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Es geht uns besser! Geht’s uns besser?

Fast stündlich werden wir derzeit mit guten ökonomischen Meldungen überhäuft. In der Tat: Eine Reihe von Wirtschaftsindikatoren zeigt nach oben. Das ist anzuerkennen und Grund zur Freude. Das Jahr 2014 könnte tatsächlich besser werden als die letzten Jahre. Was dieses erhoffte Bessergehen aber wirklich bedeutet, vor allem, wie langfristig es halten kann, wird sofort wieder zweifelhaft, wenn man ein bisschen tiefer in die Daten geht.

Dennoch bleibt vorerst einmal ein gutes Zwischenhoch festzuhalten:

  • Weihnachten 2013 waren keineswegs Krisenweihnachten.
  • Die Umsätze des Handels legten zu.
  • Die österreichischen Wirtschaftsforscher halten für 2016 „mit Anstrengungen“ das „strukturelle Nulldefizit“ für erreichbar.
  • Die Wachstumsprognosen werden reihum noch oben korrigiert, sogar der Zweier vorne gilt dabei als möglich.
  • Europas entscheidende Ökonomie, also Deutschland, hat deutlich mehr Einnahmen im Staatshaushalt als prognostiziert.
  • Irland kann sich seit kurzem wieder auf dem Markt mit Staatskrediten versorgen; Großbritannien ist schon wieder im Wonnemodus; und auch Zypern hat sich erstaunlich rasch wieder erholt (interessant: Alle drei Länder – wozu auch das nicht-EU-Land Island zu rechnen ist – sind nicht so wie Südeuropa durch eine gesamtwirtschaftliche Strukturkrise leidend geworden, sondern wegen des Finanzsektors, der sich aber erstaunlich rasch erholt hat).
  • Der österreichische Nationalbankpräsident verkündet schon das Ende der Wirtschaftskrise.
  • Siemens ist endlich imstande, die ersten ICE-Züge auszuliefern.
  • Die USA fahren ihre Gelddruck-Aktionen ein wenig zurück, nachdem dort vor allem die eigenen Schieferöl- und Schiefergas-Vorräte die Energiekosten verbilligt haben.
  • Und was ganz besonders wichtig ist und als Bilanz mehr zählt als alles andere: Weltweit hat sich in den letzten Jahren trotz Bevölkerungswachstums die Zahl der Menschen, die in absoluter Armut leben, halbiert (was man vor allem in den kapitalistisch orientierten Drittweltländern dramatisch merkt!). Und die weltweite Lebenserwartung ist auf 70 Jahre gestiegen.

Nach mehr als fünf schlechten Jahren hat man große Sehnsucht nach solchen Daten und Informationen. Jede einzelne wird da verständlicherweise mit Freuden begrüßt.

Da fühlt man sich fast als Spielverderber, wenn man daran erinnert, dass wir in den letzten Jahren schon allzu oft Krisen-Ende-Botschaften gehört haben. Es ist aber unabdingbar, neben diese frohen Botschaften auch die viel weniger frohen zu stellen. Denn die sind genauso Faktum. Und sie sind vor allem langfristig wirksam.

  1. In allen Wachstumsanalysen und -prognosen liegt eine Weltregion immer an letzter Stelle. Das ist die EU. Mit anderen Worten: Selbst wenn es in Europa wieder ein wenig aufwärts geht, dann ziehen sämtliche anderen Kontinente dem in jeden Hinsicht alten Erdteil mit seinen vielen Fußmaroden links und rechts davon.
  2. Keine gute Nachricht ist das allzu rasche Steigen der Börsenindizes. Das klingt zwar gut, bedeutet aber eine deutliche Flucht der Menschen in für relativ sicher gehaltene Anlagen. Weil eine Beteiligung an einem Unternehmen handfest wirkt, weil man dem Bargeld immer weniger traut, weil man den Sparbüchern und den vom Staat wie ein Selbstbedienungsautomat behandelten Banken noch weniger traut, und weil man am allerwenigsten darauf baut, das der Staat nicht doch noch den von Rot und Grün geforderten Raubzug auf private „Vermögen“ beginnt.
  3. Die Inflation ist laut den offiziellen Berechnungen des Verbraucherpreises zwar niedrig geblieben, aber die Menschen in den relativ stabilen Ländern flüchten dennoch weiter in Betongeld: Die Immobilienpreise für halbwegs guten Lagen sind neuerlich binnen eines Jahres um satte zweistellige Prozentzahlen gestiegen. Freilich wird bei diesen Fluchtversuchen ignoriert, dass dieser drohende Raubzug gerade die Immobilienbesitzer mit Sicherheit als erstes treffen wird. Das zeigen etwa schon die Wiener Pläne für eine neue Infrastrukturabgabe, die nichts anderes bedeutet als ein Ausweichen der rotgrünen Steuererhöhungspläne auf die Landesebene, nachdem die Linke auf der Bundesebene damit nicht durchgedrungen ist.
  4. Österreich ist nach wie vor im Bereich des Pensionsantrittsalters fahrlässig untätig. Denn die in Aussicht gestellten Erhöhungen des „realen“ Antrittsalters werden wohl maximal zu einem Ausgleich der ständig steigenden Lebenserwartung beitragen. Jedoch nicht zu einer Reform des Systems. Für die Erhöhung des zu einer Stabilisierung einzig wirklich wirksamen gesetzlichen Antrittsalters (insgesamt oder speziell bei den Frauen) gibt es aber keinerlei Beschlüsse. Die müssten jedoch jetzt schon erfolgen, damit die auch vom Verfassungsgerichtshof verlangten langen Vorlauffristen zu laufen beginnen könnten. Daher wird die Regierung neuerlich die Jungen belasten (müssen), sobald sie merkt, dass die angepeilten Maßnahmen zu wenig greifen. Dabei liegt Österreich laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung beim Thema „Generationengerechtigkeit“ schon jetzt nur noch am blamablen 20. Platz unter 29 untersuchten Ländern.
  5. Da gehen etwa im Bereich der Gemeinde Wien trotz aller anderslautenden Versprechungen der Politik mehr Menschen denn je in Frühpension, und zwar tun sie das im Schnitt schon mit 54 Jahren. Das sind in erster Linie Kanzleibedienstete und nicht etwa Krankenschwestern und Müllmänner. Hier wie in vielen Bereichen zeigt sich, dass die angedrohten Erschwerungen der Frühpensionierungen viele Menschen schon vor Inkrafttreten dieser Erschwerungen aus dem Arbeitsleben treiben. Eine total perverse Skurrilität.
  6. Genaue Zuhörer haben es sehr wohl bemerkt: Die Pläne der österreichischen Regierung, 2016 ein Nulldefizit zu erreichen, sind durch die Beifügung des für die meisten Bürger kaum verständlichen Eigenschaftswortes „strukturell“ signifikant aufgeweicht worden. Diese Hinzufügung bedeutet, dass vor allem die gewaltigen Kosten, welche die einstige Kärntner Landesbank Hypo hinterlassen hat, nicht in die Defizitberechnung einbezogen werden. Und etliche andere Ausgaben ebenfalls nicht. Damit tut die Republik so, als ob es nicht der Steuerzahler, sondern der liebe Gott wäre, der Hypo&Co finanzieren müsste.
  7. Da sind selbst die Prognosen eines „strukturellen“ Defizits so optimistisch gestaltet, dass sie von der kleinsten schlechten Nachricht über den Haufen geworfen werden.
  8. In Österreich sind nach den Auswertungen eines gewerkschaftsnahen deutschen Wirtschaftsinstituts in der Periode seit 2008 und besonders im Vorjahr die Arbeitskosten so stark gestiegen wie in keinem anderen EU-Land. Das verringert stark die künftige Wettbewerbsfähigkeit. Und unterscheidet sich total von der Entwicklung in Österreich und Deutschland zwischen 2000 und 2008. Damals sind in diesen beiden Ländern die Lohnkosten weniger gestiegen als in jedem anderen Land. Davon konnten die beiden Länder während der letzten Jahre, also in der Krise stark profitieren. Dieser Vorsprung wird seit 2008 verspielt.
  9. Auch in Deutschland schafft die neue Koalition alles andere als Zuversicht: Dort haben alle(!) Regierungsparteien teure Ausgabenprogramme insbesondere im Pensionsbereich durchgedrückt, so als ob das echte Nulldefizit schon erreicht wäre. Das heißt mit anderen Worten: Selbst die gegenwärtige europäische Konjunkturlokomotive Deutschland wird ihre Kraft verlieren. Dazu kommen die katastrophalen Auswirkungen der Energiewende, die nach den Konsumenten die Unternehmen würgen wird.
  10. Nur sehr große Optimisten glauben, dass die Amerikaner nach dem zarten Anfang auch den eigentlich dringend notwendigen kompletten Ausstieg der Notenbank Fed aus dem gegenwärtigen gigantischen Gelddruckprogramm verkraften könnten.
  11. In zahlreichen europäischen Ländern zeigen die Konjunkturprognosen nach wie vor nach unten. Darunter sind etwa die für Österreich besonders wichtigen Balkanländer Slowenien und Kroatien. Darunter ist insbesondere auch das europäische Schwergewicht Frankreich, das sich der Intensivstation immer mehr nähert, und das allen europäischen Ökonomen weitaus am meisten Sorge macht.
  12. Italien hat zuletzt zwar etliche Reformen durchgebracht, die aber insbesondere im Pensionsbereich viel zu schwachbrüstig waren. Und schon ruft das Land nach den alten Pseudomethoden, mit denen es sich in Lira-Zeiten immer über Wasser gehalten hat: Premier Letta verlangt europaweite Anstrengungen, um den „verflucht“ hohen Euro abzuwerten.
  13. In Portugal versucht die Regierung zwar tapfer immer wieder Reformen. So hat sie zuletzt beschlossen, Straßenbeleuchtungen zu reduzieren oder ganz abzudrehen. Die Reformbeschlüsse stoßen aber gerade in diesem Land ständig auf einen unwilligen Verfassungsgerichtshof, der regelmäßig Sparbeschlüsse kippt. Zuletzt tat er das etwa bei einem Gesetz, das die privilegierten öffentlichen Pensionen den privaten angleichen sollte (eine Regelung, die Österreich schon vor etlichen Jahren beschlossen hatte, was jetzt langsam Früchte einbringt).
  14. In Europa ist letztlich die deutsche Bundeskanzlerin ziemlich alleine geblieben, als sie verlangt hatte, dass zumindest für die Euro-Staaten eine strengere Finanzdisziplin künftig zur durchsetzbaren Pflicht werden soll.

