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Georg Kapsch, die personifizierte Ahnungslosigkeit

Der Mann macht in seiner totalen Ahnungslosigkeit absolut sprachlos. Er wäre ja nicht der Erwähnung wert, wäre er nicht immerhin der Präsident der geldschweren Industriellenvereinigung. Die Unsinnigkeiten, die Georg Kapsch zum Thema Bildung absondert, lassen aber jetzt auch massiv an der Qualität der sonstigen Aussagen dieser Vereinigung zweifeln.

Georg Kapsch ist nämlich imstande, in ein- und demselben Interview (im „Trend“) einerseits zu kritisieren, dass das heimische Bildungswesen zu teuer ist, und andererseits die Einführung der gemeinsamen Schule der Zehn- bis Vierzehnjährigen zu fordern. Sowie etliches anderes Kostspieliges wie deutlich höhere Gehälter für Kindergärtnerinnen. Er macht freilich keineswegs das Angebot, das alles durch höhere Steuern auf die Industrie finanzieren zu wollen.

Hätte der Herr Kapsch auch nur die geringste Ahnung von Bildungsfragen, dann wüsste er, dass heute in den unter der letzten Regierung eingeführten Gesamtschulen die Kosten pro Schüler um 37 Prozent höher sind als für jeden einzelnen Schüler der von ihm bekämpften Gymnasium-Unterstufe. Dann wüsste er auch, wie sehr der Rechnungshof das Gesamtschul-Projekt in der Luft zerrissen hat. Dann wüsste er auch, wie schlecht die pädagogischen Ergebnisse der diversesten bisher versuchten Gesamtschulformen auch im Vergleich zur alten Hauptschule sind (und würde verlangen, dass auch alle bisher geheimgehaltenen Evaluationen vorgelegt werden). Dann wüsste er auch, wie kritisch der Pädagogik-Ordinarius der Wiener Universität und die ganz große Mehrheit aller Schulpraktiker der von Kapsch verlangten Zwangsgesamtschule gegenüberstehen. Dann wüsste er auch, wie sehr sogar die bisherigen Chefs des ministeriumseigenen Instituts bifie zu dem Gesamtschul-Projekt auf Distanz gegangen sind. Dann wüsste er, dass das einzige europäische Gesamtschul-Land, das gute Pisa-Ergebnisse hat, nämlich Finnland, nur 3 Prozent fremdsprachige Schüler hat, während es bei uns 22 Prozent sind. Dann wüsste er auch, dass alle wirtschaftlich besonders schlecht dastehende europäische Länder wie Spanien und Italien durchwegs Gesamtschulländer sind.

Da Herr Kapsch von all dem aber nichts weiß, ist es wohl müßig, ihn daran zu erinnern, dass die Industriellenvereinigung einst der Vorreiter eines echten Liberalismus in Österreich gewesen ist. Und dass echter Liberalismus keinen anderen Wert so schätzt wie Freiheit. Und dass für die Menschen einer der wichtigsten Aspekte der Freiheit die Freiheit der Schulwahl ist, also das ganz genaue Gegenteil einer Zwangsgesamtschule.

Aber solche grundsätzlichen Gedanken würden den Mann wohl sowieso überfordern.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Dezember 2013 09:39

    Ich war völlig sprachlos, als ich den entsetzlichen Unsinn gelesen habe, denn dieser Präsident von sich gegeben hat. Ich habe selten sowas von Unwissenheit und Ahnungslosigkeit erlebt.
    In der heutigen Zeit haben Leute in Führungspositionen keine Zeit mehr, sich mit Details zu beschäftigen.
    Ich habe einmal auf Bitte eines Bankiers einer kleinen Gruppe von Managern bei einigen Gläsern Wein die Grundlagen der Relativitätstheorie und der Quantenphysik erklärt. Die wussten zuvor nicht einmal ansatzweise, worum es da ging. Sie waren sehr dankbar und glücklich, nachdem sie die Sache verstanden hatten. Vor diesen Männern habe ich Respekt, weil sie sich nicht zu schade waren, zu fragen. Ich fragte im Gegenzug die Leute über ihre Meinung zur internationalen Geldpolitik.

    Herr Kapsch hätte wenigstens fragen können, denn dann wäre er darüber informiert worden, dass ...
    * PISA längst aus guten Gründen hinterfragt wird,
    * die Schweiz mit dem differenzierten Schulsystem die Finnen und Schweden deutlich abgehängt hat,
    * OECD-Oberbildungsfuzzy Schleicher (Mr. PISA) davon gefaselt hat, dass Österreich wegen der Neuen Mittelschule besser geworden sei, die "Neue Mittelschule" aber bei der letzten Auswertung noch gar keine Rolle gespielt hat,
    * Österreich bei weitem nicht das teuerste Bildungssystem hat, wie immer fälschlicherweise behauptet wird.

    Es erzeugt ein beklommenes Gefühl, wenn man bedenkt, dass an der Spitze der Industriellenvereinigung ein halbgebildeter Schwätzer hockt, der aufgesetzten Unsinn verbreitet, der mit Händen zu greifen ist.

  2. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Dezember 2013 07:45

    1) Österreich hat also einen weiteren selbsternannten "Bildungsexperten"
    2) Anlässlich seiner Wahl zum IV-Präsidenten betonte Herr Kapsch in einem Interview, wie wichtig ihm die Bildung seiner Kinder ist. Darf man Fragen, in welche Schule seine Kinder gingen oder noch gehen? Neue Mittelschule ....? Oder vielleicht doch eine Privatschule?

  3. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Dezember 2013 14:15

    Wer von sozialistischen Staatsaufträgen lebt, der trällert eben die Liedchen seiner Brötchengeber. Was Kapsch so von sich gibt, ist zwar linker Blödsprech, aber es wird ihm helfen, seine Auftragsbücher mit Straßenbeleuchtungen und Bahnhofsleuchtschildern voll zu kriegen. Er war ja schon in der Schule und sein eigener Nachwuchs, der kommt bestimmt in keine öffentliche Bildungseinrichtung.
    Also was solls. Je ungebildeter die Konsumenten und Wähler, desto besser für Kapsch und Häupl.

  4. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Dezember 2013 09:04

    Ich kann's ja zugeben:

    bisher habe ich Herrn Kapsch eigentlich immer verteidigt, obwohl mir dies nicht immer leicht fiel!

    Nun, nach seinen neuerlichen Äußerungen zur Gesamtschule, entziehe ich ihm mein partielles Wohlwollen (ob er sich darüber wohl ärgern wird?), und geselle mich seinen Kritikern zu:
    er redet ja wirklich ziemlich viel "Dummschwatz"!

    Eigentlich wirklich schade!

    Wir bräuchten ja wirklich mehr einflussreiche Persönlichkeiten mit bürgerlicher Werthaltung und Durchschlagskraft in unserem Land!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  5. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Dezember 2013 08:47

    Veit Sorger hat bereits die Industriellenvereinigung ruiniert und perfekt mit Schmid in Richtung Gesamtschule opponiert. Inzwischen sind Unternehmen im staatlichen Nahebereich Mitglieder in der IV. So nebenbei war Sorger auch einer der in der HAA gegen hohe Rendite investiert war.

    Der Eigennutz, den man in der Wirtschaft auch haben muss, geht eben vor Gemeinnutz.
    Wenn zu viele Unternehmen durch Überschuldung in Abhängigkeit von Banken und Finanzinvestoren geraten und von direkten Aufträgen der öffentlichen Hand bzw. indirekten Aufträgen abhängig werden, wegen der Verschiebung des Wirtschaftens in den öffentlichen Bereich, dann versucht man als Interessensvertretung, das Schlamassel zu überwinden und greift nach jedem Strohhalm.

    Dieser Strohhalm heißt, für die die es sich leisten können Lobbying und für die die es sich nicht leisten können, diese werden dann mit "Gemeinwohlökonomie" des Attac Felbers konfrontiert. Hier soll dann Gemeinwohl vor Eigennutz treten. Diese Gemeinwohlverhalten wird dann mit öffentlichen Subventionen unterstützt. Damit soll sich das Fußvolk zufrieden geben, den großen Kuchen, den schnappen wir uns. Wir halten uns das gemeine Volk vom Leib und retten unser System zu unserem Wohle. Nicht umsonst sollen die geleisteten Mühen und Kosten für Lobbying sein.

