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2600 mal Unsinn hält auch Deutschland nicht aus

Es ist vorerst nur eine Zahl. Aber sie wird die deutsche Wirtschaft grundlegend erschüttern: Die deutsche Regierung wird in mehr als 2600 Unternehmen eine zwingende Frauenquote für alle Führungspositionen einführen.

Diese Zahl hat nun die deutsche Familienministerin Manuela Schwesig von den Sozialdemokraten verkündet. Die Quote steht aber auch im deutschen Koalitionsvertrag.

  • Obwohl der CDU-Parteitag vehement dagegen war.
  • Obwohl alle Wirtschaftsverbände vehement dagegen sind.
  • Obwohl es weit und breit zuwenige weibliche Führungspersönlichkeiten gibt.
  • Obwohl künftig jede Frau in Spitzenfunktionen automatisch als Quotenfrau abqualifiziert werden wird (insbesondere auch von vielen anderen Frauen).
  • Obwohl alle Studien zeigen, dass Frauen mehrheitlich signifikant andere – menschenbezogene – Schwerpunkte haben als Firmenkarrieren.
  • Obwohl jeder flächendeckende Zwang bei der Stellenbesetzung der Wirtschaft flächendeckend schadet.
  • Obwohl alle Umfragen zeigen, dass die Bürger mehrheitlich gegen solchen Zwang sind.
  • Obwohl die Quote haargenau an die total schief gegangenen „Arbeiter- und Bauern-Mindestquoten“ des einstigen Kommunismus erinnert.
  • Obwohl Frauenquoten in Führungsfunktionen mit ziemlich zwingender Logik auch zu Ausländer- und Muslim-Mindestquoten in diesen Bereichen führen werden.

Aber die Politik liebt nun mal den Zwang, das Regulieren, das Einmischen. Wetten, dass es nun diesen Unsinn auch bald in Österreich geben wird? Jungen, begabten, aufstiegswilligen Männern kann da nur noch das Auswandern empfohlen werden. Was angesichts auch der sonstigen EU-weiten Zu-Tode-Regulierung ohnedies schon Zehntausende getan haben. In Österreich. Und in Deutschland Hunderttausende.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Januar 2014 01:09

    Lieber Herr Dr. AU! Was Sie in ihrem letzten Punkt als drohende Möglichkeit anführen, wird bei Wiens Polizei oder im Zwangsgebühren-ORF längst praktiziert.
    Sobald die Scharia in Wien eingeführt ist, wird der Anteil muslimischer Staatsanwälte explodieren. Im Schulbereich wird unter dem Titel "Nativspeaker" unsere Muttersprache zu Grabe getragen. Türken, Serben, Tschechen ... alle dürfen in ihrer Muttersprache kommunizieren, deutschsprechende Schüler werden jedoch massiv diskriminiert (für die "Jungen Grünen" sind dies in ihrer Paranoia ohnehin alles potentielle Nazis). Weit haben wir's gebracht!

  2. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Januar 2014 06:37

    Die Stalinisten vollenden mit Hilfe der EU das, was sie in der Sowjetunion begonnen haben. Und nützliche Idioten aus dem bürgerlichen und dem katholischen Lager gibt es zuhauf.

  3. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Januar 2014 01:32

    Nachdem die Linken mit ihrer politischen Korrektheit und unter dem Deckmantel der omnipräsenten Menschenrechte unser Gesellschaftsystem ruinieren, gelingt ihnen jetzt dasselbe mit der Quoten-Zwangsbeglückung bei unserem Wirtschaftssystem.

    Die sozialistische Destabilisierung nimmt unaufhaltsam ihren weiteren unheilvollen Verlauf!

  4. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Januar 2014 09:05

    Eine sichere Methode die Wirtschaft zu schwächen, so gesehen ist es egal ob man nun Steuern und Abgaben erhöht oder eben eine Frauen-, Schwulen, Transen-, Muslim oder sonstwas-Quote einführt. Und wenn die Wirtschaft unter diesen Schlägen untergeht, dann können die Linken endlich behaupten eine 'Marktwirtschaft' funktioniert nicht!

    Da in Deutschland ein Gutteil der Unternehmen im Maschinenbau, der Chemie und sonstigen technischen Bereichen tätig ist, ein kurzer Besuch auf einer technischen Uni eine reine Männerveranstaltung zeigt, stelle ich mir die Frage wo sollen diese Frauen überhaupt herkommen? Es gibt ja sogar bei den Männern schon einen Mangel.

