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Koalition: Die ÖVP hat Klarheit geschaffen

Obwohl viele Medien aus den ÖVP-Festlegungen der letzten Stunden eher koalitionskritische Signale herausgehört haben wollen, scheint in Wahrheit das Gegenteil der Fall.

Denn je mehr man sie dreht und wendet, je mehr man in die ÖVP hineinhört, umso mehr zeigen sich alle sieben Forderungen des ÖVP-Obmannes letztlich als recht flexibel erfüllbar. Sie können am Ende der Koalitionsverhandlungen mit einem Bisschen an rhetorischen Trommelwirbeln als umgesetzt dargestellt werden, ohne dass die SPÖ wirklich substanziellen Reformen zustimmen muss. Der Rest kann den flexiblen Formulierungskünsten der Sekretäre überlassen werden.

Enttäuschender Weise hat die ÖVP in keinem einzigen Punkt mit glasklaren Ziffern festgelegt, was mindestens an Reformen geschehen muss, wenn sie in eine Koalition geht. Enttäuschender Weise hat sie nicht einmal angedeutet, dass es auch andere Optionen für sie gibt (Opposition, Neuwahlen, Versuch einer Rechtsregierung). Alternativlos ist jede Partei hoffnungslos. Und in diesem Fall auch Österreich.

Ganz offensichtlich haben damit die geldwütigen VP-Landeshauptleute und der in besonders ärgerlicher Weise großkoalitionäre Herr Mitterlehner jeden wirklichen Reformzwang verhindert. Also werden Rot und Schwarz noch ein paar Jahre weiterwursteln. Mehr gibt es zu dieser Sitzung nicht zu sagen. Sie war in der Tat ernüchternd.

Aber ich versuche dennoch, positiv zu bleiben. Immerhin gleich drei Punkte geben eindeutig zu Freude Anlass:

  • Es mehren sich die Anzeichen, dass Maria Fekter, der einzige Mann an Bord der ÖVP, doch nicht aus dem Finanzministerium abgehen muss. Vielleicht kann sie dort effizienter Druck machen, als es bei den Koalitionsverhandlungen geglückt ist.
  • Der neue Generalsekretär sagt zwar nicht viel, aber er wagt es wenigstens, sich als „konservativ“ zu bezeichnen.
  • Die wider alle koalitionären Absprachen erfolgte Veröffentlichung dieses Tagebuchs aus dem Protokoll der Bildungs-Arbeitsgruppe hat offensichtlich positive Folgen: Der hier enthüllte Plan, eine Gesamtschule bis zum zwölften Lebensjahr zu ermöglichen, hat zu so heftigen Reaktionen geführt und zu der wohl nicht mehr rückgängig machbaren Festlegung Spindeleggers, dass dieser Wahnsinn nun doch nicht passieren dürfte.
    „Dürfte“ ist freilich noch nicht: „wird“.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorperseus
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Dezember 2013 09:35

    Und jetzt kommt der Marxist Nowotny wie das Christkind und unterstützt mit geschönten Daten die „Koalitionsverhandler“ in unverantwortlicher Weise dabei, zu einem schnellen Abschluss zu kommen und ein Nullergebnis als Erfolg zu verkaufen.

    Dass die Rezession vorbei ist stimmt vielleicht für China - sicher nicht für Österreich!!

    Hier gibt es kein Wachstum bei hoher Verschuldung und keine Aussicht auf eine Politik, die Schulden abbaut (wenn das überhaupt noch möglich ist).

    Europa steht für knapp über sieben Prozent der Weltbevölkerung, 25 Prozent des Weltsozialprodukts und 50 Prozent der weltweiten Sozialausgaben; und im winzigen Österreich ist das Verhältnis noch verzerrter. Das kann so nicht weitergehen!!!

    Wir sind schwach und morbid; nur ein Crash mit allen seinen sonstigen Folgen kann uns aus diesem Dilemma befreien und uns in die Realität zurückversetzen.
    Dann wird die linke Proletenherrschaft weggespült und landet dort, wo sie hingehört: auf der Müllhalde der Geschichte als Episode, die uns das meiste genommen hat was wertvoll ist.

  2. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Dezember 2013 01:29

    Provinzpolitiker dominieren die Koalitionsverhandlungen (erkennbar an den Zwischenergebnissen), Spartengewerkschafter schicken ihre Nahkampftruppen aus, ganz Wien interessieren ausschließlich Punch und MaHü, daß wir durch die weltweit verkorksten Gesamtschulexperimente plötzlich im PISA-Ranking (unverdient) vorrutschten … das ist große Politik in Österreich.
    Eine Innsbrucker ÖVP-Dissidentin geriert sich als Rechtsbrecherin, in einer NÖ Kleingemeinde wirft ein entnervter ÖVP-Bürgermeister das Handtuch, dem in nichtöffentlicher Sitzung ob linker Dauerquerälen die Nerven durchgingen und einen nicht pc-korrekten Rülpser tätigte. Und in China fiel ein Fahrrad um!
    Wundert sich einer der Blogger über die Politikverdrossenheit der Jugend?

