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Was zerfällt schneller: Die Alt- oder die Neuparteien?

Man kommt gar nicht mehr mit beim Notieren, wie schnell die Halbwertszeiten und die Lebenserwartung politischer Parteien absinken. Sie erweisen sich heute allesamt als schwer überfordert. Wobei sich Alt- und Neuparteien in einem absurden Wettlauf befinden.

Als Konsequenz dieses suizidalen Verhaltens gibt es letztlich nur eine einzige Alternative: Es wird entweder wieder eine autoritäre (oder gar totalitäre) Seilschaft die Macht an sich reißen; was freilich noch viel schlimmer enden würde als die Agonie der repräsentativen Demokratie. Oder aber diese ist endlich bereit, die Macht direkt an die Bürger zu übertragen, wie es die Verfassung schon immer fingiert hatte. Der Wechsel von einer repräsentativen Demokratie (die immer weniger Menschen repräsentiert) in eine direkte ist also die einzige sinnvolle Rettung aus der Demokratiekrise.

Jedenfalls haben sich praktisch alle Neugründungen von Parteien binnen kürzester Zeit als Fehlschlag erwiesen. Neugründungen sind nicht mehr imstande, kohärent die Vielfalt von Meinungen und persönlichen Vorstellungen auch nur der unmittelbaren Akteure zusammenzubringen. Dazu kommt ein erschreckendes Ausmaß an Unfähigkeit und Karrieregeilheit, von Streitsucht und Intriganz bei allen Möchtegernpolitikern zum Vorschein.

Das beweist ein Rundblick durch alle Parteien:

  • Beim Team Stronach werden im Wochenabstand Mandatare und Funktionäre hinausgeworfen oder treten selbst aus. Inhaltlich hat dieses Team noch überhaupt keinen Akzent gesetzt außer Hagiographie für einen greisen Industriellen (obwohl man nur dessen Geldbeutel meint).
  • Die vor zwei Jahren medial total gehypten Piraten bestehen nur noch aus den eigenen Leichen.
  • Die Neos unterscheiden sich bloß noch dadurch von den Grünen, dass sie etwas jünger sind. Die wenigen wirklich Liberalen sind dort von den politisch Korrekten und Linken total marginalisiert worden.
  • Die in Tirol eine Wahl lang erfolgreiche Liste „Vorwärts Tirol“ hat es in unheilbar zerstrittene Bestandteile zerrissen.
  • Die dieser Liste nahestehende Innsbrucker Bürgermeisterin rettet sich mit ihrer Liste – vorerst nur inhaltlich – unter Geiselnahme ihrer ganz anders denkenden konservativen Wähler in den Schoß der Grünen.
  • Die Liste des knorrigen Streithansels Dinkhauser ist rasch wieder zerfallen und die einzelnen Bestandteile sind in die Bedeutungslosigkeit abgesunken.
  • Das gleiche gilt für den einstigen Dichand-Liebling Hans-Peter Martin. Er ist ohne das Massenblatt nur eine Kuriosität.
  • Die Mutbürger haben es über das Stadium des Dauerschimpfens überhaupt nicht hinaus geschafft.
  • Ähnliches könnte über Hunderte andere Kleinstparteien gesagt werden.
  • Zugleich ist das Schauspiel, das SPÖ und ÖVP liefern, nur noch jämmerlich.
  • Und auch die FPÖ hatte in den 90er Jahren schon viel bessere Zeiten erlebt als jetzt, da sie ungefähr die gleiche ideologische Position einnimmt wie etwa in Deutschland Teile der „Linken“ (sehr wertkonservativ, aber sozialpolitisch ganz weit links).

Bisweilen sagen Gesprächspartner und Poster zu mir: „Na, dann mach’s doch selber besser.“ Das ist ein völliges Missverständnis. Auch ich könnte es nicht besser. Aber ich weiß: Die Österreicher selbst könnten es in der Summe besser als Parteipolitiker mit ihren vielen offenbar unvermeidlichen Lügen. Denn die Bürger haben in der Regel einen langen Horizont (=ihr restliches Leben oder auch das ihrer Kinder) und nicht nur den parteipolitischen bis zum nächsten Wahltag.

Das würde zu besseren Ergebnissen führen, ließe man sie nur die grundlegenden Weichenstellungen direktdemokratisch selbst vornehmen. Ich selbst bin bloß einer von 6,4 Millionen Wahlberechtigten, die dabei ihre Meinung sagen können – und die dann die Konsequenzen der Mehrheits-Entscheidung zu tragen haben.

 

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  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Dezember 2013 09:17

    @A.U. schreibt:

    "Jedenfalls haben sich praktisch alle Neugründungen von Parteien binnen kürzester Zeit als Fehlschlag erwiesen. Neugründungen sind nicht mehr imstande, kohärent die Vielfalt von Meinungen und persönlichen Vorstellungen auch nur der unmittelbaren Akteure zusammenzubringen"

    Auf der langen Liste der Neugründungen von Parteien fehlen mir zwei "Abspaltungen", die, wie diejenigen in jüngster Zeit, allesamt das Ziel hatten, den Aufstieg der FPÖ zu bremsen:

    Das LIF etwa, das sich des fördernden Segens Heinz Fischers erfreuen konnte, ist längst tot. Die als aufsteigender Komet gehandelte Heide SCHMIDT hatte sich als kurzlebige STERNSCHNUPPE entpuppt---dabei hatte es für sie, dank der Medien, sooo schön begonnen! Wer damals Jörg Haider zu vernichten trachtete, war DER Star schlechthin. Heide Schmidt versucht zwar von Zeit zu Zeit aus der Versenkung aufzutauchen---erfolglos. Haider meinte damals: Das Volk liebt den VERRAT, aber nicht den VERRÄTER.

    Aber auch das BZÖ, von Haider selbst im Zorn und im Unfrieden gegründet, konnte nicht überleben. Zu stark waren die FPÖ-Wähler mit dem 3. Lager, der FPÖ, verbunden. Es besteht offensichtlich nur Bedarf an EINEM möglichen "rechten" Gegengewicht zu den beiden einstigen Großparteien ROT und SCHWARZ, die sich Ö aufgeteilt hatten!

    Auch die GRÜNEN kommen nicht vom Fleck---und das ist auch gut so. Die Parteifarbe wurde längst als Tarnung erkannt.

    Und nur so nebenbei: Die Autofahrer können nur wählen zwischen schwarzem ÖAMTC und rotem ASKÖ; die Radfahrer müssen neuerdings unter den Fittichen der GRÜNEN Schutz suchen!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Dezember 2013 10:00

