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Bitte liebes Ausland, nimm uns auch noch die letzten Banken ab

Banken sind so wie Energie-Unternehmen und Medien: Bei ihnen tut es einem Land viel mehr weh als in jeder anderen Branche, wenn das Eigentum ins Ausland wechselt. In diesen drei Branchen hat die Nationalität des Eigentums eine viel größere Bedeutung und mehr Folgewirkungen als in allen anderen. Auch wenn gewiss kein Ausländer diskriminiert werden darf und soll, macht es Sorge, wenn bei fast allen österreichischen Banken die Eigentumsrechte im Eilschritt ins Ausland gehen – und zwar nicht, weil irgendein Eigentümer aus besonderer Gier seine Aktien versilbert, sondern einzig wegen der konzentrierten Dummheit der Politik. Und wegen des ideologischem Hasses von Rot (und auch Blau) gegen alle Banken, obwohl diese das Herz jeder funktionierenden Wirtschaft sind.

Man erinnere sich: Creditanstalt, Länderbank, Zentralsparkasse, Bank Burgenland, Bawag, PSK. Das waren einst durchwegs und zur Gänze österreichische Banken. Sie haben das Land total beherrscht. Sie sind aber seither alle durch Politiker ganz oder teilweise gegen die Wand gefahren worden. Sie existieren heute großteils nicht einmal mehr unter ihrem alten Namen. Sie sind heute (ebenso wie andere kleinere Banken) in ausländischer Hand.

Keines der Nachfolgeinstitute ist heute noch österreichisch. Geschweige denn dass es so handeln würde. Auch die Bank Austria trotz des noch stolzen Namens nicht; sie wurde vom Wiener Rathaus an ein bayrisches Institut verkauft, und ging dann mit diesem wie auf dem Sklavenmarkt weiter an ein italienisches. Das Schicksal der Bank Austria ist schon weit enger mit dem Schicksal Italiens als mit dem Österreichs verbunden.

Da würde man denken, dass Österreich wenigstens die beiden letzten noch als österreichisch geltende Großbanken wie auch einige mittelgroßen Institute jetzt besonders pfleglich behandelt. Aber ganz im Gegenteil. Beim Raiffeisen-Spitzeninstitut ebenso wie bei der Erste Bank samt allen Sparkassen zerrinnt als Folge mehrerer politischer Maßnahmen der Aktienanteil des österreichischen Kernaktionärs wie der Inhalt einer Sanduhr. Mit offenbar unabwendbarer Stetigkeit. Da wie dort muss der einst sichere Großaktionär notgedrungen immer mehr Aktien verkaufen, um das Überleben zu sichern. Dabei waren das alles einmal rein österreichische Institute.

Es scheint bei beiden Großbanken nur noch eine Frage der Zeit zu sein: Dann werden Investoren im Ausland ihren gierigen Blick auf ein Institut oder beide werfen. Bei den Aktien im Streubesitz können sie sich ja ziemlich problemlos schrittweise bedienen, bis sie das Sagen haben. So ähnlich, wie es gerade jetzt ein Mexikaner mit Erfolg bei der Telekom Austria getan hat. Oder wie es die Lufthansa vor ein paar Jahren bei der AUA getan hat. Längst sind die Zeiten vorbei, wo – beispielsweise – die oberösterreichische Raiffeisen-Landesbank bei der Voest als Käufer entscheidender Aktienpakete einspringen konnte. Längst haben praktisch alle österreichischen Institute die für solche Aktionen nötige Luft verloren.

Dennoch hetzen Politik – Rotgrün an der Spitze –, Gewerkschaften und Freiheitliche ständig weiter gegen die Banken. Aber auch die ÖVP begreift deren Bedeutung nicht. Bankenhetze ist zwar populär, hat aber keinerlei ökonomisch nützliche Perspektive oder Strategie. Geschweige denn ein nationales Interesse. Kursgewinnsteuer, Bankensteuer, Transaktionssteuer, und ständig würgender werdende Regulierungen: All das wird öffentlich bejubelt, führt aber eben dazu, dass immer mehr Aktien verkauft werden müssen, damit diese Banken überleben können.