  3. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Dezember 2013 01:38

    Was hier bei uns in Österreich Landeshauptmann spielt, ist in Deutschland oft nichteinmal ein Oberbürgermeister. Seehofer vertritt in Bayern einen Staat mit fast 50% mehr Einwohnern/Wählern als ganz Österreich. BK-Darsteller Faymann hat demgegenüber das politische Gewicht eines größeren Kreisvorsitzenden in unserem Nachbar-Bundesland.

  4. Ausgezeichneter KommentatorGreunz
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Dezember 2013 09:57

    Und es erhebt sich immer wieder die Frage:
    Was machen drei Landeshauptmänner bei Koalitionsverhandlungen einer künftigen Bundesregierung???
    Die werden doch nicht Länderinteressen im Sinn haben?
    Der oö. LH könnte bei Westumfahrung und einer sinnlosen MedUni sparen, den burgenländischen LH checkt ich sowieso nicht, ja und der Herr Haslauer wäre bis zur Klärung des unfassbaren Salzburger Finanzdesasters wohl im Gerichtssaal besser aufgehoben. Im übrigen Finanzdesaster: was ist eigentlich mit Burgstaller, Brenner, Paulus und Co. oder in oö. mit Dobusch, Penn und Mayr???

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Dezember 2013 01:04

    Mit Verlaub, aber wie bescheiden muß man schon sein um bei dieser ÖVP Freude zu empfinden, die der SPÖ wieder den Steigbügelhalter macht.
    Vorübergehend verzichtet die ÖVP auf die "Orientierungsphase", bzw. die Gesamtschule mit Verlust der Gymnasien, aber langfristig sehe ich große Gefahren, denn die ÖVP Landeshäuptlinge fordern bereits öffentlich die Vorantreibung der Gesamt(verdummungs)schule.

    Für die ÖVP ist der Versorgungstisch zu gut gedeckt, als daß sie andere Koalitionsvarianten der SPÖ vorziehen würde und an Opposition wird nicht einmal gedacht. Einmal geht´s noch.....

  6. Ausgezeichneter KommentatorEco
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Dezember 2013 10:44

    Das Ganze ist ein abgekartetes Spiel. Dazu passt die Karikatur, die ich in einer Zeitung gesehen habe. Spindelegger mit Pokerface aber offenen Karten.
    Die Reaktion Schieders auf die 7 " Forderungen " der ÖVP war auch bezeichnend.
    Ein schiefes Grinsen und betonte lässige Zuversicht. Und nun kommt gerade zur rechten Zeit Gouverneur Novotny mit dem ökonomischen Weitblick eines Handelschullehrers ( siehe BAWAG u.a. ) und verkündet wie ein Seher: Es ist alles nicht so schlimm, die Krise sei vorbei, das Loch ist nur ein Locherl und baut damit sowohl SPÖ als auch ÖVP die Brücke über die Faymann und Spindelegger, geführt von Häupl und E.Pröll, in das Koalitionsbett geleitet werden, währendessen sich die Hochzeitsgäste am am reichlich gedeckten Hochzeitstisch gütlich tun und hoffen, dass die Speicher für 5 Jahre gefüllt sind.
    Wir können allenfalls einen hungrigen Blick durch das Fenster auf die verfressene Bagage machen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorEco
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Dezember 2013 14:30

    Welch ein Armutszeugnis für Spindelegger. Erst geht er " schirgerln " zum BP, dann benötigt er Pröll, um bei Faymann zu intervenieren.
    Diese " Reblauskoalition " ist beschämend. Die letzten ÖVP Politiker waren Withalm und
    später Schüssel.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDer Realist
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Dezember 2013 10:39

    Dass mit den derzeitigen Akteuren viel Neues herauskommt, dass es eine Koalition oder ein Regieren neuen Stils wird, ist nicht zu erwarten. Auch der, wohl gerade zufällig jetzt, von Nowotny groß angekündigte Wirtschaftsaufschwung wird leider auch noch einige Jahre auf sich warten lassen, falls er in absehbarer Zeit überhaupt kommt. Sicher ist nur, dass die aktuelle Regierungsspitze in spätestens fünf Jahren Geschichte sein wird, die Zeit des Nichthandelns, des Durchwurschtelns ist endgültig vorbei. Nur mit "konstruktiven" Gesprächen wird das Land nicht durch stürmische Zeiten geführt werden können.


alle Kommentare

  1. Kameryn (kein Partner)
  2. Mirsad (kein Partner)
    21. Januar 2015 22:26

    So excited I found this article as it made things much quikrec! http://mquqacd.com [url=http://bxujfmj.com]bxujfmj[/url ] [link=http://zppkouxobfo.com]zppkouxobfo[/link ]

  3. Tony (kein Partner)
    21. Januar 2015 07:21

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  4. Aryanto (kein Partner)
    20. Januar 2015 09:17

    That's a posting full of ingsiht!