    Travnicek und die Wahl
    (Helmut Qualtinger interviewed seinen Freund Travnicek vor einer Plakatwand mit Wahlplakaten.)
    Qualtinger: Was, Travnicek, machen Sie nächsten Sonntag?
    Travnicek: Das hängt vom Wetter ab. Wann's schön is, fahr i weg, wann's regnet geh i ins Kino...
    Qualtinger: Aber Travnicek! Nächsten Sonntag - schauen Sie sich um! Was sehen Sie da?
    Travnicek: Plakate - die schau i scho seit vier Wochen nimmer an.
    Qualtinger: Das eben, Travnicek, ist der Fehler! Nächsten Sonntag ist der Tag, wo Sie zur Urne schreiten sollen...
    Travnicek: Was is da? A Begräbnis?
    Qualtinger: Aber! Wo Sie sich entscheiden sollen...
    Travnicek: ...ob i wegfahr oder ins Kino geh...
    Qualtinger: Nein! Nächsten Sonntag geht der pflichtbewußte Staatsbürger zur Wahl.
    Travnicek: Na ja, wann's regnet und er keine Kinokarten kriegt, kann er ja zur Wahl gehen.
    Qualtinger: Was, Travnicek, glauben Sie, weswegen Sie zur Wahl gehen?
    Travnicek: Weil i an Zettel krieg.
    Qualtinger: Nein! Der Politiker braucht den Kontakt mit dem Volke. Durch diesen Zettel erfährt er, was Sie als Wähler von ihm halten.
    Travnicek: Des kann i ihm auf'n Zettel aufschreiben?
    Qualtinger: Nein, dann ist er ungültig!
    Travnicek: Also, was is des für a Kontakt?
    Qualtinger: Die abgegebenen Stimmen sagen den Politikern, was das Volk von ihnen hält.
    Travnicek: Und das stört sie nicht?
    Qualtinger: Travnicek, stellen Sie sich vor, Sie sind Politiker und bekommen 500.000 Stimmen. Was würden Sie denken?
    Travnicek: Ich würde mir denken, jetzt kann ich mir endlich eine Luxuslimousine kaufen.
    Qualtinger: Aber Travnicek, Sie haben diesen Leuten doch etwas versprochen. Und das müssen Sie jetzt halten.
    Travnicek: Warum?
    Qualtinger: No, wenn Sie es nicht halten, wird man Sie nicht wieder wählen.
    Travnicek: Das macht ja nichts. ich brauch ja nur eine Limousine.
    Qualtinger: Aber die Hunderttausende, die Ihnen ihr Vertrauen geschenkt haben!
    Travnicek: Gehen'S, die wählen doch nicht zum ersten Mal.
    Qualtinger: Travnicek, Sie denken engstirnig! Stellen Sie sich vor, Sie gründen die Travnicek-Partei. Sie führen einen Wahlkampf! So wie die anderen Parteien. Sie stecken Millionen in die Propaganda, so wie die anderen!
    Travnicek: Wann i des Geld hab, was sie für Propaganda ausgeben, pack i mei Partei z'samm und fahr an die Riviera.
    Qualtinger: Sie sind kein Demokrat, Travnicek.
    Travnicek: Des hat mir noch niemand gesagt... net amal unterm Hitler.
    Qualtinger: Damals war es auch keine Ehre.
    Travnicek: und jetzt ist es eine Ehre?
    Qualtinger: Natürlich - die höchste Ehre! Sie genießen das freie aktive und passive Wahlrecht.
    Travnicek: Das passive is mer lieber.
    Qualtinger: Also meinetwegen. Sie wollen sich wählen lassen. Welche Voraussetzungen bringen Sie für den Politiker mit?
    Travnicek: Also schauen Sie - schauen Sie: es gibt Leute, die sagen, ich schau dem Kanzler ähnlich. Andere sagen, ich schau dem Vizekanzler ähnlich - also, ich schau aus wie die Koalition.
    Qualtinger: Sie stellen sich das so einfach vor. Wer soll Sie wählen?
    Travnicek: Das ist natürlich eine Sache des Vertrauens.
    Qualtinger: Auf was herauf sollen die Leute Ihnen vertrauen?
    Travnicek: Auf was herauf vertrauen's die anderen?
    Qualtinger: Na, die haben durch jahrelanges Regieren bewiesen, was sie können.
    Travnicek: Na eben.
    Qualtinger: Und Sie kennt man ja nicht!
    Travnicek: Laß i halt Fotos von mir machen.
    Qualtinger: Na ja. Das kostet aber sehr viel Geld. Was machen Sie, wenn Sie die Wahl verlieren?
    Travnicek: Bleib i die Fotos schuldig.
    Qualtinger: Fotos sind das wenigste... Sie brauchen Ideen! Schauen Sie sich diese Plakate an! Da haben sich die besten Köpfe der Nation nächtelang damit geplagt.
    Travnicek: Und das ist dabei herausgekommen?
    Qualtinger: Sie müssen die Propaganda nach ihrer Durchschlagskraft beurteilen! Sie brauchen Wahlparolen! Slogans! Was würden Sie für einen Slogan wählen?
    Travnicek (nach langem Nachdenken): Parteien haben kurze Bei... nein ... wer einmal wählt ... eine Partei wäscht die an.... Morgenstunde hat Gold im Munde.
    Qualtinger: Das heißt doch nichts!
    Travnicek: Hat aber Durchschlagskraft!
    Qualtinger: Eine Wahlparole muß doch etwas heißen!
    Travnicek: Schauen S'Ihnen die anderen an. Die heißen aa nix.
    Qualtinger: Travnicek, die Überzeugungskraft eines Plakates kann die Entscheidung in der Wahlschlacht bringen.
    Travnicek: Des hab i mir auch schon gedacht. Wenn der Klaus so durch die Straßen geht und a KP-Plakat siecht, wer weiß, was er dann wählt?
    Qualtinger: Theoretisch haben Sie recht. Er kann wählen, was er will. Es ist eine absolut freie und geheime Wahl.
    Travnicek: I waaß. Jedesmal, wann i in der Wochenschau den Bundespräsident siech, wie er in die Zelle tritt, zitter i, was wird er wählen?
    Qualtinger: Bravo, Travnicek! Das ist Anteilnahme im richtigen Geiste!
    Travnicek: Ja, aber ans stört mi. Wie kommt man dazu, daß ma am Sonntag kein Alkohol trinken kann?
    Qualtinger: Sie müssen ja nicht gerade am Sonntag trinken.
    Travnicek: Aber grad an dem Sonntag hab i an Grund dazu.
    Qualtinger: Also, Travnicek, was werden Sie am Sonntag tun?
    Travnicek (mit plötzlichem Einfall): Jetzt weiß ich's!
    Qualtinger: Fahren Sie aufs Land?
    Travnicek: Naa!
    Qualtinger: Bravo! Gehen Sie ins Kino?
    Travnicek: Aa net!
    Qualtinger: Ausgezeichnet! Also?
    Travnicek: I kauf mir scho am Samstag zwa Liter Wein und sauf mi z'Haus an.
    Qualtinger (bestürzt): Na, und was machen Sie dann in der Wahlzelle?
    Travnicek: Des is mei Wahlgeheimnis.

  3. Ausgezeichneter KommentatorInger
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Dezember 2013 14:12

    Tja die Schweiz, das ist eine andere Geschichte, die sind die direkte Demokratie gewöhnt und leben sie. In Österreich sind die Erfahrungen völlig anders.
    Aus der Praxis für die Praxis:
    In Oberösterreich gab es einmal eine Volksbefragung. Die Frage hiess:
    Sind Sie für den Bau eines neuen Musiktheaters.
    Die Oberösterreicher waren mit Mehrheit dagegen.
    Was war die Folge: man hat zwar auf den ursprünglichen Entwurf, das gigantische
    Theater im Schlossberg an der Donau zu bauen, verzichtet, aber man hat letztes Jahr ein gigantisches Bauwerk an einem anderen Standort eröffnet - man mag noch so sehr für die Kultur sein, aber die Frage ist, ob OÖ sich dieses Musiktheater auf Dauer wird leisten können. Es muss jede Eintrittskarte mit € 133,-- subventiuoniert werden.
    Und die politische Konsequenz aus dieser Volksbefragung??? Man hat postwendend im OÖ Landtag die Quoten erhöht, also man war mit dem Ergebnis nicht zufrieden, also hat man die Hürden so erhöht, dass die nächste Volksbefragung, die natürlich nicht mehr stattfinden wird, einfach nicht erfolgreich sein kann, weil die Herrschenden es nicht wollen.
    Die Schweizer haben einen völlig anderen Zugang zur direkten Demokratie - vorbildhaft. Gerade jetzt, wo die Bildung so im Mittelpunkt der Diskussionen steht.
    In Österreich unvorstellbar, in der Schweiz üblich: das Wahlvolk einer Gemeinde entscheidet, ob ein Lehrer oder ein Direktor an der Schule bleibt, etc.etc
    Die Schweiz wäre ein Vorbild, kann es aber leider nicht sein, weil in Österreich geht es einfach nicht, dass das Volk mitredet, ja wo kämen wir denn da hin, wenn z. B. wie in der Schweiz, das Wahlvolk entscheiden könnte, was mit den Steuern geschieht. Daher hat ja auch jeder Kanton eine andere Steuergesetzgebung, die einen wirtschaften besser und die anderen können es nicht so gut, aber überall kann das Volk mitreden. Solche Gigantomanie wie das Musiktheater in Linz würde in der Schweiz sicher nicht möglich sein. Zumal es ja nicht so ist, dass Linz kein
    Theater/Musiktheater hatte, es war halt in die Jahre gekommen, aber es hätte sich sicher renovieren und technisch auf den neuesten Stand bringen lassen. Das Volk hätte sich sicher für diese Variante ausgesprochen, zumal es ja noch das Brucknerhaus für die großen Konzerte gibt. Aber der kleine Landeshauptmann hat einen großen Bau gebraucht, um ein Großer zu werden. Seine Qualitäten mögen
    unbestritten sen, aber das Musiktheater war ein Bau gegen das Volk!

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Dezember 2013 19:27

    OT---aber man fragt sich, wie lange die Deutschen dem Leidensdruck noch standhalten können, wie lange man sie mit ihrer "speziellen Historie" noch erpressen kann, wann sie endlich so frei sein werden, zu sagen: Es reicht! Wir brauchen unser hart erarbeitetes Geld selber!

    °° "Brandenburger Linkskoalition fördert Zuwanderung mit Millionen"

    http://www.unzensuriert.at/content/0014472-Brandenburger-Linkskoalition-f-rdert-Zuwanderung-mit-Millionen

    °° "EU-Ausländer sollen ausnahmslos Hartz IV kassieren können"

    http://www.unzensuriert.at/content/0014474-EU-Ausl-nder-sollen-ausnahmslos-Hartz-IV-kassieren-k-nnen

    Auch in der Massenzuwanderung ist das Maß längst überschritten:

    °° "Video zeigt, wie Islamisten um deutsche Kämpfer werben"

    http://www.unzensuriert.at/content/0014476-Video-zeigt-wie-Islamisten-um-deutsche-K-mpfer-werben

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Dezember 2013 15:28

    @Inger

    *******!
    Tja, die Schweiz! Mit Recht wird ihre Bevölkerung von uns glühend beneidet! Nicht nur die Direkte Demokratie, die diese besonnenen Bürger so sehr hochhalten, ist bewundernswert oder die Ablehnung eines EU-Beitrittes---ihre Schüler schnitten auch beim PISA-Test blendend ab, während bei uns gerade einmal Mittelmaß herrscht!

    Gestern im Mittagsjournal hat der OECD-Bildungsforscher Andreas Schleicher im Gespräch mit Andrea Maiwald zunächst der Gott sei Dank scheidenden Claudia Schmied noch schnell Rosen gestreut: NMS, Gesamtschule etc. hätten zu der (minimalen!) Verbesserung geführt! Da lachen ja die Hühner!

    BESTES europäisches Land ist erstmals nicht Finnland (Platz 6 mit 519 Punkten), sondern die SCHWEIZ mit 531 Punkten!!!!!

    http://www.heute.at/news/politik/art23660,962059

    Auf die Frage von Andrea Maiwald: "Was macht die Schweiz z. B. besser als Ö", war die Antwort (wohl unbeabsichtigt!) nicht mehr ganz so huldigend:

    Schleicher: "Die Schweiz hat traditionell ein gutes Leistungsniveau.....was der Schweiz gelungen ist, ist, die Risikogruppe ein bißchen abzubauen. Dort hat man Wege gefunden, im Unterricht DIFFERENZIERTER mit einer vielfältigeren Schülerschaft umzugehen."

    Ja, warum gelingt das bei uns nicht? Weil bei uns in Bagdad sofort ein Aufstand der Gutmenschen erfolgt, der jede Bemühung pflichtbewußter guter Lehrer, das Niveau der Schüler zu heben, zunichte macht.

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2013 00:13

    OT - Schulstreit um Kreuze

    Hängen in den Schulen noch immer Bilder des BP und der Landeshauptleute? Ja!? Was hat Politik in Schulen zu suchen?