    Das Ergebnis kann man sich leicht bei unseren Gerichten anschauen. Völlig ungebildete, weltfremde Richter (mit ordentlich vielen Frauen), dafür aber Massen an 'Gutachtern' (in der Technik alles Männer) die dann in Wahrheit das Urteil vorgeben.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Januar 2014 08:31

    Das ist ja auch schon wurscht.

    Wenn ein Außenminister wie Kurz, ohne Ausbildung, in den Himmel gelobt wird, dann kann man Frauen ohne Hintergrund und Ausbildung auch quotenmäßig an Stellen hieven. Worin liegt da ein Unterschied?

  6. Ausgezeichneter KommentatorFranzAnton
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Januar 2014 07:16

    Unsinnigkeiten und Narreteien gab es in der Menschheitsgeschichte so viele wie Sand am Meer; kluges Agieren kann da zahlenmäßig nicht mithalten; und dennoch sind es die klugen Bestrebungen, welche die Menschen vorwärts brachten.
    Hätte man kein Mitleid mit jenen durch (eigene oder fremde) Unsinnigkeit zu Schaden gekommenen Menschen, so könnte man getrost die ubiquitäre Wirkung der Evolution abwarten, die mit absoluter Sicherheit jeglichen Nonsens ausrottet. Wir, als grundsätzlich vernunftbegabte Individuen, sind jedoch, zumindest prinzipiell, in der Lage, Unsinnigkeiten zu erkennen, und diese auch im Keime zu ersticken, noch ehe sie den voraussehbaren Schaden angerichtet haben. Der Frauenquotenunsinn wurde hier erkannt und aufgezeigt; jetzt sollten wir uns zusammentun, und auf Wege sinnen, wie man diesen schädlichen Quatsch effizientest, also mit Minimalaufwand, abdrehen kann, noch ehe er seine schädliche Wirkung enfalten kann.
    Wiederum erlaube ich mir den Hinweis, daß Unsinniges andauernd bekämpft werden muß, weil das Böse (ähnlich Bakterien und Viren und Krebs) überall und jederzeit lauert, und daher allezeit eliminiert werden muss, soll die menschliche Gesellschaft nicht dahinsiechen.
    Zufolge besagter Vielzahl schädlicher, politisch relevanter Entwicklungen bedarf es auch einer Vielzahl von Individuen, welche sich, zwar gemeinsam, gegen schädliche Tendenzen wehren können; sie gleichen dabei den Leukozyten im menschlichen Körper, deren Hauptaufgabe die Elimination von Krankheitserregern ist. In der Politik ist diese Vielzahl nur per gut ausgebauter Direktdemokratie erzielbar; die Schweiz hat dies bekannlich schon längst erkannt, und ist sehr gut gefahren damit. Vor die Wahl gestellt, ob sie Direktdemokratie ausbauen möchten, würde die Mehrheit der Österreicher gewiß "Ja" ankreuzen. Die heimische Politik will uns, dem Volke, solche direktdemokratischen Möglichkeiten aber nicht im notwendigen Ausmaß zugestehen, weil sie Entmachtung fürchtet wie der Teufel das Weihwasser. Möglicht Viele müssten sich daher organisieren, um der Politik effiziente direktdemokratische Rechte abzutrotzen. Bin neugierig, ob mein bezügliches Bemühen doch einmal auf fruchtbaren Boden fällt.

  7. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Januar 2014 09:18

    Falls es um die Posten jener "Experten" geht, die dank ihrer jeweiligen Partei in gutdotierte Jobs der halb- und ganzstaatlichen Betriebe gehievt werden, dort gerade solange bleiben, bis sie ordentliche Pensionspfründe erworben haben und dann wegen Unfähigkeit gegen ebensolche neue ausgetauscht werden, verstehe ich, daß die Frauen nicht zu Unrecht sagen: Was die nicht können, das können wir schon lange!
    Aber leider passiert dies auch für private Betriebe. Und das ist Gift für die Wirtschaftsstandort und eine freie Gesellschaft, neben aller sonstigen juristischen Vorbehalte, wie weit die Politik sich überhaupt einmischen darf in privatrechtliche Belange.