Während die Banken von der Politik unter Beifall von den Rängen ausgepresst werden wie eine Zitrone, war die Republik so blöd, sich die – teils durch Kärntner, teils durch bayrisches Verschulden total kaputte und schuldenschwere – Hypo Alpe-Adria andrehen zu lassen. Um diesen katastrophalen Fehler der Politik mit zu finanzieren, werden jetzt die anderen Banken besonders heftig ausgepresst. Diese haben dadurch noch weniger Österreichisch-bleib-Perspektive als früher (den großen Rest der Hypo-Fehlentscheidungen müssen wie immer die übrigen Steuerzahler brennen).

Dennoch wird weiterhin nicht gewagt, die Hypo endlich in Konkurs zu schicken, obwohl das Österreich viele Milliarden ersparen würde (weil dann ja auch Bayern sein in der Hypo steckendes Geld verliert). Aber offenbar fürchtet die Koalition, dass sie damit ihre vielen Hypo-Fehler eingestehen würde. Sie verschleppt daher den Konkurs weiter. Und sie ist nicht einmal bereit, den Banken eine Milderung der vielfältigen Folter anzubieten, damit ihr diese bei der Hypo vielleicht beistehen. Warum auch? Diese Regierung hat ja ohnedies die Steuerzahler als Geiseln. Und wer braucht schon österreichische Banken?

PS: Der ungarische Ministerpräsident Orban will offensichtlich alle im Land tätigen Banken – EU hin, EU her – wieder ins nationale Eigentum bringen. Ebenso übt die tschechische Notenbank üblen nationalen Druck auf Banken aus. Ebenso ist das Handeln der britischen Regierung in der EU stets vom Interesse der nationalen Banken geprägt. Umso schwerer verständlich ist, wie gezielt die offenbar nur von Ressentiments geprägte österreichische Bankenpolitik die noch vorhandenen Geldinstitute gezielt aus dem Land vertreibt.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Januar 2014 10:12

    Den Banken kann es doch so schlecht nicht gehen, wenn und solange sie der Politik keinen Wunsch abzuschlagen vermögen, wie beispielsweise: die geduldige Aufnahme von gescheiterten oder noch jungen Funktionären, um ihnen eine Karriere zu ermöglichen. Was hat der Bundestaxler Faymann - mit genau Null Ausbildung im Fach - als 'Konsulent' denn eigentlich bei einer Bank Austria für Unternehmen oder Bankkunden geleistet, eine BAWAG hat einem Wiener Polzeipräsidenten über ihren Chef im Plastksackerl die Hunderttausende (wofür eigentlich genau - war das ein Kredit der zurückgezahlt wurde ?) mal so kurz rübergeschoben (Quittung?), die Finanzierung aufwachsender Politiker (Vranitzky et al) war den Banken doch immer ein wichtiges Anliegen - letzterem wurde szt. anläßlich der Euro Umstellung - neben seinem sonst nicht wirklich kargen regulären Einkommen - ein Beraterhonorar von 1 Mio Schilling bezahlt (was für ein Zufall, die fehlten Herrn V., weil er doch gerade einen Prozess gegen Pretterebner verlor, der ihn genau diese Summe gekostet hat). Mit anderen Worten, was kleinere Bankkunden, Mittelständler und Selbständige immer wieder zu hören bekommen, nämlich das Wort NEIN, dazu konnten sich die Vorstandsetagen der österreichsichen Banken gegenüber der korrupten Politikauffassung dieses Landes offenbar noch nie durchringen. Es tut mir leid: aber so ist es eben, das österreichische System. Wer den gestrigen Auftritt österreichischer Gewerkschafter, der schwarzen Proletenfrau aus dem Parlament, des roten LH Niessel in ATV zum Thema Freizügigkeit für Bulgaren und Rumänen gesehen hat, kann sich doch keinerlei Illusionen über den kranken Zustand dieses Landes mehr hingeben.
    Es braucht in der Politik immer drei, die so ein System des Gebens und Nehmens errichten: Geber und Nehmer und den Dulder. Regt euch nicht auf: die Mehrheit wählt diese Leute und bestätigt sie in ihrem Tun. Wer zu blöd ist, die sozialistische Lügenmaschinere in der bestochenen Medienlandschaft zu erkennen, die Richter und Staatsanwälte die deren Bestechung durch Steuergelder und unnütze Inserate für richtig halten - sie verdienen den bevorstehenden Ausgang. Fremde Banken sind - bisher - schmerzfrei gegenüber dem sozialistischen Amigo System geblieben. Freundschaft, Genossen!
    Ein Hoch der internationalen Solidarität!