    Es ist mir weiterhin ein Rätsel, warum die IV Felber zum Abhalten von Workshops in Alpach eingeladen hat. Weiß jemand eine Antwort darauf?

  6. Ausgezeichneter KommentatorXymmachos
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Dezember 2013 11:25

    Die traurige (und für die IV bittere)Wahrheit dürfte nach allem, was man über seine Firma so erfährt, die sein, daß Kapsch auf die österreichischen Aufträge (die überwiegend von SPÖ-beherrschten Auftraggebern kommen) so sehr angewiesen ist, daß er halt als roter Maulwurf in der Industriellenvereinigung agiert. Na ja, wenn's der Firma nützt, wer kann's ihm vorwerfen?

  7. Ausgezeichneter KommentatorKarl Rinnhofer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Dezember 2013 11:53

    Das vielgeschmähte Gymnasium, das alle selbsternannten Bildungs-„Experten“ eliminieren bzw. - wo das nicht gelingt, unwirksam machen wollen, ist

    1. die auf den einzelnen Schüler bezogen – weitaus preisgünstigste Schulform von allen.
    2. wird systematisch ausgehungert, weil selbst zum Einhalten der mit großem Pomp verkündeten neuen Klassen- und Gruppenschülerhöchstzahlen vielerorts die „Werteinheiten“ (Lehrerstunden) und die Räumlichkeiten nicht einmal für die „alten“ Teilungsziffern zur Verfügung gestellt werden („in Zeiten wie diesen“ muss ja gespart werden!). - Ich selbst unterrichtete Latein mehrmals Klassen mit 30 - 34 Schülern, und im Computerunterricht wurden mehrere Gruppen zu einer Großklasse zusammengeschlossen, sodass drei Schüler sich je einen Computer teilten! – Für „Teamteaching“ in der Neuen Mittelschule“ dagegen scheint der Aufwand für mehrere gleichzeitige Lehrer in Kleingruppen kein finanzielles Problem ... !
    3. Trotz allem blieb das Gymnasium die Schulform, welche innerhalb der Pisa-Ergebnisse am besten reussierte.
    4. Aus Ahnungslosigkeit und fehlgeleiteter Ideologiegläubigkeit treten Gesamtschulapologeten unabhängig von ihrer politischen Provenienz auf. Besonders bedauerlich erscheint, dass es (etwa in der Steiermark ) ausgerechnet aus der ÖVP geradezu fanatische Vertreter der Gesamtschule stammen.
    5. Kriminell ist die „Begründung“, die Gesamtschule müsse aus „sozialer Gerechtigkeit und „Chancengleichheit für alle“ eingeführt werden, als ob die Wahl der Schulform nach der 4. Schulstufe eine endgültige, nicht reversible Bildungsentscheidung wäre. Man ignoriert Oberstufengymnasien, zweite Bildungswege, Studienberechtigungsprüfungen und sonstige Möglichkeiten für „Später-Berufene“ – diese „Durchlässigkeit, auch von der Hauptschule aus alle Chancen zu wahren, ist unbestritten.
    6. Verbrecherisch ist es, bereits in frühen Jahren Geeignete, von ihren Familien Geförderte, in ihren Entwicklungsmöglichkeiten durch erzwungene Unterforderung zu retardieren, Anspruchsniveau an das der Schwächsten auszurichten, Genau das geschieht de facto in Gesamtschulen.

    Notorisch wird die Hauptschule mit ihren Leistungsgruppen für obsolet erklärt, das Gymnasium gar als „elitär“ diffamiert; die perverse Begriffwahl des pädagogischen Diskurses gebietet gar, „Elite“ als Schimpfwort zu gebrauchen. Lehrer, deren Schüler bei externen Prüfungen (z.B. Spracholympiaden) regelmäßig „auffallend“ reussieren, geraten in Rechtfertigungszwang: Manch ideologisch präformierte Vorgesetzte, Schulaufsichtsfunktionär, „ferngesteuerte“ Eltern-/Schülervertreter interpretiert solche echten (da nicht selbst-deklarierten) Unterrichtserfolge als Beweis für „überzogene Lehrer-Anforderungen“ und „notorisch exzessive Interpretation des Lehrplans“. Extern wird Misstrauen, Konflikt, ja Hass gegenüber Instanz und Lehrende geschürt, die man im Nahbereich des Anspruchsvollen wähnt,. Man gibt vor, zukunftsfähige Gesellschaft in einer globalisierten Welt (!) bedürfe keiner Eliten (mehr).

    „Eliten gibt es doch nach wie vor“ wird jeder einwenden: Tatsächlich gibt es sie, die neuen Funktionärseliten, die sich Privilegien arrogieren, sich ungeprüfte Zugehörigkeit zu „fördernden“ Kollektiven und durch Bereitschaft zu Gesinnungsprostitution als solche selbst-definieren. In so einem System müssen Wissende, umfassend Gebildete, Leistungsbereite, (Fort-)Bildungswillige, auf Grund echter Kompetenz mit „Selbst-Bewusstsein“ und moralischem Rückgrat Ausgestattete als störend, verdächtig, ja gefährlich gelten, Folgerichtig dürfen sie gar nicht „produziert“ werden, müssen sie demotiviert, diskreditiert, marginalisiert, , im öffentlichen Bildungssystem nicht berücksichtigt werden; ihre Begabungen müssen verschüttet werden, ihre Potentiale brach liegen gelassen werden. Und weil die „gefährliche“ Alternative (echte Privatschulen) Sand in dieses menschenunwürdige Getriebe streuen oder gar „echte“ Eliten erzeugen könnte, erwog prompt ein (ÖVP!)-Landesschulratspräsident deren Verbot.

    All das passt bestens ins Bild, wie es ein „Experte“ im gestrigen ORF-Zentrum betonte: Familien, die bereit seien, ihre Kinder nicht ganz früh in staatliche Organisationen (Kinderkrippen, Kinderbetreuungseinrichtungen etc) „abzugeben“, seien „Rabeneltern“. Bei diesem "Urteiil berief sich der gute Mann auf angebliche internationale Vorbilder ...!

    Im übrigen (ich ersuche die geschätzten Leser den sonst sorgsam vermiedenen persönlichen Erlebnisbericht verständnisvoll zu vergeben): Ich stamme aus einer durchaus eher „bildungsfernen“ Schicht, wurde durch das Gymnasium, welches angeblich „gerechte Bildungschancen für alle verwehrt“ und „Aufstiegschancen vererbt statt nach Leistung zuteilt“, bestens gefördert, fühlte mich – wie viele ähnlicher Provenienz – im Gymnasium nie unterprivilegiert – ganz im Gegenteil, bin ich dieser „obsoleten Schulform“ zu Dank verpflichtet - damit bin ich in bester Gesellschaft mit vielen Kollegen meiner Generation, denen die gute Hauptschule und das Gymnasium samt weiterführenden Bildungsinstanz(en) eine ihrem aktuellen Reifungszustand angemessene Aktualisierung ihrer Fähigkeiten ermöglichte.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSusanna
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Dezember 2013 09:17

    Natürlich hat jeder Mensch zu diesem Thema etwas zu sagen, wo doch jeder sehr prägende Jahre in der Schule verbracht hat! Deswegen verdient man noch nicht die Bezeichnung "selbst ernannter" Experte, man ist ja tatsächlich und objektiv Experte.

    Hätte ich Kinder im entsprechenden Alter, dann käme es mir, so glaube ich, aus jetziger Sicht vor allem darauf an, dass die Anzahl der Stunden, die das Kind täglich in der Schule verbringen muss, nicht zu groß ist.

    Beim Thema Allgemeinbildung würde ich mich sowieso nicht auf die Schule verlassen - das erledigt man am besten daheim.


alle Kommentare

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    Wer gibt Ihnen das Recht so respektlos über Personen der Öffentlichkeit zu urteilen!
    Ihr Schmierer solltet mal den Beweis antreten, daß Ihr es besser könnt und nicht immer alles kritisieren und schlecht machen und die falschen Götzen, weil ideologisch eingefärbt aufs Schild heben.