alle Kommentare

  1. Mario (kein Partner)
    29. Januar 2014 07:34

    Die Argumentation scheint - auf den ersten Blick - logisch.
    Aber es gibt folgendes Problem: Auch derzeit werden Jobs nicht nach Qualifikation sondern eher nach Seilschaften vergeben. Bei diesen Seilschaften sind Frauen oft ausgeschlossen.
    Die Regelung ist also keine Verschlechterung der Situation sondern lediglich eine Verschiebung innerhalb des Schlechten.
    Außerdem haben Männer oft kein Problem mit einer 100%-Männerquote.
    Die Drohung mit einer 51%-Frauenquote (gemäß dem Bevölkerungsanteil) hingegen zeigt vielen erst die Problematik auf.

  2. Torres (kein Partner)
    28. Januar 2014 11:00

    Besonders hizuweisen wäre auf die (auch bei Unterberger in Punkt 4 angeführte) Tatsache, dass jede Quote, insbesondere eben die "Frauenquote", eine Beleidigung und Herabwürdigung der Frauen darstellt: damit wird also implizit angenommen, dass sie nicht über ausreichende Intelligenz und Fähigkeiten verfügen, um eine Führungsposition aus eigener Kraft und durch eigene Leistung zu erreichen. Es ist doch ein völliger Unsinn anzunehmen, dass ein Unternehmer einen Mann nur deswegen einstellt oder in eine höhere Position bringt, weil er ein Mann ist, wenn er eine besser geeignete Frau zur Verfügung hat, umso mehr als er der Frau ja auch noch angeblich weniger zahlen müsste (ebenfalls ein ebenso dummes wie falsches, aber immer wieder vorgebrachtes Argument der Berufsfeministinnen). Das Ergebnis so einer Frauenquote wäre, so wie es Unterberger auch darstellt, dass dann jede Frau in einer Führungsposition, wie kompetent und fähig sie auch wäre, immer als "Quotenfrau" abqualifiziert würde.

    • Susanna (kein Partner)
      28. Januar 2014 12:20

      Das sehe ich genauso. Das wird wohl auch zu allerlei verbalen Verrenkungen in Bewerbungsgesprächen führen: Weibliche Wesen werden sich überlegen müssen, wie sie jeweils am besten nachweisen können, dass sie den vorigen Job NICHT auf Grund einer Quote bekleidet haben!

  3. Brigitte Imb
    27. Januar 2014 14:04

    Laßt sie machen, gegen Dummheit ist ohnehin kein Kraut gewachsen. In einigen Jahren werden sie zugeben müssen, daß die Quotenumsetzung gestorben ist (wie Multikulti). Es sei denn, bei Führungsposten wird nicht wert gelegt auf Qualtität und sämtliche PsychologInnen, SoziologInnen u. PolitiologInnen können dadurch "quoten".

  4. Brockhaus
    27. Januar 2014 12:28

    Warum soll es seit Herbst 2013 in Deutschland anders sein als in Österreich? Und den Hinweis, daß Manuela Schwesig der SPD angehört, hätte es gar nicht bedurft.

    • Melanie Haring (kein Partner)
      28. Januar 2014 06:00

      "Und den Hinweis, daß Manuela Schwesig der SPD angehört, hätte es gar nicht bedurft."

      Das war einmal. Mittlerweile kommen solche Aussagen auch von einer Seite, die sich selbst als konservativ bezeichnet.

  5. Josef Maierhofer
    27. Januar 2014 11:09

    Die Perversität und Unvernunft der Linken.

    Nichts Menschliches ist denen heilig, alles muss zerstört werden in ihrer Ideologie (=Idiotie).

    Wenn es dann nur noch Kommunismus gibt, dann, ja dann wer ist dann verantwortlich für das Desaster ? Wie gehabt, die Kapitalisten und Spekulanten, die es zwar gibt, die meisten aber unter den linken Funktionären.

    Es gibt (gab) da einen Witz: Wie macht man erfolgreich einen Firma kaputt: 1 mit Computern, 2 mit Frauen .... ist noch in den frühen 90-er Jahren in allen Firmen herumgehangen.... (gab, denn P.C. verbietet solche Witze in ihrer Dummheit heutzutage)

    Sollte man dann zuerst einmal potentielle Kandidatinnen für die Quote bei Hearings auf Qualifikation prüfen, aber nicht das linke Parteibuch, das ist zu wenig für einen Beruf.

