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Die Kirche und die Medienmanipulation

Gleich zwei Beispiele zeigten in den vergangenen Stunden, wie sehr die massive Dominanz von Linksaußen-Journalisten in den Medien auch in kleinsten Details die Sicht auf die Realität verzerrt. Immer seltener wird berichtet, was Sache ist. Immer öfter merkt man dabei die manipulative Absicht. Die beiden neuen Exempel betreffen die katholische Kirche und zwar deren prominenteste Vertreter, einmal den Papst und einmal den Wiener Kardinal. Die man diesmal beide voll gegen die heimischen Medien in Schutz nehmen muss.

Zuerst die Antwort des Papstes auf die Interview-Frage zu dem häufig gewordenen Vorwurf, er sei ein Marxist: „Die marxistische Ideologie ist gescheitert. Aber in meinem Leben habe ich viele menschlich gute Marxisten getroffen, und deshalb fühle ich mich nicht angegriffen.“

Eine absolut tadellose Antwort. Aber was machen gleich mehrere Medien daraus? Sie lassen das Ganze unter Überschriften laufen wie: „Papst fühlt sich bei der Bezeichnung Marxist nicht angegriffen“. Alle eiligen Leser müssen daraus die Botschaft mitnehmen, dass der Papst den Marxismus für etwas Gutes hält. Diese Einschätzung ist zwar anscheinend die der dafür verantwortlichen Journalisten, aber ganz eindeutig nicht die des Papstes.

Man merkt die manipulative Absicht und ist empört.

Ähnlich wird mit ungewöhnlichen Worten des Wiener Erzbischofs umgegangen. Er kritisierte das Programm der neuen Regierung (die er ansonsten gegen das derzeitige „Politiker-Bashing“ in Schutz nahm) nämlich wegen unzureichendem Engagement für das Thema „Generationengerechtigkeit“. Christoph Schönborn tat dies mit der Formulierung: Seit der Regierung Schüssel habe „keine Regierung wirklich mutig und energisch diese Frage aufgeworfen“; dabei sei dies dringend nötig.

Das sind nun in der Tat Worte, die nicht nur völlig richtig sind. Sie stehen auch in deutlichem Kontrast zu den täglichen Wortspenden jener Kirchenmenschen, die am häufigsten in den Medien zu finden sind, also zu den Linksaußen Landau & Co. Während sich Schönborn um die junge Generation und die Familien sorgt, deren Zukunft durch die völlig unzureichende Reformunwilligkeit bei den Pensionen unterminiert wird, engagieren sich die Caritas-Sprecher ja ständig primär für islamische Asylschwindler.

Was aber wirklich das Widerliche ist: Ich habe diese Wortmeldung Schönborns in keinem Medium (außer kathpress, Radio Vatikan und der Online"-Presse") gefunden. Dort findet man jedoch ständig die der Landau-Clique. Jedes positive Wort über die Erfolge der schwarz-blauen Zeit ist in den meisten Medien offensichtlich streng verboten.

Und wieder merkt man die manipulative Absicht und ist empört.

PS: Sollte ich die Erwähnung dieser Schönborn-Äußerung trotz sorgfältiger Suche in irgendeinem Medium übersehen beziehungsweise -hört haben, so bitte ich um Entschuldigung. Und um entsprechende Hinweise.

PPS: Dass ich diesmal empört zur Verteidigung von Franziskus und Schönborn ausrücke, ändert natürlich nichts an der Skepsis und Kritik beiden Herren gegenüber, die allzu oft gut gemeint mit klug und daher gut verwechseln.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Dezember 2013 10:28

    Die Schlagworte von Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit sind mit ihrem Anspruch, Heilsverheißung zu sein, schamlose Lüge.

    Schon das Gemetzel der Jakobiner überführte diese Parole der französischen Revolution als unerfüllbare Hoffnung.

    Auch, über das KOMMUNISTISCHE MANIFEST von Marx zahllose Bücher vollzuschwurbeln, ist Legionen von Sozialwissenschaftern unbenommen.
    Aber als DIKTATUR DES PROLETARIATS hat der marxsche Sozialismus neben vielen anderen Verbrechen die Enteignung und Ermordung von Millionen Kulaken zu verantworten. Millionen weiterer Menschen sind in der Folge den Hungertod gestorben.
    Noch vor wenigen Jahrzehnten wurden unter den sozialistischen ROTEN KHMER
    2 Millionen Menschen ermordet.