Das alles waren jetzt nur die rein ökonomischen Fakten. Die werden in Europa durch die demographische Katastrophe, und speziell in Österreich durch die enormen Kosten der unproduktiven Arbeitsaufteilung zwischen Bund und Ländern, durch die Kuschelbildungspolitik der Unterrichtsministerin (mit den obersten Zielen: kein Durchfallen, keine Nachhilfe, keine Hausübungen) und durch die Massenzuwanderung von leistungsfernen Gruppen ins Wohlfahrtssystem zusätzlich weiter verschlechtert.

Daher ist es zwar durchaus legitim, sich an den kurzfristig positiven Ausblicken auf 2014 zu erfreuen. Es ist aber fatal, dass die österreichische, die deutsche, die europäische Politik all die negativen Signale gleich wieder zu ignorieren versucht.

Ich schreibe regelmäßig Beiträge für das unabhängige Internet-Portal eu-infothek.com.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Dezember 2013 00:40

    Punkt 6 im Zwischenhoch - "Irland kann sich seit kurzem wieder auf dem Markt mit Staatskrediten versorgen;" - zeigt nur weiter die Dekadenz auf, mit der alle Staaten/Politiker leben. Hurrah! Alle wieder auf Pump!?

    Im "Zwischenhoch" darf natürlich die gesunkene Spendenbereitschaft nicht fehlen.

    Und womöglich sind die Prognosen auch nur deshalb so "positiv", weil im Mai die EU Wahl ansteht. Nachher darf die Krise wieder als Dauergast einkehren?

  2. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Dezember 2013 20:55

    OT

    Eine weitere Verschlechterung droht in der Gastronomie. Die EU verordnet streng nach Rezept zu kochen, alles auszuweisen einschließlich potentieller Allergene, Rezepte zu ändern, usw.
    Somit wird der Wirtschaft und den EU Bürgern eine weitere "Bleikugel" um´s Bein gehängt und diese Verordnung führt uns zu industrialisierter Küche und Fertigfutter.
    In dem Zusammenhang fällt mir wieder die EU Wahl ein, an der auch Gastronomen teilnehmen werden.
    Dieser Wahnsinn muß gestoppt werden!

    http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1511352/EUVerordnung_Strengere-Regeln-fur-Gastronomen?_vl_backlink=/home/index.do

  3. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Dezember 2013 12:07

    Geht es uns tatsächlich besser? Warum dann noch vor ein paar Tagen der angeblich alarmierende Armutsbericht, noch dazu nach vielen Jahrzehnten (mit einer kurzen Ausnahme!) sozialistischer Bundeskanzlerschaft?

    http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1506019/Statistik_12-Millionen-Osterreicher-gelten-als-armutsgefaehrdet

    Jeder veröffentlicht doch nur die Statistik, die ihm nützlich ist und/oder die er selbst gefälscht hat.
    Wem soll da der Normalverbraucher noch glauben!

  4. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Dezember 2013 14:05

    Meine Meinung:

    es geht uns heute sicher wesentlich besser als vor ein, zwei Jahrzehnten, obwohl es uns auch damals ja schon ganz passabel ging!
    Ob es uns 2014 und die darauffolgenden Jahren besser als heute gehen wird, werden wir ja persönlich merken.

    Dass es uns jedoch derzeit, in den letzten Jahren, und wohl auch in den kommenden Jahren ganz wesentlich besser gegangen ist, geht, und gehen wird, als unseren Eltern, Großeltern vor, in und nach den zwei großen Weltkriegen des 20. Jahrhunderts:
    das sollten wir in Erinnerung an deren Leistungen dankbar anerkennen, vielleicht etwas weniger schwarzsehen, und uns doch ein wenig freuen, in einem friedlichen, weitgehend grenzfreien, und immer mehr zusammenwachsenden Europa leben zu können!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    (mail to: Gerhard@michler.at)

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Dezember 2013 05:51

    Ich hab vorsichtshalber nur das erste Drittel von AU's Kommentar gelesen, da ich heute sehr gut gelaunt bin und es bleiben möchte.
    Na hervorragend, lauter gute Nachrichten!
    Ein starker Grund, wieder einmal Schulden zu machen, is ja kein Problem, die Krise ist vorbei und die Wirtschaft springt an!
    Gott, bin ich froh, daß wir unsere GROKO doch noch haben!!