    Sollten die Kreuze abgehängt werden, so müssen auch die Politikerportraits aus den Klassenzimmern verschwinden. Pronto!

    http://diepresse.com/home/panorama/religion/1494335/Schulstreit-um-Kreuze-spitzt-sich-zu?_vl_backlink=/home/index.do

  7. Ausgezeichneter KommentatorHDW
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Dezember 2013 22:39

    Das einzig stichhaltige Argument für die direkte Demokratie, das alle Gegenargumente relativiert ist das Argument, dass der Mensch nur dann eine Entscheidung erträgt wenn er sie selbst getroffen hat, auch wenn es eine falsche war, trägt er eben auch die negativen Konsequenzen, vorausgesetzt man institutionalisiert den Mehrheitsentscheid.
    Frei nach Eugen Roth:
    "Ein Mensch der sich ein Schnitzel briet bemerkte, dass es ihm mißriet.
    Doch weil er selbst es hat gebraten, tut er als wär es ihm geraten "

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorcmh
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2013 09:47

    Wegen technischer und moralischer Abbruchreife der 2. Republik ist die 3. Republik unumgänglich.

    Es wäre zu hoffen, dass sich unser heutiges Politikerpersonal darin nicht wiederfindet. Aber das wäre der Doppeljackpot.


alle Kommentare

  1. Conyers (kein Partner)
    05. Februar 2015 02:06

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  2. GUnner (kein Partner)
    22. Januar 2015 15:29

    Hallo Iris,ein Jugendsieger ist noch wieder etwas aerdens, das ist ein eintragungsfe4higer Tagestitel, der auf manchen Veranstaltungen extra ausgeschrieben wird.Jugend CACs ze4hlen nur ffcr den Jugend-Ch. so wie Vet.-CACs nur ffcr den Vet.-Ch. ze4hlen. Die CACs aus der Zwischenklasse ze4hlen ffcr den normalen' Ch., da die Zwischenklasse als Erwachsenenklasse gilt.Viele GrfcdfeBrigitta

  3. Hermanto (kein Partner)
    21. Januar 2015 23:35

    Cara Krilu credo che gli animali di noi non si sehecrprebbero a dir nulla.. basta loro vedere i nostri comportamenti....forse penserebbero: "porelli si credono padroni ma son cosec inetti" .....e se potessero ci insegnerebbero il saper vivere amando il prossimo ...senza avere manie di potere e superiorite0.Baciotti by Pixia!! :) http://esvjiebl.com [url=http://irqrljlxfa.com]irqrljlxfa[/url ] [link=http://uzeiwcr.com]uzeiwcr[/link ]

  4. Mootje (kein Partner)
    21. Januar 2015 05:03

    Ottima summa perf2......quanti mangiano vlneotieri una bella bistecca ??? Poi sono rimasto colpito da una signora con tanto di strumenti che registrava la voce delle piante e le faceva sentire. Poi e9 anche colpa di Dio (senza offesa), che dopo il diluvio autorizza a mangiare animali

  5. Yuyun (kein Partner)
    20. Januar 2015 23:29

    Un post molto interessante per chi ama gli anlimai, come me. Molte di queste frasi ci mostrano quanto l'uomo possa rivelarsi davvero pif9 "animalesco" nel senso negativo del termine, rispetto a loro. Sono tutte cosec belle che non saprei dirti le preferite, perf2 l'ultima, quella di Lao Tzu che gie0 conoscevo, chiude splendidamente questo post. Ciao, Krilf9.

  6. Juan (kein Partner)
    20. Januar 2015 12:34

    Gli animali sono la mia fonte di isnprazioie preferita. La cosa che pif9 ammiro di loro e8 quell'imperativo, che noi chiamiamo istinto, che li fa tendere sempre verso la vita, al contrario dello spirito di autodistruzione che affligge molti esseri umani. A me piace disegnarli, ma a volte penso che siano loro stessi opere d'arte di per se...Comunque penso anch'io che un gatto direbbe proprio cosec :))) come ha detto Mar!!Un bacione ad entrambe...

  7. Jan (kein Partner)
    19. Januar 2015 14:56

    zur Info:ab 01.01.2008DWZRV-Jugend-Champion Dieser Titel kann durch mindestens drei gfcltige Anwartschaften unter zwei vecrehisdenen Zuchtrichtern errungen werden, erworben auf einer DWZRV-Spezial-Zuchtschau, ohne zeitliche Mindestbegrenzung Eine Anwartschaft kann der vorzfcglich1 Hund der Jugendklasse erhalten.Der vorzfcglich2 Hund der Jugendklasse kann eine Reserve-Anwartschaft erhalten, diese kann in eine Anwartschaft umgewandelt werden, wenn der vorzfcglich1 Hund bereits beste4tigter DWZRV-Jugend-Champion ist.Gebfchr ffcr Titelbeste4tigung und Urkunde siehe DWZRV-Gebfchrenordnung.Der Titel ist eintragungsfe4hig, berechtigt aber nicht zur Meldung in der Siegerklasse.

  8. Aron Sperber (kein Partner)
    05. Dezember 2013 21:38

    Angesichts eines Problems, das alle Nettozahler der EU gerade in Alarmbereitschaft versetzt, hilft die angeblich bürgerliche “Presse” der angeblich bürgerlichen Innenministerin den Kopf in den Sand zu stecken:

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2013/12/05/ka-problem-oder-kopferl-im-sand/

  9. baro palatinus (kein Partner)
    05. Dezember 2013 13:37

    die neos unterscheiden sich sogar fundamental von den grünen.
    Sie propagieren (wie im übrigen die hochgeschätzte heutige vp auch) eine "linke" sozialordnung kombiniert mit einer "rechten" wirtschaftsordnung.

    dass dieses amalgam aus kompetitiver und egalitärer ordnung im besten falle als hanebüchene traumtänzerei zu qualifizieren ist, sollte jedem politisch halbgebildeten bewusst sein.

    von allen fraktionen wohnt den neos, durch deren oberflächlichen zugang zur politik, die größte zerstörerische kraft inne. die ideologie der neos ist der unreflektierte zeitgeist. dass sie dies selbst nicht wissen macht sie gefährlich.

    • Undine
      05. Dezember 2013 15:10

      @baro palatinus

      Die Neos könnten sich auch "Die Bunten" nennen, weil sie von jeder Partei irgendetwas haben, auch Konträres, und ihre Vertreter aus allen Parteiecken kommen---reichlich diffus also, was sie darstellen. Dazu kommt dann noch der überkandidelte, halblustige, ständig aufgekratzte Chef, den man gerade einmal ein paar Minuten ertragen kann. Vermutlich ist dieser spaßige Haufen bei der nächsten Wahl bereits Geschichte. Politik ist kein Spaß!

  10. AppolloniO (kein Partner)
    05. Dezember 2013 11:47

    Kleiner Zusatz zu den NEOS:
    Diese Partei ist als durchaus wünschenswerter liberaler Tiger fulminant gestartet und als Bettvorleger der Heide Schmidt und des Herrn Haselsteiner gelandet.

    • Nestor 1937
      05. Dezember 2013 14:04

      Seh ich nicht so pessimistisch.

      Aber Sie haben Recht, diese Grfahr besteht.

    • Erich Bauer
      05. Dezember 2013 14:33

      Die NEOS sind ein ferngesteuertes Trojanisches Pferd. Man sollte es gleich jetzt schon in Flammen setzen... Keine Gefangenen! :-)

  11. Erich Bauer
    05. Dezember 2013 10:10

    (Zitat: A.U.): "...Das beweist ein Rundblick durch alle (Anm.: Neo-Goldrausch-) Parteien:..."

    Wenn der Wein sauer ist, schütte ihn weg!

  12. cmh (kein Partner)
    05. Dezember 2013 09:47

    Wegen technischer und moralischer Abbruchreife der 2. Republik ist die 3. Republik unumgänglich.

    Es wäre zu hoffen, dass sich unser heutiges Politikerpersonal darin nicht wiederfindet. Aber das wäre der Doppeljackpot.

  13. Knut (kein Partner)
    05. Dezember 2013 08:21

    Will euch nicht lange aufhalten ... nur ganz kurz ... das zu unserer Regierung (bei dem Wort bekomm ich immer Brechreiz) passende Weihnachtslied:

    http://www.youtube.com/watch?v=D-0LUXOSI00

  14. Erich Bauer
    • Erich Bauer
      05. Dezember 2013 09:00

      … er schnuppert schon nach den gut abgelegenen Fleischstücken der „Lageinsassen“ :-)

      Da „Lagerleitung“ und die gesamte „Lagerstruktur“ schon so verrottet und verfault ist, braucht er eigentlich nur gelassen zu warten, bis nicht nur die Tore, sondern auch die Mauern in sich zusammenbrechen… Festgefahrene, abgehobene Institutionen können nämlich niemals von AUSSEN „erstürmt“ werden. Sie erliegen von INNEN heraus und krachen dann entweder mit einem großen „Knall“ zusammen, oder sie verschwinden mit einem „Winseln“…

      Es scheint, als ob der H.C. das kapiert hat. Dabei gäb’s eh Mittelchen um aus dem blauen Cerberus eine Kuscheltier, oder zumindest einen dieser herzigen „Angry Bird“ zu machen…

  15. Helmut Oswald
    05. Dezember 2013 01:32

    Tagespolitisch stimmt die Analyse - unter einem strategischen Blickwinkel analysiert ist sie aber tendenziell unzutreffend. Was rechts der mittlerweile links-links gewordenen / gemacht wordenen Mitte passiert, ist ein fruchtbarer Gärungsprozess. Er beinhaltet Neues und Vergehendes, Fermentierungen wie Umschichtungen - es bedeutet geistiges und kreatives Leben und damit Zukunft.

    Demgegenüber steht das System der Erstarrung und des Ewiggestrigen. Die FPÖ ist zum Sozialismus konvertiert und stagniert deshalb ebenso, wie der Rest all jener , die sich in die Verstrickung mit dieser offenkundigen Irrlehre - zumeist aus Ängstlichkeit und Mangel an Standfestigkeit gegenüber der eigenen Überlieferung - eingelassen haben. Sie leben im gestern. Und dort werden sie auch bleiben.