  5. Der Realist (kein Partner)
    08. Dezember 2013 10:39

    Dass mit den derzeitigen Akteuren viel Neues herauskommt, dass es eine Koalition oder ein Regieren neuen Stils wird, ist nicht zu erwarten. Auch der, wohl gerade zufällig jetzt, von Nowotny groß angekündigte Wirtschaftsaufschwung wird leider auch noch einige Jahre auf sich warten lassen, falls er in absehbarer Zeit überhaupt kommt. Sicher ist nur, dass die aktuelle Regierungsspitze in spätestens fünf Jahren Geschichte sein wird, die Zeit des Nichthandelns, des Durchwurschtelns ist endgültig vorbei. Nur mit "konstruktiven" Gesprächen wird das Land nicht durch stürmische Zeiten geführt werden können.

  6. UKW (kein Partner)
    08. Dezember 2013 09:35

    Die ÖVP müsste sich endlich entscheiden, ob sie die Menschen in der Privatwirtschaft vertreten will oder ob sie gemeinsam mit den anderen Parteien weiter die Privilegien des Beamtenmolochs ausbauen will. Aber mit diesem Spagat kämpft ja auch Unterberger, der viele Beamtenbetonpfeiler unter seinen Lesern hat und daher ständig vor ihnen buckelt, damit sie weiter zahlen.

    Aber natürlich kann man von Abeordneten, die selbst meist Beamte sind keine Einsicht für die Unterprivilegierten in der Privatwirtschaft erwarten. Die sollen den Privilegiendschungel finanzieren und den Mund halten. Schließlich werden die Gesetze ja auch von Beamten formuliert, von beamteten Abgeordneten beschlossen und von beamteten Verfassungsrichtern auf ihre Üppigkeit - äh ich meinte - Verfassungmäßigkeit überprüft.

  7. kritikos
    07. Dezember 2013 21:57

    Ein Nachtrag und gleichzeitig eine Korrektur meines Beitrags über die Lage der ÖVP: die lateinische Übersetzung dieser ist sträflicherweise im Nominativ, der Wortlaut gehört natürlich in den Akkusativ: factionem popularem austriacam. Ich war in Latein nicht schlecht, weshalb der Fehler - er wäre von meinem Professor heftig rot unterstrichen worden! - auf die große zeitliche Distanz zur Gymnasialzeit und auf die späte Zeit des Schreibens meines Beitrags zurückzuführen ist. Ich bin froh, dass keiner der Partner mich bloßgestellt hat.

  8. lupo
    07. Dezember 2013 21:10

    Armes Österreich!
    Habt doch Verständnis!
    "Minister" wie Mitterlehner und Konsorten sind alles Kammerfunktionäre oder dergleichen gewesen und für Ministerämter durchwegs unqualifiziert.
    Ohne Regierungsbeteiligung ihrer Parteien versinken sie wieder in unwichtige Funktionen in den Kammern etc. Ministerpension ....?
    Wie kann man von solchen Leuten erwarten, daß sie Kreativität entwickeln und mutig neue Wege gehen.
    Sie haben keine andere Wahl, sie müssen sich an ihre Posten klammern.
    Jetzt kommt das österreichische Paradoxon: Die einzige halbwegs qualifizierte Ministerin - Maria Fekter - wird in Frage gestellt.

  9. Eco
    07. Dezember 2013 14:30

    Welch ein Armutszeugnis für Spindelegger. Erst geht er " schirgerln " zum BP, dann benötigt er Pröll, um bei Faymann zu intervenieren.
    Diese " Reblauskoalition " ist beschämend. Die letzten ÖVP Politiker waren Withalm und
    später Schüssel.

  10. RR Prof. Reinhard Horner
    07. Dezember 2013 13:58

    reinhard.horner@chello.at

    Mein Gott, dieser Dr. Unterberger weiß es doch besser; er hat die Alternativen - konservativ und liberal. Inhaltlich und personell!

  11. dssm
    07. Dezember 2013 11:45

    Super! Bleibt uns also die linkeste der ohnehin schon linken ÖVPler auch noch erhalten. Fekter wird also weiterhin die Finanzierungsgrundlage der KMUs zerstören.
    Während Ihr Bluthund FMA bei BAWAG, HAA, Kommunalkredit, Alpine(!) und ÖVAG absolut die besten Zeugnisse ausstellte, bis es halt gekracht hat, zerstört die FMA die kleinräumige Kreditstruktur Österreichs.
    Also wird jener Sektor zerstört, welcher noch niemals einen Euro Steuergeld gebraucht hat und noch nie durch eine Pleite die Kreditnehmer vor grosse Probleme gestellt hat. Zugegeben die RZB wird es wohl freuen.
    Man wird wohl die Frau Fekter wegen ihres unermüdlichen Kampfes gegen die KMUs weiterhin in der Regierung halten; man sieht man vertraut gar nicht auf die bisher erzielten Resultate, die KMUs, welche es sich leisten können, wandern ohnehin schon ab und die anderen überleben den nächsten Konjunktureinbruch nicht – womit endlich das grosse Ziel der SPÖVP erreicht ist und es einerseits keine kleinen Unternehmer mehr gibt und andererseits keine motivierten Mitarbeiter sondern nur noch sich gegenseitig mobbende Angestellte in möglichst grossen (=gewerkschaftlich organisierten) Betrieben, welche Dienst nach Vorschrift machen.