    Daß der Sozialismus in allen seinen Varianten als Heilslehre gescheitert ist, können nur verblendete Dummköpfe übersehen.
    So genannte Linksintellektuelle ignorieren das, weil sie vom Sozialismus auf Kosten Anderer in Saus und Braus leben.

    IHRE HEILSLEHRE KÖNNTE DIE MENSCHHEIT ALLEINE AUS DER BERGPREDIGT ABLEITEN ! SIE MUSS ES NUR TUN.

    Der Sozialismus und alle anderen ISMEN sind lediglich Versuche, das Rad neu zu erfinden.


    Die von A. U. angesprochenen Äußerungen der beiden Kirchenfürsten, sehe ich lediglich als schüchterne Versuche, darauf hinzuweisen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Dezember 2013 01:28

    "Und wieder merkt man die manipulative Absicht und ist empört."
    Die einen sind empört, weil sie belogen wurden; die anderen sind empört, daß man bemerkt, daß sie gelogen haben.
    Dies gilt nicht nur für die Kirche! Dies gilt auch für Wähler contra Parteien, Konsumenten contra Verkäufer, Leser contra Journaille - also für alle menschlichen Bereiche.
    Einzig mögliche Lösung -> eine gesellschaftliche Karthasis. Aber wer will die wirklich? Wenn ich mir unsere Medienlandschaft anschaue: Nicht wenige scheinen sich wohlzufühlen, wenn sie sich im Dreck suhlen können. Andere verspritzen ihr Gift subcutan. Und dann gibt es noch eine dritte Gruppe, die will überhaupt nicht wissen wie der Hase läuft (analog den berühmten drei Pfeilen, pardon Affen: nicht sprechen, nichts hören, nichts sehen). Politisch zu böse?

  3. Ausgezeichneter KommentatorLe Monde
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Dezember 2013 13:42

    Tut mir leid! Schönborn ist aber zu einem große Problem für Österreichs Kirche geworden. Die Wiener Caritas als Personalpool für die Wiener Linksgrünen und vor allem Schönborns Besuch bei den Kirchen- und Klosterbesetzern (Scheinasylanten).

    Die ständigen Aufforderungen der Kirche, dass die Grenzen für "Flüchtlinge" in den Sozialstaat offen sein müssen, entbehrt einer gewissen Ironie, wenn nämlich Schönborn einerseits warnt, dass die Sozialsysteme (Generationengerechtigkeit) in Gefahr sind und andererseits der Massenzuwanderung das Wort redet. Denn in Österreich findet überwiegend Zuwanderung in den Sozialstaat und Abwanderung der Spitzenleute (Hochsteuerland) statt.

    Daher habe ich meine Zuwendungen an die katholische Kirche und der Caritas eingestellt. Immerhin hat "Die Presse" vorgerechnet, dass die katholische Kirche in 120 Jahren in Österreich keine Mitglieder mehr haben wird. Vielleicht residiert am Stephansplatz dann der Großajatollah!

  4. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Dezember 2013 11:59

    Es ist schon so in unserer Welt:

    Die Lauten übertönen mit ihrem meist hohlen Wortgeklingel oft und oft die Stimmen der Leisen!

    Das Schlechte und Böse in der Welt hat meist weit bessere Startbedingungen, ungleich mehr Akzeptanz- und Realisierungspotential, als das Gute, meist in der Stille getan.
    Bis zum heutigen Tag beweist die Geschichte der Menschheit, dass diese bittere Einsicht den traurigen Realitäten entspricht!

    Dieses verhängnisvolle Ungleichgewicht mit den Kräften des Guten ins Positive "umzuschichten", ist Aufgabe und eigentlich auch letzte Hoffnung für das Weiterbestehen unserer Zivilisation!