  6. Ausgezeichneter KommentatorFreak77
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Dezember 2013 11:31

    Zum Punkt 4 der Negativauflistung:

    "Österreich ist nach wie vor im Bereich des Pensionsantrittsalters fahrlässig untätig."

    Aus vielen Gesprächen im Bekanntenkreis weiß ich wie die Einstellung der Österreicher zur Pension ist. Diese allgemeine österr. Einstellung zur Pension lässt sich am besten in diese Worte fassen:

    „Gehe so früh wie nur möglich in die Pension. Jetzt geht es noch. Daher nütze jetzt noch jede Möglichkeit oder auch Schlupfloch um in die Pension zu gehen, so früh wie möglich. Wenn Du einen Bürojob hast, hast die psychische Probleme? Depressionen? Burn-Out? Wenn Du in einer Werkstätte arbeitest, wie geht es deinem Rücken? Und deinen Bandscheiben? Wie schaut es mit Rheuma aus?

    Gehe so früh wie nur möglich, auch wenn Du Pensionsabschläge in Kauf nehmen musst. Wenn es sich nur irgendwie finanziell ausgeht so gehe sofort in die Pension.

    Denke daran wie früh deine Eltern gestorben sind und deine Verwandten. Sie konnten ihren Ruhestand nicht genießen. Du willst doch noch etwas haben vom Leben ohne dass Du Dir den Stress des Berufs antun möchtest. Du willst doch dein eigener Herr sein ohne Druck leben und dich in der Früh ausschlafen können.“


    Dass man in der österreichischen Bevölkerung so denkt das wissen alle Parteien, ganz egal wie es mit der Generationengerechtigkeit aussieht .....

  7. Ausgezeichneter Kommentatormannbar
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Dezember 2013 08:57

    AU setzt den positiven Meldungen ein paar negative entgegen. Allein, mir fehlt der Glaube für die positiven Meldungen. Es ist mE auch offensichtlich, dass sehr viele Menschen die Märchen nicht mehr glauben.

    Steigender Konsum, Betongold, echtes Gold, Aktien. All diese Phänomene gehen darauf zurück, dass den Leuten durch die Niedrigzins/Inflationspolitik der Zentralbanken die Sparmöglichkeiten genommen wurden. Jeder weiß, dass die Inflation wesentlich über den Sparzinsen liegt, wodurch Geld, das man der Bank gibt, immer weniger wert wird. Jeder weiß auch, dass die offizielle Inflationsberechnung falsch ist; die korrekten Zahlen liegen womöglich doppelt so hoch wie zugegeben.

    Von steigendem Konsum auf mehr Vertrauen in die Wirtschaft zu setzen, wäre nur dann richtig, wenn es eine Spar-Option gäbe. Nun, diese besteht eben nicht. Man kann nur entweder konsumieren oder in Anlageformen wie Immobilien, Gold, Aktien etc investieren. Hat man kein großes Vermögen, dann verbleibt ohnehin nur noch eine Option: Konsum. Die Leute denken dabei mE auch recht klug und rational. Es macht Sinn zu konsumieren, solange das Geld noch ein bisschen was wert ist.

    Null-Defizit: Abgesehen davon, dass es eben wie AU richtig sagt, gar keines ist, stünde einmal zu überlegen, ob es wirklich eine Sensationsmeldung ist, wenn man ankündigt, endlich keine neuen Schulden mehr zu machen. Noch toller wäre es, wenn man diese auch einmal abbauen würde. Man stelle sich einen Privatmann vor, der seinen Gläubigern selig mitteilt, dass er keine oder nur mehr weniger Schulden macht. Die werden keinen Sekt aufreißen sondern fragen, wann denn endlich die Schulden beglichen werden sollen.

    Die Reduktion der globalen Armut ist fraglos mehr als erfreulich. An der Krise in Europa und in den USA ändert das gleichwohl nichts.

    Gelddrucken in den USA: Auch da wieder: Es steht schlecht um eine Wirtschaft, wenn es eine Jubelmeldung ist, dass das manische Gelddrucken ein bisschen weniger manisch geworden ist. Positiv dürfte tatsächlich die Schiefer-Öl/Gas-Produktion sein, aber das scheint auch alles, was in den USA besser wurde. Das Land steht vor dem Bankrott.

    Zu den Jubelmeldungen um europäische Länder: Wie soll man es glauben, dass sich in den Ökonomien dieser Länder die Dinge so abrupt von Krise auf Euphorie umgelegt haben sollten? Warten wir zu, reden wir in 5 bis 10 Jahren darüber, ob sich was verbessert hat. Auch bei Griechenland wird in den Medien ständig mantraisiert, dass es jetzt bergauf geht. Wahr ist es halt nicht.

    @Brigitte Imb:
    Ja, das sehe ich genauso. Wenn es darum geht, dass man wieder Schulden machen kann, na, dann gute Nacht. Wenn die Erholung darin besteht, dass wieder ein bisschen Luft bis zum nächsten Fieberschub ist, kann man ja wirklich ganz groß begeistert sein.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBoris
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Dezember 2013 10:59

    GROSS-INVASION VON SINTI UND ROMA AUS RUMÄNIEN UND BULGARIEN AB DEM 1. JANUAR 2014?
    (VIELE SIND BEREITS JETZT SCHON DA?)
    Nur noch vier Mal schlafen? – Alles langfristig geplant und gesteuert?)

    « Politiker-Sprech – Koalitionsvertrag – Ein Deutungsversuch
    GROSS-INVASION VON SINTI UND ROMA AUS RUMÄNIEN UND BULGARIEN AB DEM 1. JANUAR 2014?
    28. Dezember 2013 | BRiD
    Wie gefaellt Dir dieser Beitrag?
    Vote Saved. Rating: 8.6/10

    (VIELE SIND BEREITS JETZT SCHON DA?)
    Nur noch vier Mal schlafen? – Alles langfristig geplant und gesteuert?)

    Die total verschuldeten Kommunen können uns jetzt schon leid tun, diese zusätzlichen Milliarden-Lasten Schultern zu müssen?

    Was noch? Spitz pass auf!
    Die Immobilien-Preise und Mieten werden vorsätzlich und planmäßig auf unendliche Höhen getrieben, bis die Immobilien-Blase vorsätzlich und planmäßig – genau wie in den USA vor über fünf Jahren – zum Platzen gebracht wird?

    Danke an Pater A. Isidor
    http://terraherz.at/2013/12/28/gross-invasion-von-sinti-und-roma-aus-rumaenien-und-bulgarien-ab-dem-1-januar-2014/#more-44801


alle Kommentare

  1. Inger
    29. Dezember 2013 13:00

    Zur Bemerkung Kärntner Landesbank Hypo:
    ich gestehe, schön langsam kenn ich mich immer weniger aus und ich glaube, da bin ich nicht allein. Alle pecken auf die Kärntner hin, aber sind die wirklich allein an dem Desaster schuld??? Warum kann mir keiner erklären, warum die roten und schwarzen Politiker keinem U-Ausschuss, den nun glaublich fünf Oppositionsparteien gefordert haben, die Zustimmung verweigern?? Alle Erklärungen die es bisher gab, waren eigentlich nur Versuche.
    Heute gab es ein interessantes Interview mit Johannes Ditz in der Presse:
    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1511529/Ditz_Die-Hypo-ist-das-Problem-aller-Steuerzahler
    Dieses Interview wirft auch ein bezeichnendes Licht auf unsere Politik.