  16. Brigitte Imb
    05. Dezember 2013 00:13

    OT - Schulstreit um Kreuze

    Hängen in den Schulen noch immer Bilder des BP und der Landeshauptleute? Ja!? Was hat Politik in Schulen zu suchen?

    Sollten die Kreuze abgehängt werden, so müssen auch die Politikerportraits aus den Klassenzimmern verschwinden. Pronto!

    http://diepresse.com/home/panorama/religion/1494335/Schulstreit-um-Kreuze-spitzt-sich-zu?_vl_backlink=/home/index.do

    • cmh (kein Partner)
      05. Dezember 2013 09:37

      Warum schickt diese Tusse ihren Bankert nicht in eine Muselschul. Dort hängen sicher keine Kreuzln.

    • Undine
      05. Dezember 2013 10:38

      @Brigitte Imb

      Danke für den Link!

      Wenn die Moslems in großen Scharen nach Europa strömen, wissen sie, daß die Länder dieses Kontinents CHRISTLICH GEPRÄGT sind. Sollten sie so dumm sein, dies nicht zu wissen, ist ihnen nicht zu helfen. Daß aber ein Gastland von den (ungebetenen!) "Gästen" sich nach den Zugereisten richten soll, ist eine Schweinerei! Wir Österreicher werden gezwungen, die Kopftuchfrauen auf unserem Grund und Boden zu akzeptieren---und nicht nur das!!!---wir müssen uns auch noch den "Eroberern" UNTERWERFEN!

      MMn MUSS das Kreuz (ohne Corpus) bleiben, wo es immer war; wem's nicht paßt, der soll in ein islamisches Land gehen. Wetten, daß KEINER geht, wenn er vor die Wahl gestellt wird!

    • cmh (kein Partner)
      05. Dezember 2013 16:54

      Unter die Fußmatte eines jeden Arbeitsamtes einen Koran.

  17. HDW
    04. Dezember 2013 22:39

    Das einzig stichhaltige Argument für die direkte Demokratie, das alle Gegenargumente relativiert ist das Argument, dass der Mensch nur dann eine Entscheidung erträgt wenn er sie selbst getroffen hat, auch wenn es eine falsche war, trägt er eben auch die negativen Konsequenzen, vorausgesetzt man institutionalisiert den Mehrheitsentscheid.
    Frei nach Eugen Roth:
    "Ein Mensch der sich ein Schnitzel briet bemerkte, dass es ihm mißriet.
    Doch weil er selbst es hat gebraten, tut er als wär es ihm geraten "

    • Brigitte Imb
      04. Dezember 2013 23:52

      Der Mensch würde Fehlentscheidungen schleunigst korrigieren, Politiker geben vor zu evaluieren.

  18. Brigitte Imb
    04. Dezember 2013 21:17

    Bislang will nur die FPÖ das Volk direkt mitreden lassen. Zwar haben SPÖVP versucht sich das Thema unter den Nagel zu reißen, aber nicht etwa um dem Volk mehr Mitentscheidung zukommen zu lassen, im Gegenteil, um genau dies zu verhindern. Wie man hört, soll unter dem Titel "Direkte Demokratie" die Wahl der Landtagsabgeordneten direkt möglich gemacht werden. Wie "großartig", darauf können wir auch verzichten, solange wir bei den grundlegenden Themen nicht mitbestimmen dürfen.

  19. Undine
    04. Dezember 2013 19:27

    OT---aber man fragt sich, wie lange die Deutschen dem Leidensdruck noch standhalten können, wie lange man sie mit ihrer "speziellen Historie" noch erpressen kann, wann sie endlich so frei sein werden, zu sagen: Es reicht! Wir brauchen unser hart erarbeitetes Geld selber!

    °° "Brandenburger Linkskoalition fördert Zuwanderung mit Millionen"

    http://www.unzensuriert.at/content/0014472-Brandenburger-Linkskoalition-f-rdert-Zuwanderung-mit-Millionen

    °° "EU-Ausländer sollen ausnahmslos Hartz IV kassieren können"

    http://www.unzensuriert.at/content/0014474-EU-Ausl-nder-sollen-ausnahmslos-Hartz-IV-kassieren-k-nnen

    Auch in der Massenzuwanderung ist das Maß längst überschritten:

    °° "Video zeigt, wie Islamisten um deutsche Kämpfer werben"

    http://www.unzensuriert.at/content/0014476-Video-zeigt-wie-Islamisten-um-deutsche-K-mpfer-werben

  20. Undine
    04. Dezember 2013 15:28

    @Inger

    *******!
    Tja, die Schweiz! Mit Recht wird ihre Bevölkerung von uns glühend beneidet! Nicht nur die Direkte Demokratie, die diese besonnenen Bürger so sehr hochhalten, ist bewundernswert oder die Ablehnung eines EU-Beitrittes---ihre Schüler schnitten auch beim PISA-Test blendend ab, während bei uns gerade einmal Mittelmaß herrscht!

    Gestern im Mittagsjournal hat der OECD-Bildungsforscher Andreas Schleicher im Gespräch mit Andrea Maiwald zunächst der Gott sei Dank scheidenden Claudia Schmied noch schnell Rosen gestreut: NMS, Gesamtschule etc. hätten zu der (minimalen!) Verbesserung geführt! Da lachen ja die Hühner!

    BESTES europäisches Land ist erstmals nicht Finnland (Platz 6 mit 519 Punkten), sondern die SCHWEIZ mit 531 Punkten!!!!!

    http://www.heute.at/news/politik/art23660,962059

    Auf die Frage von Andrea Maiwald: "Was macht die Schweiz z. B. besser als Ö", war die Antwort (wohl unbeabsichtigt!) nicht mehr ganz so huldigend:

    Schleicher: "Die Schweiz hat traditionell ein gutes Leistungsniveau.....was der Schweiz gelungen ist, ist, die Risikogruppe ein bißchen abzubauen. Dort hat man Wege gefunden, im Unterricht DIFFERENZIERTER mit einer vielfältigeren Schülerschaft umzugehen."

    Ja, warum gelingt das bei uns nicht? Weil bei uns in Bagdad sofort ein Aufstand der Gutmenschen erfolgt, der jede Bemühung pflichtbewußter guter Lehrer, das Niveau der Schüler zu heben, zunichte macht.

    • Undine
      04. Dezember 2013 15:29

      Meine Antwort auf @Inger weiter unten hat sich verlaufen.

    • Undine
      05. Dezember 2013 18:22

      Mit Genugtuung möchte ich heute noch einen Satz aus dem "Presse-Quergeschrieben" von Prof. Taschner anfügen; auch er fand die Lobhudeleien des PISA-Papstes Schleicher gestern im MJ lächerlich:

      Taschner: "Umso putziger klang in diesem Zusammenhang das mindestens dreifach wiederholte Lob des PISA-Papstes Andreas Schleicher für die Neue Mittelschule, die seiner Meinung nach Österreichs PISA-Erfolg beförderte. Nichts gegen die Idee der Neuen Mittelschule, aber eine solche Aussage ist unglaubwürdige Propaganda. Mit ihr diskreditiert Schleicher sein eigenes Produkt."

  21. WFL
    04. Dezember 2013 14:27

    Apropos Mutbürger/Wutbürger:
    Da gab es doch eine gewisse Presse-Journalistin A.R., die sich dort kurz und heftig
    betätigte.
    Aber auch der Spuk war ja sehr schnell vorbei....

  22. Inger
    04. Dezember 2013 14:12

    Tja die Schweiz, das ist eine andere Geschichte, die sind die direkte Demokratie gewöhnt und leben sie. In Österreich sind die Erfahrungen völlig anders.
    Aus der Praxis für die Praxis:
    In Oberösterreich gab es einmal eine Volksbefragung. Die Frage hiess:
    Sind Sie für den Bau eines neuen Musiktheaters.
    Die Oberösterreicher waren mit Mehrheit dagegen.
    Was war die Folge: man hat zwar auf den ursprünglichen Entwurf, das gigantische
    Theater im Schlossberg an der Donau zu bauen, verzichtet, aber man hat letztes Jahr ein gigantisches Bauwerk an einem anderen Standort eröffnet - man mag noch so sehr für die Kultur sein, aber die Frage ist, ob OÖ sich dieses Musiktheater auf Dauer wird leisten können. Es muss jede Eintrittskarte mit € 133,-- subventiuoniert werden.
    Und die politische Konsequenz aus dieser Volksbefragung??? Man hat postwendend im OÖ Landtag die Quoten erhöht, also man war mit dem Ergebnis nicht zufrieden, also hat man die Hürden so erhöht, dass die nächste Volksbefragung, die natürlich nicht mehr stattfinden wird, einfach nicht erfolgreich sein kann, weil die Herrschenden es nicht wollen.
    Die Schweizer haben einen völlig anderen Zugang zur direkten Demokratie - vorbildhaft. Gerade jetzt, wo die Bildung so im Mittelpunkt der Diskussionen steht.
    In Österreich unvorstellbar, in der Schweiz üblich: das Wahlvolk einer Gemeinde entscheidet, ob ein Lehrer oder ein Direktor an der Schule bleibt, etc.etc
    Die Schweiz wäre ein Vorbild, kann es aber leider nicht sein, weil in Österreich geht es einfach nicht, dass das Volk mitredet, ja wo kämen wir denn da hin, wenn z. B. wie in der Schweiz, das Wahlvolk entscheiden könnte, was mit den Steuern geschieht. Daher hat ja auch jeder Kanton eine andere Steuergesetzgebung, die einen wirtschaften besser und die anderen können es nicht so gut, aber überall kann das Volk mitreden. Solche Gigantomanie wie das Musiktheater in Linz würde in der Schweiz sicher nicht möglich sein. Zumal es ja nicht so ist, dass Linz kein
    Theater/Musiktheater hatte, es war halt in die Jahre gekommen, aber es hätte sich sicher renovieren und technisch auf den neuesten Stand bringen lassen. Das Volk hätte sich sicher für diese Variante ausgesprochen, zumal es ja noch das Brucknerhaus für die großen Konzerte gibt. Aber der kleine Landeshauptmann hat einen großen Bau gebraucht, um ein Großer zu werden. Seine Qualitäten mögen
    unbestritten sen, aber das Musiktheater war ein Bau gegen das Volk!