  9. Tik Tak (kein Partner)
    18. Dezember 2013 18:26

    Nun ja, wer den Georg kennt wird mir zustimmen (müssen), daß er um die Existenz seiner Firma kämpft.
    Dazu braucht Kapsch öffentliche Aufträge und die wiederum bekommt er nur, wenn er der Partei der Infrastrukturministerin in den Enddarm kriecht.

    Woraus sich auch seine Aussagen erklären.

    Auch wenn ich persönlich daran zweifle, daß der Georg die Schulproblematik überhaupt versteht, der hat dazu seinen Kopf viel zu sehr in den Wolken.
    Und dort ist die Luft sehr sehr dünn.

  10. Gasthörer (kein Partner)
    17. Dezember 2013 21:12

    Apropos Wirtschaft: Hat uns verehrter AU nicht kürzlich vorgeschwärmt, welchen traumhaften Nutzen das kommende Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA brächte. Fantastilliarden wären damit für beide Seiten zu verdienen. Hier ein fundierter Artikel, der das etwas kritisch beleuchtet:

    http://www.monde-diplomatique.de/pm/2013/11/08.mondeText1.artikel,a0003.idx,0

    "TAFTA - die große Unterwerfung
    von Lori Wallach
    Aufgeregte Politiker von Berlin bis Brüssel sehen durch den NSA-Skandal das Transatlantische Freihandelsabkommen in Gefahr. Über das, was in dem angestrebten Vertrag stehen soll, reden sie nicht so gern. Ein Blick auf die ersten Blaupausen lässt ahnen, was Europas Bürger nicht zu früh erfahren sollen.

    Bereits vor fünfzehn Jahren versuchten Großunternehmen bei den Verhandlungen über das Multilaterale Investitionsabkommen (MAI) ihre Macht heimlich still und leise in unvorstellbarem Maße auszuweiten. Damals scheiterte das Projekt am hartnäckigen Widerstand der Öffentlichkeit und der Parlamente. Damit wurde unter anderem verhindert, dass sich einzelne Konzerne denselben Rechtsstatus wie Nationalstaaten verschaffen konnten. Das hätte etwa bedeutet, dass Unternehmen eine Regierung verklagen können, "entgangene Gewinne" aus Steuergeldern auszugleichen.

    Jetzt aber kommen diese Pläne erneut auf den Tisch, und zwar in deutlich verschärfter Fassung. Der offizielle Name des neuen Projekts lautet "Transatlantic Trade and Investment Partnership", abgekürzt TTIP. Dieses transatlantische Handels- und Investitionsabkommen soll, ähnlich wie früher das MAI, die Privilegien von Konzernen und Investoren absichern und sogar noch ausweiten. So wollen die EU und die USA ihre jeweiligen Standards in "nicht handelspolitischen" Bereichen vereinheitlichen. Diese angestrebte "Harmonisierung" orientiert sich erwartungsgemäß an den Interessen der Konzerne und Investoren. Werden deren Standards nicht erfüllt, können zeitlich unbegrenzte Handelssanktionen verhängt werden. Oder es werden gigantische Entschädigungen für die Unternehmen fällig."
    .....

    • Gerald M. (kein Partner)
      17. Dezember 2013 22:28

      Und warum sollte es uns kümmern, was ein weiblicher "Ralph Nader with a sense of humor" zum Besten gibt?

    • Sparschwein (kein Partner)
      17. Dezember 2013 23:40

      @Gasthörer

      Danke, für den Artikel. Es gibt auch Meinungen, dass bereits das Abkommen mit Kanada problematisch sein könnte. Kanada ist nämlich in der NAFTA, deswegen sind US-Konzerne längst im Land präsent und sehr aktiv, im Gegensatz zu europäischen Unternehmen. Von dem Abkommen mit Kanada könnten zuerst einmal die amerikansichen Konzerne profitieren, weil sie dadurch eine Hintertüre nach Europa bekommen....

      Ich finde es prinzipiell problematisch, wenn die Interessen von Konzernen rechtlich über die (demoraktischer) Staaten gestellt werden, und Verhandlungen hinter verschlossenen Türen stattfinden müssen.

  11. Verdi (kein Partner)
    17. Dezember 2013 17:35

    Italien, Frankreich und Spanien: Proteste explodieren

    Italien, Frankreich und Spanien: Proteste explodieren
    Filed under: EU Diktatur, Geschichte, Gesellschaft, Nachrichten, Politik by Kulturstudio — Hinterlasse einen Kommentar
    16. Dezember 2013

    4 Votes

    flickr.com / Mirko Isaia / (CC BY-NC-SA 2.0)

    Tränengaseinsätze, Schlagstöcke und politische Lügen auf der einen sowie wütende, aktive Bürger auf der anderen Seite. Seit nunmehr 8 Tagen in Folge protestieren erzürnte italienische Bürger gegen ihre Regierung, akzeptieren mitnichten das EU-Spardiktat. Sie wollen dem herrschenden Lobbyismus endlich seine Grenzen aufzeigen. Ergo befindet sich Italien im Ausnahmezustand, ähnlich wie Frankreich oder Spanien; die Revolution hat begonnen, Straßenkämpfe prägen Europa.

    Generell streben Bürger aller drei Nationen nach einem sorgenfreien Leben; Wirtschaft soll den Menschen dienen, Arbeit zum Wohlergehen beitragen, fernab erzeugter Armut. Zweifelsohne nahezu unmöglich inmitten des lobbyistischen Europas. „Landespolitiker empfangen Befehle aus Brüssel, lassen Menschen wie Sklaven arbeiten, damit ihr eigener Reichtum kontinuierlich wächst – genau dagegen demonstrieren wir.“ Was ein französischer Student geäußert, entstand keineswegs aus Frust, sondern viel eher aufgrund nüchterner katastrophaler, europaweiter politischer Zustände.
    Widerstand gegen Regierungen wächst

    Neben Handwerkern, Bauern, Arbeitslosen demonstrieren ebenso weitere soziale Schichten. Ganz gleich ob Hausfrau oder Student, sie kämpfen für bessere Zeiten, möchten gehört werden samt ihrer Ideen, Visionen. „Alternativen existieren reihenweise. Nun ist es an der Zeit, daß Völker Politik machen, ohne Politikerclowns.“ Ja, die verbalen Töne auf Europas Straßen sind berechtigterweise scharf geworden, niemand glaubt mehr an normale politische Veränderungen.

    Zwar suggerieren Politikermarionetten Völkern weiterhin Sicherheit, doch ...
    http://kulturstudio.wordpress.com/2013/12/16/italien-frankreich-und-spanien-proteste-explodieren/

    • Gerald M. (kein Partner)
      17. Dezember 2013 22:34

      Und jetzt lenken wir die "erzürnten" Massen noch gemütlich auf die wirklichen Sozialschmarotzer, arbeitlose und/oder kriminelle Ausländer und Asylbetrüger, in unserem System und ... *g* ... welcome to the future ... die eigentlich nur die Wiederholung unserer Vergangenheit ist ...

  12. Verdi (kein Partner)
    17. Dezember 2013 15:19

    Uns geht's ja so gut in der EU - zumindest predigen dies alle Personen (Logenbrüder und die zur Mischpoke gehören) die im Rampenlicht stehen. Kritiker verweigert man natürlich diese Möglichkeit. Das Schlafschaf soll nur "Gutes" erfahren.

    Mitten im wohlhabenden Europa streben Menschen an den Folgen ihrer Armut, während einige Wenige vor lauter Reichtum ersticken. In Südspanien sind am Wochenende drei Mitglieder einer notleidenden Familie nach dem Verzehr von verdorbenen Lebensmitteln verstorben. Die erwerbslosen Opfer aus der andalusischen Stadt Sevilla sind nach Angaben spanischer Medien ein 14Jähriges Kind und ein Ehepaar. Eine weitere Tochter (13) wurde laut Behördenangaben in eine Klinik eingeliefert.

