufbauen. Und Rechtsstaatlichkeit ist die Voraussetzung für Berechenbarkeit, und damit für eine prosperierende Wirtschaft. Und wirtschaftliche Prosperität ist die Grundlage für eine starke Volkswirtschaft.

    Das alles wird heute zunichte gemacht. Sowohl in Nordamerika als auch in Europa.

    Die Geldwirtschaft hat einen teuflischen Pakt mit der Politik geschlossen, und beide agieren abseits von menschlichen Bedürfnissen und mathematischen Regeln nur mehr für sich selber.
    Die Folge ist die Aufhebung des Eigentums und damit der Niedergang unserer Kulturen!

  2. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Januar 2014 01:21

    Nachdem wir wirtschaftlich und gesellschaftlich auf den finstersten Kommunsimus zusteuern, gilt auch dessen oberste Maxime bereits als die wichtigste Kampfansage:

    "Eigentum ist Diebstahl!"

    Kein Wunder, daß die Selbtverantwortlichen, Tüchtigen und Fleißigen immer mehr zur Kasse gebeten werden.

  3. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Januar 2014 17:44

    OT

    Sehen Sie wie realitätsfern Politiker agieren. Da schätzt doch Eugen Freund das Arbeiter-Gehalt auf "ungefähr 3000 Euro".
    Wo hat dieser Mann bis jetzt gelebt, im Schlaraffenland?

    http://diepresse.com/home/politik/eu/1550739/Freund-schaetzt-ArbeiterGehalt-auf-ungefaehr-3000-Euro?_vl_backlink=/home/index.do

  4. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    10x Ausgezeichneter Kommentar
  5. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Januar 2014 16:26

    Privateigentum? Laut der christlichen Bibel sind wir ohnehin nur "Verwalter" der von uns anvertrauten oder erworbenen Güter. Wir könnten sie gegebenenfalls an unsere Nachkommen weitergeben, denn wie man so schön sagt: "Das letzte Hemd hat keine Taschen".
    Nun versuchen die die rot-grünen Regierenden (sogar mit zögernder Hilfe der Schwarzen) uns alles wegzunehmen, selbst zu verwalten und zu nivellieren. Vergessen wird dabei ganz, dass der Fortschritt der letzten Jahrhunderte nur durch individuellen Fleiß und persönlicher Initiativen einzelner Leute entstanden ist und durch die jetzigen Methoden künftig völlig unterdrückt wird.

    Kürzlich wurde wieder Christian Felber im Fernsehen gelobt, der Mitbegründer von Attac Österreich und Forderer für eine sog. Gemeinwohl-Ökonomie. Derzeit kurvt er wieder durch Österreich und Deutschland, um für seine Ideen zu werben. Wer noch nicht darüber Bescheid weiß, kann morgen Montag um 07,20 Uhr (und eine Woche später zur gleichen Zeit) im WDR-Fernsehen einen 30-Minuten-Beitrag "Wir sind Demokratie" ansehen. Wenn man sich mit seinen Ausführungen näher auseinandersetzt, dann kann man nur sagen: Gute Nacht, freie Wirtschaft!

  6. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Januar 2014 08:07

    "Arbeiten und beten"

    ist meine Devise als Christ seit Jugendzeiten!

    Durch eigene Arbeit schafft man sich zumindest das Nötigste, um selbstbestimmt seine Familie und sich erhalten zu können!
    Alles, was darüberhinaus um uns und in der Welt geschieht, ist mit unseren bescheidenen Kräften kaum bis gar nicht beeinflussbar. Versuchen kann man ja manches, doch - seien wir ehrlich - die großen Dinge und Veränderungen in der Welt nehmen ihren Lauf, ob wir sie nun goutieren oder auch nicht!
    Und beten?
    Für die, die das Beten nicht verlernt haben, ist Beten eine Quelle der Ruhe, der Einkehr und Kontemplation, wichtig in unserer wahrlich wirren Zeit: Seelenhygiene!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  7. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Januar 2014 14:09

    OT: ist es das, worüber sich die Schwulen so aufregen und ein Boykott in Schotschi wollen?:
    Gerade in der PRESSE gelesen:
    "Das russische Gesetz, das Propaganda für Homosexualität unter Minderjährigen verbietet,..."

    Der böse Putin verbietet doch glatt das Kindavazahn!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHerbert Richter
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Januar 2014 08:16

    Stimmt nicht- das Eigentum wird nur von den Mächtigen der NWO, deren Konzerne, deren Banken, deren Kapitalgesellschaften, deren NGOs, deren Zentralbanken, Währungsfonds, den internationalen Geldabsaugervereinigung wie die UNO und all den anderen nutzlosen Gutmenschenorganisationen beschlagnahmt.
    Ja und über die Holocaustindustrie (Finkelstein) werden auch Unsummen an Geld, Gold und immense Warenleistungen (Waffen, Uboote etc.) lukriert.
    Am Ende wandert aber alles ins gleiche Töpfchen!

    Somit ist das Eigentum nicht abgeschafft - es hat nur ein anderer!


alle Kommentare

  1. Politicus1
    20. Januar 2014 20:07

    Herrlicher Doppelpass für die AK-Wahl - Zu teures Wohnen und Immobilienblase:
    http://orf.at/stories/2214846/2214856/
    Die Preise für Wohnimmobilien sind in Österreich in den vergangenen Jahren so stark gestiegen wie nirgendwo sonst im Euro-Raum. Zwischen Anfang 2007 und Mitte 2013 wurden Immobilien - und hier vor allem Eigentumswohnungen - durchschnittlich um 39 Prozent teurer - in Wien sogar um 80 Prozent. Diese Preisexplosionen riefen nun auch die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) auf den Plan. Ein eigener Indikator soll rechtzeitig vor einer drohenden Immobilienblase warnen.
    Die Nachfrage nach Immobilien zu Wohnzwecken habe das Angebot überstiegen
    „Diese Blase gerade in Wien geht auf sehr spezielle Ursachen zurück ... Das ist das Luxussegment, das in Wien so deutlich durchschlägt."
    Nicht nur die OeNB ist hellhörig geworden, auch die Arbeiterkammer (AK) kämpft schon länger für bezahlbares Wohnen.
    Daher brauchte es eine klare Mietenbegrenzung und mehr sozialen Wohnbau, verlangt Kaske.

    Wenn es halt nicht soooo durchsichtig wäre - der Doppelpass zwischen Nowotny und Kaske!

    • Zraxl (kein Partner)
      20. Januar 2014 20:24

      Es kann aber sein, dass es dann kracht! Wenn es eine Mitpreisobergrenze gibt, sinkt der Wert der Immobilien. Das könnte zu erheblichen Bewertungskorrekturen auch in den Bankbilanzen führen. Der eine oder andere Kreditausfall könnte sich dann ebenfalls negativ auf die Stabilität der Banken auswirken. Was kommt dann? Der von der EU beschlossene und in Zypern erstmals ausprobierte Bankenrettungsmechanismus auf Kosten der Bankkunden? Mit solchen Spielchen kann man vermutlich eine Volkswirtschaft auf Grund fahren.

    • Verdi (kein Partner)
      21. Januar 2014 14:44

      Zraxl
      Sie haben recht.
      Wenn der Wert der Immobilie sinkt, dann steigen die Raten für die, die ihr Häuschen noch nicht abbezahlt haben, denn die Banken haben sich ja abgesichert, obwohl sie nur Zahlen im Computer verliehen haben, also nur virtuelles Geld (ohne Seriennummer sollte eine Kontrolle sein), Geld welches vorher nie existierte. Dieser Betrug wird von den Politikern gedeckt.
      Die Menschen werden auf die Straße geworfen, weil sie dann die Raten nicht mehr stemmen können. Das nennt man dann "die Blase ist geplatzt". Deshalb stehen so viele Häuser in vielen Ländern leer. In Amerika gibt es unzählige Zeltstädt und diese Häuser verfallen. Natürlich verdienen wieder auch die Richtigen dabei. Wie immer halt! Da man diese Menschen ja schon in Schablonen gesteckt hat (dem TV sei dank), glauben die meisten, dass diese ihr Dilemma selbst verursacht hätten. Die wahren Hintergründe verschweigt man!!!

      Das dies natürlich alles gesteuert wird, das muss dem Blindesten schon langsam auffallen. Denn man sieht es ja überall auf der Welt und dennoch macht man mit dieser Taktik weiter. Vor nicht all zu langer Zeit hieß es noch: Bankenkrise, dann Wirtschaftskrise jetzt haben wir schon eine Staatenkrise. Die Ursache (die Wurzel=Radix) verschweigt man beharrlich.
      Deshalb müssen wir dieses Unkraut an der Wurzel radikal ausreißen.

    • Zraxl (kein Partner)
      21. Januar 2014 16:02

      Solange die Bank "nur" die Zinsen erhöht, ist ja noch fast alles in Ordnung.
      Mit Kreditausfall habe ich an das schlimmere Szenario gedacht: Bei einem Hypothekarkredit dient der Wert der Immobilie als Sicherstellung für die Bank. Wenn der Marktwert der Immobilie soweit fällt, dass die ausstehende Kreditsumme unterschritten wird, dann hat die Bank ein Problem, denn der Kredit ist plötzlich nicht mehr besichert. Was soll die Bank da tun? Wenn das bei vielen Kreditnehmern gleichzeitig passiert ist die Bank pleite. Die Bank wird also vom Kreditnehmer weitere Sicherheiten verlangen -die es oftmals nicht gibt-, und schließlich den Kredit fällig stellen, um zu retten was zu retten ist.

      Wenn man diese Problematik der Blasenanfälligkeit wirklich an der Wurzel ausreißen wollte, müsste man ein Vollreserve-System einführen. Die Bank hätte dann genügend Spielraum, um auch größere Markteinbrüche überdauern zu können. Es wäre sicher spannend, unseren Politikern so ein System vorzuschlagen - allerdings sollte man sich dafür einen Polster hinten in die Hose stecken, damit der Fußtritt nicht so weh tut, mit dem man hinauskomplementiert wird.