    (mail to: Gerhard@michler.at)

  5. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Dezember 2013 09:59

    Die Entschuldigung ist angenommen Herr Dr. Unterberger, allerdings.....
    ...die Meldung brachte ausgerechnet der ORF auf seiner Online-Homepage ;-):

    http://religion.orf.at/stories/2620478/

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Dezember 2013 18:51

    @A.U. schreibt:

    "Zuerst die Antwort des Papstes auf die Interview-Frage zu dem häufig gewordenen Vorwurf, er sei ein Marxist: „Die marxistische Ideologie ist gescheitert. Aber in meinem Leben habe ich viele menschlich gute Marxisten getroffen, und deshalb fühle ich mich nicht angegriffen.“

    Da kann der Papst Franziskus ja noch von Glück reden! Hätte nämlich der Vorwurf gelautet, er sei ein Nazi, weil er die Familie gar so hoch halte und keinerlei Sympathie für Homosexuelle fühle und er hätte darauf geantwortet, der Nationalsozialismus sei gescheitert, aber er habe in seinem Leben viele menschlich gute Nazis getroffen und fühle sich deshalb nicht angegriffen---ich glaube, das wären seine letzten Worte als Papst gewesen.....

    .....denn die 100 Millionen Toten des Kommunismus wiegen seltsamerweise nicht wirklich schwer.

  7. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Dezember 2013 09:27

    Wahrheit ist leider fern von den 'Mainstream' Medien.

    Gute Marxisten gibt es tatsächlich, jedoch heutzutage schon eher selten.

    Dass man über wahre Worte unseres Herrn Kardinal hinweggeht, als hätte er so was nie gesagt, ist natürlich auch typisch für die sonst immer übertrieben reagierende 'Medienwelt', wenn sie damit Schaden anrichten kann. Auch Verschweigen richtet Schaden an.

    Aber der Herr Kardinal kann das ja auch wieder einmal aufs Tapet bringen, wenn sich eine Gelegenheit dafür bietet.


alle Kommentare

  1. Latrice (kein Partner)
  2. Dortha (kein Partner)
    11. Februar 2015 01:28

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  10. UKW (kein Partner)
    17. Dezember 2013 22:48

    Wenn es seiner Eminenz in Wien tatsächlich ein Herzensanliegen wäre, seinen Schäfchen mitzuteilen, dass der Schüssel ein klasser Bursche war, hätte er in seinen Kolumnen in "Heute" und "Krone" dazu ausreichend Gelegenheit.

    Immerhin sind das Österreichs auflagenstärkste Tageszeitungen. Und wenn er schon dabei wäre, könnte er gleich in seinen Kolumnen reinschreiben, dass es eine Sünde ist, das Geld der Steuerzahler millionenfach für völlig unnötige Inserate in eben diesen Zeitungen beim Fenster rauszuwerfen, wären draußen die Menschen zu Weihnachten frieren und Hunger leider.

    Bei der Gelegenheit könnte er auch gleich den Genossen Häupl zur Beichte bitten (eventuell müsste man ihm vorher den trockenen Mund befeuchten, damit seine Sünden gegenüber den Steuerzahlern leichter aus ihm hervorquillen).

    Ich fürchte nur, wenn er das versuchen würde, würde die Kolumne aus technischen Gründen eingestellt. Und Landau, Küberl oder Schüler würden an seine Stelle treten. Aber so etwas würde seine Eminenz ohnehin nie tun, denn dazu fehlt ihr der Mumm.

  11. Undine
    16. Dezember 2013 18:51

    @A.U. schreibt:

    "Zuerst die Antwort des Papstes auf die Interview-Frage zu dem häufig gewordenen Vorwurf, er sei ein Marxist: „Die marxistische Ideologie ist gescheitert. Aber in meinem Leben habe ich viele menschlich gute Marxisten getroffen, und deshalb fühle ich mich nicht angegriffen.“

    Da kann der Papst Franziskus ja noch von Glück reden! Hätte nämlich der Vorwurf gelautet, er sei ein Nazi, weil er die Familie gar so hoch halte und keinerlei Sympathie für Homosexuelle fühle und er hätte darauf geantwortet, der Nationalsozialismus sei gescheitert, aber er habe in seinem Leben viele menschlich gute Nazis getroffen und fühle sich deshalb nicht angegriffen---ich glaube, das wären seine letzten Worte als Papst gewesen.....

    .....denn die 100 Millionen Toten des Kommunismus wiegen seltsamerweise nicht wirklich schwer.

  12. Le Monde
    16. Dezember 2013 13:42

    Tut mir leid! Schönborn ist aber zu einem große Problem für Österreichs Kirche geworden. Die Wiener Caritas als Personalpool für die Wiener Linksgrünen und vor allem Schönborns Besuch bei den Kirchen- und Klosterbesetzern (Scheinasylanten).