  2. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Januar 2014 09:45

    Wir haben ja jetzt auch einen Finanzminister, der - vermutlich aus Unverständnis und in Panik, sonst auch noch von den Sozialisten gemobbt zu werden - in Brüssel stark auftreten will für weiteren Unsinn wie die Transaktionssteuer und die Beendigung des Bankgeheimnisses auch in Österreich, nach deutschem Muster. Dort schnüffeln Finanzbeamte gesetzlich gedeckt in Jedermanns Konten herum.
    Der Finanzminister ruiniert die Banken, der Wirtschaftsminister begrüßt neue Belastungen für die Wirtschaft....wo ist eigentlich "der einzige Mann in der Regierung"?

  3. Ausgezeichneter KommentatorNestor 1937
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Januar 2014 09:57

    Zum Thema Banken: da lob' ich mir meine Oberbank!

    Sie ist gemeinsam mit zwei Schwesterbanken das letzte unangreifbare und höchst erfolgreiche Stück der einst stolzen Creditanstalt-Bankverein, deren Todesmarsch untrennbar mit dem roten Faden eines Gerhard Randa verbunden ist.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Januar 2014 02:06

    Im PS ist besonders interessant, dass die tschechische Nationalbank Druck auf die Landesbanken ausübt. Offensichtlich im nationalen Interesse. Davon hört und liest man (ich) nichts. Von Ungarn wollen wir schweigen, denn Orban ist für alle Medien der Belzebub der EU-Gegenwart.
    Aber was soll man von einem Kanzlerspieler und einem Gerade-Noch-Parteichef erwarten? Beide schielen zu und hofieren den Medien, die leider auf dem unteren bis untersten level agieren. Und dort offenbar ihre Leser finden. Es scheint ein circulus viciosus zu sein, den zu unterbrechen niemand wagt oder dazu im Stande ist.
    Vielleicht ist Österreich doch noch eine Insel (der Seligen?), auf der es trotz allem irgendwie weitergeht. Aber wohl auf Kosten der Zukunft.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Januar 2014 08:11

    Immer wieder tritt das grottenschlechte Wirtschaftswissen der Österreicher an die Oberfläche, ansonsten hätten sie populistische Politikerrattenfänger bereits abgewählt. Zu den Bankmanagern kann ich aber auch nur sagen, die haben sich auch mehr um politische Seilschaften gekümmert als um wirtschaftliche Realitäten. Da sitzen auch noch ein paar am Steuer, die für die Situation mitverantwortlich sind. Ich habe nämlich noch keinen Aufschrei gegen den kommenden Bankensozialismus gehört, aber wahrscheinlich gilt: Nur keine Wellen schlagen, die Jauche steht uns bis zum Mund.

  6. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Januar 2014 06:09

    Warum werden bei der Bank Hypo-Alpe-Adria die verantwortlichen Leute (inkl. Finanzminister) wegen Konkurs-/Insolvenzverschleppung nicht strafrechtlich verfolgt? Es gibt doch eine Organhaftung von Vorständen und Geschäftsführern. Wenn es schon keine betrügerische ist, dann zumindest eine fahrlässige Krida (§ 156 STGB).

    Wichtig wäre auch für Österreich eine sog. Bankentrennung, d.h. wenn die Banken wieder in normale Geschäftsbanken und Vermögensverwaltung einerseits und riskante Finanzierungsinstitute (mit Eigenhandel) andererseits aufgeteilt werden. Dann entfällt auch das immer wieder erwähnte "systemrelevate" Überlebensargument von TBTF (= Too big to fail). Siehe ähnliche Bemühungen in Island, Großbritannien, Schweiz usw.

  7. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Januar 2014 03:12

    Österreichische Regierungen - spätestens seit Kreisky - waren immer bankenfeindlich, oder doch: bar jeglichen Engagements und Verständnisses für die (damals noch fast ausschließlich in österreichischem Eigentum befindlichen) Banken; böse Zungen haben dazu stets behauptet, weil sie deren Bedeutung überhaupt nicht begriffen hätten. Wie dem auch sei: warum sollen die derzeit an der Macht befindlichen Dilettanten es besser verstehen als ihre wesentlich professionelleren Vorgänger? Schade ist, dass der derzeitige oberste Interessensvertreter der (verbliebenen) österreichischen Banken aus einem Bereich kommt, der nicht nur aus Opportunismus die bürgerliche Sache jederzeit zu verraten bereit ist und daher u.a. die unappetitlichsten linken Sudelmagazine nicht nur finanziert, sondern auch stützt. Bei aller persönlichen Sympathie für Dr. Rothensteiner...