    Wie die spanischen Medien berichten, habe sich die Familie aus lauter Not von Lebensmitteln der Armenspeisung ernährt. Vielfach war das Mindesthaltbarkeitsdatum längst abgelaufen. Die Nachrichtenagentur Efe berichtete zudem, der Vater der Familie hätte auch im Müll nach Essbarem gesucht. Diese Angabe wurde jedoch durch Angehörige dementiert.

    Mitten in Europa: Arme Familie stirbt an schlechten Nahrungsmitteln

    Vor einigen Jahren hatte der Familienvater zu Beginn der Wirtschafts- und Finanzkrise wie viele seiner Freunde seinen Arbeitsplatz als Installateur verloren. Mit 61 Jahren war er für die Arbeitgeber zu alt, um eine neue Anstellung zu finden. Weil die geringen Sozialleistungen nicht ausreichten, sammelten Mutter und Vater Pappkartons, Plastik und Altkleider, um mit dem Verkauf die Familie zu ernähren. (ag)
    http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/notleidende-familie-stirbt-an-verdorbenem-essen-900159023.php

    • Leopold (kein Partner)
      17. Dezember 2013 18:54

      Linke Zecken erkennt man daran, dass sie auf Kosten anderer leben wollen. Gutmenschen daran, dass sie wollen, dass andere - die Leistungsträger - für die Faulenzer zahlen. Diese Spanier sind selbst schuld und haben kein Mitleid verdient, wer nicht arbeiten will und über die Verhältnisse gelebt hat, muss mit den Konsequenzen leben. Ich bin nicht bereit, einen einzigen Cent für diese Schmarozzer rauszurücken.

    • DailyMirror (kein Partner)
    • Verdi (kein Partner)
      17. Dezember 2013 20:12

      Leopold
      Ehrlich ich wünsche ihnen nicht, dass sie selbst einmal unverschuldet in so eine Situation kommen. Nicht das spanische Volk hat über seine Verhältnisse gelebt. Auch dort sitzen korrupte Volkszertreter so wie bei uns. Auch dort verschwinden die Milliarden und fließen in dubiose Projekte. Auch dort wurde das Volk in diese faschistische und korrupte EU hineingelogen. Es macht mich traurig solch einen Kommentar zu lesen.

    • Gerald M. (kein Partner)
      17. Dezember 2013 22:36

      Gabs nicht unter Zapatero eine gar großzügige Amnestie für Illegale im Land? Tja ...

  13. BHB (kein Partner)
    17. Dezember 2013 14:19

    Ja wäre am besten wenn sich die NEOS aus dem Parlament schleichen und man den Abgeordneten bei ihrem Spezie dem Herrn Kapsch dann Jobs in gleichnamigen Unternehmen schafft.
    So wäre man zumindest ein Vorbild gegenüber Parteien wie die SPÖ(Cap), und würde eine der Forderungen der Neos "wir sind keine Sesselkleber" raschest umsetzen.

    Mal ehrlich: die Haider fpö von 1986 bis 2005, das bzö von 2005 bis 2013 haben es versucht reformen zu erzielen, sogar die jetzige strache fpö zeitweise. und die övp hat selbst sogar gesagt es muss reformen geben.
    was kam raus? GAR NICHTS.
    Und die neos haben jetzt lange genug vergeblich nachgeplappert was so mancher politiker schon vor 27 jahren wollte.
    Es wird keine Steuer oder Pensionsreform mehr geben.
    Und wenn dann nur noch, dass der Steuersatz auf 100% steigt und die Pensionen ganz gestrichen werden!

  14. Gustav Anonym (kein Partner)
    17. Dezember 2013 12:54

    Ach, das ist doch wieder typisches Agenda-Setting unserer Medien!

    Nach der Präsentation des Regierungsprogramm wurden ganz zufällig genau jene Leute interviewt, von denen die Journalisten sowieso schon wussten, dass sie ihnen genehme Meinungen vertreten.

    Und so wurde halt auch diesem Herr Kapsch ein Mikrofon vor gehalten und seine Meinung entsprechend intensiv berichtet.

  15. virgil85 (kein Partner)
    17. Dezember 2013 10:01

    Besonders schlecht bei Bildungsvergleichen (sowohl bei Kindern und Jugendlichen als auch bei Erwachsenen) schneidet Frankreich ab, das sowohl die Gesamtschule als auch die Zentralmatura besitzt.

    Ad IV-Präsident Kapsch:
    In welche Schule gehen Ihre beiden Söhne?
    Das ist eine Frage, die ich nicht gern gestellt bekomme, weil sie in die „American“ gehen (die „American International School“ ist eine Privatschule in Wien, Anm.) . Grundsätzlich hätten wir sie lieber im Regelschulwesen gesehen, aber sie haben eine englischsprachige Volksschule besucht, und da haben wir gesagt: „Gehen wir diesen Weg weiter, damit sie Englisch wie eine zweite Muttersprache sprechen.“

    http://kurier.at/wirtschaft/kapsch-bin-sicher-kein-neoliberaler/791.368

  16. cmh (kein Partner)
    17. Dezember 2013 09:20

    Es könnte aber auch sein, dass der Herr Präsident Kapsch einer jener Zöglinge aus reichem Haus ist, der durch die Mittel seiner Eltern durch das Gymnasium gezogen wurde.

    Nicht dass er sich dabei gelangweilt hätte, aber ein Honiglecken war es sicher auch nicht.

    Das prägt den Menschen halt, wenn er sich durch ein etwas (über)forderndes Schulsystem ungerecht (!?) behandelt fühlt.

    Könnte ja sein ...

  17. Susanna (kein Partner)
    17. Dezember 2013 09:17

    Natürlich hat jeder Mensch zu diesem Thema etwas zu sagen, wo doch jeder sehr prägende Jahre in der Schule verbracht hat! Deswegen verdient man noch nicht die Bezeichnung "selbst ernannter" Experte, man ist ja tatsächlich und objektiv Experte.

    Hätte ich Kinder im entsprechenden Alter, dann käme es mir, so glaube ich, aus jetziger Sicht vor allem darauf an, dass die Anzahl der Stunden, die das Kind täglich in der Schule verbringen muss, nicht zu groß ist.

    Beim Thema Allgemeinbildung würde ich mich sowieso nicht auf die Schule verlassen - das erledigt man am besten daheim.

  18. Sparschwein (kein Partner)
    17. Dezember 2013 08:36

    Es ist doch schon längst klar, dass "die Wirtschaft" und "die Industrie" genauso am Nivellieren nach unten interessiert ist wie die Linken. Es ist mir nur ein Rätsel, warum soviele Bürgerliche das nicht sehen wollen. Die Wirtschaft möchte natürlich alles möglichst billig haben, Hauptsache die meisten Leute können irgendwie lesen und schreiben. Die PISA-Tests werden von der OECD, einer Wirtschaftsorganisation betrieben, mit dem einzigen Ziel, alle Schüler auf das gleiche Minimalniveau zu bekommen. Die eigenen Kinder und die Elite schickt man auf Privatschulen und später auf Universitäten im Ausland, wo man sich auch das Führungspersonal holt.

    Die neuesten "Freihandelsabkommen", die gerade verhandelt werden, haben offenbar das gleiche Ziel, nur auf einer anderen Ebene. Zwischen den modernen Industriestaaten gibt es ohenhin keine klassischen Handelschranken mehr. Es sollen möglichst niedrige Standards weltweit durchgesetzt werden. Die einzigen die sich darüber freuen können, sind irgendwelche Konzerne, hauptsächlich aus den USA. Aber wenn's der Wirtschaft gut geht, ... nicht wahr, Herr Unterberger?

  19. Fritz Kann (kein Partner)
    17. Dezember 2013 07:49

    Wess Brot ich ess , des Lied ich sing:

    Kapsch ist im Sumpf des staats- und SPÖnahen Filzes a la "System Siemens" grossgeworden und lebt darin.