    • Undine
      04. Dezember 2013 15:35

      @Inger

      Und noch etwas: Die Schweizer Politiker zeigen RESPEKT ihren Bürgern gegenüber, was in Ö überhaupt nicht der Fall ist! Wenn unsere Politiker alle paar Jahre einmal vor einer Wahl im Land herumtouren und, um Stimmen bettelnd, sich "volksnah" geben, ist das eine Komödie!

  23. Undine
    04. Dezember 2013 13:38

    OT---aber ich finde den Strang nicht mehr, in dem ein Mitposter die "Roma-Königin", die durch Taschendiebstahl zu Reichtum und "Ansehen" gekommene "Zigeunerkönigin" erwähnt hat.

    Als ich am SO in München auf den Railjet Richtung Heimat wartete, war unter den anderen Wartenden eine Zigeunerin, die eindeutig als solche zu identifizieren war. Sie stieg in einen Waggon der 1. Klasse ein. Ihr "Beruf" scheint mehr als einträglich zu sein!

  24. Erich Bauer
    04. Dezember 2013 13:24

    EINER ROTEN MINDERHEITSREGIERUNG KÖNNTE ICH DURCHAUS ETWAS ABGEWINNEN...

    Das Parlament könnte seine eigentliche Aufgabe - die Kontrolle der Regierung - aufnehmen. Die Gesetzesflut, die ja ohnehin nur aus manisch depressivem Aktionsdrang entsteht, könnte eingedämmt werden, da sich Parlament und Regierung, hoffentlich, gegenseitig paralysieren. Gesetzesanträge (besser wäre "Gesetzesrückführungen") der Parlamentsparteien müssten dann von der Regierung, gezwungenermaßen, eingehender behandelt werden.

    Wenn die ROTE-Agenda dann vielleicht nicht mehr durchsetzbar ist... ist's auch kein Schaden. Uuuuh... "Reformen". Das wird ganz schwierig. Allerdings ist da bislang eh nie was g'scheites rausgekommen. Und wenn's den ROTEN dann nicht mehr passt, weil zu schwierig und vor allem kompliziert... dann müssen sie halt zurücktreten.

    • Undine
      04. Dezember 2013 13:42

      @Erich Bauer

      Schließe mich Ihrer Meinung an---ich würde zu gerne sehen, wie DAS funktioniert, bzw. nicht funktioniert! :-)

    • Erich Bauer
      04. Dezember 2013 15:27

      @Undine

      Ich finde, eine derartige Parlaments- und Regierungskonstellation könnte für Österreich ein durchaus heilsamer Prozess sein. Dann wären die Abgeordneten wenigstens erstmalig gezwungen, richtigen Parlamentarismus zu betreiben. Das wäre in Österreich ganz was Neues.

      Außerdem würde sich rasch herausstellen, wer und wie viele Abgeordnete hoffnungslos überfordert sind. Bis sich die Spreu vom Weizen trennt wird es natürlich einige Zeit brauchen. Ein ungewohnter LEHRLINGSSTATUS halt. Für betuliche Dilettanten oder für "Aktionismus" der ideologischen Art, ist ein solches Umfeld nicht sehr freudenspendend. Bis jetzt kann man als "Opposition" jeden unausgegorenen Schwachsinn "ungestraft", weil eh belanglos, von sich geben...

      Um letztendlich ein Mehrheitswahlrecht umzusetzen, müssten natürlich zuerst die "Lagertore" weit geöffnet... und die "Lagerinsassen"... wenn nötig mit "Gewalt" raus getrieben werden... :-)

      Ich gebe zu bedenken, dass das ALLES nichts mit "Hoffnung" zu tun hat... es ist reinste Illusion.

    • Undine
      04. Dezember 2013 17:50

      @Erich Bauer

      Vor allem die Roten, aber auch die Schwarzen kratzen das letzte Aufgebot an Leuten zusammen, um noch einmal (ein letztes Mal?) die Macht zu retten. Töchterle scheint nicht mehr gefragt zu sein, was schade ist.

  25. Erich Bauer
    04. Dezember 2013 11:24

    (Zitat: A.U.): "... ließe man sie (Anm. die Österreicher) nur die grundlegenden Weichenstellungen direktdemokratisch selbst vornehmen..."

    Man wird das NIEMALS zulassen. Auf keinen Fall zu "grundlegenden" Fragen. Schlimmstenfalls werden Kammern, Gewerkschaften, GRÜNE im Verbund mit NGOs irgendwelche "Orchideen"-Themen "kampagnisieren". Und auf diese Weise noch mehr Zerstörung anrichten.

    Außerdem hat die "Sicherheit" des Lagerlebens ausnehmend viele "Lagerinsassen" nicht nur verhausschweint, sondern auch eine, durch nichts ins Wanken zu bringende "Corporate Identity" - zum jeweiligen "Stall" - verführt...

    Nur der totale Verfall der "Unterkünfte" könnte ein Gemeinwesen, wie es sich Viele "erträumen", neu schaffen. Das hat dann mit ÖSTERREICH, wie man es kennt, überhaupt nichts mehr zu tun... Die totale "Identitätskrise" ist die natürliche Folge.

    Unbewusst sind vielen Österreichern die Konsequenzen eines solchen Schnittes durchaus klar... Und die meisten wollen einen solchen "Schnitt" nicht. Also, wird es hinausgezögert... bis die Mauern fallen.

  26. Erich Bauer
    04. Dezember 2013 10:04

    In den letzten Jahren herrschte in den Rot/Schwarz Lagern so eine unbestimmte Unruhe. So manche fühlten sich bei der Verteilung der Rationen benachteiligt. Es bildeten sich verschiedenste Gruppen, die sonderten sich ab und wollten mit den anderen nicht mehr "spielen"... Die Lagerleiter waren über diese Vorgängen natürlich nicht sehr erfreut - zeitweilig schienen sie auch richtig verstört...

    Man beschloss jedenfalls, das wilde Treiben des Partei-Demokratie-Spiels zu beobachten... Da und dort nahm man kleinere. ordnende Eingriffe vor. Rückblickend war das sehr schlau.

    Bei der nächsten Wahl hat der NEO-Parteigründungs-Event ein Ende gefunden. Und Rot/Schwarz wird gestärkt aus dieser Unruhe-Zeit hervorkommen... Bleibt natürlich der blaue Cerberus, der um beide Lager schleicht. Aber... der darf nicht ins Lager. Außer man kann ihn zum Kuscheltier domestizieren. Auch das wird den Lagerleitern irgendwann noch gelingen...

    • Wertkonservativer
      04. Dezember 2013 13:37

      Nun, @ Erich Bauer,

      wir hatten ja in den vergangenen Monaten und Jahren schon etliche Divergenzen auszuhalten und auszuräumen, doch in der Angelegenheit "Newcomer" sind wir - wie ich sehe - total einer Meinung (siehe auch meinen heutigen Beitrag)!

      Etliche Freunde hier, die anscheinend meinen, ihre Hoffnungserwartungen in Hinblick auf baldiges Abmurksen der GROKO könnten stantepede mit windigen Neugründungen und mit auf tönernen Füßen stehenden Heilsbringern realisiert werden, sind mit ziemlicher Sicherheit "am falschen Dampfer"!
      War' ja schön und gut, nur spiel'n tan's es net!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Erich Bauer
      04. Dezember 2013 13:59

      @ Wertkonservativer,

      bei mir kommt leider keine besonders überschwängliche Freude auf... Tatsächlich wär's mir lieber, ich würde mit meiner Ansicht einem grandiosen Irrtum aufsitzen.

    • brechstange
      05. Dezember 2013 08:08

      Sie beide werden irren, hoffe ich. Denn nichts ist sicher, wie es ausgeht. Der Österreicher ist extrem risikofeindlich und bemerkt nicht, dass er dadurch "eingespannt" wird. Wieder einmal werden nachfolgende Generationen sagen: "Warum hat keiner was getan?" Ich möchte nicht zu dieser nicht handelnden Gruppe gehören.

    • Erich Bauer
      05. Dezember 2013 08:29

      @brechstange

      schön langsam reicht's mir. Wie können Sie es wagen mich mit einem "Vergleich" aus der "(Antifa)NAZI-Terminologie anzuschütten! Sind Sie schon von allen guten Geistern verlassen? "Meine Ehre ist die Treue"... ist das Euer Wahlspruch?

    • Wertkonservativer
      05. Dezember 2013 12:08

      Herbert Richter (kein Partner):

      speziell mit Ihnen will ich mich nun wirklich nicht matchen, da mir Ihre ganze Art, Ihre Einstellung und Ihrer Ausdrucksweise persönlich unangenehm ist (mein Problem)!

      Man kann der Österreichischen Volkspartei durchaus berechtigt einiges ans Zeug flicken, doch die "Verbrechen", die Sie ihr da ung'schauter vorwerfen, sind doch ziemlich sicher aus Ihrer persönlichen Anti-ÖVP-Mottenkiste geholt, oder?!

      Dieses hier laufend vorgenommene Gebrabbel hinsichtlich "Verbrechen" von seit Jahrzehnten demokratisch legimitierten Parteien von Möchtegern-Giganten herausgeschleudert, scheint derart übertrieben und auch total undifferenziert herbeigeschrieben, dass ich nur den Kopf schütteln kann!
      Lächerlich, einfach lächerlich!