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBoris
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Januar 2014 12:11

    Neuer Sch(w)ulstoff im Matheunterricht 2014: „Klaus und Peter heiraten!“

    Klaus und Peter wollen Hochzeit feiern.
    Sie haben 24 Gäste. Jeder isst zwei Stück Kuchen. Ein Kuchen hat 8 Stücke. Wie viele Kuchen müssen Klaus und Peter kaufen?
    Hier sieht man das Schulbuch:
    http://brd-schwindel.org/images/2014/01/homo-schulstoff.jpg


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  1. monofavoriten (kein Partner)
    26. Januar 2014 19:48

    nichts passiert zufällig! die zusammenraffung sämtlichen vermögens durch eine hand voll internationale banken und konzerne findet überall statt - unter tatkräftiger mithilfe von hirntoten fantasten, die in der illusion gefangen sind, es werde ihnen ein platz an der sonne reserviert.

  2. Undine
    25. Januar 2014 19:29

    OT---aber nicht zu unterschätzen; das ist erst der Anfang---das dicke Ende kommt mit Sicherheit:

    Extremistischer Deutsch-Türke rechtfertigt Messerattacke mit Koran

    http://www.unzensuriert.at/content/0014721-Extremistischer-Deutsch-T-rke-rechtfertigt-Messerattacke-mit-Koran

    Auch das soll ehestens zu denken geben:

    http://www.unzensuriert.at/content/0014719-Islamische-Separatisten-k-mpfen-f-r-ein-eigenes-Emirat

    Finanzierung der Separatisten aus Österreich

    " Das wirft die Frage nach der Finanzierung der teilweise stark verarmten Tschetschenen auf. Eine Antwort darauf kommt aus Österreich. Die zahlreichen tschetschenisch-stämmigen Asylanten im Land dürften den Terror Umarows finanzieren. So berichtete der Kurier im Oktober, dass eine Tschetschenin aus St. Pölten nach Ermittlungen des Verfassungsschutzes zu vier Monaten bedingter Haft verurteilt wurde, weil sie mehrere tausend Euro an die Terrororganisation überwiesen hat. Der Fall ist besonders prekär, da die Frau und ihr Ehemann beide arbeitslos sind. Somit wirft sich die Frage auf, woher das Geld für die Terroristen kam. Wurden gar mit österreichischen Sozialleistungen kaukasische Terroristen finanziert?"

  3. Torres (kein Partner)
    22. Januar 2014 12:30

    Tja, da ja nunmehr der berüchtigte Entfesselungskünstler für das Bankwesen verantwortlich ist, kann man wohl kaum eine wesentliche Änderung erwarten

  4. Boris (kein Partner)
    22. Januar 2014 12:11

    Neuer Sch(w)ulstoff im Matheunterricht 2014: „Klaus und Peter heiraten!“

    Klaus und Peter wollen Hochzeit feiern.
    Sie haben 24 Gäste. Jeder isst zwei Stück Kuchen. Ein Kuchen hat 8 Stücke. Wie viele Kuchen müssen Klaus und Peter kaufen?
    Hier sieht man das Schulbuch:
    http://brd-schwindel.org/images/2014/01/homo-schulstoff.jpg

    • old school (kein Partner)
      22. Januar 2014 13:01

      Unglaublich! Wie können sich Eltern schulpflichtiger Kinder gegen solche abnormalen Geschmacklosigkeiten überhaupt wehren?

  5. Tik Tak (kein Partner)
    22. Januar 2014 11:52

    " ... Bitte liebes Ausland, nimm uns auch noch die letzten Banken ab ..."

    Tja, Unterberger, wieder falsch.
    Das Problem ist nicht der ausländische Käufer.
    Das Problem ist der inländische Verkäufer.

    Und da tut sich die von Ihnen so geliebte ÖVP ganz besonders im Betreiben des Ausverkaufs hervor.
    Oder haben Sie schon vergessen, wer die letzten paar Finanzminister, so seit 2000, gestellt hat?
    Und wer beim Verkauf der BAWAG/PSK, immerhin die Bank der Republik, an Cerberus gejubelt hat?
    Oder wer bei der Abwicklung der Kommunalkredit, immerhin die Kreditbank der Gemeinden, gejubelt hat?