  20. HDW
    17. Dezember 2013 00:13

    War nicht der ehemalige Zuhälter für amerikanische Besatzungsoffizier, Herr Kreiczj, ein den Sozialisten sich dann als nützlicher linker Idiot anbiedernder Sekretär der IV, und hat der nicht ebensolchen dümmlichen linken Kren zu allem und jedem gerieben? Das Problem unseres Gesellschaftskörpers ist eben die formale Elitenbildung, und daran sind wir alle schuld!

  21. RR Prof. Reinhard Horner
    17. Dezember 2013 00:02

    reinhard.horner@chello.at

    Es ist nicht nur der Herr Präsident Kapsch, der Seltsames von sich gibt. Es ist die Industriellenvereinigung, die schon länger von primitiv ökonomischen Anlegungen ausgehend u. a. in die "Bildungspolitik" eingreift.

    Vor Jahrzehnten, als ich insbesondere in Angelegenheiten konkreter Verbesserungen der dual-kooperativen Berufsbildung unserer Lehrlinge mit der IV zusammenarbeiten durfte, schaute das noch ganz anders aus.

    Es ist eine ernstliche Frage, ob die IV insgesamt zu einer zukunftsfähigen Einstellung zu den Erfordernissen des Lerngeschehens finden kann und finden will.

  22. Majordomus
    16. Dezember 2013 22:47

    OT:
    Die Deutschen haben auch nicht gerade ein glückliches Händchen bei der Personalauswahl. Die Brüder (nach eigenem Bekennen fundamentalistische Islamisten) der designierten Staatsministerin für Migration, Flüchtlinge und Integration Aydan Özo?uz werden vom Verfassungsschutz beobachtet.
    (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCrhan_%C3%96zoguz )

  23. Anton Volpini
    16. Dezember 2013 22:43

    Ich habe nie ein Hehl aus meiner Freundschaft zu Georg Kapsch gemacht.
    Das will ich auch jetzt nicht!
    Aber was mich schon nachdenklich stimmt, ist, daß dieser Blog inzwischen genauso meinungsmäßig gleichgeschaltet ist, wie es hier täglich den Linken vorgeworfen wird.
    Dr. Unterberger wirft einen Knochen in den Ring, und alle Poster beißen sich dran fest. Widerlich!
    Weder hat Dr. Unterberger sich sachlich mit den Aussagen von Georg Kapsch auseinandergesetzt, noch haben es heute alle Poster getan.
    Ich will hier nur folgendes festhalten: es mag schon stimmen, daß die Meinung von Georg Kapsch zum Thema Gesamtschule nicht der veröffentlichten Meinung dieses Blogs entspricht, nur seine Darstellung ist in erster Linie auf die Sorge der Bildung allgemein ausgerichtet.
    Eine Meinung, wie sie in unserer Auseinandersetzung zu akzeptieren ist, man kann sie auch sachlich beantworten.

    Dr. Unterberger hat sich an Georg Kapsch von Anfang seiner Präsidentschaft so an ihm festgebissen, daß ich nur mehr von einem blinden Fleck sprechen kann.

    • oberösi
      17. Dezember 2013 00:10

      wo er recht hat, hat er recht, der volpini

    • brechstange
      17. Dezember 2013 00:51

      Sehr geehrter Herr Volpini,
      Herr Dr. Unterberger hat eben einen anderen Kandidaten für die IV favorisiert.

      Es ist auch verständlich, dass Unternehmer Sorge um die Bildung haben, müssen diese miterleben, dass viele Wahrnehmungen und Kenntnisse heute bei Jugendlichen nicht mehr vorhanden sind. Die Gesamtschule wird aber nicht die Lösung bringen, sie wird nicht mal die Symptome bekämpfen und schon gar nicht die Ursachen. Die Ursachen sind in der gesellschaftlichen Entwicklung zu suchen, dort könnte man fündig werden. Anzusetzen wäre bei den Familien, die nicht wie Helikopter-Eltern jeden Stein aus dem Weg räumen oder Fernsehen, Computer und Handy als Babysitter einsetzen.
      Anzusetzen wäre beim Stellenwert der Familie in der Gesellschaft. Da gehen Frauen in den Handel für 600 Euro TZ arbeiten, um dann 300 Euro für den Kindergarten aufwenden zu müssen.
      Anzusetzen wäre auch bei der Wahl des Lehrpersonals und dessen Motivation. Die ganzen Debatten waren für Lehrer wahrhaft niederschmetternd. Keine Unterstützung bei sozialen Problemen und Überforderung, wenn diese in Klassen über Hand nehmen.
      Bevor man Ganztagsschulen und Ganztagsarbeitsplätze für Schulen fordert, sollte man bedenken, dass die Infrastruktur dazu überhaupt nicht vorhanden ist. Es mag sein, dass die Wirtschaft die Aufträge brauchen würde, doch wer bezahlt es? Bezahlen wir es mit höheren Steuern oder / und mit höheren Schulden und damit mit größerer Abhängigkeit?

    • Brigitte Imb
      17. Dezember 2013 01:07

      @ Anton Volpini,

      so klar sehe ich die Sorgen Kapschs um die Bildung im allgemeinen sicher nicht dargestellt. Das sind doch klare linke Forderungen, die er hier aufstellt und gesamt ein Sammelsurium. Differenzierte, verschränkte Gesamtschule usw.?? Mit mehr Autonomie hat er zweifellos recht. (Womöglich sollte damit begonnen werden, anstatt unsinniger Reglementierungen.)

      http://www.format.at/articles/1350/581/370686/schule-grund

    • Wertkonservativer
      17. Dezember 2013 08:02

      Sie sind wahrlich ein aufrechter Mann, Herr Volpini!

      Nach Lesen Ihrer Freundschaftsadresse an Herrn Kapsch geniere ich mich fast ein wenig, meine aus persönlicher Bekanntschaft herrührende positive Haltung zu ihm gestern mainstreamkonform "verbogen zu haben".
      Seine oft vordergründig als "gesamtschulaffin" gebrandmarkte Haltung ist auch nicht in meinem Sinn, doch stecken da sicher auch andere Überlegungen dahinter, die - in weiterem Zusammenhang gesehen - auch wieder schlüssig mit unserer Ansicht übereinstimmen könnte.
      Ich bin jedenfalls ganz sicher der Meinung, dass die Haltung des Herrn Kapsch in der Gesamtschulfrage keinesfalls aus Interesse an der Nivellierung des Bildungsniveaus nach unten gespeist ist!

      Nochmals: Hochachtung!
      Und nochwas: ganz selten, dass es hier wer wagt, gegen den soghaft wirkenden Mehrheitstrend offen aufzutreten. Ich weiß, wovon ich rede, da ich hier - außer mich selbst - zumindest derzeit kaum wen kenne, der da und dort offen und bewusst "gegen den Strom schwimmt".

      Herzliche Grüße,

      Gerhard Michler

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Undine
      17. Dezember 2013 08:45

      @Brechstange

      Für JEDES Wort ein Stern:*********************+!

    • Sparschwein (kein Partner)
      17. Dezember 2013 08:48

      Herr Volpini, Sie sind wohl neu hier. So geht es hier doch dauernd zu.

    • cmh (kein Partner)
      17. Dezember 2013 10:43

      Ich kenne Kapsch natürlich nicht persönlich, sondern nur aus den Medien.

      Dennoch bin ich darüber verwundert, dass ein Industrieller sein Gewicht für ein bestimmtes Wie und nicht für ein Was in die Waagschale zu werfen versucht.

      Als Industrieller wäre er doch nur dafür zuständig, seine Wünsche hinsichtlich der Fähigkeiten der Schulabgänger zu formulieren und/oder Mängel festzustellen. Er ist jedoch eindeutig nicht dafür zuständig, in Stammtischmanier eine bestimmte Schulform zu postulieren. Tut er es dennoch, ist seine Meinung gleich der z.B. meinen. Die Verwendung seiner Amtsautorität dabei ist jedoch genauso zu rügen, wie wenn etwa ein Atomphysiker sich zu den Mauscheleien der IV äußerte.

      Es ist also nicht der Inhalt, sondern die Nichtzuständigkeit, die mich ärgert. Dafür wird er von Unterberger zu Recht und viel zu milde geprügelt.