  2. socrates
    28. Dezember 2013 13:52

    Ad Irland: Die Troika rettet die Banken, nicht die Iren. So gibt es wieder:

    Double Irish With a Dutch Sandwich – Wikipedia
    de.wikipedia.org/wiki/Double_Irish_With_a_Dutch_Sandwich?
    Das Prinzip Double Irish With a Dutch Sandwich ist eine Strategie zur Vermeidung von Steuerzahlungen multinationaler Konzerne und damit zur Reduktion ...

    27.12.2013, Irland-„Rettung“: 67,5 Mrd. Hilfskredite, 89,5 Mrd. für die Banken
    Attac-Recherche zeigt: Geldflüsse aus Irland in den Finanzsektor übersteigen Hilfskredite deutlich / EU-Krisenpolitik blutet Bevölkerung und Wirtschaft aus, um Milliarden ins Bankensystem zu schleusen

    Die Iren werden weiter auswandern auch wenn die liberalen Medien weiter lügen, sie leben in Irland und spüren die Wahrheit am eigenen Leib!

  3. Boris (kein Partner)
    28. Dezember 2013 10:59

    GROSS-INVASION VON SINTI UND ROMA AUS RUMÄNIEN UND BULGARIEN AB DEM 1. JANUAR 2014?
    (VIELE SIND BEREITS JETZT SCHON DA?)
    Nur noch vier Mal schlafen? – Alles langfristig geplant und gesteuert?)

    « Politiker-Sprech – Koalitionsvertrag – Ein Deutungsversuch
    GROSS-INVASION VON SINTI UND ROMA AUS RUMÄNIEN UND BULGARIEN AB DEM 1. JANUAR 2014?
    28. Dezember 2013 | BRiD
    Wie gefaellt Dir dieser Beitrag?
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    (VIELE SIND BEREITS JETZT SCHON DA?)
    Nur noch vier Mal schlafen? – Alles langfristig geplant und gesteuert?)

    Die total verschuldeten Kommunen können uns jetzt schon leid tun, diese zusätzlichen Milliarden-Lasten Schultern zu müssen?

    Was noch? Spitz pass auf!
    Die Immobilien-Preise und Mieten werden vorsätzlich und planmäßig auf unendliche Höhen getrieben, bis die Immobilien-Blase vorsätzlich und planmäßig – genau wie in den USA vor über fünf Jahren – zum Platzen gebracht wird?

    Danke an Pater A. Isidor
    http://terraherz.at/2013/12/28/gross-invasion-von-sinti-und-roma-aus-rumaenien-und-bulgarien-ab-dem-1-januar-2014/#more-44801

    • Boris (kein Partner)
      28. Dezember 2013 11:00

      Sorry, war nicht Absicht, ist passiert (doppelt)

    • Boris (kein Partner)
      29. Dezember 2013 19:30

      Herbert Richter
      Völli d'accord !

      Die Medien sollen informieren. Aber sie manipulieren das Volk. Die veröffentlichte Meinung steuert die öffentliche Meinung. Ob Euro-Krise, Integrationslüge, Feministinnen-Propaganda, die absolut einseitige Berichterstattung über die Entwicklungen im Nahen Osten, der Ukraine oder in Nordafrika: Ein Medienkartell maßt sich an, die Menschen zu täuschen und umzuerziehen.

      Brigadegeneral a. D. Reinhard Günzel:

      “Eine beständige Umerziehung und Indoktrinierung durch unsere Medien sowie die verderbliche Saat der Frankfurter Schule, die in der sogenannten Kulturrevolution der Achtundsechziger aufgegangen ist, haben aus einem vormals stolzen Kulturvolk eine Gesellschaft gemacht, die sich praktisch aufgegeben hat.”

      Aufruhr: Wie man uns durch Medien manipuliert.

      Ein Artikel von Gerhard Breunig bei cafeliberte, gefunden bei krisenfrei.
      http://krisenfrei.wordpress.com/2013/12/27/aufruhr-wie-man-uns-durch-medien-manipuliert/
      Aufruhr hat die ganze Welt erfasst. In immer mehr Ländern gehen Menschen auf die Straße um die Zustände in ihrem Land zu verbessern, ihre Lebensbedingungen zu verändern oder ungeliebte Machthaber aus deren Amt zu entfernen. Die Zahl dieser Brandherde wird immer größer. Bei der Berichterstattung in unseren Medien fällt es allerdings auf, dass in Deutschland nicht jede dieser Bürger- und Protestbewegungen für „erwähnenswert“ gehalten wird. Man verschweigt uns vieles und das mit voller Absicht.

      Jeden Tag zur besten Sendezeit gewährt uns die „aktuelle Kamera“ des deutschen Zwangsbezahlfernsehens ein ganz besonderes Schauspiel. Die „beliebteste“ Nachrichtensendung des ehemaligen Ost Fernsehens wurde nach der Wende geschickt in die bestehenden Nachrichtensendungen des West Fernsehens transformiert. Seitdem werden dem geneigten Bürger unter verschiedenen Pseudonymen wie „Tagesschau“ oder „Heute“ zensierte Märchen und geschickt platzierte Propagandafilme als echte Informationssendungen verkauft.

      Bei den GEZ geknechteten Fernsehzuschauern, die in vielen deutschen Wohnzimmern tagtäglich vor ihrem digitalen Verdummungsverstärker sitzen, ist längst das gut getarnte Brüsseler Propagandaministerium eingezogen.
      Wir dürfen heute nur noch sehen, was uns der Rundfunkrat gestattet. Es wird auf Weisung der EU gefiltert und beschönigt. Takatukaland ist überall. Wir erfahren nur, was in der Ukraine, Thailand oder in Arabien passiert. Dass der Aufruhr schon vor unserer Haustür angekommen ist, bereits ..

  4. Verdi (kein Partner)
    28. Dezember 2013 10:55

    Sirenengesang liegt in der Luft
    Das Quecksilber fällt, die Zeichen stehen auf Sturm,
    Nur blödes Kichern und Keifen vom Kommandoturm
    Und ein dumpfes Mahlen grollt aus der Maschine...

    Ohne jede Ironie " Ein frohes Neues Jahr" auf dem Narrenschiff (nach Reinhard Mey)

    Auch Volker Pispers rückt uns mutig die Realität vor Augen.