    • Verdi (kein Partner)
      21. Januar 2014 16:39

      Zraxl
      Danke, sie haben es detailierter beschrieben.
      Sie gehen aber überhaupt nicht auf die Tatsache ein, dass wir ein Geldsystem haben, welches auf Betrug aufgebaut ist. Die Banken verleihen kein Geld der Sparer, sondern erfinden es per Tastendruck. Der Zinses-Zins ist dabei nur die Spitze des Eisberges.
      Wir müssen diesen Absolutismus überwinden. Es gibt nicht nur entweder/oder, sondern ein „sowohl als auch“. Wir sollten versuchen mehr „im Zusammenhang“ zu denken und nicht alles als getrennt betrachten. Alles gehört zusammen.
      Es gibt genügend Videos im Netz, die sehr gute Aufklärung leisten. Hier in Österreich ist es beispielsweise Prof. Hörmann. Oder informieren sie sich über Silvio Gesell (ist auch ein Puzzleteil des Ganzen). Oder schmökern sie mal auf der Hompage "Wissensmanufaktur". Es gäbe unzählige Lösungen bzw. sehr viele Menschen, die diese anbieten könnten, nur lässt man diese Menschen nich zu Wort kommen. Man denunziert diese Leute auch noch. Das alleine sollte aufhorchen lassen!

    • Zraxl (kein Partner)
      21. Januar 2014 18:09

      Das Betrugspotenzial des Geldsystems entstammt dem Staat, nicht den Banken. Der Staat gibt andauernd mehr Geld aus als er hat um den Wähler zu bestechen und fälscht daher Geld. Den Gewinn aus staatlicher Geldfälscherei nennt man dann Seignorage, vom Staat ausgegebene Kettenbriefe nennt man Staatsanleihen, direkten Raub nennt man Steuer, und die Nötigung ein bankrottes System zu finanzieren (Ponzi-Schema mit Gewaltandrohung) nennt man Sozialversicherung. Die Banken spielen höchstens die Rolle von Beitragstätern in dieser Kriminellen Organisation namens Staat.

      Mit Zinseszinsen gibt es überhaupt kein Problem, wenn mit einem aufgenommenen Kredit die Produktion von Gütern finanziert wird. Zins, Zinseszins und Kreditrückzahlung können dann aus den erzeugten Gütern problemlos bezahlt werden. Schauen Sie sich gute Firmen an - manche davon leben seit über hundert Jahren; BASF,VW,Nestle,Bell.., etc.etc., die haben alle ca. 40% Schulden (bezogen auf das Firmenvermögen!), erwirtschaften mit dem geliehenen Geld Gewinne und zahlen locker Zins und Zinseszins. Ein Problem gibt es dann, wenn der Kredit nicht wirtschaftlich eingesetzt, sondern verkonsumiert wird. Dann explodieren durch den Zinseszins plötzlich die Schulden. Der Staat setzt dem Ganzen aber nochmals die Krone auf, indem er die "Schulden" nicht auf ein vorhandenes Vermögen bezieht, sondern auf das Bruttonationalprodukt - also eine Phantasiezahl, die mit den finanziellen Möglichkeiten eines Staates zunächst einmal gar nichts zu tun hat. Sie beschreibt allenfalls ein Raubpotenzial, auf das der Staat halt "zurückgreift" wenn es eng wird.

      Silvio Gesell träumt wie viele andere von einem "gerechten Staat", der sich um seine Bürger kümmert. Das ist aber ein Trugbild - das nur zu korrupten Herrschern führt. Freie Menschen in einer freien Gesellschaft brauchen weniger Staat - nicht mehr.

  2. Sabine (kein Partner)
    20. Januar 2014 19:05

    A.U.: "Da niemand die Zukunft wirklich kennt"

    Das Währungssystem wird mit mathematischer Notwendigkeit kollabieren.

  3. oboam (kein Partner)
    20. Januar 2014 19:01

    http://www.bild.de/regional/hamburg/hamburg/blutbad-in-langenhorn-34308770.bild.html

    .....solche die derzeit noch auf der anderen Seite sind werden zunehmend rascher Worte finden müssen, die sie einst verloren gegeben haben gemeinsam mit ihrer Menschlichkeit.

  4. Tik Tak (kein Partner)
    20. Januar 2014 18:01

    " ... Einst war jedem Bürger als Grundrecht garantiert, dass ihm sein Finanzkapital jährlich einen Ertrag bringe ..."

    Das ist Schwachsinn.
    Zinsvereinbarungen mit einer Bank sind ein privater Vertrag zwischen der Bank und ihren Kunden.
    Wenn dem Kunden diese Konditionen nicht passen, er wird nicht gezwungen bei dieser Bank oder dieser Anlageform zu bleiben.
    Mit staatlichen Garantien oder einem Gesellschaftsvertrag hat das nichts zu tun.
    Da ist schon der Hinweis auf einen "Bürger" falsch, da geht es um einen Bankkunden und sonst rein gar nchts.

    Gerade ein ach so liberaler und gegen jede staatliche Einflußnahme/Garantie eingestellter Unterberger sollte wissen, daß diese These von Kirchhof keinerlei Grundlage hat.
    Und auch ein Unterberger sollte wissen, schließlich hat er jahrzehntelang Aktien in den Himmel gejubelt, daß Sparzinsen immer sehr klein waren und sich bestenfalls dafür eignen, den Wertverlust der staatlich gesicherten Spaneinlage in Grenzen zu halten.

    Witzig nur, daß gerade der selbsternannte Wirtschaftsexperte Unterberger neuerdings jene Anlageform verteidigt, die jahrzehntelang die Domaine der Linken gewesen ist.
    Die sichere Spareinlage.

    Wird wohl alt der Unterberger.
    Oder wird er im Alter zum Sozi?

    Der Artikel hier ist jedenfalls für eine seriöse Wirtschaftszeitung nicht geeignet, er geht von einer völlig falschen Prämisse aus und liefert eine völlig falsche Conclusio.

    Nicht Genügend! Setzen!

  5. Francois Villon (kein Partner)
    20. Januar 2014 17:30

    Manchmal ist man im Unklaren was Ursache und was Wirkung ist.

    Herr Volpini meint, die Aufhebung des Eigentums, und damit der Rechtsstaatlichkeit sei Ursache des Kulturverfalls. Könnte es aber nicht sein, daß es umgekehrt ist?

    Kultur kommt von Kultus, Kult = Gottesverehrung, und damit ist es in der sogenannten westlichen Welt bzw. „Werte“-gemeinschaft nicht mehr weit her. Da auch das Recht nur mehr positivistisch, d. h. dämokratisch mit fragwürdiger Mehrheit beschlossene Pseudonormen darstellt, nicht aber unbedingt etwas mit Gerechtigkeit zu tun hat, ist die Bezugnahme auf den Rechtsstaat leider oft auch bloß eine fragwürdige. (Zur Erinnerung: früher glaubte man, daß wirkliches Recht im Naturrecht (= göttliches R.) seine eigentliche Begründung habe.)

    Ein Beispiel verdeutlicht dies vielleicht: Monsanto patentiert genetisch verändertes Saatgut, über „Verträge“ wird es inzwischen auf breiter Front den Bauern faktisch aufgezwungen. Die Folgen kennen längst alle. – Frage: wie kann man auf diesem fragwürdigen Umweg die essentiellsten Dinge der Natur dem Eigentumsrecht (von Monsanto) unterwerfen?

    Und was ist alles vom Eigentumsrecht geschützt, oder anders gefragt: was kann Eigentum sein? – Das ergaunerte eines Wirtschaftskriminellen Chodorkowski etwa? Oder jenes durch aberwitzige Spekulationen und pseudo-legale Finanzprodukte abseits jeder Realwirtschaft von betrügerischen Banken und „institutionellen Anlegern“ (was ohnedies dasselbe ist) zusammengeraffte?

    Mancher Kommentar kritisiert die KEST und andere mehr oder weniger willkürliche Steuern.

    Nur sie wirklichen Raubzüge finden auf andere Weise statt. Solange hier keine klare Unterscheidung getroffen wird, schießt die Polemik Unterbergers und seiner Kommune am Ziel vorbei.

    • F.V. (kein Partner)
      20. Januar 2014 17:36

      PS:

      Prof. Dr. Hankel ist 85-jährig gestorben. Eine bedeutende Stimme ist leider verstummt.

      Zu diesem Thema aber bestens passend ein Video eines Vortrags.

      Der Euro am Abgrund? - YouTube von Prof. Dr. Wilhelm Hankel bei Info8.ch in Luzern

      http://www.youtube.com/watch?v=njZGXrSZGqI

    • Anton Volpini
      20. Januar 2014 19:42

      Natürlich ist es umgekehrt, Francois Villon!
      Zuerst kommt der Kulturverfall, dann erst die Aufhebung der Rechtsstaatlichkeit mit all seinen Folgen eines Kulturniedergangs.
      Jared Diamond hat das in seinem Buch "Kollaps" an Beispielen vieler Völker sachlich sehr schön beschrieben. Und die Philosophen vom Altertum bis heute begründen das ausreichend.

    • Zraxl (kein Partner)
      20. Januar 2014 20:09

      Es gibt eben nicht einen Weg in den Untergang, sondern es gibt deren zwei: Letztendlich führen sowohl der Sozialismus als auch der ungebremste Kapitalismus zu Oligarchie, Feudalismus und Ausbeutung. In dem einen pathologischen System heißen die Oligarchen Volkskommissare und Parteisekretäre - im anderen heißen sie Großkapitalisten und CEOs der Monopolbetriebe. In einem funktionierenden System würde ein schlanker Minimalstaat sich primär um die Verhinderung von Monopolen kümmern. Nur dann, wenn die Prämisse einer Wirtschaft in kleinen Einheiten gegeben ist, -weit weg von jeglicher Monopolbildung-, haben die (bei den Österreichern) beschriebenen Selbstregulierungsmechanismen des Marktes eine Chance. Wenn die Staatsquote einmal über 50% liegt, wie das z.B. in Österreich der Fall ist, ist man bereits gefährlich nahe an einer Planwirtschaft. Der Staat ist zum Moloch geworden, zu einem korrupten Erfüllungsgehilfen einer quasimonopolistischen Wirtschaft. Zigtausende "Lobbyisten" in der EU-Zentrale sind einzig und allein dafür da, jenen Monopolismus zu fördern, den der Staat eigentlich bekämpfen sollte.

      Das Recht auf Eigentum galt irgendwann einmal als fundamentales Menschenrecht. Inzwischen beschwören Bundespräsidenten in schwülstigen Reden die Menschenrechte und fordern gleichzeitig immer neue Formen der Enteignung der keineswegs reichen Staatsbürger. Doch solange das Staatsvolk dieses Lügenpack der politischen Machthaber nicht nur nicht aus dem Amt jagt, sondern dieses sogar noch aktiv wählt und bewundert, wird sich nichts ändern.