    • Anton Volpini
      18. Dezember 2013 00:03

      Sie haben mich durchschaut, Sparschwein, ich bin neu hier.
      Vielleicht hab ich mir deshalb meine kämpferische Seele erhalten!

  24. Brigitte Imb
    16. Dezember 2013 17:41

    P.s.: Ein weiteres Zeichen, wie wichtig den Sozen die Bildung ist; Laura Rudas wird Bildungssprecherin.

    http://diepresse.com/home/bildung/schule/1505034/Laura-Rudas-ist-neue-SPOBildungssprecherin?_vl_backlink=/home/index.do

    • mike1
      16. Dezember 2013 20:01

      mich wundert sowieso nix mehr !

      aber mit der blödheit ist es so wie mit der erdbebenskala nach richter: nach oben hin offen - und die sozis reizen es weiter aus....

    • Politicus1
      16. Dezember 2013 20:09

      die schöne Laura hat aber gegen die Miss Austria und die Miss Knie wenig Chancen ...

  25. Brigitte Imb
    16. Dezember 2013 17:38

    Bald hat die sozialistische Ideologie der Gesamtschule die meisten Bereiche infiziert. In besagtem Fall eben über Aufträge. Wie die Sozen ans (fragwürdige) Ziel kommen ist ihnen egal, das darf auch was kosten, denn es ist ja nicht ihr eigenes Geld.
    Die Gasamtschule gilt es jedenfalls zu verhindern, soviel Widerstand muß den Roten einfach geleistet werden. Das differenzierte Schulsystem sollte besser eine eigene Schule für Kinder mit Migrationshintergrund bereitstellen, mit Schwerpunkt Deutsch, anstatt alle Schüler dem Einheitsbrei Gesamtschule auszuliefern. In Wahrheit sind es hauptsächlich die Sprachdefizite der sog. Bereicherer, die unsere Kinder hinunterziehen.

    • Karl Knaller
      16. Dezember 2013 18:35

      "Das differenzierte Schulsystem sollte besser eine eigene Schule für Kinder mit Migrationshintergrund bereitstellen" => Sie meinen wohl eine Koranschule? Guter Vorschlag!

    • Brigitte Imb
      16. Dezember 2013 19:07

      Karl Knaller, Sie Scherzkekserl. Aber meinetwegen, Koranschule ab der Türkei gen Osten.

    • Florin
      16. Dezember 2013 19:27

      "Sie meinen wohl eine Koranschule?"

      Mehr und mehr mißfällt mir dieser....

  26. Helmut Oswald
    16. Dezember 2013 14:15

    Wer von sozialistischen Staatsaufträgen lebt, der trällert eben die Liedchen seiner Brötchengeber. Was Kapsch so von sich gibt, ist zwar linker Blödsprech, aber es wird ihm helfen, seine Auftragsbücher mit Straßenbeleuchtungen und Bahnhofsleuchtschildern voll zu kriegen. Er war ja schon in der Schule und sein eigener Nachwuchs, der kommt bestimmt in keine öffentliche Bildungseinrichtung.
    Also was solls. Je ungebildeter die Konsumenten und Wähler, desto besser für Kapsch und Häupl.

  27. LF
    16. Dezember 2013 12:05

    Das österreichische Schulwesen MUSS differenziert bleiben - nur so kann man den Begabungen der Kinder einigermaßen gerecht werden. Man müsste allerdings im großstädtischen Bereich besonders in den Hauptschulen bzw. neuerdings NMS endlich Möglichkeiten schaffen, dass die dort wirkenden Lehrkräfte wieder das tum können, wozu sie eigentlich angestellt sind: unterrichten! Leider müssen sie vielfach derzeit eher Erziehungs- und Sozialarbeit leisten! Da bleibt die Wissensvermittlung auf der Strecke.

  28. Karl Rinnhofer
    16. Dezember 2013 11:53

    Das vielgeschmähte Gymnasium, das alle selbsternannten Bildungs-„Experten“ eliminieren bzw. - wo das nicht gelingt, unwirksam machen wollen, ist

    1. die auf den einzelnen Schüler bezogen – weitaus preisgünstigste Schulform von allen.
    2. wird systematisch ausgehungert, weil selbst zum Einhalten der mit großem Pomp verkündeten neuen Klassen- und Gruppenschülerhöchstzahlen vielerorts die „Werteinheiten“ (Lehrerstunden) und die Räumlichkeiten nicht einmal für die „alten“ Teilungsziffern zur Verfügung gestellt werden („in Zeiten wie diesen“ muss ja gespart werden!). - Ich selbst unterrichtete Latein mehrmals Klassen mit 30 - 34 Schülern, und im Computerunterricht wurden mehrere Gruppen zu einer Großklasse zusammengeschlossen, sodass drei Schüler sich je einen Computer teilten! – Für „Teamteaching“ in der Neuen Mittelschule“ dagegen scheint der Aufwand für mehrere gleichzeitige Lehrer in Kleingruppen kein finanzielles Problem ... !
    3. Trotz allem blieb das Gymnasium die Schulform, welche innerhalb der Pisa-Ergebnisse am besten reussierte.
    4. Aus Ahnungslosigkeit und fehlgeleiteter Ideologiegläubigkeit treten Gesamtschulapologeten unabhängig von ihrer politischen Provenienz auf. Besonders bedauerlich erscheint, dass es (etwa in der Steiermark ) ausgerechnet aus der ÖVP geradezu fanatische Vertreter der Gesamtschule stammen.
    5. Kriminell ist die „Begründung“, die Gesamtschule müsse aus „sozialer Gerechtigkeit und „Chancengleichheit für alle“ eingeführt werden, als ob die Wahl der Schulform nach der 4. Schulstufe eine endgültige, nicht reversible Bildungsentscheidung wäre. Man ignoriert Oberstufengymnasien, zweite Bildungswege, Studienberechtigungsprüfungen und sonstige Möglichkeiten für „Später-Berufene“ – diese „Durchlässigkeit, auch von der Hauptschule aus alle Chancen zu wahren, ist unbestritten.
    6. Verbrecherisch ist es, bereits in frühen Jahren Geeignete, von ihren Familien Geförderte, in ihren Entwicklungsmöglichkeiten durch erzwungene Unterforderung zu retardieren, Anspruchsniveau an das der Schwächsten auszurichten, Genau das geschieht de facto in Gesamtschulen.

    Notorisch wird die Hauptschule mit ihren Leistungsgruppen für obsolet erklärt, das Gymnasium gar als „elitär“ diffamiert; die perverse Begriffwahl des pädagogischen Diskurses gebietet gar, „Elite“ als Schimpfwort zu gebrauchen. Lehrer, deren Schüler bei externen Prüfungen (z.B. Spracholympiaden) regelmäßig „auffallend“ reussieren, geraten in Rechtfertigungszwang: Manch ideologisch präformierte Vorgesetzte, Schulaufsichtsfunktionär, „ferngesteuerte“ Eltern-/Schülervertreter interpretiert solche echten (da nicht selbst-deklarierten) Unterrichtserfolge als Beweis für „überzogene Lehrer-Anforderungen“ und „notorisch exzessive Interpretation des Lehrplans“. Extern wird Misstrauen, Konflikt, ja Hass gegenüber Instanz und Lehrende geschürt, die man im Nahbereich des Anspruchsvollen wähnt,. Man gibt vor, zukunftsfähige Gesellschaft in einer globalisierten Welt (!) bedürfe keiner Eliten (mehr).

    „Eliten gibt es doch nach wie vor“ wird jeder einwenden: Tatsächlich gibt es sie, die neuen Funktionärseliten, die sich Privilegien arrogieren, sich ungeprüfte Zugehörigkeit zu „fördernden“ Kollektiven und durch Bereitschaft zu Gesinnungsprostitution als solche selbst-definieren. In so einem System müssen Wissende, umfassend Gebildete, Leistungsbereite, (Fort-)Bildungswillige, auf Grund echter Kompetenz mit „Selbst-Bewusstsein“ und moralischem Rückgrat Ausgestattete als störend, verdächtig, ja gefährlich gelten, Folgerichtig dürfen sie gar nicht „produziert“ werden, müssen sie demotiviert, diskreditiert, marginalisiert, , im öffentlichen Bildungssystem nicht berücksichtigt werden; ihre Begabungen müssen verschüttet werden, ihre Potentiale brach liegen gelassen werden. Und weil die „gefährliche“ Alternative (echte Privatschulen) Sand in dieses menschenunwürdige Getriebe streuen oder gar „echte“ Eliten erzeugen könnte, erwog prompt ein (ÖVP!)-Landesschulratspräsident deren Verbot.