      (mail to: Gerhard@michler.at)

  27. socrates
    04. Dezember 2013 10:00

    Travnicek und die Wahl
    (Helmut Qualtinger interviewed seinen Freund Travnicek vor einer Plakatwand mit Wahlplakaten.)
    Qualtinger: Was, Travnicek, machen Sie nächsten Sonntag?
    Travnicek: Das hängt vom Wetter ab. Wann's schön is, fahr i weg, wann's regnet geh i ins Kino...
    Qualtinger: Aber Travnicek! Nächsten Sonntag - schauen Sie sich um! Was sehen Sie da?
    Travnicek: Plakate - die schau i scho seit vier Wochen nimmer an.
    Qualtinger: Das eben, Travnicek, ist der Fehler! Nächsten Sonntag ist der Tag, wo Sie zur Urne schreiten sollen...
    Travnicek: Was is da? A Begräbnis?
    Qualtinger: Aber! Wo Sie sich entscheiden sollen...
    Travnicek: ...ob i wegfahr oder ins Kino geh...
    Qualtinger: Nein! Nächsten Sonntag geht der pflichtbewußte Staatsbürger zur Wahl.
    Travnicek: Na ja, wann's regnet und er keine Kinokarten kriegt, kann er ja zur Wahl gehen.
    Qualtinger: Was, Travnicek, glauben Sie, weswegen Sie zur Wahl gehen?
    Travnicek: Weil i an Zettel krieg.
    Qualtinger: Nein! Der Politiker braucht den Kontakt mit dem Volke. Durch diesen Zettel erfährt er, was Sie als Wähler von ihm halten.
    Travnicek: Des kann i ihm auf'n Zettel aufschreiben?
    Qualtinger: Nein, dann ist er ungültig!
    Travnicek: Also, was is des für a Kontakt?
    Qualtinger: Die abgegebenen Stimmen sagen den Politikern, was das Volk von ihnen hält.
    Travnicek: Und das stört sie nicht?
    Qualtinger: Travnicek, stellen Sie sich vor, Sie sind Politiker und bekommen 500.000 Stimmen. Was würden Sie denken?
    Travnicek: Ich würde mir denken, jetzt kann ich mir endlich eine Luxuslimousine kaufen.
    Qualtinger: Aber Travnicek, Sie haben diesen Leuten doch etwas versprochen. Und das müssen Sie jetzt halten.
    Travnicek: Warum?
    Qualtinger: No, wenn Sie es nicht halten, wird man Sie nicht wieder wählen.
    Travnicek: Das macht ja nichts. ich brauch ja nur eine Limousine.
    Qualtinger: Aber die Hunderttausende, die Ihnen ihr Vertrauen geschenkt haben!
    Travnicek: Gehen'S, die wählen doch nicht zum ersten Mal.
    Qualtinger: Travnicek, Sie denken engstirnig! Stellen Sie sich vor, Sie gründen die Travnicek-Partei. Sie führen einen Wahlkampf! So wie die anderen Parteien. Sie stecken Millionen in die Propaganda, so wie die anderen!
    Travnicek: Wann i des Geld hab, was sie für Propaganda ausgeben, pack i mei Partei z'samm und fahr an die Riviera.
    Qualtinger: Sie sind kein Demokrat, Travnicek.
    Travnicek: Des hat mir noch niemand gesagt... net amal unterm Hitler.
    Qualtinger: Damals war es auch keine Ehre.
    Travnicek: und jetzt ist es eine Ehre?
    Qualtinger: Natürlich - die höchste Ehre! Sie genießen das freie aktive und passive Wahlrecht.
    Travnicek: Das passive is mer lieber.
    Qualtinger: Also meinetwegen. Sie wollen sich wählen lassen. Welche Voraussetzungen bringen Sie für den Politiker mit?
    Travnicek: Also schauen Sie - schauen Sie: es gibt Leute, die sagen, ich schau dem Kanzler ähnlich. Andere sagen, ich schau dem Vizekanzler ähnlich - also, ich schau aus wie die Koalition.
    Qualtinger: Sie stellen sich das so einfach vor. Wer soll Sie wählen?
    Travnicek: Das ist natürlich eine Sache des Vertrauens.
    Qualtinger: Auf was herauf sollen die Leute Ihnen vertrauen?
    Travnicek: Auf was herauf vertrauen's die anderen?
    Qualtinger: Na, die haben durch jahrelanges Regieren bewiesen, was sie können.
    Travnicek: Na eben.
    Qualtinger: Und Sie kennt man ja nicht!
    Travnicek: Laß i halt Fotos von mir machen.
    Qualtinger: Na ja. Das kostet aber sehr viel Geld. Was machen Sie, wenn Sie die Wahl verlieren?
    Travnicek: Bleib i die Fotos schuldig.
    Qualtinger: Fotos sind das wenigste... Sie brauchen Ideen! Schauen Sie sich diese Plakate an! Da haben sich die besten Köpfe der Nation nächtelang damit geplagt.
    Travnicek: Und das ist dabei herausgekommen?
    Qualtinger: Sie müssen die Propaganda nach ihrer Durchschlagskraft beurteilen! Sie brauchen Wahlparolen! Slogans! Was würden Sie für einen Slogan wählen?
    Travnicek (nach langem Nachdenken): Parteien haben kurze Bei... nein ... wer einmal wählt ... eine Partei wäscht die an.... Morgenstunde hat Gold im Munde.
    Qualtinger: Das heißt doch nichts!
    Travnicek: Hat aber Durchschlagskraft!
    Qualtinger: Eine Wahlparole muß doch etwas heißen!
    Travnicek: Schauen S'Ihnen die anderen an. Die heißen aa nix.
    Qualtinger: Travnicek, die Überzeugungskraft eines Plakates kann die Entscheidung in der Wahlschlacht bringen.
    Travnicek: Des hab i mir auch schon gedacht. Wenn der Klaus so durch die Straßen geht und a KP-Plakat siecht, wer weiß, was er dann wählt?
    Qualtinger: Theoretisch haben Sie recht. Er kann wählen, was er will. Es ist eine absolut freie und geheime Wahl.
    Travnicek: I waaß. Jedesmal, wann i in der Wochenschau den Bundespräsident siech, wie er in die Zelle tritt, zitter i, was wird er wählen?
    Qualtinger: Bravo, Travnicek! Das ist Anteilnahme im richtigen Geiste!
    Travnicek: Ja, aber ans stört mi. Wie kommt man dazu, daß ma am Sonntag kein Alkohol trinken kann?
    Qualtinger: Sie müssen ja nicht gerade am Sonntag trinken.
    Travnicek: Aber grad an dem Sonntag hab i an Grund dazu.
    Qualtinger: Also, Travnicek, was werden Sie am Sonntag tun?
    Travnicek (mit plötzlichem Einfall): Jetzt weiß ich's!
    Qualtinger: Fahren Sie aufs Land?
    Travnicek: Naa!
    Qualtinger: Bravo! Gehen Sie ins Kino?
    Travnicek: Aa net!
    Qualtinger: Ausgezeichnet! Also?
    Travnicek: I kauf mir scho am Samstag zwa Liter Wein und sauf mi z'Haus an.
    Qualtinger (bestürzt): Na, und was machen Sie dann in der Wahlzelle?
    Travnicek: Des is mei Wahlgeheimnis.

    • socrates
      04. Dezember 2013 10:06

      Für die indirekte Demokratie, die ihre Versprechen nicht hält:

      Qualtinger: Travnicek, stellen Sie sich vor, Sie sind Politiker und bekommen 500.000 Stimmen. Was würden Sie denken?
      Travnicek: Ich würde mir denken, jetzt kann ich mir endlich eine Luxuslimousine kaufen.
      Qualtinger: Aber Travnicek, Sie haben diesen Leuten doch etwas versprochen. Und das müssen Sie jetzt halten.
      Travnicek: Warum?
      Qualtinger: No, wenn Sie es nicht halten, wird man Sie nicht wieder wählen.
      Travnicek: Das macht ja nichts. ich brauch ja nur eine Limousine.
      Qualtinger: Aber die Hunderttausende, die Ihnen ihr Vertrauen geschenkt haben!
      Travnicek: Gehen'S, die wählen doch nicht zum ersten Mal.

    • Wyatt
      04. Dezember 2013 17:11

      Lieber u. geschätzter Socrates,
      Qualtinger antwortete als "Travnicek" dem Bronner. - Macht nix - ich sah die beiden vor mir, deshalb
      **************!

  28. FranzAnton
    04. Dezember 2013 09:59

    @ "Denn die Bürger haben in der Regel einen langen Horizont (= ihr restliches Leben oder auch das ihrer Kinder) und nicht nur den parteipolitischen bis zum nächsten Wahltag".
    und weiter:
    "Das würde zu besseren Ergebnissen führen, ließe man sie nur die grundlegenden Weichenstellungen direktdemokratisch selbst vornehmen"

    Danke, Herr Dr. Unterberger, für Ihre Argumentation pro Direktdemokratie. Die repräsentative Demokratie soll ja durchaus nicht ausgehebelt werden, denn Gesetze sind von Fachleuten nach intensiven Beratungen zu formulieren; hinsichtlich bedeutsamer Richtungsentscheidungen sollte aber das Volk selber in die Lage versetzt werden, der Politik den gewünschten Richtungspfeil setzen.

    Bedenken wir die Vorteile: Politiker, insbesondere doktrinär festgefahrene, tendieren dazu, die Hintergründe ihrer Vorhaben vor der Öffentlichkeit zu verbergen bzw. mit desinformierenden Argumenten zu kaschieren, und möglichst geräuscharm, Schritt für Schritt, an der Umsetzung ihrer eigentlichen, nicht selten schädlichen, Absichten, zu arbeiten.
    Selbst wenn das Volk dies rechtzeitig erkennt, hat es in der aktuellen repräsentativen Demokratie kaum mehr eine Möglichkeit, die Gesetzwerdung noch rechtzeitig in Richtung Vernunft zu beeinflussen. Der hier so oft, wohl zu Recht, gegeisselte Verhetzungsparagraph (§283 StGb) mag als Beispiel herhalten. Er wurde, trotz vielfacher Warnungen auch hochgradiger Juristen, zum Gesetz; Die Bandbreite seiner Auslegungsmöglichkeiten droht offenbar die freie Meinungsäußerung, ein demokratiepolitisch unabdingbares Menschenrecht, in unvertretbarer Weise einzuschränken.
    Stünde dem Volk, oder einer Vereinigung von Abgeordneten (Mindestanzahl an Mandaten vorausgesetzt) die Option zu, die Wählerschaft über Gesetze in jeglichem Stadium befinden zu lassen, wäre besagter Paragraph vielleicht ausgebremst oder demokratiefreundlich entschärft worden. -
    Aus eigenem Antrieb wird unsere künftige, mittelgroße GROKO wohl nichts in direktdemokratischem Sinne unternehmen, da würde namentlich die allzu marxistisch tickende SPÖ nicht mitspielen. Andere müssten sich also finden.
    Die Methoden von NGO's, ihren, teils durchaus vernünftigen, Anliegen öffentliche Wahrnehmbarkeit zu schaffen, erschienen mir wohl anwendbar; über das eloquente Beklagen hinaus engagementbereite Menschen müssten sich halt finden, um so etwas wie AVAAZ oder Campact, etc., auf den Weg zu bringen.