  12. Josef Maierhofer
    07. Dezember 2013 10:53

    Vernunft würde ich von einer ÖVP erwarten.

    @
    'Enttäuschender Weise hat die ÖVP in keinem einzigen Punkt mit glasklaren Ziffern festgelegt, was mindestens an Reformen geschehen muss, wenn sie in eine Koalition geht. Enttäuschender Weise hat sie nicht einmal angedeutet, dass es auch andere Optionen für sie gibt (Opposition, Neuwahlen, Versuch einer Rechtsregierung). Alternativlos ist jede Partei hoffnungslos. Und in diesem Fall auch Österreich.'

    Offenbar kennen die Verhandler die Zahlen nicht, ich empfehle bei http://www.staatsschulden.at nachzusehen.

    Vernunft erwarte ich von einer SPÖ nicht mehr, die sind nunmehr völlig auf Lüge und gegen Österreich eingeschworen.

    Werner Faymann am Gewerkschaftstag:

    http://www.youtube.com/watch?v=AiEpC6MaBcw

    Wenn Sie mich fragen, kann man einer solchen SPÖ nur mit glasharten Zahlen kommen, um mit diesen verhandeln zu können.

    Eigentlich halte ich diese Koalition für gestorben.

    Neuwahlen: Die würde die FPÖ mehrheitlich gewinnen.
    Andere Koalitionsversuche: Dazu müsste man dafür offen sein.

    Diese Koalition einzugehen: Da stimmen die die Voraussetzungen nicht und es gibt keine glasharten Verträge. Da würde die FPÖ dann beim nächsten Mal mit hoher Wahrscheinlichkeit die absolute Mehrheit schaffen, während die 'Koalitionspartner' auf der 'Selbstbedienungstitanic' noch 5 Jahre tanzen können.

    5 Jahre Stillstand mit Faymann, wollen die Österreicher das überhaupt noch ?

    • Wertkonservativer
      07. Dezember 2013 13:16

      Was macht Sie eigentlich so sicher, lieber Herr Maierhofer,
      dass die FPÖ beim nächsten Wahlgang (wann auch immer) stärkste Partei werden könnte?
      Ich habe erst kürzlich nach der letzten Wahl gegen einen außerordentlich honorigen Blogfreund eine Wette gewonnen (und den Wettgewinn mit ihm auch freundschaftlich geleert), dass Herr Strache und seine FPO nicht Erster würden!

      Was soll sich da (außer bescheidene Zugewinne von Fruststimmen) beim nächsten Mal schon ändern?
      Die FPÖ und ihr im Grunde schwachbrüstiger Frontmann haben in unserem Lande einfach zuwenig Anwert!
      Strache rangiert bei allen Persönlichkeits-Rankings jeweils am unteren Ende der Fahnenstange, seine Partei ist in den Ländern ganz schwach aufgestellt, weiters ist die Personaldecke ist bis auf ein, zwei gute Leute derart dünn, dass jeder friert, der sich darunterlegen muss.

      Ich wage zu sagen, dass die FPÖ ist nicht wirklich eine Partei für die "österreichische Seele" ist!

      Aufgrund meines Alters werde ich es möglicherweise nicht erleben:
      aber - bitte - leeren Sie bei Zutreffen meiner Voraussage ein gutes Glas niederösterreichischen Veltliners als kleine Buße für Ihre Fehleinschätzung, und als verspätete Akzeptanz für die FPÖ-Skepsis des Wertkonservativen!

      Grüße von Haus zu Haus!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Josef Maierhofer
      07. Dezember 2013 17:51

      @ Wertkonservativer

      Die veröffentlichten Umfragen zum Thema, das 'Blockadeouting' der 'Koalition neu', die Menschen haben es satt, das alles zu hören, für die Vernünftigen das Fehlen der Reformen, die wirklich was bringen, die weitergehende mediale Lüge, das Hintanhalten der Wahrheit, obwohl jetzt schon viel mehr Menschen im Bilde sind, die Outings des Herrn Faymann am Gewerkschaftstag, etc. all das sind deutliche Zeichen, dass es so kommen wird, dass nämlich beim nächsten Mal die 'Wähleranfütterung' nicht mehr funktionieren wird, weil die Armut bereits hereinkriecht, das macht mich sicher.

      Wetten werde ich nicht, weil ich so was nie getan habe, aber verbal können Sie dann schon wieder darauf zurückkommen, sollte es tatsächlich durch ein paar unlautere 'Hütchentricks' wieder gelingen den Wähler zu betrügen, wie es diesmal war, dann können Sie, der Sie die Perversität und Verkommenheit der heutigen Politik offenbar besser verstehen als ich, gerne darauf hinweisen, dass ich mich geirrt habe.

      Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie auch die nächste Wahl noch bei guter Gesundheit erleben können und werde ein Glas Veltliner (ein Achterl, mehr darf ich nicht) zu Ihrem Gedenken trinken.