    All das passt bestens ins Bild, wie es ein „Experte“ im gestrigen ORF-Zentrum betonte: Familien, die bereit seien, ihre Kinder nicht ganz früh in staatliche Organisationen (Kinderkrippen, Kinderbetreuungseinrichtungen etc) „abzugeben“, seien „Rabeneltern“. Bei diesem "Urteiil berief sich der gute Mann auf angebliche internationale Vorbilder ...!

    Im übrigen (ich ersuche die geschätzten Leser den sonst sorgsam vermiedenen persönlichen Erlebnisbericht verständnisvoll zu vergeben): Ich stamme aus einer durchaus eher „bildungsfernen“ Schicht, wurde durch das Gymnasium, welches angeblich „gerechte Bildungschancen für alle verwehrt“ und „Aufstiegschancen vererbt statt nach Leistung zuteilt“, bestens gefördert, fühlte mich – wie viele ähnlicher Provenienz – im Gymnasium nie unterprivilegiert – ganz im Gegenteil, bin ich dieser „obsoleten Schulform“ zu Dank verpflichtet - damit bin ich in bester Gesellschaft mit vielen Kollegen meiner Generation, denen die gute Hauptschule und das Gymnasium samt weiterführenden Bildungsinstanz(en) eine ihrem aktuellen Reifungszustand angemessene Aktualisierung ihrer Fähigkeiten ermöglichte.

    • Politicus1
      16. Dezember 2013 12:22

      zu den heute fast schon bekämpften "bildungsnahen" Eltern, die ihre Schulerfolge an ihre Kinder "vererben":
      Meine Maturaklasse - 17 Schüler. Davon EIN einziger aus einem Akademikerhaushalt. Alle anderen Eltern hatten nicht einmal Matura! Aber deren Kinder wurden: 2 Univ.Prof., 2 AHS-Prof., Chemiker, leitende Beamte, leitende Angestellte, Richter, ..
      Warum?
      Weil die Eltern, und oft alleinerziehende Mütter, deren Männer im Krieg gefallen waren, den Wert und die Wichtigkeit des LERNENS und einer höheren Schulbildung erkannten und dafür auch manches - nicht nur finanzielles - Opfer brachten.

    • Karl Rinnhofer
      16. Dezember 2013 13:52

      @PoliticusI
      Ich danke für diesen bestätigenden Beitrag; auch in meiner Klasse war es ähnlich. Und alle, die mit 10 Jahren noch nicht genug "reif" waren, konnten später dank guter Hauptschule über BORG etc. an ihr Ziel kommen; viele haben mich (durchaus verdientermaßen) „überholt“.

      Es kann nicht oft genug wiederholt werden - das Argument der „verfrühte nicht reversiblen Bildungswahl" ist demagogisch und unverschämt und soll eine Niedrigniveau-Schule der Berechtigungsinflation befördern. Mindestens ebenso unverschämt ist es, Familien, die ihre Kinder durch Zuwendung fördern, nachgerade als Schädlinge zu diffamieren, statt ihnen zu danken, dass sie nicht verantwortungslos die Erziehung ihrer Kinder an dem Staat delegieren, um sie so der hemmungslosen institutionellen Indoktrinierung preiszugeben.

      Selbstverständlich sind Verbesserungen angebracht: Eine effiziente Bildungsberatung etwa zu begründeter Bildungsentscheidung, Effizienzsteigerung und extern zu ermitteltende Kenntnisse statt bloße ;Maximierung eingesetzter (oft ungenutzten verpuffender) Mittel“ als Erfolge zu verkaufen, Bildung als Wert zu kommunizieren, schulische Leistungsforderungen nicht als „unerwünschte Belastung auf dem Weg zu Titel, Status, Einkommensmaximierung“ zu interpretieren, gebotene Angebote auch zu nutzen leistungsfordernde Lehrer als Symbole der Lebensrealität statt als zu eliminierende Hemnisse der Lustmaximierung zu deuten, etc. etc.

    • M.S.
      16. Dezember 2013 17:24

      Ein typisches Beispiel der pateiübergreifenden pathologischen Angst vor Bildungseliten, ist die Entfernung des bisherigen Wissenschaftsministers Prof. Mag. Dr. Karlheinz Töchterle aus seinem Amt und die katastrophale Botschaft, die mit der Zusammenlegung des Wissenschafts- mit dem Wirtschaftsministerium vermittelt wird. Ein Mann, der durch seine akademische Bildung und kompetenter Fachmann als Leuchtturm aus der Riege der Regierungsmannschaft herausragt, wird halt als störender Fremdkörper ausgeschieden.

    • Karl Rinnhofer
      16. Dezember 2013 19:11

      @M.S. Das sehe ich genau so. Latein-/Griechischlehrer (Arbeitsgemeinschaft) kennen aus Fortbildungsveranstaltungen Prof. Töchterle schon vor seiner Ministerzeit aus seinem engagierten Einsatz für Klassische Bildung, die bezeichnenderweise mittlerweile mit dem Rücken zur Wand steht, und als einen hochgebildeten, dabei bescheidenen, immer fairen und glaubwürdigen Humanisten, die Personifikation des (vermeintlich zeitlosen) „alten“ Gymnasiums. Vielen blieb seine (lateinisch gehaltene) Antrittsrede in Erinnerung; die Themenwahl und –behandlung seiner Dissertation und Habilitationsschrift bestätigt seine besondere Eignung für Wissenschafts-Agenden.

      Die Art, wie man aktuell mit ihm umgeht und eigentlich „aus dem Verkehr zieht“, bestätigt den düsteren Befund, warum die Letzten dieses Schlages auf allen Ebenen in die innere Emigration gedrängt werden: Umfassend Gebildete, verantwortungsvoll Agierende, glaubwürdig Argumentierende werden marginalisiert, werden als Gefahr für selbsternannte Eliten wahrgenommen, statt, dass man deren Potenziale für die Gesellschaft zunutze macht. Das ist der Weg zum unwürdigen Funktionärsstaat ..!

    • Politicus1
      16. Dezember 2013 20:12

      MS:
      auch ich stimme Ihnen voll zu!
      Wenn schon in der Schule nach unten nivelliert wird, dann muss halt auch im Regierungsteam nach unten novelliert werden ..

    • Undine
      17. Dezember 2013 09:02

      @Karl Rinnhofer

      Sie melden sich leider viel zu selten zu Wort, aber wenn doch, dann verdient JEDES Wort einen Stern! *************************************************************************************************************************************!

  29. Xymmachos
    16. Dezember 2013 11:25

    Die traurige (und für die IV bittere)Wahrheit dürfte nach allem, was man über seine Firma so erfährt, die sein, daß Kapsch auf die österreichischen Aufträge (die überwiegend von SPÖ-beherrschten Auftraggebern kommen) so sehr angewiesen ist, daß er halt als roter Maulwurf in der Industriellenvereinigung agiert. Na ja, wenn's der Firma nützt, wer kann's ihm vorwerfen?

    • terbuan
      16. Dezember 2013 12:45

      Es kann jedenfalls nicht schaden, zu den Hauptkunden zählen in Österreich ja die ÖBB, A1-Telekom sowie die ASFINAG!

    • dssm
      16. Dezember 2013 13:28

      Man sollte auch den Faktor Rechtsunsicherheit nicht vergessen.
      Kein Unternehmer kann sich an die zahlreichen oftmals widersprüchlichen Steuer- und Sozialgesetze halten. Oftmals wird eine gängige, auch von Behörden vertretene, Interpretation später verändert, womit der Unternehmer wieder der Dumme ist.
      Wer also gegen den politisch korrekten Ton verstößt, ist sehr schnell hinter Gittern; auch wenn er nach Kräften versucht hat, sich an die Gesetze zu halten.
      Dazu kann die Finanz jederzeit die Konten sperren, damit ist es aber schwierig eine guten Rechts- oder Steuerbeistand zu finden.
      Und dann sind noch die Gerichte mit lauter extrem linken, parteihörigen, Staatsanwälten und Richtern besetzt ...