    Matthias Elbers konfrontiert uns mit der nackten brutalen Wahrheit:

    Die Verbindlichkeiten der griechischen, portugiesischen, spanischen, irischen, italienischen, zypriotischen und französischen Banken zusammen belaufen sich auf knapp 18 Billionen Euro. Die Ausleihungen der Banken dieser Länder allein an Unternehmen und Privathaushalte beliefen sich im Juli 2013 auf über 6 Billionen Euro. Viele dieser Kredite sind notleidend. In Spanien galten im Juni 2013 beispielsweise Darlehen im Volumen von 176 Milliarden Euro (11,6 %) offiziell als „Non Performing Loans“. In Italien waren es Kredite im Volumen von 138 Milliarden Euro (8,2 %) und in Griechenland Darlehen in Höhe von 66 Milliarden Euro (29,0 %). Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs.... Würde die Bundesregierung heute sagen, dass sie nicht bereit ist, mit dem Geld deutscher Steuerzahler die Banken in anderen Ländern zu sanieren, wäre die Währungsunion in ihrer jetzigen Gestalt binnen weniger Tage Geschichte! (Querschüsse: Die Ruhe vor dem Sturm)

    Die ganzen vermeintlichen Anzeichen für eine „Beruhigung“ der Euro-Krise, die rückläufigen TARGET2-Salden, die sinkenden Risikoaufschläge für Staatsanleihen aus den Krisenstaaten und die zurückgehende EZB-Bilanzsumme sind in Wahrheit nur das Vorspiel für den großen Knall! (noch Matthias Elbers)
    Mehr zum Thema hier
    http://www.goldseitenblog.com/wolfgang_arnold/index.php/2013/12/27/sirenengesang-liegt-in-der-luft

  5. Brigitte Imb
    27. Dezember 2013 20:55

    OT

    Eine weitere Verschlechterung droht in der Gastronomie. Die EU verordnet streng nach Rezept zu kochen, alles auszuweisen einschließlich potentieller Allergene, Rezepte zu ändern, usw.
    Somit wird der Wirtschaft und den EU Bürgern eine weitere "Bleikugel" um´s Bein gehängt und diese Verordnung führt uns zu industrialisierter Küche und Fertigfutter.
    In dem Zusammenhang fällt mir wieder die EU Wahl ein, an der auch Gastronomen teilnehmen werden.
    Dieser Wahnsinn muß gestoppt werden!

    http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1511352/EUVerordnung_Strengere-Regeln-fur-Gastronomen?_vl_backlink=/home/index.do

    • Haider
      27. Dezember 2013 23:51

      Egal wo man bei der EU hinschaut: alles wird normiert, reduziert, primitivisiert. Egal ob Saatgut, Kochrezepte, Clospülungen oder Obstsorten. Wann werden endlich die Menschen auf Einheitsgröße, Einheitsdummheit, Einheitshautfarbe, Einheitsgestammel geklont?
      Wer selber denkt lebt nicht nur in muslimisch/asiatischen Regimen gefährlich. Die EU holt bereits kräftig auf.

    • Brigitte Imb
      28. Dezember 2013 14:50

      Zur Speisekartenverordnung fällt mir noch ein, daß diese (noch) nicht in Blindenschrift abgefaßt werden müssen. Hoffentlich liest ein EU-Bürokrat meine Zeilen und nimmt sich der Sache an. ;-)

  6. Brigitte Imb
    27. Dezember 2013 18:11

    Uns geht es ganz gut, den Politikern von SPÖVP geht vermutlich das "Doserl ganz gewaltig, angesichts der letzten "Sonntagsfrage". Es wird eine Schlammschlacht vor der EU Wahl stattfinden.

    http://politspiegel.at/?tag=sonntagsfrage

    • Haider
      28. Dezember 2013 00:01

      Nach bewährtem Muster werden für die EU-Wahl die Weichen klar gestellt. Nachdem der Rohrkrepierer Stronach in den Weiten Kanadas versank, werden andere Alt-Politclowns a la Stadler oder Martin in Stellung gebracht; wer weiß, wen unsere Qualitätsmedien bis Mai noch alles aus dem Hut ziehen werden. Sie müssen nur aufpassen: Die Österreicher sind bereits gebrannte Kinder!

  7. Herby
    27. Dezember 2013 17:56

    Weil wir alle noch im Eindruck der Weihnachtsfeiertage sind und der Jahreswechsel unmittelbar bevor steht möchte ich zum Thema "Es geht uns besser" doch noch eine gute Nachricht hinzufügen:

    Die Republik Lettland, also die mittlere der drei baltischen Republiken tritt mit 1.1.2014 der Euro-Zone bei. Ab 1. Jänner gibt es in dem 2 Millionen-Staat, dessen Flagge ganz ähnlich der österreichischen ist, Euro-Münzen und Euro-Scheine.

    In der Ö1-Wirtschaftssendung Saldo war heute Freitag, 27.12. um 9:44 Uhr eine sehr interessante Sendung dazu: http://oe1.orf.at/konsole?show=ondemand

    Die Letten waren sehr tüchtig und haben ihre Wirtschaft und sämtliche Wirtschaftsdaten vorbildlich hingekriegt, kurz gesagt: Lettland ist heute ein vorbildliches Euro-Land das zu einem wertvollen Partner auch von Österreich werden wird - eine echte Bereicherung für die Euro-Zone!

    Aufschlussreicher Focus-Artikel dazu:

    http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/die-euro-zone-waechst-weiter-mit-lettland-erhaelt-die-eurozone-ein-neues-schlusslicht_id_3506927.html

  8. socrates
    27. Dezember 2013 15:08

    Den besseren Weg als Irland nahm die echte Demokratie Irland:
    http://rt.com/business/iceland-jail-kaupthing-bosses-186/

    Die 4 Topmanager der Kaupthing Bank, welche die Finanzkriese ermöglichten (und nicht geflohen waren), wurden zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteit und sitzen tatsächlich. Island zeigt der Welt den richtigen Weg wie man mit den Responsablen umgeht. Die USA und andere Nationen müssen das als neues Model für den Umgang mit too-big- to-fail corporations akzeptieren wenn sie versuchen Steuerzahlergeld zu erbeuten.

    significance of the precedent?
    Charlie McGrath: It’s significant in regards to the 2008 crisis, if you happen to be living here in the United States, where the majority of these too-big-to-fail institutions are headquartered, where the true corporates are, where the CEOs and COOs of these massive corporations live. Not one of them RT: The jail terms are the biggest penalty for such crimes in Iceland's history. What is the went to jail. Not one of them has been indicted. There’s been a handful of token fines, that had been paid by these corporations – and let me reiterate ‘by the corporations’, not by these individuals themselves.
    So we see an actual government, an actual people and nation stepping up and saying: “I’m sorry, you committed fraud. You screwed over a nation. And you are going to pay for it by your butt being put behind bars.”
    This is exactly what needed to happen in the United States and in the rest of the world. And my hat is off to Iceland for standing up to these bankers.
    RT: Could there be broader ramifications of this case. Is Iceland setting a new bar for prosecution of financial fraud?
    CMcG: I hope so, but I am not optimistic of that. Unfortunately I myself and lots of other people – Jim Rogers, Mark Favors, Harry Dent – we all believe that there is another mega-collapse coming.
    And let’s face it, these institutions that we called too big to fail in 2008 – the six largest of them are 37 percent bigger than they were in 2008. They hold sway over the economy. They hold sway over the government. And we are doing the exact same things that led to a collapse in 2008.
    I truly believe that 2008 was a financial terrorist event. It was a financial 9/11 committed by these institutions, and when we go into the next crisis that is going to affect the entire globe. I hope that Iceland is held up as a model on how you deal with this scum!
    RT: In light of this scandal, how much involvement do you think governments should have over the dealings of financial institutions?
    CMcG: Here in the United States, we pretend that it is socialism when you start talking about government control over financial institutions. But we have something far worse here.
    We take the so-called private corporations, these free-market capitalist corporations –they are in control of the economy here – we take these corporations and put them on a pedestal, and when they fail, we spread their debt to the people of this country.
    That’s something far worse than socialism. It’s the worst form of fascism! So to pretend that government has no place in overseeing these institutions is to sit back and say: “Go ahead, bankers! Go ahead and take over the future of this nation and lead us into financial ruin!” And that’s exactly what happened.
    What happened in Iceland is what the people demanded of the government. In 2009 they marched on the parliament and said: “We are not going to take the fraudulent failures of these banks lying down.”
    They cordoned off these institutions. They’ve formed state banks. And they hit at the problem head on. They helped the people rather than the banking institutions. So I again hope this is the model that we are looking forward to.