      Dem Volk sind die Begriffe "Wahrhaftigkeit" und "Rechtschaffenheit" abhanden gekommen.

    • Anton Volpini
      20. Januar 2014 20:36

      Nennen wir es beim Namen Zraxl.
      Wir haben es mit dem Leviathan von Thomas Hobbes zu tun, dem kältesten aller Ungeheuer. Leviathan wurde wiedereinmal von allen Kräften entfesselt.
      Die Frage, der wir uns und folgende Generationen stellen müssen, ist, wie können wir ihn wieder fesseln?

      Sicher nicht mit Spindeleggers "Entfesselung"

      Haben Sie dazu eine Antwort?

    • Zraxl (kein Partner)
      20. Januar 2014 20:55

      Leider nein, Herr Volpini.

      Eine demokratische Wahl würde voraussetzen, dass es echte Alternativen gibt (Ich unterstütze zwar die stärkste Opposition - viel Hoffnungen mache ich mir aber nicht. Insbesondere wenn ich daran denke, welche Figuren da letzthin aufgekommen sind. Und Splittergruppen schwächen nur die Opposition, anstatt sie zu stärken.)

      Eine Pressure-Group sehe ich weit und breit nicht. Ich sehe auch keinerlei Ansatzpunkt, wie eine solche entstehen könnte.

      Eine Revolution bringt jene Kräfte an die Macht, die zum Umsturzzeitpunkt am straffsten organisiert sind. Das sind immer die Jakobiner.

      Die Katholische Kirche ist jedenfalls hierzulande derart abgewirtschaftet, dass ausgerechnet die im Kirchenbesitz stehenden Massenmedien die allerärgste Agitation gegen die letzten Reste jenes Wertesystems betreiben, für das die Kirche einmal gestanden ist.

    • Anton Volpini
      20. Januar 2014 21:16

      Es gibt hier im Blog so viele Stimmen, die alle wissen was falsch läuft , aber keiner hat eine Lösung Zraxl.
      Das deprimiert!
      Warum können wir nicht unsere ganze Intelligenz darauf konzentrieren eine Lösung zu suchen?

    • Zraxl (kein Partner)
      21. Januar 2014 07:48

      Einen Hurrican zu erkennen ist das Eine, zu wissen, wie man einen Hurrican aufhalten kann ist etwas ganz anderes. Meine sozialen und politischen Fähigkeiten sind leider nur rudimentär vorhanden. Vielleicht gibt es ja eine Lösung, und das letzte was ich will, ist, die Hoffnung anderer auch noch zu zertreten. Sie, Herr Volpini, sind gesellschaftlich und politisch aktiv und erfolgreich. Wenn Sie einen Weg sehen unterstütze ich Sie jedenfalls sehr gerne.

      Es ist der Konjunktiv der einer Lösung im Wege steht, Herr Richter.

    • Tik Tak (kein Partner)
      21. Januar 2014 08:02

      " ... Selbstverständlich gäbe es eine Lösung. ..."

      Na da bin ich aber gespannt, wie die aussieht?
      Erfolgt der Angriff der Division Richter endlich?

    • F.V. (kein Partner)
      21. Januar 2014 12:54

      Sehen Sie sich das Video mit dem Vortrag Prof. Hankels an, dann wissen Sie wie die "Lösung" aussehen könnte.

    • Tik Tak (kein Partner)
      21. Januar 2014 12:57

      Na Bankelsänger, auch Sie ein Anhänger der politischen Ansichten vom Richter.
      Klären Sie uns auf, wie sieht denn die "Lösung" aus.
      Und nein, ich will meine Zeit nicht mit den Videos irgendeines Ihrer Idole verschwenden.
      Schreiben Sie mir mal eine Kurzfassung zusammen.
      Oder reicht dazu Ihre Intelligenz nicht aus?

    • F.V. (kein Partner)
      21. Januar 2014 14:10

      Tik Tak,

      Sie sollten, wenn Erwachsene diskutieren, die Luft anhalten, in atemloser Stille zuhören, vielleicht lernen Sie doch etwas – wenngleich dazu wenig Hoffnung besteht. Wenn nämlich Dummheit weh täte, müßten Sie ja ununterbrochen vor Schmerzen brüllen. Zum Glück für Sie ist Dummheit in Österreich wenigstens nicht strafbar.

      Da Sie offenbar nicht wissen wer Hankel ist, wissen wir wenigstens, daß Sie ein ahnungsloser Schwätzer und Stänkerer sind.

    • Tik Tak (kein Partner)
      21. Januar 2014 14:23

      Naziaffiner Bankelsänger, Sie sind doch nur ein bildungresistenter Dummschwätzer.
      Natürlich kenne ich Prof. Dr. Wilhelm Hankel, ich habe ihn, vermutlich im Gegensatz zu Ihnen, sogar einmal persönlich getroffen und mit ihm über seine Ansichten diskutiert, aber auch der hat keine Lösung.
      Schon gar keine praktikable Lösung.
      Aber das macht bei einem dummen Bildungsresistenten wie Ihnen ja keinen Unterschied.
      Ihnen reichen ja Ihre Nazisprüche zur "endgültigen Lösung aller Probleme", wie Sie hier immer wieder bewiesen haben.
      Also haben Sie mit Ihrer Reaktion nur nachgewiesen, was man anhand Ihrer sonstigen Aussagen leicht erkennen kann - Sie leiden an Logorhoe ohne Inhalt aber mit einer gewaltigen Portion Selbstüberschätzung.

      Ein typischer Quatschkopf also.

  6. oboam (kein Partner)
    20. Januar 2014 14:30

    Herr Unterberger: Das hier, Zitat: Einst war jedem Bürger als Grundrecht garantiert, dass ihm sein Finanzkapital jährlich einen Ertrag bringe." Ende Zitat, .... ist KEIN STAATLICH ZU GARANTIERENDES GRUNDRECHT !

    Worüber eine staatliche Substrukturgesellschaft zu achten hat ist, daß im Bankgewerbe nicht "hinten herum" kriminelle Agendas durchgeführt werden !

    Das ist ein Grund staatlicher Einschreitemassnahmen ......

  7. oboam (kein Partner)
    20. Januar 2014 14:05

    Off topic: Auf dem Blog von Kybeline (offensichtlich der vergebliche Versuch einer griechischen Göttin, die Göttin Europa in Deutschland zumindest wieder auf "Vordermann" zu bringen, nachdem Pallas Athene in Österreich zunehmend in die Defensive gedrängt wird)
    ist folgender Beitrag gepostet:

    Kann man den Antisemitismus heute noch mit propagandistischen Mitteln bekämpfen?

    Meine Antwort dort (hier ein wenig modifiziert) - hoffentlich - nachzulesen (denn Kybelinchen löscht schon mal Posts die nicht in ihre Weltsicht passen):

    "Zur Frage obig: Man kann ! .... und zwar ganz ohne Propagandismus, ganz einfach ruhig denken und dann das Matthäusevangelium abschaffen."

    So einfach ist das.

    Bleibt noch die rabbinischen Konterparte von einem einstigen jüdischen Wanderprediger darüber aufzuklären, dass sie selbst freilich eine gewisse Bringschuld hätten genau diese Aufklärung über die Lügen eines Matthäus auch mitdurchzuführen ....

    Genau so einfach ist das.

    Amen

    • oboam (kein Partner)
      20. Januar 2014 14:11

      PS zum Vorigen:

      Das just Muslime keinerlei Interesse haben auch an ihrem Anti-Semitismus (Koranisch und Hadithisch festgelegt) zu arbeiten hat mit der Besonderheit zu tun, dass der frühe Koran INSBESONDERE AUF MATTHÄUS BASIERT !

      Matthäus ... oder "die liebgewonnenen Lügen" ............. DES HASSENS, DER VORTEILSSUCHE, DES BETRUGS, DER FRAUENVERACHTUNG, DER VEREHRUNG DESSEN DEN ZU VEREHREN IMMER NUR SOLCHES BRINGT: STERBEN; LEID; HUNGER; KUMMER; WUT; GRIMM; .......und DUMMHEIT.

  8. Gegen Täuschung und arglistiges Verschweigen
    20. Januar 2014 13:59

    Markus Schuller, Investment-Profi von Panthera Solutions in Monaco, spricht von einer "SCHLEICHENDEN ENTEIGNUNG VON DER MITTELSCHICHT ABWÄRTS", die derzeit überall stattfindet: Weil die Sparzinsen weit unter der Teuerung liegen, verlieren alle Sparer Geld - im Fachjargon heißt das " FINANZIELLE REPRESSION“.
    Ein Kampfmittel dagegen wäre, z.B. mit Hilfe des Internets, einen ANTI-ENTEIGNUNGSPROTEST zu organisieren. Dazu müßte nur eine bedeutende Anzahl der von " FINANZIELLER REPRESSION BETROFFENEN“, an einem definierten PROTESTTAG, z.B. am Vortag des Weltspartages, ihr Erspartes von den Banken abheben. Der erlittene Zinsverlust ist derzeit so lächerlich gering, daß ihn bei weitem der erzielbare Nutzen, der durch den Protest zu erreichen ist, übertrifft.

  9. Boris (kein Partner)
    20. Januar 2014 13:57

    Mann oh Mann denen muss der A... auf Grundeis gehen ... und Geld haben die Ösis für die Elite en masse - dafür muss halt der Ösi sparen, ein wenig frieren im Winter schadet ja nicht? Man gönnt sich ja sonst nichts! Und für etwas muss das BH ja gut sein!
    Bundesheer sichert Luftraum
    Aufmarsch der Eliten: Österreichisches Bundesheer sichert Luftraum der Schweiz +++

    Von Dienstag bis kommenden Sonntag sichert das Bundesheer den Luftraum über Vorarlberg und Tirol. Anlass ist das Weltwirtschaftsforum in Davos in der Schweiz, das unter anderen von 40 Staats- und Regierungschefs besucht wird.
    http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2626344/

  10. Cato d.Ä. (kein Partner)
    20. Januar 2014 13:21

    Der klassische Eigentumsbegriff

    " das Recht mit einer Sache zu tun und lassen was man will und jeden anderen davon auszuschließen " ist bereits durchlöchert worden, wie ein Schweizerkäse.
    Privatrechtliche, öffentlichrechtliche, sozialrechtliche, umweltsschützende Einschränkungen haben den Eigentumsbegriff so ausgedünnt, dass es Privateigentum nahezu nicht mehr gibt.
    Die USA ( ich bin kein Fan ) sind noch ein letzter Hort. Dort darf ein Bürger sein Eigentum gegen Angriffe noch mit der Waffe in der Hand verteidigen, bei uns kommt er vor Gericht. Der Eigentmsbegriff ist untrennbar mit dem Begriff der persönlichen Freiheit verbunden, die bei uns bereits suspekt ist.