  6. oberösi
    27. Januar 2014 09:18

    Falls es um die Posten jener "Experten" geht, die dank ihrer jeweiligen Partei in gutdotierte Jobs der halb- und ganzstaatlichen Betriebe gehievt werden, dort gerade solange bleiben, bis sie ordentliche Pensionspfründe erworben haben und dann wegen Unfähigkeit gegen ebensolche neue ausgetauscht werden, verstehe ich, daß die Frauen nicht zu Unrecht sagen: Was die nicht können, das können wir schon lange!
    Aber leider passiert dies auch für private Betriebe. Und das ist Gift für die Wirtschaftsstandort und eine freie Gesellschaft, neben aller sonstigen juristischen Vorbehalte, wie weit die Politik sich überhaupt einmischen darf in privatrechtliche Belange.

  7. dssm
    27. Januar 2014 09:05

    Eine sichere Methode die Wirtschaft zu schwächen, so gesehen ist es egal ob man nun Steuern und Abgaben erhöht oder eben eine Frauen-, Schwulen, Transen-, Muslim oder sonstwas-Quote einführt. Und wenn die Wirtschaft unter diesen Schlägen untergeht, dann können die Linken endlich behaupten eine 'Marktwirtschaft' funktioniert nicht!

    Da in Deutschland ein Gutteil der Unternehmen im Maschinenbau, der Chemie und sonstigen technischen Bereichen tätig ist, ein kurzer Besuch auf einer technischen Uni eine reine Männerveranstaltung zeigt, stelle ich mir die Frage wo sollen diese Frauen überhaupt herkommen? Es gibt ja sogar bei den Männern schon einen Mangel.

    Das Ergebnis kann man sich leicht bei unseren Gerichten anschauen. Völlig ungebildete, weltfremde Richter (mit ordentlich vielen Frauen), dafür aber Massen an 'Gutachtern' (in der Technik alles Männer) die dann in Wahrheit das Urteil vorgeben.

  8. brechstange
    27. Januar 2014 08:31

    Das ist ja auch schon wurscht.

    Wenn ein Außenminister wie Kurz, ohne Ausbildung, in den Himmel gelobt wird, dann kann man Frauen ohne Hintergrund und Ausbildung auch quotenmäßig an Stellen hieven. Worin liegt da ein Unterschied?

  9. Wertkonservativer
    27. Januar 2014 08:12

    Ein inzwischen lange "gelebtes" Erdendasein hat mich gelehrt, Vorurteile und echte, unverhältnismäßige Übertreibungen als das anzusehen, was sie wohl sind:
    menschliche Abseitigkeiten, Irreführung, Fehlen von Augenmaß, intellektuelle Unredlichkeit!
    Das gilt nach allen Richtungen: so ist nicht alles, was im politischen Sinn rechts oder links ist, unkorrekt, schlecht oder gar gefährlich; es ist auch nicht anzunehmen, dass bei uns, in unserem schönen Österreich in einigen Jahrzehnten die Muezzins von den vielen Minaretten uns ihren Glauben vorsingen werden.
    Augenmaß, Verständnis und Bereitschaft, auch die Argumente Andersdenkender "durchzudenken", das sind die wesentlichen Grundmerkmale demokratischer Gesellschaftsordnung.

    Ganz gewiss, dass man in begründeten Fällen auch kämpferische Töne anstimmen, kontroverse Haltungen einnehmen kann und soll; doch alles, was den gesellschaftlichen und politischen Frieden gefährdet bzw. konterkariert, sollte dem großen Ziel einer im Endeffekt friedlichen Gemeinschaft Verschiedendenkender untergeordnet werden, ohne dessen bestmöglicher Realisierung ein friedliches Zusammenleben in einem gemeinsamen Haus kaum zu erwarten ist!