    Wer solche Idioten wählt, wobei die SPÖ/Grüne oder die diversen FPÖ Teile um nichts besser sind, newa lieber St. Jörgl von der göttlich-kärtnerischen Konkursmasse, der ist selber am Ausverkauf des Landes mitschuld.
    Denn es sind die, von diesen heutigen Heuchlern, gewählten Politiker, die das Land an die Wand fahren.

    Kein BAWAG/PSK/BankAustria/CA/Hypo/Länderbank/GiroCredit & Co. Vorstand konnte in den vergangenen 40 Jahren ohne Auftrag diverser Parteien über sein Geschäft entscheiden.
    BTW, der Spindelegger, auch so ein Liebling vom Unterberger, betreibt aus seiner sicheren Position der eingetragenen Partnerschaft mit dem Faymann, die Zerstörung der Banken ganz besonders intensiv.
    Wie auch sein Vorgänger Pröll der Dümmere.

    Also, Unterberger, zum Mitschreiben, es sind nicht die bösen Käufer, es sind die, auch von Ihnen gewählten und bevorzugten Parteien, die diesen Ausverkauf zu verantworten haben.
    Damit sind auch deren Wählern und Unterstützer in der Pflicht.

  6. machmuss verschiebnix
  7. machmuss verschiebnix
    21. Januar 2014 20:33

    Bei der Hypo bekommt man echt den Eindruck, die müsse nur noch am "Leben"
    gehalten werden, damit man weiterhin kräftig in den Steuertopf greifen kann - mit
    der Begründung "Bankenrettung" ( no na ) !

    Verwunderlich ist nur, daß es immer noch Leute gibt, die nicht wahr haben wollen,
    daß es die Politik ist, die hier verzweifelt versucht, mit "Löcherstopfen zu verhindern,
    daß sie vom selbst-aufgetürmten Schuldenberg erdrückt wird.

    Aber nur aus dieser Situation heraus, ist das Rot/Schwarze Beharrungs-Vermögen
    verständlich, es bekommt sogar den Hauch von der Logik eines Drogensüchtigen, der
    die Gesundheit seiner "Artgenossen" riskiert, nur um an noch mehr von dem
    begehrten "Zeug" ran zu kommen, welches seine eigene Gesundheit hinrichtet !

    .

  8. Josef Maierhofer
    21. Januar 2014 14:40

    Die 'österreichische Titanic' steht mit dem Vorderteil noch am Riff, auf den sie aufgelaufen ist, der Hinterteil ist bereits unter Wasser.

    Oben am Riff lassen sich die P.C. Helden feiern und der Medienchor singt etwas vom 'Endsieg' oder so.

  9. mischu
    21. Januar 2014 12:33

    Banken und Politik = eine UNHEILVOLLE SYMBIOSE zum Schaden der Bevölkerung - egal ob in in- oder ausländischer Hand!

  10. Undine
    21. Januar 2014 11:55

    OT---aber doch gut zu wissen, womit und mit wem die EU URSPRÜNGLICH zu tun hatte und wer der Protagonist DE GAULLES war: Jean MONNETund was man über diesen unbedingt wissen sollte! Ich stieß auf diesen Artikel, als ich über das neue Buch von Barbara ROSENKRANZ las:

    Barbara Rosenkranz: Eine überzeugte Europäerin rechnet ab

    http://www.unzensuriert.at/content/0014701-Barbara-Rosenkranz-Eine-berzeugte-Europ-erin-rechnet-ab

    "MONNET und DE GAULLE

    Zwei Protagonisten, zwei ideologische Gegenspieler in der Geschichte des europäischen Einigungsprozesses, werden besonders hervorgehoben: Jean Monnet und Charles de Gaulle: der eine als Architekt der supranationalen „Vereinigten Staaten von Europa“, der andere als Verfechter des „Europas der Vaterländer“. In diesem Spannungsfeld bewegt sich Europa, wobei Monnets Linie vom Start weg einen Vorsprung behaupten konnte. Heute setzt die offizielle Linie der EU-Bürokratie ganz klar auf seine Vorstellungen. Das Ergebnis ist bekannt: Die Europäische Union ist in einer schweren Krise."

    http://lupocattivoblog.com/2010/12/20/moloch-eu-und-strippenzieher-jean-monnet/

  11. dssm
    21. Januar 2014 11:25

    Ich möchte jedenfalls nicht Aktionär einer österreichischen Bank sein!