      Ja, die schmutzige 'Schuldenmacherseele' Österreichs ... kennen Sie offenbar besser als ich. Da hatte ich Glück, es stets mit ordentlichen Leuten zu tun gehabt zu haben, bisher, bloß die Politik hat mich betrogen. Aber ich denke, die Zeiten ändern sich jetzt gerade, denn so kann es nicht mehr weitergehen. Es wird sich dann in einem Verzweiflungsakt ausdrücken, so fürchte ich berechtigter weise.

      Meine Gesinnung, zwar nicht rein konservativ, nicht rein pessimistisch, kennen Sie ja.

      Bloß zu diesem Thema, glaube ich schon, am heutigen Tag recht zu haben.

    • moderatus
      07. Dezember 2013 18:19

      @Wertkonservativer
      stimme Ihnen zu, denn eigentlich sind die FPÖler auch nichts anderes als Sozialisten mit blauen Anstrich.

  13. Eco
    07. Dezember 2013 10:44

    Das Ganze ist ein abgekartetes Spiel. Dazu passt die Karikatur, die ich in einer Zeitung gesehen habe. Spindelegger mit Pokerface aber offenen Karten.
    Die Reaktion Schieders auf die 7 " Forderungen " der ÖVP war auch bezeichnend.
    Ein schiefes Grinsen und betonte lässige Zuversicht. Und nun kommt gerade zur rechten Zeit Gouverneur Novotny mit dem ökonomischen Weitblick eines Handelschullehrers ( siehe BAWAG u.a. ) und verkündet wie ein Seher: Es ist alles nicht so schlimm, die Krise sei vorbei, das Loch ist nur ein Locherl und baut damit sowohl SPÖ als auch ÖVP die Brücke über die Faymann und Spindelegger, geführt von Häupl und E.Pröll, in das Koalitionsbett geleitet werden, währendessen sich die Hochzeitsgäste am am reichlich gedeckten Hochzeitstisch gütlich tun und hoffen, dass die Speicher für 5 Jahre gefüllt sind.
    Wir können allenfalls einen hungrigen Blick durch das Fenster auf die verfressene Bagage machen.

  14. Greunz
    07. Dezember 2013 09:57

    Und es erhebt sich immer wieder die Frage:
    Was machen drei Landeshauptmänner bei Koalitionsverhandlungen einer künftigen Bundesregierung???
    Die werden doch nicht Länderinteressen im Sinn haben?
    Der oö. LH könnte bei Westumfahrung und einer sinnlosen MedUni sparen, den burgenländischen LH checkt ich sowieso nicht, ja und der Herr Haslauer wäre bis zur Klärung des unfassbaren Salzburger Finanzdesasters wohl im Gerichtssaal besser aufgehoben. Im übrigen Finanzdesaster: was ist eigentlich mit Burgstaller, Brenner, Paulus und Co. oder in oö. mit Dobusch, Penn und Mayr???

    • Undine
      07. Dezember 2013 15:06

      @Greunz

      "Im übrigen Finanzdesaster: was ist eigentlich mit Burgstaller, Brenner, Paulus und Co. oder in oö. mit Dobusch, Penn und Mayr???"

      DIE braucht man nicht, denn da genügt es vollauf, sich umso eifriger mit der HAA zu befassen, denn das mantraartige Erwähnen der HAA hat den angenehmen NEBENEFFEKT, daß man, ohne ihn extra erwähnen zu müssen, den toten und somit wehrlosen Jörg HAIDER als EINZIGEN Schuldigen für ALLE Mißstände in Ö festzumachen.

    • Undine
      07. Dezember 2013 19:16

      .....für ALLE Mißstände in Ö festmachen kann!

  15. perseus
    07. Dezember 2013 09:35

    Und jetzt kommt der Marxist Nowotny wie das Christkind und unterstützt mit geschönten Daten die „Koalitionsverhandler“ in unverantwortlicher Weise dabei, zu einem schnellen Abschluss zu kommen und ein Nullergebnis als Erfolg zu verkaufen.

    Dass die Rezession vorbei ist stimmt vielleicht für China - sicher nicht für Österreich!!

    Hier gibt es kein Wachstum bei hoher Verschuldung und keine Aussicht auf eine Politik, die Schulden abbaut (wenn das überhaupt noch möglich ist).

    Europa steht für knapp über sieben Prozent der Weltbevölkerung, 25 Prozent des Weltsozialprodukts und 50 Prozent der weltweiten Sozialausgaben; und im winzigen Österreich ist das Verhältnis noch verzerrter. Das kann so nicht weitergehen!!!

    Wir sind schwach und morbid; nur ein Crash mit allen seinen sonstigen Folgen kann uns aus diesem Dilemma befreien und uns in die Realität zurückversetzen.
    Dann wird die linke Proletenherrschaft weggespült und landet dort, wo sie hingehört: auf der Müllhalde der Geschichte als Episode, die uns das meiste genommen hat was wertvoll ist.

    • logiker2
      07. Dezember 2013 09:53

      ja, ich bete zu Gott, dass es jeden Tag so weit ist, auch ans Christkind habe ich geschrieben, dass diese gesellschaftszerstörende Linksseuche zu Ende geht. Aber dann wache ich auf und frage, wer soll es zustande bringen ? Eine andere Partei, ein anderes Volk ?