    Ja, berechtigte Empörung bei Abweichungen vom Grundkonsens der Demokratie (wie z.B. der unsäglichen grünen "Entgleisung" im Rahmen der Ball-Demo!), doch Augenmaß, Verhältnismäßigkeit und Vermeiden weiteren unnötigen Grabens unnötiger Gräben im Zusammenleben der Gesellschaft!
    Ja, wehret den Anfängen! Dies nach allen Richtungen gesagt!
    Doch - bitte - haltet die demokratischen Spielregeln ein!
    Brandreden mit Verunglimpfungen und Verurteilungen andersdenkender Menschen, Völker und Religionen, wie sie auch hier im Forum immer wieder antönen; unser Österreich wiederholt und unwidersprochen als "Drecksstaat" zu verunglimpfen:
    das ist nicht die Art und Weise, mit an einer guten Zukunft zu bauen!

    Dies ist meine Meinung, und zu der stehe ich!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Charlesmagne
      27. Januar 2014 10:34

      Sg. Herr Michler!
      Meines Wissens haben sie eine erkleckliche Anzahl von Enkelkindern. Sie persönlich wird die Machtergreifung einer als Religiion getarnten faschistisch kollektiven Ideologie wegen Ihres Alters nicht mehr berühren.

      Verunglimpfung und Verurteilung andersdenkender Menschen würde voraussetzten, dass das, was gesagt wird nicht den Tatsachen entspräche. Wer aber diese Tatsachen leugnet, die Augen ihnen gegenüber verschließt und hofft, sie würden dann nicht existieren, begeht Selbstbetrug. Es sei Ihnen vergönnt, dass Sie Ihr Leben mit der Erkenntnis der gegenwärtigen Entwicklungen nicht mehr belasten wollen.

      Es ist nichts schrecklicher als eine tätige Unwissenheit. Johann Wolfgang von Goethe

      Zudem hat schon in den Sechzigerjahren, als ich noch ein kleiner Junge war, eine greise Nachbarin immer wieder zu mir gesagt: "Bub, Gott straft die Menschheit nicht mit Katastrophen, sondern mit geistiger Blindheit."

    • Wertkonservativer
      27. Januar 2014 11:46

      @ Charlesmagne;

      wie aufmerksam von Ihnen, mich an meine "Rücksichtslosigkeit" gegenüber meinen vielen Nachkommen zu erinnern: ich bin ganz kleinlaut, und verspreche, mich auf meine letzten Monate und (vielleicht) Jahre zu bessern, und mich an meine Pflichten gegenüber Enkeln und Urenkeln zu besinnen!
      Ich gehe jedoch weiterhin davon aus, dass die hier flächendeckend vorgebrachten Warnungen vor Islamisierung, Überfremdung und deren Folgen für unser Abendland weit überzogen und in dieser Einseitigkeit und Unerbittlichkeit unzutreffend sind.
      Ganz sicher werden in den kommenden Jahrzehnten weitere Wanderungsbewegungen, Zuzüge, Vermischungen und gesellschaftliche Veränderungen vielerlei Art eintreten, doch dagegen werden weder Sie, ich und auch andere, nicht allzuviel entgegensetzen können: unsere Zeit mit weltweiter Vernetzung durch Medien, Internet und technischen Fortschritt insgesamt, lässt sich nicht "zurückdrehen"!
      Ich verkenne durchaus nicht die Problematik, bin auch für bestmögliche Selektierung und Prüfung auf Nutzen für unser Land, sehe jedoch - wie gesagt - kaum die Möglichkeit, den Zuwanderer-Hahn wirksam "abzudrehen"!

      Wie wollen Sie unser Land und unser Europa wirksam gegen die von Ihnen und anderen befürchteten Einwirkungen von außen schützen? Unübersteigbare Mauern errichten? Einreiseverbote erlassen? Das Bundesheer personell verdreifachen, um unsere Grenzen zu bewachen?
      Hat man hier taugliche und einigermaßen erfolgssichere Vorschläge parat?
      Ich bin mir da nicht ganz sicher: großspurige Ankündigungen, Drohgebärden und Säbelrasseln etlicher militanter Abendland-Retter im Blog werden da wohl nicht reichen!

      Und - bitte - um meine lieben Enkel und Urenkel kümmere ich mich schon selbst recht liebevoll! Kümmern Sie sich vielleicht doch besser um Ihre eigenen Angelegenheiten!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Melanie Haring (kein Partner)
      28. Januar 2014 06:09

      @Wertkonservativer:

      "Wie wollen Sie unser Land und unser Europa wirksam gegen die von Ihnen und anderen befürchteten Einwirkungen von außen schützen?"

      Sozialleistungen massiv zurückfahren. Dann versiegt der islamische Zustrom von selbst.