    Neben der staatlichen Pression gibt es noch zahlreiche Leichen im Keller, die von den Wirtschaftsexperten so gelobte Ostexpansion wird noch für gehörigen Bedarf an Abschreibungen sorgen.
    Aber auch hierzulande haben die grösseren Banken einfach zu oft Kredite aufgrund von schönen Zahlen und Unterlagen vergeben, ohne die beteiligten Menschen anzuschauen, da wartet noch ein netter Ausbuchungsbedarf.
    Gleichzeitig soll die Kapitalausstattung verbessert werden, mag heißen der Aktionär wird nachschießen müssen oder sein Anteil wird verwässert.

    Nur ein Geisteskranker kann momentan österreichische Bankaktien kaufen.

  12. Helmut Oswald
    21. Januar 2014 10:12

    Den Banken kann es doch so schlecht nicht gehen, wenn und solange sie der Politik keinen Wunsch abzuschlagen vermögen, wie beispielsweise: die geduldige Aufnahme von gescheiterten oder noch jungen Funktionären, um ihnen eine Karriere zu ermöglichen. Was hat der Bundestaxler Faymann - mit genau Null Ausbildung im Fach - als 'Konsulent' denn eigentlich bei einer Bank Austria für Unternehmen oder Bankkunden geleistet, eine BAWAG hat einem Wiener Polzeipräsidenten über ihren Chef im Plastksackerl die Hunderttausende (wofür eigentlich genau - war das ein Kredit der zurückgezahlt wurde ?) mal so kurz rübergeschoben (Quittung?), die Finanzierung aufwachsender Politiker (Vranitzky et al) war den Banken doch immer ein wichtiges Anliegen - letzterem wurde szt. anläßlich der Euro Umstellung - neben seinem sonst nicht wirklich kargen regulären Einkommen - ein Beraterhonorar von 1 Mio Schilling bezahlt (was für ein Zufall, die fehlten Herrn V., weil er doch gerade einen Prozess gegen Pretterebner verlor, der ihn genau diese Summe gekostet hat). Mit anderen Worten, was kleinere Bankkunden, Mittelständler und Selbständige immer wieder zu hören bekommen, nämlich das Wort NEIN, dazu konnten sich die Vorstandsetagen der österreichsichen Banken gegenüber der korrupten Politikauffassung dieses Landes offenbar noch nie durchringen. Es tut mir leid: aber so ist es eben, das österreichische System. Wer den gestrigen Auftritt österreichischer Gewerkschafter, der schwarzen Proletenfrau aus dem Parlament, des roten LH Niessel in ATV zum Thema Freizügigkeit für Bulgaren und Rumänen gesehen hat, kann sich doch keinerlei Illusionen über den kranken Zustand dieses Landes mehr hingeben.
    Es braucht in der Politik immer drei, die so ein System des Gebens und Nehmens errichten: Geber und Nehmer und den Dulder. Regt euch nicht auf: die Mehrheit wählt diese Leute und bestätigt sie in ihrem Tun. Wer zu blöd ist, die sozialistische Lügenmaschinere in der bestochenen Medienlandschaft zu erkennen, die Richter und Staatsanwälte die deren Bestechung durch Steuergelder und unnütze Inserate für richtig halten - sie verdienen den bevorstehenden Ausgang. Fremde Banken sind - bisher - schmerzfrei gegenüber dem sozialistischen Amigo System geblieben. Freundschaft, Genossen!
    Ein Hoch der internationalen Solidarität!

  13. Nestor 1937
    21. Januar 2014 09:57

    Zum Thema Banken: da lob' ich mir meine Oberbank!

    Sie ist gemeinsam mit zwei Schwesterbanken das letzte unangreifbare und höchst erfolgreiche Stück der einst stolzen Creditanstalt-Bankverein, deren Todesmarsch untrennbar mit dem roten Faden eines Gerhard Randa verbunden ist.

  14. Wolfgang Bauer
    21. Januar 2014 09:45

    Wir haben ja jetzt auch einen Finanzminister, der - vermutlich aus Unverständnis und in Panik, sonst auch noch von den Sozialisten gemobbt zu werden - in Brüssel stark auftreten will für weiteren Unsinn wie die Transaktionssteuer und die Beendigung des Bankgeheimnisses auch in Österreich, nach deutschem Muster. Dort schnüffeln Finanzbeamte gesetzlich gedeckt in Jedermanns Konten herum.
    Der Finanzminister ruiniert die Banken, der Wirtschaftsminister begrüßt neue Belastungen für die Wirtschaft....wo ist eigentlich "der einzige Mann in der Regierung"?