  11. Alternativlos (kein Partner)
    20. Januar 2014 12:13

    Heute in der Presse:

    »Ich bin ein freier Mensch. Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eigenen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein zu führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolges, statt die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben, noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk.«

    Albert Schweitzer

  12. Verdi (kein Partner)
    20. Januar 2014 11:52

    “DIE HENKER DER ARMEN SIND WIEDER AN DER MACHT”
    Ja sie sind wieder an der Macht, die Henker der Armen und des Sozialstaates.
    Die Menschenwürde definieren die Henker über den Kontostand des Menschen, wer Reich ist darf bescheißen, bestechen, betrügen und sich von Unrecht freikaufen.
    An ihren Händen klebt das Leid von Millionen, welche sie in bittere Armut per Gesetz gestürzt haben. Sie tragen Verantwortung, für all die Menschen, welche die soziale Kälte nicht länger ertrugen und ihren Leben ein Ende setzten. Armut, vollstreckt durch Behörden, denen die Würde des Menschen egal ist. Wir werden und dürfen das nicht vergessen und verzeihen, denen nicht die die Armut per Gesetz beschlossen haben und auch denen nicht die mitgemacht und stillgehalten haben.
    http://www.youtube.com/watch?v=3WrIiLvPJrw

  13. Torres (kein Partner)
    20. Januar 2014 10:54

    Ergänzend sollte dabei nicht vergessen werden, dass der Staat durch die räuberische KEST den Sparern nicht einmal die winzige Chance bietet, eventuell einen annähernden Inflationsausgleich zu erwirtschaften. Und das trifft ja vor allem die kleinen Sparer, um deren Wohlergehen sich der Versorgungsstaat angeblich so sehr bemüht. Die Steuer heißt ja euphemistisch "Kapital-Ertrags-Steuer": wo da der "Ertrag" ist, der besteuert wird, sollte mir der (neue) Finanzminster vielleicht erklären; aber dieser großartige Fachmann muss ja wohl alles von Null an neu lernen. Immerhin, Steuern erhöhen kann er schon - offenbar wusste er im Wahlkampf noch gar nicht, was das ist, da er so etwas ja ausgeschlossen hatte.

  14. ashanyan (kein Partner)
    20. Januar 2014 07:19

    1990 nach der Auflösung des Ostblocks war ich der Meinung, "wir" hätten gewonnen. Die Demokratie, der Rechtsstaat und die Marktwirtschaft.

    Ich habe mich geirrt.

  15. heartofstone (kein Partner)
    20. Januar 2014 01:57

    Passend zum Thema

    Griechisches Gericht kippt Lohnkürzungen bei Militärs

    Das höchste griechische Verwaltungsgericht hat einem Medienbericht zufolge Lohnkürzungen bei einigen Staatsbediensteten zurückgenommen. Alle seit August 2012 vorgenommenen Streichungen bei den Gehältern von Militärangehörigen, Polizisten und Feuerwehrleuten seien verfassungswidrig, berichtete der staatliche griechische Rundfunk gestern zu dem Richterspruch.

    Das Finanzministerium in Athen wollte sich auf dpa-Anfrage nicht zu dem Bericht äußern. Die Regierung wolle zunächst abwarten, bis der Gerichtsbeschluss offiziell veröffentlicht wird, sagte ein Mitarbeiter des Ministeriums.

    Die griechische Regierung hatte im August 2012 im Zuge ihrer Sparmaßnahmen die Gehälter der Militärs und der Sicherheitskräfte zwischen 2,2 Prozent und 20 Prozent gekürzt. Dagegen klagten die Gewerkschaften der Betroffenen. Im Gegenzug für internationale Hilfen in Höhe von bislang 240 Milliarden Euro hat sich Griechenland zu einem strikten Sparkurs verpflichtet.

  16. Gegen Täuschung und arglistiges Verschweigen
    19. Januar 2014 18:40

    Zur Notiz Dr. Unterbergers "Das Privateigentum ist abgeschafft" möchte ich ergänzen:
    Behauptung: DER MITTELSTAND WIRD ABGESCHAFFT:
    Beweis ist ist nachfolgender Kommentar, den ich vor einem Jahr, am 31. Dezember 2012 zu Dr. Unterbergers damaliger Notiz „Die Bilanz der Dinge am Rande eines Jahres schrieb, und dessen Kopie nochmals nachfolgend, nun aber um eine Zeile für 2013 erweitert nochmals gebracht wird:
    ---------------------------------------
    Seit 2004 sind nachweislich die Nettoeinkünfte einer großen Pensionistengruppe nicht nur durch die Inflation geschmälert worden, sondern sie wurden sogar nominell gekürzt. Wenn in Griechenland Pensionen gekürzt werden, liest man dies in allen österreichischen Zeitungen.
    Da aber bisher nirgends eine solche Tabelle für Österreich zu finden ist , will ich diesem Mangel abhelfen.
    Nun das Zitat mein Kommentars vom 31. Dezember 2012, ergänzt um die Zeile „2013 3379,26“:
    -----------------------------------------------
    „Zur „Bilanz der Dinge am Rande eines Jahres“ von Dr. Unterberger mein Beitrag:
    In der schönen neuen Welt ist es „in“ geworden sich zu „Outen“. Ich möchte mich diesem Trend anschließen und mich als
    BETROGENER ASVG - UND PENSIONKASSEN - PENSIONIST
    outen:
    Während meiner vielen Berufsjahre, war ich in Forschung und Entwicklung einer internationalen Firma anfangs als Mitarbeiter bzw. später als Führungskraft tätig. Ich beziehe eine ASVG-Pension und - da die Firma mit mir ursprünglich einen Pensionsvertrag als Führungskraft geschlossen hatte, der am Ende des 20. Jahrhunderts „freiwillig“ (d. h. praktisch ohne Wahlmöglichkeit) in eine Pensionskasse übergeleitet wurde - auch eine Firmenpension. Ursprünglich sollte damit rund die Netto-Summe einer Pensionszahlung erreicht werden, wie sie in einer – von Verantwortung und Rang her vergleichbaren – Staatsstellung zutrifft.
    Tatsache ist, daß GEGEN TREU UND GLAUBEN, inzwischen die ZAHLUNGEN der PENSIONSKASSE mehrmals GEKÜRZT wurden und deshalb so inzwischen Kaufkraftverluste der Pensionskassenpension von ca. 40% eintraten. Die ASVG-Pension wurde geringfügig manchmal der Inflation „angepaßt“. Da mir der Umgang mit Computer und Internet vom Fach her leicht fällt, lade ich monatlich meine Bankdaten weitgehend automatisch auf meinen Computer und kann daher problemlos einen Überblick über die Netto Beträge von ASVG-Pension und Pensionskassen-Pension liefern:

    Jahr: Nettoeinkommen monatlich im Mittel
    (inklusive 13. Und 14.Zahlung)
    von ASVG und Pensionskasse €:
    2013 3379,26
    2012 3307,06
    2011 3381,51
    2010 3408,26
    2009 3330,64
    2008 3428,93
    2007 3402,54
    2008 3439,63
    2005 3380,64
    2004 3448,39
    Da in diesen Nettowerten bereits Steuerabschreibungen etc. berücksichtigt sind, deutet diese seit 2004 fallende Zahlenreihe der Netto-Gesamtpension auffällig darauf hin, daß auch die Regierung Computer benutzt. Dort dürften Beamte darauf achten, daß ehemalige in der Privatwirtschaft Tätige gerade so geschröpft werden, daß sie nicht zu Revolutionären werden. Als Stimmvieh wird man sie aber vermutlich für die „staatstragenden Parteien“ wohl nicht erhalten können.“
    --------------

  17. Anton Volpini
    19. Januar 2014 18:09

    Nordamerika wurde viel später von den Europäern "kultiviert" als Südamerika.
    Und trotzdem haben die Nordamerikaner sehr schnell und bis in die heutige Zeit die Südamerikaner wirtschaftlich bei weitem übertrumpft.

    Der Grund liegt im Bekenntnis zum unantastbarem Eigentum!
    Nur auf einem unantastbarem Eigentum läßt sich Rechtsstaatlichkeit aufbauen. Und Rechtsstaatlichkeit ist die Voraussetzung für Berechenbarkeit, und damit für eine prosperierende Wirtschaft. Und wirtschaftliche Prosperität ist die Grundlage für eine starke Volkswirtschaft.

    Das alles wird heute zunichte gemacht. Sowohl in Nordamerika als auch in Europa.

    Die Geldwirtschaft hat einen teuflischen Pakt mit der Politik geschlossen, und beide agieren abseits von menschlichen Bedürfnissen und mathematischen Regeln nur mehr für sich selber.
    Die Folge ist die Aufhebung des Eigentums und damit der Niedergang unserer Kulturen!

    • Riese35
      19. Januar 2014 22:03

      ****************!

    • oboam (kein Partner)
      20. Januar 2014 14:43

      Ein weiser Älterer der liebt konnte dies sehr viel kürzer fassen und ein damals noch junger Mose meißelte unter so wenigem auch dies:

      Ziemlich weit vorn drin.....

      Stehle nie !

      Und zum Schluß auch noch:

      Neide nie !

      PS.: Lügner versuchten daraus eine "Wissenschaft" zu machen ..... die nennen sich "Thelogen" und ihr Strecken der Gebote folgt nur einem Ziel: Dienst an der Lüge. .... denn - und da klinkt der Teufel ein -, "was ist mit all den Dingen die nicht aufgezählt worden sind?" in den "kunst""reich" geheuchelten Langversionen.

    • oboam (kein Partner)
      20. Januar 2014 19:15

      Ziemlich weit vorn drin.... auf Tafel 2 !

      Das hätte da noch hingehört.

    • Anton Volpini
      20. Januar 2014 19:20

      Es nützt die beste Arbeitsmoral nichts, wenn die Rahmenbedingungen der rechtstaatlichen Freiheit die Grundlagen dafür nicht schaffen, Herbert Richter.
      Das braucht man auch nicht mit "genetischem Arbeitseifer" begründen, Beispiele dafür gibt es in den kommunistischen Regimen des 20. Jahrhundert genug.