    • Wertkonservativer
      28. Januar 2014 12:24

      Ihre diesmal wirklich verständnisvollen und auch nachvollziehbaren Ausführungen geben mir das Gefühl, dass wir ja doch nicht gar so weit auseinanderliegen!
      Respekt!
      Eine Frage noch: welche Mittel bzw. Aktivitäten würden Sie vorschlagen, die den "unaufhaltbaren" Vormarsch des Islamismus einzudämmen bzw. zu stoppen geeignet wären?. Diese Frage habe ich heute auch an anderer Stelle an die Blog-Gemeinschaft gestellt.

      Sie können versichert sein, dass auch ich an einer guten Zukunft meiner zahlreichen Nachkommenschaft extrem interessiert bin; allerdings wüsste ich nicht, wie ich den Verlauf der Gegenwartsgeschichte auch nur einen Hauch beeinflussen bzw. verbessern könnte!
      Da hat mir der werte @ oberösi im heutigen A.U.-Beitrag eine nette, jedoch recht resignierte Antwort gegeben!
      Wie gesagt: starke Worte ohne auch nur irgendeine Aussicht auf Problembewältigung bringen gar nichts!
      Das, werter Herr Richter, sollten wir halt bei unseren diesbezüglichen Wortmeldungen auch ein wenig berücksichtigen!

      Beste Grüße,

      Gerhard Michler
      (mail to: Gerhard@michler.at)

    • Cato d.Ä.d (kein Partner)
      28. Januar 2014 12:53

      @ Melanie Haring

      " Sozialleistungen massiv zurückfahren " *************** !!

  10. FranzAnton
    27. Januar 2014 07:16

    Unsinnigkeiten und Narreteien gab es in der Menschheitsgeschichte so viele wie Sand am Meer; kluges Agieren kann da zahlenmäßig nicht mithalten; und dennoch sind es die klugen Bestrebungen, welche die Menschen vorwärts brachten.
    Hätte man kein Mitleid mit jenen durch (eigene oder fremde) Unsinnigkeit zu Schaden gekommenen Menschen, so könnte man getrost die ubiquitäre Wirkung der Evolution abwarten, die mit absoluter Sicherheit jeglichen Nonsens ausrottet. Wir, als grundsätzlich vernunftbegabte Individuen, sind jedoch, zumindest prinzipiell, in der Lage, Unsinnigkeiten zu erkennen, und diese auch im Keime zu ersticken, noch ehe sie den voraussehbaren Schaden angerichtet haben. Der Frauenquotenunsinn wurde hier erkannt und aufgezeigt; jetzt sollten wir uns zusammentun, und auf Wege sinnen, wie man diesen schädlichen Quatsch effizientest, also mit Minimalaufwand, abdrehen kann, noch ehe er seine schädliche Wirkung enfalten kann.
    Wiederum erlaube ich mir den Hinweis, daß Unsinniges andauernd bekämpft werden muß, weil das Böse (ähnlich Bakterien und Viren und Krebs) überall und jederzeit lauert, und daher allezeit eliminiert werden muss, soll die menschliche Gesellschaft nicht dahinsiechen.
    Zufolge besagter Vielzahl schädlicher, politisch relevanter Entwicklungen bedarf es auch einer Vielzahl von Individuen, welche sich, zwar gemeinsam, gegen schädliche Tendenzen wehren können; sie gleichen dabei den Leukozyten im menschlichen Körper, deren Hauptaufgabe die Elimination von Krankheitserregern ist. In der Politik ist diese Vielzahl nur per gut ausgebauter Direktdemokratie erzielbar; die Schweiz hat dies bekannlich schon längst erkannt, und ist sehr gut gefahren damit. Vor die Wahl gestellt, ob sie Direktdemokratie ausbauen möchten, würde die Mehrheit der Österreicher gewiß "Ja" ankreuzen. Die heimische Politik will uns, dem Volke, solche direktdemokratischen Möglichkeiten aber nicht im notwendigen Ausmaß zugestehen, weil sie Entmachtung fürchtet wie der Teufel das Weihwasser. Möglicht Viele müssten sich daher organisieren, um der Politik effiziente direktdemokratische Rechte abzutrotzen. Bin neugierig, ob mein bezügliches Bemühen doch einmal auf fruchtbaren Boden fällt.