  9. Wertkonservativer
    27. Dezember 2013 14:05

    Meine Meinung:

    es geht uns heute sicher wesentlich besser als vor ein, zwei Jahrzehnten, obwohl es uns auch damals ja schon ganz passabel ging!
    Ob es uns 2014 und die darauffolgenden Jahren besser als heute gehen wird, werden wir ja persönlich merken.

    Dass es uns jedoch derzeit, in den letzten Jahren, und wohl auch in den kommenden Jahren ganz wesentlich besser gegangen ist, geht, und gehen wird, als unseren Eltern, Großeltern vor, in und nach den zwei großen Weltkriegen des 20. Jahrhunderts:
    das sollten wir in Erinnerung an deren Leistungen dankbar anerkennen, vielleicht etwas weniger schwarzsehen, und uns doch ein wenig freuen, in einem friedlichen, weitgehend grenzfreien, und immer mehr zusammenwachsenden Europa leben zu können!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    (mail to: Gerhard@michler.at)

    • Karl Knaller
      27. Dezember 2013 20:27

      @WK
      Auch wenn Sie mich schmählich verstoßen haben, ich kann nicht umhin, zu applaudieren:
      BRAVO, BRAVO, BRAVO! Das ist die richtige Einstellung: etwas mehr Optimismus bitte!
      "Alles klar auf der Andrea Doria"! (http://www.youtube.com/watch?v=KWcIKtI3QSg )

    • Wertkonservativer
      28. Dezember 2013 08:04

      Ihre Bravorufe, Herr Knaller, sind inzwischenals das erkannt, was Sie ja mit ihnen bezwecken:
      den alten Wertkonservativen einfach zu "veräppeln", sich über seine hier ausgeführten Gedanken lustig zu machen, seien sie noch so ernst (und von anderen hier auch des Öfteren als zutreffend empfunden): ziemlich schoflig, diese Art der Verunglimpfung!

      Spielen Sie Ihr Spiel aber ruhig weiter; irgendwann einmal werden Sie ja wohl selbst darauf kommen, wie Sie sich damit selbst "verkleinern"!

  10. mischu
    27. Dezember 2013 12:07

    Geht es uns tatsächlich besser? Warum dann noch vor ein paar Tagen der angeblich alarmierende Armutsbericht, noch dazu nach vielen Jahrzehnten (mit einer kurzen Ausnahme!) sozialistischer Bundeskanzlerschaft?

    http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1506019/Statistik_12-Millionen-Osterreicher-gelten-als-armutsgefaehrdet

    Jeder veröffentlicht doch nur die Statistik, die ihm nützlich ist und/oder die er selbst gefälscht hat.
    Wem soll da der Normalverbraucher noch glauben!

  11. Freak77
    27. Dezember 2013 11:31

    Zum Punkt 4 der Negativauflistung:

    "Österreich ist nach wie vor im Bereich des Pensionsantrittsalters fahrlässig untätig."

    Aus vielen Gesprächen im Bekanntenkreis weiß ich wie die Einstellung der Österreicher zur Pension ist. Diese allgemeine österr. Einstellung zur Pension lässt sich am besten in diese Worte fassen:

    „Gehe so früh wie nur möglich in die Pension. Jetzt geht es noch. Daher nütze jetzt noch jede Möglichkeit oder auch Schlupfloch um in die Pension zu gehen, so früh wie möglich. Wenn Du einen Bürojob hast, hast die psychische Probleme? Depressionen? Burn-Out? Wenn Du in einer Werkstätte arbeitest, wie geht es deinem Rücken? Und deinen Bandscheiben? Wie schaut es mit Rheuma aus?

    Gehe so früh wie nur möglich, auch wenn Du Pensionsabschläge in Kauf nehmen musst. Wenn es sich nur irgendwie finanziell ausgeht so gehe sofort in die Pension.

    Denke daran wie früh deine Eltern gestorben sind und deine Verwandten. Sie konnten ihren Ruhestand nicht genießen. Du willst doch noch etwas haben vom Leben ohne dass Du Dir den Stress des Berufs antun möchtest. Du willst doch dein eigener Herr sein ohne Druck leben und dich in der Früh ausschlafen können.“


    Dass man in der österreichischen Bevölkerung so denkt das wissen alle Parteien, ganz egal wie es mit der Generationengerechtigkeit aussieht .....

    • Freak77
      27. Dezember 2013 11:38

      Noch eine Ergänzung dazu, weil es so treffend ist, und es soll jetzt bitte nicht als Zynismus oder Sarkasmus aufgefasst werden:

      Österreich, eine Nation mit 8 Millionen Menschen, davon 2 Millionen Pensionisten und 6 Millionen 'werdende Pensionisten'.

      Also die 'Definition des Österreichers' ist rund um das Thema 'Pension' angelegt ;-)

    • oberösi
      27. Dezember 2013 11:56

      Wie wahr, wie wahr, der Bausparvertrag als eigentlicher Staatsbürgerschaftsnachweis, die (wenn möglich Früh-)Pension als eigentliches Ziel des Lebens...

    • mannbar
      27. Dezember 2013 18:55

      @Freak77:

      Das trifft es sehr genau. Die allermeisten Wähler tun immer so, als wären sie die großen Moralisten und nur die politische Klasse wäre versumpft. Dem ist aber nicht so. Es stimmt schon, dass die Politiker in einer Demokratie tendentiell einer Negativ-Auswahl entsprechen werden, aber es bekommt auch jede Wählerschaft die Politiker, die sie verdient.

      Die Politik macht ja durchaus die Politik, die von den Leuten goutiert wird. Sie wollen nur nicht die Korruption (obwohl viele Wähler selber auch korrupt sind) und sie wollen nicht die vielen negativen Folgen, die ihre eigenen Entscheidungen zeitigen.

      Aus all den Gründen ärgern mich immer so Schlaumeier-Bücher wie "Empört euch" etc. Statt Empörung wäre einmal Eigenverantwortung angezeigt. Leider hält aber niemand den Wählern den Spiegel vor, weder die Politiker noch die Medien noch sonst wer.

      Politiker sind wie Spiegel - schaut man ihnen ins Gesicht, schaut immer ein Affe zurück. Es ginge aber auch anders. Mir imponieren Leute wie Ron Paul. Nur haben die eben keine Chance sondern Quacksalber wie Obama. Und so ist es leider überall.

    • mannbar
      27. Dezember 2013 19:02

      @mischu:

      Die Armutsberichte sind auch der blanke Hohn. Wenn man Armut relativ definiert, dann berichtet man nicht über Armut sondern über Ungleichheit. Die Armutsapostel haben das Problem, dass ihnen die echte (und es gibt keine andere!) Armut ausgeht, und schwupp: Da erfinden sie die relative Armut. Für diejenigen, die wirklich arm sind, ist es eine Verhöhnung, wenn sie mit all denen zusammengeworfen werden, die zwar weniger als die Reichen haben, darum aber noch lange nicht arm sind.

  12. Josef Maierhofer
    27. Dezember 2013 09:43

    Ich glaub nicht, dass das 'Zwischenhoch' nach der EU-Wahl noch wirkt, da kommen dann wieder die 'bösen Abzocker' ins Spiel.