    • Anonymus
      04. Dezember 2013 10:40

      FranzAnton:
      Laut unserer Verfassung sollten neue Gesetze bzw. Gesetzesänderungen vom Nationalrat (also von uns gewählten Volksvertertern) ausgehen bzw. von diesen dafür entsprechende Fachleute beauftragt werden (= Gewaltentrennung: Legislative - Judikative - Exekutive). In der Praxis kommen die meisten Gesetzesentwürfe aber von der "Exekutive" (= Regierung bzw. Ministerien). Obwohl dort auch genügend Fachleute sitzen und dafür bezahlt werden, kommt es immer wieder vor, dass man mittels outsorcing solche Texte von renomierten Anwaltskanzleien erstellen lässt. Wie man auch - trotz eigener manpower Gutachten und Prognosen lieber von außen zukauft. Wenn dann etwas schief geht, können sich der Minister und seine Leite schön auf andere ausreden bzw. "abputzen"..

    • Brigitte Imb
      05. Dezember 2013 00:24

      Das sog. Outsourcing ist bei bestehender Fachbeamtenschaft überhaupt nicht einzusehen und bedeutet mindestens die doppelten Kosten. Leider ist diese Praxis bereits mehr als eingeschlichen und dient zur Versorgung von Freunden die dann reihenweise von den Politikern als Experten bezeichnet werden.

  29. Josef Maierhofer
    04. Dezember 2013 09:56

    Die ideale Demokratie gibt es genauso wenig wie es den idealen Menschen gibt.

    Das zweite, jedes Individuum ist einmalig und das auch in seiner Einordnung in eine Gemeinschaft, die zufolge Bevölkerungsdichte notwendig ist.

    Gehört zu werden ist in einer Demokratie wohl das Wichtigste.

    Die Verantwortung bei der direkten Demokratie liegt dann vor allem, wie überall, bei Gericht, beim Geschäft, etc. in der Wahrheit und in der fairen Diskussion und Information.

    Da haben wir in Österreich die denkbar schlechtesten Voraussetzungen. Parteihetze der Medien, Parteilügen der Medien, Manipulation durch die Medien, unsaubere Politiker, ... u.s.w., die Volksverblödung hat gegriffen. Die Verantwortung tragen die Parteien, in Österreich die Einheitspartei SPÖVP.

    So klar es auch sein mag, fundamentale Entscheidungen der Bevölkerung zu überlassen, auch da gibt es eine Menge Hürden. Das parteibeauftragte medial anerzogene politische Desinteresse, die parteigetriebene Staatshörigkeit, die Desinformation als äußere Hürden, das fehlende Wissen, die fehlende Bildung, ebenfalls parteigetrieben auf diesen Stand gebracht. 'Wahrheit' kann man den Menschen nur auf 'Festln' eintrichtern, meist in flüssiger Form, die dann 'alles wieder gut macht'. Aber noch eines ist sehr schwierig bei uns, die Diskussionsfähigkeit und die Fähigkeit offene Kritik einzustecken und auch die Lernfähigkeit überhaupt. Damit fehlt den meisten die Objektivität. Dann noch die Emotionen. Also einen ordentlichen Diskussionsprozess auf Wahrheitsbasis und aufbauend auf nicht manipulierten Fakten in Gang zu bringen und über alle Wirtshaustische zu ziehen, bis man dann davon reden kann, dass alle wirklich wissen, was die Frage ist, was die Konsequenzen sind, was sie entscheiden sollen und diesen dann in eine Volksabstimmung münden zu lassen, braucht wohl seine Zeit, die sich aber für die Zukunft sicher lohnt.

    Bei uns geht es lediglich darum, welcher Parteiexperte seine Farbexpertise medial zum besten geben darf und überhaupt nicht um die Menschen in Österreich, die können verrecken, Hauptsache der Partei und deren Klientel geht es gut.

    Bis wir also reif wären für demokratische Prozesse, vergeht Zeit für das Umlernen von Schlitzohrigkeit und Kleinlichkeit zu Objektivität, Umgang mit Wahrheit und Urteilsfähigkeit.

    @ Wahrheit
    http://www.youtube.com/watch?v=Jd2hWya6ClM

  30. Undine
    04. Dezember 2013 09:17

    @A.U. schreibt:

    "Jedenfalls haben sich praktisch alle Neugründungen von Parteien binnen kürzester Zeit als Fehlschlag erwiesen. Neugründungen sind nicht mehr imstande, kohärent die Vielfalt von Meinungen und persönlichen Vorstellungen auch nur der unmittelbaren Akteure zusammenzubringen"

    Auf der langen Liste der Neugründungen von Parteien fehlen mir zwei "Abspaltungen", die, wie diejenigen in jüngster Zeit, allesamt das Ziel hatten, den Aufstieg der FPÖ zu bremsen:

    Das LIF etwa, das sich des fördernden Segens Heinz Fischers erfreuen konnte, ist längst tot. Die als aufsteigender Komet gehandelte Heide SCHMIDT hatte sich als kurzlebige STERNSCHNUPPE entpuppt---dabei hatte es für sie, dank der Medien, sooo schön begonnen! Wer damals Jörg Haider zu vernichten trachtete, war DER Star schlechthin. Heide Schmidt versucht zwar von Zeit zu Zeit aus der Versenkung aufzutauchen---erfolglos. Haider meinte damals: Das Volk liebt den VERRAT, aber nicht den VERRÄTER.

    Aber auch das BZÖ, von Haider selbst im Zorn und im Unfrieden gegründet, konnte nicht überleben. Zu stark waren die FPÖ-Wähler mit dem 3. Lager, der FPÖ, verbunden. Es besteht offensichtlich nur Bedarf an EINEM möglichen "rechten" Gegengewicht zu den beiden einstigen Großparteien ROT und SCHWARZ, die sich Ö aufgeteilt hatten!

    Auch die GRÜNEN kommen nicht vom Fleck---und das ist auch gut so. Die Parteifarbe wurde längst als Tarnung erkannt.

    Und nur so nebenbei: Die Autofahrer können nur wählen zwischen schwarzem ÖAMTC und rotem ASKÖ; die Radfahrer müssen neuerdings unter den Fittichen der GRÜNEN Schutz suchen!

    • numerus clausel
      04. Dezember 2013 10:11

      Das BZÖ hielt nur unter Haider zusammen. Bucher war zwar bemüht, ihm fehlte aber das Image einer Leitfigur.
      Sie meinen wohl ARBÖ statt ASKÖ, wobei die roten Autofahrer sicher zu faul sind um beim roten ASKÖ Turnstunden zu nehmen ;-)

    • Undine
      04. Dezember 2013 10:28

      @numerus clausel

      Stimmt! :-)

    • Riese35
      04. Dezember 2013 17:29

      >>" Auch die GRÜNEN kommen nicht vom Fleck---und das ist auch gut so."

      Ich finde das weniger gut. Es gibt noch immer viel zu viele Schwarze, die grün wählen. Das wäre nicht notwendig. Für die wahnwitzigen Vorstellungen, die die Grünen vertreten, haben sie viel zu viele Stimmen bekommen. Sie könnten sich meines Erachtens gut vom Fleck nach unten hin bewegen. Verstehe irgendwie nicht, daß ihnen das nicht gelingt. LIF und BZÖ z.B. waren auf diesem Weg viel erfolgreicher. Die Frage ist, ob die NEOS mit ihren getarnten Gesamtschulideen und der falschen Etikettierung mittels eines getarnten ex-ÖVP-Zugpferdes die nächste Wahl überleben.

    • Undine
      04. Dezember 2013 17:57

      @Riese35

      Auch mir wäre es lieber, die Grünen würde es zerbröseln! Aber wer übernähme dann deren kommunistische, gesellschaftszerstörenden Ideen?

    • Riese35
      04. Dezember 2013 20:09

      @Undine: Ganz einfach. Diese Ideen wären und sind in der KPÖ sehr gut aufgehoben. KPÖ + Grüne - grüne Wählerstimmen von Schwarzen, die die Grünen einfach COOL finden und sich davon mangels eines gesunden linken Auges blenden lassen, würde die Bedeutung der KPÖ in der österreichischen Politik auch kaum verändern. Die KPÖ hat noch hinreichend Potential zu wachsen und doch bedeutungslos zu bleiben, könnte also solche Stimmen aufnehmen.

      Was dieser grüne Minihaufen in Wien anrichtet, ist ein Skandal.