    • Riese35
      27. Januar 2014 11:42

      Ihre Idee ist gut, aber ich zweifle, ob das in Österreich funktioniert und Sie die Rechnung nicht ohne den Wirten machen. Denn in der Schweiz wohnt meiner Einschätzung nach ein wesentlich geringerer Anteil an Wählern in Gemeindebauten, und dort ist es wahrscheinlich nicht üblich, daß der Hausmeister die Mieter vor Abstimmungen aufsucht und ihnen eintrichtert, wie sie abstimmen müssen.

  11. Cotopaxi
    27. Januar 2014 06:37

    Die Stalinisten vollenden mit Hilfe der EU das, was sie in der Sowjetunion begonnen haben. Und nützliche Idioten aus dem bürgerlichen und dem katholischen Lager gibt es zuhauf.

    • La Rochefoucauld
      27. Januar 2014 09:57

      Meine Rede. Der eiserne Vorhang ist damals nur geografisch gefallen. Leider ist mit ihm aber nicht die sozialistische/kommunistische (kollektivistische) Ideologie gefallen. Während die Völker des ehemaligen Ostblocks aufgrund ihrer schlechten Erfahrungen mit dem Kommunismus diesem eher ablehnend gegenüber stehen, sind unsere Gutmenschen leider zu lange im Wirtschaftswunderwachstums-Europa aufgewachsen. Daher kennen sie die bösen Seiten dieser Ideologie aus eigener Erfahrung nicht und träumen noch immer von der sozialen und ach so gerechten Utopie.

    • Wertkonservativer
      27. Januar 2014 13:00

      Danke, @ Cotopaxi,

      auch im Namen aller anderen angesprochenen "nützlichen Idioten" aus dem bürgerlichen und katholischen Lager, für Ihre derart "treffende" Taxierung!

      Noch was: was die Stalinisten der Sowjetunion mit der EU und mit uns "nützlichen Idioten" zu tun haben, ist zumindest mir schleierhaft.
      Schießen Sie da nicht ein wenig übers Ziel?

      Übrigens (und da ist wahrlich kein Neid dabei!): dass es derartige Aussagen ohne Probleme aufs Sternderlpodest schaffen, scheint mir typisch für den Mainstream hier, und für die Sichtweise des p.t. Publikums gegenüber EU und Euro!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  12. mischu
    27. Januar 2014 01:32

    Nachdem die Linken mit ihrer politischen Korrektheit und unter dem Deckmantel der omnipräsenten Menschenrechte unser Gesellschaftsystem ruinieren, gelingt ihnen jetzt dasselbe mit der Quoten-Zwangsbeglückung bei unserem Wirtschaftssystem.

    Die sozialistische Destabilisierung nimmt unaufhaltsam ihren weiteren unheilvollen Verlauf!

  13. Haider
    27. Januar 2014 01:09

    Lieber Herr Dr. AU! Was Sie in ihrem letzten Punkt als drohende Möglichkeit anführen, wird bei Wiens Polizei oder im Zwangsgebühren-ORF längst praktiziert.
    Sobald die Scharia in Wien eingeführt ist, wird der Anteil muslimischer Staatsanwälte explodieren. Im Schulbereich wird unter dem Titel "Nativspeaker" unsere Muttersprache zu Grabe getragen. Türken, Serben, Tschechen ... alle dürfen in ihrer Muttersprache kommunizieren, deutschsprechende Schüler werden jedoch massiv diskriminiert (für die "Jungen Grünen" sind dies in ihrer Paranoia ohnehin alles potentielle Nazis). Weit haben wir's gebracht!

    • Wyatt
      27. Januar 2014 06:58

      @ Haider
      Nicht wir - die noch immer autochthone Mehrheit der Bevölkerung - haben es so weit gebracht, sondern unsere Machthaber - unter Mithilfe jener Neid- u. Missgunst geplagten "Grünen" Erfüllungslakaien. (Innerhalb unserer Bevölkerung nach wie vor eine Minderheit, innerhalb Zeitung, Radio u. TV aber absolute Mehrheit oder eher Ausschließlichkeit!)

    • dssm
      27. Januar 2014 09:08

      @Wyatt
      Und wer hat die gewählt? Vom Mars sind unsere 'Eliten' jedenfalls nicht gekommen...





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