      Und übrigens, ich habe in Californien eineinthalb Jahre mit 40 Mexikanern zusammengearbeitet, und kann Ihnen bestätigen, daß sie hervorragende Leistung erbracht haben. Trotz des relativ geringen Lohns, mit dem sie bezahlt wurden.

  18. Brigitte Imb
    19. Januar 2014 17:44

    OT

    Sehen Sie wie realitätsfern Politiker agieren. Da schätzt doch Eugen Freund das Arbeiter-Gehalt auf "ungefähr 3000 Euro".
    Wo hat dieser Mann bis jetzt gelebt, im Schlaraffenland?

    http://diepresse.com/home/politik/eu/1550739/Freund-schaetzt-ArbeiterGehalt-auf-ungefaehr-3000-Euro?_vl_backlink=/home/index.do

    • Politicus1
      19. Januar 2014 17:51

      vielleicht beim ORF ..?

    • Brigitte Imb
      19. Januar 2014 18:00

      Ja natürlich, da hat er ja hauptsächlich auf außenpolitische Belange geachtet, da kann leicht einmal der Blick auf die normale innenpolitische Situation - v.a. die der normalen Bürger - übersehen werden.

    • Siri
      19. Januar 2014 20:16

      ich ihnen sagen, wo der Mann bisher gearbeitet hat: in einer geschützten linken Werkstätte namens ORF!

    • Elisabeth Mudra
      19. Januar 2014 20:49

      Und die "Krone" belobhudelt diesen frechen Abkassierer und Linksfanatiker, daß es nur so eine Art hat. Und die ÖVP schaut dümmlich in die Röhre, weil sie gar nicht versteht, was Thema ist. Mein Trost: Am Sonntag sind eh alle Lügen-Blattln gratis.

    • Undine
      19. Januar 2014 21:09

      Vielleicht hat sich der Häupl zu früh so gefreut über den Coup, ein so bekanntes Gesicht wie den "ORF-Freund" als Spitzenkandidaten zu finden. Er meinte ja strahlend, daß Eugen Freund so einen hohen Bekanntheitsgrad habe---dank ORF.

      Freuen würde es mich, wenn sich die Roten verkalkuliert hätten---der erzlinke ORF-Kollege Pepi Broukal hat sich ja auch einst etwas zu früh auf einem Ministersessel gesehen und ist mittlerweile in der Bedeutungslosigkeit versunken. So viel zum Bekanntheitsgrad via SPÖ-dominiertem ORF.

    • Brigitte Imb
      19. Januar 2014 21:10

      Die sozialistische Gerechtigkeitspartei und ihre Spitzenvertreter orientieren sich offenbar nicht mehr am Arbeiter, anders kann ich mir dieses Wissensdefizit nicht erklären. Vielleicht dient die neue Klientel der Gerechtigkeitspartei als Ausgangspunkt; immer wieder kann man über die üppige Sozialhilfe der Bereicherer lesen, die desöfteren die kolportierten 3000€ weit überschreitet.

    • brechstange
      20. Januar 2014 09:04

      Er wird aber sehr gut gepusht in den Mainstreammedien, der Herr Freund.

      Aber er kann ja nichts dafür, dass die Arbeiter so wenig verdienen. Also dieser Herr ist sehr seicht, wenn das ein Stronachianer von sich gibt, dann würde es Feuer geben, wie seichter Tiefflieger, nur wollen, etc.

    • kaffka (kein Partner)
      20. Januar 2014 16:35

      Brigitte Imb
      19. Januar 2014 17:44

      Die Antwort au Ihre Frage:

      Ja er lebte im ..."Affenland Österreich" so wie Sie und ich auch.

      Und diese Affen tun nichts dagegen.

      und jetzt hatt der Oberaffe einen dämlichen Affen in die Schlacht geschickt und hofft, dass die anderen dämlichen Affen ihne wählen werden, weil er so intensiv affig war, dass ihn die anderen Affen lieb haben müssen!

      uNd wenn er dann auf die Nase fällt (Wie der Broukal und der Martin) ist er selber schuld und wird abserviert.
      Der Oberaffe ist aus dem Schussfeld.

  19. Josef Maierhofer
    19. Januar 2014 17:32

    Ich habe mein Leben bereits angepasst an diese Situation.

    Große Ersparnisse gibt es nicht, daher kann man auch nicht allzu viel verlieren, gekauft wird, was ich benötige und nicht, was ich sehe. TV habe ich nicht, daher sehe ich auch keine Konsumwerbung und auch sonst die 'Elite' nicht.

    Eines möchte ich aber schon noch ergänzen: Es zahlen das nicht nur Sparer, Steuerzahler, arbeitende Menschen also, sondern auch Pensionisten. Meine Pensionen wird in 15 Jahren nur noch die Hälfte des heutigen Wertes haben.

    • Cotopaxi
      19. Januar 2014 17:40

      Pensionen verlieren zur Zeit jährlich etwa 2,1% an Wert. Dieser Wertverlust ist auch eine Art Pensionsreform.

    • cmh (kein Partner)
      20. Januar 2014 11:52

      Dabei ist die Werbung doch das Beste, was der ORF sendet.

      Ehrlich!

  20. Wertkonservativer
    19. Januar 2014 17:28

    Werte @ mischu,

    also ich finde wirklich nicht, dass wir auf den finstersten Kommunismus zusteuern!
    Wir sind doch eigentlich mitten im aktuellen Kapitalismus befangen, leiden zwar ein wenig an seinen "Unarten", leben aber doch noch ganz angenehm von den "Segnungen" der immer noch sozialen Marktwirtschaft!
    Vielleicht übertreiben Sie hier ein wenig, um auf gewisse Tendenzen hinzuweisen, oder?
    Kommunismus kann ich armer Wertkonservativer jedenfalls in unserer Weltgegend gottseidank noch keinen erkennen!

    Freundliche Grüße,

    Gerhard Michler

    • Wertkonservativer
      19. Januar 2014 17:42

      Bitte um Entschuldigung, doch ich wollte diese paar Zeilen wirklich nur als Replik zum Beitrag @mischu bringen.
      Leider passiert mir diese "Fehlschaltung" nicht zum ersten Mal!
      Nochmasl: tut leid, war keinesfalls Absicht!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Gerhard Pascher
      19. Januar 2014 17:47

      WK:
      Wenn man bei einem Subkommentar nicht stark genug auf das ROTE Wort "Antworten" klickt und wartet, bis sich ein neues weißes Fenster öffnet, dann wird der neue Text im - gleich aussehenden - weißen Fenster vom System als NEUER KOMMENTAR gewertet und ganz oben hingestellt. So ist es eben bei Ihrem Beitrag geschehen.
      Leider kann man dies - wie bei manchen anderen Foren - nachträglich nicht mehr korrigieren. Besonders häufig kommt dies auch beim Antworten eines Subkommentares des zum Hauptthema angeführten ersten Beitrages vor, denn dann sind beide weißen Fenster ganz unten und man muss sich durch andere Gegebenheiten vom "richtigen" weißen Fenster überzeugen.

      Dies stellt keine oberlehrerhafte Belehrung dar, sondern gilt als Hinweis zur Vermeidung solcher Missgeschicke, welche vereinzelt auch bei anderen Partnern vorkommen.

    • Wertkonservativer
      19. Januar 2014 18:28

      Herzlichen Dank, lieber Herr Pascher, für Ihre Klarstellung, die wohl auch für andere unfreiwillige "Sünder" in Hinkunft beachtenswert sein wird!

      Liebe Grüße,

      Gerhard Michler

    • cmh (kein Partner)
      20. Januar 2014 11:56

      Bei der Gelegenheit könnte der Programmierer den Zeichenzähler auch bei Subkommentaren zum laufen bringen.

  21. Gerhard Pascher
    19. Januar 2014 16:26

    Privateigentum? Laut der christlichen Bibel sind wir ohnehin nur "Verwalter" der von uns anvertrauten oder erworbenen Güter. Wir könnten sie gegebenenfalls an unsere Nachkommen weitergeben, denn wie man so schön sagt: "Das letzte Hemd hat keine Taschen".
    Nun versuchen die die rot-grünen Regierenden (sogar mit zögernder Hilfe der Schwarzen) uns alles wegzunehmen, selbst zu verwalten und zu nivellieren. Vergessen wird dabei ganz, dass der Fortschritt der letzten Jahrhunderte nur durch individuellen Fleiß und persönlicher Initiativen einzelner Leute entstanden ist und durch die jetzigen Methoden künftig völlig unterdrückt wird.

    Kürzlich wurde wieder Christian Felber im Fernsehen gelobt, der Mitbegründer von Attac Österreich und Forderer für eine sog. Gemeinwohl-Ökonomie. Derzeit kurvt er wieder durch Österreich und Deutschland, um für seine Ideen zu werben. Wer noch nicht darüber Bescheid weiß, kann morgen Montag um 07,20 Uhr (und eine Woche später zur gleichen Zeit) im WDR-Fernsehen einen 30-Minuten-Beitrag "Wir sind Demokratie" ansehen. Wenn man sich mit seinen Ausführungen näher auseinandersetzt, dann kann man nur sagen: Gute Nacht, freie Wirtschaft!

    • La Rochefoucauld
      19. Januar 2014 16:48

      Leider. Der Typ ist lupenreiner Kommunist und fast alle fallen darauf herein. Alle seine Vorschläge laufen im Endeffekt darauf hinaus, dass "irgendein Entscheidungsgremium" dann bestimmen wird, wie das Vermögen sozial gerecht aufgeteilt wird. Gute Nacht Freiheit. Selbst bei Vorträgen an der WU werden seine Vorträge mit heftigem Beifall akklamiert.

    • Gerhard Pascher
      19. Januar 2014 17:30

      Bonsoir monsieur La Rochefoucauld,
      ich weiß zwar nicht, ob Sie Nachfahre des gleichnamigen französischen Politikers bzw. Adeligen oder Kardinals sind, aber ich muss Ihnen doch ehrfurchtsvoll widersprechen. Christian Felber vertritt doch die Ideale der rot-grünen Bewegung, denn sonst würde er doch nicht im deutschsprachigen Raum so herumgereicht und von vielen Zeitungen (siehe: http://www.christian-felber.at/artikel.php ) Raum für seine Ergüsse bekommen. Neben den von Ihnen erwähnten Vorträgen an der WU Wien darf er auch die Studenten der Uni Wien mit seinen Gedanken "beeinflussen".