    Die ständigen Aufforderungen der Kirche, dass die Grenzen für "Flüchtlinge" in den Sozialstaat offen sein müssen, entbehrt einer gewissen Ironie, wenn nämlich Schönborn einerseits warnt, dass die Sozialsysteme (Generationengerechtigkeit) in Gefahr sind und andererseits der Massenzuwanderung das Wort redet. Denn in Österreich findet überwiegend Zuwanderung in den Sozialstaat und Abwanderung der Spitzenleute (Hochsteuerland) statt.

    Daher habe ich meine Zuwendungen an die katholische Kirche und der Caritas eingestellt. Immerhin hat "Die Presse" vorgerechnet, dass die katholische Kirche in 120 Jahren in Österreich keine Mitglieder mehr haben wird. Vielleicht residiert am Stephansplatz dann der Großajatollah!

  13. Wertkonservativer
    16. Dezember 2013 11:59

    Es ist schon so in unserer Welt:

    Die Lauten übertönen mit ihrem meist hohlen Wortgeklingel oft und oft die Stimmen der Leisen!

    Das Schlechte und Böse in der Welt hat meist weit bessere Startbedingungen, ungleich mehr Akzeptanz- und Realisierungspotential, als das Gute, meist in der Stille getan.
    Bis zum heutigen Tag beweist die Geschichte der Menschheit, dass diese bittere Einsicht den traurigen Realitäten entspricht!

    Dieses verhängnisvolle Ungleichgewicht mit den Kräften des Guten ins Positive "umzuschichten", ist Aufgabe und eigentlich auch letzte Hoffnung für das Weiterbestehen unserer Zivilisation!

    (mail to: Gerhard@michler.at)

    • Karl Knaller
      16. Dezember 2013 12:26

      Goldene Worte, lieber Herr Michler, und ***! Und bei dem "hohlen Wortgeklingel" drängen sich mir einge Namen (bzw. nicks) geradezu auf! Ich betone nachdrücklich, daß der Ihre da natürlich nicht darunter ist!

    • Wertkonservativer
      16. Dezember 2013 13:07

      DANKE, lieber Herr Knaller!

      Nach so viel gegenseitigem "Missverstehen" so freundliche Worte?
      Ich freue mich ehrlich!
      Von meiner Seite aus: keine Retourkutschen mehr auf allfällige Knaller-Bonmots!
      Von Ihnen erhoffe ich mir weiterhin nicht nur ironische Nasenstüber, sondern da und dort vielleicht auch Verständnis für die kleineren und größeren "Eigenheiten" des Wertkonservativen!
      Nochmals Dank und beste Grüße,

      Gerhard Michler

    • Xymmachos
      16. Dezember 2013 13:34

      Um Himmels Willen, werter Wertkonservativer! Gehen Sie dem Knaben Karl (der mir schon seit langem anfängt, fürchterlich zu werden) nicht auf den Leim! Der Kerl ist doch falsch wie Katze!

    • Undine
      16. Dezember 2013 17:11

      @Xymmachos

      Oh, was sagen Sie da? Sie vermuten allen Ernstes, daß der Unruhestifter ... Karl (Knaller) von Alcalas hoher Schule kommt?

    • Xymmachos
      16. Dezember 2013 18:16

      Ganz richtig, Frau Undine, und er meidet meine Gegenwart, seitdem er von dort kam.
      Daher, werter Wertkonservativer, seid wachsam! Ich empfehl es Euch.

    • Wyatt
      16. Dezember 2013 21:13

      Xymmachos,
      ....falsch wie eine Katze ????
      Das ist wohl eher - Sie betreffend - Freud'sche Projektion!

    • Karl Knaller
      17. Dezember 2013 11:51

      Danke, @Wyatt! Ja, der alte Grieche, fast hätte ich "Kriecher" gesagt, DER ist falsch wie Katze! Und wenn er zu zitieren versucht, verhaut er's auch: wenn schon, müsste es nämlich heißen: "... der schon seit langem anfängt, mir fürchterlich zu werden" (man beachte die Wortstellung). Und, Ihnen gesagt, ich werd' ihm noch viel fürchterlicher werden!

    • Xymmachos
      17. Dezember 2013 13:18

      Was hör' ich, Knabe Karl? "Noch viel fürchterlicher" wirst Du mir werden? Mir zittern die morschen Knochen.