    Nur, was man selbst auf die Reihe kriegt, hat Wert, und das ist mit Mühen und Anstrengungen verbunden.

    Wir lügen uns da in den eigenen Sack, wenn wir all den Prognosen und Indices glauben. Denken wir doch nur einmal nach, wie unserer Schuldenindex steigt, nein er fällt nicht, solange er nicht sinkt, wurden keine Fortschritte erzielt, da können noch so viele Indizes 'nach oben' zeigen, solange der Schuldenstand auch nach oben zeigt.

  13. dssm
    27. Dezember 2013 09:38

    Kein Frage es geht uns gut, statistisch; ähnlich dem Mann mit einem Fuß auf der heißen Herdplatte und einem Fuß auf dem Eisblock.

    Während die ältere Generation immer neue Verbesserungen erlebt, bleibt für die Jugend wenig übrig. Vor einiger Zeit jubelten die grünen Genossen: Die Jugend kann sich ein Leben ohne eigenes Auto vorstellen! Das macht die Ideologen glücklich, hat leider mit der Realität rein gar nichts zu tun; denn, wenn man sich etwas nicht leisten kann, dann tut man einfach so als ob man es nicht wollte.
    Wie die Jugend, schlecht ausgebildet oder in Bereichen ausgebildet wo nichts wohlstandssteigerndes produziert wird, später einmal die immer früher in Pension gehenden, mit immer mehr wohlerworbenen Rechten ausgestatteten, aber länger lebenden und damit extreme Gesundheitskosten verursachenden Menschen erhalten soll ist fraglich, wenn auch noch gleichzeitig Migranten in die Sozialsysteme geholt werden, die jedes Sparen im Sozialbereich verunmöglichen.

  14. Gerhard Pascher
    27. Dezember 2013 09:36

    Ich glaube nur an Statistiken, welche ich selbst mittels Zahlenkosmetik gefälscht habe. Die zweckoptimistischen Aussagen unserer Politiker zu Zukunftsszenarien sind ebenso immer kritisch zu hinterfragen. Jeder kann in seinem Umfeld selbst feststellen, ob es uns besser geht oder auch nicht.

    Es stellt sich aber immer die wichtige Frage: Leben wir auf Pump?
    Natürlich sind manche Kreditfinanzierungen sinnvoll, z.B. sollte ein Brennerbasistunnel auch die nächsten Generationen belasten, denn auch diese genießen noch seine Vorteile. Aber Fremdfinanzierungen unserer Politiker für sog. laufende bzw. nicht unbedingt erforderliche Aufwendungen sind Betrug am Wähler und gehören sofort eingestellt.

    Vergleich zu den Staatsschulden:
    Die bessere Reihenfolge ist immer noch: zuerst arbeiten, dann essen. Umgekehrt lebt man auf Kosten der Zukunft und bezahlt dafür auch noch die Zinsen. Besonders gefährlich ist es, wenn man immer mehr isst, als man verdient, denn dann wird die Schulden immer größer und können eigentlich nie mehr zurückgezahlt werden.

    • Gerhard Pascher
      27. Dezember 2013 10:26

      Im letzten Satz soll es natürlich lauten:
      .... dann werden die Schulden immer größer ...

  15. mannbar
    27. Dezember 2013 08:57

    AU setzt den positiven Meldungen ein paar negative entgegen. Allein, mir fehlt der Glaube für die positiven Meldungen. Es ist mE auch offensichtlich, dass sehr viele Menschen die Märchen nicht mehr glauben.

    Steigender Konsum, Betongold, echtes Gold, Aktien. All diese Phänomene gehen darauf zurück, dass den Leuten durch die Niedrigzins/Inflationspolitik der Zentralbanken die Sparmöglichkeiten genommen wurden. Jeder weiß, dass die Inflation wesentlich über den Sparzinsen liegt, wodurch Geld, das man der Bank gibt, immer weniger wert wird. Jeder weiß auch, dass die offizielle Inflationsberechnung falsch ist; die korrekten Zahlen liegen womöglich doppelt so hoch wie zugegeben.

    Von steigendem Konsum auf mehr Vertrauen in die Wirtschaft zu setzen, wäre nur dann richtig, wenn es eine Spar-Option gäbe. Nun, diese besteht eben nicht. Man kann nur entweder konsumieren oder in Anlageformen wie Immobilien, Gold, Aktien etc investieren. Hat man kein großes Vermögen, dann verbleibt ohnehin nur noch eine Option: Konsum. Die Leute denken dabei mE auch recht klug und rational. Es macht Sinn zu konsumieren, solange das Geld noch ein bisschen was wert ist.

    Null-Defizit: Abgesehen davon, dass es eben wie AU richtig sagt, gar keines ist, stünde einmal zu überlegen, ob es wirklich eine Sensationsmeldung ist, wenn man ankündigt, endlich keine neuen Schulden mehr zu machen. Noch toller wäre es, wenn man diese auch einmal abbauen würde. Man stelle sich einen Privatmann vor, der seinen Gläubigern selig mitteilt, dass er keine oder nur mehr weniger Schulden macht. Die werden keinen Sekt aufreißen sondern fragen, wann denn endlich die Schulden beglichen werden sollen.

    Die Reduktion der globalen Armut ist fraglos mehr als erfreulich. An der Krise in Europa und in den USA ändert das gleichwohl nichts.

    Gelddrucken in den USA: Auch da wieder: Es steht schlecht um eine Wirtschaft, wenn es eine Jubelmeldung ist, dass das manische Gelddrucken ein bisschen weniger manisch geworden ist. Positiv dürfte tatsächlich die Schiefer-Öl/Gas-Produktion sein, aber das scheint auch alles, was in den USA besser wurde. Das Land steht vor dem Bankrott.

    Zu den Jubelmeldungen um europäische Länder: Wie soll man es glauben, dass sich in den Ökonomien dieser Länder die Dinge so abrupt von Krise auf Euphorie umgelegt haben sollten? Warten wir zu, reden wir in 5 bis 10 Jahren darüber, ob sich was verbessert hat. Auch bei Griechenland wird in den Medien ständig mantraisiert, dass es jetzt bergauf geht. Wahr ist es halt nicht.

    @Brigitte Imb:
    Ja, das sehe ich genauso. Wenn es darum geht, dass man wieder Schulden machen kann, na, dann gute Nacht. Wenn die Erholung darin besteht, dass wieder ein bisschen Luft bis zum nächsten Fieberschub ist, kann man ja wirklich ganz groß begeistert sein.

    • Brigitte Imb
      27. Dezember 2013 14:13

      @ mannbar,

      im Normalfall sagt einem der Hausverstand, daß Schulden beglichen werden müssen und zwar ohne dafür Wirtschaft studiert zu haben. Die Politiker sehen die Situation scheinbar anders. Ja, warum auch nicht, es passiert ihnen nichts, sie sind für nichts verantwortlich. Und diese Situation muß geändert werden.
      Wählen wir entsprechend (nur nicht SPÖVP) und ich bin sicher, DIE werden sich eher bemühen, denn von den Machthebeln wollen sie nicht ausgesperrt werden. Naja, und benehmen sich die Blauen nicht anständig, so sind sie schneller abgewählt als sie schauen können. M.M. könnte gar nichts passieren wenn die Blauen an die Macht kämen, es würde nur für die ehemaligen Großparteien bedeuten, sich am Riemen zu reißen.