    • La Rochefoucauld
      19. Januar 2014 18:36

      Sehe keinen Widerspruch. Kommunist, Sozialist, alles Kollektivisten, die in unsere Börsen greifen.

    • cmh (kein Partner)
      20. Januar 2014 11:55

      Das letzte Hemd hätte keine Taschen? Von wegen.

      Es gibt eine Art, doch etwas mitzunehmen: Schulden machen.

  22. Cotopaxi
    19. Januar 2014 15:53

    o.T.

    Mir ist noch sein engagierter Expertenbeitrag in Erinnerung, als man im österr. Parlament ein Hearing zum ESM veranstaltete.

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/1550727/EuroSkeptiker-Wilhelm-Hankel-gestorben?_vl_backlink=/home/index.do

    • brechstange
      19. Januar 2014 16:15

      Ein Kämpfer und Vorbild war er der Prof. Hankel. Er hat ein Währungsmodell ausgearbeitet, das in die Geschichte eingehen wird.
      R.I.P Herr Professor.

  23. Undine
    19. Januar 2014 14:46

    OT---aber ich stolperte bei der Lektüre eines Artikels in der "Presse" über einen Satz: Das Thema lautet:

    "DDR verkaufte das BLUT von HÄFTLINGEN in den Westen"

    http://diepresse.com/home/politik/zeitgeschichte/1545918/DDR-verkaufte-Blut-von-Haeftlingen-in-den-Westen -

    ............................................................................

    Berlin. DEVISEN vom KLASSENFEIND mussten her, um jeden moralischen Preis: Das war die unausgesprochene Parole in der fast schon bankrotten DDR-Diktatur. Um den real existierenden Kommunismus mit Geld aus dem Westen vor dem Konkurs zu retten, war dem Regime in Ostberlin in den 1980er-Jahren so manches recht. Das aber hätten ihm auch viele seiner Opfer nicht zugetraut: In den Gefängnissen Gräfentonna in Thüringen und Waldheim in Sachsen wurden Häftlinge zum Aderlass gezwungen, fand nun ein Historiker im Auftrag der Stasi-Unterlagenbehörde heraus. Die lukrativen Blutbeutel landeten über einen Schweizer Zwischenhändler in Bayern.........

    „Nähen bis zum Umfallen“

    Aldi kaufte günstige Strumpfhosen von einem Kombinat, das sich Arbeitskräfte aus dem berüchtigten Frauengefängnis Hoheneck holte. Eine politische Gefangene von damals erinnert sich im „Report Mainz“ an die „menschenverachtende Sklavenarbeit“: „Bis zum Umfallen“ habe sie nähen müssen, an sieben Tagen der Woche. 1400 Stück täglich, die dreifache Menge einer normalen Arbeiterin. Wer das nicht schaffte, wurde bestraft. Als sich die Frau nach ihrer Freilassung in die BRD retten konnte, erkannte sie in Aldi-Regalen schockiert die ihr allzu bekannten Nylons. Heute fühlt sie sich „körperlich kaputt“ und frustriert darüber, dass der Westen aus ihrem Leiden „Profit geschlagen“ habe.

    ..............................................................

    Dieser letzte Satz war es, der mich nachdenklich stimmte: Diese Frau warf nicht etwa den Urhebern dieses Unrechts, nämlich den Machthabern des menschenverachtenden Regimes, die um JEDEN Preis ihr korruptes System retten wollten, diese AUSBEUTUNG vor, sondern dem Westen, der diese Produkte gegen gutes Geld kaufte! Ich kann doch nicht in erster Linie den (gutgläubigen) Käufer verurteilen, sondern denjenigen, der verschwieg, woher die Ware stammte. Oder sehe ich das falsch?

  24. Politicus1
    19. Januar 2014 14:09

    OT: ist es das, worüber sich die Schwulen so aufregen und ein Boykott in Schotschi wollen?:
    Gerade in der PRESSE gelesen:
    "Das russische Gesetz, das Propaganda für Homosexualität unter Minderjährigen verbietet,..."

    Der böse Putin verbietet doch glatt das Kindavazahn!

    • Politicus1
      19. Januar 2014 16:41

      Denkt nur noch Putin normal?
      Seine Reaktion auf die Boykottierer:
      "Er wies zudem erneut Kritik an den jüngsten russischen Gesetzen zurück, die Homosexuelle gegen sich gerichtet sehen. Verboten seien in Russland nicht homosexuelle Kontakte, sondern NUR die Werbung dafür unter MINDERjährigen, betonte Putin."

      Da hat die Schwulenlobby hat wieder einmal gute Arbeit geleistet und viele im Westenfallen ihnen darauf herein ...

    • Riese35
      19. Januar 2014 22:45

      @Politicus1: *****************!

      Vieles, was man Rußland und Putin vorwirft, trifft ohne viel Änderung auf Österreich zu. Bei uns wird es nur nicht thematisiert. Putin ist wahrscheinlich einer der wenigen Staatsmänner auf der ganzen Welt. Siehe z.B. Rußlands Haltung im Syrienkonflikt, die die einzig vernünftige ist, wie sich jetzt herausgestellt hat.

      Jene, die sich z.B. wegen der Bestrafung von Pussy Riot aufregen, sollen sich einmal überlegen, was in Österreich passierte, träten Mädels auf diese Weise in einer Synagoge oder einer Moschee auf. Wegen viel geringerer Delikte hagelt es bei uns schon saftige Strafen, wenn eine Religionsgemeinschaft herabgewürdigt oder verächtlich gemacht wird, oder jemand sich respektlos gegen sie benimmt, solange es sich nur nicht um das Christentum handelt.

  25. Cotopaxi
    19. Januar 2014 13:09

    o.T.

    Der tägliche Wahnsinn in Wien: Messerattacke und Schießerei.

    http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/art23652,976069

    http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/art23652,976112

    Hände falten und Gosch'n halten? ;-)

    • Undine
      19. Januar 2014 14:07

      @Cotopaxi

      Danke für die Informationen, die uns die Medien konsequent verschweigen!

      "Samstagabend herrschte in Wien-Brigittenau (hier am Friedrich-Engels-Platz) Ausnahmezustand."

      Nur so nebenbei: Warum heißt ein Platz in Wien immer noch FRIEDRICH ENGELS-PLATZ! Wäre dieser Platz nicht ein Anwärter für eine Namensänderung---oder hängt man im tiefroten Wien noch immer des Co. von Marx' Lehre an?

    • Riese35
      19. Januar 2014 15:43

      @Undine: Guter Vorschlag. Dieser Platz hat heute einen sehr belasteten Namen. Das sollte geändert werden. Wie wäre es mit "Kaiser-Platz"?

    • Cotopaxi
      19. Januar 2014 15:50

      Oder Otto-von-Habsburg-Platz?

    • Cotopaxi
      19. Januar 2014 16:29

      Dass in Wien angeblich auch schon Polizeiautos angezündet werden, konnte ich den Systemmedien bisher nicht entnehmen. Weit haben wir es gebracht! ;-)

      https://linksunten.indymedia.org/de/node/103610

  26. Yoshinori Sakai
    19. Januar 2014 12:55

    Welches Spiel spielt die deutsche Bundesbank und Bundesbankchef Jens Weidmann:

    Bundesbank fällt deutschen Sparern in den Rücken

    Bundesbank-Chef Jens Weidmann setzt einen Kontrapunkt zum Lamento über Niedrigzinsen – es gebe keine Diskriminierung der deutschen Sparer. Derweil könnten sogar noch niedrigere Sätze drohen.


    Link: http://www.welt.de/finanzen/article121870054/Bundesbank-faellt-deutschen-Sparern-in-den-Ruecken.html

    EZB-Präsident ärgert sich über Kritik aus Deutschland

    " .... Und mit Bundesbank-Präsident Weidmann versteht sich Draghi besser."

    Link: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/geldpolitik-ezb-praesident-aergert-sich-ueber-kritik-aus-deutschland-12729616.html

  27. Jewgeni Gorowikow
    19. Januar 2014 12:49

    Und das Gold der Österr. Nationalbank? Wo ist es? Keiner getraut sich zu fragen, keiner gibt Auskunft und keiner weiß es.

    Das ist wahrscheinlich schon zum x-ten Mal hergeborgt worden, so nach dem Motto: Die Ö.N.B. borgt es Franz, Franz borgt es an Wolfgang, Wolfgang borgt es an Monika, Monika borgt es an Helmut, Helmut borgt es an Claudia usw. usw.

    Und die Ö.N.B. stellt sich dann hin und erklärt dass das Ganze ein Riesengeschäft für die Steuerzahler ist und sie froh sein sollen ... usw. usf.

    Ich bin froh dass in unserem Nachbarland Deutschland die Diskussion in vollem Gange ist - und warum schwappt genau diese Diskussion nicht auf Ö. über so wie es bei allen anderen deutschen Themen der Fall ist? - Sind unsere Medien schon zu gut geschmiert?

    http://www.welt.de/wirtschaft/article123988843/Die-ganze-Wahrheit-ueber-das-Gold-der-Bundesbank.html

    • Verdi (kein Partner)
      20. Januar 2014 11:48

      Schon aus 2011
      Unser Gold soll zurück nach Österreich
      Die Österreichische Nationalbank hat sich bisher geweigert, auch nur die leiseste Auskunft über den Verbleib der heimischen Goldreserven zu geben. Unterstützung fand Gouverneur Nowotny bei Finanzminister Josef Pröll, den das auch nicht besonders zu interessieren scheint. Die FPÖ versucht jetzt mit einem Antrag im Nationalrat, der Sache auf den Grund zu gehen. Er wurde dem Finanzausschuss zugewiesen.