  14. Pumuckl
    16. Dezember 2013 10:28

    Die Schlagworte von Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit sind mit ihrem Anspruch, Heilsverheißung zu sein, schamlose Lüge.

    Schon das Gemetzel der Jakobiner überführte diese Parole der französischen Revolution als unerfüllbare Hoffnung.

    Auch, über das KOMMUNISTISCHE MANIFEST von Marx zahllose Bücher vollzuschwurbeln, ist Legionen von Sozialwissenschaftern unbenommen.
    Aber als DIKTATUR DES PROLETARIATS hat der marxsche Sozialismus neben vielen anderen Verbrechen die Enteignung und Ermordung von Millionen Kulaken zu verantworten. Millionen weiterer Menschen sind in der Folge den Hungertod gestorben.
    Noch vor wenigen Jahrzehnten wurden unter den sozialistischen ROTEN KHMER
    2 Millionen Menschen ermordet.

    Daß der Sozialismus in allen seinen Varianten als Heilslehre gescheitert ist, können nur verblendete Dummköpfe übersehen.
    So genannte Linksintellektuelle ignorieren das, weil sie vom Sozialismus auf Kosten Anderer in Saus und Braus leben.

    IHRE HEILSLEHRE KÖNNTE DIE MENSCHHEIT ALLEINE AUS DER BERGPREDIGT ABLEITEN ! SIE MUSS ES NUR TUN.

    Der Sozialismus und alle anderen ISMEN sind lediglich Versuche, das Rad neu zu erfinden.


    Die von A. U. angesprochenen Äußerungen der beiden Kirchenfürsten, sehe ich lediglich als schüchterne Versuche, darauf hinzuweisen.

    • machmuss verschiebnix
      16. Dezember 2013 10:46

      Landstriche waren großräumig Entvölkert - nicht nur in der Ukraine, auch hinterm Ural .
      Hier von Millionen zu sprechen ist schamlos untertrieben .

      .

    • Jewgeni Gorowikow
      16. Dezember 2013 12:43

      @ Pumukl

      Der Begriff "Sozialismus" geistert jetzt schon weit mehr als 100 Jahre durch alle möglichen Bücher, Publikationen und unzählige Politikeransprachen, Parteiprogramme usw.

      In Wahrheit ist aber "Sozialismus" nichts anderes als ein Versprechen bzw. eine Erwartung von manchen.

      Dass es so etwas wie "Sozialismus" in der Wirklichkeit, in der Realität geben könnte oder geben wird ist auch heute, weit mehr als ein Jahrhundert nach Marx noch immer unklar.

      Deutlich klar ist aber dass alle bisherigen Versuche so etwas wie "Sozialismus" zu verwirklichen krachend gescheitert sind!

      Es erkärte einmal ein gläubiger Christ was er darüber denkt:

      "Sozialismus ist der Versuch einer Brüderlichkeit - aber ohne Gott."

  15. terbuan
    16. Dezember 2013 09:59

    Die Entschuldigung ist angenommen Herr Dr. Unterberger, allerdings.....
    ...die Meldung brachte ausgerechnet der ORF auf seiner Online-Homepage ;-):

    http://religion.orf.at/stories/2620478/

    • machmuss verschiebnix
      16. Dezember 2013 10:48

      Wow !
      Terbuan, gibt's da am End einen "Schläfer" im ORF :))

    • Nestor 1937
      16. Dezember 2013 11:05

      machmuss verschiebnix

      Auch mir entsteht der Eindruck, daß ORF-Online häufig ziemlich objektiv, ausgewogen, vollständig und ohne p.c. berichtet. Vielleicht mehr als ein "Schläfer"?

      Wer weiß mehr?

  16. Josef Maierhofer
    16. Dezember 2013 09:27

    Wahrheit ist leider fern von den 'Mainstream' Medien.

    Gute Marxisten gibt es tatsächlich, jedoch heutzutage schon eher selten.

    Dass man über wahre Worte unseres Herrn Kardinal hinweggeht, als hätte er so was nie gesagt, ist natürlich auch typisch für die sonst immer übertrieben reagierende 'Medienwelt', wenn sie damit Schaden anrichten kann. Auch Verschweigen richtet Schaden an.

    Aber der Herr Kardinal kann das ja auch wieder einmal aufs Tapet bringen, wenn sich eine Gelegenheit dafür bietet.