    • Greunz
      07. Dezember 2013 09:58

      Danke - Nowotny als Christkind wäre ein Schock für unsere Kinder...

    • Undine
      08. Dezember 2013 23:52

      @Greunz

      :-)))))

  16. FranzAnton
    07. Dezember 2013 08:18

    Frau Dr. Fekter selber hat gelegentlich, vermutlich sogar nicht unstolz, diese Metapher benützt. Im übrigen bleibt anzumerken, daß sie ihre Position vorrangig eigenem Können verdankt; der abwertende Ausdruck "Quotenweib" trifft auf sie keinesfalls zu. Persönlich würde ich mir weiterhin sie als Finanzministerin wünschen, zwar verbunden mit der Bitte, mit allergrößter Entschlossenheit - und dem unabdingbaren Augenmaß - der Ratio in Budgetangelegenheiten absoluten Vorrang gegenüber von (wem auch immer gewünschten) kontraproduktiven Geldvergeudungsaktionen einzuräumen.

    • FranzAnton
      07. Dezember 2013 08:21

      Sorry! Sollte ein Subkommentar werden; wurde an der richtigen Stelle weiter unten nochmals gepostet.

    • dssm
      07. Dezember 2013 11:57

      Warum wollen Sie den jungen Unternehmern, also jenen welche noch Kredit brauchen, diesen Lebensweg verbauen? Frau Fekter tut ja wohl wirklich alles um die klassische österreichische Finanzierung von Startups unmöglich zu machen. Wir leben nun einmal nicht in Amerika!

  17. Wertkonservativer
    07. Dezember 2013 08:08

    Zunächst:
    als "Zweiter" kann man in harten Koalitionsverhandlungen realistischerweise nicht ALLES durchbringen, was man sich idealerweise wünscht und für richtig hält!
    (Das gelingt ja auch ERSTEN nicht wirklich)!

    Dass ich als ÖVP-Parteigänger der Meinung bin, der vielgescholtene Spindelegger halte sich in der aktuellen Verhandlungsphase recht geschickt und auch glaubwürdig, wird ja hier niemanden wundern!
    Auf die Gefahr hin, hier neuerlich und wieder anzuecken, meine ich, dass die Volkspartei für uns Bürgerliche trotz aller ihrer hier ja breit ausgewalzten "Fehler" die einzige politische Gemeinschaft in unserem Land ist, die weltanschaulich, strukturell und doch auch noch ziemlich volksverankert, Zukunftschancen für das Weiterwirken unserer bürgerlichen Wert- und Lebensvorstellungen im politischen Leben Österreichs eröffnen und bewahren kann!
    Alternativen sind ja - zumindest mit freien Augen - kaum auszunehmen!

    Klar, dass da einiger Reparatur- und Servicebedarf besteht. Doch nach harten diesbezüglichen Anstrengungen, unter Mithilfe aktiver bürgerlicher Menschen, Organisationen und - wichtig! - Medien, sollte schlussendlich doch das Pickerl für wieder problemärmere Fahrt erreichbar sein!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      07. Dezember 2013 08:16

      Ist das ein Spaß: so schnell kann man gar nicht schauen, und schon ist der erste Halbstern eingetrudelt!

      Wohl bekomm's!

    • Cotopaxi
      07. Dezember 2013 08:51

      Wie kann man dem Besitzer eines Autos mit Reperatur- und Servicebedarf vertrauen, wenn diese Mängel schon vor 5 Jahren bestanden und nicht einmal versuchsweise in den letzten 5 Jahren behoben wurden, und im Gegenteil, immer mehr Teile schadhaft wurden?
      Sollte man so dämlich sein und mit aller Kraft hoffen und auf die Heilige Maria Fekter vertrauen, dass er aber diesmal ganz sicher die Mängel beheben wird?

      In 5 Jahren haben wir das selbe Theater wieder, mit dem Unterschied, dass noch mehr Habibis als ÖVP-Zukunftshoffnung im österreichischen Parlament sitzen werden. ;-)

    • Lieber Augustin
      07. Dezember 2013 11:48

      Warum stallieren Sie nur die wenigen Halbsterndler aus, die viel zahlreicheren Nullsterndler dagegen gar nicht?

    • Wertkonservativer
      07. Dezember 2013 12:56

      Wissen Sie, @Lieber (?) Augustin,

      weder Null-, noch Halbsternderl-Empfang regt mich sonderlich auf, zumal ich ja in den vergangenen Jahren doch auch schon erheblichen Dreisternderl-Zuspruch einheimsen durfte!
      Bitte mir dies nicht gleich wieder als "Angabe" vorzuwerfen; es stimmt halt!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • AGLT (kein Partner)
      09. Dezember 2013 21:17

      @WK: während Ihrer "Abstinenz" hat sich NIEMAND, ich wiederhole: NIEMAND, auch nur irgendwann einmal über die Halb-, Voll- oder sonstige Sternderlvergabe aufgeregt. Es sind also wirklich NUR SIE, für den dieses Voten ein Thema ist.