  31. Inger
    04. Dezember 2013 08:52

    "Das würde zu besseren Ergebnissen führen, ließe man sie nur die grundlegenden Weichenstellungen direktdemokratisch selbst vornehmen."
    Wenn man diesen vorletzten Satz zum FÜR und WIDER der neuen Parteien liest,
    könnte man meinen, das sei der Stein der Weisen.
    Vielleicht in der Theorie, aber keinesfalls in der Praxis. Wenn man das einmal miterlebt hat, wie schwer es ist, die Gemeindebürger zur Mitarbeit zu motivieren, dann glaubt man an solche Sätze nicht mehr. Es gab Versuche genug, die direktdemokratischen Entscheidungen voranzutreiben, wenige, sehr wenige können sich entschliessen, da tatsächlich mitzutun, wenn ihnen von der Gemeinde
    das Angebot gemacht wird,
    gemeinsam ein Zukunftskonzept zu entwickeln, da hat kaum einer Zeit oder wirklich Interesse, aber wenn dann Entscheidungen herbeigeführt wurden, dann matschkern gerade die, die sich nicht eingebracht haben, was nicht wieder alles falsch gemacht wurde.
    Ich meine nirgends klaffen Theorie und Praxis so wie auseinander wie in der Politik, und sei es in der kleinsten Zelle, nämlich z. B. in einer Gemeinde.
    Und mit Entsetzen höre ich immer den Satz: die Mehrheit der Österreicher war für den EU-Beitritt! Und was war: nur 60 % der Österreicher sind überhaupt zu dieser Wahl gegangen und von diesen waren ca. 60 % für den Beitritt. Das ist dann im Politikersprech die große Mehrheit der Österreicher. Eine derartige Wahl wäre doch eine direktdemokratische Entscheidung und das nochdazu mit weitreichenden Folgen wie man leidvoll erfahren musste - wen hat's interessiert 60 % von 60%.
    So schaut's aus mit dem wirklichen Interesse.

    • M.S.
      04. Dezember 2013 12:36

      Wie direkte Demokratie funktionieren kann, zeigt unser westlicher Nachbar, die Schweiz nachdrücklich. Seit ihrer Gründung leben ihre Bürger, die auch in der Realität weitgehend selbstbestimmt leben können, in voller Zufriedenheit. Als Österreich noch eine echte, wenn auch keine direkte Demokratie war, war das Verhältnis der beiden Staaten zueinander freundschaftlich und vorbildhaft. Traditionsgemäß galt der erste Besuch eines neuen Staatsoberhauptes, ich glaube auch eines Bundeskanzlers, der Schweiz.
      Als Österreich sich in den letzten Jahren immer mehr zu einer Parteiendiktatur entwickelte, verschlechterte sich auch die Atmosphäre zwischen den beiden Ländern. Das Beispiel der Schweiz als Musterdemokratie stört auffällig unsere Politikerkaste. Fürchtet sie doch das Beispiel der echten Demokratie und den damit verbundenen Machtverlust.

    • Undine
      04. Dezember 2013 21:16

      @M.S.

      *******!
      Unser Bundesheinzi fühlt sich halt in Nordkorea wohler! ;-)

    • Riese35
      05. Dezember 2013 07:48

      @M.S.: Ich erinnere mich z.B. an die Plakatserie über die Behandlung von schwarzen Schafen - das schweizer Bundesgebiet, mehrere weiße und ein schwarzes Schaf darauf dargestellt. Ohne entschlossenes Handeln und klare Botschaften geht jede Gesellschaft zugrunde. Das sollte auch Österreich eine Warnung sein.

  32. Wertkonservativer
    04. Dezember 2013 08:19

    Na, da würde ich - allein schon nach Inhalierung der höherstehenden imposanten A.U.-Sternschnuppen-Liste - meiner hier wiederholt vertretenen Meinung Ausdruck geben, dass nichts schwerer ist, als neuen politischen Strömungen, und seien sie noch so idealistisch und manchmal auch finanziell untermauert, zum Wachsen und "Gehörtwerden" im politischen Leben zu verhelfen!

    Eigentlich schade, jedoch Realität!

    In relativ guter Kenntnis der "österreichischen Seele" meine ich daher, dass - auch bei Kenntnisnahme inzwischen eingetretener und fortlaufender Schrumpfungsprozesse - die beiden "alteingesessenen Volksparteien" weiterhin die Nase vorne haben werden, und sich - falls weiterhin untereinander ausmachen werden.

    So ist der Österreicher halt: er hält Traditionen hoch, wünscht keine allzu spürbaren Umbrüche, und fühlt sich, auch in Kenntnis mancher Unzulänglichkeiten in Stadt und Land, ja doch recht wohl in seiner Haut!

    Denken wir doch nur an die "Kaufrausch- und Wohlfühlzeit" vor den Weihnachtsfeiertagen! Da werden die Konsumtempel gestürmt, die prallgefüllten Geldtaschen geleert, als ob's kein Morgen gäbe; die Werbefritzen haben Hochsaison, und alles ist "Wonne und Waschtrog!".
    Und in diesem Umfeld wollen Sie zarten Parteiblümchen eine Chance geben?
    Vergebliche Liebesmüh', meine ich alter Wertkonservativer.

    Eines noch zum vorangeführten "Kaufrausch":
    So soll der weise Grieche Sokrates in grauer Vorzeit beim Gang über den Markt von Athen - Ohrenzeugen zufolge - folgendes gesagt haben:

    "Ich sehe mit Freude, wie viele Dinge es gibt, die ich nicht benötige!!"

    Ein wahrlich kluger Mann (doch das wissen wir ja schon von Schulzeiten her)!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      04. Dezember 2013 09:01

      Ergänzung bzw. Berichtigung:

      im 3.- Absatz haben sich nach ... falls .... folgende Satzteile "verkrümelt":

      "... weiterhin die Nase vorne haben werden, und sich - falls die Blauen sich nicht ganz wesentlich steigern können (was ich aufgrund der auch dort personellen "Wüste kaum annehme) - die politischen Machtstrukturen in unserem Lande auch weiterhin untereinander ausmachen werden!"
      Dies nur zum besseren Verständnis meines Beitrages!

    • Wertkonservativer
      05. Dezember 2013 13:32

      Jetzt wird mir alles klar, Herbert Richter (kein Partner):

      Sie sind mir einfach nur NEIDIG, auf mein Steinhäusl in Istrien, auf meinen sortierten Weinkeller, auf meine nette Großfamilie, usw. usf.!
      Aber Sie wissen doch: "Neid frisst Seele auf"!
      (Übrigens: Ihre vorstehende Auslassung bestätigt mir nur meine, heute auch an anderer Stelle geäußerte, Meinung über Ihre "Persönlichkeit"!)

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      05. Dezember 2013 14:54

      Herbert Richter (kein Partner):

      wer da der echte Ungustl ist, möge wirklich die Blog-Kollegenschaft entscheiden!
      Sie haben mich (u.a.) heute 9:00 herausgefordert; ich habe - wie ich meine - angemessen gekontert!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  33. Gerhard Pascher
    04. Dezember 2013 02:25

    Zu diesem Artikel über manche Halbwertszeit neuer Parteien fallen mir spontan zwei Dinge ein:

    Viele Erdbewohner wünschen sich einen starken Mann (bzw. ggfs. auch eine starke Frau), deren Ideen und Ziele sie wie in einer Schafherde fast bedingungslos nachfolgen können. Dies ist auch ein Grund, warum sich oft scheinbar vernünftige Leute zu schrecklichen Diktaturen entwickelt haben und dann mit brutaler Gewalt an der Macht blieben.

    Zweitens fallen mir dabei die christlichen Kirchen ein, wo besonders die katholische Kirche durch den "starken Mann" im Vatikan mit seiner großen Organisation gegen Zerfallserscheinungen ziemlich immun ist. Es gibt zwar seit Martin Luther immer wieder Bewegungen, aus diesem rigiden Korsett auszubrechen, aber Demokratie funktioniert halt in einer Glaubensgemeinschaft nicht. Es gibt immer wieder Meinungsverschiedenheiten, welche oft der Weiterentwicklung hinderlich sind. Genau betrachtet, haben auch die beiden großen christlichen Kirchen (r.k. und ev.) den sog. Missionsauftrag laut NT (Matt. 28/19-20, "Gehet hinaus in alle Welt ...") zu erfüllen. Tun sie dies überhaupt noch?

    Die sog. evangelikalen christlichen Freikirchen (davon gibt es in Ö allein über 100) kennen dieses "menschliche" Problem und haben daher jeweils einen sog. Ältestenrat eingerichtet. Dort wird versucht, mögliche Unstimmigkeiten und Abweichungen von den ursprünglichen Zielen auszumerzen, wobei alles ohne persönliches Eigeninteresse und nur in christlicher Nächstenliebe erfolgt. Natürlich "menschelt" es auch dort manchmal und da hilft dann meist nur mehr der Hinweis auf die Bibel. Von außen betrachtet sind aber die Grenzen dieser Vielzahl an christlichen Gemeinden von den sog. Sekten manchmal sehr schwer zu erkennen, daher heißt es auch hier: Holzauge, sei wachsam.

    • Wyatt
      04. Dezember 2013 17:45

      Also, Herr Pascher "
      "Viele Erdbewohner wünschen.............!"
      Wie viele Erdbewohner wurden wann, wo, auf unserem Planeten befragt?
      Und wie erklärt sich Ihre Feststellung, dass diese vielen Erdbewohner - wie in einer Schafherde fast bedingungslos..........?

    • Gerhard Pascher
      05. Dezember 2013 02:10

      Wyatt:
      Haben nicht viele (nicht alle!) bedingungslos JA geschrien, als ein sog. "starker" Mann 1938 in Österreich einmarschierte? 1917 in Russland, weiters bei Franko, Mussolini, Gadaffi, Sadam Hussein, Mubarak, Mao tse-dung usw.
      Ja ja, es stimmt schon, AH wurde 1933 auf demokratische Weise im deutschen Parlament eingesetzt und hat als Dank darauf das Parlament ausgesetzt. Auch die anderen "starken Männer" verweisen gerne auf einen Volksentscheid, aber wie dieser zustande kam, wird nicht hinterfragt. Auch vom Wunderwuzzi Jörg in Kärntner haben sich Leute viel erwartet, sind ihm bedingungslos gefolgt und haben nicht sein Handeln kritisch hinterfragt.
      Dies alles bezeichne ich als folgsame Schafsherde.

    • Wyatt
      05. Dezember 2013 17:31

      Herr Pascher,
      ich nehm's zur Kenntnis, dass Sie nicht nur über das mehrheitliche Wollen der Bevölkerung Afrikas - wie neulich- sondern jetzt gleich über die Wünsche, der zur Zeit auf unserem Planeten lebenden Bevölkerung bescheid wissen.





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