  30. lupo
    16. Dezember 2013 10:12

    Kapsch
    Schuster bleib bei deinen Leisten!
    "Si tacuisses philosphus mansisses".

  31. dssm
    16. Dezember 2013 09:59

    So wie die IV momentan aufgestellt ist, muss man wohl von einer SPÖ-Vorfeldorganisation sprechen.
    Vielleicht ist ein zu grosser Anteil der Industrie staatsnah?

  32. Josef Maierhofer
    16. Dezember 2013 09:41

    Offenbar ist Herr Kapsch schon ein solches Produkt der Gesamtschule in all ihren Auswirkungen.

    Schlimmer als Hannes Androsch, ebenfalls so ein 'Bildungsexperte'.

    • Paige
      16. Dezember 2013 13:47

      Oder er ist besonders gefuxt und meint, sone Volksverblödungsanstalt wie die Einheitsschule gebiert u.a. den idealen Konsumdodl...

  33. Sandwalk
    16. Dezember 2013 09:39

    Ich war völlig sprachlos, als ich den entsetzlichen Unsinn gelesen habe, denn dieser Präsident von sich gegeben hat. Ich habe selten sowas von Unwissenheit und Ahnungslosigkeit erlebt.
    In der heutigen Zeit haben Leute in Führungspositionen keine Zeit mehr, sich mit Details zu beschäftigen.
    Ich habe einmal auf Bitte eines Bankiers einer kleinen Gruppe von Managern bei einigen Gläsern Wein die Grundlagen der Relativitätstheorie und der Quantenphysik erklärt. Die wussten zuvor nicht einmal ansatzweise, worum es da ging. Sie waren sehr dankbar und glücklich, nachdem sie die Sache verstanden hatten. Vor diesen Männern habe ich Respekt, weil sie sich nicht zu schade waren, zu fragen. Ich fragte im Gegenzug die Leute über ihre Meinung zur internationalen Geldpolitik.

    Herr Kapsch hätte wenigstens fragen können, denn dann wäre er darüber informiert worden, dass ...
    * PISA längst aus guten Gründen hinterfragt wird,
    * die Schweiz mit dem differenzierten Schulsystem die Finnen und Schweden deutlich abgehängt hat,
    * OECD-Oberbildungsfuzzy Schleicher (Mr. PISA) davon gefaselt hat, dass Österreich wegen der Neuen Mittelschule besser geworden sei, die "Neue Mittelschule" aber bei der letzten Auswertung noch gar keine Rolle gespielt hat,
    * Österreich bei weitem nicht das teuerste Bildungssystem hat, wie immer fälschlicherweise behauptet wird.

    Es erzeugt ein beklommenes Gefühl, wenn man bedenkt, dass an der Spitze der Industriellenvereinigung ein halbgebildeter Schwätzer hockt, der aufgesetzten Unsinn verbreitet, der mit Händen zu greifen ist.

    • Undine
      16. Dezember 2013 10:24

      @Sandwalk

      *******!
      Übereinstimmung bei allen Punkten bis auf einen, den ich ergänzen möchte:

      "* Österreich bei weitem nicht das teuerste Bildungssystem hat, wie immer fälschlicherweise behauptet wird."

      .....aber, wie es scheint, dürfte das beschämende Abschneiden beim PISA-Test, so man diesen überhaupt ernst nimmt, nicht viel mit den immer größer werdenden Geldsummen, die Ö in das System steckt, zu tun haben. Auch noch höhere Summen würden nicht dazu beitragen, den Erfolg zu erhöhen.

      Das ZAUBERWORT heißt nämlich DIFFERENZIERUNG!

      Unser Schulwesen war hervorragend--- bis die Sozialisten sich seiner annahmen!---WEGEN der Differenzierung! Was sich bewährt hat, soll man nicht aus Ideologiegründen abschaffen und durch Untaugliches ersetzen.

    • H1Z
      16. Dezember 2013 16:36

      Kapsch Aktien verkaufen. Der Mann kann es nicht.

    • Antifanti (kein Partner)
      23. Dezember 2013 01:48

      Der Wunsch der LINKEN ist einfach möglichst viele Transferleister zu generieren.
      Österreich im Wandel, von der Leistungsgesellschaft zum staatlich geförderten Dauerarbeitslosen, durch die SPÖ und die Grünen zum Kommunismus, alle sind gleich, neuerdings gleich dumm, gleich Unfähig für den Arbeitsmarkt.

  34. Wertkonservativer
    16. Dezember 2013 09:04

    Ich kann's ja zugeben:

    bisher habe ich Herrn Kapsch eigentlich immer verteidigt, obwohl mir dies nicht immer leicht fiel!

    Nun, nach seinen neuerlichen Äußerungen zur Gesamtschule, entziehe ich ihm mein partielles Wohlwollen (ob er sich darüber wohl ärgern wird?), und geselle mich seinen Kritikern zu:
    er redet ja wirklich ziemlich viel "Dummschwatz"!

    Eigentlich wirklich schade!

    Wir bräuchten ja wirklich mehr einflussreiche Persönlichkeiten mit bürgerlicher Werthaltung und Durchschlagskraft in unserem Land!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      16. Dezember 2013 11:23

      Es ist zwar "wirklich" schade, welch eigenartige Performance Herr Kapsch an den Tag legt, doch das schöne Wörtchen "wirklich" in drei aufeinanderfolgenden Sätzen zu verwenden, ist auch nicht gerade eine stilistische Hochleistung des Wertkonservativen!

      Aber: soviel Selbstkritik muss sein!

      Mit Dank für Ihr Verständnis,
      Ihr "geknickter" Wertkonservativer!

  35. brechstange
    16. Dezember 2013 08:47

    Veit Sorger hat bereits die Industriellenvereinigung ruiniert und perfekt mit Schmid in Richtung Gesamtschule opponiert. Inzwischen sind Unternehmen im staatlichen Nahebereich Mitglieder in der IV. So nebenbei war Sorger auch einer der in der HAA gegen hohe Rendite investiert war.

    Der Eigennutz, den man in der Wirtschaft auch haben muss, geht eben vor Gemeinnutz.
    Wenn zu viele Unternehmen durch Überschuldung in Abhängigkeit von Banken und Finanzinvestoren geraten und von direkten Aufträgen der öffentlichen Hand bzw. indirekten Aufträgen abhängig werden, wegen der Verschiebung des Wirtschaftens in den öffentlichen Bereich, dann versucht man als Interessensvertretung, das Schlamassel zu überwinden und greift nach jedem Strohhalm.

    Dieser Strohhalm heißt, für die die es sich leisten können Lobbying und für die die es sich nicht leisten können, diese werden dann mit "Gemeinwohlökonomie" des Attac Felbers konfrontiert. Hier soll dann Gemeinwohl vor Eigennutz treten. Diese Gemeinwohlverhalten wird dann mit öffentlichen Subventionen unterstützt. Damit soll sich das Fußvolk zufrieden geben, den großen Kuchen, den schnappen wir uns. Wir halten uns das gemeine Volk vom Leib und retten unser System zu unserem Wohle. Nicht umsonst sollen die geleisteten Mühen und Kosten für Lobbying sein.

    Es ist mir weiterhin ein Rätsel, warum die IV Felber zum Abhalten von Workshops in Alpach eingeladen hat. Weiß jemand eine Antwort darauf?

  36. Politicus1
    16. Dezember 2013 07:45

    1) Österreich hat also einen weiteren selbsternannten "Bildungsexperten"
    2) Anlässlich seiner Wahl zum IV-Präsidenten betonte Herr Kapsch in einem Interview, wie wichtig ihm die Bildung seiner Kinder ist. Darf man Fragen, in welche Schule seine Kinder gingen oder noch gehen? Neue Mittelschule ....? Oder vielleicht doch eine Privatschule?





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