      Im Übrigen: Die ÖVP hat fertig (siehe die heutige Pressemeldung über die ausgehandelte Belastung der Wirtschaft). Wann immer die nächsten Wahlen sein werden, muss diese, von einem absoluten Versager geführte Partei froh sein, wenn sie den 3. Platz schafft. Dazu gehört eine gehörige Portion Glück. Aber Glück aht diese Versagerpartei bereits mehr als genug gehabt.

    • AGLT (kein Partner)
      09. Dezember 2013 21:20

      ad "Zweiter": Schon mal nach D geschaut? Über den Tellerrrand? Dort hat die bei den Wahlen abgeschlagen auf den 2. Platz gelandete SPD aber einen anderen Auftritt bei den Koalitionsverhandlungen hingelegt.

  18. Haider
    07. Dezember 2013 01:38

    Was hier bei uns in Österreich Landeshauptmann spielt, ist in Deutschland oft nichteinmal ein Oberbürgermeister. Seehofer vertritt in Bayern einen Staat mit fast 50% mehr Einwohnern/Wählern als ganz Österreich. BK-Darsteller Faymann hat demgegenüber das politische Gewicht eines größeren Kreisvorsitzenden in unserem Nachbar-Bundesland.

    • Undine
      07. Dezember 2013 15:11

      @Haider

      Stimmt! Vielleicht könnte man den Begriff ABKANZELN neu deuten: den Kanzler(-Darsteller) loszuwerden! ;-)

  19. Haider
    07. Dezember 2013 01:29

    Provinzpolitiker dominieren die Koalitionsverhandlungen (erkennbar an den Zwischenergebnissen), Spartengewerkschafter schicken ihre Nahkampftruppen aus, ganz Wien interessieren ausschließlich Punch und MaHü, daß wir durch die weltweit verkorksten Gesamtschulexperimente plötzlich im PISA-Ranking (unverdient) vorrutschten … das ist große Politik in Österreich.
    Eine Innsbrucker ÖVP-Dissidentin geriert sich als Rechtsbrecherin, in einer NÖ Kleingemeinde wirft ein entnervter ÖVP-Bürgermeister das Handtuch, dem in nichtöffentlicher Sitzung ob linker Dauerquerälen die Nerven durchgingen und einen nicht pc-korrekten Rülpser tätigte. Und in China fiel ein Fahrrad um!
    Wundert sich einer der Blogger über die Politikverdrossenheit der Jugend?

  20. Brigitte Imb
    07. Dezember 2013 01:04

    Mit Verlaub, aber wie bescheiden muß man schon sein um bei dieser ÖVP Freude zu empfinden, die der SPÖ wieder den Steigbügelhalter macht.
    Vorübergehend verzichtet die ÖVP auf die "Orientierungsphase", bzw. die Gesamtschule mit Verlust der Gymnasien, aber langfristig sehe ich große Gefahren, denn die ÖVP Landeshäuptlinge fordern bereits öffentlich die Vorantreibung der Gesamt(verdummungs)schule.

    Für die ÖVP ist der Versorgungstisch zu gut gedeckt, als daß sie andere Koalitionsvarianten der SPÖ vorziehen würde und an Opposition wird nicht einmal gedacht. Einmal geht´s noch.....

    • Brigitte Imb
      07. Dezember 2013 01:15

      P.s. : Welches Ministeramt nimmt sich Spindi, bleibt er Außenminister, od. nur Vize?

    • Freak77
      07. Dezember 2013 01:33

      Spindi wird Bundesminister ohne Geschäftsbereich. Er darf im Ministerrat dabei sitzen, ist aber für nichts zuständig - bloß Vizekanzler.

      In der Stadtregierung von Wien gibt es auch so etwas.

  21. kritikos
    07. Dezember 2013 00:59

    Um es in Latein, Cato abgewandelt, zu sagen: Ceterum censeo, factio popularis austriaca (ÖVP) esse obliviscendam. - So steht man schrittweise ohne wertmäßig nahestehende Partei.

  22. John Baxter Smith
    07. Dezember 2013 00:45

    Zu Frau Fekter:

    Ich (als Mann) möchte hier deponieren, dass sich Frauen irritiert fühlen können - und das ist sehr wahrscheinlich - wenn man sie als "einziger Mann in der Regierung" bezeichnet.

    Eine Frau möchte in jedem Fall als Frau betrachtet werden und zwar eindeutig.

    Aus meiner Sicht wird es wohl OK sein, Frau Fekter als "stark im Auftreten", "findet klare Worte", als "resolut", "resch", "durchsetzungsstark" usw. zu bezeichen.

    Es wird wohl auch OK sein, sie als "starke Frau" zu bezeichen, aber als "Mann"??

    Ich ersuche darum dass sich die Frauen hier im Forum dazu äußern, nämlich dazu wie sich eine Frau in so einer Situation, bei so einer Bezeichnung fühlt.

    Abschließend:
    Ich bin klar dafür dass - wenn die Koalition tatsächlich zustande kommen sollte - Frau Fekter wieder Finanzministerin wird.

    • Brigitte Imb
      07. Dezember 2013 01:06

      Sind Sie bereits der politischen Korrektheit verfallen, daß Sie diese Sprichwörtlichkeit umdeuten wollen?