  17. Haider
    16. Dezember 2013 01:28

    "Und wieder merkt man die manipulative Absicht und ist empört."
    Die einen sind empört, weil sie belogen wurden; die anderen sind empört, daß man bemerkt, daß sie gelogen haben.
    Dies gilt nicht nur für die Kirche! Dies gilt auch für Wähler contra Parteien, Konsumenten contra Verkäufer, Leser contra Journaille - also für alle menschlichen Bereiche.
    Einzig mögliche Lösung -> eine gesellschaftliche Karthasis. Aber wer will die wirklich? Wenn ich mir unsere Medienlandschaft anschaue: Nicht wenige scheinen sich wohlzufühlen, wenn sie sich im Dreck suhlen können. Andere verspritzen ihr Gift subcutan. Und dann gibt es noch eine dritte Gruppe, die will überhaupt nicht wissen wie der Hase läuft (analog den berühmten drei Pfeilen, pardon Affen: nicht sprechen, nichts hören, nichts sehen). Politisch zu böse?

    • Haider
      16. Dezember 2013 01:50

      In diesem Forum braucht man eigentlich einen Tippfehler nicht zu korrigieren (a la Karthasis: Kartharsis). Jeder Blogger weiß, wie rasch flinke Finger eine falsche Taste erwischen oder verpassen können.

    • Wyatt
      16. Dezember 2013 07:56

      @ Haider,
      Wahre Worte, und die mediale Empörung, (wie auch die, der Auftragsposter) ist um so größer, wenn den Lügen Tatsachen und Fakten - wie z.B. bei Klimawandel & Arktis entgegengesetzt werden:

      Klaus-Eckart Puls fasste für das Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE) vor wenigen Wochen den derzeitigen Stand der „Eisschmelze“ in der Arktis vortrefflich zusammen. Hier nur zwei Fakten aus seinem Artikel:

      Die Zunahme der arktischen Eisfläche zwischen 2012 und 2013 beträgt 1,7 Millionen Quadratkilometer. Dies entspricht etwa dem Fünffachen der Fläche von Deutschland.

      Mit mehr als fünf Millionen Quadratkilometern liegt die arktische Eisfläche des sommerlichen Minimums 2013 ziemlich genau im Mittel der vergangenen zehn Jahre.

      Solcherlei Erkenntnisse aus der Wissenschaft werden von der Lebenspraxis nur bestätigt. Aus der Schifffahrt wird berichtet, dass der einzige Weg, Schiffe aus dem Griff des arktischen Eises zu befreien, Eisbrecher seien. Der offiziellen Website der kanadischen Regierung zufolge war die Nordwestpassage im Jahr 2013 den ganzen Sommer über eisbedeckt und daher nicht passierbar.

    • Karl Knaller
      16. Dezember 2013 09:03

      Was muß ich da lesen? Der Klimawandel ist eh nur ein Schmäh? PHAIDROS, PHAIDROS, wo bist Du?

    • Harun al Raschid
      16. Dezember 2013 16:05

      @ Haider:
      Also, wir schreiben: Katharsis; bei uns, in Bagdad.

    • Undine
      16. Dezember 2013 18:36

      @Karl Knaller

      Der das Klima retten sollende "Agrosprit" ist auch in Ungnade gefallen! Er bringt nicht nur nichts, sondern verteuert zudem noch das Essen:

      http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1503363/Studie_EUForderungen-fur-Agrosprit-verteuern-Essen

    • Haider
      17. Dezember 2013 00:06

      @Harun al Raschid
      Peinlich. Natürlich haben Sie recht; auch bei mir in Klein-Istanbul heißt es Katharsis.

    • Harun al Raschid
      17. Dezember 2013 17:32

      @ Haider:
      Nichts für ungut - sollte auch nicht beckmesserisch sein, hat sich nur so aufgedrängt.
      L.G.
      Harun al Raschid

    • phaidros, aus gutem Grund (kein Partner)
      20. Dezember 2013 18:45

      Hr. Knaller, lassen Sie mich es mit einem Zitat des hierorts tw. sehr hochgeschätzten Hrn. Starl sagen: »Sagen Sie: sind Sie debil? Ohne Scheiß jetzt, sind Sie's?«

      Die arktische Eisfläche (und dass sie natürlich einen Dreck so groß ist wie im MIttel der verganenen 10 Jahre) können SIe sich hier anschauen) http://www.ijis.iarc.uaf.edu/cgi-bin/seaice-monitor.cgi





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