    • Nestor 1937
      21. Januar 2014 10:03

      Frau Fekter, "der einzige Mann in der Regierung",

      vom Hauptmann ihres eigenen Bundeslandes gegen das Linsengericht einer Medizinuniversität schmählich verraten,

      hat hoffentlich genügend Geduld um ihre Stunde abzuwarten.

  15. Politicus1
    21. Januar 2014 08:53

    Die Bank einst und jetzt ...
    Es gab eine Zeit - und die ist noch gar nicht so lange her! -, da war eine Bank schon etwas besonderes. Der Bankangestellte war ein BankBEAMTER; der Filialleiter war ein DIREKTOR; an der Kassa saßen vertrauenswürdige Personen, gleichsam das Auslagenfenster des Instituts; zur Beratung saß man in einem Zimmer einem erfahrenen Mitarbeiter gegenüber, der sich bei Krediten und Wertpapieren auskannte, wie sonst keiner im Bekanntenkreis ...
    Und heute?
    Meine Bank ist eigentlich nur noch ein Foyer, in dem etliche Automaten warten, von mir bedient zuwerden - richtig: nicht ich werde bedient, sondern ich muss sie bedienen! Noch dazu will jeder stumme Sklave des Bankgeneraldirektors anders bedient werden ...
    An einem Stehtischerl fängt mich eine Mitarbeiterin (es sind immer nur Frauen) ab, damit ich das Foyer ja nicht in Richtung Privatsphäre des Bankinnenlebens verlasse.
    Sie versucht so gut es geht, mein Anliegen in den Griff zu bekommen - natürlich im Stehen und für alle anderen leicht hörbar.
    Sollte ich darauf bestehen, doch lieber mit einem Berater unter vier Augen und Ohren auf einem Sessel sitzend sprechen zu wollen, wird mir eine Terminvereinbarung angeboten ...
    Apropos Berater: selbst bei Kenntnis ihrer direkten Klappennummer lande ich bei einem Anruf automatisch in einem Callcenter (New Delhi oder Bombay?) ...
    Hatte ich früher einen Berater oder eine Beraterin viele Jahre hindurch, so wechseln diese jetzt alle paar Monate, wie Praktikanten in einem Tourismusbetrieb. Meistens mit weniger Sachwissen, was oft erst zu Rückfragen in der Zentrale zwingt ...

    Ist es daher verwunderlich, dass den Bankkunden, bzw. den Automatenbedienern das Schicksal des Automatenaufstellers ziemlich wurscht ist? Ob der Eigentümer in Rom, Moskau oder wie das Callcenter in Indien sitzt?
    Die Banken haben sich selbst abgeschafft und sind nicht viel mehr als eine Handelskette, die mit billigen T-shirts oder Schuhen ihr Geld macht.
    Auch einer solchen Handelskette würde ich niemals mein Erspartes zum Spekulieren auf internationalen Märkten anvertrauen.

    • Cato d.Ä. (kein Partner)
      22. Januar 2014 10:24

      @ Politicus1

      ********** realistischer könnte man es nicht schildern. Es gibt wenige Ausnahmen. Bedauerlicherweise sinkt die Qualifizierung der BankBEAMTEN.

  16. mike1
  17. brechstange
    21. Januar 2014 08:11

    Immer wieder tritt das grottenschlechte Wirtschaftswissen der Österreicher an die Oberfläche, ansonsten hätten sie populistische Politikerrattenfänger bereits abgewählt. Zu den Bankmanagern kann ich aber auch nur sagen, die haben sich auch mehr um politische Seilschaften gekümmert als um wirtschaftliche Realitäten. Da sitzen auch noch ein paar am Steuer, die für die Situation mitverantwortlich sind. Ich habe nämlich noch keinen Aufschrei gegen den kommenden Bankensozialismus gehört, aber wahrscheinlich gilt: Nur keine Wellen schlagen, die Jauche steht uns bis zum Mund.

    • Norbert Reis (kein Partner)
      23. Januar 2014 09:02

      Doch, der Treichl hat sich einmal gemeldet und den Politikern eine richtige Watsche verpasst.