    • J.H.
      07. Dezember 2013 01:13

      @john Baxter Smith

      Die Wahrheit muß zumutbar sein.

    • Brigitte Imb
      07. Dezember 2013 01:19

      Nur Feministinnen würden sich darüber aufregen, über die sagt das allerdings niemand und die stellen auch nicht ihren Mann.

    • FranzAnton
      07. Dezember 2013 08:20

      Frau Dr. Fekter selber hat gelegentlich, vermutlich sogar nicht unstolz, diese Metapher benützt. Im übrigen bleibt anzumerken, daß sie ihre Position vorrangig eigenem Können verdankt; der abwertende Ausdruck "Quotenweib" trifft auf sie keinesfalls zu. Persönlich würde ich mir weiterhin sie als Finanzministerin wünschen, zwar verbunden mit der Bitte, mit allergrößter Entschlossenheit - und dem unabdingbaren Augenmaß - der Ratio in Budgetangelegenheiten absoluten Vorrang gegenüber von (wem auch immer gewünschten) kontraproduktiven Geldvergeudungsaktionen einzuräumen.

    • Inger
      07. Dezember 2013 08:27

      Also das ganze Herumgequatsche um dieses Problem ist entbehrlich.
      Es gibt starke Männer und schwache Männer, es gibt starke Frauen und schwache Frauen. Wie man jetzt stark oder schwach definiert, ist eine andere Geschichte. Aber ich steh auf dem Standpunkt, jeder soll das machen, was er am besten kann. Egal, ob Mann oder Frau. Wenn es nun einmal eine Frau ist, die Rückgrat, Durchsetzungsvermögen, Weitblick, und was waiss ich, was man noch braucht, um ein guter Politiker zu sein, dann soll es eben eine Frau sein. Wenn ein Mann besonders kinderlieb und sozial engagiert ist, dann soll er halt Kindergärtner werden, warum nicht. Jeder soll sich auf dem Platz, den er gewählt hat, wohlfühlen, denn nur dann kann er oder sie wirklich was leisten.
      Dümmlich finde ich es, eine starke Frau als Mann zu bezeichnen, man bezeichnet ja auch einen schwachen Mann nicht als frauchen?!
      Noch sind die Menschen verschieden, Männlein wie Weiblein, auch wenn die
      rot/grüne Reichshälfte eher dafür plädiert, einen Einheitsbrei zu produzieren.
      Wenn ich mir z. B. so rein optisch unseren Bundeskanzler anschau, dann würde ich ihn eher so unter weich und weibisch und seine nunmehrige Ehegattin als stark und männlich, auch nur optisch, ansehen.
      Also eine Frau als Mann zu bezeichnen ist irgendwie fantasielos, weil einfach nur wegen vorhandener Stärkemerkmale eine Geschlechtsumwandlung zu betreiben ist eigentlich dumm.
      Denn wie man weiss, machen andere Kriterien einen Mann zu einem Mann und eine Frau zu einer Frau, nicht ein paar Charaktereigenschaften.

    • Undine
      07. Dezember 2013 08:38

      @John Baxter Smith

      "Eine Frau möchte in jedem Fall als Frau betrachtet werden und zwar eindeutig."

      Ich schon und @Brigitte Imb und die meisten Frauen auch, aber bei weitem nicht alle! Aber diese Minderheit ist lautstark. Denken Sie doch bloß einmal an Claudia Schmied, Lunacek und die sonstigen eifernden, geifernden Emanzen---denen behagt ihr Frausein ganz und gar nicht. Deren Abneigung geht sogar so weit, daß sie das "Frausein" abschaffen wollen! Ihre ganzen Bemühungen, dieses Ziel zu erreichen, gipfelt darin, daß in der neuen "Aufklärungsschrift" der unsäglichen Claudia Schmied alles unternommen wird, ein Einheitsgeschlecht zu schaffen und nicht anzuerkennen, daß ein neugeborenes Büblein, bzw ein neugeborenes Mädchen auch als solche identifiziert werden sollen.

    • AGLT (kein Partner)
      09. Dezember 2013 21:24

      @John Baxter Smith: Befindlichkeitshysterisch?

      Beleidigend für eine Frau ist einzig und allein die LEIDER auch der neuen Regierung - und das noch dazu in gestärkter Position - angehörende Heinisch-Hosek, die FÜR NORMALE, MIT BEIDEN BEINEN IM LEBEN STEHEHENDEN FRAUEN ZUM FREMDSCHÄMEN und eine ABSOLUTE PEINLICHKEIT ist!

      Ach ja, und wenn Sie sich schon um unser Wohlbefinden sorgen: "Resch" und "resolut" sind ja auch nicht gerade positiv besetzt!

    • Maria Theresia (kein Partner)
      11. Dezember 2013 11:23

      @ John Baxter Smith: Also mich als Frau stört dieser Ausdruck überhaupt nicht, denn das versteht eigentlich jeder so, wie es gemeint ist. Dass auch Frauen imstande sind, echte Autorität zu haben, ist ja dabei völlig unbenommen. Seien Sie doch nicht so kleinlich!





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