    • mannbar
      27. Dezember 2013 18:48

      Die fehlende Veranwortlichkeit ist sicher das größte Problem in jeder Demokratie.

      Es kann sein, dass die Einheitspartei SPÖVP aufwacht, wenn die Blauen einmal an der Macht sind, aber ehrlich gesagt hatte ich das auch schon bei der letzten Wahl gedacht, die ja doch ein ordentlicher Denkzettel war. Man weiß schon gar nicht mehr, wie der Zettel ausschauen muss, dass dort das Denken einsetzt...

    • Brigitte Imb
      28. Dezember 2013 13:34

      Der Denkzettel war leider zuwenig, da muß noch mehr blau angeschrieben werden. (Ich tippe, daß Spindel im Mai abgelöst wird.)

    • Eva Graz (kein Partner)
      31. Dezember 2013 22:09

      @mannbar

      Fehlendes Verantwortungsgefühl ist anscheinend Bedingung, um Regierungspolitiker zu werden. Wie könnte es sonst von den Ö toleriert werden, dass Hypo Alpe Adria (Verschuldung aller Ö auf Jahrzehnte) NICHT durch einen U-Ausschuss aufgeklärt wird? Die verdienen heute noch Länge mal Breite daran - und nichts passiert!!
      Zum fehlenden Verantwortungsgefühl darf noch angemerkt werden, dass ich als SHG-Gruppengründerin Mobbing Resumee ziehen darf: 80 % aller Mobbingopfer kommen aus dem öff. Dienst oder staatsnahen Unternehmen. Die "staatl." Betriebe (die die Mobbingkosten NICHT selbst zahlen müssen, da diese ja der Steuerzahler peckt) ruinieren ihre eigenen Mitarbeiter auf Volkswirtschaftskosten, die immens sind.... Die werden die Frühpensionen NIE niedriger kriegen im psych. Bereich, wenn nicht eine Mobbingprävention verpflichtend in staatl. Betrieben verankert wird und ein Anti-Mobbing-Gesetz geschaffen wird!

      http://www.selbsthilfegruppe-mobbing-graz.at/petition-%C3%B6-anti-mobbing-gesetz/

      Die Ironie des Ganzen: Staatsbetriebe treiben durch Mobbing Mitarbeiter in Pension und Suizid, und dann machen sie Zwangsrehabilitierung zur Wiederherstellung... Wenn man sich das so überlegt... GRANDIOS,wie blind Menschen sein können, die meinen, etwas von Gesundheit, Pension und Volkswirtschaft zu verstehen....

      http://www.meinbezirk.at/graz/chronik/graz-und-umgebung-im-kampf-gegen-mobbing-d791923.html/action/recommend/1/

      Beste Grüße Eva, SHG Mobbing Graz, shg-mobbing-graz@gmx.at

  16. simplicissimus
    27. Dezember 2013 05:51

    Ich hab vorsichtshalber nur das erste Drittel von AU's Kommentar gelesen, da ich heute sehr gut gelaunt bin und es bleiben möchte.
    Na hervorragend, lauter gute Nachrichten!
    Ein starker Grund, wieder einmal Schulden zu machen, is ja kein Problem, die Krise ist vorbei und die Wirtschaft springt an!
    Gott, bin ich froh, daß wir unsere GROKO doch noch haben!!

    • Cotopaxi
      27. Dezember 2013 07:18

      Aber dass heuer die Österreicher um 20 % (!) weniger für die abgehobene Licht-ins- Dunkel-Aktion des ORF gespendet haben, zeigt, dass sie den optimistischen Prognosen unserer Systemregierung und der Systemmedien nicht mehr trauen. Und das gibt mir Hoffnung.

    • simplicissimus
      27. Dezember 2013 07:31

      Das ist eine interessante Nachricht.

    • Xymmachos
      27. Dezember 2013 09:56

      @Cotopaxi
      Diese - aus meiner Sicht durchaus begrüßenswerte - Entwicklung dürfte m.E. weniger mit (eh nicht vorhandenen) Zukunftsängsten sondern mit dem immer mehr um sich greifenden Unbehagen über den Rot-Grün-Funk zu tun haben. Wenn ich spenden will, geb' ich das Geld sicher nicht über den ORF.

    • Cotopaxi
      27. Dezember 2013 10:22

      @ Xymmachos

      Dass die Österreicher das schändliche Treiben des ORF immer mehr durchschaut und sich angewidert abwenden, spielt sicher/hoffentlich auch eine Rolle.

    • socrates
      27. Dezember 2013 17:23

      Cotopaxi
      Die Kleinoesis verdienen auch 20% weniger.

    • mannbar
      27. Dezember 2013 19:08

      @Xymmachos:

      Das kann tatsächlich sein. Ich habe auch keine Lust, dem ORF nur einen Cent zu geben, und sei es auch nur in dieser Form der Spende (auch) als Sendung.

      Aber trotzdem eine interessante Info bezüglich 20%. Wäre spannend zu erfahren, ob die Spenden insgesamt geringer geworden sind. Wahrscheinlich sind solche Überlegungen näher an der wirtschaftlichen Realität als die Zahlenmagie aus den staatlich bestallten "Forschungsinstituten".

  17. Brigitte Imb
    27. Dezember 2013 00:40

    Punkt 6 im Zwischenhoch - "Irland kann sich seit kurzem wieder auf dem Markt mit Staatskrediten versorgen;" - zeigt nur weiter die Dekadenz auf, mit der alle Staaten/Politiker leben. Hurrah! Alle wieder auf Pump!?

    Im "Zwischenhoch" darf natürlich die gesunkene Spendenbereitschaft nicht fehlen.

    Und womöglich sind die Prognosen auch nur deshalb so "positiv", weil im Mai die EU Wahl ansteht. Nachher darf die Krise wieder als Dauergast einkehren?

    • Haider
      27. Dezember 2013 01:17

      Sie treffen so locker zwei Kernthemen:
      "Alle wieder auf Pump!?"
      "weil im Mai die EU Wahl ansteht"
      Also: Hurra! Viele andere leben noch schlechter!
      Hurra! Laßt uns auf Lug und Trug anstoßen!
      Daraus soll Jugend Zuversicht schöpfen? Daraus sollen Völker an Aufbruch glauben? Junge Ehepaare sollen darauf ihre Familienplanung stützen?
      Wann endlich hat ehrliche Hoffnung eine Chance?

    • Brigitte Imb
      27. Dezember 2013 01:44

      Na ist doch wahr. Kein Privater kann sich derartige finanzielle Entgleisungen leisten, wie sie Politiker Staaten und somit dem Volk antun, ohne dafür Verantwortung tragen zu müssen.
      Privat werden die besagten Dekadenzpolitiker sicher nach wirtschaftlichen Kriterien handeln. Sie möchten doch ihr "Erarbeitetes", wofür das Steuervolk geschunden wurde, nicht verlieren.

      Zur "Erhellung" lese man:

      http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1511106/Danninger_Man-braucht-keinen-so-grossen-Wurf

      Damit ist doch alles klar. Gut "gecoachte" Worthülsen.

    • simplicissimus
      27. Dezember 2013 05:51

      Brigitte Imb: Bingo!

    • socrates
      27. Dezember 2013 14:17

      Irland gibt den Anlegern wieder eine Chance Geld anzulegen. So koennen die Finanzhaie wieder Menschen in ihre Abhaengigkeit bringen.





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