      FPÖ-Nationalrat Gerhard Deimek fordert angesichts der Verwirrspiels, ob unser Gold nun in Amerika, in Europa oder sonstwo lagert, ganz klar den (Rück-)Transport nach Österreich. Der Antrag lautet daher:

      Die Bundesregierung und insbesondere der zuständige Bundesminister für Finanzen werden aufgefordert, alle nötigen Schritte in die Wege zu leiten, sämtliche im Eigentum der Österreichischen Nationalbank befindliche Goldbestände auf das Hoheitsgebiet der Republik Österreich zu transferieren, den staatlichen Goldschatz nicht weiter zu verringern sowie entsprechend international üblicher Sicherheitsnormen dauerhaft auf österreichischem Hoheitsgebiert zu verwahren.
      http://www.unzensuriert.at/content/003994-Unser-Gold-soll-zurueck-nach-Oesterreich

    • Verdi (kein Partner)
      20. Januar 2014 11:49

      Noch dazu:
      Ewald Nowotny ist Mitglied der Trilateralen Kommission
      Nationalbank-Gouverneur Ewald Nowotny ist einer der mächtigsten Männer des Landes. Möglicherweise mächtiger, als man in Österreich gemeinhin denkt. Schließlich sind Propheten im eigenen Land nichts wert, wie ein Spruchwort sagt. In internationaleren Gefilden scheint man die Macht des Notenbankers erkannt zu haben. Nicht umsonst darf er sich rühmen, Mitglied der von David Rockefeller gegründeten "Trilateralen" Kommission zu sein. Eine elitäre Vereinigung, die aus nachvollziehbaren Gründen mancherlei Spekulationen nährt.

      Rockefellers Recken und rote Genossen

      Das Bilderbergertreffen sorgt regelmäßig für ..
      http://www.unzensuriert.at/content/0014612-Ewald-Nowotny-ist-Mitglied-der-Trilateralen-Kommission

  28. Freak77
    19. Januar 2014 12:34

    Der Frosch schwimmt zunächst im kalten Wasser zufrieden in einem Topf. Der Topf wird auf die Herdplatte gestellt und auf Stufe 1 ganz langsam erwärmt.

    Zunächst merkt der Frosch nichts davon und schwimmt unbeeindruckt weiter. Als er merkt dass das Wasser schon viel zu heiß ist, ist es für ihn zu spät. Er muss sterben.


    = Das berühmte Gleichnis vom gekochten Frosch der ohne dass er es zunächst bemerkte in eine tödliche Falle gelockt wurde - das ist mir zum heutigen obigen Artikel von Dr. Unterberger zuerst eingefallen.

    Näheres zu diesem Frosch-Gleichnis (in Wikipedia leider nicht auf Deutsch):

    http://en.wikipedia.org/wiki/Boiling_frog

  29. dssm
    19. Januar 2014 11:12

    Wer soll es denn sonst zahlen? Aber die Mehrheit der Wähler will dies so. Auch nach all den Vertragsbrüchen hat sich im Wählerverhalten absolut nichts geändert.

    Dies dürfte daran liegen, daß Sparsamkeit, Fleiß, Ehrlichkeit und Anstand heute negativ besetzt sind. Wer einen Vertrag bricht, der ist der Gute, wer eine gemachte Zusage einhält wird als Trottel betrachtet.

    Wer etwas leistet wird schnell an die Pflichten erinnert, wer nichts tut, der hat nur Rechte. In dieser Logik ist die Enteignung der Sparer (als erster Schritt) selbstverständlich. Denn hat der Mensch erst seine Ersparnisse verloren, so wird er schnell ein vom Staat und seinen Schergen umsorgtes Menschlein, denn nun ist er ein Bettler und als solcher in unserer Gesellschaft ein wertvolles Mitglied.

  30. perseus
  31. perseus
    19. Januar 2014 10:42

    Der Markt, wäre er frei hätte sich längst die Freiheit genommen, die staatlichen Verschuldungsexzesse zu beenden; die Zinsen wären, würden sie nicht vom Staat (der Nationalbank zusammen mit der EZB) festgelegt, längst bei 6-8% oder darüber! Der österreichische Staat würde so statt 8,3 Mrd. € 83 oder mehr Mrd. € für Zinsen aufwenden müssen, was nicht möglich wäre; die Staatsverschuldung wäre dann eben nicht wie jetzt bei 235 Mrd.€ sondern weit darunter und die Sparer würden mehr verdienen, weil die Zinsen höher wären.

    Natürlich alles eine Utopie, weil das nie so kommen wird. Der österreichische Staat ist von den Maßnahmen der Nationalbank (=EZB) abhängig.

    Gerade in diesem Zusammenhang finde ich das Zitat aus der Rede des deutschen Bundespräsidenten Joachim Gauck aus der FAZ so gut:
    „Bundespräsident Joachim Gauck hat mehr wirtschaftlichen Wettbewerb und Eigeninitiative in Deutschland gefordert. Gleichzeitig müsse es aber auch mehr Chancengleichheit geben. Vorbehalten gegen Marktwirtschaft und Liberalismus müsse entgegengetreten werden, denn freier Markt und freier Wettbewerb seien die Eckpfeiler der Demokratie, sagte Gauck in einer wirtschaftspolitischen Grundsatzrede. Freiheit in der Gesellschaft und Freiheit in der Wirtschaft gehörten zusammen.

    Gauck rief die Deutschen auf, mehr Mut zum Wettbewerb zu haben. "Ungerechtigkeit gedeiht nämlich gerade dort, wo Wettbewerb eingeschränkt wird, durch Protektionismus, Korruption oder staatlich verfügte Rücksichtnahme auf Einzelinteressen", sagte Gauck.“

    So was werden wir in Österreich nie zu hören bekommen, mangels Niveau des politischen Peronals; oder können Sie sich vorstellen, dass Heinz Fischer so was sagt? Oder Spindelegger? Oder Faymann?

    Wir werden warten müssen, bis der Karren mitsamt Politik und EZB an die Wand fährt.

    Und was kommt danach?

  32. Wertkonservativer
    19. Januar 2014 08:07

    "Arbeiten und beten"

    ist meine Devise als Christ seit Jugendzeiten!

    Durch eigene Arbeit schafft man sich zumindest das Nötigste, um selbstbestimmt seine Familie und sich erhalten zu können!
    Alles, was darüberhinaus um uns und in der Welt geschieht, ist mit unseren bescheidenen Kräften kaum bis gar nicht beeinflussbar. Versuchen kann man ja manches, doch - seien wir ehrlich - die großen Dinge und Veränderungen in der Welt nehmen ihren Lauf, ob wir sie nun goutieren oder auch nicht!
    Und beten?
    Für die, die das Beten nicht verlernt haben, ist Beten eine Quelle der Ruhe, der Einkehr und Kontemplation, wichtig in unserer wahrlich wirren Zeit: Seelenhygiene!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Anton Volpini
      19. Januar 2014 09:03

      Ora labora et lege.
      Hl. Benedictus

    • Cotopaxi
      19. Januar 2014 09:57

      Hände falten, Gosch'n halten? ;-)

    • Wertkonservativer
      19. Januar 2014 10:03

      @ Cotopaxi:

      von Ihnen war wahrlich nichts anderes zu erwarten!
      Geht's nicht auch ein wenig anders?

    • machmuss verschiebnix
      19. Januar 2014 11:33

      » ... doch - seien wir ehrlich - die großen Dinge und Veränderungen in der Welt
      nehmen ihren Lauf ... «

      So ist es, Hr. Michler - nicht umsonst heißt es:
      " ..er lenkt ihre Herzen so, daß sie seinen Willen tun .."

      .

    • Lieber Augustin
      19. Januar 2014 17:42

      Bet' Kinderl bet'!
      Morgen kommt der Schwed!
      Morgen kommt der Oxenstierna,
      wird dem Kinderl beten lerna!

      (Seelenhygiene im dreißigjährigen Krieg)

  33. Peter Brauneis
    19. Januar 2014 06:40

    "…fährt man ja keineswegs zum billigen Einkaufen nach Italien".

    Ja, aber auch nicht mehr nach Ungarn. Dort greift die Machtübergabe an multinationale Konzerne (Tesco, Rewe, Spar, Lidl, Aldi usw) durch das sozialistische Nach-KP-Regime dank EU-Lobbyisten noch effektiver. Schokolade, Kaffee, Zucker und vieles mehr sind teurer als bei uns (und vor allem in Deutschland) und steigern so die Profite der geschäftstüchtigen US-Ostküste. Wer also in Ungarn nahe der Grenze wohnt, kauft in Österreich. All dieses bei Mindestrenten um monatlich 200 (!) Euro .

    Angesichts dessen mag der von niemandem gewählte EU-Bonze José Barroso weiter vor sich hingrunzen. Des Beifalls von Karas, Swoboda und Buchhändler-Schulz ist er eh sicher. Seine Barolo-Privilegien stimmen und halbwüchsiges Entzücken für Mao-Ze-Dong-Massenmorde beschweigen alle artig und brav. Auch ein Herr Kurz. Doch ich bin sicher: Dieser Intelligenzler weiß gar nicht, was hier das Thema ist.

    .

    • Elisabeth Mudra
      20. Januar 2014 13:54

      @ Herbert Richter

      Der wertkonservative Herr schreibt bisweilen durchaus Berührendes. Doch sind manch unkritische Lobhudeleien - etwa für den Langzeit-Studiosus i.R. - peinlich.

      Den Lauf der VP Richtung Bedeutungslosigkeit hält weder Ochs noch Esel auf (© SED-Honecker). Nur nebenbei: Mit diesem Namen kann der frischgebackene Herr Minister sicher nix anfangen. Dieses Wissen ginge über Geilomobil-Kunde ja ein bissl hinaus.

  34. brechstange
    19. Januar 2014 05:59

    Das ist das was man nicht sieht.

    Wenn man es spürt, gibt es bestimmt "Täter". Dafür sorgen die gekauften Medien und PR-Agenturen.

    • dssm
      19. Januar 2014 11:24

      “Täter”
      Das letzte Mal waren es die Juden, momentan läuft die Propaganda gegen die bösen Kapitalisten, es werden wohl die kleinen Unternehmer sein, welche man über die Klinge springen lässt, denn die grösseren Unternehmer sind ja ohnehin schon beim Abwandern.

      Die Politiker haben auch schon die rechtlichen Grundlagen geschaffen, denn kein Unternehmer kann sich an die widersprüchlichen, unleserlichen und allenthalben uminterpretierten Gesetze halten. Damit ist jeder Unternehmer automatisch ein Krimineller und bei Bedarf kann man dann auf die Steuerhinterzieher (weil die Dokumentation beim Export defacto nicht mehr zu erfüllen ist), Sozialabgabenhinterzieher (weil gerade diese Gesetze vollkommen unleserlich sind), Menschenschinder (weil die Arbeitszeitregelungen vollkommen wirklichkeitsfremd sind) hindeuten. Die veröffentliche Meinung macht da ja jetzt schon fleißig mit.