  18. Wertkonservativer
    21. Januar 2014 07:37

    Aufgrund meines inzwischen "sagenhaften" Alters sind die schleichenden und auch offenliegenden Veränderungen in unserer Bankenlandschaft notgedrungen Teil meiner langen Berufslaufbahn!
    Im Nachhinein Fehler der damaligen Entscheidungsträger in Staat, Politik und Wirtschaft zu kritisieren, ist wenig hilfreich und auch irgendwie unfair: getroffene Entscheidungen sind aus den Um- und Zuständen der Zeit heraus, in denen sie getroffen wurden, zu bewerten! (gilt eigentlich für jede Art "nachträglicher" Kritik!).

    Dass die Banken und das Bankwesen insgesamt seit Menschengedenken im Zentrum des Rangelns nach Macht und Einfluss gestanden sind, ist weltweit Realität!
    Wenn sich dann noch - wie bei uns im schönen Österreich - immer wieder ideologische Grabenkämpfe in die noblen Bank-Etagen "verirren", dann kann's - wie gehabt - schon passieren, dass es schlussendlich zum Abverkauf ehemals stolzer austriakischer Geldinstitute an (auch nicht immer lupenreine) ausländische Konkurrenten kommt!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • brechstange
      21. Januar 2014 08:12

      Fehlentscheidungen, wenn die Haftung diejenigen hätten, die sie getroffen haben, könnten uns egal sein. Das ist aber nicht der Fall.

  19. Gerhard Pascher
    21. Januar 2014 06:09

    Warum werden bei der Bank Hypo-Alpe-Adria die verantwortlichen Leute (inkl. Finanzminister) wegen Konkurs-/Insolvenzverschleppung nicht strafrechtlich verfolgt? Es gibt doch eine Organhaftung von Vorständen und Geschäftsführern. Wenn es schon keine betrügerische ist, dann zumindest eine fahrlässige Krida (§ 156 STGB).

    Wichtig wäre auch für Österreich eine sog. Bankentrennung, d.h. wenn die Banken wieder in normale Geschäftsbanken und Vermögensverwaltung einerseits und riskante Finanzierungsinstitute (mit Eigenhandel) andererseits aufgeteilt werden. Dann entfällt auch das immer wieder erwähnte "systemrelevate" Überlebensargument von TBTF (= Too big to fail). Siehe ähnliche Bemühungen in Island, Großbritannien, Schweiz usw.

  20. Gandalf
    21. Januar 2014 03:12

    Österreichische Regierungen - spätestens seit Kreisky - waren immer bankenfeindlich, oder doch: bar jeglichen Engagements und Verständnisses für die (damals noch fast ausschließlich in österreichischem Eigentum befindlichen) Banken; böse Zungen haben dazu stets behauptet, weil sie deren Bedeutung überhaupt nicht begriffen hätten. Wie dem auch sei: warum sollen die derzeit an der Macht befindlichen Dilettanten es besser verstehen als ihre wesentlich professionelleren Vorgänger? Schade ist, dass der derzeitige oberste Interessensvertreter der (verbliebenen) österreichischen Banken aus einem Bereich kommt, der nicht nur aus Opportunismus die bürgerliche Sache jederzeit zu verraten bereit ist und daher u.a. die unappetitlichsten linken Sudelmagazine nicht nur finanziert, sondern auch stützt. Bei aller persönlichen Sympathie für Dr. Rothensteiner...

  21. kritikos
    21. Januar 2014 02:06

    Im PS ist besonders interessant, dass die tschechische Nationalbank Druck auf die Landesbanken ausübt. Offensichtlich im nationalen Interesse. Davon hört und liest man (ich) nichts. Von Ungarn wollen wir schweigen, denn Orban ist für alle Medien der Belzebub der EU-Gegenwart.
    Aber was soll man von einem Kanzlerspieler und einem Gerade-Noch-Parteichef erwarten? Beide schielen zu und hofieren den Medien, die leider auf dem unteren bis untersten level agieren. Und dort offenbar ihre Leser finden. Es scheint ein circulus viciosus zu sein, den zu unterbrechen niemand wagt oder dazu im Stande ist.
    Vielleicht ist Österreich doch noch eine Insel (der Seligen?), auf der es trotz allem irgendwie weitergeht. Aber wohl auf Kosten der Zukunft.





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