    • fenstergucker
      19. Januar 2014 12:35

      Und nicht zu vergessen, die "pösen" Banken, die zwar gut genug als Mittel zum Zweck für die enorme Staatsverschuldung waren, aber jetzt überraschenderweise auf Rückzahlung der Kredite bestehen!

    • Verdi (kein Partner)
      20. Januar 2014 13:39

      fenstergucker
      Wenn die Banken wenigstens echtes Geld verleihen würden, aber diese int. Banken drucken nur Geld, Geld welches vorher nie existierte. Heute genügt dazu ein Tastendruck (Giralgeld bzw. virtuelles Scheingeld ohne Seriennummern). Man erzählt uns, dass die Banken das Geld der Sparer verleihen. Das ist eine glatte Lüge.
      Aber informieren sie sich selbst:
      http://www.kreditopferhilfe.net/docs/Gutachten_Giralgeldschoepfung.pdf

  35. Schani
    19. Januar 2014 05:13

    Privateigentum? Das gab es in Österreich noch nie! Warum sollte man denn ansonsten Schutzgelder in Form von Grundsteuern zahlen müssen?
    Prof. Kirchof ist ein großartger Mann! Ich kann mich noch bestens an seine Festrede auf dem Kommers in München anläßlich des 150-jährigen Bestehens des (Ö)CV erinnern - er erntete dafür tobenden Applaus. In dieser Rede sprach er über Verantwortung und FREIHEIT!

  36. Markus Theiner
    19. Januar 2014 04:27

    "Einst war jedem Bürger als Grundrecht garantiert, dass ihm sein Finanzkapital jährlich einen Ertrag bringe."

    Äh...in welcher Grundrechtscharta soll das stehen? Vermutlich in der gleichen, die jedem Bürger als Grundrecht garantiert, dass ihm seine Solarpaneele jährliche Gewinne abwerfen.

    Der liberale bzw. marktwirtschaftliche Ansatz müsste eigentlich ganz anders aussehen. Zinsen müssten sich nach Angebot (Sparguthaben) und Nachfrage (Kreditbedarf) plus kalkulatorischer Aufschlag (Risikoabdeckung) richten, nicht nach politischer Steuerung.
    Wer Grundrechte auf Zinsgewinne vertritt will aber gerade politische Steuerung der Zinsen. Nur eben anders als sie derzeit praktiziert wird.
    Die Meinung kann man natürlich vertreten. Derartige staatliche Garantien als "Kernidee des Privateigentums" zu bezeichnen finde ich aber etwas skurril.

    Ganz anders sieht die Sache natürlich aus, wenn nicht etwa die fehlende Garantie auf Zinsgewinne durch den Staat, sondern die aktive Zinsverlustpolitik als Problem bezeichnet wird. Dann ist es aber völlig unverständlich warum man den ohnehin schon schwer entwerteten Begriff "Grundrecht" missbraucht.

    • brechstange
      19. Januar 2014 05:56

      Das ist verfassungsmäßig geregelt, dass bewusste Inflationierung gegen die Rechte der Geldeigentümer verstößt.
      Solarpanele sind Subventionen, die zur Lenkung aber auch zur Privilegisierung beitragen können.

  37. Pumuckl
    19. Januar 2014 03:42

    Der neue Caritas - Präsident Dr.Dr. Michael Landau sagte doch bei seinem Amtsantritt sinngemäß, ER WOLLE DIE SOLIDARITÄT INTERNATIONALISIEREN,also:

    AB MIT UNSEREM GELD IN DIE HERUNTERGEWIRTSCHFTEN LÄNDER und
    HER MIT DEREN SOZIALFÄLLEN IN UNSER SOZIALSYSTEM !

    Umverteilen, bis auf wenige Bonzen alle arm waren, war doch der Weg zu den Heilsverheißungen der DIKTATUREN DES PROLETARIATES.
    DER CARITASPRÄSIDENT FORDERT METHODEN DES REALEN SOZIALISMUS.

    Dr. Unterberger beschreibt uns nur frühe Auswirkungen solchen Bemühens.

    • hamburger zimmermann
      19. Januar 2014 08:03

      @ Pumuckl

      "Präsident Dr.Dr. Michael Landau".

      Ja, das ist was. Bei solch hohen Titeln und Funktionen zieht's mir gleich die nicht vorhandenen Hosenträger herunter. Hab ich Papst Franziskus ob seiner Bescheidenheits-Aufrufe vielleicht mißverstanden?

      .

    • Nestor 1937
      19. Januar 2014 09:54

      Weitere Titel

      Monsignore, Hochschulprofessor, Kanonikus (?)

    • Pumuckl
      19. Januar 2014 11:13

      Alleine schon in der Bergpredigt, aber darüber hinaus natürlich auch in den Evangelien ist m. E. soziales Wohlverhalten einzelner aber auch von Gesellschaften so klar beschrieben, DASS SÄKULARE GESLLSCHAFTSMODELLE ALLES FINDEN UM DARAUF AUFZUBAUEN, AUCH DIE EIGENVERANTWORTUNG !

      DAS CHRISTENTUM LINKS ZU ÜBERHOLEN,WIRD DEM SOZIALISMUS NICHT GELINGEN !

      An der bewußten Lüge welche Gleichheit verspricht, sind alle Sozialismen in der Vergangenheit gescheitert und werden auch in Zukunft scheitern.
      Ohne Eigenverantwortlchkeit jedes Bürgers keine Prosperität !

      LEIDER MÜSSEN WIR AUCH DIESE EU ALS PROJEKT DES INTERNATIONALEN SOZIALISMUS WAHRNEHMEN !

    • Pumuckl
      19. Januar 2014 11:21

      @ hamburger zimmermann @ Nestor 1937

      Titel und Ehrungen seien Michael Landau unbenommen, aber Parolen des internationalen Sozialismus ? Da bekomme ich wirklich Gänsehaut !

    • hamburger zimmermann
      19. Januar 2014 11:27

      @ Nestor 1937

      Arg, da muß sich dieser mediengeile Gutmensch ja Visitenkarten im Leporello-Format drucken lassen. Geht aber eh auf Kosten dümmlicher Caritas-Wohltäter.

    • Tullius Augustus
      19. Januar 2014 12:40

      @ Pumukl: Super erkannt: den Unterschied zwischen christlicher Einstellung sowie Verhalten und andererseits Sozialismus. *******************

  38. schreyvogel
    19. Januar 2014 01:42

    Die Sparer sind so gut wie erledigt, nach dem Zinsertrag wird man ihnen auch den angesparten Kapitalstock durch die bereits geplanten Vermögensteuern abnehmen, die mangels Zinserträgen die Substanz auffressen.

    Aber auch die Grund- und Hauseigentümer kommen auch bald dran: Alle Steuern werden bald statt vom Einheitswert vom "Verkehrswert" berechnet, was auf eine Vervielfachung hinausläuft. Noch heuer kommt dazu eine erheblich "Infrastrukturabgabe" der Gemeinde Wien.

    Und das ist erst der Anfang!

    • Politicus1
      19. Januar 2014 09:33

      und der Überschmäh kommt noch dazu!
      Die Grundsteuer wird nicht mehr den Betriebskosten zugerechnet werden dürfen. Die müssen die pöhsen Vermieter (Hauseigentümer, Wohungseigentümer) selbst aus ihrer Tasche zahlen.
      Was steckt da dahinter?
      Eh klar! Häupl und Ludwig haben das durchgeboxt! Damit bleiben die 240,000 Mieter von Gemeindewohnungen geschont und die Stadt Wien zahlt die Grundsteuer.
      Wie bitte? Die Stadt Wien? Oh nein, alle Wiener Steuerzahler!!

    • fenstergucker
      19. Januar 2014 13:06

      @Politicus1

      Die Wiener Raubritter schrecken vor nichts zurück!

  39. Brigitte Imb
    19. Januar 2014 01:32

    Wie können sich die Sparer dagegen wehren? Offiziell wohl nur in der Wahlkabine, inoffiziell nur mir zivilem Widerstand.

    Vor kurzem viel mir ein dafür interessanter Satz in einem deutschen Leserbrief auf, der sinngemäß die Aussage machte, daß künftig vom Steuerzahler Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung nicht mehr als Kavaliersdelikt empfunden werden wird, sondern als Notwendigkeit.

    Rauben "wir" doch den Räubern auch einen kleinen Teil um über die Runden zu kommen. Das ist zwar für das Fußvolk nicht erlaubt, aber es hilft ihm.
    Politiker erhöhen sich ganz offiziell in schwierigen Zeiten die Parteienförderung, sie brauchen darauf, und auf die Entwertung der Spareinlagen, eine Antwort.

    • dssm
      19. Januar 2014 11:34

      Warum glauben Sie gibt es all die Überwachungsmaßnahmen? Den Schmäh mit den bösen Terroristen und irgendwelchen finsteren Nazis, die die Macht übernehmen wollen, glaubt doch kein Mensch!

      Wer 'schwarz' arbeitet, sollte sein Mobiltelefon erst einmal zuhause lassen, sein Auto (Kennzeichen und die vielen Kameras ergeben eine unerfreuliche Datenmenge) stehen lassen usw., denn diese Daten werden regelmäßig ausgewertet. Nichts ist einfacher als die Kombination: gelernter Maurer, drei Tage immer von 8 bis 18 Uhr in einem fremden Haus, dazwischen zwei mal im Baumarkt, kaum Bewegung auf dem Bankkonto.

    • Brigitte Imb
      19. Januar 2014 17:55

      Natürlich, wenn jemand so "wichtig" ist, immer und überall per Mobiltelefon erreichbar zu sein, ist es ein Leichtes.
      Sorgfältigkeit im Handeln des Einzelnen ist unerlässlich.

  40. mischu
    19. Januar 2014 01:21

    Nachdem wir wirtschaftlich und gesellschaftlich auf den finstersten Kommunsimus zusteuern, gilt auch dessen oberste Maxime bereits als die wichtigste Kampfansage:

    "Eigentum ist Diebstahl!"

    Kein Wunder, daß die Selbtverantwortlichen, Tüchtigen und Fleißigen immer mehr zur Kasse gebeten werden.

    • Brigitte Imb
      19. Januar 2014 01:40

      Meine Antwort ist u. a. Konsumverweigerung über das Nötige hinaus, einkaufen bei den Bauern der Umgebung (mit Barzahlung), was möglich ist selbst herzustellen, mir Luxus im (billigeren) Ausland zu leisten und auf dem Bankkonto keinen überfüssigen Cent zu belassen.





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